Grafschafter Wochenanzeiger – Singin‘ in the Rain – zum Geburtstag!

Glück

Glück ist gar nicht mal so selten,
Glück wird überall beschert,
vieles kann als Glück uns gelten,
was das Leben uns so lehrt.

Glück ist jeder neue Morgen,
Glück ist bunte Blumenpracht
Glück sind Tage ohne Sorgen,
Glück ist, wenn man fröhlich lacht.

Glück ist Regen, wenn es heiß ist,
Glück ist Sonne nach dem Guß,
Glück ist, wenn ein Kind ein Eis ißt,
Glück ist auch ein lieber Gruß

Glück ist Wärme, wenn es kalt ist,
Glück ist weißer Meeresstrand,
Glück ist Ruhe, die im Wald ist,
Glück ist eines Freundes Hand.

Glück ist eine stille Stunde,
Glück ist auch ein gutes Buch,
Glück ist Spaß in froher Runde,
Glück ist freundlicher Besuch.

Glück ist niemals ortsgebunden,
Glück kennt keine Jahreszeit,
Glück hat immer der gefunden,
der sich seines Lebens freut.

(Clemens Brentano)

Regen zum Geburtstag??? Wir sehen die Fragezeichen in euren Augen, lach, jaaaaa, denn

liebe Britta-Gudrun, heißt es heute im Grafschafter Wochenanzeiger, und was kann man denn in diesen schwülen und unmäßig heißen Tagen schöneres wünschen als einen erfrischen Regenguß??? Und da haben wir bei unserer Redaktionssitzung am Freitag beschlossen, daß Britta-Gudrun einen Regeneintrag bekommt, extra für sie sind wir fündig geworden bei der Suche nach der Regentrude, wenn auch lediglich virtuell! Und obwohl Löwen und Britta-Gudrun ist ja dem Sternzeichen nach einer, die Wärme lieben, wird sie trotzdem froh sein über was frisches hier!

Fangen wir also mal an mit einem schon etwas länger zurückliegenden Regenguß in der Grafschaft

der so heftig war, daß es richtig nebelte draußen.

Und der es sogar bis auf Balkonien geschafft hat.

Ja, ihr lieben Leser alle, so sieht Regen aus, aber nur kein Neid, danach schwülte es noch mehr als vorher!

Uns so erfrischt, liebe Britta-Gudrun, kannst du jetzt deine Gratulantenschar empfangen

als erstes natürlich dein Django, der dir herzliche Geburtstagsgrüße schnurrt!

Mimi in heaven gratuliert wehmütig, zum einen, weil sie bei der diesjährigen Feier nicht mehr hier unten dabei sein kann, und zum anderen, weil wir gerade gestern bei der Planung unseres Geburtstagseintrags die traurige Nachricht erhalten haben, daß sich ihr Blogfreund Max vom Blog Max Und Fox auf den Weg über die Regenbogenbrücke hin zu ihr auf den Weg gemacht hat. Und sie so gut verstehen kann, wie traurig seine Menschen und sein Freund Fox über seinen Weggang sind. Auch hier noch einmal liebe, traurige Grüße und liebe Anteilnahme. An beides schließen sich die Redaktion vom Grafschafter Wochenanzeiger und die Freelancer Otto und Luzia an.

Natürlich gibt es zum Geburtstag auch Zootiere, sogar ganz frische, neue Bilder von den Kindern aus dem Kölner Zoo

Wer da noch fehlt? Na, der Löwe!!!

Auch ihn hat die Hitze außer Gefecht gesetzt, lach! Da wird er sich über den Regen hier vielleicht auch freuen!

Eines muß man der Hitze lassen, sie läßt herrliche Sonnenuntergänge entstehen, da waren wir hier auch mal wieder mit der Knipse dabei, auch diese Bilder passen fein zu einem Geburtstagseintrag.

Hinten raus brannte der Himmel:

Und da wir schon einmal beim Himmel sind, wir haben noch so was feines, da ist ein bissel Phantasie gefragt, Wolkenbilder, wir sahen einen kleinen Elefanten, ihr auch?

Bissel näher, rechte Seite:

Tööörööööö!!!

Dann erheben wir hier nun mal die Gläser und stoßen auf unser Geburtstagskind an

alles Liebe und Gute für dich, Britta-Gudrun, und ein schönes neues Lebensjahr, natürlich vor allem mit den besten Wünschen für Gesundheit!

Nun mußt du noch die Kerzen an der Torte auspusten und wir schmettern alle noch mal ein fröhliches

Ich hoffe, der „verregnete“ Eintrag hat dir Freude gemacht zu deinem Ehrentag, wir lassen nochmal die Glückswolke regnen, und hoffen, dein geliebter Garten bekommt auch was ab vom erfrischenden Naß jedenfalls quakte dieser kleine tierische Meteorologe das Lied von künftigen Regentagen, wollen wir hoffen, daß er sich nicht irrt! Bleib immer gut behütet und beschirmt bei allen Wetter- und Lebensunbilden! Den Abschluß deines Geburtstagseintrags macht nun noch ein Regengedicht

Regenlied

Walle, Regen, walle nieder,
wecke mir die Träume wieder,
die ich in der Kindheit träumte,
wenn das Naß im Sande schäumte !

Wenn die matte Sommerschwüle
lässig stritt mit frischer Kühle,
und die blanken Blätter tauten,
und die Saaten dunkler blauten.

Welche Wonne, in dem Fließen
dann zu stehn mit nackten Füßen,
an dem Grase hin zu streifen
und den Schaum mit Händen greifen.

Oder mit den heißen Wangen
kalte Tropfen aufzufangen,
und den neuerwachten Düften
seine Kinderbrust zu lüften!

Wie die Kelche, die da troffen,
stand die Seele atmend offen,
wie die Blumen düftertrunken,
in dem Himmelstau versunken.

Schauernd kühlte jeder Tropfen
tief bis an des Herzens Klopfen,
und der Schöpfung heilig Weben
drang bis ins verborgne Leben.

Walle, Regen, walle nieder,
wecke meine alten Lieder,
die wir in der Türe sangen,
wenn die Tropfen draußen klangen!

Möchte ihnen wieder lauschen,
ihrem süßen, feuchten Rauschen,
meine Seele sanft betauen
mit dem frommen Kindergrauen.

(Klaus Groth, 1819 – 1899, deutscher Schriftsteller, gilt als Begründer der neuniederdeutschen Literatur)

Nun gibt es noch was für „auf die Ohren“, denn unser Titel hat das Lied doch schon versprochen, also, büdde schön:

Nochmals einen wunderschönen Geburtstagstag gewunschen, liebe Britta-Gudrun, und allen anderen Lesern wünschen wir ein schönes Wochenende, hoffentlich endlich mal mit abkühlendem Regen. Bleibt oder werdet alle gesund, paßt alle gut auf euch auf!

Und habts fein! Euer Grafschafter Wochenanzeiger mit allen siehe oben!

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Betriebsferien

Zukunftssorgen

Korf, den Ahnung leicht erschreckt,
sieht den Himmel schon bedeckt
von Ballonen jeder Größe
und verfertigt ganze Stöße
von Entwürfen zu Statuten
eines Klubs zur resoluten
Wahrung der gedachten Zone
vor der Willkür der Ballone.

Doch er ahnt schon, ach, beim Schreiben
seinen Klub im Rückstand bleiben:
Dämmrig, dünkt ihn, wird die Luft
und die Landschaft Grab und Gruft.
Er begibt sich drum der Feder,
steckt das Licht an (wie dann jeder),
tritt damit bei Palmström ein,
und so sitzen sie zu zwein.

         

Endlich, nach vier langen Stunden,
ist der Albdruck überwunden.
Palmström bricht zuerst den Bann:
“Korf”, so spricht er, “sei ein Mann!
Du vergreifst dich im Jahrzehnt:
Noch wird all das erst ersehnt,
was, vom Geist dir vorgegaukelt,
heut dein Haupt schon überschaukelt.”

Korf entrafft sich dem Gesicht.
Niemand fliegt im goldnen Licht!
Er verlöscht die Kerze schweigend.
Doch dann, auf die Sonne zeigend,
spricht er: “Wenn nicht jetzt, so einst –
kommt es, daß du nicht mehr scheinst,
wenigstens nicht uns, den – grausend
sag ich’s -: Unteren Zehntausend!” …

Wieder sitzt v. Korf danach
stumm in seinem Schreibgemach
und entwirft Statuten eines
Klubs zum Schutz des Sonnenscheines.

(Christian Morgenstern, 1871 – 1914, deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer)

Hallo, ihr lieben Leser vom Grafschafter Wochenanzeiger, wir haben ein bissel Betriebsferien gemacht, weil wir so unmotiviert waren. Teils lag es an der Wetterlage, die erst recht trüb und dann zum Wochenende hin so schwül wieder war, trotz bedrohlichem Himmel am Samstagmorgen über der Liricher Grafschaft

und über unserem Birkenpferd vom Aussichtspunkt Eulennest

wollte sich keine Entspannung mittels eines Gewitters oder wenigstens eines Regengusses einstellen.

Zum anderen Teil lag es außer am Wetter auch mal wieder an der Gemengelage bezüglich des Coronavirus, die Fallzahlen steigen ja wieder kontinuierlich an, hinsichtlich der Groß-„Demos“ am Wochenende in Berlin kann einem als für sich und vor allem für seine Mitmenschen verantwortlich handelnder Mensch mehr als angst und bange werden! Was ist das ein Haufen von Covidioten, man fährt 600 km nach Berlin zum demonstrieren, um dort dagegen zu protestieren, daß man in seinen freiheitlichen Grundrechten und seiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt wird von einer „Corona-Diktatur“, durch das Tragen von Masken und einer Abstandsregelung zum Schutze und Wohle aller, worauf man dann auch „konsequent“ auf beides verzichtet hat bei dieser „Demo“! Ich hätte diesem egomanischen „Volk“ gerne ein Schild für ihre Demo gefertigt, ein einziges Wort darauf hätte genügt, um ihre Ansprüche der Öffentlichkeit kundzutun: ICH!!!

Das ist weiß Gott nicht motivationsfördernd für unseren Wochenanzeiger, der sich nun mal den guten Nachrichten verschrieben hat und unserer Leserschaft hier doch gerade in diesen Zeiten Mut machen möchte, mit unserem bekannten und geschätzten Optimismus, aber manchmal kommt dann doch ein anderer Spruch über Opti- und Pessimisten zum tragen: „Ein Pessimist ist ein Optimist mit Lebenserfahrung.“ Oder das schöne Zitat, das ich in einem anderen Blog entdeckt habe und das ich so klasse fand:

„Wenn du Gott zum lachen bringen willst, erzähle ihm von deinen Plänen.“ (Blaise Pascal, 1623 – 1662, franz. Mathematiker, Physiker und Philosoph)

Denn Pläne hatten wir in unserer Redaktion für einen feinen Wochenendeintrag, schon Mitte der letzten Woche bei unserer Redaktionssitzung besprochen und für fein befunden, es sollte mal wieder ein Urlaubs-Erinnerungseintrag werden, das fanden wir dann angesichts der diesjährigen Urlaubszeit mit ihrer regional ebenfalls so ausufernden Ich-Manie doch nicht mehr so passend, da haben wir ihn in der freitäglichen Nach-Konferenz gecancelt. Wir werden ihn nachholen, wir können uns gut vorstellen, daß das auch euer Wunsch wäre, keine Frage, aber uns fehlte denn dann doch die Leichtigkeit und Freude, die solche Einträge voraussetzen, um gut zu werden. Also machen wir hier jetzt einen Cliffhanger, und da kommt dann gleich wieder der Humor ins Spiel, der unser Wochenblatt wohl auch auszeichnet. Sicherlich erinnert ihr euch alle noch an sowas hier

leere Klopapier-Regale allüberall, das wenigstens hat sich ja zum Glück wieder gelegt, das begehrte Papier ist wieder überall zu haben, sogar wieder ganz speziell, lach, guckt:

Das sollte der Gag unserer Urlaubserinnerungen werden, weil der sprachliche Aufdruck euch sicherlich einen Hinweis auf das Urlaubsland gegeben hätte bzw. jetzt gibt! Damit sind wir nun im gewohnten Fahrwasser und führen unseren Montagseintrag, der getreu des Vermächtnisses unseres geliebten Co-Autors, unserer rasenden Reporterin Mimi in heaven, doch fröhlich und optimistisch sein soll, fort.

Und berichten von den kleinen Aktivitäten in unserer Redaktion, denn wir können vermelden: Ein Lampenschirm zur maritimen Verschönerung unseres Schlafzimmers ist fertig, der zweite folgt in Kürze.

Das auf Stoff gebügelte Serviettenmotiv ist mittels Kordel am Lampengestell befestigt worden.

Und so sieht es aus, wenn es leuchtet:

Wir sind sehr zufrieden! Gehäkelt worden ist auch weiter, ein neues Kissenhüllen-Motiv

Ein Seepferd, da hab ich manchen Abend beim fernsehen Spaß dran gehabt!

Mit der weißen Kissenhülle drunter, Fäden müssen noch vernäht und das Motiv mit der Nähmaschine aufgenäht werden.

Auf Balkonien wachsen die Sonnenblumen fröhlich ihrer Blüte entgegen und durch Zufall hat die Frau Chefredakteurin gestern abend entdeckt, daß sich eine Blüte bereits öffnet.

Die übrigen Knospen schwellen weiter!

Da wird sich Mimi dort oben auf ihrem Stern freuen, wenn sie alle blühen werden, und später im Herbst die Vögel, wenn sie Sonnenblumenkerne futtern können.

Und so schließen wir diesen Eintrag mit einem kleinen Gedicht, das die Frau Chefredakteurin selbst gedichtet hat, ich hatte es bei FB mit einem anderen Bärenbildchen eingestellt, das nicht meins ist und daher hier nicht benutzt werden darf, aber wir haben ja selbst genug Bärchen hier, da hat eines davon fürs Gedicht gerne Modell „gelegen“.

Kleines Bärchen, schlaf schön
in den neuen Tag.
Träum dir deine Welt schön,
was auch kommen mag.
Freu dich über Blumen und den Sonnenschein,
wenn er wieder weckt dich
bist du nicht allein.
Alle deine Freunde sind dann wieder hier!
Schlaf schön, kleines Bärchen, wichtig ist das WIR!

(© Monika Zimmermann)

Wir wünschen euch allen einen schönen Montag und einen guten Start in die neue und hoffentlich gute Woche, bleibt oder werdet alle gesund und paßt gut auf euch auf!!!

Das wünscht euch euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven und den Freelancern

Otto und Luzia

Habts fein!              

Grafschafter Wochenanzeiger – Krisenzeiten

Der Grund, warum Vögel fliegen können und wir nicht, ist der, daß sie voller Zuversicht sind und wer zuversichtlich ist, dem wachsen Flügel.

(Sir James Matthew „J. M.“ Barrie, 1. Baronet, schottisch-englischer Dramatiker und Erzähler, Schöpfer des ‚Peter Pan‘, 1860 – 1937)

Graue Tage

Es ist mitunter,
als wären alle Fäden abgeschnitten…
als wäre alles um dich her
weitab und leer,
ein toter Raum,

und du dir selbst ein fremder Traum…

…als käme nie die Sonne wieder,
als klänge nie ein Lied mehr durch,
als höre alles langsam auf…

und plötzlich flimmert’s durch die Wolken
und plötzlich trifft ein Klang ans Ohr
und leise fliegt auf goldenem Flügel
ein Schmetterling am Weg empor!

(Cäsar Flaischlen)

Liebe Leser alle unseres Grafschafter Wochenanzeigers,

wir haben lange hier in den Redaktionsräumen überlegt, ob und wie sich in diesen schwierigen Tagen ein Eintrag für euch gestalten läßt. Aber schwere Zeiten erfordern Solidarität und Zusammenhalt, in Tagen wie diesen wird (hoffentlich!) allen wieder klar, was wirklich von Bedeutung ist im menschlichen Leben: Das Sein und nicht das Haben!

Wir werden auch nicht allzu viele Worte machen, wir wollen nur ein wenig der wohl bei allen aufkommenden Panik entgegensteuern, denn Angst und ihre Steigerung Panik sind schlechte Berater, auch wenn es zutiefst menschlich ist, sich ihnen nicht immer entziehen zu können. Hab ich, wie so oft, mal wieder ein Lied von Reinhard Mey gefunden, das mir derzeit so aus der Seele spricht und die Zerissenheit zwischen Kopf und Herz so gut zum Ausdruck bringt:

https://www.reinhard-mey.de/texte/alben/ich-singe-um-mein-leben

Abseits vom allgegenwärtigen Corona-Virus ist es derzeit auch wieder von persönlicher Bedeutung für mich, denn unser aller Co-Autor, meine kleine Mimi, macht mir mal wieder Sorgen, ihr Gesundheitszustand ist zur Zeit nicht der beste, sie schwächelt sehr, frißt kaum und schläft auch für eine Katze in ihrem Alter für mein Verständnis zu viel, da brauchen wir doch mal wieder ein paar Daumen und Pfötchen und hoffen, wir können trotz der schwierigen Lage draußen in der kommenden Woche Hilfe und/oder Rat bei unserer Tierärztin finden.

So ist die Stimmung in den hiesigen Redaktionsräumen auch sehr gedrückt, wie ihr sicher alle verstehen könnt, aber unterkriegen lassen wir uns nicht! Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren!

In diesem Sinne wünschen wir euch allen eine gute neue Woche, laßt euch die Zuversicht nicht rauben, die Hoffnung nicht nehmen, wenn wir auch draußen „auf Abstand“ gehen sollen, hier in unseren kleinen Netzwerken können wir uns umarmen und gegenseitig stützen und helfen, mit der Krise fertig zu werden. Aus diesem Grund hab ich auch eine frühlingsbetonte Girlande zu Anfang des Eintrags über das Zitat und das Gedicht gesetzt, und möchte euch auch noch zum aufmuntern und was schönes gucken Frühlingsbilder zeigen, die ich im April 2018 hier in unserer Grafschaft gemacht habe:

Gestern, am Sonntagabend, hab ich mal wieder Bilder vom Himmel über der Grafschaft gemacht, er zeigte sich so passend für diesen Eintrag, trotz großer Düsternis im allgemeinen gab es immer wieder helle, leuchtende und blaue Lücken, seht selbst:

Das hier ist mein Lieblingsbild von der  Serie

überall zeigt sich Licht hinter den düsteren Wolken!

Zum Abschluß unseres Eintrag hab ich noch ein Lied von Reinhard Mey

https://songtext-ubersetzung.com/l/z/5440491/reinhard-mey/zeit-zu-leben/

und eine Bild-Collage, die wir auf FB erstellt haben:

Wir haben uns auch schon ein neues Frühlingskleidchen angezogen, Mimi und ich,

und unser gesamtes Redaktionsteam hofft, euch mit Eintrag und Bildern ein wenig Hoffnung, Zuversicht und Mut für die kommenden schweren Tage vermittelt zu haben, bleibt oder werdet alle gesund, paßt alle gut auf euch auf und laßt uns hier alle zusammen auch weiterhin unsere Sorgen, Nöte, Freuden und oftmals auch Verzweiflungen zusammen tragen und teilen!

Wir wünschen euch allen einen guten Montag, euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger und die Freelancer Otto und Lucia

Paßt auf euch auf!!!

Grafschafter Wochenanzeiger – Wolken, Wind und Wogen!

Der Gesang des Meeres

Wolken, meine Kinder, wandern gehen
wollt ihr? Fahret wohl! Auf Wiedersehen!
Eure wandellustigen Gestalten
kann ich nicht in Mutterbanden halten.

Ihr langweilet euch auf meinen Wogen,
dort die Erde hat euch angezogen:
Küsten, Klippen und des Leuchtturms Feuer!
Ziehet, Kinder! Geht auf Abenteuer!

Segelt, kühne Schiffer, in den Lüften!
Sucht die Gipfel! Ruhet über Klüften!
Brauet Stürme! Blitzet! Liefert Schlachten!
Traget glühnden Kampfes Purpurtrachten!

Rauscht im Regen! Murmelt in den Quellen!
Füllt die Brunnen! Rieselt in die Wellen!
Braust in Strömen durch die Lande nieder –
kommet, meine Kinder, kommet wieder!

(Conrad Ferdinand Meyer)

Liebe Leser unseres Grafschafter Wochenanzeiger,

in den letzten Tagen gab es wieder wunderbare, schöne und dramatische Himmelsbilder, die ich euch nun mal wieder präsentieren möchte, zum sonntäglichen Genießen, vielleicht mit einer Tasse Kaffee oder Tee.

               

Sonnenaufgang über Burg Lirich und der Grafschaft

Ich hab die Bilder nochmal als Dia-Show zusammengefaßt, gemütlich hintereinander gucken!

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Dramatischer Himmel am späten Abend! Die Bilder sind nicht nachbearbeitet, die Farben waren wirklich so!

Auch als Dia-Show:

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Tolle Wolken über Burg Lirich und der Grafschaft:

Allwieder: Dia-Show!

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Wolken am Wohnzimmerfenster, also nach Süden raus, eigentlich Ausschuß, weil ich nicht auf das spiegelnde Innenlicht geachtet habe, aber ich finde sie irgendwie reizvoll, urteilt selbst:

Ihr erinnert euch sicher alle noch an unseren „Himmelsgaul“?

So sieht er in der beginnenden Dämmerung aus.

Somit hätten wir nun die Wolken aus dem Titel des Eintrags, der Wind war da auch schon dabei, denn er sorgte für die dramatischen Wolken. Wo bleiben nun aber die Wogen? Die haben eine besondere Geschichte, denn ich bin mal wieder dabei, mein Schlafzimmer ein bissel umzudekorieren, wie ihr wißt, liebe ich das Meer, selten genug kommt man dort hin, und da ich begründet aus der Meeresliebe maritime Deko liebe, habe ich mir das Meer jetzt ins Schlafzimmer geholt:

Mittels eines erworbenen Bildes, das ich auf Leinwand aufgezogen nun so im Schlafzimmer hängen habe, das beim einschlafen und aufwachen mein erster Blick aufs Meer fällt! So schön!!!

Das Bild hat eine wunderbare Stimmung, je nach Lichtverhältnissen entsteht wirklich entweder der Eindruck eines Sonnenaufgangs oder gegen Abend eines Sonnenuntergangs, und wenn es richtig dunkel ist, wirkt das Licht auf dem Bild wie Mondlicht, wunderschön, ich bin so richtig zufrieden mit meiner Neuerwerbung!

Mimi auch!

Das war er nun, der Eintrag zu Wolken, Wind und Wogen, und wenn ihr jetzt meint, das ganze hat so ein bissel eine wehmütige Stimmung, so liegt ihr nicht falsch, der August hat seinen Zenit bereits überschritten, es fallen wieder die Laurentiustränen, die Abschiedstränen des Sommers, eigentlich die Perseiden, ein jährlich wiederkehrender Meteorstrom, der in den Tagen um und ab dem 12. August ein Maximum an Sternschnuppen aufweist

der Sommer nimmt langsam seinen Abschied, die Abende dunkeln wieder früher, und eine kleine Ahnung von Herbst liegt bereits in der Luft.

Aber Abschied heißt eben auch Neubeginn, und so freuen wir uns so gaaaanz langsam auf den Herbst vor, der sich doch sicher wieder genießen lassen wird, mit all seinen Farben und Ernten, und mit den Freuden, die er dann wieder mitbringt, zum Beispiel die, daß wieder die Kerzenzeit beginnt, da wir hier ja schon bei Wogen und Meer waren, hab ich mich schon mal vorgefreut mit einem wunderbaren Duftkerzchen, gerade jetzt, wo ich diesen Eintrag schreibe, duftet es hier um mich her, mein Maxi-Teelicht mit dem poetischen Namen „Auszeit am Meer“

ein Duft „von salziger Meeresluft und maritimen Noten, ergänzt durch blumige Essenzen von Gardenie und Seerose“, so die Angaben des Herstellers. Wie ich das beschreibe? Mmmmmhhhhhhh!!!!

Zum Abschluß hab ich auch noch das namensgebende Lied für euch, als mir der Titel hier eingefallen ist, wußte ich, da war noch was, und richtig, es ist ein Liedtitel von Freddy Quinn, auch ein bissel wehmütig, aber trotzdem schön, ich hoffe, es gefällt euch!

Das gesamte Redaktionsteam wünscht euch allen einen wunderschönen und entspannten Sonntag, genießt ihn, genießt das Leben und den Augenblick, denn beide sind kostbar!

Eure Chefredakteurin Monika mit eurer Reporterin Mimi und natürlich mit eurem Volontär Ruddi!

Habts fein!

 

 

In geheimer Mission

Dunst ist die Welle,
Staub ist die Quelle!
Stumm sind die Wälder,
Feuermann tanzt über die Felder!

Nimm dich in Acht!
Eh du erwacht,
holt dich die Mutter
heim in die Nacht!

(Theodor Storm)

 Psssttttt…….wir sind in geheimer Mission unterwegs! Wohin, warum und wie es dazu kam wollt ihr wissen? Na, dann fangen wir mal an mit dem gesammelten Bildmaterial, das uns auf die geheime Mission schickt:

 Das zeigt das Thermometer seit gefühlten Ewigkeiten, Mensch, Tier und Natur leiden unter der Hitze!

Kühl-Akku-Karton und

Fußbad reichen kaum noch aus, um zu erfrischen! Der Ventilator

 läuft wie anno dunnemals ein VW-Motor und sorgt wenigstens mal für bissel bewegte und ab und an auch kühlere Luft

weiß Mimi auch zu schätzen! 

Vor etlichen Tagen erreichte uns mal ein Regenguß

in den ich beim einkaufen geraten bin, die Leute draußen haben bestimmt gedacht, ich hab einen Sparren, das Wasser lief mir aus den Haaren und ich bin selig lächelnd mit meinen Einkaufstaschen nach Hause geschlendert! Und seitdem: Wüste Gobi!!! Keinen Tropfen mehr!!! Zum Kühl-Akku-Karton von Mimi gesellte sich überm Balkontisch ein feuchtes Handtuch

und unter dem Liegestuhl vom Dosenöffner, wo die Fliesen schön kühl und es schattig ist, gab es ebenfalls eines, sehr zur Freude von Mimi:

Seht ihr ihr Schwänzchen auf dem Handtuch? So liegt sie drunter

Gestern war es dann besonders schlimm, weil nun endgültig die Luft stand wie eine Mauer, kein Blatt bewegte sich um einen Hauch! Meine Deko-Schnecken sind in den Brunnen abgewandert

trotz Dachvorsprung mußte zusätzlich der Sonnenschirm in Aktion treten

Wasser steht bereit für alle Blümchen und Mensch und Tier

aus der ehemals Füßeschüssel trinkt jetzt Mimi, hihihi, ich bin zum Füße kühlen auf die Badewanne ausgewichen. Die Vögelchen haben jetzt zwei Tränken

 da können auch die Insekten ran, weil mittig so eine kleine Insel ist. Unter dem Sonnenschirm steht ein Eimer Wasser

kann man sich mal bissel erfrischen zwischendurch! Guckt, der Sonnenschirm spiegelt sich drin, das sieht lustig aus!

Auch eine Sprühflasche steht bereit

da darf ich aber Mimi leider nicht mit kommen, auch nasse Waschhandschuhe zum bissel Fell anfeuchten faucht sie an, hab ich überlegt, wo ich noch ein schönes Plätzchen für sie herrichten könnte, und ich bin fündig geworden, guckt mal:

 Hinten auf der Bank, da liegt sie so gerne trotz der Hitze, und da hab ich jetzt mittels Leine ein Katzen-feuchte-Handtücher-Zelt für sie gebaut!

Die Handtücher kann ich jetzt zum anfeuchten ansprühen, hihihi! Sie fand das Plätzchen sofort toll!

Ja, und all diese Bilder von der fürchterlichen Hitze haben uns jetzt eben auf die oben erwähnte geheime Mission geschickt, denn wir beide, Mimi und ich, wir suchen jetzt mal die Regentrude!!!

http://gutenberg.spiegel.de/buch/die-regentrude-3478/1

Die Geschichte der Regentrude von Theodor Storm beginnt mit den Worten: „Einen so heißen Sommer, wie nun vor hundert Jahren, hat es seitdem nicht wieder gegeben. Kein Grün fast war zu sehen; zahmes und wildes Getier lag verschmachtet auf den Feldern.“

Einen Eintrag dazu hatten wir schon mal hier im Blögchen, nicht vor hundert, aber vor 6 Jahren, ebenfalls zu den sog. Hundstagen, wenn ihr Lust habt:

https://mimisdosenoeffner.wordpress.com/2012/08/18/hundstage-14573805/

Das hat Wikipedia dazu zu sagen

https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Regentrude

Aber das ist natürlich alles Theorie, Mimi und ich, wir machen uns jetzt wie weiland Maren und Andrees auf den Weg zur Regentrude

(Szene aus dem Märchen Die Regentrude: Maren geht zum Brunnen, Illustrierte Zeitung, 30. Juli 1864)

und wenn wir sie gefunden haben, dann werden wir das als Gedicht oben eingestellte Sprüchlein aufsagen, dann schließt die Regentrude den Brunnen wieder auf und dann steigen dort ganz große, dicke, schwere Regenwolken empor  und ziehen hinaus in die Welt und dann…..wird es endlich wieder regnen!!!

       

Also, drückt uns alle die Daumen, daß es klappt, die Regentrude zu wecken, denn schon die Bilder hier vom Regen tun so gut!

Und wenn es klappt mit dem Regen   dann werde ich draußen im Regen tanzen, hihihi,  und durch die Pfützen springen wie ein Kind, lach!

Nun sind wir, euer Co-Autor,  meine Mimi und ich, natürlich echt gespannt, ob nach Regentanz, Sonnen- und Frühlingsbeschwörungen, Schnee-Erflehungen und diversen anderen Wettereinträgen in diesem Blögchen es uns gelingt, die Regentrude zu wecken!

Bevor wir nun diesen Eintrag beenden, haben wir noch was feines für euch, Ausschnitte aus einem Hörbuch von „Die Regentrude“ mit so wunderhübschen Bildern,

viel Spaß dabei!

Wir wünschen euch allen einen guten Freitag und ein schönes Wochenende, hoffentlich mit Abkühlung und Regen, falls es nicht klappt, haltet euch alle schön kühl, viel trinken, wenn es geht, wenig bewegen, paßt auf euch auf und kommt gut durch die weiteren Hitzetage! 

 

Die Farbe Rosa

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Rosa Hortensie

Wer nahm das Rosa an? Wer wußte auch,
daß es sich sammelte in diesen Dolden?
Wie Dinge unter Gold, die sich entgolden,
entröten sie sich sanft, wie im Gebrauch.

Daß sie für solches Rosa nichts verlangen.
Bleibt es für sie und lächelt aus der Luft?
Sind Engel da, es zärtlich zu empfangen,
wenn es vergeht, großmütig wie ein Duft?

Oder vielleicht auch geben sie es preis,
damit es nie erführe vom Verblühn.
Doch unter diesem Rosa hat ein Grün
gehorcht, das jetzt verwelkt und alles weiß.

(Rainer Maria Rilke)

Rosa oder rosarot ist eine helle bläulich rote Farbe, eine Mischung aus weiß und blaustichigem Rot.
Für die Bezeichnung des Farbtones standen die in Europa einheimischen Wildrosen Pate, aufgrund der mittelhochdeutschen Wörter rose(n)var, rosin, rose(n)rot. Neuhochdeutsche Entsprechungen sind rosenfarb, rosenrot, rosig, der lat. Blumenname „Rosa“ (Rose) wurde dann ins deutsche übernommen.
Die Komplementärfarbe von rosa ist ein frühlingshaftes Grün.
Rosa ist blasser als das bläulichere schrille, aber farbenkräftigere Pink.

Der Farbton wird im Sinne von optimistisch, erfreulich, positiv genutzt, Bezeichnungen wie „rosige Zeiten“, „ihm geht es nicht gerade rosig“, „alles durch eine rosarote Brille sehen“, weisen darauf hin.
Weiterführende Bedeutungen sind „unrealistisch, verklärend“, wie „die Zukunft im rosigen Licht sehen“, oder „für sie ist die Welt rosarot“, „auf einer rosa Wolke schweben“.

Rosa wirkt sanft und weich, weshalb es seit den 1920-iger Jahren mit Weiblichkeit assoziiert wird.
Vorher war es umgekehrt, rot galt als aktive, männliche Farbe und rosa, „das kleine Rot“, wurde Jungen zugeordnet. Blau ist in der christlichen Tradition die Farbe von Maria, der Gottesmutter, somit war hellblau, „das kleine Blau“ den Mädchen vorbehalten.
Nach dem 1. Weltkrieg fand ein Umbruch statt, bedingt wahrscheinlich durch die Blautöne von Arbeitskleidung und Uniformen.

In der christlichen Liturgie ist rosa keine eigenständige Farbe, rosafarbene Paramente (Gewänder und Tücher) werden allenfalls am 3. Adventssonntag und am 4. Fastensonntag getragen, rosa als aufgehelltes Violett zum Zeichen der Vorfreude.

(Quelle: Wikipedia)

Und der geneigte Leser fragt sich natürlich wieder, wie kommt sie nun bloß auf Rosa?

Die letzten Tage waren hier wettermäßig seeehr novembrig, düster, grau, nieselig, trist, der aufmerksame Leser hat längst erkannt, daß ich den Monat nicht mag, und so war es naheliegend, ein bissel Farbe in den ach so grauen Alltag zu bringen, und so fiel mir Rosa ein!

Wir setzen uns jetzt mal gemeinsam die rosarote Brille auf und sehen alles durch die selbige, wir schweben jetzt mal auf einer rosa Wolke und träumen von rosigen Zeiten. (Gibt einen schönen Spruch für diesen Zustand: „Luftschlösser darf man ruhig bauen, man darf nur nicht versuchen, in ihnen zu wohnen!“)

Also macht es euch gemütlich, es geht rosa weiter:

www_clipart_kiste_de_teddy_123Rosa Edelsteine:
rosa Koralle:
beugt Knochenbrüchigkeit (Osteoporose) vor, stärkt die Liebesfähigkeit und macht unempfindlich gegen Neid und Mißgunst anderer Menschen, wirksamer Schutz vor negativen Energien.

rosa Perlen:
bei chronischen Kopfschmerzen, für Zähne und Knochen, sie stimmen versöhnlich, lösen Blockaden, vermitteln innere Zufriedenheit.

Rhodochrosit:
stabilisiert den Blutkreislauf, entgiftet, gegen Hautunreinheiten, fördert Aktivität und Lebenskraft, vertreibt trübe Stimmungen, baut eine positive Lebenseinstellung auf.

Rhodonit: (schwarz mit rosa Einschlüssen)
gilt als Wundheilstein, enthält Kalzium, daher ein Stein für die Knochen, ein Stein bei Veränderungen im Leben, läßt alte seelische Wunden ausheilen.

Rosenquarz:
hält schädliche Strahlen fern, ein Rohstein auf dem Computer oder neben dem Bett kann Kopfschmerzen oder Augenbrennen verhindern. Letzeres kann ich bestätigen, ich habe einen Rosenquarz auf meinem Computer und habe ganz selten Probleme mit den Augen beim Schreiben und Arbeiten.
Er verhilft zu Durchsetzungsvermögen, regt dazu an, für eine angenehme Umgebung zu sorgen, macht empfindsam für andere Menschen.

Rosa Blüten:
Heidekraut, Seerose, Rosen, Wicken, Malven, Primeln, Tausendgüldenkraut, Winden, Kartoffel, Thymian, Herbstzeitlosen, Geranien, Begonien, Chrysanthemen, Clematis, Tränendes Herz, Hortensien, Dahlien, Fuchsien.

Und es gibt auch rosa Tiere (außer Flamingos, die sooo schön sind!)

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roter Sichler aus der Familie der Schreitvögel, Wuppertaler Zoo.

Rosa als Lieblingsfarbe ist die Farbe der Zärtlichkeit und Kindlichkeit, sie steht für Romantik, Sanftheit, Sensibilität, Zurückhaltung, Zuneigung, aber auch verstärktes Schutzbedürfnis.

Sie wird dem Sternzeichen Waage und Stier zugeordnet.

Rosa gleicht das Herzchakra aus.
Ein Überschuß an Rosa kann allerdings vorhandene Neigung zu Schwärmerei und Gefühlsduselei verstärken.

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Rosa als Blumensprache: rosa Rosen = Schüchternheit, Du sollst dir Zeit lassen. Ich liebe dich zärtlich.

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Hach, nun haben wir so richtig in rosa geschwelgt,:yes: und ich hoffe, ihr konntet das triste grau dieses Monats für einen kleinen, schönen Moment draussen lassen.:yes: Denn das war der Sinn dieses Eintrags.;D

Mimi hat sich das ganze etwas skeptisch beguckt,88| so nach dem Motto: „Iss das nich en büschen viel rosa, Dosenöffner?“:??: Aber dann hat sie das hier entdeckt:yes:

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und meinte dann, nööö, wär schon richtig klasse, gefiel ihr!:>>

So, und nun nehmen wir die rosarote Brille wieder ab:yes: und schweben von unserer rosa Wolke langsam wieder zurück auf die Erde!
Denn für das, was ich jetzt noch schreiben möchte, taugt die rosarote Brille nun so gar nicht!:no:

Ich hab mir heute abend auf dem WDR die Neuauflage von „Arsch huh, Zäng ussenander!“ angesehen, genauso wie vor 20 Jahren 1992, und es hat mich so tief berührt, daß 80.000 Menschen zu diesem Konzert den „Arsch huh“ bekommen haben. Es ist leider immer noch so aktuell wie 1992, und das ist traurig und beschämend und es macht wütend! Aber es macht auch Mut und freut, daß es immer noch und Gott sei Dank Menschen gibt, die das nicht hinnehmen und den Arsch hochkriegen. Und die Zähne auseinander.
Hoffentlich auch weiterhin im Alltag! Denn „der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch!“ (Bertold Brecht), und „währet den Anfängen!“

Und da kommt die Farbe Rosa nun doch wieder ins Spiel, denn sie steht auch für Herzensliebe und hilft den Menschen, Gefühlen Ausdruck zu verleihen. Sie ist die Farbe der Nächstenliebe!

So möchte ich mich zum Schluß meines Eintrages mit einer rosa Rose in der Hand symbolisch stark machen für Menschlichkeit, Gerechtigkeit und Liebe!

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Ich wünsche euch allen in diesem Sinne ein schönes, „rosiges“ Wochenende!

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:wave: