Grafschafter Wochenanzeiger – Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!

Im Tiergarten

Ich bin ein Fremder hier zu Lande,
wo Krongewalt herrscht allerwärts,
mich binden nicht die starren Bande,
doch dieser Hain erfreut mein Herz!

Um dieses grünen Lebens willen,
um dieser Weiher sanfte Flut,


um diese ruhgewiegten, stillen
Baumwipfel in der Abendglut,

Um diesen tiefen milden Frieden,
den mir ein braver Toter beut,
sei ihm ein voller Dank beschieden
des Herzens, das dies Grün erfreut!

(Gottfried Keller, 1819 – 1890, Schweizer Dichter und Romanautor, aus: Berlin, Erstdruck 1854)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, hier meldet sich heute euer Redaktionsbote Bruno, wie ihr sicher unschwer erkennen konntet, geht es bei diesem Eintrag um Berlin, na, und da bin doch ich wieder gefragt, euer Hauptstadtbär! Und da heute Montag ist und die neue Woche beginnt, hab ich bei unserer Redaktionssitzung zu diesem Eintrag sofort in Erinnerung gebracht, daß dies eigentlich immer Mimis Tag war, der Tag für einen fröhlichen Wochenbeginn, den unsere rasende Reporterin in heaven hier immer so vorzüglich zu zelebrieren wußte, somit beginne auch ich meinen Eintrag heute in memoriam an Mimi, und passend zu dem mir zugeteilten Ressort mit einem ebenfalls passenden Bildchen von ihr:

Ja, und damit wären wir bei einer weiteren Tradition unseres Hauses, lach, die Fragezeichen in euren Augen! Wie kommen denn wir nach Berlin und, unschwer an Mimis Bild und der oben eingestellten Girlande zu erkennen, in den dortigen Zoo???

Die Antwort ist ganz einfach, denn wir haben außer unserem Außenkorrespondenten Hamish aus Schottland ja auch noch eine dienstliche Außenstelle für Berliner Zoobesuche, nämlich Brigitte/Plauen! Und sie war am 27. Mai endlich mal wieder im Zoo Berlin, nachdem ihre Pläne für den April von Corona durchkreuzt worden sind.

Wir kriegen dann in unserer Redaktion immer Bilder von ihrem Zoobesuch, die hat die Frau Chefredakteurin nun alle sorgfältig abfotografiert, dabei versucht sie schon mal, dem nicht vorhandenen Zoom an Brigittes Kamera ein bissel abzuhelfen, somit sind manche Bilder unschärfer, als die Originalfotos von Brigitte, aber so kommt man eben manchmal dichter ran, lach! Aber nun geht es auch endlich los, wie formulierte es Mimi immer so schön in Anlehnung an den Herrn Goethe: „Der Worte sind genug gewechselt, nun laßt uns endlich Bildkes sehen….“!

Zuerst begrüßt euch hier Knutis Statue, denn da legt Brigitte immer einen Blumenstrauß für uns alle hin, guckt mal, wie schön der in diesem Jahr wieder war:

Danach zieht es sie zu ihrer Lieblingseisbärin Katjuscha, genannt Kati,

hat die Frau Chefredakteurin bissel rangezoomt,

das ist das Originalbild, das wollten wir euch aber nicht vorenthalten, wir fanden nämlich die Spiegelung im Wasser so wunderschön!

Über die nächsten Bilder haben wir uns genauso gefreut wie Brigitte/Plauen, Kati im Wasser

ist das nicht ein schönes Bild? Hat Frau Chefredakteurin auch noch bissel gezoomt:

Brigitte/Plauen war richtig glücklich über diese Bilder, und daß ihre geliebte alte Lady noch so fit ist!

Weiter geht es durch den Zoo!

Die Bisons werden immer extra für Frau Chefredakteurin abgelichtet, weil sie die so gerne mag!

Anchali, rechts!

Das nächste Bild fand die gesamte Redaktion so genial, guckt mal:

Ist das nicht wonnig? Wir haben uns hier gekringelt beim gucken! Frau Chefredakteurin hat auch nochmal gezoomt, aber das Original finden wir einfach himmlisch!

Über die nächsten Bilder ist die Freude auch bei allen so groß, denn das ist

Fatou, die liebe alte Gorillendame!

Nun kommt, sagt die Frau Chefredakteurin, ein bissel Nostalgie mit Wehmut, denn das hier

ist Platos leere Wohnung.

Und das

ist Knutis Kinderzimmer!

Hier seht ihr

seine Spielwiese, wo er mit seinem Daddy gespielt hat.

Bei den nächsten Bildern braucht ihr wahrscheinlich trotz Ranzoomversuch der Frau Chefredakteurin eine Lupe, lach, jetzt kommen nämlich die Panda-Babys, aber sie waren leider so weit weg, schreibt Brigitte/Plauen, daß sie sie kaum erwischt hat mit der Kamera, wir haben aber trotzdem versucht, das beste rauszuholen:

am mittigen Baum, oben auf der Plattform.

rechts oben außen auf der Plattform, links unten bissel rechts vom Bambus!

Nämlich da, lach!

Und da!

Frau Chefredakteurin hat sich sehr gefreut, daß das doch noch so gut geklappt hat!

Und damit wären wir am Ende unseres heutigen Montagsbeitrages, ich hoffe sehr, ich hab Mimi gut vertreten an ihrem Wochentag, und es hat euch allen Spaß und Freude gemacht und der Montag kann gut beginnen als Start in eine hoffentlich auch gute neue Woche! Ich hätte jetzt noch ein paar lustige Zoobewohner in altbewährter Bildertradition für euch

Wir wünschen euch allen eine gute neue Woche mit viel bleibt oder werdet alle gesund, paßt gut auf euch auf und

habts fein! Euer Redaktionsteam mit Mimi in heaven und den Freelancern Otto und Lucia.

Montags-Muntermacher

Die Tristesten von allen Tristen
das sind die ewig enttäuschten Touristen;
sie haben sich alle Wunder der Welt
immer ganz anders vorgestellt:
Den Montblanc viel blanker
und das Matterhorn schlanker,
das Nordkap viel kälter
und Pompeii viel älter,
San Marco bedeutender
und den Glockenturm läutender …
ein Glück nur, daß Narren von solchem Schlage
noch nicht gereist sind am ersten Tage;
sie hätten mit ihrer Kritik der Welt
dem lieben Gott das Schaffen vergällt. —

(Ludwig Fulda)

 Hi, Folks,

Montag isses wieder, und es meldet sich euer Co-Autor, eure Mimi!

Nach einer anstrengenden letzten Woche mit Umstellung und Neu-Einrichtung von Telefon und PC hatte mein Dosenöffner so gar keinen Elan mehr für einen sonst ja eigentlich obligatorischen Wochenend-Eintrag hier, da hab ich gesagt, „laß mal ruhig, Frauchen, laß uns bei dem schönen Wetter Balkonien genießen, ich mach dann einfach was für Montag und den Wochenbeginn wieder!“

Die erwähnte Umstellung ist, wie euch ja allen schon bekannt, doch noch recht gut und reibungslos über die Bühne gegangen, nachdem Frauchen sehr erleichtert am späten Mittwochnachmittag nach langem Warten endlich den neuen Router von der magentafarbenen Firma in den Händen hielt, da war sie aber froh! Und ich auch, tigerte doch hier mein Frauchen wie das gleichnamige Tier durch die Bude in Erwartung der Lieferung, und die Einrichtung am darauffolgenden Feiertag war dann auch wirklich ganz simpel und mein Dosenöffner endlich wieder restlos glücklich, lol!

Und deshalb hier auch von mir nochmal einen lieben, schnurrigen Dank an euch alle fürs ausdauernde Daumendrücken!!! Es hat genutzt!

Und da möchte ich euch doch zum ungeliebten Montag und Wochenbeginn mal wieder was lustiges und fröhliches bieten, mit dem Gedicht ging das ja schon mal prima los, hihihi, hat der Dosenöffner ausgesucht, jetzt beginnt ja doch auch wieder überall langsam die Urlaubszeit, da fanden wir das beide so passend wie lustig!

Und ich zeig euch jetzt mal was, was mir mein Frauchen letzte Woche mitgebracht hat, und dafür gewähre ich euch jetzt erstmalig Einblick in meine Intimsphäre, meine Mamarazzi durfte extra für euch in meine „geheiligten“ Toilettenräume, zu denen ich sonst keiner Presse Zugang gewähre, aber das müßt ihr einfach gesehen haben, guckt mal:

Ist das nicht wonnig? Meine Badezimmer/Toilettenecke hat neue Unterlagen, die sind aus sowas wie Gummi und sind so ein bissel „rauh“ oben drauf, kann ich so herrlich die Pfötchen dran sauber krabbeln, ich bin begeistert!

Wie eine große Pfote, klasse, nicht wahr? Ganz gegen meine sonstige Gewohnheit bei allem neuem hab ich das sofort toll gefunden!

Ja, da könnt ihr jetzt stolz drauf sein, ich gewähre da normalerweise keinerlei Einblicke, hihihi!

Und dann hat Frauchen noch was feines für mich ergattert, einen Versteck-Knuddel-Tunnel, guckt ihr hier:

da kann man reinkrabbeln und es sich gemütlich machen, oben drauf

ist ein Reißverschluß, hier seht ihr jetzt die sog. „Sommerseite“ außen,

kann man nämlich auch herrlich auf Balkonien legen und nun kommt der Clou:

Wenn man den Reißverschluß öffnet, ist das eine ganz feine Kuscheldecke, hier die ganz warme, kuschelige „Winterseite“ und hier

die wärme-isolierende „Sommerseite“! Da könnten dann, wenn es im Sommer nun wieder richtig heiß würde, die Kühlakkus drunter, und im Winter könnte ich da auch noch bissel mit raus, denn dann käme die Kuschelseite nach oben und die isolierende Seite hält dann die Kälte ab, na????? Ich hab richtig Spaß!

Am Wochenende haben wir wieder ausgiebig Balkonien genossen, Frauchen und ich, da kommen jetzt auch noch ein paar Bilderkes

Mimi im Grünen, hihihi, und Frauchen wieder mit ihrem Liegestuhl und ihrer „Lese-Ecke“ mit einem der nordischen Krimis, spannend, glaub ich, Frauchen ist immer ganz vertieft!

Frauchen sagt gerade, ihr sollt mal gucken, wie schön die Sukkulenten links blühen!

Ich hab es mir derweil in meinem Brotkasten gemütlich gemacht,

man sieht mich kaum vor lauter Grün, hihihi, Frauchen sagt, in diesem Sommer haben wir hier „die grüne Hölle am Rhein-Herne-Kanal“ statt am Amazonas, !

Aber Frauchen wäre ja nicht meine Mamarazzi, wenn sie mich nicht auch noch sichtbarer fotografiert hätte:

Frische Luft macht müde! 

Ich penn mal weiter!

Das war so wunderschön in der sinkenden Abendsonne!

Tja, damit wäre ich so ziemlich am Ende meines Montagseintrages…..was sagst du gerade, Frauchen? Oh, ja, stimmt, ich sollte ja noch die Bilder vom ganz frühen Dienstagmorgen aus unserer Grafschaft mit Burg Lirich zeigen, na denn:

da kamen die ersten, hellen „Morgenwolken“, später hatten wir dann Berge am Himmel, hihihi!

Und damit wünschen wir euch jetzt einen ganz feinen Montag und einen guten Start wieder in eine neue und gute Woche, Mimi  und Frauchen!

Habts fein!

(Rosenstrauch am Brunnen, Helene Stromeyer)

Neues Jahr – neues Glück!

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Zum neuen Jahr

Zum neuen Jahr ein neues Herze,
ein frisches Blatt im Lebensbuch.

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Die alte Schuld sei ausgestrichen.
Der alte Zwist sei ausgeglichen
Und ausgetilgt der alte Fluch.
Zum neuen Jahr ein neues Herze,
Ein frisches Blatt im Lebensbuch!

Zum neuen Jahr ein neues Hoffen!
Die Erde wird noch immer wieder grün.

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Auch dieser März bringt Lerchenlieder.
Auch dieser Mai bringt Rosen wieder.

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Auch dieses Jahr lässt Freuden blühn.
Zum neuen Jahr ein neues Hoffen.
Die Erde wird noch immer grün.

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(Karl Gerok)

Allen meinen Lesern, den stillen wie den bekannten, erst einmal ein

mit allen lieben Wünschen für euch und eure Lieben, Menschen und Tiere!

Ich hoffe, ihr seid alle gut rein gekommen in 2017!

Wir drei Mädels haben sehr gemütlich und lustig reingefeiert, es war wie immer wunderschön, mit lecker Speis und Trank, ganz fein!

Allüberall waren die Silvester-Feuerwerke wohl reichlich und lange und bunt!

Nun ist wieder Ruhe eingekehrt, der erste Tag des neuen Jahres, der Neujahrstag, ist vorüber und mit dem heutigen Montag beginnt der normale Alltag wieder.

Und zu jedem Jahreswechsel ist auch das wieder obligatorisch:

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Habt ihr gute Vorsätze für das Neue Jahr?

Ich sag es ehrlich: Die üblichen Vorsätze hab ich schon lange nicht mehr, die meisten davon sind im Laufe des täglichen Trotts ganz schnell wieder Geschichte und man fühlt sich unwohl, weil man es nicht geschafft oder gar nicht erst versucht hat, das ist auch keine gute Grundlage und somit laß ich es einfach ganz!

Was nicht heißt, daß es Veränderungen von „doofen“ Gewohnheiten und Verhaltensmustern geben kann und sicher auch soll. Denn die „Jahreslosung 2017“ lautet:

„Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch.“
(Hesekiel 36,26)

Bedenkenswert! Angesichts des vergangenen Jahres mit all seinen Schrecknissen allemal!

Also hab ich mich ein bissel für mich persönlich auf die Suche gemacht, und bin fündig geworden, bei einem Gedicht des Theologen Lothar Zenetti, aus dem Konstantin Wecker eine Ballade gemacht hat, die auch von meinem Lieblingssänger Reinhard Mey gesungen wird:

http://www.songtexte.com/songtext/reinhard-mey/was-keiner-wagt-63ef521f.html

Ich glaube, das sind gute Vorsätze für das neue Jahr, meine Lieblingszeilen sind „Wo alle geizen, wagt zu schenken,
wo alles dunkel ist, macht Licht!“

Licht machen, Licht bringen, das möchte ich auch im neuen Jahr wieder in diesem Blögchen, ich hoffe, es gelingt mir!

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„Die Erde wird noch immer wieder grün“ heißt es im Gedicht oben, und so möchte Mimi, unser aller Co-Autor, schon mal ein bissel vorgreifen und hat sich, bissel verfrüht, schon mal ein Frühlingskleidchen angezogen. Als Zeichen von Hoffnung und Neubeginn!

mimi-fruehling Hi, Folks,

auch von mir erst einmal für alle hier ein frohes Neues Jahr! Ich bin gut reingekommen, die Knallerei hab ich in meinem Couch-Versteck verbracht, aber als der Dosenöffner von seiner Feier wieder da war, war schon schon wieder alles gut und ich hab mich gefreut, daß wir nun noch ein bissel ins neue Jahr reinfeiern konnten.

Gute Vorsätze? Hab ich keine, hihihi! Ich hab immer gerne alles so, wie es ist, mein Frauchen sagt immer „Katzen sind Gewohnheitstiere, die alle 5 Minuten ihre Gewohnheiten ändern“, da ist wohl was dran, lol! Wenn einer ändert, dann büdde ich, nix sonst! Wenn ich mein Frauchen, meine Hängematte, die diversen anderen Lieblingsplätze, lecker Futter, Leckerli und Streicheleinheiten, die da sind wenn ich sie anfordere, vorhanden sind, ist meine kleine Katzenwelt völlig in Ordnung.

Aber für euch Menschen finde ich das Lied, das Frauchen hier eingestellt hat, wirklich prima, ich glaube, so wäret ihr auch um einiges glücklicher, entspannter und gelassener und damit friedlicher im Zusammenleben mit euren Artgenossen!

In diesem Sinne, Folks, habt ein gutes Neues Jahr im Einklang mit euch, uns Tieren und der Natur, das wäre mein Wunsch für 2017!

Habts fein im neuen Jahr! Ich hab einen schönen Kaffee für euch, für Montag und Wochen- und Jahresbeginn! 4-3

Das Wort zum Montag von eurem Co-Autor, hihihi!

Und ich wünsche euch nun auch einen wunderschönen Montag, einen guten Start in die neue Woche und in die erste „Alltagswoche“ des Neuen Jahres!

Coffee or tea? Sucht euch was aus animaatjes-koffie-71794 und habts fein!