Grafschafter Wochenanzeiger – Tempus fugit – „Die Zeit flieht“.

Mit der Freude zieht der Schmerz
traulich durch die Zeiten.
Schwere Stürme, milde Weste,
bange Sorgen, frohe Feste
wandeln sich zur Seiten.

Und wo eine Träne fällt,
blüht auch eine Rose.
Schon gemischt, noch eh wir´s bitten,
ist für Thronen und für Hütten
Schmerz und Lust im Lose.

War’s nicht so im alten Jahr?
Wird’s im neuen enden?
Sonnen wallen auf und nieder,
Wolken gehn und kommen wieder,
und kein Wunsch wird’s wenden.

Gebe denn, der über uns
wägt mit rechter Waage,
jedem Sinn für seine Freuden,
jedem Mut für seine Leiden
in die neuen Tage.

Jedem auf des Lebens Pfad
einen Freund zur Seite,
ein zufriedenes Gemüte
und zu stiller Herzensgüte
Hoffnung ins Geleite.

(Johann Peter Hebel, 1760 – 1826, deutschsprachiger Dichter, evangelischer Theologe und Pädagoge)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, und wieder ein Montag, also eigentlich wieder ein „Mimi-Eintrags-Tag“, und da setzen wir nun eine weitere Tradition des ehemals Blögchen und jetzigem Grafschafter Wochenanzeiger fort: Fragezeichen in euren Augen! Immer wieder ein Spaß für den entsprechenden Autor respektive unser Redaktionsteam, da haben wir uns bei unserer wochenendlichen Redaktionssitzung alle drauf gefreut!

Das ist doch ein Neujahrsgedicht? Uhren und die vergehende bzw. fliehende Zeit, wo geht das hin??? Tja, des Rätsels Lösung beinhaltet erst einmal eine Entschuldigung, denn dieser Eintrag sollte eigentlich geplant schon einige Tage früher erscheinen, um genau zu sein, um 5 Tage früher, und ich glaube, jetzt dämmert euch langsam des Rätsels Lösung?! Genau, es sollte ein Eintrag werden eigentlich zum 1. Juli, nämlich zu Beginn der zweiten Halbzeit dieses Jahres 2020, aber das hat die Frau Chefredakteurin herself vermasselt, lach, dieweil sie in der vergangenen Woche mit Schwung und Elan ihre Umgestaltungspläne für die Redaktionsräume, die ja aus Rücksichtnahme auf unsere rasende Reporterin Mimi erst einmal unterblieben sind, mehr und mehr in die Tat umgesetzt hat. Und da blieb der Grafschafter ein bissel auf der Strecke, deshalb wird der Eintrag nun kurzerhand nachgeholt.

Aber erst einmal möchte Frau Chefredakteurin doch zeigen, woran sie denn nun die ganze Woche so eifrig gewerkelt hat. Im Schlafzimmer sind Schränke aus- und umgeräumt worden, das war dringend nötig, und selbst bei meinem Sammlergen ist da so manches tatsächlich entsorgt worden. Dafür ist jetzt aber auch wieder mehr Platz, und andere schöne Dinge, die in den Hintergrund geraten sind ob des nicht gelinden Chaos, treten jetzt wieder in voller Schönheit zu tage.

Zum Beispiel das schöne Regal, das unter meinem Sehnsuchts-Meerbild steht, sah so unordentlich aus, dabei hatte ich zwei so schöne neue Körbe schon seit längerer Zeit dafür, und nun guckt! Schön, oder?

Oben steht nun wieder ohne zugestellt zu sein meine Waschschüssel, mit Spiegel und einem feinen, maritimen Laternchen, denn maritim soll es werden, das Schlafzimmer.

Die getrocknete Rose im Wasserkrug ist die vom letzten Valentinstag aus meinem Kaufladen, die geschenkte!

Und das ist das Laternchen, für Teelichter, einer Lampe im Leuchtturm nachempfunden, das Licht ist so schön, wenn sie brennt!

Das Regal ist wieder aufgeräumt und das vor allem ist auch „ausgemistet“ worden, nun hab ich wieder feinen Platz in all den Körben, freu, freu! Die blau-weiß-gestreiften sind die neuen,

die paßten so hübsch zum Thema maritim! Könnt ihr euch noch an meine Strumpftasche erinnern, rechts vom Körbchen, mit dem schönen Rosenmuster, ein Geschenk meiner Mama in meiner Teenagerzeit! Sie wußte, was ich liebe!

Wäsche, alte Kopfkissenbezüge und Überhandtücher, bestickt eigenhändig von meiner Großmutter, mit einem Lavendelkissen davor.

Im Zuge von aufräumen und ausmisten mußte auch der Nähschrank dran glauben, auch er hatte es nötig, ich möchte demnächst auch mal wieder neue Nähprojekte in Angriff nehmen, da wechselte dann auch die Hakenstange ihren Standort, damit er besser zugänglich ist.

Die selbige hängt nun innen an der Schlafzimmertür, viel praktischer!

Dann gab es ein Schränkchen, das anno dunnemals mal im Wohnzimmer beheimatet war und deshalb auch im Holzton Eiche gehalten ist, so paßte es aber nun nicht so schön zum übrigen Mobiliar im Schlafzimmer, aber es ist ein schönes und praktisches Schränkchen, also wurde es aufgehübscht, guckt:

Oben und im Türrahmen mit weißem Holzpaneel, Folie natürlich, aber sieht doch richtig echt aus, oder? Mir gefällt’s!

Das war Fummelarbeit, lach!

Wenn man nun tagsüber so vor sich hingewerkelt hat, kriegt man abends kribbelige Finger, also mußte auch noch was gefunden werden, was ich beim Fernsehen machen kann, da hab ich dann erst einmal was vollendet, das schon längere Zeit in Arbeit war. Ihr erinnert euch vielleicht noch an den schönen Schmuck, den ich von den Kindern zu Weihnachten geschenkt bekam, dazu sollte es einen farblich passenden Pullover geben

Wolle hatte ich mir besorgt, und nun ist er auch endlich fertig:

Projekt abgehakt! Und was macht man, wenn man noch Wolle übrig hat? Na, in Corona-Zeiten läßt sich dazu auch die passende Maske häkeln

und wenn das mit dem häkeln so schön klappt, kommt gleich noch eine hinterher:

Die zeigt euch nun Mikesch, Mimis Fensterbrettfreund! Denn er fand sie genauso klasse, wie Mimi sie auch gefunden hätte!

Unter beide Masken kommt jetzt noch weißer Baumwollstoff, und dann sind sie fertig.

Beim Schränke aufräumen und aussortieren hab ich noch was ganz feines für meine Schwiegertochter gefunden, Steffi sammelt nämlich Buttons, und den hier werde ich jetzt für sie verwahren:

Hab ich mich richtig gefreut!

Ja, soweit hat mich nun unser Redaktionsteam hier werkeln und berichten lassen, was in der letzten Woche hier halt so gelaufen ist, nun kommen wir gemeinsam zum Eintrag, den es eigentlich schon am 1. Juli geben sollte und den das obige Gedicht hier eingeläutet hat.

https://www.reinhard-mey.de/texte/alben/einundsiebzigeinhalb-71-12

Mit diesem Lied von Reinhard Mey wünscht euch das gesamte Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger eine gute zweite Halbzeit vom Jahr 2020.

Möge Lauras Stern, den ich von ihr zu Weihnachten geschenkt bekam, uns eine schönere, hoffnungsvollere zweite Hälfte dieses Jahres schenken. Möge das Licht der Hoffnung uns nicht verlöschen und der Engel der vergangenen Weihnacht, als wir noch so zuversichtlich ins Neue Jahr geblickt haben, uns auf dem restlichen Weg durch dieses Jahr begleiten, bewachen und behüten. Darauf wollen wir noch einmal anstoßen, zum Beginn der ersten vollständigen Woche der zweiten Halbzeit dieses Jahres Laßt uns virtuell noch einmal ein Feuerwerk entzünden, wie wir es derzeit real nicht können, im Ursinne eines Feuerwerks, um böse Kräfte und Mächte zu bannen.

Ich hab zum Abschluß dieses Eintrags wieder einmal so ein schönes Lied von Reinhard Mey gefunden, daß er in den derzeit konzertlosen Zeiten in seinem Garten aufgenommen hat. Es kann nicht hier direkt im Blögchen angehört werden, laßt euch dann bitte von dem Hinweis zu Youtube leiten oder klickt sofort auf den im Bild des Videos angezeigten Liedtitel ganz oben.

https://www.reinhard-mey.de/texte/alben/viertel-vor-sieben

Findet ihr euch im Text, den ich unter dem Video verlinkt habe, auch so wieder? Mit der Sehnsucht nach früheren Zeiten, nach Sorglosigkeit, ganz unbefangen und unbeschwert? Es hat mich gerade in diesen Zeiten so sehr angesprochen, denn ich denke, etwas dürfen wir nie verlieren, das müssen wir ganz fest halten: Den Glauben, die Liebe, die Hoffnung!

Reinhard Mey zitiert in seinem Lied Zeilen eines Psalms, und den möchte ich jetzt ans Ende unseres Eintrags stellen:

Psalm 23

Der HERR ist mein Hirte,
mir wird nichts mangeln.
Er weidet mich auf einer grünen Aue
und führet mich zum frischen Wasser.
Er erquicket meine Seele.
Er führet mich auf rechter Straße
um seines Namens willen.
Und ob ich schon wanderte im finstern Tal,
fürchte ich kein Unglück;
denn du bist bei mir,
dein Stecken und Stab trösten mich.
Du bereitest vor mir einen Tisch
im Angesicht meiner Feinde.
Du salbest mein Haupt mit Öl
und schenkest mir voll ein.
Gutes und Barmherzigkeit
werden mir folgen mein Leben lang,
und ich werde bleiben
im Hause des HERRN immerdar.

In diesem Sinne wünschen wir allen unseren Lesern eine gute zweite Halbzeit des Jahres 2020.

Euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven und den Freelancern Otto und Luzia

Habts fein, habt einen guten Montag und eine schöne neue Woche, paßt auf euch auf und bleibt oder werdet gesund!

Grafschafter Wochenanzeiger – Silvester 2019

Neujahr bei Pastors

Mama schöpft aus dem Punschgefäße,
der Vater lüftet das Gesäße
und spricht: „Jetzt sind es vier Minuten
nur mehr bis zwölfe, meine Guten.

Ich weiß, daß ihr mit mir empfindet,
wie dieses alte Jahr entschwindet,
und daß ihr Gott in seinen Werken
– Mama, den Punsch noch was verstärken! –

Und daß ihr Gott von Herzen danket,
auch in der Liebe nimmer wanket,
weil alles, was uns widerfahren
– Mama, nicht mit dem Arrak sparen! –

Weil, was geschah, und was geschehen,
ob wir es freilich nicht verstehen,
doch weise war, durch seine Gnade
– Mama, er schmeckt noch immer fade! –

In diesem Sinne meine Guten,
es sind jetzt bloß mehr zwei Minuten,
in diesem gläubig frommen Sinne
– Gieß noch mal Rum in die Terrine! –

Wir bitten Gott, daß er uns helfe
auch ferner – Wie? Es schlägt schon zwölfe?
Dann prosit! Prost an allen Tischen!
– Ich will den Punsch mal selber mischen.“

(Ludwig Thoma)

Ja, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, da stehen wir nun wieder an der Schwelle eines Neuen Jahres! Wie schnell es doch eigentlich wieder verflogen ist, das alte Jahr!

Unser Redaktionsteam hat ausgiebig die Tage zwischen den Jahren genossen, wir haben, nachdem die Frau Chefredakteurin wieder in den heimischen Gefilden war nach wunderschöner Weihnachtsfeier mit der Familie, auch hier natürlich noch einbeschert, aber wir gestehen es offen: Wir sind ein bissel pomadig in diesem noch alten Jahr, wie der Herr Vater unserer Frau Chefredakteurin immer zu sagen beliebte, wenn seine Tochter mal wieder nicht in die Gänge kam, eine „Klüngelfutt“! Und so müßt ihr mit dem Bericht über all unsere schönen Geschenke hier halt noch bis zum neuen Jahr warten, lediglich kleine Vorgeschmäcker werden wir auch hier schon einflechten.

Beginnen wir also diesen Silvester-Eintrag mal noch mit ein bissel weihnachtlichem Leuchten

und kommen dann mal so langsam in die Silvester-Stimmung für heute!

Euer Redaktionsteam hat sich natürlich wieder dem feierlichen Anlaß gemäß eingekleidet, Frau Chefredakteurin mit Mimi

euer Volontär Ruddi unser Redaktionsbote

Bruno sowie unser Außenkorrespondent

Hamish!

Eigentlich hatten wir ja für dieses Silvester eine Party hier in den Redaktionsräumen geplant, mit allen tierischen Freunden von Mimi, aber letztlich haben wir uns doch gedacht, daß alle Frauchen und Herrchen unserer Freunde ihre Lieblinge in dieser doch sehr unruhigen Nacht lieber bei sich zu Hause behalten, unter sicherer Aufsicht und Schutz. Für Buddy mit seiner gerade wieder verheilten Pfote wäre es bestimmt auch noch zu anstrengend geworden und wie wir gestern erfahren haben, hat sich Storm eine Pfote verstaucht im Eisregen, und ohne die beiden Hundejungs wäre es doch keine richtige Party geworden! Aber aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben, neues Jahr, neues Glück, da wird uns bestimmt noch was feines einfallen!

Und nun haben wir hier zum letzten Tag des alten Jahres auch noch zwei feine Überraschungen für euch, denn höret und staunet, unser Redaktionsteam hat sich über die Weihnachtsfeiertage mal wieder vergrößert:

Geheimnisvolle Pakete hatte die Frau Chefredakteurin in den Vorweihnachtstagen hier angenommen und sofort beiseite geräumt bis zu Bescherung, und als dann der große Moment da war, wie haben wir gestaunt:

Das Paket von Kristina und Rani wurde als erstes geöffnet, und nun guckt mal, wer uns da entgegen lachte:

Das ist Lucia, die schimmernde, ist sie nicht ein feines Eisbär-Mädel? Die Jungs waren hin und weg! Sie stellt sich hier nun mal in einer kleinen Galerie vor, bissel schüchtern noch, aber das wird sich im Laufe der Zeit schon geben!

Das nächste Paket kam von Ursel aus BÄRlin, da war natürlich Bruno ganz besonders neugierig drauf, kam es doch von seinem ehemaligen Frauchen! Jaaaa, und was sollen wir euch sagen, als wir das auspackten, da stieß Bruno einen Freudenschrei aus, denn in dem Paket war ein alter Kumpel von ihm aus Berliner Tagen, der sich ebenfalls auf die Reise zu uns gemacht hatte, guckt:

Das ist Otto, seines Zeichens bäriger Handlungsreisender (wie man an seinem Köfferchen sieht!), wie Ursel uns schrieb, kann er von seinen Handlungsreisen bestimmt wunderbare Geschichten erzählen, das paßt doch super zu unserem Grafschafter Wochenanzeiger! Auch er stellt sich jetzt mal mit einer kleinen Galerie hier vor:

Jaaaa, ihr lieben Leser, und da ist nun unser Grafschafter Wochenanzeiger um zwei Freelancer reicher, na, das wird bestimmt ein super Neues Jahr für unser Blatt!

Unsere Frau Chefredakteurin feiert Silvester wieder bei ihrer Freundin gegenüber, die mit dem euch bekannten Kater Devil, der ja auch in Mimis Freundesliste gehört. Da ist noch eine gemeinsame Freundin bei, die drei Mädels werden es sich bestimmt wieder sehr gemütlich machen, Frau Chefredakteurin hat wieder das alljährliche obligatorische Fladenbrot gebacken, dazu gibt es selbstgemachte Kräuterbutter, und zum Nachtisch einen Glühweinkuchen, auch schon fertig! Die Freundin mit Devil sorgt für die Getränke, die andere macht einen feinen, deftigen Auflauf, also alles bestens für eine lustig-fröhlich-gemütliche Feier!

Das übrige Redaktionsteam wird dann hier gemütlich vor sich hin feiern, auch für uns ist wieder bestens gesorgt, Mimi ist ja nicht so ängstlich beim Feuerwerk, und wir passen ja alle auf sie auf und die Frau Chefredakteurin ist ja auch in der Nähe und kann auch mal rüberhuschen!

Nun haben wir noch was richtig schönes und so passendes zum heutigen Silvestereintrag, das möchten wir euch alle so ein bissel „symbolisch“ mit schenken, Frau Chefredakteurin hat es am Heiligen Abend von der kleinen Nichte der Kinder geschenkt bekommen!

Ist das nicht herzig? Ich hab mich so gefreut, und die kleine Maus hat über meine Freude so gestrahlt! Meine Vorlieben haben sich auch bereits in der neuen Verwandtschaft rumgesprochen, lach, denn guckt mal die Karte

ein Eisbär!!! Und den Briefumschlag zieren

zwei Eulen, ist das nicht süß?!

Dieser hübsche Stern ist im Kindergarten mit Unterstützung der Kindergärtnerinnen gemacht worden

aber diesen wunderschönen kleinen Stern, den hat Laura ganz alleine gemacht

das ist, hat sie mir erklärt, ein lachender Stern, und den wünschen wir euch jetzt allen von Herzen fürs Neue Jahr 2020, einen lachenden Stern, der über euch wacht und euch beschützt und behütet!

Denn Freude, die man teilt, verdoppelt sich!

Die Rückseite vom Stern!

Damit sind wir nun am Ende unseres Silvestereintrages angekommen, auf eine Jahres-Chronik haben wir verzichtet, erstens wäre das alles viel zu lang geworden und zweitens muß ich ehrlich gestehen, daß ich dieses Jahr nur zu gerne verabschiede, denn trotz manchem schönen Erleben war es eigentlich kein gutes Jahr! Und so hoffe ich, daß das Neue Jahr 2020 sich von einer freundlicheren Seite zeigt! Jeder von euch wird das sicher für sich ganz persönlich so oder so sehen! Und es gibt immer ganz wichtige Dinge, für die man denn dann doch auch in diesem alten Jahr wieder so dankbar war, eines davon ist, daß wir hier alle wieder gemeinsam ein altes Jahr verabschieden und ein Neues Jahr freudig begrüßen dürfen! Auch keine Selbstverständlichkeit!

Aber nun genug der Elegie, schauen wir positiv und freudig nach vorne, lassen wir uns überraschen, was das Neue Jahr 2020 für uns bereit hält!

Um Punkt Mitternacht steigt dann wieder das Feuerwerk in den Himmel

Adieu, altes Jahr 2019 und willkommen,

Neues Jahr 2020 

Laßt uns die Gläser erheben und klingend auf ein neues, gutes Jahr anstoßen!

Prost Neujahr!!!

In Köln wird dann wieder der „Dicke Pitter“ läuten, da kriegt man eine Gänsehaut bei, ich hab euch mal ein Video vom letzten Jahr zu Weihnachten davon rausgesucht!

Und Hamish stillt sein Heimweh nach Schottland gerade heute an Silvester, das dort ja groß gefeiert wird, Hogmanay, das schottische Silvester, einer der wichtigsten schottischen Feiertage, mit einem feinen Musikstück, das auch wir kennen und an solchen Tagen gerne singen:

In diesem Sinne wünschen wir allen unseren lieben Lesern, den stillen wie den bekannten, einen guten Rutsch und ein frohes, glückliches, gesundes und zufriedenes Jahr 2020!

Euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger Monika und Mimi, Ruddi, Bruno Hamish und die beiden neuen Freelancer Otto und Lucia!

Habts fein und                                     

Grafschafter Wochenanzeiger – Türchen 24

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r

Türchen

Christnacht

Wieder mit Flügeln, aus Sternen gewoben,
senkst du herab dich, o heilige Nacht;
was durch Jahrhunderte alles zerstoben –
du noch bewahrst deine leuchtende Pracht.

Ging auch der Welt schon der Heiland verloren,
der sich dem Dunkel der Zeiten entrang,
wird er doch immer aufs neue geboren,
nahst du, Geweihte, dem irdischen Drang.

Selig durchschauernd kindliche Herzen,
bist du des Glaubens süßester Rest;
fröhlich begangen bei flammenden Kerzen,
bist du das schönste, das menschlichste Fest.

Leerend das Füllhorn beglückender Liebe,
schwebst von Geschlecht zu Geschlecht du vertraut –
wo ist die Brust, die verschlossen dir bliebe,
nicht dich begrüßte mit innigstem Laut?

Und so klingt heut noch das Wort von der Lippe,
das einst in Bethlehem preisend erklang,
strahlet noch immer die lieblichste Krippe –
tönt aus der Ferne der Hirten Gesang …..

Was auch im Sturme der Zeiten zerstoben –
senke herab dich in ewiger Pracht,
leuchtende du, aus Sternen gewoben,
frohe, harzduftende, heilige Nacht!

(Ferdinand von Saar)

s begab sich aber zu der Zeit, daß ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, daß alle Welt geschätzt würde. Und diese Schätzung war die allererste und geschah zur Zeit, da Quirinius Statthalter in Syrien war. Und jedermann gind, daß er sich schätzen ließe, ein jeder in seine Stadt. Da machte sich auf auch Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das jüdische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem, weil er aus dem Hause und Geschlechte Davids war, damit er sich schätzen ließe mit Maria, seinem vertrauten Weibe; die war schwanger.

nd als sie dort waren, kam die Zeit, daß sie gebären sollte. Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge.

nd es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde. Und der Engel des Herrn trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr.

nd der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. Und das habt zum Zeichen: Ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen.

nd alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen: Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens.

nd als die Engel von ihnen gen Himmel fuhren, sprachen die Hirten untereinander: Laßt uns nun gehen nach Bethlehem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der Herr kundgetan hat. Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Josef, dazu das Kind in der Krippe liegen. Als sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, das zu ihnen von diesem Kinde gesagt war.

nd alle, vor die es kam, wunderten sich über das, was ihnen die Hirten gesagt hatten. Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen.

nd die Hirten kehrten wieder um, priesen und lobten Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten, wie denn zu ihnen gesagt war.

(Lukas 2, Verse 1-20, nach der Übersetzung Martin Luthers)

Liebe Leser vom Adventskalender des Grafschafter Wochenanzeiger, und nun ist sie da, die Heilige Nacht, das 24. Türchen unseres Adventskalenders, das Hochfest der Liebe!

Wir beginnen sie auch in diesem Jahr wieder mit der Weihnachtsgeschichte aus dem Evangelium, auch das bereits seit Jahren eine liebe Tradition in unserem Blögchen.

Und dann wünscht das gesamte Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger

allen seinen Lesern, den stillen wie den bekannten, von Herzen eine

Was die Frau Chefredakteurin ist, die fährt am heutigen Mittag zu ihren Kindern nach Köln, von dort aus geht es zur Bruder-Familie von Steffi, und dort wird der Heilige Abend gefeiert, mit 7 Erwachsenen, 1 Kind und 1 Hund! Das wird laut, fröhlich und lustig!

Und nun laß ich den Rest des Redaktionsteams nochmal an die Arbeit hier, lach!

Hallo, ihr lieben Leser, oder Hi, Folks, von eurer Reporterin Mimi, sowie von Ruddi, eurem Volontär, Bruno, dem Redaktionsboten, und natürlich von Hamish, eurem Außenkorrespondenten!

Wenn die Frau Chefredakteurin unterwegs ist, werden wir uns das in den Redaktionsräumen so richtig fein gemütlich machen, es ist schon alles bestens vorbereitet worden, Speis und Trank stehen genügend für uns und einen schönen Heiligen Abend bereit, wir dürfen Videos gucken, freu, freu, und dann werden wir klönen und uns Geschichten erzählen, wir dürfen sogar den Kamin anmachen, weil der ja elektrisch ist. Das wird bestimmt ganz fein und gemütlich, unter der Leitung von Mimi, die ja schon ihre Erfahrungen hat mit Weihnachten im Grafschafter Hause!

Ungefähr so wird das dann, lach! Und wenn die Frau Chefredakteurin dann wieder zuhause ist am 1. Feiertag, dann feiern wir alle nochmal gemeinsam mit Bescherung, da sind wir schon alle ganz aufgeregt, vor allem natürlich die Jungs, die erleben das ja hier zum ersten Mal!

Unser Beitrag zum Heiligen Abend sind jetzt noch zwei Videos, eines von Mimi ausgesucht:

das ist sooooo süß! Und eines ist noch von uns Bärenjungs:

Das ist nun sooooo schön romantisch!

Viel Spaß dabei und dann wünschen wir euch allen eine frohe, gesegnete Weihnacht!

Eure Mimi, euer Ruddi, Bruno und

Hamish!

Und dann müssen wir noch liebe Grüße mit bestellen, für all unsere tierischen Leser hier, unser feines Trüppchen für diverse Partys in unserem Hause, natürlich auch noch mit Extragrüßen von uns allen, also:

Liebe Grüße von Rani, die uns schon Weihnachtspost geschickt hatte! Danke, liebe Rani!

So, mein Redaktionsteam „hat fertig“, dann komm ich jetzt mal hier zum Schluß unseres 24. Türchens. Da hätte ich nämlich noch was wunderschön-besinnliches für euch, das schönste Weihnachtslied „Stille Nacht, heilige Nacht“ in einer ganz bezaubernden Fassung:

Und hier kommt der Text, denn in dieser Fassung werden alle 6 Strophen gesungen, die das Lied eigentlich hat:

Stille Nacht! Heilige Nacht!
Alles schläft. Einsam wacht
Nur das traute heilige Paar.
Holder Knab’ im lockigten Haar,
Schlafe in himmlischer Ruh!
Schlafe in himmlischer Ruh!

Stille Nacht! Heilige Nacht!
Gottes Sohn! O! wie lacht
Lieb’ aus Deinem göttlichen Mund,
Da uns schlägt die rettende Stund’.
Jesus! in Deiner Geburt!
Jesus! in Deiner Geburt!

Stille Nacht! Heilige Nacht!
Die der Welt Heil gebracht,
Aus des Himmels goldenen Höh’n
Uns der Gnade Fülle läßt seh’n
Jesum in Menschengestalt!
Jesum in Menschengestalt!

Stille Nacht! Heilige Nacht!
Wo sich heut alle Macht
Väterlicher Liebe ergoß
Und als Bruder huldvoll umschloß
Jesus die Völker der Welt!
Jesus die Völker der Welt!

Stille Nacht! Heilige Nacht!
Lange schon uns bedacht,
Als der Herr vom Grimme befreit,
In der Väter urgrauer Zeit
Aller Welt Schonung verhieß!
Aller Welt Schonung verhieß!

Stille Nacht! Heilige Nacht!
Hirten erst kundgemacht
Durch der Engel „Hallelujah!“
Tönt es laut bei Ferne und Nah:
„Jesus der Retter ist da!“
„Jesus der Retter ist da!“

Und damit wünsche ich euch allen eine friedvolle, frohe, gesegnete Weihnachten, habt Freude im Kreise eurer Lieben, genießt das Fest, bleibt oder werde alle gesund und wir lesen uns nach den Festtagen wieder!

Habts fein, wünschen euch Monika und Mimi und der Rest der Truppe (s.o., lach!)

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Türchen 12

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r

Türchen

Leanabh an àigh

Leanabh an àigh, an Leanabh bh‘ aig Màiri
Rugadh san stàball, Rìgh nan Dùl;
Thàinig do ’n fhàsach, dh’fhuling ’n ar n-àite
Son‘ iad an àireamh bhitheas dhà dlùth!

Ged a bhios leanabain aig rìghrean na talmhainn
An greadhnachas garbh is anabarr mùirn,
‚S geàrr gus am falbh iad, ’s fàsaidh iad anfhann,
An àilleachd ’san dealbh a‘ searg ’san ùir.

Cha b’ionann ’s an t-Uan thàinig gur fuasgladh
Iriosal, stuama ghluais e’n tùs;
E naomh gun truailleachd, Cruithfhear an t-sluaigh,
Dh’éirich e suas le buaidh o ùir.

Leanabh an àigh, mar dh’aithris na fàidhean;
‚S na h-àinglean àrd‘, b’e miann an sùl;
‚S E ’s airidh air gràdh ’s air urram thoirt dhà
Sona an àireamh bhitheas dhà dlùth.

(Mary M. Macdonald)

Hallo, ihr lieben Leser vom Grafschafter Wochenanzeiger, die Frau Chefredakteurin meinte, wenn ihr das Gedicht seht, dann habt ihr wieder die hier so berühmten Fragezeichen in den Augen, lach, weil niemand von euch auch nur ein Wort versteht, aber ich glaub, spätestens, als ihr mich gesehen habt, war euch schon klar, wo der Eintrag hingeht, oder?

Genau, richtig geraten, das ist ein schottisch-gälisches Gedicht, und nun ist auch klar, was das für ein Türchen wird hier heute zum Bergfest: Ich berichte euch von Weihnachten in Schottland!

Von dem obigen Gedicht gibt es lediglich eine Übersetzung ins englische

Child in the manger, infant of Mary,
Outcast and Stranger, Lord of us all,
Child Who inherits all our transgressions,
All our demerits upon Him fall.

Once the most holy Child of salvation
Gently and lowly lived here below.
Now as our glorious mighty Redeemer,
See Him victorious over each foe.

Prophets foretold Him, Infant of wonder;
Angels behold Him on His throne.
Worthy our Savior of all our praises;
Happy forever are His own.

(Mary MacDonald ,1789-1872, übersetzt ins englische von Lachlan Macbean, 1853-1931,)

Unsere Frau Chefredakteurin hat den englischen Text mal durch den Google-Übersetzer „gejagt“, und das stelle ich euch hier nun auch noch ein, dann wissen doch alle wenigstens über den Inhalt Bescheid:

Kind in der Krippe, Kind von Maria,
Ausgestoßener und Fremder, Herr von uns allen,
Kind, das alle unsere Übertretungen erbt,
alle unsere Fehler auf Ihn fallen.

Einst das heiligste Kind der Erlösung
sanft und bescheiden lebte hier unten.
Jetzt, als unser herrlicher, mächtiger Erlöser,
sehen sie Ihn als Sieger über jeden Feind.

Propheten sagten ihn voraus, Kind des Wunders;
Engel sehen ihn auf seinem Thron.
Unser Retter, aller unserer Lobpreisungen würdig;
für immer glücklich sind seine eigenen.

Ich hab mich sehr gefreut, daß wir dieses Gedicht gefunden haben, ich kenn es aus meiner Heimat in Schottland, und es ist nicht nur ein Gedicht, es ist auch ein Lied, das Gedicht ist vertont worden,

die Melodie wird euch bekannt vorgekommen sein, nicht wahr? Genau, „Morning has broken“, „die Melodie hieß ursprünglich Bunessan (nach dem gleichnamigen Ort (gäl. Bun Easain) im Südwesten der Insel Mull), damals bekannt mit dem Text des gälischen Weihnachtsliedes Leanabh an àigh („Kind der Freude“), das von Mary MacDonald (1789–1872) geschrieben wurde. (Quelle: Wikipedia)

So, ihr lieben Leser alle, nun berichte ich euch mal von Weihnachten in Schottland:

Wir Schotten verstehen es, Feste zu feiern, gerade in der kalten und dunklen Jahreszeit, und so beginnen die Feierlichkeiten am  Nationalfeiertag zu Ehren des Schutzheiligen Sankt Andreas am 30. November und gehen über Weihnachten bis zum weltberühmten schottischen Silvesterfest “Hogmanay”.

Das eigentliche Weihnachtsfest war in Schottland über 425 Jahre verboten, denn seit dem Jahre 1583 galt das Weihnachtsfest in Schottland im Auge der Kirche als abtrünnig und somit war der 25. Dezember durchweg ein Arbeitstag. Die Messen durften erst nach Feierabend besucht werden, und wer es wagte, bunt zu schmücken, den erwarteten Bußen.

Tatsächlich ist der 25. Dezember erst seit 1958 ein offizieller Feiertag in Schottland und auch der 26. Dezember gilt gerade einmal seit 1974 ebenfalls als Feiertag.

Aus diesem Grund gibt es nun natürlich nicht so viele alte Bräuche zum Weihnachtsfest in Schottland, es sind dann eben zahlreiche Bräuche aus anderen Ländern übernommen worden.

Und wie in vielen anderen Ländern auch: Essen und trinken am „Yule Tide“ (gälisch: Weihnachtsfest) ist natürlich ganz besonders wichtig, und da herrschen ja meist auch lang überlieferte Traditionen. Lecker essen vor dem heimischen Kamin, hach, ihr Lieben, da gerate ich ins schwärmen, ich liebe (natürlich!!!) die schottische Küche!

Sieht das nicht herrlich gemütlich aus? Nehmt Platz, ich verschwinde mal kurz in der Küche und guck, wie weit das Weihnachtsmenü ist!

Am Weihnachtsabend gehört zum Hauptgang der Truthahn mit Kartoffeln und Gemüse. Christmas Pudding oder Mince Pie (ein traditionelles englisches Weihnachtsgebäck) sind typische Nachspeisen. Und was natürlich unter keinen Umständen beim Festmenü fehlen darf, ist das Shortbread , ein Mürbteiggebäck und soooo lecker!

Und wißt ihr, was richtig fein und für uns Schotten auch ganz wichtig ist zu Weihnachten? Die Dekorationen! Da bin ich hier bei meiner Frau Chefredakteurin und meinen Mitarbeitern richtig prima gelandet, denn die lieben Deko zur Advents- und Weihnachtszeit ja auch so sehr! Fühl ich mich gleich wie zu Hause! Da gibt es nämlich dann bunte Papiergirlanden, und Gestecke aus Stechpalmen und Immergrün, damit werden die Räume geschmückt.

Fenster und Türen sind genau wie hier bei euch auch bei uns in Schottland mit bunten Lichtern geschmückt, hier gegenüber von unseren Redaktionsräumen sieht das ja auch alles so schön aus, ich sag ja, ich fühl mich richtig heimisch!

 

 

 

Die Weihnachtsbäume werden bei mir zu Hause meist recht bunt dekoriert, oder ganz klassisch mit Stroh- und Papiersternen.

Und so, wie wir Bärenjungs hier zum Nikolaus unbedingt unsere Strümpfe an den Kamin hängen wollten, so ist das auch in Schottland, da gehören lange, dekorierte Strümpfe auf jeden Fall zu Weihnachten.

Die werden dann zur Bescherung mit Leckereien und kleinen Geschenken gefüllt. Die schottische Bescherung findet übrigens am Morgen des 25. Dezembers statt.

Eine weitere Tradition ist es, das Kaminfeuer am 1. Weihnachtstag nicht erlöschen zu lassen. Dem Mythos nach könnten sich sonst böse Elfen Ihren Weg durch den Kamin bahnen. Mancherorts finden sogar große Lagerfeuer statt.

Natürlich gibt es in meiner Heimat auch Weihnachtsmärkte

zum Beispiel in meiner Heimatstadt Edinburgh

Da habt ihr was zu gucken, hihihihi!

Nun hab ich noch ein bissel schottische Weihnachtsmusik für euch

und damit schließe ich nun den Eintrag von der Weihnachtszeit in meiner schottischen Heimat. Ich hoffe, ich bin meinem Ruf als Außenreporter gerecht geworden und ihr habt alle euren Spaß gehabt!

„Nollaig Chridheil“ oder auf deutsch „Frohe Weihnachten“ heißt es in Schottland, genießt die restliche Adventszeit, deren Hälfte ja heute bereits um ist. Bleibt oder werdet alle gesund, habt einen schönen Tag, unsere Frau Chefredakteurin hat heute morgen wieder die zweite Frühschicht in dieser Adventszeit!

Habts fein wünscht euch euer Außenreporter Hamish mit dem gesamten Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger!

 

 

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Türchen 10

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r

Türchen

Lied im Advent

Immer ein Lichtlein mehr
im Kranz, den wir gewunden,
daß er leuchte uns so sehr
durch die dunklen Stunden.

Zwei und drei und dann vier!
Rund um den Kranz welch ein Schimmer,
und so leuchten auch wir,
und so leuchtet das Zimmer.

Und so leuchtet die Welt
langsam der Weihnacht entgegen.
Und der in Händen sie hält,
weiß um den Segen!

(Matthias Claudius)

Nun ist unser diesjähriger Adventskalender bei den Zahlen schon im zweistelligen Bereich angekommen, kaum zu glauben, wie die Zeit schon wieder rennt. Ich renn in diesem Jahr nicht auf die gewohnte Art mit, teils meinen Ischiasbeschwerden geschuldet, teils aber auch, weil ich die Zeit doch auch mal wieder richtig genießen möchte, sie ist so wertvoll!

Also geht hier alles langsam, aber stetig voran, lach, und so kommt ihr heute in den Genuß meines adventlichen Leuchtens, meinen diesjährigen Adventskranz hatte ich euch ja schon gezeigt

die ersten beiden Kerzen haben schon gebrannt.

nun hab ich wieder ein bissel weiter dekoriert und hab meinen Hausflur draußen wieder komplett fertig, ich hatte es vorher nur schon ein wenig auf Advent umdekoriert. Nun aber in voller Pracht!

Es wird jedes Jahr ein wenig anders, in diesem Jahr gab es einen kleinen Tribut an unseren Außenkorrespondeten Hamish, guckt mal, die Serviette auf dem Bänkchen, schottisches Karo!

So kann man es noch besser sehen! Die Serviette ist von der letzten Familienweihnacht bei Steffis Bruder, ihr könnt euch sicher erinnern!

Platzkärtchen mit Serviette von der Weihnachtsfeier 2018!

Unser Weihnachtselch steht wieder draußen, er ist ein bissel unscharf geworden, lach, aber ich glaub, es ist trotzdem zu sehen, daß in der Tanne noch Ilexzweige stecken, ja, Kristina, das sind immer noch die von dir, ich hab sie getrocknet!

Unser Bild leuchtet wieder, mit Timer, da kann es schön vor sich hin leuchten und ich muß nachts nicht nochmal raus zum „auspusten“!

Auch diese Kerzchen leuchten mit Timer, und guckt, wo jetzt das Herzlicht von meiner verstorbenen Nachbarin steht, es leuchtet schön mit, ich muß sie ja hier oben würdig vertreten.

Alles mal richtig im dunklen

Im Hausflur hängt wieder die schöne Schleife an der Wand

da sie mit „Winter“ beschriftet ist, kann sie immer schön noch nach Weihnachten hängenbleiben.

Unser Türkranz, einmal ohne und einmal

mit Blitz fotografiert!

Schleifchen auch nochmal:

Das ist ein schöner Blickfang, weil es zwischen den Türen von uns und meiner Nachbarin nebenan hängt, sieht man sofort beim raufkommen.

Fußmatte schmückt sich auch wieder weihnachtlich

ich finde es wieder schön in diesem Jahr, macht immer wieder Freude, sich so ein bissel was neues einfallen zu lassen.

Hier haben wir noch eine Neuerwerbung, weihnachtliche Matte für nasse Schuhe und Stiefel (hoffentlich von Schnee!!!!!) Gefiel mir so gut wegen dem Holzdekor!

Das war es, was ich euch im heutigen Türchen zeigen wollte, nun hab ich zum leuchten und den Kerzen noch ein feines kleines Lied, ich glaub, das gab es bis jetzt in jedem Adventskalender, ich mag das Lied, ich mag diese Fassung sehr, und lest mal den Text unter Youtube, wenn ihr es euch dort anseht, so drollig und schön!

Eine kleine Kerzengalerie gibt es jetzt noch so wie bei den Bärenjungs gestern die Bären

und dann wünschen wir euch allen einen schönen Dienstag, bleibt oder werdet gesund, und habts fein wünschen euch das Redaktionsteam des Grafschafter Wochenanzeiger.

Grafschafter Wochenanzeiger – Türchen 9

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r

Türchen

Vom Honigkuchenmann

Keine Puppe will ich haben –
Puppen gehn mich gar nichts an.
Was erfreu’n mich kann und laben
ist ein Honigkuchenmann.
So ein Mann mit Leib und Kleid
durch und durch an Süßigkeit.

Stattlicher als eine Puppe
sieht ein Honigkerl sich an,
eine ganze Puppengruppe
mich nicht so erfreuen kann.
Aber seh ich recht dich an,
dauerst du mich, lieber Mann.

Denn du bist zum Tod erkoren –
bin ich dir auch noch so gut,
ob du hast ein Bein verloren.
ob das andre weh dir tut:
Armer Honigkuchenmann,
hilft dir nicht, du mußt doch ran.

( August Heinrich Hoffmann von Fallersleben)

Hallo, ihr lieben Leser vom Grafschafter Wochenanzeiger, nun mischen wir aber endlich mal mit in diesem Adventskalender, der heute schon 9 Tage alt ist!

Bei der Redaktionssitzung am Sonntag in den Redaktionsräumen hat uns nämlich unsere rasende Reporterin, euer Co-Autor Mimi, ihr legendäres Montagstürchen abgetreten, sie meinte, es wäre doch endlich an der Zeit, daß sich auch der Rest der Redaktionsmitglieder hier mal zu Wort meldet, und lustig könnten wir als Bären doch bestimmt auch! Frau Chefredakteurin nickte bekräftigend, und so haben wir uns begeistert in die Arbeit gestürzt: Zuerst mal mit einem schicken Kleidchen für diesen Kalender, also, der Ruddi, unser Volontär, der wollte was kuschelig-liebes haben, ist ihm gelungen, finden wir, oder?

Paßt doch auch fein zu seinem blauen Öhrchen! Bruno wollte was Polar-Bär-mäßiges mit viel Eis und Schnee, auch das finden wir jetzt richtig klasse, na?

Und Hamish, der doch immer mal wieder ein bissel Heimweh nach Schottland hat als unser Außenreporter, der wollte was, was ihn an seine Heimat erinnert, guckt mal:

Paßt doch super, oder, so ein Cottage gibt es doch bestimmt in seiner Heimat, und Hamish war hochzufrieden! Sein Landsitz zu Weihnachten, hihihihi!

Und dann haben wir überlegt, was wir euch denn für unser erstes Türchen hier anbieten könnten, wie Mimi uns noch aufgetragen hatte, sollte es ja was lustiges sein, na, und wo den Eintrag hier schon eure Bärenjungs machen, was gibt es denn lustigeres als was mit Bärenjungs, oder auch Bärenmädchen, ihr seid doch alle Bären- und Teddybärenliebhaber, wie wir schon bemerkt haben, da haben wir uns mit Hilfe der Frau Chefredakteurin mal auf die Suche im Netz gemacht und sind natürlich fündig geworden, hach, wir sind selber ganz verliebt!

Als erstes hätten wir da hier dieses zauberhafte Video, „Weihnachten bei Familie Bär“ hach, ihr lieben Leser, wir waren alle hin und weg, aber guckt einfach selbst:

Ist das nicht lieb? Hat Ruddi ausgesucht, er ist so ein Familienbär, kein Wunder, wo seine Häkelgeburt doch unter dem Motto der Liebe stand, die es als einziges zu Weihnachten braucht!

Bruno hat sich für was ganz aufregendes und kunterbuntes entschieden, als ehemaliges Hauptstadtkind, also als „Bärliner Bär“, fand er das so toll, schließlich kommt das Video auch daher, er ist sehr gespannt, wie es euch gefällt:

Na, ist das nicht eine Wucht? Wir haben hier alle leuchtende Augen bekommen, auch Mimi, und die Frau Chefredakteurin guckte ganz verträumt und ihr Teddybär, den sie als Kind schon hatte und der ja auch hier wohnt der Bernhard, der schmunzelte ganz verständnissinnig, und meinte, da würden bei seiner Freundin Kindheitserinnerungen wach, denn die schönen Darstellungen mit den beweglichen Figuren hätte es schon damals gegeben!

Als letztes hat sich dann Hamish auf die Suche gemacht, als schottischer Bär hat er ja auch so ein bissel einen Hang zum nachdenklichen, und er hat was wirklich schönes gefunden, büdde schön, Hamish’s Beitrag:

Wir hatten alle schwitzende Augen, das ist so eine schöne Geschichte von Janosch!

Ja, und das waren jetzt unsere Beiträge zu diesem Adventskalendertürchen, nun machen wir euch noch eine feine Bilder-Parade von Bären aus dem Archiv unseres Adventskalenders

und dann wünschen wir euch allen einen schönen Montag und einen guten Start in die neue Woche, die hoffentlich für alle unsere Leser eine schöne wird, wir drücken allen Kranken unsere Tatzen für eine baldige Genesung und allen anderen, daß sie gesund bleiben!

Habts fein wünschen euch allen Ruddi, Bruno und Hamish vom Grafschafter Wochenanzeiger

Türchen 20

  

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r

Türchen 

Der kleine Nimmersatt

Ich wünsche mir ein Schaukelpferd,
’ne Festung und Soldaten
und eine Rüstung und ein Schwert,
wie sie die Ritter hatten.

 

Drei Märchenbücher wünsch‘ ich mir
und Farbe auch zum Malen
und Bilderbogen und Papier
und Gold- und Silberschalen.

  

Ein Domino, ein Lottospiel,
ein Kasperletheater,
auch einen neuen Pinselstiel
vergiß nicht, lieber Vater!

  

Ein Zelt und sechs Kanonen dann
und einen neuen Wagen
und ein Geschirr mit Schellen dran,
beim Pferdespiel zu tragen.

  

Ein Perspektiv, ein Zootrop,
´ne magische Laterne,
ein Brennglas, ein Kaleidoskop –
dies alles hätt‘ ich gerne.

  

Mir fehlt – ihr wißt es sicherlich –
gar sehr ein neuer Schlitten,
und auch um Schlittschuh‘ möchte ich
noch ganz besonders bitten.

 

Um weiße Tiere auch von Holz
und farbige von Pappe,
um einen Helm mit Federn stolz
und eine Flechtemappe.

  

Auch einen großen Tannenbaum,
dran hundert Lichter glänzen,
mit Marzipan und Zuckerschaum
und Schokoladenkränzen.

 

Doch dünkt dies alles euch zu viel,
und wollt ihr daraus wählen,
so könnte wohl der Pinselstiel
und auch die Mappe fehlen.

 

Als Hänschen so gesprochen hat,
sieht man die Eltern lachen:
„Was willst du, kleiner Nimmersatt,
mit all den vielen Sachen?

Wer so viel wünscht“ – der Vater spricht’s –
„bekommt auch nicht ein Achtel –
der kriegt ein ganz klein wenig Nichts
in einer Dreierschachtel.“

 

                       

(Heinrich Seidel)

Heute gibt es mal einfach nur ein illustriertes Gedicht, und noch ein Video, eigentlich ist es ein „Werbevideo“, wie sie vielfach von großen Kaufhäusern allweihnachtlich gemacht werden, aber es ist wunderschön gemacht und es greift einen sehr schönen Gedanken zu Weihnachten auf, zum Sinn des Festes, und beides, sowohl das Gedicht als auch das Video sind ein kleiner, anspielender Hinweis auf das nächste Türchen, das Türchen 21, das traditionell in diesem Blögchen immer das besinnliche Türchen wird, vielleicht ahnt ihr dann schon das Thema.

Wir wünschen euch allen einen wunderschönen Donnerstag, noch vier Tage bis zum großen Fest, ich hab heute morgen wieder meine, und nun schon die letzte, Frühschicht!

Habts fein wünschen euch  Mimi und Monika.

Türchen 15

  

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r

Türchen 

 

Teddy for President

Geboren 1903, lag ich wie Blei in den Regalen,
keiner wollte was für mich zahlen.
Verschwand in der Versenkung.
Doch welch wundersame Lenkung.

Einer meiner vielen Brüder,
fand sich bei Teddy Roosevelt wieder.
„What a lovely little bear!“ rief Amerikas Präsident,
„I`ll call him, Teddy.“ Und so bis heut mich jeder nennt!

(Verfasser unbekannt)

Sicher erinnert ihr euch alle noch an Charly  meinen Motivationsbären. Charly muß ja seine Aufgabe immer sehr ernst nehmen, deshalb sitzt er hier bei mir am PC und guckt mir selbstverständlich bei allen Einträgen für den Adventskalender hier auf die Finger und über die Schulter. So auch gestern, beim klöppeln für Türchen 14 über die Puppen! Na, das war dann aber ein Thema für Charly, wenn die Puppen dran waren, die so oft unter Weihnachtsbäumen liegen, dann aber bitte auch die Teddy-Bären, denn die liegen mindestens genauso oft unter Weihnachtsbäumen, wenn nicht sogar öfter! Flugs machte sich mein Motivationsbärchen an die Arbeit und durchstöberte mein Bilder-Archiv, um mir dann triumphierend mitzuteilen, da gäb es in den Adventskalendern der vergangenen Jahre soooooo viele Bären, da soll ich mich aber mal sofort ans Werk machen!!!

Tja, seufz, falls ihr auch einen Motivationsbären habt, ihnen kann man keinen Widerstand leisten, also gibt es heute einen Eintrag über Teddybären! (Als wenn das für mich eine Pflicht wäre, lach, ich will bloß Charly den Erfolg nicht schmälern!)

Ein Teddybär, auch Teddy oder landschaftlich Knuddelbär genannt, ist die flauschige Miniatur-Nachbildung eines Bären mit meist brauner, beiger oder goldener Fellfarbe; die Größe variiert von Handtellergröße bis zu Modellen von etwa einem Meter Höhe. Inwendig hat er eine Füllung aus BaumwolleHolzwolleKunststoffgranulat oder anderen Materialien. Ursprünglich war er ein reines Kinderspielzeug, heute werden Teddybären aber auch von Erwachsenen gesammelt.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Teddyb%C3%A4r

Soweit also erst einmal das wissenswerte über Teddybären, wie immer nüchtern und sachlich von Wikipedia, lach, nun geht es aber wesentlich gefühlvoller weiter.

Denn Charly hat ja wirklich recht, Teddybären sind vom Weihnachtsfest doch nicht zu trennen, ich glaub, die meisten von uns haben ihren geliebten Lebensgefährten zu Weihnachten oder zum Geburtstag bekommen.

Meiner  hat sich an Weihnachten 1956 unter den Tannenbaum und in mein Herz geschlichen, mein Teddy Bernhard, stolze 62 Jahre alt. Ich glaub, ich könnte es heute noch malen, wie ich ins Weihnachtszimmer kam und unter dem strahlenden Weihnachtsbaum saß Teddy, ich glaub, ich hab genauso gestrahlt wie der Baum.

 Sieht man, oder? Da war Teddy Bernhard schon mit bei den Großeltern am 1. Weihnachtstag, hach, was war ich stolz.

Dabei war Bernhard nicht mein erster Teddybär, der erste Teddy, den gab es zum 2. Geburtstag

 ich weiß aber leider nicht mehr, wie er hieß, und auch nicht, wie er mir abhanden gekommen ist. Was ich wohl noch weiß, daß ich traurig war und unbedingt wieder einen Teddy haben wollte, der Wunsch ist dann eben zu Weihnachten 1956 in Erfüllung gegangen.

Meine Eltern hatten im höheren Alter auch noch einen Teddybären, hihihi, den hatte meine Mama mal beim einkaufen entdeckt, gekauft und mit nach Hause genommen,

sie nannte ihn Brummi, mein Vater hat so gelacht, als sie mit dem Teddy ankam, aber er hat ihn treulich jeden Abend zum schlafen gehen mit ins Schlafzimmer genommen. Später hab ich dann meiner Mama mal ein schönes Winterjäckchen für Brummi gestrickt, das trägt er hier, mit Kapuze. Ich hab ihn von meiner Mama geerbt und er sitzt zufrieden über sein neues Zuhause bei Bernhard mit auf der Couch.

Teddys gibt es in allen Farben

in rot

in weiß, das ist mein absolutes Mini-Eisbärchen, nur wenige Zentimeter groß!

 und natürlich in allen Brauntönen, das ist ein Zeitungsauschnitts-Bild, das mir meine Mama mal geschenkt hat mit diesem lieben Zettelchen dabei:

Hatte sie auch in der Zeitung gefunden und extra für mich abgeschrieben, ich hoffe, ihr könnt es lesen.

Mein Teddy war überall dabei, ich bin so gut wie nirgendwo ohne ihn hingegangen, und abends im Bett war mein treuer Lebensgefährte der beste Zuhörer für alle meine Freuden und Sorgen in den Kindertagen.

Teddybären sind sehr verträgliche Naturen, bei ihnen verstehen sich alle Fellfarben untereinander, und egal, ob neu, ob alt, ob noch flauschig-knuddelig oder schon ganz abgeliebt, sie achten und respektieren sich! Könnten wir uns eine Scheibe von abschneiden.

Kann man hier schön sehen, mit Bernhard als Chef der Grafschafter Fanmeile zu allen Fußballspielen von Deutschland bei EM und WM!

Eisbären gibt es selbstverständlich im Grafschafter Haushalt auch

 Das ist Frosti!

Und das ist Lars, der kleine Eisbär, der gehört eigentlich Björn, hihihi! Lars macht mal Weihnachten:

Gibt außer den beiden aber noch viele Eisbären hier, sie sind mal die Stellvertretung, und wie ich schon schrieb, alle Bären verstehen sich ausgezeichnet, ob braun, ob weiß, ob rot!

Dann gehen wir jetzt mal auf die Suche im Archiv nach feinen Bildern mit Teddy unterm Weihnachtsbaum. Das war ein Auftrag von Motivationsbär Charly, lach!

Björn bekam seinen ersten Teddy auch zu Weihnachten, zu seinem ersten Weihnachtsfest, da war er 2 Monate alt.

Sein Teddy Freddy! Den hat er auch heute noch.

Ja, und da nun Charly ja den Eintrag hier angeschoben hat, gibt es jetzt mal noch neue Bilder von ihm, Charly im Advent:

 Charly im Adventskranz über dem Kamin, den habt ihr ja fertig auch noch nicht gesehen, ich finde, er ist schön geworden.

So sieht er jetzt fertig aus!

 Ganz fertig bin ich mit dem Kamin noch nicht, gut Ding will Weile haben.

 Aber sieht doch schon ganz fein aus, mal gucken, ob und wie es am Wochenende jetzt weiter geht.

Und damit schließe ich jetzt das Türchen 15, ich hoffe, euch haben die Teddys  Spaß gemacht, und ich bin gespannt, wer von euch allen Bären  unterm Weihnachtsbaum hatte, egal, welche Fellfarbe der  Lebensgefährte auch immer hatte.  Wir, Bernhard und alle Teddys  sämtlicher Coleur, wünschen euch allen einen ganz feinen Samstag, da schließt sich natürlich Mimi  euer aller Co-Autor, mit einem passenden Bildchen mit Teddy  an, macht euch alle einen schönen, gemütlichen Tag ohne Hektik, wenn es eng wird, kuschelt einfach mal mit euren Teddys  soweit sie noch bei euch wohnen.

Habts fein!   

 

 

Türchen 24

  

MiBuRo  A d v  e n t s k a l e n d e r

Türchen 

Herein

Das Glöcklein erklingt: Ihr Kinder, herein!
Kommt alle, die Türe ist offen!
Da stehn sie, geblendet vom goldigen Schein,
von Staunen und Freude betroffen.
Wie schimmert und flimmert von Lichtern der Baum!
Die Gaben zu greifen, sie wagen’s noch kaum,
sie stehn wie verzaubert in seligem Traum. –
So nehmt nur mit fröhlichen Händen,
ihr Kleinen, die köstlichen Spenden!

Und mächtig ertönen die Glocken im Chor,
zum Hause des Herrn uns zu rufen:
Das Fest ist bereitet und offen das Tor,
heran zu den heiligen Stufen!
Und steht ihr geblendet vom himmlischen Licht,
und faßt ihr das Wunder, das göttliche, nicht:
Ergreift, was die ewige Liebe verspricht,
und laßt euch den seligen Glauben,
ihr Kinder des Höchsten, nicht rauben!

Und hat er die Kinder nun glücklich gemacht,
die großen so gut wie die kleinen,
dann wandert der Engel hinaus in die Nacht,
um anderen zum Gruß zu erscheinen.
Am Himmel, da funkeln die Sterne so klar,
auf Erden, da jubelt die fröhliche Schar. –
So tönen die Glocken von Jahr zu Jahr,
so klingt es und hallt es auch heute,
o seliges Weihnachtsgeläute!

          

(Karl Gerok )

  Es begab sich aber zu der Zeit, daß ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, daß alle Welt geschätzt würde. Und diese Schätzung war die allererste und geschah zur Zeit, da Quirinius Statthalter in Syrien war. Und jedermann gind, daß er sich schätzen ließe, ein jeder in seine Stadt. Da machte sich auf auch Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das jüdische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem, weil er aus dem Hause und Geschlechte Davids war, damit er sich schätzen ließe mit Maria, seinem vertrauten Weibe; die war schwanger.

Und als sie dort waren, kam die Zeit, daß sie gebären sollte.  Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge.

Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde. Und der Engel des Herrn trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr.

Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. Und das habt zum Zeichen: Ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen.

Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen: Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens.

Und als die Engel von ihnen gen Himmel fuhren, sprachen die Hirten untereinander: Laßt uns nun gehen nach Bethlehem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der Herr kundgetan hat.  Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Josef, dazu das Kind in der Krippe liegen. Als sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, das zu ihnen von diesem Kinde gesagt war.

Und alle, vor die es kam, wunderten sich über das, was ihnen die Hirten gesagt hatten. Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen.

Und die Hirten kehrten wieder um, priesen und lobten Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten, wie denn zu ihnen gesagt war.

(Lukas 2, Verse 1-20, nach der Übersetzung Martin Luthers)

Nun ist er da, der Heilige Abend. Und ich möchte ihn als letztes Türchen des diesjährigen Adventskalenders mit der Weihnachtsgeschichte beginnen, wie sie uns in der Bibel überliefert worden ist. Als Einstimmung in einen schönen, besinnlichen, friedlichen Tag, dessen Höhepunkt die Feier am Heiligen Abend ist.

Die Vorbereitungen aufs Fest sind zu Ende, Häuser und Wohnungen sind festlich geschmückt

Der Weihnachtsbaum ist aufgestellt in all seiner Pracht und wartet auf den abendlichen Einsatz

Vielleicht werden noch die schönen, alten Weihnachtslieder für die Christmette am Abend geübt

Für das Essen am Heiligen Abend sind die Vorbereitungen auch alle abgeschlossen, die Tafel kann sich sehen lassen

Geschenke sind eingepackt und unter dem Baum verteilt

wobei sicher nicht jeder Gabentisch so reich gedeckt ist! Muß er auch nicht, da kommen wir später nochmal drauf zurück!

 

Die Kinder werden nachmittags nochmal nach draußen expediert, damit die letzten Festvorbereitungen zur Bescherung in Ruhe ablaufen können.

Und dann bimmelt wieder, wie in jedem Jahr, das Glöckchen  die Türen öffnen sich und entfalten den Zauber des Weihnachtszimmers:

     

Ja, der Zauber des Heiligen Abend, ich glaube, niemand, egal wie alt oder jung er ist, kann sie diesem entziehen!

Hier bei uns wartet natürlich Mimi wieder sehnsüchtig darauf, was mag wohl die Bescherung durch das Christkind bringen? Sie meldet sich nochmal selbst zu Wort!

 Hi, Folks, da bin ich natürlich nochmal, euer Co-Autor, eure Mimi, das Türchen 24 geht nicht ohne mich! Ich bin schon wieder ganz aufgeregt, und um mich ein bissel abzulenken, zeig ich euch jetzt mal so in „heller“ Pracht mein Weihnachtsbäumchen an meiner geliebten Hängematte, das ist nämlich so niedlich und gemütlich:

 Tadaaa, da isses nun mal im hellen, hat Frauchen gemacht, da war ich noch müde, hihihi!

 ganze Pracht, na, wie gefällt euch das? Da hab ich es so schön gemütlich, wenn Frauchen die beiden Tage bei den Kindern ist. Guckt mal die Spitze, da ist ein Stern drauf und ein Engel, schön, nicht wahr?

Frauchen ist nun auch fertig mit allem schmücken und vorbereiten, da hatten wir einen gemütlichen Nachmittag, ich zeig euch noch ein bissel was:

 alle Weihnachtsbücher stehen wieder über meinem Kratze-Kuschel-Kissen im Wohnzimmer auf dem Schrank, ich bin an meinem weißen Fleck zu erkennen, hihihi!

 So bin ich besser zu sehen, ja?!

Noch bissel was von Frauchens Deko:

Was da auf dem Kamin so leuchtet, das hat Frauchen arrangiert, eine Schneeflockenlichterkette mit Deko in Glasvase! Sieht hübsch aus!

Unser Nils, unser Leuchte-Eisbär, steht auch wieder zum leuchten parat

 

Die Elche im Adventskranz glitzern

unter dem Gestell vom Kranz hat Frauchen eine Lichterkette mit Eiszapfen dran gefriemelt, mal ohne

und mal mit Beleuchtung

Hübsch, nicht wahr? Und Weihnachtspost haben wir auch schon so feine bekommen, die hängt wieder auf unserer Leine, guckt mal:

Hihihihi!!!

Für mich!!!

Aus England!

Das ist eine dreidimensionale Karte, die ist so süß!!! Lieben Dank an Conchi, einige von euch erinnern sich sicher noch an sie, sie war ja hier auch mal mit dabei, von ihr ist die schöne Karte.

Und noch einen Gruß möchten wir weiter geben, wir haben einen von Claudia und ihrem tierischen Anhang bekommen, auch da erinnern sich sicher noch einige von euch, war eine Überraschung für uns, aber wir haben uns gefreut.

Mit herzlichen Weihnachtsgrüßen an alle hier.

So, ihr Lieben, ich geh wieder auf die Couch kuscheln, hihihi, jetzt macht Frauchen noch weiter!

Ja, und das Frauchen kommt nun mal langsam zum Ende des letzten Türchens des Adventskalenders 2017, ihr erinnert euch vielleicht an die Bemerkung mit dem reich gedeckten Gabentisch, den es nicht überall gibt, denken wir also alle gerade in diesen Tagen an die, denen es nicht so gut geht wie uns.

Und in diesem Sinne wünschen wir allen unseren Lesern, den stillen wie den bekannten, ein frohes, gesegnetes Weihnachtsfest.

Verbringt es alle gut im Kreise all eurer Lieben! Habt Dank für eure Treue in diesem Adventskalender wieder, bleibt behütet und gesund!

Habts fein! 

Türchen 22

  

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r

Türchen 

Die Heil’gen Drei Könige…

Die Heil’gen Drei Könige aus Morgenland,
sie frugen in jedem Städtchen:
„Wo geht der Weg nach Bethlehem,
ihr lieben Buben und Mädchen?“

Die Jungen und Alten, sie wussten es nicht,
die Könige zogen weiter;
sie folgten einem goldenen Stern,
der leuchtete lieblich und heiter.

Der Stern blieb stehn über Josephs Haus,
da sind sie hineingegangen;
das Öchslein brüllte, das Kindlein schrie,
die Heil’gen Drei Könige sangen.

(Heinrich Heine)

So, ihr Lieben, nun geht es mir Riesenschritten auf den Endspurt zu hier im Blögchen, im Adventskalender und allüberall draußen bei euch! Hoffentlich möglichst alles ohne Streß, mich hat er nun doch noch ein bissel eingeholt, durch die vier verlorenen Krankheitstage, na, wir werden es schon alles schaffen!

Da gibt es heute mal ein mehr „optisches“ Blögchen mit vielen Bildern und wenig Worten, ich hab mal Bildchen mit Tieren in der Weihnachtszeit rausgesucht, da seid ihr ja sicher alle dabei!

Los geht’s:

 Auch Katzen freuen sich über Strümpfchen am Kamin!

 Und Elche kann man natürlich auch als Weihnachtsbäume dekorieren, mit Blinklicht, hihihi, muß man aber nicht!

 Freude über Extra-Heu!

 Der Weihnachtsmann beschert auch die Eisbären!

 Auch Koala und Kakadu freuen sich über den Weihnachtsmann.

 Genau wie die Vögel!

 Rudolph Rotnase freut sich schon auf seinen Einsatz in der Weihnachtsnacht!

 Der Esel muß noch ein bissel mit dem Weihnachtsmann arbeiten, bevor seine Bescherung beginnt!

 Genau wie die Rentiere!

Stalldienst beim Christkind!

 feine Bescherung!

 Oh, oh, in der Lichterkette verhaspelt!

 Ich schlaf noch ein bissel vor der Bescherung!

 Sternchen putzen, damit sie schön leuchten in der Weihnachtsnacht!

 Wir üben für unseren Einsatz!

 Ich hab Stalldienst in der Heiligen Nacht, ich muß auf das Christkind aufpassen!

 Huuuh, wenn es mal kalt wird zu Weihnachten, mummel ich mich schön ein! Und warte auf’s Christkind!

 Noch mehr Sänger, die für die Christnacht üben!

 Mäuschen hat den Pudding zum Nachtisch beim Weihnachtsmahl entdeckt!

 Mama Reh erzählt ihrem Kind die Geschichte vom Christkind und der Heiligen Nacht!

 Habt ihr auch schon alle den Wunschzettel geschrieben? Wenn nicht, wird es aber hohe Zeit, sonst schaffen Weihnachtsmann und Christkind das nicht mehr!

 Wir Tiere auf dem Bauernhof feiern auch Weihnachten, wie man sieht, freuen wir uns schon sehr!

 Die Vögel haben auch ihre Strümpfchen aufgehängt und hoffen auf reiche Winterfütterung!

 Die niedlichen beiden hier haben sich beim Kinderkarussell verdingt, es macht ihnen Spaß, wie man sieht!

 Weihnachten, das Fest des Friedens, auch zwischen Hund und Katz!

 Weihnachten im Pferdestall, warm und schön gemütlich!

 Damit keine falschen Gedanken aufkommen: Der kleine Wuff ist kein Geschenk, (bitte, keine Tiere unterm Weihnachtsbaum, das geht so oft nicht gut aus!) er wohnt schon lange in dem Haus und hat sich nur mal vorwitzig im Geschenkekörbchen versteckt, hihihi!

 Zwei Weihnachtskatzen, die fand Mimi so schön!

 spielen unterm Weihnachtsbaum, herrliches Vergnügen!

 Wenn es dann in der Christnacht schneit, wird das ein ganz romantisches Fest, das mögen auch Katzen sehr gern. Kann Mimi euch bestätigen! Der Schnee wäre dann ja bloß draußen. Aber da ihr Frauchen ja an Weihnachten nach Kölle möchte, ist es ihr schon recht, daß es in diesem Jahr wohl keine weiße Weihnacht gibt, sonst versinkt ja wieder alles im Verkehrschaos und Frauchen käme dann vielleicht nicht weg, und ein trauriges Frauchen ist nicht lustig zu Weihnachten!

Wir wünschen euch jetzt einen schönen Freitag, noch zweimal schlafen, dann kommt das Christkind oder der Weihnachtsmann!

Habts fein!  Mimi, die sich schon sehr aufs auspacken freut, und Frauchen Monika.

P.S.: Falls ihr euch über das Gedichtchen wundert, es ist ja noch nicht Heilige Drei Könige?! Da kam als einziger ein Ochse drin vor, hihihihi!!!