Töööröööö…..der Türmer meldet

AfVftgP7_4li3oEkD09myAmxf_Wg-UFl2MuU5LVPSQA,coztYdWlan8nj5sx0H7arOgqIQ2d27vhW9TtW5ZTSOM15Die Schwalben sind da!!!

Aus der Jugendzeit

Aus der Jugendzeit, aus der Jugendzeit
klingt ein Lied mir immerdar;
o wie liegt so weit, o wie liegt so weit,
was mein einst war!

Was die Schwalbe sang, was die Schwalbe sang,
die den Herbst und Frühling bringt;
ob das Dorf entlang, ob das Dorf entlang
das jetzt noch klingt?

„Als ich Abschied nahm, als ich Abschied nahm,
waren Kisten und Kasten schwer;
als ich wieder kam, als ich wieder kam,
war alles leer.“

O du Kindermund, o du Kindermund,
unbewußter Weisheit froh,
vogelsprachekund, vogelsprachekund
wie Salomo!

O du Heimatflur, o du Heimatflur,
laß zu deinem heil`gen Raum
mich noch einmal nur, mich noch einmal nur
entfliehn im Traum!

Als ich Abschied nahm, als ich Abschied nahm,
war die Welt mir voll so sehr;
als ich wieder kam, als ich wieder kam,
war alles leer!

Wohl die Schwalbe kehrt, wohl die Schwalbe kehrt,
und der leere Kasten schwoll,
ist das Herz geleert, ist das Herz geleert,
wird`s nie mehr voll.

Keine Schwalbe bringt, keine Schwalbe bringt
dir zurück, wonach du weinst;
doch die Schwalbe singt, doch die Schwalbe singt
im Dorf wie einst:

„Als ich Abschied nahm, als ich Abschied nahm,
waren Kisten und Kasten schwer;
als ich wieder kam, als ich wieder kam,
war alles leer.“

(Friedrich Rückert)

Die Schwalben (Hirundinidae) sind eine artenreiche Familie der Ordnung Sperlingsvögel (Passeriformes), Unterordnung Singvögel (Passeres).
Schwalben ernähren sich von Fluginsekten, in Mitteleuropa sind sie Zugvögel.
Schwalben haben einen schlanken, stromlinienförmigen Körper und lange, schmale Flügel. Der Schnabel ist kurz und kann weit geöffnet werden. Die Füße sind winzig und geeignet zum Greifen, wenig zum Gehen. Die meisten Arten haben lange Schwänze.
Ihr Nahrungserwerb geschieht in der Luft. Sie erbeuten vor allem Fluginsekten. Die Flughöhe dieser winzigen Insekten erhöht sich bei gutem Wetter durch aufsteigende warme Luftmassen massiv. Da sie aus eigener Kraft jedoch wesentlich tiefer fliegen, kann man aus einer geringen Flughöhe der Schwalben auf die ihrer Freßfeinde und damit auf Tiefdruck (schlechtes Wetter) schließen.
Im Winter ziehen Schwalben in Mitteleuropa in ihre Winterquatiere in Afrika.
Der Nestbau der Schwalben ist charakteristisch und wird primär an schlecht zugänglichen Stellen ausgeführt. Für den Bau sind besonders gut klebende Körpersekrete erforderlich, welche im Schwalbenspeichel enthalten sind.
Schwalben sind willkommene Insektenvertilger, daher werden ihre Nester an Gebäuden traditionell vom Menschen respektiert.
Das Beseitigen der Nester ist im übrigen nach dem deutschen Bundesnaturschutzgesetz verboten.
Es werden auch sog. Schwalbenhäuser als künstliche Nisthilfen angeboten.

(Quelle: Wikipedia)

In der Mythologie gilt die Schwalbe als Frühlingsverkünderin, da sie um die Zeit von Maria Verkündigung (25. März) zurückkehrt, und als Herbstbotin, weil sie an Maria Geburt (8. September) wieder nach Afrika fliegen.
So wie sie in den germanischen Zeiten der Göttin Iduna geweiht war, so hat das Christentum sie der Gottesmutter Maria geweiht.
Die Schwalbe symbolisiert Frühling, Kindersegen, Erfolg und Glück, und sie ist ein Symbol für häusliches Glück.

Seit vielen Tagen schaue ich schon nach ihnen aus!:yes:
Die Bäume vor dem Fenster wurden endlich wieder grün

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in der Abenddämmerung waren sooo hübsche kleine Schäfchenwölkchen zu sehen

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aber von ihnen noch immer keine Spur!:no: Gestern nun endlich, am 26. April 2013, waren sie wieder da und absolvierten ihren pfeilschnellen Flug! Meine geliebten Schwalben!:yes:

Ich liebe diese Vögelchen schon seit meinen Kindertagen, sie waren meiner Mutter Lieblingsvögel, wir fuhren ja im Sommer immer zu Verwandten nach Höxter/Weserbergland, ich hab ja schon mal davon erzählt hier, und wenn wir dann an der Weser saßen, konnte meine Mama stundenlang mit großem Vergnügen diesen pfeilschnellen Vögelchen zusehen, wenn sie dicht über die Weser schossen, um Insekten zu erbeuten! Und ihr so typischer schriller Ruf gehörte für mich so notwendig zum Sommer!:yes:

Das war eine sooooo schöne Zeit!

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(ich an der Weser, Sommer 1959)

Und ihre feinen Nester, die sie, so schien es mir, einfach an die Hauswand klebten! Unermüdlich flogen die Eltern ein und aus, um die Jungen zu füttern und großzuziehen!:yes:

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An unseren Häusern hier haben sie sogar bei dem damaligen Flachdach Möglichkeiten gefunden, Nester anzulegen, nun bin ich soooo gespannt, wie das nun mit dem neuen Spitzdach wird, es sind so wunderschöne Balken ziemlich tief runtergezogen dabei, praktisch direkt vor allen Fenstern und vor allem vorm Balkon, ich würde mich so sehr freuen, wenn sie dieses Jahr das als Nistplatz annehmen würden! Ich werde berichten!

1993 waren wir mal im Urlaub im Spreewald, da haben wir das seltene Bild erleben können, Schwalben in Ruhe sitzend und nicht im Flug zu sehen!

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Es war schwer, sie überhaupt zu fotografieren, und diese Fotos sind nun auch noch abfotografiert,:oops: aber ich hoffe, ihr könnt sie erkennen!

Auch bei meinem Lieblingsdichter Theodor Storm spielten die Schwalben eine große Rolle, vor allem in der Novelle „In St. Jürgen“, in der sie das Thema und die Hauptrolle sind, als Symbol für Abschied und Wiederkehr!

Da meine Mama die Schwälbchen so sehr geliebt hat, habe ich ihr nach ihrem Tod ein kleines Grabschild gestaltet, auf dem ich zwei Schwalben aus einem Bronzematerial angebracht habe! So hat sie ihre Vögelchen nun immer bei sich, das ganze Jahr!

Und nun noch einmal, willkommen Frühling, die Schwalben sind da!

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Zum Abschluß das obige Gedicht noch einmal als Lied, gesungen vom Lieblingssänger meines Vaters!

:wave:

Türchen 16 und 17

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Ich hoffe, ihr hattet alle einen schönen und besinnlichen 3. Advent!
Mein Türchen dazu kommt erst heute, im Verband mit dem für Montag, da ich am Wochenende bei meinem Sohn und seiner Freundin zu Besuch war!
Es war ein herrliches Wochenende, entschuldigt, daß ich euch nicht vorher darauf hingewiesen habe!:oops: Habsch vergessen!:oops: Excuse me!:oops:

Aber nun geht es los:

Christmas656

„Fröhliche Weihnacht überall!“
tönet durch die Lüfte froher Schall.
Weihnachtston, Weihnachtsbaum,
Weihnachtsduft in jedem Raum!
„Fröhliche Weihnacht überall!“
tönet durch der Lüfte froher Schall.
Darum alle
stimmet ein in den Jubelton,
denn es kommt das Licht der Welt
von des Vaters Thron.

(August Heinrich Hoffmann von Fallersleben)

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Auf, ihr Posaunen,
das Nahen des Königs verkündet,
der allenthalben auf`s Neue
sein Feuer entzündet!
Jesus ist da,
unsre Erlösung ist nah,
Dunkel und Finsternis schwindet.

(Georg Friedrich Kayser)

Turmblasen ist eine musikalische Aufführungsform, die ursprünglich zu den traditionellen Aufgaben eines Türmers gehörte. Außer bestimmten Hornsignalen hatte er regelmäßige musikalische Darbietungen als Solist oder gemeinsam mit anderen vom Kirch- oder Rathausturm aus zu gestalten.

Das Turmblasen entwickelte sich aus dem mittelalterlichen Abblasen (Stundenblasen) des Türmers, erst stündliche Signale, später Choräle.
Ihre Blütezeit hatte die Turmmusik im 15. Jahrhundert. Sie wurde ab dem 19. Jahrhundert wiederbelebt, nach dem etwa 1853 der letzte Zunftbläser Herborns sein Amt niederlegte.

An bestimmten Feiertagen, vornehmlich in den Vorabenden der Adventssonntage, am Heiligen Abend vor der Christmette und zum Jahreswechsel, versammeln sich Bläserchöre bis heute auf dem Turm oder Erker einer Kirche und bringen Choräle zu Gehör.

Auf dem Hamburger Michel bläst der Michel-Türmer werktags von 10.00 Uhr bis 21.00 Uhr, Sonntags um 12.00 Uhr einen Choral in alle 4 Himmelsrichtungen.

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Musik gehört zur Weihnachtszeit, und das in allen bekannten Formen, Singen, Hausmusik, Chöre, Orgelspiel, Kurrende-Sänger, und eben auch die Turmbläser. Und ihnen wollte ich hier mal einen Eintrag widmen.
Ich habe das Turmblasen mal auf einem Weihnachtsmarkt in Soest gehört, es war ein wundervolles Erlebnis, es paßte aber auch alles, es lag Schnee, die Stadt ist sehr stimmungsvoll, der Weihnachtsmarkt wunderhübsch, ich war sooo sehr berührt!

Und eine Anmerkung außerhalb der Weihnachtszeit:
Der Turmbläser war derjenige, der im Frühjahr die Ankunft der Schwalben verkündete, mit denen der Sommer beginnt.
Schwalben waren die Lieblingsvögel meiner Mama, daher mußte das notwendig mit hierein!

Und hier kommt nun euer langersehntes Türchen 16:

Und nun kommt Türchen 17 gleich hinterher:

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Als ich bei meinen Schafen wacht
ein Engel mir die Botschaft bracht.
Des bin ich froh, bin ich froh,
froh, froh, froh,
froh, froh, froh.
Benedicamus Domino,
benedicamus Domino.

(Volkslied)

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Und da es so wunderschön paßt, und ich wieder Gelegenheit hatte, bei meinem Sohn Bilder einzuscannen, seht ihr hier in voller Pracht die von mir schon in früheren Einträgen erwähnte kleine Schafherde meines damaligen Chefs, namentlich von links: Otto, Karla, Olga und Paulinchen, mit den Lämmern Fritz und Graf Hans!

Und zur obigen und noch nachfolgenden Musik paßt eine feine Dekoration von mir: Mein Engels-Orchester!

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Und euer Türchen:

Ich wünsche euch einen guten Montag und eine gute neue Woche!
Die letzte Adventswoche vor Weihnachten!

:wave: