Grafschafter Wochenanzeiger – Frühlingsahnen vs. trübe Gedanken

Vorfrühling

Stürme brausten über Nacht,
und die kahlen Wipfel troffen.
Frühe war mein Herz erwacht,
schüchtern zwischen Furcht und Hoffen.

Horch, ein trautgeschwätz’ger Ton
dringt zu mir vom Wald hernieder.
Nisten in den Zweigen schon
die geliebten Amseln wieder?

Dort am Weg der weiße Streif –
zweifelnd frag‘ ich mein Gemüte:
Ist’s ein später Winterreif
oder erste Schlehenblüte?

(Theodor Fontane, 1819-1898)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, habt ihr euer Sonntagsblatt vermißt? Wir hatten bei der freitäglichen Redaktionssitzung hier nicht so recht eine Idee für den Sonntag, zumal die Woche eh ein bissel anstrengend war und die Stimmung demgemäß auch schwankte wie im Titel angegeben: Zwischen Frühlingsahnen (und drauf freuen!) und trüben Gedanken, die bei der derzeitigen Entwicklung der Corona-Lage mit ihrem auf und ab sicherlich euch allen verständlich sind. Und dann holte uns am Wochenende noch genau dieses Thema ganz nah ein, Björns Papa hat es erwischt, er ist positiv getestet worden und in Quarantäne, derzeit sieht es zum Glück nach einem wohl milden Verlauf aus, ich hoffe inständigst, daß das so ist und so bleibt und auch nichts weiter nachkommt. Danach haben wir dann unseren Eintrag endgültig auf den montäglichen Wochenbeginn verschoben. Und bei der sonntäglichen Nachbesprechung beschlossen: Es muß was aufmunterndes, hoffnungsmachendes sein, was wir hier einstellen wollen, und da das Wetter am Wochenende schon nicht nur einen Hauch, sondern einen ganzen Sack von Frühlingsahnen mit sich brachte, waren Titel, Gedicht und Thema schnell klar. 

Also beginnen wir den Eintrag hier zuerst einmal mit unserem Tulpenstrauß

der auch im abendlichen Lichterglanz eine gute Figur machte,

mittlerweile ist er wieder verblüht, die Bilder sind von Anfang der Woche. Wie auf den Bildern am Kamin unschwer zu erkennen ist, haben wir hier ja wieder Winter-Deko verteilt, da machen wir nun mal eine kleine Galerie von 

draußen wie  

drinnen:

Auf Mimis ehemaligem „Trinktischchen“ haben wir was ganz feines dekoriert, guckt mal:

Apropos unsere Mimi in heaven: Es ist ein Montagseintrag, da ist sie natürlich wieder besonders in unseren Gedanken dabei, und so hat mein Redaktionsteam gleich den Vorschlag gemacht, ihr welche von unseren Bildern „zuzuschustern“ für diesen Eintrag, und die Frau Chefredakteurin hat sogleich ein passendes Frühlingsbildchen für sie mit rausgekramt:

Die Bilder, die jetzt folgen, hätte sich unsere Maus ganz sicher unter die Krallen gerissen. Sie hatte doch immer solche Freude, wenn sie euch hier was niedliches präsentieren konnte, und was niedliches hat die Frau Chefredakteurin beim weiter stattfindenden räumen und rücken hier wiedergefunden, einen Kissenbezug der ganz besonderen Art, der nun noch gewaschen und gebügelt werden muß und dann Frühlingsgefühle verbreiten wird, richtig wonnige, guckt:

Das ist eine Serviette gewesen, und wurde mittels Serviettenkleber dauerhaft und haltbar gemacht auf einem kleinen Kissenbezug! 

Das ist doch echt wonnig, oder, ich hab mich dazumalen so in die Serviette verliebt! 

So, dann hätten wir den Niedlichkeitsfaktor für diesen Eintrag erledigt, jetzt kommt der froh- und mutmachende Faktor hinzu, getreu der Liste, die unsere Mimi in heaven immer für ihre Montagseinträge verwendet hat. Frühlingsbilder! 

Was noch fehlt? Mein Team wußte es sofort, was lustiges! Also haben wir ein Bildchen rausgekramt, über das wir uns dazumalen schon so amüsiert haben, guckt:

Neue Bilder haben wir natürlich auch noch, wieder einmal einen Sonnenuntergang, aufgenommen am Frühlingssonntag anno domini 2021 bei immer noch 17 Grad Außentemperatur im Februar:

Nun kommen wir so langsam zum Schluß unseres heutigen Montagseintrag, und da hätten wir nun auch noch was feines, denn die Frau Chefredakteurin hat beim Freitagseinkauf etwas gefunden, das jetzt auf Mimis Fensterbank-Ecke steht

das Köpfchen einer Rose mit so schöner, fröhlicher Farbe!

Jetzt kommt noch das vom gesamten Redaktionsteam ausgewählte Lieblings-Frühlings-Bildchen aus dem Archiv

und damit wünschen wir euch allen einen guten, frohen Montag und eine ebensolche letzte Februarwoche, paßt alle gut auf euch auf, bleibt oder werdet gesund, verliert nicht den Mut und laßt euch nicht unterkriegen, das wünscht euch von ganzem Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven 

Otto und Luzia

Habts fein!  

 

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Jet zo fiere – trotz alledem!

Heile, heile Gänsje
es is bald widder gut,
es Kätzje hat e Schwänzje


es is bald widder gut,
heile heile Mausespeck


in hunnerd Jahr is alles weg.

(trad. Kindervers)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, wir haben lange überlegt, ob wir in diesem Jahr in Zeiten von Corona überhaupt einen Eintrag zum Karneval machen sollen. Dann haben wir uns am Freitagabend, wie in jedem Jahr vorher, die Sitzung vom Mainzer Karneval „Mainz bleibt Mainz“ angeguckt…..und waren begeistert! Und haben in unserer dieses Mal dann erst samstäglichen Redaktionssitzung beschlossen: Wir machen ihn, den Eintrag zum Karneval, denn gerade in diesen Zeiten ist er so wichtig: Der Humor! Und das Lachen! Und das Fröhlichsein, trotz alledem! Und das einmal wieder Abstand nehmen zu anstrengenden Tagen, wenn auch mit allen Auflagen und Geboten in dieser schwierigen Zeit! Um weiter und wieder Kraft und Mut zu schöpfen für die kommende Zeit, die uns weiterhin viel abverlangen wird. Aus diesem Grund haben wir uns als Gedicht für den heutigen Eintrag bewußt den Refrain des Liedes aus der Meenzer Fassenacht von Ernst Neger ausgesucht, eigentlich ein Kindervers zum trösten kleiner Kinder bei allen Wehwehchen! Denn

„Es is bald wieder gut…“ 

und

„in hunnerd Jahr is alles weg!“

Das erste hoffen wir alle inständigst, das zweite ist auf jeden Fall so!

Ein bissel Hintergrundgeschichte zum sicherlich allen von euch bekannten Lied:

https://de.wikipedia.org/wiki/Heile,_heile_G%C3%A4nsje

Und damit nun endlich Helau und Alaaf, holde Närrinen und Narrhalesen draußen steht ein närrischer Eintrag, wolle mer’n eroilosse? Eroi mit’m! Narrhallamarsch!

Wir dekorieren die Redaktionsräume hier mit herrlich bunten Luftschlangen

und Konfetti

mit Luftballons nehmt euch alle ein Hütchen oder eine schöne Maske ganz wie es euch beliebt! Und wenn wenn et Trömmelche jeht, dann stonn mer all parat…!

Mit all den schönen Kostümen der vergangenen Fastnachtstage in diesem Blögchen bzw. im Grafschafter Wochenanzeiger!

Oft zelebriert hier, in all den Jahren, unvergeßlich für uns alle der begeisterte Eifer unseres Co-Autors, unserer rasenden Reporterin, unserer Mimi in heaven! Die wieder so fehlt in diesen von ihr so geliebten Tagen, wenn ihre Dosenöffnerin hier wieder närrisch abdrehte! 🤣 Und so beginnen wir den eigentlichen Eintrag auch mit ihr und dem Redaktionsteam im närrischen Outfit

der Narrenzug nimmt Farhrt auf!

So, wie die Mainzer Fastnachtssitzung eine so gänzlich andere war in diesen Zeiten, so wird es auch unser Eintrag sein, denn wir plaudern hier zum Karneval einfach mal fröhlich aus dem Nähkästchen, sprich, aus den Ereignissen im Grafschafter Wochenanzeiger aus den letzten Tagen. Und hoffen, daß euch allen das genauso gefällt wie uns die Sitzung aus Mainz.

Großes Ereignis: Der Winter ist da! Endlich! Auch hier ist er angekommen, mit eisigsten Temperaturen, mit Schnee bis auf Balkonien, mit Schneestürmen des nachts, und mit herrlich sonnigen Tagen in einer weißen Grafschaft bei klirrendem Frost!

Schnee bis in Mimis Brotkasten und Schneespuren im Wohnzimmer! Ihr wißt ja, Bilder anklicken, groß gucken!

Nächtlich verschneite Grafschaft, mit steifem Nord-Ost-Wind!

Und herrlichem Sonnenaufgang über Schneelandschaft! Einfach herrlich, wir haben uns so gefreut, haben wir doch so lange darauf gewartet!

Und meine Redaktionsmitglieder drückten sich die Nasen am Wohnzimmerfenster platt, wie wunderbar ist das denn da draußen!

Irgendwie auch ein karnevalistischer Einschlag: Das Fenster ist nicht schlecht geputzt, die Doppelverglasung ist undicht geworden, da hat sich zwischen den Scheiben Wasser gesammelt und ist in Streifen getrocknet, wie man sieht, das Fenster muß erneuert werden, aber erst, wenn die Temperaturen draußen es wieder erlauben!

Bruno ist ganz selig!

Und Ruddi auch! Aber die anderen alle nicht minder, nur lieben Eisbären Schnee ganz besonders, deshalb strahlt auch Luzia so!

Mit den leuchtenden Schneekristallen am Fenster um die Wette, hihihihi!

Mimis Mikesch sitzt ganz verschüchtert zwischen den begeisterten Bären, lach, aber er durfte natürlich auch gucken, es war nur die Begeisterung am Anfang so groß.

Da mein Redaktionsteam da nun so fein versammelt war am Fenster, haben wir nach ausgiebigem gucken von Schnee in der Grafschafter Landschaft gleich noch ein Fotoshooting für neue Redaktionsfotos gemacht, guckt:

Ein fröhliches Redaktionsteam! So wünscht man sich das, dann klappt auch die Arbeit!

Die Bären strahlen alle genau wie die Sonne, die ins Wohnzimmer schien.

Hamish konnte sich gar nicht satt sehen, denn obwohl er ja kein Eisbär ist, kennt er Schnee doch aus seiner schottischen Heimat und liebt ihn.

Der Rest der Truppe, glücksstrahlend, endlich Schnee in old Lirich-City, lach!

Karneval warf ja schon seine Schatten voraus, da oblag es natürlich wieder unserem Handelsreisenden Otto, für Speis und Trank in den närrischen Tagen in der Redaktion zu sorgen, natürlich nach den neuesten Corona-Vorschriften mit vorgeschriebener OP-Maske ausgestattet:

Seine Ausbeute konnte sich sehen lassen

lecker Eierlikör-Berliner und Piccolöchen 😋🤣! Otto kennt die besten Bäcker hier weit und breit und ist bester Kunde im Namen und für seine Redaktion bei einem bekannten und berühmten Wein- und Sekthandelsgeschäft. Es ist ein unschlagbarer Vorteil, wenn man in den Redaktionsreihen so einen versierten Handelsreisenden sein eigen nennt, und das „handeln“ steht nicht nur in seinem Titel! 😂😎

Wir waren bzw. sind jedenfalls begeistert von seiner „Beute“!

Er reist aber nicht nur in Sachen Lebensmittel, einmal unterwegs, greift er alles ab, was die Redaktionsräume gemütlich, schön und vor allen in diesen Zeiten fröhlich macht, so gab es vor Zeiten schon diesen herrlichen Tulpenstrauß von seinen Reisen

ist das nicht eine wunderbare Farbe? Frau Chefredakteurin und auch Mimi in heaven lieben bzw. liebten ja beide rot so sehr!

Wie gesagt, das war schon länger her, der Tulpenstrauß bereits wieder verwelkt, da gab es gleich Nachschub von Otto, als er jetzt wieder unterwegs war:

Dieses Mal in bunt, die Farben sind wonnig!

Diese Farbe gefiel der gesamten Redaktion ganz besonders! Natürlich neben dem folgenden rot!

Gelb ist immer so herrlich sonnig!

Nächtlich mit Beleuchtung macht der Strauß auch richtig was her, guckt:

Apropos nächtlich und leuchten: Angesichts der Tatsache, daß der Winter endlich eingezogen ist, haben wir natürlich auch noch winterlich in den Redaktionsräumen dekoriert, die Schneekristall-Leuchtekette am Wohnzimmer habt ihr ja schon gesehen, und das wäre die Deko am Küchenfenster:

Ein Schneehäuschen mit Schneemann, das sieht so hübsch aus. Wir haben mittlerweile noch bissel mehr Winterdeko, aber die müssen wir noch fotografieren. Habt ihr noch was zum drauf freuen!

Wie ihr alle wißt, beschäftig sich Frau Chefredakteurin hier ja mit auf- und umräumen, und da ist ihr mal wieder was feines in die Hände gefallen. Ihr kennt ja alle die berühmte Bauernhofarbeitsstelle, die sie dazumalen in einer bekannten sozialen Einrichtung hatte, da kann sie jetzt den Beweis antreten, denn sie hat ihren alten Dienstausweis wieder gefunden:

Hach, ja, das waren noch Zeiten, seufzt sie gerade, die Frau Chefredakteurin, da war man noch jung und schön, jetzt ist man nur noch „und“! Bufftääääää, bufftääääää, bufftäääääää, bumm bumm!

So, ihr lieben Leser alle, nun nähern wir uns hier so langsam dem Ende unserer heutigen närrischen Sonntagsausgabe, aber nicht, ohne euch vorher noch mit „Strüßjer“ zu bewerfen, wie es im Karneval der Brauch ist:

Und wir haben auch noch was feines aus der „Meenzer Fassenacht“, Frau Chefredakteurin hat mal ein paar Bilder vom Fernseher abfotografiert, um zu zeigen, wie schön es war.

Die berühmten „Schwellköpp“ aus Mainz

https://de.wikipedia.org/wiki/Schwellkopp

Die Mainzer Hofsänger, die draußen gesungen haben, wir fanden dieses Bild so schön!

Närrischer Höhepunkt zum Ende der Sendung und das Bild, das nun kommt, machte den Schluß, wir fanden das ganz zauberhaft:

„Wir alle Leben im Schatten des Doms….“, ein Lied von Thomas Neger, dem Enkel von Ernst Neger. Damit schließt sich nun auch wunderschön der Reigen vom Anfang bis zum Ende.

In unserem närrischen Beitrag hatte dieses Jahr mal die Meenzer Fassenacht den Löwenanteil, da dürfen die Kölner nicht böse sein, sie waren hier schon so oft vertreten, und den Eintrag hat halt nun mal die Sendung am Freitag aus Mainz auf den Weg gebracht. Und ich hab einmal mehr und gerade in diesem Jahr wieder so innig an all die Sendungen gedacht, als meine Eltern noch keinen Fernseher hatten und meine Mama immer bei Nachbarn über uns eingeladen war zum gucken, sich jedes Mal vorher fein gemacht hat, von mir bewundert, und mit einem Fläschchen Wein und Knabbergebäck voller Vorfreude nach oben gegangen ist, und jedes Mal begeistert (und angetüddelt, hihihihi!) wieder nach Hause kam. Mein Papa hat dann auf mich aufgepaßt, er machte sich nicht so viel aus Karneval, einzig die Mainzer Hofsänger fand er als zweiter Baß in einem Männergesangverein immer ganz toll und großartig.

Und so werden sie auch diesen Eintrag hier mit beschließen, die Mainzer Hofsänger, mit ihrem berühmten Lied:

und mit „Sassa“, auch immer wieder so schön, ich hab das gewählt, weil es noch eine ganz alte Ausgabe ihres Auftritts ist!

Und einmal nur mit „So ein Tag“.

Ja, ihr lieben hier alle, damit sind wir nun am Ende unserer heutigen närrischen Sonntagsausgabe, zum Schluß ist es nun doch noch bissel wehmütig geworden, aber ich glaube, das ist im Karneval immer so. Denn „ach, wie bald ist wieder Aschermittwoch….“ heißt im Lied der Mainzer Hofsänger, und so ist es, im Karneval wie im Leben, Freude und Ausgelassenheit und Leid und trübe Tage haben manchmal einen schmalen Grat. Und heuer überwiegt in diesen schwierigen und anstrengenden Zeiten doch sehr die Sehnsucht nach besseren Tagen, besseren Zeiten, und deshalb wollen wir hier in unserem Grafschafter Wochenanzeiger für uns und für euch vehement die Hoffnung aufrecht halten, daß eines nicht zu fernen Tages wir wieder alle gemeinsam inbrünstig singen können

So ein Tag, so wunderschön wie heute….

weil „alles widder gut“ ist. ❤

Den endgültigen Schluß machen wir jetzt mit einer Strophe aus dem als Gedicht eingestellten Lied

Das Leben ist kein Tanzlokal,
das Leben ist sehr ernst.
Es bringt so manche Herzensqual,
wenn du es kennen lernst.
Doch brich´nicht unter seiner Last,
sonst wärest du ein Tor,
und trag´was du zu tragen hast,
geduldig mit Humor.
Und denk´ Dein ganzes Leben lang,
ans Lied das Dir die Mutter sang –

Heile, heile Gänsje
es is bald widder gut,
es Kätzje hat e Schwänzje
es is bald widder gut,
heile heile Mausespeck
in hunnerd Jahr is alles weg.

(Martin Johann Mundo, 1882 – 1941 )

Und damit wünschen wir euch allen einen wunderschönen Fastnachtssonntag, bleibt oder werdet alle gesund, paßt auf euch auf, verliert die Hoffnung nicht und den Mut, laßt euch nicht unterkriegen und denkt immer daran: Et hätt noch immer jot jejange!

Bleibt fröhlich, behaltet euren Humor, das wünscht euch von ganzem Herzen euer Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia

Habts fein!

Grafschafter Wochenanzeiger – „wenn der Frühling kommt……“

Die Tulpe

Andre mögen andre loben,
mir behagt dein reich Gewand,
durch sein eigen Lied erhoben
pflückt dich eines Dichters Hand.

In des Regenbogens sieben
Farben wardst du eingeweiht,
und wir sehen, was wir lieben,
an dir zu derselben Zeit.
Als mit ihrem Zauberstabe
Flora dich entstehen ließ,
einte sie des Duftes Gabe
deinem hellen, bunten Vlies.

(August Graf von Platen)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger! Die freitägliche Redaktionssitzung zeigte mal wieder bissel ratlose und müde Gesichter ringsum, nach einer einzigen Nacht mit Schnee fiel das Wetter wieder in seine januartypische Tristesse und alles ums vorherrschende Thema Corona trug auch nicht zur Stimmungsaufhellung bei. Was tun für unsere Sonntagsausgabe? Fünf Augenpaare waren fragend auf mich gerichtet: Hast du eine Idee, Frau Chefredakteurin? Ich blätterte derweil im Archiv, und Ruddi stieß irgendwann seine Teamkollegen an, er hatte das glitzern in meinen Augen bemerkt, ja, ich hatte eine!

Denn ich war beim blättern an den meinen altgedienten Lesern gewiß noch bekannten und mittlerweile legendären „Frühlingsbeschwörungen I – X“ hängengeblieben, und da insbesondere an einem Eintrag, aus dem auch das obige Gedicht stammt. Denn in den Tagen zwischen dem abplündern des Weihnachtsbaumes und dem langsam wieder steigenden Licht gibt es etwas, was die Stimmung beim bloßen Anblick hebt: 

Tulpen! 

Die Tulpen (Tulipa) bilden eine Pflanzengattung in der Familie der Liliengewächse (Liliaceae). Die etwa 150 Arten sind in Nordafrika und über Europa bis Zentralasien verbreitet. Zahlreiche Hybriden werden als Zierpflanzen in Parks und Gärten sowie als Schnittblumen verwendet.

Ihr Name geht über türkisch tülbend auf persisch دلبند / delband zurück und bedeutet auf persisch „Geliebte/r“ („del“/دل = Herz; „band“ von „bastan“بستن = (zu)binden). Die Herkunft der ersten Silbe lässt sich bis zum Sanskrit-Wort तूल / tūla, das mit „Baumwolle“ übersetzt wird, zurückführen. Im Persischen wird die Gattung als Lale (لاله / lāle) bezeichnet, was etymologisch mit dem Sanskrit (vgl. hind. लाल / lāl – „rot“) verwandt ist. Im Türkischen selbst heißt die Blume auch lale, was eine Entlehnung aus dem Persischen ist.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Tulpen

Wieviele schöne Sträuße haben hier in unseren Redaktionsräumen schon gestanden, um eigentlich noch mitten im Winter einen Hauch von Frühling zu vermitteln. 

In allen Farben, und in einem Jahr sogar als Blumenzwiebeln, die nach dem Abblühen im Balkonkasten gelandet sind und noch mehrere Jahre wieder geblüht haben. 

Die Farbe war so fröhlich und stimmungsaufhellend, deshalb haben wir jetzt alle Fotos in eine Galerie verpackt! Und wer es gerne Bild für Bild genießen möchte, noch einmal als Dia-Show!

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Die Tulpe steht für die Erweckung der eigenen Göttlichkeit, das wundert einem doch bei gerade dieser Farbe nicht, oder? Tulpen wird nachgesagt, daß sie gebrochene Herzen heilen können. Nach einem Streit sollen Tulpen die Versöhnung wieder herbeiführen, indem sie das Göttliche im Menschen zum Leuchten bringen. Auch in der griechischen Mythologie ist die Tulpe gegenwärtig: Tulip war die Tochter des alten hellenistischen Meeresgottes Proteus. Tulip wurde vom Gott des Gartenbaus ohne Erfolg umworben. Darauf verwandelte er sich in einen Jäger, um Tulip in den Wäldern zu fangen. Doch Artemis rettete sie, indem sie Tulip in eine Blume, die Tulpe, verwandelte.

Wir sagen ja auch etwas „durch die Blume“, wie sieht es denn da mit der Tulpe aus?

Tulpen haben ihre Bedeutung in der Blumensprache. 
Die Bedeutung ist allerdings nicht ganz eindeutig, denn die Tulpe kann sowohl eine enttäuschte Liebe als auch eine erfüllte Liebe signalisieren.

Ein Strauß mit 7 Tulpenstielen zeigt an „Ich bin im siebten Himmel in meiner Liebe zu dir!“

Die Farbbedeutung ist aber eindeutig, rot bedeutet natürlich Liebe, gelb ein Lächeln.
Rosa Tulpen bedeuten zarte, erwachende Liebe, orange Tulpen sagen aus „Du faszinierst mich!“
Weiße Tulpen stehen für endlose Liebe, violette für Bescheidenheit.
Ein bunter Tulpenstrauß bedeutet, daß man jemandem schöne Augen macht.
Schwarze, dunkle Tulpen stehen für Leidenschaft.

Unsere Mimi in heaven mochte Tulpen sehr, allerdings hatte sie sie leider auch „zum fressen gern“, da mußten sie immer außer ihrer Reichweite stehen und am Abend hab ich den Strauß dann auf Balkonien befördert, damit meine kleine Schwarze des nächtens nicht auf die Jagd ging hier! Mein Redaktionsteam hat  eifrig nach einem Bild gesucht und ist wieder fündig geworden im reichhaltigen Schatz von Servietten

Sie waren alle ganz begeistert und fanden Mimi inmitten der Tulpen wunderschön, da oben auf ihrer Wolke und ihrem Stern kann sie die ja auch bedenkenlos genießen. 

Das ist mein Lieblingsbild von den Tulpen, die Tulpenfarbe gefällt mir sehr und vor allem mag ich Holz dabei, als Gefäß und als Hintergrund, einfach schön! 

Auf diesem Bild ist es ähnlich, und ich bin nun mal ein Fan aller rot bis rose-Töne! In unseren Redaktionsräumen haben wir ja auch noch so ein feines Tulpenbild, mal von einer Freundin geschenkt bekommen, guckt:

Erinnert sich von euch eigentlich noch jemand an die Fernsehserie „Adrian der Tulpendieb“? 

https://de.wikipedia.org/wiki/Adrian_der_Tulpendieb

Hab ich immer gerne geguckt! Und mich beim nachgucken jetzt begeistert an die alten Schauspieler erinnert! 

Unsere Girlande über dem Gedicht haben wir ja mit diesem Bild begonnen denn wenn wir an Tulpen denken, denken wir doch ganz automatisch an Holland, und da nun wieder vor allem an Amsterdam, denn wie hieß doch noch unser Titel? 

„Wenn der Frühling kommt……“ ja, genau,die „Tulpen aus Amsterdam“, und die gibt es nun für auf die Ohren:

Eine alte Aufnahme von 1961!

Klassisch mit holländischer Straßenorgel!

Und nochmal original in holländisch!

Viel Spaß beim hören!

Und damit wünschen wir euch allen einen schönen, entspannten Sonntag, wir hoffen, der Eintrag hat euch wieder gefallen und wir konnten einen kleinen Beitrag zur Aufmunterung in diesen Zeiten beitragen. Paßt alle gut auf euch auf, und bleibt oder werdet gesund, behaltet Humor, Mut und Kraft, das wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia

Habts fein!  

 

Langes Fädchen – faules Mädchen!

Wochenbrevier

Am Montag fängt die Woche an.
Am Montag ruht der brave Mann,
das taten unsre Ahnen schon.
Wir halten streng auf Tradition.

Am Dienstag hält man mit sich Rat.
Man sammelt Mut und Kraft zur Tat.
Bevor man anfängt, eins, zwei, drei,
bums – ist der Dienstag schon vorbei.

Am Mittwoch fasst man den Entschluss:
Bestimmt, es soll, es wird, es muss,
mag kommen, was da kommen mag,
ab morgen früh am Donnerstag.

Am Donnerstag fasst man den Plan:
Von heute ab wird was getan.
Gedacht, getan, getan, gedacht,
inzwischen ist es wieder Nacht.

Am Freitag geht von alters her,
was man auch anfängt, stets verquer.
Drum ruh dich aus und sei belehrt:
Wer gar nichts tut – macht nichts verkehrt.

Am Samstag ist das Wochen-End,
da wird ganz gründlich ausgepennt.
Heut anzufangen, lohnt sich nicht.
Die Ruhe ist des Bürgers Pflicht.

Am Sonntag möcht‘ man so viel tun.
Am Sonntag muss man leider ruhn.
Zur Arbeit ist es nie zu spät.
O Kinder, wie die Zeit vergeht.

(Fred Endrikat )

Nun ist das neue Jahr schon 14 Tage alt, und da sind sie endlich mal wieder, die Fragezeichen in euren Augen: Häääh??? Der Titel harmoniert ja noch mit der Girlande, das Gedicht paßt zum Montag, aber wohin führt das alles?

Zu einem kunterbunten Montagseintrag, denn eigentlich wollten wir beide, meine Mimi und ich, euch schon einen Wochenend- bzw. Sonntagseintrag machen, aber wir waren sooooooo faul!  Dabei wollten wir  am Sonntag, dem 13. Januar, zum berühmten St. Knut’s Day unserem Zauberbären in heaven zu seinem Namenstag gratulieren, was wir hiermit nachholen: Liebe Namenstagsglückwünsche für dich, lieber Knut!  Dein Namenstag ist ja auch gleichzeitig in Schweden, Norwegen und Finnland das Ende der zwanzigtägigen Weihnachtszeit, und so werden wir uns wohl am heutigen Tag auch so langsam von unserer Weihnachtsdekoration trennen, bissel verspätet (ich sag’s doch, wir sind so faul, lach, Winterschlaf oder Frühjahrsmüdigkeit, hihihi!) und einige Sachen bleiben auch noch bissel stehen bis zum 2. Februar, wenn das offizielle Ende der Weihnachtszeit auch in der katholischen Kirche erreicht ist. Wollten wir euch noch ein bissel von unserer schönen Deko zeigen, auch das holen wir dann heute nach.

 Unsere neue Weihnachtsbaumkugel von Ursel, über die wir uns so gefreut haben!!! Danke, Ursel!

Schöne rote Schmücke am Adventskranz

 und die feine letztjährige Schleife, das neue Schleifenband vom Adventskranz, das zur letzten Weihnachtszeit die rot-grün-Ära eingeläutet hat.

Bissel dunkel, aber doch wohl erkennbar: Neuer kleiner Spitzenanhänger mit Schaukelpferd, von Brigitte aus Plauen eingeritten, hihihihi!

Und wir hatten noch gar kein Bild vom weihnachtlich geschmückten Balkonien, wird ebenfalls nachgeholt:

Leider war/ist das Wetter so unsäglich trüb und grau und doof, da ging das fotografieren irgendwie nicht besser.

Am Sonntagnachmittag gab es nochmal weihnachtliches Kaffeetrinken mit meinem Weihnachtsgeschirr

nun wird auch das wieder eingeräumt.

Zu unserer Faulheit und Müdigkeit trug auch sicher das absolut unsägliche Wetter der letzten Tage bei, es wurde gar nicht richtig hell, dunkelgrau war die vorherrschende Farbe und es regnete ohne Unterlaß, und auch, wenn er wirklich nötig ist, der Regen, er tut das, was ich im heißen Sommer 2018 schon erwartet hatte, als wir uns alle nach ihm sehnten: Er nervt, lach!

Grafschafter Tristesse, selbst Burg Lirich ist im Nebel und Dauergrau verschwunden

das war am eigentlich hellerlichten Tag, und überall sind die Lichter an. Mimi fand das auch sehr öde, aber als Katze ist sie ja von Haus aus Pragmatikerin und machte das beste aus diesem Sauwetter:

Sie verschlief die Ödnis in ihrer gemütlichen und geliebten Hängematte! Lediglich abends vor Fütterungszeit der Raubtiere tauchte sie wieder aus den tiefsten Tiefen der gemütlichen Höhle auf:

Schwänzchen schläft noch, hihihihi!

Hej, gibt es nun bald Abendbrot? Mach hinne, Frauchen!

Ja, so sind die faulen Tage so verdümpelt hier bei uns, aber, hör ich euch fragen, gut, so ist das faule erklärt vom Titel, aber was ist denn bloß mit dem langen Fädchen? Jaaaa, seht ihr, soooo faul war nämlich zumindest ich nicht, wenn schon Usselwetter und Ödnis draußen, ist es ja drinnen, vor allem mit dem halt noch vorhandenen Weihnachtsschmuck, doch umso gemütlicher, und was mach ich dann gerne, wenn es so gemütlich ist? Genau, ihr seid gut, handarbeiten! Und so sind infolge der usseligen Tage hier wieder zwei neue Bewohner der Gattung Lesezeichen-Tiere eingezogen, lach, die sich jetzt mal vorstellen wollen, und damit ist nun auch das lange Fädchen erklärt:

Ein bissel schüchtern im Dunklen, aber jetzt:

Hallo, wir sind die neuen Lesezeichen, rechts bin ich, Rudolph Rotnase, Rentier des Weihnachtsmannes, und links neben mir, daß ist der kleine Polarfuchs Icie! Der Kumpel ganz rechts, das ist ein ganz niedliches Kanten-Rentier, weil es so schön paßte, wollte er unbedingt mit aufs Bild.

Icie

Rudolph Rotnase

 Kantenrentier

 Ist mein Geweih nicht schick geworden?

 Und Icie hat so schöne blaue Augen!

 Wie es sich gehört, wir zwei beide im Buch! Da kann man uns auch unten sehen, hihihihi!

 Mal in voller Länge und ganzer Schönheit!

Meine rote Rudolph-Rotnase mal ganz nah!

Hab ich richtig Spaß, daß ich wieder zwei feine Lesezeichen-Tiere fertig habe, und da es um ein Rentier ging, bin ich mal bissel in der Wohnung rumgestöbert, außer dem Kanten-Rentier treibt sich hier ja noch mehr nordisches Getier rum.

 Das ist Knut, mein Türstopper-Elch!

 Meine Elchfamilie!

Die zwei sind Klämmerchen, süß, nicht wahr, Päckcheninhalt von Brigitte/Plauen!

Der Knuffling hängt am Küchenfenster, dank der Spiraldrähte kann er herrlich „hopsen“!

Auf dem Gardinenbord elcht es auch!

Ich hab auch schon wieder was neues in Arbeit, handarbeitlich, es geht „tierisch“ weiter, denn ich stricke zur Zeit auf Wunsch der Mama von der kleinen Nichte meiner Kinder einen Schal, ihr könnt euch sicher schon denken, welches Tier es wird, denn die Vorliebe für Ratten von der kleinen Maus habt ihr ja bildlich schon bei den Hochzeitsfotos der Kinder gesehen, ich zeig ihn euch, wenn er fertig ist. Langeweile kehrt ja auch nach der Fertigstellung noch nicht ein, denn es wartet ja noch mein Gewinn auf seine Fertigstellung, der kleine gehäkelte Eisbär, da könnt ihr euch eh schon mal drauf vorfreuen, denn da hab ich noch was feines für vor, wenn er mal sich fertig hier vorstellt.

Tja, da wären wir nun langsam am Ende vom heutigen Eintrag angelangt, aber bei dem „herrlichen“ Wetter draußen und dem wieder einmal vor allem mir fehlendem Schnee in unserer Grafschaft mach ich zum Schluß nochmal eine kleine „Frühlingsgalerie“, mit Tulpenbildern, denn die sind ja jetzt schon so ein schöner Farbtupfer in der grauen Ödnis.

Damit wünschen wir beide euch nun einen wunderschönen Montag, macht es euch fein, egal, bei welchem Wetter, und startet alle gut in die neue Woche!

Habts fein wünschen  Mimi und Monika.

 

 

 

Frühlingsboten

Frühlingsbote

Der Frühling weiß zu finden
mich tief in Stadt und Stein,
gießt mir ins Herz den linden
fröhlichen Hoffnungsschein.

Manch‘ grüne Wipfel lauschen
zwischen den Dächern vor,
ein Lerchenklang durch’s Rauschen
der Stadt schlägt an mein Ohr.

Ein Schmetterling als Bote
flattert im Wind vorbei,
hinschwebend über das tote
steinerne Einerlei.

(Heinrich Seidel)

So richtig kommt der Frühling noch nicht in Fahrt, er gibt zwar immer mal wieder kurze Gastspiele, aber rund ist das alles noch nicht, und zu Ostern rechnen die Wetterfrösche wohl auch nicht mit echtem Frühlingswetter.

Da müssen wir hier wohl mal wieder ran, hihihi, und haben uns für diesen Eintrag den Frühlingsboten gewidmet:

Den  Häschen,  Marienkäfer,  die Störche kehren zurück zu ihren Nestern, Schmetterlinge gaukeln wieder durch die Lüfte,  aus Eiern werden  süße Küken,  die Vögel zwitschern und bauen ihre Nester  und die Blumen blühen    Kleine Lämmer stehen wieder auf der Wiese  kurzum: Es wird Frühling!!!

Da konnten wir so kurz vor Ostern natürlich nicht zurückstehen und haben schon mal ein paar vorösterliche Bilder gemacht heute, es war zwar keineswegs frühlingshaft auf unserem Balkonien, es regnete und war auch recht kühl, aber wir haben unsere Osterhasen doch überreden können, für ein kurzes Fotoshooting auf Balkonien zur Verfügung zu stehen:

Irgendwie sehen sie noch richtig ein bissel verfroren aus, hihihi, einzig die blühende Forsythie zeigt, daß es Frühling ist!

Mimi hat sich mein Fotoshooting im warmen Wohnzimmer vom Kratzbaum aus betrachtet und empfing dann unsere durchgefrorenen Häschen dort

die kleine Henne hatte es sich derweil auch bei Mimi gemütlich gemacht, sie war partout nicht für einen Foto-Außentermin zu begeistern!

Euer Co-Autor überließ den dreien dann großzügig den feinen Kuschelplatz und hüppte auf die Fensterbank

um sich von dort den Bindfaden-Regen anzugucken! Doofes Wetter!

Da unsere kleine Henne sich geweigert hatte, draußen beim fotografieren zu frieren, hab ich unseren Osterkranz halt reingeholt

und unsere Henne war dann in der warmen Küche bereit, nun ihrerseits sich ablichten zu lassen:

Steht ihr gut, nicht wahr? Sie war auch hochzufrieden mit dem hübschen, grünen Nest!

Unsere Schäfchen haben sogar noch Winterpelz, bzw. den wärmenden Winterpullover, sie posieren vor unserem Kamin und hoffen nun doch sehr auf wärmere Tage zu Ostern, lassen wir uns mal überraschen.

Die Entenfamilie hat auch noch nicht wieder Balkonien bezogen und wartet im Schlafzimmer auf den Frühlingseinsatz, sicher wird es bald soweit sein.

Ein kleines Vögelchen hat sogar noch ein paar Schneereste unter den Füßen

und hofft ebenfalls auf wärmende Sonnenstrahlen.

Meine Tulpen auf Balkonien haben zwar schon die ersten grünen Blätter, von Blüten ist aber noch nichts zu sehen, da müssen wir uns mit unseren „holzigen“ Tulpenblüten begnügen.

Auch schön!!!

Und zum Schluß haben wir noch zwei quietschvergnügte Häschen, die ganzjährig hier bei mir am PC stehen, hihihi, fürs fotografieren ging es aber ans Wohnzimmerfenster, da war das Licht besser.

All diese feinen Frühlingsboten wollten wir heute zum WTT mal mit euch teilen, wir wünschen euch allen einen wunderschönen, egal, wie das Wetter wird, es soll ja wohl gerade heute allüberall richtig grottig werden, laßt es euch nicht verdrießen und habt einfach Spaß an unseren Frühlingsbildern, er kommt schon noch, der Frühling, er kommt immer!!!

Habts fein! Wünschen euch Mimi  und ich!

Quer durch den Garten

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Winterfreuden

Nicht nur der Sommer, sondern auch
der Winter hat sein Schönes,
wiewohl man friert bei seinem Hauch,
so ist doch dies und jenes
im Winter wirklich angenehm,
besonders daß man sich bequem
kann vor dem Frost bewahren,
und auch im Schlitten fahren.

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Das weite Feld ist kreidenweiß,
wem machte das nicht Freuden?
Die Knaben purzeln auf dem Eis,
wenn sie zu hurtig gleiten,
und ist nicht die Bemerkung schön,
bei Leuten, die zu Fuße geh’n,
daß sie schier alle springen
und mit den Händen ringen?

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Und wenn man sich versehen hat,
mit Holz, um einzuheizen,
so muß die Wärme früh und spat
uns zum Vergnügen reizen,
man richtet mit zufried’nem Sinn
den Rücken an den Ofen hin,
und wärmet sich nach Kräften
für Haus- und Hofgeschäften.

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Ein altes Buch zur Abendzeit
muß ich zumeist doch lieben,
wenn man da liest die Albernheit
der Vorzeit schön beschrieben,
man sitzt und liest und freuet sich
und danket Gott herzinniglich
genügsam und bescheiden
für uns’re jetzgen Zeiten.

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(Ludwig Eichrodt)

Hach, da sind sie wieder, eure Fragezeichen in den Augen, „Quer durch den Garten“, „Winterfreuden“…..wo führt denn das nun hin?

Am besten fängt man ja immer mit dem Anfang an, also bei „Quer durch den Garten“, auch bekannt als Frühlingssuppe, ein Eintopf mit allem drin, was der Garten hergibt! Und genau das ist dieser Eintrag, ein Eintopf querbeet durch viele Kategorien, dann füllen wir mal den virtuellen Suppentopf mit meinem Allerlei:

Erinnert ihr euch noch an diesen Eintrag?

https://mimisdosenoeffner.wordpress.com/2016/04/23/parkett-oder-loge/

Unser Kino-Abend, und da kam das hier drin vor

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die alten Super-8-Filme samt ihrem Zubehör! Damit beginnt unsere „Frühlingssuppe“, hihihi, das ist sozusagen die erste Zutat, denn Björns Papa war gestern nachmittag bei mir zu Besuch, wir wollten doch schon so lange mal die reichlich vorhandenen Filmkes alle digitalisieren, er hat sich nun ein Gerät dafür gekauft und sich die Filme alle geholt, ich freu mich da so sehr drauf und drüber!

Aus solch einem Anlaß schweifen die Gedanken dann immer gerne in die Vergangenheit, und ich dachte, das wäre doch mal ein prima Anlaß, die Geschichte der Fotografie anhand meiner Bilder ein bissel Revue passieren zu lassen:

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meine älteste Bildaufnahme, auf stabilem Pappkarton, das sind meine Urgroßeltern väterlicherseits!

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der Vater meines Vaters, mein Großvater.

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Links meine Großmutter mütterlicherseits, mit ihrer Freundin.

Und später mit ihrer Familie

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meine Großmutter, meine Mama, dahinter ihre Großmutter, die Mutter ihres Vaters, der kleine Bruder meiner Mama und ihr Vater, mein Großvater.

Alte Hochzeitsbilder

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das muß aus der Höxteraner Verwandtschaft sein, kann ich aber selber nicht mehr so genau zuordnen, lediglich die Dame ganz rechts unten kenne ich sogar noch persönlich aus meinem „Kindheitsparadies“, wir Kinder nannten sie „Oma Husemann“, eine Nachbarin meiner Tante, bei der wir in Höxter im Urlaub immer wohnten.

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Hier geht es besser, daß ist das Hochzeitsbild meiner Großtante, von der ich auch schon öfter mal berichtet habe, die bei bester Gesundheit 93 Jahre alt geworden ist und Björn noch hat groß werden sehen! Ganz links ist die Tante aus Höxter, bei der wir wohnten, eine Schwester der Braut, ganz oben links ist meine Großmutter, auch eine Schwester der Braut, neben der Braut steht mein Urgroßvater, Vater der Braut!

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Und das ist meine Mama, ich glaube, da war sie wohl so ca. 20 Jahre alt.

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Später hatte ich dann schon eine Kamera, meine kleine, noch vorhandene Agfa-Klick, stolz mit Elefant, hihihi!

Die Kameras entwickelten sich weiter, die ersten Spiegelreflex-Kameras kamen raus

Ponderosa

damit ist auch meine „Ponderosa“-Arbeitsstelle fotografiert worden.

Und eine ganz feine Neuerung, weil ja bis dato bei allen Bildern vorm angucken erst einmal die Entwicklung stand, Polaroid-Kameras, Sofortbilder!

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Die Bilder von den Schafen der Ponderosa sind alles Polaroid-Bilder!

Dann kamen Handys mit Foto-Funktion, wie glücklich war ich über meine erste Handyknipse, mit der ich euch doch endlich auch Bilderkes hier zeigen konnte, z.B. von unser aller Co-Autor Mimi

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Schließlich dann das herrliche Geschenk meiner ersten Digitalkamera! Und ich voller Freude über Zoom- und Nahbereichsfunktion!

Zum Wochenende hab ich mir Tulpen geholt, auch weiße, sie gefielen mir so gut, da hab ich auch wieder geschwelgt mit der Kamera, hihihi!

Und da dieser Eintrag hier ja ein virtuelles „Frühlingssüppchen“ ist, fehlt noch eine Zutat, die Würze sozusagen, denn ich hatte euch doch wahrhaftig Bilder von mir und eurem Co-Autor unterschlagen, die die Kinder anläßlich meiner Geburtstagsnachfeier gemacht haben, Mimi hat das gerade moniert, als sie meine Bildergalerie für den Eintrag hier sah, ich leg mal schnell die Feder in bewährte Tatzen:

Mimi Silvester IV Hi, Folks,

da muß ich mich hier doch mal ganz schnell einschalten, in diesen „alles-durcheinander-Eintrag“ von meinem Frauchen, wenn schon querbeet, dann richtig querbeet, da hätte ich doch auch noch was, das ist am Geburtstag von Frauchen entstanden und ich finde die Bilder so fein, und der Dosenöffner hat sie euch einfach mal so unterschlagen, geht gar nicht, also nun hier, mit Trommelwirbel…..“dumdumdumdumdum…“

Mimi schmusend mit Frauchen:

Ja, Folks, so sieht das aus, wenn wir Schmusestunde haben, hihihi! Ich geh jetzt wieder auf meinen Schlafplatz Couch und wünsch euch allen einen ganz feinen Sonntag!

Habts fein! mimi-und-ich-iv

So, nun hab ich die Feder wieder in die Hand gedrückt bekommen und komm hier nun langsam mal zum Schluß. Im obigen Gedicht steht was von „einem Buch zur Abendzeit“, und da schließt sich nun der Kreis, ich lese zur Zeit mal wieder „Bob, der Streuner“

https://de.wikipedia.org/wiki/James_Bowen

weil das Buch verfilmt worden ist und der Film in den Kinos anläuft, da haben wir wieder die Filme, hihihi,

https://de.wikipedia.org/wiki/Bob,_der_Streuner

und den würde ich so gerne sehen!

Und damit wünsche ich euch allen einen ganz feinen Sonntag, verbringt ihn nach eurem Gusto!

Habts fein! slide-film

Frühlingsgedanken

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An eine junge Italienerin

Noch knirscht der Februar, von Schnee und Reif umschauert,
der Regen peitscht das Dach, kalt pfeifts in den Alleen;
du aber seufzest schon: Mein Gott, wie lang das dauert.
Wann werden im Gehölz wir Veilchen pflücken gehn?

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Kind, Frankreichs Himmel ist ein Tränensieb. Im Pelze
am flammenden Kamin sitzt fröstelnd unser Lenz;
Paris vergeht im Schmutz, wenn auf dem grünen Schmelze
der Wiesen sein Geschmeid längst ausgelegt Florenz.

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Sieh, kahl sind Park und Flur; zu warten gilts ein Weilchen.
Dich hat dein Herz getäuscht, das warm und südlich glüht;
dein blaues Auge nur, sonst gibts hier noch kein Veilchen
und keinen Lenz, als der auf deiner Wange blüht.

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(Théophile Gautier, aus dem Französischen von Emanuel Geibel)

Da dies für unsere Breiten ganz offensichtlich ein Winter gänzlich ohne Schnee bleibt, mag ich jetzt auch nicht mehr und freue mich nun auf den Frühling!

Zwar muß ich meinen neu erstandenen Rosmarin noch warm einpacken, weil es nachts doch noch empfindlich kalt wird

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aber er verströmt mit seinem Duft schon Frühlingsvorfreude!

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Draußen gibt es die ersten Schneeglöckchen und sogar die ersten, vorwitzigen Narzissen trauen sich schon raus

und Primeln gibt es auch schon überall zu kaufen! Und Tulpen!

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Die Gänseblümchen sind auch schon neugierig

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und in den Blumenläden gibt es Stiefmütterchen, die mag ich so gerne!

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Wenn das Wetter so schön bleibt, wie es hier in den letzten zwei Tagen war, dann werde ich mich mit meiner geliebten Handy-Knipse mal draußen wieder auf Foto-Safari begeben, ich weiß eine Stelle, wo schon sehr früh die ersten Veilchen blühen!

flower2520envellop flower2520piano2520en2520bladmuziek „….wie möcht ich doch so gerne
ein Veilchen wieder sehn,…..“!

Auf Balkonien dauert es noch ein Weilchen, bis der Frühling einkehrt, mein Glockenblümchen treibt aber schon wieder aus

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und die Forsythie hat schon feine neue Knospen

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aber sonst blüht nur mein Löwenzahn an der Balkontüre, hihihi,

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und die Tomatenpflanze vom letzten Sommer, die stehen geblieben ist, hat noch eine rote mini-kleine Tomate!

Die Vögelchen holen sich weiter eifrig ihr Futter, guckt mal, das ist von dem kleinen, gebackenen Vogelfutterkuchen übrig geblieben:

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Nix!

Meine kleinen, selbst gezogenen Orangenpflänzchen warten schon wieder sehnsüchtig aufs Freie

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und eine neue kleine, auch selbstgezogene Avocadopflanze freut sich auf den ersten Frühling ihres Lebens:

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Unser aller Co-Autor, meine Mimi, möchte nun auch ganz bald wieder ihr Brotkastenliegeteil wieder ins Freie bringen, statt es auf der Fensterbank zu „besetzen“, hihihi!

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(Anm. d. Redaktion: Das Fenster ist nicht ungeputzt, es ist undicht an der Gummidichtung, da schlägt sich die Feuchtigkeit zwischen die Doppelglasscheiben und wenn die Sonne drauf scheint, trocknet das in Streifen, das muß ersetzt werden, aber nicht im Winter, lach!)

Aber so könnt ihr auf den Bildern schön sehen, wie komfortabel Mimi es nun mit ihrer Hängematte und dem Aussichtsplatz am Wohnzimmerfenster hat.

Und ich habe gerade in Frühlings-Nostalgie geschwärmt, ich freue mich nämlich in diesem Jahr wieder so auf das schöne, blühende Mandelbäumchen draußen, das ich im letzten Jahr so schön fotografiert bekommen habe, ich laß euch mal teilhaben:

Und was lustiges zum kommenden Frühling hab ich auch noch entdeckt, bei meinen Window-Color-Bildern, wenn nämlich der Frühling wieder kommt, dann kann man die frisch gewaschene Wäsche

Foto6652 wieder herrlich nach draußen hängen zum trocknen! Foto6653

Dann laßt uns mal vom Frühling träumen und habt alle einen wunderschönen, vielleicht schon vorfrühlingshaften WTT!

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Frühling im Winter

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Die Tulpe

Andre mögen andre loben,
mir behagt dein reich Gewand,
durch sein eigen Lied erhoben
pflückt dich eines Dichters Hand.

In des Regenbogens sieben
Farben wardst du eingeweiht,
und wir sehen, was wir lieben,
an dir zu derselben Zeit.
Als mit ihrem Zauberstabe
Flora dich entstehen ließ,
einte sie des Duftes Gabe
deinem hellen, bunten Vlies.

(August Graf von Platen)

Die Tulpen (Tulipa) bilden eine Pflanzengattung in der Familie der Liliengewächse (Liliaceae). Die etwa 150 Arten sind in Nordafrika über Europa bis Mittel- und Zentralasien verbreitet. Zahlreiche Hybriden werden als Zierpflanzen in Parks und Gärten sowie als Schnittblumen verwendet.

Ihr Name geht über türkisch „tülbend“ auf persisch „dulband“ zurück und bezeichnete ursprünglich einen Turban. Die Herkunft der ersten Silbe läßt sich bis zum Sanskrit-Wort „tūla“, das mit „Baumwolle“ übersetzt wird, zurückführen. Wahrscheinlich erfolgte die Bedeutungsübertragung des Begriffs wegen der Farb- und Gestaltähnlichkeit der Tulpen zu den damals üblichen Turbantüchern vornehmer Osmanen.

Tulpen-Arten wachsen als ausdauernde, krautige Pflanzen und erreichen je nach Art eine Wuchshöhe von 10 bis 70 Zentimetern. Sie bilden Zwiebeln als Überdauerungsorgane aus. Die äußere Haut der Zwiebeln ist meist innen behaart.
Die meisten Laubblätter sind grundständig. Die meist zwei bis sechs, selten bis zu zwölf wechselständig angeordneten Laubblätter sind ungestielt.
Die Blüten stehen meist einzeln und endständig oder in wenigblütigen Blütenständen. Hochblätter fehlen meist.
Die aufrechten Blüten sind glocken- bis napfförmig. Es wird eine walzen- bis spindelförmige dreikammerige Kapselfrucht gebildet. Die Samen sind meist flach.

Das Verbreitungsgebiet der Tulpen reicht von Nordafrika über Europa bis Mittel- und Zentralasien; ein Zentrum der Artenvielfalt liegt im südöstlichen Mittelmeerraum, Türkei, Afghanistan, Turkestan (Kaukasus).
Die Niederlande sind der weltweit größte Tulpenproduzent. In Deutschland werden in der Region Niederrhein, insbesondere im Kreis Neuss, Tulpen produziert.

Seit dem 13. Jahrhundert wird die Pflanze von Dichtern erwähnt. Tulpen wurden auch in Miniaturen, auf Keramik und als Kleidermuster dargestellt. Seit spätestens dem 16. Jahrhundert dienten sie als Gartenpflanze. Die bevorzugte Form war lilienförmig mit spitzen Blütenblättern.
Aus der Türkei kam die Garten-Tulpe um die Mitte des 16. Jahrhunderts nach Mittel- und Westeuropa.
Gegen Ende des 16. Jahrhunderts wurde Holland zu einem Zentrum der Zwiebelpflanzen-, besonders der Tulpen-Zucht. Es entstand eine Vielzahl von Sorten, darunter auch solche mit gefüllten Blüten oder mit farbig geflammten Blüten, was durch eine Viruserkrankung bedingt war. Die Tulpen wurden zu einem Spekulationsobjekt, es entstand die sogenannte Tulpenmanie, bis sich nach einem Börsenkrach 1637 der Handelswert von Tulpen wieder normalisierte.

Tulpen können generativ über Samen oder vegetativ über Tochterzwiebeln vermehrt werden. Im Sommer wachsen an den großen Mutterzwiebeln Tochterzwiebeln heran, die im Frühherbst „gerodet“ (ausgegraben und abgetrennt) werden. Sie werden vor dem ersten Bodenfrost neu gepflanzt und bilden in kommenden Jahr größere Zwiebeln. Tulpenzwiebeln benötigen zur Blütenbildung die Kühlphase des Winters. Die Gewinnung von blühfähigen Zwiebeln aus Samen ist wesentlich langwieriger als aus Tochterzwiebeln. Zudem besitzen die aus Samen gezogenen Pflanzen andere Eigenschaften (z.B. Blütenfarbe) als die Ausgangssorte.

(Quelle: Wikipedia)

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Da sich der Januar des Jahres 2014 genauso grau und düster präsentiert wie der November des vorigen Jahres,:roll: eine solche herrliche Aussicht

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wohl kaum noch zu erwarten ist,:no: obwohl der Winter in einigen Teilen unseres Landes wohl doch noch Einzug gehalten hat,88| habe ich mir die erste „Frühlingsbeschwörung“ dieses Jahres in die Wohnung geholt!;D

Tulpen!

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Ich liebe die Blume, und wie aus dem vorhergehenden Eintrag ersichtlich, diese Farbe!

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Da ich im letzten Jahr mit den Weihnachtsdekorationen relativ spät angefangen habe,:oops: steht ein Teil dieser Dekoration noch und wird es wohl auch bis zum 2. Februar (Lichtmeß und das offizielle Ende der Weihnachtszeit) schaffen,:yes: aber die Tulpen zaubern nun doch einen Hauch von Frühling und werden es mir sicher erleichtern, die Weihnachtsdeko bis zur nächsten Weihnacht wieder „einzumotten“!;)

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Schwelgen wir noch ein bissel!

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Sagen wir es „durch die Blume“!:yes:
Denn auch Tulpen haben ihre Bedeutung in der Blumensprache!
Die Bedeutung ist allerdings nicht ganz eindeutig, denn die Tulpe kann sowohl eine enttäuschte Liebe als auch eine erfüllte Liebe signalisieren!

Ein Strauß mit 7 Tulpenstielen zeigt an „Ich bin im siebten Himmel in meiner Liebe zu dir!“

Die Farbbedeutung ist aber eindeutig, rot bedeutet natürlich Liebe, gelb ein Lächeln.
Rosa Tulpen bedeuten zarte, erwachende Liebe, orange Tulpen sagen aus „Du faszinierst mich!“
Weiße Tulpen stehen für endlose Liebe, violette für Bescheidenheit.
Ein bunter Tulpenstrauß bedeutet, daß man jemandem schöne Augen macht!
Schwarze, dunkle Tulpen stehen für Leidenschaft.

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Falls es bei euch auch wieder dauergrau ist und war oder ein nicht mehr erwünschter Winter doch noch Einzug gehalten hat, hoffe ich, ich habe Vorfrühlingsgefühle geweckt mit meinem kleinen Eintrag!:yes:

Ins Wochenende entlasse ich euch mit allen guten Wünschen für ein feines und einem niedlichen Geschenk von meiner Freundin zu Weihnachten

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ein kleines Teelicht aus Biskuitporzellan mit Motiven von Rosina Wachtmeister, Kätzchen, wie könnte es anders sein!:))

Und einem bunten Tulpenstrauß!

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Habt ein feines Wochenende!

:wave:

Katzen-Tatzen-Wochend-Grüße

94mimi

Hi, Folks,
da mein armer Dosenöffner ja immer noch ziemlich lädiert ist, werde ich hier jetzt mal die Regie übernehmen und für einen schönen Wochenendgruß an euch alle sorgen!

Zuerst das Gedicht, hihihi!

Winters Abschied

Winter Ade!
Scheiden tut weh.
Aber dein Scheiden macht,
daß jetzt mein Herze lacht.
Winter ade!
Scheiden tut weh.

Winter ade!
Scheiden tut weh.
Gerne vergess ich dein,
kannst immer ferne sein.
Winter ade!
Scheiden tut weh.

Winter ade!
Scheiden tut weh.
Gehst du nicht bald nach Haus,
lacht dich der Kuckuck aus.
Winter ade!
Scheiden tut weh!

(August Heinrich Hoffmann von Fallersleben)

So, ihr Lieben, dieses Gedicht hab ich ganz alleine ausgesucht, ich kann den Winter nämlich nicht mehr ab!:## Ich möchte, wenn ich auf meinem schönen Wohnzimmerfenster-Aussichtspunkt sitze, das hier nicht mehr sehen:

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Dabei ist auf dem letzten Bild ja sogar noch ein feiner Sonnenuntergang, das gab es ja nun auch schon länger nicht mehr, aber…ich kannas weisse nich mehr sehn!!!!!:no:

Ich glaub, bis auf die hier

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mag nun wirklich keiner mehr Winter haben!

Unser Weihnachtskaktus blüht jetzt schon zum zweiten Mal

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und die von Frauchen selbst gezogenen kleinen Orangenbäumchen sind schon sooo fein grün

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aber der blöde Winter weicht und wankt nicht!

Dabei hat mir Frauchen bereits soooo ein feines Kleidchen für den Frühling besorgt, guckt mal::yes:

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Und das will ich nun bald anziehen!:yes:

Ich hab eine ganz tolle Idee: Heute mittag um, sagen wir mal 13.00 Uhr, stellen wir uns alle an irgendein Fenster und dann fauchen wir alle gemeinsam den Winter an! Vielleicht haut er dann ab!
Bei den Eisbären im Zoo, die sich immer so sehr über ihn freuen, kann er ja dann bleiben, die gewähren ihm bestimmt sehr großzügig Asyl!:))

Mein Dosenöffner lacht sich gerade kaputt,:)) jajaja, ich weiß, wenn das mal immer alles so wunschgemäß laufen würde für alle, ok, also, weiter warten, weiter hoffen, ich wünsche euch jedenfalls ein wunderschönes Wochenende und allen Kranken von ganzem Herzen

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und den Gesunden, daß es so bleibt, Rosi hat sich schon mal als Ritter der Viren-Abwehr aufgeschwungen, guckt mal

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Frauchen spendiert noch mal ein paar Vitamine

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und ich wünsche euch nochmals ein schönes Wochenende

liebe Grüße

eure Mimi und das Frauchen!

:wave:

Montag

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An die Sonne

Sonne, brich doch durch die Wolken!
Laß uns doch den hellen Himmel
laß uns deine Strahlen sehen!
Haben denn die dicken Dünste
dich nicht lang genug verdunkelt?
Hat es nicht genug geregnet?
Sieh, die Fluren stehn voll Wasser,
und es ist für deine Strahlen,
viel zu trocknen, viel zu trinken!
Sonne, laß die düstern Wolken
schnell vor deinen Strahlen fliehen,
aber, wenn sie, statt des Wassers,
Wein herunter schütten wollen,
solchen Wein, wie ich itzt trinke,
o so laß die Wolken regnen!

(Johann Wilhelm Ludwig Gleim)

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Wieder ein Montag, und wieder liegt eine trübe Woche hinter uns, und nun versuch ich einfach mal, mit ganz viel Frühling die Sonne zu locken!

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Ich wünsche euch einen schönen Sonnenaufgang (wenn möglich!), bunte Blumen längs des Weges, in Blumenläden, bei euch zu Hause oder wo auch immer, und einen guten Montag mit viel Kraft für die neue Woche!

:wave: