Mimi’s Wochenend-Tagebuch

   

Abschiedsworte an Pellka

Jetzt schlägt deine schlimmste Stunde,
du Ungleichrunde,
du Ausgekochte, du Zeitgeschälte,
du Vielgequälte,
du Gipfel meines Entzückens.


Jetzt kommt der Moment des Zerdrückens
mit der Gabel! – Sei stark!
Ich will auch Butter und Salz und Quark


oder Kümmel, auch Leberwurst in dich stampfen.
Mußt nicht so ängstlich dampfen.
Ich möchte dich doch noch einmal erfreu’n.
Soll ich Schnittlauch über dich streun?


Oder ist dir nach Hering zumut?
Du bist so ein rührend junges Blut. –
Deshalb schmeckst du besonders gut.
Wenn das auch egoistisch klingt,
so tröste dich damit, du wundervolle
Pellka, daß du eine Edelknolle
warst, und daß dich ein Kenner verschlingt.

(Joachim Ringelnatz)

 Hi, Folks,

da isser wieder, der ungeliebte Montag, der Start in eine neue Woche, und da bin ja immer ich wieder gefragt, euer Co-Autor, eure Mimi! Damit das hier im Blögchen mal wieder lustig los geht, und damit euch alle nach den herrlichen Frühlingssommer-Wochenendtagen und dem nunmehr wieder angesagten aprilligen Schietwetter nicht der Montagsblues erwischt!

Also gibt es jetzt einen Tagebucheintrag von mir von meinem herrlichen Balkonienwochenende mit meinem Dosenöffner!

Folks, was war das doch ein Wetterchen!!!

Träller: „Blauer Himmel, Sonnenschein, und wir zwei beide ganz allein, auf Balkonien scheint die Sonne rein, Wochenend und Sonnenschein“! Hihihihi!

Aus der Perspektive von meinem Frauchen im Liegestuhl:

 Hihihi, das ist das Knie vom Dosenöffner, sie hat ja nun mal allüberall ihre Knipse dabei!

Balkonienimpressionen am Samstagnachmittag, Bilder können mit anklicken groß geguckt werden!

Am Abend sprach dann mein Dosenöffner die geheimnisvollen Worte „so, Mimi, auf geht’s, Abendbrot, wir eröffnen die Grillsaison auf Balkonien, ich geh mal alles holen!“ Mmmhh, was denn holen dafür? Wir essen doch sonst immer drinnen im Wohnzimmer???

Ich war ein gespanntes Fragezeichen und hab mir von da ab beguckt, was mein Dosenöffner da so alles anschleppt jetzt:

Hääääh??? Ach, ja, doch, ich erinnere mich, das ist unser Grill, Frauchen, wo immer so lecker riechendes und brutzelndes Zeugs zum mümmeln drauf kommt, ooooh, fein, nu weiß ich wieder!!! Tolles Tischchen hast du da für zum draufstellen vom Grill, hach, ich glaub das wird fein! Und lecker! Sind die Grillhandschuhe nicht knuffig?

Alles parat, freu, freu, geht es jetzt loooohooooos??? Wie, gemach, gemach, ich bin hungrig! Seeeehr hungrig! Watt, das Freßchen ist alles noch in der Küche? Warte, warte, Frauchen, ich komm mit!

Und, wo???

Booooaaaah……Folks, guckt euch das an!

Sieht das lecker aus!!! (Na, bis auf das gemüsige, das ist dann wahrscheinlich für Frauchen, hihihihi!)

Und das hier, das ist dann alles für mich, mmmmmhhhhhh!!!

Guckt Frauchen?

Mußt du nicht noch mal auf Balkonien? Ja? Gut, dann mach mal, ich paß hier schon auf!

Auf dem Weg ins Freßparadies, hihihi!

Angekommen!

Oooh, du Hühnerbeinchen, wie verführerisch du duftest, komm, schönes, leckeres, laß dich verzehren von meiner Liebe…ääääh, von meinem Hunger, hihihihi! Hoffentlich bleibt Frauchen noch draußen…….ach, du Schreck, sie kommt schon wieder, neee, Frauchen, nix ist, alles ist gut, ich paß hier nur genau auf die leckeren Sachen auf! Iiiiiiich??? An was dran gehen??? Nie nicht!

Solche Augen können doch nicht lügen, oder doch? Ist denn der Grill schon an? Ja? Fein, dann laß uns mal alles schnappen fürs drauf legen!

Guckt!!!

Mmmmmh, guckt mal, die Würstchen werden braun! Es wurde langsam schon dunkel draußen, da sah der Grill richtig klasse aus:

Naaa??? Geheimnisvoll, nicht wahr?! Ja, und dann war alles fertig, und wir haben uns gemütlich zum Essen niedergelassen auf Balkonien, guckt mal, Frauchens Teller, sieht das nicht lecker aus?

Ich hab vom Hühnerbeinchen genascht, die Rostbratwürstl sind zu scharf für mich, aber ich liiiieeeebe Hühnerbeinchen, bin ich also auch voll auf meine Kosten gekommen! Frauchen hatte noch lecker Süffel für ihren Grillteller

die erste Erdbeerbowle in diesem Jahr! Es war herrlich, unser Grillfest, ich schwärme jetzt noch!

Am Sonntag zeigte sich das Wetter erst noch sehr schön, am Nachmittag grummelten kleinere Gewitter um uns rum, und ab und zu wehte ein kühler Wind, der tat gut, schließlich war Balkonien aber doch auch für den Sonntag noch angesagt, nur angesichts eines weiteren Gewitters, das hier aufzog, haben wir unseren zweiten Grillabend dann doch nach innen verlegt, schließlich ist unser Grill ein Elektrogrill, der kann ja innen und außen, hihihi! Und nach dem Essen war es dann doch wieder so herrlich draußen, wie ein lauer Sommerabend, und den hab ich dann noch auf Balkonien verbracht, Frauchen hat mal Nachtaufnahmen von mir probiert (mit meinem schwarzen Fell bei einer schwarzen Nacht, lach, ich bin gespannt!)

na, zumindest sind meine Augen zu erkennen, hihihihi!

Hier nur als gaaaanz kleine helle Pünktchen oberhalb vom Brotkasten! Glühwürmchen-Augen, lol!

Der Mond war auch da

nun kommt noch bissel Romantik nachts auf Balkonien

und dann bin ich feddich mit meinem Wochenendtagebucheintrag!

Wir hoffen natürlich, ihr hattet auch alle so ein herrliches, sommerliches und schönes Wochenende, vielleicht auch mit lecker grillen oder anderen Genüssen, und wir wünschen euch jetzt einen schönen Montag und einen guten Start in eine neue, gute Woche, laßt euch nix verdrießen, kein Wetter und keine anderen Unbilden, handelt einfach nach dem kölschen Jrundjesetz: “ Et kütt wie et kütt!“ und „Et hätt noch immer jot jejange!“

Habts fein! 

 

Erntedank auf Balkonien

Erntefest

Wagen auf Wagen schwankte herein,
Scheune und Böden wurden zu klein:
Danket dem Herrn und preist seine Macht,
glücklich ist wieder die Ernte vollbracht.

Hoch auf der Fichte flattert der Kranz,
Geigen und Brummbaß laden zum Tanz;
leicht wird das Leben trotz Mühe und Plag,
krönet die Arbeit ein festlicher Tag.

Seht ihr der Kinder fröhliche Schar,
blühende Wangen, goldlockiges Haar?
hört ihr sie jubeln? O liebliches Los,
fällt ihnen reif doch die Frucht in den Schoß!

Wir aber furchen, den Pflug in der Hand,
morgen geschäftig aufs neue das Land;
ewig ja reiht, nach des Ewigen Rat,
Saat sich an Ernte und Ernte an Saat.

(Julius Sturm)

Der Oktober ist da! Und damit am heutigen ersten Sonntag im Oktober das Erntedankfest!

Sicher erinnert ihr euch alle noch an unseren Motivationsbär Charly

 der im Frühjahr bei uns eingezogen ist und seitdem maßgeblich für Motivation in allen Dingen und im besonderen für das Wachstum unseres Zitronenbäumchens und der Überwachung des Gedeihens unseres Pizza-Anzuchtsset zuständig ist! Beides ist ihm ja gut gelungen, wir berichteten ja immer wieder über die diversen Fortschritte.

Und so können wir heute also Erntedank auf Balkonien feiern!

Wir haben natürlich keine Kosten und Mühen gescheut, das in diesem Jahr standesgemäß zu begehen, große Feste bedingen große Vorbereitungen, und so haben wir am Freitag zuerst einmal Balkonien herbstlich aufgehübscht:

Erstes Bildken anklicken, dann entfaltet sich die ganze Pracht in großen Bildern!

Draußen war es herbstlich mild und wunderschön, die Bäume werden langsam bunt

und eine nette kleine Neuerwerbung möchten wir euch nicht vorenthalten, schicke neue herbstlich motivierte Arbeitshandschuhe für Balkonien:

Sagte ich übrigens „wir“ haben aufgehübscht? Äääh….jeh, nun, das war Mimis Beitrag

der Dosenöffner räumt, nix wie weg hier…..

und ab in die Hängematte! Soviel zu Teamwork! Aber mental war Mimi voll dabei, lol!

Am Samstag fand dann die große Ernte des Pizza-Anzuchts-Set statt, guckt euch das an:

Rucola

Tomaten

Paprika

und Oregano

sowie die Zitronen vom Zitronenbäumchen

Feigen und Äpfel vom Baum

hach, und jetzt dämmert euch langsam was, nicht wahr, hihihihi, laßt euch nicht veräppeln, der Sommer war nicht der Hit in diesem Jahr, wir haben zwar sowohl ein paar Tomaten, Rucola und auch Oregano geerntet, aber die Paprika ……ist schön grün, lol, lediglich Zitrönchen vom Zitronenbäumchen gab es wirklich reichlich, noch jetzt reifen sie weiter

aber den oben gezeigten üppigen Rest mußten wir selbstverständlich dazu kaufen! Die Feige war zu mehreren, denn aus ihnen hab ich mal wieder einen feinen Feigen-Essig gemacht in diesem Jahr!

Aber wir hatten euch ein Fest für das Pizza-Anzuchts-Set versprochen, und versprochen ist versprochen und wird auch nicht gebrochen, also haben wir uns am Samstag frisch ans Werk gemacht:

Teig ansetzen und gehen lassen

Rucola bereit stellen

Tomaten in Scheiben schneiden

Paprika putzen und klein schneiden

Tomatensoße mit gestückelten Tomaten würzen mit Knoblauch und Oregano, für den Pizzaboden

geriebenen Pizza-Käse

und Mozarella

und noch Oregano für über den Käse

Nachdem der Pizza-Teig ordentlich aufgegangen war, wurde er ausgerollt und auf ein Backblech mit Backpapier gelegt

Tomatensoße drauf

und dann diesen erlesenen Schinken, hihihi!

Es folgten die Paprika

die Tomaten

der Rucola

und der Mozarella-Käse!

Zum Schluß den geriebenen Käse

und den Oregano oben drüber!

Fertig! Noch 10 Minuten abgedeckt gehen lassen

und dann ab in den Ofen damit, bei (Umluft) 200° ca. 35 – 45 Minuten!

Zwischenzeitlich kann ich dann schon mal schön den Tisch eindecken

samt Pizza-Schneider und Heber, und da ihr natürlich alle ganz herzlichst eingeladen seid zu unserem Pizza-Anzuchts-Set-Erntedank-Fest-Essen hab ich eure Gedecke auch schon aufgelegt

als Getränk wird ein feiner Spätburgunder gereicht, den ich schon mal vorgekostet habe, hihihi,

 wie man sieht, denn das Glas ist leer! Aber ich versichere euch, er ist sehr süffig und lecker! Prost! 

Es duftet schon herrlich in der Küche, ich guck mal, wie weit unsere Pizza ist, jaaa, ein paar Minuten braucht sie wohl noch, da bekommt dann unser aller Co-Autor, meine Mimi, schon mal ihr Fütterchen, sie schleicht schon die ganze Zeit um den herrlich duftenden Backofen, hihihi!

Mahlzeit, Mimilein!

Schmeckt, wie man sieht, es gab für sie Rind und Truthahn in Gelee, vom Frauchen mit frischen Möhrchen verfeinert, mmmmmhhhhh, läcka!

So, und unsere Pizza ist nun auch fertig

dann nehmt doch alle Platz und ich wünsche euch von Herzen guten Appetit, laßt es euch schmecken!

Zum Nachtisch hab ich noch einen herrlichen Zitronenquark (an dem auf jeden Fall Mimi partizipiert, sie liebt ihn!) mit geschlagener Sahne verfeinert!

Erheben wir das Glas  und stoßen wir an mit einem alten Trinkspruch, mir bekannt aus den Novellen des Theodor Storm,  Martje Flors Trinkspruch  „Up dat es uns wull gaa up unse olen Dage!“

Und ich schließe nun zum Erntedankfest diesen Eintrag mit einem lieben Dank an alle meine treuen Leser und Kommentatoren, die stillen wie die mir bekannten, ihr seid das Salz in der Blögchen-Suppe, da schließt sich der Kreis mit dem Erntedank!

Euer aller Co-Autor Mimi  Motivationsbär Charly  und ich wünschen euch allen einen wunderschönen Erntedank-Sonntag, habt und macht es euch fein, wenn das Wetter zu wünschen übrig läßt, macht es euch drinnen muggelig, vielleicht mit einem feinen Stövchen mit Duftöl, wir hätten Orange anzubieten und dieses Gemütlichkeitsteil dafür:

Da paßt dann auch noch ein bissel hübsche Musik zum Erntedank dabei, wir haben was feines gefunden

Habts fein!    

 

 

(Zwiebel-)tränenreicher Montag!

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Sonnenblume im Gemüsegarten

Hinter jenem alten Lattenzaun dort drüben,
der schon ziemlich arg verwittert ist vom Sturm der Zeit,
sonnt sich ein Gemüsegarten in Beschaulichkeit.
Neben Kraut und Unkraut wachsen friedlich Kohl und Rüben.
Neben einem Kürbis reifen zarte Zuckerschötchen.
Alles, was für eine Hausfrau nütz- und dienlich ist,
ist hier kunterbunt vertreten. Knollen neben Knötchen
wachsen unter einer Sonne – und aus einem Mist.
Hinter jenem Lattenzaun dort zwischen grünen Bohnen,
hoch empor, erhaben über dem Gerank,
sieht man, wie aus purem Gold zum Himmel strahlend, blank
eine wunderschöne, große Sonnenblume thronen.
Leuchtend wendet sie zur Sonne ihr Gesicht,
alles, was da unten kreucht, kann sie nicht stören.
Sie bestrahlt mit überreichem Glanz und Licht
tief im Schatten die Radieschen und die Möhren.
Veilchen, Petersilie, Mohn und Sellerie
sprießen alle aus der gleichen Erdenkrume.
Neben Kraut und Rüben blüht die Sonnenblume.
Selbst auf einem Düngerhaufen liegt ein Stücklein Poesie.

(Fred Endrikat)

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Hach, ich liebe sie, die Fragezeichen in euren Augen, endlich mal wieder ein Eintrag, wo ich mich darauf freuen kann!

Zwiebeln, Sonnenblumen, Tränen und Montag???

Watt datt denn?

Mein Co-Autor und ich, wir haben doch faul wie die Wasserschweine aus dem Kölner Zoo vom letzten Eintrag das Wochenende verbracht, somit war dann ein Eintrag für Montag vorgesehen, und das Thema hat mir mein Wochenend-Menü geliefert!

Zwiebelkuchen!

Die Zwiebel (Allium cepa), auch Zwiebellauch, Bolle, Speisezwiebel,Küchenzwiebel, Gartenzwiebel, Sommerzwiebel, Hauszwiebel oder Gemeine Zwiebel genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Lauch (Allium).

Die Küchenzwiebel ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die in der Kultur jedoch meist nur ein- oder zweijährig gehalten und dann geerntet wird. Die Küchenzwiebel existiert, von gelegentlichen Verwilderungen abgesehen, nur noch als reine Kulturpflanze in der Obhut des Menschen.

Die Küchenzwiebel ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Menschheit und wird schon seit mehr als 5000 Jahren als Heil-, Gewürz- und Gemüsepflanze kultiviert. Bei den alten Ägyptern wurden Zwiebeln den Göttern als Opfergabe gereicht, waren eine Art Zahlungsmittel für die beim Pyramidenbau eingesetzten Arbeiter und wurden den Toten als Wegzehrung für die Reise ins Jenseits beigelegt. Davon zeugen die im Grab des Tutanchamun gefundenen Zwiebelreste.

Bei den Römern zählten Zwiebeln zu den Grundnahrungsmitteln vor allem der weniger Begüterten. Römische Legionäre waren es auch, die die „cepula“ (woraus, über mittelhochdeutsch „zwibolle“, letztlich das deutsche Wort „Zwiebel“ wurde) in Mitteleuropa verbreiteten. Hier wurden sie zu einer der am meisten verbreiteten Gemüsearten, durften auf keiner Tafel damaliger Zeit fehlen und dienten im Mittelalter auch als Amulett gegen die Pest. Etwa ab dem 15. Jahrhundert begann man in den Niederlanden, vielfältige, in Form, Farbe und Geschmack unterschiedliche Sorten gezielt zu züchten.

Auch heute findet die Zwiebel eine vielfältige Verwendung in der Küche,  u.a. auch als Gemüsezwiebeln oder kleine Silberzwiebeln.

(Quelle: Wikipedia)

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Die Zwiebel ist auch eine Heilpflanze, ein gutes Hausmittel gegen Husten, Hals- oder Ohrenschmerzen, sie enthält Biotin, Vitamin C, Kalium und Flavonoide, somit also entzündungshemmende und antiallergische Eigenschaften.

Wer kennt sie nicht, die berühmt-berüchtigten Zwiebelsäckchen bei Ohrenschmerzen (hilft!), Zwiebelwickel gegen Halsweh und Zwiebelsaft gegen Husten.

Das nun alles zum „wissenschaftlichen Teil“, kommen wir nun zum eigentlichen Themengeber, meinem Zwiebelkuchen!

Vor den Genuß eines Zwiebelkuchens haben die Götter die Tränen des Zwiebelschneidens gesetzt!!!

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Alleine der Anblick läßt die Tränen schon fließen, nicht wahr, ich hab soooo geheult!

Aus Rache dafür kamen sie dann in die Pfanne zum braten!

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Sieht schon entspannter aus, nicht wahr?

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Ich habe mich für einen Zwiebelkuchen mit Tomaten entschieden, und so kommt hier mal wieder etwas zu Ehren, daß wir, glaube ich, schon sehr lange nicht mehr im Blögchen hatten, unser aller Rezeptbuch

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Einen Hefeteig erstellen aus 300 g Mehl, Trockenhefe, ca. 100 ml lauwarmes Wasser, Olivenöl und einer kleinen roten Pepperoni, die entkernt und ganz klein geschnitten zum Teig gegeben wird.

Der Belag besteht aus 4 Gemüsezwiebeln, Knoblauch, 1 Becher Schmand, 2 Eiern, Salz und Pfeffer, Rosmarin, Thymian, Oregano.

Die kleingeschnittenen Zwiebeln mit dem Knoblauch in Margarine, Butter oder Öl anbraten, bissel bräunen lassen, Pfanne von der Herdplatte nehmen und den Schmand sowie die zwei verquirlten Eier drunter rühren.

Teig auf einer gefetteten Saftpfanne ausrollen, mit dem Zwiebelbelag belegen, einige Tomaten in Scheiben schneiden und auf dem Belag verteilen. Kräftig würzen, dann mit geriebenem Käse bestreuen und bei 200 Grad  (Umluft 175 Grad) etwa 40 Minuten backen.

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So kommt das dann in den Ofen!

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Und so sieht das aus, wenn es wieder raus kommt!

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Ich sag euch, der ist sooooo lecker, und er paßte wirklich gut zum ersten metereologischen Herbst-Wochenende, vor allem, weil auch das Wetter doch schon sehr herbstlich kühl und verregnet war. Was nun noch dazu notwendig gefehlt hätte, wäre ein Federweißer gewesen

https://de.wikipedia.org/wiki/Neuer_Wein

der aber leider im Gegensatz zum vorigen Wochenende nicht mehr in meinem Geschäft vorrätig war, bin ich halt ausgewichen auf einen guten Dornfelder Spätburgunder, war auch seeeehr läcka!

Vielleicht habt ihr ja mal Lust, meinen Zwiebelkuchen nachzubacken, viel Spaß und guten Appetit dafür! Die nun langsam beginnenden herbstlichen Tage eignen sich ja gut für einen Zwiebelkuchen.

Natürlich hab ich zum Thema Zwiebeln noch mehr gefunden, ich erinnerte mich an die wunderschönen bunten Zwiebelzöpfe, die man früher auch mal auf den hiesigen Märkten bekommen konnte

https://de.wikipedia.org/wiki/Zwiebelzopf

und ich hab sogar eine Anleitung dafür gefunden

http://www.helpster.de/zwiebelzopf-und-knoblauchzopf-flechten-wozu-und-wie_213076

Ein ganz feines Video von einem Zwiebelmarkt und einem traditionellen Betrieb für Zwiebelzöpfe gibt es hier

viel Spaß dabei!

Ich stell ja auch immer gerne alte Gemälde mit meinem Thema ein, da bin ich nun auch fündig geworden, guckt mal:

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(Der Gemüsegärtner, Giuseppe Arcimboldo)

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(Der Gemüsegärtner (Umkehrbild), Giuseppe Arcimboldo)

Lustig, nicht wahr?

Und damit entlasse ich euch in eine neue und hoffentlich gute Woche, und erst einmal in den Montag, der mit diesem Eintrag vielleicht ein bissel „würziger“ wird, als sonst die Montage so zu sein pflegen.

Sollte es bereits herbstlich werden bzw. bleiben und regnen, denkt immer daran, es gibt kein schlechtes Wetter, aber

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bunte Regenschirme!

In diesem Sinne: Habt es alle fein!

 

 

 

 

 

Sonntägliches Update von Balkonien

24

Mein Herrgott ist kein Bürokrat

Mein Herrgott ist kein Bürokrat,
verkalkt, verknöchert und veraltet,
der jedes Menschen Wort und Tat
notiert und Buch führt früh und spat
und streng darüber staatsanwaltet
Mein Herrgott wohnt in Wald und Flur.
Ich liebe ihn und seine Werke.
Er zeigt sich uns in der Natur,
sein Blitz, sein Sturm sind Zeichen nur
der Größe seiner Macht und Stärke.
Der Herrgott schuf die Menschen nicht
als arme und geduckte Sünder.
Er schenkte uns das Sonnenlicht,
dass wir ihm schauen ins Gesicht
als freie, frohe Menschenkinder.
Mein Herrgott ist kein Bürokrat,
er lebt in jeder Erdenkrume,
wenn aus ihr keimt die junge Saat.
Sein Geist uns von den Sternen naht,
aus jedem Baum und jeder Blume.

(Fred Endrikat)

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Wir sind so faul an diesem Wochenende,:yawn: da hab ich mir gedacht, ich stell euch einfach mal ein Gedicht ein und zeig euch ein paar neue Bilderkes von Balkonien.
Die ja auch recht schön zum obigen Gedicht passen!

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Die ersten Erdbeeren sind da, sie brauchen nun bloß Sonne zum reifen!

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Die Tomate blüht….

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…und beim fotografieren entdeckte ich dann das hier:

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die erste kleine, grüne Tomate!:D

Auch sie braucht jetzt kräftig Sonne!

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Meine „neue“ Rose blüht…

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….und den ersten Lavendel hab ich auch schon geerntet!:??::))
Laßt euch nicht narren, die Rosen sind künstlich, ich hatte sie zur Sommerdeko an den kleinen Zaun gesteckt, und mit den Hintergrundblättern von meiner feinen Forsythie sieht sie doch sehr echt aus, oder?:yes::))
Und der Lavendel hängt als ein Bild dahinter! Aber einen echten werde ich mir für diesen Sommer auf jeden Fall wieder besorgen.

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Vom kommenden Olivenbäumchen

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gibt es noch nichts neues zu berichten.

Wenn das Wetter heute mitspielt, wird euer Co-Autor den Sonntag so:zz:

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oder so;D

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verbringen, und ich werde mich im Liegestuhl dann zu ihr gesellen und lesen!

Habt alle einen wunderschönen Sonntag!

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Frohes Pfingstfest!

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Um eine schöne Pfingststimmung zu bewirken,
stellt man in den kleinen Städten Birken
vor die Tür. Und am Vorabend singen
die Mädchen süßsonderbare Lieder, die den Sommer herbeizwingen
sollen. Die Buben zwitschern auf ihren Kalmusstauden wie Nachtigallen.
Aber vor allen
Dingen vergeßt
nicht: Wir feiern Pfingsten das Schützenfest.
In grasgrüner Uniform wie die Förster, mit Fahnen, Flöten, Pauken, und unter Applaus
des Publikums, marschiert die Schützengilde (63 Mann) zum Schützenhaus.
Mein Vater ist Schützenmajor – er trägt einen Ehrendegen
und muß an solchem Fest- und Ehrentage auch seinen Kronenorden vierter Klasse anlegen,
sowie die hohenzollern-sigmaringsche Verdienstmedaille. –
Die Mädchen gehen alle schon in weißer Taille,
und am Abend tanzt man im Schützenhaussaal bis zum Verrücktwerden…
dann draußen unter den Bäumen… im Grase… von deinem Munde beglückt werden.
… Küsse… Musik von ferne.. am Abendhimmel die Venus gleißt…
Und wir reden jauchzend irr mit fremden Zungen,
unsere Herzen sind wie Blüten aufgesprungen,
nieder fuhr durchs Dunkel wie ein Blitz singend der heilige Geist…

(Klabund)

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Wir beide

Foto5183 mein Co-Autor und ich,
wünschen euch ein frohes Pfingstfest!

Wir sind ein bissel faul in diesem Jahr,;D:yawn:

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darum gibt es hier heute keinen großen Eintrag, wie ihr ihn sonst gewöhnt seid!
Aber falls uns das Wetter zum Pfingstfest im Stich läßt und keine sonnigen Balkonientage ins Haus stehen, solltet ihr vielleicht doch ab und zu nochmal hier reinschauen, vielleicht kommt dann doch noch was nach!
Das wäre mal wieder ein klassischer Cliffhanger!:))

Und apropos Balkonien:

Zum Pfingstfest möchten wir euch neue Mitbewohner auf Balkonien vorstellen, die Mitte der letzten Woche dort eingezogen sind:

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eine Erdbeere

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eine Tomatenpflanze

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und ein Basilikum.

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Wir wünschen gutes Gedeihen unseren neuen Mitbewohnern!:yes:

Unser Pfingstmenü ist ein wenig „apart“,:)) paßt aber farblich sehr gut in die Zeit

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Pizza in den italienischen Landesfarben, grün = Basilikum, weiß = Mozarella, rot = Tomaten

Zum Nachtisch gibt es

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eine Erdbeer-Frischkäse-Torte!
Als Getränk wird traditionell Waldmeisterbowle gereicht!:D

Den Tortenteller mal in seiner ganzen Pracht ohne Torte:

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Auf Balkonien beginnen die Glockenblumen zu blühen

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steht einem schönen Pfingstfest nichts mehr im Weg!

Und das wünschen wir euch von ganzem Herzen, habts alle fein!

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:wave:

Erntedank

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Herbst

Die Sense rauscht, die Ähre fällt,
die Tiere räumen scheu das Feld,
der Mensch begehrt die ganze Welt.

Schon ins Land der Pyramiden
flohn die Störche übers Meer;
Schwalbenflug ist längst geschieden,
auch die Lerche singt nicht mehr.

Seufzend in geheimer Klage
streift der Wind das letzte Grün;
und die süßen Sommertage
ach, sie sind dahin, dahin!

Nebel hat den Wald verschlungen,
der dein stillstes Glück gesehn;
ganz in Duft und Dämmerungen
will die schöne Welt vergehn.

Nur noch einmal bricht die Sonne
unaufhaltsam durch den Duft,
und ein Strahl der alten Wonne
rieselt über Tal und Kluft.

Und es leuchten Wald und Heide,
daß man sicher glauben mag,
hinter allem Winterleide
lieg`ein ferner Frühlingstag.

Und sind die Blumen abgeblüht,
so brecht der Äpfel goldne Bälle;
hin ist die Zeit der Schwärmerei,
so schätzt nun endlich das Reelle!

(Theodor Storm)

Das Erntedankfest ist eine traditionelle Feier nach der Ernte im Herbst, bei dem Gott für die Gaben der Ernte gedankt wird.
Es wird meist in der Kirche, regional aber auch in Prozessionen veranstaltet.
Feldfrüchte, Getreide, Obst, Mehl, Honig und Wein werden dekorativ im Altarraum aufgestellt.
In manchen Gemeinden werden dazu Mosaiken aus den Früchten gelegt.
Nach dem Fest werden die Gaben an karikative Einrichtungen verteilt.
Erntedankfeste gab es schon in vorchristlicher Zeit.
In der römisch-katholischen Kirche ist das Fest seit dem 3. Jahrhundert belegt. Es gibt aber keinen einheitlichen Termin dafür.
Der Termin variiert zwischen dem 29. September (Michaelistag), dem Sonntag davor oder danach, oder dem 1. sonntag im Oktober, wie es heute in der römisch-katholischen Kirche üblich ist.
In den USA wird der „Thanksgiving Day“ am vierten Donnerstag im November gefeiert und ist ein staatlicher Feiertag. Das Fest erinnert an das erste Erntedankfest der Pilgerväter. Traditionell wird dazu Truthahn verspeist.

(Quelle: Wikipedia)

„The turkey is a funny bird,
his head goes wobble, wobble.
And all he says is just one word,
„Gobble, gobble, gobble.“:>>

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Wir pflügen und wir streuen
den Samen auf das Land,
doch Wachstum und Gedeihen
steht in des Himmels Hand:
Er tut mit leisem Wehen
sich mild und heimlich auf
und träuft, wenn heim wir gehen,
Wuchs und Gedeihen drauf.
Alle gute Gabe kommt her von Gott dem Herrn,
drum dankt ihm, dankt, drum dankt ihm,
dankt und hofft auf ihn!

(Matthias Claudius)

Das Erntedankfest ist ein Fest des Dankes für das gute Gelingen der Ernte, für die Gaben, welche uns die Natur gibt, auch heute noch, obwohl wir nicht gerade sehr gut mit ihr umgehen. Es sollte auch ein Dank sein, der uns daran erinnert, daß es nicht selbstverständlich ist, immer aus dem vollen zu schöpfen und alles stets zur Verfügung zu haben. Und das es auf dieser Welt viele Menschen gibt, die nicht einmal das notwendigste besitzen.
„Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht genug für jedermanns Gier.“ (Mahatma Gandhi)

Und so möchte ich hier einmal „meine“ Herbstfrüchte Revue passieren lassen:

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(alle Bilder: Bilder von Brigitte, BrigitteE)

Und dann möchte ich auch danke sagen,:yes: danke an BrigitteE,:yes: daß ich mir für meine Herbstfrüchte-Serie ihre wunderschönen Bilder „mopsen“ durfte,;D sie haben dieses Blögchen sooo schön aufgewertet!:yes::yes:
Danke, liebe Brigitte!

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Bunt sind schon die Wälder,
gelb die Stoppelfelder,
und der Herbst beginnt.
Rote Blätter fallen,
graue Nebel wallen,
kühler weht der Wind.

Wie die volle Traube
aus dem Rebenlaube
purpurfarbig strahlt!
Am Geländer reifen
Pfirsiche, mit Streifen
rot und weiß bemalt.

Flinke Träger springen,
und die Mädchen singen,
alles jubelt froh!
Bunte Bänder schweben
zwischen hohen Reben
auf dem Hut von Stroh.

Geige tönt und Flöte
bei der Abendröte
und im Mondesglanz;
junge Winzerinnen
winken und beginnen
frohen Erntetanz.

(Johann Gaudenz Frhr. v. Salis-Seewis)

Am heutigen Erntedankfest bringe ich nun meine Herbstfrüchte-Serie zum Abschluß. Und da ganz notwendig noch etwas fehlt, kommen hier noch einmal zwei Bilder von BrigitteE, die unbedingt dazu gehören:

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(Bild von Brigitte, BrigitteE)

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(Bild von Brigitte, BrigitteE)

Der Kürbis! Was wäre der Herbst und vor allem das kommende Halloween-Fest ohne Kürbisse!:no: Und diese sind soooo schön!:yes:
Einen gesonderten Eintrag bekommen sie erst zu Halloween, hier kommt nochmal eine Frucht dabei, die ebenfalls noch fehlt:

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Die Tomate! Was kann man nicht alles leckeres mit Tomate machen!:yes:

Und somit kommt hier nun ein letztes Mal (aber nur für die Herbstfrüchte!) das buch_u_013 Rezeptbuch:

Kürbis-Chutney

125 g Zwiebeln
2 El Öl
500 g Kürbis (geschält gewogen)
500 g Äpfel
1 Stück Ingwerknolle
1 Zitrone
2 Stangen Zimt
1 Tl Koriander
175 g Zucker
1 Prise Salz

Zwiebeln pellen und würfeln, in heißem Öl goldgelb dünsten, Kürbis in kleine Würfel schneiden, Äpfel waschen, schälen und zerteilen, grob zerkleinern. Ingwerknolle schälen und in Scheibchen schneiden, Zitrone heiß abwaschen, dünn abschälen.
Kürbis- und Apfelstücke mit Ingwer, Zitronenschale und Gewürzen zu den gedünsteten Zwiebeln geben und unter häufigem Umrühren bei milder Hitze 30 – 40 Minuten schmoren lassen. Die Äpfel dürfen zerkochen, der Kürbis sollte etwas stückig bleiben. Zitronenschalen und Zimtstangen aus dem fertigen Chutney herausnehmen, abschmecken, evtl. nachwürzen und kochend heiß in Gläser mit Twist-Off-Deckel füllen, sofort verschließen.
Schmeckt super zu Fisch-, Fleisch- und Wildgerichten und Reis- und Currygerichten.

Tomaten-Ketchup

2,5 kg Tomaten
500 g Zwiebeln
1/4 l Essig
3 Lorbeerblätter
50 g Salz
150 g Zucker
Paprikapulver
Petersilie
Liebstöckl
Thymian
Muskat
im Mullsäckchen:
1 Tl Pfefferkörner
1 Tl Nelken
1 Tl Koriander
etwas Muskat

Tomaten waschen, je nach Größe halbieren oder vierteln, Zwiebeln pellen und in Stücke schneiden. Beides zusammen mit Essig, Gewürzen und den Kräutern in einen Topf geben. Die festen Gewürze in ein Mullsäckchen füllen, damit man sie besser herausnehmen kann. Alles zum Kochen bringen und 45 Minuten kochen lassen. Die eingebundenen Gewürze herausnehmen. Die Tomatenmasse durch ein Haarsieb streichen,in einen breiten Topf geben und unter gelegentlichem Rühren im offenen Topf dicklich einkochen. Das fertige Ketchup heiß in saubere Gläser füllen und sofort verschließen.

Viel Spaß wieder beim Nachkochen und später dann beim Genießen!

pilz_01 Das ist nun der krönende Abschluß meiner Herbstfrüchte-Serie, ich hoffe, es hat euch genau soviel Spaß gemacht wie mir!
Man könnte noch ein paar Herbstfrüchte erwähnen, die hier außen vor geblieben sind:
Sanddorn, Vogelbeeren, Quitten, Schlehen und natürlich die Gewürzgurken, da hab ich früher ganze Gläser von eingekocht, mit frischem Dill, den es um diese Zeit ja auch gibt. obst_077obst_023gemuese_u_13gemuese_u_12

Noch einmal die ganze Fülle, ich wünsche euch einen wunderschönen Erntedank-Sonntag, hoffentlich mit schönerem Wetter als die letzten Tage!

:wave: