Grafschafter Wochenanzeiger – Bye-bye, May, welcome June! 🌧🌞

An den Mai

Schäm dich Gesell! Kein Sonnenschein?
Und du stellst dich als Mai hier ein?
Du bist der rechte Tröster nicht!
Wer mag dein garstig Angesicht
noch länger sehn? Geh reisen!
Schon reift dein Bruder uns heran,
der Juni, der wird unser Mann,
und wird sich hold erweisen.

Sieh da! Ein blanker Sonnenstrahl!
So bist du doch nicht ganz entherzt
und lächelst auch einmal?
Doch lieber Freund, es ist verscherzt!
Das ist kein Mai, der sich bedenkt
und tropfenweise sich verschenkt,
ein Mai muß aus dem Vollen fließen,
wir müssen ihn wie Wein genießen
und wie in seligem Rausche sein.
Pack ein!

(Gustav Falke, 1853 – 1916, deutscher Lyriker und Kinderbuchautor)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, Sonntagsausgabe vermißt? Ja, erstens fanden wir es anhand des Gedichtes zum heutigen Montag und dem letzten Tag des Monats Mai passender und zweitens war der vielgescholtene Monat am Wochenende nun endlich mal sonnig und wärmer, und das mußten wir genießen, euer Redaktionsteam und ich. Also haben wir spontan entschieden, es gibt ein Montags-Feuilleton statt der gewohnten Sonntagsausgabe. 

„Mai kühl und naß füllt dem Bauern Scheun und Faß!“ jaja, das ist eine alte Bauernregel, aber die Bauern werden sowieso bei jedem Wetter subventioniert! „Der Regen tut not…“, leuchtet uns auch ein, wissen wir, aber muß ein kompletter Mai, DER Wonnemonat schlechthin, so gänzlich verregnet und vertrauert sein, es hätte doch auch einfach nächtens regnen können und am Tag mal wenigstens bissel Sonnenschein und spätestens nach den Eisheiligen, die in diesem Jahr mit der gesamten Verwandtschaft anreisten, mal Temperaturen, die das abschalten der Heizung möglich machen, denn das, bitteschön, wäre auch klimafreundlich!!! 

Und nun nimmt er heute seinen Hut, der Monat Mai, wir winken ihm nicht gerade bedauernd nach, obwohl er, das müssen wir nun hier doch zu seiner Ehrenrettung einräumen, der Natur richtig gut getan hat, alles grünt, blüht, sprießt und explodiert draußen, das Ganze dann hübsch frisch gewaschen, doch, das hatte trotz sonstiger Unbilden was! 

Also kommen zu seinem letzten Maientag hier heute noch Fotos aus dem Eulennest, wir sitzen ja hier auch bei Schlechtwetter gut, und haben einen prima Beobachtungsposten über die Natur und den Himmel um uns rum und über uns. 

Und los geht es mit dem Himmel, da haben wir wieder richtig dramatische Himmelserscheinungen an einem, man höre und staune, frühen Morgen erlebt:

Naaa??? Wir machen mal eine Galerie zum anklicken, dann könnt ihr alle Bilder hintereinander in groß gucken: 

Wer es gerne gemütlich hat beim gucken, da hätten wir das ganze auch nochmal als Dia-Show!

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Bei der Dia-Show sind Bilder, da hat die Frau Chefredakteurin „Kunst“ gemacht,  nämlich einmal in schwarz-weiß mit nur einer Farbe

und der Dramatik wegen noch welche nur in schwarz-weiß:

Hat doch was, oder? 

Am 26. Mai sollte es dann wieder einen Supermond geben, den hat es auch gegeben, lach, aber wir hatten nix davon, denn an dem Tag war es total bewölkt. Aber einen Tag vorher, da zeigte sich der Mond in seiner Pracht hier oben über unserem Eulennest und unserem Birkenpferd, da wird wohl unsere Mimi in heaven wieder ihre Pfoten im Spiel gehabt haben, damit die Frau Chefredakteurin doch noch zu Aufnahmen vom Mond kommen konnte. Ihr wißt es, mein Zoom ist nicht so dolle, trotzdem mögen wir die Aufnahmen sehr, denken wir doch gerade bei Vollmond immer an unseren Co-Autor, unsere rasende Reporterin, unsere Mimi. 

Mond direkt im Birkenpferd, das fanden wir so schön. 

Das ist das Lieblingsbild von Frau Chefredakteurin, wegen der Mondstrahlen, die so schön sichtbar wurden. 

Das war dann unser Supermond im Mai 2021, wir sind recht zufrieden mit den Bildern und hoffen, daß sie euch auch gefallen. 

Wir haben aber noch was mit Mond, „wenn süß das Mondlicht auf den Hügeln schläft…..“ oder über Mimis Kratzbaum am Wohnzimmerfenster, wir haben ja immer Logenplatz auf Vollmond:

Fand Mimi früher immer so schön, Vollmond gucken, auch von drinnen, aus der Hängematte am Kratzbaum. Damals noch mit den durchsichtigen Vorhängen, die jetzigen sind so quasi Wintervorhänge, deshalb sind sie im übrigen auch unten „angeklammert“, da verteilt sich die warme Heizungsluft besser und zieht nicht über die großen Fenster ab. 

Hier schnattert jetzt gerade mein Redaktionsteam ganz wild durcheinander, wir hätten doch noch was so schönes zu berichten, und das fiele ihnen jetzt gerade wegen Mimi mit den obigen Bildern halt so ein, ich wüßte schon, Stichwort Schlafzimmer! Stimmt, ihr Lieben, das hätte die Frau Chefredakteurin nun beinahe vergessen:

Ich hab euch ja schon oft von meinen unter dem Dach an meinem Küchenfenster brütenden Meisen erzählt, auch mal ein Bild eingestellt vor längerer Zeit, damit ihr euch ein Bild davon machen konntet, wie uneinsichtig das Nest ist und deshalb eben auch leider völlig unfotografierbar, guckt nochmal:

Da, wo der rote Pfeil ist, da ist die Einflugschneise. Ebenso sieht man auch anhand des Bildes sicher, daß es gar nicht einfach ist zu erkennen, welche Vogelart da brütet, die fliegenden Eltern sind kaum bis gar nicht erkennbar, aber bei den Meisen war das halt so, daß sie öfter schon mal kurz an der Mauer „hingen“, bevor sie den Partner im Nest abgelöst haben oder gewartet haben, bis der nach dem füttern wieder raus flog. In diesem Jahr hab ich das überhaupt nicht beobachten können, da kam mir eigentlich schon früh der Verdacht, es könnten vielleicht andere Vogeleltern als meine Meisen dort eingezogen sein, und ich glaub, damit lag ich wohl gar nicht so verkehrt. Denn am letzten Montag gab es hier ein ganz feines Ereignis:

Irgendwas störte mich in meinem Halbschlaf, draußen war es schon hell, im Schlafzimmer raschelte irgendwas, und als ich die Augen aufmachte, flog was kleines vogelliges aufgeregt durch mein Schlafzimmer. Ihr könnt euch sicher alle noch an die Geschichte mit der kleinen Meise erinnern, die den Weg durchs Kippfenster ins Schlafzimmer fand, als Mimi noch lebte und die Aufregung, bis ich Mimi ausgesperrt und die kleine Meise gerettet hatte. Nun ist seit einiger Zeit das Kippfenster defekt, daher hab ich die andere Fensterseite mittels eines Feststellers immer ein wenig ganz geöffnet. Und so war es dieses Mal keine Meise, die in meinem Schlafzimmer umherflatterte, sondern ein kleines und offensichtlich junges Rotkehlchen. Von dem ich eben nun vermute, daß es aus dem Nest stammt, wo sonst die Meisen brüteten, und es in diesem Jahr Rotkehlchen waren, beim flügge werden und ausfliegen hat es vielleicht beim ersten Flug die Fensterbank vom Schlafzimmerfenster erreicht und ist dann rein gehüppt durch den Spalt, und fand den Rückweg natürlich nicht, als es einmal schon durchs Zimmer flog. Also ganz ruhig aufgestanden, dem kleinen Vogel beruhigend zugesprochen, Schlafzimmertüre geschlossen, damit es nicht in die Wohnung abhaut und mir irgendwo vor fliegt, Blumen von der Fensterbank, Fenster ganz geöffnet, zur Seite getreten und das Vögelchen gelockt. Erst flog es oben auf das geöffnete Fenster und guckte ziemlich ratlos, aber dann war schnell klar, wo der Weg in die Freiheit lag, und husch! war mein kleiner Besuch wieder weg. Fliegen konnte das Kleine jedenfalls schon recht ordentlich, da muß man sich wohl keine Sorgen um sein weiteres Wohlergehen machen. Die Elternvögel fliegen auch nicht mehr, sollten sie nochmal zum brüten antreten in diesem Jahr, werde ich mal gucken, daß ich genau beobachten kann, wer nun bei mir unter dem Dach wohnt bzw. gewohnt hat. Rotkehlchen als Untermieter, besser gesagt „Obermieter“ finde ich auch fein. 

Das ist ein Archivbild, Rotkehlchen fotografiert auf dem Friedhof meiner Grafschaft. 

Das war ein aufregendes Erlebnis, sowohl für mich als für das kleine Vögelchen und meine Bärencrew!

Noch was neues gibt es in den grafschaftlichen Redaktionsräumen, guckt mal:

Ich hab wieder eine kleine Avocado-Pflanze angezogen für Balkonien, noch steht sie drinnen wegen der Maikühle die ganze Zeit,

aber wenn es richtig schön angenehm draußen wird, kann sie umziehen. Meine große Avocadopflanze hat ihren damaligen Sturmunfall nach den Ostertagen letztlich doch nicht überlebt, obwohl es erst recht gut ausgesehen hatte. Nun hoffe ich auf eine würdige Nachfolgerin. 

Habt ihr euch gewundert über die Girlande über dem Gedicht? Das sind Salbei-Zweige, blühend, und das nicht ohne Grund, denn guckt mal

so wunderschön blüht unser Salbei draußen jetzt! 

Ich finde die Farbe so schön! 

Tja, nun nimmt er also heute Abschied, der Mai, und was sollen wir euch sagen, gerade zu seinem letzten Wochenende wollte er es aber nochmal wissen und breitete nun endlich mal mailiche Wohlfühltemperaturen, blauen Himmel und Sonnenschein aus, da gab es natürlich bei meinem bärigen Redaktionsteam kein Halten mehr, ab und raus in die Botanik, lach!

lauter vergnügte Gesichter bei meinem Redaktionsteam, da mußte Frau Chefredakteurin doch gleich wieder Mamarazzi spielen. 

Noch jemand war sehr zufrieden, sowohl mit dem Wetter als auch endlich mal wieder mit Gesellschaft auf Balkonien, unser Markenzeichen, unsere Nachteule von Balkonien:

Und wie man hier bereits sieht: Die Glockenblumen blühen!!!

Nun hoffen wir alle auf einen richtig schönen Juni für ganz viel Spaß und Freude auf Balkonien, wir dachten uns das in etwa so: Über Tag so um die 25 Grad, vielleicht mit leichtem Wind, wenn es bissel wärmer würde, und nächtens dann ein feiner, stetiger Landregen, so etwa ab Mitternacht einsetzend, damit man/wir auch laue Sommerabende noch genießen kann, ohne naß zu werden! Wir haben Wünsche! 😂🤣😂

Kleine Juni-Vorschau aus dem Archiv gefällig? Bitte, gerne doch! 

Herrliche Aussichten, finden wir! Und damit schließen wir nun unser kleines Montags-Feuilleton und hoffen sehr, es hat euch allen wieder gefallen und ihr hattet Freude dabei! Wir wünschen euch allen einen schönen und hoffentlich auch wieder sonnigen letzten Maitag/Montag, und eine gute neue Woche, paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habts fein!  

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Urlaubserinnerungen Teil III – Reif für die Insel?

Die singende Muschel

Als Kind sang eine Muschel
mir das Meer.
Ich konnte träumelang
an ihrem kühlen Munde lauschen.

Und meine Sehnsucht wuchs
und blühte schwer,
und stellte Wünsche und Gestalten
in das ferne Rauschen.

(Francisca Stoecklin, 1894 – 1931, Schweizer Dichterin aus Basel)

Heimatlose

Ich bin fast
gestorben vor Schreck:
In dem Haus, wo ich zu Gast
war, im Versteck,
bewegte sich,
regte sich
ploetzlich hinter einem Brett
in einem Kasten neben dem Klosett,
ohne Beinchen,
stumm, fremd und nett
ein Meerschweinchen.


Sah mich bange an,
Sah mich lange an,
Sann wohl hin und sann her,
Wagte sich
dann heran
und fragte mich:
‚Wo ist das Meer?‘

(Joachim Ringelnatz, 1883 – 1934, eigentlich Hans Bötticher, deutscher Lyriker, Erzähler und Maler)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, die letzte Redaktionssitzung am gestrigen Tage ging zügig über die Bühne, lach, dieweil sich die Frau Chefredakteurin das Thema unseres heutigen Eintrags schon vor Tagen „unter den Nagel gerissen“ hat, denn sie hat am Anfang der Woche nun endlich wenigstens schon mal den Hausflur draußen wieder sommerlich dekoriert, guckt:

maritimes Flair wieder einmal, und der Romantik von Sommernächten wegen gleich leuchtend fotografiert! Das nachbarliche Herz leuchtet wieder mit

und ein neues Glaslämpchen mit maritimem Dekor ist dazu gekommen

die große Laterne wieder mittig!

Das Licht der Timer-Kerzchen ist so schön!

Es ist doppelt, weil ich es einmal (oben) ohne, und einmal (unten) mit Nachtmodus der Kamera fotografiert habe.

Dann wurde in der letzten Woche ebenfalls noch ein Projekt verwirklicht, naja, fast verwirklicht, das auch schon länger in den Schubladen „zu erledigen“ rumdümpelte, die Schlafzimmer-Bettleuchte sollte ein neues Kleidchen kriegen

Das alte sah nicht mehr so hübsch aus, und paßte auch nicht so gut zum neuen Meerbild, das seit letztem Jahr im Schlafzimmer hängt und das ihr ja alle kennt, also, ans Werk gemacht und einen neuen Bezug kreiert:

mit Serviettentechnik, textiler Kleber, das ganze wird „eingebügelt“ zur Haltbarkeit und liegt hier zum trocknen aus.

Gestern war es zum weiter verarbeiten fertig, und ich hab es mal „probegesteckt“, so soll es dann werden, die oberen und unteren Kanten natürlich eingeschlagen.

Da kommt noch Kordel und diverse Verschönerungen zu, das gänzlich fertige Werk werde ich euch nicht vorenthalten.

Und bei all dem maritimen Zubehör, da erwachte sie wieder, die Sehnsucht nach dem Meer, in diesem Jahr ist sie ohnehin wieder einmal besonders groß, eigentlich wollte ich mit meiner Freundin doch wieder nach Norddeich, schließlich haben wir ja immer noch nicht die Gummistiefel von ihr umgetauscht bekommen, lach,

aber da wird zumindest im Sommer wohl nichts draus werden. Hab ich halt mal wieder im Schatzkästchen meiner Erinnerungen gekramt, und was ich da zutage gefördert habe, hat auch meine restlichen Redaktionsmitglieder überzeugt, sie nickten eifrig und meinten, „mach mal, Frau Cheffin, das ist gut!“ Und so bekommt ihr hier heute alle meine Urlaubserinnerungen Teil III – Urlaub 1978 auf Ameland, noch ohne Kind und mit drei Freundespärchen, eines davon mein Chef und Freund von meiner euch bekannten Bauernhofarbeitsstelle mit seiner damaligen Freundin.

wir kommen, denn wir waren alle reif für die Insel, lach,

Björns Papa und ich, wir sind als erste gestartet,

unser damaliges Auto, ein Datsun, mit mir am Steuer, die alten Bilder aus den Fotoalben werden leider im Laufe der Zeit immer bissel rotstichig, macht aber nix, sind eben Erinnerungen.

Angekommen und Zelt aufgeschlagen, das direkt hinter unserem Auto, und wie man sieht, herrliches Wetter!

Unser Zelt steht, Björns Papa war zufrieden, der Seewind noch etwas frisch, deshalb der dicke Pullover, den ich selbst gestrickt hatte.

Die anderen Pärchen kamen im Abstand von einigen Tagen (Urlaubsplanung, lach!) hinterher, und was soll ich euch sagen: Immer am jeweiligen Ankunftstag, auch an unserem, war herrliches Wetter, am nächsten Tag trübte es ein und war einfach nur usselig, lach! Und immer, wenn wir jeweils ein Pärchen an der Fähre abgeholt haben, haben die gestrahlt und gemeint, siehste, jetzt kommen wir, jetzt wird es schön, ja, Pustekuchen!

Links an unserem Zelt, das bin ich, das grüne daneben gehörte meinem damaligen Zivildienstkollegen von meiner Bauernhofarbeitsstelle mit Freundin.

Das ist besagter Kollege mit mir!

Das dritte Pärchen war mit meinem Kollegen zeitgleich eingetrudelt, Freunde vom Kollegen. Zum Schluß kam dann mein Chef und Freund mit seiner Freundin.

Gemeinsames spülen, hihihi, rechts meine Wenigkeit.

So war das Wetter jeweils am Ankunftstag

Ausschau halten, lach!

Und dann erstmal mit alle Mann an den Strand.

Der Mann rechts ganz vorne, das ist mein Chef und Freund. Wenigstens hin und wieder hatten wir dann auch Strandwetter vom feinsten, was sofort zum bilden herrlicher Sandfiguren benutzt wurde:

Sonst mußten wir uns in den anderen Tagen am Strand mit dieser Bekleidung begnügen statt mit einem Bikini!

Rechts wieder ich, alle Mann und Frau mit Friesennerz! So waren wir auch einmal angeln am Wattmeer

vorne ich, unser Fang war gigantisch, wir haben soooo gelacht, das erinnerte irgendwie an die „wunderbare Brotvermehrung“, zwei Fische, einen kleinen Aal und eine noch kleinere Scholle, für 8 Personen, ich lach mich heute noch weg, aber wir haben sie wirklich gebraten.

Der Urlaub war im Juli 1978, da hatten Björns Papa und ich 5-jährigen Hochzeitstag genau in der Zeit, und ich bekam 5 herrliche, orangenfarbene Rosen geschenkt, die mein Exmann extra vom Festland mit der Fähre hat „einschiffen“ lassen, auf der ganzen Insel waren keine Rosen aufzutreiben. Hab ich mich sehr drüber gefreut!

Der Campingplatz

hinter dem kleinen, blauen Zelt links im Vordergrund ist unser Zelt und unser Auto mit Björns Papa.

Andere Richtung! An einem Abend begann es heftigst zu stürmen, die ganze Nacht hat das getobt und gewittert, es sind Zelte fliegen gegangen und sogar Wohnwagen umgekippt, unser Zelt hat gehalten, aber ich bin im Laufe der Nacht zum schlafen ins Auto abgewandert, das war schon ziemlich beängstigend! Am anderen Morgen war der Spuk vorbei.

Im Ort bei unserem Campingplatz gab es auch eine Disco, die wir natürlich allesamt besucht haben, das war so ein herrlich vergnüglicher, feucht-fröhlicher Abend bzw. Nacht, und ich werde wohl nie vergessen, was vorzugsweise und rauf und runter aufgelegt wurde in der Disco, dazumalen brandneu, heute ein Oldie vom feinsten,

Donna Summer „I Feel Love“ , wenn ich heute mal wieder dieses Lied höre, denke ich immer an Ameland, was haben wir danach getanzt! Wer es sich mal in voller Länge antun möchte, büdde schön:

Trotz des überwiegend grottigen Wetters war das ein herrlicher Urlaub, wir hatten alle so einen Spaß, haben gelacht, abends im größten Zelt von meinem Chef Karten gespielt, herrliche Wattwanderungen gemacht, die Gegend erkundet und wie es sich für Meer-Urlaub gehört, natürlich Muscheln gesammelt.

Ich hab sie, glaube ich, heute noch, und viele andere aus anderen Urlauben am Meer. Nun hab ich noch die obligatorischen Ansichtskarten vom Urlaub für euch

hihihi, Bildausschnitte von gemacht mit der Knipse!

Zu einem Eintrag über Urlaub und Meer gehören stimmungsvolle Bilder, die liefere ich jetzt noch aus unserem reichhaltigen Archiv nach.

 

 

Ja, das ist die Serviette, deren Motiv jetzt meine Schlafzimmerlampe ziert.

Damit schließe ich nun unseren Eintrag zum Wochenende, aber vorher bekommt ihr noch was für auf die Ohren, hab ich so vor mich hingesummt, als ich mit meinem Redaktionsteam diesen Eintrag geplant habe, und das ganze Team war der Meinung, das müsse unbedingt noch mit rein, würde es doch so schön zu dem Thema Sehnsucht nach dem Meer passen!

Und damit wünschen wir euch allen ein wunderschönes, entspanntes Wochenende, falls ihr auch Sehnsucht nach dem Meer habt, vielleicht konntet ihr sie hier nun ein wenig stillen, wir hoffen, es hat euch gefallen!

Bleibt alle gesund, paßt auf euch auf und

habts fein! Wünschen euch euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven und den Freelancern

Otto und Lucia.

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Sturmwarnung!!! Sonntagsausflug findet indoor statt

Abzählreime

Bülow, Nolle, Witte, Zoo…
auf dem Dache sitzt ein Floh,
der sich nicht zu helfen wo.

Konikoki Kakadu…
Rose auf und Rose zu.
Ferkel Ei und Ferkel Zwei.
Wer nicht fehlt ist mit dabei.

Stachus, Kios, Kaos, Kies,
Spinne, Speise, Scheiße, schieß.
Sexu Elefant Asie.
Fische haben nie kein Knie.

Ritze Rotze Ringelratz
zwei Miezeschwein, ein Grunzekatz.
Mein Großpapa heißt Lali,
der wird des Nachts ganz lila.

(Joachim Ringelnatz)

Hallo, ihr lieben Leser vom Grafschafter Wochenanzeiger! Es gibt eine Sturmwarnung zum heutigen Sonntag, wir hoffen sehr, es geht um einiges glimpflicher ab als vorausgesagt! Unser Balkonien ist gesichert, wir hoffen, in dieser Hinsicht ist auch bei euch alles im grünen Bereich! Bleibt bloß, wenn es irgend geht, alle daheim!!! Und paßt gut auf euch auf! Am 2. Februar sind hier ja traditionsgemäß zu Lichtmeß wieder Kerzen geweiht worden, die auch als sog. „Wetterkerzen“ dienen, sie sollen vor Stürmen und Gewittern schützen, und so zünden wir hier mal eine Lichtmeßkerze als Wetterkerze an, die uns behüten und beschützen soll:

Was machen wir nun aber mit dem Sonntag, wenn wir ihn daheim verbringen sollten? Ratlose Gesichter in der Redaktionssitzung, bis Hamish die zündende Idee hatte: „Wir machen einen Sonntagsausflug indoor!“ Ja, gut, Hamish, aber wohin? „Jaaa, Frau Chefredakteurin, ich hab in unserem Archiv noch Bilder gesehen, von deinen Kindern, weißt du, wo ich hin will???“ Oh, ja, das wußte ich, eine sehr gute Idee Hamish, dann mach mal!

Hallo, ihr lieben Leser vom Grafschafter Wochenanzeiger, hier ist euer Außenkorrespondent, hier ist euer Hamish! Ich plane jetzt hier mit euch einen ganz feinen Sonntagsausflug, zieht euch warm und wetterfest an, mit gutem Schuhwerk, keine Angst, uns wird kein Sturm umpusten, denn der Ausflug findet ja lediglich virtuell und in unserer Phantasie statt, lach! Kleines Handgepäck, wenn ich bitten darf, denn es geht nun erst einmal zum …..Flughafen!

Hihihi, ich glaub, ganz findigen Lesern schwant jetzt schon ein bissel was, wer noch gar nix ahnt, soll mal auf die Eingangs-Girlande oben gucken oder sich einfach überraschen lassen!

Der Flieger steht parat, kommt an Bord von

„Unity-Scotland-Fantasy-Airlines“ kurz USFA genannt,

wir heben uns in die Lüfte, ganz umweltfreundlich und klimaneutral, weil eben nur in unserer Phantasie, und nun ahnt ihr auch, wohin es geht, bei dem Namen der Fluglinie, nicht wahr, genau, es geht nach Schottland, noch genauer: Nach Edinburgh, und ganz genau: In den Zoo von Edinburgh!

Landeanflug!

So, und nun nehmen wir den Bus zum Zoo natürlich einen Doppeldecker, stilecht!

Willkommen im Zoo von Edinburgh!

https://www.edinburghzoo.org.uk/

Ich wünsche euch viel Vergnügen mit den Bildern von den Kindern der Frau Chefredakteurin, die sie in ihrem letztjährigen Urlaub in Edinburgh bei ihrem Zoobesuch gemacht haben! Und wo wir alle so gelacht haben, weil die Frau Chefredakteurin sie auf die Suche nach den Eisbären geschickt hatte, die doch gar nicht im Zoo von Edinburg wohnen sondern in Kingussie im Highland Wildlife Park! Kein Wunder, daß die Kinder berichteten, sie hätten leider keine Eisbären gesehen, hihihihi! Aber viele andere feine Tiere:

Feiner Anfang, oder? Wir schlendern jetzt einfach mal ohne viele Worte anhand der Bilder durch den Zoo! Habt viel Spaß!

 

So, nun mach ich euch noch eine Galerie mit allen Fotos in klein, ihr wißt es ja, erstes Bild anklicken und dann könnt ihr fortlaufend alle in groß gucken:

Und weil es doch so schön ist, kommt auch noch eine Dia-Show, wenn schon, denn schon!

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Und da sind wir nun am Ende von unserer sonntäglichen Zootour im Zoo Edinburg, laßt uns noch alle gemütlich einen Kaffee trinken

und dann bringt der nächste Flieger von USFA uns gemütlich wieder nach Hause! Ich hoffe, es hat euch allen gefallen und wir würden euch alle zu gegebener Zeit gerne wieder an Bord von USFA begrüßen dürfen!

Ein kleines Schmankerl aus Edinburgh so am Rande vom Zoobesuch der Kinder hab ich noch für euch

klasse, oder?!

So, ihr lieben Leser alle, dann wünschen wir vom Grafschafter Wochenanzeiger euch allen einen hoffentlich guten Sonntag, keinen Schäden durch Sturm und auch sonst alles Gute, bleibt oder werdet alle gesund, euer Hamish und das gesamte Redaktionsteam sowie unsere Freelancer Otto und Lucia!

Habts fein und paßt auf euch auf!!! (Nessie, lach!)

Grafschafter Wochenanzeiger – Rien ne va plus!

Herbstliche Wege

Des Sommers weiße Wolkengrüße
zieh’n stumm den Vogelschwärmen nach,
die letzte Beere gärt voll Süße,
zärtliches Wort liegt wieder brach.

Und Schatten folgt den langen Wegen
aus Bäumen, die das Licht verfärbt,
der Himmel wächst, in Wind und Regen
stirbt Laub, verdorrt und braun gegerbt.

Der Duft der Blume ist vergessen,
Frucht birgt und Sonne nun der Wein
und du trägst, was dir zugemessen,
geklärt in deinen Herbst hinein.

(Joachim Ringelnatz)

Hallo, ihr lieben Leser alle des Grafschafter Wochenanzeigers, hier meldet sich heute zum Montag mal das gesamte Redaktionsteam, Frau Chefredakteurin, die rasende Reporterin Mimi, euer Co-Autor, Ruddi, unser Volontär, und Redaktionsbote Bruno!

Bitte, alle keinen Schrecken kriegen beim Titel „Rien ne va plus“, denn der bezieht sich lediglich auf den PC in den Redaktionsräumen, der vor einiger Zeit beim hochfahren so gar nicht in die Gänge kommen wollte, und mit der Zeit immer langsamer dabei wurde. Nach der „Ferndiagnose“ meines Computer-Doc, meinem Sohn, könnte es sich dabei um das Netzteil handeln, das aus Altersgründen schwächelt. Da wir auf den Computer-Doc, der es richten könnte, noch ein bissel warten müssen, die Kinder sind ja derzeit noch voll mit der Renovierung und Wiederbewohnbarkeit ihrer Wohnung nach dem großen Wasserschaden durch den Nachbarn oben drüber beschäftigt, wollten wir euch das hier nun mitteilen, denn es ist möglich, daß er sich irgendwann gänzlich weigert, der PC, es dauert derzeit schon gefühlte Ewigkeiten, bis er dann endlich in die Gänge kommt. Damit ihr euch nicht wundert, wo vielleicht Kommentare bleiben oder neue Einträge, die ich derzeit nicht voraussagen kann. Soviel halt zum Titel!

„Rien ne va plus“ gilt aber nun auch wohl für den zurückliegenden Sommer, der sich hier derzeit gänzlich verabschiedet und leider auch keine goldenen Herbsttage eingeläutet hat, Mimi mochte es letzte Woche gar nicht wahr haben, daß die schönen Sommertage auf Balkonien nun wirklich ihren Abschied nehmen,

sie hat sich trotz Regen und Wind nochmal in den feinen Liegestuhl gekuschelt, mit der Lehne schön abgeschirmt vor Nässe und Wind, trotzte sie dem Wetterunbill!

Grummel! Aber irgendwann mußte auch sie einsehen, daß die schönen Tage erst einmal dahin sind, und da sie als Katze nun mal eine Pragmatikerin ist, bezog sie flugs drinnen ihre geliebte Hängematte, die in den Sommermonaten gänzlich verwaist war!

Da konnte es nun ihretwegen draußen stürmen und usselig sein!

Unser feines Birkenpferd wurde ganz schön durcheinander gewirbelt und sieht schon richtig zerzaust aus!

Im vorletzten Eintrag „Intermezzo“ hatten wir angekündigt, daß wir noch über die Geburtstagsnachfeier der Frau Chefredakteurin mit ihren Kindern berichten wollten, das holen wir jetzt dann auch noch nach.

Das waren ja noch herrlich sommerliche Tage an dem Wochenende, als die Kinder kamen, und auch noch sehr warm, da haben wir uns entschlossen, dem hiesigen Centro in Oberhausen mal einen Besuch abzustatten, bissel Geschäfte bummeln, denn drinnen ist es ja an Hochsommertagen so schön klimatisiert. Vorher waren wir noch in der Eisdiele unserer Grafschaft, statt Kaffee und Kuchen zum Nachmittag gab es ein herrliches Eis!

Geschäfte bummeln hat dann richtig Spaß gemacht, und zum Abend sind wir dann auf die gastronomische Meile vom Centro gegangen, um uns was feines für ein schönes Abendessen auszusuchen. Und sind in einem spanischen Restaurant hängen geblieben, man konnte noch so schön draußen sitzen bei der Wärme und mediterrane Küche genießen, es war so lecker und so gemütlich! Am späten Abend war alles wunderschön beleuchtet und wir haben noch leckere Cocktails genossen. Zum Glück war draußen über den Sitzplätzen ein Zeltdach gespannt, denn ganz plötzlich gab es ein kurzes, aber heftiges Gewitter mit richtig prasselnden Regen, da saßen wir draußen und trotzdem im trockenen. Das ganze dauert auch nicht so sehr lange, die Luft wurde auch bissel frischer, es schwülte nämlich an dem Abend doch noch ganz schön. So konnten wir entspannt unseren Abend ausklingen lassen, das ganze war mein Geburtstagsgeschenk von den Kindern, ich hab es sooooo genossen! Das sind doch immer die schönsten Geburtstagsgeschenke, Zeit miteinander verbringen und haben! Und so sind wir vergnügt, satt und zufrieden am späten Abend wieder gen Grafschaft gefahren. Wir haben nicht viele Bilder gemacht, aber eines hab ich von mir und meiner Schwiegertochter aus dem feinen, spanischen Restaurant draußen

und eines beim bummeln durchs Centro, Steffi und ich, wir haben spaßeshalber Sonnenbrillen aufprobiert und das ist mein Ergebnis, lach!

Wir haben uns kaputt gelacht dabei! Das Preisschild auf der Stirn, hihihihihi!

Und noch ein Bild hab ich, aus dem spanischen Restaurant, da schick ich aber jetzt noch einen kleinen Vierzeiler von Theodor Storm voraus, aus seinem Gedicht „Herbst“:

„Und sind die Blumen abgeblüht,
so brecht der Äpfel goldne Bälle;
hin ist die Zeit der Schwärmerei,
so schätzt nun endlich das Reelle!“

Und das reelle, das es jetzt im Herbst wieder zu schätzen gilt, war der herrliche spanische Serranoschinken, der dort prächtig an der Decke hängend zu bewundern war, so lecker!

Damit sind wir nun am Ende unseres Eintrages angekommen, der Grafschafter Wochenanzeiger wünscht allen seinen Lesern einen schönen Montag, der letzte des Monats September, und eine gute neue Woche, die ja bereits den ersten Feiertag wieder enthält, freu, freu!

Falls wir uns nun mal nicht wie gewohnt melden können, wißt ihr alle, woran es liegt, wir hoffen aber, daß der PC durchhält, bis der Computer-Doc da war! Drückt mal die Daumen, büdde!

Bleibt oder werdet alle gesund und habts fein! Euer Redaktionsteam

vom Grafschafter Wochenanzeiger!

Grafschafter Wochenanzeiger – Wetterbericht

Das Häschen

Unterm Schirme, tief im Tann,
hab ich heut gelegen,
durch die schweren Zweige rann
reicher Sommerregen.

Plötzlich rauscht das nasse Gras –
stille! Nicht gemuckt! -:
Mir zur Seite duckt
sich ein junger Has –

Dummes Häschen,
bist du blind?
Hat dein Näschen
keinen Wind?

Doch das Häschen, unbewegt,
nutzt, was ihm beschieden,
Ohren, weit zurückgelegt,
Miene, schlau zufrieden.

Ohne Atem lieg ich fast,
laß die Mücken sitzen;
still besieht mein kleiner Gast
meine Stiefelspitzen…

Um uns beide – tropf – tropf – tropf –
traut eintönig Rauschen…
Auf dem Schirmdach – klopf – klopf – klopf…
Und wir lauschen… lauschen…

Wunderwürzig kommt ein Duft
durch den Wald geflogen;
Häschen schnuppert in die Luft,
fühlt sich fortgezogen;

Schiebt gemächlich seitwärts, macht
Männchen aller Ecken…
Herzlich hab ich aufgelacht -:
Ei, der wilde Schrecken!

(Christian Morgenstern)

Liebe Leser des Grafschafter Wochenanzeiger, nun ist das Osterfest auch schon fast wieder eine Woche vorbei, da möchten wir doch mal einen nachösterlichen Wetterbericht erstellen, im doppelten Sinne ein „Wetter“bericht, sowohl vom innerlichen, als auch vom äußerlichen Wetter, daß hier für einige Kapriolen sorgte, aber dazu später noch.

Die Ostertage jedenfalls waren wonnig-sonnig-sommerlich-schön, das kam zum Besucher der Kinder natürlich wie gerufen, und wir haben die schönen Tage so genossen, Mimi hat sich von allen Seiten verwöhnen lassen und kam aus dem schnurren vor Behagen gar nicht mehr raus, drinnen verwöhnten sie die Kinder, draußen im Brotkasten die Sonne, könnt ihr euch sicher vorstellen, daß unsere rasende Reporterin hochzufrieden war! Das Essen hat vorzüglich gemundet, bloß haben wir außer von der selbstgebackenen Ostertorte gänzlich vergessen, Bilder zu machen, lach, wir waren so mit erzählen und genießen beschäftigt. Aber die Torte, die kann ich euch zeigen, büddschön:

Schade, daß die schönen Tage immer so schnell enteilen, aber dafür kann man sie sich ja jederzeit wieder in Erinnerung rufen!

Wie schon erwähnt, war das Wetter an Ostern geradezu ein Traum

und das genoß auch unser kleines Hasenmütterchen Flora

aber das sollte sich dann am Mittwochabend drastisch ändern, es zog ein heftiges Unwetter über die Grafschaft, mit Sturm, Gewitter, Hagel und Starkregen, das ganze kam so plötzlich, daß keine Chance mehr war, Balkonien unwettersicher zu machen

es schepperte dann irgendwann heftig und meine Avocadopflanze in ihrem großen Topf, sogar mit einem schweren Stein drin ohnehin gegen Wind gesichert, flog quer über Balkonien und die darin befindliche Osterdeko verteilte sich ebenfalls in allen Ecken. Und genau in dieser Pflanze hatte doch Flora ihr Plätzchen gefunden, oh, je, ich hab sofort befürchtet, daß das nicht ohne Schaden abgegangen ist, und ich hab richtig vermutet:

Flurschäden besichtigen nach dem Sturm

Flora hat ein Ohr eingebüßt, das andere hatte auch einen Riß und auch ein Pfötchen war angeknackst. Ganz Balkonien war voller Erde, die Auflagen für Mimis Schattenplatz und meinen Liegestuhl waren auch noch draußen und trieften vor Nässe. Die Ostereier hab ich später überall zusammengeklaubt, gut, daß ich das Katzennetz dran habe, da fliegt wenigstens nix über den Balkon nach unten. Am späten Abend, als der Spuk vorbei war, hab ich nur schnell die Auflagen und Flora gerettet, für alles andere war es zu dunkel, die Flurschäden wurden dann am Donnerstagmorgen wieder beseitigt. Mein Pflanze hat nur einige Blätter und Zweige eingebüßt, aber im ganzen ist sie heil geblieben, bin ich so froh, ich hab sie schon so lange und aus Avocado-Kernen selbst gezogen.

Nach dem Unwetter bot sich ein solches Bild der Grafschaft, aus dem Schlafzimmerfenster fotografiert Richtung Burg Lirich:

Und Flora? Natürlich war das gesamte Redaktionsteam sehr besorgt um unser Hasenmädchen, man überließ es den kundigen Händen der Frau Chefredakteurin und verfolgte seine langsame Genesung mit Sorge, Häschen mußte nämlich auch erst einmal trocknen, bevor der Kleber richtig hielt, das dauerte. Aber nun können wir unseren Lesern mitteilen, daß nach einem kurzen Kuraufenthalt in herrlicher badezimmerlicher Seeluft, im Schatten des grafschaftlichen Leuchtturmes, unsere Flora wieder ganz die alte ist, genesen, geklebt und wieder fröhlich hat sie sich vom Schrecken des Zerdepperns erholt.

Da strahlt sie wieder, unser Flora!

Die Schäfchen im Hintergrund haben sich auch sehr über die wieder genesende Flora gefreut!

So, ihr lieben Leser alle, daß war nun mal ein Wetterbericht der anderen Art, euer Redaktionsteam wünscht euch ein wunderschönes Wochenende, egal, mit welchem Wetter, macht einfach das beste draus, und Regen braucht das Land, muß ja nicht unbedingt mit Unwettern sein!

Habts fein! Wünscht euch euer Redaktionsteam, Chrefredakteurin Monika, euer Co-Autor, die rasende Reporterin Mimi und unser Volontär Ruddi

Schwarz-weißer Sonntag – weitere Aussichten: Wolkig bis heiter!

Frühling

Nun ist er endlich kommen doch
in grünem Knospenschuh;
„er kam, er kam ja immer noch“,
die Bäume nicken sich’s zu.

Sie konnten ihn all erwarten kaum,
nun treiben sie Schuß auf Schuß;
im Garten der alte Apfelbaum,
er sträubt sich, aber er muß.

Wohl zögert auch das alte Herz
und atmet noch nicht frei,
es bangt und sorgt: „Es ist erst März,
und März ist noch nicht Mai.“

O schüttle ab den schweren Traum
und die lange Winterruh:
Es wagt es der alte Apfelbaum,
Herze, wag’s auch du.

(Theodor Fontane)

Tja, ihr Lieben alle, wenn das mit dem Wetter in diesem Jahr so weiter geht wie bisher, werden wir hier wohl alle derzeitigen Rekorde in puncto Wettereinträge in diesem Blögchen hier toppen!

Ja, der Regen tut immer noch not, und ja, es ist erst März, trotz fast schon Sommertemperaturen bereits im Februar war klar, daß es so noch nicht bleiben würde, aber allmählich hat wohl auch der geduldigste so langsam die Faxen dicke, nur Regen, nur Sturm, nur grau, nur öde, nur naß, ach, nee, so stellt man sich nun doch den März nicht vor! Präsentationen vom März anno domini 2019 in unserer Grafschaft:

Das war am von der Uhrzeit her hellerlichtem Tag!

Als ich die Bilder hochgeladen hatte, saß ich grübelnd vor meinem Monitor und überlegte, was man denn nun mit den Bildern für einen Eintrag erstellen könnte, mir wollte so gar nix zu der Tristesse einfallen, da fiel mein Blick auf meine plüschigen Helferlein, die hier in meinem kleinen Büro rings um den PC meine Arbeiten begleiten und überwachen, und da grinste mich als erstes mal er hier an, so nach dem Motto „kalt isses, naß, usselig, kein Menschenwetter? Tja, statt Regen Schnee wäre ganz meins, aber geht auch so, mein Wetter, was meinste, Fotoshooting?“

Flugs den roten Schal umgebunden und raus in die Gräuslichkeit, Troll trotzt Wind und Wetter! Das rief aber nun rasch noch jemanden auf den Plan, seines Zeichens doch beschäftigt mit dem Vollzeitjob als Motivationsbär, unser Charly, geht doch wohl nicht an, daß Troll den Job alleine macht, „warte, Kumpel, kriegst Unterstützung!“ Schließlich sitzen die beiden Bärenfreunde ja auch gemeinsam hier am PC, lach!

Charly, der seinen Job ja immer sehr ernst nimmt, wies mich dann gleich mal motivierend auf das hin, was mich dann zum obigen Gedicht animierte: Der Frühling kommt!

Tulpenspitzen und Kapuzinerkresse, noch nicht sehr viel Grün, aber immerhin! Charly war richtig glücklich!

Beide Bärchen sind dann stolz und zufrieden wieder an die kuschelig-heimelige Stelle am PC zurückgekehrt, es war doch noch zu usselig draußen.

Ist euch was aufgefallen bei den Bildern? Die greifen das Thema vom heutigen Eintrag auf, schwarz-weiß, dann langsam bissel Farbe dabei, weiß, beige, grün und rot, ja, und nun wartet ihr auf die Aussichten „- bis heiter“, nicht wahr?

Kommt sofort, wenn die Natur da draußen zumindest hier noch nicht so richtig mitspielt, das Archiv tut es alle mal, da gucken wir doch nun mal, was wir euch da alles schönes bieten können aus all den Märzentagen hier im Blögchen, also: Weitere Aussichten: Wolkig bis heiter!

Euer aller Co-Autor, meine Mimi, meldet sich hier natürlich auch schnell nochmal zu Wort:

Hi, Folks, tja, wie Frauchen ja schon zur Genüge ausgeführt hat, das Wetter, seufz, breiten wir einfach den Mantel des Schweigens darüber, ich mach es mir eh immer und überall gemütlich, aber so langsam hätte ich doch nun auch gerne mein geliebtes Balkonien wieder, und wo Frauchen jetzt schon so schöne Archivbilder von all den Märzen hier hatte, will ich auch, ich zeig euch jetzt mal meine Märzenbilder:

So, du Frühling, nun komm mal langsam richtig in die Hufe!

Das war er nun, unser nächster Frühlingsbeschwörungseintrag, lach, wir wünschen euch allen einen wunderfeinen Sonntag, und ob Frühlings- oder Nichtfrühlingswetter, macht es euch alle schön und gemütlich, die Sonne haben wir sowieso alle im Herzen, getreu dem Motto „Hab Sonne im Herzen, ob’s stürmt oder schneit. Ob der Himmel voll Wolken, die Erde voll Streit! Hab Sonne im Herzen, dann komme, was mag, das leuchtet voll Licht dir den dunkelsten Tag!“ (Cäsar Flaischlen)

Habts fein, wünschen euch euer Co-Autor Mimi und Frauchen Monika.

Sonntägliches Frühlingskonzert

Der Frühling ist die schönste Zeit!
Was kann wohl schöner sein?
Da grünt und blüht es weit und breit
im goldnen Sonnenschein.

Am Berghang schmilzt der letzte Schnee,
das Bächlein rauscht zu Tal,
es grünt die Saat, es blinkt der See
im Frühlingssonnenstrahl.

Die Lerchen singen überall,
die Amsel schlägt im Wald!
Nun kommt die liebe Nachtigall
und auch der Kuckuck bald.

Nun jauchzet alles weit und breit,
da stimmen froh wir ein:
Der Frühling ist die schönste Zeit!
Was kann wohl schöner sein?

(Annette von Droste-Hülshoff)

„Frühlingskonzert?“ hör ich euch fragen, bei dem unsäglichen Aprilwetter da draußen mit Sturm und Regen, Gewitter und ab und an mal einem Sonnenstrahl? Genau darum, weil das Wetter mal wieder so gar nicht frühlingshaft ist, braucht es hier mal wieder einen aufmunternden Frühlingseintrag, wir laden euch also alle ein zu einem feinen Frühlingskonzert! Gala-Kleidung braucht ihr nicht, ihr könnt gerne alle so kommen, wie ihr euch das an einem verregneten Sonntagmorgen in eurem Heim gemütlich macht, mit Schluffen, mit Nachthemd oder Schlafanzug, die erste Tasse Kaffee vielleicht schon in der Hand, oder wie ihr sonst einen Sonntagmorgen ohne Frühlingswetter beginnt. Denn der Dirigent unseres Konzertes, besser gesagt die Dirigentin, ist sie:

Die Uhr! Hach, fein, jetzt habt ihr endgültig Fragezeichen in den Augen, das hatten wir lange nicht mehr! Da kommt nun hier mal die Auflösung, denn die Dirigentin hebt den Taktstock, das Konzert beginnt, vielleicht ist es euch aufgefallen, die Uhren zeigen verschiedene, frühmorgendliche Zeiten? Da kommen wir jetzt mal zum Orchester, und das sind

die Vögel!

Falls ihr nachts das Schlafzimmerfenster geöffnet habt, braucht ihr in diesen Tagen manchmal keinen Wecker, weil euch die fröhlichen kleinen Sänger draußen aufwecken. Lange vor Sonnenaufgang beginnt bereits ihr Konzert, anfangs mit ausgewählten Solisten, genau wie bei einem richtigen Konzert mit Chor und Orchester.

Die Reihenfolge, wann welche Vogelart beginnt, ist genetisch festgelegt, und eigentlich ist auch nicht die Uhr die Dirigentin, sondern das Licht der Dirigent, aber wir richten uns da ja eher nach der Uhr.

Der berühmteste Solist unseres Frühlingskonzerts ist wohl die Nachtigall, die Männchen beginnen um 23.00 Uhr mit ihrem Lied

sie bekommen bei ihrem nächtlichen Gesang aber zunehmend Gesellschaft in unseren Städten, weil auch Rotkehlchen und Amseln ihren Gesang auf die ruhigeren Nachtstunden verlegen, des Verkehrslärms und der künstlichen Beleuchtung wegen.

Es gibt eine sog. Vogeluhr, ich liste euch die Sänger mal anhand dieser Uhr auf:

  • 5.00 Uhr Hausrotschwanz
  • 5.10 Uhr Rotkehlchen
  • 5.15 Uhr Amsel
  • 5.20 Uhr Zaunkönig
  • 5.30 Uhr Kuckuck
  • 5.40 Uhr Kohlmeise
  • 5.50 Uhr Zilpzalp
  • 6.00 Uhr Buchfink
  • 6.20 Uhr Haussperling
  • 6.40 Uhr Star

Berechnet ist das ganze bei einem Sonnenaufgang um ca. 6.30 Uhr, Mitte April in Mitteldeutschland.

Dann lassen wir das Konzert nun mal beginnen:

Wer mehr hören und erfahren möchte, hier sind noch zwei schöne Links:

https://www.deutsche-vogelstimmen.de/

https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/stunde-der-gartenvoegel/vogelportraets/index.html

Hach, schön, nicht wahr, so beginnt doch ein Sonntagmorgen trotz Schietwetter richtig frühlingshaft!

Auf Balkonien ist nun zumindest mal die Forsythie schon aufgeblüht,  auch jedes Jahr wieder so schön!

Sie hat die Deckenhöhe längst erreicht, das ehemalige kleine Ostersträußchen!

Vögelchen gibt es auch auf Balkonien, guckt:

Die Tulpen beginnen auszutreiben

und die Kapuzinerkresse vom letzten Jahr ist auch wieder da!

Mimi ist ein bissel mukschig, weil ihr Balkonien immer noch gänzlich naß geregnet ist und weder die Temperatur noch die fehlende Sonne sie locken konnte, mit nach draußen zum fotografieren zu kommen, sie blieb derweil gemütlich auf der Couch

beschwerte sich bei mir über das doofe Wetter

und träumte dann weiter von kommenden schöneren Tagen.

Als ich dann allerdings unseren vorösterlichen Familienzuwachs in Positur gesetzt habe zum fotografieren, war sie schnell neugierig wieder dabei:

Wir haben ein neues Häschen!

Das seine Mümmelmöhren schon mitgebracht hat, hihihihi! Das mußte Mimi genauer gucken!

Danach lockte das Katzengras, das noch recht üppig an ihrer Hängematte am Wohnzimmerfenster wächst.

In der Küche hab ich auch was frühlingsfrisches für die fastenzeitlichen Salate, lach, guckt:

Kresse! Lecker! Da mußte ich mal lustige Bilder machen, denn auf der Küchenfensterbank herrscht mangels neuer Deko wegen längerem Erkältungsausfall noch Winter, hihihi, sieht drollig aus:

Mit einem Blick auf unser naß geregnetes Balkonien (nachdem ich die Forsythie im schönsten Sonnenschein fotografieren konnte, hat es 5 Minuten später wieder geschüttet, boooaaaaah!)

schließe ich jetzt diesen Eintrag, ich hoffe, das sonntägliche Konzert und unsere Bilder haben euch gefallen, wir wünschen euch allen trotz mistigem Wetter einen wunderschönen Sonntag, macht es euch einfach gemütlich drinnen, träumt von künftigen Frühlingstagen, lauscht unserem Vogelkonzert und

habts fein! Wünschen euch euer Co-Autor eure Mimi und ich!

 

Wetter, Wetter, Wetter!

  

Einstweilen

 Die alte Welt ist ein altes Haus
und furchtbar ungemüthlich,
der Nordwind pustet die Lichter aus –
ich wollte, wir lägen mehr südlich!

Ich wollte… Puh Teufel, wie das zieht!
Der Hagel prallt an die Scheiben,
drum singt nur einstweilen das tröstliche Lied:
Es kann ja nicht immer so bleiben.

(Arno Holz)

Ein unerschöpfliches Thema, das Wetter! Immer wieder beliebt bei jeder Art von Smalltalk! Und von gelassen wie bei Karl Valentin „Ich freu mich, wenn es regnet, denn wenn ich mich nicht freue, regnet es auch“ bis zum nicht druckreifen „Sch….wetter, elendigliches“ ist dabei an emotionalen Reaktionen alles drin! Herrliches Thema zum aufregen! Und wunderbar zu hören, wer denn nun am zu schlechten, zu heißen, zu nassen, zu kalten und und und Wetter schuld ist! Die Regierung, die Grünen, und ganz beliebt natürlich Petrus, der Heilige, der laut Überlieferung dafür zuständig ist!

Dieses Privileg hat der volkstümliche Heilige der Tatsache zu verdanken, daß er auf mittelalterlichen Darstellungen mit einem Schlüssel zu sehen ist und damit zuständig für das auf- und zuschließen der Himmelspforte, „Petrus hat die Himmelsschleusen geöffnet“ als Umschreibung von Regenwetter. Er gilt daher im Brauchtum als der Wettermacher, oder auch als „Wolkenschieber“: Wenn weiße Wolken am Himmel stehen, weidet Petrus seine Schäfchen, wenn es regnet, schließt er den Himmel auf, bei Gewitter fährt er die Gottesmutter Maria spazieren und der Donner kommt von seinem Kegelschieben. So wird er auch heute noch als „Wetterheiliger“ verehrt.

(St. Peter, Andrea Vanni, 1390)

Den Eintrag haben die Wetterkapriolen der letzten Tage angeschoben, nachdem es in der vorletzten Woche schon frühlinghafte Temperaturen gab, kehrte in der letzten Woche der Winter ständig wieder und kämpfte einen heroischen Kampf gegen den Frühling, da hatten wir ja auch schon einen Eintrag. Da ich aufgrund „seniler Bettflucht“ in den letzten Tagen mal wieder ganz frühmorgendliche Bilder hier gemacht habe, suchte ich einen Einstieg für diese Bilder und hab ihn nun mit dem unerschöpflichen Thema „Wetter“ gefunden, hihihi, und nun wollen wir endlich Bilder sehen, los geht’s!

Bilder vom 20. März 2018, allwieder einmal schneite es nächtens in der Grafschaft:

 

Und am 21. März 2018 gab es dichten Nebel, da mußte ich auch unbedingt mal Bilder von machen:

keine Burg Lirich mehr zu sehen!

Ich mag Nebel! Und während ich hier von Fenster zu Fenster lief und fotografierte, interessierte das Mimi so gar nicht, sie hatte es sich längst zum Schläfchen auf der Couch gemütlich gemacht!

Auf Rosen gebettet, hihihihi!!!

Zum Thema Wetter hatten wir in diesem Blögchen bereits 196 Einträge, lol! Dieses ist dann der Eintrag 197! Bei 200 wird gefeiert!

Wir hatten ausgefallenen Schnee im Winter, zuviel Schnee so wie jetzt bis fast oder übers Osterfest, wir hatten Frühlingsbeschwörungen, die Eisheiligen, die Schafskälte, Regentänze in zu heißen Sommern und das aufwecken der Regentrude, verregnete Sommer, Gewitter, November im Mai, goldener Oktober bis in den November, Novemberdüstereinheitsgrau, es war wirklich alles dabei!

Und damit wünschen wir euch nun erst einmal einen schönen Freitag, wie immer das Wetter auch sei, tragt es mit Humor und mit Geduld! Wir freuen uns ganz riesig auf einen spontan angekündigten Besuch der Kinder zum Wochenende, da scheint die Sonne sogar bei Grieselgrau und anderen Wetterunbilden!

Deshalb wünschen wir euch auch schon ein ganz, ganz feines Wochenende, eigentlich ist ja nun der Frühling von den Wetterfröschen  angesagt worden, wir sind sehr gespannt! Aber egal, wie das Wetter wird:

Habts fein!    wünschen euch Mimi, der Dosenöffner und der Wetterfrosch! Mit einem Vergißmeinnichtsträußchen!

Die blaue Stunde

Ich hab manchen Tag getrauert,
daß alles so vergänglich ist,
und daß das gute selbst nicht dauert,
und daß man sein so bald vergißt.

Es läßt sich schon das Glück nicht binden,
man hält es fest, so lang es geht;
doch kann man es auch wiederfinden,
wenn man das Suchen nur versteht.

 Oft muß man erst durch Wolken dringen,
eh‘ man des Himmels Blau entdeckt:
So läßt das Gute sich erringen,
weil sich das Beste nur versteckt.

(August Heinrich Hoffmann von Fallersleben)

Nun ist er Geschichte, der Januar! Dieser erste Monat des neuen Jahres 2018, der wettertechnisch so unterirdisch war! Zu naß, zu warm, kein Schnee, keine Sonne, Stürme, schlicht gesagt: Zum abhaken!

Und das tun wir jetzt: Wir haken ihn ab! Das Gedicht oben hab ich nicht ohne Absicht herausgesucht: Die Zeilen „Oft muß man erst durch Wolken dringen, eh‘ man des Himmels Blau entdeckt“ hat mich nämlich zu diesem kleinen Eintrag inspiriert. Ich hatte nämlich noch Bilder aus diesem doch eigentlich so unschönen Monat, die diese Zeilen bestätigen: Eine blaue Stunde, aufgenommen am 21. Januar 2018 am Abend:

Die dunklen Wolken verschwanden am Horizont, die Mondsichel ging auf!

 „So läßt das Gute sich erringen, weil sich das Beste nur versteckt.“

So bleibt uns die Hoffnung auf einen besseren Februar, der heute beginnt! Der wieder die närrische Zeit im Gepäck hat

wo man/frau hoffentlich mal wieder für ein paar lustige Tage alle Sorgen und Nöte über Bord werfen kann und einfach nur fröhlich das Dasein und das miteinander mit lieben Menschen genießen kann.

Werfen wir noch einen kurzen Blick voraus in den neuen Monat mit dem hier schon so oft zitierten Hundertjährigen Kalender:

Das Wetter (ich zähle wirklich demnächst mal unsere Wettereinträge hier, lol!) im Februar 2018:

„Der Monat beginnt mit heftigem Regen.  Mitte Februar folgt ein Kälteeinbruch, der viel Schnee vom Himmel fallen läßt.  (Freu, freu!!!) Zwischen dem 22. und 24. droht Hochwasser.  Danach wird das Wetter erträglicher. 

Na, bitte, soooo schlecht ist das doch nicht, (zumindest nicht für die, die Schnee mögen, hihihihi!) und ändern können wir es eh nicht, also machen wir es wie Karl Valentin so schön sagt: „Ich freue mich, wenn es regnet. Denn wenn ich mich nicht freue, regnet es auch.“

In diesem Sinne wünschen wir beide, euer Co-Autor, meine Mimi,   gewohnt optimistisch im Frühlingsbild, und ich euch einen ganz tollen und schönen Februar. Macht einfach das beste draus!

Und habts fein!