Grafschafter Wochenanzeiger – Adventskalender – Türchen 7

 

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r 

Türchen

Und wieder nun läßt aus dem Dunkeln…

Und wieder nun läßt aus dem Dunkeln
die Weihnacht ihre Sterne funkeln!
Die Engel im Himmel hört man sich küssen
und die ganze Welt riecht nach Pfeffernüssen…

So heimlich war es die letzten Wochen,
die Häuser nach Mehl und Honig rochen,

die Dächer lagen dick verschneit
und fern, noch fern schien die schöne Zeit.

Man dachte an sie kaum dann und wann.
Mutter teigte die Kuchen an
und Vater, dem mehr der Lehnstuhl taugte,
saß daneben und las und rauchte.
Da plötzlich, eh man sich’s versah,
mit einem Mal war sie wieder da.

Mitten im Zimmer steht nun der Baum!

Man reibt sich die Augen und glaubt es kaum …
die Ketten schaukeln, die Lichter wehn,
Herrgott, was gibt’s da nicht alles zu sehn!

Die kleinen Kügelchen und hier
die niedlichen Krönchen aus Goldpapier!
Und an all den grünen, glitzernden Schnürchen
all die unzähligen, kleinen Figürchen:

Mohren, Schlittschuhläufer und Schwälbchen,
Elefanten und kleine Kälbchen,
Schornsteinfeger und trommelnde Hasen,
dicke Kerle mit roten Nasen,
reiche Hunde und arme Schlucker
und alles, alles aus purem Zucker!

Ein alter Herr mit weißen Bäffchen
hängt grade unter einem Äffchen.
Und hier gar schält sich aus seinem Ei
ein kleiner, geflügelter Nackedei.
Und oben, oben erst in der Krone!!
Da hängt eine wirkliche, gelbe Kanone
und ein Husarenleutnant mit silbernen Tressen –
ich glaube wahrhaftig, man kann ihn essen!

In den offenen Mäulerchen ihre Finger,
stehn um den Tisch die kleinen Dinger,
und um die Wette mit den Kerzen
puppern vor Freuden ihre Herzen.
Ihre großen, blauen Augen leuchten,
indes die unsern sich leise feuchten.
Wir sind ja leider schon längst „erwachsen“,
uns dreht sich die Welt um andre Achsen

Und zwar zumeist um unser Büro.
Ach, nicht wie früher mehr macht uns froh
aus Zinkblech eine Eisenbahn,
ein kleines Schweinchen aus Marzipan.
Eine Blechtrompete gefiel uns einst sehr,
der Reichstag interessiert uns heut mehr;
auch sind wir verliebt in die Regeldetri
und spielen natürlich auch Lotterie.
Uns quälen tausend Siebensachen.
Mit einem Wort, um es kurz zu machen,
wir sind große, verständige, vernünftige Leute!

 

Nur eben heute nicht, heute, heute!

Über uns kommt es wie ein Traum,
ist nicht die Welt heut ein einziger Baum,
an dem Millionen Kerzen schaukeln?
Alte Erinnerungen gaukeln
aus fernen Zeiten an uns vorüber
und jede klagt: Hinüber, hinüber!
Und ein altes Lied fällt uns wieder ein:
O selig, o selig, ein Kind noch zu sein!

(Arno Holz, 1863 – 1929, deutscher Dichter und Dramatiker)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, da ist es nun, das Türchen 7, auf das ihr bestimmt alle ganz gespannt gewartet habt, denn ihr seid doch sicher alle neugierig, ob Stiefel und Strümpfchen für die Frau Chefredakteurin und ihr Redaktionsteam auch gefüllt waren am Nikolausmorgen! Die Girlande über dem Gedicht hat es euch ja eigentlich schon verraten: Sie waren! 

Frau Chefredakteurin kam kaum zum Kaffee kochen am gestrigen Morgen, die Bärchen waren so hibbelig, sie wollten doch nach ihren Strümpfchen gucken, na, denn los, ihr Schwefelbande! 

 

Und da sitzen sie alle, die glücklichen Bärchen, im Wohnzimmer der Redaktionsräume vorm Kamin mit ihren Schätzen, die sie aus den Strümpfen geholt haben! Jedes Bärchen hatte in seinem Strumpf

ein kleines Gläschen mit leckerem Waldhonig, das „große“ Geschenk paßte aber nicht in die kleinen Strümpfe, die Bärchen hegten schon lange einen Wunsch, und der hat sich heuer zu Nikolaus erfüllt, quasi ein Gemeinschaftsgeschenk

da liegt es vor ihnen: Ein Brettspiel, ein Gesellschaftsspiel, ihr werdet es bestimmt alle kennen,

es ist so hübsch märchenhaft, es handelt ja auch von Märchen: Sagaland! 

Dieses Geschenk hat eine kleine Geschichte, der Alterspräsident unserer Redaktion, mein Teddy Bernhard, 

erzählt meinem Redaktionsteam oft Geschichten aus der Kinderzeit von Frau Chefredakteurin, als sie noch die kleine Monika war, und so hat er ihnen auch erzählt, daß sie so gerne Spiele gespielt hat, das fanden die Bären nun extra fein und meinten, das wäre doch auch was für sie, und das könnten sie denn dann doch auch mit der Frau Chefredakteurin spielen, wenn…..ja, wenn sie denn so ein Spiel hätten, und flugs war der Wunsch an den Nikolaus geboren. Und wir machen aus diesem Anlaß nun mal einen kleinen Exkurs in die Welt der Spiele von anno dunnemals bis heute. 

Ein Brettspiel ist ein Gesellschaftsspiel, dessen kennzeichnendes Element ein Spielplan/-brett ist, auf dem Spieler mit Figuren, Steinen oder anderem Material agieren. 

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Brettspiel

Die ersten Gesellschaftsspiele wurden mit einfachen und frei verfügbaren Materialien gespielt, das Spielfeld wurde in den Sand gemalt, Materialien waren Stöcke, Steine und Muscheln. Bereits aus dem alten Ägypten ist ein Spiel namens Senet bekannt, das schon auf einem festen Spielbrett gespielt wurde und ähnlich wie unser heutiges Backgammon war. Auch das Spiel Mühle wurde im alten Ägypten schon gespielt. 

Schach bezeichnet man häufig als das „Spiel der Könige“, entstanden ist dieses Spiel wahrscheinlich in Indien um etwa 500 n. Chr., im Mittelalter verbreitete es sich dann auch im europäischen Raum. Und nun guckt mal, was die Frau Chefredakteurin bei dem Thema gefunden hat im vorhandenen Spieleschrank der Redaktionsräume

 

ein Kästchen mit Schachfiguren, von ihr selbst bemalt, die Rohlinge konnte man seinerzeit bestellen und dann ging es ran an den Pinsel und die Farbe, es war mal ein Geschenk für Björns Papa und ist in den Redaktionsräumen verblieben. 

Bin ich heute noch stolz drauf, lach! 

Würfelspiele gab es auch schon zu Zeiten der Römer, und bei den Kartenspielen vermuten die Wissenschaftler, daß die ersten Karten schon im 1. Jahrhundert in Ostasien hergestellt worden sind. 

Im 20. Jahrhundert entwickelten sich die verschiedenen Gesellschaftsspiele, die wir heute kennen. In Amerika wurden viele moderne Klassiker entworfen, so zum Beispiel Monopoly, Risiko, Das Spiel des Lebens und noch viele andere. 

Da zeigen wir euch doch nun mal den Inhalt unseres Spielefachs im Wohnzimmerschrank der Redaktionsräume:

Rechts ist ein von Björn noch verzierter Spielekoffer, der oft mit auf Reisen ging, Björn hat als Kleinkind schon Spiele geliebt, und gerade auch für kleine Kinder gibt es da ja die entzückendsten Spiele. 

Ganz sicher kennt ihr alle noch „Spitz, paß auf“, oder heiß geliebt und oft gespielt, „Schwarzer Peter“, das waren beides auch Lieblingsspiele in der Kinderzeit von der Frau Chefredakteurin. Die ersten Spiele bei Björn waren, weil er in dem Alter des Lesens und Schreibens noch unkundig war, Spiele, deren Würfel statt Zahlen farbige Punkte hatten, Farben konnte er ja schon unterscheiden. 

Im Familienkreis ist später mit Leidenschaft das Spiel „Scotland Yard“ gespielt worden, neben „Monopoly“, „Uno“ und „Die Siedler von Catan“. Björns Patenkind spielte mit nie ermüdender Leidenschaft sowohl mit ihm als auch mit Wonne mit der Frau Chefredakteurin „Vampo“, ein Spiel mit einem Vampir, die Spielfigur ist so klasse, Ziel des Spiels ist es, eine Prinzessin in ihr Schloß zu bringen ohne vom Vampir gebissen zu werden, der absolute Clou war der Biß des Vampirs: Ein dicker roter Stempel auf die Hand! 🤭😂

Frau Chefredakteurin spielt heute noch gerne, da die Kinder ebenfalls eine Leidenschaft für Gesellschaftsspiele besitzen, kommt sie da ab und an immer mal wieder in den Genuß. Und nun haben die Bärchen vom Nikolaus ihr eigenes Spiel bekommen, das werden dann bestimmt zukünftig feine Spielabende in den Redaktionsräumen, natürlich ist es am Nikolaustag eingeweiht und gespielt worden, die Bärchen waren begeistert. 

Wir hoffen, gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit hat euch dieser kleine Exkurs in die Welt der Spiele gefallen, und wir haben vielleicht die eine oder andere Anregung zum wieder einmal spielen im Familienkreis gegeben. 

Nun werdet ihr fragen, was denn bei der Frau Chefredakteurin noch im Stiefel war, also:

Außer dem Honig für die Bärchen gab es Pralinen, Baumstämme und lecker Schokolade mit Eisbär verziert, von Brigitte/Plauen und Ursel durch den Nikolaus auf den Weg gebracht, ich bin ja genau so ein Süßmäulchen wie die Bären! 😂🤭

Ein kleines plüschiges Eisbärchen mit Nikolausmützchen, das los wetzt, wenn man es am Schwanz zieht, sieht so drollig aus, und 

Eisbärservietten hatte Brigitte/Plauen noch im Päckchen vom Nikolaus, da hab ich mich so drüber gefreut, hab ich noch nie gesehen, Servietten in der Form! Jetzt sind hier bestimmt alle Eisbärenfans bissel neidisch! 🤭😂❤

Und mit den Bildern der vergnügten Bärenrunde bei der Nikolausbescherung 

schließen wir jetzt hier unser Türchen 7. Wir hoffen, es hat euch allen wieder Freude gemacht, wünschen euch einen schönen Tag, paßt alle gut auf euch auf, bleibt oder werdet und gesund und…..spielt mal wieder! 

Herzliche Grüße und alles Liebe und Gute von eurem Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia. 

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Adventskalender – Türchen 6

MiBuRo  A d v en t s k a l e n d e r 

Türchen

Sankt Niklas Auszug

Sankt Niklas zieht den Schlafrock aus,
klopft seine lange Pfeife aus
und sagt zur heiligen Kathrein:
Öl mir die Wasserstiefel ein,
bitte hol auch den Knotenstock
vom Boden und den Fuchspelzrock,
die Mütze lege oben drauf,
und schütte dem Esel tüchtig auf,
halt auch sein Sattelzeug bereit;
wir reisen, es ist Weihnachtszeit.

 

Und daß ich’s nicht vergess, ein Loch
ist vorn im Sack, das stopfe noch!


Ich geh derweil zu Gottes Sohn
und hol mir meine Instruktion.

Die heilige Käthe, sanft und still,
tut alles, was Sankt Niklas will.
Der klopft indes beim Herrgott an,
Sankt Peter hat ihm aufgetan
und sagt: Grüß Gott! wie schaut’s denn aus?
Und führt ihn ins himmlische Werkstättenhaus.

Da sitzen die Englein an langen Tischen,
ab und zu Feen dazwischen,
die den kleinsten zeigen, wie’s zu machen,
und weben und kleben die niedlichsten Sachen,

hämmern und häkeln, schnitzen und schneidern,
fälteln die Stoffe zu zierlichen Kleidern,

packen die Schachteln, binden sie zu
und haben so glühende Bäckchen wie du.

Herr Jesus sitzt an seinem Pult
und schreibt mit Liebe und Geduld
eine lange Liste. Potz Element,
wieviel artige Kinder Herr Jesus kennt!
Die sollen die schönen Engelsgaben
zu Weihnachten haben.

Was fertig ist, wird eingepackt
und auf das Eselchen gepackt.
Sankt Niklas zieht sich recht warm an;
Kinder, er ist ein alter Mann,
und es fängt tüchtig an zu schnein,
da muss er schon vorsichtig sein.

So geht es durch die Wälder im Schritt,
manch Tannenbäumchen nimmt er mit;
und wo er wandert, bleibt im Schnee
manch Futterkörnchen für Hase und Reh.

Aus Haus und Hütte strahlt es hell,
da hebt er dem Esel den Sack vom Fell,
macht leise alle Türen auf,

jubelnd umdrängt ihn der kleine Hauf:

Sankt Niklas, Sankt Niklas,
was hast du gebracht?
was haben die Englein
für uns gemacht?

„Schön Ding, gut Ding,
aus dem himmlischen Haus;
langt in den Sack! Holt euch was raus!“

(Paula Dehmel, 1862 – 1918, deutsche Schriftstellerin)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, da öffnet ihr heute schon das 6. Türchen von unserem Adventskalender, wie die Zeit doch wieder flitzt! Nikolaustag ist heute, Frau Chefredakteurin schrieb es ja gestern schon, wie gespannt die Bärchen sind, ob er kommt und ob sie wohl so brav waren, daß ihre aufgehängten Strümpfchen voll sind? 

           

Und da müßt ihr euch alle nun genauso überraschen lassen wie die Bärchen meines Redaktionsteams, denn das können wir euch zum heutigen Tag ja noch nicht verraten, weil Ruddi, Bruno, Hamish, Otto und Luzia heute morgen erst gucken dürfen, und die Frau Chefredakteurin das 6. Türchen schon immer nächtens vom 6. Dezember in den Druck unserer Zeitung gibt. Somit verrät euch erst das 7. Türchen, was wohl alles in den Strümpfchen war, das war ja traditionsgemäß immer so, auch zu den Zeiten mit unserer rasenden Reporterin, eurem Co-Autor, unserer Mimi in heaven. 

So wird das hier heute ein bissel ein kürzeres Türchen, aber eines kann die Frau Chefredakteurin der geneigten Leserschaft schon mal verraten: Die Bärchen haben den Posten am Wohnzimmerfenster bezogen, den weiland Mimi in heaven immer inne hatte, um zu gucken, ob sie den Nikolaus mit seinem Rentiergespann am nächtlichen Himmel erblicken konnte:

Ich bin sehr gespannt, ob sie ihn auch gesehen haben, verraten haben sie mir natürlich noch nichts, damit der Nikolaus ob der Neugierde nicht noch an unseren Redaktionsräumen vorbei fliegt. 

Machen wir euch jetzt noch eine feine Galerie schöner Nikolausbilder aus unserem Archiv

und dann wünschen wir allen lieben Lesern einen schönen Nikolaustag, kommt alle gut wieder in die neue Woche, paßt auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, für alle, die es brauchen, Mensch oder Tier, sind hier alle Daumen, Pfoten und Tatzen fest gedrückt! 🙏🍀🍀🍀

Euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia.

Habts fein!  

 

Grafschafter Wochenanzeiger – „Will das Glück nach seinem Sinn dir was Gutes schenken…..“🎁🎀

…..sage Dank und nimm es hin ohne viel Bedenken.“

Der Moderne

Nun hab‘ ich mein grämliches Winterweh
sechs Monde mystisch gehütet
und hab‘ auf manchem ästhetischen Tee
pessimistische Eier gebrütet.

Mein Büchlein, das meinen Gram umschloß,
kam in die besten Familien;
mein Büchlein, das meinen Kummer ergoß
auf stilisierte Lilien.

Die schlanken Mondänen durchforschten’s mit Fleiß,
und heimlich lasen’s die Zofen;
und alle tranken literweis
mein Herzblut aus meinen Strophen.

Sie lobten an meiner Seele Not
die Feuer, die zuckend verflammten,
und sprachen von meinem nahen Tod
mit der Ruhe des Standesbeamten…

Doch heut‘ ist draußen der Frühling erwacht,
schon duftet’s nach hellen Syringen –
mein Herz spürt die Sonne und klopft und lacht
und hört die Knospen springen.

Mein Herz zerreißt seinen Trauerflor,
meine Jugend wird wieder munter,
sie haut der Sorge eins hinter das Ohr
und schmeißt sie die Treppe hinunter.

Vom junggrünen Teppich der Wiese her
klingen Schalmeien und Tänze…
so werf‘ ich hinter der Fliehenden her
Die raschelnden Lorbeerkränze.

Und blinzelt zur Nacht mir ein lustiger Stern,
ich folg‘ ihm augenblicklich –
O Gott, wie bin ich unmodern!
O Gott, wie bin ich glücklich!

(Rudolf Presber, 1868 – 1935, deutscher Journalist, Dichter, Dramatiker, Romancier und Erzähler)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, da liegt sie nun wieder auf eurem sonntäglichen Frühstückstisch, unsere Sonntagsausgabe! Am letzten Wochenende gab es selbige ja bereits schon im Samstagsdruck, dieweil Frau Chefredakteurin zu ihrem Geburtstag in Kölle weilte. Unsere freitägliche Redaktionssitzung war kurz und knapp, mein Bärenteam winkte nur nonchalant mit den Tatzen, „dein Part, Frau Cheffin, du mußt deinen Lesern noch von deinem Geburtstag berichten!“ Stimmt, meine Bärchen, dann lege ich mal los, dieweil ihr es euch dann weiter vor dem Fernseher gemütlich machen könnt! 📺🧸🧸❄🧸🧸🧸

Am besten fängt man immer mit dem Anfang an, lach, denn also, da sind sie, die Fahrkarten für die schönste Fahrt ever

frühmorgens ging es los, und man höre und staune: Keine besonderen Vorkommnisse bei der Bahnfahrt, und das ganze pünktlich! Auf die Minute! Sagenhaft! Einlaufen des Zuges am Kölner Hauptbahnhof mit Blick auf den Dom noch eine Station bis Köln-Ehrenfeld, wo Björn mich nochmal am Bahnhof abgeholt hat, worüber ich mich sehr gefreut habe! Bei ihnen zuhause haben wir dann noch ein Täßchen Kaffee getrunken, und dann sind Steffi und ich aufgebrochen in die Innenstadt, wir wollten shoppen gehen, welch eine herrliche Idee, wie lange war ich nun schon in keinem Laden mehr außer für Lebensmittel. Wir sind beide geimpft, natürlich haben wir überall, wo es sich knubbelte, Masken getragen, also stand einer doch wieder wesentlich entspannteren Shoppingtour nichts mehr im Wege. Wie sagte Mimi in heaven es immer? „Folks“, es war herrlich, herrlich, herrlich! Zumal mir Steffi dabei noch eröffnet hat, daß diverse Klamotten, die mir gefielen, mein Geburtstagsgeschenk werden sollten, wie fein! Ich brauchte wirklich dringend Schuhe für den Herbst und auch Steffi hatte den gleichen Wunsch, aber bis wir mal endlich in einem Schuhgeschäft waren, wo wir dann beide fündig geworden sind, da lagen noch so viele hübsche, wonnige und unbedingt zu besuchende Läden dazwischen! 😂 Ich glaub, Björn war recht froh, daß er zuhause auf einen Lieferanten warten mußte und deshalb „bedauerlicherweise“ nicht am Einkaufsbummel beteiligt war, die meisten Männer hier werden ihn bestimmt gut verstehen! 😂 Aber die Frauen verstehen unsere leuchtenden Augen! 😉☺😊

Neben Schuhen brauchte ich noch eine neue Geldbörse, an der meinigen war der Reißverschluß hinüber, nun hab ich da aber immer noch die alte, denn die, die ich fand und die mir gefielen, hatten alle einen Preis, bei dem ich eigentlich die Geldbörse nicht mehr bräuchte, weil ich nix mehr hätte, was ich da noch reintun könnte! 😂🤣😂👎

Nun seid ihr bestimmt doch langsam neugierig, was die Frau Chefredakteurin denn, dieses Mal als Jägerin unterwegs statt als Sammlerin, erbeutet hat, tadaaaaaaaa…..hier kommen nun meine Geburtstagsgeschenke:

ein Satin-T-Shirt und ein herbstlicher Pullover in der wunderschönen Trendfarbe senfgelb, samt passenden Schuhen in gleicher Farbe und einem Paar hübscher Herbststiefelchen, die Jeans hängt bloß zur Komplettierung des Outfits dabei, die besaß ich vorher schon. 

Interessante Ärmel, nicht wahr? Bissel „angekrempelt“, das paßt immer fein zu meinen nicht so langen Armen, lach, normal sind mir Ärmel immer zu lang. 

Ich hab mich vollständig in die Farbe verliebt, und das paßt doch ausgezeichnet zur blauen Jeans, oder? 

Ein sehr erfolgreicher Einkaufsbummel, auch Steffi war hochzufrieden und hat sich an meiner Freude gefreut. Das Wetter war am Samstag auch sehr angenehm, ab und zu gab es mal ein paar Regentropfen, die konnte man im Geschäft abwarten, und ansonsten strahlte die Sonne genau wie wir. Auch die Stimmung in der Stadt war recht entspannt, und mal doch wieder mehr unter Menschen, das tat doch auch der Seele wieder gut. Übrigens: Ich bin 100 % für kulturelle Vielfalt, bloß nicht bei Musik 😂 irgendwo in der Stadt sang ein „Chor“, nicht schön, aber laut 😂, wir haben uns königlich amüsiert! 

Irgendwann fragte Björn über Handy, wo wir denn abgeblieben wären, und da ist uns erst aufgefallen, daß wir schon sage und schreibe 4 1/2 Stunden unterwegs waren. 🤭 Langsam taten uns auch die Füße weh vom Pflastertreten, und so sind wir denn wieder mit der U-Bahn nach Hause gefahren. 

Dort haben wir dann erstmal strahlend unsere Beute vorgeführt, und hier gehört noch eine kleine, lustige Anekdote hin, wir waren in der Stadt vor einem Brautmodengeschäft hängengeblieben, die Brautkleider so in ganz altem Stil verkaufen, die haben wir beide so bewundert, und da ich nicht in weiß geheiratet habe, hab ich zu Steffi gesagt, irgendwann müssen wir mal in so ein Brautmodengeschäft, ich möchte mich einmal im Brautkleid sehen. Steffi hat das dann zuhause Björn mit den Worten berichtet, seine Mama müsse mit ihr demnächst unbedingt in ein Brautmodengeschäft! Ich brauch euch jetzt sicher nicht den Gesichtsausdruck und die Augen von meinem Sohnemann beschreiben, hihihihi!!! 😉😊🤭😂👰

Am Abend haben wir uns dann lecker Pizza bestellt, mittlerweile regnete es draußen wieder richtig und drinnen war es so gemütlich, da hatten wir keine Lust mehr, noch woanders hinzugehen. Und haben mit lecker Essen und lecker süffeln gemütlichst in meinen Geburtstag reingefeiert! 🍽🍾🥂🥃🍹 Und sind dann irgendwann müde in die Betten gefallen, ich schlaf so gut in dem neuen Gäste- bzw. Arbeitszimmer. 

Sonntagmorgen lecker frühstücken und dann den Tag, an dem es Bindfäden regnete, gemütlich beisammen verplaudern, hach, was war das wieder schön! Bei allem Schönen drumrum um so einen Geburtstag ist das mit Abstand das beste und schönste Geburtstagsgeschenk, mit meinen Lieblingsmenschen beisammen sein dürfen! 😊🤗🙏

Am Abend bin ich dann wieder heimgefahren, die Kinder haben mich noch zum Bahnhof gebracht.

Bei aller Wehmut des Abschieds natürlich wieder hab ich mich doch auf mein Bärenteam gefreut, sie haben bei meiner Abreise hier ja schon wieder so viel zu tuscheln gehabt, da schwante mir was, und ich war sehr gespannt, was sie sich wohl haben einfallen lassen, und nun guckt mal:

Ist das nicht wonnig? Wenn man so empfangen wird, wenn man am Geburtstagsabend wieder nach Hause kommt von zwei herrlichen Tagen? Ich war richtig gerührt! Und ein Ständchen hab ich auch bekommen

So hübsch gedeckt, mit Kerzchen und Kuchen, 

und unserer „familieneigenen“ Geburtstagstasse, die wurde früher immer schon für jedes Geburtstagskind hier gedeckt. 

Passendes Espressotäßchen, feine Servietten, 

und Kerzchen! Da hat mein Redaktionsteam sich so drauf gefreut!

Luzia hat Engelbärt stellvertretend für Mimi in heaven mit dabei genommen, 

und selbstverständlich war auch der „Alterspräsident“ unserer Redaktion mit vertreten, mein Bernhard.

Hamish und Bruno, immer vereint!

Fein haben sie das gemacht!!! ❤🤗

Dann hab ich im Rudel mit meinem Redaktionsteam meine Päckchen ausgepackt von lieben Blogfreunden, das war ein Jubel hier, und da sag ich hier nun auch mal noch ganz lieb daaaaaanke, liebe Brigitte/Plauen, liebe Kristina mit Rani und Fleckchen und liebe Ursel! Laßt euch alle ganz doll knuddeln! ❤❤❤ Bevor ich euch meine Geschenke alle nun zeige, zeig ich euch noch eine „Karte“, die mich virtuell erreicht hat, von einer Blogleserin, die die älteren meiner Leser bestimmt noch kennen unter dem Namen „Conchi“, und mit der ich immer noch lieben Kontakt habe, guckt mal, ist das nicht knuffig, ich hab sie mir auch ausgedruckt und mit an meine Kartenleine gehängt, weil ich sie so süß finde:

Wonnig, nicht wahr?! 

So, und nun kommt mein Gabentisch

ich bin immer ganz gerührt über euch, es ist so schön, wenn liebe Menschen an einem denken, in diesem Zusammenhang hier nun auch erst einmal noch einen ganz lieben Dank auch für alle virtuellen Geburtstagsgrüße, die ich bekommen habe, ihr seid alle die besten, und ich weiß schon, warum ich im letzten Beitrag das Thema „Freundschaft“ hatte! Laßt euch alle knuddeln! 🤗

Nachschub für die Duft- und Räucherfront von Kristina, Rani und Fleckchen. Und Nachschub für unser Balkonien!

 

Für leibliche Genüsse ist Brigitte/Plauen immer ein prima Lieferant, lach, und für

wonnige Tiere aller Arten

samt herrlichem Verpackungsmaterial mit treffenden Sprüchen

das ist doch ein so wahrer Spruch, fand ich klasse, das Tütchen! Und die Klammerherzchen, für die Kartenleine! 

 

Sehr passend, nicht wahr? 

Feine Seife und Lesestoff von Ursel und eine ganz besondere Überraschung

ich hab von Ursel eine Kamera „geerbt“, fotografisches Neuland wird nun betreten, muß ich mir nur noch ein Überspielkabel fürs hochladen auf den PC besorgen, da wird Björn mit beauftragt! 😊🤗❤

In Ursel hab ich eine „Häkelschwester“, hihihihi, sie macht das auch so gerne und ich hab zwei wunderschöne Ergebnisse eingeheimst:

Die herbstliche Farbe paßt so hübsch zur beginnenden Herbstdeko demnächst! 

Lesestoff kam mit den beiden kleinen hinteren Büchlein auch noch von Brigitte/Plauen. 

Einmal herbstliches Ambiente in Farbharmonie! 

Natürlich zeig ich euch auch noch meine Kartenleine

Ursels Rosen! 

diese von Brigitte/Plauen hat noch einen Clou

man kann sie aufziehen! So hübsch! 

Kristinas Karte hat Platz in dem gleich mitgeschickten Kartenständer erhalten:

Nun bin ich fast am Ende von meinem Geburtstagsnachleseeintrag, aber etwas muß ich euch noch zeigen, denn bevor ich am Samstag nach Köln fuhr, hab ich noch einen lieben Gruß von meiner Mimi in heaven erhalten, guckt mal:

Der Mond schien durch das Birkenpferd und über ihm steht Mimis Stern

Am Sonntagabend, als ich wieder hier war, leuchteten draußen alle Lämpchen so schön

sogar das, welches ich in Mimis Brotkasten platziert hatte, leuchtet wieder, da hab ich mich so drüber gefreut. 

Nicht mehr allzu lang, dann ist wieder Halloween!

Und damit schließen wir nun unsere heutige Sonntagsausgabe und wünschen all unseren Lesern einen guten und schönen Sonntag, mit hoffentlich schönem herbstlich-sonnigen Wetter. Bleibt oder werdet alle gesund, allen Kranken, ob Mensch oder Tier, wünschen wir herzlichst gute Besserung und alles Liebe und Gute! Kommt alle gut wieder in die neue Woche, möge sie eine schöne sein. Ich hoffe, ihr hattet alle bissel Freude an meiner Nachlese hier, ich hatte Freude ohnegleichen zu meinem Geburtstag und danke euch allen nochmals ganz herzlichst dafür! 

Euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habts fein!  

 

 

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Adventskalender – Türchen 5

 

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r 

Türchen

Es gibt so wunderweiße Nächte,
drin alle Dinge Silber sind.
Da schimmert mancher Stern so lind,
als ob er fromme Hirten brächte
zu einem neuen Jesuskind.

Weit wie mit dichtem Demantstaube
bestreut, erscheinen Flur und Flut,
und in die Herzen, traumgemut,
steigt ein kapellenloser Glaube,
der leise seine Wunder tut.

(Rainer Maria Rilke, 1875 – 1926)

Türchen 5, dazumalen im Blögchen, heute im Grafschafter Wochenanzeiger, war und ist in allen Jahren unserem geliebten Eisbären Knut gewidmet

der heuer, am 5. Dezember 2020, 14 Jahre alt geworden wäre. Wie gerne hätten wir das alle erlebt, aber es hat nicht sollen sein. So schicken wir dann wieder einen herzlichen Glückwunsch zu deinem heutigen Geburtstag hinauf zu dir, lieber Knut, hinauf zu deiner Wolke hinauf zu deinem Stern!

In diesem Jahr hast du dort oben auch unsere geliebte Mimi empfangen, die uns hier unten auf der Erde verlassen hat. Wie wird sie sich gefreut haben, dich zu sehen, denn sie kannte dich ja schon lange aus unserem Blögchen und dem späteren Grafschafter Wochenanzeiger, dessen Co-Autor und rasende Reporterin sie war, ohne dich hätte es das ja alles gar nicht gegeben, hätten wir uns alle hier gar nicht kennengelernt. Mimi wird dir sicher viel erzählt haben von und aus unserem Eulennest! Denn uns haben so oft die Ohren geklingelt hier unten. 

 

So seid ihr dort oben jetzt vereint

du und unsere Mimi

Wir wünschen dir einen feinen Geburtstag, lieber Knut, feiert alle schön dort oben, wir denken an diesem Tag und gerade in diesem Jahr wieder so ganz innig an dich und alle, die bei dir sind und die wir so sehr vermissen.

So brennt heute nun wieder ein Kerzchen für dich, lieber Knut, und für unsere Mimi. Denn heute ist ja auch wieder Nikolaus-Abend, so ist dieses Türchen nun doppelt wehmütig für mich, Nikolaus-Abend das erste Mal ohne meine Mimi, ohne rausgestellte Stiefel 

und ohne eine aufgeregte Mimi, die am Fenster sitzt und nach dem Nikolaus mit seinem Rentiergespann Ausschau hält  😥

Aber ein schöner Nikolausabend soll es doch noch werden auch für all unsere lieben Leser hier im Grafschafter Wochenanzeiger, und so zeigen wir dir, lieber Knut, zu deinem heutigen Geburtstag und meiner Mimi, die live nicht mehr dabei sein kann, was wir heute aus unseren Adventskalendern gefischt haben, das Bärenteam und ich:

Wie passend, das Türchen 5 mit Kerze, extra zu deinem Geburtstag, Knut! Und was guckt da schon neugierig raus?

Ach, wie schön, das paßt ja wunderbar, ein Nikolaus oder Weihnachtsmann

mit einem Sack voller Geschenke!

Guckt bloß mal alle, wie süß der von hinten aussieht!!! 😍

Wir haben uns hier gekringelt über das süße Hinterteil! 

Im Geschenkesack ist ebenso passend ein kleiner Bär zu sehen, mein Team war begeistert!

Der ist doch echt entzückend, nicht wahr? 

Kommen wir nun zum Adventskalender 2 mit den Gewürztütchen, was war denn da wohl heute drin?

Nur die Ruhe, das kommt noch näher!

Schon besser zu erkennen und auch schon zu lesen, oder?

Kräuter der Provence, wie lecker, das ganze Tütchen riecht geschlossen schon göttlich, für manches ist es echt schade, daß es kein Duft-Internet gibt. Wonne pur! Gerade in Winterzeiten braucht es wärmende Kräuter, da sind die Kräuter der Provence genau richtig! 

Nun macht sich der Nikolaus in dieser Nacht wieder startklar zum Besuch der Erdenkinder, das kann meine Mimi nun zum ersten Mal live erleben, wir hätten sie trotzdem lieber noch hier. Es ist eben in diesem Jahr alles zum „ersten Mal ohne Mimi“! Da haben wir uns im Redaktionsteam heute gedacht, wir stellen mal einen Engel ein für alle unsere lieben Tiere, die heute mit Knut Geburtstag feiern können, und für alle, die noch mit ihren Frauchen und Herrchen das Erdenleben teilen, auf daß es allen gut geht, hier wie „drüben“, daß alle behütet und beschützt bleiben samt ihren Dosenöffnern…und gesund! 

Damit schließen wir das heutige Türchen 5 zu Knutis Geburtstag und dem Nikolausabend, wir wünschen allen unseren Lesern einen schönen, stimmungsvollen Tag und Abend vor dem Nikolaustag, vergeßt die Stiefel nicht rauszustellen! Und habt ein schönes Wochenende, paßt auf euch auf und bleibt oder werdet alle gesund, das wünscht euch von Herzen euer Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habts fein!  

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Türchen 7

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r

Türchen

Vom Schenken

Schenke groß oder klein,
aber immer gediegen.
Wenn die Bedachten die Gabe wiegen,
sei dein Gewissen rein.

Schenke herzlich und frei.
Schenke dabei,
was in dir wohnt
an Meinung, Geschmack und Humor,
so dass die eigene Freude zuvor
dich reichlich belohnt.

Schenke mit Geist ohne List.
Sei eingedenk,
dass dein Geschenk –
Du selber bist.

(Joachim Ringelnatz)

So, ihr lieben Leser vom Grafschafter Wochenanzeiger, nun kommt er endlich, der Bericht von der Nikolaus-Bescherung in den Redaktionsräumen!

Unschwer zu erraten, wie aufgeregt meine Redaktionskollegen waren, allen voran natürlich Ruddi, Bruno und Hamish, die den Zauber der Nikolausnacht ja das erste Mal hier erlebt haben. Sie haben unsere rasende Reporterin Mimi am Nikolausabend gelöchert mit Fragen, fanden es „furchtbar“, daß man sogar noch einmal schlafen gehen müsse, bis am Nikolausmorgen dann die gefüllten Stiefel und Strümpfe in Empfang genommen werden dürften…..wenn, ja, wenn sie denn dann gefüllt sind und man eben artig war! Na, da brach ein Sturm hier los in den Redaktionsräumen, die drei überschlugen sich im eifrigen Beteuern, doch wirklich ihr bestes gegeben zu haben, dann könnten doch die Strümpfe bestimmt nicht leer bleiben?????? Oder…….noch schröcklicher, vielleicht eine Rute bzw. drei da drin stecken??????? Mimi konnte sich der drei gar nicht erwehren, erst, als sie sich wieder auf ihren Beobachtungsposten am Fenster zurückzog, um zu gucken, ob sie den Nikolaus wieder erspäht, wurde es still.

Und drei Paar Bärenaugen guckten begierig mit Mimi in den Himmel. Sie haben es mir hinterher verraten, jaaaaa, sie haben ihn wieder fliegen sehen über der Grafschaft, genauso, wie Mimi auf dem Bild das feine Gefährt anstaunt! Was waren die Jungs glücklich, und Mimi hat sich eines geschmunzelt.

Irgendwann wurde es dann nächtens auch still in den Grafschafter Redaktionsräumen und meine Meute schlief tief und fest.

Die Aufregung am Abend zuvor muß ihnen so zugesetzt haben, sie schliefen auch am Morgen noch alle, ganz leise hab ich mich in die Küche geschlichen und schon mal die Kaffeemaschine in Betrieb gesetzt. Kaum hatte ich mir die erste Tasse eingeschenkt, schlich ein verschlafener Bruno in die Küche, staunte, daß ich schon wach war, rieb sich die noch müden Bärenäuglein….jaaaa, und dann fiel ihm ein was für ein Morgen war, flugs zurückgesaust und den Rest der Truppe aus den Betten geschmissen, das war ein Tohuwabohu, lach, und erst als die Mannschaft vollzählig erschienen war, hab ich dann die Korridortüre geöffnet!

Naaa, ihr Schwefelbande, da wart ihr ja wohl offensichtlich lieb, und Frau Chefredakteurin auch, denn das sieht nach Geschenken aus

dann laßt uns das mal schnell reinholen, das ist ja wohl für die rasende Reporterin Mimi und für mich mit unseren Stiefeln, jetzt saust aber mal schnell an den Kamin, Ruddi, Bruno und Hamish, ob das mit dem Strumpf nun auch geklappt hat (weil unser Kamin doch nicht so groß ist, hatten die Buben nur einen Socken für alle drei aufgehängt!) Naaa?????

Ja, hallo, Jungs, der sieht voll aus! Dann mal alle Mann ran an die Geschenke! Die restlichen Bilder folgen ohne Worte, lach!!!

Na, habt ihr es erkannt, was die Bärenbande in ihrem Strumpf hatte? Rüüüchtüüüüg, ein kleines Glas mit Nougatcreme, heimliche Liebe meiner drei „Süßen“!

Hamish ganz glücklich mit seinem roten Glas, passend zum Schottenkaro!

Bruno mit seinem goldenen, der Deckel sei honigfarben, beharrte er, hihihihi!

Und Ruddi hatte ein grünes, außer blau seine Lieblingsfarbe.

Eine einsame, leere Socke, lach!

Hach, was waren die Jungs glücklich! Und Mimi und ich? Wir hatten den dreien erst einmal den Vortritt gelassen, sie hatten sich doch so aufs erste Mal gefreut. Aber wir sind natürlich auch einbeschert worden, guckt:

Ja, Mimi, was hat dir denn der Nikolaus da noch gebracht? Also, das ist ja nun sowas von lieb von ihm, mit dem blöden Ischias ist Frauchen doch gar nicht dazu gekommen, dir einen Adventskalender zu besorgen, das hat nun der Nikolaus nachgeholt, wie fein, da kannst du nämlich jetzt gleich 6 Türchen öffnen, hihihihi!

Was sie auch getan hat, lach, waren feine Leckerli drin!

Mußte die Bärenbande natürlich auch erstmal bewundern. Ihr Geschmack ist das aber nicht, braucht Mimi keine Sorge haben, daß sich einer an ihrem Kalender vergreift, ich auch nicht!

Unsere rasende Reporterin und ihr Volontär, beide hochzufrieden! Genau wie Bruno und Hamish, das war eine gelungene Nikolausüberraschung!

Und die Frau Chefredakteurin? Na, die hatte auch was ganz feines in ihrem Nikolausstiefel

hinter Mimis Adventskalender steht er! Was drin war, wollt ihr wissen? Ein Päckchen von Brigitte/Plauen, und das hat den gleichen Jubel ausgelöst wie die Gaben von Mimi und dem Rest der Truppe, guckt mal:

Leckerli für Frau Chefredakteurin, herrlich schokoladig und mit soooooo süßen Bilderkes drauf! Und eine feine Karte!

Ist das nicht süß im wahrsten Sinne des Wortes???

Ich hab mich sooooo gefreut, lieben Dank, Brigitte, du weißt, was Chefredakteurinnen glücklich macht, lach, Nervennahrung!!!

Langsam kehrte wieder Ruhe ein in unseren Redaktionsräumen, alle freuten sich still vor sich hin, ich schlürfte meinen Kaffee und das war er nun, der Bericht über unseren Nikolaustag!

Wir hoffen alle, euer Nikolaustag war ebenso fein wie unserer und wünschen euch nun alle einen schönen Samstag vor dem 2. Advent!

Habts fein wünscht euch euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger!

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Türchen 6

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r

Türchen

St. Nikolaus hat Namenstag,
drum denken wir an ihn.
Man sah ihn einst mit Hut und Stab
durch alle Straßen zieh’n.
Er brachte allen Menschen Freud.
Half jedem groß und klein.
Drum soll an seinem Namenstag
bei uns auch Freude sein.

(Verfasser unbekannt)

Und wieder ist Nikolaustag, der Tag des Heiligen Nikolaus, Bischof von Myra. Der Brauch geht auf viele Legenden zurück, die sich um die Gestalt des Heiligen ranken, der als Bischof von Myra als historische Gestalt sein Vermögen selbstlos an die Armen vergab. Deshalb ist sein Namenstag als Gedenktag ein Tag des schenkens, an dem es vorweihnachtlich kleine Geschenke gibt.

Wie wir im gestrigen Eintrag schon berichtet haben, wurden am Vorabend des Nikolaustages hier in den Redaktionsräumen des Grafschafter Wocheranzeigers bereits die Stiefel vor die Tür gestellt und die Socken von Ruddi, Bruno und Hamish an den Kamin gehängt, zum befüllen durch den Heiligen Nikolaus, entsprechend aufgeregt waren natürlich sämtliche Redaktionsmitglieder am gestrigen Abend, ob sie denn auch was vorfinden würden in Stiefeln und Strümpfen am heutigen Morgen, und ob denn Mimi den Nikolaus wieder hat fliegen sehen mit seinem Rentierschlitten. Da müssen unsere lieben Leser hier alle leider noch bis morgen warten, um das zu erfahren, denn der Eintrag zum Nikolaustag erscheint ja hier schon nächtens im Blögchen, da wußten wir das ja auch alle noch nicht.

Einträge zum Türchen vom Nikolaustag gab es hier dementsprechend auch schon viele, was hätten wir euch da nun noch neues zu bieten?

Da bot sich doch auf wundersame Weise die gestrige erste Frühschicht der Frau Chefredakteurin in der euch bekannten Kirche der Grafschaft an,

 

früh am Morgen ist sie aufgebrochen, um 6.00 Uhr beginnt die Frühschicht. Ihr könnt euch sicher alle vorstellen, wie die Kirche so früh am morgen noch im Dunklen aussieht, mit einem schwachen Lichtschein in den Fenstern von den drinnen entzündeten Kerzen für die Andachtsfeier. Und es war kalt am frühen Morgen, unter 0 Grad, überall Reif und Glätte von gefrorener Nässe. Aber sternenklar!

                             

In der Kirche sitzen alle rund um den von euch dazumalen so bewunderten Altar

müßt ihr euch nun ringsum im Kreis die Stühle vorstellen.

Oben drüber schwebt der große, wunderbar duftende Adventskranz

unser allerdings in diesem Jahr mit goldenen Schleifenbändern und honigfarbenen Kerzen. Die erste Kerze war entzündet, und auf dem Altar lag Tannengrün und auch hier standen Kerzen

eine Schale für Weihrauch stand vorbereitet auf dem Altar, die Kohle glühte, da konnten wir dann alle bei den Fürbitten den Weihrauch aufstreuen, es roch wunderbar!

Nun fragt ihr euch aber bestimmt, wo denn nun der Bezug zum Nikolaustag heute ist, da komme ich nun zu: Vorausschicken muß ich erst einmal, daß der Heilige Nikolaus unter anderem auch der Schutzpatron der Seeleute ist. Unsere Frühschichten stehen immer unter einem Motto, das Motto der gestrigen war „Wir sitzen alle in einem Boot“ und als Erinnerung bekamen wir von unserem Pastor zum Ende der Andacht alle das hier geschenkt

eine kleine Holzscheibe mit einem symbolischen Segelschiff, und damit ergibt sich nun der Zusammenhang zum Heiligen Nikolaus als Schutzpatron der Seeleute!

Ich hab das hübsche Scheibchen mal ein bissel passend in Szene gesetzt

Und wir haben in der gestrigen Frühschicht ganz alte Adventslieder gesungen, zum Beispiel dieses hier, daß über 500 Jahre alt ist und das Thema Seefahrt und Boot wieder aufnimmt:

https://de.wikipedia.org/wiki/Es_kommt_ein_Schiff,_geladen

Bei Wikipedia stehen schöne Informationen über das Lied und seinen Inhalt.

Nach Abschluß unserer Andacht ging es dann wieder in die Unterkirche zum gemeinsamen Frühstück, die ist ganz rechts auf dem Bild unten neben der Treppe.

Das war wieder so schön gemütlich und fröhlich, und da kommt nun der nächste Bezug zum Heiligen Nikolaus, wir haben nämlich alle auf unserem Teller den Heiligen Nikolaus aus Schokolade vorgefunden, auch das hab ich mal bissel maritim in Szene gesetzt zum Motto unserer Frühschicht:

Der Nikolaus besucht meinen Leuchtturm!

Zurück in den Redaktionsräumen zeig ich euch jetzt mal den Raureif in der Grafschaft

Mimi hatte mich schon erwartet

und am Abend, als wir die Stiefel rausgestellt und die Strümpfe an den Kamin gehängt haben, haben wohl die Engel schon eifrig für den Nikolaustag heute gebacken:

Wir haben dann am Küchenfenster in die Nacht hinausgeleuchtet, damit Nikolaus auch weiß, wo er uns findet, lach!

Wir wünschen euch allen nun einen schönen, fröhlichen Nikolaustag, mit gefüllten Stiefeln und Strümpfen und Geschenken, die Freude machen!

Habts fein wünscht euch das Team vom Grafschafter Wochenanzeiger!

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Türchen 5

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r

Türchen

Eisblumen zu Weihnachten

Das unfruchtbare Eis, kalt, panzerglatt,
verhärtet Leben, das dem Tode dient,
der sich, der Farblose, mit ihm umschient –
das Eis, das keine Seele hat,
das unbewegte, allen Lebens Bann:

Das starre Eis selbst ist nicht tot.
In ihm auch wirkt gestaltendes Gebot,
der Schönheit Triebkraft ward auch ihm:


Es setzt geheimnisvolle Blüten an,
und Schwingenrispen, wie dem Seraphim
gefiederüppig sie aus Schulternrund,


gekraust, geschwungen, tausendförmig und
in tausend Formen eine Form, entsprießen,


siehst du im Eis nach innerstem Gesetz,
ein wunderbares Bild, zusammenschießen.
Die ärmste Scherbe trägt ein Wundernetz,
und alles gleißt von Wundersilberfliesen.

Sieh, Mensch, mit Andacht diesem Wunder zu
und glaub ans Leben! Überall sind Triebe.
Es ist kein Wahn: Im Tode selbst ist Liebe,
und neues Werden und bewegte Ruh.

(Otto Julius Bierbaum)

Das Türchen 5 unseres Adventskalenders ist in jedem Jahr Eisbär Knut gewidmet,

der an diesem Tag, dem 5. Dezember 2006, geboren wurde und heuer 13 Jahre alt geworden wäre!

Unser Zauberbär, geliebt und unvergessen, der uns alle hier verbunden hat, feier schön dort drüben mit allen, wir denken an dich, der du  immer noch hier unten die Fäden zwischen uns allen, die wir uns über die Liebe zu dir kennengelernt haben, zusammen hälst!

Und achte wieder als bäriger Schutzengel über all die kleinen Eisbärbabys, die in diesem Winter das Licht der Welt erblickt haben oder noch erblicken werden!

Meine wenigen Bilder von dir, die ich dich ja nie live erlebt habe, sind noch von der ehemaligen Blogfreundin Claudia K. und ich darf sie hier einstellen, da mach ich jetzt mal eine kleine Galerie, Bilder von deinem 3. Geburtstag noch hier auf Erden:

Und so zünden wir heute wieder ein Kerzchen für dich an! „Leuchtende Tage. Nicht weinen, dass sie vorüber. Lächeln, dass sie gewesen.“ (Konfuzius)

Alles Liebe und Gute zu deinem Geburtstag in heaven, lieber Knut!

Und da heute auch wieder Nikolausabend ist, bekommst du das schöne Eisbär-Nikolaus-Bildchen zum Geburtstag, das ich hier schon so oft zu diesem Tag eingestellt habe:

Machs gut, Knut!!! Wir werden dich nie vergessen!

Wie jedes Jahr zu diesem Tag ist natürlich in diesem Jahr nicht nur Mimi ganz aufgeregt, was der Nikolaus wohl bringen wird, sondern auch unsere Jungs vom Redaktionsteam, Ruddi, Bruno und Hamish, die den Tag morgen und den heutigen Nikolausabend ja zum ersten Mal hier erleben. Die Stiefel stehen wieder vor der Tür

die Jungs bestanden darauf, Socken an den Kamin zu hängen

wie sie es aus ihrer Heimat gewöhnt sind. Und Mimi guckt wieder heimlich am Fenster, ob sie den Nikolaus zu sehen kriegt. Was sie uns nicht verraten wird, wenn ja! Weil er sonst vielleicht vorbeiflöge an den Grafschafter Redaktionsräumen.

Wir sind alle sehr gespannt und wünschen euch einen schönen Tag mit Nikolausabend, an dem ich wieder meine erste Frühschicht in der Grafschafter Kirche habe.

Habts fein wünscht euch allen das Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger!

 

 

Türchen 7

  

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r

Türchen 

Knecht Ruprecht

Draußen weht es bitterkalt,
wer kommt da durch den Winterwald?
Stipp – stapp, stipp – stapp und huckepack –
Knecht Ruprecht ist’s mit seinem Sack.
Was ist denn in dem Sack drin?
Äpfel, Mandeln und Rosin‘
und schöne Zuckerrosen,
auch Pfeffernüss‘ fürs gute Kind;
die andern, die nicht artig sind,
die klopft er auf die Hosen.

(Martin Boelitz)

  

 Hi, Folks, da bin ich wieder, euer Co-Autor, eure Mimi! Ihr wartet bestimmt alle schon sehnsüchtig darauf, daß ich erzähle, wie unser Nikolaus-Tag war und ob und was in unseren Stiefelchen steckte, oder? Dann will ich mal erzählen, wie sagt mein Frauchen immer, am besten fängt man immer von vorne an, lach, dann also:

Wie ihr ja gesehen habt, haben wir am Nikolausabend beide wieder unsere Stiefel vor die Türe gestellt  Ich hab ja schon überlegt, weil Frauchen doch im Nikolauseintrag den Unterschied mit den Stiefeln und den Strümpfen am Kamin erklärt hat, ob ich nicht beim nächsten Mal auch Strümpfe an den Kamin hänge, wir haben doch einen  dann kann ich ja vielleicht sogar gucken, wie der Nikolaus die füllt?  Ach, aber vielleicht ist das vorwitzig, und dann packt er nix rein, da bleib ich doch lieber bei meinem roten Stiefelchen!

Frauchen hat dann hier noch Abendbrot gemacht am Nikolausabend, und danach hab ich es mir bei ihr auf der Couch gemütlich gemacht, aber ich war so hibbelig, hab ich mich auf die Fensterbank geschlichen und mal wieder Ausschau nach dem Nikolaus und seinem Rentierschlitten gehalten  und was soll ich euch sagen, ich hab ihn wieder gesehen, wie er hier in die Grafschaft eingeflogen ist, bin ich ganz schnell und leise vom Fenster wieder weggeschlichen, damit er mich bloß nicht entdeckt! Aber nun wußte ich doch, er war unterwegs, da konnte ich dann in Ruhe weiter schlafen, und vom Nikolaus träumen!  

Mein Dosenöffner hatte ja nun ausgerechnet am Nikolaustag ihre erste Frühschicht, wenn sie sich dann fertig machen muß dafür, da hab ich natürlich noch gepennt, und was soll ich euch sagen, sie hat sich doch tatsächlich ganz leise hier weggeschlichen, keine Chance, da vielleicht schon so früh Stiefelchen zu gucken, menno, aber wäre dann bestimmt auch nicht so gemütlich geworden, weil Frauchen dann ja weg muß und nicht so viel Zeit hat.

Als sie wieder da war, hab ich immer noch gepennt, hihihi, hat sie schon mal Kaffee gekocht, denn obwohl sie da in der Unterkirche immer schon frühstückt, sie trinkt immer noch dann morgens einen Kaffee mit, wenn ich dann Frühstück kriege. Na, als die Kaffeemaschine dann anfing zu „rödeln“, da war ich aber wach!!!

Frauchen, Frauchen, wo bist duuuuuuu??? Ach, in der Küche, komm, du, komm schnell, laß uns gucken, nach unseren Stiefelchen, ob was drin ist, nu mach hinne……ääh, ‚tschuldigung, kannst du büdde ganz schnell aufmachen….???? Ja!!! Tadaaaaaaa……guckt:

Wow!!! Hol schnell rein, Frauchen! Jaaaa, so ist gut!

Boooaaah, und das ist alles meins? Klasse!!!

Hach, was war da alles feines im Stiefelchen, als erstes hab ich mir mal den rausgetatzelt

ein Ball, den kann man vielleicht prima durch die Gegend dröseln! Und dann das, und das war mein Highlight

ein neues Katzen-Minze-Kissen, so schön weihnachtlich bedruckt, aber Folks, wie das riecht!!! Ich laß euch jetzt mal hier eine Diashow von den Bildern da, so schnell, wie ich damit rumgewuselt bin konnte Frauchen gar nicht fotografieren, darum sind manche Bilder einfach unscharf, aber Frauchen sagt, die bleiben drin, weil man da so schön meine Freude sieht!

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Das war echt so ein Spaß, Folks, das glaubt ihr nicht, ich zeig jetzt noch mal die „besseren“ Bilder:

Jetzt zeig ich euch das Minzekissen nochmal richtig

Hoppla, hihihihi, nochmal:

Und wenn ihr jetzt fragt, da war doch noch was in dem Stiefel, oder? Stimmt, das hier nämlich:

Malzpaste mit Käse und Nachfüllröhrchen für Katzenminze! Freu, freu, freu!

Was sagt ihr? Was Frauchen in ihrem Stiefel hatte? Jaaaa, sag mal, Frauchen, was hattest du denn nun drin in deinem?

Was ist das???

Hach, ich weiß, ich hab es erschnuppert, du hast auch was zum duften bekommen, feine Teelichter-Kerzen für deine vielen Teelichtgläser, das ist aber fein! Hat sich Frauchen sehr drüber gefreut! Nikolaus weiß, was Frauchen wünschen, hihihihihi!!!

Das war er dann, ihr Lieben alle, unser Nikolaustag, ich hoffe, mein Bericht hat euch gefallen, und natürlich hoffe ich sehr, daß alle meine Kumpels und Kumpelinen ebenfalls so einen feinen Nikolaustag hatten wie ich!

Ich werde mich jetzt höchst zufrieden zum pennen auf die Couch zum Dosenöffner zurückziehen, wir wünschen euch allen einen ganz feinen Freitag, das Wochenende und der zweite Advent  sind schon wieder in Sicht!

Habts fein! 

 

Türchen 6

  

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r

Türchen 

 

St. Nikolaus hat Namenstag,
drum denken wir an ihn.
Man sah ihn einst mit Hut und Stab
durch alle Straßen zieh’n.
Er brachte allen Menschen Freud.
Half jedem groß und klein.
Drum soll an seinem Namenstag
bei uns auch Freude sein.

(Verfasser unbekannt)

Holler boller Rumpelsack,
Nikolaus trägt ihn huckepack.
Weihnachtsnüsse gelb und braun,
runzlig punzlig anzuschaun.
Knackt die Schale, springt der Kern
Weihnachtsnüsse ess ich gern.
Komm bald wieder in dies Haus
guter alter Nikolaus.

(Albert Sergel)

Sankt Niklas, komm in unser Haus,
leer deine großen Taschen aus,
stell dein Esel auf den Mist,
dass er Heu und Hafer frisst.
Heu und Hafer frißt er nicht,
Zuckerbrezel kriegt er nicht.

(Volkstümlich)

Da ist er wieder, der Nikolaus-Tag, ein kleiner „Vorweihnachtstag“ in den Adventstagen, weil es zum Nikolaus-Tag auch schon kleine Geschenke gibt. Der Brauch geht auf viele Legenden zurück, die sich um die Gestalt des Heiligen ranken, der historische Nikolaus war Bischof von Myra, und als solcher vergab er sein Vermögen selbstlos an die Armen.

Und, habt ihr am gestrigen Abend denn auch alle eure Strümpfe  an den Kamin gehängt oder die Stiefel  vor die Türe? Mmmmhhh, höre ich euch jetzt fragen, mischen sich da nun nicht gerade zwei Personen, der Nikolaus und der Weihnachtsmann? Da habt ihr recht, die beiden Figuren sind nicht so ganz voneinander zu trennen, der eine, der Heilige Nikolaus  ist eine historisch belegte Figur, der andere, der Weihnachtsmann,  hat keinen geschichtlichen Hintergrund, er ist eine reine Erfindung, die sich, wie optisch hier gut dargestellt, aus verschiedenen Figuren wie Knecht Ruprecht oder eben dem Nikolaus, zusammensetzte.  Von ihnen übernahm er seine optischen Merkmale und wurde zu dem alten Mann mit Rauschebart sowie rot-weißen Gewändern. Und beschert eben eigentlich ebenso wie das Christkind erst am Heiligen Abend, also am 24. Dezember, aber wegen der ähnlichen Ansichten vermischen sich halt auch die Bräuche mitunter ein bissel!

 

 

Den heiligen Nikolaus hat man früher auch Spekulator genannt, den in geistliche Betrachtung Versunkenen. Da die Model des Weihnachtsgebäcks oft den heiligen Nikolaus auf seinem Schimmel darstellten, soll sich sein Beiname auf das Gebäck übertragen haben: Spekulatius!

  • 500 g Mehl
  • 2 gestr. Teelöffel Backpulver
  • 250 g brauner Zucker/Kandisfarin
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • je zwei Messerspitzen gemahlene Nelken und gemahlener Kardamom
  • 1 gestr. Teelöffel gemahlener Zimt
  • 2 Eier
  • 200 g Butter oder Margarine
  • 100 g gemahlene Haselnußkerne

Mehl und Backpulver vermischen und auf ein Backbrett sieben. In die Mitte eine Vertiefung eindrücken. Braunen Zucker, Gewürze und Eier hineingeben, darauf das in Stücke geschnittene kalte Fett und die gemahlenen Haselnußkerne. Alle Zutaten von der Mitte aus zu einem glatten Teig verkneten und 1 Std. kaltstellen. Den Teig dünn ausrollen, mit beliebigen Formen ausstechen und auf ein gefettetes Backblech legen. Werden Holzmodel benutzt, den Teig in den gut gemehlten Model drücken, den überstehenden Teig abschneiden und die Plätzchen aus dem Model schlagen. Mit dünnem Zuckerwasser bestreichen und backen, 10 – 15 Minuten bei 180 – 200 Grad.

 Das ist mein Holzmodel, da kann man fein Spekulatius mit backen.

Natürlich hat auch euer aller Co-Autor, meine Mimi, gestern abend ihr Stiefelchen mit dem von Frauchen zusammen rausgestellt

und ist schon wieder ganz hibbelig, ob und was denn wohl in ihrem Stiefel sein wird am heutigen Nikolaus-Tag, da der Eintrag aber schon nächtens für den heutigen Tag erfolgt, können wir erst morgen berichten, wie sich die Sichtung der Stiefel gestaltete. Dieweil liegt Mimi wieder still und heimlich auf der Lauer am Fenster, um einen Blick auf den Nikolaus und seinen Rentier-Schlitten zu erhaschen

wie er hier über die Grafschaft fliegt, im letzten Jahr war sie erfolgreich dabei, in diesem Jahr weiß ich es noch nicht, weil meine kleine Schwarze schweigt sich beharrlich darüber aus, solange sie noch nicht ihr hoffentlich gefülltes Stiefelchen inspiziert hat, also…..pssssstttttt!!!

Und damit wünschen wir euch allen einen wunderschönen, gemütlichen Nikolaustag, meinereiner hat heute wieder die erste Frühschicht in meiner Kirche, also wird die Nacht komplett zum Tag gemacht, lach!

Habts fein!   

Türchen 7

  

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r

Türchen 

Der kleine Nimmersatt

Ich wünsche mir ein Schaukelpferd,
’ne Festung und Soldaten
und eine Rüstung und ein Schwert,
wie sie die Ritter hatten.

Drei Märchenbücher wünsch‘ ich mir
und Farbe auch zum Malen
und Bilderbogen und Papier
und Gold- und Silberschalen.

Ein Domino, ein Lottospiel,
ein Kasperletheater,
auch einen neuen Pinselstiel
vergiß nicht, lieber Vater!

Ein Zelt und sechs Kanonen dann
und einen neuen Wagen
und ein Geschirr mit Schellen dran,
beim Pferdespiel zu tragen.

Ein Perspektiv, ein Zootrop,
´ne magische Laterne,
ein Brennglas, ein Kaleidoskop –
dies alles hätt‘ ich gerne.

Mir fehlt – ihr wißt es sicherlich –
gar sehr ein neuer Schlitten,
und auch um Schlittschuh‘ möchte ich
noch ganz besonders bitten.

Um weiße Tiere auch von Holz
und farbige von Pappe,
um einen Helm mit Federn stolz
und eine Flechtemappe.

Auch einen großen Tannenbaum,
dran hundert Lichter glänzen,
mit Marzipan und Zuckerschaum
und Schokoladenkränzen.

Doch dünkt dies alles euch zu viel,
und wollt ihr daraus wählen,
so könnte wohl der Pinselstiel
und auch die Mappe fehlen.

Als Hänschen so gesprochen hat,
sieht man die Eltern lachen:
„Was willst du, kleiner Nimmersatt,
mit all den vielen Sachen?

Wer so viel wünscht“ – der Vater spricht’s –
„bekommt auch nicht ein Achtel –
der kriegt ein ganz klein wenig Nichts
in einer Dreierschachtel.“

(Heinrich Seidel)

    

……

 Hi, Folks, guckt mal, da bin ich schon wieder, hihihi!!!

Ich hab Frauchen überredet, mir das Türchen für unsere Nikolaus-Bescherung zu überlassen, und ich glaub, sie war ganz froh! Kann sie sich auch mal bissel ausruhen!

Boooooaaaaaaah, habt ihr das Gedicht gelesen??? Na, das ist aber doch kein kleiner, das ist doch ein riesengroßer Nimmersatt!!! Hach, und das hat man dann davon, wenn man so gierig ist, da kriegt man dann nämlich……nüscht!

Aber ich bin ja nicht so gierig, ich hab mich einfach auf mein Nikolausstiefelchen gefreut, und dann fang ich jetzt mal an zu erzählen:

Also, draußen war ja nun alles schon fein vorbereitet für den Nikolaus, alles leuchtete schön, da hab ich mich mal nachts auf die Lauer gelegt, ob ich ihn denn wohl mal zu sehen kriege mit seinem Rentierschlitten, und ob ihr es glaubt oder nicht, Folks, ich habe ihn gesehen, da hatte Frauchen schon ganz richtig vermutet:

 Schön, nicht, da war er gerade im Anflug auf die Grafschaft, ich hab mich so gefreut, bin aber dann schnell wieder vom Fenster weg und ab auf die Couch, daß er nicht sieht, daß ich gelünkert habe, sonst fliegt er vielleicht doch noch an uns vorbei!

Das war wieder eine unruhige Nacht, mit dem Gedanken in meinem Kopf, was denn wohl im Stiefel drin sein könnte dieses Jahr.

Na, und ihr kennt es ja alle hinlänglich von den vorherigen Jahren, bis mein Frauchen hier mal so morgens in die Puschen kommt, um endlich zu gucken, was in unseren Stiefelchen ist, da muß sie erst noch Kaffee kochen, gääääähn, nu mach aber doch büdde, büdde hinne, Frauchen, ich möchte doch gucken!!!!!!!!!!

Aber dann, Türe auf und ………….tadaaaaaa!!!

 Da sind sie gefüllt, die Stiefel, hol rein, Frauchen, nun hol endlich reeeeiiiiiin!!!

Da! Guckt!

Frauchens Riesenlatschen (hihihi, sie ist ein Nimmersatt!) und mein kleines, bescheidenes (ich bin ja kein Nimmersatt, lol!)

Was guckt denn da zwischen den Leckerlis, über die ich mich schon so gefreut habe???

Ich guck mal:

War ich wieder bissel schnell für Frauchen beim fotografieren, aber jetzt paßt auf:

Ich hab’s, ich hab’s, ooooooh, ist das klasse, guckt, guckt:

Eine Tatzelmaus! Mit richtig Plüschfell! Wow!!!

Achtung, es geht los, Mimi spielt mit der Tatzelmaus, ich war manchmal so schnell, da hat Frauchens Knipse nicht mehr mitgespielt, hihihi, ich mach euch wieder so eine Vorschau-Galerie, ihr wißt schon, erstes Bild anklicken, dann könnt ihr in groß gucken!

Ein Bild aber hier auch mal in groß, die kann man nämlich ins Maul nehmen wie eine richtige:

Ich zeig sie euch jetzt mal in ganzer Pracht:

Naaaaa??? Ich hab sie beim spielen schon richtig verknuffelt, hihihi! Frauchen hat mir dann noch erzählt, das sie unten aufgemacht werden kann, da kann Frauchen mir dann z.B. Katzenminze reinpacken, na, dann tatzel ich die aber noch doller hier durch die Bude! Ich liebe Katzenminze!

Hach, Folks, was war das nun wieder ein schöner Nikolaus, ich freu mich hier wie Bolle, und die feinen Leckerlis waren auch ganz nach meinem Geschmack, leckere Dreamies und feine Knabberstangen, ganz verschiedene, mit Truthahn und Rind und Huhn und und und….läcka!

Oh, Frauchen, aber jetzt mußt du dein Stiefelchen aber auspacken, laß mal gucken, oh, wo kommt dein Nikolaus her? Aus Plauen? Von Brigitte beauftragt? Toll, das ist aber lieb, nu laß gucken!

 Ach, wie süß, Frauchen, ein Eisbären-Fensterbild, da kannst du fein weiter dekorieren hier! Und das ist aber auch sooooo schön, das gefällt mir

ein wunderschöner, kleiner Holzanhänger, du magst die doch so gerne! Da sagen wir mal beide dankeschön an den Nikolaus aus Plauen, denn für mich hatte er ja auch noch ein Leckerli im Gepäck! Und für Frauchen auch, eine ganz feine Schokolade!

Ja, Folks, und das war sie nun, unsere Nikolaus-Bescherung, ich hoffe, es hat euch Spaß gemacht, und ihr hattet auch alle einen feinen vollen Stiefel!

Frauchen hat heute wieder ihre erste adventliche Frühschicht in der Kirche hier, das wird sicher wieder fein, und ich hab dann nachher einen ganz müden Dosenöffner, hihihi, weil sie die Nacht davor ja immer wach bleibt!

Wir wünschen euch allen nun einen schönen Donnerstag!

Habts fein!  Eure Mimi  mit Frauchen!