Grafschafter Wochenanzeiger – Was lange währt oder „Die Sterne bringen Glück“

„Die Leute haben Sterne, aber es sind nicht die gleichen. Für die einen, die reisen, sind die Sterne Führer. Für andere sind sie nichts als kleine Lichter. Für wieder andere, die Gelehrten, sind sie Probleme. Für meinen Geschäftsmann waren sie Gold. Aber alle diese Sterne schweigen. Du, du wirst Sterne haben, wie sie niemand hat…“

„Was willst du sagen?“

„Wenn du bei Nacht den Himmel anschaust, wird es dir sein, als lachten alle Sterne, weil ich auf einem von ihnen wohne, weil ich auf einem von ihnen lache. Du allein wirst Sterne haben, die lachen können!“

Und er lachte wieder.

„Und wenn du dich getröstet hast (man tröstet sich immer), wirst du froh sein, mich gekannt zu haben. Du wirst immer mein Freund sein. Du wirst Lust haben, mit mir zu lachen. Und du wirst manchmal dein Fenster öffnen, gerade so, zum Vergnügen… Und deine Freunde werden sehr erstaunt sein, wenn sie sehen, daß du den Himmel anblickst und lachst. Dann wirst du ihnen sagen: ‚Ja, die Sterne, die bringen mich immer zum Lachen!‘ Und sie werden dich für verrückt halten. Ich werde dir einen hübschen Streich gespielt haben…“

(Aus: Der kleine Prinz, Antoine de Saint-Exupéry)

Liebe Leser vom Grafschafter Wochenanzeiger, am letzten Mittwoch waren es nun schon fünf Wochen, seit unser aller Co-Autor, unsere rasende Reporterin, meine Mimi, zu den Sternen gereist ist. In der Nacht war ein besonderer Vollmond, ab und zu zogen Wolken über ihn, und als ich von Balkonien aus so zu ihm hoch schaute, da glaubte ich in einer dieser Wolken meine Mimi zu erkennen, ich hab mir sofort meine Kamera geholt, um das festzuhalten, und nun schaut doch alle mal

sieht das nicht wirklich so aus? Ich hab es mal gekennzeichnet

und den Ausschnitt etwas vergrößert

ganz links ihr Köpfchen, unten die vier Pfötchen und rechts oben im hellen Teil ihr eingekringeltes Schwänzchen. Vielleicht war da auch ein wenig der Wunsch Vater des Gedankens oder der Phantasie, aber ich war in dem Moment richtig glücklich, meine Mimi war angekommen.

Sie fehlt uns immer noch so sehr, aber sie hat uns durch Kristina und Rani einen kleinen Bärenschutzengel geschickt, Engelbaert, da haben wir uns so drüber gefreut, guckt mal:

der paßt nun auf uns auf und sitzt stellvertretend für unsere geliebte rasende Reporterin nun hier am PC. Schutzengel sind hier ja sowieso sehr beliebt, ich hab einen von Brigitte/Plauen an meiner Kartenleine hängen

und Mimi hatte in ihren letzten Tagen ganz in der Nähe von ihrem Sofakissen auch einen, den uns ebenfalls mal Brigitte/Plauen geschickt hat

Und nun hat unser Grafschafter Wochenanzeiger für alle Redaktionsmitglieder einen Bären-Schutzengel!

Mimi mochte es ja gar nicht, wenn ihr Frauchen traurig war, dann hat sie alle Register gezogen, um mich aufzumuntern und zum Lachen zu bringen. Neben der Trauer um meine Maus waren es eben in der letzten Zeit halt auch traurige Tage, weil ich außer virtuell eben auch keinen persönlichen Kontakt zu meinen Kindern haben konnte, und das war Mimi nun wohl leid und so schickte sie mir kurzerhand mal einen Glücksstern runter zu mir

die feine Karte hab ich mal von Britta-Gudrun zu Weihnachten und zum Neuen Jahr bekommen, das paßte nun so schön!

Und was es nun mit diesem Glücksstern auf sich hat, wollt ihr wissen??? Jaaaaa, es ist endlich, endlich so weit, ich fahre am Wochenende zu meinen Kindern nach Köln, es ist ja wieder erlaubt mit einem anderen Haushalt, wir haben noch ein wenig zugewartet, aber jetzt machen wir Nägel mit Köppen! Am Samstag fahr ich los, am Sonntag wieder zurück! Wie sehr ich mich freue, brauch ich euch sicher nicht zu sagen, das könnt ihr bestimmt alle mit- und nachempfinden!

Ich hab lauter Glückssterne in der Hand!

Und dann kann ich, wenn das Wetter mitspielt, vielleicht auch die Sterne am Himmel von Kölle über dem Haus der Kinder von ihrem Balkonien sehen, so wie Björn sie hier fotografiert hat, man höre und staune, mit einer neuen Handy-Kamera, die eine extrem lange Belichtungszeit dafür hat, er war so begeistert davon, das ist echt mitten in der Nacht aufgenommen worden und ich darf es mit euch teilen hier:

Ist das nicht wunderschön? Das ist übrigens ihre Aussicht vom Küchenbalkon!

Ja, ihr Lieben alle, und damit wünscht euch nun der Grafschafter Wochenanzeiger sowohl einen feinen Freitag heute als auch ein ganz wunderschönes Wochenende! Paßt bitte alle gut auf euch auf und bleibt alle gesund, und wir wünschen auch allen unseren Lesern Glückssterne!!!

Habt es so fein, wie es in diesen Zeiten möglich ist! Das wünscht euch allen euer Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven und Otto und Luzia!

 

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Weltkatzentag

Die Mitternachtsmaus

Wenn’s mitternächtigt und nicht Mond
noch Stern das Himmelshaus bewohnt,
läuft zwölfmal durch das Himmelshaus
die Mitternachtsmaus.

Sie pfeift auf ihrem kleinen Maul, —
lm Traume brüllt der Höllengaul . . .
Doch ruhig läuft ihr Pensum aus
die Mitternachtsmaus.

Ihr Herr, der große weiße Geist,
ist nämlich solche Nacht verreist.
Wohl ihm! Es hütet ihm sein Haus
die Mitternachtsmaus.

(Christian Morgenstern)

Hallo, ihr lieben Leser von unserem Grafschafter Wochenanzeiger, ich, euer Co-Autor, eure rasende Reporterin Mimi, begrüße euch alle recht herzlich an diesem besonderen Tag! Was für ein Tag heute ist, wollt ihr wissen? Na, Donnerstag, oder? Neeiiin, laßt euch nicht veralbern, hihihihi, heute ist doch

W E L T K A T Z E N T A G

zu dem ich erst einmal allen mir bekannten Katzen und Katern ebenso wie den stillen Lesern herzlich gratuliere! Und dann gratuliere ich natürlich noch meinem Frauchen, der Frau Chefredakteurin, denn heute vor 10 Jahren bin ich, Mimi, bei ihr eingezogen! Glückwunsch zu unserem Jahrestag, mein lieber Dosenöffner! Ja, Folks, 10 Jahre, das ist schon eine feine, lange Zeit, nicht wahr? Und nun kommt hier mein Geschenk von meinem Frauchen zu diesem doppelt besonderen Tag, spitzt alle die Öhrchen, meine lieben vierpfötigen Katzen- und Hundefreunde, setzt, falls nötig, die Lesebrillen auf, hihihi, und guckt:

Jaaaaa, ist das nicht herrlich und wunderbar, wir können mal wieder alle ausgiebig feiern, ich hoffe sehr, daß alle meine Freunde dabei sein können, ich zähle auf euch!!! Da mein Frauchen die Party ausrichtet, braucht ihr nix mitzubringen als euch und gute Laune.

Wie ihr der Einladung entnehmen könnt, ist Treffpunkt hier auf Balkonien hinter unseren Redaktionsräumen, das kennt ihr ja alle schon, das wird keiner verfehlen!

Von da aus ziehen wir dann, wenn alle eingetrudelt sind, in den Garten unter unserem Eulennest

wo ich von hier oben immer die schönen grünen Bäume sehen kann! Und da unten starten wir dann, wenn es dunkel genug geworden ist, eine zünftige Nachtwanderung durch die nächtliche Grafschaft, ausgerüstet mit Taschenlampen, und erkunden die Gegend! Das wird bestimmt richtig spannend, und die Grafschaft hat mal wieder was zu staunen, wenn eine Horde von Katzen und Hunden, mit Taschenlampen leuchtend, durch die Straßen zieht, hihihihihi! Wenn wir genug gesehen haben, laufen wir alle gemütlich zurück zum Garten, denn da geht es dann richtig zünftig weiter, mit einem feinen Lagerfeuer und mit……tadaaaaa! Zelten, jaaaa, meine lieben Freunde, ich lade euch alle zum übernachten ein, in feinen kleinen Zelten, die Nächte sind ja immer noch so schön warm, da haben wir, mein Dosenöffner und ich, gedacht, das können wir fein nochmal machen, bevor der Sommer dann ja doch irgendwann zu Ende geht.

Ich freu mich schon so, das wird bestimmt herrlich gemütlich, wenn wir dann alle um das Lagerfeuer versammelt sind

Wir werden Würstchen grillen und Stockbrot und Marshmellos

Getränke stehen bereit

Bier, unsere geliebten Katzenminzecocktails, und Met für Ruddi!

Und da Weltkatzentag ist und wir natürlich ein Bespiel geben wollen für ein friedliches Miteinander bei uns Tieren, nehmen natürlich auch die tierischen Nachbarn unserer Grafschaft an unserem herrlichen Zeltlager teil!

Und am Lagerfeuer! Das wird bestimmt eine Gaudi!!!

Unsere Fledermäuse werden durch den nächtlichen Himmel flattern

und Glühwürmchen werden so schön romantisch durch den Garten leuchten, wie man auf dem Bild schon sieht!

Über uns breitet sich das Sternenzelt aus

wir können den Mond anschwärmen und vielleicht sehen wir sogar schon Sternschnuppen dann dürfen wir uns alle was wünschen

aber nicht verraten, sonst geht der Wunsch nicht in Erfüllung.

Am Lagerfeuer werden ja auch immer Lieder gesungen, das wäre doch auch was für uns, ich hab mal eine kleine Auswahl getroffen und hoffe, es ist für jeden was dabei und es gefällt euch!

Unser Lieblingslied:

Für unsere Hundefreunde:

Für Ruddi:

Das können wir dann bestimmt alle mitsingen:

Wißt ihr, was noch ans Lagerfeuer gehört? Ja? Gruselgeschichten, genau, die ganze Redaktion hat mitgesucht nach einer passenden Gruselgeschichte und da fanden wir diese hier:

Danach können wir uns dann alle gemütlich in die Zelte begeben, unsere neue Glühwürmchen-Lampe dient uns da als Nachtbeleuchtung,

bevor wir uns dann alle in unsere Schlafsäcke kuscheln, hab ich uns noch ein ganz feines Lied zum Abschluß rausgesucht, da ist meine Frau Chefredakteurin drauf gekommen, weil sie das so schön findet:

Und dann sagen wir uns alle gute Nacht und träumen von einem herrlichen Beisammensein!

Guts Nächtle!

All unseren lieben Lesern wünsche ich einen wunderschönen Donnerstag, allen Katzen einen herrlichen Weltkatzentag, mein restliches Redaktionsteam schließt sich den lieben Wünschen hier natürlich an!

Habts fein! Wünschen euch allen Mimi und Frau Chefredakteurin Monika, sowie euer Volontär Ruddi!

 

 

 

 

Sternenhelle Nacht

36

Die drei Sterne

Es blinken drei freundliche Sterne
ins Dunkel des Lebens herein;
die Sterne, die funkeln so traulich,
sie heißen: Lied, Liebe und Wein.

Es lebt in der Stimme des Liedes
ein treues, mitfühlendes Herz;
im Liede verjüngt sich die Freude,
im Liede verweht sich der Schmerz.

Der Wein ist der Stimme des Liedes
zum freudigen Wunder gesellt
und malt sich mit glühenden Strahlen
zum ewigen Frühling der Welt.

Doch schimmert mit freudigem Winken
der dritte Stern erst herein,
dann klingt’s in der Seele wie Lieder,
dann glüht es im Herzen wie Wein.

Drum blickt denn, ihr herzigen Sterne,
in unsre Brust auch herein!
Es begleite durch Leben und Sterben
uns Lied und Liebe und Wein!

Und Wein und Lieder und Liebe,
sie schmücken die festliche Nacht!
Drum leb, wer das Küssen und Lieben
und Trinken und Singen erdacht!

(Karl Theodor Körner)

1

Nach gefühlten Ewigkeiten hab ich gestern nacht mal wieder einen Sternenhimmel gesehen! Es war kalt draußen, aber ich hab eine ganze Weile auf dem Balkon gestanden und ihn angesehen!

Und plötzlich ging mir ein Lied durch den Kopf: „Starry starry night….“

Leise summend bin ich reingegangen und hab mich an den PC gesetzt und das Lied gesucht:

http://www.songtexte.com/songtext/don-mclean/vincent-starry-starry-night-33c3e83d.html

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(Sternennacht, Vincent van Gogh, 1889)

Vincent ist ein Lied von Don McLean, das dieser 1971 als Hommage für den Maler Vincent van Gogh schrieb. Das Stück ist auch unter seiner ersten Textzeile „Starry Starry Night“ bekannt. Das Lied erschien erstmals auf dem im Oktober 1971 veröffentlichten Album „American Pie“ und war bis heute neben „American Pie“, dem Titellied dieses Albums, das erfolgreichste Stück Don McLeans. Es war im Juni 1972 für zwei Wochen auf Platz 1 in Großbritannien, in den Amerikanischen Charts erreichte es Platz 12.

(Quelle: Wikipedia)

Damit war dieser kleine, romantische Eintrag geboren!

Ein Sternenhimmel hat etwas tröstendes, beruhigendes! Er verbindet Himmel und Erde, er ist ein Zeichen, daß nichts verloren geht! Das Licht der Sterne scheint noch zu uns, wenn diese längst erloschen sind! So ist es nicht verwunderlich, daß wir Sterne mit allen verbinden, die nicht mehr unter uns sind!

„Wenn du bei Nacht den Himmel anschaust,
wird es dir sein, als lachten alle Sterne,
weil ich auf einem von ihnen wohne,
weil ich auf einem von ihnen lache.“

(Antoine de Saint-Exupéry)

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(Sternennacht über der Rhone, Vincent van Gogh, 1888)

Wir waren mal gemeinsam mit meinen Eltern im August im Schwarzwald in Urlaub, meine Eltern hatten in ihrer Ferienwohnung eine Dachterasse, der August ist der Monat der Sternschnuppen, und so haben wir in einer Nacht mit allen auf Liegestühlen auf der Terasse „gelegen“ und in den Himmel geguckt, und hochentzückt die Sternschnuppen beobachtet! Es waren viele!

Auch auf Kinder übt der Sternenhimmel eine große Faszination aus, es gibt Lieder für Kinder über Sterne, „Weißt du, wieviel Sternlein stehen“ ist nur eines davon! Ein ganz entzückendes Lied, an das ich mich aus Björns Kinderzeit erinnert habe, habe ich bei Youtube gefunden, „Twinkle, twinkle, little star“

Twinkle, twinkle, little star
how I wonder what you are
up above the world so high
like a diamond in the sky
twinkle, twinkle little star
how I wonder what you are.

When the blazing sun is gone
when he nothing shines upon
then you show your little light
twinkle, twinkle, all the night
twinkle, twinkle, little star
how I wonder what you are.

(Kinderlied)

Wir haben meist die deutsche Kurzform gesungen:

„Funkel, funkel kleiner Stern, wer du bist, das wüßt ich gern.
Stehst ganz hoch am Himmelszelt, funkelst über alle Welt.
Funkel, funkel kleiner Stern, wer du bist, das wüßt ich gern.“

Auch euer kleiner Co-Autor, meine Mimi, liebt Sternenhimmel und Mondenschein

Foto1219

Und damit entlasse ich euch in einen hoffentlich wunderschönen Sonntag, der euch zum Ende vielleicht auch eine wunderbare sternenhelle Nacht beschert! Habt einen feinen!

:wave: