Grafschafter Wochenanzeiger – Wunsch der Woche: Leuchtende Tage!

Auf die Reise

Um Mitternacht, auf pfadlos weitem Meer,
wann alle Lichter längst im Schiff erloschen,
wann auch am Himmel nirgends glänzt ein Stern,
dann glüht ein Lämpchen noch auf dem Verdeck,
ein Docht, vor Windesungestüm verwahrt,
und hält dem Steuermann die Nadel hell,
die ihm untrüglich seine Richtung weist.
Ja! wenn wir’s hüten, führt durch jedes Dunkel
ein Licht uns, stille brennend in der Brust.

(Ludwig Uhland, 1787 – 1862, deutscher Lyriker und Germanist)

Hallo, ihr lieben Leser vom Grafschafter Wochenanzeiger, nun ist er schon 9 Tage alt, der von mir so ungeliebte November, wettertechnisch gab er sich bis jetzt ja alle Mühe, den nicht vorhandenen goldenen Oktober nachzuholen, ansonsten wird er aber seinem Ruf der düsteren Tage doch gerecht, Lichtblicke sind in diesen Zeiten rar, da dachten wir uns in unserer freitäglichen Redaktionssitzung, wir nehmen mal wieder eine alte Tradition aus Mimis Tagen wieder auf und machen für euch und uns einen entsprechenden Montagseintrag als Lichtblick zum Einstieg in die neue, zweite Novemberwoche. 

 

Und da ist schon der erste 😊, das gesamte Redaktionsteam hat sich mal zu einem Selfie versammelt, Luzia, die ja den Beinamen „die leuchtende“ trägt, mußten wir etwas „dazu mogeln“, weil die Frau Chefredakteurin nicht so lange Arme hat, um anders alle aufs Bild zu bannen. Und Luzia hat sich auch gleich das erste Thema dieses Eintrags unter die Tatzen gerissen, leuchten, leuchtende Tage, denn es gab wieder wunderschöne Himmelserscheinungen und Sonnenuntergänge in der Grafschaft. 

Ja, ihr lieben Leser, da hat mich die Frau Chefredakteurin ja schon gut angekündigt, dann zeig ich euch jetzt mal, was ich in den vergangenen Tagen an Lichtblicken für euch gesammelt habe:

Die Bilder vom „Blue Moon“ an Halloween zum Beispiel, nochmal ein lieber Gruß an unsere Kollegin Mimi in heaven:

Anklicken, groß gucken, beim nicht so großen Zoom der Kamera von Frau Chefredakteurin kann man sie so am besten sehen. 

Bilder mit rosa Wölkchen

sie wurden so hübsch von der untergehenden Sonne „angemalt“! 

Hinten raus, über der Burg Lirich, war es dunkel. 

Und wieder ein so schöner Sonnenuntergang, oft gezeigt, immer wieder schön!

Das Lieblingsbild von der Frau Chefredakteurin. 

Unser Birkenpferd mit rosa Wölkchen, die hat bestimmt Mimi dahin plaziert. 

Das ist mein Lieblingsbild, leuchten wie in Schichten, das fand ich so schön. 

Es hat richtig lange gedauert, bis das Leuchten erlosch, die Frau Chefredakteurin war ganz glücklich beim fotografieren. 

Unser kleiner leuchtender Halloweenkürbis auf Balkonien leuchtete auch schon mit, haben wir natürlich auch verewigt. 

Und noch was ganz schönes haben wir beim abendlichen fotografieren entdeckt:

Der rote Adventsstern leuchtet bereits wieder im Fenster der Häuser gegenüber, hier erst einmal nur zu ahnen, unten Mitte, untere Fenster

Da isser! Wir haben uns alle sehr gefreut, daß er in diesem Jahr schon so frühzeitig leuchtet, das tut richtig gut. 

Kleiner roter Punkt im dunklen, mit dem langsam verblassenden Sonnenuntergang. 

Das, ihr lieben Leser, war nun mein Beitrag für eine leuchtende Woche, paßt alle gut auf euch auf, und ich geb die Feder jetzt weiter an meinen Kollegen Ruddi. 

Da bin ich, euer Ruddi, euer Ruhrpottbengel und Volontär unserer Zeitung, und ich mach jetzt fast nahtlos da weiter, wo Luzia aufgehört hat, denn auch bei meinem Thema geht es ums leuchten! Schließlich ist in dieser Woche, genau zum Wochenteilungstag, St. Martin! 

Und es ist so schade, aber in diesen Corona-Zeiten werden keine Martinsumzüge stattfinden, mir tun die Kinder so leid, welch ein Spaß ist es doch in jedem Jahr wieder, mit den schönen gekauften oder selbst gebastelten Laternchen hinter dem St. Martin auf seinem stolzen Roß herzulaufen und all die schönen Martinslieder zu singen begleitet von der schmetternden Kapelle  

In unserer Stadt und somit eben auch für unsere Grafschaft hier hat die Wochenzeitung, die fast unseren Namen trägt, letzte Woche einen Artikel verfaßt und angeregt, daß doch vielleicht alle Haushalte zum St. Martin eine beleuchtete Laterne ins Fenster hängen sollten, dann könnte man vielleicht beim Spaziergang, natürlich nur im kleinen Kreis, ein bissel St.-Martins-Zug-Gefühl haben bei all den leuchtenden Laternen. Das fanden wir eine ganz prima Idee und wir werden am Mittwoch leuchten, wir haben ja genug Laternen, ich kram sie für euch nochmal aus dem Archiv:

Frau Chefredakteurin hat für die Gans schon einen feinen Platz zum leuchten am Mittwoch gefunden

am Wohnzimmerfenster

das sieht dann sicher fein aus! Und wir sind schon ganz gespannt, wer da alle mitmachen wird, vielleicht legt sich Frau Chefredakteurin ja mal mit der Knipse auf die Lauer. Das wäre doch alles so schön für die Kleinen, ein bissel Entschädigung für das ausfallende Fest. Ja, und wo ich das hier nun so schreibe, seh ich gerade die aufleuchtenden Augen von meinem Redaktionskollegen Otto, dann büddeschön, Otto, hier ist die Feder, dann mach du jetzt weiter! 

Halli, hallo, ihr lieben Leser, jooo, Ruddi, ich hab da natürlich eine Idee, womit ich jetzt weiter machen werde, schließlich bin ich als euer Handelsreisender doch als einziger komplett coroanamäßig ausgerüstet und wenn hier schon zu St. Martin geleuchtet werden soll, dann braucht es doch noch was zum Martinsfest, wozu doch ich mal wieder mein Scherflein beitragen kann, ich werde dann an besagtem Tag zum Bäcker düsen und für Brezel und Stutenkerle sorgen, denn die gehören doch notwendig dazu, oder etwa nicht??? Hach, ich wußte es, begeisterte Zustimmung auf den billigen Plätzen 😂! 

Lecker Kakao, Kaffee oder Tee dazu, da werden wir alle Spaß haben. Und natürlich geben wir euch allen gerne was ab, denn St. Martin ist schließlich das Fest des teilens! Und teilen, das möchte jetzt auch mein Redaktionskollege Hamish mit euch, nämlich seine Bilder zum heutigen Thema, ich reich dann mal die Feder an Hamish weiter. 

Latha math, ihr lieben Leser alle hier vom Grafschafter Wochenanzeiger, ich bin’s, euer Hamish. Als Außenreporter hab ich derzeit oft Heimweh, ist ja nix mit reisen, aber wie ihr ja alle wißt, ich bin so gerne hier neu zuhause und hab natürlich sowohl zum Thema als auch zum Heimweh stillen was schönes für euch und mich, denn die Frau Chefredakteurin hat kürzlich am Halloween-Abend in unseren Redaktionsräumen unseren Kamin angezündet, und das hab ich natürlich gleich für mich reserviert:

Erstmal die Kerzen, und der feine Kürbiskopp

Kerzchen im Wohnzimmerfenster und an Mimis Kratzbaum, 

sieht das nicht schön gemütlich aus? 

Herbstblätter, die auch leuchten, und draußen im Flur brannte ein feines, elektrisches Teelicht, 

das ist, wenn es aus ist, richtig orangefarben, so hübsch. 

große Laterne vor dem Kamin und die schöne rote Kerze

die mag ich so gerne. 

Guckt mal, wer am Kürbiskopp liegt

der Fledermausstein von Brigitte/Plauen, sieht doch klasse aus, was?

Und nun….tadaaaaa….

Der Kamin ist an!

Das war nun mein Beitrag zum leuchten, den nächsten Lichtblick macht euch jetzt mein Redaktionskollege Bruno, denn er hat….ach, nee, das soll er mal selber schreiben, büddeschön, Bruno, hier ist die Feder für dich!

Ja, da bin icke, ihr Lieben, euer Bruno, und ihr werdet kaum glauben, was ich mir unter meine Tatzen gerissen habe, ick steh nämlich jetzt Modell für die neuesten Kreationen in Richtung Wintermode für dieses Jahr von der Frau Chefredakteurin, Vorhang auf!

Naaaa, da staunt ihr, wat, Schal und Mütze, selbstgestrickt von unserer Frau Chefredakteurin, den Schal gab es schon, die Mütze ist neu.

Da kommt man doch hervorragend durch den arktischsten Winter mit, oder was meint ihr? Außerdem finde ich, daß mir die Farbe ausnehmend gut steht, aber ich hab ja für den Winter ein dickes Eisbärenfell, da überlass ich die warmen Dinger doch lieber der Frau Chefredakteurin. 

Das ist eine Jacke, die noch dazu gehört und auch schon länger fertig war, Frau Chefredakteurin hat Restgarn verwertet. Genau wie bei dieser neuen Mütze

das ist doch ein Prachtstück, mmmhhh? Kommt übrigens oben noch ein Bommel drauf, soweit war die Frau Chefredakteurin noch nicht. 

Ich finde, Mützen stehen mir gut, was meint ihr? Meine Kollegen/innen haben irgendwie blöd gegrinst, versteh ich nicht! Ick find mir schick!

Superschick!!!

Fürs Modell stehen durfte ich sogar mal in die geliebte Hängematte von Mimi, ich glaub, sie hat sich gefreut, daß die mal wieder belegt war. Das ist aber auch ein gemütliches Teil! 

Als ich da so drin saß, kam der Frau Chefredakteurin eine Idee, wenn schon ich den Part mit Modell stehen mache, dann die anderen alle flugs dazu, große Fotosession bei der Redaktionssitzung, 😂😎!

Einmal mit mir ganz zuoberst, da fehlt aber Luzia, jetzt aber mit alle Mann/Frau

na, und da hängen wir doch jetzt auch nochmal das Selfie in voller Pracht mit dran:

So, gesamte Redaktion zum Fototermin angetreten! 😊

Ich bin aber noch nicht ganz am Ende meiner Lichtblicke für euch, denn ich hab die Frau Chefredakteurin im Schlafzimmer noch auf was aufmerksam gemacht, auf was wir uns jetzt alle wieder freuen, guckt:

Die Weihnachtskakteen

setzen die ersten Blüten an!

Schön, nicht wahr? Solche Blüten jedes Jahr wieder sagt die Frau Chefredakteurin sind Hoffnungszeichen! 

Damit sind wir am Ende unserer redaktionellen Beiträge angekommen, aber wie könnte es anders sein, wo wir hier doch eine alte Tradition aus Mimis Zeiten haben wieder aufleben lassen, nämlich den fröhlichen Montagsbeginn, da muß doch auch noch was von Mimi in heaven folgen, und das kommt nun auch, denn

Mimi hätte da noch ein schönes, passendes Lied zu unserem heutigen Eintrag, ihr Lieblingslied von Reinhard Mey, das ihr die Frau Chefredakteurin so oft vorgesungen hat, es war ja ihr Lied:

https://www.reinhard-mey.de/texte/alben/alles-ist-gut

Und dazu passend hat jetzt die Frau Chefredakteurin nochmal ein schönes Gedicht. 

Segen sei mit dir,
der Segen strahlenden Lichtes,
Licht um dich her
und innen in deinem Herzen,
Sonnenschein leuchte dir
und erwärme dein Herz,
bis es zu blühen beginnt
wie ein großes Torffeuer,
und der Fremde tritt näher,
um sich daran zu wärmen.

Aus deinen Augen strahle
gesegnetes Licht,
wie zwei Kerzen
in den Fenstern eines Hauses,
die den Wanderer locken,
Schutz zu suchen dort drinnen
vor der stürmischen Nacht.

Wen du auch triffst,
wenn du über die Straße gehst,
ein freundlicher Blick von dir
möge ihn treffen.

(Altirischer Segenswunsch)

Wir bräuchten für diesen Montag noch ein paar abkömmliche Daumen zum drücken, denn meine Schwiegertochter hat heute ihren neuen Termin im Krankenhaus, bei dem sich das weitere Vorgehen bezüglich ihres Bandscheibenvorfalls entscheiden wird! Danke! ❤❤❤

Und noch ein letzter Lichtblick aus den vergangenen Tagen, der soll jetzt hier zum traditionellen fröhlichen Abschluß führen: Das unsägliche Trumpeltier aus Amerika ist Geschichte! 

Congratulations, Mr. President-elect Joe Biden, good luck! 

Dazu hätten wir jetzt noch was richtig lustiges zum Ende unseres Eintrags, ein Video zum Thema das Trumpeltier räumt nicht freiwillig das Feld:

https://funpot.net/?136799

Wir haben uns gebrezelt beim angucken! 😂🤣😂

Damit wünschen wir euch allen nun eine frohe, leuchtende neue Woche mit hoffentlich vielen Lichtblicken, paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger 

mit Mimi in heaven, Bruno und Luzia. 

Habts fein!  

St. Martin – wir leuchten und teilen!

Sankt Martin

Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin ritt durch Schnee und Wind,
sein Ross, das trug ihn fort geschwind.
Sankt Martin ritt mit leichtem Mut,
sein Mantel deckt ihn warm und gut.

Im Schnee saß, im Schnee saß,
im Schnee, da saß ein armer Mann,
hat Kleider nicht, hat Lumpen an:
„Oh helft mir doch in meiner Not,
sonst ist der bittre Frost mein Tod!“

Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin zieht die Zügel an,
sein Ross steht still beim braven Mann.
Sankt Martin mit dem Schwerte teilt
den warmen Mantel unverweilt.

Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin gibt den halben still,
der Bettler rasch ihm danken will.
Sankt Martin aber ritt in Eil
hinweg mit seinem Mantelteil.

Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin legt sich müd zur Ruh,
da tritt im Traum der Herr hinzu.
Er trägt des Mantels Stück als Kleid,
sein Antlitz strahlet Lieblichkeit.

Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin sieht ihn staunend an,
der Herr zeigt ihm die Wege an.
Er fährt in seine Kirch’ ihn ein
und Martin will sein Jünger sein.

Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin wurde Priester gar
und dient fromm an dem Altar.
Das ziert ihn wohl bis an das Grab,
zuletzt trug er den Bischofstab.

 

Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin, o du Gottesmann,
nun höre unser Flehen an.
O bitt für uns in dieser Zeit
und führe uns zur Seligkeit.

(Volkslied)

Ich geh mit meiner Laterne

Ich geh mit meiner Laterne
und meine Laterne mit mir.
Dort oben leuchten die Sterne und unten,
leuchten wir.
Ein Lichtermeer zu Martins Ehr!
rabimmel- rabammel-rabum

Ich geh mit meiner Laterne
und meine Laterne mit mir.
Dort oben leuchten die Sterne und unten,
leuchten wir.
Laternenlicht, verlösch mir nicht!
rabimmel- rabammel-rabum

   

Ich geh mit meiner Laterne
und meine Laterne mit mir.
Dort oben leuchten die Sterne und unten,
leuchten wir.
Mein Licht ist aus, ich geh nach Haus.
rabimmel- rabammel-rabum

(Volkslied)

Laterne, Laterne

Laterne, Laterne,
Sonne, Mond und Sterne,
brenne auf mein Licht,
brenne auf mein Licht,
aber nur meine liebe Laterne nicht.

Laterne, Laterne,
Sonne, Mond und Sterne,
sperrt ihn ein, den Wind,
sperrt ihn ein, den Wind,
er soll warten, bis wir zu Hause sind.

Laterne, Laterne,
Sonne, Mond und Sterne,
bleibe hell, mein Licht,
bleibe hell, mein Licht,
sonst strahlt meine liebe Laterne nicht.

(Text und Melodie: trad. aus Norddeutschland)

Laternenlied

Abends, wenn es dunkel wird,
und die Fledermaus schon schwirrt,
gehn wir mit Laternen aus
in den Garten hinterm Haus,
und im Auf- und Niederwallen
lassen wir das Lied erschallen:
Laterne, Laterne,
Sonne, Mond und Sterne.

 

Wie so lieblich aus dem Grün
fern und nah die Lichter glühn,
schimmern auf den hellen Steig,
spiegeln sich im schwarzen Teich;
rosig aus dem Dunkel leuchtet
manche Blume tau befeuchtet.
Laterne, Laterne,
Sonne, Mond und Sterne!

Plötzlich aus dem Wolkentor
kommt der gute Mond hervor,
wandelt seine Himmelsbahn
als ein Hauptlaternenmann,
leuchtet bei dem Sterngefunkel
lieblich aus dem blauen Dunkel.
Laterne, Laterne,
Sonne, Mond und Sterne!

Ei nun gehen wir nach Haus,
blasen die Laternen aus,
lassen Mond und Sternelein
leuchten in der Nacht allein,
bis die Sonne wird erwachen,
alle Lampen auszumachen.
Laterne, Laterne,
Sonne, Mond und Sterne!

(Heinrich Seidel)

Zum 6. Mal feiern wir nun hier im Blögchen den Martinstag, da gibt es nicht mehr viel neues zu finden, haben wir beide, euer aller Co-Autor Mimi  und ich uns gedacht, wir stimmen euch erst einmal mit den bekanntesten Martinsliedern aufs Fest ein. Und weil pünktlich zum heutigen Martinstag der Martinssommer zu Ende gegangen ist und sich der November in typischer Weise grau, trüb, windig und sogar mit bissel Regen präsentierte, die Laternchen zu St. Martin aber trotzdem leuchten und der Tag des Heiligen Martin fest mit dem teilen verbunden ist, teilen wir mit euch jetzt alte und neue Martinsbilder.

 Ein ganz altes Bild, von St. Martin 2013, alle meine gesammelten Laternchen aus meinen und Björns Kindertagen aufgereiht am Wäscheständer, ehemals mein erstes Handy-Panoramabild, zudem sehr dunkel, das hat mir dann BrigitteE damals aufgehellt, hab ich mich so gefreut. Wie lang das her ist!

Schöne alte Bilder vom Laternelaufen hatten wir hier im Blögchen schon, zeigen wir jetzt nochmal und wir haben sogar noch neue gefunden:

(Laternenkinder, Peter Schwingen, 1837)

(Martinsabend, Eduard Geselschap, 1870)

(Sankt-Martins-Zug vor dem Düsseldorfer Rathaus, Heinrich Hermanns, 1905)

(Postkarte, datiert 10.11.1913. Titel: „Grüße vom Martinstag in Erfurt“)

(Ernst Oppler, Abend an der Ostsee)

Leuchtend geht es weiter, noch einmal meine gesammelten Laternchen, mit denen wir im letzten Jahr hier oben in unserem Eulennest einen Martinszug veranstaltet haben, Mimi und ich.

Unsere Grafschaft leuchtet auch so herrlich, dieser Herbst ist so intensiv von seinen Farben her, ich schrieb es neulich schon, das kommt schon fast an Indian-Summer ran! Da mußte ich natürlich doch wieder mit der Kamera gucken, daß ich dieses Leuchten für euch festhalten kann, los geht’s:

Die Grafschaft in der Dämmerung:

Am Samstag hab ich es dann mal am Tag fotografiert:

Goldtaler an der Birke vorm Haus!

Es gibt auch noch grüne Blätter!

Ist das nicht wunderschön? Ich liebe unser Eulennest, hihihi!

Und Burg Lirich thront über all der ganzen Herrlichkeit!

 Das ist mein Lieblingsherbstbaum, eine schlanke Birke, mit ihrem Goldschmuck direkt neben der dunklen Tanne, und der schwarz-weiße Stamm ist so ein schöner Kontrast.

Und all dieses herrliche herbstliche Leuchten, das wollten wir nun hier zum Martinstag mit euch teilen, um euch eine Freude zu machen, denn mit dem Teilen ist der Martinstag ja so fest verbunden, der Heilige Martin teilte seinen Mantel mit dem Bettler und rettete ihn vor dem erfrieren, und wir können heutzutage außer materiellen Gütern, mit denen wir alle noch reich gesegnet sind, auch Freude, Zeit und Aufmerksamkeit teilen, damit niemand in der Seele erfrieren muß.

Hab ich noch was vergessen, Mimi?

 Hi, Folks, na klar, hat der Dosenöffner noch was vergessen, was wir zum Martinstag noch mit euch teilen können, denn er fällt doch heuer auf einen Sonntag, na, Frauchen, und was darf da dann notwendig nicht fehlen? Mööönsch, der Stutenkerl, der Martinsbrezel und das leckere Gebäck zum Kaffee, Tee oder Kakao! Dann hol ich das jetzt mal nach hier, also büddeschön

  

 bedient euch  und laßt es euch schmecken! Wir, eure Tiere,  hätten natürlich auch gerne was ab! Ist ja schließlich Martinstag, teilen, hihihihi!

Ja, da hat Mimi mal wieder gut aufgepaßt beim Eintrag hier, die Leckereien zum heutigen Martinstag hätt ich wirklich fast vergessen. Und nun sind wir am Ende unseres Eintrags angelangt und wünschen euch allen einen wunderschönen Martinstag und Sonntag! Bleibt oder werdet alle gesund!

Habts fein! 

 

St. Martin in der Grafschaft

Kinderfest im Herbst

Doch ehe der Herbst uns ganz verläßt,
so bringt er uns noch ein Kinderfest:
Sobald es Abend, zieh’n wir aus
und wandern singend von Haus zu Haus,

und bitten dem heiligen Martin zu Ehren
uns kleinen Kindern was zu bescheeren.
Da reicht man uns Aepfel und Nüsse dar,
zuweilen auch Honigkuchen sogar.

Wir sprechen unsern Dank dafür aus
und wandern dann in ein anderes Haus.
Nun laßt uns heute singen auch
wie’s ist am Martinstag der Brauch!

( August Heinrich Hoffmann von Fallersleben)

Heute ist wieder Martinstag, in diesem Blögchen schon zum 6. Mal! Da mußte ich mir was einfallen lassen.

Da die Hauptschule in unserer Liricher Grafschaft schon längere Zeit geschlossen ist, zieht hier bei mir leider kein Martinszug mehr vorbei, da hab ich mir gedacht, wir inszenieren unseren hauseigenen St.-Martins-Zug für die Grafschaft. Das Wetter war auch so unsäglich, dustergrau, stürmisch und naß, eigentlich keine gute Voraussetzung für einen gelungenen Martinszug, aber siehe da: Pünktlich vor Zugbeginn klarte es herrlich auf:

Und die Grafschaft leuchtete in Herbstfarben, samt Burg Lirich!

Mimi war schon ganz aufgeregt

ein Laternenumzug auf Balkonien, wie fein, da muß sie doch mal schnell dazwischen:

 Hi, Folks,

guckt bloß mal, was ich für ein feines Kleidchen für unser Martinsfest hier gefunden habe:

Extra mit einem Laternchen für mich und mit unserem kleinen ZwischendurchmalBesucher-Eichhörnchen, hihihi!

Frauchen hat mir dann noch was vorgelesen, damit ich über den Heiligen Martin und das dazugehörende Brauchtum zu seinem Tag auch ein bissel Bescheid weiß, wenn ihr auch lesen wollt, büdde schön:

http://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/das-mussen-sie-uber-sankt-martin-wissen

Besonders das mit dem Teilen an St. Martin gefällt mir, den Mantel zu teilen war doch eine feine Idee vom Hl. Martin, für ihn und für den Bettler waren der halbe Mantel noch genug, um beide zu wärmen!

Mal gucken, wie das jetzt hier weiter geht, seid ihr auch so gespannt? Dann geb ich mal an Frauchen weiter!

Ja, so langsam wurde es dunkel draußen, Zeit, die Laternchen anzuzünden! Guck, Mimi!

Dann ziehen wir mal los mit unseren Laternchen

ins Wohnzimmer an Mimis Kratzbaum vorbei

und in die Küche

guckt mal, an diesem Laternchen hat Björn dazumalen beim basteln die Mama abgelichtet, hihihi,

und das damalige Klassentier, eine Vogel-Marionette namens Bibo!

Und auch St. Martin ist dabei!

Das Flecht-Laternchen hat schon bissel gelitten, aber das kann man wieder reparieren!

Ja, und wenn wir schon mit den Laternchen ziehen, dann müssen wir natürlich auch singen

http://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/martinslieder

und bei einem richtigen Martinszug kommt dann nun das Martinsfeuer und die Mantelteilung

(Der heilige Martin, Alfred Rethel, 1836)

Den St. Martin hatten wir nicht, aber ein „echtes“ Martinspferd

unser Mäxchen ist mitgezogen, hihihi, und hat sich sehr gefreut über seinen großen Auftritt!

Ja, Mimi, da sind wir nun am Ende von unserem Grafschafter Martinszug, aber weißt du, was noch fehlt? Nein? Der Brezel  oder der Stutenkerl  möchtest du auch? Fein, dann machen wir es uns jetzt drinnen gemütlich, mit einem Kaffee für mich und einem Schälchen Milch für dich und mit Stutenkerl und Brezel, lecker!

Und wir freuen uns, wenn euch unser Laternenumzug  durch unsere Grafschaft  mit unseren feinen Laternchen aus Björns Kindertagen  und meiner feinen Martins-Gans-Laterne  mit Kapelle und Musik  und lecker Brezel  und Stutenkerl  und mit mir und Mimi  gefallen hat!

Zum Schluß haben wir noch ein feines Video für euch, ein ganz besonders schöner Martinszug, guckt mal:

Und noch ein schönes:

Wir wünschen euch allen einen schönen Martinstag!

Habts fein! 

 

 

Wie die Gänse zu St. Martin kamen

21-1

Gänsecantate

Was haben wir Gänse für Kleidung an?
Gi ga gack?
Wir gehen barfuß allezeit
in einem weißen Federkleid.
Gi ga gack!
Wir haben nur einen Frack.

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Was trinken wir Gänse für einen Wein?
Gi ga gack!
Wir trinken nur den stärksten Wein,
das ist der Gänsewein allein,
Gi ga gack!
Ist stärker als Rum und Rak.

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Was haben wir Gänse für eine Kost?
Gi ga gack!
Des Sommers geh’n wir auf die Au
des Winters speist die Bauersfrau
Gi ga gack!
Uns aus dem Hafersack.

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Was reden wir Gänse für Sprachen doch?
Gi ga gack!
Wir könnten Professoren sein,
wir reden Griechisch und Latein,
Gi ga gack!
Ist unser Schnick und Schnack.

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Was machen wir Gänse am Martinstag?
Gi ga gack!
Man führt uns aus dem Stall hinaus
in einem fetten Martinsschmaus
Gi ga gack!
Und bricht uns das Genick.

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(August Heinrich Hoffmann von Fallersleben)

Und wieder einmal ist Martinstag, und da es den hier im Blögchen schon so oft gab, mußte wieder eine neue Idee her, da fielen mir die Martinsgänse und ihre Legende ein:

Wie die Gänse und der Hl. Martin zusammengekommen sind, ist umstritten. Damit der Hl. Martin und die Gänse zusammenpassen, hat man gleich mehrere Legenden erdacht: Nach der einen sollen ihn die Gänse durch ihr Geschnatter verraten haben, als er sich im Gefühl der Schwäche in den Gänsestall verkrochen hat, um nicht das schwere Amt eines Bischofs von Tours antreten zu müssen.

Nach der anderen hat sich der Heilige, als er schon Bischof war, durch das Gänsegeschnatter beim Predigen gestört gefühlt.

In einer Volksfabel preist schließlich die Gans, die dem Wolf entkommen ist, den Hl. Martin als Nothelfer.

Wie auch immer, die Gänse haben stets zum Martini dran glauben müssen, dieser Tag war schon in alten norwegischen Runenkalendern und noch im 19. Jahrhundert in den Tiroler Bauernkalendern einfach mit einer gemalten Gans bezeichnet.

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Martini als Zinstermin war auch der Ablieferungstag von Naturalien. So wurde die Martinsgans dem Lehrer oder dem Pfarrer als Deputat überreicht, später als Geschenk Verwandten oder Bekannten zugesandt und auch mit Martin Luther in Verbindung gebracht: Viele essen sie ihm zu Ehren, nur des Namens wegen.

Im übertragenen Sinne heißt „Martinsgans“ auch die Gabe, die zum Martinitag den Lehrern und Pfarrern als Lohn gebracht wurde, dem Lehrer meist von den Schulkindern. Das waren Geld und Lebensmittel, zu denen dann wieder die echte geschlachtete Gans gehörte.

(Quelle: Sybil Gräfin Schönfeldt, Das große Ravensburger Buch der Feste und Bräuche)

https://de.wikipedia.org/wiki/Martinstag

Soviel also zu den verschiedenen Erklärungen, wie der Heilige Martin mit den Gänsen zusammenkam. Es ist im übrigen auch Brauch, am Martinstag Gebildebrote oder andere Backwaren in Gansform zu backen, das ist vielleicht eine feine Option für alle, denen die Gänse halt leid tun, so schmecken sie ja bestimmt auch sehr gut!

Ob es Bilder gibt? Aber ja, vielleicht erinnert ihr euch noch, in einem Eintrag hier im Blögchen (ich glaub, das war bei unseren Frühlingsbeschwörungen, hihihi!) hab ich euch mal meine „Hausgänse“ gezeigt:

Foto1057 Mama mit einem Gänsekind  und

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die ganze Familie mit Gänsepapa!

Foto1059 stolzer Gänsepapa!

Ich liebe Wildgänse und ihren Vogelflug, vor allem im Herbst, genau wie die Kraniche, ihre Rufe beim Ziehen haben etwas so sehnsüchtiges, fernwehmäßiges!

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Machen wir doch mal einen Gänsemarsch:

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Sie fängt an.

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Hinterher!

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Chef kommt:

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Das waren die Gänse aus dem Kaisergarten, unser Tiergehege hier in Oberhausen.

Und da heute St. Martin ist, zeig ich euch natürlich auch noch meine geliebte Kinderlaterne

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Meine Ganslaterne, noch aus meinen Kindertagen!

Beim Stichwort „Gänse“ ist mir aber noch was eingefallen, nämlich eine ganz feine Fernseh-Serie aus den 80ger Jahren, „Die wunderbare Reise des kleinen Nils Holgersson mit den Wildgänsen“! Die Serie hat Björn so geliebt, er hat keine Folge davon verpaßt! Vielleicht erinnert sich der eine oder andere von euch noch daran, ich fand sie auch immer ganz wunderschön, sehr hübsch verfilmt nach dem Buch von Selma Lagerlöf. Ich hab auch was zur Gedächtnisauffrischung gefunden, wem es Spaß macht: Hier ist der erste Teil der Serie, wie alles begann:

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Damit nähern wir uns so langsam dem Ende des Eintrages zu St. Martin.

Ich wünsche euch allen einen wunderschönen Martinstag, euer aller Co-Autor Mimi schließt sich da natürlich wieder mit lieben Schnurrgrüßen an, abschied-von-balkonien-013 sie wird es sich heute so genüßlich in ihrer Hängematte gemütlich machen, denn sie ist mal wieder „Mimi allein zu Haus“, katzen-smilies-0001 denn ich bin morgen mit meinem Firmpatenkind und seinen Eltern und Schwester auf Shoppingtour, extra von ihm dazu eingeladen 

Am Abend ist Qualifikationsspiel für die WM, San Marino : Deutschland, falls ich bis dahin nicht wieder da sein sollte, laß ich schon mal ein Wedelfähnchen hier! Ich hoffe, ihr wedelt WIR dann auch ohne mich zum Sieg, lol!

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Und natürlich möchte ich es auch hier in meinem Blögchen nicht versäumen, unserem lieben Fiete-Eisbärchen eine gute Reise in sein neues Zuhause im Sóstó Zoo in Ungarn zu wünschen:

Zoo Rostock am 23.1.2016

(Zoo Rostock am 23.1.2016,Bild von BrigitteE)

Gute Reise, lieber „kleiner“ Bär, komm gut an, fühl dich wohl, alles Liebe und Gute für dich! Wir haben dich fest im Herzen!

Allen nochmals einen wunderschönen Martinstag gewunschen!

laternenumzug

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Habts fein!

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Ich geh mit meiner Laterne…

 

laternenumzug

Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir.
Dort oben leuchten die Sterne und unten leuchten wir.
Mein Licht ist schön, könnt ihr es sehn?
Rabimmel, rabammel, rabumm. Bumm bumm.

laterne_gelb

Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir.
Dort oben leuchten die Sterne und unten leuchten wir.
Ich trag mein Licht, ich fürcht mich nicht.
Rabimmel, rabammel, rabumm. Bumm bumm.

laterne_blau

 

Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir.
Dort oben leuchten die Sterne und unten leuchten wir.
Der Martinsmann, der zieht voran.
Rabimmel, rabammel, rabumm. Bumm bumm.

St. Martin

 

 

Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir.
Dort oben leuchten die Sterne und unten leuchten wir.
Laternenlicht, verlösch mir nicht.
Rabimmel, rabammel, rabumm. Bumm bumm.

laterne_blau

Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir.
Dort oben leuchten die Sterne und unten leuchten wir.
Wie schön das klingt, wenn jeder singt!
Rabimmel, rabammel, rabumm. Bumm bumm.

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Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir.
Dort oben leuchten die Sterne und unten leuchten wir.
Mein Licht ist aus, ich geh nach Haus.
Rabimmel, rabammel, rabumm. Bumm bumm.

(trad.)

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Laternelaufen ist ein herbstlicher Brauch, bei dem Kinder nach Einbrechen der Dunkelheit singend mit einer Laterne von Haus zu Haus ziehen oder an einem Laternenumzug durch die Straßen teilnehmen.

Vor allem in katholisch geprägten Regionen gibt es Sankt-Martins-Umzüge mit Laternen am Gedenktag des hl. Martin von Tours. In einigen evangelisch geprägten Regionen wird das Martinisingen zum Namenstag des Reformators Martin Lutherbereits am 10. November (Luthers Geburtstag) gefeiert. Im alemannischen Raum ist zudem der Brauch der Räbenlichter verbreitet.

Das Laternelaufen ist in vielen Regionen verbreitet und steht oft in direktem Zusammenhang mit dem Brauchtum um den Martinstag am 11. November. Regional finden sich zumeist unterschiedliche Varianten, in allen Varianten werden bei den Umzügen Lieder wie Ich geh mit meiner Laterne gesungen.

Die Laternen und Räbelichter werden oftmals, teils von den Kindern, selbst hergestellt.

(Quelle: Wikipedia)

Nun findet auch der Martinstag zum dritten Mal in diesem Blögchen statt, und da galt es wieder, sich etwas neues einfallen zu lassen, um nicht in die Wiederholungen zu geraten (wir sind ja hier nicht beim Fernsehen, hihihi!)

Und als ich beim suchen das oben eingestellte Lied so vor mich hinsummte, war schnell die Idee zu diesem Eintrag geboren:

Laternelaufen!

Generationen von Kindern haben in jedem Jahr mit Begeisterung an diesem feinen Fest teilgenommen, es gibt doch für Kinder kaum etwas schöneres, als abends spät, schon im dunklen, mit hell erleuchteten, meist selbstgebastelten Laternchen hinter dem Heiligen Martin auf seinem Schimmel durch die Straßen zu ziehen und die schönen Martinslieder zu singen.

Und da möchte ich euch nun für diesen Eintrag einmal ein paar schöne Videos von diesem Tag zeigen:

Ich glaub, da ist für jeden was dabei, von kurz bis lang!

Und da ja nun all die schönen Martinslieder notwendig zum Laternelaufen gehören, hab ich hier noch ein ganz niedliches Video:

So, finde ich, ist das Singen immer am schönsten!

Wie ihr ja alle wißt, guck ich ja auch immer gerne in „vergangene Zeiten“, und da hab ich natürlich auch zu diesem Thema gesucht und wieder schöne, alte Gemälde gefunden vom Brauch des Laternelaufens!

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(Laternenkinder, Peter Schwingen, 1837)

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(Martinsabend, Eduard Geselschap, 1870)

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(Sankt-Martins-Zug vor dem Düsseldorfer Rathaus, Heinrich Hermanns, 1905)

Wie schön sich der Zauber erhalten hat durch die Zeiten hindurch, nicht wahr?

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Foto2094 Foto2095 Foto2090 Die Laternen, die ich aus Björns Kinderzeiten aufbewahrt habe, machen hier nun den Schluß des Eintrages.

Als Abschluß meine eigene heißgeliebte Laterne aus Kindertagen

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und wer noch ein bissel Nostalgie aus unserem Blögchen möchte, kann ja noch mal in die alten Einträge schauen:

https://mimisdosenoeffner.wordpress.com/2013/11/12/hill-je-zinte-maetes-16826421/

https://mimisdosenoeffner.wordpress.com/2014/11/11/st-martin-19694626/

Damit wünsche ich euch allen einen wunderschönen Martinstag, und ich bitte alle, daran zu denken, daß der Martinstag und die Geschichte von Sankt Martin uns vor allen Dingen an das Teilen gemahnt mit den Menschen, die es nötig haben, die nicht so begünstigt sind wie wir, und gerade die „Tradition“ der Mantelteilung des Heiligen Martins zeigt, daß dabei niemand zu kurz kommt und keinem etwas weggenommen wird, sondern jeder jeweils eine wärmende Mantelhälfte besitzt! Gerade in diesen Zeiten jetzt und hier wieder einmal eine ganz wichtige Botschaft!

Habt alle eine frohen Martinstag!

St. Martin

 

 

 

 

 

 

St. Martin – einmal anders!

St. Martin

Sankt Martin

Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin ritt durch Schnee und Wind,
sein Roß, das trug ihn fort geschwind.
Sankt Martin ritt mit leichtem Mut,
sein Mantel deckt ihn warm und gut.

Im Schnee saß, im Schnee saß,
im Schnee, da saß ein armer Mann,
hat Kleider nicht, hat Lumpen an.
„O helft mir doch in meiner Not,
sonst ist der bittre Frost mein Tod!“

Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin zog die Zügel an,
sein Roß stand still beim armen Mann.
Sankt Martin mit dem Schwerte teilt
den warmen Mantel unverweilt.

Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin gab den halben still:
Der Bettler rasch ihm danken will,
Sankt Martin aber ritt in Eil
hinweg mit seinem Mantelteil.

(Verfasser unbekannt – Volksgut)

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(Joseph Anton Koch, Landschaft mit dem Hl. Martin, 1815)

Martinus wurde in Ungarn geboren, mit 18 Jahren getauft, war dann Einsiedler und Klostergründer bei Poitiers, gegen seinen Willen Bischof von Tours und berühmt und beliebt durch seine Wunderkraft und Menschenfreundlichkeit. Der Legende nach hat er einst seinen Mantel mit dem Schwert in zwei Stücke gehauen und mit dem Bettler geteilt und ist so das christliche Symbol für Mildtätigkeit geworden.
Der heilige Martin ist der Schutzheilige der Armen, der Reiter und der Soldaten, an seinem Tag begann früher das vierzigtätige Weihnachtsfasten, woran uns heute nur noch der pompöse Beginn des Karnevals erinnert. Sein Gedenktag wurde in einen Zeitabschnitt gelegt, in der in vorchristlicher Zeit ein dem Wotan geweihtes Herbstdankfest gefeiert wurde. Das ist der Grund, warum sich in das Martinsfest viele heidnische Gebräuche mischen.

Martinssommer nennt man die letzte milde Periode im Jahr.
Der Martinstag wird jedoch häufiger als Beginn des Winters betrachtet.
Martini ist vor allem in Süddeutschland das Ende des bäuerlichen Jahres. Früher war der Pachtzins fällig, ein neues Dienstjahr begann für das Gesinde. Es wechselte die Stelle und bekam die Martinibrezel mit auf den Weg.

Martinssingen ist der erste winterliche Heische-Umgang der Kinder, die vor den Häusern stehen bleiben, Martinslieder oder andere Lieder singen und dafür Äpfel, Süßigkeiten oder Geld empfangen.

(Quelle: Sybil Gräfin Schönfeldt, Das große Ravensburger Buch der Feste und Bräuche)

Nun ist also wieder Martinstag!
Im letzten Jahr hatten wir ja auch bereits einen Eintrag zum „hill`je Zinte Mätes“

http://midomo.blog.de/2013/11/12/hill-je-zinte-maetes-16826421/

und um euch nun nicht mit Wiederholungen zu langweilen, muß ich mir ja immer was einfallen lassen.;D:))

Da ich ja schon seit einiger Zeit hier bei mir eine größere Aufräumaktion gestartet hatte, ist mir auch für diesen Tag etwas in die Hände gefallen, lange nicht mehr gesehen, aber ganz lebendig in meiner Erinnerung, ein sehr schöner, reich bebildeter Bildband über die Romanischen Kirchen in Köln!
Schööön, die Fragezeichen wieder in euren Augen,:??: was haben denn nun die Romanischen Kirchen in Köln mit St. Martin zu tun? Naaa???

Genau, das hier:

Groß St. Martin ist eine der zwölf großen romanischen Kirchen in der Kölner Innenstadt. Sie steht in der Altstadt und ist eng umbaut mit Wohn- und Geschäftshäusern aus den 1970er und 1980er Jahren. Die dreischiffige Basilika mit ihrem kleeblattförmigen Ostchor und dem quadratischen Vierungsturm mit vier Ecktürmchen ist eines der markantesten Wahrzeichen im linksrheinischen Stadtpanorama.

Die Basilika wurde im 12. Jahrhundert in der Rheinvorstadt, einer ehemaligen Rheininsel, auf den Fundamenten römischer Bauten errichtet. Über mehrere Jahrhunderte diente sie als Abteikirche einer Benediktinerabtei, bis sie im 19. Jahrhundert nach der Säkularisation des Klosters als Pfarrkirche genutzt wurde. Luftangriffe während des Zweiten Weltkrieges richteten erhebliche Zerstörungen an der Kirche an. Der Turm wurde bis 1965 rekonstruiert. Die Wiederaufbauarbeiten dauerten bis 1985 an. 40 Jahre nach Kriegsende wurde die Kirche neu geweiht.

Seit 2009 steht Groß St. Martin wieder als Klosterkirche einer neugegründeten Filiale der Gemeinschaft von Jerusalem für Gläubige und Besucher offen. In der neu geschaffenen Krypta können Ausgrabungen aus römischer Zeit besichtigt werden.
Durch die Bezeichnung Groß St. Martin wird die Basilika von der deutlich kleineren und möglicherweise älteren, ebenfalls dem Heiligen Martin gewidmeten Marktkirche unterschieden, von der nur der Turm erhalten ist und die als Klein St. Martin bekannt ist.

(Quelle: Wikipedia)

Es lohnt sich, sich die weiteren Ausführungen von Wikipedia zu der herrlichen Basilika anzusehen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9F_St._Martin

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(James Webb, Rheinufer mit Dom und Groß St. Martin von Deutz aus, 1872)

Und wie hängt das mit dem Bildband zusammen, den ich wiederfand?
Er schubste eine meiner schönen Erinnerungen an, vor etlichen Jahren habe ich mit der KAB (Katholische Arbeitnehmer-Bewegung) meiner Kirchengemeinde hier an zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden an einer Besichtigungstour sämtlicher Romanischer Kirchen in Köln teilgenommen.

Es sind insgesamt 12 Romanische Kirchen

St. Andreas
St. Aposteln
St. Cäcilien
St. Georg
St. Gereon
St. Kunibert
St. Maria im Kapitol
St. Maria in Lyskirchen
Groß St. Martin
St. Pantaleon
St. Severin
St. Ursula

http://www.romanische-kirchen-koeln.de/

und es war eine wunderbare Besichtigungstour mit sehr kenntnisreicher Führung.

http://www.koelntourismus.de/sehenswertes-kultur/romanische-kirchen.html

Neben vielen anderen Informationen ist mir eines sehr im Gedächtnis geblieben, weil es ungeheuer beeindruckend und auch ein wenig verstörend war, die „Goldene Kammer von St. Ursula“, sie paßt zum November mit seinen Toten-Gedenktagen, das größte Beinhaus nördlich der Alpen

macht euch selbst ein Bild!

Aber natürlich endete unsere damalige Besichtigungstour nicht so „gruselig“,88|:no: sondern im Gegenteil, ganz wunderschön, nämlich mit einem Abschlußgottesdienst, der Vorabendmesse am Samstagabend, im Kölner Dom!
Das war ein krönender und ganz wunderbarer Abschluß dieser tollen Tour, der Kölner Dom ist ja an sich schon sehr beeindruckend, einer Messe beizuwohnen versetzt einem um Jahrhunderte zurück, weil einem bei der Raumhöhe, der Akustik und der Ausstattung zum Bewußtsein kommt, wie lange dieses Gotteshaus schon steht und wieviele unzählige Menschen in ihm schon gebetet haben, freudig, bittend, verzweifelt, glückselig! Alle Facetten menschlichen Lebens hat dieses Bauwerk erlebt, und als ich zur Kommunionsausteilung durch den Mittelgang zum Altar gegangen bin, hatte ich fast physisch das Gefühl, das die Vergangenheit „neben mir“ geht! Überwältigend!

Aber da das Leben ja ein ewiger Wechsel ist, fällt mir natürlich auch noch eine lustige Anekdote ein, wir sind nach dem Gottesdienst noch in einem Brauhaus eingekehrt, und außer dem üblichen Kölsch;) gab es da eine Meterbratwurst,:??::)) das ist so klasse, da kann man Bratwurst wirklich „meterweise“ bestellen, und genauso wird sie auch serviert! Das war natürlich eine Gaudi!:yes::))

Und nun kommen wir zum Abschluß dieses Eintrages doch noch mal auf den Ursprung zurück, den Martinstag, und mit ein paar stimmungsvollen Bildern dazu

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wünsche ich euch einen wunderschönen!

Dem Sonnenuntergang nach zu urteilen

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vielleicht wieder ein „Martinssommer“?:yes:;D

Habts fein!

:wave:

Der "hill`je Zinte Mätes"

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Laternenlied

Abends, wenn es dunkel wird,
und die Fledermaus schon schwirrt,
gehn wir mit Laternen aus
in den Garten hinterm Haus,
und im Auf- und Niederwallen
lassen wir das Lied erschallen:
Laterne, Laterne,
Sonne, Mond und Sterne.

Wie so lieblich aus dem Grün
fern und nah die Lichter glühn,
schimmern auf den hellen Steig,
spiegeln sich im schwarzen Teich;
rosig aus dem Dunkel leuchtet
manche Blume taubefeuchtet.
Laterne, Laterne,
Sonne, Mond und Sterne!

Plötzlich aus dem Wolkentor
kommt der gute Mond hervor,
wandelt seine Himmelsbahn
als ein Hauptlaternenmann.
Leuchtet bei dem Sterngefunkel
lieblich aus dem blauen Dunkel.
Laterne, Laterne,
Sonne, Mond und Sterne!

Ei nun gehen wir nach Haus,
blasen die Laternen aus,
lassen Mond und Sternelein
leuchten in der Nacht allein,
bis die Sonne wird erwachen,
alle Lampen auszumachen.
Laterne, Laterne,
Sonne, Mond und Sterne!

(Heinrich Seidel)

Der Martinstag am 11. November ist der Gedenktag des Hl. Martin von Tours. Das Datum ist von Martins Grablegung am 11. November 397 abgeleitet. Der Martinstag ist von zahlreichen Bräuchen geprägt, darunter das Martinsgansessen, der Martinszug und das Martinssingen.
In der von Byzanz beeinflußten Christenheit lag der Martinstag zunächst am Beginn der vierzigtägigen Fastenzeit ab dem 11. November, die vom Mittelalter bis in die Neuzeit hinein vor Weihnachten begangen wurde. Am letzten Tag vor Beginn dieser Fastenzeit konnten die Menschen – analog zur Fastnacht – noch einmal schlemmen. So wird noch heute beim rheinischen Karneval die neue „Session“ am 11. November ausgerufen. Daneben war der Martinstag auch der traditionelle Tag des Zehnten. Die Steuern wurden früher in Naturalien bezahlt, auch in Gänsen, da die bevorstehende Winterzeit das Durchfüttern der Tiere nur in einer eingeschränkten Zahl möglich machte. An diesem Tag begannen und endeten die Dienstverhältnisse, Pacht-, Zins- und Besoldungsfristen.

(Quelle: Wikipedia)

Welche Freude! Fragezeichen allwieder mal in euren Augen!:??:
War der Martinstag nicht gestern schon?:??:
Genauso isses!:yes:
Und da ich hier schon seit einigen Tagen von einer unbezwingbaren Aufräumwut heimgesucht werde,:)) ist mir dabei, welch ein netter Zufall, gestern Abend eine große Tüte in die Hände gefallen, über deren Inhalt ich mich sehr gefreut habe: Passend zum Martinstag die hübschen Laternchen, die im Laufe der Kindergarten- und Grundschulzeit meines Sohnes entstanden sind! Selbstgebastelt natürlich!

Diese Freude wollte ich unbedingt mit euch teilen, und hab dann gestern abend noch die feinen Laternchen alle an meinem Wäscheständer aufgehängt und fotografiert!;D
Es sind so schöne Erinnerungen an selige Kindertage, die eigenen, die meines Sohnes, seines und meines Patenkindes!
An Laternchen, selbstgebastelt oder gekauft, mit strahlenden Augen durch die dunklen Straßen getragen! Zur Zeit der echten Kerzen in den Laternchen gab es natürlich auch leider das eine oder andere kleine Unglück, und die Laternchen fingen Feuer! Da rollten dann die Tränchen,:'( und die Trauer über das hübsche Laternchen konnten auch die Martinsbrezeln nicht so ganz überdecken!:no:
Das Licht der echten Kerzen war ganz sicher schöner, aber in anbetracht der kleinen oben erwähnten Dramen finde ich die batteriebetriebenen Leuchten doch „entspannter“!
Ich hab als Kind immer sehr unsere „großen“ Jungen beneidet, die beim Martinszug brennende Fackeln tragen durften!88|
Und ich wollte immer so gerne einen großen, runden Mond als Laterne haben, aber das ist ein unerfüllter Wunsch geblieben! Ich glaub, darum sehe ich sie heute noch soooo gern!:yes:
Aber ein anderer Laternenwunsch ist in Erfüllung gegangen, eine „Martinsgans“, ich hab sie heute noch, guckt mal:

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Schön, nicht?

Ganz wunderschön fand und finde ich die Laternen aus schwarzem Karton, mit ausgeschnittenen Bildern, die mit Transpartenpapier hinterklebt werden!

Als Kind war St. Martin ein Höhepunkt im Jahreslauf, und wenn der Umzug mit der Schule beendet war und wir mit den immer noch brennenden Laternchen nach Hause gingen, ging es für mich zu Hause noch weiter, ich hab dann nämlich mit meinem Papa noch mal St. Martin nachgespielt, dazu mußte sich mein Vater auf den Boden setzen als armer Bettler, und ich bin als St. Martin um den Küchentisch „herumgeritten“, bis ich auf den „Bettler“ traf, in Ermangelung eines roten Umhangs erhielt mein Vater dann ein ausrangiertes Bettuch gegen den Frost!:)) Und die ganze Szenerie nur erhellt durch unseren damaligen Kohleofen und meiner Laterne! Herrlich war das!:yes:
Bei den Martinszügen mit meinem Sohn erinnere ich mich vor allem an den ersten noch so genau, es war so eine Freude, nun mit dem eigenen Kind mit dem Martinszug zu laufen, er war da erst 13 Monate alt, saß stolz mit seinem Laternchen in der kleinen Kinderfaust im Kinderwagen, strahlte wie ein Honigkuchenpferd, hat natürlich auch lauthals „mitgesungen“,;D und ist auf dem Rückweg eingeschlafen, selig und glücklich, und genauso selig und glücklich ist Mama mit dem Laternchen in der Hand mit ihm im Kinderwagen nach Hause gezogen!

Das waren nun meine Erinnerungen an St. Martin, ich denke mal, ihr habt auch eine Menge davon, und ich freu mich, wenn ich die hier wieder „anschubsen“ konnte!:yes:
Aber nun möchte ich euch doch auch endlich die „gesammelten Werke“ zeigen, die diesen Eintrag angestoßen haben!

Voilà!

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mit Flechttechnik

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über einem Luftballon

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als „Drachen“

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mit selbstgemalten Bildern

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mit Wachstechnik

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mit „Kruschelpapier“

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mit Herbstblättern

Dieses Bild ist jetzt eine Premiere, es ist mein erstes „Panoramabild“!

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und einmal wunderschön aufgehellt von BrigitteE! Danke!

Natürlich dürfen an St. Martin auch immer noch Kürbislaternen leuchten! So wie meine im Wohnzimmer!

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St. Martin ist ein Heiliger des Teilens, ich teile hier meine Freude mit euch, geteilte Freude ist doppelte Freude, geteiltes Leid ist halbes Leid, laßt uns nicht vergessen, zu teilen und zu helfen, wo es nottut!

In diesem Sinne wünsche ich euch einen frohen neuen Tag!

:wave: