Grafschafter Wochenanzeiger – „ich mööch zo Fooß noh Kölle jonn…..“

Heimweh nach Köln

In Köln am Rhing bin ich jebore,
ich han, un dat litt mir im Senn,
ming Muttersproch noch nit verlore,
dat es jet wo ich stolz drop ben.

Wenn ich su an ming Heimat denke
un sinn d’r Dom su vür mer stonn,
mööch ich tireck op Heim ahn schwenke,
ich mööch zo Fooß noh Kölle jonn,
mööch ich tireck op Heim ahn schwenke,
ich mööch zo Fooß noh Kölle jonn.

Un deit d’r Herrjott mich ens rofe,
däm Petrus sagen ich alsdann:
Ich kann et räuhig dir verzälle,
dat Sehnsucht ich noh Kölle han.

Wenn ich su an ming Heimat denke…

Un luuren ich vum Hemmelspözje
dereins he op ming Vatterstadt,
well stell ich noch do bovven sage,
wie jän ich dich, mi Kölle, hatt.

Wenn ich su an ming Heimat denke
un sinn d’r Dom su vür mer stonn,
mööch ich tireck op Heim ahn schwenke,
ich mööch zo Fooß noh Kölle jonn,
mööch ich tireck op Heim ahn schwenke,
ich mööch zo Fooß noh Kölle jonn.

(Text und Musik: Willi Ostermann, 1876 – 1936) 

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, sechs Monate lange hätte das Lied von Willi Ostermann mich hier als Sehnsuchtslied begleiten können, nun hat sich die Sehnsucht endlich erfüllt, eure Frau Chefredakteurin war zum Besuch und zur Wohnungsbesichtigung der neuen Wohnung bei ihren Kindern in Kölle. Und hat sowohl bei der Hin- als auch bei der Rückfahrt so bei sich gedacht, das hätte man durchaus auch wörtlich nehmen können, das Lied, da wäre man vielleicht schneller gewesen 🤣 aber alles der Reihe nach, da kommen wir später noch drauf zurück. 

Mittwoch hab ich dann alle Reisevorbereitungen getroffen, Rucksack gepackt, 

und als ich dabei aus dem Schlafzimmerfenster sah, entdeckte ich das hier:

einen Ballon auf seiner Reise, wie schön! 

Hab ich mich sehr drüber gefreut, ich hab hier schon lange keinen Ballon mehr gesehen. Ein feines Omen! 🎈

Am Abend vor der Fahrt am Donnerstag hat mein Bärenteam noch Regieanweisungen für die zwei Tage „allein zu Haus“ bekommen, 

wie man sieht, sind diese mit Begeisterung zur Kenntnis genommen worden. 🥳🤣

Am Tag der Hinreise, am Donnerstag, an dem eure Nachteule 🦉 zu ungewohnt früher Stunde bereits auf den Beinen war, präsentierte sich ein vorfreudiger Himmel über der Grafschaft

während der beiden Tage war das Wetter aber bissel durchwachsen, am Donnerstagabend hat es sogar wie aus Kübeln geschüttet, aber da saßen wir alle gemütlich drinnen und der rauschende Sommerregen hat eigentlich nur noch die Gemütlichkeit erhöht. Die Temperaturen waren ohnehin angenehm bis warm. 

Und so machte ich mich frohgemut am Donnerstag auf die Reise, die Bahntickets sind bereits am Vortag erstanden worden im nun wieder eröffneten Reisezentrum am Hauptbahnhof, Streckenverlauf und Zug sind nun anders als bei der Fahrt vorher nach Köln-Mülheim, denn nun wohnen die Kinder ja nicht mehr auf der „schäl Sick“. 😉😊 Außerdem führt die Bahn derzeit wieder Gleisbauarbeiten durch, was bedeutete, daß der Zug Umwege nehmen mußte und nicht alle sonst gewohnten Haltestellen auf der Fahrt von Oberhausen nach Köln bedient. Der Zug, der es an diesem Tag und auch zukünftig dann wurde bzw. wird, fährt ohnehin erst ab Duisburg, also ist einmal umsteigen angesagt. Was an sich ja kein Problem ist, aber hier kommen wir nun zum „träveling wis Deutsche Bahn“ 🚂🚃🚃🚃 🚆 😂 was die „Wise Guys“ ja schon so herrlich und treffend besungen haben: 

Schon in Duisburg hatte der Zug Verspätung, und ich weiß nicht mehr, wie oft wir auf freier Strecke gehalten haben, weil Signale auf Halt standen wegen anderer, bevorzugter Züge, die wahrscheinlich noch mehr Verspätungen hatten. Ab Düsseldorf-Hauptbahnhof verließ der Zug dann die gewohnte Strecke für die Umleitung, das bescherte uns dann noch einen gar nicht vorgesehenen längeren Aufenthalt im Solinger Hauptbahnhof. Letztlich kamen wir dann mit 40-minütiger Verspätung endlich in Köln-Ehrenfeld an, wo Björn mich schon erwartet hat. Wie er mir nach unserer freudigen Begrüßung auf dem Bahnsteig mitteilte, hatte man in Köln-Ehrenfeld die voraussichtliche Verspätung des Zuges dann nach etwa 20 Minuten vergeblichen Wartens auch endlich gemeldet! 🤣 Aber das war uns jetzt auch völlig wurscht, ich war endlich da!!! Und kann im übrigen mit großer Freude vermelden, daß die Haltestelle Köln-Ehrenfeld hinter dem Hauptbahnhof Köln liegt, eine Station, was bedeutet, daß ich nun bei künftigen genauso wie bei dieser Fahrt das Vergnügen haben werde, über die berühmte Hohenzollernbrücke in den Kölner Hauptbahnhof einzufahren, mit Blick auf den Dom!  😊❤

Vom Ehrenfelder Bahnhof sind wir dann zur neuen Wohnung der Kinder gelaufen, und ich hab schon ein bissel was von Ehrenfeld zu sehen bekommen, der erste Eindruck ist ein richtig guter, gefällt mir alles sehr. Feine kleine Geschäfte entlang der Straße, und ihre Wohnung liegt wieder, wie auch schon in Köln-Mülheim, in einer ruhigeren Seitenstraße, gesäumt von schönen, alten, hohen Bäumen, auch das gefällt mir richtig gut. 

Auch Björns Schwiegereltern waren am Donnerstag, ebenfalls übrigens zur ersten Wohnungsbesichtigung, eingeladen worden, und ihr könnt euch sicher alle vorstellen, was das für eine stürmische und freudige Begrüßung war von allen Seiten, endlich nach so langer Zeit war die Familie mal wieder beisammen, wir konnten uns alle wieder in die Arme schließen, das Gefühl war unbeschreiblich!

Da steht man vor Vergnügen Kopf!

Dann hat Björn eine Führung durch die neue Wohnung veranstaltet, ich bin so begeistert, die Wohnung ist so wunderschön! Ein Zimmer mehr, das nun Arbeitszimmer für Björn und Gästezimmer ist, in dem ich auf dieser feinen Schlafcouch später dann geschlafen habe:

Das ist es, das Arbeits- und Gästezimmer, hat Björn mir am späteren Abend noch mit der herrlich futuristischen Beleuchtung gezeigt, die er sich zugelegt hat, sieht das nicht super aus?

Die Farben kann man wechseln, ich war so begeistert! 

Ich liebe ja Badezimmer, und das neue von den Kindern finde ich so fein, guckt mal, 

das sind im übrigen alles Bilder von Björn, ich hatte zwar meinen Fotoapparat dabei, aber ich bin nicht doll zum knipsen gekommen vor lauter erzählen und lachen und fröhlich sein und beisammen sein genießen. Da hab ich mir die Erlaubnis zum mopsen hinterher von Björn eingeholt bei den Bildern, die er mir im Laufe der Zeit von der neuen Wohnung geschickt hatte. Das Bad kriegt noch eine feine Duschkabine, derzeit hängt nun bereits ein Duschvorhang. 

Alle Möbel aus der alten Wohnung haben wieder ihren Platz gefunden, lediglich die Küche paßte nicht so, wie sie vorher stand, aber da suchen die Kinder nun noch nach Ideen für eine gute Lösung, auf jeden Fall ist aber alles wieder funktionstüchtig. Wenn man ganztägig berufstätig ist, muß man sich die Zeit gut einteilen bei und nach einem Umzug, so gibt es halt immer noch was zu werkeln, auf jeden Fall können sie sowas von stolz auf die geleistete Arbeit sein, auch die Böden in allen Räumen sind selbst verlegt worden, größtenteils Laminat, sowohl Steffis Eltern als auch ich, wir waren wirklich begeistert und haben die Kinder gelobt und sind richtig stolz auf sie! 

Nach der Wohnungsbesichtigung haben wir es uns im wunderschönen Wohnzimmer gemütlich gemacht und in der neuen Eßecke dort Kaffee getrunken und lecker Kuchen gemümmelt, bei Kerzenschein und so wunderschön gedecktem Tisch, Steffi hatte das so herrlich stimmungsvoll gemacht. Von der Eßecke hab ich ein Bild noch aus den Umzugstagen, da stand alles noch bissel querbeet, aber so habt ihr einen kleinen Einblick, denkt euch die Kisten weg, den Schrank stilvoll eingeräumt, stellt euch eine sehr schöne schwarz-eiserne Gardinenstange über dem Fenster und bodenlange Gardinen an den Seiten sowie eine „beblumte“ Fensterbank und schöne Bilder an der Wand rechts vom Eßtisch vor, dann habt ihr den Ist-Zustand! 😉😊

Es ist herrlich gemütlich, ihr Wohnzimmer, vor allem die schöne neue Sofa-Ecke, 

vor der jetzt ein kleinerer, runder Glastisch steht, auch dies noch ein Bild relativ kurz nach dem Umzug. 

Am Abend haben wir dann lecker in der Eßecke gespeist, Steffi hatte ihre berühmte Lasagne gemacht, die ist so lecker, sie lebt von wechselnden Zutaten, und ist immer wieder ein neuer Genuß! Und bei lecker süffeln und Knabbereien haben wir einen sooooo schönen gemütlichen Abend gehabt, ihr könnt euch sicher alle vorstellen, wie sehr ich das genossen habe, die Kinder, das Beisammensein, das klönen, lachen, erzählen, die Gemeinschaft, das wieder einmal so richtig Mensch sein dürfen, und der draußen rauschende Sommerregen erhöhte noch die Wonne dieser Stunden. 🍀🍾🥂🍿🍷🍺🍽🌧

Nachdem Steffis Eltern dann später wieder nach Hause gefahren sind, haben wir es uns noch in trauter Runde gemütlich gemacht bis in die Nacht, aber irgendwann waren wir dann alle müde und haben uns in die Schlafgemächer zurückgezogen! 🛏🧸🌙⭐🥱😴

Zum Frühstück am nächsten Morgen hat Björn lecker Brötchen geholt, und wir sind genüßlich in den Tag gestartet. Und ich hab dann doch noch was fotografiert, nämlich das feine Balkonien von den Kindern mit Aussicht auf den Garten und Nachbarschaft, wo es viele Vögel, Eichhörnchen und Fledermäuse gibt! 🐦🐿🦇

Und Steffi hat ein ganz kleines Mini-Röschen auf Balkonien, das fand ich so schön, guckt mal:

Für die Rückfahrt haben mich beide zum Bahnhof begleitet, und trotz der randvoll schönen Tage war es halt doch wieder schwer, Abschied zu nehmen, aber ich hoffe natürlich inständigst, daß das nächste Wiedersehen nicht wieder so lange dauert. Bei der Rückfahrt war der Zug tatsächlich pünktlich, die Abfahrt hat sich aber dann doch wieder verzögert und die nächste Verspätung war drin, hielt sich aber auf der weiteren Strecke mit ähnlichem Inhalt wie bei der Hinfahrt doch mehr in Grenzen. Beim umsteigen in Duisburg nach Oberhausen zeigte die Bahn dann aber nochmal ihre „Fähigkeiten“, ausgeschildert war der Zug für Gleis 11, an Gleis 11 stand dann, heute fährt er von Gleis 10, dort angekommen, nach einigen Minuten: Nun doch von Gleis 13! Dabei blieb es dann auch und auf dem Stück von Duisburg nach Oberhausen hat er sich dann auch nicht verfahren! 🚂😂🤣😂

Mein Bärenteam hat mich dann zuhause wieder freudig und lautstark begrüßt, das war ein Jubel, Frau Chefredakteurin ist wieder da. Sie haben es sich offensichtlich aber prima gemütlich gemacht so ohne mich, und es gab weder Schäden noch sonstige Unbilden zu beklagen hier! So lob ich mir das! 

Nun hab ich am Samstag erstmal alles an schönen Eindrücken verarbeitet und sacken lassen und mich sehr auf die heutige Sonntagsausgabe mit meinem Bericht gefreut, auch der heutige Sonntag wird noch mit träumen von der Reise verbracht und dann hat uns alle am Montag der Alltag wieder. Mit den schönen Erinnerungen wird es endlich mal wieder leichter werden, in die neue Woche zu starten. 

Wir haben neben dem Gedicht mit einem Lied angefangen, so wollen wir unsere Sonntagsausgabe auch beenden, natürlich wieder mit einem Lied von Reinhard Mey, paßt so schön zum Eintrag, heißt „In meiner Stadt“ und beinhaltet die Zeilen: „In meiner Stadt wohnt der Gerechte und der Gemeine Tür an Tür, da wohnt das Gute und das Schlechte in schönem Einklang, scheint es mir. In Freuden und Kalamitätchen so wie in jeder anderen Stadt. Nur wohnt in meiner Stadt mein Mädchen und dafür lieb ich meine Stadt!“ Das kann ich schön abwandeln, denn in „meiner“ Stadt wohnen meine Kinder und dafür lieb ich „meine“ Stadt, Köln! 

Nun wünschen wir euch allen einen wunderschönen Sonntag, und einen guten Start in die neue Woche wieder, bleibt oder werdet alle gesund, paßt auf euch auf und haltet euch ans kölsche Grundgesetz! Mit allen Artikeln! Das wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habts fein!  

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Wolken, Wind und Wogen!

Der Gesang des Meeres

Wolken, meine Kinder, wandern gehen
wollt ihr? Fahret wohl! Auf Wiedersehen!
Eure wandellustigen Gestalten
kann ich nicht in Mutterbanden halten.

Ihr langweilet euch auf meinen Wogen,
dort die Erde hat euch angezogen:
Küsten, Klippen und des Leuchtturms Feuer!
Ziehet, Kinder! Geht auf Abenteuer!

Segelt, kühne Schiffer, in den Lüften!
Sucht die Gipfel! Ruhet über Klüften!
Brauet Stürme! Blitzet! Liefert Schlachten!
Traget glühnden Kampfes Purpurtrachten!

Rauscht im Regen! Murmelt in den Quellen!
Füllt die Brunnen! Rieselt in die Wellen!
Braust in Strömen durch die Lande nieder –
kommet, meine Kinder, kommet wieder!

(Conrad Ferdinand Meyer)

Liebe Leser unseres Grafschafter Wochenanzeiger,

in den letzten Tagen gab es wieder wunderbare, schöne und dramatische Himmelsbilder, die ich euch nun mal wieder präsentieren möchte, zum sonntäglichen Genießen, vielleicht mit einer Tasse Kaffee oder Tee.

               

Sonnenaufgang über Burg Lirich und der Grafschaft

Ich hab die Bilder nochmal als Dia-Show zusammengefaßt, gemütlich hintereinander gucken!

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Dramatischer Himmel am späten Abend! Die Bilder sind nicht nachbearbeitet, die Farben waren wirklich so!

Auch als Dia-Show:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Tolle Wolken über Burg Lirich und der Grafschaft:

Allwieder: Dia-Show!

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Wolken am Wohnzimmerfenster, also nach Süden raus, eigentlich Ausschuß, weil ich nicht auf das spiegelnde Innenlicht geachtet habe, aber ich finde sie irgendwie reizvoll, urteilt selbst:

Ihr erinnert euch sicher alle noch an unseren „Himmelsgaul“?

So sieht er in der beginnenden Dämmerung aus.

Somit hätten wir nun die Wolken aus dem Titel des Eintrags, der Wind war da auch schon dabei, denn er sorgte für die dramatischen Wolken. Wo bleiben nun aber die Wogen? Die haben eine besondere Geschichte, denn ich bin mal wieder dabei, mein Schlafzimmer ein bissel umzudekorieren, wie ihr wißt, liebe ich das Meer, selten genug kommt man dort hin, und da ich begründet aus der Meeresliebe maritime Deko liebe, habe ich mir das Meer jetzt ins Schlafzimmer geholt:

Mittels eines erworbenen Bildes, das ich auf Leinwand aufgezogen nun so im Schlafzimmer hängen habe, das beim einschlafen und aufwachen mein erster Blick aufs Meer fällt! So schön!!!

Das Bild hat eine wunderbare Stimmung, je nach Lichtverhältnissen entsteht wirklich entweder der Eindruck eines Sonnenaufgangs oder gegen Abend eines Sonnenuntergangs, und wenn es richtig dunkel ist, wirkt das Licht auf dem Bild wie Mondlicht, wunderschön, ich bin so richtig zufrieden mit meiner Neuerwerbung!

Mimi auch!

Das war er nun, der Eintrag zu Wolken, Wind und Wogen, und wenn ihr jetzt meint, das ganze hat so ein bissel eine wehmütige Stimmung, so liegt ihr nicht falsch, der August hat seinen Zenit bereits überschritten, es fallen wieder die Laurentiustränen, die Abschiedstränen des Sommers, eigentlich die Perseiden, ein jährlich wiederkehrender Meteorstrom, der in den Tagen um und ab dem 12. August ein Maximum an Sternschnuppen aufweist

der Sommer nimmt langsam seinen Abschied, die Abende dunkeln wieder früher, und eine kleine Ahnung von Herbst liegt bereits in der Luft.

Aber Abschied heißt eben auch Neubeginn, und so freuen wir uns so gaaaanz langsam auf den Herbst vor, der sich doch sicher wieder genießen lassen wird, mit all seinen Farben und Ernten, und mit den Freuden, die er dann wieder mitbringt, zum Beispiel die, daß wieder die Kerzenzeit beginnt, da wir hier ja schon bei Wogen und Meer waren, hab ich mich schon mal vorgefreut mit einem wunderbaren Duftkerzchen, gerade jetzt, wo ich diesen Eintrag schreibe, duftet es hier um mich her, mein Maxi-Teelicht mit dem poetischen Namen „Auszeit am Meer“

ein Duft „von salziger Meeresluft und maritimen Noten, ergänzt durch blumige Essenzen von Gardenie und Seerose“, so die Angaben des Herstellers. Wie ich das beschreibe? Mmmmmhhhhhhh!!!!

Zum Abschluß hab ich auch noch das namensgebende Lied für euch, als mir der Titel hier eingefallen ist, wußte ich, da war noch was, und richtig, es ist ein Liedtitel von Freddy Quinn, auch ein bissel wehmütig, aber trotzdem schön, ich hoffe, es gefällt euch!

Das gesamte Redaktionsteam wünscht euch allen einen wunderschönen und entspannten Sonntag, genießt ihn, genießt das Leben und den Augenblick, denn beide sind kostbar!

Eure Chefredakteurin Monika mit eurer Reporterin Mimi und natürlich mit eurem Volontär Ruddi!

Habts fein!

 

 

Türchen 3

  

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r

Türchen 

Äpfel, Nuss und Mandelkern‘
essen viele Menschen gern.


Doch Thunfisch und Geflügelstück
sind der Katzen Glück.


Kommt dazu noch Mauseklein,
könnte es nicht schöner sein,


und mit Leberwurstkonfekt
wird das Fest perfekt.

(Rani Stubulinski, frei nach Theodor Storm)

 Hi, Folks, Montag isses wieder, und das ist traditionsgemäß mein Türchentag hier im Adventskalender im Blögchen vom Dosenöffner, denn die Montage müssen immer lustig werden, alldieweil die Leute hier, die noch keine Rentiere sind wie mein Frauchen, eben Montags nach dem Wochenende wieder arbeiten müssen und dann meist alle „not amused“ sind, lach!

Ich hoffe, da war das wunderschöne Gedicht von meiner Freundin Rani gleich der richtige Einstieg in das Türchen Nr. 3, das ist doch wonnig, nicht wahr?

Wonnig war auch unser Start hier in die Adventszeit, ich mag es ja gerne, wenn mein Dosenöffner hier wieder alles schmückt und dann wieder alles so gemütlich wird, außer natürlich, wenn er dabei in Hektik verfällt, das ist nicht schön, dann kann mir nämlich auch schon mal das hier passieren:

Ansonsten mag ich aber des Dosenöffners Kramereien, sie muß dazu ja auch ihren Schrank öffnen, in dem die ganzen Herrlichkeiten sind, da kann ich dann auch immer so schön stöbern! 

Hihihi, ich bin dann immer zu schnell für die Knipse von der Mamarazzi!

Ja, so ist das dann hier, Folks, wenn wir den Advent vorbereiten. In diesem Jahr war das aber alles schon mal sehr relaxed zu Beginn, ich zeig euch jetzt mal was, das fand ich auch so schön, mein Frauchen war nämlich am Samstagmorgen aufgrund eines dringenden Bedürfnisses (hab ich das nicht klasse umschrieben, lach?!) mal früh auf, und da haben wir so einen schönen Sonnenaufgang gesehen, paßt mal auf:

Erst mal ganz zartes, erstes Licht

aber dann….rosarote Wölkchen, Frauchen liebt bei solchen Bildern immer die „Scherenschnittbäume“ so sehr,

das mußte ich mir genauer angucken

hach, schöööön, Frauchen, mach mal weiter!

Sieht die Birke nicht wunderhübsch aus? Ich hatte auch meinen Spaß, zumal auch die Vögelchen schon wieder unterwegs waren, vor allem die kleinen Meisen, da kann man gar nicht so schnell hin und her gucken, wie die hektisch fliegen, hihihihi!

Schöner Aussichtsplatz, nicht wahr?

Durch die Gardine geht gucken auch

dann hab ich, sagt Frauchen, beim gucken einen „Weichzeichner“, ich glaub, sie meint, dann ist das draußen wie nebelig!

Neugierige Mimi

Frauchen sagt, das ist ihr Lieblingsbild!

Schön, so ein Morgen, Frauchen!

Gehst du jetzt wieder schlafen?

Ok, ich peil auch mal noch meine Hängematte an

guckt mal, meine Schnurrhaare!!!

Na, dann nochmal guts Nächtle, Frauchen, ich guck noch bissel!

Ja, ihr lieben Leser in unserem Blögchen hier alle, das war dann mal mein erster Beitrag zum Adventskalender von Frauchen, ich hoffe, er hat euch den Montag bissel versüßt, wir lesen uns hier auf jeden Fall noch öfter, schließlich bin ich ja nicht umsonst der Co-Autor von diesem Blögchen!

Kommt alle gut wieder in die neue Woche und habt einen feinen Montag, wünschen euch  Mimi und Frauchen Monika.

Habts fein! 

Sonnenaufgang in der Grafschaft


Frühe

Im Osten graut’s, der Nebel fällt,
wer weiß, wie bald sich’s rühret!
Doch schwer im Schlaf noch ruht die Welt,
von allem nichts verspüret.

Nur eine frühe Lerche steigt,
es hat ihr was geträumet
vom Lichte, wenn noch alles schweigt,
das kaum die Höhen säumet.

(Joseph von Eichendorff)

Gestern morgen war ich aufgrund einer biologisch bedingten senilen Bettflucht (ich mußte mal, lol!) früh auf, beim Blick aus dem Fenster war zu ahnen, daß es einen herrlichen Sonnenaufgang geben wird, also flugs die Kamera geholt und auf die Lauer gelegt! Es hat sich gelohnt: Sonnenaufgang in der Grafschaft!

Vom Küchenfenster aus fotografiert, ich laß jetzt einfach Bilder sprechen:

Na, was kommt denn da nun auf die Fensterbank gehüppt?!

Na, ich, Mimi, euer Co-Autor, kann ja nicht angehen, daß der Dosenöffner hier so einen schönen Sonnenaufgang ganz ohne mich fotografiert, ich will auch gucken!

Vorsichtig umdrehen (sie hat wirklich nichts von der Fensterbank runtergeschmissen, dabei steht da einiges drauf, lol!) …….

…..so, nun kann ich auch gucken!

Schööööön, Frauchen, das gefällt mir, ich geh mal zur Seite, kannst du weiter machen!

Ist das nicht herrlich, Folks? 

Mimi trollte sich dann wieder in ihr Gästebett, hihihi,

und flirtete noch ein bissel mit dem schicken Kater im Spiegel, lol!

ich bin dann auch wieder ins Bettchen getrappelt!

Gute Nacht, kommt alle gut wieder in den neuen Tag und habt einen wunderschönen WTT!

 

 

Sonnenblumen zum Geburtstag

16

Hab Sonne im Herzen…

Hab Sonne im Herzen,
ob’s stürmt oder schneit,
ob der Himmel voll Wolken,
die Erde voll Streit …
hab Sonne im Herzen,
dann komme was mag:
das leuchtet voll Licht dir
den dunkelsten Tag!

16

Hab ein Lied auf den Lippen
mit fröhlichem Klang,
und macht auch des Alltags
Gedränge dich bang …
hab ein Lied auf den Lippen,
dann komme was mag:
das hilft dir verwinden
den einsamsten Tag!

note_24

Hab ein Wort auch für andre
in Sorg und in Pein
und sag, was dich selber
so frohgemut lässt sein:
Hab ein Lied auf den Lippen,
verlier nie den Mut,
hab Sonne im Herzen,
und alles wird gut!

16

(Cäsar Flaischlen)

Wir haben wieder ein Geburtstagskind!

Unsere zweite Löwin, dem Sternzeichen nach,

67

die liebe Britta-Gudrun, hat heute ihren Ehrentag, zu dem wir alle hier ganz herzlichst gratulieren!

Und dir den Tag vergolden und sonnig machen, womit geht das am besten? Mit Blumen, und in diesem Fall mit Sonnenblumen

Foto1720Foto1722Foto1720

da  schließt sich jetzt dein Kater Django Django WM 14 mal mit einem feinen Bild für dich an

Sunflower20cat

Darf Mimi natürlich nicht fehlen und reiht sich gleich in die Schar der Gratulanten ein:

Mimi mit Sonnenblumen Liebe Britta-Gudrun, einen ganz lieben Geburtstagsgruß von mir mit lieben Schnurrgrüßen!

Und stilecht mit Sonnenblumen ums Glas stoßen wir hier jetzt auf deinen Geburtstag und auf deine Gesundheit an:

blumen-0002

Prost! Auf dich!

Tiere spielen bei dir genauso wie hier im Blögchen ja auch eine große Rolle, allen voran dein Sternzeichen- und Lieblingstier,

animaatjes-leeuwen-74210 der Löwe, der zudem ebenso wunderschön golden ist wie die Sonnenblumen!

animaatjes-leeuwen-46973

animaatjes-leeuwen-75609

Mimi hat auch noch so ein feines für den Löwen-Reigen hier gefunden:

animaatjes-leeuwen-04327 Sie fand sich toll so in Gesellschaft ihrer größeren Verwandten, hihihi!

Bei der Farbe hab ich mich an etwas erinnert, was du mir mal geschickt hattest, dein kleines Eichhorn, daß sich bei dir am Meisenknödel gütlich tat und danach zufrieden auf der Fensterbank pennte, ohne sich von den eigentlichen Futterempfängern, den Meisen, stören zu lassen:

Eichhörnchen III

Eichhörnchen pennt Meise futtert

Meislein am Knödel, Puschelschwanz vom pennenden Eichhorn unten am Fensterrahmen, hihihi!

Es wollte dir zum Geburtstag nochmal eine Freude machen! Mit deinen Bildern hier im Blögchen!

Zu deinem Geburtstag haben wir natürlich keine Kosten und Mühen gescheut, hihihi, und haben auch die großen Meister gebeten, dir bildlich zu gratulieren!

Van_Gogh_Twelve_Sunflowers

(12 Sonnenblumen, Vincent van Gogh, Januar 1889)

1024px-Peder_Mønsted_-_Pige_der_strikker_i_döråbning

(Peder Mønsted – Pige der strikker i döråbning, 1909)

Deine Lieblingsvögel, die Mauersegler, haben mir neulich die Freude gemacht, sich, wenn auch bissel weit entfernt, von mir fotografieren zu lassen, sie waren tatsächlich in diesem Jahr bis weit in den August noch da!

Schwalben Mitte August 2016 002

Schwalben Mitte August 2016 004

Und du hast wieder die große Freude gehabt, daß dein diesjähriger aufgepäppelter Mauerseglerfindling Tweetie seinen Start nach Afrika bilderbuchgemäß angetreten hat, wie haben wir uns alle wieder darüber gefreut!

fruehling-0002

Und damit wünschen wir dir nun von Herzen einen wunderschönen Geburtstagstag, vom Sonnenaufgang animaatjes-zonsondergang-88071 bis zum Sonnenuntergang,animaatjes-zonsondergang-85488 feiere schön und laß dich feiern, nochmals alles Liebe und Gute für dich und ein gutes neues Lebensjahr!

blume-0511 blume-0511

Alle lieben Wünsche von Monika und Mimi! blume-0457