Grafschafter Wochenanzeiger – Wunschgedanken

Die Baumstämme werden wie Menschen jetzt warm

Die Baumstämme werden wie Menschen jetzt warm,
sie nehmen den Sonnenschein gern in den Arm.


Der Schnee rund um den Stamm entweicht,
soweit des Baumes Wurzel reicht.
Die Schneeglocken hocken da rund in Scharen
begrüßt von den Staren.


Auf graslosem Boden bloß Keim bei Keim,
beim kahlen Baum duftet’s nach Honigseim,
es duftet nach Liebe, dem Frost entronnen,
erste Blüte und letzter Schnee sich dort sonnen.

(Max Dauthendey, 1867 – 1918, deutscher Dichter und Maler)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, zuerst einmal eine ganz aktuelle Meldung aus der Grafschaft und den Redaktionsräumen beim schreiben der Frau Chefredakteurin an unserem Eintrag hier genau um 1.14 MEZ: Es hat geschneit, die Grafschaft hüllt sich in nächtliches Weiß, romantisch und schön, Beweisfotos gibt es später, lach, denn wir haben zwar welche gemacht, aber keine Lust, die jetzt noch zwischen dem schreiben hier hochzuladen! Und wenn er liegenbleibt, dann machen wir am heutigen Sonntag ohnehin noch viel mehr davon! Mein Redaktionsteam ist ganz aufgeregt und guckt an den Fenstern, und hofft natürlich inständigst, daß er liegen bleibt! 

Denn dem Eintrag dieser Sonntagsausgabe vom Grafschafter ging eine ohnehin recht turbulente Redaktionssitzung am Freitag voraus, der Lockdown und die vorherigen unsäglich grauen Tage so gänzlich ohne den allüberall ansonsten fallenden Schnee machte sich hier nun langsam auch in gereizten Nerven bemerkbar. In Anbetracht der ersten Sonntagsausgabe dieses Jahres hatten sich nämlich die Eisbären meiner Crew wieder was mit Schnee gewünscht, und Bruno erinnerte sich an ein Fensterbild der Frau Chefredakteurin mit Schneeglöckchen und meinte, das wäre doch was feines für sie alle. Tja, da gab es dann aber erst einmal mürrische Gesichter bei den beiden braun gefärbten Kollegen unseres Teams, immer bloß die Eisbären, die wären ja wohl das letzte Mal schon federführend gewesen, sie wollten auch mal wieder mit ran. In dieser gekippten Stimmung hatte dann mal wieder Ruddi die zündende Idee: Kollektive Teamarbeit, die Eisbären mit den Schneeglöckchen, die Braunbären…..? Ja, Frau Chefredakteurin, jetzt fehlt mir die Idee für das einbinden der Brownies in das Schneeglöckchenthema, hast du vielleicht…..? Hatte ich, und mein Vorschlag wurde begeistert aufgegriffen, laßt euch überraschen, und so hatte Ruddi mit seinem lieben Gemüt und der guten Anleitung durch seine geliebte Cheffin Mimi in heaven mit Hilfe der Frau Chefredakteurin die Wogen wieder geglättet. Nun, denn alle Mann ans Werk!

Frau Chefredakteurin mit Mimi in heaven, Ruddi, Bruno, Hamish, Otto und Luzia. 

„Wunschgedanken“ haben wir den Eintrag übertitelt, da waren in Ermangelung von Schneefall, der nun heute nachgeliefert worden ist, die Gedanken bereits bei den Schneeglöckchen, die ja in Eis und Schnee schon blühen, aber eben doch auch schon ein wenig Frühlingsahnen mitbringen. 

Die Schneeglöckchen (Galanthus) bilden eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae). Die etwa 20 Arten kommen von Mittel-, Südeuropa bis Vorderasien und den Kaukasus vor. Sie sind seit Jahrhunderten beliebte Zierpflanzen, da sie zu den ersten Blütenpflanzen des Vorfrühlings gehören. 

Der botanische Name Galanthus ist abgeleitet aus den griechischen Wörtern gála für Milch und ánthos für Blüte. Der deutsche Name „Schneeglöckchen“ bezieht sich auf das, den Frühling anzeigende Herausragen von Galanthus nivalis aus dem Schnee. Andere deutsche Trivialnamen sind: Frühlingsglöckchen, Hübsches Februar-Mädchen, Lichtmess-Glöckchen, Lichtmess-Glocken, Märzglöckchen, Märzveilchen, Marienkerzen, Milchblume, Schnee-Durchstecher, Schneetulpe, Weiße Jungfrau, Weißglatze.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Schneegl%C3%B6ckchen

Schneeglöckchen, diese zauberhaften kleinen, zarten Blüten, die ihren Namen nicht zu Unrecht haben und im Schnee schon blühen, die ersten Boten des nahenden Vorfrühlings. „Lichtmeß-Glöckchen“ heißen sie auch, abgeleitet aus einem alten Brauch, am 2. Februar, dem Lichtmeßtag, sie auf den Altar in der Kirche zu streuen, als Sinnbild der Reinheit und des nahenden Frühlings. 

Sie fungieren auch als Heilpflanze, aber Vorsicht! Schneeglöckchen sind giftig, der Wirkstoff aus den Zwiebeln heißt Galanthamin, in der Bachblütentherapie fördert und unterstützt die Blütenessenz Leichtigkeit, Akzeptanz des Vergänglichen, gibt Hoffnung – auch zu einem Neuanfang- und hilft, Dinge zu tun, die Freude machen. Eigentlich sehr verständlich, diese Wirkung für eine den Frühling ankündigende Pflanze. Aber etwas ganz besonderes vermag der Wirkstoff aus den Zwiebeln des Schneeglöckchens: Es vermag laut Erkenntnissen der Medizinforschung das Fortschreiten der Alzheimer-Krankheit zu bremsen. Er hemmt die Acetylcholin-Esterase (AChE),  wodurch es den Acetylcholin-Spiegel erhöht. Außerdem bindet Galanthamin auch an Acetylcholinrezeptoren und stimuliert auf diese Weise direkt die Neuronenfunktion. Diese Wirkung könnte ein Fortschreiten der Alzheimer-Krankheit aufhalten – im Gegensatz zu den bisherigen Wirkstoffen, wie Tacrin, die die Symptome der Erkrankung lediglich eine Zeitlang lindern können. 

Als weiße Blume gilt das Schneeglöckchen als Sinnbild für die keusche Jugendliebe. In der Blumensprache bedeutet es „Unwiderstehlich kam unsere Liebe“. 

Schneeglöckchen sind in der Kunst weit verbreitet, es wurde oft und von vielen Malern gemalt, zum Beispiel von Cicely Barker, einer englischen Malerin, deren Blumenelfen ich so sehr liebe. Das hübsche Bild darf ich hier nicht zeigen, es ist noch urheberrechtlich geschützt, aber verlinken darf ich, bitte schön:

https://www.etsy.com/de/listing/259311502/die-schneeglockchen-fee-cicely-mary

Das Bild hat sich meine Bärencrew ausgesucht, sie fanden es einfach zu schön, das niedliche kleine Rotkehlchen, das wir alle so mögen, mit den zarten Schneeglöckchen und den hübschen roten Hagebutten und dem leise rieselnden Schnee! 

Ich mag Schneeglöckchen sehr und erinnere mich immer noch voller Freude daran, daß Björns Papa in den Tagen unserer Jugendliebe mir immer ein kleines Sträußchen mitgebracht hat, am Duisburger Hauptbahnhof gab es dazumalen einen Blumenstand, der diese zarten kleinen Frühlingsblüten in jedem Jahr anbot! 

Das war nun das Gemeinschaftswerk meiner Eisbärencrew, und wie schlagen wir nun die Brücke zum Thema unserer beiden Braunbären? Über das Sträußchen, das ich gerade erwähnt habe, denn Hamish meinte, so ein feines Frühlingssträußchen würde sich doch hervorragend als Tischdekoration eignen, unser schottisches Bärchen liebt ja nun mal die Gemütlichkeit eines schönen Zuhauses, und als ich nickte und wir beide uns dabei so ansahen, da fiel mir ein, was ich in den unsäglichen Corona-Zeiten wirklich sehr vermisse: Tisch eindecken für Besuch, ob zum Frühstück, zum Kaffee oder zum mehrgängigen Menü, ich liebe es, Tische schön zu gestalten, mit allem was dazu gehört, schöner Tischwäsche, passende Gläser und Porzellan, und eben natürlich auch dem passenden Blumenschmuck, dabei fielen dann Otto noch meine gesammelten Gewürze aus dem Adventskalender ein, mit denen man nun so wunderbar eigentlich für Gäste kochen könnte, und da waren wir drei dann in unserem nostalgischen Element, denn derzeit geht das ja nun nur für meinen Hausstand hier, und auch Otto hat letztlich seine Handelsreisen auch weitgehendst eingestellt, wir wollen doch unseren Beitrag leisten zum besiegen von Corona. Und da haben wir drei uns nun ans virtuelle Werk gemacht hier:

Wo wir nun schon bei Schneeglöckchen als Tischdeko waren: Dazu würden sich die Teelichtgläser so wundervoll eignen 

sogar die noch weihnachtliche Decke würde passen. Und weiße Spitzentischbänder

da hätten wir dann auch gleich die hübschen Tischväschen für die Schneeglöckchen. 

Ein Teil meiner Sammeltassen, für den Kaffeetisch.

Ein zweites Teelichtglas

würde wunderbar zu Menüs passen, die wir mit den neuen, orientalischen Gewürzen kreieren würden, zum krönenden Abschluß eines solchen Mahls gäbe es stilecht Mokka:

Die Gewürze warten!

Hübsch verpackt in einem eigentlich für Teebeutel gedachten Holzschublädchen. 

Ein Gläschen in Ehren kann auch niemand verwehren, aber auch meine „besten“ Gläser warten schon lange auf mehr als nur mich, die ihnen die Ehre antun. 

Zum Frühstück hätten wir auch noch so viel hübsches Zeug, wie gesagt, ich liebe es, Tische einzudecken!

Marmeladentöpfchen, im Hintergrund prangt noch Blutorangengelee mit Glühweingewürz vom letzten Jahr. 

Deftige Küche ist euch lieber? Na, aber büdde schön:

Ein feiner Deckeltopf für lecker Gürkchen, samt Holzzange! 

Ich hab ja auch eine Nudelmaschine, 

da hätte ich auch mal wieder so Lust drauf, es macht so viel Freude und Spaß, zusammen mit dem Besuch Nudeln selber zu machen und vorzubereiten für ein feines, gemeinsames Nudelessen. Vielleicht auch mit solchen „grimmigen“ gefüllte-Nudeln-Hersteller:

Die hier

hab ich mal in allen Variationen gespült und gesammelt, Tomatenmarkdöschen von verschiedenen Herstellern, wunderbar wiederzuverwenden beim Nudel-Essen als Serviettenhalter!

Gleich mit noch ein paar hübschen Tischdeko-Ideen dabei und……dem Teelichtglas, das auch hier passend wäre und mit dem wir den Eintrag eingeläutet hatten. 

Zum krönenden Abschluß reichen wir euch nun aus der virtuellen Küche noch einen Espresso samt „Doces“, Süßes, Süßigkeiten, Konfekt auf portugiesisch! 

Und nun sind alle meine Bären meines Bärenteams wieder glücklich und ich auch! Haben wir doch wieder prima alle zusammengearbeitet. Und hoffen natürlich sehr, daß es auch euch allen gefallen hat. 

Macht euch alle einen wunderschönen, gemütlichen Sonntag, haltet die Ohren steif und den Humor aufrecht, bleibt oder werdet alle gesund, paßt alle gut auf euch auf, wir hoffen, daß heute immer noch Schnee liegt und lassen uns mal überraschen! Alles Gute für alle unsere lieben Leser wünscht euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia. 

Habts fein!  

 

Charly und der Frühling

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Frühling ist’s

Frühling ist’s! Die Hennen glucksen
Veilchen raus – und weiße Buxen.

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Frauen schnüren sich geringer,
und der Bauer schiebt den Dünger.


Fliegen klettern unverdrossen
auf den Nasensommersprossen.


Ringsum blüht’s an allen Hecken –
und es riecht aus den Ap’theken.

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Ich steck mir voll Übermut
’nen Sonnenstrahl an meinen Hut.


Freudig jubeln und frohlocken
Kirchen-, Kuh- und Käseglocken.


Frühling wird’s mit Vehemenz.
Auf grünen Filzpantoffeln naht der Lenz!

(Fred Endrikat)

Hach, ich liebe die Fragezeichen in euren Augen, hihihi!

Wer ist Charly, und was hat er mit dem Frühling zu tun?

Das ist Charly

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und was dieser niedliche kleine Kerl mit dem bekannten Markenzeichen im Ohr mit dem Frühling zu tun hat, erzähle ich euch jetzt:

Beim Wochenend-Einkauf war ich auch im Zeitschriftenladen in meiner Grafschaft hier, um mal ein bissel zu stöbern, ich suchte Rezepte mit ganz viel Obst und Gemüse für die Fastenzeit. Also ließ ich meine Blicke über das Zeitschriftenangebot schweifen  und entdeckte plötzlich unten im Regal eine Zeitschrift, eine Kinderzeitschrift vom genannten Stofftier-Hersteller, und diese Augen sahen mich an:

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Tja, und da war es um mich geschehen, schnell die Zeitschrift geschnappt (es gab nur dieses eine Exemplar!) und ab zur Kasse, hihihi! Die mir bestens bekannte Verkäuferin hat sehr gelacht und meinte nur „jaja, wenn ihr nicht werdet wie die Kinder“, sie kennt meine Passionen, hihihi, und hatte angesichts dieser Niedlichkeit viel Verständnis für mich!

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Richtig beschwingt bin ich nach Hause gegangen, und hab dann erst einmal unseren Familienzuwachs ausgepackt! Es ist wirklich ein Original-Steiff-Bärchen, charly-und-der-fruehling-006 er brachte auch einen kleinen „Steckbrief“ mit, auf dem vermerkt war, daß er Charly heißt, drei Jahre alt ist, am 21. September Geburtstag hat (wie passend, hihihi, eine Jungfrau vom Sternzeichen, wie ich!), braune Augen und braune Haare hat und am liebsten verstecken spielt! Die Zeitschrift selbst war wohl ein Restposten, denn das Erscheinungsdatum lag schon bei 2015.

Und weil ich ihn entdeckt habe, als ich nach meinen Rezepten für die Fastenzeit suchte, ist er jetzt mein „Motivationsbär“, hihihi!

Natürlich hab ich ihn gleich mit der eigentlichen Wohnungsinhaberin und Co-Autor dieses Blögchens bekannt gemacht

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die ihn nach kurzem Schnuffelgruß willkommen hieß und dann weiter gepennt hat!

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Und somit herzlich willkommen, Charly, das hier ist unser Blögchen, dann stell dich mal meinen Lesern vor:

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Hallo, ich bin Charly, und ich zeig euch jetzt mal, wie ich mir mein neues Zuhause beguckt habe:

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auf dem Kratzbaum von Mimi, sie hatte nix dagegen!

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Das ist, hat man mir erzählt, Balkonien, der Lieblingsplatz von Mimi und ihrem Dosenöffner, der jetzt ja auch mein „Frauchen“ ist. Ich finde das alles richtig fein, könnt ihr sehen, wie ich mich freue:

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Und dann hat mir mein neues Frauchen auch gleich schon eine feine Aufgabe übergeben, wo wir schon mal bei Balkonien sind, soll ich hier jetzt einen zukünftigen Bewohner dafür vorstellen, hier isser:

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Ein Zitronenbäumchen! Nach Aussage meiner neuen Besitzerin ist der schon letzte Woche bei einem Einkauf „mitgehüppt“ und wartet jetzt auf der Fensterbank auf seinen Umzug nach Balkonien, wenn das Wetter es hoffentlich bald wieder erlaubt.

Schön, nicht?!

Ach, ja, Eisbären mag ich übrigens auch, es wurde mir erzählt, daß das sehr wichtig ist hier!

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Wie ihr seht, fühl ich mich hier schon richtig wohl! Bis bald dann mal!

Ja, so bin ich also zu einem neuen Familienmitglied gekommen, hihihi, und gemäß seiner Aufgabe als Motivationsbär hat er das auch gleich vorbildlich übernommen, er hat mich nämlich motiviert, mal nach dem Frühling draußen gucken zu gehen, den man schon so verheißungsvoll vom Schlafzimmerfenster aus im Garten unten ausmachen konnte:

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Dieweil am selbigen noch mein Weihnachtskaktus blüht:

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Also bin ich gestern mal runter gegangen und hab Frühlingsbilder gemacht! Es war ein schöner Vorfrühlingstag, die Sonne war zwar noch etwas verhalten, aber die Luft war so herrlich, richtig weich! Und es hatte 15° C!

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Sogar die Osterglocken blühen schon!

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Ich bin dann mal noch ein bissel durch den Garten gestromert, der Frühling steht in den Startlöchern, überall Knospen, überall sprießt es, es ist doch immer wieder eine herrliche Jahreszeit! Und auch, wenn es nun in den nächsten Tagen wieder bissel kälter werden soll, er ist nicht aufzuhalten, so wie in dieser kleinen Gedichtzeile „Nun ist er endlich kommen doch in grünem Knospenschuh; „er kam, er kam ja immer noch“, die Bäume nicken sich’s zu.“ (Theodor Fontane)

Und damit wünschen wir, Mimi mimi-fruehling Charly charly-und-der-fruehling-005 und ich euch einen wunderschönen ersten März-Sonntag, genießt ihn und habts fein! animaatjes-poezen-74640

 

 

Wochenanfangswohlfühlbilder

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Das Veilchen und der Schmetterling

Ein Veilchen auf der Wiese stand
an Baches Rand und sandte ungesehen,
bei sanftem Frühlingswehen
blume-0048süßen Duft durch die Luft.blume-0048

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Da kommt auf schwankendem Flügel
ein Schmetterling über den Hügel
und senket zur kurzen Rast
zum Veilchen sich nieder als Gast.

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Schmetterling:
Ei! Veilchen! Wie du töricht bist,
zu blühen, wo niemand dein genießt!

Veilchen:
Nicht ungenossen blüh ich hier,
ein Schäfer kommt gar oft zu mir
und atmet meinen Duft und spricht:
„Ein solches Blümchen fand ich nicht,
wie Veilchen du! Auf Wiesen, Auen
blume-0048ist keines mehr wie du zu schauen!“blume-0048

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Schmetterling:
’s ist schöner doch, glaub meinem Wort,
zu blühn auf freier Wiese dort,
in jener bunten Blumenwelt,
als hier im dunklen Schattenzelt!

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Veilchen:
Hier bin ich meines Schäfers Wonne,
dort aber bleichet mich die Sonne,
und ohne Farbe, ohne Duft,
find ich zu früh dort meine Gruft,
drum blüh ich in der Einsamkeit,
blume-0048wenn auch nur Einer mein sich freut.blume-0048

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(Nikolaus Lenau)

Die Sonne planeten-0293 hält Winterschlaf und versteckt sich hinter Wolken, das Wochenende war regengrau!

Da starten wir doch mal in die neue Woche mit einem „blauen Montag“, einem Montag voller Veilchen, die zu meinen Lieblingsblumen zählen.

Veilchen oder Violen (Viola) sind eine Pflanzengattung in der Familieder Veilchengewächse (Violaceae). Von den etwa 500 Arten gedeihen die meisten in den gemäßigten Zonen der Erde. Die Zentren der Artenvielfalt liegen in Nordamerika, den Anden und Japan. Man findet sie jedoch auch in Australien und Tasmanien. Bekannte Arten sindStiefmütterchen, Hornveilchen und Duftveilchen.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Veilchen

„Blüh‘ wie das Veilchen im Moose
sittsam, bescheiden und rein.
Und nicht wie die stolze Rose
die immer bewundert will sein.“

(Poesiealbum-Spruch)

Das hat, glaub ich, jeder in seinem Poesiealbum stehen.

Ich schrieb es im vorigen Eintrag schon, ich kenne einen Platz, wo sie stehen und meist schon früh blühen, aber das unsägliche Wochenend-Wetter eignete sich so gar nicht zur Foto-Safari! Also gibt es meine geliebten Blögchen-Bilder zum Thema, ich hab so schöne gefunden:

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Die Kinder haben die Veilchen gepflückt,
all, all die da blühten am Mühlengraben.
Der Lenz ist da; sie wollten ihn fest
in ihren keinen Fäusten haben.

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Die ersten zarten „Winter/Frühlingsblüher“ zeigen sich hier allerdings auch schon, und auch sie gehören zu meinen Lieblingsblümchen, die Schneeglöckchen!

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Und aus der Erde schauet nur
alleine noch Schneeglöckchen;
so kalt, so kalt ist noch die Flur,
es friert im weißen Röckchen.

(Theodor Storm)

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Vor etlichen Jahren, als ich noch in der Lehre war und des öfteren „beruflich“ mit dem Zug nach Duisburg fahren mußte, gab es an einem kleinen Blumenladen im Duisburger Hauptbahnhof um diese Zeit kleine Sträußchen mit Schneeglöckchen zu kaufen, später dann auch die ersten Veilchensträuße, da konnte ich nie dran vorbei! Und in der Zeit der ersten Liebe bekam ich beides immer im Frühjahr geschenkt! Selige Erinnerungen!

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Damit entlasse ich euch jetzt in die neue Woche und den ungeliebten Montag, mögen beide schön sein!

Mimiemail-0213 freut sich auch schon auf das Frühlingsblühen und ihr geliebtes Balkonien und wünscht euch allen auch eine feine neue Woche!

Dann also langsam, aber stetig auf:

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Habts fein!

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