Grafschafter Wochenanzeiger – Nomen est Omen

Schein und Wirklichkeit

1.

In Mittagsglut, auf des Gebirges Grat
schlief unter alten Fichten müd ich ein;
ich schlief und träumte bis zum Abendschein
von leerem Hoffen und verlorner Tat.

Schlaftrunken und verwirrt erwacht‘ ich spat;
gerötet war ringsum Gebüsch und Stein,
des Hochgebirges Eishaupt und Gebein,
der Horizont ein sprühend Feuerrad.

Und rascher fühlt‘ ich meine Pulse gehen,
ich hielt die Glut für lichtes Morgenrot,
erharrend nun der Sonne Auferstehen.

Doch Berg um Berg versank in Schlaf und Tod.
Die Nacht stieg auf mit frostig rauhem Wehen,
und mit dem Mond des Herzens alte Not.

2.

So manchmal werd‘ ich irre an der Stunde,
an Tag und Jahr, ach, an der ganzen Zeit;
es gärt und tost, doch mitten auf dem Grunde
ist es so still, so kalt, so zugeschneit;

Habt ihr euch auf ein neues Jahr gefreut,
die Zukunft preisend mit beredtem Munde?
Es rollt heran und schleudert, o wie weit!
Euch rückwärts. – Ihr versinkt im alten Schlunde.

Doch kann ich nie die Hoffnung ganz verlieren,
sind auch noch viele Nächte zu durchträumen,
zu schlafen, zu durchwachen, zu durchfrieren!

So wahr erzürnte Wasser müssen schäumen,
muß, ob der tiefsten Nacht, Tag triumphieren,
und sieh: Schon bricht es rot aus Wolkensäumen!

(Gottfried Keller)

Es braucht was verläßliches in diesen unsicheren Zeiten, liebe Leser des Grafschafter Wochenanzeiger, und da dachten wir uns in unserer sonntäglichen Redaktionssitzung, wir sorgen mal wieder für Fragezeichen in euren Augen! Der Titel und ein Gedicht über Hoffnung, wie reimt sich das denn?

Punkt 1: „Nomen est Omen“ also „der Name ist ein Zeichen“: Wir haben im Archiv gestöbert und festgestellt, daß Ruddi, unser Volontär, heute Namenstag hat, denn

https://mimisdosenoeffner.wordpress.com/2019/04/07/grafschafter-wochenanzeiger-sonderausgabe/

mit diesem Eintrag aus dem April letzten Jahres war die Abstimmung über den Namen unseres gehäkelten Eisbären beendet und er erhielt den Namen „Ruddi“!

Ruddi, ruhrpöttische Schreibweise von Rudi, Abkürzung von Rudolf

Der Name Rudolf setzt sich aus den althochdeutschen Wörtern hrōd, hruod für Ruhm, Ehre und wolf für Wolf zusammen.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Rudolf

Und da wir schon seinen Geburtstag hier nur im kleinen Kreis gefeiert haben, soll wenigstens sein Namenstag doch für alle hier ein bissel ein Fest sein, also ein Hoch auf Ruddi, unseren Volontär und Mimis treuen Vasallen mit einem zünftigen Pott Met! Ruddi freut sich sehr, und da die Frau Chefredakteurin am Wochenende mal wieder ein bissel mit ihrer Knipse hier im Eulennest und den Redaktionsräumen unterwegs war, haben wir alle einstimmig beschlossen, daß Ruddis Namenstag nun hier begangen wird mit Bildern ganz im Zeichen der Hoffnung, und damit hätten wir den Kreis geschlossen vom Titel zum Gedicht! Unser Namenstagskind macht da natürlich auch mit, im Kreise unserer Redaktionsmitglieder und anderen euch bekannten (ich sag nur: Fußballfanmeile!) Bewohnern hier

und draußen in der Natur, auf Balkonien, Ruddi hat die Forsythie zu einem Fotoshooting auserkoren, guckt:

Hat ihm sichtlich Freude gemacht!

Weiter machen wollen wir mit Bildern von Mimi, unser aller Co-Autor und Reporterin vom Grafschafter, die hier von uns allen gehegt und gepflegt wird und das sehr genießt, natürlich nimmt sie auch noch an den Redaktionssitzungen teil und hat tatsächlich für euch noch ein bissel gemodelt:

Futtern in der Küche

auf dem Weg vom Futternäpfchen in der Küche zum Sofakissen im Wohnzimmer, ihrem derzeitigen Lieblingsplatz, immer nah bei uns allen.

Geschafft!

Sie meldet sich mal selbst zu Wort: Hi, Folks, guckt mal, kennt ihr mein altes Frühlingskleidchen noch? Das ist von 2016, und ich fand es so hübsch, da wollte ich es nochmal anziehen heute! Mir geht es soweit ganz gut, bloß so hüppen und springen wie derzeit als eure rasende Reporterin, das geht leider nicht mehr, aber mein Frauchen hat da schon fein vorgesorgt, guckt mal, wo jetzt mein Wassernäpfchen steht:

ganz in meiner Reichweite vom Sofakissen aus, komm ich bequem dran

denn auf das Tischchen, wo es ehemals stand

da komm ich leider nicht mehr hoch! Machts gut alle, ich schick euch liebe Schnurrgrüße, vor allem allen meinen tierischen Freunden, bleibt mir bloß alle schön gesund und laßt euch nicht von dem doofen Virus stressen!!! Eure Mimi.

Weiter geht es nun mit Bildern aus der Natur vom Eulennest, Balkonien mußte herhalten:

Unsere Birke grünt wieder!

Die Himbeere schlägt kräftig aus

ebenso die Johannisbeere, ich freu mich da so sehr drüber!

Aus den Redaktionsräumen haben wir nun auch noch feine Bilder für euch, einfach mal so willkürlich ausgesucht, wir hoffen, die Auswahl gefällt euch!

Ein selbst gemachtes Leuchtturmbild, ein Zeichen der Hoffnung, den sicheren Hafen zu finden.

Aussicht aufs Meer, mein Schlafzimmerbild, derzeit besonders schön, mit diesem Anblick schlafen zu gehen und wieder in den Tag zu starten.

Die getrocknete, lachsfarbene Rose vom Valentinstag aus meinem Kaufladen hier, erhalten gebliebene Schönheit!

Fröhlich-bunte Holztulpen

Bald ist wieder Erdbeerzeit!

Mein schönes Motto am Wohnzimmerfenster, da guck ich in dieser Zeit auch oft hin!

Ja, und dann traten hier noch zwei zum mitgestalten an, die ihr vielleicht schon öfter mal vermißt habt, seitdem wir hier eine Zeitungsredaktion haben, aber heute, da wollten sie unbedingt mal wieder dabei sein:

Charly, unser Motivationsbär, und sein Freund Troll! Auch sie haben sich in die Forsythie geschwungen und möchten euch allen einen schönen, sonnigen Montag wünschen!

Ich hab in jedem Jahr so einen schönen Kalender mit Naturbildern, und nun zeig ich euch mal das Blatt von April

ist sie nicht süß? Die kleine Blaumeise in all den Blüten zeigt sich jetzt stellvertretend für mein Blaumeisenpaar, das auch in diesem Jahr wieder unter dem Dachvorsprung am Küchenfenster nistet, auch so ein schönes Hoffnungszeichen! Mein Pärchen kann ich nicht fotografiert bekommen, ich hab euch mal gezeigt, warum und wo der Dachvorsprung ist, unter dem sie nisten:

Der rote Pfeil ist die Einflugschneise, also keine Chance!

Nun haben wir noch was für alle, die ihre Zootiere derzeit schmerzlich vermissen, stellvertretend dafür dachten wir so an Pit und Paule, die kleinen Pandas in Berlin, und siehe da, wir können euch welche zeigen, die wir sogar selber von Hand füttern dürfen, jawoll, lach!

Unser Mini, magnetpfotig an der Stiftebox und

unser Klammerpfoten-Panda am Ordnerregal, der lustigerweise auch und schon lange Paul heißt!

Er hat da ein feines Plätzchen zum turnen!

Ruddi und unser restliches Bärenteam, Bruno, Hamish, Otto und Lucia, waren nun der Meinung, alle unsere Leser und natürlich auch unsere Redaktion könnten eine gute Portion Glück gebrauchen, da hab ich euch mal was dafür fotografiert:

Unser Glücksklee, aus Glas, weiland mal ein Geschenk von Brigitte/Plauen, schimmernd in der Sonne am Wohnzimmerfenster „inne Blümkes“, wo er dauerhaft hängt!

Und unser Glück-auf-Schild, das Weihnachtsgeschenk von Steffis Bruder-Familie

Zum Glück gehört auch Schutz, und so hab ich nun auch noch ein Schutzengelbild für euch, das Bild hatte ich als Kind überm Bett hängen, das Original ist, entgegen meiner sonstigen Sammelleidenschaft, tatsächlich verschollen, aber ich hab ein neues aus dem Netz ausgedrucktes:

Bleibt behütet, beschützt und gesegnet!

Musik, die Sprache der Seele, spendet auch Hoffnung, Trost und Freude, und so haben wir natürlich wieder ein Lied von Reinhard Mey, daß wir passend fanden zu diesen Tagen:

https://www.reinhard-mey.de/texte/alben/welch-ein-geschenk-ist-ein-lied

Und als ich den Text für das Lied auf der Seite von Reinhard Mey gesucht habe, habe ich etwas ganz besonders schönes von ihm gefunden, das ich euch hier nun auch präsentieren möchte, ich finde das so berührend:

Damit schließen wir nun diesen Eintrag und wünschen euch allen einen guten Montag und einen ebensolchen Start in die neue Woche. Bleibt alle gesund, verliert die Hoffnung und die Geduld nicht, auch wenn es manchmal schwer fällt!

Habts fein, soweit es geht, wünscht euch euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit den Freelancern Otto und Lucia.

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Türchen 9

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r

Türchen

Vom Honigkuchenmann

Keine Puppe will ich haben –
Puppen gehn mich gar nichts an.
Was erfreu’n mich kann und laben
ist ein Honigkuchenmann.
So ein Mann mit Leib und Kleid
durch und durch an Süßigkeit.

Stattlicher als eine Puppe
sieht ein Honigkerl sich an,
eine ganze Puppengruppe
mich nicht so erfreuen kann.
Aber seh ich recht dich an,
dauerst du mich, lieber Mann.

Denn du bist zum Tod erkoren –
bin ich dir auch noch so gut,
ob du hast ein Bein verloren.
ob das andre weh dir tut:
Armer Honigkuchenmann,
hilft dir nicht, du mußt doch ran.

( August Heinrich Hoffmann von Fallersleben)

Hallo, ihr lieben Leser vom Grafschafter Wochenanzeiger, nun mischen wir aber endlich mal mit in diesem Adventskalender, der heute schon 9 Tage alt ist!

Bei der Redaktionssitzung am Sonntag in den Redaktionsräumen hat uns nämlich unsere rasende Reporterin, euer Co-Autor Mimi, ihr legendäres Montagstürchen abgetreten, sie meinte, es wäre doch endlich an der Zeit, daß sich auch der Rest der Redaktionsmitglieder hier mal zu Wort meldet, und lustig könnten wir als Bären doch bestimmt auch! Frau Chefredakteurin nickte bekräftigend, und so haben wir uns begeistert in die Arbeit gestürzt: Zuerst mal mit einem schicken Kleidchen für diesen Kalender, also, der Ruddi, unser Volontär, der wollte was kuschelig-liebes haben, ist ihm gelungen, finden wir, oder?

Paßt doch auch fein zu seinem blauen Öhrchen! Bruno wollte was Polar-Bär-mäßiges mit viel Eis und Schnee, auch das finden wir jetzt richtig klasse, na?

Und Hamish, der doch immer mal wieder ein bissel Heimweh nach Schottland hat als unser Außenreporter, der wollte was, was ihn an seine Heimat erinnert, guckt mal:

Paßt doch super, oder, so ein Cottage gibt es doch bestimmt in seiner Heimat, und Hamish war hochzufrieden! Sein Landsitz zu Weihnachten, hihihihi!

Und dann haben wir überlegt, was wir euch denn für unser erstes Türchen hier anbieten könnten, wie Mimi uns noch aufgetragen hatte, sollte es ja was lustiges sein, na, und wo den Eintrag hier schon eure Bärenjungs machen, was gibt es denn lustigeres als was mit Bärenjungs, oder auch Bärenmädchen, ihr seid doch alle Bären- und Teddybärenliebhaber, wie wir schon bemerkt haben, da haben wir uns mit Hilfe der Frau Chefredakteurin mal auf die Suche im Netz gemacht und sind natürlich fündig geworden, hach, wir sind selber ganz verliebt!

Als erstes hätten wir da hier dieses zauberhafte Video, „Weihnachten bei Familie Bär“ hach, ihr lieben Leser, wir waren alle hin und weg, aber guckt einfach selbst:

Ist das nicht lieb? Hat Ruddi ausgesucht, er ist so ein Familienbär, kein Wunder, wo seine Häkelgeburt doch unter dem Motto der Liebe stand, die es als einziges zu Weihnachten braucht!

Bruno hat sich für was ganz aufregendes und kunterbuntes entschieden, als ehemaliges Hauptstadtkind, also als „Bärliner Bär“, fand er das so toll, schließlich kommt das Video auch daher, er ist sehr gespannt, wie es euch gefällt:

Na, ist das nicht eine Wucht? Wir haben hier alle leuchtende Augen bekommen, auch Mimi, und die Frau Chefredakteurin guckte ganz verträumt und ihr Teddybär, den sie als Kind schon hatte und der ja auch hier wohnt der Bernhard, der schmunzelte ganz verständnissinnig, und meinte, da würden bei seiner Freundin Kindheitserinnerungen wach, denn die schönen Darstellungen mit den beweglichen Figuren hätte es schon damals gegeben!

Als letztes hat sich dann Hamish auf die Suche gemacht, als schottischer Bär hat er ja auch so ein bissel einen Hang zum nachdenklichen, und er hat was wirklich schönes gefunden, büdde schön, Hamish’s Beitrag:

Wir hatten alle schwitzende Augen, das ist so eine schöne Geschichte von Janosch!

Ja, und das waren jetzt unsere Beiträge zu diesem Adventskalendertürchen, nun machen wir euch noch eine feine Bilder-Parade von Bären aus dem Archiv unseres Adventskalenders

und dann wünschen wir euch allen einen schönen Montag und einen guten Start in die neue Woche, die hoffentlich für alle unsere Leser eine schöne wird, wir drücken allen Kranken unsere Tatzen für eine baldige Genesung und allen anderen, daß sie gesund bleiben!

Habts fein wünschen euch allen Ruddi, Bruno und Hamish vom Grafschafter Wochenanzeiger

Grafschafter Wochenanzeiger – Sonnenblumen zum Geburtstag!

Sonnenblume im Gemüsegarten

  Hinter jenem alten Lattenzaun dort drüben,
der schon ziemlich arg verwittert ist vom Sturm der Zeit,


sonnt sich ein Gemüsegarten in Beschaulichkeit.
Neben Kraut und Unkraut wachsen friedlich Kohl und Rüben.
Neben einem Kürbis reifen zarte Zuckerschötchen.
Alles was für eine Hausfrau nütz- und dienlich ist –
ist hier kunterbunt vertreten. Knollen neben Knötchen
wachsen unter einer Sonne – und auf einem Mist.


Hinter jenem Lattenzaun dort zwischen grünen Bohnen
hoch empor, erhaben über dem Gerank
sieht man, wie aus purem Gold zum Himmel strahlend blank,
eine wunderschöne, große Sonnenblume thronen.


Leuchtend wendet sie zur Sonne ihr Gesicht,
alles was da unten kreucht kann sie nicht stören.
Sie bestrahlt mit überreichem Glanz und Licht
tief im Schatten die Radieschen und die Möhren.


Veilchen, Petersilie – Mohn und Sellerie
sprießen alle aus der gleichen Erdenkrume.
Neben Kraut und Rüben blüht die Sonnenblume.
Selbst auf einem Düngerhaufen liegt ein Stücklein Poesie.

(Fred Endrikat)

Es ist mal wieder soweit: Der Grafschafter Wochenanzeiger gratuliert herzlich

liebe Britta-Gudrun!

Heute ist dein Ehrentag, die zweite Löwin in diesem Rudel hier, lach!

Wir gratulieren alle ganz herzlich: Mimi, die rasende Reporterin und euer aller Co-Autor,

Ruddi, euer Volontär vom Grafschafter Wochenanzeiger, natürlich die Frau Chefredakteurin himself, und vor allen Dingen einer aus der Schar der tierischen Freunde hier:

Django, Britta-Gudruns geliebter Streuner-Kater, möchte seinem lieben Frauchen natürlich auch die herzlichsten Glückwünsche zu ihrem Geburtstag hier übermitteln, standesgemäß eingerahmt mit schönen Sonnenblumen, die wir zum Thema dieses Geburtstagseintrages gewählt haben! Happy birthday, liebes Frauchen, und alles Liebe und Gute für dich! Dein Django.

Zum Geburtstag von uns allen die liebsten Wünsche für das neue Lebensjahr, allen voran natürlich der Wunsch für Gesundheit!!! Laß dich feiern und hab einen schönen Geburtstagstag! Eine Torte haben wir selbstverständlich auch noch, da mußt  du jetzt die Kerzen auspusten……prima!!! Applaus!!! Und dann erheben wir das Glas auf dich, deine Gesundheit und einen schönen Tag!

Alles Liebe und Gute! Prost!

Eine fröhliche tierische Gratulantenschar bringt dir ein Ständchen

„Hoch soll sie leben, hoch soll sie leben, dreimal hoch!!!“

Mimi hat noch den Mäuse-Chor auf Vordermann gebracht am Klavier

„…zum Geburtstag viel Glück!“

Wir haben in diesem Jahr mal ganz bewußt kein „eindeutiges“ Geburtstagsgedicht eingestellt, sondern eines von der Sonnenblume, die wir einfach so wunderbar passend zu einem Geburtstag im August fanden, strahlend, golden, und ihr Gesicht immer der Sonne zuwendend, wie es in dem Zitat so schön heißt: „Mach es wie die Sonnenblume: Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich.“

Die Sonnenblume (Helianthus annuus), auch Gewöhnliche Sonnenblume genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Sonnenblumen (Helianthus) in der Familie der Korbblütler (Asteraceae).

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Sonnenblume

Ihren Namen verdankt die Sonnenblume der griechischen Mythologie, ein junges Mädchen namens Clytia hatte sich in den Sonnengott Helios verliebt, ihre Liebe wurde aber nicht erwidert. So verbrachte sie ihre Zeit damit, ihn anzuschauen und verwandelte sich in Helianthemum, die Blume, die sich stets zur Sonne dreht.

Der lateinische Namen Helianthus setzt sich aus den griechischen Worten helios (Sonne) und anthos (Blume) zusammen.

Die Sonnenblume stammt ursprünglich aus Peru und Mexiko und wurde als Zeichen des Sonnengottes verehrt. Die Spanier züchteten sie ab dem 15. Jahrhundert in Europa und so gelangte sie in andere europäische Länder. Der Blütenboden kann einen Durchmesser von 50 cm erreichen. Insekten besuchen sehr gerne die Sonnenblume, aus ihren Blüten entwickeln sich graugrüne oder schwarze Samen, die Sonnenblumenkerne. Aus ihnen kann Öl gepreßt werden, das einen hohen Anteil an wertvoller, essentieller Linolsäure hat. In der Kosmetik wird das Öl wegen seiner feuchtigkeitsspendenden und schützenden Eigenschaften verwendet.  Die Sonnenblumenkerne sind auch als Vogelfutter sehr beliebt. Die Blütenblätter der Sonnenblume können als Färbemittel genutzt werden.

Mit einem wunderschönen fröhlichen Blumenstrauß mit Sonnenblumen

und anderen leuchtenden Blüten samt Goldregen

wünschen wir Britta-Gudrun einen wunderschönen Geburtstagstag, und allen anderen einen schönen, goldenen Donnerstag, den ihr wie die Sonnenblume verbringen mögt! Ich hab in meinen Fundus beim kramen neulich noch was hübsches für Balkonien wiedergefunden, daß so schön zur Sonnenblume und diesem Geburtstagseintrag hier paßt

Schmetterlinge nach Tiffany-Art,

Habts fein!  

 

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Summ, summ, summ!

Abseits

Es ist so still; die Heide liegt
im warmen Mittagssonnenstrahle,
ein rosenroter Schimmer fliegt
um ihre alten Gräbermale;
die Kräuter blühn; der Heideduft
steigt in die blaue Sommerluft.

Laufkäfer hasten durchs Gesträuch
in ihren goldnen Panzerröckchen,
die Bienen hängen Zweig um Zweig
sich an der Edelheide Glöckchen,
die Vögel schwirren aus dem Kraut –
die Luft ist voller Lerchenlaut.

Ein halbverfallen niedrig Haus
steht einsam hier und sonnbeschienen;
der Kätner lehnt zur Tür hinaus,
behaglich blinzelnd nach den Bienen;
sein Junge auf dem Stein davor
schnitzt Pfeifen sich aus Kälberrohr.

Kaum zittert durch die Mittagsruh
ein Schlag der Dorfuhr, der entfernten;
dem Alten fällt die Wimper zu,
er träumt von seinen Honigernten.
– Kein Klang der aufgeregten Zeit
drang noch in diese Einsamkeit.

(Theodor Storm)

„Summ, summ, summ! Bienchen summ herum!“ Hallo, ihr lieben Leser vom Grafschafter Wochenanzeiger, hier ist euer Volontär Ruddi! Ja, da guckt ihr, was, meine Chefin Mimi hat mir mal ihren sonst für sie obligatorischen Montagseintrag abgetreten! Und nun hab ich hier mal das Vergnügen, die Fragezeichen in euren Augen zu sehen, hihihihi, denn jetzt fragt ihr euch bestimmt alle, wohin Titel und Gedicht wohl zielen und warum gerade ich diesen Eintrag mache!

Wie ich von meiner Chefin gelernt habe, fängt man da immer am besten mit dem Anfang an, also: Eigentlich hatte ja die Frau Chefredakteurin vor, sich an der NABU-Insektenzählung zu beteiligen, aber wie das ja manchmal so ist, erstens war das Wetter nicht so erfolgversprechend dafür am gestrigen letzten Tag der Zählung, und zweitens hatten wir einfach nur Lust auf einen ganz faulen Sonntag, hihihihi! Aber so ganz ohne was zu dem Thema wollten wir die Woche dann auch nicht beginnen, und da hatte meine Frau Chefredakteurin bei unserer Redaktionssitzung die Idee, ich könnte, als Eisbär mit Vorliebe für Honig, doch einen Eintrag über Bienen machen! Gesagt, getan!

Die Bienen (Apiformes oder Anthophila) sind eine Insektengruppe, in der mehrere Familien der Hautflügler (Hymenoptera) zusammengefasst werden.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Bienen

Als Wildbienen bezeichnet man sämtliche Bienenarten der Überfamilie Apoidea mit Ausnahme der Honigbienen und nicht etwa wildlebende Urformen oder verwilderte Stämme der Honigbiene.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Wildbiene

Da habt ihr nun schon mal ganz viele Infos über die beiden Arten der Bienen, um die es hier heute geht.

Bienen machen Honig, und Honig liebe ich als Eisbär sehr, wie alle Bären! An den Honig der Bienen muß man aber erst einmal herankommen, man muß den Honig also ernten, und das geht so:

Ein Bienenvolk mit vielen Bienen produziert im Jahr so ca. 20 kg Honig. Gesammelt wird der Honig in Honigwaben, die kann man, wenn die Bienen diese Honigzellen verdeckelt, also verschlossen haben, entnehmen. Dann macht sich der Imker mit Schutzkleidung, also Schleier, Jacke und Handschuhe, ans Werk. Die Honigwaben werden entnommen und müssen nun entdeckelt werden, denn die Bienen verschließen den reifen Honig mit einem Wachsdeckel. Dieser Deckel wird nun vorsichtig mit einer Entdeckelungsgabel entfernt, indem man sie flach über die Wabe führt, dazu braucht man Fingerspitzengefühl. Sobald die Honigwaben entdeckelt sind, müssen sie umgehend geschleudert werden. Durch das Schleudern löst man den Honig aus den Waben. Das kann per Hand mit einem entsprechenden Gerät oder mit einer elektrischen Schleuder gemacht werden. Hygiene ist hier ganz wichtig.

Nach dem Schleudern müssen noch die natürlich vorkommenden Verunreinigungen wie Wachspartikel, Flügel oder andere Chitin-Teile aus dem Honig entfernt werden. Beim sogenannten sieben und klären dürfen allerdings die wertvollen Inhaltsstoffe des Honigs nicht beeinträchtigt werden. Alsdann kann der Honig abgefüllt und etikettiert werden, denn es soll ja schon drauf stehen, welcher Honig drin ist im Glas, bei dem oben eingestellten Gedicht zum Beispiel der herrlich würzige Heidehonig! Die Frau Chefredakteurin schwärmte in diesem Zusammenhang von Orangenblütenhonig, und ganz dunklem Wald- und Tannenhonig! Und erzählte uns bei der Redaktionssitzung, daß ihr Vater zu ihren Kinderzeiten Honig immer bei einem ganz besonders guten Lieferanten bestellt habe, eimerweise, lach, stell ich mir herrlich vor, und da kam dann mit der bestellten Ware immer ein Paketchen mit kleinen Gläsern mit neuen Sorten an Honig zum probieren, die habe sie dann für ihren Kaufladen bekommen!

Wir haben ja hier auf Balkonien im letzten Jahr schon unser Insektenhotel aufgehängt

unter anderem eben auch für die Wildbienen, und in diesem Jahr war das ja lebhaft besucht,

das Bild hatten wir ja im März schon gezeigt, über den roten Schlitzen ist ein Wildbiene zu erkennen. Und so sieht unser Hotel dann zur Zeit aus, da sind wohl einige Röhren noch zu, und wir haben hier einige kleine Wildbienen beobachten können, die wohl geschlüpft waren, teilweise sogar im Wohnzimmer, in das sie sich dann verirrt hatten, aber ganz selten, sie sind dann von der Frau Chefredakteurin immer behutsam mittels Fangglas eingefangen und in die Freiheit entlassen worden.

Bienen mögen ja auch Wildkräuter, und da freut sich die Frau Chefredakteurin zur Zeit darüber, daß ihr Oregano blüht

sieht hübsch aus und die Bienen freuen sich!

Ja, und da ich ja nun den Eintrag damit begonnen habe, daß wir eigentlich Insekten zählen wollten, wollen wir euch da natürlich auch nicht ganz ohne Bilder von „Beute“ lassen, ich zeig euch jetzt mal die Insekten von Balkonien und unseren Redaktionsräumen in einer Galerie:

Büdde, nich hauen, lach, das sollte ein kleiner Scherz sein, wir haben sehr gegibbelt darüber bei der Redaktionssitzung, hihihihihi!

Da ich ja ein sehr aufmerksamer Schüler meiner Chefin Mimi und der Frau Chefredakteurin bin, hab ich mir gedacht, such ich euch zum Thema nun doch auch noch was für „auf die Ohren“ raus, also, viel Freude beim anhören der Lieder zum Thema Bienen:

Und damit schließe ich hier nun meinen Eintrag und hoffe, es hat euch allen gefallen und ich hab Mimi würdig vertreten bei ihrem Montags-Eintrag!

Das gesamte Redaktionsteam wünscht euch allen einen guten Start in die neue Woche und einen wunderschönen Montag!

Frau Chefredakteurin Monika und meine Chefin Mimi sowie ich, euer Volontär Ruddi!

Habts fein!

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Report: Das Nachtlager von Granada

Abendfrieden

Schon die Abendglocken klangen,
und die Flur im Schlummer liegt.
Wenn die Sterne aufgegangen,
jeder gern im Traum sich wiegt.
Ja, ein ruhiges Gewissen
mög‘ uns stets den Schlaf versüßen,
bis der Morgenruf erschallt,
und das Horn vom Felsen hallt!

Seht aus dunkler Höhe winken
hell des Mondes freundlich Bild,
und des Himmels Lichter blinken
an dem grauen Nachtgefild!
Von dem Glanz aus sel’gen Hallen
unsre Herzen froher wallen
bis des neuen Tages Licht
siegend durch die Dämm’rung bricht.

Schlummert süß, und jeden Morgen
weck‘ euch froh der Sonne Strahl;
schlummert süß und frei von Sorgen,
frei von Sünden, Angst und Qual.
Ja, ein ruhiges Gewissen
mög‘ euch stets den Schlaf versüßen,
daß, wenn Gottes Ruf einst schallt,
er nicht bang‘ ins Herz euch hallt.

(Text: Karl Johann Braun Ritter von Braunthal, erste Strophe von Johann Friedrich Kind, Musik: Conradin Kreutzer, aus der Oper: Das Nachtlager von Granada, um 1834)

Hi, Folks, Montag, neue Woche, und eure rasende Reporterin Mimi, euer aller Co-Autor, ist wieder da! Und ich stell sie mir gerade mal wieder so vor, all die Fragezeichen in den Augen unserer Leser vom Grafschafter hier, hatten wir ja lange nicht mehr, hihihihi! Wo führt denn das nun hin???

Was eine gute Zeitung ist, die sorgt dann ja erstmal klassisch für Hintergrundinformationen, als da wären:

Das Nachtlager in Granada ist eine Oper in zwei Akten von Conradin Kreutzer (1780–1849). Das Libretto stammt von Karl Johann Braun Ritter von Braunthal (1802–1866), und ist eine Bearbeitung nach dem Schauspiel Das Nachtlager von Granada (1818) von Johann Friedrich Kind. Die Handlung basiert auf einer Sage, nach der der spätere Kaiser Maximilian II. einmal bei einer Jagd in einer Hütte bei Granada übernachtet habe, wo er ermordet werden sollte, jedoch gerettet wurde.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Das_Nachtlager_in_Granada

So, damit wäre der Titel und das Gedicht erklärt, fragt sich nun bloß, was hat das ganze mit unserer Redaktion hier zu tun?

Nächste Hintergrundinformation in eigener Sache, lach: Es war viiiieeeeel zu heiß in den letzten Tagen, in den Redaktionsräumen des Grafschafter Wochenanzeigers stiegen die Temperaturen ebenso wie draußen, Mensch, Katze und Eisbär quälten sich durch die Tage und noch mehr durch die so gut wie gar nicht abkühlenden Nächte. Jedenfalls kühlten sie drinnen nicht, draußen war es teilweise doch kühler, na, und nun dämmert euch allen doch schon so langsam was mit dem „Nachtlager von Granada“, oder? Rüüüchtüüüg! Das Team des Grafschafter Wochenanzeigers hat sein Nachtlager auf Balkonien aufgeschlagen, hätte also richtig eigentlich heißen müssen: „Das Nachtlager von Balkonien“, aber das fanden wir denn dann doch zu profan! Schließlich hat das ganze ja bissel Zeltatmosphäre und damit Romantik, hihihi! Oder etwa nicht?

Da hat die Frau Chefredakteurin gerade ihr Bettchen gerichtet, ich guck noch bissel draußen rum! Sieht doch irgendwie gemütlich-romantisch aus, finde ich!

Fast fertig, unser Nachtlager!

Weckhandy und Brille bereit legen und ich

bezieh dann mal flugs meinen Brotkasten zum pennen. Fehlt noch unser Ruddi. Ruddi!!! Ruddi, nun komm, unser Nachtlager ist fertig, wir warten bloß noch auf dich! Kam dann mein Volontär auch mal endlich angeschlendert, lach, aber recht hat er schon, bloß keine Hektik bei der Hitze!

Hach, Mimi, saugemütlich, dein Karton, danke, daß du ihn mir für nächtens abgetreten hast!

Gute Nacht, alle, hier draußen ist es echt besser als drinnen bei den innerlichen Saunatemperaturen!

Ja, so haben wir mal wieder auf Balkonien unser Nachtlager aufgeschlagen, später hat es dann mal für einen Tag und eine Nacht zwischendurch besser runtergekühlt, da war dann doch wieder Schlafzimmer angesagt. Aber die Hitze kam zurück, und Frauchen hat mir nun auf Balkonien auch wieder mein schönes Handtuchzelt gebaut, guckt:

Das ist wieder klasse, das Handtuch ist ja feucht, das kühlt wunderbar runter!

Tja, das war nun mein Montagseintrag zu dieser neuen Woche, mit der ja auch der Juli beginnt, zweite Halbzeit des Jahres! Und wenn am heutigen Morgen wieder die Sonne aufgeht

dann hoffen wir doch alle sehr, es kühlt sich, wie von den Wetterfröschen angekündigt, endlich mal wieder ab. Menschen und Tiere und die Natur brauchen wenigstens eine Atempause!

Frau Chefredakteurin wäre ja nicht unsere Chefredakteurin, wenn sie zu diesem Eintrag nicht noch was feines für auf die Ohren gefunden hätte, natürlich aus der von uns als Titel benutzten Oper: Einmal das Gedicht als Lied

und die Ouvertüre:

Und damit schließen wir hier nun unseren Eintrag und wünschen euch allen einen guten Start in die neue, erste Juliwoche, habt alle eine gute zweite Halbzeit des Jahres!

Habts fein und bleibt cool, wenn die Hitze doch weiter geht, was wir nicht hoffen!

Euer Grafschafter Wochenanzeiger, die rasende Reporterin Mimi und Frau Chefredakteurin Monika und Volontär Ruddi

 

Grafschafter Wochenanzeiger – das Redaktionsteam hat hitzefrei!

Sommernacht

Laue, stille Sommernacht,
rings ein feierliches Schweigen,
und am mondbeglänzten See
tanzen Elfen ihren Reigen.

Unnennbares Sehnen schwillt
mir das Herz. In jungen Jahren
hab ich nie der Liebe Lust,
nie der Liebe Glück erfahren.

Schmeichelnd spielt die linde Luft
um die Stirne, um die Wangen.
und es faßt mit Allgewalt
mich ein selig-süßes Bangen.

Blaue Augen, blondes Haar
soll ich bald mein eigen nennen?
Und der Ehe Hochgefühl
soll ich aus Erfahrung kennen.

In der lauen Sommernacht
wird sie dann im Bette sitzen,
„Männchen“, fragt sie, „sag mir doch,
mußt du auch so gräßlich schwitzen?“

(Ludwig Thoma)

Liebe Leser des Grafschafter Wochenanzeigers: „Müßt ihr auch so gräßlich schwitzen?“ lach, booaaaah, die Hitzewelle hat uns voll erwischt, in den Redaktionsräumen ist wieder Innentemperatur = Außentemperatur und wir schwitzen hier vor uns hin. Trotz Kühlmatte, Ventilator, Fußbadewannen und kühles Naß für innen und außen: Es ist zu heiß!!! Das Eulennest gleicht einem Brutkasten! Könnten Eulen ihre Eier ausbrüten ohne drauf zu sitzen, hihihihi!

Daher hab ich meinem Redaktionsteam und natürlich auch mir selber als Chefredakteurin hitzefrei gegeben, nichts geht mehr, nur noch relaxen und über die Runden kommen. Begeistert haben meine beiden Redaktionsmitglieder „juuuchhuuuu“ geschrieen, schließlich haben die beiden ja auch noch jeweils einen schwarzen und einen weißen Pelz an, puuuuuh! Und wir sind stracks abgetaucht in die Sommerfrische!

Ist das nicht herrlich? Wir machen eine Phantasiereise, Ruddi hat uns eingeladen an seinen Strand und auf sein Segelboot, ist das nicht fein? Schade, daß ihr armen Daheimgebliebenen nun weiter schwitzen müßt, wir genießen Sand, Strand und glitzerndes kühles Wasser! Ahoi!

Aber so ganz verlassen, schwitzend und allein möchten wir euch ja nun auch nicht lassen, das fänden wir doch sehr egoistisch, also haben wir uns gedacht, heute ist ja WTT, also Wochenteilungstag, und da teilen wir mit euch nun mal alle unsere neuen Bilder von der diesjährigen Sommerdeko, die wir zum Glück fast alle schon vor der großen Hitze gemacht hatten. Dann mal viel Spaß beim gucken!

Kühle Getränke (das ist Faßbrause, also ohne „Allohol“, lach!) und der letzte der nordischen Sommerkrimis, dann bin ich durch!

Die Sukkulenten blühen wieder so schön

unser Gartenzwerg ist wieder draußen

die Solarlämpchen und die Windmühle

Salbei mit Gans! Die Schnecken sind wieder auf Balkonien umgezogen

die neuen Himbeer- und Johannisbeerstauden ziert das Obstgartenschild

Libellen fliegen wieder auf Balkonien

und die Vogeltränke ist wieder startklar.

Die sich mit Sonnenlicht aufladenden Laternchen stehen bei den Wicken und der Brunnen ist neu dekoriert, mit herrlichem Efeu, den hatte ich noch, künstlich, aber fein!

In der Nachbarschaft stehen unsere feinen Rosen, die auch künstlich sind, aber so echt aussehen, daß man immer in Versuchung ist, daran zu riechen.

Schön, oder?

Drüber hängt ein Rosenkränzchen

daneben ein Gartenschild.

Alle Gartenutensilien stehen wieder parat, die rote Laterne prangt in voller Pracht und unser Balkonienschild ist wieder gültig.

Volle Pracht:

Samt Mimi, die es sich wieder gemütlich macht auf Balkonien, in den letzten Hitzetagen aber vermehrt auf den noch kühlen Fliesen.

Wenn des abends die Sonne sinkt, geht Mimi auch wieder in ihren Brotkasten, gar so schnell wird es der kleinen Ägypterin nicht zu heiß, lach!

Und Signal an alle Grafschafter Kater: Rote Laterne vorm Brotkasten, Mimi ist da!

Gestern aber war es auch eurer rasenden Reporterin zu heiß, da wurde flugs mal die neue Kühlmatte ausprobiert und für gut befunden, zuerst auf Balkonien

später dann ausgebreitet im Wohnzimmer

Drinnen leuchtete da schon die feine Rosenlaterne.

Vor der Korridortüre der Grafschafter Redaktionsräume ist auch alles wieder sommerlich dekoriert, Sommerkränzchen an der Tür

sommerliche Fußmatte

Wanddeko

und Sommerdeko mal komplett.

Den Strauß finde ich jedes Jahr wieder so schön!

Diese Bilder sind was ganz besonderes

da denke ich immer so gerne dran, da hat meine Mama bei einem anstehenden Besuch von mir freudestrahlend erzählt, sie hätte was ganz feines für mich. Sie kannte meine Begeisterung für schöne Kalender und übergab mir dann einen Kalender mit diesen schönen Bildern

fand ich natürlich auch toll, aber so ganz konnte ich ihre Begeisterung und Vorfreude nicht verstehen, bis sie mir dann sagte: „Reib doch mal über die Bilder!“ ja, und was soll ich euch sagen, ihr ahnt es sicher schon: Die Bilder duften nach dem, was auf ihnen abgebildet ist, und das tun sie heute noch!

Zum Beispiel diese Erdbeeren, lecker! Natürlich gab es noch mehr jeweils an Monatsbildern, aber diese sind so schön sommerlich, die anderen hab ich auch alle noch. Mimis Lieblingsbild hängt auch wieder draußen und unsere Gans

und die feine Finka, die wir so gerne hätten, lach!

Nächtens leuchtet draußen alles wieder dank entsprechender Timer in den Kerzen

Schön sieht das doch wieder aus, nicht wahr, meine Nachbarn freuen sich da auch immer drüber.

Ja, und damit ist euer Grafschafter Wochenanzeiger-Team nun am Ende seines Beitrages, wir hoffen, es hat euch allen wieder gefallen.

Kommt bloß alle gut durch die Hitze, laßt alles langsam angehen, viel trinken, jede Kühlmöglichkeit wahrnehmen, und denkt einfach dran: In sechs Monaten ist bereits wieder der zweite Weihnachtstag, und dann ist es bestimmt kühler!

Wir wünschen euch allen einen schönen WTT, bleibt coooooool und

habts fein! Euer Grafschafter Wochenanzeiger, Chefredakteurin Monika und Mimi und euer Volontär Ruddi

Cool bleiben!

Grafschafter Wochenanzeiger – Wochenend-Reportage und Event-Vorschau

Im Sommer

In Sommerbäder
reist jetzt ein jeder
und lebt famos.
Der arme Dokter,
zu Hause hockt er
patientenlos.

Von Winterszenen,
von schrecklich schönen,
träumt sein Gemüt,
wenn, Dank ihr Götter,
bei Hundewetter
sein Weizen blüht.

(Wilhelm Busch)

Hi, Folks, hier meldet sich pünktlich zum Montag eure rasende Reporterin Mimi vom Grafschafter Wochenanzeiger! Na, hattet ihr alle ein feines Wochenende? Meinereiner hat es sich schon am Freitagabend herrlich gemütlich gemacht, in Einstimmung auf das Wochenende, auf dem frisch bezogenen Bett vom Dosenöffner, stimmig zum Sommer mit Rosen und in Rosenduft (Weichspüler, lach!)

Wer stört jetzt noch???

Natürlich, wer schon, meine Mamarazzi mit der Knipse! Jaja, schon gut Frauchen, ich pose, du gibst ja doch keine Ruhe.

So, Licht aus, ich will jetzt ins Wochenende pennen! Und ihr wißt ja, anklicken, groß gucken, viel Spaß!

Es gab zur Wochenendeinstimmung auch einen wunderschönen Sonnenuntergang mal wieder in der Grafschaft, guckt:

auch da haben wir nun mal eine Galerie von gemacht.

Und am Abend leuchteten auf Balkonien wieder die Illuminationen, und obwohl es die Tage zuvor nicht so sonnig war, leuchtete auch unsere rote Laterne wieder mit.

Das Wochenendwetter war dann recht schön, wenn auch mit Wolken-Sonne-Mix, aber trocken, und auch so fein warm, daß ich es mir auf Balkonien gemütlich gemacht habe, die Frau Chefredakteurin hatte noch bissel zu krösen, aber ab und zu kam sie natürlich auch raus auf Balkonien, und am Samstagabend, da hat sie sich so gefreut, als sie zum gucken raus kam, denn unser Amselmann, der anfangs des Frühjahres von uns hier so vermißt wurde, hat seinen angestammten Arien-Singplatz in der Spitze unserer Birke vorm Haus wieder eingenommen, Frau Chefredakteurin liefert jetzt die Bilder dazu, voller Freude!

Da schmettert er sein schönes Lied, wir haben lange zugehört, ein richtiges Abendständchen! Auch hier eine kleine Galerie von allen Fotos!

Am Samstagnachmittag war Frau Chefredakteurin noch in eigener Sache unterwegs, da gibt es demnächst noch eine schöne kleine Geschichte zu von ihr persönlich, habt ihr was zum vorfreuen! Dieweil hab ich mir meinen Volontär Ruddi geschnappt, und wir beide haben hier eine Redaktionsbesprechung im kleinen Kreis abgehalten, richtig schick mit Kaffee und Stärkung

eine Tasse für mich, eine für Ruddi! Wir zwei beide hatten mal wieder so richtig Lust auf ein schönes Event hier in unserer Grafschaft, und da wir, nachdem Frau Chefredakteurin wieder daheim war, uns auch ihren Segen zu der geplanten Unternehmung eingeholt haben, kommt hier jetzt die Event-Vorschau

und gleichzeitig die Einladung an alle unsere tierischen Leser und Freunde des Grafschafter Wochenanzeigers, Katzen, Kater, Hunde: Treffpunkt ist am Mittwochabend in den euch bekannten Redaktionsräumen des Grafschafter, trudelt alle gemütlich mal so am frühen Abend ein, ihr braucht euch nicht in Schale werfen, und für das leibliche Wohl ist von hier aus auch schon alles bestens vorbereitet, also einfach bloß gute Laune mitbringen, mehr nicht! Ruddi und ich, wir freuen uns schon sehr! Am anderen Tag ist ja, zumindest hier in unserem Bundesland, ein Feiertag, also können wir alle den Abend genießen ohne Eile! Wir hoffen, ihr habt alle Zeit und Lust!!!

Dann wünschen wir allen unseren Lesern einen guten Start in die neue Woche und einen schönen Montag, euer Grafschafter-Wochenanzeiger-Team, Mimi und Ruddi

und die Frau Chefredakteurin Monika.

Habts fein!

Grafschafter Wochenanzeiger – Das Redaktionsteam begrüßt den Juni!

Sommerabend

Klar ruhn die Lüfte auf der weiten Flur;
fern dampft der See, das hohe Röhricht schimmert
im Schilf verglüht die letzte Sonnenspur;
ein blasses Wölkchen rötet sich und schimmert.

Vom Wiesengrunde naht ein Glockenton;
ein Duft von Tau entweicht der warmen Erde,
im stillen Walde steht die Dämm’rung schon,
der Hirte sammelt seine satte Herde.

Im jungen Roggen rührt sich nicht ein Halm,
die Glocke schweigt wie aus der Welt geschieden;
nur noch die Grillen geigen ihren Psalm.
So sei doch froh, mein Herz, in all dem Frieden!

(Richard Dehmel)

Halli, hallo, liebe Leser des Grafschafter Wochenanzeigers, hier meldet sich euer Redaktionsteam in eigener Sache, denn pünktlich zum meteorologischen Sommerbeginn am 1. Juni meldete sich der Sommer mit herrlichem Wetter und der ersten wirklich wunderbar lauen Sommernacht! Na, und das haben wir natürlich alle in vollen Zügen genossen, schließlich soll die sommerliche Pracht zu Beginn der nächsten Woche ja schon wieder vorbei sein! Und da Genuß immer doppelt ist, wenn man ihn teilt, teilen wir nun mit euch unseren Balkonientag!

Mimi war natürlich flugs in ihrem Brotkasten, ihr Dosenöffner, Verzeihung, die Frau Chefredakteurin natürlich, kramte noch geheimnisvoll im Wohnzimmer rum, was hat sie denn da in der Hand?

Ach, Frauchen, das ist aber schön, ein neuer Lampion für Balkonien, in deiner Lieblingsfarbe rot, und solarbetrieben, na, das ist aber fein!

Ist das nicht ein herrliches Rot? Hab ich mich drin verliebt, wir sind alle sehr gespannt, wie er wohl aussieht, wenn er abends dann leuchtet.

Das Material ist sogar wie Stoff, da könnte das eventuell ruhig mal bissel feucht werden, aber bei Regen werden wir ihn doch lieber geschützt hängen. Auch wenn er dann wegen der Solarfunktion nicht so doll leuchten wird.

Frau Chefredakteurin ging dann mal Balkonien inspizieren mit der Knipse, dieweil es sich Mimi in ihrem Brotkasten gemütlich machte.

Die Glockenblumen blühen wieder ganz verschwenderisch, unsere dicke Hummel ist begeistert, lach, noch hab ich sie aber nicht fotografisch erwischt.

Die neuen Stauden Himbeere und Johannisbeere wachsen hinter unserer Birke fröhlich vor sich hin, ich bin so neugierig, ob sie in diesem Jahr schon blühen und fruchten.

Die Wicken beginnen zu ranken, und im Kasten mit den Sukkulenten hab ich diese Entdeckung gemacht

sie beginnen wieder zu blühen, freu, freu! Ganz viele Knospenansätze sind schon da!

Wo ist die Mimi???

Na, da, du Mamarazzi, geh weiter knipsen, ich genieße den Sommer!

Unsere Balkonien-Eule freut sich auch wieder über die Glockenblümchen, und der Thymian duftet in der Sonne so schön!

Mmh, ja, höre ich euch fragen, Redaktionsteam, da fehlt aber doch noch jemand, wo ist denn…..hach, da kommt er schon, natürlich, unser Ruddi fehlte, er hatte drinnen noch irgendwas zu kramen, aber dann kam er auch angeflitzt! Und guck euch den Rotzbengel an, frech ab in Mimis Brotkasten!

„Hej, Frollein Reporterin, da bin ich, ihr Volontär-Bär, rutschen Se ma en Stück!“

Mimi ist wirklich sehr abgeklärt im Umgang mit ihrem stürmischen Volontär, seufzend änderte sie kurz ihre Position und ließ ihn machen, vorbildlich!

Sieht das nicht knuffig aus, die beiden da im Brotkasten, ich bin schon sehr stolz auf mein Team!

Irgendwie spricht Mimis Blick Bände, lach, aber wie gesagt, Ruddi durfte!

Ich muß aber auch sagen, er ist schon ein charmanter Bursche und schmiert uns oft genug Honig um Bart und Maul, hihihihi, aber wirklich richtig lieb, er fühlt sich hier halt eisbärpudelwohl und das möchte er auf seine Art dann auch zeigen. Was er dann auch weiter tat und mal kurzerhand der Frau Chefredakteurin den Liegestuhl klaute!

Fand er saugemütlich, kann ich verstehen, ich auch, das Kissen mit dem Häkeleinsatz ist übrigens neu, letzte Woche fertiggestellt, den Häkeleinsatz hatte ich schon länger fertig, ich hoffe, daß es Rosen (was auch sonst?)  sind, kann man sehen? Ruddi fand das sehr gemütlich

wie man sieht, aber lange hielt es den Eisbärburschen nicht an einem Ort gestern, der Tag war halt so sommerlich schön, da schäumte sein Temperament über, er wollte allüberall hin auf Balkonien, na, guckt mal selbst!

Hej, ihr Leser da vor den Bildschirmen, euer Ruddi mittenmang inne Glockenblümkes, klasse, wat?

Thymian steht so nem Ruhrpottbengel wie mir natürlich auch prima, und ej, der duftet, sag ich euch!

Halt ich doch mal ein kurzes Mittagsschläfchen! Schnarch!!!

Möönsch, den tollen roten Ballon hab ich ja noch gar nicht mitgekriegt, muß ich gucken:

Der ist doch wohl knorke, oder, „Balkonien zur Roten Laterne“, lach, Mensch, Mimi, da werden die Kater unten Schlange stehen, wenn dein Balkonien jetzt nächtens mit roter Laterne beleuchtet wird, kicher! Nix für ungut, gaaaaanz ohne Hintergedanken!

Eeek, die Dinger pieken bisken, aber die Frau Chefredakteurin wollte datt so, alldieweil sie sich nämlich beim fotoknipsen von mir gleich in der Fensterscheibe spiegelt, und dann habt ihr eben das ganze Redaktionsteam hier vertreten! Was tut man nicht alles für seine Cheffin!

Hier über dem Salbei und an den tollen Himbeer/Johannisbeerstauden iss aber schöner, wenn die mal so weit sind, daß man die essen kann, bin ich aber dabei, ich liebe Bä(ee)ren!

Vor meiner Nase steht da die Birke, und glaubt mal bloß nicht, Eisbären können nicht klettern, da werdet ihr jetzt aber staunen, ich hab mich übermütig in die luftigen Höhen geschwungen, guckt:

Keine Angst, kann nix passieren, Frau Chefredakteurin ist ja in der Nähe!

Hach, herrlich, so ein Sommertag auf Balkonien, ich bin ganz hin und weg, ist ja mein erster Sommer hier!

Da mußte ich auch unbedingt noch vor posieren, vor dem allseits geliebten und gehüteten Balkonien-Schild, dahinter beginnen dann unsere Redaktionsräume!

Dann hab ich der pennenden Mimi noch einen Besuch abgestattet,

und dann hab ich auch weiter auf Balkonien relaxt! Und Frau Chefredakteurin macht jetzt weiter! Tschüssikovski!!!

Ja, da macht sich mein Team das rundum gemütlich da draußen und ich muß arbeiten mit meiner Knipse, aber ich gönn es ihnen, und wenn ich gleich fertig bin, setz ich mich eh dazu!

Mimis Mümmelgras wächst auch wieder zu ihrer vollen Zufriedenheit vor sich hin, und am Fenster hab ich so ein schönes „Sommerschild“ aus einer feinen Zeitung, finde ich ein herrliches Motto

und noch einmal in voller Pracht mit meinen Orchideen, der Birkenfeige, dem Zitronenbäumchen und dem wunderschönen Rosenlampion.

So haben wir einen herrlichen Balkonientag verbracht, und langsam näherte sich der Abend und es begann zu dämmern, da hatten wir uns alle so drauf gefreut, denn nun kommt leuchtendes Balkonien:

Ist das nicht wunderschön?!

Kleine Galerie, anklicken, groß gucken:

Mimi hat dann auch noch die Nacht angeschwärmt

 

und so haben wir alle gemütlich den Tag und den Abend ausklingen lassen, es gab noch lecker Essen mit Spargel, Kartöffelchen mit Kräutern der Provence und Spargelschinken, Erdbeertarte zum Nachtisch, lecker, sag ich euch! Frau Chefredakteurin hatte dabei noch einen feinen roten Vino, der Rest der Redaktion ist ja noch nicht volljährig und darf nicht, lach! Für sie gab es Gänsewein!  Euer Redaktionsteam hofft nun noch auf einen ebenso schönen Sonntag, und den wünschen wir euch natürlich auch, genießt ihn, wer weiß, wie das Wetter in der kommenden Woche wird, dann haben wir die Tage schon wieder im Sack!

Habts fein wünscht euch das Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger

Monika und Mimi und euer Volontär

Ruddi!

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Das verflixte 7. Jahr!

Klatsch und Tratsch und Promi-News

Die glückliche Ehe

Gedankt seis dir, Gott der Ehen!
Was ich gewünscht, hab ich gesehen:
Ein grenzenlos beglücktes Paar;
ein Paar, das ohne Gram und Reue,
bei gleicher Lieb und gleicher Treue
durch deine Bande selig war.
Ein Wille lenkte hier zwei Seelen.
was sie gewählt, pflegt er zu wählen,
was er verwarf, verwarf auch sie.
Ein Fall, wo andre sich betrübten,
stört ihre Ruhe nie. Sie liebten
und fühlten nicht des Lebens Müh.

Da ihn kein Eigensinn verführte,
und sie kein eitler Stolz regierte:
So herrschte weder sie noch er.
Sie herrschten, aber bloß mit Bitten;
sie stritten; aber wenn sie stritten,
kam bloß ihr Streit aus Eintracht her.
Der letzte Tag in ihrem Bunde,
der letzte Kuß von ihrem Munde
nahm wie der erste sie noch ein.
Sie starben. Wann? Wie kannst du fragen?
Acht Tage nach den Hochzeitstagen;
sonst würde dies ein Märchen sein.

(Christian Fürchtegott Gellert)

Da ist er, der Mai anno domini 2019, der Wonnemonat, der Monat der Hochzeiten, für so viele Menschen der schönste Monat des ganzen Jahres!

Und der Grafschafter Wochenanzeiger verkündet nun hier die aktuellste Promi-News, druckfrisch und noch warm:

Das Blögchen, mimisdosenoeffner,

feiert heute Geburtstag!

7 Jahre Bloggeschichte begannen heute:

Am 1. Mai anno domini 2012 um 2.41 MEZ!

Und deshalb: „Das verflixte 7. Jahr!“ Und das Gedicht von der glücklichen Ehe, denn die Gedichte sind nach wie vor das Markenzeichen dieses Blögchens und beginnen jeden Eintrag.

Hoffen wir alle sehr, daß auch im verflixten 7. Jahr die „Ehe“ hält, die Ideen nicht ausgehen und das Fundament aller guten Beziehungen weiter trägt: Vertrauen, Liebe, Humor!

Das Redaktionsteam sendet herzliche Glückwünsche und toi, toi, toi für die nächsten Jahre!

Monika, Mimi und                                                                                         Ruddi

Gerade in einem solchen Glückwunsch darf natürlich der Lieblingssänger unserer Chefredakteurin nicht fehlen, passend zu dem Thema Beziehungen und angelehnt an die glückliche Dauer einer Ehe (über das verflixte 7. Jahr hinaus!) kommt hier nun also Reinhard Mey mit seinem Lied „Die Jahreszeiten eines Lebens“!

https://www.reinhard-mey.de/start/texte/alben/jahreszeiten

Wollen wir nun mal ein bissel in Nostalgie schwärmen? Büddeschön, Bilder aus vergangenen Maitagen

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Ein Nostalgieeintrag, der erste Eintrag vom Monat Mai mit der kalendarischen Vorstellung des ganzen Monats, wie es in den Anfangszeiten des Blögchens einmal rund um das Jahr zu jedem Monat geschah:

https://mimisdosenoeffner.wordpress.com/2013/05/01/mai-15812487/

Für den diesjährigen Mai mal wieder den 100-jährigen Kalender bemühen? Kommt sofort!

Vom 1. bis zum 5. Mai – schönes Wetter zum Beginn des Monats

Am 6. Mai – windiger und rauer Tag

Vom 8. bis 18. Mai – sehr trockenes und warmes Wetter, aber wegen der Dürre wachsen die Pflanzen schlecht

Vom 25. bis 28. Mai – schöner und warmer Regen setzt ein

Vom 29. bis 31. Mai – das Ende des Monats wird sehr fruchtbar.

Da sind wir ja mal gespannt, wie sich die Voraussagen wohl bewahrheiten werden.

Kommen wir nun in unserem heutigen Grafschafter Wochenanzeiger zum Klatsch und Tratsch:

Infolge der Wetterunbilden am vergangenen Mittwoch auf dem hiesigen Balkonien wurden die noch draußen befindlichen Auflagen für Liegestuhl und Bank klitschnaß, nach dem trocknen zeigten sich auf der Auflage des Liegestuhls fiese Flecken, das wurde nun in der vergangenen Woche mittels einer Fleißarbeit unserer Chefredakteurin wieder behoben durch einen feinen, neuen, selbst genähten „Überwurf“

den unsere rasende Reporterin Mimi natürlich sofort testen und auf Katzentauglichkeit prüfen mußte!

Test bestanden, Dosenöffner, die Auflage ist prima, strapazier- und krallenfest und herrlich zum kruscheln. Wie man sieht!!!

Die ebenfalls beim Sturm heruntergewehte kleine Hasenkette ist auch wieder auseinandergefriemelt, gesäubert und wieder eingehängt worden

(Balkonienschild hat standgehalten, lach!!!)

Sind die nicht niedlich? Die leuchten so schön in der Sonne!

Unser Oregano wächst und gedeiht munter weiter

das ist die Pflanze, die Frau Chefredakteurin im letzten Jahr vom Balkonien der Kinder „abgezwackt“ hat, prima wieder ausgeschlagen!

Etwas neues ist angepflanzt worden auf Balkonien

Lathyrus, Platterbsen, mit der Unterart auch Wicken genannt! Sie kommen schon ganz zaghaft!

Der letzte Apriltag zeigte sich in Pracht und Schönheit, es war auch am Nachmittag wieder richtig schön warm. Und der Himmel so blau!

Unsere rasende Reporterin, euer aller Co-Autor, Mimi, freut sich über die Neu-Anzucht ihres geliebten Katzengrases, das schon sehr zu ihrer Zufriedenheit sprießt:

Hasenmütterchen und sturmgeschädigte Flora hat sich jetzt ein sicheres Plätzchen im Bücherregal ergattert, mit einem feinen Osterei aus rotem Jaspis. Roter Jaspis lädt Energiefelder wieder auf, das macht sich Häschen jetzt zunutze, hihihihi!

Des weiteren hat auf Balkonien eine „Wiederbelebung“ stattgefunden, pünktlich zum ersten Mai hat Frau Chefredakteurin das wieder angebracht

Die solare Aufladestation für unsere leuchtende Schmetterlingsgirlande, und guckt, sie tut es wieder, sie leuchtet! Freu, freu!

Hat die gesamte Redaktion wieder ihre helle Freude dran!

Leider gibt es aus der Grafschaft aber auch noch was trauriges zu berichten, unser Mandelbäumchen, das in jedem Jahr so herrlich blühte um diese Zeit, und daß unsere Chefredakteurin euch mal so schön fotografiert hatte

ließ heuer die Knospen und Blüten vermissen, beim nachsehen hab ich festgestellt, daß das schöne Bäumchen eingegangen ist, warum, kann ich leider nicht sagen. So schade!

Zum Trost schwärmen wir jetzt hier noch ein wenig in Bildern von meinen Lieblingsblumen im Monat Mai:

Den Maiglöckchen

Dem Flieder:

Den Pfingstrosen:

Ja, der Mai, der Monat der Liebe, da hab ich doch noch ein Gedicht für euch, mein Lieblingsliebesgedicht von meinem Lieblingsdichter Theodor Storm:

Im Volkston

Als ich dich kaum gesehn,
mußt es mein Herz gestehn,
ich könnt dir nimmermehr
vorübergehn.

Fällt nun der Sternenschein
nachts in mein Kämmerlein,
lieg ich und schlafe nicht
und denke dein.

Ist doch die Seele mein
so ganz geworden dein,
zittert in deiner Hand,
tu ihr kein Leid!

(Theodor Storm)

Und natürlich hab ich zum Abschluß unseres Jahrestags-Eintrag hier auch noch ein Lied von Reinhard Mey, ein bissel so „in eigener Sache“, weil es viel von dem ausdrückt, was mich über die Jahre hier im Blögchen begleitet hat: „All meine Wege“:

https://www.reinhard-mey.de/start/texte/alben/all-meine-wege

Nun hoffe ich, hoffen wir, euer Redaktionsteam, daß euch der Eintrag zum Jahrestag unseres Blögchens doch wieder gefallen hat, Mimi und Ruddi haben eng mit mir am Layout und vor allem der Bildauswahl gearbeitet, und so wünschen wir euch nun allen einen wunderschönen 1. Maifeiertag, bleibt oder werdet alle gesund, paßt auf euch auf und wir sagen mal: Auf ein neues und für mindestens 7 weitere Jahre, denn wen schreckt denn schon das verflixte 7. Jahr!!! Bleibt uns gewogen, eure Treue, eure Kommentare, euer Hiersein und mit gehen, das alles ist das eigentliche Salz in der Blögchensuppe! Danke!!!!!

Habts fein wünschen euch allen das Redaktionsteam Monika, Mimi und Ruddi!

 

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Ostermenü

Ressort Küchentipps und Deko-Ideen

Verantwortlich: Die Chefredakteurin herself

Ostern

Ja, der Winter ging zur Neige,
holder Frühling kommt herbei,
lieblich schwanken Birkenzweige,
und es glänzt das rote Ei.

Schimmernd wehn die Kirchenfahnen
bei der Glocken Feierklang,
und auf oft betretnen Bahnen
nimmt der Umzug seinen Gang.

Nach dem dumpfen Grabchorale
tönt das Auferstehungslied,
und empor im Himmelsstrahle
schwebt er, der am Kreuz verschied.

So zum schönsten der Symbole
wird das frohe Osterfest,
daß der Mensch sich Glauben hole,
wenn ihn Mut und Kraft verläßt.

Jedes Herz, das Leid getroffen,
fühlt von Anfang sich durchweht,
daß sein Sehnen und sein Hoffen
immer wieder aufersteht.

(Ferdinand von Saar)

Am heutigen Karsamstag, dem dritten der drei stillen Tage vor Ostern, möchten wir, der Grafschafter Wochenanzeiger, unsere Leser ins beginnende Osterfest einstimmen.

In den Redaktionsräumen ging es in den letzten Tagen vor Ostern noch hoch her, erwarten wir doch zum Osterfest den Besuch der Kinder unserer Chefredakteurin, da gab es noch viel vorzubereiten.

Vor den Redaktionsräumen war ja schon alles bestens geschmückt

nun mußten noch die Redaktionsräume und Balkonien festlich aufgehübscht werden, zumal ja doch das Wetter an Ostern herrlich mitspielen wird, da muß doch alles glänzen!

Im Flur

die Tulpen sind künstlich, denn so tief stehende Blümchen nagt Mimi sonst an, hihihihi!

Im Wohnzimmer schmückt sich unser feiner Kamin nun auch wieder österlich

Hinter diesem niedlichen, weißen Porzellanhäschen liegt ein Kerzenlöscher, da kann man im Vergleich sehen, wie klein das Häschen ist, und nun guckt mal, die niedliche kleine Glocke!

Unser diesjähriger Osterstrauch

Birkenzweige mit Hängekätzchen, die Blattspitzen werden schon grün!

Zwei niedliche „Hasenklammern“, sie kamen aus Plauen geflogen, hihihi, die beiden Süßen hier auch

ein Hasenpärchen, lieben Dank, Brigitte/Plauen, die Freude in der Redation war groß!

Mimi war soooo begeistert von den Birkenzweigen, schon als sie noch für den Einsatz auf Balkonien lagerten, hat sie sie immer angeschmust, lach, damit nun der große Strauß nicht in Gefahr des belagerns gerät, hat unsere rasende Reporterin nun auch Birkenzweige vor der Haustüre ihrer Privat-Villa, guckt mal:

Findet die Hausherrin richtig toll, vielleicht riechen die schön, weil sie sie so mag. Oder einfach „Kätzchen zu Kätzchen“!

Unter dem Osterstrauch ist schon ein dickes Osterei eingezogen, eines von der „antiken“ Sorte, die ich als Kind schon so geliebt habe.

So schön fröhlich mit all den bunten Eierkes, nicht wahr?!

Unseren ehemaligen Aquariumsschrank ziert ein feines Deckchen, das schon einige Jährchen auf dem Stoff hat, denn es wurde mit noch zwei anderen zu den Kindergartenzeiten von Björn von den Müttern im Kindergarten hergestellt, mit Stoffdruck,

außer den Häschen gibt es noch Marienkäfer und Küken.

Balkonien erstrahlte in den letzten Tagen bei herrlichstem Wetter und ist nun auch wieder österlich vorbereitet

die Holztulpen snd wieder da

und unsere Hasenmutter Flora ist auch schon wieder eifrig bei der Vorbereitung aufs Osterfest dabei

Samt dem obligatorischen roten Ei, dem Fruchtbarkeitssymbol, das nicht fehlen darf!

Meine beiden Redaktionsmitglieder Mimi und Ruddi vergnügten sich derweil noch auf Balkonien und genossen das strahlende Fast-schon-Sommer-Wetter, dieweil die Chefredakteurin hier noch mächtig busy war.

Die Pflänzchen haben sich auch sehr über die Sonne und die Wärme gefreut.

Der Oregano schlägt wieder aus! Und guckt euch bloß mal den Himmel an:

Schließlich hab ich dann mal unseren österlichen kleinen Redaktionsboten zu meinen beiden Faulenzern geschickt, um sie an ihre Pflicht zu gemahnen, auch mal noch was zur heutigen Grafschafter Wochenanzeiger-Ausgabe beizutragen:

Er hat lange rufen müssen, bis er meine beiden Redaktionsmitglieder hier auf Trab gebracht hatte, etwas schlunzig meinte Ruddi dann „was liegt an, Frau Chefredakteurin?“, jaaa, Mööööönsch, hier soll doch noch was bezüglich Ostermenü in die neue Ausgabe, hättest du mal die Güte, in die Gänge zu kommen, lüüübster Herr Volontär?! Und was antwortet mir der Lümmel? „Es ist der Mühe wert“, hat wohl zu lange draußen auf Balkonien „Heidi“ gelesen und die Jungfer Tinette nachgeahmt, sowas aber auch! Nu aber, flott!

Und so zeigt euch hier nun Ruddi die Küchen-Utensilien, die zum kommenden Osterfest für das festliche Essen und die österlichen Backwaren gebraucht werden:

Lamm- und Hasenform fürs Gebäck, die Springform ohne Kranzeinsatz für einen feinen Osterkuchen, wofür der Kranzeinsatz gebraucht wird, verraten wir später. Und natürlich die Ausstechförmchen zum österlichen Verzieren, bzw. zum ausstechen von Butter zum Frühstück, das sieht immer so hübsch aus.

Dieses Jahr werden Hase und Lamm gebacken, das Lamm wieder für die Feier nach der Osternachtmesse, der Hase für den Besuch der Kinder.

In diesem Jahr besitz ich von den Ausstechförmchen nicht nur Schäfchen und Hase, sondern auch ein Ei, Neuerwerb, da kommen wir auch noch drauf zurück.

Und damit kommen wir nun zum Beitrag der Frau Chefredakteurin in punkto Ostermenü, vielleicht ist sogar noch eine Anregung für den einen oder anderen kurzentschlossenen von unseren Lesern dabei:

Ostermenü

  • Vorspeise: Salat mit echten Blüten, Stiefmütterchen und Kapuzinerkresseblüten mit einer Gartenkräuter-Vinaigrette
  • Hauptgericht: Falscher Hase (Hackbraten mit gekochten Eiern), hier kommt nun die Kranzform ins Spiel, denn darin wird der falsche Hase gebraten. Buttergemüse: Blumenkohlröschen, Karotten, Erbsen und Mais, dazu grüne Bandnudeln und eine rauchige Hackbratensoße.
  • Nachspeise: Gebackenes Häschen aus dunklem Rührteig mit Kakao

Zum Kaffee am Nachmittag gibt es einen Käsekuchen, selbst gebacken natürlich, und da spielt nun das Ausstechförmchen Osterei eine Rolle: Zur Verzierung gibt es Ostereier aus Marzipan mit Zuckerschriftbemalung. Und Eierlikör-Sahne!

Die ganze Redaktion freut sich schon sehr auf den Besuch meiner Kinder, vor allem natürlich ich, hihihi, wir haben uns nun auch schon länger nicht mehr gesehen, das wird bestimmt wieder schön. Mit klönen und lachen und einfach beisammensein!

Natürlich ist auch für das leibliche Wohl der übrigen Redaktionsmitglieder bestens gesorgt, Mimi darf sich auf Thunfisch freuen, den sie so liebt, und Ruddi bekommt eine feine Eisbombe mit Früchten und Honig.

Die Chefredakteurin besucht am heutigen Karsamstag abends wieder die Osternachtfeier in unserer Grafschafter Kirche, mit Osterfeuer und allem drum und dran und mit fröhlichem Beisammensein und fastenbrechen danach in den Räumen der Unterkirche, das wird bestimmt wieder richtig schön und lustig, zumal zum fastenbrechen auch der erste Rotwein wieder dazu gehört, nach 6 Wochen Abstinenz wird das erfahrungsgemäß immer sehr lustig!

Die Ostereier zum diesjährigen Osterfest werden heute auch noch gefärbt, eigentlich mache ich das immer schon am Karfreitag, aber in diesem Jahr war noch so viel vorzubereiten, da sind sie halt heute der krönende Abschluß. Und sehen hoffentlich wieder so schön aus wie all die Jahre zuvor

ich hab wieder braune Eier genommen, weil damit die Farbe so schön wird wie bei diesem Bild aus dem Archiv von 2017!

Und damit sind wir am Ende unserer österlichen Ausgabe des Grafschafter Wochenanzeigers angelangt!

Wir wünschen allen unseren Lesern, den stillen wie den bekannten, ein frohes, gesegnetes, entspanntes und wettermäßig wunderschönes Osterfest! Genießt die Tage und

habts fein! Das Redaktionsteam des Grafschafter Wochenanzeiger:

Chefredakteurin Monika, Reporterin Mimi und Volontär Ruddi