Grafschafter Wochenanzeiger – Krisenzeiten

Der Grund, warum Vögel fliegen können und wir nicht, ist der, daß sie voller Zuversicht sind und wer zuversichtlich ist, dem wachsen Flügel.

(Sir James Matthew „J. M.“ Barrie, 1. Baronet, schottisch-englischer Dramatiker und Erzähler, Schöpfer des ‚Peter Pan‘, 1860 – 1937)

Graue Tage

Es ist mitunter,
als wären alle Fäden abgeschnitten…
als wäre alles um dich her
weitab und leer,
ein toter Raum,

und du dir selbst ein fremder Traum…

…als käme nie die Sonne wieder,
als klänge nie ein Lied mehr durch,
als höre alles langsam auf…

und plötzlich flimmert’s durch die Wolken
und plötzlich trifft ein Klang ans Ohr
und leise fliegt auf goldenem Flügel
ein Schmetterling am Weg empor!

(Cäsar Flaischlen)

Liebe Leser alle unseres Grafschafter Wochenanzeigers,

wir haben lange hier in den Redaktionsräumen überlegt, ob und wie sich in diesen schwierigen Tagen ein Eintrag für euch gestalten läßt. Aber schwere Zeiten erfordern Solidarität und Zusammenhalt, in Tagen wie diesen wird (hoffentlich!) allen wieder klar, was wirklich von Bedeutung ist im menschlichen Leben: Das Sein und nicht das Haben!

Wir werden auch nicht allzu viele Worte machen, wir wollen nur ein wenig der wohl bei allen aufkommenden Panik entgegensteuern, denn Angst und ihre Steigerung Panik sind schlechte Berater, auch wenn es zutiefst menschlich ist, sich ihnen nicht immer entziehen zu können. Hab ich, wie so oft, mal wieder ein Lied von Reinhard Mey gefunden, das mir derzeit so aus der Seele spricht und die Zerissenheit zwischen Kopf und Herz so gut zum Ausdruck bringt:

https://www.reinhard-mey.de/texte/alben/ich-singe-um-mein-leben

Abseits vom allgegenwärtigen Corona-Virus ist es derzeit auch wieder von persönlicher Bedeutung für mich, denn unser aller Co-Autor, meine kleine Mimi, macht mir mal wieder Sorgen, ihr Gesundheitszustand ist zur Zeit nicht der beste, sie schwächelt sehr, frißt kaum und schläft auch für eine Katze in ihrem Alter für mein Verständnis zu viel, da brauchen wir doch mal wieder ein paar Daumen und Pfötchen und hoffen, wir können trotz der schwierigen Lage draußen in der kommenden Woche Hilfe und/oder Rat bei unserer Tierärztin finden.

So ist die Stimmung in den hiesigen Redaktionsräumen auch sehr gedrückt, wie ihr sicher alle verstehen könnt, aber unterkriegen lassen wir uns nicht! Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren!

In diesem Sinne wünschen wir euch allen eine gute neue Woche, laßt euch die Zuversicht nicht rauben, die Hoffnung nicht nehmen, wenn wir auch draußen „auf Abstand“ gehen sollen, hier in unseren kleinen Netzwerken können wir uns umarmen und gegenseitig stützen und helfen, mit der Krise fertig zu werden. Aus diesem Grund hab ich auch eine frühlingsbetonte Girlande zu Anfang des Eintrags über das Zitat und das Gedicht gesetzt, und möchte euch auch noch zum aufmuntern und was schönes gucken Frühlingsbilder zeigen, die ich im April 2018 hier in unserer Grafschaft gemacht habe:

Gestern, am Sonntagabend, hab ich mal wieder Bilder vom Himmel über der Grafschaft gemacht, er zeigte sich so passend für diesen Eintrag, trotz großer Düsternis im allgemeinen gab es immer wieder helle, leuchtende und blaue Lücken, seht selbst:

Das hier ist mein Lieblingsbild von der  Serie

überall zeigt sich Licht hinter den düsteren Wolken!

Zum Abschluß unseres Eintrag hab ich noch ein Lied von Reinhard Mey

https://songtext-ubersetzung.com/l/z/5440491/reinhard-mey/zeit-zu-leben/

und eine Bild-Collage, die wir auf FB erstellt haben:

Wir haben uns auch schon ein neues Frühlingskleidchen angezogen, Mimi und ich,

und unser gesamtes Redaktionsteam hofft, euch mit Eintrag und Bildern ein wenig Hoffnung, Zuversicht und Mut für die kommenden schweren Tage vermittelt zu haben, bleibt oder werdet alle gesund, paßt alle gut auf euch auf und laßt uns hier alle zusammen auch weiterhin unsere Sorgen, Nöte, Freuden und oftmals auch Verzweiflungen zusammen tragen und teilen!

Wir wünschen euch allen einen guten Montag, euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger und die Freelancer Otto und Lucia

Paßt auf euch auf!!!

Grafschafter Wochenanzeiger – Das verflixte 7. Jahr!

Klatsch und Tratsch und Promi-News

Die glückliche Ehe

Gedankt seis dir, Gott der Ehen!
Was ich gewünscht, hab ich gesehen:
Ein grenzenlos beglücktes Paar;
ein Paar, das ohne Gram und Reue,
bei gleicher Lieb und gleicher Treue
durch deine Bande selig war.
Ein Wille lenkte hier zwei Seelen.
was sie gewählt, pflegt er zu wählen,
was er verwarf, verwarf auch sie.
Ein Fall, wo andre sich betrübten,
stört ihre Ruhe nie. Sie liebten
und fühlten nicht des Lebens Müh.

Da ihn kein Eigensinn verführte,
und sie kein eitler Stolz regierte:
So herrschte weder sie noch er.
Sie herrschten, aber bloß mit Bitten;
sie stritten; aber wenn sie stritten,
kam bloß ihr Streit aus Eintracht her.
Der letzte Tag in ihrem Bunde,
der letzte Kuß von ihrem Munde
nahm wie der erste sie noch ein.
Sie starben. Wann? Wie kannst du fragen?
Acht Tage nach den Hochzeitstagen;
sonst würde dies ein Märchen sein.

(Christian Fürchtegott Gellert)

Da ist er, der Mai anno domini 2019, der Wonnemonat, der Monat der Hochzeiten, für so viele Menschen der schönste Monat des ganzen Jahres!

Und der Grafschafter Wochenanzeiger verkündet nun hier die aktuellste Promi-News, druckfrisch und noch warm:

Das Blögchen, mimisdosenoeffner,

feiert heute Geburtstag!

7 Jahre Bloggeschichte begannen heute:

Am 1. Mai anno domini 2012 um 2.41 MEZ!

Und deshalb: „Das verflixte 7. Jahr!“ Und das Gedicht von der glücklichen Ehe, denn die Gedichte sind nach wie vor das Markenzeichen dieses Blögchens und beginnen jeden Eintrag.

Hoffen wir alle sehr, daß auch im verflixten 7. Jahr die „Ehe“ hält, die Ideen nicht ausgehen und das Fundament aller guten Beziehungen weiter trägt: Vertrauen, Liebe, Humor!

Das Redaktionsteam sendet herzliche Glückwünsche und toi, toi, toi für die nächsten Jahre!

Monika, Mimi und                                                                                         Ruddi

Gerade in einem solchen Glückwunsch darf natürlich der Lieblingssänger unserer Chefredakteurin nicht fehlen, passend zu dem Thema Beziehungen und angelehnt an die glückliche Dauer einer Ehe (über das verflixte 7. Jahr hinaus!) kommt hier nun also Reinhard Mey mit seinem Lied „Die Jahreszeiten eines Lebens“!

https://www.reinhard-mey.de/start/texte/alben/jahreszeiten

Wollen wir nun mal ein bissel in Nostalgie schwärmen? Büddeschön, Bilder aus vergangenen Maitagen

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Ein Nostalgieeintrag, der erste Eintrag vom Monat Mai mit der kalendarischen Vorstellung des ganzen Monats, wie es in den Anfangszeiten des Blögchens einmal rund um das Jahr zu jedem Monat geschah:

https://mimisdosenoeffner.wordpress.com/2013/05/01/mai-15812487/

Für den diesjährigen Mai mal wieder den 100-jährigen Kalender bemühen? Kommt sofort!

Vom 1. bis zum 5. Mai – schönes Wetter zum Beginn des Monats

Am 6. Mai – windiger und rauer Tag

Vom 8. bis 18. Mai – sehr trockenes und warmes Wetter, aber wegen der Dürre wachsen die Pflanzen schlecht

Vom 25. bis 28. Mai – schöner und warmer Regen setzt ein

Vom 29. bis 31. Mai – das Ende des Monats wird sehr fruchtbar.

Da sind wir ja mal gespannt, wie sich die Voraussagen wohl bewahrheiten werden.

Kommen wir nun in unserem heutigen Grafschafter Wochenanzeiger zum Klatsch und Tratsch:

Infolge der Wetterunbilden am vergangenen Mittwoch auf dem hiesigen Balkonien wurden die noch draußen befindlichen Auflagen für Liegestuhl und Bank klitschnaß, nach dem trocknen zeigten sich auf der Auflage des Liegestuhls fiese Flecken, das wurde nun in der vergangenen Woche mittels einer Fleißarbeit unserer Chefredakteurin wieder behoben durch einen feinen, neuen, selbst genähten „Überwurf“

den unsere rasende Reporterin Mimi natürlich sofort testen und auf Katzentauglichkeit prüfen mußte!

Test bestanden, Dosenöffner, die Auflage ist prima, strapazier- und krallenfest und herrlich zum kruscheln. Wie man sieht!!!

Die ebenfalls beim Sturm heruntergewehte kleine Hasenkette ist auch wieder auseinandergefriemelt, gesäubert und wieder eingehängt worden

(Balkonienschild hat standgehalten, lach!!!)

Sind die nicht niedlich? Die leuchten so schön in der Sonne!

Unser Oregano wächst und gedeiht munter weiter

das ist die Pflanze, die Frau Chefredakteurin im letzten Jahr vom Balkonien der Kinder „abgezwackt“ hat, prima wieder ausgeschlagen!

Etwas neues ist angepflanzt worden auf Balkonien

Lathyrus, Platterbsen, mit der Unterart auch Wicken genannt! Sie kommen schon ganz zaghaft!

Der letzte Apriltag zeigte sich in Pracht und Schönheit, es war auch am Nachmittag wieder richtig schön warm. Und der Himmel so blau!

Unsere rasende Reporterin, euer aller Co-Autor, Mimi, freut sich über die Neu-Anzucht ihres geliebten Katzengrases, das schon sehr zu ihrer Zufriedenheit sprießt:

Hasenmütterchen und sturmgeschädigte Flora hat sich jetzt ein sicheres Plätzchen im Bücherregal ergattert, mit einem feinen Osterei aus rotem Jaspis. Roter Jaspis lädt Energiefelder wieder auf, das macht sich Häschen jetzt zunutze, hihihihi!

Des weiteren hat auf Balkonien eine „Wiederbelebung“ stattgefunden, pünktlich zum ersten Mai hat Frau Chefredakteurin das wieder angebracht

Die solare Aufladestation für unsere leuchtende Schmetterlingsgirlande, und guckt, sie tut es wieder, sie leuchtet! Freu, freu!

Hat die gesamte Redaktion wieder ihre helle Freude dran!

Leider gibt es aus der Grafschaft aber auch noch was trauriges zu berichten, unser Mandelbäumchen, das in jedem Jahr so herrlich blühte um diese Zeit, und daß unsere Chefredakteurin euch mal so schön fotografiert hatte

ließ heuer die Knospen und Blüten vermissen, beim nachsehen hab ich festgestellt, daß das schöne Bäumchen eingegangen ist, warum, kann ich leider nicht sagen. So schade!

Zum Trost schwärmen wir jetzt hier noch ein wenig in Bildern von meinen Lieblingsblumen im Monat Mai:

Den Maiglöckchen

Dem Flieder:

Den Pfingstrosen:

Ja, der Mai, der Monat der Liebe, da hab ich doch noch ein Gedicht für euch, mein Lieblingsliebesgedicht von meinem Lieblingsdichter Theodor Storm:

Im Volkston

Als ich dich kaum gesehn,
mußt es mein Herz gestehn,
ich könnt dir nimmermehr
vorübergehn.

Fällt nun der Sternenschein
nachts in mein Kämmerlein,
lieg ich und schlafe nicht
und denke dein.

Ist doch die Seele mein
so ganz geworden dein,
zittert in deiner Hand,
tu ihr kein Leid!

(Theodor Storm)

Und natürlich hab ich zum Abschluß unseres Jahrestags-Eintrag hier auch noch ein Lied von Reinhard Mey, ein bissel so „in eigener Sache“, weil es viel von dem ausdrückt, was mich über die Jahre hier im Blögchen begleitet hat: „All meine Wege“:

https://www.reinhard-mey.de/start/texte/alben/all-meine-wege

Nun hoffe ich, hoffen wir, euer Redaktionsteam, daß euch der Eintrag zum Jahrestag unseres Blögchens doch wieder gefallen hat, Mimi und Ruddi haben eng mit mir am Layout und vor allem der Bildauswahl gearbeitet, und so wünschen wir euch nun allen einen wunderschönen 1. Maifeiertag, bleibt oder werdet alle gesund, paßt auf euch auf und wir sagen mal: Auf ein neues und für mindestens 7 weitere Jahre, denn wen schreckt denn schon das verflixte 7. Jahr!!! Bleibt uns gewogen, eure Treue, eure Kommentare, euer Hiersein und mit gehen, das alles ist das eigentliche Salz in der Blögchensuppe! Danke!!!!!

Habts fein wünschen euch allen das Redaktionsteam Monika, Mimi und Ruddi!

 

 

Aus! WIR fährt nach Haus!

Ich wage mal eine Prognose: Es könnte so oder so ausgehen. (Ron Atkinson)

 Hi, Folks, tja, das Zitat paßt ja nun mal wie die Faust aufs Auge, und nun ist es so ausgegangen, daß WIR nach Hause fährt! Aus der Traum!

Dabei fing alles wieder so gut an, der Trainer hatte die Fanmeile organisiert, ich hatte Frauchen wieder die Baldriantropfen hingestellt, weil ich ja wußte, daß das nun ein ganz wichtiges Spiel war, alle schlandfarbigen Maskottchen waren wieder angetreten und das Spiel konnte los gehen! Tja, und wie es dann los ging und wie es dann ausging könnt ihr ja alle in den Kommentaren vom vorherigen Beitrag lesen! Mein Frauchen war schon sehr enttäuscht und traurig, und ich ganz schön sauer auf WIR, denn ich mag kein trauriges Frauchen!

Die Trainerbank saß auch ganz vernichtet

lediglich Helferlein wedelte noch bissel trübselig mit der Deutschlandfahne! Frauchen kam zu mir auf Balkonien

oooh, Frauchen, sei nicht traurig, es gibt doch in zwei Jahren wieder die EM und die nächste WM kommt auch wieder, und dann klappt das wieder mit WIR! Komm, wir machen uns das noch bissel gemütlich auf Balkonien, wir zwei beiden!

Guckt mal, ist so schön draußen und die Sonne scheint auch!

Und die feine Forsythie ist so schön grün geworden

und dein Dingsbums hier, wie heißt das noch? Ja, richtig, dein Solarteil für die hübschen leuchtenden Schmetterlinge lädt gerade ganz viel Sonne zum leuchten lassen heute nacht auf, schön, nicht?!

Unser Fähnchen wedelte noch bissel müde im Wind

und Frauchen guckte ganz betrübt auf die schöne Tafel, wo das feine Spiel gegen Schweden verewigt war

sie wollte das ja eigentlich dann aktualisieren, aber jetzt isses halt so geblieben! Die Fahnen in der Grafschaft waren bis auf wenige auch schon wieder eingeholt,

gegenüber hingen noch zwei einsame und hinten raus war noch ein Hofgarten geschmückt

Mein Dosenöffner hat sich dann auch langsam wieder beruhigt, und so wurde es für uns beide doch noch ein schöner Abend!

Ich finde es eigentlich auch schade, daß WIR nun so früh ausgeschieden ist, ich hatte mich doch wieder bissel auf orakeln hier gefreut, schon wegen der Leckerli unter den Papierhütchen dafür, hihihi, aber die krieg ich auch so! Und ansonsten war es zwar eine kurze, aber umso fröhlichere und spannende und so feine Saison der WM hier im Blögchen, laßt euch allen danken für eure liebe, rege Teilnahme hier, fürs anfeuern und wedeln und kommentieren, mein Frauchen und ich, wir haben uns darüber sehr gefreut! Ist doch eigentlich sowieso das wichtigste an solchen Spielen, daß man einfach Spaß und Freude miteinander hat und teilt!

Also, nochmals ein dickes Dankeschön an euch alle hier, eure Mimi, euer Co-Autor und Co-Trainer, zeigt sich jetzt nochmal in ganzer Pracht

und dann „do svidaniya до свида́ния“, WM in Russland,

ich zieh die Klamotten jetzt wieder aus! Und Frauchen möchte euch nun auch noch kurz bissel was schreiben, dann geb ich die Feder mal weiter, habt alle einen feinen Donnerstag, wünscht euch eure  Mimi!

Ja, ihr Lieben, dann melde ich mich hier doch auch noch mal kurz zu Wort:

Es war schon eine große Enttäuschung, das ausscheiden von WIR schon in der Vorrunde! Ich muß eh sagen, die Begeisterung für diese WM kam bei mir in diesem Jahr spät, spätestens aber mit dem Spiel am letzten Samstag gegen Schweden war sie wieder da, gleichzeitig mit der Hoffnung, das könne nun doch noch was werden.

Tempi passati! Aus für WIR!

Und ohne große Worte und ohne Schuldzuweisungen von einem zum anderen wünsche ich mir jetzt nur eins: Das Jogi Löw Bundestrainer bleibt, obwohl mal wieder jede Menge gefühlter Bundestrainer in unserem Lande dagegen sein werden. Ich wünsche mir, daß er die Chance bekommt, aus dieser neu zusammengestellten, teilweise noch sehr jungen und somit auch unberechenbaren, ja, vielleicht auch bissel „hochfahrenden“ Mannschaft, verwöhnt von vielen Siegen, ein echtes Team zu machen, so, wie es anno domini 2014 ja auch gelungen ist! Und daß dann Fußballdeutschland der deutsche Fußball auch wieder Spaß macht! Basta!

Niederlagen sind beste Kritiker, wenn man sie denn dann läßt! Es gibt, allwieder mal, wie könnte es anders sein, ein feines Lied von Reinhard Mey „Wir sind alle lauter arme kleine Würstchen“, ich zitiere hier jetzt mal die ganze Strophe:

„Auch für dich mit dem stolzesten Schritt im Saale
liegt irgendwo schon eine Bananenschale,
und wenn du drauftrittst, und auf deine Nase fällst,
dann um so härter, je mehr du dich für was Besseres hältst.
Denn je majestätischer du einherschreitest,
desto komischer sieht‘s aus, wenn du ausgleitest,
du ersparst dir, wenn du gegen einen Lichtmast rennst,
die Enttäuschung, wenn du vorher schon erkennst: Du bist doch auch nur ein armes, kleines Würstchen…“ (Reinhard Mey, aus: Wir sind alle laute arme kleine Würstchen)

Aber auch das muß man halt lernen, wir nannten das in unserem Büro-Team in meiner damaligen Bauernhofarbeitsstelle „Frustrationstoleranzgrenze testen“, immer mit dem Ziel, als Team gestärkt daraus hervorzugehen!

Wie sagte Trapattoni so schön, lustig und richtig: „Ich habe fertig!“ Ich auch, lol!

Natürlich schick ich euch das Lied von Reinhard Mey jetzt hier auch noch auf die Ohren, es lohnt sich:

http://www.reinhard-mey.de/start/texte/alben/wir-sind-alle-lauter-arme-kleine-w%C3%BCrstchen

Und dann wünsch ich euch ebenfalls gemeinsam mit Mimi einen wunderschönen Donnerstag! Habt lieben Dank für all euer mittun hier, ich hab mich da wieder so sehr drüber gefreut, und das, und nur das, ist das Wichtigste im Leben: Freundschaft, Liebe, Miteinander!

Habts fein! 

Update: Du meine Güte, vor lauter Nachlese ist es uns doch komplett durchgerutscht, natürlich gratulieren wir hier als gute Verlierer Südkorea  zum verdienten Sieg!

Von Katzen und (Fleder-)Mäusen und wohin wir die DSGVO wünschen…..

Die Fledermaus

Ein kleines Mäuschen kroch
stets unzufrieden in sein Loch;
stet’s wünscht‘ es: Wär‘ ich doch
der kleine Vogel nur
und flög‘ in freier Luft! Zeus sagte zum
Merkur:

Ich will der Närrin Wunsch gewähren,
erscheine, Maus! – Sie kam,
den Götterspruch zu hören.
Wohlan, sprach Zeus, zum Zeitvertreib,
geb‘ ich dir Flügel an den Leib.
Nun flieg!


Halb Vogel und halb Maus,
flog sie und hieß die Fledermaus.
Merkur sah sie und lachte;
nun fliegt sie nur bei Nachte.

(Johann Wilhelm Ludwig Gleim)

 Hi, Folks,

da bin ich allwieder zum Montags-Eintrag, euer Co-Autor, eure Mimi! Schließlich ist das heute ein besonderer Montagseintrag, und angesichts des Titels freu ich mich ja schon wieder leise hier vor mich hin über die Fragezeichen in euren Augen, hihihihi!

Eigentlich alles ganz einfach, ihr lieben Leser, guckt mal aufs Kalenderblatt: Naaaa??? Rüüüchtüüüg, heute ist der 30. April! Und was ist am 30. April??? Wieder rüüüchtüüüg, Walpurgisnacht! Er steht wieder an, der Ritt zum Blocksberg!

Da es aber nun zur Walpurgisnacht schon so viele Einträge mit allem drum und dran und auf und davon gab, mußten wir uns wieder mal was neues einfallen lassen, mein Dosenöffner und ich, ich hab dann beim dösen im Brotkasten gestern (ja, Folks, das ging noch bissel am Sonntag, das Wetter wollte es so, hihihi!) mal darüber nachgedacht und hatte dann auch die zündende Idee: Frauchen, lüüübes Frauchen, sag einmal, wie wäre es denn, wenn ich den Teil II von „Im Reich der Fabeln und Legenden“ übernehmen würde, da stand doch noch ein Lesezeichentier aus, das ganz hervorragend zu mir paßt: Die Fledermaus!

Das fand mein Frauchen nun auch eine sehr gute Idee, und somit war der Anfang unserer Titelzeile gefunden, ich mach hier also jetzt mal weiter mit Fabeln und Legenden Teil II: Die Fledermaus 

Die Fledermäuse (Microchiroptera) sind eine Säugetiergruppe, die zusammen mit den Flughunden (Megachiroptera) die Ordnung der Fledertiere (Chiroptera) bilden. Zu dieser Ordnung gehören die einzigen Säugetiere und neben den Vögeln die einzigen Wirbeltiere, die aktiv fliegen können. Weltweit gibt es rund 900 Fledermausarten.

Der Name bedeutet eigentlich „Flattermaus“ (ahd. fledarmūs, zu ahd. fledarōn „flattern“).

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Flederm%C3%A4use

Wir haben noch einen schönen Link gefunden, in dem es interessantes zur Fledermaus zu lesen gibt, den hier:

http://www.naju-wiki.de/index.php/Das_Fledermausjahr

Kommen wir nun also endlich ins Reich der Fabeln und Legenden.

Seit Menschengedenken begegnet uns das Böse  in Tiergestalt. Vor allem die Nachtschwärmer im Tierreich wurden als Helfer des Teufels angesehen, Wölfe, Eulen und eben auch die Fledermaus.

Die Fledermäuse gehören zu den mythischen Tieren, um die sich zahlreiche Legenden ranken. So wurden schon früh sowohl der Teufel als auch andere Dämonen mit Fledermausflügeln dargestellt. Und auch Vampire verwandeln sich in Fledermäuse, um sich unauffällig, wie unsichtbar, fortzubewegen und durch die Nacht zu fliegen.

Da Fledermäuse in Höhlen leben und die Dunkelheit lieben, provozierten sie bei unseren Vorfahren unheimliche Geschichten. Ihr ungewöhnliches Aussehen flößte  den Menschen Furcht ein, das ist wohl bis heute so. Im Skelett-Vergleich mit dem Menschen haben sie eine menschenähnliche Figur, ihre besonderen Zähne und Krallen, die großen Ohren und die unheimlichen Flügel weckten Fantasien und machten sie schreckerregend.

Fledermäuse sind nachts unterwegs, sie galten schon früh als unreine Tiere und wurden zum Symbol für Unsichtbarkeit, Lautlosigkeit und Ruhelosigkeit. Dies wird auch mit der Fähigkeit zu tun haben, sich mittels Ultraschallorientierung auch in tiefer Dunkelheit  problemlos zurecht finden zu können.

Diese Fähigkeit war lange nicht erforscht, daher wurden ihnen magische Kräfte zugeschrieben. Sie wurden für unsichtbar gehalten, galten als ruhelose Seelen und somit als Todesorakel.

Seit 1897, als Bram Stoker’s Roman „Dracula“ erschien, trägt der Vampir einen Umhang, der Fledermausflügeln ähnelt. Inspirationen in diese Richtung wurden sicherlich auch beeinflußt von den lateinamerikanischen Fledermausarten, die sich tatsächlich vom Blut anderer Tiere ernähren.

Die Rolle der Fledermaus in der Mythologie ist aber durchaus nicht nur negativ besetzt, so steht sie in China zum Beispiel für Glück und langes Leben, das spiegelt sich in dem chinesischen Wort „fu“ wieder, welches zugleich Glück und Fledermaus bedeutet.

Auch die Fledermaus ist ein Krafttier, wenn sie erscheint, bedeutet sie Orientierung durch spirituelle Fähigkeiten. Es werden neue Kräfte freigesetzt, es steht eine Veränderung im Leben an oder eine Wandlung im Bewußtsein. Was man im Herzen wahrnimmt, sollte geschätzt werden, auch wenn damit nicht den Erwartungen der anderen entsprochen wird. Die Fledermaus bestärkt das Vertrauen in die „systemeigene“ Orientierung. Sie ist der Begleiter, der den Weg durch die Nacht finden läßt – mit dem nötigen Licht in uns selbst. So finden wir durch unsere eigenen Ängste und Befürchtungen hindurch eine Straße in die Selbstbestimmung, vertrauen auf unsere eigenen Kräfte und Stärken und auf den uns eigenen Wegweiser, der in dieser Welt der Wegweiser von außen, diesem Netz aus Informationen und Regeln, zwar ein bissel eingeschlafen ist, der aber noch immer gut funktioniert, wenn er wieder aktiviert wird.

Da passen nun, finden wir, ganz fein die Bilder von der Lesezeichen-Fledermaus hin, die mein Frauchen für Björn gehäkelt hatte, schließlich guckt sie doch sehr sympathisch, oder?

 Ich finde die „Vampirzähnchen“ so knuffig, hihihihi!

Ob Fledermäuse kochen können, hihihi??!

Aber ganz sicher würden ihr Mondbilder gefallen, Frauchen hatte noch welche, die sie in den vergangenen Tagen mal gemacht hatte, ich mach euch und der „Fledi“ mal eine kleine Galerie zum anklicken:

Schön geheimnisvoll, passend zum Eintrag für die Fledermaus! Und zur heutigen Walpurgisnacht! Und damit kommen wir jetzt zum zweiten Teil unseres Titels „wohin wir die DSGVO wünschen…..“, nämlich hierhin:

 mit der fliegenden Hexe auf den Blo(g)cksberg, mein Dosenöffner und ich, wir fliegen mit,  und überprüfen genauestens, ob sie da auch ankommt, und da verbuddeln wir sie dann und führen ein Freundentänzchen auf  und fliegen nach der Walpurgisnacht vergnügt wieder Richtung Grafschaft  und können uns endlich wieder einfach nur ums bloggen und schöne Einträge machen hier kümmern, dieweil die o.g. hoffentlich auf dem Blocksberg Blogsberg vermodert!!! Hex hex!!! (Wär das schön, wenn wir das könnten, dann bräuchte sich mein Frauchen keinen Kopp mehr um den leidigen Datenkrempel machen! Die Betonung, sagt mein Frauchen, liegt auf „Krempel“, denn mit Daten“schutz“ im wirklichen Sinne haben wir kein Problem!)

Frauchen hat mir dazu so ein ganz feines Lied rausgekramt, natürlich wieder von Reinhard Mey, und datenschutzkonform eingebettet, wie gewünscht von der neuen Verordnung, die in vielen Teilen genau die Kriterien dieses Liedes erfüllt:

http://www.reinhard-mey.de/start/texte/alben/einen-antrag-auf-erteilung

Und damit wünschen wir euch allen nun einen feinen Montag, der denn dann der Einstieg in die Walpurgisnacht ist, wir wünschen allen Hexen einen guten Flug zum Blocksberg, so  oder   so modern, hihihi, wir beide, mein Dosenöffner und ich, wir sind allemal wieder dabei und freuen uns schon auf euch alle,  wir sehen uns um Mitternacht am Blocksberg, bis dahin ist auch das Essen fertig  !

Habts fein! 

Weihnachtstage – en passant

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Christgeschenk

Mein süßes Liebchen! Hier in Schachtelwänden
gar mannigfalt geformte Süßigkeiten.
Die Früchte sind es heil’ger Weihnachtszeiten,
gebackne nur, den Kindern auszuspenden!

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Dir möcht ich dann mit süßem Redewenden
poetisch Zuckerbrot zum Fest bereiten;
allein was soll’s mit solchen Eitelkeiten?
Weg den Versuch, mit Schmeichelei zu blenden!

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Doch gibt es noch ein Süßes, das vom Innern
zum Innern spricht, genießbar in der Ferne,
das kann nur bis zu dir hinüberwehen.

Und fühlst du dann ein freundliches Erinnern,
als blinkten froh dir wohlbekannte Sterne,
wirst du die kleinste Gabe nicht verschmähen.

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(Johann Wolfgang von Goethe)

Nun sind die Weihnachtstage vorüber, auf die man sich so gefreut hat! Ich hoffe, ihr hattet alle schöne Tage.

Wir hatten feine Weihnachtstage, Mimi und ich, und möchten jetzt für euch mal eine kleine Nachlese machen. Mimi, euer Co-Autor, möchte mal beginnen mit dem Heiligen Abend im Hause Midomo:

mimi-weihnachten-iv Hi, Folks,

da bin ich wieder, euer Co-Autor, eure Mimi! Nun isses wieder vorbei, das Weihnachtsfest, und der Adventskalender ist auch längst wieder Geschichte, da möchte ich euch doch hier jetzt berichten, wie denn wohl unser Heiliger Abend war.

Frauchen hatte noch bissel was zu kramen, da hab ich es mir erst mal noch in meiner Hängematte gemütlich gemacht. Aber langsam wurde ich doch nervös „Frauchen, biste nu bald fertig? Und isses nun dunkel genug für die Bescherung? Guck mal, sind schon alle Lämpchen draußen wieder an! “ Na, und endlich bimmelte das Glöckchen und Frauchen machte den Weihnachtsbaum an.

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In diesem Jahr steht er auf dem Engelstischchen, sieht richtig fein aus, finde ich! Hach, und wißt ihr was, ich mach es jetzt mal richtig spannend und zeig euch noch mal so ein paar Dekorationen von Frauchen, hihihi!

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Unseren Kamin

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und was oben drauf steht und das Maronenhäuschen rechts im Bild

mal mit richtig Licht im Detail!  Und am Bäumchen darf natürlich das nicht fehlen

Eisbären!

Die Engel, die ihr ja alle schon kennt, stehen jetzt rund um den Weihnachtsbaum, das sieht fein aus, von meinem alten Sesselkissen aus kann ich da immer so schön gucken!

Ein Engelchen kennt ihr noch nicht:

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Es ist aus Porzellan.

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Und ein Engelchen am Weihnachtsbäumchen

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Guckt mal, die feine Kugel

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da steht „Mama“ drauf und mit einer kleinen weißen (diese ist schwarz) auf der „Merry Xmas“ steht, war das mal ein Geschenk von den Kindern! Die Spitze ziert ein Stern:

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So, hihihi, nun geht es aber weiter: Also, das Glöckchen bimmelte, der Weihnachtsbaum leuchtete, und es gab wieder ganz viele Päckchen drunter, die schon alleine mit ihrer Verpackung mein Katzenherz erfreuen

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Frauchen hat mal fotografiert, wollte aber nicht blitzen meinetwegen und nun müßt ihr halt mal wieder bissel raten, hihihi!

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Das ist bissel verwackelt, weil ich durchgelaufen bin,

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Hach, das schöne Raschelpapier, und die Kartons, siehe oben, es war eine Wonne, hihihi! Und apropos Kartons und ähnliches, ich hab dann natürlich auch mein Geschenk gesucht, und guckt mal, mein Frauchen weiß, was ich mir wünsche

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das sind ganz feine, kleine Bastkörbchen, die liebe ich, die kann man so herrlich auseinander fetzeln, in die Luft werfen, hinterher jagen, verstecken, da hab ich jetzt einen ganzen Satz von, eines sieht jetzt mittlerweile so aus:

Klasse, was?! Und ganz viele Leckerlis hab ich auch wieder, die kleinen Dreamies und die großen Knabberstangen, mmmhhhhh!

Dann hat mein Frauchen ausgepackt, und ehrlich, Folks, sie hat sich sooooooo gefreut! Und zeigt euch jetzt auch mal, was ihre Geschenke“ausbeute“ war, hihihi! Ich bezieh jetzt mal wieder mein Sofa und wünsch euch allen einen ganz feinen WTT! Und von all meinen tierischen Freunden hier im Blögchen hoffe ich natürlich auch, daß sie eine ganz feine Bescherung hatten, machts gut, Kumpels und Kumpelinen, zu Silvester hören wir uns noch! Habts fein! animaatjes-kerst-katten-85527

Ja, da bin ich nun wieder, so war Mimis und mein Heiliger Abend, fein und gemütlich! Und das war nun meine, wie Mimi zu sagen pflegte, Geschenke“ausbeute“

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von zwei lieben Blog- und zwei lieben Freundinnen

Auch hier nochmal einen lieben Dank an Brigitte/Plauen und Britta-Gudrun und meine beiden Freundinnen hier! Ich hab mich so gefreut!

Wir haben es uns dann noch so richtig gemütlich gemacht, Mimi und ich, mit lecker Mümmeln

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und bissel Fernsehen gucken, war noch ein richtig schöner Heiliger Abend.

Am 1. und 2. Weihnachtstag war ja dann „Mimi wieder allein zu Haus“ und ich bei den Kindern, ich hab mich so auf die Weihnachtsfeier gefreut und es war wirklich einfach nur schön! Es gibt so ein schönes Lied von Reinhard Mey, das beschreibt die Stimmung dieser Weihnachtstage so treffend

10 Erwachsene, 1 Baby und ein Hund, herrlich! Ich hatte die Kamera mit, aber irgendwie völlig vergessen, Bilder zu machen, eigentlich hat keiner dran gedacht, hihihi, dafür sind sie jetzt in der Erinnerung auf die „Festplatte“ gebannt!

Die Kinder hatten ein ganz feines Bäumchen, und in Ermangelung eines großen Eßtisches haben sie eine „Bierzeltgarnitur“ aufgestellt, kennt ihr sicher, Tisch und jeweils zwei Bänke davor, ganz wunderschön dekoriert mit einer roten Tischdecke, einer Mitteldecke mit Silbermotiven, zwei silbernen Tannenbäumchen und zwei roten Kerzen im Silberleuchter, wunderschön! Ich muß euch das jetzt halt beschreiben, die Bilder gibt es halt nur in meinem Kopp, hihihi!

Nachmittags wurde Kaffee getrunken mit leckeren Kuchen, und abends hatten die Kinder ein orientalisches kalt-warmes Bufett gemacht, mit Falafel, Couscous-Salat, Blätterteig gefüllt, Hähnchenschnitzel überbacken, diversen Beilagen, einfach herrlich und soooooo lecker, alle waren begeistert!

kerstdrank103 Getränke inbegriffen! kerstdrank106

Dazwischen wuselten das Baby (ein kleines Mädchen namens Laura) das schon krabbelt, kinder12 und ein Hund (ein Foxterrier namens Carlos), herrlich! animaatjes-kerst_dieren-89725

Ich hab das alles in vollen Zügen genossen! Es war fröhlich, es war laut, es war lustig und alle hatten Spaß, wir haben gelacht und erzählt, ehrlich, das ist immer das schönste an Weihnachten, das beisammensein!

Die Erwachsenen haben auf gegenseitige Geschenke verzichtet, nur Kind und Hund sind bedacht worden, und ich hatte für die Kinder zwei „Gag-Geschenke“, die ich ihnen dann aber erst am zweiten Tag gegeben habe, als wir wieder alleine waren. Und dieses Mal kann ich sie euch auch zeigen, beim letzten Mal hatte ich vergessen, Fotos zu machen, denn also:

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Das ist für Steffi, ein selbstgenähtes Einhorn (Steffi liebt Einhörner!) in das man eine Wärmeflasche oder ein Körnerkissen packen kann!

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Und das ist Björns Geschenk, es war schwer zu fotografieren und ihr wißt jetzt garantiert nicht, was das ist, hihihi, das ist eine Köbes-Schürze und eine Anregung, die ich mir auf dem hiesigen Adventsbasar geholt hatte, mit Klettverschluß ein kleines Küchenhandtuch zum Hände abwischen dran!

Beides ist richtig gut angekommen und hat die Beschenkten sehr erfreut, hihihi!

Ja, das war sie nun, unsere Weihnachtsnachlese von diesem Jahr, wie immer vergingen die schönen Tage fast wie im Fluge, aber man kann sie ja immer wieder abrufen in der Erinnerung daran, gerade jetzt in den schönen, ruhigen Tagen zwischen den Jahren, die ich sehr liebe, alles ist noch liebevoll dekoriert, der Weihnachtsbaum leuchtet, und Streß und Hektik der Vorweihnachtszeit ist vorbei, das war für mich schon immer eine schöne Zeit.

Und in vier Tagen ist dann auch das Jahr 2016 Geschichte, aber bis dahin lesen wir uns noch und natürlich gibt es auch wieder den obligatorischen „Jahresrückblick“.

Ich wünsche euch  allen einen schönen und hoffentlich gemütlich-entspannten WTT!

Habts fein! 14-3 8

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MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r

Türchen 63

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Vom Christkind

Denkt euch, ich habe das Christkind gesehen!
Es kam aus dem Walde, das Mützchen voll Schnee,
mit rotgefrorenem Näschen.
Die kleinen Hände taten ihm weh,

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denn es trug einen Sack, der war gar schwer,
schleppte und polterte hinter ihm her.
Was drin war, möchtet ihr wissen?

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Ihre Naseweise, ihr Schelmenpack –
denkt ihr, er wäre offen der Sack?
Zugebunden bis oben hin!
Doch war gewiss etwas Schönes drin!
Es roch so nach Äpfeln und Nüssen!

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(Anna Ritter)

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Und weil es so schön war mit den Bären im ersten Türchen machen wir im zweiten gleich weiter! Selbst das Gedicht hab ich mal ganz mit Bären illustriert!

Denn neben Bernhard und dem Brummi von meiner Mama gibt es ja noch ein Bärchen, das ich euch gestern schon kurz gezeigt habe, einen kleinen roten, von den süßen Ohren bis zu den Tatzen niedliche 7 cm groß!

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Der kleine Kerl war mal ein Muttertagsgeschenk von mir an meine Mama, und ich hab ihn zurückgeerbt. Im letztjährigen Adventskalender hatte er auch schon mal einen kleinen Auftritt, aber da konnte ich ihn leider noch nicht so schön nah fotografieren in all seiner Pracht, und jetzt, mit der neuen Kamera, geht das so fein.

Also, großer Auftritt kleiner roter Teddybär:

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Die Tatzen!!!

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Als ich ihn letztes Jahr mal gezeigt hatte, wollte ich eigentlich passend zu ihm ein Lied von Reinhard Mey einstellen, aber dazumalen kam ja da immer noch der Bedauern-Smilie bei Youtube, da das nun endlich und glücklicherweise Geschichte ist, kann ich nun endlich das Lied einstellen, da hab ich mich so drauf gefreut!

Der Teddy-Chor macht nun die Vorgruppe

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und dann Bühne frei für Reinhard Mey und sein „Mein roter Bär“! Applaus!!!

http://www.reinhard-mey.de/start/texte/alben/mein-roter-b%C3%A4r

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Mein roter Bär ist zum Glück nicht nach Amerika ausgewandert, er freut sich seines Lebens hier und hat auch einen niedlichen noch kleineren Gefährten: Mein kleinster Eisbär, er mißt von Kopf bis Tatze gerade mal 2,5 cm und war mal ein Geschenk von lieben Nachbarn, bei denen ich in ihrem Urlaub ihre Wohnung eingehütet habe!

Ich finde, er paßt jetzt ganz fein mit hier hin, angesichts der Tatsache, daß wir gestern erfahren haben, daß auch Eisbärin Giovanna in Hellabrunn/München wieder ein Eisbärbaby geboren hat! Ganz so winzig war das bei seiner Geburt nicht, aber ganz fest Daumendrücken ist auf jeden Fall angesagt!

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Und damit schließe ich nun das zweite Türchen und wünsche euch allen einen feinen Freitag, das Wochenende steht schon wieder vor der Türe, worüber sich sicher alle Hamsterradler riesig freuen!

Habts fein! beertjeskerstkrans-1

 

 

 

 

Der Maikäfer in Literatur, Musik und Malerei

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Der verliebte Maikäfer

„Glühwürmchen, steck’s Laternchen an!
ich will ein Ständchen bringen,
zur roten Tulpe führ mich hin,
da wohnt meine schöne Fliege drin,
die hört so gern mich singen!“

Maikäfer spricht’s, der eitle Geck;
er knüpft nach Stutzerweise
sein braunes Röckchen zierlich auf,
zieht kraus die Flügel draus herauf,
und macht sich auf die Reise.

Auf goldnem Stühlchen saß daheim
schön Fliege gar apptitlich,
trank ihren Tau in guter Ruh,
aß etwas Blumenstaub dazu
und war so recht gemütlich.

Da leuchtet’s durch die rote Wand,
sie war gar fein gewoben;
da summt es drauß,
da wankt und schwankt das Tulpenhaus,
Maikäferchen saß oben.

Schön Fliege denkt: „Du alter Narr,
du kommst mir recht zu passe!“
Sie fliegt zum Dach und gießet schlau
einen ganz großen Tropfen Tau
dem Käfer auf die Nase.

Kalt Wasser, von so zarter Hand
auf heißes Blut gegossen,
das kühlt ein wenig heftig ab,
Maikäfer stürzt im Nu herab,
als wär er totgeschossen.

Doch kaum erholt er sich vom Schreck,
da spricht er ohn Verdrießen:
„Das Zuckerkind! Wie denkt sie mein!
wollt mich mit süßem Trank erfreun,
tät nur zu viel vergießen!“

Schön Fliege macht die Äuglein zu
und meint: Der kommt nicht wieder;
da summt es drauß, da brummt es drauß,
es wankt und schwankt das Tulpenhaus,
Maikäferchen kam wieder.

Schön Fliege denkt: „Nun warte, Wicht!
Ich will im Takt dich rütteln!“
Sie fliegt von Wand zu Wand herum,
daß sich die ganze Tulpenblum,
als wär ein Sturm, muß schütteln.

Wer hoch in Liebesträumen schwebt,
sieht nicht auf Steg und Wegen;
die Tulpenwände waren glatt,
und eh’s der Käfer merken tat,
hat unten er gelegen.

Doch kaum erholt er sich vom Schreck,
vergessen war das Leiden:
„O je! Wie bin ich doch beglückt,
mein Ständchen hat sie so entzückt,
daß hoch sie sprang vor Freuden!“

Schön Fliege, bald im Schlummer schon,
sie denkt: Der kommt nicht wieder;
da summt es drauß, da brummt es drauß,
es wankt und schwankt das Tulpenhaus,
Maikäferchen kam wieder.

„Jetzt hab ich den Gesellen satt,
soll mir nicht wieder kommen;
ist nur die Sonne erst erwacht
und hat mein Häuschen aufgemacht,
dann soll’s ihm schlecht bekommen!“

Und wie die liebe Sonne durch
die ersten Fugen blinket,
da stürmt im Fluge sie hervor,
schlägt mit den Flügeln ihm um’s Ohr,
daß tief ins Gras er sinket.

Doch bald erholt er sich vom Schreck:
„Nun ist mein Glück vollkommen!
Sie wollt mich küssen offenbar,
da mußte grad ich dummer Narr
ihr untern Flügel kommen!

Glühwürmchen! Glühwürmchen!
Glühwürmchen, lisch dein Lichtchen aus,
mußt nicht so viel vergeuden!
wir brauchen’s heute Abend doch,
da kommen wir viel früher noch!
es macht ihr tausend Freuden!“

(Robert Reinick)

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Nun beginnt die erste Woche des Wonnemonats Mai, und traditionsgemäß zu einem Montag soll es doch wieder ein Eintrag sein, der den nicht so geliebten Wochenbeginn ein wenig fröhlich gestaltet!:yes:

Also hab ich mich mal umgesehen, zum Thema Maikäfer, den wir rein „wissenschaftlich“ in diesem Blögchen schon einmal abgehandelt haben!

http://midomo.blog.de/2012/05/16/gibt-maikaefer-mehr-13690970/

Aber so ein feiner Geselle wie der Maikäfer tritt ja nicht nur im Biologie-Unterricht auf, er ist auch in der Literatur, der Musik und der Malerei vertreten!

Zum Thema Literatur fällt mir natürlich als erstes mein heißgeliebtes Kinderbuch „Peterchens Mondfahrt“ ein,:D von Gerdt von Bassewitz, aus dem ich schon oft zitiert und daß ich euch schon einige Male vorgestellt habe!

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Herr Sumsemann bringt Peterchen und Anneliese das Fliegen bei:

„Rechtes Bein – linkes Bein,
rechtes Bein – linkes Bein,
rechtes Bein und linkes Bein,
summ! – dann kommt das Flügelein
Summ – Summ – Summ!“

Ich liebe dieses Buch! Es weckt so wunderschöne Kindheitserinnerungen!

Und ich wette, euch ist allen ein zweiter Literaturbeitrag zum Thema Maikäfer eingefallen – naaa? Richtig, Wilhelm Busch, Max und Moritz, 5. Streich – Onkel Fritz!

„Jeder weiß, was so ein Mai –
Käfer für ein Vogel sei.

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In den Bäumen hin und her
Fliegt und kriecht und krabbelt er.“

„Bald zu Bett geht Onkel Fritze
in der spitzen Zippelmütze;
seine Augen macht er zu,
hüllt sich ein und schläft in Ruh.
Doch die Käfer, kritze kratze!
kommen schnell aus der Matratze.

5-08

Schon faßt einer, der voran,
Onkel Fritzens Nase an.“
(Wilhelm Busch)

Immer wieder soooo schön, die herrlichen Streiche von Max und Moritz, und die Zeichnungen dazu sind so absolut unverwechselbar!;D

Es gab sogar eine literarische Gruppe namens „Maikäferbund“, die am 29. Juni 1840 von Sebastian Longard, Andreas Simons und dem späteren Ehepaar Johanna Kinkel (vormals Mockel) und Gottfried Kinkel gegründet wurde und bis März 1847 bestand.
Zweck des literarischen Zirkels war es, den Mitgliedern für eigene Veröffentlichungen ein Forum zu bieten und darüber hinaus einen gesellig-literarischen Rahmen zu schaffen. Am Feiertag Peter und Paul wurde jährlich ein Stiftungsfest mit einem Treffen aller Mitglieder gefeiert. 1848 wurde im Vorfeld der Revolution der Maikäferbund verboten.

(Quelle: Wikipedia)

Kommen wir nun zum Maikäfer im Bereich der Musik! Und…..? Ich höre euch singen! Das Lied „Maikäfer, flieg!“ ist ganz bestimmt allen bekannt!:yes:
Kleine Hintergrundinformation:

Maikäfer flieg ist ein bekanntes deutschsprachiges Volkslied. Das „Maikäferlied“ wurde erstmals im Dreißigjährigen Krieg gesungen, der nach 1618 auch weite Teile Pommerns verwüstete.
(Quelle: Wikisource)

„Maikäfer, flieg!
Der Vater ist im Krieg.
Die Mutter ist im Pommerland.
Und Pommerland ist abgebrannt.
Maikäfer, flieg!“

Die Melodie stammt von Johann Friedrich Reichardt und entspricht in etwas der Melodie des Wiegenliedes „Schlaf, Kindlein, schlaf!“

Darüber gelangen wir zu meinem Lieblingssänger Reinhard Mey, sein Lied „Es gibt keine Maikäfer mehr“ hatte ich euch ja im vorigen Eintrag schon verlinkt!

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Und ich trete mal wieder den Gegenbeweis an: Es gibt noch Maikäfer!

Aber es gibt noch ein Lied von Reinhard Mey vom Maikäfer, nämlich „Maikäfer fliege“

das ist sooooo schön, und der Refrain

„Maikäfer fliege,
daß ich dich nicht kriege!
Flieg hinaus ins weite Land,
fliege fort von meiner Hand!“

bringt meine Augen angesichts des ganzen Textes immer zum schwitzen!

Zum Punkt der Maikäfer in der Malerei leistet nun unser aller Co-Autor Mimi ihren Beitrag zu diesem Thema, sie hat nämlich so ein feines Bild gefunden

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(Katze mit einem Maikäfer, Julius Adam)

und war vor Freude ganz aus dem Häuschen! Ich befürchte bloß, eine Begegnung von Mimi mit einem dicken brummenden und fliegenden Maikäfer hätte für den Maikäfer kein gutes Ende genommen! Sie hat sich bei meiner geäußerten Befürchtung aber nur sehr angelegentlich und gewollt unbeteiligt ihre Pfoten mit den spitzen Krallen betrachtet! Quod erat demonstrandum!

Damit kommen wir nun zum Schluß meines Maikäfer-Eintrages, nicht ohne zu erwähnen, daß es dieses beliebte Krabbeltier natürlich auch aus Schokolade gibt, alljährlich wieder zur Pfingst- und Maienzeit, und auf schönen, alten Postkarten!

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Ich hoffe, der kleine Exkurs hat euch Spaß gemacht, startet fröhlich in den Montag und habt alle eine gute neue erste Maienwoche!

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:wave:

Pssssst……Feind hört mit!

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Das Geheimnis

Sie konnte mir kein Wörtchen sagen,
zu viele Lauscher waren wach,
den Blick nur durft ich schüchtern fragen,
und wohl verstand ich, was er sprach.
Leis komm ich her in deine Stille,
du schön belaubtes Buchenzelt,
verbirg in deiner grünen Hülle
die Liebenden dem Aug der Welt.

Von ferne mit verworrnem Sausen
arbeitet der geschäftge Tag,
und durch der Stimmen hohles Brausen
erkenn ich schwerer Hämmer Schlag.
So sauer ringt die kargen Lose
der Mensch dem harten Himmel ab,
doch leicht erworben, aus dem Schoße
der Götter fällt das Glück herab.

Daß ja die Menschen nie es hören,
wie treue Lieb uns still beglückt!
Sie können nur die Freude stören,
weil Freude nie sie selbst entzückt.
Die Welt wird nie das Glück erlauben,
als Beute wird es nur gehascht,
entwenden mußt du’s oder rauben,
eh dich die Mißgunst überrascht.

Leis auf den Zehen kommts geschlichen,
die Stille liebt es und die Nacht,
mit schnellen Füßen ists entwichen,
wo des Verräters Auge wacht.
O schlinge dich, du sanfte Quelle,
ein breiter Strom um uns herum,
und drohend mit empörter Welle
verteidige dies Heiligtum.

(Friedrich Schiller)

Ach, es ist doch immer wieder so ein Spaß, wenn ich mir hier beim Schreiben die Fragezeichen in euren Augen vorstelle, wenn ihr diesen Eintrag öffnet!:??:

Wassen das nu schon wieder?:??:

Oben im Titel hört der Feind mit, dann kommt ein Computer-Panorama, und dann ein Gedicht von Schiller zu Geheimnissen!:))

Wie paßt denn das zusammen?

Tja, also, seit vielen Tagen werden wir ja jeden Tag umfangreich über die Spionageaffäre, die Totalüberwachung der USA in Deutschland informiert! Wer was gewußt hat und vor allem nicht gewußt hat (ist das nicht der Sinn einer Spionage?) wer darin verstrickt ist (und trotzdem nix gewußt hat, lach!) und vor allem natürlich wer überhaupt nix damit zu tun hat, und das sind fast alle!:))

„Und wenn es nicht zum Heulen wär, hätt ich gern laut drüber gelacht!“
Eine Liedzeile aus Reinhard Meys Lied „Mein guter alter Balthasar“!

Und genau Reinhard Mey bzw. ein Lied von ihm haben mich auf die Idee mit diesem Eintrag gebracht, aber dazu kommen wir später noch!:yes:

Denn das „böse“ Internet macht ja solche Spionage erst möglich (mit Hauptquartier in einer Neusser Stadtsparkasse, ich lach mich weg!:)))und überhaupt weiß man ja seit Internet, Facebook & Co. alles von uns!88|

Und genau das möchte ich so nicht stehen lassen, da ist sicherlich was wahres dran, aber da ist doch immer noch jeder von uns auch in der Eigenverantwortung! Wenn ich selbst mein intimstes Tagebuch bei Facebook öffentlich einstelle, muß ich doch hinterher nicht weinen, wenn alle wissen, wann ich meinen letzten Liebeskummer hatte!:no:

In diesem Zusammenhang hat es mich so gefreut, daß gerade das viel geschmähte Facebook sich bei der Flutkatastrophe im Süden und Osten unseres Landes vor einigen Wochen als wirkliches soziales Netzwerk herausgestellt hat, wieviele unbürokratische und schnellste Hilfestellungen wären ohne das nicht möglich gewesen!

Und nicht vergessen wollen wir auch die kleinen, privaten Netzwerke z.B. hier bei Blog.de (wenn das denn dann auch hoffentlich bald mal wieder reibungslos und mit chronologischer Kommentar-Reihenfolge wieder funktioniert,>:-( auch ein Grund dieses Eintrages!!!), die so vielen Menschen Tag für Tag Freude und Abwechslung bringen, wer weiß wie vielen vielleicht die einzige!

Es gibt unzählige Möglichkeiten, das Internet verantwortungsvoll zu nutzen, Informationen einzuholen, Wissen zu sammeln oder ganz einfach nur Musik zu hören, Kunst zu betrachten, oder so wie hier, fröhlich zu bloggen! Und sich mit anderen Menschen gleicher Interessen zu verbinden!
Nur unsere Eigenverantwortung dürfen wir dabei natürlich nicht aufgeben!
Und auch nicht die Verantwortung für unsere Kinder, zu wissen, was sie am Rechner tun und ihnen ebenfalls einen verantwortungsvollen Umgang damit beizubringen, vor allem einen, der den Respekt und die Achtung vor den anderen nicht außen vor läßt!

Wenn das die oberste Maxime aller Menschen wäre, würde sowieso jeder Geheimdienst überflüssig, wenn es nicht um Macht und Geld ginge, wenn man niemandem schaden oder übervorteilen will, nicht immer der erste sein und alle anderen überholen möchte, könnte man sich alle Geheimdienste dieser Welt schenken!
Viele Konjunktive im obigen Satz, da müssen wir noch sehr dran arbeiten!

Nun kommen wir endlich zu Reinhard Mey, denn das hier soll ja nun kein trockener Abhandlungs-Bericht werden!:no:;D
Es gibt ein Lied von ihm, daß so herrlich zu diesem Eintrag paßt, es ist über 40 Jahre alt und genauso aktuell wie damals, „Das Geheimnis im Hefeteig oder der Schuß im Backofen“ aus dem Album „Ich bin aus jenem Holze geschnitzt“! Meines Wissens ist das 1971 erschienen!!!
Und ich hab es gefunden! Nicht gesperrt!:yes:

Tja, spionieren ging auch ohne Internet!:))

Und nun kommen wir zum heiteren Teil der ganzen Sache, unter der Rubrik „Mein Computer und ich“ gibt es jetzt lustiges!

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mein Tagesbeginn am Computer (nach durchwachter Nacht für euch!)

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nach dem Aufrufen von Blog.de!

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mein Computer zeigt mir die Zähne und

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die CD laufen heiß!

Ich hab den ultimativen PC für mich gefunden, guckt mal!

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endlich hab ich mein soziales Netzwerk erreicht!

Mein Co-Autor darf natürlich nicht fehlen, wenn er dann so

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abends vor dem PC „hängt“!

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Oder die Maus jagdt!

Bei schweren Bedenken gegenüber der neuen Technik wäre natürlich auch noch das hier zu empfehlen:

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die gute alte Schreibmaschine!

Oder das:

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Bleistift oder Füller, mit ganz profanem Schreibpapier!

Kann man auch löschen:

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mit einem Radiergummi, und das ist dann auch wirklich weg! Unwiderruflich!

Post kriegt man dann auch!

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durch den Briefträger!

Benachrichtigungen darüber auch, „Sie haben Post!“

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Und natürlich muß der Briefträger auch sehr freundlich zu Buddylein sein!

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So, ich hoffe, es hat euch Spaß gemacht, zum krönenden Abschluß kommt noch mal ein Gedicht:

An die Herren Amtsgenossen

Nur unter uns! – Ganz leise!
Beileib verratet`s nicht:
Es ist nicht alles weise,
was ein Professor spricht!
Es bleibe dieses Reimnis
gestrenges Amtsgeheimnis!

(Felix Dahn)

Ich wünsche euch einen wunderschönen WTT, der Sommer soll bleiben, das ist kein Geheimnis und sehr erfreulich!

:wave:

Aschermittwoch

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Aschermittwoch

Weg mit Lustgesang und Reigen!
Bei der Andacht ernstem Schweigen
warnen Totenkränze hier,
sagt ein Kreuz von Asche dir:
Was geboren ist auf Erden,
muß zu Erd und Asche werden.

Vom Altar in die Paläste
dräng es sich zum Jubelfeste;
mitten unterm Göttermahl
ruf es in den Königssaal:
Was den Zepter führt auf Erden,
muß zu Erd und Asche werden.

Wo Trophäen sich erheben,
Sieger jauchzen, Völker beben,
tön es aus der Ferne dumpf
in den schallenden Triumph:
Was den Lorbeer trägt auf Erden,
muß zu Erd und Asche werden.

Wie sie ringen, sorgen, suchen,
das Gefundne dann verfluchen,
der umhergetriebne Geist
Felsen türmt und niederreißt!
Was so rastlos strebt auf Erden,
muß zu Erd und Asche werden.

Siehe, durch des Tempels Hallen
Mann und Greis und Jüngling wallen,
und die Mutter, die entzückt
ihren Säugling an sich drückt!
Was da blüht und reift auf Erden,
muß zu Erd und Asche werden.

Wie sie kommen, ach! so kamen
viele tausend; ihre Namen
sind erloschen, ihr Gebein
decket ein zermalmter Stein.
Was geboren ist auf Erden,
muß zu Erd und Asche werden.

Aber von der Welt geschieden.
Ohne Freud und ohne Frieden,
blickt die Treue starr hinab
in ein modervolles Grab.
Was so mächtig liebt auf Erden,
soll es Erd und Asche werden?

In den schönsten Rosentagen
füllt die Lüfte banges Klagen,
jammert die verwaiste Braut,
einem Schatten angetraut.
Liebe kann nicht untergehen;
Was verwest, muß auferstehen.

Und das brüderliche Sehnen,
abzuwischen alle Tränen,
was die Hand der Armut füllt,
Haß mit Wohltun gern vergilt,
ewig kann`s nicht untergehen:
Was verwest, muß auferstehen.

Jene, die gen Himmel schauen,
ihrer höhern Ahnung trauen,
diesem Schattenland entfliehen,
vor dem Unsichtbaren knien,
o, die werden auferstehen:
Glaube kann nicht untergehen.

Die dem Vater aller Seelen
kindlich ihren Geist befehlen,
und, vom Erdenstaube rein,
der Vollendung schon sich freun,
sollten sie wie Staub verwehen?
Hoffnung muß dem Grab entgehen.

Sieh an schweigenden Altären
Totenkränze sich verklären:
Menschenhoheit, Erdenreiz
zeichnet dieses Aschenkreuz:
Aber Erde wird zu Erde,
daß der Geist verherrlicht werde.

(Johann Georg Jacobi)

Der Aschermittwoch (lat. Feria quarta cinerum 4. Tag = Mittwoch der Asche) oder Dies cinerum – Tag der Asche, stellt im Christentum der Westkirche den Beginn der 40-tägigen Fastenzeit dar. Diese soll an die 40 Tage erinnern, die Jesus fastend und betend in der Wüste verbrachte. Sie umfaßt 46 Kalendertage und dauert bis Karsamstag, die 6 fastenfreien Sonntage (1. – 5. Fastensonntag und Palmsonntag) werden nicht mitgerechnet.

Die Bezeichnung Aschermittwoch kommt von dem Brauch, in Gottesdiensten am Aschermittwoch die Asche vom Verbrennen der Palmzweige des Vorjahres zu segnen und die Gläubigen mit einem Kreuz aus dieser Asche zu bezeichnen.
Die Spendung des Aschenkreuzes findet in der Regel in der Heiligen Messe am Aschermittwoch statt. Nach der Homilie (Predigt zu den Lesungen) segnet der Priester die Asche durch Gebet und Besprengung mit Weihwasser und legt sie allen auf, die vor ihn hintreten.
Das Aschenkreuz wird auf die Stirn gezeichnet mit den Worten:
„Bedenke Mensch, daß du Staub bist und zum Staub zurückkehrst (lat. Memento homo, quia pulvis es et in pulverem revertenis).“

Die liturgische Farbe des Tages ist Violett.

(Quelle: Wikipedia)

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Die närrische Uhr ist abgelaufen,

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es ist Kehraus, Aschermittwoch,

„Am Aschermittwoch ist alles vorbei,
die Schwüre von Treue, sie brechen entzwei,
von all deinen Küssen darf ich nichts mehr wissen.
Wie schön es auch sei, dann ist alles vorbei.“

(Text: Hans Jonen/ Musik: Jupp Schmitz)
das einzige Karnevalslied in Moll!

Guckt mal unter den Rosenmontagseintrag, da hat BrigitteE das Lied in einer so schönen Fassung eingestellt!)

„Man sagt, der Narr ist traurig, wenn der Vorhang fällt!“ (Reinhard Mey)

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Die herrlichen Rosen des Rosenmontags tragen Trauer!

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Auch ich werde heute abend in die Messe gehen und mir das Aschenkreuz holen.
Asche als Reinigungsmittel – Reinigung der Seele!

Und es beginnt die Fastenzeit!
Für mich ist das nicht das Einhalten bestimmter Vorschriften bezüglich Essen o.ä., sondern eher die Besinnung auf die Verantwortung gegenüber Gottes Schöpfung und seinen Gaben.
Es muß nicht alles immer, jederzeit und sofort zu haben sein, man sollte mal wieder bewußt Verzicht üben, z.B. auf Fleisch, damit man mal wieder ein Gefühl dafür bekommt, daß wir mit der uns anvertrauten Natur und seinen Geschöpfen behutsam umgehen muß, die vorhandenen Ressourcen sorgfältig verwalten und nutzen! Sie sind nicht unerschöpflich!
Das ist für mich das Wichtige an der Fastenzeit, und auch mal wieder Dankbarkeit empfinden für das, was wir hier noch im Überfluß haben und woran es einem großen Teil der Menschheit mehr als mangelt!

Wir nehmen Abschied von der fröhlichen Karnevalszeit mit Aschermittwoch, das soll nun aber nicht bedeuten, daß wir nun wortwörtlich „in Sack und Asche“ gehen sollten, denn letztlich ist die 40-tägige Fastenzeit doch die Vorbereitung auf Ostern, auf das Frühlingsfest, auf die Auferstehung auch der Natur, auf Erneuerung, außen und innen!

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Und so zitiere ich zum Schluß noch einmal Reinhard Mey:

„Und das Fest, das wir endlos wähnen
hat doch, wie alles, seinen Schluß.
Nun, keine Worte und keine Tränen
alles kommt, wie`s kommen muß.“

(Die Zeit des Gauklers ist vorbei, Reinhard Mey)

und lasse ihn selbst hier zu „Wort“ kommen:

Und in diesem Sinne wünsche ich euch eine gute, gesegnete Fastenzeit!

:wave: