Grafschafter Wochenanzeiger – herbstliches Feuilleton

An den Herbst

Mit dankbarem Gemüte
hinnehm ich deine Güte,
Herbsttag, du milder Gast,
der du mich reich beschenktest,
den Sinn ins Klare lenktest
und mich zum Abend fröhlich ausgerüstet hast.

Nun ist in mir kein Drängen
und bin doch nicht im Engen,
bin ruhevoll bewegt.
Was gilt es, mehr zu wollen,
als so im Friedevollen
teilhaftig sein des Ganzen, das mütterlich uns hegt.

(Otto Julius Bierbaum)

Da sind wir nun endlich wieder, liebe Leserschaft, mit unserem Grafschafter Wochenanzeiger vom wieder genesenen PC!

Am vergangenen Montag waren nun endlich die Kinder hier in den Redaktionsräumen, und der PC-Doc, sprich mein Sohn, machte sich frisch ans Werk mit seinen heilenden Händen, lach! Wobei, erst einmal wurde das nichts mit dem frisch ans Werk machen, denn euer aller Co-Autor, unsere rasende Reporterin Mimi, hatte sich nach dem eintreffen der Kinder geradezu unsterblich in Björns Schuhe verliebt (Mimi ist bekennender Schuhfetischist, hihihihihi, sie liebt Schuhe, gleich, welcher Art!) und nahm genüßlich Platz auf selbigen, so daß der Doc nicht mehr vom Fleck kam, lach!

Schließlich hatte sie aber doch ein Einsehen ob des flehenden Blicks von seiten der Frau Chefredakteurin, die doch nun endlich den PC wieder geheilt sehen wollte.

Wie vermutet, war es tatsächlich das altersschwache Netzteil, es wurde ausgetauscht und siehe da, alles war wieder im Lot! Großes Aufatmen in der Redaktion, Beifall brandete auf, es war vollbracht! Der PC-Doc war ebenfalls hochzufrieden, und ich hatte dann noch einen richtig schönen, langen Tag mit den Kindern zusammen, freu, freu!

Da leuchten die Lämpchen wieder!!!

an den PC-Doc!!!

Wir hatten ja auch noch viel zu erzählen, seitdem sie aus Schottland zurückgekehrt waren, hatten wir uns ja nicht mehr gesehen. Jaaaa, und auf diesen Teil unseres Eintrags hat sich nun das gesamte Redaktionsteam seit Montag wie Bolle gefreut, denn höret und staunet: Es hat sich allwieder vergrößert, das Redaktionsteam, wir wachsen halt mit unseren Aufgaben, lach, und so können wir unserer treuen Leserschaft hier nun endlich unseren schottischen Außenkorrespondenten vorstellen:

Gestatten, Hamish, waschechter (also indanthren!) schottischer Bär, direkt aus Edinburgh, am Flughafen lief er den Kindern über den Weg und wurde sofort angeworben für die Redaktion vom Grafschafter Wochenanzeiger, samt seinem kleinen Dudelsack, mit dem er (wirklich!) Scotland The Brave spielen kann! Wir haben ihn alle begeistert begrüßt, Ruddi und Bruno waren geradezu entzückt, und wie Mimi unseren Volontär Ruddi unter ihre Fittiche genommen hat, so hat nun Bruno, unser Redaktionsbote, sich des schottischen Einwanderers angenommen. Paßt ja auch zu ihm als selber Asylsuchender, lach!

Da haben sich zwei gesucht und gefunden! Und Hamish ist gleich gut integriert!

Nach fast einer Woche Einarbeitungszeit stellt sich Hamish nun einfach mal selber vor:

Hello ghràdhaich leughadair, (das ist schottisch und heißt: Hallo, liebe Leser. Is e m ’ainm Hamish (mein Name ist Hamish) und ich komme aus Edinburgh, Schottlands wunderschöner Hauptstadt. Am Flughafen bin ich von zwei sehr netten deutschen Touristen angesprochen worden, ob ich nicht Lust hätte, bei einer ganz feinen deutschen Blogger-Zeitung als Außenkorrespondent zu arbeiten! Familienanschluß mit sehr lieben Redaktionsmitgliedern inbegriffen! Ich hatte!

Und den Entschluß hab ich wirklich nicht bereut, ich bin hier so herzlich und begeistert aufgenommen worden, da macht das arbeiten so richtig Spaß! Die beiden netten deutschen Touristen, das sind nämlich Sohn und Schwiegertochter von meiner jetzigen Frau Chefredakteurin!  Auf meinen ersten Eintrag in diesem tollen Wochenanzeiger hier hab ich mich echt so gefreut, hab mir auch gleich mal von der Frau Chefredakteurin so ein Vorstellungs-Avatar-Bildchen machen lassen, schön passend zur Jahreszeit, Dudelsack gab es aber leider nicht, da haben wir das Saxophon genommen, ist ja auch ein Blasinstrument. Und nun kommen mal Bilder von mir, damit ihr auch alle wißt, mit wem ihr es zu tun habt zukünftig in dieser Redaktion:

Meine Vorderansicht habt ihr ja schon gesehen, und so sehe ich von rückwärts aus:

Jaaaa, das hab ich mir doch nun gedacht, das ist doch immer die allseits berühmt-berüchtigte Frage: Was trägt man/bär unterm Schottenrock??? Na, das natürlich!

Hihihihihihihi!!! Für mein erstes Fotoshooting wurde hier das sog. Balkonien genutzt, ein sehr wichtiger Redaktionsraum vor allem an schönen Tagen und in der Frühjahrs- und Sommerzeit, das hat mir die rasende Reporterin Mimi gleich bei unserem ersten Treffen verklickert!

Wie ihr alle sehen könnt, verstehen wir uns prächtig! Ich durfte sogar schon den Liegestuhl ausprobieren, der sonst wohl ausschließlich Mimi (und gelegentlich der Frau Chefredakteurin) gehört:

So, nun wißt ihr also alle, wer ich bin und wie ich aussehe! Und komme nun gleich zu meiner ersten Aufgabe als Auslandskorrespondent, die Frau Chefredakteurin hatte mir erklärt, daß demnächst im Grafschafter Wochenanzeiger noch ein großer Eintrag vom Urlaub der Kinder in Edinburgh folgen wird, und da soll ich euch jetzt quasi so ein kleines „Appetithäppchen“ zum vorfreuen präsentieren, dann fang ich mal an:

Edinburgh, mein geliebtes Zuhause, bissel Heimweh hab ich ja manchmal schon. Aber da alle hier so nett sind, werde ich mich schon einleben, und letztlich ist das hier ja auch eine Grafschaft, das ist ja nun fast wie daheim.

Ist das nicht ein schönes Kirchenfenster? Es kommt noch eines:

Herrlich, oder???

Edinburgh bei Nacht

und das schottische Wappentier, das Einhorn!

Samt der schottischen Fahne.

Typisches Essen: Fish and chips!

Die Kinder von der Frau Chefredakteurin waren dieses Mal ja auch im Zoo von Edinburgh, da kommt jetzt auch noch ein Aperitif!

Habt ihr was zum drauf freuen!

Und wie mir die Frau Chefredakteurin erzählt hat, wißt ihr ja alle, daß ihre Kinder in Edinburgh ihren ersten Hochzeitstag gefeiert haben, und das ist das einzige Bild von der Feier, lach, mehr sind vor lauter Andacht und Freude vergessen worden zu machen.

Nun komm ich mal zum Abschluß meines kleinen Vorberichtes von Edinburgh, für den großen werde ich dann sicher auch wieder verantwortlich zeichnen als neuer Außenkorrespondent. Und was bietet sich jetzt hier zum Schluß noch an? Na, etwas ganz traditionelles aus meinem Heimatland, der schottische Dudelsackspieler

ganz stilecht, und da ich ja auch so einen kleinen Dudelsack besitze, mit dem ich auch wirklich spielen kann, kommt jetzt auch noch Musik. Erst einmal das Lied, das ich spiele, wenn man mir auf den Bauch drückt, lach!

„Scotland the Brave“, manche halten das für die schottische Nationalhymne, aber nein, die Nationalhymne ist diese hier:

„Flower of Scotland“

Krieg ich richtig feuchte Augen bei!!!

So, ihr lieben Leser alle, das war dann mal mein Einstand hier, jetzt geb ich die Feder weiter an die Frau Chefredakteurin, chì mi thu a dh ’aithghearr agus beannachd (bis bald und auf Wiedersehen)

euer Hamish.

So, unser neuer Außenkorrespondent hat sich höchst befriedigt zurückgezogen, dann mach ich hier mal weiter. Da unser Titel ja „herbstliches Feuilleton“ heißt, kommen jetzt nämlich noch Bilder unserer neuesten Herbstdeko in und außerhalb der Redaktionsräume:

Balkonien ist wieder herbstlich geschmückt, die Arbeiten wurden von der rasenden Reporterin Mimi überwacht, lach!

deren rote Laterne natürlich auch noch dabei ist.

Es folgt eine kleine Bildergalerie, die ihr durch anklicken wieder groß gucken könnt!

Wer es bequem mag, kann sich das auch als Dia-Show ansehen!

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In den Redaktionsräumen herbstelt es auch wieder

der Kamin ist wieder geschmückt und unsere beiden Redaktionseulen Eulalia und Eusebia haben wieder ihre Plätze zum Herbst bezogen.

Auch hier eine kleine Galerie.

Und als Dia-Show!

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Vor den Redaktionsräumen im Hausflur ist ebenfalls der Herbst wieder eingezogen

auch hier wieder kleine Galerie und Dia-Show:

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Bei diesem Bild

wird Kristina (stubulinski) schmunzeln, denn von ihr stammen die feinen Ilex-Zweige, hihihihi! Danke nochmal!

Meinen Türkranz hab ich in diesem Jahr so schön fotografiert bekommen, deshalb kommt er hier nochmal richtig rein:

Abends leuchtet es dann wieder vor der Türe richtig schön heimelig

Halloween wirft da auch schon seine Schatten bei voraus!

Und damit wünschen wir allen unseren lieben Lesern ein wunderschönes Wochenende, das jeder nach seinem Gusto gestalten möge, bleibt oder werdet alle gesund, paßt auf euch auf und wir sagen „beannachd“, auf Wiedersehen, bis bald!

Eure Redaktion vom Grafschafter Wochenanzeiger

Chefredakteurin Monika, rasende Reporterin Mimi, Volontär Ruddi, Redaktionsbote Bruno und Außenkorrespondent Hamish.

Habts fein!

Oooh, und nicht vergessen: Heute Nacht werden die Uhren wieder umgestellt, von Sommer- auf Winterzeit, das heißt, um 3.00 Uhr um eine Stunde zurück auf 2.00  Uhr!      Ich freu mich drüber, endlich ist die Stunde wieder da, und von mir aus können sie jetzt die Finger davon lassen und alles bleibt, wie es mal war, lach!

Grafschafter Wochenanzeiger – Alles auf Anfang!

Herbstgang

Die Bäume stehn der Frucht entladen,
und gelbes Laub verweht ins Tal;
das Stoppelfeld in Schimmerfaden
erglänzt am niedern Mittagsstrahl.
Es kreist der Vögel Schwarm und ziehet,
das Vieh verlangt zum Stall und fliehet
die magern Aun, vom Reife fahl.

O geh am sanften Scheidetage
des Jahrs zu guter Letzt hinaus
und nenn ihn Sommertag und trage
den letzten, schwer gefundnen Strauß.
Bald steigt Gewölk und schwarz dahinter
der Sturm und sein Genoß, der Winter,
und hüllt in Flocken Feld und Haus.

Ein weiser Mann, ihr Lieben, haschet
die Freuden im Vorüberfliehn,
empfängt, was kommt, unüberraschet,
und pflückt die Blumen, weil sie blühn;
und sind die Blumen auch verschwunden,
so steht am Winterherd umwunden
sein Festpokal mit Immergrün.

Noch trocken führt durch Tal und Hügel
der längstvertraute Sommerpfad.
Nur rötlich hängt am Wasserspiegel
der Baum, den grün ihr neulich saht.
Doch grünt der Kamp von Winterkorne;
doch grünt beim Rot der Hagedorne
und Spillbeern unsre Lagerstatt!

So still an warmer Sonne liegend,
sehn wir das bunte Feld hinan
und dort, auf schwarzer Brache pflügend,
mit Luftgepfeif, den Ackermann;
die Krähn in frischer Furche schwärmen
dem Pfluge nach und schrein und lärmen,
und dampfend zieht das Gaulgespann.

Natur, wie schön in jedem Kleide!
Auch noch im Sterbekleid wie schön!
Sie mischt in Wehmut sanfte Freude,
und lächelt tränend noch im Gehen.
Du, welkes Laub, das niederschauert,
du Blümchen, lispelst: Nicht getrauert!
Wir werden schöner auferstehn!

           

(Johann Heinrich Voß)

Hallo, ihr lieben Leser alle, hier ist er nun endlich mal wieder, euer Grafschafter Wochenanzeiger mit dem Redaktionsteam

Chefredakteurin Monika mit der rasenden Reporterin Mimi, Volontär Ruddi und Redaktionsbote Bruno

Zum heutigen Sonntag wollen wir doch nun mal einen kurzen Zwischenbericht liefern, wie ihr ja alle dem letzten Beitrag entnommen habt, hat der PC zum Wochenende am 5. Oktober seinen Dienst erst einmal gänzlich eingestellt! Trotz redlicher Bemühungen seitens der Frau Chefredakteurin, es tat sich nix mehr! Es folgten öde Tage ohne Internet, aber wir haben doch alle längst von unserer Reporterin Mimi den Pragmatismus gelernt, geht das eine nicht, geht was anderes, und so haben wir uns die Tage mit lesen, klönen und gemütlich machen vertrieben, haben schon mal die eine und andere Planung erstellt, wenn der PC dann wieder geht. Die Reparatur desselbigen zog sich von seiten unseres PC-Doc ja noch eine Weile hin, die Kinder waren wegen des Umzugs in ihre wieder hergestellte Wohnung nach dem Wasserschaden vollauf beschäftigt.

Und dann, oh, Wunder, nach gefühlten Ewigkeiten sprang das wunderliche technische Teil durch puren Zufall tatsächlich noch einmal an, wie haben wir uns gefreut, uns im Blögchen wieder auf all eure lieben Kommentare melden zu können, in denen ihr uns vermißt habt. Der PC-Doc hatte euch ja dieweil schon informiert, warum hier das Schweigen im Walde war! Lieb von ihm!

Und so kommen hier nun mal Bilder von unseren netzlosen Tagen, zum Beispiel von wieder einmal einem so herrlichen Sonnenuntergang, der bewies, warum man an schönen Tagen den Oktober golden nennt:

Mimi genoß die Aussicht von ihrem feinen Kratzbaum aus

mit Schwänzchen in der Hängematte, kleine Dia-Show wie „Daumenkino“, lach!

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Unsere kleine rasende Reporterin hat uns in der PC-losen Zeit nun auch noch Sorgen bereitet, zufällig hab ich beim streicheln einen Knubbel an der Innenseite des linken Hinterlaufs ertastet. Nach Auskunft unserer Tierärztin könnte es sich dabei um eine Fettgeschwulst handeln, die, wenn sie nicht größer wird oder Beschwerden verursacht, unbehandelt bleiben könnte. Das hoffen wir nun alle sehr!!! Und bitten euch alle um eure Daumen und Pfötchen, daß das auch so bleibt! Ich hab es mal fotografiert bekommen, als Mimi Herbstsonnenstrahlen auf ihrem geliebten Balkonien genossen hat

die rosa Stelle.

Balkonien genießen konnten wir alle noch an einigen Tagen, da zeigte sich der Oktober mal freundlich,

richtig strahlende Sonne, die Mimi zur Fellpflege genutzt hat. Und die Windmühlen-Sonnenblume strahlte dazu!

Mittlerweile hat es wieder sehr eingetrübt, am gestrigen Samstag war sogar ein Tag mit ganztägig Pladderregen! Die Natur wird sich gefreut haben.

Am Montag kommen nun endlich meine Kinder, sie haben noch eine Woche Urlaub, da haben wir das Vergnügen mal in der Woche statt am Wochenende, in allererster Linie freu ich mich natürlich auf ihren Besuch, und als zweites dann darauf, daß sich mein Sohn als PC-Doc dann endlich ans Werk machen kann, um einen reibungslosen Lauf wieder zu gewährleisten, auch hier wären ein paar Däumchen sicher hilfreich, lach!

Und dann geht der Oktober auch schon so langsam wieder in den Endspurt, wir hoffen sehr, der Rest des Jahres läuft dann mal wieder zufriedenstellender als die letzten Tage und Wochen, die ja wohl bei einigen unserer Leser nicht so prickelnd waren, um es mal untertrieben auszudrücken! Wir wünschen an dieser Stelle allen von euch, die es brauchen, alles Liebe und Gute und den Kranken von Herzen ganz gute Besserung!

Habt alle einen schönen und hoffentlich entspannten Sonntag, genießt ihn, egal, wie das Wetter wird!

Habts fein!  Euer Redaktionsteam!

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Rien ne va plus!

Herbstliche Wege

Des Sommers weiße Wolkengrüße
zieh’n stumm den Vogelschwärmen nach,
die letzte Beere gärt voll Süße,
zärtliches Wort liegt wieder brach.

Und Schatten folgt den langen Wegen
aus Bäumen, die das Licht verfärbt,
der Himmel wächst, in Wind und Regen
stirbt Laub, verdorrt und braun gegerbt.

Der Duft der Blume ist vergessen,
Frucht birgt und Sonne nun der Wein
und du trägst, was dir zugemessen,
geklärt in deinen Herbst hinein.

(Joachim Ringelnatz)

Hallo, ihr lieben Leser alle des Grafschafter Wochenanzeigers, hier meldet sich heute zum Montag mal das gesamte Redaktionsteam, Frau Chefredakteurin, die rasende Reporterin Mimi, euer Co-Autor, Ruddi, unser Volontär, und Redaktionsbote Bruno!

Bitte, alle keinen Schrecken kriegen beim Titel „Rien ne va plus“, denn der bezieht sich lediglich auf den PC in den Redaktionsräumen, der vor einiger Zeit beim hochfahren so gar nicht in die Gänge kommen wollte, und mit der Zeit immer langsamer dabei wurde. Nach der „Ferndiagnose“ meines Computer-Doc, meinem Sohn, könnte es sich dabei um das Netzteil handeln, das aus Altersgründen schwächelt. Da wir auf den Computer-Doc, der es richten könnte, noch ein bissel warten müssen, die Kinder sind ja derzeit noch voll mit der Renovierung und Wiederbewohnbarkeit ihrer Wohnung nach dem großen Wasserschaden durch den Nachbarn oben drüber beschäftigt, wollten wir euch das hier nun mitteilen, denn es ist möglich, daß er sich irgendwann gänzlich weigert, der PC, es dauert derzeit schon gefühlte Ewigkeiten, bis er dann endlich in die Gänge kommt. Damit ihr euch nicht wundert, wo vielleicht Kommentare bleiben oder neue Einträge, die ich derzeit nicht voraussagen kann. Soviel halt zum Titel!

„Rien ne va plus“ gilt aber nun auch wohl für den zurückliegenden Sommer, der sich hier derzeit gänzlich verabschiedet und leider auch keine goldenen Herbsttage eingeläutet hat, Mimi mochte es letzte Woche gar nicht wahr haben, daß die schönen Sommertage auf Balkonien nun wirklich ihren Abschied nehmen,

sie hat sich trotz Regen und Wind nochmal in den feinen Liegestuhl gekuschelt, mit der Lehne schön abgeschirmt vor Nässe und Wind, trotzte sie dem Wetterunbill!

Grummel! Aber irgendwann mußte auch sie einsehen, daß die schönen Tage erst einmal dahin sind, und da sie als Katze nun mal eine Pragmatikerin ist, bezog sie flugs drinnen ihre geliebte Hängematte, die in den Sommermonaten gänzlich verwaist war!

Da konnte es nun ihretwegen draußen stürmen und usselig sein!

Unser feines Birkenpferd wurde ganz schön durcheinander gewirbelt und sieht schon richtig zerzaust aus!

Im vorletzten Eintrag „Intermezzo“ hatten wir angekündigt, daß wir noch über die Geburtstagsnachfeier der Frau Chefredakteurin mit ihren Kindern berichten wollten, das holen wir jetzt dann auch noch nach.

Das waren ja noch herrlich sommerliche Tage an dem Wochenende, als die Kinder kamen, und auch noch sehr warm, da haben wir uns entschlossen, dem hiesigen Centro in Oberhausen mal einen Besuch abzustatten, bissel Geschäfte bummeln, denn drinnen ist es ja an Hochsommertagen so schön klimatisiert. Vorher waren wir noch in der Eisdiele unserer Grafschaft, statt Kaffee und Kuchen zum Nachmittag gab es ein herrliches Eis!

Geschäfte bummeln hat dann richtig Spaß gemacht, und zum Abend sind wir dann auf die gastronomische Meile vom Centro gegangen, um uns was feines für ein schönes Abendessen auszusuchen. Und sind in einem spanischen Restaurant hängen geblieben, man konnte noch so schön draußen sitzen bei der Wärme und mediterrane Küche genießen, es war so lecker und so gemütlich! Am späten Abend war alles wunderschön beleuchtet und wir haben noch leckere Cocktails genossen. Zum Glück war draußen über den Sitzplätzen ein Zeltdach gespannt, denn ganz plötzlich gab es ein kurzes, aber heftiges Gewitter mit richtig prasselnden Regen, da saßen wir draußen und trotzdem im trockenen. Das ganze dauert auch nicht so sehr lange, die Luft wurde auch bissel frischer, es schwülte nämlich an dem Abend doch noch ganz schön. So konnten wir entspannt unseren Abend ausklingen lassen, das ganze war mein Geburtstagsgeschenk von den Kindern, ich hab es sooooo genossen! Das sind doch immer die schönsten Geburtstagsgeschenke, Zeit miteinander verbringen und haben! Und so sind wir vergnügt, satt und zufrieden am späten Abend wieder gen Grafschaft gefahren. Wir haben nicht viele Bilder gemacht, aber eines hab ich von mir und meiner Schwiegertochter aus dem feinen, spanischen Restaurant draußen

und eines beim bummeln durchs Centro, Steffi und ich, wir haben spaßeshalber Sonnenbrillen aufprobiert und das ist mein Ergebnis, lach!

Wir haben uns kaputt gelacht dabei! Das Preisschild auf der Stirn, hihihihihi!

Und noch ein Bild hab ich, aus dem spanischen Restaurant, da schick ich aber jetzt noch einen kleinen Vierzeiler von Theodor Storm voraus, aus seinem Gedicht „Herbst“:

„Und sind die Blumen abgeblüht,
so brecht der Äpfel goldne Bälle;
hin ist die Zeit der Schwärmerei,
so schätzt nun endlich das Reelle!“

Und das reelle, das es jetzt im Herbst wieder zu schätzen gilt, war der herrliche spanische Serranoschinken, der dort prächtig an der Decke hängend zu bewundern war, so lecker!

Damit sind wir nun am Ende unseres Eintrages angekommen, der Grafschafter Wochenanzeiger wünscht allen seinen Lesern einen schönen Montag, der letzte des Monats September, und eine gute neue Woche, die ja bereits den ersten Feiertag wieder enthält, freu, freu!

Falls wir uns nun mal nicht wie gewohnt melden können, wißt ihr alle, woran es liegt, wir hoffen aber, daß der PC durchhält, bis der Computer-Doc da war! Drückt mal die Daumen, büdde!

Bleibt oder werdet alle gesund und habts fein! Euer Redaktionsteam

vom Grafschafter Wochenanzeiger!

Dit und dat und eine Info

Als sie meine Stimme im Radio hörte

Du hörtest meine Stimme wie von fern.
Sprach ich von einem andern Stern?
Du griffst mit deinen Händen in das Leere,
ob dort ein Leib nicht und ein Lächeln wäre.
Kein Leib. Nur Stimme. Lippe nicht. Nur Wort.
Und leise legtest du den Hörer fort.

(Klabund)

So, ihr Lieben alle, am Dienstag ist es soweit, da stellt die magentafarbene Firma mein Telefon und das Internet auf die neueste IP-Technik um!

Und ich muß dann einen neuen Router einrichten  und darauf hoffen, daß das ordnungsgemäß klappt und anschließend sowohl der PC  so wieder bedienbar ist  als auch das Telefon  seinen Dienst wieder tut! Ich könnte ein paar Däumchen gebrauchen!!!

Falls es nicht ganz so reibungslos klappen sollte, könnte es sein, daß ich eben für eine gewisse Zeit offline bin, zur Not hab ich ja GsD meinen PC-Experten im Hintergrund, also hoffen wir einfach das beste, lieber Leser, hihihi, oder sagen wir es auf kölsch: „Et kütt wie et kütt“ und „Et het noch emmer joot jejange“!

Zum Wochenbeginn und dem allseits ungeliebten Montag hab ich noch ein bissel dit und dat an Bildern für euch.

Nach dem herrlichen Sonnenaufgang hier zeigte sich dann später unsere Grafschaft nicht mehr so schön, es braute sich was zusammen:

Vorsichtshalber hab ich dann mal auf Balkonien alles in Sicherheit gebracht.

Letztlich ging es dann aber erst nächtens richtig los, das Gewitter, mit einem mächtigen Hagelschauer, bei dem die Hagelkörner so auf die Regenrohre und Fenster knallten, daß selbst Mimi stiften gegangen ist. Trotzdem bin ich dann mal raus und hab versucht, Gewitter zu fotografieren, und es ist mir tatsächlich ein Bild von einem Blitz einfach „aus der Hand“ gelungen:

Ganz links oben im Netz ist er zu sehen!

Am anderen Morgen war dann alles wieder gut, es gab keine Schäden auf Balkonien

hihihi, das sind meine „Window-Color-Bilder“ an der Balkontüre!

Und da wir schon mal bei Balkonien sind, hab ich jetzt mal Vergleichsbilder vom Pizza-Anzuchts-Set für euch:

So fing das mal an

und umgepflanzt sah das dann erst mal so aus

die Tomaten, der Rucola und der Oregano sowie

die Paprikapflänzchen, und so sieht das jetzt aus:

die Tomaten auf dem obigen Bild und der Paprika steht hier rechts oben! Ganz schön gewachsen, die Tomate setzt die ersten Blüten an, ich bin echt gespannt, was das wohl für eine Ernte gibt!

Mimi bewacht das ganze, hihihi!

Meine Sukkulenten blühen wieder

In der Nacht vor dem Vollmond am Freitag letzter Woche hab ich auch mal wieder Mond fotografiert, weil er so schön hinter den Bäumen hoch stieg:

und jetzt zuppelt hier gerade unser aller Co-Autor an meinen Füßen, Mimi möchte doch bei diesem Montags-Eintrag auch noch wieder dabei sein. Dann mach mal weiter, Mimi!

 Hi, Folks,

na, wenn nun vielleicht ab Dienstag hier erst einmal Funkstille ist, wie mein Frauchen mir erzählt hat, muß ich doch auf jeden Fall hier noch meinen Senf dazu geben, hihihi!

Ich hab am Wochenende auf jeden Fall wieder Balkonien genießen dürfen, das war fein, einschließlich wieder schöner abendlicher Beleuchtung desselbigen!

Am Sonntag war es aber sehr schwül, dann räkel ich mich schon mal lieber im Wohnzimmer auf dem Teppich, so wie auf diesen Bildern, die Frauchen mal vor einiger Zeit von mir gemacht hat:

Und da fällt mir ein, da hat doch Frauchen neulich in dem Eintrag mit dem Sonnenaufgang in unserer Grafschaft tatsächlich ein Bildchen unterschlagen, daß ich mir dafür ausgesucht hatte, tsssss, sowas aber auch, na, da kommt ihr eben jetzt hier in den Genuß:

Hihihi, das ist lustig, nicht wahr?

Als Katze finde ich ja auch Vollmond so schön, und ich hab ja bei meinem neuen Kratzbaum mit meiner geliebten Hängematte dran so herrliche Sicht drauf:

Und so seh ich den dann von Balkonien aus, da guck ich dann nämlich auch immer gerne!

 

Tja, Folks, das war es jetzt erst einmal von mir für heute, ich hoffe, am Dienstag klappt hier alles ordnungsgemäß, bis dahin wünsche ich euch erst mal allen einen ganz feinen Montag und einen guten Start in die neue Woche, heute sind wir ja noch da!

Habts fein! 

Da schließe ich mich jetzt Mimi mal an und wünsche euch allen auch einen guten Start in die neue Woche und einen schönen Montag, Daumendrücken für Dienstag, büdde, und dann sehen btw. lesen wir uns hoffentlich spätestens am Mittwoch so wieder:

Habts fein!

 

 

Dr. Björn Z. – der Arzt, dem die Computer vertrauen

Drahtklänge

Ihr dunklen Drähte, hingezogen
so weit mein Aug’ zur Ferne schweift,
wie tönt ihr, wenn der Lüfte Wogen
in euch so wie in Saiten greift!

O welch’ ein seltsam leises Klingen,
durchzuckt von schrillem Klagelaut,
als hallte nach, was euren Schwingen
zu raschem Flug ward anvertraut.

Als zitterten in euch die Schmerzen,
als zitterte in euch die Lust,
die ihr aus Millionen Herzen,
verkündend, tragt von Brust zu Brust.

Und so, ihr wundersamen Saiten,
wenn euch des Windes Hauch befällt,
ertönt ihr in die stillen Weiten
als Äolsharfe dieser Welt!

(Ferdinand von Saar)

Hach, isses wieder schön, all die feinen Fragezeichen in euren Augen! Hääääh???

Tja, das Gedicht fängt natürlich bei Adam und Eva an, bei den guten alten Telegrafenmasten wie im Bild

(Oku Street, Dairen, Januar 1907)

mit denen Nachrichten rund um die Welt geschickt werden konnten, das hat sich im Laufe der Zeit weiter entwickelt bis zum heutigen Tage, wo Computer und Internet diese Aufgabe übernommen haben!

Und so fängt mein Tag dann halt auch meist so an

 mit einem Pott Kaffee und Mimi vor dem PC, gucken, was überall in den Blogs und im eigenen Blögchen so los ist! Feiner Tagesbeginn! Prima Start in den Tag! Solange, wie alles funktioniert! Aber wehe……

 wenn nicht! Wenn der PC sich hartnäckig weigert, seinen Dienst zu tun und Ewigkeiten braucht, bis er sich endlich entschließt, hochzufahren! Dann sieht das hier auch schon mal so aus

 hihihihi! Lebensgefahr für das gute Stück! Aber, aber…..wer wird denn gleich in die Luft gehen, greifen Sie lieber …….huch, nee, geht ja nicht, Tabakwerbung ist verboten und auch nicht angebracht, lach, aber zum Glück gibt es ja

 die Notambulanz für solche Fälle, und die rückt nämlich heute an, deshalb der Titel, lol!

Mein Computerexperte, mein Sohn, Dr. Björn Z. wird sich heute liebevoll meines armen Patienten annehmen:

Und ich hoffe sehr, daß der Patient dann heute abend schon als geheilt entlassen werden kann! Drückt uns mal alle die Daumen!

Ich hab dem PC auch schon was feines versprochen, wenn er sich brav und erfolgreich behandeln läßt, er bekommt ein feines neues Outfit, an das die „älteren“ meiner Leser sich sicher noch erinnern werden:

Der schicke Rosen-PC?! Das paßt doch herrlich zu meiner Vorliebe und wir haben damals schon so darüber gelacht!

Dem Doktor hab ich natürlich auch was feines vorbereitet, hihihi, es gibt BrigitteE’s feinen Schmortopf, mmmmhhhhhh!

Mimi freut sich natürlich auch schon auf den Besuch, hat aber beim gucken hier schon bedenklich den Kopf geschüttelt und gemeint, da müsse sie doch mal kurz ihren Senf dazu geben, also kommt jetzt hier euer aller Co-Autor, meine Mimi:

 Hi, Folks,

na, ihr habt es ja alle schon gelesen, Dr. Björn kommt, hihihi, da freu ich mich drauf, Frauchen sagt immer, ja, weil ich es faustdick hinter den Öhrchen hätte, ich zick ihn nämlich immer besonders gerne an! Aber heute muß er ja des Dosenöffners PC heilen, da werde ich bestimmt lieb sein, denn wenn der PC nicht geht, ist mein Frauchen traurig und sauer, und wenn mein Frauchen traurig und sauer ist, dann finde ich das gar nicht gut! Und wenn es mir dann doch zwischendurch ein bissel langweilig wird, dann kann ich ja bei dem angesagten schönen Wetter raus auf Balkonien, und wenn das nicht ginge, ich hab ja noch meinen geliebten Hängemattenplatz:

Und damit wünsch ich euch schon mal ein ganz feines Wochenende, Folks, habt es alle richtig fein! 

So, und bevor ich euch nun ins Wochenende entlasse, zeig ich euch auch noch mal ein paar Bilder, denn höret und staunet: Die Kommode ist fertig, und das vollendete Werk möchte ich euch nicht vorenthalten:

Naaaaa?!  Ich bin glücklich übers vollendete Werk!

Übrigens, sowohl Mimis als auch meine Kommodenbilder können zum größer gucken angeklickt werden! Wir haben mal Vorschaubilderkes genommen!

Noch zwei Vollzugsmeldungen hab ich, einmal ist die Pizza nun ausgesät worden, lach, und ich harre der Dinge, die da kommen!

Und ich hab schon die zweite kleine Zitrone geerntet

und nochmal eine leckere Avocado-Creme damit angereichert!

Sieht merkwürdig aus, ich weiß, aber ist soooo lecker!

Mit einem Bild vom Sonnenuntergang vorgestern hier in der Grafschaft

der euch ein wundervolles Wochenende verheißen soll, entlassen wir euch in selbiges und wünschen euch allen ein ganz frohes und schönes!

und ich!