Grafschafter Wochenanzeiger – Gedanken zum Ewigkeitssonntag

Totensonntag

Ihr, die ihr schlaft schon manches Jahr,
ihr, die ihr seit kurzem begraben –
Wacht auf! und macht euch der Gäste bereit:
Ihr sollt euern Sonntag heut` haben!

Was wir verloren mit euerm Tod,
das werden wir nie verschmerzen.
Und dennoch – : heut hält ein heimlicher Strom
verknüpft die sehnenden Herzen!

Auf Brücken der Liebe eilen wir hin
zu eurer schweigsamen Stätte;
da ist`s uns, als hielten wir eure Hand
und säßen still – traulich am Bette.

Da pflegen wir heimliches Zwiegespräch
tiefinnig – wie kaum zu sagen
und blicken uns klar ins Aug` hinein
und nicken und lächeln und fragen –

Wie dieses und wie jenes kam,
wir wollen es euch erzählen;
was uns`re Seele umschlossen hält,
darf eur`er Seele nicht fehlen –

Und kehren wir dann vom Friedhof heim
in dämm`rigen Abendstunden,
dann soll uns allen ums Herze sein,
als hätten wir jene gefunden,

die wir für immer verloren geglaubt,
die wir so lange entbehrten,
die, ob sie auch der Tod geraubt,
auf ein Stündelein … wiederkehrten.

(Otto Promber)

Der November neigt sich dem Ende zu, am Horizont der Jahreszeiten zeigt sich schon zaghaft das Licht des bald beginnenden Advent da halten wir noch einmal inne und gedenken all unserer Lieben, ob Mensch oder Tier, die uns bereits in die Anderswelt vorausgegangen sind. Am heutigen Ewigkeitssonntag schließt sich der Reigen der Totengedenktage des Monats November.

Mir ist er wieder einmal schwer gefallen, der ungeliebte November, erlebte frische Verluste und die aktuelle Sorge um meine Mimi bremsten den sonst doch meist vorhandenen Optimismus, mit dem doch sonst meist auch die trüben Novembertage bewältigt werden konnten. Und so machte ich mich mit meinem Redaktionsteam auf die Suche nach tröstlichem zu diesem letzten stillen Feiertag, vor allem in Gedenken an meine Nachbarn, die mich in diesem Jahre beide so kurz hintereinander verlassen haben. Nach dem Ewigkeitssonntag war es ja doch auch in jedem Jahr meine Nachbarin, die voller Vorfreude auf die Advents- und Weihnachtstage mit mir zusammen den Hausflur schmückte und zum leuchten brachte, ich werde es sehr vermissen in diesem Jahr, unseren kleinen „Wettbewerb“ um den adventlichen Schmuck! So aber entstand nun die Idee für diesen Eintrag, ich erinnerte mich an etwas, das meine Nachbarin das ganze Jahr auf der Fensterbank im Hausflur stehen hatte, ich hatte es euch schon mal hier gezeigt

ein Herz als Kerzenständer, den ich immer so bewundert habe, ob er stehen geblieben ist, nachdem sonst alles von ihr weggeräumt war? Ja, er ist, einsam und allein stand er noch auf der Fensterbank, da so offensichtlich keiner Rechte an ihm haben wollte, habe ich ihn mir kurzerhand entlehnt, und in Gedenken an meine lieben Nachbarn habe ich die Fotos damit für diesen Eintrag gemacht.

Mit meinem Balkonien-Engel, Kerzen und Ilexzweigen hab ich ihn mittels Teelicht zum leuchten gebracht.

Mit Blumenschmuck, und auch der Engel leuchtet

Ein Licht, das in die Ewigkeit leuchtet, am heutigen gleichnamigen Sonntag.

im Gedenken an meine Nachbarn. Und einem stillen Gruß!

Ich habe meinen Engel nochmal mit Rosenblüten fotografiert, so könnt ihr nun alle in Gedenken und Gedanken an eure Lieben hier ebenfalls einen Moment innehalten und eure lieben Schatten zu euch einladen.

Wer liebt, verliert nichts und geht nicht verloren, auch nicht durch den Tod.

Trotzdem hatte aber auch dieser November seine schönen Seiten, das herbstliche Leuchten der Bäume war in diesem Jahr wieder besonders intensiv, die Bäume draußen vor unserem Eulennest wetteiferten farblich mit meiner Wohnzimmergardine

und getreu dem Motto, das aus einer feinen Zeitung da in meinem Wohnzimmerfenster klebt, gibt es jetzt eine kleine Galerie versöhnlicher Farben und Schönheiten des Monats November:

Und in der nächsten Woche kehrt es dann schon wieder zu uns zurück, das Licht des beginnenden Advent!

 

Der ewige Kreislauf des Lebens, vom Gedenken zum freudigen Leuchten des Advent alles hat seine Zeit!

Euer Grafschafter Wochenanzeiger wünscht euch allen einen guten, stillen Ewigkeitssonntag.

Zwischen Kerzenglanz und Sommerfeeling – der November 2018

  

Herbst

Eine trübe, kaltfeuchte Wagenspur:
Das ist herbstliche Natur.
Sie hat geleuchtet, geduftet, und trug
ihre Früchte. – Nun, ausgeglichen,
hat sie vom Kämpfen und Wachsen genug. –
Scheint’s nicht, als wäre alles Betrug
gewesen, was ihr entwichen?!

Das Händesinken in den Schoß,
das Zweifeln am eignen, an allem Groß,
das Unbunte und Leise,
das ist so schön, dass es wiederjung
beginnen kann, wenn Erinnerung
es nicht klein machte, sondern weise.

Ein Nebel blaut über das Blätterbraun,
Das zwischen den Bäumen den Boden bedeckt.

Wenn ihr euren Herbst entdeckt:
Dann seid darüber nicht traurig, ihr Fraun.

(Joachim Ringelnatz)

Wieder einmal ein Wettereintrag! Denn der von mir so ungeliebte November macht nicht, was er eigentlich soll und seinem „guten“ Ruf schuldig ist: Er ist nicht naß, er ist nicht usselig, er ist nicht grau, statt Kerzenglanz

prunkt er mit Sommerfeeling

und wir können noch draußen auf Balkonien sein, nicht zu fassen! Wie soll man denn da den berühmt-berüchtigten Novemberblues kriegen, menno?! Jetzt bin ich frustriert, weil ich nicht frustriert sein darf, lol!

Da kriegen die Meteorologen ja graue Haare, wenn sie Sommertemperaturen voraussagen müssen statt Nebel und vielleicht schon kleine Schneeschauer und fürchten, ihr Klientel käme sich veräppelt vor, so wie es weiland Reinhard Mey in seinem Lied besang: „Zugegeben, es gab hin und wieder einen Fall,
da war das Wetter nicht ganz so wie prophezeit.
Das mit dem Schneesturm im August, das ging nicht so ganz klar,
auch die Hitzewelle zu Sankt Nik‘laus tut mir heute leid.“ Na, das mit der Hitzewelle zu Sankt Nik’laus könnte dieses Jahr vielleicht sogar mal klappen!!!

https://www.reinhard-mey.de/start/texte/alben/der-meteorologe

Mimi ist natürlich begeistert, es ist bereits November und es ist immer noch Balkoniensaison,  Folks, das ist so klasse, guckt, guckt bloß, immer noch Brotkasten, immer noch Balkonien, mitten im November, schnurrrrrrrr!!!!!

 

In der Abenddämmerung fotografiert, unser Schild, hihihi, jetzt macht Frauchen weiter, ich verzieh mich auf die Couch zum pennen, Nachti, Folks! 

So, da mußte euer aller Co-Autor mir jetzt doch mal kurzfristig die Tastatur hier klauen, sie mußte ihren Gefühlen einfach Ausdruck verleihen, jetzt darf ich weiter machen! Und mach das auch gleich mal mit Mimi, Balkoniengenuß eines Katzentieres mitten im November, lach!

Angekommen im Brotkasten und jetzt genießen, Sommer im November mit bunten Bäumen!

Und das Katzengras gedeiht vor sich hin, auch wieder draußen, lach!

Kürbiskopp und Heide leuchten

 es ist so toll noch draußen in diesem Sommer-November, Balkonien im Herbstschmuck

und die Grafschaft im herbstlichen Glanz!

In den Nachbarsgärten wächst noch das Gemüse

und die Geranien in voller Pracht

dieweil am Schlafzimmerfenster die Weihnachtskakteen bereits Blüten ansetzen!

Dabei war die Indoor-Zeit schon fest geplant und vorbereitet, mit Kerzen

und Duftlämpchen

gut behütet und bewacht von unseren Eulen, Eulalia und ihrer Freundin

 die sich schon sehr auf gemütliche Tee- und Kerzenstündchen gefreut haben.

Lecker vitaminiges gab es am letzten Freitag beim spontanen Besuch bei der Freundin, für mich mitgebracht aus einem kürzlichen Urlaub auf Fehmarn!

Naaaa??? Was ist das wohl?

 Das!!! Lecker Sanddorn im Honig, was ganz feines für die Herbst- und Winterzeit und um trübe Tage zu besonnen mit der herrlichen Farbe, na, das kann jetzt noch bissel unangebrochen bleiben, hihihi!

Beim Besuch bei der Freundin wurden neue Kerzendüfte für die Winter- und Weihnachtszeit erstanden, und die durften dann aber schon mal probeleuchten:

In meinem schönen, bernsteinfarbigen Lichterglas!

Denn Kerzen-Zeit ist dann doch schon am Abend auch in diesem Sommer-November, denn nachts wird es doch schon ziemlich kalt! Und wenn die Sonne sinkt, kommt auch Mimi langsam wieder rein von Balkonien, ein letzter Blick auf herrliche Sonnenuntergänge

die Lichter draußen gehen an, sie leuchten noch so schön, weil sie so gut noch Licht bekommen am Tag.

Wieder ein schöner Tag zu Ende und Mimi macht es sich gemütlich in der geliebten Hängematte

nochmal kurz gucken, was Frauchen da so macht und dann abendliche Fellpflege und vorbereiten zum Schönheitschlaf!

Und damit wünschen wir beide, euer Co-Autor, meine Mimi  und ich, euch allen einen wunderschönen WTT, genießt das herrliche Wetter, so lange es noch anhält, irgendwann wird es sicher wieder anders werden! Sagen die Meteorologen! Und die müssen es doch wissen! Oder?! 

Habts fein! 

Die Hälfte ist um!!!!!

November

Solchen Monat muss man loben:
Keiner kann wie dieser toben,
keiner so verdrießlich sein
und so ohne Sonnenschein!

Keiner so in Wolken maulen,
keiner so mit Sturmwind graulen!
Und wie nass er alles macht!
Ja, es ist ’ne wahre Pracht.

Seht das schöne Schlackerwetter!
Und die armen welken Blätter,
wie sie tanzen in dem Wind
und so ganz verloren sind!

Wie der Sturm sie jagt und zwirbelt
und sie durcheinanderwirbelt
und sie hetzt ohn‘ Unterlass:
Ja, das ist Novemberspass!

Und die Scheiben, wie sie rinnen!
Und die Wolken, wie sie spinnen
ihren feuchten Himmelsthau
ur und ewig, trüb und grau!

Auf dem Dach die Regentropfen:
Wie sie pochen, wie sie klopfen!
Schimmernd hängt’s an jedem Zweig,
einer dicken Thräne gleich.

O, wie ist der Mann zu loben,
der solch‘ unvernünft’ges Toben
schon im Voraus hat bedacht
und die Häuser hohl gemacht!

So, daß wir im Trocknen hausen
und mit stillvergnügtem Grausen
und in wohlgeborgner Ruh
solchem Greuel schauen zu!

(Heinrich Seidel)

HURRA!!!!!

Die Hälfte ist rum!!!

Wovon??? Na, vom ungeliebten November!

Das war die Prognose auf meinem Kalender für den Monat November 2017 nach dem Hundertjährigen Kalender:

„Regen und Sturm satt bis zum 5., anschließend die einzig schöne Woche des Monats. Danach wird jeder Tag etwas mieser als der vorherige. Zwischen dem 20. und 24. fegen orkanartige Stürme die letzten Blätter von den Bäumen. Es bleibt naßkalt.“

Wie recht er bisher hatte, der Hundertjährige Kalender, und wenn er so weiter geht wie angekündigt, dann kann man ehrlich froh sein, wenn dieser Grusel-grau-gräusliche-Monat endlich wieder um ist.

Aber heute ist bereits Bergfest! Und da wollte ich doch dazu und zum heutigen WTT mal wieder was hübsches und aufmunterndes mit euch teilen, damit wir auch die zweite Hälfte dieses Gruselmonats rum kriegen können!

Erinnert ihr euch noch an dieses Bild?

Meine flammenlosen Kerzen draußen vor der Korridortüre, die ich abends leuchten lasse, weil das immer so schön freundlich und einladend aussieht! Da hab ich beim letzten Einkauf was feines neues für gekauft: Flammenlose Kerzen mit Timer! Das ist so fein, die gehen nun abends von ganz alleine an, leuchten 5 Stunden und gehen dann ebenso selbsttätig für 19 Stunden wieder aus! Freu, freu!

Und wie im obigen Gedicht beschrieben, ist es ja was richtig feines, bei Gruselwetter schön gemütlich im warmen drinnen zu sitzen, und da hab ich gestern schon mal mein Weihnachts-Porzellanlicht angemacht, mit einem Vanille-Duftteelicht drin:

Und dann hab ich es mir mit Mimi so richtig gemütlich gemacht auf der Couch, euer Co-Autor mußte sich noch bissel in Form bringen

der Dosenöffner hat dann auch Platz genommen und wir haben genüßlich und gemütlich mit lesen einen anschließend beginnenden Tatort-Klassik-Fernsehabend eingeläutet:

In die Tasse kam Tee, hinten ist schon Weihnachtsgebäck zu sichten, hihihi, und jaaaaa, ich besitze als Fan eine Tatort-Tasse (nicht wahr, Brigitte/Plauen, zwinker, zwinker, hihihi!):

Wenn ich dann auf den Kalender gucke, der neben mir an der Wohnzimmerwand hängt, dann hab ich mit dem Blatt von diesem Monat schon so richtig bissel Vorfreude auf die Winterzeit, guckt mal:

Raureif auf Mistelzweigen! Richtig bissel vorweihnachtlich schon!

Sollte nun der November auch für die nächsten 15 Tage so ein gräusliches Wetter geplant haben, werden wir euch noch des öfteren mit so einem kleinen Aufmunterungseintrag erfreuen, bis wir ihn dann endlich um haben und der Dezember wieder mit der wunderschönen Advent- und Weihnachtszeit vor der Tür steht.

In diesem Sinne allen einen wunderschönen WTT gewunschen, bleibt gesund, macht es euch gemütlich und habts fein! 

 

 

Novemberblues

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November-Elegie

Der Regen tropft in meines Daches Rinne,
tripp-tropp, tripp-tropp.
In beide Hände stütze ich den Kopp.
Im Nebel liegen Feld und Wald und meine Sinne.
Der Wind bläst eine graue Melodie.
Melancholie. –

2

Des Sommers letzter Gruß
ist eine Fliege, die auf meiner Nase tanzt.

76-1
Hebt mühsam Fuß um Fuß. –
Ich schau dem Tanze zu, und mich beschleicht ein Kummer.
Im Lenze sah ich sie als schlankes Fliegenjüngferlein,
doch jetzt ist sie ein dicker Brummer. –

82-1

Es heult der Wind, der Regen tropft.
Mein armes Herz voll Wehmut klopft.
In meiner Nase rotem Glanz
vollführt sie ihren Totentanz.

83-1
Zum letztenmal das Bein sie schwingt,
und tot sie von der Nase sinkt!

91-1
Vor mir ein Fliegenauge brach.
Ein großer Tropfen rollt ihr nach
Die Uhr tickt in mein Herzeleid
Vergänglichkeit. –

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(Fred Endrikat)

Wir haben heuer schon den 16. November, und bisher hat er mich doch relativ verschont, der berühmt-berüchtigte Novemberblues! Da war zwar ab und an mal so ein kleines „Loch“, aber bisher war auch soviel schönes im November und selbst das Wetter spielte noch ein bissel mit, da war das schnell wieder Geschichte.

Nun aber gibt es seit mehreren Tagen wettermäßig doch wieder die novembertypische „Bonjour tristesse“!

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Und damit der olle und von mir so ungeliebte November gar nicht erst auf komische Ideen kommt, mach ich hier jetzt was gegen den Novemberblues.

Novemberblues: Wenn die Tage kürzer werden,  der Himmel grau und der Regen rauscht, dann ist die Stimmung getrübt und die Seele trägt Trauer, die Menschen fühlen sich lustlos, antriebslos und bedrückt, man könnte eigentlich nur schlafen und hat Heißhunger auf Süßes!

Was passiert da mit uns? In der dunklen Jahreszeit steht man im Dunklen auf, arbeitet bei Kunstlicht und abends geht man im Dunklen wieder nach Hause, es mangelt einfach an Licht!

Fehlt uns das Licht, produziert der Körper mehr von dem müde machenden Hormon Melatonin. Daher das gesteigerte Schlafbedürfnis und die gedrückte Stimmung. Den Heißhunger auf Schokolade und Süßes erklärt man sich durch das darin enthaltende Serotonin, unser „Glückshormon“.

Das ist der Novemberblues, aus den physischen Gegebenheiten erklärt!

Was kann man dagegen tun?

Eigentlich alles, was die Seele streichelt, und uns Glückshormone beschert, ich mach uns jetzt hier mal eine Liste von „Mitteln gegen den Novemberblues“, die ich hier zusammengestellt habe. Wenn also bei euch der Novemberblues Einzug gehalten hat

besucht unsere Apotheke, ganztägig geöffnet, Nachtdienst inklusive! hohalloweenwitch24

Was fehlt uns am meisten in der dunklen Jahreszeit? Licht! Also, so oft es geht, hinaus ins Freie, auch an regnerischen oder bedeckten Tage, das tut Körper und Seele gut.

Und zuhause sind Kerzen Seelenstreichler

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Düfte hellen die Stimmung auf, vorzugsweise Vanille, Zimt, Orange, Zitrone und Bergamotte.

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novemberblues-015 Ein Duftkerzchen in der Mitte meines „Jahreszeitenkranz“, Vanille/Zimt, die ganze Küche riecht danach, selbst ohne abbrennen!

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Es gibt auch Kräuter, die stimmungsaufhellend sind, und die man in Form von Tee genießen kann

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allen voran das Johanniskraut.

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Man kann aus Johanniskrautblüten auch Öl zubereiten, das Öl nimmt dabei im Laufe der Zeit eine rote Farbe an, und damit hätten wir noch etwas gegen den Novemberblues, Farben!

Rot vermittelt Vitalität, Energie und Leidenschaft

Orange steht für Optimismus und Lebensfreude

Gelb hilft gegen Ängste und Depressionen, steht für Freude

Ich glaub, gerade darum verwöhnt uns der Herbst gerade mit den o.g. Farben so verschwenderisch, sie wirken alle stimmungsaufhellend.

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Auch Edelsteine können uns helfen beim Vertreiben des Novemberblues

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da vor allem der Bernstein mit seiner goldgelben Farbe, aber auch der Amethyst, Bergkristall, Granat, Citrin, Lapislazuli, Rhodonit und das Tigerauge.

Hübsche Kleinigkeiten, die Freude machen beim angucken, sind auch nicht zu verachten, da in dieser Jahreszeit ja auch leider die üblichen Erkältungskrankheiten wieder um sich greifen, hab ich schon mal vorgebeugt und mir eine feine Taschentuchbox erworben

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mit Nachteulchen-Design, lol, sehr passend! Sie gucken doch richtig fröhlich, oder?!

Was mir auch gut hilft gegen Verstimmungen ist was hübsches herstellen, gerade jetzt in der schon Fast-Vorweihnachtszeit könnte man doch schon mal an schöne Geschenke denken, die man erstellen kann, mit Stoffen zum nähen

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was daraus wird, kann ich noch nicht verraten, hihihi, „Feind“ liest ab und an hier mit!

Oder strickeln und häkeln

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das macht mir zumindest auch immer Freude!

Die Aussicht auf baldige wieder beginnende Weihnachts- bzw. Adventsdekoration beflügelt ebenfalls die Sinne

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und ich freu mich wie alle Jahre wieder auf meinen „kirchlichen“ Adventskalender, den ich in jedem Jahr zugeschickt bekomme, wunderschöne Bilder für jeden Tag mit einem feinen Text:

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Bald kann man auch wieder an die Herstellung von Weihnachtsgebäck denken, spätestens am 25. November, dem Tag von St. Kathrein (St. Katharina) beginnt offiziell das Plätzchenbacken.

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Nachmittags eine leckere Tasse Kaffee

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und Gebäck dazu

image natürlich geht auch hervorragend heiße Schokolade oder Tee!

Abendliche Himmelsbilder lassen schon wieder erahnen, daß bald wieder „Christkindchen bäckt“

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und guckt mal, neulich am Himmel gesehen und fotografiert, spontan ist mir dabei eingefallen: Eisbär küßt Fisch, lol!

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links ist der Eisbär! Ja, braucht bissel Phantasie! Aber der Fisch rechts ist richtig deutlich!

Abends ist der Himmel jetzt mitunter ganz besonders schön

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weil trotz trüber Witterung über Tag mitunter abends noch einmal die Sonne durchbricht.

Den Supermond haben uns die Wolken vermasselt, jetzt müssen wir bis 2034 warten, gut, dafür hab ich noch ein schönes Bild von meinem Erntemond in diesem Jahr, büdde schön:

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So wäre das wenigstens mit einer Wolkenlücke beim Supermond wohl auch gewesen!

Hab ich auf meiner Anti-Novemberblues-Liste noch was vergessen? Ja, Experten schwören auf Bewegung, Sport, letzteres ist ja nicht so mein Ding, lol, aber tanzen wäre z.B. eine Option, und die Steigerung von tanzen wäre Eiskunstlauf, passend zur beginnenden kalten Jahreszeit, und die absolute Steigerung wäre Eiskunstlauf tanzend mit Eisbären smiley_emoticons_lol

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Das wäre der Sport für mich!

Und jetzt mach ich eine ganz feine Überleitung, denn noch ein Mittel gegen Novemberblues ist Mimi, euer aller Co-Autor, mit ihr zu spielen oder einfach auf der Couch zu kuscheln ist Therapie pur, also geben wir ihr doch auch das Wort zu diesem Eintrag. Mimi….? Mimiiiiiieee?! Was ist, magst du klöppeln? Ok, das Blinzeln deute ich jetzt mal als Ja und geb die Feder weiter:

mimi-herbst Hi, Folks,

jetzt hat mich der Dosenöffner doch aus dem schönsten Schlaf geholt, weil er meint, ich müsse doch auch mein Scherflein zum Novemberblues beitragen, ok, ok, klar, mach ich ja auch gerne, aber kurz und knapp, hihihi!

Also, meinereiner braucht eigentlich gar nix gegen den Novemberblues, weil , ich hab keinen, was ich brauche, ist ganzjährig zur Verfügung, meine Hängematte, mein Kratzbaum, meine diversen Liegeflächen, meine Leckerli, mein Freßchen, mein Dosenöffner und bissel Katzenspielzeug, die Reihenfolge ist jetzt völlig beliebig von mir ausgewählt und läßt keinerlei Rückschlüsse auf Sympathiepunkte zu, lol!

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Obwohl das nun definitiv mein Lieblingsteil ist!

Und damit beschäftige ich mich jetzt auch wieder mehr

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mit meinen Spielsachen, der feinen Hütte von Weihnachten damals, wißt ihr noch, mit Tom Tatze und meinen Mäusen und den Kratze-Knubbel-Kissen

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schon ganz schön abgeliebt, mein Kuschelkissen, hihihi!

Und einen neuen Liegeplatz hab ich auch, Frauchen hatte neulich beim Balkonabräumen das Sesselkissen wieder mit reingebracht und erst mal auf dem Boden abgelegt, tja, verloren, Frauchen, von mir erobert, mit Beschlag belegt und daher nicht mehr wegräumbar! So ist das, wenn Katzen im Haushalt leben, adieu, Ordnung!

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Gemütlich, nicht wahr?!

Tja, Folks, mehr hab ich auch eigentlich nicht zu vermelden zum Eintrag vom Dosenöffner, dann bleibt mir jetzt noch, euch einen ganz feinen…..warte, Frauchen, warte, ich komm alleine drauf…..ääääh, ja, jetzt, WTT, richtig?! Yep, also den wünsch ich euch, einen feinen WTT! Und einen restlichen November ohne Blues, lang isser ja nicht mehr!

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So, dann schließe ich mich Mimi mal an und wünsche euch allen ebenfalls einen schönen WTT, habt einen feinen Tag!

Und für den restlichen November habt ihr ja jetzt ganz viele Tips gegen den Novemberblues, da werden wir sicher alle prima da durch kommen! Ich kann nur sagen, ich hätte nie gedacht, daß ich mal einen Eintrag mit Tips gegen den Novemberblues mache, schließlich mag ich den Monat ja so überhaupt nicht, aber in all den Jahren hier im Blögchen und mit euch hat sich das doch tatsächlich ein bissel gewandelt, das ist fein und das verdanke ich nicht zuletzt euch allen hier!

Bedankt und habts fein! minis-0178

 

 

Novemberblues

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Nach einem wunderschönen Einstand meines ungeliebten Novembers hat er mich nun, nach mehreren „richtigen“ trüben, grauen und nassen Novembertagen, doch noch erwischt: Der Novemberblues!;)

Daher war es hier im Blögchen auch ungewohnt ruhig und leer, meine Motivation pegelte gegen Null.:(
Und so werdet ihr euch bis zu einem längeren Blögcheneintrag wohl noch bis zum kommenden Wochenende gedulden müssen, ich hoffe, bis dahin meinen Blues wieder niedergekämpft zu haben.:yes:
Aber zum bevorstehenden WTT möchte ich euch doch wenigstens mit einigen Bildern die Wartezeit verkürzen, Bilder, die hoffen lassen, daß es nun bald wieder lichter wird, innen wie außen, und mit denen ich Schritt für Schritt in die nun bald kommende Adventszeit lenken möchte.

Trübe Tage, aber

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traumschöne Sonnenuntergänge!:yes:

Früh dunkelnde Abende, aber

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die ersten beleuchteten Fenster wieder! Ihr wißt, mein Zoom ist begrenzt, ich hoffe, man kann es trotzdem erkennen. In einem Fenster leuchtet so ein wunderschöner, roter Stern, den muß ich mal von draußen „näher“ kriegen bei Gelegenheit.
Aber dafür hab ich mich mal in „Kunst“:)) versucht, guckt mal:

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der „rote Streifen“ links ist der wunderschöne Stern.:crazy:

Natürlich möchte euer Co-Autor sein Scherflein beitragen, um den Dosenöffner aufzuheitern, hat sie mal wieder als „tibetanische Tempelkatze“;D Modell gestanden.

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Zum aufhellen der Stimmung von innen gab es gestern abend einen feinen Tee, bezeichnenderweise mit dem Namen „Rosa Wolke“, einen Rooibuschtee mit Himbeer-Aroma, soooo lecker!:D

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Mein Weihnachtskaktus hat schon die ersten Knospen angesetzt,:yes: bald wird es draußen wieder so aussehen

Foto2332:yes:

und dann ist mein Novemberblues auch wieder Geschichte!:yes:
In diesem Sinne wünsche ich euch einen schönen WTT, der Co-Autor schnurrt liebe Grüße, kommt gut durch die vorletzte Novemberwoche!

:wave:

Allerseelen

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Allerseelen

Rings liegt der Tag von Allerseelen
voll Wehmut und voll Blütenduft,
und hundert bunte Lichter schwelen
vom Feld des Friedens in die Luft.

Sie senden Palmen heut und Rosen;
der Gärtner ordnet sie mit Sinn –
und kehrt zum Eck der Glaubenslosen
die alten, welken Blumen hin

„Jetzt beten, Willi, – und nicht reden!“
Mit großem Aug gehorcht der Knab.
Der Vater legt den Kranz Reseden
auf seines armen Weibes Grab.

„Die Mutter schläft hier! Mach ein Kreuz nun!“
Klein Willi sieht empor und macht,
wie ihm befohlen. Ach, ihn reuts nun,
daß er am Weg heraus gelacht!

Es sticht im Auge ihn – wie Weinen …
Dann gehn sie heimwärts durch die Nacht;
ganz ernst und stumm. Da lockt den Kleinen
beim Ausgang jäh der Buden Pracht.

Es blinkt durch den Novembernebel
herüber lichtbeglänzter Tand;
er sieht dort Pferdchen, Helme, Säbel
und küßt dem Vater leis die Hand.

Und der versteht. Dann gehn sie weiter
Der Vater sieht so traurig aus. –
Doch einen Pfefferkuchenreiter
schleppt Willi selig sich nach Haus.

(Rainer Maria Rilke)

An Allerseelen wird das feierliche Gedächtnis aller Verstorbener gefeiert.
Es ist üblich, die Gräber zu schmücken, ehe der Schnee seine Decke darüber breitet, und den Toten eine Kerze als Symbol für das ewige Licht aufs Grab zu stellen.
In manchen Gegenden heißt die Allerseelen-Kerze Nebeling, manchmal steckt sie in einem roten Glasgefäß. Auf die Gräber Kerzen zu stellen, erinnert auch an die mittelalterliche Sitte, auf den Kirchhöfen des Nachts eine Kerze in einer Laterne oder einem Lichthäuschen brennen zu lassen. Diese Lichter sollten den Vorübergehenden und dem Wanderer anzeigen, welchen Ort sie passierten und gleichzeitig mahnen, ein Gebet für die Verstorbenen zu sprechen.
Früher war es üblich, am Allerseelentag noch einmal für die Verstorbenen des vergangenen Jahres ein Gedeck aufzulegen, man hat auch Speisen oder Getreide auf die Gräber gebracht, ein Speiseopfer also im christlichen Gewand.

(Quelle: Sybil Gräfin Schönfeldt, Das große Ravensburger Buch der Feste und Bräuche)

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Mit dem November beginnen nun wieder die verschiedenen Gedenktage an unsere Verstorbenen, und so möchte ich mit diesem Eintrag zu Allerseelen euch und mir Raum geben, allen zu gedenken, die uns vorausgegangen sind, Mensch oder Tier, und die wir schmerzlich vermissen.

Für einige von uns ist der Abschied noch ganz frisch, und die Trauer schwer zu tragen.
Bei anderen liegt der Abschied schon weiter zurück, und der große Schmerz hat sich gewandelt in ein stilles Erinnern.
Und doch kann an Tagen wie diesem auch bei ihnen der Schmerz und die Trauer wieder jäh hervorbrechen in der Gewißheit des großen Verlustes.

Vielleicht hilft auch hier mein geliebter Dichter Theodor Storm, der in diesem Zusammenhang vom „sicheren Land der Vergangenheit“ spricht.
In dieses Land können wir jederzeit reisen, sei es im Traum, sei es in der Erinnerung, beim Betrachten von Fotos, und dann kommen sie zu uns, die Bilder längst vergangener Tage, und unter Tränen lächelnd laden wir unsere lieben Schatten zu uns ein!

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Constanze

Längst in das sichere Land der Vergangenheit warst du geschieden;
nun, wie so viele zuvor, dämmerte wieder ein Tag.
Laut schon sangen die Schwalben; da neben mir krachte das Bettchen,
und aus dem rosigen Schlaf hob sich ein Köpfchen empor.
„Ebbe!“ so rief ich, „klein Ebbe!“ – Da kniete sie schon in den Kissen;
aber geheimnisvoll blickten die Augen mich an.
„Ebbe?“ frug sie zurück, und leis aus innerstem Herzen
klang’s wie ein Lachen herauf: „Elschen hieß ich ja sonst!
Wer doch nannte mich Elschen?“ Da plötzlich fiel es wie Schatten
über das Kindergesicht; trüb sich umflorte das Aug.
„Ja, wer nannte dich so?“ – Und zögernd kamen die Worte:
„Meine Mutter.“ Und still senkte das Köpfchen sich nun.
Lange kniete sie so. Den sterblichen Augen unfaßbar –
War sie dem Kinde genaht, die mich so lange beglückt?

(Theodor Storm)

Der Himmel sieht in diesen Tagen oft aus wie das Tor zu einer anderen Welt

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und mag die tröstende Verheißung in sich tragen, daß dieses Tor für alle offen steht und es eines Tages ein Wiedersehen gibt!

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Ich wünsche euch allen den Schutz und den Segen eines Engels!

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Die Farbe Violett – der November

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November

Solchen Monat muß man loben:
Keiner kann wie dieser toben,
keiner so verdrießlich sein
und so ohne Sonnenschein!
Keiner so in Wolken maulen,
Keiner so mit Sturmwind graulen!
Und wie naß er alles macht!
Ja, es ist ’ne wahre Pracht.

Seht das schöne Schlackerwetter!
Und die armen welken Blätter,
wie sie tanzen in dem Wind
und so ganz verloren sind!
Wie der Sturm sie jagt und zwirbelt
und sie durcheinanderwirbelt
und sie hetzt ohn Unterlaß:
Ja, das ist Novemberspaß!

Und die Scheiben, wie sie rinnen!
Und die Wolken, wie sie spinnen
ihren feuchten Himmelsthau
Ur und ewig, trüb und grau!
Auf dem Dach die Regentropfen:
Wie sie pochen, wie sie klopfen!
Schimmernd hängt’s an jedem Zweig,
Einer dicken Thräne gleich.

O, wie ist der Mann zu loben,
der solch unvernünftges Toben
schon im Voraus hat bedacht
und die Häuser hohl gemacht!
So, dass wir im Trocknen hausen
und mit stillvergnügtem Grausen
und in wohlgeborgner Ruh
solchem Greuel schauen zu!

(Heinrich Seidel)

Violett ist ein Farbreiz, dessen Absorptionsmaximum vom kurzwelligen Ende des sichtbaren Lichtes, dem UV, bis etwa
425 nm reicht.
Der Begriff Violett ist dem französichen Begriff für Veilchen (violette) entlehnt. Im Lateinischen gibt es den Begriff „violaceus“, der lt. Langenscheidt aus einer Mittelmeersprache in das Lateinische als Fremdwort eingewandert ist. Es ist der Farbton des Veilchens (Viola).
Für die violetten Farbtöne, also die zwischen Rot und Blau, gibt es mehrere Wörter, die sich in der Bedeutung etwas unterscheiden:

Die Farbe Violett grenzt im Farbkreis an Purpur.
Die Farbe Lila ist helleres Violett.
Die Farbe Magenta liegt im sechsteiligen Farbkreis genau zwischen Violett und Rot und ist die Komplementärfarbe zu Grün.
Die Modefarbe Pink ist das grelle, verweißlichte (pastelltonige) Magenta.

Bis ins Mittelalter gab es den Begriff „lila“ nicht, er wurde während der Kreuzzüge aus dem Sanskrit über das Persische und das arabische Wort für Flieder (lilak) nach Spanien und von dort aus nach Frankreich gebracht.

Violett tritt in der Natur auf, die Farbtöne des Flieders und des Veilchens waren namensgebend. Es war lange Zeit nicht möglich, einen beständigen Farbstoff herzustellen, wie er zum Färben von Textilien benötigt wird. Erst 1856 gewann William Henry Perkin zufällig den ersten künstlich synthetisierten Farbstoff Mauvin, als er Untersuchungen am Steinkohleteer durchführte. Zwei Jahre später gelang August Wilhelm von Hofmann die Gewinnung des Farbstoffs Fuchsin.

Der Zwischenton von Rot und Blau wird als geheimnisvoll gedeutet. Die Farbe steht für einsam, kreativ, symbolisiert aber auch Unlust, Unzufriedenheit und Spannung.
Die Farbe Violett gilt als phantasievoll, empfindsam, intuitiv und außergewöhnlich. In der Farbberatung wird sie empfohlen, um Selbstvertrauen und Individualismus auszudrücken. Eine Farbe der Diplomatie.
Durch ihre Mischung von Rot und Blau gilt sie als Symbol für Gleichstellung zwischen den Geschlechtern.

In der christlichen Kirche ist Violett die liturgische Farbe für Advent und Fastenzeit.
Im Glauben ist es die Farbe der Besinnung, der Buße, der Einkehr und der Umkehr.

(Quelle: Wikipedia)

Nun ist er wieder da, der von mir so ungeliebte November!
Da aber das Wetter uns in den letzten Tagen noch goldene Oktobertage bescherte, dachte ich mir, biete ich dem November von Anfang an die Stirn und beginne ihn mit einem fröhlichen Gedicht!:))
Er wird sich ganz sicher auch wieder von seiner scheußlichsten Seite präsentieren, das liegt in seiner Natur, mit Regen, viel Grau, Nebel und Trübseligkeit! (Wieso heißt das bei „trüb“ eigentlich Seligkeit?):??:

Doch er hilft uns auch, uns wieder auf uns selbst und die wirklich wichtigen Dinge des Lebens zu besinnen, einen Gang runterzuschalten, zu „entschleunigen“, wie das auf neudeutsch heißt, und Gemütlichkeit und Geborgenheit im kleinen Kreis wieder schätzen zu lernen!

Und hier kommt nun die Farbe Violett ins Spiel!

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Es ist die Farbe von Flieder und Veilchen, und nährt somit die Hoffnung auf den neuen Frühling!:yes:
Sie ist die Farbe der Meditation, und gut geeignet, sich an grauen Tagen mit ihrer Hilfe einfach „wegzuträumen“! Zum Beispiel in ein Lavendelfeld!

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Man kann sich dazu auch einen sog. „Farbaltar“ aufbauen, in irgendeinem kleinen Eckchen, vielleicht in der Nähe vom PC!
Ein Grundstock dazu wären etwa

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Edelsteine in der Farbe violett, hier Amethyst,
dazu ein Duftöl-Lämpchen, passende Duftöle wären Lavendel und Thymian, evtl. ein indigo-gefärbtes Tuch, die passende Blume Veilchen wäre wohl zur Zeit schwer aufzutreiben, aber sicherlich würde auch ein Bild davon passen!
Violett wirkt stark beruhigend, entspannend, reinigend, tief heilend, unterstützt Veränderung und öffnet für geistige Wahrnehmung, unterstützt den gesamten Kopfbereich!
Es gibt sogar einen Badezusatz, der das gesamte Wasser herrlich violett färbt, und auch noch wunderbar duftet, aber das ist noch ein späteres Kapitel für diesen Monat!:>>

Im oben schon erwähnten Edelstein Amethyst ist violett geradezu veredelt!
Und als Heilstein paßt er natürlich in die Therapie gegen graue Tage und Novemberödnis!
Sein Name stammt aus dem griechischen und bedeutet „nicht trunken“, womit schon auf seine Wirkung hingewiesen wird: Der Träger des Steins wird in seiner Standfestigkeit gestärkt!
Er steht für Ausgleich von Gegensätzen, erzeugt Harmonie und sorgt für Klärung des Geistes.
Somatisch soll er bei Hauterkrankungen wirken, und eine ungestörte Nachtruhe schenken!
Seelisch inspiriert er den Geist (und wird in diesem Sinne von der katholischen Kirche als Symbol verwendet) und stärkt die Konzentrationsfähigkeit. Und in unsere hektische Zeit paßt er hervorragend, denn er baut Streß ab und wirkt harmonisierend!

Da die „Ödnis“ des Novembers nunmehr 30 Tage währen wird,:)) beabsichtige ich, diese kleine Farb- und Edelsteintherapie im Laufe der Zeit zu ergänzen, ähnlich wie damals die Einträge der Herbstfrüchte!
Auch was zum freuen im trüben November!:yes:

Ich hoffe, es hat euch gefallen, und da ja nun hier computerbedingt eine etwas längere Pause eingetreten ist, hab natürlich nicht nur ich unter Entzugserscheinungen gelitten,:no: sondern auch mein kleiner Co-Autor:yes:, und somit meldet sich Mimi hier jetzt auch noch zu Wort, ich übergebe die Feder!

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Geliebte Katze

Du liebst doch deine Mieterin, die Maus,
obwohl sie Unheil schafft im Haus.
Du liebst aber auch die „böse“ Katze,
die Todfeindin von Maus und Ratze.
Sie folgt ja nur dem Gesetz ihrer Art,
und Triebe sind weder blind noch zart.

Sieh nur, wie sie voll Anmut schleicht
auf samtnen Pfoten, leis und weich.
Und ihr Schnurrn am winterlichen Feuer
ist tröstlich wie der Klang der Leier.

(William Wordsworth)

mimi

Hi, Folks,
da bin ich endlich wieder, euer Co-Autor, eure Mimi!:yes:
Eigentlich hatte ich mich ja wieder auf einen Eintrag zu Halloween gefreut, so wie letztes Jahr, aber die „Rappelkiste“:)) (O-Ton mein Dosenöffner für ihren Computer!) streikte hier vor sich hin, wie war das noch, was wollte sie nicht, Frauchen?:??: Ach, ja, speichern!;D Bei alle den schönen Bildern von the best photo-modell ever (mir!):oops: war der Speicherplatz weg, ehrlich, Folks, ich hab meinen Dosenöffner selten so fluchen hören!:##
Nun klappt es wohl wieder so einigermaßen, sagt Frauchen, ganz isses wohl noch nicht wieder in Ordnung, aber dit wird!:yes:

Ja, und da häng ich mich doch mal ganz flink an den Novembereintrag hier an!
Für mich beginnt ja nun auch wieder die Zeit der „Innerlichkeit“, meine Balkonsaison ist nun so ziemlich am Ende,:-/ aber ich kann ja nicht meckern, war doch ein klasse Balkon-Sommer!
Und da zeig ich euch doch gleich mal meine letzten Balkon-Bilder, da war es schon recht stürmisch draußen, das mag ich ja nicht so gerne, da fliegen einem ja die Ohren weg! Nur die fliegenden Blätter, die fand ich fein, die konnte man fangen, und dann raschelten sie so toll!

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Und ich freu mich jetzt auch wieder auf meinen feinen roten Kuschelsessel drinnen, da scheint nämlich jetzt auch wieder die Sonne rein!:yes: Und wenn Frauchen dann liest oder fernsehen guckt oder an der „Rappelkiste“ sitzt, ist es richtig fein gemütlich!:yes: Dann kann ich vor mich hin“spinnen“, das tun wir Katzen gerne, und Frauchen hat ja außer den oben gezeigten Edelsteinen auch noch so Räucherzeugs, das sie dann schon mal anmacht, oder Duftkerzen, das mag ich auch gerne!:yes:
Also, von mir aus kann der November dann anfangen, ich mach einfach immer das beste aus allem, und dann gibt es ja bald auch wieder unseren feinen Kamin

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kann ich vor kuscheln,;D

und dann kann ich auch bald wieder den Vögelchen draußen beim futtern zugucken, und die kleinen Flattermänner wieder erschrecken!88|:oops:

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So, das wars nun erstmal wieder von eurem Co-Autor, Frauchen und ich wünschen euch einen guten November mit viel Zeit für „siehe oben“, und allen, die ihn haben, einen feinen Feiertag!

:wave:

1. November Allerheiligen

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(Bild: Björn Zimmermann)

Die Blätter fallen

Die Blätter fallen, fallen wie von weit,
als welkten in den Himmeln ferne Gärten,
sie fallen mit verneinender Gebärde.
Und in den Nächten fällt die schwere Erde
aus allen Sternen in die Einsamkeit.

Wir alle fallen. Diese Hand da fällt.
Und sieh dir andre an: Es ist in allen.
Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen
unendlich sanft in seinen Händen hält.

(Rainer Maria Rilke)

Es ist November. Ein Monat des Innehaltens, des Erinnerns, des Gedenken!
Die Tage werden immer kürzer, das Licht weniger, häufig gibt es Nebel, die Natur und der Mensch ziehen sich immer mehr in sich zurück.

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(Bild: Björn Zimmermann)

Es ist eine Zeit der Dunkelheit, der Trauer, des Abschieds.
Aber sie mündet Schritt für Schritt in den Advent, in die Zeit der Erwartung, in der das Licht Flamme für Flamme langsam zurückkehrt und uns lehrt, daß es eine ewige Dunkelheit nicht gibt.

Werden wir still und gedenken aller unserer Lieben, ob Mensch oder Tier, die uns vorausgegangen sind und uns erwarten. Und schenken wir ihnen ein Licht für diese Zeit. fackel_03

Ich wünsche euch einen guten Tag.
Der obligatorische Monatseintrag folgt noch.