Grafschafter Wochenanzeiger – Geburtstagsnachlese II

Später Sommer

Verschwunden sind vom Feld die letzten Garben.
Das Laub der Bäume schimmert rostigbraun.
Der Garten strahlt jetzt in Spätsommerfarben,
und draußen steht der Herbst schon vor dem Zaun.
Der Nebel senkt sich wie ein grauer, feuchter Hauch
auf Flur und Au und auf den Hagebuttenstrauch.
Ein letzter Gruß der bunten Georgine,
dann greife ich zur Winterpellerine.

Die Luft ist kühl, es schwingt in ihr ein Grämen,
so wie ein fernes, kaum geahntes Leid.
Es ist so wie ein stilles Abschiednehmen
von einer schönen, vielgeliebten Zeit.
Die Erde prangt in ihrem letzten Blumenflor,
bereitet sich auf herbstlich rauhe Tage vor.
Die Astern blühn so prächtig wie ein Wunder.
Im Glase blinkt und funkelt der Burgunder.

Jetzt rüsten sich die Vöglein auch zum Reisen,
versammeln sich in Scharen im Geäst.
Sie ruhen aus, sie fliegen auf und kreisen.
Es ist so wie ein Sommer-Abschiedsfest.
Bald geht mein Zug, denn heute ist der letzte Tag.
Mir ist so weh, daß ich es kaum beschreiben mag.
Verklungen sind des Sommers frohe Lieder.
Die Träne rinnt, der Asphalt hat mich wieder.

(Fred Endrikat)

Ja, auch mich hat mittlerweile „der Asphalt wieder“, soll heißen, ich bin wieder im Alltag angekommen nach dem herrlichen Wochenende vor 14 Tagen bei meinen Kindern in Köln, da möchte ich euch doch nun endlich den zweiten Teil meiner Geburtstagsnachlese präsentieren. Beginnen wir also mit dem Samstagabend, für den die Kinder einen Tisch in einem feinen Restaurant in ihrem Stadtteil für uns bestellt hatten, keine fünf Minuten zu Fuß zu erreichen, wollt ihr mal gucken? Büdde schön:

http://www.ristorantezucchini.de/

https://de.foursquare.com/v/ristorante-zucchini/4fa76e9be4b0ddd4979544c9

Klickt euch beim zweiten Link mal durch die oben angezeigten Bilder, das vorletzte Bild sind ganz besonders leckere Dips, die bei jedem Essen mit Pizzabrötchen serviert werden.

Aber erst einmal haben wir uns alle für den Restaurantbesuch „in Schale geschmissen“, mit so viel Vergnügen, war es doch seit langer Zeit mal wieder ein Restaurantbesuch, mein Outfit hab ich euch mal wieder fotografiert:

Im Restaurant war alles vorbildlich nach Corona ausgerichtet, die Tische geschützt durch undurchsichtige Plexiglasscheiben, das war sogar richtig ein bissel heimelig, so eine Art „Séparée“! Bestellt haben wir alle drei einen Tomate-Mozarella-Vorspeisenteller, zum Hauptgang jeder eine Pizza nach seinem Gusto, ich hatte Frutti di Mare, sooooo lecker! Björn hat dann für die Nachspeise gepaßt, weil die Pizzen wirklich üppig waren, Steffi und ich haben uns noch eine dreierlei Nachttischplatte bestellt, mit Eis, Panna Cotta und einem Flan mit Karamell-Soße, einfach göttlich!!! Und wir pappsatt, lach! Bei der Getränkeauswahl waren wir uns auch einig, es gab einen feinen Lambrusco.

Es war ein wundervoller Abend, und wir sind später durch eine laue Sommernacht vergnügt und fröhlich nach Hause gelaufen. Haben den Abend dann bei den Kindern auf Balkonien ausklingen lassen und sind dann sehr zufrieden ins Bett gegangen. Den Sonntag haben wir dann nach einem herrlichen gemeinsamen Frühstück verquatscht, wir hatten so viel zu erzählen.

Ja, und am Montag wollte doch mein bäriges Redaktionsteam meinen Geburtstag noch mit mir feiern, ich war schon sehr gespannt, was sie wohl „angezettelt“ hatten, wurde hier doch in den Tagen zuvor schon eifrig untereinander getuschelt, und alles war ruhig, wenn ich rein kam, lach!

Und nun guckt, was meine Jungs und Luzia da auf die Beine gestellt hatten für mich am Montagabend, es gab noch einmal Restaurantbesuch von feinsten, im gemütlichen Stübchen „Zum Grafschafter“, hihihihi, angeleitet von Mimi in heaven:

Hübsch illuminiert, das Stübchen

Und nun werdet ihr staunen, was meine Meute aus dem Backofen holte:

Kesselskuchen!!! Sie wissen alle genau, was ich so gerne mag, und ihr erinnert euch sicher noch alle an das Rezept von dem „Riesen-Reibekuchen“, nicht wahr, denn aus Reibekuchenteig ist dieses Ofengericht.

Und nach der Devise „nicht kleckern, klotzen“ gab es natürlich Champagner, lach,

laßt euch nicht narren, das ist ganz feiner trockener Sekt, abgerundet mit

der Zutat, die neben der Piccolo-Flasche steht: Holunderblütensirup! Das mag ich so gern! Und die wundervolle Himbeerrolle gab es zum Nachtisch.

Haben sie das nicht richtig fein gemacht, meine bärigen Redaktionsmitglieder? Ich hab mich so gefreut.

Bei unserer montäglichen Feier haben wir dann auch erst noch einmal in Ruhe alle meine Geschenke beguckt, die per Päckchen oder Briefpost hier eingetrudelt sind, laßt euch alle herzlichst danken, die ihr so lieb an mich gedacht habt, nebst allen, die ebenso lieb im Grafschafter per Kommentar ihre Glückwünsche hinterlassen haben, ich hab mich so sehr gefreut!  Natürlich hab ich alles wieder fotografiert, und werde es euch gleich zeigen. Leider hat uns aber die Odyssee eines Päckchens sehr geärgert und traurig gemacht, ausgerechnet das Päckchen von Kristina und Rani, die mir nächtens so lieb mit einem ganz besonderen Geburtstagsbild von Rani für mich gratuliert hatten

ist, obwohl pünktlich auf die Reise geschickt, hier nicht angekommen. Nach über einer Woche meldete Kristina dann, das Päckchen sei nun zu ihr zurückgekommen, offensichtlich von der Post neu verpackt, weil vorher aufgerissen worden, und es fehlte im Inhalt ein Teil, vermutlich geklaut, ist das nicht traurig? Dabei hatte sich Rani mit Mimi in heaven so was schönes für mich ausgedacht und ausgesucht, und gerade das Teil, was Mimi mir zugedacht hatte durch ihre Freundin, das war weg. Es war so ein wunderschöner Suncatcher mit zwei Katzen in der Mondsichel, und drunter hingen so hübsche in Blautönen gehaltene Kristalle, Rani selbst hatte eine weiße Seifen-Eule für mich Nachteule ausgesucht, und Kristina einen eleganten Duft für die Dame in den besten Jahren. Wir waren alle sehr traurig über die boykottierte Überraschung. Wenigstens die Briefpost im Päckchen und zwei Tütchengeschenke von Mimi und Rani hat mir Kristina nun noch nachträglich per Briefpost zugesandt, und damit mach ich nun mal den Anfang meiner Geschenke:

Eine bunte Blumenmischung für Balkonien von Rani und ein feiner Tee zur Erfrischung der Atemwege von Mimi in heaven.

Die Karten von ihnen sind die Von Wolke sieben und die hübsche schwarze Maus fast wie meine Mimi ganz außen rechts.

Und das sind alle Geschenke im Überblick

ich hab mich wieder so über alle gefreut!!!

Von Brigitte/Plauen gab es wieder was zauberhaftes für die Nachteule

mit passendem Armband und Ring, mit noch was „geistlichem“ zum Nachteulendasein

hihihihi, und das hier hatte Brigitte/Plauen gefunden und mir zukommen lassen, das fand ich richtig klasse, guckt:

Ein bemalter Stein!

Ursel hat meinen Lesehunger gestillt, und den auch gleich noch sooooo schön,

ist das nicht fein? Eisbären, und im besonderen „meine“ Anori, da hab ich mich echt drüber gefreut!!! Und es gab noch Nachschub für meine maritime Deko im neu gestalteten Schlafzimmer aus Berlin, guckt:

Die oben schon gezeigten Karten hängen wieder auf meiner Leine, und da muß ich jetzt noch die Karte von Britta-Gudrun genau zeigen, denn die war auch was ganz besonderes:

außen und

innen, ich hoffe, man kann lesen, was unten drauf steht, ist das nicht eine zauberhaft-schöne Idee? Ich hatte die Karte am Tag meiner Abreise zu den Kindern aus dem Briefkasten gefischt, mitgenommen und den Kindern gezeigt, die waren auch ganz begeistert! Ich werde das von Balkonien aus starten, denn ich möchte nicht, daß die niedliche Sternschnuppe verloren geht, und vielleicht kann man sie ja sogar noch öfter „beleuchten“, abschießen und sich immer wieder was feines wünschen, lach! Wobei in solchen Fällen meine Wünsche alle nicht materieller Art sind, mehr darf ich ja nicht verraten, sonst gehen sie nicht in Erfüllung!

Damit haben wir nun die Geburtstagsnachlese beendet, es war alles wieder so schön in diesem Jahr, am schönsten ist immer die Zuneigung, das an einem denken und wie im Fall bei den Kindern die gemeinsame Zeit, unbezahlbar!!! Laßt euch nochmals danken für das alles, das wertvollste, was man haben kann!

Draußen wird es herbstlich, es soll zwar zu diesem Wochenende und in der kommenden Woche nochmal sehr warm werden, aber es wird doch verhaltener. Ich mag den Herbst, ich mag ja eigentlich jede Jahreszeit, die gerade dran ist, und so hab ich zum ersten Mal nach Mimis Tod nun endlich auch mal wieder Balkonien jahreszeitlich aufgehübscht, da hatte meine kleine Schwarze doch immer so eine Freude dran.

Strahlt richtig, oder? War im Abendlicht! Ich laß mal Bilder sprechen:

Die Forsythie verlor bei der sommerlichen Trockenheit schon alle Blätter, nun hat sie doch wahrhaftig nochmal neu ausgetrieben!

Mein ganzer Stolz, ein Salbei, als kleines Würzpflänchen zum sofort verbrauchen im Kaufladen erworben, eingepflanzt und so ein stolzes Exemplar ist daraus entstanden.

Bald ist wieder Halloween, lach!

In der feine Flasche rechts, die aussieht wie eine Traube, ist eine Flaschenlichterkette, das sieht so hübsch aus abends, wenn es leuchtet.

Im Korridor ist der Herbst ebenfalls wieder eingezogen

auch hier leuchten abends die Timerkerzchen wieder, so schön heimelig und gemütlich!

In diesem Sinne wünscht euch die Redaktion vom Grafschafter Wochenanzeiger einen wunderschönen Sonntag, paßt alle gut auf euch auf und bleibt gesund, euer Redaktionsteam

mit Mimi in heaven und den Freelancern Otto und Luzia.

Habts fein!