Auszeit! Wir machen mal Pause!

Die Brüder

Der Weekend traf den Weekbeginn:
»Guten Morgen!«
»Guten Abend!«
Sie mochten sich anfangs nicht leiden,
und immer hatte von beiden
der eine ein unrasiertes Kinn.

Trotz dieser trennenden Kleinigkeit
lernten sie doch dann sich leiden
und gingen klug und bescheiden
abwechselnd durch die Zeit.

 

Und gaben einander Kraft und Mut
und schließlich waren die beiden
nicht mehr zu unterscheiden.
Und so ist das gut.

(Joachim Ringelnatz)

 Hi, Folks, da isser wieder, der Montag, und mit ihm euer Co-Autor, eure Mimi!

Wir beide, mein Dosenöffner und ich, wir starten mit dem heutigen Montag mal in eine Auszeit und machen eine Blog-Pause, haben wir mal dringend nötig, sagt mein Dosenöffner, aber wir wollten uns doch noch wenigstens zum heutigen Montag melden, um euch den Wochenstart wieder ein bissel zu versüßen!

Blogmäßig waren wir ja in der vergangenen Woche schon ganz faul, lach, das Wetter, das graue, usselige und verregnete, tat sein übriges dazu, mein Balkonien war ewig naß, Winter und Schneemann waren weg, Frühling noch lange nicht in Sicht, langweilig! Und so sah es dann, abgesehen von Spielpausen mit meinem Frauchen, fressen und mal am Fenster nach den Regentropfen gucken, bei mir meist so aus:

Hihihi, klickt mal das erste Bildchen an, dann habt ihr ein „Schwänzchen-Kino“!

Mein Frauchen war außerhalb vom Blögchen doch bissel fleißig die letzte Woche, so steht jetzt im Wohnzimmer statt des am 2. Februar endlich abgeplünderten Weihnachtsbäumchen die schöne Lampe von Frauchen, die sie euch mal in einem Geburtstagseintrag von sich vorgestellt hatte, guckt:

Die brauchte nämlich ein neues Lämpchen zum leuchten, nu isses drin und sie sieht wieder fein aus!

Dann hatte Frauchen noch Wollreste über vom feinen Schal für die kleine Nichte der Kinder, und was soll ich euch sagen, jetzt gibt es einen Mini-Rattenschal für die Puppe der kleinen Maus, die sie zu Weihnachten doch neu bekommen hat, und die genauso angezogen war wie das kleine Mädchen, da isser:

 Knuffig, nicht wahr?

 Den schickt Frauchen jetzt noch hinterher, das wird bestimmt ein Spaß und eine Freude!

Und da man für eine neue Woche ja auch ganz viel Glück gebrauchen kann, haben wir da noch was in petto für euch alle, hat Frauchen auch fertig gemacht in der letzten Woche, ein neues Lesezeichen, ein Glücksschweinchen!

 Ich finde das kleine Schweinchen richtig niedlich, guckt bloß mal unten, das hat einen richtigen Schweinepopo, hihihihi!

Ja, Folks, und das war er nun, unser Eintrag zum Wochenbeginn und der Beginn unserer Blögchen-Pause, Frauchen läßt ausrichten, wir werden auch weiter bei euch allen lesen und gucken und kommentieren, bleibt uns gewogen, bleibt oder werdet alle schön gesund, paßt auf euch auf und habt alle einen ganz feinen Montag und eine gute neue Woche!

Wir sagen dann mal bis denne und habts fein! Eure  Mimi und Frauchen Monika.

P.S.: Hach, ganz vergessen, ich hab mir zwischenzeitlich schon mal ein Vorfrühlingskleidchen angezogen

 ich fand das schon so schön, ich freu mich nämlich schon wieder auf ihn, den Frühling, und mein Balkonien! Na, dann, nochmal, habts fein und viel  !

Winterwetter – rattenscharf!

 

    

Neuschnee

 Flockenflaum zum ersten Mal zu prägen
mit des Schuhs geheimnisvoller Spur,
einen ersten schmalen Pfad zu schrägen
durch des Schneefelds jungfräuliche Flur

Kindisch ist und köstlich solch Beginnen
wenn der Wald dir um die Stirne rauscht
oder mit bestrahlten Gletscherzinnen
deine Seele leuchtende Grüße tauscht.

(Christian Morgenstern)

Ich liebe sie einfach, hihihi, die Fragezeichen in euren Augen! Was hat denn nun das Winterwetter mit rattenscharf zu tun?

Das ist mal wieder eine lustige Wort-Kombi, denn Winterwetter……tadaaaaaa

„…..in großen, weißen Flocken, so kam er über Nacht….“, der Winter hat Einzug gehalten in der Grafschaft, leider war die weiße Pracht am hellerlichten Tag gestern schon wieder arg zusammengeschrumpft, da müßt ihr euch leider mit den nächtlichen Bildern begnügen. Trotzdem ist es noch überall weiß, halt bloß mit Lücken wieder, aber schön ist es allemal und ich hoffe sehr, es kommt noch mehr! Mimi nicht

sie wollte mit raus, gucken, als es zu schneien begann, und hat dann mit allen Anzeichen des Entsetzens festgestellt, daß der Schnee sogar in ihren Brotkasten gerieselt ist, igitt, nix wie wieder rein, ab in die Hängematte und den Dosenöffner vorwurfsvoll angucken, denn der ist schuld an jeglicher Misére! Punktum!

Na, und rattenscharf?

Pünktlich zum eintrudelnden Winterwetter hatte ich den Rattenschal fertig, den sich die Mama der kleinen Nichte der Kinder gewünscht hatte, ihr erinnert euch, die kleine Maus liebt Ratten und hat eine heiß geliebte Stofftierratte, wie ihr auf den Bildern von der Hochzeit gucken konntet

 und zu Weihnachten hatte ich ihr ja die Lesezeichenratte zum Geschenk gemacht  und das brachte ihre Mama auf die Idee,  ob man denn wohl auf diese Art auch einen Schal stricken könnte, aber klar, kann man, ich hab mich mit Begeisterung an die Arbeit gemacht und nun ist das gute Stück fertig!

 Sieht sie nicht knuffig aus?

Schwänzchen, mit Strickliesel gemacht! Und nun kommt der Clou, nämlich wie man ihn bindet, den Schal:

 Das Schwanzteil wird durch das Mäulchen geschoben, ich hab es noch mal deutlicher

das sieht so lustig aus, und liegt so auch schön am Hals an, kann man ganz bequem so „stramm“ ziehen, wie man bzw. wie das Kind es möchte!

 Ich hab richtig Spaß! Und freu mich schon auf den Bericht über das eintrudeln des Päckchens, denn gestern ist der rattenscharfe Rattenschal auf die Reise gegangen! Ich bin so gespannt, wie der Bericht über den Erhalt ausfallen wird, hihihi!

Das wollte ich euch nicht vorenthalten, deshalb gibt es heute halt so einen kleinen „Zwischeneintrag“, ich hoffe, ihr habt Spaß dran!

Wir zwei beide, Mimi  und ich, wünschen euch einen wunderschönen Donnerstag!

Habts fein! 

 

 

 

Persona non grata

 

Von allen, die auf Erden ich gekannt,
ich nur zwei Arten Menschen glücklich fand:
Den, der der Welt Geheimnis tief erforscht,
und den, der nicht ein Wort davon verstand.

(Omar Chayyām, aus: Chayyām, Die Sinnsprüche Omars des Zeltmachers, übersetzt von Friedrich Rosen 1909)

Ich lach mich kaputt, ich seh all die Fragezeichen in euren Augen: ?????????? Hääääh??? Heute ist doch noch nicht Halloween, und was hätte Halloween auch mit „Persona non grata“ zu tun???

Persona non grata (plural Personae non gratae, auch persona ingratalateinisch für unerwünschte Personitalienisch persona non gradita) bezeichnet den Status eines Angehörigen des diplomatischen Dienstes oder einer anderen Person, deren Aufenthalt von der Regierung des Gastlandes per Notifikation nicht mehr geduldet wird. Das Gegenteil ist die persona grata beziehungsweise die persona gratissima.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Persona_non_grata

Tja, ihr Lieben, fangen wir mal, wie das ja immer am besten ist, mit dem Anfang an: Es spukt!!! Wo??? Bei meinen Kommentaren in all euren Blogs, in denen ich seit Sonntagnacht versucht habe zu kommentieren! Denn da waren meine Kommentare nach dem absenden weg! Futsch! Und deshalb „Persona non grata“, , ich fühlte mich als unerwünschte Person, hihihihi! Nein, im Ernst, natürlich bin ich nicht davon ausgegangen, das ist nur ein kleiner Gag für diesen Eintrag!

Mittlerweile hab ich nun von einigen Blogs Rückmeldung erhalten, daß meine Kommentare wohl im Spam-Ordner gelandet sind, nachdem sie daraus wieder befreit wurden, konnte ich wieder ganz normal wie immer kommentieren!

Daher meine Bitte an alle, bei denen ich mehr oder weniger regelmäßig kommentiere: Guckt doch bitte mal in euren Spam-Ordner, und wenn ich da gelandet bin, wäre es unsagbar schön, wenn ihr mich daraus befreien würdet, danach sollte es mit dem kommentieren wohl wieder reibungslos klappen!

BrigitteE hatte mir noch einen Tipp geschickt gestern, es ist wohl möglich, sich über ein Formular bei Akismet, den Verantwortlichen für den Spam-Ordner, zu melden und das Problem anzuzeigen, damit sie von dort evtl. für Abhilfe sorgen können.

Das war nun wieder ein höchst ärgerlicher Kram, schließlich sind die Kommentare das Salz in der Suppe eines jeden Bloggers, und jeder freut sich darüber, da war ich schon ein bissel unglücklich über die Vorstellung, ihr würdet denken, ich mag nicht mehr kommentieren! Und so hoffe ich nun natürlich sehr, daß sich auf diesem Wege und mit dem angesprochenen Formular die Probleme wieder beseitigen lassen können, wodurch sie entstanden sind, kann ich beim besten Willen nicht sagen und das wird sich wohl auch kaum rausfinden lassen.

Ganz lieben Dank auf diesem Wege an euch alle mal so ganz generell für all eure lieben Kommentare immer hier bei mir, ich freu mich da wirklich sehr drüber!!!

Und würde mich nun auch sehr freuen, wenn ihr die „bösen Geister“ der Spam-Kommentare vertreiben würdet, hihihihi!   

Und wenn wir denn dann schon mal bei einem ungeplanten Eintrag sind, möcht ich euch doch auch noch ein bissel unterhalten hier, ich hab nämlich, pünktlich zur Herbsteszeit, auch wieder mit den Handarbeiten angefangen, zum einen ist die Familie unserer tierischen Lesezeichen wieder vergrößert worden, es kam ein Meerschweinchen dazu

 das sich sogar noch auf Balkonien sonnen konnte, sehr zum Entzücken von Mimi, hihihi!

 Mal in ganzer Pracht an Mimis Kratzbaum

Die kleine „Meersau“ ist ein Geschenk für mein Patenmädchen, ihr Bruder hatte ja dazumalen zum Geburtstag das Drachenlesezeichen bekommen, da hatte ich sie gefragt, welches Tier ihr denn wohl gefiele, und da sie lebendige Meerschweinchen hat, wollte sie eben gerne ein Meerschweinchen haben.

Und dann hatte ich von Brigitte/Plauen neben der hübschen aufklappbaren Sonnenblumenkarte noch das hier in dem kleinen Päckchen vom Kunsthandwerkermarkt

zwei so niedliche Knöpfe, na, da mußte doch was „drumrum“ gemacht werden für, und guckt, was es geworden ist:

Eine aus Filzwolle gestrickte kleine Clutch, allerdings mit Henkel, nach dem stricken kann man das dann in der Waschmaschine filzen, das wird richtig fein.

So sieht das dann mit den Knöpfen aus

die müssen noch dran, und dann ist das feine Stück fertig! Ich zeig euch mal, wie unterschiedlich sich der Rotton in jeweiligem Licht zeigt:

Auf den Bildern sieht man auch gut, wie herrlich das gestrickte „filzt“!

So, nun wünsche ich euch allen einen wunderschönen Donnerstag, mit der Hoffnung, daß der Spuk der „Persona non grata“ nun bald vorbei ist, hihihi!

Habts fein!  (Und freut euch schon mal auf Halloween, lach!)

Ein kunterbunter Herbst-Montag

 Im Herbst 

Der schöne Sommer ging von hinnen,
der Herbst, der reiche, zog ins Land.
Nun weben all die guten Spinnen
so manches feines Festgewand.

Sie weben zu des Tages Feier
mit kunstgeübten Hinterbein
ganz allerliebste Elfenschleier
als Schmuck für Wiese, Flur und Hain.

Ja, tausend Silberfäden geben
dem Winde sie zum leichten Spiel,
die ziehen sanft dahin und schweben
ans unbewusst bestimmte Ziel.

Sie ziehen in das Wunderländchen,
wo Liebe scheu im Anbeginn
und leis verknüpft ein zartes Bändchen
den Schäfer mit der Schäferin.

(Wilhelm Busch)

Große Ereignisse werfen in dieser neuen Woche ihre Schatten voraus, der Countdown läuft, noch 5 Tage, und dann ist die Hochzeit meiner Kinder!

Da machen wir, euer Co-Autor, meine Mimi, und ich euch nochmal einen kunterbunten Eintrag, bevor wir uns dann in eine kleine Pause hier im Blögchen begeben bis nach dem wunderschönen Termin!

Apropos Hochzeit: Mein Outfit als Bräutigams-Mutter ist ausgesucht, und ich teile es gerne hier mit euch:

Ein kurzes, graues Jäckchen ergänzt das ganze, falls es kühl werden sollte! Mein Geschenk ist auch bereits fertig verpackt, das zeig ich euch natürlich noch nicht, hihihi, da müßt ihr euch bis nach dem Fest gedulden, denn…..Feind guckt hier ab und an mit!!!

Ich bin schon ganz hibbelig und nervös und freu mich wie Bolle!

Kunterbunt hab ich euch versprochen, da kommt jetzt nochmal eines meiner gehäkelten Lesezeichen hier zu Ehren, der Lese-Fuchs, weil er farblich so wunderschön zum Herbst paßt:

 Er freut sich schon auf den Lese-Herbst, wenn die Tage wieder drinnen gemütlich werden!

Und zeigt euch auch gleich noch eine Neuerwerbung für unsere künftig anstehende Herbstdeko auf Balkonien, guckt mal:

 Ein Kürbiskopf, solarbetrieben, ich fand ihn so knuffig!

Und guckt mal, wie schön der leuchtet:

Zur Zeit leuchtet er am Wohnzimmerfenster, aber zur Herbstdeko zieht er um auf Balkonien!

Und dann haben wir auch noch Familienzuwachs bekommen, und zwar für die hier ortsansässige Familie der Nachteulen

die sich sehr darüber gefreut haben, es gab nämlich bei unserer Blogfreundin Kristina mit Mimis Freundin Rani eine einsame kleine Herbsteule, die immer ganz sehnsüchtige Augen bekam, wenn die beiden ihr von unserem feinen Eulennest hier erzählt haben, da hat Kristina sie kurzerhand auf die Reise ins grafschaftliche Eulennest geschickt, und hier ist sie wohlbehalten eingetroffen und freut sich riesig über die wunderbar zahlreiche Eulenfamilie hier bei uns, mit einer hat sie sich schon richtig herzlich angefreundet:

Wir haben sie Eulalia getauft!

 Ist sie nicht eine kleine Schönheit? Dann sagen wir auch mal herzlich willkommen hier im Blögchen, Eulalia! Sie zwinkert mal ganz schüchtern, hihihi!

Und wo wir nun schon einmal bei Tieren sind, ich hab sie ja schon des öfteren hier im Blögchen erwähnt, die beiden süßen Kaninchen, die hier mal ihr Zuhause hatten, als Björn noch bei Muttern wohnte, ich hab leider nur jeweils ein Bild von ihnen finden können, und stell sie euch mal vor:

Das war Nepomuk

 ein Halbwidderchen, ein Öhrchen stand, ein Öhrchen hing, den haben wir von den Freunden von Mimi dazumalen bekommen, die ihn aus schlechter Haltung befreit hatten und ihn selber aber leider nicht halten konnten, da haben sie an uns gedacht, haben wir uns sehr gefreut!

 Nepomuk hat sich hier auch sehr wohl gefühlt, er hatte auch Freilauf hier, wir haben viel Freude mit ihm gehabt, aber leider nicht sehr lange.

Die Nachfolge von Nepomuk trat dann Jonny Odin an, sein vollständiger Name lautete eigentlich Jonny Odin Raspelmöhre Mümmelheu von und zu lieblich Knuffeltal, lach, aber das war zum rufen zu lang, ihn haben wir aus dem Tierheim geholt.

Er war ganz schwarz, ein fröhlicher keiner Bursche, der hier gerne die Wohnung unsicher gemacht hat, oder sich beim abendlichen Fernsehgucken gemütlich unter der Wolldecke einkuschelte. Er hatte auch einen Käfig bei meiner Mama, die damals noch lebte, wenn ich mal längere Zeit ortsabwesend war, ist er dort hingezogen und hatte auch Urlaub, hihihi! Wir hatten 4 Jahre eine schöne Zeit zusammen, wie alt er vorher schon war, bevor er zu uns kam, wußten wir leider nicht.

Das Bild von ihm ist von einem schon etwas verblaßten Bild abfotografiert, deshalb ist es ein bissel undeutlich, aber so wißt ihr doch nun auch mal, wie meine Kaninchen aussahen.

Damit nun kunterbunt nicht nur von den Themen her hier vertreten ist, zeig ich euch nochmal einige Archivaufnahmen von meinen Herbstblumen

und damit schließen wir nun diesen Eintrag und wünschen euch allen einen schönen Montag und einen guten Start in die neue Woche wieder!

Wir lesen uns hier dann nach dem nächsten Wochenende wieder, bleibt oder werdet alle gesund, paßt gut auf euch auf wünschen euch  euer Co-Autor Mimi und Frauchen Monika.

Habts fein! 

 

Rattenscharfer Montag

Die kluge Ratte

Es war einmal eine alte graue Ratte,
die, wie man sieht, ein Faß gefunden hatte.

Darauf, so schaut die Ratte hin und her,
was in dem Fasse drin zu finden wär‘.

Schau, schau! Ein süßer Honig ist darein,
doch leider ist das Spundloch viel zu klein.

Indes die Ratten sind nicht gar so dumm,
sieh nur, die alte Ratte dreht sich um.

Sie taucht den langen Schwanz hinab ins Faß
und zieht ihn in die Höh‘ mit süßem Naß.

Nun aber ist die Ratte gar nicht faul
und zieht den Schwanz sich selber durch das Maul.

(Wilhelm Busch)

 Hi, Folks,

hihihi, wie schön, zum ersten Mal ein Montagseintrag wieder von eurem Co-Autor in diesem Jahr und zum ersten Mal auch wieder Fragezeichen in euren Augen: Was wird das denn nun? Ein rattenscharfer Montag mit passendem Gedicht von Wilhelm Busch, wo zielt denn das nun hin?

Tja, ihr Lieben, wie sagt mein Dosenöffner da immer so ganz richtig? Am besten fängt man immer mit dem Anfang an!

Wir hatten in der letzten Woche eine sehr aktive und kreative Woche, am Samstag war Eisbär Knut’s Namenstag, also St.-Knut-Tag, und der ist traditionell der letzte Weihnachtstag in Schweden, danach verschwindet die Weihnachtsdeko wieder in Kisten und Kästen für das nächste Mal! Hat Frauchen dann auch gemacht, und den Sonntag waren wir dann ganz faul, hihihi, und deshalb gibt es jetzt eben wieder einen Eintrag zum ungeliebten Montag von mir! Und die Frage, was ich denn dann euch mal präsentiere für die neue Woche war dieses Mal leicht zu beantworten: Ratten!!! Ich lach mich kaputt, ich seh schon wieder über allen Köpfen Fragezeichen schweben, wie komm ich auf Ratten?!

Fangen wir also auch da mit dem Anfang an, wie im Märchen, mit „es war einmal….“, nämlich an den schönen Weihnachtstagen vom Dosenöffner bei ihren Kindern, da war ja auch die kleine Nichte der Kinder dabei, und Frauchen hat mir beim heimkommen berichtet, was für ein niedliches, aber eher ungewöhnliches geliebtes Stofftier die kleine Dame besitzt: Eine Ratte! 

Das hat bei meinem Frauchen mal wieder die kreative Ader angeregt, sie meinte dann, in meinem Mäusenest mit allen meinen Knuddelmäusen würde unbedingt noch eine Ratte fehlen, gesagt, getan: Frauchen suchte Wolle, Häkelnadel und Anleitung raus und siehe da, nach gar nicht so langer Zeit war der Familienzuwachs meiner Knuddeltiere fertig:

 Na, was sagt ihr???

Ist sie nicht herzig, meine Ratte? Bissel dunkel, das Bild? Ok, hier isse heller!

 So, in ganzer Pracht, ich finde den Rattenschwanz sooooo klasse! Ob sie schon einen Namen hat, wollt ihr wissen? Ja, aber klar hat sie: Es stellt sich vor:

Rufus, die Ratte! Meine neue Knuddel-Ratte! Sag was, Rufus!

Ja, äääh….hallo erstmal, also ich bin Rufus, aus der Familie der Häkelratten, kreiert vom Frauchen von der Mimi, deren Spielkamerad ich jetzt bin! Zusammen mit einer netten Familie kleiner Knuffelmäuse, guckt:

Ehrlich, ich fühl mich richtig wohl in meinem neuen Zuhause, die Mimi sagt gerade, sie macht euch jetzt mal eine Bildergalerie von mir, ich hab ja noch keine Ahnung, was das ist und wie man das macht, aber soviel hab ich schon erfahren, die Mimi ist ja ein ganz begabtes …..äääh, Mimi, wie hieß das noch, was du hier kannst und machst? Ach, ja, danke, also sie ist eine Bloggerkatze, tolles Wort! Ich sag dann mal tschüß, ich mümmel jetzt schon mal mein Käse-Abendbrot!

Yep, Folks, das ist also Rufus, und ich mach nun das, was er euch versprochen hat, eine Bildergalerie:

Ich sprach von einer kreativen Woche bei meinem Frauchen, sie hatte dann so eine Freude an Rufus (und mag, wie sie mir erzählt hat, die von den meisten Menschen doch recht ungeliebten Ratten sehr gerne!) und so bekam Rufus noch einen Gefährten, sehr passend zu den sonstigen Ambitionen meines Frauchens, ich war baß erstaunt und mußte sofort gucken:

Na, dämmert es euch schon?

Läcka, hihihihi, guckt:

 Jaaaa, genau, Folks, eine Leseratte!!!

 In voller Pracht! Ich finde sie herrlich, das ist doch mal ein Lesezeichen, die Anleitung hatte sich Frauchen aus dem Netz geholt, ich finde, das hat sie richtig prima gemacht, oder?!

Ich hab mich dann wieder in meine geliebte Hängematte verzogen

und Frauchen dabei zugeguckt, wie sie nun Rufus und die Leseratte hier fotografiert hat:

An meinem Kratzbaum, hihihi, war aber auch ein feines Plätzchen für die zwei!

Da war ich wieder raus aus meiner Hängematte, von der Couch aus konnte ich das besser begutachten, was Frauchen da mit der Knipse machte!

Hihihihi, sieht das nicht herrlich aus, die Leseratte in ganzer Länge???

Sie sieht doch richtig niedlich aus, oder? Ich weiß ja auch gar nicht, was die Menschen gegen Ratten haben, ich mag sie (ja, ich weiß schon, das kann man auch falsch verstehen, so nach dem Motto „zum fressen gern“, aber ich glaube, mit einer ausgewachsenen Ratte legt sich auch eine Katze oder ein Kater nicht so sehr unbedacht an, sie sind schon sehr wehrhaft, die kleinen Nagetiere!).

Jedenfalls hab ich der Leseratte sogar erlaubt, mal kurzfristig meine Hängematte auszuprobieren! Letztlich gefiel ihr aber die Sesselkante besser!

Da konnte sie sich wenigstens richtig ausstrecken, hihihihi!

Ja, das war die kreative Woche meines Dosenöffners, und die Idee für diesen Eintrag, aber wenn wir denn dann schon mal ein Thema haben, sammelt Frauchen ja auch gerne noch weitere Informationen dazu, und ihr habt ja auch die ganze kommende Woche dann noch Zeit zum lesen, hihihi, also geht es nun weiter im Text mit Frauchens gesammelten Werken, ich wünsche euch viel Spaß und einen guten Start in die neue Woche mit einem hoffentlich schönen Montag als Beginn, tschüssi sagt

eure Mimi! 

Ja, ihr Lieben, nun ist es an mir, den Eintrag weiter zu führen, interessiert mich immer sehr, was man zu einem Thema wohl so alles findet!

Allen bekannt ist sicherlich die Tragikomödie von Gerhart Hauptmann „Die Ratten“.

Und vielleicht auch die Fabel von Jean de La Fontaine „Der Rat der Ratten“?

http://gutenberg.spiegel.de/buch/jean-de-la-fontaine-fabeln-4576/13

(Der Rat der Ratten,  Gustave Doré)

Und auch von meinem Lieblingsdichter Theodor Storm gibt es etwas mit und über Ratten, in der Novelle “ Der Amtschirurgus – Heimkehr“ lebt ein alter Mann in seiner Einsamkeit mit Ratten auf dem Dachboden zusammen, ich zitiere noch mal die für mich immer so schöne Stelle mit der Gemeinsamkeit mit Tieren: “ Sie kannten sich wohl, das fremde unheimliche Tier und der einsame alte Mann; sie blickten sich traulich in die Augen, als hätten sie in deren Tiefe den kleinen Punkt gefunden, der unterschiedslos für alle Kreatur aus dem Urquell des Lebens springt.“

Und dann ist mir doch noch was aus meinen Kindertagen eingefallen, auch aus der Literatur, der Kinderliteratur, vielleicht erinnert sich der eine oder andere von euch noch an „Pixi-Bücher“?

https://de.wikipedia.org/wiki/Pixi-B%C3%BCcher

http://www.tagesspiegel.de/kultur/60-jahre-pixi-buch-puff-patta-puff/9808184.html

Der letzte Link ist ein Zeitungsartikel, die darin abgebildeten Pixi-Bücher hatte ich alle, und irgendwo hinten ist das Pixi-Buch „Hundegeschichten“ zu erkennen, darin ging es um den kleinen holländischen Hund Piet, der auf einem Hausboot wohnte, und der begegnete in seinen Abenteuer dem Rattenkönig!

Das fiel mir sofort bei unserem heutigen Thema ein, was man so alles im Gedächtnis abspeichert! Ich hab die Pixi-Bücher so heiß geliebt, ich denke mal, ein paar werden sich wohl noch in meinem Fundus befinden, weiß aber, daß ich auch einige verschenkt habe an Freundes-Kinder!

Es gibt ja auch viele Begriffe mit dem Thema Ratte, so zum Beispiel der Rattenschwanz, im Begriff „einen Rattenschwanz nach sich ziehen“ für viele, meist unangenehme Folgen einer Sache.

Oder der bekannte Text „die Ratten verlassen das sinkende Schiff“ als Ausdruck für Opportunisten, die schnell das Weite suchen, wenn es brenzlig wird. Tatsächlich kommt der Ausdruck wohl wirklich aus der Schifffahrt, die Ratten auf Schiffen hausten meist im unteren Bereich, und wenn dann Wasser in den Schiffsrumpf eindringt, treten sie die Flucht nach oben an. Daß sie aber Katastrophen dieser Art vorausahnen können und sich infolgedessen geschlossen ins Meer stürzen, gehört wohl in das Reich der Legenden.

Im chinesischen Horoskop gibt es das Zeichen der Ratte, die Menschen, die im Jahr der Ratte geboren wurden, gelten als ehrlich, fröhlich und charmant. Die Ratte ist das erste der zwölf Tierkreiszeichen im chinesischen Horoskop. In China gilt die Ratte als Symbol für Glück und Wohlstand.

Auch als Krafttier ist die Ratte ein Sympathieträger. Ratten sind Überlebenskünstler, und genau das will sie uns als Krafttier sagen: Nimm das Leben leicht! Aus jeder Situation oder Lage kann etwas Gutes und Neues entstehen, vorausgesetzt, man bringt seine innerlichen Müllberge in Ordnung, soll heißen, man läßt längst überholtes endlich los und wendet sich Neuem zu, ohne weiterhin innerlich die angesammelten Müllberge aus negativen Gedanken und Energien oder alten Kränkungen mit sich herumzuschleppen! Die Ratte scheut sich nicht, im Müll zu wühlen, im übertragenen Sinne sollte man/frau dies eben auch im innerlichen Müll nicht scheuen! Gefällt mir!

Es gibt auch einen ganz knuffigen Zeichentrickfilm mit einer Ratte, sicherlich auch euch allen bekannt, „Ratatouille“, der Held des Films ist die Wanderratte  Rémy.

https://de.wikipedia.org/wiki/Ratatouille_(Film)

Allseits bekannt ist natürlich die Sage „Der Rattenfänger von Hameln“ nach den Brüdern Grimm

https://de.wikipedia.org/wiki/Rattenf%C3%A4nger_von_Hameln

und dafür hab ich jetzt zwei feine musikalische Beiträge gefunden, bin mal gespannt, wie sie euch gefallen:

http://www.spielbann.de/songtext.php?id=21

Zum letzten Lied hab ich mal den Songtext der Gruppe verlinkt!

 

Und damit wünschen wir euch ganz viel Spaß mit diesem Eintrag über ein ungewöhnliches Tier!

Habt alle einen guten Start in die neue Woche und einen feinen, rattenscharfen Montag, hihihi!

Habts fein! 

 

Lesen und schreiben – Bibliotheken und Bücher

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Ob ich Biblio- was bin?
Phile? „Freund von Büchern“ meinen Sie?
Na, und ob ich das bin!
Ha! und wie!

Mir sind Bücher, was den anderen Leuten
Weiber, Tanz, Gesellschaft, Kartenspiel,
Turnsport, Wein und weiß ich was, bedeuten.
Meine Bücher — wie beliebt? Wieviel?

Was, zum Henker, kümmert mich die Zahl.
Bitte, doch mich auszureden lassen.
Jedenfalls: Viel mehr, als mein Regal
halb imstande ist zu fassen.

Unterhaltung? Ja, bei Gott, das geben
sie mir reichlich. Morgens zwölfmal nur
nüchtern zwanzig Brockhausbände heben —
Hei! das gibt den Muskeln die Latur.

Oh, ich mußte meine Bücherei,
wenn ich je verreiste, stets vermissen.
Ob ein Stuhl zu hoch, zu niedrig sei,
sechzig Bücher sind wie sechzig Kissen.

Ja natürlich auch vom künstlerischen
Standpunkt. Denn ich weiß die Rücken
so nach Gold und Lederton zu mischen,
daß sie wie ein Bild die Stube schmücken.

Äußerlich? Mein Bester, Sie vergessen
meine ungeheure Leidenschaft,
Pflanzen fürs Herbarium zu pressen.
Bücher lasten, Bücher haben Kraft.

Junger Freund, Sie sind recht unerfahren,
und Sie fragen etwas reichlich frei.
Auch bei andern Menschen als Barbaren
gehen schließlich Bücher mal entzwei.

Wie? – ich jemals auch in Büchern lese??
Oh, sie unerhörter Ese—
Nein, pardon! – Doch positus, ich säße
auf dem Lokus und Sie harrten
draußen meiner Rückkehr, ach dann nur
ja nicht länger auf mich warten.
Denn der Lokus ist bei mir ein Garten,
den man abseits ohne Zeit und Uhr
düngt und erntet dann Literatur.

Bücher – Nein, ich bitte Sie inständig:
Nicht mehr fragen! Laß dich doch belehren!
Bücher, auch wenn sie nicht eigenhändig
handsigniert sind, soll man hochverehren.

Bücher werden, wenn man will, lebendig.
Über Bücher kann man ganz befehlen.
Und wer Bücher kauft, der kauft sich Seelen,
und die Seelen können sich nicht wehren.

(Joachim Ringelnatz)

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(Der Bücherwurm, Carl Spitzweg, 1850)

Eine Bibliothek oder Bücherei ist eine Dienstleistungseinrichtung, die ihren Benutzern Medien zur Verfügung stellt. Diese Medien können Informationen enthalten (wie etwa Sachbücher) oder der Unterhaltung dienen.
Zugang und die Benutzung vor Ort sind meist frei und kostenlos, Entlehnungen gegen eine geringe Jahresgebühr möglich. Die meisten Bibliotheken werden mit Steuergeld finanziert, aber auch kirchliche, öffentlich-rechtliche und private Organisationen sowie Unternehmen unterhalten Bibliotheken.
Neben gedruckten Medien (wie Büchern und Zeitschriften) bieten heute immer mehr Bibliotheken auch digitale Medien an (wie E-Books, DVDs oder Elektronische Zeitschriften) und verfügen über im Internet zugängliche digitale Bibliotheken.
Das Wort „Bibliothek“ wurde aus dem Griechischen übernommen. Bereits in der Antike bezeichnete das Wort βιβλιοθήκη (bibliothḗkē) eine „Bücherkiste“ (als Behälter für Papyri) oder eine „Büchersammlung“. „Bücherei“ ist eine 1658 von Johann Amos Comenius eingeführte Lehnübersetzung aus dem Niederländischen.

(Quelle: Wikipedia)

Thalia (altgr. Θαλία oder auch Θάλεια, „blühendes Glück, fröhliches Gelage, Fest“; nach altgr. θάλλειν thállein, blühen; Aussprachehinweis: Betonung Tha-‚li-a ist in der griechischen Mythologie eine der neun Musen.
Sie ist die Muse der komischen Dichtung und der Unterhaltung. Später wurde Thalia allgemein als die Beschützerin aller Theaterspielstätten angesehen. Ihre Zeichen, mit denen sie dargestellt oder beschrieben wird, sind die komische Maske, der Efeukranz und der Krummstab des Schäfers.
Sie gilt als ländliche Frau und ist wie alle Musen eine Tochter des Zeus und der Mnemosyne.

(Quelle: Wikipedia)

Bücher, meine große Leidenschaft!:yes:

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Ein kleiner Teil meiner großen Sammlung!;D

Die Liebe zu Büchern begann bei mir schon sehr früh, meine Mama war eine Leseratte, und schon bevor ich selber lesen konnte, hat sie mir vorgelesen! Ich erinnere mich mit Wonne daran, wir saßen dann beide in zwei zusammengeschobenen Sesseln, eine kleine Lampe brannte und der Küchenherd verbreitete in Wintertagen wohlige Wärme!;)
Als ich dann selber lesen konnte, hab ich so gerne abends im Bett noch gelesen, so für ein Stündchen hatte ich auch die Erlaubnis meiner Eltern dazu, aber dann hieß es „Licht aus, Schlafenszeit!“ Doch wer weiß sich da nicht zu helfen, wenn das Kapitel doch gerade soooo spannend war, also Mamas Taschenlampe ins Bett geholt und unter der Bettdecke weiter gelesen!:>> Manchmal so lange, bis die Taschenlampe fast leer war und ich mit dem bißchen Restlicht jede einzelne Zeile abgeleuchtet habe!88| Und die leere Taschenlampe war dann auch immer mein „Verräter“, daran erkannte meine Mutter dann immer, daß ich wieder heimlich weitergelesen hatte!:yes:
In der Schulzeit war ich dann ganz schnell Mitglied unserer Schulbücherei, ich glaube, mit Ausnahme von ein paar Sachbüchern, die mich nicht interessierten, habe ich die Bücherei wohl einmal ganz durchgelesen! Vieles davon auch mehrfach!:yes:
Und ab dem 4. Schuljahr habe ich dann nachmittags sogar die Betreuung der Schulbücherei übernommen, das war so spannend, damals ja noch mit Karteikarten, auf denen die Leser registriert waren, mit einer Hülle, in die die sog. Laufkarten der Bücher kamen, die in einer Einsteckkante hinten in den Büchern steckten, so konnte man sehen, welcher Leser welches Buch ausgeliehen hatte, im Buch selbst war dann noch ein Zettel, auf dem abgestempelt wurde, wann die entsprechende Rückgabefrist war! Ich kam mir soooo wichtig dabei vor!:)) Das war eine tolle Zeit!:yes:
Von dem Vorlesewettbewerb, an dem ich als beste Leserin unserer Schule teilgenommen habe, habe ich euch ja bereits einmal erzählt!
Später als Erwachsene und schon mit eigenem Kind war ich Leserin der Filiale unserer Stadtbücherei hier in Oberhausen. Und dort begann die ganz große Liebe zu Thedor Storm, da ich mir immer im Sommer ein wunderschönes Buch mit seinen Gedichten und Novellen ausgeliehen habe, mit schönen Bildern und Fotografien! Daher ist nun jeden Sommer wieder „Stormzeit“, auch davon hab ich ja schon berichtet!;D
Leider hat unsere kleine Stadtteilbibliothek vor ein paar Jahren ihren Dienst einstellen müssen,:`( aus Kostengründen, und auch der vor allem von den älteren Lesern, die nicht mehr so gut zu Fuß sind, so geliebte „Bücherbus“ stellte aus den gleichen Gründen seinen Dienst ein!
Zum Glück hab ich nun noch unsere „KÖB“ (Katholische Öffentliche Bücherei) in meiner Kirchengemeinde hier, die ein reichhaltiges Angebot besitzt und von ehrenamtlichen Kräften betreut wird. Auch hier hab ich lange Jahre mitgearbeitet und auch noch die Umstellung von Karteikarten auf Computer miterlebt, was die ganze Sache doch letztlich sehr vereinfacht!

Obwohl ja nun ein Krankenhausaufenthalt wirklich nichts schönes ist,:no: konnte ich aber bei einem nun auch schon mehrere Jahre zurückliegenden aber mit Freude feststellen, daß es sogar in manchen Krankenhäusern „mobile“ Buchausleihen bzw. Büchereien gibt, etwas so wie auf diesem Bild

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wird das Wägelchen durch die Krankenzimmer geschoben und man kann sich Bücher ausleihen!:yes: Hab ich reichlich Gebrauch von gemacht, und als ich bei meiner Entlassung ein Buch noch nicht ausgelesen hatte, konnte ich es sogar mit nach Hause nehmen und nach dem Auslesen wieder zurückbringen in die Krankenhausbücherei!:D

Die Leidenschaft für Bücher und lesen hab ich vererbt, auch mein Sohn liest gerne! Da hatte aber auch meine Mama den Grundstock vererbt, denn ich habe ihm immer sehr gerne vorgelesen! Und er hat es genauso genossen wie ich seinerzeit!
Von ihm gibt es auch eine kleine Anekdote, was das lesen anbelangt, als er eingeschult wurde, freute er sich vor allem aufs Lesenlernen, und als er es dann endlich konnte, kam er eines Tages aus der Schule nach Hause und meinte, so, lesen könne er jetzt, nun brauche er nicht mehr in die Schule zu gehen!:)) Basta! Wir haben sehr gelacht, und er war doch etwas enttäuscht, daß damit die Schulzeit für ihn doch noch nicht beendet war!

Lesen und schreiben geht ja nun mitunter Hand in Hand, ich lese gerne, ich schreibe auch gerne, wie ihr ja nun auch an diesem Eintrag unschwer feststellen könnt! Und ich habe als einige der wenigen Schülerinnen unserer Klasse das Fach „Schönschreiben“ geliebt, noch heute habe ich Freude an Kalligraphie!

Zum Lesen gehören auch noch Lesezeichen, damit man die Seite wieder findet, und da ich auch gerne Bastelarbeiten mache, vorzugsweise mit Serviettentechnik, setz ich euch mal einen Link für feine, selbstgemachte Lesezeichen!

http://de.dawanda.com/search?q=lesezeichen+serviettentechnik

Dort sind sie zwar zum bestellen, aber das sind auch ganz feine Anregungen zum selbermachen!

Ich hab auch zwei ganz besonders knuffige Lesezeichen, guckt mal:

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sehr passend zum Buch, das Mäuschen!;D

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mein Elch in unserem feinen Ratgeber!

Ich hab hier ja schon viel von meinen herrlichen Kindheitserinnerungen an Höxter erzählt, wo ich jeden Sommer meine Ferien verbrachte, und auch das geht natürlich nicht ohne lesen, es gab dort einen wunderschönen kleinen Buchladen (Buchläden riechen übrigens ganz besonders, ist euch das auch schon mal aufgefallen?):??: und es gab die soooo herrliche Bibliothek von Schloß Corvey

http://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%BCrstliche_Bibliothek_Corvey

in der man zwar keine Bücher ausleihen konnte, aber bewundern konnte man sie, und sich vorstellen, wie es wäre, wenn man sich einfach da mal einschließen lassen würde!:>>

Ja, nun müßte ich langsam eigentlich wie Mimi das immer macht sagen: „Der Worte sind genug gewechselt, nun laßt uns endlich Bildkes sehen!“ (frei nach J.W. von Goethe, Faust), verzeiht, wenn ich ins Schwärmen und Erzählen geraten bin bei meinem Lieblingsthema,:oops: aber nun kommen sie, die Bildkes!

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kleines Stilleben

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Das Buch der Bücher, die Bibel!

Ich hab noch eine große mit herrlichen alten Abbildungen

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Goldschnitt und Lesebändchen

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Und die herrlich verzierten Anfangsbuchstaben!

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Ein kleines Stilleben zum lesen und schreiben
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und zum Schreiben, mit Briefpapier und Füllfederhalter!

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noch einmal meine Buchstützen von nah, zwei lesende Teddys!

Ich glaube, es gibt nun keinen Zweifel mehr daran, ich bin ein Bücherwurm!

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Was mich nun noch sehr gefreut hat, ich hab zu diesem Thema sogar ein Lied von meinem Lieblingssänger Reinhard Mey gefunden:yes:

Viel Freude beim hören!

Tja, und wie ich nun so beim schreiben auf meinen Zeichenzähler hier schaue, hab ich mit diesem Eintrag erstmals die 10.000 Zeichen geknackt,:crazy::oops: dann habt hoffentlich viel Freude beim Lesen, einen wunderschönen Sonntag, vielleicht mit einem schönen Buch, und einen guten Start in die neue Woche!

:wave: