Leseratte, Bücherwurm & Co.

Verstaatlichung

Beschaut man sich die Schreibenden,
mit Lyrik handeltreibenden,
die Frauen, die Romane legenden,
die Männer, die Epos hegenden,
die Mädchen, die Sprache verhunzenden,
die Knaben, die lüstern grunzenden,
sich selber vergötternden,
und andre zerschmetternden,
die Menge, die pappelnde,
Parnaß umzappelnde:
Dann schreit sogar der Freigesinnte
nach der Verstaatlichung der Dinte.

(Otto von Leixner)

Die achte Todsünde

Ein Dichter darf mit seinen Sachen
uns wütend, darf uns rasend machen,
wir steckens schließlich ruhig ein,
wer wird denn immer »Kreuzigt!« schrein?
Nur eins wird man ihm nie verknusen,

und gäbs statt neun selbst neunzig Musen:
Wenn er in Reimen wäßrig tränt,
indes sein armer Leser gähnt.
Drum wer uns langweilt oder ledert,
verdient, daß man ihn teert und federt!

 

(Arno Holz)

Ja, nun wird es wohl mal langsam Zeit, daß ich euch endlich das Ergebnis meiner zurückliegenden Häkelabende hier zeige, die nette Leseratte  habt ihr schon kennen gelernt, unschwer am Titel zu erraten, daß sie Gesellschaft bekommen hat:

Hallo, hier kommen also Leseratte, Bücherwurm & Co.!

 Na, sind wir nicht eine klasse Vierer-Gang an Lesezeichen? Von links nach rechts: Die Leseratte, der Bücherwurm, der belesene Esel und der Findefuchs!

Hihihi, auch unten fein!

In voller Schönheit:

 Die Brille vom Bücherwurm ist übrigens eine Büroklammer!

Ich hab schon wieder eines in Arbeit, und ich habe noch Pläne für einige mehr, schließlich fehlen hier noch einige Lieblingstiere, es wird sich ganz sicher auch noch ein Eisbär dazu gesellen, lol! Ihr dürft also gespannt sein!

Das alles hab ich jetzt mal so zum Anlaß genommen, mal wieder ein bissel über das Lesen zu plaudern, neben handarbeiten und bloggen eine meiner Lieblingsbeschäftigungen! Denn ich bin eine Leseratte und ein Bücherwurm in einer Person, hihihi, von Kindesbeinen an!

Vererbt von meiner Mama, die auch so gerne gelesen hat. Bücher waren und sind mitunter teuer, zu meiner Kinderzeit war die Stadtbibliothek nur mit der Straßenbahn erreichbar, auch da war nicht immer so das Geld für vorhanden, aber glücklicherweise gab es im Stadtteil, in dem ich aufgewachsen bin, einen Zeitungs- und Tabakwarenladen, der auch eine kleine, hauseigene Bibliothek betrieb und dort hat meine Mama immer ihren Lesehunger gestillt. Für mich gab es natürlich zuhause die Märchen- und Geschichtenbücher für Kinder, und ich erinnere mich mit soviel Freude an all die schönen Nachmittage und Abende, in denen meine Mama mir vorgelesen hat, als ich noch nicht selber lesen konnte! Eingekuschelt in zwei zusammengeschobene Sessel, dessen eines noch vorhandene Kissen jetzt Mimi als Kuschelplatz im Wohnzimmer dient.

 Der ganze Sessel mit mir und Püppchen Christel und das Kissen, das noch vorhanden ist:

Im Winter war das immer ganz besonders gemütlich, wenn der Küchenherd wohlige Wärme abgab und durch die Schlitze in den Herdplatten das Feuer Lichtspiele an Decke und Wände zauberte, von mir, aus welchem Grund auch immer, lautmalerisch als „Flumm-flumm“ bezeichnet!

Und so war beim Schuleintritt für mich natürlich das höchste, das ich nun endlich lesen lernen durfte!

Mein erstes, eigenes Buch, als ich es konnte, ein Geschenk meiner Patentante:

Mit Widmung! Ja, früher wurden auch noch Namenstage gefeiert, ich hatte dazumalen immer am 4. Mai!

Das Buch handelt von einen kleinen Mädchen, daß auf einem Bauernhof aufwuchs, und all ihren Abenteuern mit ihrer Familie und den vielen Bauernhoftieren!

Neulich schon einmal erwähnt, Pixi-Bücher, die hab ich so geliebt, leider habe ich da keines mehr von gefunden, da muß ich in den tiefsten Tiefen des ehemaligen Kinderzimmers hier noch einmal „graben“, ich weiß aber, daß ich auch viele davon verschenkt habe!

In der Nachbarschaft, in der ich als Kind aufwuchs, sprach sich das auch schnell rum, wie gerne ich gelesen habe, und eine Nachbarin hat mir dann mal Bücher geschenkt, die noch aus ihrer Kinderzeit stammten, die waren noch in Sütterlin geschrieben, zum Glück haben wir das noch in der Schule „gestreift“ und da meine Mama es noch richtig gelernt hat, auch das schreiben, konnte und kann ich das lesen! Und da war dann auch mein jahrelanges Lieblingsbuch dabei, dieses hier:

Das Bild auf dem Umschlag ist leider nicht mehr da, und wie man sieht, ist es sehr abgelesen, ich hab es heiß geliebt!

Es war auch an einigen Seiten illustriert, und ich zeig euch mal einen kleinen Textauszug wegen der Schrift:

Heute wäre ja schon allein der Titel des Buches nicht „political correct“, aber im Gegensatz zur vielfach doch nur auf dem Papier vorhandenen Correctness von heute handelte dieses Buch von der Nächstenliebe, der Gleichberechtigung und der Achtung voreinander unabhängig von Stand und Hautfarbe. Und daß eben Liebe zu- und untereinander das einzige ist, das alle Menschen eint.

Und wo wir nun auch bei Schriften sind, ich erwähnte neulich mal, daß ich ein Buch in Schreibschrift besitze, ich hab meines leider nicht wiedergefunden, aber eines, daß es zu Björns Kinderzeiten gab:

Das war was ganz feines für Lese-Anfänger!

Zurück zu meinen Kinderbüchern: Ebenfalls heiß geliebt und oft gelesen, sicherlich euch allen bekannt und wahrscheinlich ebenso beliebt:

Ihr ahnt es? Jaaaa, genau

„Heidi“ von Johanna Spyri, beide Bände! Zu meinen Leseanfangszeiten hab ich mir das immer in der Pfarrbücherei ausgeliehen, später hatte ich dann ein eigenes Exemplar. Und war ganz glücklich, daß mir meine Patentante dann noch zwei so schöne Bücher von Johanna Spyri geschenkt hat: „Gritlis Kinder“, auch beide Bände „Wo Gritlis Kinder hingekommen sind“ und „Gritlis Kinder kommen weiter“. Vielleicht kennt ihr die Bücher ja auch?! Und noch ein Buch von Johanna Spyri hab ich immer wieder so gerne gelesen:

„Schloß Wildenstein“, eine Familiensaga, aus der Sicht von Kindern dieser Familie. Mein eigenes Exemplar ist mir mal irgendwie abhanden gekommen, da hab ich dann mal die Freude gehabt, es auf einem Trödelmarkt wiederzufinden, mit dieser berührenden Inschrift:

Schön, nicht? Ich liebe sowas!

Dann hat mir meine Mama mal ein Buch geschenkt, da war der Titel der Anlaß zum Kauf, hihihi, paßt mal auf:

Jaaa, hihihi, eine Namensvetterin von mir war Protagonisten dieses Buches, sie wohnte mit ihren Eltern in Salzburg, ein Onkel war Portier in einem großen, bekannten Hotel in Salzburg. Über diesen Onkel lernt Monika die kleine Amerikanerin Peggy kennen, ein ganz verwöhntes Gör, dessen Vater ein stinkreicher Industrieller ist, der aber wegen seines Berufes wenig Zeit für sein Töchterchen hat, die Mutter ist kränklich, so entwickelt sich Peggy zu einem kleinen Tyrann und zum Schrecken seiner Umwelt, bis sie halt Monika kennenlernt. Die Mädel befreunden sich im Laufe der Zeit, letztlich bleibt Peggy bei ihrer Freundin und deren Eltern in Salzburg, weil Peggys Vater sich verstärkt um die kränkelnde Mutter und seinen Beruf kümmern muß und seine Tochter für ein Jahr in der Familie von und bei Monika bleibt. Mit diesem Buch habe ich zeitlebens Sehnsucht nach Salzburg gehabt, weil es dort so schön beschrieben wurde, mittlerweile war ich auch schon da und war begeistert! Und ich hab die ersten englischen Vokabeln mit diesem Buch gelernt, das hat auch Spaß gemacht.

Ein Buch, daß mir auch ganz viel Freude gemacht hat, ist dieses hier:

Das war so lustig, da passierten immer die tollsten Dinge, und wie man auf dem Umschlag schon sieht, waren viele Tiere involviert, das war was für mich! Mimi fand natürlich dieses Buch am allerschönsten, ihr ahnt sicher schon warum, oder?

Ja, klar, dieserhalb und desderwegen

es spielte eine schwarze Katze mit, hihihi! Euer Co-Autor war restlos begeistert.

Ein Kinderbuch, das eine ganze Serie beinhaltete, die Protagonistin dieses Buches fand ich auch immer so klasse, so ein bissel eine freche, kleine Göre, die nur Streiche im Kopf hat, aber immer liebenswert und nie aus böser Absicht, auch das war was für mich, ich war ja selber nicht unbedingt ein artiges, kleines Mädchen, lol! Wenn ihr meine Mama noch befragen könntet, würde sie jetzt nur vielsagend schweigen, lächeln und nicken, hihihi!

Könnt ich euch noch an solche Schutzumschläge für Bücher erinnern wie dieses hier um mein Putzi-Buch?

War so ein bissel wie Noppenfolie!

Ja, und dann hab ich noch was hübsches wiedergefunden, ein kleines Büchlein, auch von meiner Patentante, ich bin ja ein katholisches Kind:

Ein Kinderbüchlein für die Heilige Messe, die in meiner Kinderzeit ja noch in Latein gehalten wurde und wo der Priester noch mit dem Rücken zur Gemeinde am Altar stand, da war das schon schön, wenn man anhand dieses Büchleins wußte, was überhaupt da vorne geschah! Die Bilder könnt ihr anklicken zum größer schauen!

Na, und wo ich nun schon einmal über meinen Kinderbüchern war, hab ich natürlich auch noch welche aus Björns Kindertagen gefunden, zum Beispiel das hier, das haben wir jahrelang gesammelt

da waren sooooo schöne Sachen drin, guckt mal:

Ein Spiel

und was zum malen oder kleben

schöne Gedichte und Geschichten, zum Beispiel wie hier von Wilhelm Busch

Tiere waren vertreten

und klasse Party-Tips, hihihihi!

Da gibt es ganz viele Bände von, von dieser Buchreihe.

Und das hier gab es auch noch in Björns Schatzkiste, den kennt ihr bestimmt auch alle, das Feuerzeug liegt wegen des Größenvergleichs daneben:

Auch in Schreibschrift, stell ich gerade fest!

Ich finde Büchersammlungen auch so hübsch in so passenden Schubern, guckt mal, was ich da noch für ein feines Schätzken habe, auch aus Björns Kinderzeit, und größenmäßig nicht viel größer als das Büchlein von Babar:

Und auch sehr abgeliebt/abgelesen!

Die Zeichnungen sind von Ludwig Richter!

So langsam nähere ich mich nun dem Ende meines Eintrags, aber ein Schmankerl hab ich noch bis zum Schluß aufgehoben, da werden hier dann alle Eisbärenfans leuchtende Augen bekommen, hihihihi!

Dazu gehörte dazumalen, als ich Björn das Büchlein kaufte, dieser hübsche Kerl:

Lars, der kleine Eisbär!

Jetzt hoffe ich sehr, der kleine Exkurs in meine kindliche Welt der Literatur hat euch gefallen, ich hab mir mal vorgenommen, das Literaturthema anhand meiner Bücher so ein bissel lose weiter zu führen, mal gucken, was draus wird!

Euer aller Co-Autor, meine Mimi  und ich wünschen euch nun einen ganz wunderschönen Sonntag, falls das Wetter allwieder mal nicht mitspielen sollte, wie wäre es mit lesen???

Habts fein! 

Rattenscharfer Montag

Die kluge Ratte

Es war einmal eine alte graue Ratte,
die, wie man sieht, ein Faß gefunden hatte.

Darauf, so schaut die Ratte hin und her,
was in dem Fasse drin zu finden wär‘.

Schau, schau! Ein süßer Honig ist darein,
doch leider ist das Spundloch viel zu klein.

Indes die Ratten sind nicht gar so dumm,
sieh nur, die alte Ratte dreht sich um.

Sie taucht den langen Schwanz hinab ins Faß
und zieht ihn in die Höh‘ mit süßem Naß.

Nun aber ist die Ratte gar nicht faul
und zieht den Schwanz sich selber durch das Maul.

(Wilhelm Busch)

 Hi, Folks,

hihihi, wie schön, zum ersten Mal ein Montagseintrag wieder von eurem Co-Autor in diesem Jahr und zum ersten Mal auch wieder Fragezeichen in euren Augen: Was wird das denn nun? Ein rattenscharfer Montag mit passendem Gedicht von Wilhelm Busch, wo zielt denn das nun hin?

Tja, ihr Lieben, wie sagt mein Dosenöffner da immer so ganz richtig? Am besten fängt man immer mit dem Anfang an!

Wir hatten in der letzten Woche eine sehr aktive und kreative Woche, am Samstag war Eisbär Knut’s Namenstag, also St.-Knut-Tag, und der ist traditionell der letzte Weihnachtstag in Schweden, danach verschwindet die Weihnachtsdeko wieder in Kisten und Kästen für das nächste Mal! Hat Frauchen dann auch gemacht, und den Sonntag waren wir dann ganz faul, hihihi, und deshalb gibt es jetzt eben wieder einen Eintrag zum ungeliebten Montag von mir! Und die Frage, was ich denn dann euch mal präsentiere für die neue Woche war dieses Mal leicht zu beantworten: Ratten!!! Ich lach mich kaputt, ich seh schon wieder über allen Köpfen Fragezeichen schweben, wie komm ich auf Ratten?!

Fangen wir also auch da mit dem Anfang an, wie im Märchen, mit „es war einmal….“, nämlich an den schönen Weihnachtstagen vom Dosenöffner bei ihren Kindern, da war ja auch die kleine Nichte der Kinder dabei, und Frauchen hat mir beim heimkommen berichtet, was für ein niedliches, aber eher ungewöhnliches geliebtes Stofftier die kleine Dame besitzt: Eine Ratte! 

Das hat bei meinem Frauchen mal wieder die kreative Ader angeregt, sie meinte dann, in meinem Mäusenest mit allen meinen Knuddelmäusen würde unbedingt noch eine Ratte fehlen, gesagt, getan: Frauchen suchte Wolle, Häkelnadel und Anleitung raus und siehe da, nach gar nicht so langer Zeit war der Familienzuwachs meiner Knuddeltiere fertig:

 Na, was sagt ihr???

Ist sie nicht herzig, meine Ratte? Bissel dunkel, das Bild? Ok, hier isse heller!

 So, in ganzer Pracht, ich finde den Rattenschwanz sooooo klasse! Ob sie schon einen Namen hat, wollt ihr wissen? Ja, aber klar hat sie: Es stellt sich vor:

Rufus, die Ratte! Meine neue Knuddel-Ratte! Sag was, Rufus!

Ja, äääh….hallo erstmal, also ich bin Rufus, aus der Familie der Häkelratten, kreiert vom Frauchen von der Mimi, deren Spielkamerad ich jetzt bin! Zusammen mit einer netten Familie kleiner Knuffelmäuse, guckt:

Ehrlich, ich fühl mich richtig wohl in meinem neuen Zuhause, die Mimi sagt gerade, sie macht euch jetzt mal eine Bildergalerie von mir, ich hab ja noch keine Ahnung, was das ist und wie man das macht, aber soviel hab ich schon erfahren, die Mimi ist ja ein ganz begabtes …..äääh, Mimi, wie hieß das noch, was du hier kannst und machst? Ach, ja, danke, also sie ist eine Bloggerkatze, tolles Wort! Ich sag dann mal tschüß, ich mümmel jetzt schon mal mein Käse-Abendbrot!

Yep, Folks, das ist also Rufus, und ich mach nun das, was er euch versprochen hat, eine Bildergalerie:

Ich sprach von einer kreativen Woche bei meinem Frauchen, sie hatte dann so eine Freude an Rufus (und mag, wie sie mir erzählt hat, die von den meisten Menschen doch recht ungeliebten Ratten sehr gerne!) und so bekam Rufus noch einen Gefährten, sehr passend zu den sonstigen Ambitionen meines Frauchens, ich war baß erstaunt und mußte sofort gucken:

Na, dämmert es euch schon?

Läcka, hihihihi, guckt:

 Jaaaa, genau, Folks, eine Leseratte!!!

 In voller Pracht! Ich finde sie herrlich, das ist doch mal ein Lesezeichen, die Anleitung hatte sich Frauchen aus dem Netz geholt, ich finde, das hat sie richtig prima gemacht, oder?!

Ich hab mich dann wieder in meine geliebte Hängematte verzogen

und Frauchen dabei zugeguckt, wie sie nun Rufus und die Leseratte hier fotografiert hat:

An meinem Kratzbaum, hihihi, war aber auch ein feines Plätzchen für die zwei!

Da war ich wieder raus aus meiner Hängematte, von der Couch aus konnte ich das besser begutachten, was Frauchen da mit der Knipse machte!

Hihihihi, sieht das nicht herrlich aus, die Leseratte in ganzer Länge???

Sie sieht doch richtig niedlich aus, oder? Ich weiß ja auch gar nicht, was die Menschen gegen Ratten haben, ich mag sie (ja, ich weiß schon, das kann man auch falsch verstehen, so nach dem Motto „zum fressen gern“, aber ich glaube, mit einer ausgewachsenen Ratte legt sich auch eine Katze oder ein Kater nicht so sehr unbedacht an, sie sind schon sehr wehrhaft, die kleinen Nagetiere!).

Jedenfalls hab ich der Leseratte sogar erlaubt, mal kurzfristig meine Hängematte auszuprobieren! Letztlich gefiel ihr aber die Sesselkante besser!

Da konnte sie sich wenigstens richtig ausstrecken, hihihihi!

Ja, das war die kreative Woche meines Dosenöffners, und die Idee für diesen Eintrag, aber wenn wir denn dann schon mal ein Thema haben, sammelt Frauchen ja auch gerne noch weitere Informationen dazu, und ihr habt ja auch die ganze kommende Woche dann noch Zeit zum lesen, hihihi, also geht es nun weiter im Text mit Frauchens gesammelten Werken, ich wünsche euch viel Spaß und einen guten Start in die neue Woche mit einem hoffentlich schönen Montag als Beginn, tschüssi sagt

eure Mimi! 

Ja, ihr Lieben, nun ist es an mir, den Eintrag weiter zu führen, interessiert mich immer sehr, was man zu einem Thema wohl so alles findet!

Allen bekannt ist sicherlich die Tragikomödie von Gerhart Hauptmann „Die Ratten“.

Und vielleicht auch die Fabel von Jean de La Fontaine „Der Rat der Ratten“?

http://gutenberg.spiegel.de/buch/jean-de-la-fontaine-fabeln-4576/13

(Der Rat der Ratten,  Gustave Doré)

Und auch von meinem Lieblingsdichter Theodor Storm gibt es etwas mit und über Ratten, in der Novelle “ Der Amtschirurgus – Heimkehr“ lebt ein alter Mann in seiner Einsamkeit mit Ratten auf dem Dachboden zusammen, ich zitiere noch mal die für mich immer so schöne Stelle mit der Gemeinsamkeit mit Tieren: “ Sie kannten sich wohl, das fremde unheimliche Tier und der einsame alte Mann; sie blickten sich traulich in die Augen, als hätten sie in deren Tiefe den kleinen Punkt gefunden, der unterschiedslos für alle Kreatur aus dem Urquell des Lebens springt.“

Und dann ist mir doch noch was aus meinen Kindertagen eingefallen, auch aus der Literatur, der Kinderliteratur, vielleicht erinnert sich der eine oder andere von euch noch an „Pixi-Bücher“?

https://de.wikipedia.org/wiki/Pixi-B%C3%BCcher

http://www.tagesspiegel.de/kultur/60-jahre-pixi-buch-puff-patta-puff/9808184.html

Der letzte Link ist ein Zeitungsartikel, die darin abgebildeten Pixi-Bücher hatte ich alle, und irgendwo hinten ist das Pixi-Buch „Hundegeschichten“ zu erkennen, darin ging es um den kleinen holländischen Hund Piet, der auf einem Hausboot wohnte, und der begegnete in seinen Abenteuer dem Rattenkönig!

Das fiel mir sofort bei unserem heutigen Thema ein, was man so alles im Gedächtnis abspeichert! Ich hab die Pixi-Bücher so heiß geliebt, ich denke mal, ein paar werden sich wohl noch in meinem Fundus befinden, weiß aber, daß ich auch einige verschenkt habe an Freundes-Kinder!

Es gibt ja auch viele Begriffe mit dem Thema Ratte, so zum Beispiel der Rattenschwanz, im Begriff „einen Rattenschwanz nach sich ziehen“ für viele, meist unangenehme Folgen einer Sache.

Oder der bekannte Text „die Ratten verlassen das sinkende Schiff“ als Ausdruck für Opportunisten, die schnell das Weite suchen, wenn es brenzlig wird. Tatsächlich kommt der Ausdruck wohl wirklich aus der Schifffahrt, die Ratten auf Schiffen hausten meist im unteren Bereich, und wenn dann Wasser in den Schiffsrumpf eindringt, treten sie die Flucht nach oben an. Daß sie aber Katastrophen dieser Art vorausahnen können und sich infolgedessen geschlossen ins Meer stürzen, gehört wohl in das Reich der Legenden.

Im chinesischen Horoskop gibt es das Zeichen der Ratte, die Menschen, die im Jahr der Ratte geboren wurden, gelten als ehrlich, fröhlich und charmant. Die Ratte ist das erste der zwölf Tierkreiszeichen im chinesischen Horoskop. In China gilt die Ratte als Symbol für Glück und Wohlstand.

Auch als Krafttier ist die Ratte ein Sympathieträger. Ratten sind Überlebenskünstler, und genau das will sie uns als Krafttier sagen: Nimm das Leben leicht! Aus jeder Situation oder Lage kann etwas Gutes und Neues entstehen, vorausgesetzt, man bringt seine innerlichen Müllberge in Ordnung, soll heißen, man läßt längst überholtes endlich los und wendet sich Neuem zu, ohne weiterhin innerlich die angesammelten Müllberge aus negativen Gedanken und Energien oder alten Kränkungen mit sich herumzuschleppen! Die Ratte scheut sich nicht, im Müll zu wühlen, im übertragenen Sinne sollte man/frau dies eben auch im innerlichen Müll nicht scheuen! Gefällt mir!

Es gibt auch einen ganz knuffigen Zeichentrickfilm mit einer Ratte, sicherlich auch euch allen bekannt, „Ratatouille“, der Held des Films ist die Wanderratte  Rémy.

https://de.wikipedia.org/wiki/Ratatouille_(Film)

Allseits bekannt ist natürlich die Sage „Der Rattenfänger von Hameln“ nach den Brüdern Grimm

https://de.wikipedia.org/wiki/Rattenf%C3%A4nger_von_Hameln

und dafür hab ich jetzt zwei feine musikalische Beiträge gefunden, bin mal gespannt, wie sie euch gefallen:

http://www.spielbann.de/songtext.php?id=21

Zum letzten Lied hab ich mal den Songtext der Gruppe verlinkt!

 

Und damit wünschen wir euch ganz viel Spaß mit diesem Eintrag über ein ungewöhnliches Tier!

Habt alle einen guten Start in die neue Woche und einen feinen, rattenscharfen Montag, hihihi!

Habts fein!