Türchen 18

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MiBuRo A d v e n t s k a l e n d e r

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Weihnachtslied

Vom Himmel in die tiefsten Klüfte
ein milder Stern herniederlacht;
vom Tannenwalde steigen Düfte
und hauchen durch die Winterlüfte,
und kerzenhelle wird die Nacht.

Mir ist das Herz so froh erschrocken,
das ist die liebe Weihnachtszeit!
Ich höre ferne Kirchenglocken
mich lieblich heimatlich verlocken
in märchenstille Herrlichkeit.

Ein frommer Zauber hält mich wieder,
anbetend, staunend muß ich stehn;
es sinkt auf meine Augenlider
ein goldner Kindertraum hernieder,
ich fühl’s, ein Wunder ist geschehn.

(Theodor Storm)

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Mit Glocke wird im allgemeinen ein selbsttönendes Musikinstrument (genauer Aufschlagidiophon) bezeichnet mit charakteristischer Hauben- oder Kelchform (nach unten offene Halbkugel, die sich zunächst konkav und dann konvex gewölbt nach unten erweitert). Eine Glocke ist meist ein Rotationskörper, das heißt, sie besitzt Rotationssymmetrie um ihre Mittelachse.

Die Glocke wirkt so als der Schwingungsträger der Läuteanlage, zu der noch die Läutemaschine und der Glockenstuhl gehören. Die gesamte Läuteanlage befindet sich in der Glockenstube.

Die häufigste Verwendung ist die als Kirchenglocke. Auch öffentliche Gebäude wie Rathäuser und Schulen haben oder hatten vornehmlich als Uhrglocken oder Alarmglocken genutzte Glocken. Dazu kommen Glocken der Mahnung und des Gedenkens.

Sind mehrere Glocken zu einem Instrument verbunden, so wird von einem Glockenspiel oder einem Geläut gesprochen. Ist es über einen Handspieltisch bespielbar und hat mindestens 23 Glocken (zwei Oktaven), wird es Carillon genannt.

Die ältesten Glocken (nao) stammen aus der Shang-Dynastie (etwa 1600–1027 v. Chr.).
Der erste bekannte Sakralbau, der am Giebel mit Glocken behängt wurde, war ein Jupitertempel in Rom.
Iroschottische Wandermönche verbreiteten im 6. Jahrhundert ihre kunstvollen Glocken im christlichen Gottesdienst in Europa, zunächst wahrscheinlich als Handschellen.
Im Mittelalter wurde es üblich, auf Klosterkirchen und später auch auf anderen Gotteshäusern Glocken in kleinen Dachreitern zu platzieren. Seit dem 10. und 11. Jahrhundert entstanden hohe, zum Tragen des Glockenstuhls errichtete Türme. Kirchtürme nahmen Jahrhunderte später auch die mechanischen Werke der Turmuhren auf.

http://de.wikipedia.org/wiki/Glocke

(Quelle: Wikipedia)

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Die Läuteordnung beschreibt das Glockengeläut einer Kirche, also welche Kirchenglocken zu welchem Anlass gemeinsam oder einzeln erklingen. In der Regel gibt sich die Kirchengemeinde selbst eine Läuteordnung. Dazu kann sie einen Glockensachverständigen oder -beauftragten hinzuziehen.

http://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%A4uteordnung

(Quelle:Wikipedia)

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Das alles ist die graue Theorie zu den wunderbaren Klängen von Glocken, die wohl jeden tief berühren!
Die obige Läuteordnung, die ihr ganz (sehr interessant!) bei Wikipedia nachlesen könnt, sollte gestern die Einleitung für einen besonderen Anlaß eben am 17. Dezember und daher in Türchen 17 sein, aus bekannten Schwierigkeiten mit dem klöppeln hier verschiebt er sich auf heute!:yes:

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17. Dezember:
In katholischen Gegenden beginnt um drei Uhr nachmittags vielerorts das Christkindl-Einläuten, für das die Kirchen all ihre Glocken erschallen lassen. Es ist auch der Tag des armen Lazarus, und sollte Anlaß sein, an Weihnachtsbesuch und Weihnachtsgabe für die Alten und für die Kranken zu denken.
Der 17. Dezember ist auch der Beginn der Saturnalien gewesen, der römischen Wintersonnwendfeiern.

(Quelle: Sybil Gräfin Schönfeldt, Das große Ravensburger Buch der Feste und Bräuche)

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Welch ein Zauber liegt doch in dem Klang von Glocken, die uns unser ganzes Leben lang begleiten, von der Geburt (zumindest bei prominenten Erdenbürgern;D), Taufe, Erstkommunion oder Konfirmation, Hochzeit, sonntäglichen Gottesdiensten, Feiertagen bis hin zum Tod!
Und gerade in der Vorweihnachtszeit und zu den Weihnachtsfeiertagen kann sich diesem Zauber wohl kaum einer entziehen.:no:
Sind sie doch auch Bestandteil vieler Weihnachtsgedichte!
Sie bringen Erinnerungen vor allem an die Kinderzeit und die „Glocken der Heimat“ zurück in dieser ohnehin so besinnlichen Zeit.

Wollt ihr mal in Glockenklängen schwelgen?:??:
Dann schaut euch diesen Link an:yes:

http://www.anicursor.com/domglocken.html

Natürlich von meinem „Lieblingsdom“, dem Kölner Dom!:))
Ganz viele verschiedene Links auf der Seite bieten eine herrliche Führung durch die Glocken, den Glockenturm und die Geschichte der Glocken an.
Viel Spaß!

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In meiner Kirchengemeinde hatten wir, nachdem eine zweite im Jahre 1929 erbaute Kirche mit Glockenturm infolge von Bergschäden abgerissen werden mußte, für die im Jahre 1982 geweihte dritte Kirche lange keinen Glockenturm. Die oben erwähnten Bergschäden lassen den Bau eines Turmes für ein Vollgeläute auch nicht mehr zu, infolgedessen steht nun seit einigen Jahren vor der Kirche ein kleines „Gerüst“ mit einer Glocke, die zum Gottesdienst ruft und zu den entsprechenden Anlässen läutet!
Aber auch über diese einzige Glocke freut sich die Gemeinde natürlich sehr!:yes:

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Und für das „Vollgeläute“ zum einläuten des Sonntags am Samstagabend und dem Gottesdienst an Sonn- und Feiertagen ist ansonsten unsere benachbarte evangelische Paulus-Kirche zuständig, deren Geläut weithin erschallt!

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Zum krönenden Abschluß dieses Eintrages laß ich hier jetzt auch noch Glocken erklingen, daß Video braucht am Anfang ein bissel Geduld,;D aber dann kommt es in Schwung genau wie die Glocken!:yes: Wenn ihr es euch anseht, wißt ihr, warum ich das schreibe,:)) hat nix damit zu tun, daß das Video nicht richtig läuft!:no:

Diese niedlichen Glöckchen läuten nun den Eintrag aus (oder besser gesagt, bimmeln ihn aus!:))) und ich wünsche euch allen einen wunderschönen Donnerstag, für mich beginnend mit der letzten Frühschicht dieser Adventstage!

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Habts fein!

:wave: