Grafschafter Wochenanzeiger – „Geduld überwindet Schweinebraten…..“

Geduld und Phlegma! Das ist der Befehl
erfahr’ner Lebenskenner;
Durch die Wüste führt besser das Kamel
als ein feuriger Renner.

(Albert Roderich, 1846 – 1938, deutscher Dichter und Aphoristiker)

Hallo, ihr lieben Leser vom Grafschafter Wochenanzeiger, da sind wir doch nun endlich mal wieder!

Geduld ist derzeit wohl ein sehr wichtiges und gewichtiges Wort in den Zeiten der Corona-Krise, und so haben wir unseren Eintrag mit dem Titel begonnen, den wir von Theodor Storm entlehnt haben, der Satz stammt aus der Novelle „Lena Wies“.

Das Gedicht bzw. der Vierzeiler paßte dann auch so prima dazu und ich erinnerte mich an ein Bild aus dem Kölner Zoo, das das Gedichtchen vortrefflich abrundet!

Wir haben es alle nicht leicht in diesen Zeiten, die Tugend der Geduld ist auch nicht jedem in die Wiege gelegt worden, mir zum Beispiel so gar nicht, deshalb schrieb mir mein Vater schon in das Poesiealbum seines damals noch kleinen Mädchen: „Glaube mir, du hast viel getan, wenn du Geduld gewöhnst dir an.“ Das ist, wenn ich mich recht erinnere, vom Geheimrat Goethe!

Und so versuchen wir in diesen eingeschränkten Tagen, das beste aus der Situation zu machen, der Seele kleine Auszeiten gönnen, sich wieder an den kleinen Dingen des Lebens freuen, an denen man so oft achtlos vorüber geht, dankbar zu sein, für das, was man noch hat: Wenn alle Lieben aus Familie, Freundes- und Bekanntenkreis gesund sind, meine Mimi ist noch da, ich habe eine gemütliche Wohnung mit einem herrlichen Balkonien, auf dem wir auch bei eingeschränktem Ausgang die Natur und die frische Luft draußen genießen können. Und wir haben unsere Blogs, das Internetz, Skype, Smartphone-Video-Anrufe, so können wir virtuell miteinander verbunden sein und uns austauschen, unterstützen und Mut machen, auch wenn wir keinen persönlichen Umgang miteinander haben dürfen! Das genieße ich derzeit sooooo sehr mit meinen Kindern, die Gott sei Dank gesund sind.

Da wir derzeit das Thema geradezu inflationär um die Ohren geschlagen bekommen, möchte ich dazu nun nicht auch noch mich auslassen, wir machen es jetzt wie der oben erwähnte Geheimrat Goethe: „Der Worte sind genug gewechselt, nun laßt uns endlich Bilder sehen“, sehr frei nach Goethe, lach! Und so präsentieren wir euch die ersten Bilder vom frühlingshaften Balkonien, oder sagen wir mal, von einem Balkonien, daß noch so werden will, aber gut Ding will Weile haben und Weile haben wir derzeit alle genug!

Die Birke grünt wieder!

Salbei und Thymian schlagen wieder aus:

Auch die kleine Balkonrose sprießt

Und worüber ich mich ganz besonders freue: Johannisbeere und Himbeere aus dem letzten Jahr kommen wieder:

Die Johannisbeere schon richtig kräftig!

Stimmungsbild!

Die Wildbienen umschwirren wieder ihre Villa, das freut mich so sehr! Über der grünen Knospe rechts unten im Netzquadrat kann man so eben eine sehen! Deutlicher ging nicht, die sind so schnell!

Der Magnolienbaum am Jugendhof in meiner Grafschaft steht in voller Blüte!

Glastüren-Blickwinkel!

Natürlich war auch Mimi mit von der Partie auf Balkonien, anfangs war ihr aber der Wind noch zu heftig und zu kühl, aber gestern fand sie es auch herrlich, da hat sie sich von ihrem derzeitigen Lieblingsplatz, dem Sofa/Sessel-Kissen, erhoben und ist auch mal rausmarschiert.

Da war es ihr in der Sonne dann sogar schon zu warm, Schattenplätzchen gesucht.

Das Körbchen war zu sonnig! Und als die Sonne langsam unterging, sind wir wieder rein!

Mimi mit ihrem Schatten

also quasi zwei Mimis, lach!

Zarte Birkenblätter

und Mimi ist derzeit wieder auf ihrem Stammplatz angekommen.

In all den wirrigen Zeiten sind nun zwei Ereignisse des Grafschafter Wochenanzeiger ganz untergegangen:

Am 24. März hat unser Volontär Ruddi seinen Geburtstag gehabt und ist natürlich vom gesamten Redaktionsteam hier gebührend gefeiert worden, aufgrund all des ganzen Mist um uns rum halt leider nur im kleinen Kreis, das hatten wir uns zu Anfang des neuen Jahres so ganz anders vorgestellt, denn letztlich hatte ja auch die Redaktion unseres Grafschafter am selben Tag Geburtstag, auch den Wochenanzeiger gibt es jetzt schon ein Jahr!

Hoch die Tassen, laßt euch den Sekt schmecken!

Zum Schluß unserer Ausgabe zum Wochenende hab ich ein Lied gefunden, ich hatte gestern die ganze Zeit den Text im Kopf, eigentlich geht es in dem Lied um eine Liebesbeziehung, aber es paßt auch ganz wunderbar in diese ver-rückte Zeit!

„Rücksicht“ von Hoffmann & Hoffmann, Germany Eurovision 1983, der Text steht drunter bei „mehr anzeigen“.

Ganz sind wir noch nicht am Ende dieses Eintrages angelangt, denn ganz besonders in diesen Tagen fühlt sich der Grafschafter Wochenanzeiger verpflichtet, das nötige Scherflein in Sachen Humor beizutragen: Der Running-Gag des Jahres 2020:

Leergefegte Klopapier-Regale! Also ich sag jetzt mal flapsig so, das ist doch der allerbeste Beweis, daß das Corona-Virus (COVID-19) echt „watt für’n Arsch“ ist!

In diesem Sinne, „Hol di stief und fuchtig“, paßt alle gut auf euch auf und bleibt gesund, habt ein schönes Wochenende, macht es euch derzeit überhaupt so schön wie möglich!

Und selbstverständlich schließt sich hier auch der Grafschafter Wochenanzeiger mit einem ganz herzlichen Dank an alle die stillen Helden da draußen im Kampf um unsere Gesundheit und unser Wohlergehen an: Ihr seid alle Spitze, alle, egal an welchem Platz, ob im Krankenhaus, Supermarkt, Altenheim, öffentlicher Verkehr, Feuerwehr und Polizei, laßt euch danke sagen, ich hoffe so sehr, daß die Menschen nach dieser Krise nicht wieder vergessen, wem sie das überwinden dieser zu verdanken hat! Der Blumenstrauß ist für euch alle:

Und bis dahin üben wir uns alle in Geduld, bleiben zu Hause und hoffen, daß doch vielleicht bald das Schlimmste überstanden ist!

Habts fein alle, und bleibt gesund!!!

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Die Redaktion macht Urlaub…..?!

Reisegeldgedicht

Es gibt der Worte nicht genug,
um Heim und Heimat laut zu preisen.
Um zehn Uhr vierzig geht mein Zug.
Adieu! Adieu! Ich muss verreisen.

Mein Reisekoffer, frisch entstaubt,
folgt seiner Sehnsucht in die Weite
und hat mir freundschaftlich erlaubt,
daß ich ihn unterwegs begleite.

Und Sehnsucht, Kohle und Benzin
soll uns recht fern durch Fremdes treiben,
damit wir denen, die wir fliehn,
recht frohe Ansichtskarten schreiben.

Auf Wiedersehn! Ich reise fort.
Mein Reisegeld sucht andres, andre.
Bis ich erkenne: Hier ist dort
und neu vergnügt nach Hause wandre.

(Joachim Ringelnatz)

Ich seh sie wieder, die Fragezeichen in euren Augen, ihr lieben Leser!

Die Redaktion macht Urlaub…..?! Urlaubsberichte!

Wir haben in der letzten Redaktionssitzung mal wieder hingebungsvoll in unserem Archiv gekramt und festgestellt, daß wir ja schon mal Urlaubsberichte hier in loser Folge eingestellt haben, aus Tossa de Mar in Spanien, aus Rovinj im ehemaligen Jugoslawien, aus Urlauben am Meer, da haben wir einstimmig beschlossen, wir setzen die Serie mal fort! Es ist ja Ferienzeit, da paßt das doch prima! Na, dann Koffer gepackt? Dann kann es ja losgehen!

Ihr erinnert euch alle noch an das Bild vom letzten Eintrag, mit dem ich einen Cliffhanger zu diesem gemacht habe?

Habt ihr euch überlegt, wo das wohl sein könnte? Und hatte jemand von euch auch eine Idee? Noch bissel weiter raten? Es ist ein See, ein großer See, im Süden, genauer in Italien! Und??? Dämmert’s? Genug gezappelt, ich lös das Rätsel mal auf:

Lago di Garda, der Gardasee!

Der Gardasee (italienisch Lago di Garda oder Bènaco), einer der oberitalienischen Seen, ist der größte See Italiens. Sein antiker Name lautete von etwa 200 v. Chr. bis 800 n. Chr. Lacus benacus. Der Name soll von einer alten Gottheit namens Benacus abstammen.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Gardasee

Es ist mir tatsächlich das genaue Jahr dieses Urlaubs nicht mehr bekannt, wahrscheinlich im Zeitraum von 1976 – 1979, also in der Zeit als Ehepaar noch ohne Kind. 14 Tage herrlicher Urlaub an einem sooooo wunderschönen See, da wir aber länger als die 14 Tage Urlaub hatten, sind wir mit dem Auto gemütlich runter „gebummelt“, wir wollten noch einiges am „Wegesrand“ sehen und mitnehmen.

Also Auto gepackt

und ab ging die Fahrt. Unser erstes Ziel auf der Strecke war Wasserburg am Inn. Warum gerade dort, das hat eine Geschichte, meine Mutter schwärmte immer sehr von der Schauspielerin Maria Schell, und die wohnte ja lange in Wasserburg am Inn, und da wollte ich das selber mal sehen und Mama dann erzählen können, lach! Kurz vor dem Ziel an einem Rastplatz mal eben mit Mama telefonieren und Bescheid geben, daß wir gleich da wären!

Der Ehemann wartete derweil geduldig

wir machten dann auch noch bissel Rast vor der Weiterfahrt.

Wasserburg am Inn!

Ich war begeistert!

Hier haben wir auch einmal übernachtet, in diesem Hotel, grandios!

Nächster Halt: Bad Reichenhall!

Auch das Auto mußte mal verschnaufen, hihihihi,

und wir brauchten eine Erfrischung!

Angekommen, Bad Reichenhall

St. Pankraz, katholische Wallfahrtskirche

Die Originalbilder, die ich wieder abfotografiert habe, haben mitunter ein quadratisches Format, das ließ sich schwer mit der Kamera gut einstellen, deshalb sind manche Fotos halt „im Original“, also nicht rangezoomt! So wie dies obige hier.

Gegend:

Auch in Bad Reichenhall haben wir übernachtet, in einer süßen kleinen Pension mit Familienanschluß, das war so gemütlich, da waren wir auch 2 Tage. Von dort aus sind wir nach Berchtesgaden weitergefahren. Und hatten Pech mit dem Wetter: Regen!

Dann kam eine nächste Station, die ein ganz glühender Wunsch von mir war: Salzburg!

Einmal, weil Salzburg eng mit Mozart verbunden ist und ich Mozart einfach göttlich finde. Und zum zweiten, und für mich am wichtigsten, weil es eine ganz alte Kinderliebe von mir war, mal Salzburg zu sehen, und zwar deshalb:

Ihr erinnert euch vielleicht an meine Buchvorstellungen aus dem reichen Fundus meiner Bücher, und dieses Buch hatte mir mal meine Mama geschenkt, weil „ich“ da drin vorkomme, eine Monika, hihihi, und das ganze spielt in Salzburg, die Geburtsstadt von der Protagonistin Monika, die sie innig liebt. Anhand der Stadtbeschreibungen hatte ich mir als Kind schon ein Bild von Salzburg im Kopf gemacht, also mußte ich das doch unbedingt live sehen. Und ich hab wirklich einiges anhand des Buches „wiedererkannt“, das war so wonnig!

Mein Papa hatte uns bei unseren Urlaubsfahrplänen im Hinblick auf Salzburg bereits vor dem berühmt-berüchtigten „Salzburger Schnürlregen“ gewarnt

https://de.wikipedia.org/wiki/Schn%C3%BCrlregen

na, und da es ja in Berchtesgaden schon geregnet hatte, setzte sich die Tradition fort, original Salzburger Schnürlregen:

Auch die Pferde der Salzburger Fiaker fanden das nicht besonders erhebend, wie man deutlich sehen kann:

Einzig Mozarts Geburtshaus ist so fotografiert, daß man den Regen nicht sieht!

Es war herrlich in Salzburg, ich hab es trotz des Regens so genossen, wir waren natürlich auch auf der Festung, das hat mir so gut gefallen, vor allem der Blick von dort oben. Aus unseren 70ger-Jahre-Urlauben gibt es leider nicht soviel Bilder, da wir damals viel gefilmt haben, da ich aber schon einige Filmchen, die Björns Papa mir ja digitalisiert hatte, angeguckt habe, werde ich euch irgendwann mal eine „als-die-Urlaubsbilder-laufen-lernten“-Serie davon nachreichen, die muß ich nämlich dann noch bei Youtube hochladen.

Ab Salzburg ging es dann endlich Richtung Gardasee, wir sind über den Reschenpass gefahren, wir wollten nicht die Allerweltsroute über den Brenner nehmen. Abenteuer pur, lach! Aber eine landschaftlich herrliche Strecke. Das Ziel unserer Reise am Gardasee war Limone, ein bezauberndes Städtchen, ich hab euch mal wieder ein Video rausgesucht

Unser Hotel lag einfach wunderbar, das Cliffhanger-Bild war die Aussicht von unserem Balkon im Hotel

aus diesen drei Bildern hatte ich im Fotoalbum eine Art Collage gelegt, ich hab das mal versucht, bildlich festzuhalten, guckt mal:

So waren die im Original:

Herrlich, oder? Das Hotel war auch ganz bezaubernd, und ich hab mal im Netz recherchiert, das gibt es noch, das ist dieses hier:

https://www.neckermann-reisen.de/hotels/9143-dirce-villa.html

Achtet bei dem Bild vom Hotel mal auf die „Absperrungen“ zwischen den Balkonen und vergleicht das mal mit dem obigen Collage-Bild links! Oder mit dem folgenden Bild, da konnte man nämlich herrlich sonnenbaden,

ich, in der Türe gespiegelt, hihihihi, mit Sonnenhut! Außer diesem etwas „gewagten“ Bikini hatte ich noch einen ganz wunderschönen selbst gehäkelten, das war mal modern, in türkis, ganz entzückend, hihihihi!

Heute wird da sicher mehr Rummel sein als dazumalen, da war das noch recht beschaulich, es ist auch größer geworden, hab ich auf den Bildern gesehen. Zu unserer Zeit war der damalige Hotelchef noch selbst an der Rezeption, wir haben oft mit ihm geplaudert, und da gibt es so eine süße kleine Anekdote, die wir beide, mein Exmann und ich, im Gedächtnis behalten haben: Der Hotelchef war leidenschaftlicher Sternengucker und hatte auch ein richtig gutes Teleskop, und eines abends erzählte er uns, er wäre so enttäuscht, er hätte gestern Nacht seinem Sohn mal solch schöne Konstellationen am Sternenhimmel zeigen wollen, aber sein Sohn hätte so gar kein Interesse dafür gezeigt, er war da richtig sauer drüber, und wir haben mal vorsichtig gefragt, wie alt denn der Sohnemann sei, man weiß ja, daß Teenager da schon mal eher mürrisch sind bei elterlichen Bemühungen, und da sagte er uns doch: 2!!! (in Worten: zwei!!) Jahre alt sei sein Sohn. Wir haben ein bissel Bedauern geheuchelt und auf unserem Zimmer so herzlich über diese Geschichte gelacht, tun wir heute noch, wenn sie mal wieder aufs Tapet kommt.

Damit es nicht zu langweilig wird mit Text hier, unterbreche ich nochmal mit einem Video von Limone, viel Spaß dabei!

Die Vegetation am Gardasee ist ja so herrlich, die Kräuter wachsen da wild, die Hecken sind aus Lorbeer, Orangen und Zitronen wachsen am Baum,

ich hab gesammelt, was das Zeug hält, und mir ein Leinensäckchen voll mit Rosmarin, Thymian und Lorbeerblättern mit nach Hause genommen, da hab ich noch lange was in der Küche von gehabt.

Am Gardasee hab ich auch zum ersten Mal Kapern am Strauch gesehen, wir hatten bemerkt, daß die Einheimischen die Knospen des Strauchs gesammelt haben und wußten nicht, was das wohl sein könnte, bei Nachfrage im Hotel sagte man uns, das seien „Nonpareilles“, da waren wir schlauer, lach, später haben wir dann erfahren, daß es Kapern sind, und die Nonpareilles die kleinsten davon und im Geschmack eben „nonpareille“ = unvergleichlich! Die Blüten aus den Knospen sind übrigens wunderschön.

Wir haben selten Urlaube ohne Abenteuer gemacht, lach, so auch in diesem Urlaub, wir hatten zu Hause mit unserer Bank geklärt, wie wir Geld in Italien, damals ja noch kein Euro, sondern Lire, abholen konnten, aber da hatte man wohl vergessen, uns irgendeinen Schein dafür auszustellen, langer Rede kurzer Sinn: Wir kamen nicht mehr an unser Geld ohne diesen Schein und standen mit noch 1000 Lire da, umgerechnet so ca. 1 DM zu noch nicht Euro-Zeiten. Was tun? Man sagte uns, daß wir in Österreich ohne diesen Schein Geld abholen könnten, tja, prima, aber wie die Maut noch bezahlen zum fahren nach Österreich? Über die alte Brennerstraße, die kostet keine Maut! Gesagt, getan, und so kamen wir zu einer völlig außerplanmäßigen Fahrt über die alte Brennerstraße, auch das Abenteuer pur, lach! Über die Grenze nach Österreich, nächste Bank, Geld abholen, und dann aber wieder mautpflichtig zurück zum Gardasee nach Limone!

Ein Tagesausflug von Limone aus führte uns nach Malcesine, von dort aus wollten wir auf den Monte Baldo

https://de.wikipedia.org/wiki/Monte_Baldo

mit der Seilbahn sind wir raufgefahren und wollten oben ein wenig wandern, wir waren noch nicht lange von der Seilbahnstation entfernt, da zog Nebel auf, so schnell und so dicht, wir konnten irgendwann wörtlich die Hand nicht mehr vor den Augen sehen! Und das alles auf einem Bergsattel, wo es manchmal nach einigen Schritten seitwärts lotrecht in die Tiefe ging, booaaaah, wir haben uns wirklich Schritt für Schritt an den Stimmen der anderen und den noch zu hörenden Geräuschen von der Seilbahn ganz vorsichtig wieder bis zur Station zurückgetastet, das war dann unser Ausflug zum Monte Baldo, unvergeßlich! Ich sag doch, kein Urlaub bei uns ohne Abenteuer! Damit ihr euch mal eine Vorstellung machen könnte, hab ich auch hier noch ein Video für euch:

Lecker gespeist haben wir natürlich dazumalen auch, alles, was die italienische Küche so her gibt und an einem See natürlich viel Fisch, den ich eh gerne mag. Und auch hier gibt es noch eine knuffige kleine Anekdote, im Hotel hatten wir Halbpension, also Frühstück und Abendessen, bei einem Abendessen gab es ganz kleine, gebackene Kartöffelchen, die mit was überstreut waren, das wir für Tannennadeln hielten, pruuuust, wir haben uns etwas indigniert angeguckt und haben aber nachgefragt, „wer nicht fragt bleibt dumm“, hihihi, und bekamen dann die Auskunft, das wäre Rosmarin, Rosmarinkartöffelchen, sehr lecker, jaaaa, das waren sie dann auch und deshalb hab ich in dem Urlaub auch soviel Rosmarin gesammelt.

So, das war er nun, der Urlaubsbericht von Limone am Gardasee, viel Text und nicht so viele Bilder, aber die Redaktion hofft natürlich, es hat euch trotzdem gefallen!

In den Redaktionsräumen brütet noch die Hitze, einzig das Wohnzimmer hat langsam angenehmere Temperaturen, dafür hat es aber draußen gut abgekühlt und wir hoffen, daß wir mit steter Lüftung es auch drinnen bald wieder angenehm haben werden.

In diesem Sinne, nämlich mit hoffentlich bei allen unseren Lesern wieder moderate Temperaturen, wünschen wir euch allen einen wunderschönen Sonntag!

Euer Redaktionsteam Monika, Mimi und Ruddi.

Habts fein!

 

 

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Kulinarisches aus Küche und Keller im Mai

Es kommt der Lenz mit dem Hochzeitgeschenk,
mit Jubel und Musizieren,
das Bräutchen und den Bräutigam
kommt er zu gratulieren.

Er bringt Jasmin und Röselein,
und Veilchen und duftige Kräutchen,
und Sellerie für den Bräutigam,
und Spargel für das Bräutchen.

(Heinrich Heine)

Der Mai ist nicht nur ein Wonnemonat für alles, was da blüht und grünt, sondern auch für kulinarische Genüsse, allen voran natürlich: Der Spargel!

„Bis Johanni nicht vergessen, sieben Wochen Spargel essen.“   (Bauernweisheit, Johanni = 24. Juni)

Spargel (Asparagus) ist eine Pflanzengattung in der Familie der Spargelgewächse (Asparagaceae). Spargel ist in Eurasien und Afrika weit verbreitet. Es gibt einige Arten und Kulturformen, die als Zierpflanzen verwendet werden.[1Die wirtschaftlich wichtigste Art dieser Gattung ist der Gemüsespargel (Asparagus officinalis).

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Spargel

(Asparagus officinalis, Gemüsespargel, Illustration, Prof. Dr. Otto Wilhelm Thomé, Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz, 1885, Gera)

Ich liebe Spargel, und daher hab ich mir als Chefredakteurin unseres Grafschafter Wochenanzeigers hier nun selbst die Freude gemacht, einen Eintrag über den Spargel und seinen Vielfältigkeiten unter der Rubrik Kulinarisches zu erstellen. Unser Volontär Ruddi ist verantwortlich für die Bildauswahl und -erstellung, eure rasende Reporterin Mimi und unser aller Co-Autor hat für diesen Eintrag noch was unter dem Ressort „Anekdoten“ am Schluß unserer Kolumne.

Wem wir in unseren Breiten den Spargel verdanken: Dem Feldherrn Quinctilius Varus, der Spargel war sein Leibgericht und er führte auf seinen Feldzügen im Tross stets einige Spargelsetzlinge mit sich. Mit den Römern fand also der Spargel den Weg über die Alpen zu uns.

Im Mittelalter glaubte man, daß der Spargel männlich sei, daher war den Damen des Mittelalters der Genuß der Spargelstangen verboten.

In der griechischen Mythologie wurde dem Spargel vor allem eine luststeigernde Wirkung nachgesagt.

Kommen wir nun nach den theoretischen Dingen über den Spargel zur Praxis, Bühne frei für die Königin des Gemüses:

Ich besitze zum Kochen der feinen Stangen einen ebenso feinen Kochtopf

er ist hoch und schmal und innen hat er was besonderes für den Spargel

einen Korb, in dem die Stangen aufrecht stehend mit den Köpfen nach oben kochen können, das verhindert, daß die zarteren Köpfchen beim kochen bereits zerfallen würden, wenn die Stangen noch nicht richtig gar sind.

Spargelmesser, da kann man die Stangen prima mit schälen.

Zu Spargel gehört natürlich Butter

zum Beispiel in der Sauce Hollandaise oder in der von mir bevorzugten Sauce Bernaise, die Kerbel und Estragon enthält, mag ich sehr gerne.

Pellkartöffelchen passen sehr gut zu Spargel, Kartöffelchen sollte man hier wörtlich nehmen, die kleinen sind die besten dazu. Schinken gehört zu Spargel, gekochter oder roher, ich hole mir zu Spargel meistens einen sog. Saison-Schinken, den es in meinem Einkaufsladen um diese Zeit gibt, nämlich Bärlauch-Schinken, so lecker!

Spargel kann man überbacken, in einer Tarte verwenden, als Salat anrichten, ein feines Spargelsüppchen kochen, er ist so ein herrlich vielfältiges Gemüse.

Natürlich gehört zu Spargel auch eine gute Flasche Wein, in diesem Falle eher ein Weißwein

zum Beispiel ein Weissburgunder, der von mir erworbene wirbt mit dem Attribut „eine dezente, ausgewogene Säure bildet den Körper dieses Burgunders, feine frische Fruchtaromen von Birne und Zitrusfrüchten“. Ein feines Tröpfchen, hihihihi!

Früchte zum Nachtisch nach einem opulenten Spargelessen? Da kommen die ebenfalls bald wieder Saison habenden Erdbeeren ins Spiel, sie passen gut zu Spargel, zum Beispiel auch in einem Spargel-Salat.

Dann machen wir uns nun mal langsam ans Werk in unseren Redaktionsräumen zum feinen Spargelessen, dafür decken wir erst einmal sorgfältig den Tisch, denn schließlich ißt das Auge ja mit:

Die so hübsch zur Tischdeko passenden Maiglöckchen sind hier mit Rücksicht auf unsere Reporterin Mimi künstlich, Maiglöckchen sind in allen Teilen sehr giftig und Mimi liebt halt grün!

Das Weinglas ist noch ein ganz altes aus dem Erbe meiner Großmutter, das hüte ich wie einen Schatz, insgesamt hab ich da nämlich nur noch 3 Gläser von. Und was da auf der Platte für den Spargel liegt, das ist eine Serviette, die ich in meinen Jugendjahren tatsächlich mal im Handarbeitsunterricht in der Schule erstellt bekommen habe, aus Aida-Zählstoff mit Hohlsaum, ich war sooo stolz, und der Serviettenring ist auch aus dieser Zeit von mir, lach, Holz, mit weißem Bast umwickelt! Paßte so hübsch zu unserer Spargel-Tafel!

Da ist er nun bei Tisch, der Weissburgunder, er wurde im Laden zum Spargel angepriesen und da hab ich mich nicht verkauft, er ist richtig fein!

Nehmt ruhig schon mal alle Platz und macht es euch am Tisch gemütlich, plaudert noch ein wenig, derweil ich dann hier mit dem wochenendlichen Rezept für mein Spargelessen beginne:

Spargel-Estragon-Basilikum- Omelett mit Parmesan (Rezept für 2 Personen, für eine Person das Rezept halbieren!)

  • 500 g Spargel
  • 1 Knoblauchzehe
  • Parmesankäse am Stück
  • Basilikum, frisch oder getrocknet
  • Estragon, frisch oder getrocknet
  • Petersilie
  • 2 EL Olivenöl
  • 6 Eier
  • Salz
  • Pfeffer
  • Chili gem.

Spargel schälen und in Stücke schneiden, kochen und abgießen.

Kräuter waschen, trocknen und fein hacken oder getrocknete Kräuter bereitstellen. Knoblauch hacken

und den Parmesan-Käse reiben.

Die Eier in einer Schüssel verquirlen, gehackte Kräuter und Parmesan-Käse zugeben, mit Salz und Pfeffer und getrocknetem Chili, gemahlen, würzen.

Öl in der Pfanne erhitzen

Knoblauch zugeben

und die gekochten Spargelstücke.

Kurz anschwitzen lassen und dann die verschlagenen Eier drüber gießen

bei milder Hitze zugedeckt stocken lassen.

Pfanne ab und zu rütteln, damit das Omelett nicht ansetzt.

Beim rübergleiten lassen des Omelett ist mir ein kleines Mißgeschick passiert, irgendwo hing es und fiel ein bissel auseinander.

Sieht aber bloß optisch nicht so schön aus, lecker war es allemal, lach!

Dazu gab es einen gemischten Salat aus Endivien, Lollo biondo und Lollo rosso mit Küchenkräuter-Vinaigrette, Käse und Brotwürfelchen.

Prost und guten Appetit!

Wie schon erwähnt, ein Nachtisch mit Erdbeeren wäre was feines passendes dazu und zum abrunden vielleicht noch ein Espresso?!

Das Redaktionsteam hofft, es hat euch gemundet, wie schon erwähnt, für die Bilder war Volontär Ruddi verantwortlich und nun folgt noch euer aller Co-Autor, unsere rasende Reporterin Mimi mit ihrer kleinen Anekdote zum Thema Spargel:

Hi, Folks (da ihr ja nun alle hier schon eifrige Abonennten unseres Grafschafter Wochenanzeigers seid, verwende ich wieder meine altvertraute Anrede, hihihihi!)

Kommen wir also nun zu meiner Anekdote zum Thema Spargel, die mir vor Jahren mal mein Frauchen erzählt hat. Eine andere Freundin von ihr als die hier gegenüber wohnende mit ihrem Kater Devil war ebenfalls Frauchen eines feinen Katers namens Nick. Die Geschichte von Nick und dem Spargel beginnt damit, daß die Freundin meines Frauchens die Feier ihrer Silberhochzeit vorbereiten wollte, dazu gehörte auch diverse Speisen erstellen, und Frauchen hatte sich angeboten, dabei zu helfen. Also machten sich die beiden ans Werk und wollten als erstes ein ganz feines Spargelparfait machen, dazu müssen die leckeren Stangen, in diesem Fall grüne und weiße, geschält und in Stücke geschnitten werden. Und ab und an sprang beim Stücke schneiden mal ein Stückchen auf den Boden, und ihr werdet es kaum glauben, die wurden dann blitzschnell und mit Hochgenuß von besagtem Kater Nick vom Boden geklaubt und gefressen, sowohl der grüne als auch der weiße Spargel, er fand das richtig lecker und Frauchen und ihre Freundin haben so gelacht. Sie sind ihm auch gut bekommen, und laut Katzenratgebern dürfen wir Katzen auch Spargel mümmeln, er ist so gut, natürlich nicht in rauen Mengen. Es gibt sogar Katzenfutter mit Spargel. Müßte ich vielleicht auch mal probieren, an den rohen hab ich mich noch nicht gemacht, aber könnte ja sein, ich komme doch noch auf den Geschmack, wo Frauchen hier jetzt sowas feines mit dem knuffigen Gemüse eingestellt hat.

In diesem Sinne wünsche ich euch allen einen schönen Montag und einen guten Start in die neue Woche, habts fein, wünscht euch eure Mimi mit Volontär Ruddi der sich auch noch nicht sicher ist, ob er Spargel mag, lach!

Ja, ihr lieben Leser vom Grafschafter Wochenanzeiger, da schließe ich mich mal Mimis Wünschen zum Wochenbeginn herzlich an und wünsche euch auch eine gute neue Woche!

Zum Schluß des Eintrags hab ich zum Thema auch noch was musikalisches für auf die Ohren gefunden, hihihi, die Textzeile „die ganze Welt ist wie verhext, Veronika, der Spargel wächst“ läßt euch sicher schon ahnen, was es ist:

https://www.songtexte.com/songtext/comedian-harmonists/veronika-der-lenz-ist-da-73fee2ed.html

Habts fein!

Goldener Oktober – Herbsttage wie Samt und Seide!

   

Herbstbild

  Dies ist ein Herbsttag, wie ich keinen sah!
Die Luft ist still, als atmete man kaum,
und dennoch fallen raschelnd, fern und nah,
die schönsten Früchte ab von jedem Baum.

O stört sie nicht, die Feier der Natur!
Dies ist die Lese, die sie selber hält;
denn heute löst sich von den Zweigen nur,
was vor dem milden Strahl der Sonne fällt.

 

(Friedrich Hebbel)

Sommerwetter mitten im Oktober! Temperaturen wie im Juli/August und Nächte, in denen es so lau ist draußen wie im Sommer. Ungewöhnlich und vielleicht auch unnatürlich, aber trotzdem einfach nur zum genießen, denn die Usseltage werden sicherlich noch kommen!

Die Tage waren voller Sonnenschein, und am Abend konnten wir dann von unserem Eulennest aus das beobachten: Sonnenuntergänge in voller Pracht!

Selbst die Autodächer leuchteten golden!

Nicht bearbeitet, die Farben waren wirklich so intensiv!

Mimi hat sich dieses herrliche Naturschauspiel auch ganz andächtig betrachtet:

Neben ihr leuchtet von innen und außen unser neuer Kürbiskopf

und so ging in der letzten Woche wieder ein herrlicher Herbsttag zu Ende.

Im letzten Beitrag hatte ich euch meine neueste Errungenschaft in Sachen Übertopf gezeigt

und nun ist ein neuer Bewohner darin eingezogen, ein farblich genau passendes Heidekraut, ich bin richtig glücklich drüber:

 Ist das nicht schön???

 Heidekraut leuchtet immer so wunderbar, ich mag die Pflanze sehr, sehr gerne.

Balkonien mit neuem Bewohner

es ist Herbst, und im Oktober ja eigentlich schon hoher Herbst, und es ist noch immer Sommer-Liegestuhl-Idylle, hihihi!

Und dabei freut sich die kleine Laterne im Hintergrund schon aufs leuchten an Halloween, lach!

Und der Kürbiskopp strahlt abends bis tief in die Nacht, weil bei dem herrschenden Sonnenschein er sich sowas von toll auflädt! Dabei hatte ich eigentlich schon Bedenken, ob so ein Solarteil im Herbst es noch bringt mit dem leuchten!

Am Zitronenbäumchen reift sogar noch ein Zitrönchen

kaum zu glauben!

Es reifen sogar Äpfel und Trauben hier

hihihihi, kleiner Scherz, das ist natürlich von meiner Herbstdeko!

An meiner Küchentür hab ich schon seit Jahren ein Window-Color-Bild, selbstgemacht, das zeigt jetzt eigentlich so richtig, daß es bei diesem herrlichen Wetter mit den Früchten echt so „durcheinander“ gehen könnte und wohl auch geht zur Zeit:

 Erdbeeren mit Trauben, Birnen, Pflaumen und Äpfeln, alles wild durcheinander!

Mimi hat auch was feines mitgebracht bekommen, als ich neulich wegen des Heidekrauts unterwegs war, guckt mal:

Katzengras-Samen, ausgesät draußen im Blumenkasten und

drinnen im sog. „Kresse-Igel“, beides keimt bereits schon prima, Mimi wacht mit Argusaugen darüber, hihihihi!

Und was jetzt kommt, da hab ich mich sehr drauf gefreut, haben wir neulich geschickt bekommen, von Brigitte/Plauen auf dem Kunsthandwerkermarkt erstanden, guckt mal, ist das nicht zauberhaft?

Ja, das ist schon wunderschön, aber wartet mal ab, was sich dahinter verbirgt:

 Das ist doch einfach sowas von hübsch, ein kleiner Blumentopf mit Sonnenblumen, der sich beim öffnen entfaltet, ich war ganz entzückt!

Dankeschön auch hier nochmal, liebe Brigitte!

Und wieder senkte sich ein Abend über die Grafschaft, und wieder strahlte die Sonne zum Schluß nochmal so wunderbar!

Nur das etwas verhangene Licht zeugt davon, daß es eigentlich Herbst ist!

Die Grafschaft färbt sich nun auch langsam bunt

und die Bäume, die Früchte tragen, tun das verschwenderisch, so wie die schöne Tanne unten im Garten

Ich hab den Zoom meiner kleinen Knipse mal ganz rein geholt, da „rauscht“ es dann aber doch, trotzdem wollte ich es euch zeigen:

Wenn der Winter kommt, bräuchte man da eigentlich nur noch eine Lichterkette reinhängen und wir hätten hier den schönsten Weihnachtsbaum mit Naturschmuck!

Auf Balkonien stehen alle Kräuter noch draußen

Zitronenmelisse und Thymian, und Mimi genießt ihr Balkonien ebenfalls noch so sehr:

Welch ein Herbst!

Und damit wünschen wir euch nun einen wunderschönen Sonntag, der ja wieder so herbstlich-sommerlich-schön werden soll, genießt ihn!

Habt einen guten Start in die neue Woche wieder, und ebenfalls einen schönen Montag!

Habts fein, wünschen euch  Mimi und Frauchen Monika.

Grüne Oase Balkonien zum Vatertag

Vom Vater hab ich die Statur,
des Lebens ernstes Führen,
vom Mütterchen die Frohnatur
und Lust zu fabulieren.

Urahnherr war der Schönsten hold,
das spukt so hin und wieder;
Urahnfrau liebte Schmuck und Gold,
das zuckt wohl durch die Glieder.

Sind nun die Elemente nicht
aus dem Komplex zu trennen,
was ist dann an dem ganzen Wicht
original zu nennen?

(Johann Wolfgang von Goethe)

Nach all dem ganzen nervenaufreibenden Gedöns mit der DSGVO gibt es heute zum Himmelfahrts- oder Vatertag einfach mal ein paar neue Bilder von Balkonien, aufgenommen in den herrlichen zurückliegenden Frühlings/Sommertagen. Für’s Gemüt, für die Seele, zum entspannen!

Neue Kräuter sind eingezogen, links ein Thymian, hinter dem Obstgartenschild wächst Rucola.

Thymian

Rucola

Da hab ich schon lecker von geerntet!

Basilikum, beim Discounter für Pesto gekauft, guckt mal, er wächst munter weiter:

Oregano

Mein Glockenblümchen beginnt zu blühen

Freu, freu!

Die kleine Birke ist auch wieder ausgeschlagen in diesem Jahr, da freu ich mich auch immer so drüber.

Die selbstleuchtenden Laternchen sind wieder auf Balkonien eingezogen

Ich hatte mal davon berichtet, daß ich auf Balkonien ein kleines Insektenhotel einrichten wollte, es hängt, und ich hab schon das erste Wildbienchen beim besuchen beobachtet!

Und da isses auch wieder, unser Balkonien-Verkehrsschild!

Die feine Leuchtkette mit den Schmetterlingen hab ich heuer mal bei der Forsythie befestigt

 da kommt später noch was, denn das Aufladeteil (es ist eine Solarlichterkette!) wurde sofort in Betrieb genommen.

Laßt euch also noch überraschen!

Für meine Vogeltränke muß ich noch ein schönes Plätzchen suchen, bzw. gucken, wie ich sie auf dem Regal oben befestigen kann.

Und wißt ihr, wer wieder da ist? Guckt:

 Mein Erdbeer-Elfchen!

Es ist doch auch von hinten so süß! Erdbeeren für den kleinen Schatz stehen auch schon parat:

Hihihi, Deko-Erdbeeren!

Und im Wohnzimmer blühen die Pfingstrosen

nicht narren lassen, sie sind nicht echt, sehen aber wunderhübsch aus und verblühen nicht, die echten sollen lieber draußen blühen, da hat man länger was davon.

Keinen Eintrag von Balkonien ohne euren Co-Autor, meine Mimi, büddeschön, Mimi, die Tastatur gehört dir!

 Hi, Folks,

da hat mein Dosenöffner aber sowas von Recht, nix über Balkonien ohne mich! Und nix, aber auch gar nix über die DSGVO, die mein Frauchen und euch alle so nervt, hier wird heute entspannt und genossen!!!

Waren das nicht herrliche Frühlings/Sommertage??? Ich bin nur noch zum Fressen rein, es war sooooo schön, und guckt, was Frauchen wieder hat:

Storm-Zeit, das dicke neue-alte Buch, mußte ich gleich mal gucken!

Eigentlich hatte sich Frauchen den Leseplatz im Liegestuhl schon reserviert, aber natürlich mal wieder nicht die Rechnung mit mir gemacht, hihihi, ich bin passionierter Liegestuhlklauer, vor allem, wenn sie mit Handtüchern reserviert werden, geht ja mal gar nicht!

Ja, sehr gemütlich, also meiner! Meiner, Frauchen!!!!!! Lies es mir von meinem süßen Schnäuzchen ab!

Genau, setz dich doch auf die Bank hinter mir, das hier ist jetzt mir! Hej, ich sagte setz dich auf die Bank, nicht spiel hier schon wieder Mamarazzi und knips mich von hinten, menno!

Ehrlich, keine Ruhe kriegt man hier vor der lästigen Presse! Jaja, nu mach schon weiter, aber stell dann die Bilderkes hier als Galerie rein, sonst scrollen sich unsere Leser ja dumm und dämlich, hihihihi!

So, da habt ihr mich zum gucken! Anklicken, groß sehen können, lach!

Später zog sich dann gestern der Himmel bissel zu,

aber für den Höhepunkt hat das Licht wohl doch noch gereicht über Tag, denn nun kommt er, unsere Lichterkette, sie leuchtet wieder, hat sich aufgeladen, also

tadaaaaaaa!!!

 Naaaa? Isses schön? Schmetterlings-Glühwürmchen, hihihi!

Und mit mir:

Nur noch zu ahnen! Jetzt kommen die Schmetterlinge nochmal in nah

und ich in meinem schicken neuen Erdbeerkleidchen nochmal in groß

 und damit wünschen wir zwei beide hier all unseren lieben Lesern einen wunderschönen Himmelfahrts/Vatertag, auch wenn das Wetter wohl nicht mehr so schön ist wie vorher, allen Vätern hier unter unseren Lesern herzlichen Glückwunsch zum Vatertag, bleibt oder werdet alle gesund und genießt den Feiertag!

Habts fein! Wünschen euch  Mimi und Monika.