Grafschafter Wochenanzeiger – „ich mööch zo Fooß noh Kölle jonn…..“

Heimweh nach Köln

In Köln am Rhing bin ich jebore,
ich han, un dat litt mir im Senn,
ming Muttersproch noch nit verlore,
dat es jet wo ich stolz drop ben.

Wenn ich su an ming Heimat denke
un sinn d’r Dom su vür mer stonn,
mööch ich tireck op Heim ahn schwenke,
ich mööch zo Fooß noh Kölle jonn,
mööch ich tireck op Heim ahn schwenke,
ich mööch zo Fooß noh Kölle jonn.

Un deit d’r Herrjott mich ens rofe,
däm Petrus sagen ich alsdann:
Ich kann et räuhig dir verzälle,
dat Sehnsucht ich noh Kölle han.

Wenn ich su an ming Heimat denke…

Un luuren ich vum Hemmelspözje
dereins he op ming Vatterstadt,
well stell ich noch do bovven sage,
wie jän ich dich, mi Kölle, hatt.

Wenn ich su an ming Heimat denke
un sinn d’r Dom su vür mer stonn,
mööch ich tireck op Heim ahn schwenke,
ich mööch zo Fooß noh Kölle jonn,
mööch ich tireck op Heim ahn schwenke,
ich mööch zo Fooß noh Kölle jonn.

(Text und Musik: Willi Ostermann, 1876 – 1936) 

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, sechs Monate lange hätte das Lied von Willi Ostermann mich hier als Sehnsuchtslied begleiten können, nun hat sich die Sehnsucht endlich erfüllt, eure Frau Chefredakteurin war zum Besuch und zur Wohnungsbesichtigung der neuen Wohnung bei ihren Kindern in Kölle. Und hat sowohl bei der Hin- als auch bei der Rückfahrt so bei sich gedacht, das hätte man durchaus auch wörtlich nehmen können, das Lied, da wäre man vielleicht schneller gewesen 🤣 aber alles der Reihe nach, da kommen wir später noch drauf zurück. 

Mittwoch hab ich dann alle Reisevorbereitungen getroffen, Rucksack gepackt, 

und als ich dabei aus dem Schlafzimmerfenster sah, entdeckte ich das hier:

einen Ballon auf seiner Reise, wie schön! 

Hab ich mich sehr drüber gefreut, ich hab hier schon lange keinen Ballon mehr gesehen. Ein feines Omen! 🎈

Am Abend vor der Fahrt am Donnerstag hat mein Bärenteam noch Regieanweisungen für die zwei Tage „allein zu Haus“ bekommen, 

wie man sieht, sind diese mit Begeisterung zur Kenntnis genommen worden. 🥳🤣

Am Tag der Hinreise, am Donnerstag, an dem eure Nachteule 🦉 zu ungewohnt früher Stunde bereits auf den Beinen war, präsentierte sich ein vorfreudiger Himmel über der Grafschaft

während der beiden Tage war das Wetter aber bissel durchwachsen, am Donnerstagabend hat es sogar wie aus Kübeln geschüttet, aber da saßen wir alle gemütlich drinnen und der rauschende Sommerregen hat eigentlich nur noch die Gemütlichkeit erhöht. Die Temperaturen waren ohnehin angenehm bis warm. 

Und so machte ich mich frohgemut am Donnerstag auf die Reise, die Bahntickets sind bereits am Vortag erstanden worden im nun wieder eröffneten Reisezentrum am Hauptbahnhof, Streckenverlauf und Zug sind nun anders als bei der Fahrt vorher nach Köln-Mülheim, denn nun wohnen die Kinder ja nicht mehr auf der „schäl Sick“. 😉😊 Außerdem führt die Bahn derzeit wieder Gleisbauarbeiten durch, was bedeutete, daß der Zug Umwege nehmen mußte und nicht alle sonst gewohnten Haltestellen auf der Fahrt von Oberhausen nach Köln bedient. Der Zug, der es an diesem Tag und auch zukünftig dann wurde bzw. wird, fährt ohnehin erst ab Duisburg, also ist einmal umsteigen angesagt. Was an sich ja kein Problem ist, aber hier kommen wir nun zum „träveling wis Deutsche Bahn“ 🚂🚃🚃🚃 🚆 😂 was die „Wise Guys“ ja schon so herrlich und treffend besungen haben: 

Schon in Duisburg hatte der Zug Verspätung, und ich weiß nicht mehr, wie oft wir auf freier Strecke gehalten haben, weil Signale auf Halt standen wegen anderer, bevorzugter Züge, die wahrscheinlich noch mehr Verspätungen hatten. Ab Düsseldorf-Hauptbahnhof verließ der Zug dann die gewohnte Strecke für die Umleitung, das bescherte uns dann noch einen gar nicht vorgesehenen längeren Aufenthalt im Solinger Hauptbahnhof. Letztlich kamen wir dann mit 40-minütiger Verspätung endlich in Köln-Ehrenfeld an, wo Björn mich schon erwartet hat. Wie er mir nach unserer freudigen Begrüßung auf dem Bahnsteig mitteilte, hatte man in Köln-Ehrenfeld die voraussichtliche Verspätung des Zuges dann nach etwa 20 Minuten vergeblichen Wartens auch endlich gemeldet! 🤣 Aber das war uns jetzt auch völlig wurscht, ich war endlich da!!! Und kann im übrigen mit großer Freude vermelden, daß die Haltestelle Köln-Ehrenfeld hinter dem Hauptbahnhof Köln liegt, eine Station, was bedeutet, daß ich nun bei künftigen genauso wie bei dieser Fahrt das Vergnügen haben werde, über die berühmte Hohenzollernbrücke in den Kölner Hauptbahnhof einzufahren, mit Blick auf den Dom!  😊❤

Vom Ehrenfelder Bahnhof sind wir dann zur neuen Wohnung der Kinder gelaufen, und ich hab schon ein bissel was von Ehrenfeld zu sehen bekommen, der erste Eindruck ist ein richtig guter, gefällt mir alles sehr. Feine kleine Geschäfte entlang der Straße, und ihre Wohnung liegt wieder, wie auch schon in Köln-Mülheim, in einer ruhigeren Seitenstraße, gesäumt von schönen, alten, hohen Bäumen, auch das gefällt mir richtig gut. 

Auch Björns Schwiegereltern waren am Donnerstag, ebenfalls übrigens zur ersten Wohnungsbesichtigung, eingeladen worden, und ihr könnt euch sicher alle vorstellen, was das für eine stürmische und freudige Begrüßung war von allen Seiten, endlich nach so langer Zeit war die Familie mal wieder beisammen, wir konnten uns alle wieder in die Arme schließen, das Gefühl war unbeschreiblich!

Da steht man vor Vergnügen Kopf!

Dann hat Björn eine Führung durch die neue Wohnung veranstaltet, ich bin so begeistert, die Wohnung ist so wunderschön! Ein Zimmer mehr, das nun Arbeitszimmer für Björn und Gästezimmer ist, in dem ich auf dieser feinen Schlafcouch später dann geschlafen habe:

Das ist es, das Arbeits- und Gästezimmer, hat Björn mir am späteren Abend noch mit der herrlich futuristischen Beleuchtung gezeigt, die er sich zugelegt hat, sieht das nicht super aus?

Die Farben kann man wechseln, ich war so begeistert! 

Ich liebe ja Badezimmer, und das neue von den Kindern finde ich so fein, guckt mal, 

das sind im übrigen alles Bilder von Björn, ich hatte zwar meinen Fotoapparat dabei, aber ich bin nicht doll zum knipsen gekommen vor lauter erzählen und lachen und fröhlich sein und beisammen sein genießen. Da hab ich mir die Erlaubnis zum mopsen hinterher von Björn eingeholt bei den Bildern, die er mir im Laufe der Zeit von der neuen Wohnung geschickt hatte. Das Bad kriegt noch eine feine Duschkabine, derzeit hängt nun bereits ein Duschvorhang. 

Alle Möbel aus der alten Wohnung haben wieder ihren Platz gefunden, lediglich die Küche paßte nicht so, wie sie vorher stand, aber da suchen die Kinder nun noch nach Ideen für eine gute Lösung, auf jeden Fall ist aber alles wieder funktionstüchtig. Wenn man ganztägig berufstätig ist, muß man sich die Zeit gut einteilen bei und nach einem Umzug, so gibt es halt immer noch was zu werkeln, auf jeden Fall können sie sowas von stolz auf die geleistete Arbeit sein, auch die Böden in allen Räumen sind selbst verlegt worden, größtenteils Laminat, sowohl Steffis Eltern als auch ich, wir waren wirklich begeistert und haben die Kinder gelobt und sind richtig stolz auf sie! 

Nach der Wohnungsbesichtigung haben wir es uns im wunderschönen Wohnzimmer gemütlich gemacht und in der neuen Eßecke dort Kaffee getrunken und lecker Kuchen gemümmelt, bei Kerzenschein und so wunderschön gedecktem Tisch, Steffi hatte das so herrlich stimmungsvoll gemacht. Von der Eßecke hab ich ein Bild noch aus den Umzugstagen, da stand alles noch bissel querbeet, aber so habt ihr einen kleinen Einblick, denkt euch die Kisten weg, den Schrank stilvoll eingeräumt, stellt euch eine sehr schöne schwarz-eiserne Gardinenstange über dem Fenster und bodenlange Gardinen an den Seiten sowie eine „beblumte“ Fensterbank und schöne Bilder an der Wand rechts vom Eßtisch vor, dann habt ihr den Ist-Zustand! 😉😊

Es ist herrlich gemütlich, ihr Wohnzimmer, vor allem die schöne neue Sofa-Ecke, 

vor der jetzt ein kleinerer, runder Glastisch steht, auch dies noch ein Bild relativ kurz nach dem Umzug. 

Am Abend haben wir dann lecker in der Eßecke gespeist, Steffi hatte ihre berühmte Lasagne gemacht, die ist so lecker, sie lebt von wechselnden Zutaten, und ist immer wieder ein neuer Genuß! Und bei lecker süffeln und Knabbereien haben wir einen sooooo schönen gemütlichen Abend gehabt, ihr könnt euch sicher alle vorstellen, wie sehr ich das genossen habe, die Kinder, das Beisammensein, das klönen, lachen, erzählen, die Gemeinschaft, das wieder einmal so richtig Mensch sein dürfen, und der draußen rauschende Sommerregen erhöhte noch die Wonne dieser Stunden. 🍀🍾🥂🍿🍷🍺🍽🌧

Nachdem Steffis Eltern dann später wieder nach Hause gefahren sind, haben wir es uns noch in trauter Runde gemütlich gemacht bis in die Nacht, aber irgendwann waren wir dann alle müde und haben uns in die Schlafgemächer zurückgezogen! 🛏🧸🌙⭐🥱😴

Zum Frühstück am nächsten Morgen hat Björn lecker Brötchen geholt, und wir sind genüßlich in den Tag gestartet. Und ich hab dann doch noch was fotografiert, nämlich das feine Balkonien von den Kindern mit Aussicht auf den Garten und Nachbarschaft, wo es viele Vögel, Eichhörnchen und Fledermäuse gibt! 🐦🐿🦇

Und Steffi hat ein ganz kleines Mini-Röschen auf Balkonien, das fand ich so schön, guckt mal:

Für die Rückfahrt haben mich beide zum Bahnhof begleitet, und trotz der randvoll schönen Tage war es halt doch wieder schwer, Abschied zu nehmen, aber ich hoffe natürlich inständigst, daß das nächste Wiedersehen nicht wieder so lange dauert. Bei der Rückfahrt war der Zug tatsächlich pünktlich, die Abfahrt hat sich aber dann doch wieder verzögert und die nächste Verspätung war drin, hielt sich aber auf der weiteren Strecke mit ähnlichem Inhalt wie bei der Hinfahrt doch mehr in Grenzen. Beim umsteigen in Duisburg nach Oberhausen zeigte die Bahn dann aber nochmal ihre „Fähigkeiten“, ausgeschildert war der Zug für Gleis 11, an Gleis 11 stand dann, heute fährt er von Gleis 10, dort angekommen, nach einigen Minuten: Nun doch von Gleis 13! Dabei blieb es dann auch und auf dem Stück von Duisburg nach Oberhausen hat er sich dann auch nicht verfahren! 🚂😂🤣😂

Mein Bärenteam hat mich dann zuhause wieder freudig und lautstark begrüßt, das war ein Jubel, Frau Chefredakteurin ist wieder da. Sie haben es sich offensichtlich aber prima gemütlich gemacht so ohne mich, und es gab weder Schäden noch sonstige Unbilden zu beklagen hier! So lob ich mir das! 

Nun hab ich am Samstag erstmal alles an schönen Eindrücken verarbeitet und sacken lassen und mich sehr auf die heutige Sonntagsausgabe mit meinem Bericht gefreut, auch der heutige Sonntag wird noch mit träumen von der Reise verbracht und dann hat uns alle am Montag der Alltag wieder. Mit den schönen Erinnerungen wird es endlich mal wieder leichter werden, in die neue Woche zu starten. 

Wir haben neben dem Gedicht mit einem Lied angefangen, so wollen wir unsere Sonntagsausgabe auch beenden, natürlich wieder mit einem Lied von Reinhard Mey, paßt so schön zum Eintrag, heißt „In meiner Stadt“ und beinhaltet die Zeilen: „In meiner Stadt wohnt der Gerechte und der Gemeine Tür an Tür, da wohnt das Gute und das Schlechte in schönem Einklang, scheint es mir. In Freuden und Kalamitätchen so wie in jeder anderen Stadt. Nur wohnt in meiner Stadt mein Mädchen und dafür lieb ich meine Stadt!“ Das kann ich schön abwandeln, denn in „meiner“ Stadt wohnen meine Kinder und dafür lieb ich „meine“ Stadt, Köln! 

Nun wünschen wir euch allen einen wunderschönen Sonntag, und einen guten Start in die neue Woche wieder, bleibt oder werdet alle gesund, paßt auf euch auf und haltet euch ans kölsche Grundgesetz! Mit allen Artikeln! Das wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habts fein!  

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Sonderausgabe! 🌧🌦🌤🌞🚂

Was ist das Glück?

Was ist das Glück? –
Nach jahrelangem Ringen,
nach schwerem Lauf ein kümmerlich Gelingen,
auf greise Locken ein vergoldend Licht,
ein spätes Ruhen mit gelähmten Schwingen –?
Das ist es nicht!

Das ist das Glück:
Kein Werben, kein Verdienen!
Im tiefsten Traum, da ist es dir erschienen,
und morgens, wenn du glühend aufgewacht,
da steht’s an deinem Bett mit Gönnermienen
und lacht, und lacht!

(Bernhard Endrulat, 1828 – 1886, deutscher Schriftsteller und Staatsarchivar in Posen)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, wie haben mein Redaktionsteam und ich, die Frau Chefredakteurin, diesem Eintrag entgegengefiebert, und wir glauben, nach Girlande und Gedicht ist euch allen schon längst klar, um was es bei diesem Eintrag geht! 😊🍀❤ 

Das Glück ist da, nach dunklen Regenwolken leuchtet die Sonne, gestern erhielt die Frau Chefredakteurin so einen herrlichen Anruf von ihren Kindern, die derzeit Urlaub haben, mit einer Einladung zur Wohnungsbesichtigung im neuen Domizil in Köln-Ehrenfeld! 🤗 Nach 6 Monaten, die wir uns nicht mehr gesehen haben, ist es nun endlich mal wieder soweit: 

Frau Chefredakteurin fährt am Donnerstag nach Kölle, 🚂 am Freitag irgendwann trudel ich dann wieder zuhause ein! Ich glaub, meine unsägliche Freude muß ich euch nicht schildern, ihr werdet sie alle mitempfinden können! An dieser Stelle nochmals einen ganz herzlichen, lieben Dank für all eure lieben und mitfühlenden Kommentare im letzten, noch so schwermütigen Eintrag. Nun scheint die Sonne wieder! 🌞 Und ich bin dankbar! 🙏

So hat mich mein Glücksstern 

wieder beschienen, ich freu mich so, meine Wünsch-dir-was-Sternschnuppe

hat mir meinen sehnlichsten Wunsch erfüllt! 

Ich bin so neugierig auf die neue Wohnung, bis jetzt hab ich ja nur Bilder gesehen. Meine Mimi in heaven, die ja früher dann immer hier „Mimi allein zu Haus“ war, wird sicher gut auf meine Bärenbande aufpassen, wenn ich am Donnerstag voller Freude losfahren werde. Natürlich ist auch für die Bärchen gut gesorgt wie weiland für Mimi, wenn ich unterwegs war, der Kühlschrank ist voll und die Fernbedienung für den Fernseher ist freigegeben! 😂

Hach, ihr Lieben alle, mir ist nach Sonnenblumen, da hab ich mal wieder im Archiv gekramt, guckt mal, sogar ein Glücksschweinchen in Sonnenblumen gibt es da

ist das nicht niedlich? 

Die goldene Farbe paßt zu meiner Stimmung! 

Ein Korb voll Sonne und Glück! 🌻🌻🌻🌻🌻🌻🌻🌻🌻🌻🌻🌻

Am heutigen Mittwoch werde ich alle Fahrtvorbereitungen treffen, der Rucksack steht parat, der hat mich schon ganz vorwurfsvoll angeguckt, warum er wohl so lange unbeachtet in der Ecke stehen mußte, der Ärmste!  

Und damit wünschen wir, mein Redaktionsteam und ich, euch einen ganz feinen WTT heute und einen ebensolchen Donnerstag und Freitag, paßt alle gut auf euch auf, bleibt oder werdet gesund, genießt den Sommer, macht es wie die Sonnenblume, die ihr Gesicht immer in die Sonne hält, damit die Schatten hinter sie fallen, ich bin sehr froh und dankbar für die wieder wärmenden Strahlen der Sonne, innerliches auftauen nach Eiszeiten! 

Habts fein, wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

 

Grafschafter Wochenanzeiger – PBN!!!

Gebe den Menschen mehr, als sie erwarten, und tue es gern – Lerne Dein Lieblingsgedicht auswendig – Glaube nicht allem, was Du hörst, gebe alles weg, was Du hast, und schlafe soviel, wie Du willst – Wenn Du ich liebe dich sagst, sei ehrlich – Wenn Du zu jemand es tut mir leid sagst, schaue ihr / ihm in die Augen – Bleibe mindestens sechs Monate verlobt, bevor Du heiratest – Glaube an die Liebe auf den ersten Blick – Lache nicht über anderer Leute Träume – Liebe tief und leidenschaftlich. Du kannst Dich dadurch zwar verletzen, aber es ist der einzige Weg, das Leben vollkommen zu leben – Kämpfe bei Auseinandersetzungen mit fairen Mitteln. Mach keinen Gebrauch von Schimpfwörtern – Beurteile einen Menschen nicht nach seinen Verwandten – Sprich langsam, aber denke schnell – Wenn Dir eine Frage gestellt wird, der Du nicht antworten möchtest, lächele und frage: Warum fragst du? – Bedenke, daß große Liebschaften und große Errungenschaften mit Risiken einhergehen – Rufe Deine Mutter an – Sage Gesundheit, wenn jemand niest – Wenn Du verlierst, behalte die Lektion – Lasse nicht zu, daß ein kleines Mißverständnis eine große Freundschaft zerstört – Wenn es Dir bewußt wird, ein Fehler begangen zu haben, so unternehme etwas dagegen – Lächele, wenn Du am Telefon sprichst. Die Person, mit der Du sprichst, wird es an Deiner Stimme hören – Heirate eine Frau/einen Mann, mit der/dem Du Dich gerne unterhältst. Wenn ihr alt werdet, wird sich diese Fähigkeit genauso wie alle anderen auch auszahlen – Verbringe mehr Zeit allein – Öffne Dich für Neues, aber gebe Deine eigenen Werte nicht auf – Bedenke: die Stille ist manchmal die beste Antwort – Lese mehr Bücher und schaue weniger fern – Lebe ein gutes und ehrenvolles Leben. Wenn Du dann alt bist, kannst Du zurückblicken und Dein Leben noch einmal genießen – Habe Vertrauen in Gott, aber schließe Dein Auto ab – Es ist sehr wichtig, eine liebevolle Atmosphäre Zuhause zu haben. Tue Dein bestes, um ruhiges und harmonisches Zuhause zu schaffen – Bedenke bei Auseinandersetzungen mit geliebten Menschen lediglich die aktuelle Situation. Sprich nicht von der Vergangenheit – Vergesse nicht, zwischen den Zeilen zu lesen – Teile Dein Wissen, denn so kannst Du Unsterblichkeit erlangen – Sei sorgsam mit unserem Planeten – Bete, denn das Gebet hat eine unermeßliche Macht – Unterbreche niemanden, der Dich gerade lobt – Kümmere Dich um Dein eigenes Leben – Traue keiner Frau/keinem Mann, die/der beim Küssen nicht die Augen schließt – Wenn Du viel Geld verdienst, benutze es, um anderen zu Deinen Lebzeiten zu helfen, denn dies ist die höchste Befriedigung, die das Geld bringen kann – Bedenke, daß etwas nicht zu erreichen was man sich wünscht, einen Glücksfall bedeuten kann – Lerne alle Regeln und breche ein paar – Denke daran, daß die beste Beziehung diejenige ist, in der die Partner sich gegenseitig mehr lieben als brauchen – Schätze Deinen Erfolg nach allem, worauf Du verzichten mußtest, um etwas zu erreichen – Bedenke, daß Dein Charakter Dein Schicksal ist – Genieße die Liebe und die Kochkunst mit aller Hingabe.

(Glückstantra aus Nepal zum Thema: Instruktionen für das Leben, Verfasser unbekannt)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger: Ich seh sie, ich seh sie, lach! ??????? All die Fragezeichen in euren Augen! PBN??? Wat datt denn???

Tja, Zeitungen haben so ihren eigenen Code und das heißt:

„Positive-Break(ing)- News“ !

Denn es jährt sich wieder einmal etwas, dieser hübsche Kerl mit Namen Snobby und seines Zeichens ein Pudel, wird heute 60 Jahre alt, und  diese junge Dame auf diesem Foto genau 2 zarte Lenze alt, wird heute um 8 Jahre älter als Snobby, der Pudel!

Wie doch die Jahre enteilen! Das sind aber nun beileibe nicht die einzigen „Positive-Break(ing)-News“, lach, denn zu meiner größten Freude bin ich zu diesem Anlaß bei meinen Kindern in Kölle eingeladen worden! Am frühen Samstagmorgen fährt er wieder, der Zug, mit mir an Bord!

Ich freu mich wie Bolle! Abstand vom Alltag, mal wieder raus aus dem Eulennest, und eine herrlich-schöne Zeit mit meinen Kindern verbringen, jubel!!!

Wir wollen am Samstag in den Kölner Zoo, Zeitfenster ist gebucht, nochmehr Jubel, lach,

Und am Abend gehen wir schick essen, auch da ist schon alles coronagerecht gebucht! Dann darf man das auch mal wieder! Dritter Jubel!

Ich hab mir schon was schickes zum anziehen für abends eingepackt, und gleich auch noch eine neue Maske genäht, bzw. zwei, eine für den Alltag und eine für „schick“, lach!

Und da ich einmal beim nähen war, ist nun auch endlich die Fledermaus gänzlich fertig, die mit Lavendelblüten gefüllt mein Schwiegertöchterlein für ihren Kleiderschrank bekommen sollte, Mottenkiller für Gothic-Fans!

Schick, was?

Meine bärigen Redaktionsmitglieder Ruddi, Bruno, Hamish, Otto und Luzia haben wohl schon Weisungen von Mimi in heaven bekommen, sie haben in den letzten Tagen so verdächtig zusammen getuschelt, und wenn ich rein kam, war es mucksmäuschenstill, ich bin mal gespannt, was alle ausgeheckt haben, wir werden dann in den Redaktionsräumen am Montag richtig schön und gemütlich noch nachfeiern!

Ich hab noch bissel was romantisch-schönes für euch, in den Abenden stand der Sichelmond so schön am Himmel, guckt mal:

Und damit wünschen wir all unseren Lesern ein wunderschönes Wochenende, paßt alle gut auf euch auf, bleibt oder werdet gesund und wir freuen uns aufs Wiederlesen!

Euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven und den Freelancern Otto und Luzia

Habts fein!

Grafschafter Wochenanzeiger – Ein Muttertier feiert Vatertag

Vater werden ist nicht schwer,
Vater sein dagegen sehr.

Ersteres wird gern geübt,
weil es allgemein beliebt.
Selbst der Lasterhafte zeigt,
daß er gar nicht abgeneigt;
nur will er mit seinen Sünden
keinen guten Zweck verbinden,
sondern, wenn die Kosten kommen,
fühlet er sich angstbeklommen.
Dieserhalb besonders scheut
er die fromme Geistlichkeit,
denn ihm sagt ein stilles Grauen:
Das sind Leute, welche trauen. –
So ein böser Mensch verbleibt
lieber gänzlich unbeweibt. –
Ohne einen hochgeschätzten
tugendsamen Vorgesetzten
irrt er in der Welt umher,
hat kein reines Hemde mehr,
wird am Ende krumm und faltig,
grimmig, greulich, ungestaltig,
bis ihn dann bei Nacht und Tag
gar kein Mädchen leiden mag.
Onkel heißt er günst’gen Falles,
aber dieses ist auch alles. –

Oh, wie anders ist der Gute!
Er erlegt mit frischem Mute
die gesetzlichen Gebühren,
läßt sich redlich kopulieren,
tut im stillen hocherfreut
das, was seine Schuldigkeit,
steht dann eines Morgens da
als ein Vater und Papa
und ist froh aus Herzensgrund,
daß er dies so gut gekunnt.

(Wilhelm Busch)

Hallo, ihr lieben Leser vom Grafschafter Wochenanzeiger, ich seh schon, ihr habt mal wieder Fragezeichen in euren Augen „Ein Muttertier feiert Vatertag“? wie ist denn das gemeint?

Ich war ein wenig in Verlegenheit gestern gemeinsam mit meinem Redaktionsteam, was wir denn zum heutigen Vatertag einstellen könnten, den wir hier ja auch schon so oft gefeiert haben, und eigentlich wollte ich euch doch auch noch ausführlich von meinem Wochenende bei den Kindern berichten, und da haben wir beschlossen, wir machen halt aus der Not eine Tugend, es gab dann auch noch so ein feines Mitbringsel von der Frau Chefredakteurin vom einkaufen, das sich ganz prima für den Vatertag eignet, somit gibt es jetzt Gedicht und dies für alle Väter, wobei natürlich genau wie bei den Müttern auch die Väter unserer Haustiere oder anderem Getier in der freien Natur oder in Zoos, um die sich eben auch von den Männern gekümmert wird!

Und das ist das feine Mitbringsel, lach!

Ein Rosmarin! Mit der Aufschrift „Macht Gin“! Hihihihi, nochmal Fragezeichen in euren Augen, macht richtig Spaß hier heute!

Ja, ihr lieben Väter/Männer, Gin dürfte euch bekannt sein, einen aufs väterliche Wohl trinken an diesem Tag hat Tradition, und so war an diesem hübschen Rosmarintopf ein Schild eingesteckt

mit diesem feinen Rezept innen! Und das schenke ich euch nun allen zum Vatertag, ich hab keine Ahnung, wie das schmeckt, weil ich es noch nicht ausprobiert habe, aber ich werde, versprochen! Und ich bin gespannt, ob ich von euch Rückmeldungen kriege!

Und damit wünsche ich allen Vätern (und denen s.o.!) einen wunderschönen, entspannten und gemütlichen Vatertag! In diesen immer noch so unsäglichen Coronazeiten fällt so vieles flach, auch die traditionsgemäßen Bollerwagen-Ausflüge werden wohl, wenn überhaupt, dann nur unter strengen Auflagen stattfinden können, da kann ich mir gut vorstellen, daß meine Leser hier den Tag lieber, wie vielleicht auch ohne Corona in den Vorjahren schon, mit ihren Lieben verbringen! Gerade in diesen Zeiten wird so deutlich, daß Familie und Freundschaft durch nichts zu ersetzen und das Wichtigste im Leben sind!

Habts fein!

Und nun mach ich mal in eigener Sache weiter, denn so, wie die Väter heute ihren Vatertag feiern, hab ich am Wochenende bei den Kindern auch meinen Muttertag nachträglich gefeiert, denn dieses Jahr wäre ich halt wieder „dran“ gewesen. Könnt ihr euch sicher denken, daß die Freude beim Besuch der Kinder doppelt groß war!

Will das Glück nach seinem Sinn
dir was Gutes schenken,
sage Dank und nimm es hin
ohne viel Bedenken.

(Wilhelm Busch)

Und so machte ich mich am Samstag auf den Weg nach Kölle, Schutzmaske im Gepäck, denn in Bus und Bahn ist sie Pflicht! In Zeiten von Corona war auch leider das Reisezentrum an unserem Hauptbahnhof geschlossen, also mußte ich zum ersten Mal ein Ticket für die Fahrt am Automaten ziehen, hat aber prima geklappt. Es war nicht voll in der Bahn, da war dann Abstand halten zum Glück auch kein Problem. Die Sonne lachte vom Himmel und sie lachte auch in Köln, als ich ankam.

Unsere gemeinsame Freude beim endlich wiedersehen und begrüßen könnt ihr euch sicher alle lebhaft vorstellen, ich zeig euch mal ein Bild vom glücksstrahlenden Muttertier, hat Björn auf ihrem Balkonien von mir gemacht!

Angekommen!!!

Die Kinder haben, wie so viele andere Menschen auch, die Zeit des nicht raus gehen können zum aufhübschen ihrer Wohnung und ihres Balkoniens genutzt, letzteres hat jetzt statt eines Sonnenschirms eine feine Markise

die man der Sonneneinstrahlung anpassen kann.

Feine Blümchen blühen in den Kästen

Eine Wand im Wohnzimmer bekam eine wunderschöne neue Tapete

ein ganz edles Muster, mit einem weißen Rahmen drum, die übrigen Wände sind auch weiß, ein neuer Computerschrank im Colonialstil ist eingezogen, ich bin ganz begeistert und hab alles gebührend bewundert. Wir haben es uns dann so richtig gemütlich gemacht, wir hatten so viel zu erzählen. Unser aller Co-Autor, unsere rasende Reporterin, meine Mimi in heaven, ihr werden dort oben auf ihrem Stern die Öhrchen geklingelt haben, denn wir haben auch von ihr viel gesprochen und erzählt.

Am Abend haben wir dann sooooo lecker gegrillt, Würstchen, Grillkäse, Knoblauch- und Kräuterbaguette, Nudelsalat, herrlich! Und haben auf unser Wiedersehen angestoßen, mit einem so wunderbar süffigen Rotwein und Björn mit einem schottischen Whisky!

Und die Sterne über Köln aus dem letzten Eintrag, die hab ich auch gesehen,

und da ist mir noch so ein feines Lied eingefallen, das ich so mag:

der Text steht drunter bei „mehr ansehen“!

Dann muß ich euch noch was zeigen, der Freund und dazumalen Trauzeuge von den Kindern hat einen feinen, kleinen Laden für Gothic-Fans, und zur Corona-Krise hat er ein T-Shirts mit einer super Aufschrift rausgebracht, guckt mal:

Klasse, oder?

Ich hab herrlich geschlafen bei meinen Lieblingsmenschen, und war am anderen Morgen erstaunlich früh wach, lach, ich wollte doch noch was vom Tag mit den Kindern haben. Das Wetter war wieder so schön, Björn schlief noch, da haben Steffi und ich beschlossen, wir drehen eine Runde durch ihren herrlichen Park

und auf dem Rückweg gehen wir frische Brötchen holen! Gesagt, getan, es war so ein herrlich stiller, friedlicher Morgen, kaum Leute unterwegs und die, welche allein oder mit Hund und/oder Kind ihre Runden drehten, waren alle sehr diszipliniert und freundlich gestimmt. Auch in der Schlange vor dem Bäckerladen ging es weitgehend friedlich und diszipliniert zu, und so zogen wir beglückt mit unseren Brötchentüten nach Hause, die unterwegs schon so herrlich dufteten, hihihihi! Das gemeinsame Frühstück war so gemütlich und schön und richtig opulent! Ich liebe Frühstücken, wenn ich es nicht alleine tun muß, hier zu Hause bei mir fällt es deshalb bis auf den Kaffee aus!

Wir haben uns dann noch einen wunderschönen gemeinsamen Tag gemacht mit erzählen und lachen und freuen am Zusammensein!!! Das Abschied nehmen fiel dann doch wieder schwer, die Zugfahrt verlief reibungslos, ich hatte Zeit, meinen Gedanken an die schönen Tage nachzuhängen.

Die Ankunft hier in den Redaktionsräumen fiel dann erwartungsgemäß auch traurig aus, weil es das erste Mal war, daß ich heimkam, ohne von meiner begeisterten Mimi begrüßt zu werden, die, obwohl sie das ja immer nicht zeigen wollte, sich so gefreut hat wenn ich wieder da war. Mein übriges Redaktionsteam und auch ihr, meine lieben Leser, habt euch ja alle ins Zeug gelegt, um mir das erste Mal heimkommen ohne Mimi nicht so traurig werden zu lassen, dafür danke ich euch sehr!

Zum wieder ankommen hier in unserer Redaktion und eben auch langsam wieder im Alltag, hab ich mal wieder Balkonien-Bilder gemacht, die ich euch jetzt zum Abschluß dieses Eintrags noch zeigen möchte, sonst wird das hier auch zu „schreiblastig“, lach!

Den Gin-Rosmarin habt ihr ja schon gesehen, neuer Bewohner auf Balkonien, und da wir schon mal bei Allohol sind, hihihihi, Himbeere und Johannisbeere sprießen, da könnte man, wenn es genug würde, auch Aufgesetzten von machen, lach!

Die Glockenblümchen fangen wieder an zu blühen

und auch mein Thymian blüht

der Salbei aus einem gekauften kleinen Kräutertöpfchen ist herrlich angegangen

nochmal Glockenblümchen

ganz voller Knospen wieder, das wird die dicke Hummel freuen, wenn die alle wieder blühen!

Oregano, ehemals von Steffis Balkonien gemopst, auch er sprießt, und unser Halloween-Kürbis-Leuchtekopf ist einfach draußen geblieben, er leuchtet so fein!

Für Spargelliebhaber wie mich: Estragon! Für Sauce bernaise!

Ihr erinnert euch alle noch an das Samentütchen von Brigitte/Plauen mit den Sonnenblumen, die ich in Mimis Brotkasten aussäen wollte? Guckt:

Sie sprießen!!! Ich freu mich schon sehr drauf und bin gespannt, durch das Katzennetz davor hätten sie auch einen feinen Halt dann, wenn sie blühen!

Neues Saat- und Pflanzgut, extra für mein Bienenhotel mit meinen Wildbienen, eigentlich bissel spät schon, aber ich guck mal, wie es noch wird.

Im Topf mit meiner Avocadopflanze sprießen die Samen der Ringelblume, auch da bin ich gespannt.

Ja, und das war es nun erst einmal von Balkonien

und auch mit diesem Eintrag, wir hoffen, es hat euch allen wieder gefallen und wünschen euch einen wunderschönen, sonnigen Feiertag Christi Himmelfahrt/Vatertag!

Paßt alle gut auf euch auf und bleibt gesund! Das wünscht euch euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit den beiden Freelancern Otto und Lucia und Mimi in heaven!

Habts fein und bleibt gesund!

Grafschafter Wochenanzeiger – Was lange währt oder „Die Sterne bringen Glück“

„Die Leute haben Sterne, aber es sind nicht die gleichen. Für die einen, die reisen, sind die Sterne Führer. Für andere sind sie nichts als kleine Lichter. Für wieder andere, die Gelehrten, sind sie Probleme. Für meinen Geschäftsmann waren sie Gold. Aber alle diese Sterne schweigen. Du, du wirst Sterne haben, wie sie niemand hat…“

„Was willst du sagen?“

„Wenn du bei Nacht den Himmel anschaust, wird es dir sein, als lachten alle Sterne, weil ich auf einem von ihnen wohne, weil ich auf einem von ihnen lache. Du allein wirst Sterne haben, die lachen können!“

Und er lachte wieder.

„Und wenn du dich getröstet hast (man tröstet sich immer), wirst du froh sein, mich gekannt zu haben. Du wirst immer mein Freund sein. Du wirst Lust haben, mit mir zu lachen. Und du wirst manchmal dein Fenster öffnen, gerade so, zum Vergnügen… Und deine Freunde werden sehr erstaunt sein, wenn sie sehen, daß du den Himmel anblickst und lachst. Dann wirst du ihnen sagen: ‚Ja, die Sterne, die bringen mich immer zum Lachen!‘ Und sie werden dich für verrückt halten. Ich werde dir einen hübschen Streich gespielt haben…“

(Aus: Der kleine Prinz, Antoine de Saint-Exupéry)

Liebe Leser vom Grafschafter Wochenanzeiger, am letzten Mittwoch waren es nun schon fünf Wochen, seit unser aller Co-Autor, unsere rasende Reporterin, meine Mimi, zu den Sternen gereist ist. In der Nacht war ein besonderer Vollmond, ab und zu zogen Wolken über ihn, und als ich von Balkonien aus so zu ihm hoch schaute, da glaubte ich in einer dieser Wolken meine Mimi zu erkennen, ich hab mir sofort meine Kamera geholt, um das festzuhalten, und nun schaut doch alle mal

sieht das nicht wirklich so aus? Ich hab es mal gekennzeichnet

und den Ausschnitt etwas vergrößert

ganz links ihr Köpfchen, unten die vier Pfötchen und rechts oben im hellen Teil ihr eingekringeltes Schwänzchen. Vielleicht war da auch ein wenig der Wunsch Vater des Gedankens oder der Phantasie, aber ich war in dem Moment richtig glücklich, meine Mimi war angekommen.

Sie fehlt uns immer noch so sehr, aber sie hat uns durch Kristina und Rani einen kleinen Bärenschutzengel geschickt, Engelbaert, da haben wir uns so drüber gefreut, guckt mal:

der paßt nun auf uns auf und sitzt stellvertretend für unsere geliebte rasende Reporterin nun hier am PC. Schutzengel sind hier ja sowieso sehr beliebt, ich hab einen von Brigitte/Plauen an meiner Kartenleine hängen

und Mimi hatte in ihren letzten Tagen ganz in der Nähe von ihrem Sofakissen auch einen, den uns ebenfalls mal Brigitte/Plauen geschickt hat

Und nun hat unser Grafschafter Wochenanzeiger für alle Redaktionsmitglieder einen Bären-Schutzengel!

Mimi mochte es ja gar nicht, wenn ihr Frauchen traurig war, dann hat sie alle Register gezogen, um mich aufzumuntern und zum Lachen zu bringen. Neben der Trauer um meine Maus waren es eben in der letzten Zeit halt auch traurige Tage, weil ich außer virtuell eben auch keinen persönlichen Kontakt zu meinen Kindern haben konnte, und das war Mimi nun wohl leid und so schickte sie mir kurzerhand mal einen Glücksstern runter zu mir

die feine Karte hab ich mal von Britta-Gudrun zu Weihnachten und zum Neuen Jahr bekommen, das paßte nun so schön!

Und was es nun mit diesem Glücksstern auf sich hat, wollt ihr wissen??? Jaaaaa, es ist endlich, endlich so weit, ich fahre am Wochenende zu meinen Kindern nach Köln, es ist ja wieder erlaubt mit einem anderen Haushalt, wir haben noch ein wenig zugewartet, aber jetzt machen wir Nägel mit Köppen! Am Samstag fahr ich los, am Sonntag wieder zurück! Wie sehr ich mich freue, brauch ich euch sicher nicht zu sagen, das könnt ihr bestimmt alle mit- und nachempfinden!

Ich hab lauter Glückssterne in der Hand!

Und dann kann ich, wenn das Wetter mitspielt, vielleicht auch die Sterne am Himmel von Kölle über dem Haus der Kinder von ihrem Balkonien sehen, so wie Björn sie hier fotografiert hat, man höre und staune, mit einer neuen Handy-Kamera, die eine extrem lange Belichtungszeit dafür hat, er war so begeistert davon, das ist echt mitten in der Nacht aufgenommen worden und ich darf es mit euch teilen hier:

Ist das nicht wunderschön? Das ist übrigens ihre Aussicht vom Küchenbalkon!

Ja, ihr Lieben alle, und damit wünscht euch nun der Grafschafter Wochenanzeiger sowohl einen feinen Freitag heute als auch ein ganz wunderschönes Wochenende! Paßt bitte alle gut auf euch auf und bleibt alle gesund, und wir wünschen auch allen unseren Lesern Glückssterne!!!

Habt es so fein, wie es in diesen Zeiten möglich ist! Das wünscht euch allen euer Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven und Otto und Luzia!

 

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Rusemondach – Wir gehen ins Theater!

 ______________________________________________________________________________________________                                              Die Heinzelmännchen                                                             

Wie war zu Köln es doch vordem
mit Heinzelmännchen so bequem!
Denn, war man faul, … man legte sich
hin auf die Bank und pflegte sich:
Da kamen bei Nacht,
ehe man’s gedacht,
die Männlein und schwärmten
und klappten und lärmten
und rupften
und zupften
und hüpften und trabten
und putzten und schabten …
und eh ein Faulpelz noch erwacht …
war all sein Tagewerk … bereits gemacht!

Die Zimmerleute streckten sich
hin auf die Spän‘ und reckten sich.
Indessen kam die Geisterschar
und sah, was da zu zimmern war.
Nahm Meißel und Beil
und die Säg‘ in Eil;
und sägten und stachen
und hieben und brachen,
berappten
und kappten,
visierten wie Falken
und setzten die Balken …
eh sich’s der Zimmermann versah …
klapp, stand das ganze Haus … schon fertig da!

Beim Bäckermeister war nicht Not,
die Heinzelmännchen backten Brot.
Die faulen Burschen legten sich,
die Heinzelmännchen regten sich –
und ächzten daher
mit den Säcken schwer!
Und kneteten tüchtig
und wogen es richtig
und hoben
und schoben
und fegten und backten
und klopften und hackten.
Die Burschen schnarchten noch im Chor:
Da rückte schon das Brot, … das neue, vor!

Beim Fleischer ging es just so zu:
Gesell‘ und Bursche lag in Ruh.
Indessen kamen die Männlein her
und hackten das Schwein die Kreuz und Quer.
Das ging so geschwind
wie die Mühl‘ im Wind!
Die klappten mit Beilen,
die schnitzten an Speilen,
die spülten,
die wühlten
und mengten und mischten
und stopften und wischten.
Tat der Gesell die Augen auf …
wapp! hing die Wurst da schon im Ausverkauf!

Beim Schenken war es so: Es trank
der Küfer, bis er niedersank,
am hohlen Fasse schlief er ein,
die Männlein sorgten um den Wein
und schwefelten fein
alle Fässer ein
und rollten und hoben
mit Winden und Kloben
und schwenkten
und senkten
und gossen und panschten
und mengten und manschten.
Und eh der Küfer noch erwacht,
war schon der Wein geschönt und fein gemacht!

Einst hatt‘ ein Schneider große Pein:
Der Staatsrock sollte fertig sein;
warf hin das Zeug und legte sich
hin auf das Ohr und pflegte sich.
Da schlüpften sie frisch
in den Schneidertisch
und schnitten und rückten
und nähten und stickten
und faßten
und paßten
und strichen und guckten
und zupften und ruckten, –
und eh mein Schneiderlein erwacht:
War Bürgermeisters Rock … bereits gemacht!

Neugierig war des Schneiders Weib
und macht sich diesen Zeitvertreib:
Streut Erbsen hin die andre Nacht.
Die Heinzelmännchen kommen sacht;
eins fährt nun aus,
schlägt hin im Haus,
die gleiten von Stufen
und plumpen in Kufen,
die fallen
mit Schallen,
die lärmen und schreien
und vermaledeien!
Sie springt hinunter auf den Schall
mit Licht: Husch husch husch husch! –
Verschwinden all!

O weh! Nun sind sie alle fort
und keines ist mehr hier am Ort!
Man kann nicht mehr wie sonsten ruhn,
man muß nun alles selber tun!
Ein jeder muß fein
selbst fleißig sein
und kratzen und schaben
und rennen und traben
und schniegeln
und biegeln
und klopfen und hacken
Und kochen und backen.
Ach, daß es noch wie damals wär‘!
Doch kommt die schöne Zeit nicht wieder her!

(Text: August Kopisch, Bilder von Oskar Herrfurth, Postkartenserie)

Hallo, ihr lieben Leser vom Grafschafter Wochenanzeiger: Da isser, der Rosemundach, das Hochfest des Kölner Karnevals!

In unserer wochenendlichen Redaktionssitzung gab es aber erst einmal grübelnde und ratlose Gesichter, den Rosenmontag gab es ja hier im Blögchen schon etliche Male, was also sollte die Redaktion da noch neues bringen beim ersten Rosenmontag im Grafschafter Wochenanzeiger??? Mimi blätterte derweil in unserem Karnevals-Archiv und da fiel ihr Blick auf das Jahr 2016: „Guck mal, Frau Chefredakteurin, da hatten wir doch mal so einen kleinen Narren in unserem Eintrag, könnten wir da nicht nochmal was mit machen?“ „Mööönsch, Mimi, gute Idee, denn weißt du, zu dem kleinen Narren gehört ja noch eine ganze Spielschar, die hol ich jetzt mal raus und dann fotografieren wir die mal, und dann mal gucken, was wir da für einen Eintrag mit klöppeln können!“ Gesagt, getan: Die Redaktionsmitglieder waren begeistert, aber guckt einfach erst einmal selbst:

An den kleinen Narren, zweiter von links, da könnt ihr euch sicher alle erinnern, den Pumuckl hatten wir auch schon mal in einem Eintrag, aber die restlichen Protagonisten sind euch noch allesamt unbekannt! Der kleine Narr, König, Großmutter und das vorne liegende Krokodil sind Original Dresdner Handpuppen, in Björns Kindertagen erworben. Und die beiden Handpuppen rechts außen sind von mir selbst gemacht, ein Räuber und ein Zauberer, da haben wir immer Kasperletheater mit gespielt! Zum Krokodil gibt es eine süße kleine Geschichte vom damals erst dreijährigen Björn: Das Krokodil wird ja in jedem Kasperletheater immer als gefährliches Tier verprügelt, als seine kleinen Freunde, die hier mitgespielt haben, das dann mit seinem auch machten, hat er ihnen das Krokodil von der Hand gerissen und in seine Arme genommen und getröstet und empört erklärt, sein Krokodil wäre ganz lieb und friedlich und dürfe nicht verprügelt werden!

Gucken wir nun mal die Puppen im Detail:

Der Pumuckl, selbst gestrickt! Björn liebte Pumuckl!!!

Den Narren kennt ihr ja schon und hier schleicht sich schon der König ins Bild eine weitere der Dresdner Handpuppen, ebenso wie die Großmutter. Jetzt kommen wir zu meinen selbst genähten:

Der Räuber, da war Björn immer so begeistert von dem Räuberhut! Aber seine Lieblingspuppe war der Zauberer guckt mal genau hin, er hat in seiner rechten Hand sogar einen Zauberstab! Nochmal die ganze Truppe bissel aufgehellt

und eine kleine Porträt-Galerie:

Zeigt her eure Füße, hihihihi!

Ja, und da standen wir nun mit unserer Puppentheater-Galerie und wußten doch wieder nicht so recht weiter, aber da hatte dann Otto, unser Handelsreisender, die zündende Idee: „Mööönsch, Frau Chefin, ick war doch neulich bei Ihre Kinderkes in Köln, und auf der Fahrt, da bin ich hier vorbei gekommen:

https://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%A4nneschen-Theater

Wie wäre es denn…..“ jaaaa, weiter kam Otto nicht, dann überschlugen sich hier die Kommentare vor Begeisterung, au, ja, au, ja, wir fahren mit alle Mann am Rosenmontag dahin!!! Eine prima Idee, Otto, dann gehen wir am Rusemondach standesgemäß in Kölle ins Theater! Und alle sind herzlichst eingeladen:

Treffpunkt: Natürlich in den euch bekannten grafschaftlichen Redaktionsräumen! Nach einem bissel vorglühen mit kleinen Snacks und Getränken

hält Mimi nochmal ihre schon legendäre Büttenrede von anno domini 2013!

Helau, alaaf, ihr Narren hier,
es meldet sich das Katzentier!
Seit Donnerstag läuft nun die Chose
daß hier der Öffner meiner Dose
total verrückt spielt, ach du Schreck,
kaum sind die Weihnachtssachen weg,
da trabt sie tanzend durch die Räume
und singt (falsch!) bis in meine Träume,
vom Räuber, Sultan und Kamelle,
da sträubt sich mir mein Nackenfelle,
Luftschlangen dekoriert sie da
wo sonst mein Knuffelkissen war,
und langsam dämmert es auch mir,
der Fasteleer ist wieder hier!

Und da ich bin ne liebe Katze,
so wink auch ich mal mit der Tatze,
und möchte euch und Frauchen hier
mit einer Büttenred`Plaisir
und ganz viel Freude heute machen,
darum kriegt ihr jetzt was zum Lachen,
und ich erzähl, da seid ihr platt,
was sich heut zugetragen hat,
als ich am Mittag, kaum zu glauben,
es wollte mir den Atem rauben,
auf dem Balkon am Boden sah:
Ein Amseltier, wie wunderbar,
mein Mittagessen, fein serviert,
mit leckerem Grün schon dekoriert.

Ich schlich mich an auf leisen Pfoten,
denn Vogeljagd ist hier verboten!
Was ich vor Jagdeifer vergaß,
da gab es ja auch noch das Glas
von der Balkontür, ach, du Graus!
Wie krieg ich das denn bloß da raus?
Und kaum gedacht, da war`s geschehn,
das Amseltier hat mich gesehn!
Es flog davon! Kommt nicht in Frage,
du haust nicht ab, wenn ich dich jage!
Ein Sprung! Doch ich erwischte
nur die Gardine, und die zischte
mit mir dran hängend auf den Boden,
die Stange war auch ganz verbogen,
die Amsel weg und mir ganz flau,
ach, was ne`peinlich-dumme Show!
In diesem Sinn: Alaaf – helau!

Bufftäää, bufftäää, bufftäää, bumm-bumm!

Und dann geht es los, bitte alle Platz nehmen in unserem närrischen Bulli

und ab geht die Fahrt nach Kölle ins Hännesche-Theater! Für unterwegs gibt es noch feine Karnevalslieder! Alle mitsingen, Klatschmarsch, und ab die wilde Fahrt!

Und dann viel Spaß im Kölner Hänneschen-Theater!

Ganz klar, daß wir als Truppe vom Grafschafter Wochenanzeiger natürlich auch einen Blick hinter die Kulissen werfen durften:

Wir hoffen, allen hat es richtig Spaß gemacht, mal was ganz anderes zum Rosenmontag!

Dann geht es mit dem närrischen Bulli wieder zurück zu den grafschaftlichen Redaktionsräumen, wo mit einem feinen kalten Karnevalsbuffet und diversen Getränken unsere Rosenmontagsfeier endet!

Zum Abschluß unserer Feier noch einmal das Lied von den Bläck Fööss „Unsere Stammbaum“ zum Gedenken an die Opfer von Hanau, Hand in Hand gegen Haß und Gewalt!!!

Habt alle einen schönen, friedlichen Rusemondach und eine gute neue Woche, wünschen euch von Herzen das Redaktionsteam des Grafschafter Wochenanzeiger und die Freelancer Otto und Lucia.

Habts fein!

Mein Wochenende in Kölle

Es zog des Weges eine lärmende Schar,
die das Glück zu suchen gegangen war. –

Ein Weib stand am Wege, verschleiert und stumm;
sie stürmten weiter und sah’n sich nicht um! –

Das Weib schlug lächelnd den Schleier zurück;
sie waren vorbei schon. Es war das Glück.

(Albert Roderich)

Heute  ist WTT, da teile ich nun mit euch mein Wochenende in Kölle bei meinen Kindern zu meiner Geburtstagsnachfeier.

Frohgelaunt machte ich mich mit dem Zug auf den Weg nach Köln

bei den Kindern gab es nach fröhlicher Begrüßung lecker Kaffee und Apfelkuchen, danach sind wir aufgebrochen, um mit der Bahn in die Kölner Altstadt zu fahren. Ich hatte keine Ahnung, was die Kinder geplant hatten für mich und war schon sehr gespannt.

Und als wir am Kölner Dom aus der U-Bahn stiegen, was soll ich euch sagen, da läuteten die Glocken,  ich hab den Kindern dann gesagt, wow, das wäre nun aber wirklich nicht nötig gewesen, Glockengeläut zu bestellen, lol!

Seid ihr auch schon so neugierig, wo es hin ging? Jaaaa, dann will ich das Geheimnis mal lüften, es ging zum Karibik, einem thailändischen Restaurant mit Cocktail-Bar

http://www.karibik-koeln.de/

direkt am Rhein gelegen, mit Blick auf den Rhein, den Dom und die Hohenzollernbrücke, wunderschön, vor allem, wo am Abend schon alles so schön beleuchtet war! Und da das Wetter noch so herrlich mitgespielt hat, haben wir uns entschlossen, draußen zu sitzen und den Sommer-November angemessen zu verabschieden, denn es war doch schon empfindlich kalt und abzusehen, daß die sommerlichen Novembertage so langsam ihren Abschied nehmen. Draußen waren auch schon Heizöfen aufgestellt, und für die Stühle konnte man dicke Kissen und warme Wolldecken kriegen, das war ein Spaß! Die Speisekarte kam, was da alles leckeres drauf stand, man konnte sich kaum entscheiden, aber wenn ich schon in der Nähe vom Wasser draußen sitze, dann gibt es nur eine Wahl: Fisch! Gebackener Fisch mit Currysauce, gegrilltem Gemüse und Reis! Das war sooooooo lecker! Die Kinder hatten diverse thailändische Hühnchengerichte, ich hab natürlich probiert, mmmmhhhh!

Zum krönenden Abschluß unseres opulenten Mahls haben wir dann natürlich noch einen von den herrlichen, eisgekühlten Cocktails genossen

da isser schon fast leer, hihihi, wir haben so über uns selber gelacht, da sitzen wir im November draußen in der Kälte und schlürfen eisgekühlten Cocktail, das war so klasse!

Vom Speiselokal aus sind wir dann noch gemütlich in die Altstadt gebummelt, gucken und genießen, und irgendwann sind wir dann hier hängengeblieben, in „Papa Joe’s Jazzlokal Em Streckstrump“

http://www.papajoes.de/strickstrumpf/

da spielte nämlich ein Band live, und zwar „The Jolly Jazz Orchestra“

http://www.jolly-jazz-orchestra.de/

kleine Kostprobe! Es war fantastisch!!!

Und wie man sieht, hatten wir mit lecker Kölsch richtig gute Laune!

Das war ein wunderschöner Abend, gegen 2.00 Uhr haben wir uns dann mal so langsam auf den Heimweg gemacht, vorbei am wunderschön nächtlich beleuchteten Dom, ich hab dann „geblödelt“, da wollte ich jetzt noch rein, da wäre ja noch Licht an, woraufhin Steffi meinte, nee, das wäre bloß die Notbeleuchtung, der liebe Gott würde auch schon schlafen, lol! Ich hab darauf bestanden, daß er noch zu Hause sei, hihihi! (Das Kölsch war echt lecker-süffig!)

Am Sonntag haben wir uns dann nach einem feinen Frühstück einen gemütlichen Zuhause-Tag gemacht, und mir wurde noch die Freude zuteil, bei den Kindern vom Balkon aus ziehende Kraniche und Wildgänse sehen zu dürfen, das war so schön. Ein ganz feiner Abschluß meines Besuchs bei den Kindern zu meiner Geburtstagsnachfeier!

Wieder zuhause in meiner Grafschaft angekommen, war ich gespannt, wie ich die Lokalitäten hier wohl vorfinden würde, denn es schwante mir ja schon, daß Mimi wohl ihre sturmfreie Bude ausgenutzt hatte, denn sie hatte in den Tagen zuvor hier schon eifrig am PC gewerkelt:

 Alle meine vierpfotigen Kumpels und Kumpelinen erwarte ich in den frühen Abendstunden auf Balkonien, ich hab schon alles vorbereitet fürs sichere eintrudeln, egal, welcher Beförderungsmittel ihr euch auch alle bedient:

 Die Leiter liegt an und Balkonien kann problemlos erklommen werden. Bringt gute Laune mit, eure Mimi!

Natürlich hab ich so getan, als hätte ich nix bemerkt, hihihihi, es muß wohl eine herrliche Fete gewesen sein, wie ich allüberall in den anderen Dosenöffner-Blogs entnehmen konnte, Mimi war jedenfalls begeistert und es war vorbildlich aufgeräumt, mein Kompliment an die vierpfotige Feiergesellschaft! Wird dann wohl auch die letzte Outdoor-Feier für dieses Jahr gewesen sein, denn pünktlich am Montag verabschiedete sich der Sommer-November in seine wohlverdiente Ruhepause, es wurde kalt, grau, und erste weiße Flöckchen wirbelten wohl sogar schon durch die Luft, hier allerdings noch nicht, schaun wir mal!

Ja, das war nun mein Bericht vom Wochenende in Köln bei meinen Kindern und Mimis sturmfreie Bude-Wochenende mit ihren Freunden. Wir hoffen, ihr seid alle gut in die neue Woche gekommen und wünschen euch nun einen schönen WTT!

Habts fein! Wünschen euch  Mimi und Frauchen Monika.

 

Hochzeit machen, das ist wunderschön!

O wie lieblich…

O wie lieblich, o wie schicklich,
sozusagen herzerquicklich
ist es doch für eine Gegend,
wenn zwei Leute, die vermögend,
außerdem mit sich zufrieden,
aber von Geschlecht verschieden,


wenn nun diese, sag ich, ihre
dazu nötigen Papiere,
sowie auch die Haushaltssachen
endlich mal in Ordnung machen
und in Ehren und beizeiten
hin zum Standesamte schreiten,


wie es denen, welche lieben,
vom Gesetze vorgeschrieben,
dann ruft jeder freudiglich:
Gott sei Dank! Sie haben sich!

(Wilhelm Busch )

Hier kommt er nun, der lang ersehnte Eintrag zur Hochzeit meiner Kinder!

Eins vorweg:   Es war WUNDERSCHÖN! 

Gehen wir den Tag chronologisch an:

Standesamtliche Trauung um 10.15 Uhr im Historischen Rathaus in Köln, im Turmkeller.

https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/familie-kinder/ehe-lebenspartnerschaft/historisches-rathaus

https://koeln-magazin.info/rathaus.html

Im zweiten Link ist ein schöneres Bild vom Turmkeller, ein bissel müßt ihr scrollen, dann kommt der Text „für Heiratswillige…“ und das Bild darunter ist der Turmkeller, mit anklicken läßt es sich auch vergrößern, links kann man auch die Treppe sehen, die man dorthin hinunter schreitet, einfach eine wunderschöne Kulisse für eine Hochzeit, Bilder davon sind nur für den privaten Gebrauch gestattet, deshalb der Umweg hier über die Links!

Treulich geführt ziehet dahin,
wo euch in Frieden die Liebe bewahr!
Siegreicher Mut, Minnegewinn
eint euch in Treue zum seligsten Paar.
Streiter der Tugend, schreite voran!
Zierde der Jugend, schreite voran!
Rauschen des Festes seid nun entronnen,
Wonne des Herzens sei euch gewonnen!
Duftender Raum, zur Liebe geschmückt,
nehm euch nun auf, dem Glanze entrückt.
Treulich geführt ziehet nun ein,
wo euch in Segen die Liebe bewahr!
Siegreicher Mut, Minne so rein
eint euch in Treue zum seligsten Paar!

(Richard Wagner, aus der Oper „Lohengrin“)

Die Trauung war wunderbar stimmungsvoll, von einer Standesbeamtin vollzogen, beim vernehmlichen Ja-Wort traten die Taschentücher in Aktion. Die Ringe wurden gewechselt, nun waren meine Kinder „gesetzlich verbundene Eheleute“ und die legendären Worte fielen: „Sie dürfen die Braut jetzt küssen!“

Wir verließen den Turmkeller, und draußen hieß es dann warten auf das nunmehr vermählte Brautpaar. Es dürfen am Historischen Rathaus keine Blumen gestreut und auch kein Reis geworfen werden, stattdessen bekommen alle teilnehmenden ein Fläschchen mit Seifenblasen angeboten beim verlassen des Trauzimmers, das find ich so fein. Statt werfen oder streuen also pusten, schön!

Sie kamen!!! Und alle pusteten Seifenblasen, was das Zeug hält, hihihi! Der große Moment:

Für alle eure lieben Glück- und Segenswünsche hier im Blögchen, für kleine Geschenke und liebe Karten darf ich euch hier Bilder vom Brautpaar einstellen, sie möchten sich auf diesem Wege schon einmal vorab für eure liebe Teilnahme an ihrem Glück ganz herzlich bedanken, sie haben sich so darüber gefreut!

Nun nahmen die beiden von allen Seiten liebe Glückwünsche in Empfang, es gab auch einen kleinen Sektempfang, und Freunde der Kinder hatten für eine besondere Überraschung gesorgt: Ein echter Leierkastenmann, der natürlich als erstes auch das oben eingestellte Lied spielte, und dann noch viele andere, letztlich wurde dazu schon auf der Straße getanzt, das war so herrlich!

Eine kleine, lustige Anekdote am Rande, die sich aus den Bildern ergab, die nach der Trauung noch im Gebäude gemacht wurden, unter anderem mit den Trauzeugen, einem guten Freund von Björn und Steffis Schwägerin, ich hab euch doch mal erzählt, daß die kleine Nichte der Kinder ein ganz ausgefallenes Lieblingskuscheltier hat, ich kann jetzt den Beweis antreten, guckt mal:

 Ist das nicht niedlich?

Vom Fotoshooting nach der Trauung kommen hier nun auch noch einige Bilder, dieses zeigt die nunmehr gesamte Familie Zimmermann

 die „alte“ Frau Zimmermann, die „junge“ Frau Zimmermann, der „junge“ Herr Zimmermann und der „alte“ Herr Zimmermann, lach!

Mit Braut und jetzt ganz offiziell meine Schwiegertochter, und

mit dem Bräutigam, meinem Sohn!

Zu Mittag wollten wir dann in einem nahegelegenen schönen Lokal einen kleinen Imbiß einnehmen, natürlich wollten die Brautleute standesgemäß mit ihrer Hochzeits-Limousine bis vor die Türe fahren

 

aber  was wäre eine Hochzeit ohne kleine Pannen, lach, was passiert? Der Wagen springt nicht an! Also wieder aussteigen, und den kurzen Weg zu Fuß zurücklegen, dieweil der Fahrer des Wagens, ein Freund der Kinder, schnellstmöglich wieder für Fahrbereitschaft sorgen wollte, die Batterie hatte wohl aufgegeben.

So haben wir dann in dem schönen Lokal beruhigt speisen können, wahlweise Tomaten- oder Gemüsesuppe und sehr leckere Canapés.

Danach begab sich das Brautpaar erst einmal nach Hause, und ich habe mich mit meinem Cousin und seiner Frau auf den Weg in unser Hotel gemacht zum einchecken. Ein feines Hotel, ich zeig euch mal mein Zimmer:

Eine feine Aussicht hatte ich auch!

Wie man sieht, hatten wir wunderschönes Wetter, ab und an mal ein paar Wolken, aber schön warm und trocken!

Die eigentliche Feier fand dann am frühen Abend statt, also blieb noch Zeit, sich auf dem Zimmer auszuruhen. Der Weg zum Feierort betrug zu Fuß nur kurze 5 Minuten, und hier fand die Feier statt:

http://www.locationpool.de/locations/eventkapelle-koeln/

So etwas schönes wie diese Kapelle zum feiern hab ich noch nicht gesehen, alle Gäste waren restlos begeistert. Ich hab natürlich auch noch eigene Bilder von ihr:

 abendliche Außenbeleuchtung!

Draußen waren Stehtische aufgebaut, und wie man am obigen Bild sieht, war das im Dunklen so romantisch, einfach nur wunderschön!

Die Geschenke für das Brautpaar konnten hier deponiert werden

 ich hab das auch deshalb eingestellt, weil die Beleuchtung in der Kapelle die Farbe wechselte, ganz sanft, das war auch so schön. Und ich hatte es ja schon angekündigt, natürlich kriegt ihr jetzt auch mein Geschenk zu sehen, guckt:

 das ist ein Ehe-Notfallkoffer, hihihi, für alle Eventualitäten des Ehelebens, nur so als Beispiel: Muffin-Förmchen – damit ihr alles gebacken bekommt, Watte-Stäbchen – damit nichts überhört wird, ABC-Gebäck – wenn euch mal die Worte fehlen, usw. usf. die Erklärungen stehen auf kleinen Zettelchen, die auf die Teile aufgeklebt werden, und unter anderem war auch ein kleines Nudelholz drin, wo dann dran stand: „Achtung! Nur im äußersten Notfall verwenden!“ Da war der Spaß natürlich garantiert!

Der Koffer ist noch aus Björns Kindertagen, hihihi, und das Flugscheinheft, das darauf liegt, hat auch eine Bewandtnis, ich hab aus den Flugtickets, die Björns Papa und ich anno dunnemals für Tossa de Mar hatten und die in meinem euch bekannten Urlaubsfoto-Album sind, mit einem Bildbearbeitungsprogramm neue Tickets gemacht, guckt mal:

das gleiche Ticket hab ich auch für Steffi gemacht, Mrs. Zimmermann, auch hier war der Spaß groß! Das „große“ Geschenk hab ich dann so verpackt:

Und jetzt kommt auch die Aufklärung über das Kürbislicht, daß ich mir neulich erworben habe und wo ich euch versprochen hatte, da kommt noch was, das isses:

Statt Blümchen

 gab es die Kürbisleuchte, an sowas haben die Kinder nämlich immer sehr viel Spaß, sie haben sich auch echt gefreut!

Ich hatte noch ein kleines Geschenk von Brigitte/Plauen zugeschickt bekommen für die Kinder, das war auch so süß verpackt, das zeig ich euch jetzt mal:

 Sind die Klämmerchen nicht knuffig?

 

Die mir zugesandten Karten hab ich gebündelt,  nochmals lieben Dank an alle!

Glücklicherweise war die feine Limousine dann wieder fahrbereit, und das Brautpaar traf pünktlich am Feierort ein.

Die Feier konnte beginnen! Und auch hier eines vorweg: Es war eine rauschende Ballnacht!

Das Brautpaar eröffnete dann das Büffet, das soooo lecker und reichhaltig war, für jeden war was dabei, es gab nämlich auch Vegetarier unter den Gästen und selbstverständlich ist auch an diese gedacht worden, alle wurden satt und waren zufrieden und glücklich. Ich bin ja essenstechnisch ein Eisbär und liebe Lachs, lach, der war soooo gut, und es gab einen so wunderbaren Salat mit Rucola und Erdbeeren, da hab ich mich auch sehr schadlos dran gehalten.

Der nächste Höhepunkt der Feier: Das Brautpaar schneidet die Hochzeitstorte an!

Ist das nicht ein Prachtstück?

 Ich bewundere so sehr solche Backwerke, das sind doch Kunstwerke, oder? Immer eigentlich viel zu schade zum anschneiden und verputzen, aber dafür sind sie ja nun mal da!

Mal ein bissel im Detail unten!

Anschneiden und verteilen der Hochzeitstorte:

Und die sah natürlich nicht nur so wunder-wunderschön aus, die war auch soooooo lecker, und vor allem nicht so mächtig, wie man es sonst von solchen Torten gewohnt ist, da konnte man sogar gut und gerne 2 Stücke von verputzen, was ich auch getan habe, hihihihi!

Guckt mal, so war der Tisch, auf dem die Torte stand, geschmückt, ist das nicht wunderschön? Noch ohne Torte, damit man die herrlichen Blumen mal richtig sehen kann.

 Kleiner Tischschmuck.

Ein Luftballon-Herzchen hab ich mir mit nach Hause genommen, guckt:

Ein weiterer Höhepunkt näherte sich, das Werfen des Brautstraußes.

Traditionell macht man das ja eigentlich zum Ende des Festes, aber da eben alle noch etwas davon haben sollten, ist es vorgezogen worden.

Das ist er, der herrliche Brautstrauß meiner Schwiegertochter, ich war ganz begeistert von ihm.

Alle unverheirateten versammeln sich nun also hinter der Braut, die den Brautstrauß dann im hohen Bogen rückwärts über die Schulter wirft, zu unserem größten Vergnügen hatte sich auch mein kleines Patenkind, die mit Eltern und Bruder natürlich ebenfalls zum Fest geladen war, weil es gute Freunde von uns sind und Björn ja Pate am großen Bruder von meinem Patenkind ist, als eben auch natürlicherweise noch unverheiratet in die Gruppe zum fangen gestellt. Und was soll ich euch sagen: Die kleine Maus hat den Strauß gefangen, der Applaus war ihr sicher und sie hat so gestrahlt, bis der nun mal eingelöst wird, dauert es ja noch seine Zeit, hihihi, aber das war so eine lustige Geschichte, zumal das ganze ohnehin ein bissel als Symbol vollzogen worden ist, denn den Brautstrauß wollte Steffi doch gerne behalten, Alina hat ihn ihr auch ganz verständnissinnig wieder überreicht!

Und nun begann die Ballnacht mit Musik und Tanz! Die das Brautpaar traditionsgemäß mit dem gemeinsamen Hochzeitswalzer eröffnete!

 Wie man sieht, die Bräutigams-Eltern können auch noch das Tanzbein schwingen!

Und Björn hat sich sogar seine Schuhe zertanzt, hihihihi! Guckt:

 Weg isse, die Sohle!

Ich sag irgendwann auch ein bissel erschöpft aus, lach!

 Das tat der Stimmung aber keinen Abbruch, es wurde getanzt bis in die Puppen, alt und jung waren gleichermaßen begeistert, die Musikauswahl, die Björns Trauzeuge den Abend über gestaltete, war hervorragend und sorgte für supergute Laune!

Hier wäre auch noch zu erwähnen, daß auch die Bedienung einfach fabelhaft war,  überaus aufmerksam und freundlich!!!

So gegen 2.00 Uhr morgens lichteten sich dann so langsam die Reihen, ich hab mich dann auch auf den Weg gemacht, waren ja nur schlichte 5 Minuten bis zum Hotel, aber irgendwie hab ich mich auf dem kurzen Weg verfranst, lach, bin dann, um nicht in der Nacht da umher zu irren, wieder zum Kapellchen zurück, traf den Rest der Truppe mit meinen Kindern beim aufräumen und zusammenpacken an, hab ich noch bissel mit angepackt und mit einem gemeinschaftlichen Taxi haben sie mich dann am Hotel abgesetzt. Müde, aber seeeehr glücklich, bin ich dann da ins Bett gefallen, am anderen Morgen haben alle, die dort von der Hochzeitsgesellschaft übernachtet haben, sich zum Frühstück getroffen, alle etwas übermüdet, hihihi, so ca. 4 Stunden Schlaf sind eben doch bissel wenig!

Ach, ja, was ich noch erwähnen möchte: Jeder Hochzeitsgast, der sich verabschiedet hat, bekam vom Brautpaar noch ein klassisch-traditionelles Geschenk: Hochzeitsmandeln!

https://mein-traumtag.de/tipps-ideen/mandel-gefaellig-die-bedeutung-der-hochzeitsmandeln

Da könnt ihr was über den Brauch der Hochzeitsmandeln und der Bedeutung der Zahl 5, denn so viele Mandeln sind in einem Säckchen, nachlesen! Ich fand das eine sehr schöne Idee!

Ja, das war er nun, der Eintrag über die Hochzeit meiner Kinder, auf den ich mich so gefreut habe! Ich hoffe, ihr hattet alle Spaß beim lesen und gucken, ich kann nur noch sagen, es war einfach ein Traumtag und ich war so glücklich!!! Ich wünsche meinen Kindern alles erdenklich Gute und Liebe für ihren gemeinsamen Lebensweg und bin stolz und glücklich als Mutter und Schwiegermutter meiner beiden!!!

Euch allen wünsche ich nun einen schönen WTT, herrlich, gerade am Wochenteilungstag diesen wunderbaren Tag mit euch zu teilen!

Habts fein! 

 

 

 

 

 

Kölner Lichter 2018

 

An der Brücke stand
jüngst ich in brauner Nacht.
Fernher kam Gesang:
Goldener Tropfen quoll’s
über die zitternde Fläche weg.
Gondeln, Lichter, Musik —
trunken schwamm’s in die Dämmrung hinaus…

Meine Seele, ein Saitenspiel,
sang sich, unsichtbar berührt,
heimlich ein Gondellied dazu,
zitternd vor bunter Seligkeit.
— Hörte Jemand ihr zu?…

(Friedrich Wilhelm Nietzsche)

Nun ist das wunderschöne Ereignis der Kölner Lichter 2018 schon wieder eine Woche her, und endlich kommt nun auch mein Eintrag dazu, die Hitze forderte ihren Tribut, ich war in den letzten Tagen so träge! Nun hat es heute gegen Abend mal endlich etwas runtergekühlt hier, da sollt ihr doch euren Bericht kriegen, ich hab mich doch selbst schon so drauf gefreut!

Das Wetter ließ ja schon im Vorfeld nichts zu wünschen übrig, und so machte ich mich am Samstagmorgen auf den Weg zu den Kindern nach Kölle, voller Vorfreude! Wir haben dann bei ihnen noch ein bissel fürs Picknick vorbereitet und den feinen Picknick-Rucksack gepackt, Steffis Freundin ist auch wieder mit dabei gewesen und trudelte gegen nachmittag ebenfalls noch mit ganz vielen leckeren und feinen Sachen für unser Picknick dort ein, also konnte es losgehen!

Wie immer, wir haben einen ganz prima Platz für uns gefunden, wieder in der Nähe vom Tanzbrunnen und der Bühne, niederlassen und erst mal das ankommen genießen.

Das neben meinen Füßen, das ist der legendäre Picknickrucksack, das feste Besteck ist dieses Mal durch Plastikbesteck ersetzt worden, kann man auch spülen und wieder verwenden, und alles andere ist ja Bestandteil des Rucksacks, Teller, Tassen, Becher aus Edelstahl und sogar Weingläser, unzerbrechlich natürlich.

Bissel Gegend

ja, die Sonne hat sich gegen Spätnachmittag fast gänzlich verzogen, was den Vorteil hatte, daß es nicht so brüllend heiß war, wir lagerten zwar im Schatten eines großen Baumes, aber es wäre wohl dennoch anstrengender geworden als so kühler, es dauert ja, bis das Feuerwerk beginnt!

Gucken, wie die anderen gucken, hihihihi

 außer Decken hatten wir noch so klasse Teile bei, die man als Liegestuhl oder auch als gemeinsames Sofa nutzen kann, das ist eine Art Schlauch, den man mit einfach damit im Kreis drehen oder laufen mit Luft füllen und dann mit Klettband verschließen kann, richtig gemütlich, guckt mal:

 Klasse, was?! Hier ist ein Link zu so einem Teil:

https://luftsofa24.de/

Jedenfalls war das sehr gemütlich, wir nutzten es später auch als Sofa, und lustig waren auch die Bemühungen, das Teil mit Luft zu füllen, da braucht es schon ein bissel Übung, hihihihi!

So, nun aber mal ran ans Picknick, wir hatten so leckere Sachen dabei, von Steffis Freundin selbstgebackenes Blätterteiggebäck, pikant und süß gefüllt, als Nachtisch Quarkspeise mit Himbeeren, herrlich kühl, Steffi hatte einen soooo leckeren Couscous-Salat gemacht, ich hatte Knusper-Schnecken mitgebracht, pikant mit Mohn und Sesam und Gouda-Käse gefüllt, kühle Getränke, und eine wunderbar frische Weißwein-Schorle war auch im Picknick-Rucksack!

Nach dem Picknick! Links ist übrigens eines dieser schönen Weingläser, die Bestandteil des Rucksacks sind.

So haben wir gemütlich den Nachmittag verbracht, langsam setzte die Dämmerung ein, und wir haben unsere Sachen zusammengepackt, denn von der Wiese fürs Picknick aus kann man vor allem den Schiffskonvoi nicht so gut sehen, und auch das Hauptfeuerwerk ist von dort aus nicht so schön! Fürs nächste Mal werden wir die Anschaffung eines Bollerwagens ins Auge fassen, dann muß niemand mehr schleppen, bloß ziehen, lach!

Die Dunkelheit setzte ein und es wurde Zeit für einen guten Platz für den Schiffskonvoi, da haben wir aber in diesem Jahr leider etwas Pech gehabt, wir hatten eigentlich einen ganz guten Platz gefunden, neben uns war eine Absperrung für wohl einen VIP-Bereich, da dran gelehnt hatte man ganz gute Sicht, aber dann mußten so ein paar Deppen unbedingt versuchen, über die Absperrung zu kommen, und da gab es dann Chaos beim zurückweisen durch die Ordner, manche Menschen sind ja sooooo hohl, Himmel noch eins, da muß man dann Stunk suchen und es wurden die umstehenden angepöbelt und angeschubst, und da sind wir dann irgendwann flüchten gegangen, wir waren eh schon bissel traurig bei der schönen Stimmung vorher, und die wollten wir uns nicht noch weiter vermiesen lassen! Also ab dafür, neuen Platz suchen! Bilder vom Schiffskonvoi haben wir aber anfangs noch machen können:

Das ist interessant verwackelt, lach, aber ich laß es trotzdem drin, hier

ist es bissel besser, da ging wohl schon die blöde Schubserei los.

Dabei war vorher die Stimmung so schön und gelöst! Bissel Vorfeuerwerk hab ich auch noch:

Wir sind dann weitergezogen, da hatten wir nun leider nicht so viel von dem so schönen Schiffskonvoi, immer so ein wunderbarer Gänsehaut-Moment! Bis zum Hauptfeuerwerk dauert es ja dann noch eine Weile und da haben wir uns dann in aller Ruhe einen schönen neuen Platz dafür gesucht und auch gefunden, und haben gemütlich gewartet, bis der große Moment dann da war! Da standen wir dann ganz unbehelligt mit vollem Blick auf den Dom, als das Hauptfeuerwerk begann!

 

Vorhang auf!

Es waren regelrechte Leuchtexplosionen dabei, so hell, das man kaum reinschauen konnte, aber unbeschreiblich schön, der Versuch zum fotografieren

Wahnsinn, oder???

Es gibt bei den Kölner Lichtern so einen kleinen „Running-Gag“ beim Feuerwerk, es ist nämlich immer ein Grinse-Smilie dabei, guckt:

Isser nicht knuffig?!

Ich mach euch noch mal eine Galerie von allen Bildern, ihr wißt ja, anklicken, groß gucken, lach, ich hab auch die drin gelassen, die nicht ganz so gut geworden sind!

Wer es bequemer als Dia-Show haben möchte, büdde schön:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Es war wieder ein grandioses Schauspiel, und wir hatten so einen Spaß und eine Freude daran, nun kommt zum Schluß noch ein Schmankerl, das herrliche Finale des Feuerwerks als Video, guckt euch das im Vollbild-Modus an, es lohnt sich! Viel Freude!

Ich war so glücklich, wieder dabei gewesen zu sein, ich freu mich schon jetzt wieder aufs nächste Jahr!

Nach dem Ende des Feuerwerks haben wir unsere Picknickdecke nochmal ausgepackt, uns häuslich niedergelassen, noch fein was getrunken und erst einmal die Massen an uns vorbei defilieren lassen, bevor wir dann auch langsam und gemütlich Richtung Straßenbahn gelaufen sind. Auch dort haben wir erst einmal die ersten beiden Bahnen fahren lassen, die waren so voll, und mit der dritten sind wir dann auch nach Hause gefahren, um viertel nach zwei waren wir dann wieder bei den Kindern zuhause, noch ein kleiner Absacker auf Balkonien und dann sind wir müde und glücklich in die Betten gefallen!

Ich hoffe, es hat euch auch wieder Spaß und Freude gemacht, die Kölner Lichter 2018 hier im Blögchen zu erleben!

Wir zwei beiden, meine Mimi  und ich wünschen euch einen herrlichen Sonntag, vielleicht mit endlich bissel Regen und Abkühlung, das hätten wir uns wohl langsam mal alle verdient!  Mensch  und Tier sind langsam erschöpft!

Habts fein! 

 

 

Lichtpünktchen im Alltag

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Rosa Hortensie

Wer nahm das Rosa an? Wer wußte auch,
daß es sich sammelte in diesen Dolden?
Wie Dinge unter Gold, die sich entgolden,
entröten sie sich sanft, wie im Gebrauch.

Daß sie für solches Rosa nichts verlangen.
Bleibt es für sie und lächelt aus der Luft?
Sind Engel da, es zärtlich zu empfangen,
wenn es vergeht, großmütig wie ein Duft?

Oder vielleicht auch geben sie es preis,
damit es nie erführe vom Verblühn.
Doch unter diesem Rosa hat ein Grün
gehorcht, das jetzt verwelkt und alles weiß.

(Rainer Maria Rilke)

Wir alle kennen das Wort vom „grauen Alltag“, die Tage dümpeln so vor sich hin, und irgendwie ist kein Ende in Sicht, gerade bei dem vorherrschenden „Sommerwetter“, das den Namen Sommer nicht verdient, bis auf gelegentliche Sonnen-Gastspiele regnet es, ist grau, kühl, öd! Dann sehnt man sich nach was schönem, einer Abwechslung im eintönigen Alltagsgrau und -trott!

Und da kommen nun die Lichtpünktchen im Alltag ins Spiel, Dinge, die uns Freude machen, auf oder über die wir uns freuen, Dinge, die wir uns manches mal aber auch selber machen können, mit ein bissel gutem Willen und dem Blick auch fürs kleine!

Von diesen Lichtpünktchen will ich hier heute berichten, die mir in der letzten Zeit begegnet sind oder die ich mir eben auch selber „gemacht“ habe, und mit „gemacht“ fangen wir nun mal an.

Im Vorgarten vor unseren Häusern stehen schon seit Jahren herrliche Hortensien, es ist die Nord- und damit eher die Schattenseite der Häuser, da gedeihen sie ja sehr gut. Schon lange wollte ich sie mal mit der feinen neuen Kamera fotografieren, die so eine tolle Makrofunktion besitzt, und nach einigen stressigeren Tagen hier hab ich mir nun vorgestern selber diese Freude gemacht, und daran sollt ihr jetzt teilhaben:

Sind sie nicht wunderschön? Eine Blüte hatte auch Besuch, von einer Schwebfliege

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Ich liebe die Farbe dieser Hortensie so sehr, daher auch das Gedicht oben dazu!

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Noch so ein Lichtpünktchen hab ich direkt nach der EM 2016 entdeckt, in den Medien ging so ein zu Herzen gehendes kleines Video um, ein kleiner portugiesischer Junge tröstet einen erwachsenen, weinenden Frankreich-Fan nach dem für Frankreich verlorenen Finale:

http://www.welt.de/sport/fussball/em-2016/article156952173/Dieser-kleine-Portugal-Fan-zeigt-worum-es-im-Fussball-geht.html

Ich habe bewußt die Seite verlinkt, guckt euch das erste große Video an, das ist das schönste, was ich gefunden habe, weil es vollständig ist. Am Anfang ist bissel Werbung, bleibt dran, es lohnt sich!

Solche Dinge tun in unserer manchmal so verrückten Welt richtig gut!

Lichtpünktchen in Form von feinen Nachrichten gab es auch aus meinem Heimatzoo, dem Zoo Duisburg! Nachdem im letzten Jahr im Mai schon ein kleiner Gorilla geboren wurde, wurden jetzt kurz hintereinander noch zwei Babys geboren,

http://www.zoo-duisburg.de/component/content/article/1394-erneuter-gorilla-nachwuchs-im-zoo-duisburg.html

und eine ganz große Freude war die Geburt von Tigerzwillingen, die neue Anlage war wohl sehr beflügelnd, hihihi! Ich hatte, als ich die neue Anlage damals geguckt habe, mit einem Tierpfleger gesprochen, der da schon sagte, daß El-Roi und Dasha sich gut verstehen würden, von Anfang an gut miteinander harmoniert hätten! Und nun der schnelle Zuchterfolg, ich kann mir gut vorstellen, wie glücklich der Zoo ist!

http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/im-zoo-duisburg-laeuft-nun-tigerbaby-kino-auf-den-monitoren-id11991019.html

In etwa 14 Tagen oder so werden sie dann wohl draußen zu bewundern sein, hoffentlich komm ich hin!

Last but not least kommt nun mein schönstes Lichtpünktchen:

Am 16. Juli 2016, am Samstag, sind wieder die Kölner Lichter!

Und……ich bin bei den Kindern eingeladen, wir gehen gucken, live, juuuuchhuuuuu, da freu ich mich wie Bolle drauf! Jahrelang hab ich immer gedacht, wenn ich sie im Fernsehen gesehen habe, das möchte ich mal live sehen, und nun isses soweit! Am Samstagmorgen ganz früh fahr ich los, am Sonntag abend, möglichst spät, hihihi, komm ich dann wieder zurück!

http://www.koelner-lichter.de/

Feuerwerk Lirich

Die feine neue Kamera geht mit, ich bin selbst so gespannt, welche Bild-Ausbeute ich mitbringen werde. Allerdings geht vorsichtshalber auch mein geliebtes Handy-Knipschen mit, man weiß ja nie, lol! Und sie macht, wie man oben sieht, doch auch so schöne Bilder davon, immer wieder so eine Freude beim Liricher Lichterfest!

Damit ist Mimi am Wochenende mal wieder „allein zu Haus“, aber sie läßt euch allen ausrichten, paßt schon, hihihi, sie macht es sich dann wieder ganz gemütlich hier, vor allem in ihrer geliebten neuen Hängematte!

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Ein Tatzenwinkegruß für euch von ihr! Ich soll ein schönes Wochenende euch allen wünschen von eurem Co-Autor! Sie pennt schon! smileys-schlafen-661701

Ja, das war nun meine kleine Sammlung von Lichtpünktchen im Alltag. Ich denke, ihr findet sicher auch immer mal wieder welche für euch, denkt immer daran, auch hinter den dunkelsten Wolken scheint die Sonne, und manchmal sieht man das blau des Himmels bei düsteren Wolken, so geschehen gestern am Abendhimmel und als letztes Lichtpünktchen für euch hier festgehalten

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Und mit dieser schönen Aussicht wünsche ich euch allen von Herzen ein wunderschönes Wochenende, macht es euch alle fein, ich werde in Köln an euch denken, wenn ich die Kölner Lichter sehe!

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