Grafschafter Wochenanzeiger – Ein Muttertier feiert Vatertag

Vater werden ist nicht schwer,
Vater sein dagegen sehr.

Ersteres wird gern geübt,
weil es allgemein beliebt.
Selbst der Lasterhafte zeigt,
daß er gar nicht abgeneigt;
nur will er mit seinen Sünden
keinen guten Zweck verbinden,
sondern, wenn die Kosten kommen,
fühlet er sich angstbeklommen.
Dieserhalb besonders scheut
er die fromme Geistlichkeit,
denn ihm sagt ein stilles Grauen:
Das sind Leute, welche trauen. –
So ein böser Mensch verbleibt
lieber gänzlich unbeweibt. –
Ohne einen hochgeschätzten
tugendsamen Vorgesetzten
irrt er in der Welt umher,
hat kein reines Hemde mehr,
wird am Ende krumm und faltig,
grimmig, greulich, ungestaltig,
bis ihn dann bei Nacht und Tag
gar kein Mädchen leiden mag.
Onkel heißt er günst’gen Falles,
aber dieses ist auch alles. –

Oh, wie anders ist der Gute!
Er erlegt mit frischem Mute
die gesetzlichen Gebühren,
läßt sich redlich kopulieren,
tut im stillen hocherfreut
das, was seine Schuldigkeit,
steht dann eines Morgens da
als ein Vater und Papa
und ist froh aus Herzensgrund,
daß er dies so gut gekunnt.

(Wilhelm Busch)

Hallo, ihr lieben Leser vom Grafschafter Wochenanzeiger, ich seh schon, ihr habt mal wieder Fragezeichen in euren Augen „Ein Muttertier feiert Vatertag“? wie ist denn das gemeint?

Ich war ein wenig in Verlegenheit gestern gemeinsam mit meinem Redaktionsteam, was wir denn zum heutigen Vatertag einstellen könnten, den wir hier ja auch schon so oft gefeiert haben, und eigentlich wollte ich euch doch auch noch ausführlich von meinem Wochenende bei den Kindern berichten, und da haben wir beschlossen, wir machen halt aus der Not eine Tugend, es gab dann auch noch so ein feines Mitbringsel von der Frau Chefredakteurin vom einkaufen, das sich ganz prima für den Vatertag eignet, somit gibt es jetzt Gedicht und dies für alle Väter, wobei natürlich genau wie bei den Müttern auch die Väter unserer Haustiere oder anderem Getier in der freien Natur oder in Zoos, um die sich eben auch von den Männern gekümmert wird!

Und das ist das feine Mitbringsel, lach!

Ein Rosmarin! Mit der Aufschrift „Macht Gin“! Hihihihi, nochmal Fragezeichen in euren Augen, macht richtig Spaß hier heute!

Ja, ihr lieben Väter/Männer, Gin dürfte euch bekannt sein, einen aufs väterliche Wohl trinken an diesem Tag hat Tradition, und so war an diesem hübschen Rosmarintopf ein Schild eingesteckt

mit diesem feinen Rezept innen! Und das schenke ich euch nun allen zum Vatertag, ich hab keine Ahnung, wie das schmeckt, weil ich es noch nicht ausprobiert habe, aber ich werde, versprochen! Und ich bin gespannt, ob ich von euch Rückmeldungen kriege!

Und damit wünsche ich allen Vätern (und denen s.o.!) einen wunderschönen, entspannten und gemütlichen Vatertag! In diesen immer noch so unsäglichen Coronazeiten fällt so vieles flach, auch die traditionsgemäßen Bollerwagen-Ausflüge werden wohl, wenn überhaupt, dann nur unter strengen Auflagen stattfinden können, da kann ich mir gut vorstellen, daß meine Leser hier den Tag lieber, wie vielleicht auch ohne Corona in den Vorjahren schon, mit ihren Lieben verbringen! Gerade in diesen Zeiten wird so deutlich, daß Familie und Freundschaft durch nichts zu ersetzen und das Wichtigste im Leben sind!

Habts fein!

Und nun mach ich mal in eigener Sache weiter, denn so, wie die Väter heute ihren Vatertag feiern, hab ich am Wochenende bei den Kindern auch meinen Muttertag nachträglich gefeiert, denn dieses Jahr wäre ich halt wieder „dran“ gewesen. Könnt ihr euch sicher denken, daß die Freude beim Besuch der Kinder doppelt groß war!

Will das Glück nach seinem Sinn
dir was Gutes schenken,
sage Dank und nimm es hin
ohne viel Bedenken.

(Wilhelm Busch)

Und so machte ich mich am Samstag auf den Weg nach Kölle, Schutzmaske im Gepäck, denn in Bus und Bahn ist sie Pflicht! In Zeiten von Corona war auch leider das Reisezentrum an unserem Hauptbahnhof geschlossen, also mußte ich zum ersten Mal ein Ticket für die Fahrt am Automaten ziehen, hat aber prima geklappt. Es war nicht voll in der Bahn, da war dann Abstand halten zum Glück auch kein Problem. Die Sonne lachte vom Himmel und sie lachte auch in Köln, als ich ankam.

Unsere gemeinsame Freude beim endlich wiedersehen und begrüßen könnt ihr euch sicher alle lebhaft vorstellen, ich zeig euch mal ein Bild vom glücksstrahlenden Muttertier, hat Björn auf ihrem Balkonien von mir gemacht!

Angekommen!!!

Die Kinder haben, wie so viele andere Menschen auch, die Zeit des nicht raus gehen können zum aufhübschen ihrer Wohnung und ihres Balkoniens genutzt, letzteres hat jetzt statt eines Sonnenschirms eine feine Markise

die man der Sonneneinstrahlung anpassen kann.

Feine Blümchen blühen in den Kästen

Eine Wand im Wohnzimmer bekam eine wunderschöne neue Tapete

ein ganz edles Muster, mit einem weißen Rahmen drum, die übrigen Wände sind auch weiß, ein neuer Computerschrank im Colonialstil ist eingezogen, ich bin ganz begeistert und hab alles gebührend bewundert. Wir haben es uns dann so richtig gemütlich gemacht, wir hatten so viel zu erzählen. Unser aller Co-Autor, unsere rasende Reporterin, meine Mimi in heaven, ihr werden dort oben auf ihrem Stern die Öhrchen geklingelt haben, denn wir haben auch von ihr viel gesprochen und erzählt.

Am Abend haben wir dann sooooo lecker gegrillt, Würstchen, Grillkäse, Knoblauch- und Kräuterbaguette, Nudelsalat, herrlich! Und haben auf unser Wiedersehen angestoßen, mit einem so wunderbar süffigen Rotwein und Björn mit einem schottischen Whisky!

Und die Sterne über Köln aus dem letzten Eintrag, die hab ich auch gesehen,

und da ist mir noch so ein feines Lied eingefallen, das ich so mag:

der Text steht drunter bei „mehr ansehen“!

Dann muß ich euch noch was zeigen, der Freund und dazumalen Trauzeuge von den Kindern hat einen feinen, kleinen Laden für Gothic-Fans, und zur Corona-Krise hat er ein T-Shirts mit einer super Aufschrift rausgebracht, guckt mal:

Klasse, oder?

Ich hab herrlich geschlafen bei meinen Lieblingsmenschen, und war am anderen Morgen erstaunlich früh wach, lach, ich wollte doch noch was vom Tag mit den Kindern haben. Das Wetter war wieder so schön, Björn schlief noch, da haben Steffi und ich beschlossen, wir drehen eine Runde durch ihren herrlichen Park

und auf dem Rückweg gehen wir frische Brötchen holen! Gesagt, getan, es war so ein herrlich stiller, friedlicher Morgen, kaum Leute unterwegs und die, welche allein oder mit Hund und/oder Kind ihre Runden drehten, waren alle sehr diszipliniert und freundlich gestimmt. Auch in der Schlange vor dem Bäckerladen ging es weitgehend friedlich und diszipliniert zu, und so zogen wir beglückt mit unseren Brötchentüten nach Hause, die unterwegs schon so herrlich dufteten, hihihihi! Das gemeinsame Frühstück war so gemütlich und schön und richtig opulent! Ich liebe Frühstücken, wenn ich es nicht alleine tun muß, hier zu Hause bei mir fällt es deshalb bis auf den Kaffee aus!

Wir haben uns dann noch einen wunderschönen gemeinsamen Tag gemacht mit erzählen und lachen und freuen am Zusammensein!!! Das Abschied nehmen fiel dann doch wieder schwer, die Zugfahrt verlief reibungslos, ich hatte Zeit, meinen Gedanken an die schönen Tage nachzuhängen.

Die Ankunft hier in den Redaktionsräumen fiel dann erwartungsgemäß auch traurig aus, weil es das erste Mal war, daß ich heimkam, ohne von meiner begeisterten Mimi begrüßt zu werden, die, obwohl sie das ja immer nicht zeigen wollte, sich so gefreut hat wenn ich wieder da war. Mein übriges Redaktionsteam und auch ihr, meine lieben Leser, habt euch ja alle ins Zeug gelegt, um mir das erste Mal heimkommen ohne Mimi nicht so traurig werden zu lassen, dafür danke ich euch sehr!

Zum wieder ankommen hier in unserer Redaktion und eben auch langsam wieder im Alltag, hab ich mal wieder Balkonien-Bilder gemacht, die ich euch jetzt zum Abschluß dieses Eintrags noch zeigen möchte, sonst wird das hier auch zu „schreiblastig“, lach!

Den Gin-Rosmarin habt ihr ja schon gesehen, neuer Bewohner auf Balkonien, und da wir schon mal bei Allohol sind, hihihihi, Himbeere und Johannisbeere sprießen, da könnte man, wenn es genug würde, auch Aufgesetzten von machen, lach!

Die Glockenblümchen fangen wieder an zu blühen

und auch mein Thymian blüht

der Salbei aus einem gekauften kleinen Kräutertöpfchen ist herrlich angegangen

nochmal Glockenblümchen

ganz voller Knospen wieder, das wird die dicke Hummel freuen, wenn die alle wieder blühen!

Oregano, ehemals von Steffis Balkonien gemopst, auch er sprießt, und unser Halloween-Kürbis-Leuchtekopf ist einfach draußen geblieben, er leuchtet so fein!

Für Spargelliebhaber wie mich: Estragon! Für Sauce bernaise!

Ihr erinnert euch alle noch an das Samentütchen von Brigitte/Plauen mit den Sonnenblumen, die ich in Mimis Brotkasten aussäen wollte? Guckt:

Sie sprießen!!! Ich freu mich schon sehr drauf und bin gespannt, durch das Katzennetz davor hätten sie auch einen feinen Halt dann, wenn sie blühen!

Neues Saat- und Pflanzgut, extra für mein Bienenhotel mit meinen Wildbienen, eigentlich bissel spät schon, aber ich guck mal, wie es noch wird.

Im Topf mit meiner Avocadopflanze sprießen die Samen der Ringelblume, auch da bin ich gespannt.

Ja, und das war es nun erst einmal von Balkonien

und auch mit diesem Eintrag, wir hoffen, es hat euch allen wieder gefallen und wünschen euch einen wunderschönen, sonnigen Feiertag Christi Himmelfahrt/Vatertag!

Paßt alle gut auf euch auf und bleibt gesund! Das wünscht euch euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit den beiden Freelancern Otto und Lucia und Mimi in heaven!

Habts fein und bleibt gesund!

Grafschafter Wochenanzeiger – Was lange währt oder „Die Sterne bringen Glück“

„Die Leute haben Sterne, aber es sind nicht die gleichen. Für die einen, die reisen, sind die Sterne Führer. Für andere sind sie nichts als kleine Lichter. Für wieder andere, die Gelehrten, sind sie Probleme. Für meinen Geschäftsmann waren sie Gold. Aber alle diese Sterne schweigen. Du, du wirst Sterne haben, wie sie niemand hat…“

„Was willst du sagen?“

„Wenn du bei Nacht den Himmel anschaust, wird es dir sein, als lachten alle Sterne, weil ich auf einem von ihnen wohne, weil ich auf einem von ihnen lache. Du allein wirst Sterne haben, die lachen können!“

Und er lachte wieder.

„Und wenn du dich getröstet hast (man tröstet sich immer), wirst du froh sein, mich gekannt zu haben. Du wirst immer mein Freund sein. Du wirst Lust haben, mit mir zu lachen. Und du wirst manchmal dein Fenster öffnen, gerade so, zum Vergnügen… Und deine Freunde werden sehr erstaunt sein, wenn sie sehen, daß du den Himmel anblickst und lachst. Dann wirst du ihnen sagen: ‚Ja, die Sterne, die bringen mich immer zum Lachen!‘ Und sie werden dich für verrückt halten. Ich werde dir einen hübschen Streich gespielt haben…“

(Aus: Der kleine Prinz, Antoine de Saint-Exupéry)

Liebe Leser vom Grafschafter Wochenanzeiger, am letzten Mittwoch waren es nun schon fünf Wochen, seit unser aller Co-Autor, unsere rasende Reporterin, meine Mimi, zu den Sternen gereist ist. In der Nacht war ein besonderer Vollmond, ab und zu zogen Wolken über ihn, und als ich von Balkonien aus so zu ihm hoch schaute, da glaubte ich in einer dieser Wolken meine Mimi zu erkennen, ich hab mir sofort meine Kamera geholt, um das festzuhalten, und nun schaut doch alle mal

sieht das nicht wirklich so aus? Ich hab es mal gekennzeichnet

und den Ausschnitt etwas vergrößert

ganz links ihr Köpfchen, unten die vier Pfötchen und rechts oben im hellen Teil ihr eingekringeltes Schwänzchen. Vielleicht war da auch ein wenig der Wunsch Vater des Gedankens oder der Phantasie, aber ich war in dem Moment richtig glücklich, meine Mimi war angekommen.

Sie fehlt uns immer noch so sehr, aber sie hat uns durch Kristina und Rani einen kleinen Bärenschutzengel geschickt, Engelbaert, da haben wir uns so drüber gefreut, guckt mal:

der paßt nun auf uns auf und sitzt stellvertretend für unsere geliebte rasende Reporterin nun hier am PC. Schutzengel sind hier ja sowieso sehr beliebt, ich hab einen von Brigitte/Plauen an meiner Kartenleine hängen

und Mimi hatte in ihren letzten Tagen ganz in der Nähe von ihrem Sofakissen auch einen, den uns ebenfalls mal Brigitte/Plauen geschickt hat

Und nun hat unser Grafschafter Wochenanzeiger für alle Redaktionsmitglieder einen Bären-Schutzengel!

Mimi mochte es ja gar nicht, wenn ihr Frauchen traurig war, dann hat sie alle Register gezogen, um mich aufzumuntern und zum Lachen zu bringen. Neben der Trauer um meine Maus waren es eben in der letzten Zeit halt auch traurige Tage, weil ich außer virtuell eben auch keinen persönlichen Kontakt zu meinen Kindern haben konnte, und das war Mimi nun wohl leid und so schickte sie mir kurzerhand mal einen Glücksstern runter zu mir

die feine Karte hab ich mal von Britta-Gudrun zu Weihnachten und zum Neuen Jahr bekommen, das paßte nun so schön!

Und was es nun mit diesem Glücksstern auf sich hat, wollt ihr wissen??? Jaaaaa, es ist endlich, endlich so weit, ich fahre am Wochenende zu meinen Kindern nach Köln, es ist ja wieder erlaubt mit einem anderen Haushalt, wir haben noch ein wenig zugewartet, aber jetzt machen wir Nägel mit Köppen! Am Samstag fahr ich los, am Sonntag wieder zurück! Wie sehr ich mich freue, brauch ich euch sicher nicht zu sagen, das könnt ihr bestimmt alle mit- und nachempfinden!

Ich hab lauter Glückssterne in der Hand!

Und dann kann ich, wenn das Wetter mitspielt, vielleicht auch die Sterne am Himmel von Kölle über dem Haus der Kinder von ihrem Balkonien sehen, so wie Björn sie hier fotografiert hat, man höre und staune, mit einer neuen Handy-Kamera, die eine extrem lange Belichtungszeit dafür hat, er war so begeistert davon, das ist echt mitten in der Nacht aufgenommen worden und ich darf es mit euch teilen hier:

Ist das nicht wunderschön? Das ist übrigens ihre Aussicht vom Küchenbalkon!

Ja, ihr Lieben alle, und damit wünscht euch nun der Grafschafter Wochenanzeiger sowohl einen feinen Freitag heute als auch ein ganz wunderschönes Wochenende! Paßt bitte alle gut auf euch auf und bleibt alle gesund, und wir wünschen auch allen unseren Lesern Glückssterne!!!

Habt es so fein, wie es in diesen Zeiten möglich ist! Das wünscht euch allen euer Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven und Otto und Luzia!

 

 

Hochzeit machen, das ist wunderschön!

O wie lieblich…

O wie lieblich, o wie schicklich,
sozusagen herzerquicklich
ist es doch für eine Gegend,
wenn zwei Leute, die vermögend,
außerdem mit sich zufrieden,
aber von Geschlecht verschieden,


wenn nun diese, sag ich, ihre
dazu nötigen Papiere,
sowie auch die Haushaltssachen
endlich mal in Ordnung machen
und in Ehren und beizeiten
hin zum Standesamte schreiten,


wie es denen, welche lieben,
vom Gesetze vorgeschrieben,
dann ruft jeder freudiglich:
Gott sei Dank! Sie haben sich!

(Wilhelm Busch )

Hier kommt er nun, der lang ersehnte Eintrag zur Hochzeit meiner Kinder!

Eins vorweg:   Es war WUNDERSCHÖN! 

Gehen wir den Tag chronologisch an:

Standesamtliche Trauung um 10.15 Uhr im Historischen Rathaus in Köln, im Turmkeller.

https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/familie-kinder/ehe-lebenspartnerschaft/historisches-rathaus

https://koeln-magazin.info/rathaus.html

Im zweiten Link ist ein schöneres Bild vom Turmkeller, ein bissel müßt ihr scrollen, dann kommt der Text „für Heiratswillige…“ und das Bild darunter ist der Turmkeller, mit anklicken läßt es sich auch vergrößern, links kann man auch die Treppe sehen, die man dorthin hinunter schreitet, einfach eine wunderschöne Kulisse für eine Hochzeit, Bilder davon sind nur für den privaten Gebrauch gestattet, deshalb der Umweg hier über die Links!

Treulich geführt ziehet dahin,
wo euch in Frieden die Liebe bewahr!
Siegreicher Mut, Minnegewinn
eint euch in Treue zum seligsten Paar.
Streiter der Tugend, schreite voran!
Zierde der Jugend, schreite voran!
Rauschen des Festes seid nun entronnen,
Wonne des Herzens sei euch gewonnen!
Duftender Raum, zur Liebe geschmückt,
nehm euch nun auf, dem Glanze entrückt.
Treulich geführt ziehet nun ein,
wo euch in Segen die Liebe bewahr!
Siegreicher Mut, Minne so rein
eint euch in Treue zum seligsten Paar!

(Richard Wagner, aus der Oper „Lohengrin“)

Die Trauung war wunderbar stimmungsvoll, von einer Standesbeamtin vollzogen, beim vernehmlichen Ja-Wort traten die Taschentücher in Aktion. Die Ringe wurden gewechselt, nun waren meine Kinder „gesetzlich verbundene Eheleute“ und die legendären Worte fielen: „Sie dürfen die Braut jetzt küssen!“

Wir verließen den Turmkeller, und draußen hieß es dann warten auf das nunmehr vermählte Brautpaar. Es dürfen am Historischen Rathaus keine Blumen gestreut und auch kein Reis geworfen werden, stattdessen bekommen alle teilnehmenden ein Fläschchen mit Seifenblasen angeboten beim verlassen des Trauzimmers, das find ich so fein. Statt werfen oder streuen also pusten, schön!

Sie kamen!!! Und alle pusteten Seifenblasen, was das Zeug hält, hihihi! Der große Moment:

Für alle eure lieben Glück- und Segenswünsche hier im Blögchen, für kleine Geschenke und liebe Karten darf ich euch hier Bilder vom Brautpaar einstellen, sie möchten sich auf diesem Wege schon einmal vorab für eure liebe Teilnahme an ihrem Glück ganz herzlich bedanken, sie haben sich so darüber gefreut!

Nun nahmen die beiden von allen Seiten liebe Glückwünsche in Empfang, es gab auch einen kleinen Sektempfang, und Freunde der Kinder hatten für eine besondere Überraschung gesorgt: Ein echter Leierkastenmann, der natürlich als erstes auch das oben eingestellte Lied spielte, und dann noch viele andere, letztlich wurde dazu schon auf der Straße getanzt, das war so herrlich!

Eine kleine, lustige Anekdote am Rande, die sich aus den Bildern ergab, die nach der Trauung noch im Gebäude gemacht wurden, unter anderem mit den Trauzeugen, einem guten Freund von Björn und Steffis Schwägerin, ich hab euch doch mal erzählt, daß die kleine Nichte der Kinder ein ganz ausgefallenes Lieblingskuscheltier hat, ich kann jetzt den Beweis antreten, guckt mal:

 Ist das nicht niedlich?

Vom Fotoshooting nach der Trauung kommen hier nun auch noch einige Bilder, dieses zeigt die nunmehr gesamte Familie Zimmermann

 die „alte“ Frau Zimmermann, die „junge“ Frau Zimmermann, der „junge“ Herr Zimmermann und der „alte“ Herr Zimmermann, lach!

Mit Braut und jetzt ganz offiziell meine Schwiegertochter, und

mit dem Bräutigam, meinem Sohn!

Zu Mittag wollten wir dann in einem nahegelegenen schönen Lokal einen kleinen Imbiß einnehmen, natürlich wollten die Brautleute standesgemäß mit ihrer Hochzeits-Limousine bis vor die Türe fahren

 

aber  was wäre eine Hochzeit ohne kleine Pannen, lach, was passiert? Der Wagen springt nicht an! Also wieder aussteigen, und den kurzen Weg zu Fuß zurücklegen, dieweil der Fahrer des Wagens, ein Freund der Kinder, schnellstmöglich wieder für Fahrbereitschaft sorgen wollte, die Batterie hatte wohl aufgegeben.

So haben wir dann in dem schönen Lokal beruhigt speisen können, wahlweise Tomaten- oder Gemüsesuppe und sehr leckere Canapés.

Danach begab sich das Brautpaar erst einmal nach Hause, und ich habe mich mit meinem Cousin und seiner Frau auf den Weg in unser Hotel gemacht zum einchecken. Ein feines Hotel, ich zeig euch mal mein Zimmer:

Eine feine Aussicht hatte ich auch!

Wie man sieht, hatten wir wunderschönes Wetter, ab und an mal ein paar Wolken, aber schön warm und trocken!

Die eigentliche Feier fand dann am frühen Abend statt, also blieb noch Zeit, sich auf dem Zimmer auszuruhen. Der Weg zum Feierort betrug zu Fuß nur kurze 5 Minuten, und hier fand die Feier statt:

http://www.locationpool.de/locations/eventkapelle-koeln/

So etwas schönes wie diese Kapelle zum feiern hab ich noch nicht gesehen, alle Gäste waren restlos begeistert. Ich hab natürlich auch noch eigene Bilder von ihr:

 abendliche Außenbeleuchtung!

Draußen waren Stehtische aufgebaut, und wie man am obigen Bild sieht, war das im Dunklen so romantisch, einfach nur wunderschön!

Die Geschenke für das Brautpaar konnten hier deponiert werden

 ich hab das auch deshalb eingestellt, weil die Beleuchtung in der Kapelle die Farbe wechselte, ganz sanft, das war auch so schön. Und ich hatte es ja schon angekündigt, natürlich kriegt ihr jetzt auch mein Geschenk zu sehen, guckt:

 das ist ein Ehe-Notfallkoffer, hihihi, für alle Eventualitäten des Ehelebens, nur so als Beispiel: Muffin-Förmchen – damit ihr alles gebacken bekommt, Watte-Stäbchen – damit nichts überhört wird, ABC-Gebäck – wenn euch mal die Worte fehlen, usw. usf. die Erklärungen stehen auf kleinen Zettelchen, die auf die Teile aufgeklebt werden, und unter anderem war auch ein kleines Nudelholz drin, wo dann dran stand: „Achtung! Nur im äußersten Notfall verwenden!“ Da war der Spaß natürlich garantiert!

Der Koffer ist noch aus Björns Kindertagen, hihihi, und das Flugscheinheft, das darauf liegt, hat auch eine Bewandtnis, ich hab aus den Flugtickets, die Björns Papa und ich anno dunnemals für Tossa de Mar hatten und die in meinem euch bekannten Urlaubsfoto-Album sind, mit einem Bildbearbeitungsprogramm neue Tickets gemacht, guckt mal:

das gleiche Ticket hab ich auch für Steffi gemacht, Mrs. Zimmermann, auch hier war der Spaß groß! Das „große“ Geschenk hab ich dann so verpackt:

Und jetzt kommt auch die Aufklärung über das Kürbislicht, daß ich mir neulich erworben habe und wo ich euch versprochen hatte, da kommt noch was, das isses:

Statt Blümchen

 gab es die Kürbisleuchte, an sowas haben die Kinder nämlich immer sehr viel Spaß, sie haben sich auch echt gefreut!

Ich hatte noch ein kleines Geschenk von Brigitte/Plauen zugeschickt bekommen für die Kinder, das war auch so süß verpackt, das zeig ich euch jetzt mal:

 Sind die Klämmerchen nicht knuffig?

 

Die mir zugesandten Karten hab ich gebündelt,  nochmals lieben Dank an alle!

Glücklicherweise war die feine Limousine dann wieder fahrbereit, und das Brautpaar traf pünktlich am Feierort ein.

Die Feier konnte beginnen! Und auch hier eines vorweg: Es war eine rauschende Ballnacht!

Das Brautpaar eröffnete dann das Büffet, das soooo lecker und reichhaltig war, für jeden war was dabei, es gab nämlich auch Vegetarier unter den Gästen und selbstverständlich ist auch an diese gedacht worden, alle wurden satt und waren zufrieden und glücklich. Ich bin ja essenstechnisch ein Eisbär und liebe Lachs, lach, der war soooo gut, und es gab einen so wunderbaren Salat mit Rucola und Erdbeeren, da hab ich mich auch sehr schadlos dran gehalten.

Der nächste Höhepunkt der Feier: Das Brautpaar schneidet die Hochzeitstorte an!

Ist das nicht ein Prachtstück?

 Ich bewundere so sehr solche Backwerke, das sind doch Kunstwerke, oder? Immer eigentlich viel zu schade zum anschneiden und verputzen, aber dafür sind sie ja nun mal da!

Mal ein bissel im Detail unten!

Anschneiden und verteilen der Hochzeitstorte:

Und die sah natürlich nicht nur so wunder-wunderschön aus, die war auch soooooo lecker, und vor allem nicht so mächtig, wie man es sonst von solchen Torten gewohnt ist, da konnte man sogar gut und gerne 2 Stücke von verputzen, was ich auch getan habe, hihihihi!

Guckt mal, so war der Tisch, auf dem die Torte stand, geschmückt, ist das nicht wunderschön? Noch ohne Torte, damit man die herrlichen Blumen mal richtig sehen kann.

 Kleiner Tischschmuck.

Ein Luftballon-Herzchen hab ich mir mit nach Hause genommen, guckt:

Ein weiterer Höhepunkt näherte sich, das Werfen des Brautstraußes.

Traditionell macht man das ja eigentlich zum Ende des Festes, aber da eben alle noch etwas davon haben sollten, ist es vorgezogen worden.

Das ist er, der herrliche Brautstrauß meiner Schwiegertochter, ich war ganz begeistert von ihm.

Alle unverheirateten versammeln sich nun also hinter der Braut, die den Brautstrauß dann im hohen Bogen rückwärts über die Schulter wirft, zu unserem größten Vergnügen hatte sich auch mein kleines Patenkind, die mit Eltern und Bruder natürlich ebenfalls zum Fest geladen war, weil es gute Freunde von uns sind und Björn ja Pate am großen Bruder von meinem Patenkind ist, als eben auch natürlicherweise noch unverheiratet in die Gruppe zum fangen gestellt. Und was soll ich euch sagen: Die kleine Maus hat den Strauß gefangen, der Applaus war ihr sicher und sie hat so gestrahlt, bis der nun mal eingelöst wird, dauert es ja noch seine Zeit, hihihi, aber das war so eine lustige Geschichte, zumal das ganze ohnehin ein bissel als Symbol vollzogen worden ist, denn den Brautstrauß wollte Steffi doch gerne behalten, Alina hat ihn ihr auch ganz verständnissinnig wieder überreicht!

Und nun begann die Ballnacht mit Musik und Tanz! Die das Brautpaar traditionsgemäß mit dem gemeinsamen Hochzeitswalzer eröffnete!

 Wie man sieht, die Bräutigams-Eltern können auch noch das Tanzbein schwingen!

Und Björn hat sich sogar seine Schuhe zertanzt, hihihihi! Guckt:

 Weg isse, die Sohle!

Ich sag irgendwann auch ein bissel erschöpft aus, lach!

 Das tat der Stimmung aber keinen Abbruch, es wurde getanzt bis in die Puppen, alt und jung waren gleichermaßen begeistert, die Musikauswahl, die Björns Trauzeuge den Abend über gestaltete, war hervorragend und sorgte für supergute Laune!

Hier wäre auch noch zu erwähnen, daß auch die Bedienung einfach fabelhaft war,  überaus aufmerksam und freundlich!!!

So gegen 2.00 Uhr morgens lichteten sich dann so langsam die Reihen, ich hab mich dann auch auf den Weg gemacht, waren ja nur schlichte 5 Minuten bis zum Hotel, aber irgendwie hab ich mich auf dem kurzen Weg verfranst, lach, bin dann, um nicht in der Nacht da umher zu irren, wieder zum Kapellchen zurück, traf den Rest der Truppe mit meinen Kindern beim aufräumen und zusammenpacken an, hab ich noch bissel mit angepackt und mit einem gemeinschaftlichen Taxi haben sie mich dann am Hotel abgesetzt. Müde, aber seeeehr glücklich, bin ich dann da ins Bett gefallen, am anderen Morgen haben alle, die dort von der Hochzeitsgesellschaft übernachtet haben, sich zum Frühstück getroffen, alle etwas übermüdet, hihihi, so ca. 4 Stunden Schlaf sind eben doch bissel wenig!

Ach, ja, was ich noch erwähnen möchte: Jeder Hochzeitsgast, der sich verabschiedet hat, bekam vom Brautpaar noch ein klassisch-traditionelles Geschenk: Hochzeitsmandeln!

https://mein-traumtag.de/tipps-ideen/mandel-gefaellig-die-bedeutung-der-hochzeitsmandeln

Da könnt ihr was über den Brauch der Hochzeitsmandeln und der Bedeutung der Zahl 5, denn so viele Mandeln sind in einem Säckchen, nachlesen! Ich fand das eine sehr schöne Idee!

Ja, das war er nun, der Eintrag über die Hochzeit meiner Kinder, auf den ich mich so gefreut habe! Ich hoffe, ihr hattet alle Spaß beim lesen und gucken, ich kann nur noch sagen, es war einfach ein Traumtag und ich war so glücklich!!! Ich wünsche meinen Kindern alles erdenklich Gute und Liebe für ihren gemeinsamen Lebensweg und bin stolz und glücklich als Mutter und Schwiegermutter meiner beiden!!!

Euch allen wünsche ich nun einen schönen WTT, herrlich, gerade am Wochenteilungstag diesen wunderbaren Tag mit euch zu teilen!

Habts fein! 

 

 

 

 

 

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Die Weihnachtsfreude

Morgen, Kinder, wirds was geben!
Morgen werden wir uns freun!
Welche Wonne, welches Leben
wird in unserm Hause seyn;

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einmal werden wir noch wach,
heysa, dann ist Weihnachtstag!

Wie wird dann die Stube glänzen
von der großen Lichterzahl!

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Schöner, als bey frohen Tänzen
ein geputzter Kronensaal.
Wißt ihr noch, wie vor’ges Jahr
es am heil’gen Abend war?

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Wißt ihr noch mein Räderpferdchen?

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Malchens nette Schäferin?
Jettchens Küche mit dem Herdchen,
Und dem blankgeputzten Zinn?

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Heinrichs bunten Harlekin
mit der gelben Violin?

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Wißt ihr noch den großen Wagen,
und die schöne Jagd von Bley?

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Unsre Kleiderchen zum Tragen,
und die viele Näscherey?

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Meinen fleiߒgen Sägemann
mit der Kugel unten dran?

Wißt ihr noch die Spiele, Bücher
und das schöne Schaukelpferd,

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schöne Kleider, woll’ne Tücher,
Puppenstube, Puppenherd?

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Morgen strahlt der Kerzen Schein,
morgen werden wir uns freun.

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Welch ein schöner Tag ist morgen!
Neue Freude hoffen wir.
Unsre guten Eltern sorgen
lange, lange schon dafür.
O gewiß, wer sie nicht ehrt,
ist der ganzen Lust nicht werth.

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Nein, ihr Schwestern und ihr Brüder,
laßt uns ihnen dankbar seyn,
und den guten Eltern wieder
Zärtlichkeit und Liebe weihn,
und aufs redlichste bemühn,
alles, was sie kränkt, zu fliehn.

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Laßt uns nicht bey den Geschenken
neidisch auf einander sehn;
sondern bey den Sachen denken:
„Wie erhalten wir sie schön,
daß uns ihre Niedlichkeit
lange noch nachher erfreut?“

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Einer Entwicklung der Weihnachtslieder im frühen 19. Jahrhundert nach Aufklärung und Säkularisation folgend, wird der historische Inhalt des Weihnachtsfests, die Geburt Jesu, in dem Liedtext gar nicht erwähnt. Stattdessen legt der Autor den Schwerpunkt auf die Beschreibung der Vorfreude der Kinder auf die mit dem Weihnachtsfest verbundene Bescherung.

Diese Vorfreude wird genährt durch die Erinnerung an die geschmückte Stube und die zahlreichen Geschenke des Vorjahres. Von einem Weihnachtsbaum, wie er in den später entstandenen Liedern O Tannenbaum (1824) und Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen (1841) besungen wird, ist hier noch keine Rede.

Den Schluss bildet eine Mahnung, den Eltern dankbar zu sein, die – und nicht das Christkind oder der Weihnachtsmann – schon lange für das Fest sorgen.

Als Satire auf die Sentimentalität der bürgerlichen Weihnachtsfeier und der diese besingenden Weihnachtslieder verfasste der deutsche Schriftsteller Erich Kästner 1927 unter dem Titel Weihnachtslied, chemisch gereinigt eine sozialkritische Parodie auf dieses Lied, die mit den Worten „Morgen, Kinder, wird’s nichts geben“ beginnt und den Inhalt dieses Liedes in sein Gegenteil verkehrt: Arme Kinder bekommen keine Geschenke und sollen sich auch keine wünschen.

(Quelle: Wikipedia)

http://de.wikipedia.org/wiki/Morgen,_Kinder,_wird%E2%80%99s_was_geben

(Anm. der Red.: Interessant wegen der verschiedenen angeblichen Autoren des obigen Gedichtes/Liedes!)

Das vorletzte Türchen!:yes:
Noch einmal schlafen!:yes:
Wie sehnlichst erwarten gerade Kinder diese wunderschönste Zeit des Jahres, und wie schnell ist sie dann wieder vorbei!;) Aber ich glaube, das ist eine Empfindung, die nur wir Erwachsenen haben! Leider!;)

Ich wollte noch mal in Bilderkes schwelgen, darum habe ich noch einmal dieses allseits bekannte und beliebte Gedicht/Lied für diesen Eintrag ausgewählt!

Und da es um eine Kinderbescherung geht, hab ich noch was feines für euch

meine Pferdchen-Karussel-Spieluhr, einmal in Aktion!:yes:
Sie war schon oft im Gebrauch, und hat auch schon einige Jährchen auf dem Rücken ihrer Pferdchen,:)) deshalb hakt sie manchmal ein bissel!:oops:
Aber vielleicht macht es euch trotzdem Spaß, sie mal anzuhören und zu gucken!

Und mit dem feinen Weihnachtslied von der Bescherung schließe ich jetzt diesen Eintrag!

Habt alle einen feinen Dienstag, möglichst streßfrei, mit viel Freude auf die anstehenden Weihnachtsfeiertage!

:wave:

Türchen 23

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MiBuRo A d v e n t s k a l e n d e r

Türchen 6761624_f0877833b2_m6763736_18b7a08a3f_manimaatjes-kerst-71729

Christkind

Die Nacht vor dem heiligen Abend,
da liegen die Kinder im Traum;
sie träumen von schönen Sachen
und von dem Weihnachtsbaum.

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Und während sie schlafen und träumen,
wird es am Himmel klar,
und durch den Himmel fliegen
drei Engel wunderbar.

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Sie tragen ein holdes Kindlein,
das ist der Heil’ge Christ;
es ist so fromm und freundlich,
wie keins auf Erden ist.

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Und wie es durch den Himmel
still über die Häuser fliegt,
schaut es in jedes Bettchen,
wo nur ein Kindlein liegt,

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und freut sich über alle,
die fromm und freundlich sind;
denn solche liebt von Herzen
das liebe Himmelskind.

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Wird sie auch reich bedenken
mit Lust aufs allerbest’
und wird sie schön beschenken
zum lieben Weihnachtsfest.

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Heut schlafen noch die Kinder
und sehn es nur im Traum,
doch morgen tanzen und springen
sie um den Weihnachtsbaum.

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(Robert Reinick)

So, das ist nun das vorletzte Türchen!:yes:
Noch einmal schlafen!
Hier zupft mich gerade jemand an meinen Socken….ach, Mimi, ja, ok, dann mach du mal weiter!

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Hi, Folks,
na, der Adventskalender kann ja nun hier nicht ohne mich zu Ende gehen, und außerdem ist doch heute wieder Montag!;D
Booooaaaah, ihr glaubt gar nicht, wie aufgeregt ich bin!88| Noch einmal schlafen, und dann ist endlich Bescherung! Ich bin doch sooooo neugierig, was nun alles von meinem Wunschzettel in Erfüllung geht! Ich hab Frauchen schon gefragt, aber sie sagt, sie sei ja nun mal nicht das Christkind!:roll: Pffttt….so klein bin ich ja nun auch nicht mehr,:no: aber es ist ja Weihnachten, und wenns halt den Dosenöffner so sehr freut, ok, dann eben das Christkind!:yes: Eines war allerdings seltsam, ich hatte ja den Wunschzettel auf Geheiß meines Frauchens auf den Balkon gelegt, damit das Christkind da doch besser dran kommt, tja, und der war tatsächlich weg!:??:

Fein isses bei uns am Heiligen Abend, Frauchen kocht sich was feines (ihre Kinder kommen ja erst am 1. Weihnachtstag, und dann gibt es noch mal was feines, mmmmhhhh!:))) und ich kriege dann immer ein extrafeines Döschen, mal sehen, was es dieses Jahr ist! Dann gibt es schöne Weihnachtsmusik (mag ich!) und Frauchen macht die Kerzen und den kleinen Weihnachtsbaum an, dann klingelt sie mit einem Glöckchen und dann liegen ganz viele Paketchen unter dem kleinen Baum am Kamin!:yes:
Hach, alleine schon das herrliche Raschelpapier! Toll! Das ist schon die halbe Bescherung, und wenn dann noch Kartons dabei sind, herrlich!:>>
Nach dem Auspacken spielen wir dann noch fein, und dann bin ich auch meist schon rechtschaffen müde:yawn: und verzieh mich in meinen feinen Weihnachts-Kuschel-Sessel!:zz: Schön, nicht?:D

Dann wünsche ich euch nun einen schönen Montag mit viel Vorfreude, Frauchen natürlich auch, und ich träum jetzt weiter von Weihnachten!:yes:
Tschüssi, eure Mimi!

:wave:

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Habts fein! Und hoffentlich keine Hektik!

:wave:

Manege frei!

Ich bin noch ganz erfüllt von einem wunderschönen Erlebnis, ich war in einer ganz besonderen Zirkusvorstellung.:yes:
Die Grundschule vom Sohnemann einer Freundin hat an einer Projektarbeit mit dem Circus Sperlich teilgenommen! Der Zirkus macht pädagogische Projektarbeit mit Grundschulen und anderen Einrichtungen.
Für alle Interessierten:

http://www.circus-sperlich.de

Die gesamte Ausstattung, wie Zelt mit Bestuhlung und Technik etc. stellt der Zirkus.

In einer Woche haben die Kinder ein Programm auf die Beine gestellt, das seinesgleichen sucht!:yes:
Akrobaten, eine im wahrsten Sinne des Wortes verzaubernde Lichtshow mit Bändern und Tüchern, Clowns, Fakire und Feuer, eine Pony-Dressur, Seiltanz, Zauberer, Trampolin, die Kinder waren mit Feuereifer und Begeisterung bei der Sache. Mit einer Pause von 20 Minuten war es eine 2 1/2-stündige Vorstellung!88|
Und wie es sich für so eine Super-Leistung gehört, gab es zum Schluß begeisterten Applaus und ……Standing Ovation!!!!;D

Die Kinder waren hin und weg!:DD

Der Sohn meiner Freundin war hinterher zwar völlig platt, aber überglücklich! Er war im übrigen ein Zauberer! Er hat noch so begeistert von den Proben und allem erzählt, das ist eine wirklich gute Sache, da ist Teamgeist gefragt und die nötige Disziplin, und was ich auch gerade bei den heutigen Kindern sehr wichtig finde, auch mal Frustrationen zu bewältigen und auszuhalten, wenn mal was nicht auf Anhieb klappt!;D
Und es war eine Marathonaufgabe für die Kinder, an zwei aufeinanderfolgenden Tagen jeweils drei Vorstellungen am Tag, Chapeau!!

Wie gesagt, ich bin noch immer ganz erfüllt, und ich sags hier auch ganz ehrlich, ich war so zwischendurch manchmal froh, daß es im Zuschauerraum dunkel war, denn da ist echt so manches Freudentränchen geflossen!
Ich hoffe, ihr habt auch ein bissel Spaß an dieser kleinen Geschichte!

:wave: