Der Grafschafter Wochenanzeiger gratuliert zum Vatertag

Ich habe gesät

Ich habe gesät
das Korn der Liebe,
tiefinnig Lächeln,
maiwarmen Blick;
nun frag ich immer
bei Nacht und Tage,
ruhlos, zu wissen,
was mein Geschick:
Hat deine Seele
das Korn empfangen,
ist es im Herzen
dir aufgegangen?

(Karl Friedrich Henckell)

Allen unseren Lesern wünschen wir einen wunderschönen Vatertag! Habt es alle fein, ihr lieben Väter, und laßt euch feiern!

„Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr…..“ sagte Wilhelm Busch in seinem Gedicht, und damit hatte er wohl recht.

Hundevater Alf mit seinen Jungen

Schafsbock Otto mit seinen kleinen Lämmern Fritz und Graf Hans

von meiner ehemaligen Bauernhofarbeitsstelle, und der unermüdliche Amselvater von Balkonien

auch im Tierreich ist es nicht leicht, Vater zu sein.

Mein Papa feiert seinen Vatertag schon lange in heaven, wenn ich mich auf das eingestellte Gedicht beziehe, dann kann ich zu meinem Papa nur sagen: „Ja, Papa, meine Seele hat das Korn empfangen, in meinem Herzen ist es aufgegangen! Danke dafür!!!“

Jutta und Steve haben mich in einem ihrer Einträge an die wunderschöne gelbe Rose erinnert, die ich hier mal auf Balkonien lange Jahre hatte, eine solche steht auch auf dem Grab meines Vaters

mein Vater liebte gerade diese Rosensorte auch sehr. Ich hab auch noch Bilder von meiner Balkonienrose, allerdings auf dem alten Handy, von dem ich neulich schon berichtet hatte, am Muttertag, mit den Butterblümchen für Mamas letzten Muttertag, ich hab mal wieder versucht, abzufotografieren, das Ergebnis ist echt nicht berauschend, aber ich zeig sie euch trotzdem:

Sie blühte jedes Jahr so herrlich, und sie duftete wundervoll nach Zitrone, ich war so traurig, als sie dazumalen an Mehltau eingegangen ist. Nun muß ich mal gucken gehen in den nächsten Tagen, ob die Rose bei meinem Vater schon wieder blüht.

Das gesamte Redaktionsteam war in den letzten Tagen hier bissel faul, wir mußten uns alle von unserem herrlichen Wochenende erholen, deshalb empfehlen wir euch nun einfach mal unser Vatertagsarchiv, vielleicht macht es euch Spaß, in die alten Einträge noch mal hineinzulesen.

https://mimisdosenoeffner.wordpress.com/2014/05/28/vatertag-18556830/

https://mimisdosenoeffner.wordpress.com/2016/05/05/alf-der-hundevater-vatertag/

Apropos faules Redaktionsteam: Mimi hat ja schon herrliche Einträge und Kommentare bezüglich der hier stattgefundenen Katzenparty am letzten Wochenende während der Abwesenheit der Chefredakteurin eingeheimst und ihr habt alle daran teilhaben dürfen, da möchte die Frau Chefredakteurin doch auch noch bissel von der wunderschönen Goldhochzeit am letzten Sonntag berichten.

Das Wetter war anfangs wunderbar sonnig, aber noch kühl am frühen Morgen, denn die Messe zu Ehren des Goldhochzeitpaares fand ja schon um 10.00 Uhr morgens statt. Es war ein wunderbarer Gottesdienst in der Neuapostolischen Kirche, zu deren Gemeinde die Eltern meiner Schwiegertochter gehören, hat mir gut gefallen. Ein ergreifender Moment, als das Goldhochzeitspaar noch einmal den Segen gespendet bekam wie vor 50 Jahren bei ihrer Grünen Hochzeit. Und wir mußten alle so lachen, als der Priester danach noch einmal die legendären Worte sprach: „Sie dürfen die Braut jetzt küssen.“ Was der Goldbräutigam mit Freuden getan hat!

Gefeiert haben wir in einem wunderschönen Hotel und Restaurant, und obwohl das Wetter später etwas eintrübte, war die Stimmung drinnen umso sonniger und fröhlicher, nach einem Sektempfang gab es ein wundervolles Mittagessen, ich zeig euch mal das Festtagsmenü (Achtung: Gefahr der Unterzuckerung bei plötzlich einsetzenden Schmacht, lesen also auf eigene Gefahr, die Red. übernimmt keine Haftung, lach!):

Lecker, lecker!!!

Ich hatte natürlich Spargel, und als Vorspeise auch die Spargelcremesuppe! Herrlich, sag ich euch!

Das nachmittägliche Kuchenbuffet war eine Wucht, hier hab ich mich vor allem an Erdbeerkuchen schadlos gehalten.

Zwischendurch konnte man im schönen Garten des Hotels spazieren gehen, trotz des bissel schwächelnden Wetters war das so schön, die Rosen blühten in voller Pracht, und dufteten, es gibt ein kleines Springbrunnenbeet, daß vor allem eine magische Anziehungskraft auf die kleine Nichte der Kinder hatte, ja, die kleine Maus mit dem Rattenschal, hihihi, zum Glück gibt es in Hotels ja Handtücher, lach! Am Himmel kreuzten die Schwalben, ein rundum schöner und gelungener Tag. Das Goldhochzeitspaar war glücklich im Kreise all seiner Lieben, mein Geschenk hat die beabsichtigte Freude ausgelöst, also für alle Beteiligten ein unvergeßlich schöner Tag!

Nun sollen aber hier die Väter noch einmal zu ihrem Recht am heutigen Tage kommen, ich guck doch immer so gerne nach schönen Liedern von Reinhard Mey passend zum Eintrag, und da hätte ich doch wieder zwei, die mir zum heutigen Vatertag so gut gefallen, ich hoffe, euch allen auch:

https://www.reinhard-mey.de/start/texte/alben/mein-apfelb%C3%A4umchen

https://www.reinhard-mey.de/start/texte/alben/nein-meine-s%C3%B6hne-geb-ich-nicht

Und damit wünschen wir nochmals allen Vätern einen wunderschönen Vatertag, allen anderen einen ganz feinen Feiertag, euer Redaktionsteam Monika, Mimi und Ruddi !

Habts fein!

 

 

Türchen 17

  

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r

Türchen 

Heute fragt nur nach dem Heute

Heute fragt nur nach dem Heute,
schnell verworfen ist das Gestern,
und es hat dabei die Meute
leicht zu kritteln und zu lästern!

Doch es kommen andre Tage,
schnüffelnd nicht, was zeitgerecht war,
und dann gilt nur mehr die Frage,
was gemußt, gekonnt und echt war!

(Anton Wildgans)

 Hi, Folks, guckt, da isser schon wieder, der Montag, mein Türchentag, damit die Woche lustig beginnt. Und…schnüff, schnüff, der letzte Montag in diesem Adventskalender, denn der nächste ist dann schon der Heilige Abend.

Und wie ihr euch sicher alle noch erinnern könnt, hab ich euch in meinem letzten Montagstürchen versprochen, daß sich heute hier im Adventskalender von Frauchen und mir nochmal alle meine Kumpels und Kumpelinen versammeln werden, zum fröhlichen feiern und miteinander lustig sein, und wie sagt Frauchen immer: Versprochen ist versprochen und wird auch nicht gebrochen! Dann geht es jetzt mal looohoooos!!!

 Balkonien ist festlich geschmückt, der Weihnachtsmann kam sogar höchstpersönlich und übergab uns das unter der Balkonbrüstung hängende Plakat  von ihm, ist das nicht fein? Zum draußen feiern ist es auf jeden Fall zu kalt, es rieselten gestern in der Grafschaft ja sogar ein paar von den weißen Flöckchen, die Frauchen so liebt und ich nicht, lach! Da hab ich es uns allen fein gemütlich gemacht unter meinem Kratzbaum, von dem aus wir eine herrliche Aussicht auf das geschmückte Balkonien haben.

Dann machen wir uns das jetzt hier mal alle noch so richtig gemütlich, für Speis und Trank hab ich gesorgt, jeder, was er mag,  Hühnchen,  Käse, Thunfisch, oder leckere Leberwurstauswahl 

Was möchtet ihr trinken? Ich dachte zur Feier des Tages an einen Mäuschen-Cocktail, was haltet ihr davon?  Sieht doch lecker aus, oder, hihihihi?!

Natürlich hab ich auch Wasser! Frauchen könnte, sagt sie, uns zum Nachmittagskaffee ein paar Lussekatter noch backen  das wäre doch was! Hach, wird das gemütlich, dann nehmt alle Platz, meine Gäste, ich hab eure Plätze alle weihnachtlich geschmückt, so, wie es zu jedem von euch paßt!

 Devil, er hat ja immer den kürzesten Weg zu mir, lach, mit Buch, weil er so gerne auf Zeitungen rumliegt.

 Buddy, als mein ältester Freund, ihm steht rot so gut, und sein Frauchen liebt Vögel und Eisbären.

 Django, mein ältester (das ältester bezieht sich wie bei Buddy auf hier im Blögchen schon präsent!) Katzenfreund, er streunt so gerne durch die Gegend und hat dabei den Weihnachtsmann entdeckt, schön, nicht?!

 Steve, bei seinem Frauchen im Garten gibt es so viele Vögelchen, die er gerne beguckt, da paßt das Bildchen zu ihm.

 Rani, die kleine Prinzessin ihres Frauchens, mit zartem Glitzer, der so gut zu ihr paßt, hat sie uns musizierende Engelchen an der Krippe mitgebracht, dankeschön, Rani!

 Storm, der zweite Hund im Reigen, da wird Buddy sich freuen. Er kommt ja aus Kanada und hat den weitesten Weg, zwischendurch ist er mal bei Santa vorbeigefahren, das liegt ja quasi auf seinem Weg, hach, schön ist es da, seufzt mein Frauchen gerade!

 Lakritze, sie kuschelt schon vor dem Kaminfeuer, das sie uns mitgebracht hat, herrlich gemütlich, wie ich sie kenne, mag sie das gern!

 Tobias, zu seinen herrlichen blauen Augen paßte dieses Bild einfach so schön, ich hoffe, du bist mit deinem ausgewählten Bildplatz auch zufrieden, Kumpel!

 Amira, ich hab mir gedacht, als Mädchen mag sie die Kombi von rosa und weiß bestimmt gut leiden, und ihre blauen Augen kontrastieren so schön dazu, also, wenn ich Kater wäre, ich wäre verliebt, lach!

 Luna, für die kleine, schüchterne Maus hab ich mir mal das Fensterbild ausgesucht, da kann sie gut geschützt alles in Ruhe begucken und kann selber entscheiden, wen sie näher ran läßt!

 Keks, er eröffnet jetzt hier den Reigen der Silberdistel’schen Katzen, und seinem Namen gemäß (und ich weiß es aus ganz aktueller, frischer Quelle, er liebt sie!!!) mit Keksen und Gebäck!

 Torty, sie ist eine ganz hervorragend musikalische Katze, weiß ich, und deshalb bringt sie uns die Musikinstrumente mit, wir wissen doch alle: Katzen brauchen viel Musik!!! Danke, Torty!

 

 Die graue Eminenz, ganz edel verpackt, das muß auch für sie, sie hat halt so etwas edles, weises, eine Katze mit Erfahrung und Weitblick, da fand ich dieses Bild ganz und gar angemessen für sie!  Meine Wenigkeit kommt nun hier als Gastgeberin auch noch dazu, ich hab mir die schöne Berghütte hier ausgesucht, weil Frauchen immer davon schwärmt, und ich mir das auch sehr gemütlich DRINNEN vorstellen kann, hihihi!

Ich hoffe, ihr habt euch hier alle gemütlich eingekuschelt, dann machen wir mal noch bissel Programm. Darf ich dich bitten, liebe graue Eminenz, du hattest doch was vorbereitet? Also, die graue Eminenz liest uns jetzt eine Weihnachtsgeschichte:

 Der Weihnachtsmann hält ihr den Text:

Ist das nicht eine schöne Geschichte? Weihnachten der Tiere, da haben wir natürlich auch noch ein paar schöne Bilder dafür:

Dann laßt uns nun zum Abschluß noch was schönes singen, ich guck mal, was mein Schallplattenschrank hergibt (jaaaa, Frauchen und ich, wir haben noch sowas altmodisches, hihihi!):

Hach, Folks, was war das nun wieder schön, ich hoffe, ihr habt es auch alle genossen, kommt nachher alle gut wieder nach Hause, und habt alle, auch die menschlichen Leser hier, einen schönen Montag und einen guten Start in die neue Woche!

Habts fein, ich stoß jetzt mit meinen Kumpels und Kumpelinen auf einen gelungenen Tag an   

Alf, der Hundevater – Vatertag

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Vom Vater hab ich die Statur,
des Lebens ernstes Führen,
vom Mütterchen die Frohnatur
und Lust zu fabulieren.
Urahnherr war der Schönsten hold,
das spukt so hin und wieder;
Urahnfrau liebte Schmuck und Gold,
das zuckt wohl durch die Glieder.
Sind nun die Elemente nicht
aus dem Komplex zu trennen,
was ist denn an dem ganzen Wicht
original zu nennen?

(Johann Wolfgang von Goethe)

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Vatertagseinträge gab es hier schon

https://mimisdosenoeffner.wordpress.com/2014/05/28/vatertag-18556830/

in diesem Eintrag war auch Schäferhund-Papa Alf vertreten, der Hund unserer Nachbarn von meiner alten Arbeitsstelle, der Ponderosa.

Ponderosa

Alf, ein Schäferhund, und Buffy, eine kleine Mischlingshündin mit weißem Kringelfell, waren die ersten Hunde unserer Nachbarn (ihr Haus lag auf dem Bild oben rechts von uns) mit denen sie eingezogen sind. Die beiden Hunde vertrugen sich trotz des Größenunterschiedes ganz prima, Alf war der Beschützer der kleinen Buffy, und Buffy himmelte ihren großen Freund an! Der „Rudelführer“ der beiden war außer dem nachbarlichen Ehepaar noch die Tochter der Nachbarn, damals gerade 13 Jahre alt. Alf war eine Seele von Hund, er tat keiner Fliege was zuleide, ließ Buffy an sich zerren und vertrug sich sogar prima mit unseren Katzen. Daß er aber auch ein ganz großartiger Beschützer war, haben wir mal durch Zufall festgestellt, irgendjemand von uns hatte, natürlich nur aus Spaß, die Nachbarstochter bissel „angerempelt“ und geschubst, und plötzlich stand da ein ganz tief und dunkel knurrender Alf, mit gefletschten Zähnen und gesträubtem Fell, in voller Hab-acht-Stellung! Er hat nicht angegriffen, aber ich glaube, wenn wir da weiter gemacht hätten, dann hätte er! Aber wir haben uns gehütet!

Alf hatte ein kleines „peinliches“ Geheimnis, er hatte einen Rückenschaden, (auch er kam aus dem Tierheim, da wußten die Nachbarn nicht, woher!) und konnte leider, wie es nunmal die Rüden tun, nicht beim kleinen Geschäftchen sein Bein heben, sondern mußte eben wie eine Hündin „im sitzen“ pinkeln. Das war ihm so unangenehm, daß er immer heimlich irgendwo verschwand, wenn er mußte, und wenn es ganz dringend war und er es doch coram publico machen mußte, dann hat er versucht, das Bein doch zu heben, und ist manchmal sogar umgefallen dabei! Und wir Döösbaddel haben natürlich gelacht, da leiste ich dem armen Kerl heute noch Abbitte für! Er war dann auch immer sehr beleidigt, hat uns aber doch immer wieder verziehen!

Zu Alf und Buffy gesellten sich dann noch zwei Schäferhündinnen, Anka und Peggy! Und wen wundert es, Alf ging auf Freiersfüßen! Er hatte sich in Anka verliebt, und es kam, was kommen mußte: Sie wurden Eltern!

Und an einem Frühlingsabend kamen dann 7 kleine Schäferhundwelpen zur Welt, die Geburt hab ich schon mal geschildert in einem frühen Eintrag, kann nachgelesen werden:

https://mimisdosenoeffner.wordpress.com/2013/04/13/fruehlingsgefuehle-erinnerungen-15753566/

4 Weibchen und 3 Rüden erblickten das Licht der Welt, und Alf war ein sooooo stolzer Vater!

Alf und seine Jungen II

Die Welpen waren entzückend und hatten nur Unsinn im Kopf, Tischdecken knabbern

Alfs Welpe

und Pantoffeln anmümmeln

Welpe von Alf II

gehörten auf jeden Fall dazu!

Auf die kleine Freundin Buffy von Alf freute sich sehr über den Zuwachs!

Buffy mit den Welpen von Alf

Das war so eine schöne und aufregende Zeit mit den Kleinen, und wir haben sie alle in liebevolle und gute Hände vermittelt bekommen!

Ich dachte mir nun, daß sei ein feiner Eintrag für den heutigen Vatertag, auch tierische Väter sind mitunter richtig gute Väter, wenn das auch aus Vorsichtsgründen im Zoo z.B. nicht immer getestet werden kann, wie bei den Eisbären und anderen Raubtieren halt auch!

Alf ist jedenfalls in seiner Vaterrolle richtig aufgegangen, und war auch seinen Kleinen gegenüber so gutmütig und geduldig, wie wir ihn kannten!

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Ein lustiges Gedicht zu diesem Thema hab ich noch gefunden, das möchte ich euch nicht vorenthalten, hihihi, viel Spaß!

Im Maien

Ach! Im Frühlingsüberschwange
fühlt ein jedes Hundeherz
sich getrieben von dem Drange,
ohne Ruh
A-hu! A-hu!
Von der Liebe süßem Schmerz.

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Milder werden ihre Sitten;
es ergreift Melancholie
alle, die vergeblich bitten.
Darum du
A-hu! A-hu!
Hundedame, höre sie!

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Fühlst du keine jener Schwächen,
die das Herrenvolk verehrt?
O! das muß sich einmal rächen!
Nur so zu!
A-hu! A-hu!
Auch der Mops hat seinen Wert.

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Eh du’s meinst, vergeht die Jugend;
und mit der du so gegeizt,
gerne gäbst du deine Tugend,
Alte Kuh!
A-hu! A-hu!
die dann keinen Pinscher reizt.

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Mädchen! sieh an diesen Hunden,
was auch unsere Wünsche sind!
Hast du wen im Mai gefunden,
O so tu!

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(Ludwig Thoma)

Ich wünsche euch allen einen wunderschönen Himmelfahrtstag, allen Vätern einen ganz feinen Vatertag, Mimi schließt sich mal an diese Wünsche an euch alle und die tierischen und menschlichen Väter an, und sie macht hier jetzt mal einen Cliffhanger:

Foto6996 Hi, Folks,

so, da hat der Dosenöffner nun was feines für die Väter zum Vatertag geklöppelt, und für alle anderen natürlich auch, und ich kann euch schon mal verraten, daß es dann sowas feines auch wieder zum Muttertag gibt, laßt euch mal überraschen!

Habts fein!

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Ponderosa – Hundegeschichten

36 (1) Pw dog20(13)

Du sagst, du wärst so müde wie ein Hund,
so reizbar, krank und hungrig wie ein Hund,
so matt und melancholisch wie ein Hund,
so träge, schläfrig, müßig wie ein Hund.
Doch warum vergleichst Du dich mit einem Hund?

Worin der Mensch geringschätzt einen Hund,
stell ich dich besser gleich mit einem Hund.
Du bist so treu und ehrlich wie ein Hund,
bist unbefangen, lieb, so wie ein Hund,
du bist so klug und tapfer wie ein Hund.

(Sir John Davies
1569 – 1626, engl. Politiker, Anwalt und Dichter)

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Lange ist es her, da hab ich euch eine Fortsetzungsgeschichte versprochen, im Eintrag über das telefonierende Pferd der Ponderosa, meiner ehemaligen Arbeitsstelle, wißt ihr noch?

https://mimisdosenoeffner.wordpress.com/2014/06/07/pfingstpferd-buerohund-18613954/

Und es sollte mit den Hunden weiter gehen, und nun lös ich endlich mein Versprechen ein!

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Unsere Ponderosa, meine ehemalige Arbeitsstelle, die so nur noch in meiner Erinnerung besteht, beherbergte zu ihren „Gründerzeiten“, also beim Einzug meines damaligen Chefs und Freund, vor allem Katzen. Der erste Hund, der Einzug hielt, sitzt auf dem Bild vor dem mittleren Fenster, hihihi, das war

Foto6691 Sally, eine ganz liebe Mischlingshündin! Ihr Schicksal begann gar nicht gut, sie wurde mit fünf Wurfgeschwistern in einem Karton an unseren Müllcontainern entsorgt. Unsere Kinder (Anm. d. Red.: Meine Arbeitsstelle war die Außenstelle einer sozialen Einrichtung für Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten, daher „unsere Kinder“.)  hatten zum Glück den Karton samt Inhalt gefunden und waren natürlich hoch entzückt. Sie wußten aber auch, daß eine entsprechende Hundehaltung so nicht erlaubt war, aus Gerechtigkeitsgründen, hat ein Kind einen Hund, wollen alle anderen auch. Daher kamen sie natürlich mit dem Karton zu uns, sie wußten ja von der Tierliebe der „Bewohner“ und hofften hier auf Rat und Tat! Und so wurde Sally der erste Hund meines Chefs, aus dem ganzen Wurf hatten sich die beiden gesucht und gefunden. Den übrigen Wurf haben wir im übrigen hervorragend vermitteln können, und alle Geschwister von Sally haben einen feinen Platz bei lieben Menschen gefunden.

Sally war ein richtig liebes Hundemädchen, sie verstand sich großartig mit Mensch und Tier, von groß bis klein!

Leo und Sally Hier mit unserem kleinen Kater Leo, das Bild aus dem Archiv ist bissel klein, ich habs noch mal fotografiert:

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Sie konnte springen wie ein Flummy-Ball, hihihi, und ihr liebstes Spiel war „Postsäcke fangen“, Jutesäcke zum verpacken von viel Post, die konnte man zerren, verbellen, jagen, nach springen, und sich genüßlich drauf wälzen! Oder auch drauf schlafen! Kurzum: Das beste Hundespielzeug ever für Sally!

Ihren Chef liebte sie heiß und innig, es gab ein Spiel zwischen den beiden, wenn Chef sich hinsetzte irgendwo und anfing zu jaulen, dann jaulte sie mit und versuchte, ihn dort wegzudrängen, wo er saß, sie war der festen Überzeugung, daß es ihm da nicht gut gehen konnte, weil er so jaulte, und war froh und ganz stolz auf sich, wenn es ihr gelang.

So lebte sie fröhlich mit den vorhandenen Katzen und ihrem geliebten Cheffe, im Nachbarhaus gab es auch noch Hunde, Alf, Peggy und Anka, Schäferhunde, und Buffy, ein niedlicher Mischling, da kommen wir aber später noch zu.

Und eines Tages gab es für Sally ein „Geschwisterchen“, wenn ihr das Bild gleich seht, wißt ihr, warum ich Geschwisterchen in Anführungszeichen gesetzt habe: Lady und Sally

Lady, eine schwarze, belgische Schäferhündin, eine sog. „Groenendael“, reinrassig und….aus dem Tierheim!

Mein Chef hat immer gerne Tierheime besucht, und bei einem dieser Besuche fiel ihm Lady auf, und das war Schicksal für beide! Es war nämlich Liebe auf den ersten Blick, ich glaub, er ist dreimal hingefahren, hat immer geschwärmt, aber gemeint, nee, geht ja nicht, noch ein Hund, und wenn er unterwegs ist, na, ihr könnt euch denken, wie es ausging, nicht wahr? Lady hatte Cheffe erobert und zog ein!

Lady war der ungewöhnlichste Hund, den ich je gesehen habe und ich habe auch niemals nachher mehr einen solchen Hund getroffen. Sie hatte eine tätowierte Nummer im Ohr, und durch puren Zufall hat mein Chef herausbekommen, daß sie „schußfest“ ist, sie saß neben ihm, als er am Bücherregal gearbeitet hat, und ein Riesenwälzer ist ihm aus der Hand gerutscht und direkt neben Lady auf den Boden geknallt, sie hat nicht mal gezuckt! Und so sind wir davon ausgegangen, daß sie wohl ein ausgebildeter Wach- und Schutzhund war, zumal sie sich auch „aufstellte“, also von der linken Seite aus hinten um ihren Chef herumlief und sich rechts neben ihm aufstellte! Aber warum gibt jemand so einen gut ausgebildeten Hund ins Tierheim? Des Rätsels Lösung hat uns Lady selbst verraten: Sie war ein absolutes Muttertier! Sie adoptierte alles, was ihr vor die Schnauze kam! Von ganz klein bis ganz groß, mit oder ohne Gegenwehr, lol!

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Sie hat sogar die Enten aus dem Teich geholt, das ist wirklich wahr, die Kinder kamen ganz aufgeregt ins Büro und berichteten, Lady würde die Enten jagen, das konnten wir uns überhaupt nicht vorstellen, und als wir nachgesehen haben, hat sie wirklich die Enten gaaaanz vorsichtig mit der Schnauze aus dem Teich geholt und versucht, sie zu „hudern“, begreiflicherweise waren die Enten nicht begeistert. Lady konnte das gar nicht verstehen.

Unsere kleinen Kätzchen durften an ihr Gesäuge, und obwohl „nix“ kam, waren beide Seiten zufrieden, sie durften auf ihr krabbeln, sie knuffen und mit ihr spielen, sie hat nie die Geduld verloren oder mal geschnappt. Sally hatte ein Hundekörbchen, und in ihrem Instinkt, den kleineren Wärme und Geborgenheit zu geben, hat sie immer versucht, sich mit reinzudrängeln, so lange, bis Cheffe ihr ebenfalls einen großen Hundekorb für ihre Größe besorgt hat, Himmel, was war sie stolz, den mußte sie uns allen am anderen Tag sofort zeigen und bewundern lassen, nun hatte sie endlich einen Platz, wo sie alles und jeden drin bemuttern konnte, deren sie habhaft wurde.

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Sie selbst ist, als mein Chef sie aus dem Tierheim bekam, von uns nicht bemerkt trächtig gewesen, ein Tierarzt hat zuerst fälschlicherweise wegen ihres ausgeprägten Instinktes auf eine Scheinschwangerschaft getippt, sie hat dann ein einziges Junges in einer Nacht sehr dramatisch auf die Welt gebracht, leider war es tot. Es war so ein niedlicher schwarzer Rüde, und wir waren alle sehr traurig. Ihren ausgeprägten Mutterinstinkt hat sie auch danach nicht verloren, im Gegenteil.

Wo immer ihr Chef auch hinging, Lady folgte ihm auf Schritt und Tritt, selbst bis auf „stille Örtlichkeiten“, hihihi! In der kleinen Stammkneipe, die wir hin und wieder mal besuchten, lag sie immer selig schlummernd trotz allem Lärm unter dem Tisch, stand Cheffe auf, stand sie auch auf, in all dem Lärm, der sie nicht störte, hörte sie das! Einmal hat sie sich bei so einem Besuch unter einen kleineren Tisch bissel an der Seite gelegt, und dann beim aufstehen den Tisch gleich mitgenommen, war ein herrliches Bild!

Mein Chef besuchte zu der Zeit im Rahmen einer zweiten Ausbildung nochmal die Uni, und während seiner Abwesenheit haben wir, und in der Hauptsache ich, auf die Hunde aufgepaßt. Bei Sally war das kein Problem, die wuselte fröhlich durch die Gegend und man konnte auch fein mit ihr Gassi gehen, bei Lady war das ein mittelprächtiges Drama!

Ablauf: Chef macht sich fertig zur Uni, kommt mit Lady und Sally von oben ins Büro unten, Sally wuselt durch die Räume, Lady „klebt“ an ihrem Chef. Chef verabschiedet sich, sie blieb dann auch, aber anfangs mußten wir zeitweilig die Türe abschließen, weil sie, groß und stark wie sie war, die Türe aufklinken konnte. Später bezog sie nach dem Abschied von Chef sofort ihre Position

Foto6686 von dem Tisch aus konnte sie auf die „Fahrstraße“ gucken, von wo aus Cheffe wieder kommen würde. Sally leistet ihr da gerade nur zufällig Gesellschaft.

Foto6693 Änderung der Position, wir legen uns auf den Tisch, ist bequemer!

Hier blieb sie liegen, bis am späten Nachmittag oder Abend Cheffe wieder kam, sie ließ mich zwar mit ihr Gassi gehen, aber sehr wiederwillig und nur zum eben Geschäft machen und gaaaanz schnell wieder heim. Später, als ich selbst bereits mit Björn schwanger war, ging sie ausgiebiger mit mir raus, ob sie meinen Zustand „ahnte“ und ich in ihrer innerlichen Rangordnung damit aufgestiegen bin, weiß ich nicht, aber wir haben damals schöne, lange Spaziergänge gemacht.

Bei einer längeren Abwesenheit über ein Wochenende, zu dem Chef sie nicht mitnehmen konnte, habe ich sie bei uns zuhause gehabt, sie hat es akzeptiert, aber ich glaube, richtig wohl gefühlt hat sie sich nicht. Wir hatten ihr im Flur eine Decke hingelegt, mit Blick ins und aufs Schlafzimmer, sie hat aufrecht gesessen in der Nacht, bis sie meinte, wir schiefen, erst dann hat sie sich auch hingelegt. Als ich sie am Montagmorgen dann wieder mit zur Arbeit und zu ihrem Cheffe genommen habe, hab ich die ganze Zeit im Rückspiegel nur ihren großen, schwarzen Hundekopf gehabt, hihihi, sie wollte um keinen Preis verpassen, wann wir ankommen, lach!

Nachdem Björn geboren war, haben Freunde eine kleine Feier für uns veranstaltet, zu der auch mein Chef mit Lady eingeladen war. Björn hatten wir im großen Kinderwagenoberteil zum schlafen bei den Freunden ins Schlafzimmer gestellt, er war da so drei Monate alt, und natürlich mußte Lady mein „Junges“ gucken, ich war natürlich dabei, bissel besorgt ist man ja doch bei so einem großen Hund, sie hat geguckt, gaaanz vorsichtig mal geschnüffelt, und hat sich dann vor das Kinderwagenteil gelegt! Ohne Chef! Und wich und wankte nicht! Bewachte mein Kind! So gut, daß sie sogar mich zuerst angeknurrt hat (was sie ganz selten tat, knurren!), als ich an mein Kind wollte! Sie hat dann ihren „Irrtum“ schnell erkannt und blieb fortan den ganzen Abend in meiner Nähe!

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Der Kontakt zu meiner Arbeitsstelle ist eigentlich nie ganz abgerissen, und als Björn später schon größer war und laufen konnte und wir mal wieder dort waren, da durfte er immer auf ihr reiten, das war so ein herrlicher Anblick, leider gibt es da keine Fotos von, der kleine Kerl auf dem großen schwarzen Hund, der geduldig mit ihm durch die Gegend lief. Wenn er runter wollte, blieb sie stehen und wartete, bis er runtergeklettert war.

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Das war Lady, ich werde sie niemals vergessen. Sie ist alt geworden und hat später mit ihrem und meinem Chef in einem herrlichen alten Bauernhaus gelebt, wieder mit vielen Tieren. Nun ist sie schon lange im Hundehimmel, und ich denke so oft, das, was mich so traurig gemacht hat, nämlich meinen Chef und Freund schon so früh im Alter von 58 Jahren zu verlieren, das hat sie „dort oben“ glücklich gemacht, sie hatte ihren Chef wieder, sie sind wieder vereint! Die Geschichte vom auslaufen des Schiffes, auf der einen Seite der traurige Abschied, auf der anderen das glückliche Wiedersehen!

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Aber traurig soll dieser Eintrag nicht zu Ende gehen, wir hatten ja noch mehr Hunde

Foto6689 Alf mit seinen Jungen, die Mama Anka und die Tante Peggy, Foto6694 und Buffy!

Aber da kommt dann noch eine Fortsetzung, da gibt es auch noch einiges an feinen Geschichten, könnt ihr euch schon mal vorfreuen, hihihi!

Sally Foto6691 und Lady Foto6679 sagen dann mal tschüß und wir,

Foto6419 Mimi und ich, wünschen euch einen ganz wunderschönen Sonntag mit hoffentlich einem solchen Speckwetter, wie wir es am Samstag hatte. Mimi hat sogar schon Balkonien „geprobt“, aber auch davon später mehr!

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Habts fein!

Frühlingsgefühle und Erinnerungen

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Stufen

Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe
bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
in andre, neue Bindungen zu geben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.

Wir wollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
an keinem wie an einer Heimat hängen,
der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
er will uns Stuf`um Stufe heben, weiten.
Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,
nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.

Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
uns neuen Räumen jung entgegen senden.
Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden….
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!

(Hermann Hesse)

Der Frühling kommt! Und mit ihm wieder der ganze Zauber eines Neubeginns, einer Erneuerung!
Der ewige Kreislauf beginnt von vorn, aus kahlen Bäumen und Sträuchern kommen die ersten kleinen, grünen Blättchen, die Blumen sprießen und blühen, und überall werden wieder kleine Tierkinder geboren!
Das ist der Zauber, von dem Hesse spricht, „der uns beschützt und der uns hilft, zu leben“!

Beim „blättern“ in den von mir gelesenen Blogs sind sie wieder da, die Bilder aus Zoo und Tierpark von neugeborenen Tierkindern!

Und das weckt Erinnerungen! An längst vergangene „Lebensstufen“ meines Lebens auf der Reise durch die Zeit:

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Ihr kennt das Gebäude noch?
Meine ehemalige Arbeitsstelle, ich hab ja schon mehrfach berichtet, unser kleiner „Bauernhof“ oder, siehe die obige Girlande, unsere „Arche Noah“!

Die Schafe und ihre Lämmer hatten wir schon, ebenso die trockengeföhnten Enten!:))

Aber der Tiere gab es ja noch mehr, allerdings hab ich nicht von allen Bilder!
Zum Beispiel nicht von den Kaninchen

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die natürlich regelmäßig Junge bekamen, die soooo niedlich waren!:yes:

Und auch nicht vom Hahn unserer Nachbarn, Paul,

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der in seinem Hühnerhof immer für Nachschub an Küken mit all seinen Hennen sorgte!

21huhn11 Paul
war ein stolzer, großer bunter Hahn, mit enormen Sporen an den Krallen, und einem richtig tollen Hahnenkamm! Leider benahm er sich auch so, er hatte die Angewohnheit, sich mit klopfendem Schnabel am Küchenfenster unseres Büros bemerkbar zu machen, um die von ihm so heißgeliebten Maiskörner von uns einzufordern!:>>
Ging ihm die Fütterung nicht schnell genug oder war das Futter zu schnell alle, konnte es passieren, daß er auf den edlen Spender mit Schnabel und Sporen losging!88| Wir haben den Spruch geprägt „für Paul brauchst du einen Waffenschein“!:))
War er hingegen friedlich gestimmt, konnte man sich ihn durchaus „unter den Arm klemmen“!

Unsere Nachbarn hatten auch 2 Ziegen, von denen ich aber leider auch kein Bild habe

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vor allem bei einem Ereignis bedauere ich dies außerordentlich, davon kein Foto zu besitzen:
Im Sommer standen sowohl bei unseren Nachbarn als auch bei uns bei schönem Wetter immer alle Türen offen. Das haben die Ziegen eines schönen Tages ausgenutzt, gesehen und gehört hatte die Nachbarin sie nicht,:no: nur gerochen, im Haus,:??: und war sehr erstaunt. Als sie nachsehen ging, standen beide Ziegen auf dem Wohnzimmertisch und fraßen sehr genüßlich die in einer Obstschale liegenden Weintrauben!:)) Unsere Nachbarin hat sich ganz leise entfernt und mich dazu geholt, ich glaub, wenn ich es nicht mit eigenen Augen gesehen hätte, hätte ich es nicht geglaubt!:no: Es war ein herrlicher Anblick, und ich hab Tränen gelacht, unsere Nachbarin war eher „not amused“!:##

Da wir nun schon bei den Nachbarn gelandet sind, (auch da war es ein kleiner „Bauernhof“!) muß natürlich noch ein Tier Erwähnung finden, von dem ich leider ebenfalls kein Bild besitze, Boris, ein Graupapagei!

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Boris konnte wirklich sprechen, seine Glanznummer war sein „Telefon-Gespräch“,:yes: er hat wohl immer aufmerksam zugehört, wenn seine Menschen telefonierten, und das „Gespräch“ ging dann in etwa so:

„Müller…? (Name von der Redaktion geändert!) Jaaa! Jaaaa! Eeehrlich? Neeeiiin! Is gut! Ja, is gut! Tschüüüüß!“ Das konnte er in mehreren Versionen!;D
Ein weiteres Highlight war den Hund der Familie zu rufen, er machte sehr perfekt die Stimme der Nachbarin nach, der Hund hieß Buffy (ja, wirklich, Brigitte!) und Boris rief, und der Hund kam angesaust und guckte, was Frauchen denn wolle, war aber kein Frauchen da,:??: ist er wieder ab, Boris rief wieder, Buffy wieder zurück, immer noch kein Frauchen da, das ging so hin und her, der Hund war irgendwann völlig verwirrt und Boris hat sich ein Loch in die Federn gefreut, das konnte man richtig sehen, er ist immer so von einem Bein aufs andere getrippelt und hatte richtig Spaß!:))

Und nun kommen wir zu den Tierkindern, wovon eingangs die Rede war!

Die Nachbarn nannten außer Buffy (ein kleiner, wolliger, gaaaanz lieber Mischlingshund!) noch drei Schäferhunde ihr eigen, einen Rüden namens Alf, und zwei Hündinnen mit Namen Anka und Peggy!

Mit Anka hatte Alf ein Techtelmechtel,88| und es kam was kommen mußte: Anka wurde schwanger!:yes:
An einem wunderschönen Frühlingsabend (es regnete Bindfäden!) kam Anka nieder, ich wollte gerade Feierabend machen, als meine Nachbarin kam und mich bat, mit dabeizubleiben und zu helfen, wenn es nötig wäre! Was ich mit Freuden getan habe!
Die Geburt von 7 (in Worten: sieben!) Jungen zog sich dann bis morgens um 4.00 Uhr hin, es war Ankas Erstgeburt, wir mußten wirklich helfen, sie war zum Schluß so erschöpft, daß wir bei den letzten beiden Jungen die Fruchtblase öffnen mußten und ein Junges mußten wir sogar wiederbeleben! Aber wir haben es alle geschafft und waren nun stolze „Mütter“ von 4 Weibchen und 3 Rüden! Und die eigentliche Mutter Anka platzte fast vor Stolz!:yes: Sie hat sie alle aufgezogen und wir haben sie in gute Hände vermitteln können! Der Vater Alf glänzte bei der Geburt natürlich durch Abwesenheit, hat sich aber später rührend um seinen Nachwuchs gekümmert!;D

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Der stolze Vater Alf mit drei seiner Jungen!

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Ein Junges bei seiner Lieblingsbeschäftigung, Decken anknabbern!

Es gab aber nicht nur Hundewelpen, Maikätzchen hatten wir auch!:yes:

Das ist die Nachbarskatze Luise als stolze Mama mit ihrem Nachwuchs

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und dies hier ist der Nachwuchs einer unserer Freigängerinnen, Luzie mit Namen

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Und hier schließt sich der Kreis von Frühlingsgefühlen und Erinnerungen!
Ich hoffe, ihr hattet Spaß daran, mit mir meine Erinnerungen zu teilen!

Ich hab noch einiges in petto,;D unter anderem ein telefonierendes Pferd, und nun mach ich hier mal mit einem Bild einen „Cliffhanger“, hihihi,:>>

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da könnt ihr dann gespannt sein, wie es wohl weiter geht mit unserem tierischen Büro-Personal!

Ich wünsche euch einen wunderschönen Sonntag mit viel Zeit für Frühlingsgefühle und Erinnerungen, habts fein!

:wave:

Türchen 10

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MiBuRo A d v e n t s k a l e n d e r

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Hi, Folks,
so, nun bin ich mal wieder dran mit dem Adventskalender!
Und da nun heute wieder einer von diesen Montagen ist, den ihr Menschen ja nicht so mögt (mir sind die Wochentage echt schnurz, hihihi!), gibt es traditionsgemäß mal wieder was Lustiges!

Katers Weihnachtsfest
(nach der Melodie von „Leise rieselt der Schnee“)

Leise tröpfelt das Wachs,
gut verpackt ist der Lachs,
rundherum etwas Papier,
freuet euch, den hol ich mir.

Um das Päckchen die Schnur,
kleiner Zeitverlust nur.
Krallen besorgen den Rest,
freuet euch, das wird ein Fest.

Leise tröpfelt das Wachs
und verspeist ist der Lachs.
Der Mensch deckt inzwischen den Tisch,
glaubt immer noch, es gäb heut Fisch.

(Verfasser unbekannt)

Na, das hab ich doch wieder fein ausgesucht, oder? Paßt also gut auf euer Weihnachtsessen auf, sofern ihr tierische „Mitesser“ habt!

Der Dosenöffner setzt ja hier auch immer so feine Videos rein, da wollte ich natürlich auch, und ich hab auch zwei feine gefunden, guckt ihr:

So, nun setz ich hier auch noch zwei feine Bildkes ein:

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Und dann wünsche ich euch eine feine neue Woche! Habts fein, Folks!

:wave: