Grafschafter Wochenanzeiger – „ich mööch zo Fooß noh Kölle jonn…..“

Heimweh nach Köln

In Köln am Rhing bin ich jebore,
ich han, un dat litt mir im Senn,
ming Muttersproch noch nit verlore,
dat es jet wo ich stolz drop ben.

Wenn ich su an ming Heimat denke
un sinn d’r Dom su vür mer stonn,
mööch ich tireck op Heim ahn schwenke,
ich mööch zo Fooß noh Kölle jonn,
mööch ich tireck op Heim ahn schwenke,
ich mööch zo Fooß noh Kölle jonn.

Un deit d’r Herrjott mich ens rofe,
däm Petrus sagen ich alsdann:
Ich kann et räuhig dir verzälle,
dat Sehnsucht ich noh Kölle han.

Wenn ich su an ming Heimat denke…

Un luuren ich vum Hemmelspözje
dereins he op ming Vatterstadt,
well stell ich noch do bovven sage,
wie jän ich dich, mi Kölle, hatt.

Wenn ich su an ming Heimat denke
un sinn d’r Dom su vür mer stonn,
mööch ich tireck op Heim ahn schwenke,
ich mööch zo Fooß noh Kölle jonn,
mööch ich tireck op Heim ahn schwenke,
ich mööch zo Fooß noh Kölle jonn.

(Text und Musik: Willi Ostermann, 1876 – 1936) 

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, sechs Monate lange hätte das Lied von Willi Ostermann mich hier als Sehnsuchtslied begleiten können, nun hat sich die Sehnsucht endlich erfüllt, eure Frau Chefredakteurin war zum Besuch und zur Wohnungsbesichtigung der neuen Wohnung bei ihren Kindern in Kölle. Und hat sowohl bei der Hin- als auch bei der Rückfahrt so bei sich gedacht, das hätte man durchaus auch wörtlich nehmen können, das Lied, da wäre man vielleicht schneller gewesen 🤣 aber alles der Reihe nach, da kommen wir später noch drauf zurück. 

Mittwoch hab ich dann alle Reisevorbereitungen getroffen, Rucksack gepackt, 

und als ich dabei aus dem Schlafzimmerfenster sah, entdeckte ich das hier:

einen Ballon auf seiner Reise, wie schön! 

Hab ich mich sehr drüber gefreut, ich hab hier schon lange keinen Ballon mehr gesehen. Ein feines Omen! 🎈

Am Abend vor der Fahrt am Donnerstag hat mein Bärenteam noch Regieanweisungen für die zwei Tage „allein zu Haus“ bekommen, 

wie man sieht, sind diese mit Begeisterung zur Kenntnis genommen worden. 🥳🤣

Am Tag der Hinreise, am Donnerstag, an dem eure Nachteule 🦉 zu ungewohnt früher Stunde bereits auf den Beinen war, präsentierte sich ein vorfreudiger Himmel über der Grafschaft

während der beiden Tage war das Wetter aber bissel durchwachsen, am Donnerstagabend hat es sogar wie aus Kübeln geschüttet, aber da saßen wir alle gemütlich drinnen und der rauschende Sommerregen hat eigentlich nur noch die Gemütlichkeit erhöht. Die Temperaturen waren ohnehin angenehm bis warm. 

Und so machte ich mich frohgemut am Donnerstag auf die Reise, die Bahntickets sind bereits am Vortag erstanden worden im nun wieder eröffneten Reisezentrum am Hauptbahnhof, Streckenverlauf und Zug sind nun anders als bei der Fahrt vorher nach Köln-Mülheim, denn nun wohnen die Kinder ja nicht mehr auf der „schäl Sick“. 😉😊 Außerdem führt die Bahn derzeit wieder Gleisbauarbeiten durch, was bedeutete, daß der Zug Umwege nehmen mußte und nicht alle sonst gewohnten Haltestellen auf der Fahrt von Oberhausen nach Köln bedient. Der Zug, der es an diesem Tag und auch zukünftig dann wurde bzw. wird, fährt ohnehin erst ab Duisburg, also ist einmal umsteigen angesagt. Was an sich ja kein Problem ist, aber hier kommen wir nun zum „träveling wis Deutsche Bahn“ 🚂🚃🚃🚃 🚆 😂 was die „Wise Guys“ ja schon so herrlich und treffend besungen haben: 

Schon in Duisburg hatte der Zug Verspätung, und ich weiß nicht mehr, wie oft wir auf freier Strecke gehalten haben, weil Signale auf Halt standen wegen anderer, bevorzugter Züge, die wahrscheinlich noch mehr Verspätungen hatten. Ab Düsseldorf-Hauptbahnhof verließ der Zug dann die gewohnte Strecke für die Umleitung, das bescherte uns dann noch einen gar nicht vorgesehenen längeren Aufenthalt im Solinger Hauptbahnhof. Letztlich kamen wir dann mit 40-minütiger Verspätung endlich in Köln-Ehrenfeld an, wo Björn mich schon erwartet hat. Wie er mir nach unserer freudigen Begrüßung auf dem Bahnsteig mitteilte, hatte man in Köln-Ehrenfeld die voraussichtliche Verspätung des Zuges dann nach etwa 20 Minuten vergeblichen Wartens auch endlich gemeldet! 🤣 Aber das war uns jetzt auch völlig wurscht, ich war endlich da!!! Und kann im übrigen mit großer Freude vermelden, daß die Haltestelle Köln-Ehrenfeld hinter dem Hauptbahnhof Köln liegt, eine Station, was bedeutet, daß ich nun bei künftigen genauso wie bei dieser Fahrt das Vergnügen haben werde, über die berühmte Hohenzollernbrücke in den Kölner Hauptbahnhof einzufahren, mit Blick auf den Dom!  😊❤

Vom Ehrenfelder Bahnhof sind wir dann zur neuen Wohnung der Kinder gelaufen, und ich hab schon ein bissel was von Ehrenfeld zu sehen bekommen, der erste Eindruck ist ein richtig guter, gefällt mir alles sehr. Feine kleine Geschäfte entlang der Straße, und ihre Wohnung liegt wieder, wie auch schon in Köln-Mülheim, in einer ruhigeren Seitenstraße, gesäumt von schönen, alten, hohen Bäumen, auch das gefällt mir richtig gut. 

Auch Björns Schwiegereltern waren am Donnerstag, ebenfalls übrigens zur ersten Wohnungsbesichtigung, eingeladen worden, und ihr könnt euch sicher alle vorstellen, was das für eine stürmische und freudige Begrüßung war von allen Seiten, endlich nach so langer Zeit war die Familie mal wieder beisammen, wir konnten uns alle wieder in die Arme schließen, das Gefühl war unbeschreiblich!

Da steht man vor Vergnügen Kopf!

Dann hat Björn eine Führung durch die neue Wohnung veranstaltet, ich bin so begeistert, die Wohnung ist so wunderschön! Ein Zimmer mehr, das nun Arbeitszimmer für Björn und Gästezimmer ist, in dem ich auf dieser feinen Schlafcouch später dann geschlafen habe:

Das ist es, das Arbeits- und Gästezimmer, hat Björn mir am späteren Abend noch mit der herrlich futuristischen Beleuchtung gezeigt, die er sich zugelegt hat, sieht das nicht super aus?

Die Farben kann man wechseln, ich war so begeistert! 

Ich liebe ja Badezimmer, und das neue von den Kindern finde ich so fein, guckt mal, 

das sind im übrigen alles Bilder von Björn, ich hatte zwar meinen Fotoapparat dabei, aber ich bin nicht doll zum knipsen gekommen vor lauter erzählen und lachen und fröhlich sein und beisammen sein genießen. Da hab ich mir die Erlaubnis zum mopsen hinterher von Björn eingeholt bei den Bildern, die er mir im Laufe der Zeit von der neuen Wohnung geschickt hatte. Das Bad kriegt noch eine feine Duschkabine, derzeit hängt nun bereits ein Duschvorhang. 

Alle Möbel aus der alten Wohnung haben wieder ihren Platz gefunden, lediglich die Küche paßte nicht so, wie sie vorher stand, aber da suchen die Kinder nun noch nach Ideen für eine gute Lösung, auf jeden Fall ist aber alles wieder funktionstüchtig. Wenn man ganztägig berufstätig ist, muß man sich die Zeit gut einteilen bei und nach einem Umzug, so gibt es halt immer noch was zu werkeln, auf jeden Fall können sie sowas von stolz auf die geleistete Arbeit sein, auch die Böden in allen Räumen sind selbst verlegt worden, größtenteils Laminat, sowohl Steffis Eltern als auch ich, wir waren wirklich begeistert und haben die Kinder gelobt und sind richtig stolz auf sie! 

Nach der Wohnungsbesichtigung haben wir es uns im wunderschönen Wohnzimmer gemütlich gemacht und in der neuen Eßecke dort Kaffee getrunken und lecker Kuchen gemümmelt, bei Kerzenschein und so wunderschön gedecktem Tisch, Steffi hatte das so herrlich stimmungsvoll gemacht. Von der Eßecke hab ich ein Bild noch aus den Umzugstagen, da stand alles noch bissel querbeet, aber so habt ihr einen kleinen Einblick, denkt euch die Kisten weg, den Schrank stilvoll eingeräumt, stellt euch eine sehr schöne schwarz-eiserne Gardinenstange über dem Fenster und bodenlange Gardinen an den Seiten sowie eine „beblumte“ Fensterbank und schöne Bilder an der Wand rechts vom Eßtisch vor, dann habt ihr den Ist-Zustand! 😉😊

Es ist herrlich gemütlich, ihr Wohnzimmer, vor allem die schöne neue Sofa-Ecke, 

vor der jetzt ein kleinerer, runder Glastisch steht, auch dies noch ein Bild relativ kurz nach dem Umzug. 

Am Abend haben wir dann lecker in der Eßecke gespeist, Steffi hatte ihre berühmte Lasagne gemacht, die ist so lecker, sie lebt von wechselnden Zutaten, und ist immer wieder ein neuer Genuß! Und bei lecker süffeln und Knabbereien haben wir einen sooooo schönen gemütlichen Abend gehabt, ihr könnt euch sicher alle vorstellen, wie sehr ich das genossen habe, die Kinder, das Beisammensein, das klönen, lachen, erzählen, die Gemeinschaft, das wieder einmal so richtig Mensch sein dürfen, und der draußen rauschende Sommerregen erhöhte noch die Wonne dieser Stunden. 🍀🍾🥂🍿🍷🍺🍽🌧

Nachdem Steffis Eltern dann später wieder nach Hause gefahren sind, haben wir es uns noch in trauter Runde gemütlich gemacht bis in die Nacht, aber irgendwann waren wir dann alle müde und haben uns in die Schlafgemächer zurückgezogen! 🛏🧸🌙⭐🥱😴

Zum Frühstück am nächsten Morgen hat Björn lecker Brötchen geholt, und wir sind genüßlich in den Tag gestartet. Und ich hab dann doch noch was fotografiert, nämlich das feine Balkonien von den Kindern mit Aussicht auf den Garten und Nachbarschaft, wo es viele Vögel, Eichhörnchen und Fledermäuse gibt! 🐦🐿🦇

Und Steffi hat ein ganz kleines Mini-Röschen auf Balkonien, das fand ich so schön, guckt mal:

Für die Rückfahrt haben mich beide zum Bahnhof begleitet, und trotz der randvoll schönen Tage war es halt doch wieder schwer, Abschied zu nehmen, aber ich hoffe natürlich inständigst, daß das nächste Wiedersehen nicht wieder so lange dauert. Bei der Rückfahrt war der Zug tatsächlich pünktlich, die Abfahrt hat sich aber dann doch wieder verzögert und die nächste Verspätung war drin, hielt sich aber auf der weiteren Strecke mit ähnlichem Inhalt wie bei der Hinfahrt doch mehr in Grenzen. Beim umsteigen in Duisburg nach Oberhausen zeigte die Bahn dann aber nochmal ihre „Fähigkeiten“, ausgeschildert war der Zug für Gleis 11, an Gleis 11 stand dann, heute fährt er von Gleis 10, dort angekommen, nach einigen Minuten: Nun doch von Gleis 13! Dabei blieb es dann auch und auf dem Stück von Duisburg nach Oberhausen hat er sich dann auch nicht verfahren! 🚂😂🤣😂

Mein Bärenteam hat mich dann zuhause wieder freudig und lautstark begrüßt, das war ein Jubel, Frau Chefredakteurin ist wieder da. Sie haben es sich offensichtlich aber prima gemütlich gemacht so ohne mich, und es gab weder Schäden noch sonstige Unbilden zu beklagen hier! So lob ich mir das! 

Nun hab ich am Samstag erstmal alles an schönen Eindrücken verarbeitet und sacken lassen und mich sehr auf die heutige Sonntagsausgabe mit meinem Bericht gefreut, auch der heutige Sonntag wird noch mit träumen von der Reise verbracht und dann hat uns alle am Montag der Alltag wieder. Mit den schönen Erinnerungen wird es endlich mal wieder leichter werden, in die neue Woche zu starten. 

Wir haben neben dem Gedicht mit einem Lied angefangen, so wollen wir unsere Sonntagsausgabe auch beenden, natürlich wieder mit einem Lied von Reinhard Mey, paßt so schön zum Eintrag, heißt „In meiner Stadt“ und beinhaltet die Zeilen: „In meiner Stadt wohnt der Gerechte und der Gemeine Tür an Tür, da wohnt das Gute und das Schlechte in schönem Einklang, scheint es mir. In Freuden und Kalamitätchen so wie in jeder anderen Stadt. Nur wohnt in meiner Stadt mein Mädchen und dafür lieb ich meine Stadt!“ Das kann ich schön abwandeln, denn in „meiner“ Stadt wohnen meine Kinder und dafür lieb ich „meine“ Stadt, Köln! 

Nun wünschen wir euch allen einen wunderschönen Sonntag, und einen guten Start in die neue Woche wieder, bleibt oder werdet alle gesund, paßt auf euch auf und haltet euch ans kölsche Grundgesetz! Mit allen Artikeln! Das wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habts fein!  

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Wolken, Wind und Wogen!

Der Gesang des Meeres

Wolken, meine Kinder, wandern gehen
wollt ihr? Fahret wohl! Auf Wiedersehen!
Eure wandellustigen Gestalten
kann ich nicht in Mutterbanden halten.

Ihr langweilet euch auf meinen Wogen,
dort die Erde hat euch angezogen:
Küsten, Klippen und des Leuchtturms Feuer!
Ziehet, Kinder! Geht auf Abenteuer!

Segelt, kühne Schiffer, in den Lüften!
Sucht die Gipfel! Ruhet über Klüften!
Brauet Stürme! Blitzet! Liefert Schlachten!
Traget glühnden Kampfes Purpurtrachten!

Rauscht im Regen! Murmelt in den Quellen!
Füllt die Brunnen! Rieselt in die Wellen!
Braust in Strömen durch die Lande nieder –
kommet, meine Kinder, kommet wieder!

(Conrad Ferdinand Meyer)

Liebe Leser unseres Grafschafter Wochenanzeiger,

in den letzten Tagen gab es wieder wunderbare, schöne und dramatische Himmelsbilder, die ich euch nun mal wieder präsentieren möchte, zum sonntäglichen Genießen, vielleicht mit einer Tasse Kaffee oder Tee.

               

Sonnenaufgang über Burg Lirich und der Grafschaft

Ich hab die Bilder nochmal als Dia-Show zusammengefaßt, gemütlich hintereinander gucken!

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Dramatischer Himmel am späten Abend! Die Bilder sind nicht nachbearbeitet, die Farben waren wirklich so!

Auch als Dia-Show:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Tolle Wolken über Burg Lirich und der Grafschaft:

Allwieder: Dia-Show!

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Wolken am Wohnzimmerfenster, also nach Süden raus, eigentlich Ausschuß, weil ich nicht auf das spiegelnde Innenlicht geachtet habe, aber ich finde sie irgendwie reizvoll, urteilt selbst:

Ihr erinnert euch sicher alle noch an unseren „Himmelsgaul“?

So sieht er in der beginnenden Dämmerung aus.

Somit hätten wir nun die Wolken aus dem Titel des Eintrags, der Wind war da auch schon dabei, denn er sorgte für die dramatischen Wolken. Wo bleiben nun aber die Wogen? Die haben eine besondere Geschichte, denn ich bin mal wieder dabei, mein Schlafzimmer ein bissel umzudekorieren, wie ihr wißt, liebe ich das Meer, selten genug kommt man dort hin, und da ich begründet aus der Meeresliebe maritime Deko liebe, habe ich mir das Meer jetzt ins Schlafzimmer geholt:

Mittels eines erworbenen Bildes, das ich auf Leinwand aufgezogen nun so im Schlafzimmer hängen habe, das beim einschlafen und aufwachen mein erster Blick aufs Meer fällt! So schön!!!

Das Bild hat eine wunderbare Stimmung, je nach Lichtverhältnissen entsteht wirklich entweder der Eindruck eines Sonnenaufgangs oder gegen Abend eines Sonnenuntergangs, und wenn es richtig dunkel ist, wirkt das Licht auf dem Bild wie Mondlicht, wunderschön, ich bin so richtig zufrieden mit meiner Neuerwerbung!

Mimi auch!

Das war er nun, der Eintrag zu Wolken, Wind und Wogen, und wenn ihr jetzt meint, das ganze hat so ein bissel eine wehmütige Stimmung, so liegt ihr nicht falsch, der August hat seinen Zenit bereits überschritten, es fallen wieder die Laurentiustränen, die Abschiedstränen des Sommers, eigentlich die Perseiden, ein jährlich wiederkehrender Meteorstrom, der in den Tagen um und ab dem 12. August ein Maximum an Sternschnuppen aufweist

der Sommer nimmt langsam seinen Abschied, die Abende dunkeln wieder früher, und eine kleine Ahnung von Herbst liegt bereits in der Luft.

Aber Abschied heißt eben auch Neubeginn, und so freuen wir uns so gaaaanz langsam auf den Herbst vor, der sich doch sicher wieder genießen lassen wird, mit all seinen Farben und Ernten, und mit den Freuden, die er dann wieder mitbringt, zum Beispiel die, daß wieder die Kerzenzeit beginnt, da wir hier ja schon bei Wogen und Meer waren, hab ich mich schon mal vorgefreut mit einem wunderbaren Duftkerzchen, gerade jetzt, wo ich diesen Eintrag schreibe, duftet es hier um mich her, mein Maxi-Teelicht mit dem poetischen Namen „Auszeit am Meer“

ein Duft „von salziger Meeresluft und maritimen Noten, ergänzt durch blumige Essenzen von Gardenie und Seerose“, so die Angaben des Herstellers. Wie ich das beschreibe? Mmmmmhhhhhhh!!!!

Zum Abschluß hab ich auch noch das namensgebende Lied für euch, als mir der Titel hier eingefallen ist, wußte ich, da war noch was, und richtig, es ist ein Liedtitel von Freddy Quinn, auch ein bissel wehmütig, aber trotzdem schön, ich hoffe, es gefällt euch!

Das gesamte Redaktionsteam wünscht euch allen einen wunderschönen und entspannten Sonntag, genießt ihn, genießt das Leben und den Augenblick, denn beide sind kostbar!

Eure Chefredakteurin Monika mit eurer Reporterin Mimi und natürlich mit eurem Volontär Ruddi!

Habts fein!

 

 

Sonntägliche Herbst-Impressionen

  

Im Herbst

Wie mit Flor bezogen ist der Himmel,
graue Nebel sinken feucht und schwer,
und der Raben hungriges Gewimmel
zieht auf Stoppelfeldern hin und her.

Blätter rauschen auf den öden Wegen,
die ich froh und glücklich einst betrat;
rauhe Lüfte hauchen mir entgegen,
und durchschaueren die Wintersaat.

Ringsumher ist jede Spur verschwunden
von des Sommers Lieblichkeit und Lust.
Nur in tiefen, unheilbaren Wunden
regt sich noch sein Bild in meiner Brust.

Nur die Hoffnung hebt durch frische Farben
die verblichne, freudenleere Welt;
sammelt auch auf öden Fluren Garben,
die sie in der Zukunft Felder stellt.

Und der Schwermuth schauerliche Nächte
hellt uns oft ihr goldner Himmelsschein;
freundlich führt uns ihre milde Rechte
in das Reich der Fantasieen ein.

Tön‘ auch mir mit Deinem Schmeichelworte,
Hoffnung, Frieden in das bange Herz;
Kränze windend um der Zukunft Pforte,
deute Du der Sehnsucht ihren Schmerz.

Und wenn einst der Sommer wiederkehret,
lass in seinem frischbelebten Grün
jede Freude, die mein Herz entbehret,
mir im Glück des Wiedersehens blühn.

(Charlotte von Ahlefeld)

Was war das am Samstag für ein grauer und öder Herbsttag, keine Spur von goldenem Oktober, stattdessen grau-usselige Tristesse mit stürmischen Böen und Regen, Regen Regen!!!

Da hab ich mal alle meine in der letzten Zeit gemachten Bilder durchgeguckt, und siehe da, ich hatte noch so viele, die ich hier von verschiedenen abendlichen Lichtspielen am Himmel meiner Grafschaft gemacht habe, und um die aufkommende Melancholie an grauen Tagen wieder zu erhellen, zeig ich euch diese nun hier.

Da mir am grauen Samstag die ganze Zeit ein Lied, allwieder einmal von Reinhard Mey, durch den Kopf ging, macht dieses nun mal den Auftakt zu den Bildern:

Herbstgewitter über Dächern

Ein wunderschönes Liebeslied!

http://www.reinhard-mey.de/start/texte/alben/herbstgewitter-%C3%BCber-d%C3%A4chern

Abendgold auf Burg Lirich

Abendsonnenstrahlen von Balkonien

Himmels-Dramaturgie

Herbsthimmel – wie im April, mal blau, mal düster

und dann goldener Abendschein unter dunklen Wolken

Goldene Abendsonne

Das waren meine gesammelten Werke! Ich hoffe, sie haben euch gefallen! Die kleinen Bilder können angeklickt werden, dann kann man sie größer sehen!

Natürlich hat euer aller Co-Autor, meine Mimi, auch noch was feines für diesen Eintrag, sie wartet schon ganz ungeduldig und so leg ich jetzt mal wieder die Feder in ihre bewährten Tatzen:

 Hi, Folks,

da bin ich mal wieder, euer Co-Autor, eure Mimi!

Da hat der Dosenöffner ja soooo recht mit seiner Wetterangabe vom Samstag, war das usselig draußen, ich war mal gucken auf Balkonien, aber ruck-zuck wieder drin, bäääääääääh!!!

Und da fiel mir nun ein, daß ich euch jetzt auch noch mal eine kleine Galerie machen könnte, Mimi und die letzten schönen Tage auf Balkonien

und ich hab auch noch welche von mir in meiner Hängematte mit der schönen Abendsonne

Ich glaub, so langsam heißt es nun endgültig „tschüß, Balkonien, bis zum nächsten Frühling/Sommer“, na, macht nüscht, ich weiß schon, wie ich es mir gemütlich mache wieder in diesem Herbst/Winter, in meiner geliebten Hängematte, oder auf den anderen winterlichen Lieblingsplätzen, also freu ich mich jetzt einfach auf eine feine Kuschel-Indoor-Zeit mit meinem Frauchen, die dann wieder gemütlich auf der Couch dabei sitzt, mit lecker Tee, schön was zu lesen, feine Musik, hach, ich sag jetzt mal das, was sonst mein Dosenöffner immer sagt: Ich liebe immer besonders gerade die Jahreszeit, die dran ist, hihihihi!

Dann macht es euch auch alle ganz fein gemütlich in der muggeligen Stube, falls das Wetter an diesem Sonntag wieder so doof ist, wir beide, mein Dosenöffner und ich  wünschen euch allen einen ganz wunderschönen Sonntag!

Habts fein!