Grafschafter Wochenanzeiger – Nostalgie

Kindheit

Es wäre gut viel nachzudenken, um
von so Verlornem etwas auszusagen,
von jenen langen Kindheit-Nachmittagen,
die so nie wiederkamen – und warum?

Noch mahnt es uns – vielleicht in einem Regnen,
aber wir wissen nicht mehr was das soll:
nie wieder war das Leben von Begegnen,
von Wiedersehn und Weitergehn so voll

wie damals, da uns nichts geschah als nur
was einem Ding geschieht und einem Tiere:
da lebten wir, wie Menschliches, das Ihre
und wurden bis zum Rande voll Figur.

Und wurden so vereinsamt wie ein Hirt
und so mit großen Fernen überladen
und wie von weit berufen und berührt
und langsam wie ein langer neuer Faden
in jene Bilder-Folgen eingeführt,
in welchen nun zu dauern uns verwirrt.

(Rainer Maria Rilke, 1875 – 1926)

Hallo, ihr lieben Leser vom Grafschafter Wochenanzeiger! Der Herbst, der nun auch kalendarisch begonnen hat, ist neben all seiner Schönheit auch eine melancholische Zeit, es liegt ein Abschied in der Luft, vom Sommer, von Wärme, vom außen! Alles wird wieder inniger, begibt sich im Wortsinne nach innen, und die Seele hält Rückschau auf vergangene Tage und Zeiten.

Nostalgie, unser Titel, die Sehnsucht nach gestern, das Heimweh nach einer anderen, vergangenen Zeit. gerade in diesem Herbst in Zeiten von Corona oft so besonders ausgeprägt. So war auch meine vergangene Woche mental nicht so gelungen, ich hatte so vieles um dieses Thema herum so satt, mit den steigenden Fallzahlen machte sich die Sorge verstärkt breit, wie es wohl weiter gehen wird, nun im Herbst und Winter, und mit der Angst um all unsere Lieben und letztlich auch um uns selber, ob wir alle gesund durchkommen.

Meine Therapie in solchen Zeiten ist unter anderem Musik, und so ging ich mal wieder auf die Suche und wurde, wie so oft, bei meinem Lieblingssänger Reinhard Mey fündig:

https://www.reinhard-mey.de/texte/alben/viertel-vor-sieben

Und dann war die Idee für unseren neuen Eintrag zum Sonntag im Grafschafter Wochenanzeiger geboren: Kinderzeit, Nostalgie, die Einfachheit der Dinge, die Unbeschwertheit der Kindheit, wie kann man sie besser darstellen als in Bildern aus dieser Zeit, also zweite Therapie gegen trübe Gedanken: Alte Bilder raussuchen und gucken!

Ich war ein glückliches Kind, meine Eltern haben mir ein sehr gutes Rüstzeug fürs Leben mitgegeben, für das ich ihnen heute noch dankbar bin. Vielleicht reicht eine glückliche Kindheit nicht immer für ein ganzes Leben, aber sie macht zumindest aus, daß man mit schwierigen Lebensphasen etwas leichter und optimistischer umgehen kann. Das berühmte Glas Wasser, das halb voll oder halb leer sein kann.

Meine dritte Therapie ist schreiben, also hab ich mich am Freitag mit meiner Idee mit meinem Redaktionsteam kurzgeschlossen, alle waren davon angetan und meine bärigen Redaktionsmitglieder legten die Feder für den Eintrag in die bewährten Hände der Frau Chefredakteurin.

Wie sagte unser aller Co-Autor, unsere rasende Reporterin Mimi in heaven immer so ganz richtig: Der Worte sind genug gewechselt, nun laßt uns endlich Bildkes sehen.

Mit Mutter und Vater, das Kind Monika, zugegeben, beim Bild links guck ich nicht ganz so glücklich, ich mochte keine gestellten Fotografenbilder, lach! Aber mit Papa posieren auf dem Rodeneckturm in Höxter, das machte Spaß!

Zu Tieren fühlte ich mich schon

immer hingezogen, in diesem Fall meine Hunde in meinem kleinen Kindheitsparadies Höxter.

So bin ich ins Leben gestartet, da war ich drei Monate alt.

Zweiter Geburtstag mit neuem Teddy und Blümchen!

Die gab es im Garten der Großeltern auch! Forscherdrang, lach!

Ich war ein Familienkind, ich liebte es, mit allen zusammen zu sein.

Mit Mama und der Mama meiner Mama, meiner Oma!

Die Großeltern mütterlicherseits.

Mein Cousin, Sohn vom Bruder meiner Mutter, mit seiner Mama und mir. Ich habe ja keine Geschwister, aber viele Cousins und Cousinen, da war ich immer gerne mit zusammen.

Ich hab manche Bilder zweimal fotografiert, die nicht ganz so nah rangezoomten sind meist deutlicher.

Meine Cousine, meine Patentante und ich, meine Cousine war nur ein knappes Jahr jünger als ich, wir waren immer die besten Freundinnen.

Noch eine Cousine, und ganz viele Schafe, lach!

Wir beide auf dem berühmt-berüchtigten Mäuerken in Höxter an der Weser!

Ich war auch ein begeistertes Schulkind, ich hab die Schule genossen, ich glaub, ganz wesentlich dabei war das Zusammensein mit meinen Schulkameraden.

So ein altes Radio kommt im Lied von Reinhard Mey auch vor, und auch unser Apparat war ein „Grundig“! Mal ohne viel Text: Bilder einer glücklichen Kinderzeit:

Das war auf dem Hof vor unserem Haus! Was ansatzweise am oberen Bildrand rechts noch zu sehen ist, war in den Kriegstagen ein Bunker.

Eine meiner Schulfreundinnen bei uns im Hof.

Mein Lieblingsbild, hoch zu Roß auf einem Polizeipferd, Roß und Reiter sind uns im Duisburger Wald in der Nähe vom Duisburger Zoo begegnet, und meinen begehrlichen Blicken konnte der Onkel Polizist nicht widerstehen, ich durfte aufsitzen.

Mutter und Tante (Freundin meiner Mama) staunen!

Mit Nachbarskindern im Garten!

Sonntagsfein mit Karo-Kleidchen, und das einzige farbige Bild meiner Kinderzeit, ich erinnere mich noch daran, daß der Stoff von dem Kleidchen ein ganz weicher Wollstoff war. Papa, Mama und die Freundin von Mama, für mich gehörte sie mit ihrem Mann aber einfach zur Verwandtschaft, ich hab ja auch Tante und Onkel gesagt, besagter Onkel wird da wohl fotografiert haben.

Ich mach euch jetzt mal eine Diashow von meinen gesammelt fotografierten Werken für diesen Eintrag:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Ja, ihr lieben Leser alle, und so hab ich in all meinen trüben Gedanken einfach mal wieder mein innerliches Kind an die Hand genommen, und das innere Kind macht der erwachsenen Frau wieder Mut, nach vorne zu schauen. Auf dem Weg des Lebens darf man immer mal wieder gerne auf dem Gipfel eines Berges oder am Ende eines steinigen Weges den Blick zurück schweifen lassen auf das, was hinter oder unter einem liegt, um Kraft zu sammeln zum weiter gehen.

Trotzdem, es ist doch oft so, wie in diesen Zeilen aus dem Lied von Reinhard Mey:

„Das Fell wird dünner und leerer der Becher,
der Zaubertrank wirkt nur noch schwer.
Der Kummer ist tiefer, der Trost scheint schwächer,
und es heilt nicht alles mehr.“

Und dann wünsche ich mir das auch aus nämlichen Lied

„Manchmal wünscht‘ ich, die Dinge wär‘n so einfach geblieben
und die Wege gingen nur gradeaus,
manchmal wünscht‘ ich, es wär‘ noch mal viertel vor sieben
und ich wünschte, ich käme nach Haus!“

Doch in dieser Fassung seines Liedes, welches er in den Corona-Zeiten noch einmal gesungen hat

spricht Reinhard Mey am Ende des Liedes einen Text aus dem Psalm 23, „Und ob ich schon wanderte im finstern Tal“, ich hatte es vor einiger Zeit schon einmal hier eingestellt, und das läßt mich noch einmal einen Satz aus seinem Lied zitieren:

„Und glauben können: Alles wird gut!“

Das möchten wir am Ende unseres Eintrages auch, glauben können, alles wird gut, und das wünschen wir euch allen auch, von ganzem Herzen!!! Und haben uns himmlischen Beistand dazu geholt,

der Engel von Kristinas Karte mit dem Freundschaftsbändchen vom meiner Mimi in heaven

soll euch alle zusammen mit euren vierpfotigen Lieblingen und Lebensgefährten segnen, beschützen und behüten.

Wir wünschen euch einen schönen Herbst-Sonntag, paßt auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger

mit Mimi in heaven, Otto und Luzia.

Habts fein!

 

Grafschafter Wochenanzeiger – herbstliches Leuchten in der Grafschaft

Herbstbild

Dies ist ein Herbsttag, wie ich keinen sah!
Die Luft ist still, als atmete man kaum,
und dennoch fallen raschelnd, fern und nah,
die schönsten Früchte ab von jedem Baum.

O stört sie nicht, die Feier der Natur!
Dies ist die Lese, die sie selber hält;
denn heute löst sich von den Zweigen nur,
was vor dem milden Strahl der Sonne fällt.

(Friedrich Hebbel)

Ein golden-oktobriger Novembertag begann am gestrigen Freitag in der Grafschaft, die Sonne strahlte in die Redaktionsräume, in denen eure rasende Reporterin Mimi bereits die Redaktionssitzung zur nächsten Ausgabe einberufen hatte, dieweil die Frau Chefredakteurin noch in der Küche ihren Kaffee braute. Ungewohnt früh hatte uns die Sonne alle auf den Plan gerufen, frisch auf zu neuen Taten, lach!

Da stimmt Mimi gerade unser Team auf arbeiten ein, bei der schönen Sonne waren alle erstmal noch bissel albern, hihihihi!

Kurze Schönheitspflege noch bei Mimi, und dann konnte es losgehen!

„Frau Chefredakteurin, wo bleibste denn, mach hinne mit deinem Kaffee, wir sind alle bissel ratlos, was wir für die neue Ausgabe bringen sollen?!“ „Bin ja schon da, nur keine Hektik, liebes Team! Tja, wenn ich so träumerisch in den wunderschönen November-Herbsttag gucke, der so gut tut nach der vorherigen Tristesse, wie wäre es denn mit Bildern vom herbstlichen Leuchten in der Grafschaft? Unsere Leserin Christa aus Kanada, bei der nun schon der Winter Einzug gehalten hat, meinte neulich in einem Kommentar, wir müßten hier vom Eulennest aus ja eine wunderschöne Aussicht auf die Herbstfarben haben!“ Der Vorschlag wurde vom gesamten Team begeistert aufgegriffen, danke, liebe Christa, für den beflügelnden Gedankenschubser, hihihihi!

Mein Team war dann sehr schnell fertig mit der Redaktionssitzung, es wurde mehrheitlich beschlossen, daß die Frau Chefredakteurin mal wieder auf Foto-Safari gehen sollte! Was ich natürlich nur zu gerne getan habe! Und so kommen jetzt die Fotos des herbstlichen Leuchtens rings um unser Eulennest:

Hier leuchtet ja erstmal unsere künstliche Blättergirlande,

bei der herrlichen Sonne war das aber doch auch so ein schöner Anblick.

Unser Grafschafter Baumzosse ist doch immer noch recht ansehnlich, oder? Die Birke daneben leuchtet in der Sonne wie mit Goldtalern bestückt.

Die Blätter rieseln zur Erde, aber auch am Boden sehen sie noch hübsch aus mit ihren Farben.

Grafschafter Himmelsblau mit leuchtenden Bäumen!

Das ist sie, die gesamte Rundumsicht von unserem Eulennest hier oben, mit all den schönen bunten Bäumen. Am Schlafzimmerfenster setzen derzeit die Weihnachtskakteen schon wieder Knospen an, freu, freu!

Und vom Küchenfenster aus hab ich mal „Kunst“ gemacht, lach:

Das ist ein Wandbild, welches hier in den Redaktionsräumen hängt, es paßt aber so schön zum herbstlichen Leuchten!

Meine Redaktionskollegen genossen die warmen Sonnenstrahlen und haben mir beim arbeiten zugesehen, hihihi, das ist der beste Job, den man kriegen kann. Ich kündigte meinem Team dann an, daß ich noch einkaufen gehen müsse, fanden alle prima und rieten mir, bei dem herrlichen Wetter die Knipse mitzunehmen, und so kommt ihr jetzt in den Genuß von Bildern unserer Grafschaft im Herbst.

Bunte Blätter vor der Türe, der Nachbar, der gerade dabei war, sie zusammenzurechen, ließ mir dankenswerter Weise welche liegen zum fotografieren, fand ich sehr nett!

Herbstfrüchte am Strauch

auf dem Weg zum Wochenendeinkauf!

Und nun hab ich was feines für euch, was ich euch schon so lange mal zeigen wollte, guckt mal:

Das ist bzw. war der Eingang zu meiner Stadtteilbibliothek hier in Lirich, leider ist das hübsch gemalte Bild bissel verschandelt worden von irgendeinem Deppen mit Sprühdose.

Das war die Anfahrt für den damaligen Bücherbus, der ja auch leider stillgelegt worden ist, da ist sogar noch die Rampe vorhanden, an die er immer „andockte“!

Diese Straße runter und hinten dann rechts rum, und ihr seid bei den Redaktionsräumen des Grafschafter, ich hatte echt nur einen Katzensprung bis zur Bücherei!

Untergebracht war sie in der ehemaligen Hauptschule Lirich, die mittlerweile auch geschlossen ist,

dies war der Haupteingang der Schule in ganz früheren Zeiten, da werden sich noch viele ehemalige i-Dötzchen hier in Lirich in heute gestandenem Alter dran erinnern, da hieß das noch Volksschule.

Buntes Leuchten in den Bäumen und

auf dem Boden!

Am Parkplatz meines Kaufladens, ich fand die hochziehende weiße Wattewolke so schön!

Nachbargärten

Wieder vor der Eingangstüre unserer Redaktion, mit gefüllten Einkaufstaschen, die erstmal abgestellt wurden, hier mußte doch auch noch fotografiert werden.

Vor der Türe blühen noch die Geranien vom Sommer

dieweil daneben die Herbstblätter liegen!

Wir haben so wunderschöne hohe Bäume hier

und diese hohe, schlanke Birke mit ihren Goldtalerblättern ist mein Liebling!

Auf dem Weg zu den Redaktionsräumen auch auf der Treppe Herbstblätter

Oben angekommen erwartete mich (und vor allem die Einkaufstasche) unser aller Co-Autor Mimi,

die Post wurde auch von ihr begutachtet, die ich gleich mit raufgebracht hatte.

Was hast du denn nun schönes mitgebracht, Frauchen, hoffentlich auch was für mich?

Klar, Mimi, da sind auch Leckerli für dich bei, geh mal gucken!

Ok, dann pack aus, ich kann das nicht, das weißt du! Das tat ich dann und Mimi zog hochzufrieden mit einem Leckerli ab in die Redaktionsräume, wo der Rest der Truppe natürlich lautstark nach ebenfalls Leckerli verlangten, seufz!

Und das war er nun, unser Eintrag vom herbstlichen Leuchten in der Grafschaft, am Montag kommen wieder die schönen Leuchten der St.-Martins-Laternen dazu,

 

 

da machen wir in diesem Jahr keinen Extra-Eintrag, da würde sich zu vieles wiederholen, greifen wir also aufs Archiv zurück.

Ich hoffe, beim Laternelaufen ist das Wetter dann auch so schön wie am gestrigen Freitag!

Wir wünschen euch allen ein feines, leuchtendes Wochenende, euer Grafschafter Wochenanzeiger-Redaktionsteam

Habts fein!

 

 

 

Grafschafter Wochenanzeiger – herbstliches Feuilleton

An den Herbst

Mit dankbarem Gemüte
hinnehm ich deine Güte,
Herbsttag, du milder Gast,
der du mich reich beschenktest,
den Sinn ins Klare lenktest
und mich zum Abend fröhlich ausgerüstet hast.

Nun ist in mir kein Drängen
und bin doch nicht im Engen,
bin ruhevoll bewegt.
Was gilt es, mehr zu wollen,
als so im Friedevollen
teilhaftig sein des Ganzen, das mütterlich uns hegt.

(Otto Julius Bierbaum)

Da sind wir nun endlich wieder, liebe Leserschaft, mit unserem Grafschafter Wochenanzeiger vom wieder genesenen PC!

Am vergangenen Montag waren nun endlich die Kinder hier in den Redaktionsräumen, und der PC-Doc, sprich mein Sohn, machte sich frisch ans Werk mit seinen heilenden Händen, lach! Wobei, erst einmal wurde das nichts mit dem frisch ans Werk machen, denn euer aller Co-Autor, unsere rasende Reporterin Mimi, hatte sich nach dem eintreffen der Kinder geradezu unsterblich in Björns Schuhe verliebt (Mimi ist bekennender Schuhfetischist, hihihihihi, sie liebt Schuhe, gleich, welcher Art!) und nahm genüßlich Platz auf selbigen, so daß der Doc nicht mehr vom Fleck kam, lach!

Schließlich hatte sie aber doch ein Einsehen ob des flehenden Blicks von seiten der Frau Chefredakteurin, die doch nun endlich den PC wieder geheilt sehen wollte.

Wie vermutet, war es tatsächlich das altersschwache Netzteil, es wurde ausgetauscht und siehe da, alles war wieder im Lot! Großes Aufatmen in der Redaktion, Beifall brandete auf, es war vollbracht! Der PC-Doc war ebenfalls hochzufrieden, und ich hatte dann noch einen richtig schönen, langen Tag mit den Kindern zusammen, freu, freu!

Da leuchten die Lämpchen wieder!!!

an den PC-Doc!!!

Wir hatten ja auch noch viel zu erzählen, seitdem sie aus Schottland zurückgekehrt waren, hatten wir uns ja nicht mehr gesehen. Jaaaa, und auf diesen Teil unseres Eintrags hat sich nun das gesamte Redaktionsteam seit Montag wie Bolle gefreut, denn höret und staunet: Es hat sich allwieder vergrößert, das Redaktionsteam, wir wachsen halt mit unseren Aufgaben, lach, und so können wir unserer treuen Leserschaft hier nun endlich unseren schottischen Außenkorrespondenten vorstellen:

Gestatten, Hamish, waschechter (also indanthren!) schottischer Bär, direkt aus Edinburgh, am Flughafen lief er den Kindern über den Weg und wurde sofort angeworben für die Redaktion vom Grafschafter Wochenanzeiger, samt seinem kleinen Dudelsack, mit dem er (wirklich!) Scotland The Brave spielen kann! Wir haben ihn alle begeistert begrüßt, Ruddi und Bruno waren geradezu entzückt, und wie Mimi unseren Volontär Ruddi unter ihre Fittiche genommen hat, so hat nun Bruno, unser Redaktionsbote, sich des schottischen Einwanderers angenommen. Paßt ja auch zu ihm als selber Asylsuchender, lach!

Da haben sich zwei gesucht und gefunden! Und Hamish ist gleich gut integriert!

Nach fast einer Woche Einarbeitungszeit stellt sich Hamish nun einfach mal selber vor:

Hello ghràdhaich leughadair, (das ist schottisch und heißt: Hallo, liebe Leser. Is e m ’ainm Hamish (mein Name ist Hamish) und ich komme aus Edinburgh, Schottlands wunderschöner Hauptstadt. Am Flughafen bin ich von zwei sehr netten deutschen Touristen angesprochen worden, ob ich nicht Lust hätte, bei einer ganz feinen deutschen Blogger-Zeitung als Außenkorrespondent zu arbeiten! Familienanschluß mit sehr lieben Redaktionsmitgliedern inbegriffen! Ich hatte!

Und den Entschluß hab ich wirklich nicht bereut, ich bin hier so herzlich und begeistert aufgenommen worden, da macht das arbeiten so richtig Spaß! Die beiden netten deutschen Touristen, das sind nämlich Sohn und Schwiegertochter von meiner jetzigen Frau Chefredakteurin!  Auf meinen ersten Eintrag in diesem tollen Wochenanzeiger hier hab ich mich echt so gefreut, hab mir auch gleich mal von der Frau Chefredakteurin so ein Vorstellungs-Avatar-Bildchen machen lassen, schön passend zur Jahreszeit, Dudelsack gab es aber leider nicht, da haben wir das Saxophon genommen, ist ja auch ein Blasinstrument. Und nun kommen mal Bilder von mir, damit ihr auch alle wißt, mit wem ihr es zu tun habt zukünftig in dieser Redaktion:

Meine Vorderansicht habt ihr ja schon gesehen, und so sehe ich von rückwärts aus:

Jaaaa, das hab ich mir doch nun gedacht, das ist doch immer die allseits berühmt-berüchtigte Frage: Was trägt man/bär unterm Schottenrock??? Na, das natürlich!

Hihihihihihihi!!! Für mein erstes Fotoshooting wurde hier das sog. Balkonien genutzt, ein sehr wichtiger Redaktionsraum vor allem an schönen Tagen und in der Frühjahrs- und Sommerzeit, das hat mir die rasende Reporterin Mimi gleich bei unserem ersten Treffen verklickert!

Wie ihr alle sehen könnt, verstehen wir uns prächtig! Ich durfte sogar schon den Liegestuhl ausprobieren, der sonst wohl ausschließlich Mimi (und gelegentlich der Frau Chefredakteurin) gehört:

So, nun wißt ihr also alle, wer ich bin und wie ich aussehe! Und komme nun gleich zu meiner ersten Aufgabe als Auslandskorrespondent, die Frau Chefredakteurin hatte mir erklärt, daß demnächst im Grafschafter Wochenanzeiger noch ein großer Eintrag vom Urlaub der Kinder in Edinburgh folgen wird, und da soll ich euch jetzt quasi so ein kleines „Appetithäppchen“ zum vorfreuen präsentieren, dann fang ich mal an:

Edinburgh, mein geliebtes Zuhause, bissel Heimweh hab ich ja manchmal schon. Aber da alle hier so nett sind, werde ich mich schon einleben, und letztlich ist das hier ja auch eine Grafschaft, das ist ja nun fast wie daheim.

Ist das nicht ein schönes Kirchenfenster? Es kommt noch eines:

Herrlich, oder???

Edinburgh bei Nacht

und das schottische Wappentier, das Einhorn!

Samt der schottischen Fahne.

Typisches Essen: Fish and chips!

Die Kinder von der Frau Chefredakteurin waren dieses Mal ja auch im Zoo von Edinburgh, da kommt jetzt auch noch ein Aperitif!

Habt ihr was zum drauf freuen!

Und wie mir die Frau Chefredakteurin erzählt hat, wißt ihr ja alle, daß ihre Kinder in Edinburgh ihren ersten Hochzeitstag gefeiert haben, und das ist das einzige Bild von der Feier, lach, mehr sind vor lauter Andacht und Freude vergessen worden zu machen.

Nun komm ich mal zum Abschluß meines kleinen Vorberichtes von Edinburgh, für den großen werde ich dann sicher auch wieder verantwortlich zeichnen als neuer Außenkorrespondent. Und was bietet sich jetzt hier zum Schluß noch an? Na, etwas ganz traditionelles aus meinem Heimatland, der schottische Dudelsackspieler

ganz stilecht, und da ich ja auch so einen kleinen Dudelsack besitze, mit dem ich auch wirklich spielen kann, kommt jetzt auch noch Musik. Erst einmal das Lied, das ich spiele, wenn man mir auf den Bauch drückt, lach!

„Scotland the Brave“, manche halten das für die schottische Nationalhymne, aber nein, die Nationalhymne ist diese hier:

„Flower of Scotland“

Krieg ich richtig feuchte Augen bei!!!

So, ihr lieben Leser alle, das war dann mal mein Einstand hier, jetzt geb ich die Feder weiter an die Frau Chefredakteurin, chì mi thu a dh ’aithghearr agus beannachd (bis bald und auf Wiedersehen)

euer Hamish.

So, unser neuer Außenkorrespondent hat sich höchst befriedigt zurückgezogen, dann mach ich hier mal weiter. Da unser Titel ja „herbstliches Feuilleton“ heißt, kommen jetzt nämlich noch Bilder unserer neuesten Herbstdeko in und außerhalb der Redaktionsräume:

Balkonien ist wieder herbstlich geschmückt, die Arbeiten wurden von der rasenden Reporterin Mimi überwacht, lach!

deren rote Laterne natürlich auch noch dabei ist.

Es folgt eine kleine Bildergalerie, die ihr durch anklicken wieder groß gucken könnt!

Wer es bequem mag, kann sich das auch als Dia-Show ansehen!

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In den Redaktionsräumen herbstelt es auch wieder

der Kamin ist wieder geschmückt und unsere beiden Redaktionseulen Eulalia und Eusebia haben wieder ihre Plätze zum Herbst bezogen.

Auch hier eine kleine Galerie.

Und als Dia-Show!

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Vor den Redaktionsräumen im Hausflur ist ebenfalls der Herbst wieder eingezogen

auch hier wieder kleine Galerie und Dia-Show:

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Bei diesem Bild

wird Kristina (stubulinski) schmunzeln, denn von ihr stammen die feinen Ilex-Zweige, hihihihi! Danke nochmal!

Meinen Türkranz hab ich in diesem Jahr so schön fotografiert bekommen, deshalb kommt er hier nochmal richtig rein:

Abends leuchtet es dann wieder vor der Türe richtig schön heimelig

Halloween wirft da auch schon seine Schatten bei voraus!

Und damit wünschen wir allen unseren lieben Lesern ein wunderschönes Wochenende, das jeder nach seinem Gusto gestalten möge, bleibt oder werdet alle gesund, paßt auf euch auf und wir sagen „beannachd“, auf Wiedersehen, bis bald!

Eure Redaktion vom Grafschafter Wochenanzeiger

Chefredakteurin Monika, rasende Reporterin Mimi, Volontär Ruddi, Redaktionsbote Bruno und Außenkorrespondent Hamish.

Habts fein!

Oooh, und nicht vergessen: Heute Nacht werden die Uhren wieder umgestellt, von Sommer- auf Winterzeit, das heißt, um 3.00 Uhr um eine Stunde zurück auf 2.00  Uhr!      Ich freu mich drüber, endlich ist die Stunde wieder da, und von mir aus können sie jetzt die Finger davon lassen und alles bleibt, wie es mal war, lach!

Grafschafter Wochenanzeiger – Rien ne va plus!

Herbstliche Wege

Des Sommers weiße Wolkengrüße
zieh’n stumm den Vogelschwärmen nach,
die letzte Beere gärt voll Süße,
zärtliches Wort liegt wieder brach.

Und Schatten folgt den langen Wegen
aus Bäumen, die das Licht verfärbt,
der Himmel wächst, in Wind und Regen
stirbt Laub, verdorrt und braun gegerbt.

Der Duft der Blume ist vergessen,
Frucht birgt und Sonne nun der Wein
und du trägst, was dir zugemessen,
geklärt in deinen Herbst hinein.

(Joachim Ringelnatz)

Hallo, ihr lieben Leser alle des Grafschafter Wochenanzeigers, hier meldet sich heute zum Montag mal das gesamte Redaktionsteam, Frau Chefredakteurin, die rasende Reporterin Mimi, euer Co-Autor, Ruddi, unser Volontär, und Redaktionsbote Bruno!

Bitte, alle keinen Schrecken kriegen beim Titel „Rien ne va plus“, denn der bezieht sich lediglich auf den PC in den Redaktionsräumen, der vor einiger Zeit beim hochfahren so gar nicht in die Gänge kommen wollte, und mit der Zeit immer langsamer dabei wurde. Nach der „Ferndiagnose“ meines Computer-Doc, meinem Sohn, könnte es sich dabei um das Netzteil handeln, das aus Altersgründen schwächelt. Da wir auf den Computer-Doc, der es richten könnte, noch ein bissel warten müssen, die Kinder sind ja derzeit noch voll mit der Renovierung und Wiederbewohnbarkeit ihrer Wohnung nach dem großen Wasserschaden durch den Nachbarn oben drüber beschäftigt, wollten wir euch das hier nun mitteilen, denn es ist möglich, daß er sich irgendwann gänzlich weigert, der PC, es dauert derzeit schon gefühlte Ewigkeiten, bis er dann endlich in die Gänge kommt. Damit ihr euch nicht wundert, wo vielleicht Kommentare bleiben oder neue Einträge, die ich derzeit nicht voraussagen kann. Soviel halt zum Titel!

„Rien ne va plus“ gilt aber nun auch wohl für den zurückliegenden Sommer, der sich hier derzeit gänzlich verabschiedet und leider auch keine goldenen Herbsttage eingeläutet hat, Mimi mochte es letzte Woche gar nicht wahr haben, daß die schönen Sommertage auf Balkonien nun wirklich ihren Abschied nehmen,

sie hat sich trotz Regen und Wind nochmal in den feinen Liegestuhl gekuschelt, mit der Lehne schön abgeschirmt vor Nässe und Wind, trotzte sie dem Wetterunbill!

Grummel! Aber irgendwann mußte auch sie einsehen, daß die schönen Tage erst einmal dahin sind, und da sie als Katze nun mal eine Pragmatikerin ist, bezog sie flugs drinnen ihre geliebte Hängematte, die in den Sommermonaten gänzlich verwaist war!

Da konnte es nun ihretwegen draußen stürmen und usselig sein!

Unser feines Birkenpferd wurde ganz schön durcheinander gewirbelt und sieht schon richtig zerzaust aus!

Im vorletzten Eintrag „Intermezzo“ hatten wir angekündigt, daß wir noch über die Geburtstagsnachfeier der Frau Chefredakteurin mit ihren Kindern berichten wollten, das holen wir jetzt dann auch noch nach.

Das waren ja noch herrlich sommerliche Tage an dem Wochenende, als die Kinder kamen, und auch noch sehr warm, da haben wir uns entschlossen, dem hiesigen Centro in Oberhausen mal einen Besuch abzustatten, bissel Geschäfte bummeln, denn drinnen ist es ja an Hochsommertagen so schön klimatisiert. Vorher waren wir noch in der Eisdiele unserer Grafschaft, statt Kaffee und Kuchen zum Nachmittag gab es ein herrliches Eis!

Geschäfte bummeln hat dann richtig Spaß gemacht, und zum Abend sind wir dann auf die gastronomische Meile vom Centro gegangen, um uns was feines für ein schönes Abendessen auszusuchen. Und sind in einem spanischen Restaurant hängen geblieben, man konnte noch so schön draußen sitzen bei der Wärme und mediterrane Küche genießen, es war so lecker und so gemütlich! Am späten Abend war alles wunderschön beleuchtet und wir haben noch leckere Cocktails genossen. Zum Glück war draußen über den Sitzplätzen ein Zeltdach gespannt, denn ganz plötzlich gab es ein kurzes, aber heftiges Gewitter mit richtig prasselnden Regen, da saßen wir draußen und trotzdem im trockenen. Das ganze dauert auch nicht so sehr lange, die Luft wurde auch bissel frischer, es schwülte nämlich an dem Abend doch noch ganz schön. So konnten wir entspannt unseren Abend ausklingen lassen, das ganze war mein Geburtstagsgeschenk von den Kindern, ich hab es sooooo genossen! Das sind doch immer die schönsten Geburtstagsgeschenke, Zeit miteinander verbringen und haben! Und so sind wir vergnügt, satt und zufrieden am späten Abend wieder gen Grafschaft gefahren. Wir haben nicht viele Bilder gemacht, aber eines hab ich von mir und meiner Schwiegertochter aus dem feinen, spanischen Restaurant draußen

und eines beim bummeln durchs Centro, Steffi und ich, wir haben spaßeshalber Sonnenbrillen aufprobiert und das ist mein Ergebnis, lach!

Wir haben uns kaputt gelacht dabei! Das Preisschild auf der Stirn, hihihihihi!

Und noch ein Bild hab ich, aus dem spanischen Restaurant, da schick ich aber jetzt noch einen kleinen Vierzeiler von Theodor Storm voraus, aus seinem Gedicht „Herbst“:

„Und sind die Blumen abgeblüht,
so brecht der Äpfel goldne Bälle;
hin ist die Zeit der Schwärmerei,
so schätzt nun endlich das Reelle!“

Und das reelle, das es jetzt im Herbst wieder zu schätzen gilt, war der herrliche spanische Serranoschinken, der dort prächtig an der Decke hängend zu bewundern war, so lecker!

Damit sind wir nun am Ende unseres Eintrages angekommen, der Grafschafter Wochenanzeiger wünscht allen seinen Lesern einen schönen Montag, der letzte des Monats September, und eine gute neue Woche, die ja bereits den ersten Feiertag wieder enthält, freu, freu!

Falls wir uns nun mal nicht wie gewohnt melden können, wißt ihr alle, woran es liegt, wir hoffen aber, daß der PC durchhält, bis der Computer-Doc da war! Drückt mal die Daumen, büdde!

Bleibt oder werdet alle gesund und habts fein! Euer Redaktionsteam

vom Grafschafter Wochenanzeiger!

Grafschafter Wochenanzeiger – Intermezzo

Stilles Reifen

Alles fügt sich und erfüllt sich,
musst es nur erwarten können
und dem Werden deines Glückes
Jahr und Felder reichlich gönnen.

Bis du eines Tages jenen
reifen Duft der Körner spürest
und dich aufmachst und die Ernte
in die tiefen Speicher führest.

(Christian Morgenstern)

Hallo, ihr lieben Leser alle des Grafschafter Wochenanzeigers, ihr habt uns sicher alle schon vermißt! So wollen wir euch hier doch mal schnell ein kurzes Lebenszeichen von uns geben!

Eines vorneweg: Es geht uns gut, keine gesundheitlichen Einschränkungen sind zu beklagen. Die Gründe für unser längeres Schweigen sind vielfältig, es gab so einiges hier zu regeln und zu tun, der Geburtstag der Frau Chefredakteurin wurde noch nachgefeiert, die Herbstdeko möchte noch rausgekramt werden usw. usf.

Die Geburtstagsnachfeier der Frau Chefredakteurin mit ihren Kindern war wunderbar, da werden wir später noch mehr von berichten, es gab Päckchen von lieben Blögchen-Freunden mit so schönen Inhalt

wofür ich mich erst einmal ganz, ganz herzlich bei euch allen bedanken möchte! Auch da kommen wir noch ausführlicher drauf zurück!

Und die Redaktion des Grafschafter Wochenanzeigers erreichte ein Asylantrag von einem Flüchtling aus Berlin, lach!

Das ist Eisbär Bruno, so haben wir ihn genannt, auch über ihn und seine Geschichte werden wir noch ausführlich in einem späteren Eintrag berichten. Aber er wollte sich doch schon einmal vorstellen. Wie du siehst, liebe Ursel, fühlt er sich hier wohl, der Flüchtling!

Passend dazu trafen hier Eisbärbilder von derEisbär- Verwandtschaft aus Rostock ein, liebevoll „eingepackt“ von der Silberdistel, da haben wir uns alle sehr gefreut, natürlich vor allem unser Volontär Ruddi! Und das Geburtstagskind, für die sie bestimmt waren!

Dankeschöööön!

Freundin Rani von unserer rasenden Reporterin Mimi, euer aller Co-Autor, schickte selbiger ein feines Bildchen von sich im Herbstkleidchen

steht ihr doch wunderbar, nicht wahr?! Mimi hat sich sehr gefreut und schickt Schnurrgrüße, natürlich nicht nur an Rani, sondern an alle ihre tierischen Kumpels und Kumpelinen hier!

Und über all das und noch mehr werden wir dann demnächst hier wieder mehr zu erzählen haben. Momentan wiederholt sich für die Frau Chefredakteurin ein Ereignis von vor zwei Jahren, denn ihre Kinder werden ihren ersten Hochzeitstag am 15. September 2019 in ihrem geliebten Edinburgh/Schottland verbringen, wie weiland schon zu ihrer Verlobung, und so werde ich hier wieder sattsam bekannt fürchterlich vor mich hin rappeln, bis der Hinflug am 12. September 2019, also morgen, und der Rückflug am 17. September 2019, also am nächsten Dienstag, glücklich über die Bühne gegangen sein wird. Wer mag, kann sich ja nochmal den alten Eintrag von 2017 dazu betrachten:

https://mimisdosenoeffner.wordpress.com/2017/08/10/ueber-den-wolken/

Das alles gilt es nun erst einmal zu verarbeiten, es müssen auch mal wieder ein bissel die Akkus aufgeladen werden, der Grafschafter Wochenanzeiger wird Sitzung halten, um Material für neue Einträge zu sammeln, der momentan noch schöne beginnende Frühherbst möchte noch ein bissel auf Balkonien genossen werden, und so werden wir dann wohl zum Ende der nächsten Woche hier wieder eintrudeln.

Etwas sehr trauriges hab ich auch noch zu verarbeiten gehabt, meine Nachbarin unter mir hier im Haus ist vier Monate nach dem Tod ihres Ehemannes in diesem Jahr nun auch gestorben, wir haben hier zusammen 38 Jahre in einem Haus gewohnt und waren nicht nur Nachbarn, sondern befreundet, beide waren in meinem Alter bzw. ein bissel älter als ich, das war richtig ein Schock.

Das gesamte Redaktionsteam hofft, daß es euch allen gut geht und wünscht euch von Herzen, daß das auch so bleibt, bleibt oder werdet alle gesund, wir schicken euch allen ganz liebe Grüße und wünschen einen schönen WTT!

Habts fein! Euer Redaktionsteam Monika und Mimi und euer Volontär Ruddi!

Grafschafter Wochenanzeiger – Wolken, Wind und Wogen!

Der Gesang des Meeres

Wolken, meine Kinder, wandern gehen
wollt ihr? Fahret wohl! Auf Wiedersehen!
Eure wandellustigen Gestalten
kann ich nicht in Mutterbanden halten.

Ihr langweilet euch auf meinen Wogen,
dort die Erde hat euch angezogen:
Küsten, Klippen und des Leuchtturms Feuer!
Ziehet, Kinder! Geht auf Abenteuer!

Segelt, kühne Schiffer, in den Lüften!
Sucht die Gipfel! Ruhet über Klüften!
Brauet Stürme! Blitzet! Liefert Schlachten!
Traget glühnden Kampfes Purpurtrachten!

Rauscht im Regen! Murmelt in den Quellen!
Füllt die Brunnen! Rieselt in die Wellen!
Braust in Strömen durch die Lande nieder –
kommet, meine Kinder, kommet wieder!

(Conrad Ferdinand Meyer)

Liebe Leser unseres Grafschafter Wochenanzeiger,

in den letzten Tagen gab es wieder wunderbare, schöne und dramatische Himmelsbilder, die ich euch nun mal wieder präsentieren möchte, zum sonntäglichen Genießen, vielleicht mit einer Tasse Kaffee oder Tee.

               

Sonnenaufgang über Burg Lirich und der Grafschaft

Ich hab die Bilder nochmal als Dia-Show zusammengefaßt, gemütlich hintereinander gucken!

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Dramatischer Himmel am späten Abend! Die Bilder sind nicht nachbearbeitet, die Farben waren wirklich so!

Auch als Dia-Show:

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Tolle Wolken über Burg Lirich und der Grafschaft:

Allwieder: Dia-Show!

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Wolken am Wohnzimmerfenster, also nach Süden raus, eigentlich Ausschuß, weil ich nicht auf das spiegelnde Innenlicht geachtet habe, aber ich finde sie irgendwie reizvoll, urteilt selbst:

Ihr erinnert euch sicher alle noch an unseren „Himmelsgaul“?

So sieht er in der beginnenden Dämmerung aus.

Somit hätten wir nun die Wolken aus dem Titel des Eintrags, der Wind war da auch schon dabei, denn er sorgte für die dramatischen Wolken. Wo bleiben nun aber die Wogen? Die haben eine besondere Geschichte, denn ich bin mal wieder dabei, mein Schlafzimmer ein bissel umzudekorieren, wie ihr wißt, liebe ich das Meer, selten genug kommt man dort hin, und da ich begründet aus der Meeresliebe maritime Deko liebe, habe ich mir das Meer jetzt ins Schlafzimmer geholt:

Mittels eines erworbenen Bildes, das ich auf Leinwand aufgezogen nun so im Schlafzimmer hängen habe, das beim einschlafen und aufwachen mein erster Blick aufs Meer fällt! So schön!!!

Das Bild hat eine wunderbare Stimmung, je nach Lichtverhältnissen entsteht wirklich entweder der Eindruck eines Sonnenaufgangs oder gegen Abend eines Sonnenuntergangs, und wenn es richtig dunkel ist, wirkt das Licht auf dem Bild wie Mondlicht, wunderschön, ich bin so richtig zufrieden mit meiner Neuerwerbung!

Mimi auch!

Das war er nun, der Eintrag zu Wolken, Wind und Wogen, und wenn ihr jetzt meint, das ganze hat so ein bissel eine wehmütige Stimmung, so liegt ihr nicht falsch, der August hat seinen Zenit bereits überschritten, es fallen wieder die Laurentiustränen, die Abschiedstränen des Sommers, eigentlich die Perseiden, ein jährlich wiederkehrender Meteorstrom, der in den Tagen um und ab dem 12. August ein Maximum an Sternschnuppen aufweist

der Sommer nimmt langsam seinen Abschied, die Abende dunkeln wieder früher, und eine kleine Ahnung von Herbst liegt bereits in der Luft.

Aber Abschied heißt eben auch Neubeginn, und so freuen wir uns so gaaaanz langsam auf den Herbst vor, der sich doch sicher wieder genießen lassen wird, mit all seinen Farben und Ernten, und mit den Freuden, die er dann wieder mitbringt, zum Beispiel die, daß wieder die Kerzenzeit beginnt, da wir hier ja schon bei Wogen und Meer waren, hab ich mich schon mal vorgefreut mit einem wunderbaren Duftkerzchen, gerade jetzt, wo ich diesen Eintrag schreibe, duftet es hier um mich her, mein Maxi-Teelicht mit dem poetischen Namen „Auszeit am Meer“

ein Duft „von salziger Meeresluft und maritimen Noten, ergänzt durch blumige Essenzen von Gardenie und Seerose“, so die Angaben des Herstellers. Wie ich das beschreibe? Mmmmmhhhhhhh!!!!

Zum Abschluß hab ich auch noch das namensgebende Lied für euch, als mir der Titel hier eingefallen ist, wußte ich, da war noch was, und richtig, es ist ein Liedtitel von Freddy Quinn, auch ein bissel wehmütig, aber trotzdem schön, ich hoffe, es gefällt euch!

Das gesamte Redaktionsteam wünscht euch allen einen wunderschönen und entspannten Sonntag, genießt ihn, genießt das Leben und den Augenblick, denn beide sind kostbar!

Eure Chefredakteurin Monika mit eurer Reporterin Mimi und natürlich mit eurem Volontär Ruddi!

Habts fein!

 

 

St. Martin – wir leuchten und teilen!

Sankt Martin

Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin ritt durch Schnee und Wind,
sein Ross, das trug ihn fort geschwind.
Sankt Martin ritt mit leichtem Mut,
sein Mantel deckt ihn warm und gut.

Im Schnee saß, im Schnee saß,
im Schnee, da saß ein armer Mann,
hat Kleider nicht, hat Lumpen an:
„Oh helft mir doch in meiner Not,
sonst ist der bittre Frost mein Tod!“

Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin zieht die Zügel an,
sein Ross steht still beim braven Mann.
Sankt Martin mit dem Schwerte teilt
den warmen Mantel unverweilt.

Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin gibt den halben still,
der Bettler rasch ihm danken will.
Sankt Martin aber ritt in Eil
hinweg mit seinem Mantelteil.

Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin legt sich müd zur Ruh,
da tritt im Traum der Herr hinzu.
Er trägt des Mantels Stück als Kleid,
sein Antlitz strahlet Lieblichkeit.

Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin sieht ihn staunend an,
der Herr zeigt ihm die Wege an.
Er fährt in seine Kirch’ ihn ein
und Martin will sein Jünger sein.

Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin wurde Priester gar
und dient fromm an dem Altar.
Das ziert ihn wohl bis an das Grab,
zuletzt trug er den Bischofstab.

 

Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin, o du Gottesmann,
nun höre unser Flehen an.
O bitt für uns in dieser Zeit
und führe uns zur Seligkeit.

(Volkslied)

Ich geh mit meiner Laterne

Ich geh mit meiner Laterne
und meine Laterne mit mir.
Dort oben leuchten die Sterne und unten,
leuchten wir.
Ein Lichtermeer zu Martins Ehr!
rabimmel- rabammel-rabum

Ich geh mit meiner Laterne
und meine Laterne mit mir.
Dort oben leuchten die Sterne und unten,
leuchten wir.
Laternenlicht, verlösch mir nicht!
rabimmel- rabammel-rabum

   

Ich geh mit meiner Laterne
und meine Laterne mit mir.
Dort oben leuchten die Sterne und unten,
leuchten wir.
Mein Licht ist aus, ich geh nach Haus.
rabimmel- rabammel-rabum

(Volkslied)

Laterne, Laterne

Laterne, Laterne,
Sonne, Mond und Sterne,
brenne auf mein Licht,
brenne auf mein Licht,
aber nur meine liebe Laterne nicht.

Laterne, Laterne,
Sonne, Mond und Sterne,
sperrt ihn ein, den Wind,
sperrt ihn ein, den Wind,
er soll warten, bis wir zu Hause sind.

Laterne, Laterne,
Sonne, Mond und Sterne,
bleibe hell, mein Licht,
bleibe hell, mein Licht,
sonst strahlt meine liebe Laterne nicht.

(Text und Melodie: trad. aus Norddeutschland)

Laternenlied

Abends, wenn es dunkel wird,
und die Fledermaus schon schwirrt,
gehn wir mit Laternen aus
in den Garten hinterm Haus,
und im Auf- und Niederwallen
lassen wir das Lied erschallen:
Laterne, Laterne,
Sonne, Mond und Sterne.

 

Wie so lieblich aus dem Grün
fern und nah die Lichter glühn,
schimmern auf den hellen Steig,
spiegeln sich im schwarzen Teich;
rosig aus dem Dunkel leuchtet
manche Blume tau befeuchtet.
Laterne, Laterne,
Sonne, Mond und Sterne!

Plötzlich aus dem Wolkentor
kommt der gute Mond hervor,
wandelt seine Himmelsbahn
als ein Hauptlaternenmann,
leuchtet bei dem Sterngefunkel
lieblich aus dem blauen Dunkel.
Laterne, Laterne,
Sonne, Mond und Sterne!

Ei nun gehen wir nach Haus,
blasen die Laternen aus,
lassen Mond und Sternelein
leuchten in der Nacht allein,
bis die Sonne wird erwachen,
alle Lampen auszumachen.
Laterne, Laterne,
Sonne, Mond und Sterne!

(Heinrich Seidel)

Zum 6. Mal feiern wir nun hier im Blögchen den Martinstag, da gibt es nicht mehr viel neues zu finden, haben wir beide, euer aller Co-Autor Mimi  und ich uns gedacht, wir stimmen euch erst einmal mit den bekanntesten Martinsliedern aufs Fest ein. Und weil pünktlich zum heutigen Martinstag der Martinssommer zu Ende gegangen ist und sich der November in typischer Weise grau, trüb, windig und sogar mit bissel Regen präsentierte, die Laternchen zu St. Martin aber trotzdem leuchten und der Tag des Heiligen Martin fest mit dem teilen verbunden ist, teilen wir mit euch jetzt alte und neue Martinsbilder.

 Ein ganz altes Bild, von St. Martin 2013, alle meine gesammelten Laternchen aus meinen und Björns Kindertagen aufgereiht am Wäscheständer, ehemals mein erstes Handy-Panoramabild, zudem sehr dunkel, das hat mir dann BrigitteE damals aufgehellt, hab ich mich so gefreut. Wie lang das her ist!

Schöne alte Bilder vom Laternelaufen hatten wir hier im Blögchen schon, zeigen wir jetzt nochmal und wir haben sogar noch neue gefunden:

(Laternenkinder, Peter Schwingen, 1837)

(Martinsabend, Eduard Geselschap, 1870)

(Sankt-Martins-Zug vor dem Düsseldorfer Rathaus, Heinrich Hermanns, 1905)

(Postkarte, datiert 10.11.1913. Titel: „Grüße vom Martinstag in Erfurt“)

(Ernst Oppler, Abend an der Ostsee)

Leuchtend geht es weiter, noch einmal meine gesammelten Laternchen, mit denen wir im letzten Jahr hier oben in unserem Eulennest einen Martinszug veranstaltet haben, Mimi und ich.

Unsere Grafschaft leuchtet auch so herrlich, dieser Herbst ist so intensiv von seinen Farben her, ich schrieb es neulich schon, das kommt schon fast an Indian-Summer ran! Da mußte ich natürlich doch wieder mit der Kamera gucken, daß ich dieses Leuchten für euch festhalten kann, los geht’s:

Die Grafschaft in der Dämmerung:

Am Samstag hab ich es dann mal am Tag fotografiert:

Goldtaler an der Birke vorm Haus!

Es gibt auch noch grüne Blätter!

Ist das nicht wunderschön? Ich liebe unser Eulennest, hihihi!

Und Burg Lirich thront über all der ganzen Herrlichkeit!

 Das ist mein Lieblingsherbstbaum, eine schlanke Birke, mit ihrem Goldschmuck direkt neben der dunklen Tanne, und der schwarz-weiße Stamm ist so ein schöner Kontrast.

Und all dieses herrliche herbstliche Leuchten, das wollten wir nun hier zum Martinstag mit euch teilen, um euch eine Freude zu machen, denn mit dem Teilen ist der Martinstag ja so fest verbunden, der Heilige Martin teilte seinen Mantel mit dem Bettler und rettete ihn vor dem erfrieren, und wir können heutzutage außer materiellen Gütern, mit denen wir alle noch reich gesegnet sind, auch Freude, Zeit und Aufmerksamkeit teilen, damit niemand in der Seele erfrieren muß.

Hab ich noch was vergessen, Mimi?

 Hi, Folks, na klar, hat der Dosenöffner noch was vergessen, was wir zum Martinstag noch mit euch teilen können, denn er fällt doch heuer auf einen Sonntag, na, Frauchen, und was darf da dann notwendig nicht fehlen? Mööönsch, der Stutenkerl, der Martinsbrezel und das leckere Gebäck zum Kaffee, Tee oder Kakao! Dann hol ich das jetzt mal nach hier, also büddeschön

  

 bedient euch  und laßt es euch schmecken! Wir, eure Tiere,  hätten natürlich auch gerne was ab! Ist ja schließlich Martinstag, teilen, hihihihi!

Ja, da hat Mimi mal wieder gut aufgepaßt beim Eintrag hier, die Leckereien zum heutigen Martinstag hätt ich wirklich fast vergessen. Und nun sind wir am Ende unseres Eintrags angelangt und wünschen euch allen einen wunderschönen Martinstag und Sonntag! Bleibt oder werdet alle gesund!

Habts fein! 

 

Der Wonne-Herbst aus Katzensicht

  

Die Lieder des Katers Hiddigeigei

IX.

Hiddigeigei hält durch strengen
Wandel rein sich das Gewissen,
doch er drückt ein Auge zu, wenn
sich die Nebenkatzen küssen.

Hiddigeigei lebt mit Eifer
dem Beruf der Mäusetötung,
doch er zürnt nicht, wenn ein andrer
sich vergnügt an Sang und Flötung

Hiddigeigei spricht, der Alte:
Pflück‘ die Früchte, eh‘ sie platzen;
wenn die magern Jahre kommen,
saug an der Erinn’rung Tatzen!

(Joseph Victor von Scheffel)

 Hi Folks, guckt mal auf den Kalender! Naaaa??? Rüüüüchtüüüg, Montag ist heute, und damit ist wieder Mimi-Eintrags-Tag, hihihi, ihr habt ja auch schon lange nix mehr von mir gehört! Folks, ich sag es euch, bei diesem Wetterchen wie Samt und Seide mitten im Oktober, da hab ich einfach nur mein Balkonien genossen und meinen Dosenöffner hier klöppeln lassen, aber jetzt muß ich doch auch mal wieder ran, sonst isser nachher noch knatschig, weil nix mehr kommt vom Co-Autor, hihihi!

Mein erster Weg, wenn Frauchen ihren Kaffee aufgesetzt hat und Richtung Balkonien marschiert: Ich marschier hinterher und ab nach draußen!

Morgentoilette, aber was sehen meine scharfen Katzenaugen? Mein Katzengras!!!

Wow, ist das gewachsen, nix wie ran!

Lecker, lecker, sag ich euch! Auch der Igel hat jetzt einen grünen Pelz, guckt:

Dann geht es wieder auf den Schattenplatz, relaxen, was das Zeug hält!

Mimi mit und an buntem Herbstlaub, lach!

Ab und zu mal gucken, was Frauchen drinnen so macht und mich auf dem Wohnzimmerteppich aalen, auf den nun auch wieder so schön die Sonne scheint.

Aber immer Balkonien im Blick!

 Herrliche Aussicht, nicht wahr, der Herbst, der ein Sommer ist!!! Wenn die Sonne abends sinkt, wandere ich in meinen Brotkasten, da scheint sie immer noch so lange rein, bis sie ganz weg ist!

Hach, das ist sooooo wonnig, Folks!

Frauchen hat in der Zwischenzeit eine Waschmaschine angeschmissen und Wäsche gewaschen, zum Abend wird die dann auf Balkonien geschoben, kann sie über Nacht fein weiter trocknen, selbst die Nächte waren ja noch richtig warm.

Dann geh ich auch langsam mal rein, bin in der Dämmerung kaum noch zu sehen, hihihi,

und ab in die Küche, denn jetzt gibt es gleich lecker Abendessen!

 

Dieweil guckt Frauchen nochmal mit der Knipse draußen nach dem nächsten herrlichen Sonnenuntergang

die Wäsche trocknet vor sich hin

und die Lämpchen gehen in der Dämmerung alle an.

Bissel unscharf, sagt Frauchen, aber wir lassen es trotzdem einfach drin!

Drinnen hat Frauchen auch Kerzchen angemacht, aber elektrische, unser Leuchtebild!

In der Küche war Frauchen derweil auch schon fleißig, sie hat einen Hefeteig für Brot backen fertig gemacht, der jetzt gehen muß (ich guck dann immer sehr verständnislos, wieso der gehen muß, wenn der einfach bloß blöd auf der Heizung rumsteht! Dann hat Frauchen mir erklärt, das hat nix mit laufen zu tun, sondern der Hefeteig muß „auf(gehen)“! Aha!!!)

Das ist die Teigkugel, die da jetzt gehen muß, Frauchen sagt, das wird ein ganz leckeres Brot, mit Röstzwiebeln, geräuchertem Speck und Käse! So sah das dann aus, als es fertig war,

sieht doch echt lecker aus, oder? Frauchen war jedenfalls begeistert!

Draußen stand mittlerweile der Mond am Himmel

und alle unsere Balkonienlämpchen leuchteten so schön stimmungsvoll:

 Schön, die Schmetterlingsgirlande, nicht wahr, mein Dosenöffner freut sich so, daß sie noch so fein leuchtet, paßt so hübsch zum bunten Herbstlaub.

 

Gute Nacht, Balkonien, schlaf schön, morgen früh bin ich wieder bei dir, lach!

Siehste, Balkonien, da bin ich wieder, heute probier ich mal den Katzengras-Igel, sieht der nicht zum anbeißen süß aus?

Frühstück beendet, ab in den Brotkasten!

So, oder so ähnlich, spielten sich hier in unserem Eulennest die herrlichen Oktobertage ab, wenn es gegen abend dann kühler wurde, bin ich umgezogen in meine geliebte Hängematte

 und Frauchen hat dann auch mein Katzengras reingeholt, damit ich, wenn ich wollte, noch bissel davon mümmeln konnte!

 Da hat sich mein Mikesch auch drüber gefreut, er mag nämlich auch Katzengras!

Gestern, am Sonntag, war es deutlich kühler draußen als in den Tagen vorher, ich war noch auf der Bank sonnen

und hab dem Katzengras-Igel bissel beim wachsen zugeguckt

aber dann bin ich doch rein gegangen und hab mir die Sonne im Wohnzimmer auf den Pelz scheinen lassen:

Ja, Folks, daß war er nun, mein Montags-Eintrag mit den Wonne-Freuden auf dem herbstlichen Balkonien, ich glaub, so lang war eine Balkonien-Saison noch nie, von April bis jetzt, ich könnte schnurren wie eine Nähmaschine, hihihi! Soooo wonnig!!!

Jetzt freuen Frauchen und ich uns schon auf das sich langsam nähernde Halloween-Fest, Balkonien hat ja schon aufgerüstet und die Protagonisten dort freuen sich auch schon alle vor:

Wir beide, meine Frauchen und ich,  wünschen euch nun einen feinen Start in die neue Woche, die hoffentlich für alle unsere Leser eine schöne wird, und einen ganz prima Montag!

Habts fein! 

 

Goldener Oktober – Herbsttage wie Samt und Seide!

   

Herbstbild

  Dies ist ein Herbsttag, wie ich keinen sah!
Die Luft ist still, als atmete man kaum,
und dennoch fallen raschelnd, fern und nah,
die schönsten Früchte ab von jedem Baum.

O stört sie nicht, die Feier der Natur!
Dies ist die Lese, die sie selber hält;
denn heute löst sich von den Zweigen nur,
was vor dem milden Strahl der Sonne fällt.

 

(Friedrich Hebbel)

Sommerwetter mitten im Oktober! Temperaturen wie im Juli/August und Nächte, in denen es so lau ist draußen wie im Sommer. Ungewöhnlich und vielleicht auch unnatürlich, aber trotzdem einfach nur zum genießen, denn die Usseltage werden sicherlich noch kommen!

Die Tage waren voller Sonnenschein, und am Abend konnten wir dann von unserem Eulennest aus das beobachten: Sonnenuntergänge in voller Pracht!

Selbst die Autodächer leuchteten golden!

Nicht bearbeitet, die Farben waren wirklich so intensiv!

Mimi hat sich dieses herrliche Naturschauspiel auch ganz andächtig betrachtet:

Neben ihr leuchtet von innen und außen unser neuer Kürbiskopf

und so ging in der letzten Woche wieder ein herrlicher Herbsttag zu Ende.

Im letzten Beitrag hatte ich euch meine neueste Errungenschaft in Sachen Übertopf gezeigt

und nun ist ein neuer Bewohner darin eingezogen, ein farblich genau passendes Heidekraut, ich bin richtig glücklich drüber:

 Ist das nicht schön???

 Heidekraut leuchtet immer so wunderbar, ich mag die Pflanze sehr, sehr gerne.

Balkonien mit neuem Bewohner

es ist Herbst, und im Oktober ja eigentlich schon hoher Herbst, und es ist noch immer Sommer-Liegestuhl-Idylle, hihihi!

Und dabei freut sich die kleine Laterne im Hintergrund schon aufs leuchten an Halloween, lach!

Und der Kürbiskopp strahlt abends bis tief in die Nacht, weil bei dem herrschenden Sonnenschein er sich sowas von toll auflädt! Dabei hatte ich eigentlich schon Bedenken, ob so ein Solarteil im Herbst es noch bringt mit dem leuchten!

Am Zitronenbäumchen reift sogar noch ein Zitrönchen

kaum zu glauben!

Es reifen sogar Äpfel und Trauben hier

hihihihi, kleiner Scherz, das ist natürlich von meiner Herbstdeko!

An meiner Küchentür hab ich schon seit Jahren ein Window-Color-Bild, selbstgemacht, das zeigt jetzt eigentlich so richtig, daß es bei diesem herrlichen Wetter mit den Früchten echt so „durcheinander“ gehen könnte und wohl auch geht zur Zeit:

 Erdbeeren mit Trauben, Birnen, Pflaumen und Äpfeln, alles wild durcheinander!

Mimi hat auch was feines mitgebracht bekommen, als ich neulich wegen des Heidekrauts unterwegs war, guckt mal:

Katzengras-Samen, ausgesät draußen im Blumenkasten und

drinnen im sog. „Kresse-Igel“, beides keimt bereits schon prima, Mimi wacht mit Argusaugen darüber, hihihihi!

Und was jetzt kommt, da hab ich mich sehr drauf gefreut, haben wir neulich geschickt bekommen, von Brigitte/Plauen auf dem Kunsthandwerkermarkt erstanden, guckt mal, ist das nicht zauberhaft?

Ja, das ist schon wunderschön, aber wartet mal ab, was sich dahinter verbirgt:

 Das ist doch einfach sowas von hübsch, ein kleiner Blumentopf mit Sonnenblumen, der sich beim öffnen entfaltet, ich war ganz entzückt!

Dankeschön auch hier nochmal, liebe Brigitte!

Und wieder senkte sich ein Abend über die Grafschaft, und wieder strahlte die Sonne zum Schluß nochmal so wunderbar!

Nur das etwas verhangene Licht zeugt davon, daß es eigentlich Herbst ist!

Die Grafschaft färbt sich nun auch langsam bunt

und die Bäume, die Früchte tragen, tun das verschwenderisch, so wie die schöne Tanne unten im Garten

Ich hab den Zoom meiner kleinen Knipse mal ganz rein geholt, da „rauscht“ es dann aber doch, trotzdem wollte ich es euch zeigen:

Wenn der Winter kommt, bräuchte man da eigentlich nur noch eine Lichterkette reinhängen und wir hätten hier den schönsten Weihnachtsbaum mit Naturschmuck!

Auf Balkonien stehen alle Kräuter noch draußen

Zitronenmelisse und Thymian, und Mimi genießt ihr Balkonien ebenfalls noch so sehr:

Welch ein Herbst!

Und damit wünschen wir euch nun einen wunderschönen Sonntag, der ja wieder so herbstlich-sommerlich-schön werden soll, genießt ihn!

Habt einen guten Start in die neue Woche wieder, und ebenfalls einen schönen Montag!

Habts fein, wünschen euch  Mimi und Frauchen Monika.