„Wir kommen daher aus dem Morgenland…..“

Die Heiligen Drei Könige

Die heil’gen Drei Könige aus dem Morgenland,
sie frugen in jedem Städtchen:
„Wo geht der Weg nach Bethlehem,
ihr lieben Buben und Mädchen?“

Die Jungen und Alten, sie wussten es nicht,
die Könige zogen weiter,
sie folgten einem goldenen Stern,
der leuchtete lieblich und heiter.

Der Stern bleibt stehn über Josefs Haus,
da sind sie hineingegangen;
das Öchslein brüllt, das Kindlein schrie,
die heil’gen Drei Könige sangen.

(Heinrich Heine)

Fest der Erscheinung des Herrn, Dreikönigstag, Epiphanias ist heute wieder, und die Sternsinger ziehen wieder durch die Gemeinden von Haus zu Haus, um den Segen an die Haustüren zu schreiben, ein alter Brauch. 

In diesem Blögchen findet der Dreikönigstag nun auch schon zum 7. Mal statt, da ist es nicht leicht, noch etwas neues zu diesem Tag zu finden, alles rund um dieses Brauchtum war eigentlich hier schon vertreten. Aber ich bin doch noch einmal fündig geworden, nämlich mit den sogenannten „Dreikönigszetteln“. Gefunden habe ich sie bei meiner Suche nach der diesjährigen Sternsingeraktion.

Dreikönigszettel waren am Dreikönigsfest gesegnete Zettel, die mit C+M+B, Gebeten und oft auch mit weiteren Segenswünschen und Sinnsprüchen beschrieben waren.

In Süddeutschland und Österreich waren Dreikönigszettel als Hausschutz verbreitet; sie konnten in diesem Fall anstelle der üblichen, mit geweihter Kreide geschriebenen Sternsingersegen an den Häusern angebracht werden. Oft wurden sie aber, ähnlich wie Breverl, am Körper getragen oder zusammen mit anderen Devotionalien aufbewahrt.

(Quelle: Wikipedia)

(Dreikönigszettel. Kupferstich aus München, 18. Jahrhundert)

 (Bogen mit vier Dreikönigszetteln aus Köln, 18. Jahrhundert)

(Ein Dreikönigszettel, sehr wahrscheinlich 19. Jahrhundert oder früher)

Solche Dreikönigszettel gibt es heute in etwas anderer Form auch noch, meist werden sie zu den entsprechenden Messen zum Dreikönigstag in der Kirche an die Gläubigen verteilt, herausgegeben vom jeweiligen Bistum, mit einem Bild auf der Vorderseite und einem Text über die jeweilige Sternsingeraktion auf der Rückseite, manchmal auch mit einem kleinen Gebet oder einem Textauszug aus der Bibel.

Das ist der diesjährige Zettel, das Bild zeigt immer eine Krippe, diese hier ist wohl  aus Peru, denn das Motto der diesjährigen Sternsingeraktion ist:

„Wir gehören zusammen – Kinder mit Behinderungen – in Peru und weltweit“

Der biblische Leittext der Aktion 2019 ist die Heilung des Gelähmten aus dem Markusevangelium (Mk 2,1 – 5a.11f.): Vier Menschen bringen einen Gelähmten zu Jesus – nur gemeinsam gelangen sie ans Ziel.

Ich hab ihn schon, den Dreikönigszettel, und er kommt dann wieder von innen an die Haustüre als Segenszettel, außen stehen ja die mit Kreide geschriebenen Segenszeichen

Bevor wir nun hier zum Segen durch mich als Hausmutter dieses Blögchens kommen, lassen wir die Sternsinger erst einmal ihre schönen Lieder singen:

Nun wird also der Segen an die Haustüre dieses Blögchens geschrieben

20*C+M+B+19

Christus mansionem benedicat

Möge der Engel, der die Botschaft vom Frieden in die Welt brachte, an deinem Haus nicht vorübergehen. Möge das Kind, das seine Göttlichkeit hinter der Armut verbarg, in deinem Herzen eine Wohnung finden.

(Irischer Segenswunsch)

Gesegnet werden alle Bewohner eines Hauses oder einer Wohnung, auch die Tiere, daher wünschen wir, Mimi  und ich, allen unseren Lesern den Segen der Heiligen Drei Könige, vertreten durch die Sternsinger, für das Neue Jahr 2019! Bleibt behütet!

Die Nacht vom 5. Januar auf den 6. Januar, dem Dreikönigstag, ist die letzte der 12 Rauhnächte, traditionsgemäß wird dann noch einmal geräuchert, diese Nacht ist besonders wichtig,  um Überflüssiges, unnötig Altes oder Belastendes aus dem vergangenen Jahr zu versöhnen. Das kann mit einer Räucherung geschehen, in der Räuchermischung ist zum Beispiel auch die Myrrhe vertreten, die die Heiligen Drei Könige dem Jesuskind mitbrachten, auch Weihrauch, Wacholder sowie Tanne und Fichte. Ein schöner Brauch, wenn dann am Dreikönigstag mit dem Segen für das Jahr an den Haustüren ein neues, unverbrauchtes Jahr beginnt, unbelastet vom Alten, das wir hinter uns oder eben „in Rauch aufgehen“ lassen.

Wir wünschen euch allen einen gesegneten, entspannten und frohen Dreikönigstag!

Habts fein! 

 

 

Letzter Montag im Wonnemonat Mai – buntisch!

 

Mimi

Bin kein sittsam Bürgerkätzchen,
nicht im frommen Stübchen spinn ich.
Auf dem Dach, in freier Luft,
eine freie Katze bin ich.

Wenn ich sommernächtlich schwärme,
auf dem Dache, in der Kühle,
schnurrt und knurrt in mir Musik,
und ich singe was ich fühle.

Also spricht sie. Aus dem Busen
wilde Brautgesänge quellen,
und der Wohllaut lockt herbei
alle Katerjunggesellen.

Alle Katerjunggesellen,
schnurrend, knurrend, alle kommen,
mit Mimi zu musizieren,
liebelechzend, lustentglommen.

Das sind keine Virtuosen,
die entweiht jemals für Lohngunst
die Musik, sie blieben stets
die Apostel heilger Tonkunst.

Brauchen keine Instrumente,
sie sind selber Bratsch und Flöte;
eine Pauke ist ihr Bauch,
ihre Nasen sind Trompeten.

Sie erheben ihre Stimmen
zum Konzert gemeinsam jetzo;
das sind Fugen, wie von Bach
oder Guido von Arezzo.

Das sind tolle Symphonien,
wie Capricen von Beethoven
oder Berlioz, der wird
schnurrend, knurrend übertroffen.

Wunderbare Macht der Töne!
Zauberklänge sondergleichen!
Sie erschüttern selbst den Himmel,
und die Sterne dort erbleichen.

Wenn sie hört die Zauberklänge,
wenn sie hört die Wundertöne,
so verhüllt ihr Angesicht
mit dem Wolkenflor Selene.

Nur das Lästermaul, die alte
Prima-Donna Philomele
rümpft die Nase, schnupft und schmäht
Mimis Singen – kalte Seele!

Doch gleichviel! Das musizieret,
trotz dem Neide der Signora,
bis am Horizont erscheint
rosig lächelnd Fee Aurora.

(Heinrich Heine)

 Hi, Folks,

der letzte Montag im soooo wunderschönen Wonnemonat Mai, der dieses Jahr seinem Namen nun wirklich alle Ehre gemacht hat! Montag = Mimitag, also bin ich mal wieder dran mit einem Eintrag!

Und da wir neulich in einem Kommentar an unsere ehemals stillen Leser „Stubulinski“ das feine Gedicht von Herrn Heine mit mir als Protagonistin erwähnt hatten, hatte ich mal wieder so richtig Lust, es einzustellen! Es paßt ja auch so schön zu meinen obligatorischen Montagseinträgen, weil es so lustig ist!

Was ich euch zum heutigen Montag zu berichten habe? Na, wie könnte es anders sein, lach, natürlich von meinem geliebten Balkonien, mein Dosenöffner war mal wieder fotografisch unterwegs, und das möchte ich euch jetzt zeigen:

Die Glockenblumen blühen wieder

und unsere dicke Hummel, die sich alle Jahre einstellt, (natürlich ist es sicher immer wieder eine andere, aber sie kommt, immer, zuverlässig!) ist auch wieder da!

Frauchen hat noch bissel an Balkonien gewerkelt, nun hat sie auch ein schönes Plätzchen für die Vogeltränke gefunden, damit die Piepis unbeschadet von mir süffeln kommen können bei dem heißen Wetter, guckt:

Da oben komm ich nicht ran (grummel!)! Neeeiiiiin, ich laß die Flattermänner doch in Ruhe (grins!), sie haben ja bei Hitze genauso Durst wie ich!

Allen Pflänzkes von Frauchen geht es gut, sie kriegen ja auch immer ihr Wässerchen bei der Wärme, gestern hat es einmal heftig draußen geregnet, aber das Wasser ist einfach versickert und mehr kam auch nicht.

Windmühle und die Schneckis sind auch wieder da!

Der Rucola wächst und gedeiht, hat Frauchen schon eifrig von geerntet. Sie sagt, er schmeckt auch fein als „Rucola-Butter“ zum Beispiel bei Spargel! 

Sonnenplätzchen für die Kräuter, und die solarbetriebenen Lämpchen stehen auch wieder draußen!

Die Avocado-Pflanze ist herrlich wieder ausgeschlagen, freut sich mein Frauchen immer sehr drüber!

Die Sukkulenten fangen wieder an zu blühen, auch immer so eine Freude für mein Frauchen!

Sommerliche Balkonien-Impressionen:

Unser Gartenzwerg genießt auch wieder das herrliche Wetter

am Samstag hat es auf Balkonien die 30°-Marke geknackt, selbst im Schatten waren noch 29°!

 Unser Wetterschild ist wieder da! Und Frauchens Hexenbesen, lol!

Bei Frauchen ist nun auch wieder richtig Stormzeit angekommen, denn sie hat nun das neue (alte) dicke Buch in Angriff genommen, guckt:

Und das ist natürlich auch immer wieder für mich eine Freude, denn Stormzeit bei Frauchen heißt Balkonien-Zeit bei Mimi, hihihi, ich genieße es wieder in vollen Zügen!

Schattenplätzchen!

Oder Abendsonne im Brotkasten!

Schwänzchen in die Sonne, Mimi in den Schatten, lach!

Mit Leuchteschmetterling ohne Leuchten, weil mit Sonne, hihihi!

Das sieht abends so herrlich aus, bei der schönen Sonne sind die netten Schmetterlinge so richtig voll aufgeladen und leuchten wunderschön!

 Romantisch!

Frauchen möchte euch noch was feines zeigen, sie hat nämlich so ein wunderschönes Bild vom Björn zum Muttertag bekommen, weil sie doch so gerne Pflänzkes hat, guckt mal:

(© Björn Zimmermann)

Schön, nicht? Von Balkonien von den Kindern, Frauchen hat sich sehr gefreut!

Und damit entlassen wir,  euer Co-Autor, Mimi, und Frauchen euch in einen schönen neuen Montag, kommt gut wieder in die neue Woche, die ja wieder einen Feiertag hat, freu, freu!

Habts fein! 

Rosenmontag – Tag der Narren

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Gib her die Larv, ich will mich jetzt maskieren
in einen Lumpenkerl, damit Halunken,
die prächtig in Charaktermasken prunken,
nicht wähnen, ich sei einer von den ihren.

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Gib her gemeine Worte und Manieren,
ich zeige mich in Pöbelart versunken,
verleugne all die schönen Geistesfunken,
womit jetzt fade Schlingel kokettieren.

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So tanz ich auf dem großen Maskenballe,
umschwärmt von deutschen Rittern, Mönchen, Köngen,
von Harlekin gegrüßt, erkannt von wengen.

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Mit ihrem Holzschwert prügeln sie mich alle.
Das ist der Spaß. Denn wollt ich mich entmummen,
so müßte all das Galgenpack verstummen.

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(Heinrich Heine)

Der Höhepunkt des närrischen Treibens ist wieder da, der Rosenmontag. Auch ihn feiern wir in diesem Blögchen nun schon zum vierten Mal, falls mal wieder jemand Lust hat auf „Blögchen-Nostalgie“, büdde schön:

https://mimisdosenoeffner.wordpress.com/2013/02/11/rosenmontag-15520753/

https://mimisdosenoeffner.wordpress.com/2014/03/03/rusemondaach-jitz-un-ens-17863726/

https://mimisdosenoeffner.wordpress.com/2015/02/16/kumm-loss-mer-fiere-20096281/

Viel Spaß!

Und da saß ich nun hier und hab überlegt, was geht denn noch zum Rosenmontag, und da kam mir dann die Idee, einmal den Ursprung von Karneval zu thematisieren, die Narren!

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Als Narr oder als Tor (davon hergeleitet töricht als Eigenschaft) wurde im Mittelalter jene Person genannt, die als Spaßmacher für Unterhaltung und Belustigung sorgen sollte und dabei meist auffällig gekleidet war.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Narr

Der Narr, der mit verrückten Späßen den Menschen oft genug die Wahrheit über ihre eigene „Verrücktheit“ vor Augen hielt, oder, wie Till Eulenspiegel, ihnen den Spiegel vorhielt, um die eigene Unzulänglichkeit zu erkennen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Till_Eulenspiegel

Narren, die „kleinen Leute“ übernehmen die Macht, die Rollen werden getauscht. Und so wird so manchem „Großkopferten“ seine eigene Aufgeblasenheit wenigstens einmal im Jahr vor Augen geführt und lächerlich gemacht!

Auch die heutige Büttenrede geht auf das Recht des Narren im Mittelalter zurück, das sog. „Rügerecht“, das es dem einfachen Mann in der Fastenzeit gestattete, die geistliche und weltliche Herrschaft ungestraft offen und humorvoll zu kritisieren.

Den Narren zeichnen Attribute aus, so z.B. bunte bzw. zweifarbige Kleidung, die Gugel oder Narrenkappe, teilweise mit Eselsohren, Schnabelschuhe und Schellen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Narrenattribute

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Aus der Gugel, ursprünglich einer Art Kapuze, die vom normalen Volk getragen wurde, entwickelte sich auch die heute gebräuchliche Narrenkappe, die im Karneval eine wichtige Rolle spielt, ein wichtiges Symbol auch im rheinischen Karneval.

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Eine Narrenkappe war im späten Mittelalter und in der frühen Neuzeit die typischeKopfbedeckung des Narren. Heute wird auch eine im Karneval oder der Fastnacht häufig getragene Mütze als Narrenkappe bezeichnet, die meist die Zugehörigkeit des Menschen zu einem bestimmten Karnevalsverein zeigt. Nicht selten läuft die Narrenkappe nach oben hin – einem Hahnenkamm ähnelnd – zickzackförmig aus.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Narrenkappe

Selbst die Kölner Schull- un Veedelszöch kann man im weitesten Sinne auf den Brauch des Narren zurückführen, sie gehen nämlich historisch auf die mittelalterlichen Gesellenbanden, die ihren mühseligen Alltag aufs Korn nahmen, zurück.

Nun haben wir hier ganz viel Theorie, da möchten wir doch sicher auch mal wieder was „fürs Auge“ haben, also folgen jetzt Bilder wieder mal von alten Gemälden mit diesem Thema, es ist immer so reizvoll, sie zu finden:

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(A Court Fool of the 15th Century color)

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(The laughing jester, Art museum of Sweden, 15. Jhdt. Anonym, Niederlande)

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(The Court Jester, Thomas Davidson, 1877)

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(„Paß auf, Gevatter!“, nach einem Gemälde von Eduard Grützner, Die Gartenlaube, 1876)

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(Stańczyk, Franciszek Żmurko, 1890)Reading-jester-q75-760x753

(Jester reading a book, Bill Nye ?, 1896)

So, holde Närinnen und Narrhalesen, da bin ich nun am Ende meines „Vortrages“ angelangt, aber halt, kein Eintrag zu Rosenmontag ohne meinen und euren Co-Autor, Mimi, natürlich meldet sie sich hier auch noch zu Wort, da gebe ich die Feder nun mal wieder weiter:

7701467_f2f5dc2146_o Hi Folks,

hier bin ich wieder, eure Mimi, euer Co-Autor!

Kein Eintrag zu Rosenmontag ohne mich, hihihi, ich war ja schon immer in allen Einträgen vom Dosenöffner zu diesem denkwürdigen Tag vertreten, hihihi!

Und was hab nun ich noch für euch zum Thema Narren und ihren närrischen Vertretern im Karneval?

Ich war, muß ich ehrlich zugeben, ein bissel ratlos, außer das sich mein Dosenöffner zu dieser Zeit halt „närrisch“ gibt, fiel mir eigentlich gar nix dolles ein, aber wozu hab ich ihn, meinen närrischen Dosenöffner, sie überlegte einen Augenblick, stürmte dann aus dem Wohnzimmer an einen kleinen Schrank im Flur, kramte und kam dann mit was ganz feinem an, und das darf ich euch nun hier zeigen:

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Ist das nicht niedlich? Das ist, hat Frauchen mir erzählt, eine kleine Handpuppe aus den Kindertagen von Björn, ein kleiner Narr oder auch Harlekin, ich fand ihn gleich toll, vor allem die kleinen Glöckchen an seiner Mütze, da konnte man nach haschen, und dann klingelten die!

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Frauchen hat mir erzählt, er sei etwas ganz besonderes, nämlich eine Dresdner Handpuppe, noch in der damaligen DDR hergestellt. Da gibt es noch mehr Puppen, ein ganzes Kasperle-Theater, sogar mit einem Krokodil. Ich find den kleinen Kerl echt entzückend, hihihi!

Guckt mal, die Schuhe

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knuffig, nicht wahr? Echte Schnabelschuhe, wie so ein Narr sie eben trägt.

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Ich finde das Gesicht auch niedlich

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aber am schönsten sind die Glöckchen, hihihi! Richtig damit spielen durfte ich aber nicht, Frauchen meinte, wenn der kaputt ginge, wäre der Björn sehr traurig, na, das will ich natürlich nicht, es ist ja auch einfach schon schön, daß ich hier doch mit ihm für diesen Rosenmontags-Eintrag auch was feines hatte! Frauchen hat ihn mal so auf die Hand genommen und fotografiert, guckt mal:

Foto6612 Ich mag ihn!

Und nun wünschen Frauchen und ich und der nette Kerl euch einen ganz wunderschönen, fröhlichen und gut gelaunten Rosenmontag, leider soll ja wohl das Wetter so gar nicht mitspielen, und ein Rosenmontagszug in Mainz wurde von den großen Rosenmontagszügen wegen Sturmwarnung schon abgesagt, Düsseldorf entscheidet wohl heute erst und Köln macht ihn „entschärft“, da es hier zur Zeit noch ganz ruhig draußen ist, hoffen wir einfach mal, die Metereologen haben sich doch endlich mal vertan und die Züge könnten alle stattfinden. Frauchen hat mir erzählt, wieviel Arbeit doch in solchen feinen, bunten Karnevalswagen stecken, und dann ist die ganze Arbeit umsonst, das ist doch traurig! Also drücken wir mal wieder alle Daumen und Pfötchen, und falls es echt nix wird (gefährlich soll es ja auch nicht werden!!!), dann feiern eben alle fröhlich drinnen! So wie ihr hoffentlich alle auch!

Wir machen uns jedenfalls einen feinen Rosenmontag gemütlich zuhause, ich zeig jetzt noch mal ein paar feine Bilder zum Thema, und sag dann mal: Oberhausen – miaaaauuuuu, Rosenmontag- miaaaaaauuuuu, Mimisdosenöffner – miaaaaauuuuuu, Klatschmarsch und einen feinen Tag!

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Alaaf, helau und Klatschmarsch!

(Es gab ihn nicht in bunt, lach, aber die Musik ist ja auch wichtig!)

Habts fein! narren-0054

Türchen 9

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Türchen 70

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Altes Kaminstück

Draußen ziehen weiße Flocken
durch die Nacht, der Sturm ist laut;
hier im Stübchen ist es trocken,
warm und einsam, stillvertraut.

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Sinnend sitz ich auf dem Sessel,
an dem knisternden Kamin,
kochend summt der Wasserkessel
längst verklungne Melodien.

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Und ein Kätzchen sitzt daneben,
wärmt die Pfötchen an der Glut;
und die Flammen schweben, weben,
wundersam wird mir zu Mut.

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Dämmernd kommt heraufgestiegen
manche längst vergessne Zeit,
wie mit bunten Maskenzügen
und verblichner Herrlichkeit.

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Schöne Frauen, mit kluger Miene,
winken süßgeheimnisvoll,
und dazwischen Harlekine
springen, lachen, lustigtoll.

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Ferne grüßen Marmorgötter,
traumhaft neben ihnen stehn
Märchenblumen, deren Blätter
in dem Mondenlichte wehn.

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Wackelnd kommt herbeigeschwommen
manches alte Zauberschloß;
hintendrein geritten kommen
Blanke Ritter, Knappentross.

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Und das alles zieht vorüber,
schattenhastig übereilt —
Ach! da kocht der Kessel über,
und das nasse Kätzchen heult.

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(Heinrich Heine)

So, meine Lieben, Türchen 9 ist ein Frust-Türchen!

Es waren gestern, am 8. Dezember 2015, um die Mittagszeit bei Speckwetter sage und schreibe 20 Grad in der Sonne!

Und das finde ich frustrierend! Das ist doch kein Wetter für Dezember und nahende Weihnachten, ich hab nix gegen Sonne, aber die 20 Grad gehören in den Minusbereich, lach!

Da hat Petrus oben an seinem Wettercomputer mal wieder nicht die neuesten Updates runtergeladen, das kommt davon!

Wenn das so weiter geht, storniere ich die Bestellung für den Weihnachtsbraten und schmeiß stattdessen am Heiligen Abend auf Balkonien den Grill an! Und statt Glüh- gibt es -Eiswein!

Und darum ist dies ein Frust-Eintrag, ich hab mir genau das Thema ausgesucht, daß man bei funktionierendem Wetter nun eigentlich bräuchte, nämlich den Kamin!

So sollte das nämlich zur Zeit überall aussehen:

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So, nun weiß hoffentlich auch Petrus an seinem Wetter-PC, wie das zu dieser Jahreszeit in unseren Breiten hier muß!

Und ich setz noch einen drauf, hihihi, es kommt mal wieder was mit dem hier:

buch_u_013 Unserem Rezeptbuch!

Das Rezept für einen finnischen Glögg!

  • 600 ml schwarzer Johannisbeersaft
  • 600 ml Wasser
  • 1/2 TL Zimt, gemahlen
  • 1/2 TL Ingwer, gemahlen
  • 1/2 Tl Nelken, gemahlen
  • 1/2 TL Kardamom, gemahlen
  • 2 EL Mandelstifte
  • 2 EL Rosinen

(boooaaah, ist das hier komfortabel, da gibt es in der Schreiben-Edition eine Aufzählungsliste! Toll!)

Saft und Wasser mit den Gewürzen erhitzen, Mandeln und Rosinen auf Grogggläser verteilen und die heiße Mixtur darüber gießen.

Wer es gehaltvoller möchte, ersetzt das Wasser durch einen guten Rotwein und fügt noch einen Schuß Gin hinzu.

So, und wehe, jetzt wird es nicht kalt! Dann eröffne ich hier eine Petition für jahresendzeitlich adaptierte Temperaturen!

Und ihr müßt die dann alle unterschreiben, und wehe, wenn nicht, dann petz ich bei allen Eisbären, daß ihr den Winter und den Schnee und das schönste Wetter für Eisbären ever verhindert habt! So! Bätsch!

Und singen müßt ihr jetzt auch noch, jawoll, hier kommt das Lied, das zum Eintrag so schön paßt und ihr alle kennt, also los, zwo, drei, vier……:

Und nu iss gut und ich wünsch euch allen einen wunderschönen WTT, hihihi!

Habts fein!