Grafschafter Wochenanzeiger – Samhuinn, Samhain, Halloween – anders als zuvor!

Das Geisterschloß

In der Täler grünstem Tale
hat, von Engeln einst bewohnt,
gleich des Himmels Kathedrale
golddurchstrahlt ein Schloß gethront.
Rings auf Erden diesem Schlosse
keines glich;
herrschte dort mit reichem Trosse
der Gedanke – königlich.

Gelber Fahnen Faltenschlagen
floß wie Sonnengold im Wind –
ach, es war in alten Tagen,
die nun längst vergangen sind! –
Damals kosten süße Lüfte
lind den Ort,
zogen als beschwingte Düfte
von des Schlosses Wällen fort.

 

Wandrer in dem Tale schauten
durch der Fenster lichten Glanz
Genien, die zum Sang der Lauten
schritten in gemeßnem Tanz
um den Thron, auf dem erhaben,
Marmorschön,
würdig solcher Weihegaben,
war des Reiches Herr zu sehn.

Perlen- und rubinenglutend
war des stolzen Schlosses Tor,
ihm entschwebten flutend, flutend
süße Echos, die im Chor,
weithinklingend, froh besegen
– süße Pflicht! –
Ihres Königs hehres Prangen
in der Weisheit Himmelslicht.

Doch Dämonen, schwarze Sorgen,
stürzten roh des Königs Thron. –
Trauert, Freunde, denn kein Morgen
wird ein Schloß wie dies umlohn!
Was da blühte, was da glühte
– Herrlichkeit! –
Eine welke Märchenblüte
ist’s aus längst begrabner Zeit.

Und durch glutenrote Fenster
werden heute Wandrer sehn
ungeheure Wahngespenster
grauenhaft im Tanz sich drehn;
aus dem Tor in wildem Wellen,
wie ein Meer,
lachend ekle Geister quellen –
Weh! sie lächeln niemals mehr!

(Edgar Allan Poe, 1809 – 1849, übersetzt von Hedwig Lachmann, 1865 – 1918)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, wieder einmal wird ein geplanter Eintrag unserer Redaktion von aktuellen Ereignissen und Entwicklungen umdiktiert. Nicht nur, daß ein Eintrag zu Halloween in diesem Jahr ohnehin schon etwas traurig gefärbt gewesen wäre, weil unser aller Co-Autor, unsere rasende Reporterin Mimi, nicht mehr unter uns weilt, war es doch immer ihr großes Fest in der Nacht der Nächte. Auch die neuesten Entwicklungen bezüglich Corona waren nicht unbedingt geeignet, den Eintrag trotzdem wenigstens bissel fröhlich zu gestalten, und dann ereilten uns noch vor der freitäglichen Redaktionssitzung weitere schlechte Nachrichten von den Kindern, meine Schwiegertochter wurde am Freitag mit einem Bandscheibenvorfall ins Krankenhaus eingeliefert, das sie zum Glück nach akuter Schmerzbehandlung noch am gleichen Tag verlassen konnte. Wieder Sorgen! 

So saßen wir hier wieder alle mit betrübten und sorgenvollen Gesichtern, aber wir haben uns dann doch entschlossen, den Eintrag zu erstellen, um in diesen ohnehin schon wieder so angespannten und besorgten Tagen ein bissel für Freude und Zerstreuung bei uns allen, das Redaktionsteam eingeschlossen, zu sorgen. 

Ja, da ist er nun wieder, der Halloween-Tag und die Nacht der Nächte, so oft im Blögchen und später im Grafschafter Wochenanzeiger vor allem von Mimi in heaven begeistert zelebriert, und so beginnen wir diesen Eintrag auch mit unserer Halloween-Queen, in memoriam! 

Nun schaut sie wirklich aus der Wolke auf ihr „Halloween-Volk“, im letzten Jahr haben wir es mit allen tierischen und menschlichen Freunden noch so fröhlich gefeiert, nicht ahnend, was kommt. Was wohl auch gut so ist! Da haben wir uns im Redaktionsteam gedacht, wir laden hier auch heute noch einmal alle tierischen Freunde von Mimi virtuell zu einer kleinen Halloween-Samhuinn-Samhain-Feier ein, real wäre es in diesen Corona-Zeiten ja eh nicht gegangen. 

   

 

 

 

Alle vertreten, Buddy, Django, Devil, Rani, Steve, Lakritze, Tobias, Amira, Luna, Storm, Keks, Torty, die graue Eminenz, Balou und Angel. Und alle haben ein feines Halloween-Kürbiskerzchen mitgebracht. Da wird sich unsere Mimi in heaven freuen, und auf Wolke und Stern zurückdenken an herrliche Tage!

Mit Feiern auf ihrem geliebten Balkonien, hier noch aus vergangenen Tagen so wunderschön gruselig geschmückt zur Ankunft der Gäste! Tempi passati! 

Ein bissel noch in Erinnerung schwelgen? Als Geister euch begrüßten am Eingang Kürbisköppe leuchteten, schröckliche Gestalten ihr Unwesen trieben Mimi die Gäste erschreckte, Speis und Trank bereitstanden und unsere Fledermäuse die Gäste bewachten und bewirteten?! Und Hamish euch im letzten Jahr auf sein schottisches Schloß derer von McBär-Duff eingeladen hat?! Wie war er glücklich! Und    wie herrlich gruselig war es dort!  Könnt ihr euch noch an den Butler erinnern? Tja, der hat in diesen unsäglichen Corona-Zeiten nun auch Kurzarbeit. Es dürfen ja keine Gäste mehr kommen, aber er wollte es sich trotzdem nicht nehmen lassen, „seine“ Gäste hier zumindest virtuell zu begrüßen und zu bewirten 

Da wären wir nun fast am Ende unseres etwas anderen Eintrags zu unser aller Lieblingsfest, aber wir haben noch einen Auftrag von Mimi in heaven, sie möchte von Wolke und Stern doch ihr Scherflein dazu beitragen, all ihre geliebten Leser und Leserinnen samt sämtlichem tierischen Anhang dabei zu unterstützen, gegen das furchtbare Gespenst Corona anzukämpfen, sie würde es ja gerne mit ihren fürchterlichsten Halloween-Bildern vertreiben, 

aber das ist ihr ja auch bewußt, daß das leider so einfach nicht geht! 

Also hat sie uns beauftragt, euch allen ein Kerzchen in die Hand zu geben daß euch in den dunklen Zeiten leuchten und Mut machen soll, und Kraft geben, sich auch weiterhin an die Regeln zu halten, die so nötig sind, damit möglichst alle gesund bleiben oder wieder werden. Und die Hoffnung in euch bewahren, daß eines hoffentlich nicht zu fernen Tages dieses Scheiß-Virus genauso verpufft und sich in nichts auflöst wie das Gespenst über der Kerze! 

Damit wünschen wir euch allen einen schönen Halloweentag und vielleicht auch ein bissel eine gruselige Nacht der Nächte, wenn ihr mögt, man kann es sich ja auch zu Hause bissel feierlich machen, halt bloß nicht im Rudel! 

Einen schönen darauffolgenden Sonntag wünschen wir euch auch, mit dem heutigen Tag ist auch der Oktober 2020 bereits Geschichte und der November beginnt. Und wird vielleicht besser, als wir alle jetzt befürchten! In diesem Sinne:

Habts fein! Paßt auf euch auf! Und bleibt oder werdet gesund! Euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger 

mit Mimi in heaven und Otto und Luzia! 

 

 

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Update!!!

Nachträgliche Geschenke

Das Fest ist um, der Tisch geräumt,
verklungen sind die Lieder.
Der schöne Traum ist ausgeträumt,
der Alltag hat uns wieder.
Auf einmal kommt von ungefähr
ein Gruß und ein Geschenk daher.
Das sind die schönsten Feste oft,
die unerwartet, unerhofft.

Der Herbst ist um, das Feld geräumt,
verstummt der Vöglein Lieder.
Des Sommers Traum ist ausgeträumt,
der Winter hat uns wieder.
Auf einmal kommt von ungefähr
ein Tag mit Sonnenschein daher.
Die Feiertage sind so schön,
die gar nicht im Kalender stehn.

(Fred Endrikat)

Hallo, ihr lieben Leser alle, hier meldet sich nochmal kurz euer Hamish guckt doch büdde alle nochmal in unseren Halloween-Eintrag rein, da sind zu unserer Gästeschar noch zwei Gäste hinzu gekommen, die ihr bestimmt auch alle endlich mal zu sehen bekommen möchtet, nämlich Angel und Balou von Frauchen Bine. Sie konnten leider nicht kommen, aber uns endlich mal Bilder zukommen lassen von sich! Hat sich die gesamte Redaktion so drüber gefreut!

Das Update haben wir hier nun einfach extra erstellt, weil wir den Titel von Halloween nicht „verhunzen“ wollten!

Guckt nochmal rein, es lohnt sich, und wir wünschen euch allen ein wunderschönes erstes Novemberwochenende, macht es euch alle fein und falls es novembrig-trüb sein sollte, haben wir einfach Sonne im Herzen! Bleibt oder werdet alle gesund und

habts fein!

Grafschafter Wochenanzeiger – Samhuinn in der Grafschaft

Halloween

Upon that night, when fairies light
On Cassilis Downans dance,
Or over the lays, in splendid blaze,
On sprightly coursers prance;
Or for Colean the route is ta’en,
Beneath the moon’s pale beams;
There, up the cove, to stray and rove,
Among the rocks and streams
To sport that night.

Among the bonny winding banks,
Where Doon rins, wimplin‘ clear,
Where Bruce ance ruled the martial ranks,
And shook his Carrick spear,
Some merry, friendly, country-folks,
Together did convene,
To burn their nits, and pou their stocks,
And haud their Halloween
Fu‘ blithe that night.

(Robert Burns, Halloween, übersetzt von Philipp Kaufmann (1802 – 1846) Cotta, Stuttgart & Tübingen, 1839, die ersten beiden Strophen)

https://poets.org/poem/halloween

Da ist sie nun wieder, die Nacht der Nächte, Halloween!

7 Jahre lang haben wir diese magische, mystische Nacht hier im Blögchen gefeiert, in diesem Jahr nun zum ersten Mal vertreten im Grafschafter Wochenanzeiger. Bei der Redaktionssitzung zum Halloween-Eintrag ging es hoch her bei den Überlegungen, was wir denn in diesem Jahr unseren lieben und treuen Lesern hier wohl bieten könnten zu dieser legendären Nacht. Nur einer saß ein bissel verträumt und still dabei, unser Hamish, neues Redaktionsmitglied und Außenkorrespondent, was ist los, Hamish???

Oh, unser kleiner schottischer Bär hatte wohl Heimweh, gerade Halloween, so meinte er dann auf unsere Frage, würde in seiner Heimatstadt so herrlich gefeiert, man hätte ja vielleicht dort auf seinem Stammschloß eine schöne Redaktionsfeier veranstalten können. Mimi, Bruno und Ruddi waren gleich Feuer und Flamme, und Mimi schwärmte schon mit leuchtenden Augen von einer Einladung für alle ihre tierischen Freunde, aber ach, für eine Reise nach Schottland käme die Einladung dann doch wohl zu plötzlich und spät! Schade!!! Betrübt ließen alle meine Redaktionsmitglieder die Köpfe hängen! Bloß die Frau Chefredakteurin grinste leise in sich rein, das fiel den anderen dann doch bald auf, ob ich vielleicht eine Idee…..????? Jaaaa, ihr Lieben hab ich! Wenn wir nicht mehr nach Schottland kommen, kommt das schottische Schloß eben zu uns, Hamish, stimm den Dudelsack, Mimi, schreib die Einladungen, ihr werdet staunen! Über das darauf folgende Tohuwabohu in den Redaktionsräumen gehe ich jetzt stillschweigend hinweg, lach, und so geht es nun also los, liebe Leser des Grafschafter Wochenanzeigers, Halloween in Schottland, auf dem angestammten Schloß derer von McBär-Duff! Hamish strahlte über sein ganzes liebes Bärengesicht, und er wird es nun auch sein, der den Reiseleiter und Gastgeber für euch spielt!

Hallo, ihr lieben Leser alle, da bin ich wieder, euer Hamish! Ich bin sooooo glücklich, die Frau Chefredakteurin hatte eine so tolle Idee für die Halloween-Feier in diesem Jahr, und ich lade euch jetzt herzlich ein auf mein Schloß für die Feier der Nacht der Nächte!

Da isses, mein Schloß, ich stehe am Burgtor und erwarte euch!

Tretet ein in die Burg derer von McBär-Duff,

es ist viel Platz für uns alle da,

Natürlich hab ich auch für ein Begrüßungskomitee gesorgt, unsere Redaktionseulen heißen euch alle herzlichst willkommen!

Und ich lasse es mir natürlich nicht nehmen, euch von den Zinnen meines Burgturmes mit Dudelsackmusik willkommen zu heißen

ach, ich freu mich so!!!

 

Also, noch einmal, herzlich willkommen bei mir zu Hause, liebe Gäste, der Butler steht schon bereit, euch alle zu begrüßen:

Hallo Buddylein! Gefolgt von seinem Hundekumpel

Storm, willkommen, Storm!

Devil hat ja immer den kürzesten Weg rüber in die Redaktionsräume!

Grüß dich, lieber Django!

Die süße kleine Rani kommt ja sicher wieder mit ihrem Freund Steve auf dem fliegenden Teppich,

nicht wahr, Steve?

Da Fledermäuse zu Halloween ja nicht fehlen dürfen, ist die Silberdistel’sche Truppe bestimmt wieder mit ihnen unterwegs für heute Nacht

Torty, hej!

Keks und natürlich

die graue Eminenz. Nun fehlen noch unsere lieben Bärliner, hach, da kommen sie ja schon,

Lakritze, wir grüßen dich und

Amira, hach, deine blauen Augen!

Luna, die kleine, schüchterne Maus, herzlich willkommen!

Und last but not least, Tobias!

Zwei Gäste, die sonst auch bei allen Events hier dabei sind, von denen wir aber bis dato keine Fotos hatten, konnten leider nicht kommen, weil ihr Frauchen in einer solchen Nacht doch sehr besorgt um sie ist, und das sind Angel und Balou! Als Entschädigung haben wir aber nun endlich mal Bilder von beiden bekommen, und da wollen wir sie nun hier auch entschädigen fürs nicht dabeisein können und stellen wenigstens noch ihre Bilder hier ein, natürlich halloween-mäßig verkleidet, versteht sich, also begrüßt nun alle endlich auch bildhaft sichtbar

die liebe Angel und ihren Gefährten

Balou von Frauchen Bine! Herzlich willkommen, ihr beiden, wir freuen uns so, daß wir nun endlich wissen, wie ihr ausseht!

Nun kommt noch unser Redaktionsteam dazu,

Mimi mit der Frau Chefredakteurin,

Ruddi, unser Volontär,

Bruno, unser Redaktionsbote und noch meine Wenigkeit,

Hamish, der Außenkorrespondent!

Die Burg ist groß, wer also von den Herrchen und Frauchen und überhaupt von unseren Lesern Lust hat, stoßt einfach dazu! Der Butler steht die ganze Nacht bereit!

Für Speis und Trank ist natürlich auch wieder gesorgt, in der Kürze der Zeit haben wir da einfach auf die Speise- und Getränkekarte des letzten Jahres zurückgegriffen

Zu Halloween sieht mein Schloß/meine Burg natürlich besonders schön-schaurig von außen

und von innen aus

Huuuuuhuuuuuu, guckt, da fliegen sogar Gespenster rum, lach!

Halloween auf schottisch hat so seine eigenen Bräuche, da kann ich euch, gemütlich am Kaminfeuer sitzend, mal ein bissel was von erzählen. Wie mir die Frau Chefredakteurin mitteilte, wißt ihr über den Ursprung von Halloween und diverse Bräuche hier aus dem Blögchen ja schon bestens Bescheid. Samhain nannten die alten Kelten das Fest, Samhuinn heißt es auf schottisch! Die Fülle der Ernte wurde mit diesem Fest bei den Schotten gefeiert, weil sie den Leuten half, durch den Winter zu kommen. Böse Geister sollten fern gehalten werden, dabei wurde auch die heimische Feuerstelle gelöscht und mit dem Feuer von draußen wieder angezündet, um für das Haus ein Schutzschild zu aktivieren. Die geschnitzten Kürbisse zu diesem Fest entstanden aber erst in Amerika, als das Fest mit den Einwanderern herüberschwappte, die Schotten schnitzen ihre Halloween-Laternen aus Rüben, vor allem aus Kohlrüben. Aus Äpfeln und Nüssen, die es ja im Herbst meist reichlich gibt, wird die Zukunft vorausgesagt in dieser Nacht.

In meiner Heimatstadt Edinburgh kann man zu Halloween auch auf Geisterjagd gehen, da hab ich euch mal einen feinen Artikel rausgesucht, das ganze findet in den Gewölben im Untergrund der Stadt statt, in den South Bridge Vaults!

https://www.zeit.de/online/2007/44/edinburgh-vaults/komplettansicht

https://www.schottlandberater.de/artikel/unter-der-altstadt-von-edinburgh.html

Herrlich gruselig, oder?

Samhuinn wird in Edinburgh so richtig groß gefeiert, wie ihr diesem Artikel entnehmen könnte, da sind auch viele Informationen darüber bei:

https://www.myhighlands.de/?s=samhuinn

Da müßt ihr auf der rausgesuchten Seite bloß den Artikel anklicken, dann könnt ihr weiterlesen, es wird sonst hier die ganze Seite angezeigt.

Bilder zeigen da ja schon viel, aber ich hab auch noch feine Videos gefunden,

ich hoffe, ihr habt Spaß daran!

Da bin ich nun fast am Ende meines Halloween-Eintrags aus Schottland für euch alle, ich freu mich auf unsere Feier heute Nacht und hab mir noch ein Schmankerl für den Schluß aufgehoben: Als wir hier die Feier auf meiner schottischen Burg geplant haben, meinte die Frau Chefredakteurin, wir hätten hier Burg Lirich, wir hätten zu Halloween ein schottisches Schloß, nun wäre es doch endlich mal an der Zeit, daß wir auch ein Wappen für unsere Grafschaft und unseren Grafschafter Wochenanzeiger hätten!

Und da ist es!!!

Ist das nicht schön geworden? Haben wir alle gemeinsam entworfen!

Und damit wünschen wir euch allen nun einen fröhlich-gruseligen Halloween-Tag und vor allem eine solche Nacht, wir freuen uns, wenn es euch wieder Freude gemacht hat hier, erwarten euch nächtens in unseren grafschaftlichen Burgräumen und hoffen auf fröhliches Gruseln mit Geistern und Gespenstern und fröhlichem Mummenschanz

einer schröcklichen Mimi und viel Spaß!

Habts fein! Wünscht euch euer Hamish und das gesamte Redaktionsteam Monika und Mimi, Ruddi und Bruno!

 

 

Die Grafschaft lädt ein zu Halloween und Wein! Und ein Update!!!

Der Zauberlehrling

Hat der alte Hexenmeister
sich doch einmal wegbegeben!
Und nun sollen seine Geister
auch nach meinem Willen leben.
Seine Wort und Werke
merkt ich und den Brauch,
und mit Geistesstärke
tu ich Wunder auch.

Walle! walle
manche Strecke,
daß, zum Zwecke,
Wasser fließe
und mit reichem, vollem Schwalle
zu dem Bade sich ergieße.

Und nun komm, du alter Besen,
nimm die schlechten Lumpenhüllen!
Bist schon lange Knecht gewesen:
Nun erfülle meinen Willen!
Auf zwei Beinen stehe,
oben sei ein Kopf,
eile nun und gehe
mit dem Wassertopf!

Walle! walle
manche Strecke,
daß, zum Zwecke,
Wasser fließe
und mit reichem, vollem Schwalle
zu dem Bade sich ergieße.

Seht, er läuft zum Ufer nieder!
Wahrlich! Ist schon an dem Flusse,
und mit Blitzesschnelle wieder
ist er hier mit raschem Gusse.
Schon zum zweiten Male!
Wie das Becken schwillt!
Wie sich jede Schale
voll mit Wasser füllt!

Stehe! stehe!
Denn wir haben
deiner Gaben
vollgemessen! –
Ach, ich merk es! Wehe! Wehe!
Hab ich doch das Wort vergessen!

Ach, das Wort, worauf am Ende
er das wird, was er gewesen!
Ach, er läuft und bringt behende!
Wärst du doch der alte Besen!
Immer neue Güsse
bringt er schnell herein,
ach, und hundert Flüsse
stürzen auf mich ein!

Nein, nicht länger
kann ichs lassen:
Will ihn fassen!
Das ist Tücke!
Ach, nun wird mir immer bänger!
Welche Miene! Welche Blicke!

O, du Ausgeburt der Hölle!
Soll das ganze Haus ersaufen?
Seh ich über jede Schwelle
doch schon Wasserströme laufen.
Ein verruchter Besen,
der nicht hören will!
Stock, der du gewesen,
steh doch wieder still!

  

Willst am Ende
gar nicht lassen?
Will dich fassen,
will dich halten
und das alte Holz behende
mit dem scharfen Beile spalten!

 

Seht, da kommt er schleppend wieder!
Wie ich mich nur auf dich werfe,
gleich, o Kobold, liegst du nieder;
krachend trifft die glatte Schärfe.
Wahrlich! brav getroffen!
Seht, er ist entzwei!
Und nun kann ich hoffen,
und ich atme frei!

Wehe! wehe!
Beide Teile
stehn in Eile
schon als Knechte
völlig fertig in die Höhe!
Helft mir, ach! ihr hohen Mächte!

 

Und sie laufen! Naß und nässer
wirds im Saal und auf den Stufen:
Welch entsetzliches Gewässer!
Herr und Meister, hör mich rufen! –
Ach, da kommt der Meister!
Herr, die Not ist groß!
Die ich rief, die Geister,
werd ich nun nicht los.

„In die Ecke,
Besen! Besen!
Seids gewesen!
Denn als Geister
ruft euch nur, zu seinem Zwecke,
erst hervor der alte Meister.“

  

(Johann Wolfgang von Goethe)

Herzlich willkommen in der Grafschaft Lirich zur Nacht der Nächte, Halloween!

Die Party im Hause der schwarzen Katze und ihrer Hexengefährtin beginnt in diesem Jahr klassisch mit einem Gedicht vom berühmten Johann Wolfgang von Goethe!

Und klassisch und stilecht geht es nun weiter, tretet ein zur herrlichsten Gruselparty des Jahres in das euch wohlbekannte Haus in der Grafschaft

ihr werdet schon sehnsüchtig von der Hausherrin Mimi erwartet!

 Hi, Folks, herzlich willkommen in unserem Grusel- und Gespensterhaus zur Halloween-Party! Haltet eure Eintrittskarten bereit

der Butler wird euch die Mäntel und Umhänge abnehmen!   Meine Hausgeister  geleiten euch zu euren Plätzen, macht es euch gemütlich und studiert schon mal in Ruhe die Speisen- und Getränkekarte.

 Frauchen  und ich haben keine Kosten und Mühen gescheut, wir hoffen, alles ist zu eurer Zufriedenheit dekoriert und angerichtet!

 Entschuldigt mich bitte einen Moment und macht es euch schon mal grusel-gemütlich, ich muß derweil nochmal an die Haustüre, um kleine heischende Geister zu erschrecken

die singend vor der Türe stehen,  und danach natürlich auf den Schrecken von Frauchen mit Süßigkeiten versöhnt werden, hihihihi!

So, da bin ich wieder! Herrlich sieht es heuer wieder in unserer Grafschaft aus

naaaa??? Und ich überwache alles mit Argusaugen, oben in der Wolke, das bin ich, lach, hat Frauchen das nicht herrlich hingekriegt?

Wir haben uns wieder sehr auf euch alle gefreut, zumal es in diesem Blögchen in diesem Jahr das magische 7. Mal ist, daß hier Halloween gefeiert wird, freu, freu!

 Unser Geisterhaus und wir zwei beide,  nochmals herzlich willkommen!!!

Und nun kommt was, da hab ich mich so drauf gefreut, Frauchen hat extra für mich was ganz feines für das diesjährige Halloween-Fest gezaubert, das ist quasi mein Höhepunkt, guckt mal:

Balkonien ist in diesem Jahr auch von außen geschmückt, ist das nicht klasse??? Ich hab mich so gefreut, denn es geht ja noch weiter, paßt mal auf, drinnen ist es dann ja wieder richtig fein beleuchtet wie in den Jahren zuvor

auf Balkonien, denn ich erwarte in diesem Jahr alle meine tierischen Freunde als Gäste zu unserer Halloweenparty! Ich kann euch gar nicht sagen, wie ich mich darauf freue! Unser freundlicher Kürbis von drinnen

 begrüßt dann jetzt mit mir meine besonderen Gäste, ein herzliches Willkommen zu meinem Gruselfest

 lieber Buddy, im letzten Jahr ist „meine“ Party ja wegen Frauchens Abwesenheit leider ins Wasser gefallen, und im Jahr davor hast du es verschlafen, da war dein Frauchen BrigitteE alleine hier, aber jetzt, jetzt klappt es endlich mal! Freu, freu!

 Hallo, lieber Django, von Frauchen Britta-Gudrun, was für eine Freude, daß du auch dabei bist heuer!!!

 Huhuuuu, lieber Devil, vom Freundin-Frauchen von meinem Frauchen, du hast ja eindeutig den kürzesten Weg zu meiner Party von gegenüber von unserem „Hexenhaus“, hihihi!

 Hallo, liebe Rani von Frauchen Kristina, herzlich willkommen und fühl dich wohl hier bei mir!

 Herzlich willkommen, Steve, von Frauchen Jutta, ist das nicht fein, daß wir hier feiern können?

 Und das ist Lakritze, stellvertretend für die ganze Katzenbande Tobias, Luna und Amira von Frauchen  Ingrid, ich freu mich so, daß du da bist!

Herzlich willkommen heiße ich hier zu meiner Party, wenn auch ohne Bild, die pelzigen Mitbewohner von Frauchen Silberdistel, Torty  Keks  und die graue Eminenz ! Ich freu mich so, daß ihr dabei seid!!!  Und ich hab nach der Erlaubnis von eurem Frauchen jetzt auch Bilder von euch, also nochmals herzlich willkommen hier:

 Liebe graue Eminenz!

 Hallo, lieber Keks, herzlich willkommen in Mimis Grusel-Haus!

 Huhu, liebe Torty, nun hab ich euch drei auch hier bei mir im Blögchen zu unserer Halloweenparty!!! Freu, freu!

Und damit Buddy als Hund nicht so alleine bei all den Katzen auf weiter Flur ist, kommt noch jemand heute, nämlich

 der liebe Storm von Frauchen Christa aus Kanada, wie man so ein bissel sehen kann, war er ja schon mal hier auf Balkonien, virtuell erstellt von Steve’s Frauchen Jutta, hihihi, das hat mein Frauchen jetzt mal halloween-mäßig aufgehübscht, herzlich willkommen, lieber Storm, fühl dich wohl, und so können wir dann nachher alle fein auf Balkonien unsere Gruselnacht feiern!

 Liebe Gäste, das Halloween-Grusel-Buffet ist eröffnet! Wir wünschen guten Appetit! Labt euch an Speis  und Trank ! Unser fliegendes Personal bedient Sie auch gerne am Tisch  oder leuchtet euch den Weg zum Buffet  ! Erschreckt euch nicht unterwegs über unsere spukenden  Hausgenossen !

Nach dem Essen erwartet euch ein feines Gruselprogramm, lehnt euch gemütlich zurück und genießt! Der erste Programmpunkt ist eine wunderschöne E-Card, deren Link uns Britta-Gudrun geschickt hat, da haben wir uns sooooo drüber gefreut:

https://www.jacquielawson.com/sendcard/preview?cont=1&hdn=1&fldCard=3491671&path=105741&pmode=init

Ich ganz besonders, weil ja eine schwarze Katze da der Hauptdarsteller ist!

Jetzt wird es musikalisch, wenn ihr Lust habt, könnt ihr alle mitsingen, die meisten Texte stehen wohl drunter oder werden ihm Lied angezeigt, viel Spaß!

Na, hat es Spaß gemacht? Prima, jetzt wird unsere Nacht literarisch, es gibt Spukgeschichten aus Schottland

die alten Schlösser dort und die Friedhöfe passen so gut zu Spuk- und Geistergeschichten

https://www.schottland.co/halloween-schottland/

Hach, ist das nicht was feines in der Halloween-Nacht, alle sitzen gemütlich beisammen am Kaminfeuer

 und es werden Gruselgeschichten vorgelesen, wunderbar!

Ja, ihr lieben Gäste alle, nun sind wir am Ende unserer Halloween-Nacht-Feier angelangt und am Ende unseres Eintrags zur Nacht der Nächte! Mimi hat sich auf diesen Eintrag ganz besonders gefreut, ist doch im letzten Jahr ihr heißgeliebtes Halloweenfest ein bissel ins Wasser gefallen, weil der Dosenöffner doch bei einer Geburtstagsfeier mit den Kindern war.  Wir hoffen, es hat euch allen wieder gut gefallen in der Grafschaft und im Gruselhaus von uns beiden, kommt alle gut nach Hause,  unser kleiner Nachtwächter paßt auf euch auf, und die Wege sind ja auch gut beleuchtet, hihihi!

 Mimi zieht sich jetzt auch langsam wieder in ihre Hängematte zurück, zusammen mit dem kleinen Gespenst Buster aus unserem Haushalt hier 

Unsere mürrische Nachteule nuschelt euch auch mal ein „Gute Nacht und guten Weg“ hinter her 

wir hoffen, ihr habt von unseren gruselgeistigen Getränken morgen keinen Kater

 wir sagen tschüüühüüüüsss, und wünschen allen unseren Lesern einen schönen, gruseligen und feinen Halloweentag- und -abend!

 

Habts fein, wünschen euch Mimi  und Monika.

 

Hi, und Huhuuuuuuuu, ihr Lieben alle nochmal, draußen ist es schon fast dunkel, da kann die Party nun bald steigen, ich hab euch noch was als Ergänzung der Speisekarte mitgebracht, es gibt zum Nachtisch noch lecker Schädel-Kuchen, bei den Kindern gemopst, hihihihi! Guckt:

Sieht das nicht super-lecker aus?! Falls ihr noch Zeit habt und noch was für Halloween selber backen wollte, büdde schön, eine kleine Auswahl an Ausstechförmchen für Gruselpartys, lach!

Auch von den Kindern gemopst, der Kölner Dom ist natürlich eine Hommage an ihre neue Heimat!

Jetzt freuen wir uns sehr auf euer nächtliches Eintrudeln zur Party im Laufe des Abends und der Nacht, bis dahin nochmals: Habts fein!

   

Der Wonne-Herbst aus Katzensicht

  

Die Lieder des Katers Hiddigeigei

IX.

Hiddigeigei hält durch strengen
Wandel rein sich das Gewissen,
doch er drückt ein Auge zu, wenn
sich die Nebenkatzen küssen.

Hiddigeigei lebt mit Eifer
dem Beruf der Mäusetötung,
doch er zürnt nicht, wenn ein andrer
sich vergnügt an Sang und Flötung

Hiddigeigei spricht, der Alte:
Pflück‘ die Früchte, eh‘ sie platzen;
wenn die magern Jahre kommen,
saug an der Erinn’rung Tatzen!

(Joseph Victor von Scheffel)

 Hi Folks, guckt mal auf den Kalender! Naaaa??? Rüüüüchtüüüg, Montag ist heute, und damit ist wieder Mimi-Eintrags-Tag, hihihi, ihr habt ja auch schon lange nix mehr von mir gehört! Folks, ich sag es euch, bei diesem Wetterchen wie Samt und Seide mitten im Oktober, da hab ich einfach nur mein Balkonien genossen und meinen Dosenöffner hier klöppeln lassen, aber jetzt muß ich doch auch mal wieder ran, sonst isser nachher noch knatschig, weil nix mehr kommt vom Co-Autor, hihihi!

Mein erster Weg, wenn Frauchen ihren Kaffee aufgesetzt hat und Richtung Balkonien marschiert: Ich marschier hinterher und ab nach draußen!

Morgentoilette, aber was sehen meine scharfen Katzenaugen? Mein Katzengras!!!

Wow, ist das gewachsen, nix wie ran!

Lecker, lecker, sag ich euch! Auch der Igel hat jetzt einen grünen Pelz, guckt:

Dann geht es wieder auf den Schattenplatz, relaxen, was das Zeug hält!

Mimi mit und an buntem Herbstlaub, lach!

Ab und zu mal gucken, was Frauchen drinnen so macht und mich auf dem Wohnzimmerteppich aalen, auf den nun auch wieder so schön die Sonne scheint.

Aber immer Balkonien im Blick!

 Herrliche Aussicht, nicht wahr, der Herbst, der ein Sommer ist!!! Wenn die Sonne abends sinkt, wandere ich in meinen Brotkasten, da scheint sie immer noch so lange rein, bis sie ganz weg ist!

Hach, das ist sooooo wonnig, Folks!

Frauchen hat in der Zwischenzeit eine Waschmaschine angeschmissen und Wäsche gewaschen, zum Abend wird die dann auf Balkonien geschoben, kann sie über Nacht fein weiter trocknen, selbst die Nächte waren ja noch richtig warm.

Dann geh ich auch langsam mal rein, bin in der Dämmerung kaum noch zu sehen, hihihi,

und ab in die Küche, denn jetzt gibt es gleich lecker Abendessen!

 

Dieweil guckt Frauchen nochmal mit der Knipse draußen nach dem nächsten herrlichen Sonnenuntergang

die Wäsche trocknet vor sich hin

und die Lämpchen gehen in der Dämmerung alle an.

Bissel unscharf, sagt Frauchen, aber wir lassen es trotzdem einfach drin!

Drinnen hat Frauchen auch Kerzchen angemacht, aber elektrische, unser Leuchtebild!

In der Küche war Frauchen derweil auch schon fleißig, sie hat einen Hefeteig für Brot backen fertig gemacht, der jetzt gehen muß (ich guck dann immer sehr verständnislos, wieso der gehen muß, wenn der einfach bloß blöd auf der Heizung rumsteht! Dann hat Frauchen mir erklärt, das hat nix mit laufen zu tun, sondern der Hefeteig muß „auf(gehen)“! Aha!!!)

Das ist die Teigkugel, die da jetzt gehen muß, Frauchen sagt, das wird ein ganz leckeres Brot, mit Röstzwiebeln, geräuchertem Speck und Käse! So sah das dann aus, als es fertig war,

sieht doch echt lecker aus, oder? Frauchen war jedenfalls begeistert!

Draußen stand mittlerweile der Mond am Himmel

und alle unsere Balkonienlämpchen leuchteten so schön stimmungsvoll:

 Schön, die Schmetterlingsgirlande, nicht wahr, mein Dosenöffner freut sich so, daß sie noch so fein leuchtet, paßt so hübsch zum bunten Herbstlaub.

 

Gute Nacht, Balkonien, schlaf schön, morgen früh bin ich wieder bei dir, lach!

Siehste, Balkonien, da bin ich wieder, heute probier ich mal den Katzengras-Igel, sieht der nicht zum anbeißen süß aus?

Frühstück beendet, ab in den Brotkasten!

So, oder so ähnlich, spielten sich hier in unserem Eulennest die herrlichen Oktobertage ab, wenn es gegen abend dann kühler wurde, bin ich umgezogen in meine geliebte Hängematte

 und Frauchen hat dann auch mein Katzengras reingeholt, damit ich, wenn ich wollte, noch bissel davon mümmeln konnte!

 Da hat sich mein Mikesch auch drüber gefreut, er mag nämlich auch Katzengras!

Gestern, am Sonntag, war es deutlich kühler draußen als in den Tagen vorher, ich war noch auf der Bank sonnen

und hab dem Katzengras-Igel bissel beim wachsen zugeguckt

aber dann bin ich doch rein gegangen und hab mir die Sonne im Wohnzimmer auf den Pelz scheinen lassen:

Ja, Folks, daß war er nun, mein Montags-Eintrag mit den Wonne-Freuden auf dem herbstlichen Balkonien, ich glaub, so lang war eine Balkonien-Saison noch nie, von April bis jetzt, ich könnte schnurren wie eine Nähmaschine, hihihi! Soooo wonnig!!!

Jetzt freuen Frauchen und ich uns schon auf das sich langsam nähernde Halloween-Fest, Balkonien hat ja schon aufgerüstet und die Protagonisten dort freuen sich auch schon alle vor:

Wir beide, meine Frauchen und ich,  wünschen euch nun einen feinen Start in die neue Woche, die hoffentlich für alle unsere Leser eine schöne wird, und einen ganz prima Montag!

Habts fein! 

 

Grusel in der Grafschaft

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Das Gespenst

Ein Hauswirt, wie man mir erzählt,
ward lange Zeit durch ein Gespenst gequält.

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Er ließ, des Geists sich zu erwehren,
sich heimlich das Verbannen lehren;
doch kraftlos blieb der Zauberspruch.

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Der Geist entsetzte sich vor keinen Charakteren,
und gab, in einem weißen Tuch,
ihm alle Nächte den Besuch.

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Ein Dichter zog in dieses Haus.
Der Wirt, der bei der Nacht nicht gern allein gewesen,
bat sich des Dichters Zuspruch aus,
und ließ sich seine Verse lesen.
Der Dichter las ein frostig Trauerspiel,
das, wo nicht seinem Wirt, doch ihm sehr wohl gefiel.

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Der Geist, den nur der Wirt, doch nicht der Dichter sah,
erschien, und hörte zu; es fing ihn an zu schauern;

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er konnt es länger nicht, als einen Auftritt, dauern:
Denn, eh der andre kam, so war er nicht mehr da.

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Der Wirt, von Hoffnung eingenommen,
ließ gleich die andre Nacht den Dichter wiederkommen.
Der Dichter las, der Geist erschien;

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doch ohne lange zu verziehn.
Gut! sprach der Wirt bei sich, dich will ich bald verjagen;
kannst du die Verse nicht vertragen?

Die dritte Nacht blieb unser Wirt allein.
Sobald es zwölfe schlug, ließ das Gespenst sich blicken.

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geist-0007
Johann! fing drauf der Wirt gewaltig an zu schrein,
der Dichter (lauft geschwind!) soll von der Güte sein,
und mir sein Trauerspiel auf eine Stunde schicken.

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Der Geist erschrak, und winkte mit der Hand,
der Diener sollte ja nicht gehen.

geist-0007
Und kurz, der weiße Geist verschwand,
und ließ sich niemals wieder sehen.

Ein jeder, der dies Wunder liest,
zieh sich daraus die gute Lehre,
daß kein Gedicht so elend ist,
daß nicht zu etwas nützlich wäre.
Und wenn sich ein Gespenst vor schlechten Versen scheut!
So kann uns dies zum großen Troste dienen.
Gesetzt, daß sie zu unsrer Zeit
auch legionenweis erschienen:

hohalloweenghost18hohalloweenghost18hohalloweenghost18
So wird, um sich von allen zu befrein,
an Versen doch kein Mangel sein.

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(Christian Fürchtegott Gellert)

31. Oktober 2016!

Über die Grafschaft Lirich senkt sich der Abend, der Himmel färbt sich blutrot

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und schickt seine  Vorboten für die Nacht aller Nächte:

Halloween

Der Schrecken schleicht durch die Grafschaft, Geister und Gespenster bevölkern in Scharen die leergefegten Straßen,

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geist-0007    geist-0001   geist-0001hohalloweenghost18 und wünschen einander halloween-wwwk20100

Keine lebende Seele traut sich mehr auf die Straße

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die Unholden sind losgelassen!!! smileys-halloween-180088

Keine lebende Seele?!

Doch! In einem wohlbekannten Haus der Grafschaft trotzen die Bewohner dem Grausen der Nacht, selbst die Geister fliehen vor soviel Mut und Standhaftigkeit!

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Die Hausherrin schwingt sich behende und furchtlos in die Lüfte, das ureigenste Element aller Geister und Gespenster

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gefolgt von ihrer treuen Gefährtin der Nacht, der schwarzen Katze Mimi

mimi-halloween-iv die gnadenlos und furchtbar selbst die Geister das fürchten lehrt!!! Huhuuuuuu!

Im Schutze ihrer kleinen Gefährten, den Fledermäusen

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und dem zum Haushalt gehörenden liebenswürdigen kleinen Gespenst Buster

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allen Freunden der näheren und weiteren Blögchen-Nachbarschaft

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im Verband mit dem Wappentier der unerschrockenen Bewohner, der mürrischen Nachteule

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werden sie gemeinsam in dieser Nacht der Nächte den Spaß an der Freud gegen allzu zudringliche und unangemessen schreckhafte Unholde verteidigen!

Es werden Horden von niedlichen Gruselgestalten ausgesandt

halloween00104 die fröhlich singend durch die menschenleeren Straßen der Grafschaft ziehen, überall feine Beleuchtungen aufstellen

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und an den Haustüren der völlig verschreckten übrigen Bewohnerschaft klingeln, um diese aus dem Bann des Bösen mit dem lustigen Spruch

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zu erlösen und für sich leckere Süßigkeiten einzuheimsen!

Die Mimi und Buster dann gerecht unter allen aufteilen werden!

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Läcka!

Im Hause selbst haben die Hausherrin und ihre treue Begleiterin 69 für angemessenen Leuchtschmuck für drinnen und draußen gesorgt

sorgsam überwacht von Mimi

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die ihr Katzennetz am geliebten Balkonien natürlich auch dem Anlaß entsprechend aufgehübscht hat! Auch die feine Hängematte innen folgt dem Trend:

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Und somit wird die Grafschaft Lirich und die Bewohner dieses Blögchens herzlich eingeladen, an der Feier der Nacht aller Nächte fröhlich teilzuhaben, für Speise wird wieder standesgemäß gesorgt hohalloweenwitch24, Getränke sind vorbereitet smileys-halloween-754487, den Gästen wird ein herzlicher Empfang bereitet vom gespenstischen Personal hohalloweenghost18, die Mäntel werden im Flug entgegen genommen hohalloweenbat04, ein Kürbis leuchtet nett den Weg ins Innere des Hauses hohalloweenpumpkinsmal008! Vorsicht vor dem Co-Autor, dem kleinen Schelm, der es liebt, die Gäste auch ein bissel zu erschrecken hohalloweenblackcat09boo! Buster übrigens auch! smileys-halloween-180088! Ein fröhliches Willkommen hohalloweenpumpkinwave01text schallt den Gästen entgegen! Naja, und ein ein bissel mürrisches halloween_clipart_eule_kostenlos, lol!

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wünschen wir euch, ihr lieben Gäste, halloween00193 fühlt euch wohl in unseren gruseligen Hallen und habt alle Spaß an Halloween in der Grafschaft Lirich bei Mimi und ihrem Dosenöffner samt gespenstischem Gefolge!

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Viel Spaß!

69

 

 

 

Eine schaurig-schöne Nacht – Halloween!

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Poetische Versuche II Der Uhu und die Fledermaus animaatjes-vleermuizen-84186

Gehüllt in seinen krausen Schleyer
saß einst auf seinem Klosterdach
ein Uhu, sann in stiller Feyer
der Quadratur des Zirkels nach,
und orgelte mit dumpfer Kehle
just sein entzücktes Hevrika!
Als eine Speckmaus in der Höhle
des Glockenthurms, den Cynthia
versilberte, vom Durst der Seele
nach Licht, gedrängt, ihr Nest verließ
und auf das Dach herunter tauchte.
Er packte sie so fest beym Vließ,
daß sie nur einen Druck noch brauchte
um todt zu seyn. Was! rief er aus,
darf eine schnöde Fledermaus
die Zirkel Archimeds zerstören?
Stirb, Frevlerin! – Das Mäuschen schrie:
Gestrenger Herr! Laß meine Zähren
im Namen der Philosophie
dich um Barmherzigkeit beschwören!
Auch meinen Geist beschäftigt sie;
mein Auge späht den Gang der Sphären:
Kurz ehe mich dein Zorn geschreckt,
hab ich im Bild des kleinen Bären
heut einen neuen Stern entdeckt. –
Ich sehe wohl, wir sind Collegen!
Versetzt der Kauz, nun, meinetwegen!
Schon dieser Titel reitzet mich,
der Facultät zu Ehren, dich
in meinen Magen zu begraben:
Du weist ja, daß zu aller Zeit
die Philosophen ungescheut
einander aufgefressen haben.    animaatjes-vleermuizen-84186

(Gottlieb Konrad Pfeffel)

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Da ist sie wieder, die Nacht der Nächte, Halloween!

Und wir sind natürlich wieder dabei, wenn ich mich recht erinnere, bereits das 3. Mal!

Das erste Mal war „Happy Halloween“, das zweite Mal feierte Mimi mit uns allen ihre herrlich-schaurige Gruselparty!

Da müssen wir uns nun wohl wieder was anderes einfallen lassen, denn nichts langweilt so sehr wie Wiederholungen, lach! Und da wir in der letzten Woche hier mal wieder Familienzuwachs der plüschigen Art bekommen haben, war die Idee für diesen Eintrag schnell geboren:

Foto6019 Fledermäuschen Lukas, noch ein bissel schüchtern zusammengeklappt,

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aber hier nun schon in voller Schönheit!

 

 

 

Er kam letzte Woche in einem kleinen Paket hier an, Brigitte/Plauen hatte ihn auf die Reise geschickt, direkt aus dem Zoo Berlin! Daaaanke, liebe Brigitte!

Er hat sich schon recht gut hier eingelebt und zeigt sich nachher noch mal in weiteren Bildern, nun macht er aber erst einmal den Auftakt für den Eintrag:

Die Fledermäuse (Microchiroptera) sind eine Säugetiergruppe, die zusammen mit den Flughunden (Megachiroptera) die Ordnung derFledertiere (Chiroptera) bilden. Zu dieser Ordnung gehören die einzigen Säugetiere und neben den Vögeln die einzigen Wirbeltiere, die aktiv fliegen können. Weltweit gibt es rund 900 Fledermausarten.

Der Name bedeutet eigentlich „Flattermaus“ (ahd. fledarmūs, zu ahd.fledarōn „flattern“).

Fledermäuse sind nahezu weltweit verbreitet, sie kommen auf allen Kontinenten der Erde mit Ausnahme der Antarktis vor. Auch in anderen polaren Regionen sowie auf entlegenen Inseln fehlen sie. Auf manchen Inseln (zum Beispiel Neuseeland) waren sie dagegen bis zur Ankunft des Menschen die einzigen Säugetiere. Die Fledermausgattung der Mausohren (Myotis) ist die ohne menschlichen Einfluss am weitesten verbreitete Säugergattung überhaupt, ebenfalls sehr weit verbreitet sind die Bulldoggfledermäuse (Molossidae) und die Glattnasen-Freischwänze (Emballonuridae).

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Flederm%C3%A4use

Fledermäuse sind gefährdete Arten, ihr Lebensraum wird mehr und mehr zerstört, in letzterer Zeit hat aber hier glücklicherweise wieder ein wenig ein Umdenken eingesetzt, um den Fledermäusen ihre angestammten Reviere zu erhalten oder neue zur Verfügung zu stellen.

https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/saeugetiere/fledermaeuse/

Und wer noch mehr von diesen faszinierenden Tieren wissen möchte, büdde schön:

https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/saeugetiere/fledermaeuse/arten/11297.html

Bei meinem Sohn zählen die Fledermäuse schon von Kindesbeinen an zu seinen Lieblingstieren, seine geliebte Fledi hat ihr Zuhause bei Muttern behalten

Foto6030

Foto6031

Und noch heute hängt an der ehemaligen Kinderzimmerdecke dieses feine Exemplar:

Foto6029

Im neuen Zuhause von ihm wohnt aber schon längst wieder eine neue Fledi! Aus Plüsch!

Und damit kommen wir nun zur Fotogalerie von Fledi und dem kleinen Lukas!

Foto6013

Fledi mit Halloween-Kürbis, Lukas hängend und ein Halloween-Kerzenglas, selbstbehäkelt!

Foto6014 Fledi mit dem Kürbis

Foto6024Lukas und Fledi

Foto6020

Foto6021Lukas mal „richtig rum“

Foto6023Lukas von hinten

Foto6025Im Kerzchenglas

und darin schlafend: Foto6026

Und last but not least:

Foto6027Fledi hängt am Küchenschrank! Wie es sich für eine Fledermaus gehört, kopfunter!

Ich habe vor zwei Jahren festgestellt, daß wir hier im Garten Fledermäuse haben, dieses Jahr im zweiten Sommer konnte man sie in der Dämmerung fliegen sehen! Und da sie gegen Ende des Sommers regelmäßig ganz nah am Schlafzimmerfenster zu beobachten sind, vermute ich, daß sie sich Schlaf- und Überwinterungsmöglichkeiten unter dem neuen Dach hier gesucht haben, das wäre einfach toll! Ich wollte eigentlich in diesem Sommer schon gucken gegangen sein, weil ich hier den Dachaufgang auf meiner Etage habe, leider hab ich es dann doch vergessen und jetzt im beginnenden Winter möchte ich sie nicht in ihrer Ruhe stören. Aber wenn die „Saison“ wieder beginnt, muß ich unbedingt mal gucken gehen, ich denke mal, auch der NABU würde sich vielleicht dafür interessieren, ist es doch sehr erwünscht, wenn sie sich wieder irgendwo ansiedeln können.

So, und da nun also die Fledermaus als ebenfalls sehr beliebtes Halloween-Tier fungiert, kommen wir nun zum eigentlichen Thema mit feinen Gruselbildern, natürlich hauptsächlich mit Fledermäusen!

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Aber keinen Eintrag zu Halloween ohne unseren Co-Autoren, Mimi:

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Hi, Folks,

genauso isses, keinen Halloween-Eintrag ohne mich, schließlich war ich ja der Gastgeber bei der letztjährigen tollen Gruselparty!

Na, und Fledermäuse interessieren mich brennend, schließlich ist ja schon im Namen das Wort „Maus“ enthalten, und da bin ich doch gefragt, hihihi! Wie mein Dosenöffner schon schrieb, kann man sie im Sommer hier vom Schlafzimmerfenster aus beobachten, Frauchen merkt immer, daß sie wieder unterwegs sind, wenn ich dann auf der Fensterbank „maunze“, ich bin halt eine Jägerin, aber die flinken Gesellen würde ich nie und nimmer erwischen!

Wir beide, mein Dosenöffner und ich, feiern natürlich heute abend auch wieder gemütlich die Nacht aller Nächte, da freu ich mich schon drauf. Frauchen wird sich ein leckeres Kartoffelgericht zaubern, mit Zuccini, sagt sie, als Auflauf mit ganz viel Käse, läcka! Ich krieg herrlich schauriges Hühnchen, hihihi, und zum Nachtisch will Frauchen sich was schokoladiges backen, das wird duften! Aber Schokolade darf ich nur riechen, niemals mümmeln, sie ist Gift für Katzen!

Na, und für stilechte Getränke hat Frauchen natürlich auch wieder gesorgt, es steht, sagt sie, ein feiner Rotwein zum verkosten bereit! Also, wenn ich davon probieren würde, säh ich ganz sicher Fledermäuse, hihihi, aber so:

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Ich bin jetzt hier für die restlichen Halloween-Bilderkes zuständig, dann legen wir mal los:

halloween00143 schaurig-schön!

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Fledermausparade, hihihi!

9 Gruselkürbisse

9

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Euch allen ein Happy Halloween

Pd

von eurem Co-Autor, eurer Mimi

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und ich wünsche allen eine feine Halloween-Nacht! Gruselt euch schön!

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So, nun übernehme ich hier mal den Schluß des Eintrages.

Was ist mir noch zu Fledermäusen eingefallen? Ja, z.B., daß ich sogar ein Plätzchen-Förmchen in Form einer Fledermaus besitze!

Und daß es eine Operette davon gibt, „Die Fledermaus von Johann Strauß“, reimt sich, lach!

Und sie ist auch von einem berühmten Maler gemalt worden, nämlich von Albrecht Dürer:

fledermaus

(Fledermaus, Albrecht Dürer, 1522)

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Und damit wünsche ich euch ein feines, schaurig-schönes Halloween, vergeßt die Süßigkeiten für die Kids nicht, falls sie euch überfallen sollten, lach!

Halloween

Ein schaurig-niedlicher kleiner Nachtwächter wird euch gut durch die Nacht der Nächte geleiten, habt alle viel Spaß!

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Zum krönenden Abschluß kommt nun noch ein kleines Gedicht:

Ein kleines Mäuschen kroch
stets unzufrieden in sein Loch;
stets wünscht es: Wär ich doch
der kleine Vogel nur
und flög in freier Luft! Zeus sagte zum
Merkur:
Ich will der Närrin Wunsch gewähren,
Erscheine, Maus! – Sie kam,
den Götterspruch zu hören.
Wohlan, sprach Zeus, zum Zeitvertreib,
geb ich Dir Flügel an den Leib.
Nun flieg!
Halb Vogel und halb Maus,
flog sie und hieß die Fledermaus.
Merkur sah sie und lachte;
nun fliegt sie nur bei Nachte.

(Johann Wilhelm Ludwig Gleim)

Habts fein!

 

 

 

 

 

 

 

 

Halloween – Mimis Gruselparty

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Es spukt

Abends, wenn die Heimchen singen,
wenn die Lampe düster schwelt,
hör ich gern von Spukedingen,
was die Tante mir erzählt.

Wie es klopfte in den Wänden,
wie der alte Schrank geknackt,
wie es einst mit kalten Händen
Mutter Urschel angepackt,

wie man oft ein leises Jammern
grad um Mitternacht gehört
oben in den Bodenkammern,
scheint mir höchst bemerkenswert.

Doch erzählt sie gar das Märchen
von dem Geiste ohne Kopf,
dann erhebt sich jedes Härchen
schaudervoll in meinem Schopf.

Und ich kann es nicht verneinen,
daß es böse Geister gibt;
denn ich habe selber einen,
der schon manchen Streich verübt.

(Wilhelm Busch)

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Hi, Folks,
huuhuuuu, da bin ich!:yes:
Und kann nun endlich mal den Halloween-Eintrag klöppeln, den ich ja eigentlich letztes Jahr schon präsentieren wollte, aber da streikte ja des Dosenöffners…..“Frauchen, wie hast du den Computer damals genannt?“ Ach, ja, danke, also, es streikte des Dosenöffners Rappelkiste!:roll:
„Frauchen, auch wenn ich dich jetzt beim lesen störe, warum hat er gestreikt?“ Nochmal danke, jau, weil der Speicherplatz weg war!
Aber nun geht ja alles wieder, und jetzt kann ich!:yes:

Und weil mein Frauchen daß ja nun auch immer so macht, kommt jetzt erst einmal was wissenswertes zu Halloween:

Die Bezeichnung Halloween ist eigentlich eine „Verschleifung“ von “ All Hallows`Eve“, dem Abend vor Allerheiligen.
Bei den Kelten hieß Halloween „Samhain“ und war sozusagen ihr Silvester, da das keltische Jahr mit dem 31. Oktober endete.
Es war die Nacht, die den Übergang vom alten ins neue Jahr symbolisierte. Eine solche Nacht stellt einen freien Raum dar zwischen dem Alten und dem Neuen. In solchen Zwischenräumen ist alles möglich, es ist ein Niemandsland ohne Ordnung und Gesetz, und in solchen Nächten sind die Wände zur Anderswelt sehr dünn, so daß ein Austausch möglich wird. Alles in allem Grund genug zu Krach und Feuer, zu Abwehrriten, Mummenschanz und Freßfesten.

Halloween ist auch ein altes Herbstfest der Druiden.
Es hat ein Erntefest stattgefunden, ein Dankfest für den Sonnengott, das mit allerlei Vergnügungen, großer Heiterkeit und einer üppigen Schmauserei der gerade geernteten Gaben und mit großen Freudenfeuern gefeiert wurde. Man aß zum ersten Mal von den eingebrachten Vorräten, deshalb backte man überall Kartoffelkuchen.
Halloween war von je her ein Fest, das von Erwachsenen und Kindern mit gleichem Vergnügen und gleicher Intensität gemeinsam gefeiert worden ist.

(Quelle: Sybil Gräfin Schönfeldt, Das große Ravensburger Buch der Feste und Bräuche)

Frauchen meinte gerade, noch mehr Info gibt es im allerersten Eintrag hier im Blögchen zu Halloween:

http://midomo.blog.de/2012/10/31/happy-halloween-15148506/

So, aber jetzt genug mit der grauen Theorie, jetzt steigt hier meine Halloween-Party, es geht loooohooooos!

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Tretet ein in mein Geisterhaus! Habt ihr Frauchen auf ihrem Fluggerät erkannt?;D:))

Eure Mimi, also meine Wenigkeit

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und Frauchen

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begrüßen euch auf das herzlichste!
Natürlich mit einem Erschreckens-Komitee!88|

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Ha, jetzt habt ihr euch aber erschreckt, nicht wahr?
Also, mir hat sich das Fell gesträubt!88|

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Na, dann

Halloween

für Essen ist natürlich auch gesorgt

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es gibt traditionsgemäß ein Kartoffelgericht, nämlich „Kesselskuchen“, Frauchen sagt, das ist soooooo lecker, das ist ein Kartoffelpuffer-Teig mit Zwiebeln, Eiern, Mehl, Salz, Pfeffer, Knoblauch und bissel Mehl, dann wird in einem großen Bräter Öl heiß gemacht, dann kommt eine Schicht von dem Kartoffelteig rein, da drauf eine Schicht aus in Scheiben geschnittener Fleischwurst und/oder Cabanossi, dann wieder eine Schicht Teig, auf der Herdplatte erst mal unten anbräunen lassen, Deckel drauf und dann für 1 1/2 Stunden in den 200 Grad heißen Backofen, dann noch eine Viertelstunde ohne Deckel bei 220 Grad zum oben bräunen! Mmmmmhhhhh! Läcka!

Stilecht hat Frauchen die Rotweinvorräte rausgekramt, rot paßt ja ganz hervorragend zu Halloween!:yes:
Ich seh allerdings schon nach einem Glas niedliche Fledermäuse:|-|

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Wer es mag, kann zum Nachtisch noch eingelegte Kürbisse mümmeln.

Es folgt ein buntes Programm mit ganz viel tierischem Mummenschanz

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und einer Foto-Galerie von Frauchen mit ihrem Lieblingsthema, Hexen!:))

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Frauchens Hexen-Schneekugel

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mit Geistern

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und Glitzer

Und gruselig!

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Wenn ihr dann im Morgengrauen unser gastliches Geisterhaus Richtung daheim wieder verlaßt, begleitet von einer Eskorte Fledermäusen

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winke ich euch noch mal hinterher!:wave: Habt ihr mich am Fenster erkannt?

Ein bärig-gruseliger Nachtwächter begleitet euch dann auf eurem Heimweg

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und Frauchen und ich lassen die gelungene Nacht mit einem Schlummertrunk:yawn: und zwei herzigen Kürbis-Katern ausklingen!:zz:

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Wir hoffen, es hat euch gefallen in unserem Geisterhaus zu mitternächtlicher Halloween-Stunde, beehrt uns im nächsten Jahr wieder,:yes: und habt alle einen feinen Freitag und eine schöne, gruselige Halloween-Nacht!
Und ein schönes Wochenende!

:wave:

Happy Halloween!

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Die Gespenster

Der Alte
O Jüngling sei so ruchlos nicht,
und leugne die Gespenster.
Ich selbst sah eins beim Mondenlicht
aus meinem Kammerfenster,
das saß auf einem Leichenstein:
Drum müssen wohl Gespenster sein.

Der Jüngling
Ich wende nichts dawider ein,
es müssen wohl Gespenster sein.

Der Alte
Als meiner Schwester Sohn verschied,
(das sind nunmehr zehn Jahre!)
sah seine Magd, die trefflich sieht,
des Abends eine Bahre,
und oben drauf ein Totenbein:
drum müssen wohl Gespenster sein.

Der Jüngling
Ich wende nichts dawider ein,
es müssen wohl Gespenster sein.

Der Alte
Und als mein Freund im Treffen blieb,
das Frankreich jüngst verloren,
hört seine Frau, wie sie mir schrieb,
mit ihren eignen Ohren
zu Mitternacht drei Eulen schrein:
Drum müssen wohl Gespenster sein.

Der Jüngling
Ich wende nichts dawider ein,
es müssen wohl Gespenster sein.

Der Alte
In meinem Keller selbst gehts um.
Ich hör oft ein Gesause;
doch werden die Gespenster stumm,
ist nur mein Sohn zu Hause.
Denk nur, sie saufen meinen Wein:
Das müssen wohl Gespenster sein.

Der Jüngling
Ich wende nichts dawider ein,
doch wünscht ich eins davon zu sein.

Der Alte
Auch weiß ich nicht, was manche Nacht
in meiner Tochter Kammer
sein Wesen hat, bald seufzt, bald lacht;
oft bringt mirs Angst und Jammer.
Ich weiß das Mädchen schläft allein;
drum müssen es Gespenster sein.

Der Jüngling
Ich wende nichts dawider ein;
doch wünscht ich ihr Gespenst zu sein. geist_04

(Gotthold Ephraim Lessing)

fackel_01Halloween All Hallows´Eve
benennt die Volksbräuche am Abend und in der Nacht vor dem Hochfest Allerheiligen vom 31. Oktober auf den 1. November.
Dieses Brauchtum war vor allem im katholischen Irland verbreitet, durch irische Einwanderer kam es in die USA.
Es stammt aber ganz ursprünglich aus alten keltischen Bräuchen.
Der Bezug von Halloween zum Totenreich ergibt sich auch aus dem Fest Allerheiligen und dem darauffolgenden Tag Allerseelen, an dem die Katholiken ihren Verstorbenen gedenken. Jedoch ist Allerheiligen wesentlich später eingesetzt worden, ca. im Jahre 835 n.Chr., vielleicht, um die keltischen bzw. heidnischen Bräuche zu „christianisieren“.
Halloween zählt zu den sog. „Unruhnächten“, wie in Mitteleuropa die Walpurgisnacht und die auf Neujahr folgenden Rauhnächte.

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Der Brauch, Kürbisse zu Halloween aufzustellen, stammt aus Irland.
Nach einer Sage lebte dort der Bösewicht Jack Oldfield. Er fing durch eine List den Teufel ein und wollte ihn nur freilassen, wenn er ihm fortan nicht mehr in die Quere käme. Nach seinem Tod kam er aufgrund seiner Taten nicht in den Himmel, aber in die Hölle auch nicht, da er ja den Teufel betrogen hatte. Aber der Teufel erbarmte sich und schenkte ihm eine Rübe und eine glühende Kohle, damit Jack durch das Dunkel wandern konnte.
Da es in Amerika mehr Kürbisse als Rüben gibt, wird dieser nun als Laterne benutzt, er wird seither „Jack O`Lantern“ genannt.

Das Halloween-Brauchtum ist eine Mischung aus Herbst-, Löse-, Heische- und Verkleidungsbräuchen.
Der bekannteste Brauch in Nordamerika ist der, daß Kinder verkleidet von Haus zu Haus gehen und „Süßes oder Saures“ (engl. trick or treat, Streiche oder Leckerbissen) fordern.

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Der eigentliche Ursprung von Halloween ist aber das keltisch/irische Fest Samhain auch Samuin oder Samain.
Zusammen mit Imbolc (1. Februar), Beltane (1. Mai) und Lughnasadh (1. August) eines der 4 großen keltischen Feste.
Er wurde als Beginn des keltischen Jahres gesehen.
Wie bei allen vier Festen wurde angenommen, daß auch zu Samhain die Menschen einen Zugang zu den Wesen der Anderen Welt haben, besonders zu den Bewohnern der Sid (Elfenhügel), die an diesem Tag offen stehen.
Samhain bildet den dunklen Pol des Jahres und steht somit Beltane, dem hellen Pol, gegenüber.
Der Schleier zwischen beiden Welten ist an Samhain sehr dünn, somit kommt es zu einer Begegnung zwischen den Lebenden und den Toten, dies ergibt einen Bezug zu modernen Halloween-Riten.

(Quelle: Wikipedia)

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Halloween ist ein altes Herbstfest der Druiden, es war auch ein Ernte- und ein Dankfest, und man aß zum ersten Mal von den eingebrachten Vorräten.:yes:
In dieser Nacht, in der Hexen und Geister, durch die Macht des Bösen für eine einzige Nacht gelöst, ihr Unwesen treiben, ist natürlich alles mit Krach und Feuer und Abwehrriten verbunden.:>>
Bezüglich der oben erwähnten Vorräte, von denen zum ersten Mal gegessen wurde, traditionell sind Kartoffelgerichte, vor allem Kartoffelpuffer! Das wäre doch mal was feines!:yes:

Ich halloween_020 und Mimi halloween_028 wünschen euch nun erst einmal ein

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Wir werden uns es fein „gemütlich“:)) machen, bei gruseligem Kerzenlicht

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und vielleicht mit einem Räucherritual,:yes: auch das ist eine Tradition an Halloween, bevorzugt mit einer Räuchermischung zum Reinigen, um alles alte und böse zu vertreiben und loszulassen!:yes:
Diese Räuchermischung enthält Copal, Jasminblüten, Johanniskraut, Rainfarn, Salbei, Schafgarbe und Jasminharz und hat einen erfrischenden, klaren Duft.

Und dann werden wir mal schauen, ob die Kiddies auf ihren Heischegängen auch bei uns vorbeischauen, Süßes liegt bereit!;D
Ich kann mich an ein Jahr erinnern, in dem ich aus irgendwelchen persönlichen Gründen vergessen hatte, etwas zu besorgen, es fiel mir erst wieder ein, als die Kinder schellten. Ich hatte damals noch mein schwarzes Kaninchen namens Jonny Odin Mümmelheu Raspelmöhre von und zu Lieblich-Knuffeltal:)) (jau, der hieß wirklich so, wurde aber Jonny gerufen, hihihi!) und mit ihm auf dem Arm hab ich dann die Türe geöffnet,:yes: vor lauter Begeisterung über den niedlichen Knuffel haben die Kinder völlig vergessen, nach Süßigkeiten zu fragen, sie waren ganz glücklich, daß sie ihn streicheln durften!:yes: Das war so ein schönes Erlebnis!:yes:

Als mein Sohn noch klein war, war er immer sehr begeistert von diesem Fest, wir haben dann immer „gruselig“ gekocht,;D mit viiieeel rot (Blut) und grün (Gift),:)) z.B. Wackelpudding, oder Blutorangensaft, und auf jeden Fall mußte an diesem Fest sein kleines Gespenst „Buster“ teilnehmen,:yes: daß war ein kleines weißes Spannbettlaken, mit einem Grusel-Gespenster-Gesicht bemalt. Die Herstellung erfolgte mal für eine Schulaufführung. Von da an war Buster fester Bestandteil der Plüschtier-Kollektion!;D

Ich hoffe, ihr habt ein wenig Spaß an unserem „Gruselbericht“, wenn es dann heute abend bzw. heute nacht bei euch so aussieht

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ist es wieder soweit, alle Unholden sind wieder losgelassen!:??::no::yes:;D

Und in dieser Nacht wird euch auch das begegnen

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auch sie gehört zwingend zu Halloween!:yes:

Und falls ihr mir eine geisterhafte Mail zukommen lassen möchtet, zeig ich euch hier mal meine neueste Mail-Adresse zu Halloween::))

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Mit einem schauerlichen Heulen verabschieden wir uns nun von euch in die Nacht der Nächte, habts alle gruselig vom feinsten,:yes: erfreut euch noch mal an dem sorglosen Spaß,:yes: ab dem 1. November ist Schluß mit lustig, dann beginnen die stillen Tage,:yes: aber das ist so im Leben und das muß auch so sein, das fröhliche Feiern und das stille Gedenken, nur so ist alles im Gleichgewicht und der Mensch in seiner Mitte!

Nochmals

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und wir beide wünschen euch ganz viel Spaß!:))

:wave: