Grafschafter Wochenanzeiger – Singin‘ in the Rain – zum Geburtstag!

Glück

Glück ist gar nicht mal so selten,
Glück wird überall beschert,
vieles kann als Glück uns gelten,
was das Leben uns so lehrt.

Glück ist jeder neue Morgen,
Glück ist bunte Blumenpracht
Glück sind Tage ohne Sorgen,
Glück ist, wenn man fröhlich lacht.

Glück ist Regen, wenn es heiß ist,
Glück ist Sonne nach dem Guß,
Glück ist, wenn ein Kind ein Eis ißt,
Glück ist auch ein lieber Gruß

Glück ist Wärme, wenn es kalt ist,
Glück ist weißer Meeresstrand,
Glück ist Ruhe, die im Wald ist,
Glück ist eines Freundes Hand.

Glück ist eine stille Stunde,
Glück ist auch ein gutes Buch,
Glück ist Spaß in froher Runde,
Glück ist freundlicher Besuch.

Glück ist niemals ortsgebunden,
Glück kennt keine Jahreszeit,
Glück hat immer der gefunden,
der sich seines Lebens freut.

(Clemens Brentano)

Regen zum Geburtstag??? Wir sehen die Fragezeichen in euren Augen, lach, jaaaaa, denn

liebe Britta-Gudrun, heißt es heute im Grafschafter Wochenanzeiger, und was kann man denn in diesen schwülen und unmäßig heißen Tagen schöneres wünschen als einen erfrischen Regenguß??? Und da haben wir bei unserer Redaktionssitzung am Freitag beschlossen, daß Britta-Gudrun einen Regeneintrag bekommt, extra für sie sind wir fündig geworden bei der Suche nach der Regentrude, wenn auch lediglich virtuell! Und obwohl Löwen und Britta-Gudrun ist ja dem Sternzeichen nach einer, die Wärme lieben, wird sie trotzdem froh sein über was frisches hier!

Fangen wir also mal an mit einem schon etwas länger zurückliegenden Regenguß in der Grafschaft

der so heftig war, daß es richtig nebelte draußen.

Und der es sogar bis auf Balkonien geschafft hat.

Ja, ihr lieben Leser alle, so sieht Regen aus, aber nur kein Neid, danach schwülte es noch mehr als vorher!

Uns so erfrischt, liebe Britta-Gudrun, kannst du jetzt deine Gratulantenschar empfangen

als erstes natürlich dein Django, der dir herzliche Geburtstagsgrüße schnurrt!

Mimi in heaven gratuliert wehmütig, zum einen, weil sie bei der diesjährigen Feier nicht mehr hier unten dabei sein kann, und zum anderen, weil wir gerade gestern bei der Planung unseres Geburtstagseintrags die traurige Nachricht erhalten haben, daß sich ihr Blogfreund Max vom Blog Max Und Fox auf den Weg über die Regenbogenbrücke hin zu ihr auf den Weg gemacht hat. Und sie so gut verstehen kann, wie traurig seine Menschen und sein Freund Fox über seinen Weggang sind. Auch hier noch einmal liebe, traurige Grüße und liebe Anteilnahme. An beides schließen sich die Redaktion vom Grafschafter Wochenanzeiger und die Freelancer Otto und Luzia an.

Natürlich gibt es zum Geburtstag auch Zootiere, sogar ganz frische, neue Bilder von den Kindern aus dem Kölner Zoo

Wer da noch fehlt? Na, der Löwe!!!

Auch ihn hat die Hitze außer Gefecht gesetzt, lach! Da wird er sich über den Regen hier vielleicht auch freuen!

Eines muß man der Hitze lassen, sie läßt herrliche Sonnenuntergänge entstehen, da waren wir hier auch mal wieder mit der Knipse dabei, auch diese Bilder passen fein zu einem Geburtstagseintrag.

Hinten raus brannte der Himmel:

Und da wir schon einmal beim Himmel sind, wir haben noch so was feines, da ist ein bissel Phantasie gefragt, Wolkenbilder, wir sahen einen kleinen Elefanten, ihr auch?

Bissel näher, rechte Seite:

Tööörööööö!!!

Dann erheben wir hier nun mal die Gläser und stoßen auf unser Geburtstagskind an

alles Liebe und Gute für dich, Britta-Gudrun, und ein schönes neues Lebensjahr, natürlich vor allem mit den besten Wünschen für Gesundheit!

Nun mußt du noch die Kerzen an der Torte auspusten und wir schmettern alle noch mal ein fröhliches

Ich hoffe, der „verregnete“ Eintrag hat dir Freude gemacht zu deinem Ehrentag, wir lassen nochmal die Glückswolke regnen, und hoffen, dein geliebter Garten bekommt auch was ab vom erfrischenden Naß jedenfalls quakte dieser kleine tierische Meteorologe das Lied von künftigen Regentagen, wollen wir hoffen, daß er sich nicht irrt! Bleib immer gut behütet und beschirmt bei allen Wetter- und Lebensunbilden! Den Abschluß deines Geburtstagseintrags macht nun noch ein Regengedicht

Regenlied

Walle, Regen, walle nieder,
wecke mir die Träume wieder,
die ich in der Kindheit träumte,
wenn das Naß im Sande schäumte !

Wenn die matte Sommerschwüle
lässig stritt mit frischer Kühle,
und die blanken Blätter tauten,
und die Saaten dunkler blauten.

Welche Wonne, in dem Fließen
dann zu stehn mit nackten Füßen,
an dem Grase hin zu streifen
und den Schaum mit Händen greifen.

Oder mit den heißen Wangen
kalte Tropfen aufzufangen,
und den neuerwachten Düften
seine Kinderbrust zu lüften!

Wie die Kelche, die da troffen,
stand die Seele atmend offen,
wie die Blumen düftertrunken,
in dem Himmelstau versunken.

Schauernd kühlte jeder Tropfen
tief bis an des Herzens Klopfen,
und der Schöpfung heilig Weben
drang bis ins verborgne Leben.

Walle, Regen, walle nieder,
wecke meine alten Lieder,
die wir in der Türe sangen,
wenn die Tropfen draußen klangen!

Möchte ihnen wieder lauschen,
ihrem süßen, feuchten Rauschen,
meine Seele sanft betauen
mit dem frommen Kindergrauen.

(Klaus Groth, 1819 – 1899, deutscher Schriftsteller, gilt als Begründer der neuniederdeutschen Literatur)

Nun gibt es noch was für „auf die Ohren“, denn unser Titel hat das Lied doch schon versprochen, also, büdde schön:

Nochmals einen wunderschönen Geburtstagstag gewunschen, liebe Britta-Gudrun, und allen anderen Lesern wünschen wir ein schönes Wochenende, hoffentlich endlich mal mit abkühlendem Regen. Bleibt oder werdet alle gesund, paßt alle gut auf euch auf!

Und habts fein! Euer Grafschafter Wochenanzeiger mit allen siehe oben!

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Ein buntes Potpourri zum Muttertag

Wie sehen Engel aus?

Ich weiß es sehr.
Zu mir kam ein Engel,
das ist schon lange her.
Sie begrüßte mich mit offenen Armen,
als würden wir uns schon ewig kennen,
und versprach, daß, egal was passiert,
wir uns niemals würden trennen.


Engel halten ihre Versprechen,
und meiner war immer da für mich.
Mit Unterstützung und Verständnis
sagte er: „Komm her, ich tröste Dich.“
Sie ist niemals sehr weit weg,
und jetzt, wo ich erwachsen und nicht mehr klein,
da teile ich mit meinem Engel,
selber kleine Engelein.


Lange nachdem mein Engel seine Arbeit getan hat,
inmitten all der irdischen Dinge, wie z.B. das Bügeln,
wird sie für immer ein Engel sein,
aber dann einer mit himmlischen Flügeln.
So, wie sehen nun aus die Engel?
Hast Du es schon raus?
Engel kommen in vielen Formen,
aber meiner sieht wie meine Mami aus!

(Verfasser unbekannt)

Ja, ihr lieben Leser vom Grafschafter Wochenanzeiger, heute ist wieder Muttertag, viele hatten wir hier schon im Blögchen, dies ist der zweite im Grafschafter Wochenanzeiger. Lange haben wir in unserer Redaktionssitzung überlegt, was wir bringen könnten dazu, ich hab mir dann sinnend meine während der Woche gemachten Notizen betrachtet, und hatte dann die zündende Idee, von der die übrigen Redaktionsmitglieder gleich begeistert waren. Es gibt, siehe Titel, ein buntes Potpourri zum Muttertag.

Als Kind hab ich meine Mama zum Muttertag beglückt, mit Karten, Bildern, selbstgebastelten Dingen, und natürlich Blümchen!

So ähnlich mag das dann immer gewesen sein, wenn ich mit Papa losgezogen bin, um Blümchen zu pflücken, am liebsten Butterblumen, die hielt ich als Kind für die schönsten Muttertagsblumen der Welt, und meine Mama hat sich immer sehr darüber gefreut. Ich hab in meinem reichhaltigen Fundus noch eine Karte gefunden, die ich meine Mama zum Muttertag gemacht habe, guckt mal:

Das war wohl eine gekaufte Karte, innen hab ich sie aber gestaltet

ich mußte doch lächeln über den Text: „Ich bin in diesem Jahr nicht immer lieb gewesen…..“ ich glaub, das war eine sanfte Untertreibung, denn meine Großmutter pflegte immer zu sagen, in mir stecke ein kleiner Deiwel! Und als ich dann erwachsen und verheiratet war, da

bekam ich ein Baby, meinen Sohn, und nun war ich eine Mama und hatte auch Muttertag, da hab ich mich so drüber gefreut! Und an einen Muttertag erinnere ich mich noch ganz besonders, denn den hab ich nicht zu Hause gefeiert, da war Björn noch ein Kindergartenkind und wir konnten auch außerhalb der Saison reisen, da hab ich nun neben Muttertagserinnerungen auch noch Urlaubserinnerungen und Bilder, die ich mit euch teilen kann.

Wir waren dazumalen in Cadzand in Holland,

https://de.wikipedia.org/wiki/Cadzand

und hatten dort eine wunderschöne, kleine Ferienwohnung in einem Ferienhauspark, unsere Wohnung war im Erdgeschoß, dazu gehörte sogar ein kleiner Auto-Carport. Ich hab noch Bilder von der Wohnung:

In der Türe spiegelt sich die kleine Küche

das war das Wohnzimmer, Björn hat es sich gemütlich gemacht. Der Stuhl rechts gehörte zu der kleinen Terrasse, die wir vor dem Haus hatten.

Schlafzimmer mit Kinderbett, wir hatten ein richtig schönes, großes Reisebett für Björn, die Sonne, die davor hängt, war Björns Spieluhr, die mußte notwendig jeden Abend zum schlafen gehen aufgezogen werden. Die Ferienhäuser standen so im Rund, und in der Mitte waren herrliche Spielmöglichkeiten für die Kinder, die Björn weidlich genutzt hat.

Fußballspielen mit Mama

Sandkästen zum buddeln, ganz links ist Björn

hinein ins sandige Vergnügen, lach! Hinterher sah das dann so aus

da war dann Dusche und Waschmaschine angesagt!!!

Am allerschönsten war aber buddeln am Strand, die Nordsee war nicht weit von unseren Ferienhäusern

Danach müde getobt mit Mama und Papa wieder nach Hause laufen

Es war herrliches Wetter zu der Zeit, nur einmal hatten wir ganz dicken Nebel, sowohl am Tag als auch in der Nacht, und nachts war das ein bissel unheimlich, weil man von der See her die Nebelhörner der Schiffe die ganze Nacht hörte.

Vielleicht haben einige meiner älteren (älteren vom länger hier dabei sein!) Leser bei dem Urlaubsort Cadzand aufgehorcht, da war doch mal was? Ja, richtig, und zwar das hier:

Haifischzähne, die konnte man dort am Strand finden, „die Strände bei Cadzand-Bad sind als gute Fundstelle von Haizähnen aus dem Neogen und Paläogen bekannt. Durch den Gezeitenstrom und den Strom der Westerschelde werden auf dem Meeresboden vor der Küste Schichten abgetragen, die Fossilien (Haizähne, Rochenzähne, andere Fischzähne) sowie Muscheln, Zähne und Wirbel von Fischen und Walen, Krabbenteile, Knochen von Säugetieren und Vögeln enthalten. Diese werden dann durch die Gezeiten an den Stränden angespült.“ (Quelle: Wikipedia, s. Link oben)

Wir haben gebuddelt wie die Weltmeister, lach, Björn war hellauf begeistert, was er nach Rückkehr aus dem Urlaub den Freunden im Kindergarten tolles berichten konnte von diesen Funden. Und als ich da so in Urlaubserinnerungen schwelgte, da ist mir was so witziges eingefallen: Wenn wir dann wie die Trüffelhunde am Strand entlang gepirscht sind auf der Suche nach den begehrten Haifischzähnen, da hab ich immer ein Lied gesunden, ich denke, das kennt ihr auch alle noch, stammt aus dem Jahre 1978, wird gesungen von Tony Marshall, und heißt „Bora Bora“,

bei der Textzeile „10.000 Meilen von zu Haus brach dann bei mir das Heimweh aus…“ hab ich dann immer gesungen: „10.000 Meilen von zu Haus buddeln wir Haifischzähne aus…“, das war immer eine Gaudi, da lacht Björn heute noch drüber, wenn wir das Thema mal beim Wickel haben.

Die Ortschaft haben wir natürlich auch erkundet, am Hafen gab es frischen Fisch

den ich hier gerade begutachte!

Und es gab noch ein ganz feines Ausflugsziel von dort aus, und zwar das Naturschutzgebiet und Vogelreservat „Het Zwin“

https://www.visitflanders.com/de/entdecken/sehenswurdigkeiten/top/het-zwin.jsp

und von dort hab ich noch ganz viele Bilder.

Dies ist aber erst einmal eine Postkarte, eine schöne Übersicht, dann kommen unsere Bilder.

Ich mach euch mal eine kleine Galerie, ihr wißt schon, anklicken, groß gucken!

Wir hatten auch so schöne Postkarten von dort, gibt es gleich die nächste Galerie

Was wäre Holland ohne Windmühlen, da haben wir auch noch Postkarten von

Mühle „De Brak“ in Sluis

eine Kornmühle, Baujahr 1739

Auch eine Kornmühle, mit dem Baujahr 1643!

Ja, und in diesem wunderschönen Urlaub hatte ich meinen Muttertag, in den ich mit Sohnemann hier hineingeschlafen habe, lach, das Bild hat Björns Papa ganz heimtückisch wirklich beim schlafen gemacht.

Und am Muttertagsmorgen gab es dann natürlich das übliche Prozedere, psssstttt, ganz leise Frühstück machen für die Mama….rabummmm, hach, das waren doch herrliche Zeiten. Natürlich hatte Björn auch eine Geschenk für die Mama, im Kindergarten gebastelt, dem Papa anvertraut, damit es auch mit in den Urlaub kommt und begeistert von mir ausgepackt, ihr kennt alle mein Sammlergen, guckt, da ist es:

Schöööön, nicht?

Das war nun also mein Muttertag in Cadzand, den ich jetzt mit einem wunderschön romantischen Bild beschließe

Und unser Potpourri geht weiter, da wir schon einmal am Meer waren, das Meer ist eine ganz alte Familienliebe,

da war Björn 22 Monate alt.

Überhaupt zieht es uns irgendwie ans Wasser, wenn nicht das Meer, dann der Rhein, der ja dort mündet, und an dem Björn jetzt wohnt, fand seine Mama als Kind schon klasse

Klein-Monika am Rhein

Und später dann mit Björn

Was noch so zum Muttertag paßt? Ich hab noch ein Bild gefunden, das Björn aus diesem Anlaß mal seiner Oma gemalt hat, ich glaub, da war er so 12 Jahre alt:

Das hat meine Mama auch treulich aufbewahrt, und nun ist es wieder bei mir.

Dann hab ich noch ein Knallerbild gefunden, das muß ich euch zeigen, schließlich macht man sich ja doch auch schön zum Muttertag, da zeig ich euch mal ein Bild aus den Tagen, als das noch richtig ging, lach!

Das war ein Outfit für eine verwandtschaftliche Hochzeit, hat Björns Papa damals mal so eine Portrait-Serie von mir gemacht.

Nun kommen Bilder, da hat mein Redaktionsteam sehr gestaunt und sich auch amüsiert, Bilder von unserem Balkonien aus den Anfangstagen unseres hier wohnens:

Dazumalen schon mit Sonnenschirm, aber sonst noch völlig kahl, mit Küchenstuhl, aber wie ihr seht…..“Stormzeit“!

Björn liebte den Balkon auch sehr,

sommers wie winters, ich glaub, ich hatte euch mal ein Bild gezeigt, wo wirklich massig Schnee auf Balkonien lag und Björn mit seinen Spielfiguren Schneeberge gebaut hat zum rodeln und Pferdeschlitten fahren.

Da wir nun schon hier in der Grafschaft wieder gelandet sind, vor einiger Zeit hatte ich mal berichtet, daß „Burg Lirich“ hier mal ganz anders aussah, ich hab Bilder gefunden, wo tatsächlich noch der zweite Schornstein steht, der später gesprengt worden ist

da stand dann auch nur der neue Schornstein, der heute noch steht, die „Burg“ kam dann später noch dazu und befindet sich hier wohl gerade im Bau.

Vielleicht erinnert ihr euch auch noch an meinen Eintrag über den Beruf, den unser Name beinhaltet, den Zimmermann, von dem ich doch eine Marionette habe. In dem Eintrag hatte ich euch erzählt, daß wir ein richtiges Richtfest mit allem drum und dran und Zimmermann und Richtspruch und runter geschleudertes Glas erlebt haben, nämlich beim Bau des neuen Kindergartens in meiner Gemeinde, als Björn noch im Kindergarten war, und da gibt es auch noch Bilder von:

Da ist er, der Zimmermann, beim verlesen des Richtspruchs!

Und auf noch einen alten Eintrag möchte ich mich beziehen, auf einen Geburtstagseintrag zu meinem Geburtstag, als ich euch die schöne Geschichte meiner kleinen Lampe erzählt habe, die ich dazumalen geschenkt bekam, kann ich beweisen, lach, guckt:

Da steht sie auf dem Frühstückstisch, und ich strahl genauso wie sie!

So, ihr lieben, zum Schluß unseres Eintrags gibt es noch mal zwei Bildchen, wo man Familienähnlichkeiten vergleichen kann

meinereiner und

Björn! Paßt, oder?

Und da das ganze ja ein Eintrag zum Muttertag ist, gibt es für das Muttertier hier, nämlich mich, jetzt noch ein Bild von meinem Sohnemann, eines dieser immer so herrlich gestelzten Bilder vom Fotografen!

Ist das nicht wonnig? Björn fand solche Termine wohl wie jedes Kind, ätzend, ich finde, das sieht man ihm kaum an, oder?

Und nun wünschen wir euch allen einen wunderschönen Muttertag, macht das beste aus der derzeitigen Zeit, paßt bitte alle gut auf euch auf und bleibt gesund!

Euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven und Otto und Lucia.

Grafschafter Wochenanzeiger – Türchen 20

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r

Türchen

Der Baum des Friedens

Ich weiß, im Dunkel steht ein Baum
mit Kerzen übervoll besteckt.
Manchmal in einem schönen Traum
ein Engel sie zum Leuchten weckt.

Der ganzen Erde Menschen seh‘
ich stehen unter seinem Grün,
aus ihren Herzen will kein Weh‘,
will nur verklärte Freude blüh’n.

Kein Kampf und Sieg ist unter ihm,
nicht eine einzige Stimme flucht,
indes ein gold’ner Cherubim
in seinen Zweigen Früchte sucht.

Es steigt der Engel Tag und Nacht
hinauf, hinab und will nicht ruh’n,
und legt der süßen Früchte Fracht
den Menschen in die off’nen Truh’n.

                                           

                               

(Alfons Petzold)

Seid gegrüßt, ihr lieben Leser des Adventskalenders vom Grafschafter Wochenanzeiger!

Heute öffnen wir bereits das Türchen 20, gestern war schon wieder die letzte unserer kirchlichen Frühschichten hier in meiner Heimatgemeinde, da dachte ich mir, ich nehme euch einfach mal mit auf meinem Weg frühmorgens in die Kirche.

Dunkel ist es natürlich noch, das war der Versuch, ein bewegliches Leuchten an einem Fenster zu fotografieren. Der Mond stand am Himmel

und die Burg Lirich leuchtet spärlich in die Dunkelheit.

Das ist die Straße, die zu meiner Kirche führt

und das ist die „Hauptstraße“ meiner Grafschaft, links geht es dann direkt zur Kirche.

So ist der Anblick für mich, wenn ich direkt darauf zulaufe, und der Bewegungsmelder für bessere Beleuchtung mich noch nicht „entdeckt“ hat.

Da hat er mich entdeckt, und ihr könnt nun auch besser gucken. Links das „Gestell“, das ist unser Glockenturm mit der einzigen Glocke, die wir noch aufstellen können.

So, und hier habt ihr nun die legendäre „Unterkirche“, in der unser Frühstück nach der Andacht stattfindet, die Treppe runter befindet sich ganz rechts neben der Haupttreppe zur Kirche.

Eines der mittigen Fenster, dahinter ist die Taufkapelle, die Weihnachtsbäume stehen schon! In der Kirche auch!

Das Gebäude im Hintergrund, das ist Björns ehemaliger Kindergarten, er liegt direkt neben der Kirche.

Noch einmal der Mond! Vom Eingang der Kirche aus fotografiert.

Die Andacht war wieder sehr stimmungsvoll, mit drei Kerzen bereits am Adventskranz, Lichtern auf dem Altar und dem Weihrauchgefäß, wo bei den Fürbitten Weihrauch aufgestreut wird.

Das Motto der letzten Frühschicht war:  Alarm – Fürchtet euch nicht!

In einer kleinen Geschichte ging es dann darum, welch ein Alarm gemeint ist, der nämlich, der die eigentlichen adventlichen und weihnachtlichen Gefühle so oft überdeckt, der der Hektik, des Stresses, was wohl noch alles zu besorgen und zu erledigen ist, wie viele Feiern noch besucht werden müssen usw. usf.! Und diesem Alarm gegenüber die Botschaft der Engel: Fürchtet euch nicht! In diesem Falle auf „gut deutsch“ laß mal 5 gerade sein, was nicht geht, geht halt nicht, halt mal inne, hör mal auf zu rennen, besinne dich auf das wesentliche der Weihnacht: Die Engel verkünden die Frohe Botschaft!

Unser Geschenk zu dieser Frühschicht war wieder ein sehr passendes:

Schlecht zu erkennen am Kaminkranz?

Ein Engelsflügel!

Die Engel als Verkünder der Frohen Botschaft und der beruhigenden Worte: Fürchte dich nicht!

Denn Furcht lähmt und macht handlungsunfähig!

Alle Symbole unserer Frühschichten:

Ja, das waren sie nun wieder, unsere weihnachtlichen Frühschichten in diesem Jahr.

Nach dem Nachhausekommen hab ich mich dann noch bissel hingelegt, und als ich wieder aufgestanden bin, hab ich euch nun was fotografiert, ich glaub, das ist ein Novum in unseren Adventskalendern, guckt mal:

Jaaaaa, das war die Temperatur auf Balkonien am 19. Dezember um die Mittagszeit, im Schatten!

Mimi konnte es kaum glauben

Ja, ist denn schon wieder Frühling statt Weihnachten??? Na, dann aber ab nach draußen

Sonne pur, herrlich, mein Dosenöffner! Komm auch! Wie man auf diesem Bild sieht

und Mimi es inspiziert: Die weihnachtliche Deko auf Balkonien wartet noch auf ihren Einsatz, alles bissel verlangsamt in diesem Jahr.

Warum Mimi hier so „entsetzt“ guckt?

 

Ja, ich hatte Blumen gegossen und ooooh, fürchterbar:

der Balkonboden war naß, igitt, wie sollte Mimi denn nun da vorbei wieder rein kommen können, lach! Hat sie natürlich geschafft, im Stechschritt, hihihihihi!

Und das war es nun wieder, unser 20. Türchen, ich hoffe, es hat euch wieder bissel Spaß gemacht, habt alle einen schönen Freitag, macht euch keinen „Alarm“, bleibt oder werdet gesund und vergeßt nicht die Frohe Botschaft der Engel.

Habts fein, wünschen euch allen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger!

Grafschafter Wochenanzeiger – Türchen 15

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r

Türchen

Bergmannsgruß

Glück auf, du holdes Sonnenlicht,
sei innig mir gegrüßt!
Der achtet deiner Strahlen nicht,
der täglich sie genießt.

Ich aber steige Tag für Tag
hinab in tiefen Schacht,
wo bei des Fäustels muntern Schlag
kein Sonnenstrahl mir lacht.

Drum grüßt dich auch der Bergmann froh,
steigt er zum Licht herauf;
kein ander‘ Herz begrüßt dich so,
kein Mund ruft so: Glück auf!

(Moritz Wilhelm Döring )

Hallo, ihr lieben Leser vom Adventskalender unseres Grafschafter Wochenanzeiger, na, ich denke mal, bei der obigen Girlande und dem Gedicht wußtet ihr gleich: Das Türchen macht Ruddi! Bergmann, Glück auf und solch ein Gedicht, das ist doch so passend für den Ruhrpottbengel!

Recht habt ihr, ich hab ja schon soooo darauf gewartet, daß ich nun auch endlich mal zum Zuge komme hier in dem feinen Adventskalender, entsprechend hibbelig war ich dann auch bei unserer letzten Redaktionssitzung, wo es um den Eintrag zum 3. Adventssonntag ging. Hach, und die Frau Chefredakteurin sprach mich dann auch gleich an und meinte, sie hätte da was ganz feines für mich! War ich gespannt!!!

Und so erzählte sie uns, daß sie, wenn sie hier in der Grafschaft einkaufen geht, wo ja auch unterwegs alles so schön weihnachtlich geschmückt ist, immer an einem Fenster vorbeikommt, auf daß sie sich jeden Advent freut, und nun hätte sie davon auch mal ein Foto gemacht, und das wäre dann ein ganz tolles Thema für mich:

Jaaa, das ist doch genau das richtige für mich: Bergmann und Engel im Fenster, Figuren aus dem Erzgebirge, aber doch ebenso Bergbau wie hier im Ruhrpott, also machte ich mich gleich ans Werk.

Eine Bergmannsfigur ist ein traditioneller Weihnachtsschmuck, der heute von der erzgebirgischen Handwerkskunst hergestellt wird. Als Bergmannsleuchter auf Altären sind sie eine regionale Besonderheit der liturgischen Leuchter, die sich nur im Erzgebirge und dessen Umland entwickelt hat.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Bergmannsfigur

Bereits im 16. Jahrhundert gab es in den Kirchen Bergmannsdarstellungen. Knappenfiguren, aus Zinn gefertigt, dienten als Träger der Altarkerzen. Nicht nur im Erzgebirge, in allen Bergbaugebieten war die Beziehung Bergmann, Licht und Gotteshaus sehr eng verbunden. Für die gefahrvolle Tätigkeit unter Tage war das Licht ein symbolträchtiges Sinnbild für Glaube, Glück und Leben, war es doch die Beleuchtungsquelle überhaupt, und der Bergmann besaß ein stark emotionales Verhältnis zum Licht, wie es ja auch im obigen Gedicht zum Ausdruck kommt.

Als im 19. Jahrhundert das Weihnachtsfest zum Lichterfest wurde, kamen auch die ersten, selbstgefertigten hölzernen Lichterbergleute dazu, gedrechselte Dockenfiguren, meist in der Uniform eines einfachen Hauers, mit dem grünen Schachthut und den bergmännischen Symbolen Schlegel und Eisen. Nach und nach wurde ihm ein Lichterengel zur Seite gestellt, der mit seiner langen Kulturgeschichte über den Kirchenraum als Verkündigungsengel schließlich auch in die Weihnachtsstuben des Erzgebirges Einzug hielt.

Noch heute ist die Bemalung traditionell nach dem Biedermeier, weißer Körper mit Streublumendekor, und der im kräftigen rot, grün oder blau gehaltenen Schürze.

Aus der ursprünglichen Zackenkrone entwickelte sich so nach und nach die Form, die dem Schachthut ähnlich wurde.

Hier ist es noch mehr eine Zackenkrone.

Noch heute gibt es in vielen erzgebirgischen Familien den Brauch, den Mädchen zu ihrer ersten Weihnacht einen Engel und den Jungen einen Bergmann zu schenken. Das war ein Geschenk, daß einem durchs ganze Leben begleitete und auch mit in die Ehe gebracht wurde. Zur Weihnachtszeit werden dann Engel und Bergmann ins Fenster gestellt, und wenn Kinder kamen, kamen ihre Figuren dazu, so konnten Vorbeikommende von außen erkennen, wieviel Jungen und Mädchen in der Familie wohnen. Frau Chefredakteurin meinte dann, das käme dann bei dem Fenster in der Grafschaft wohl hin, denn dort wohne ihres Wissens ein älteres Ehepaar, dessen Kinder dann wohl schon aus dem Haus sind und ihre Figuren mitgenommen haben.

Ich finde, das ist ein richtig schöner Brauch!

Und der ganze Eintrag zu diesem Türchen ist auch ein kleiner Tribut von einen Bären aus dem Ruhrpott namens Ruddi an die bergmännischen Kollegen im Erzgebirge, um mal mit dem Motto der ersten Frühschicht von Frau Chefredakteurin zu sprechen, auch wir sitzen alle in einem Boot, da sollten sich Streitigkeiten um die Zugehörigkeit des Steigerliedes bezüglich des Weltkulturerbes doch wahrlich erübrigen!

Ich hab jedenfalls mit Hilfe der Frau Chefredakteurin auch noch was feines für „auf die Ohren“ gefunden, nämlich das obige Gedicht als Lied, der „Bergmannsgruß“ wurde nämlich von Moritz Wilhelm Döring verfaßt und von August Ferdinand Anacker vertont, und heißt dann „Steigerarie“ aus dem Liedzyklus „Bergmannsgruß“ von 1832.

Und die gesamte Kantate:

So,  ihr lieben Leser hier alle, das war dann mein Eintrag im diesjährigen Adventskalender, ich hoffe, es hat euch allen Spaß gemacht und ihr seid auch mit meinem Werk zufrieden!

Wir wünschen euch allen einen schönen, gemütlichen und besinnlichen 3. Adventssonntag , vielleicht auch nachmittags zu Kaffee oder Tee so eine feine Torte, wie wir sie heuer haben!

Kugeltorte mit Bratäpfelchen-Füllung, läcka!!! Wir teilen auch gerne, langt zu!

Habts fein, wünscht euch euer Volontär Ruddi mit dem gesamten Redaktionsteam vom  Grafschafter Wochenanzeiger.

 

Grafschafter Wochenanzeiger – herbstliches Leuchten in der Grafschaft

Herbstbild

Dies ist ein Herbsttag, wie ich keinen sah!
Die Luft ist still, als atmete man kaum,
und dennoch fallen raschelnd, fern und nah,
die schönsten Früchte ab von jedem Baum.

O stört sie nicht, die Feier der Natur!
Dies ist die Lese, die sie selber hält;
denn heute löst sich von den Zweigen nur,
was vor dem milden Strahl der Sonne fällt.

(Friedrich Hebbel)

Ein golden-oktobriger Novembertag begann am gestrigen Freitag in der Grafschaft, die Sonne strahlte in die Redaktionsräume, in denen eure rasende Reporterin Mimi bereits die Redaktionssitzung zur nächsten Ausgabe einberufen hatte, dieweil die Frau Chefredakteurin noch in der Küche ihren Kaffee braute. Ungewohnt früh hatte uns die Sonne alle auf den Plan gerufen, frisch auf zu neuen Taten, lach!

Da stimmt Mimi gerade unser Team auf arbeiten ein, bei der schönen Sonne waren alle erstmal noch bissel albern, hihihihi!

Kurze Schönheitspflege noch bei Mimi, und dann konnte es losgehen!

„Frau Chefredakteurin, wo bleibste denn, mach hinne mit deinem Kaffee, wir sind alle bissel ratlos, was wir für die neue Ausgabe bringen sollen?!“ „Bin ja schon da, nur keine Hektik, liebes Team! Tja, wenn ich so träumerisch in den wunderschönen November-Herbsttag gucke, der so gut tut nach der vorherigen Tristesse, wie wäre es denn mit Bildern vom herbstlichen Leuchten in der Grafschaft? Unsere Leserin Christa aus Kanada, bei der nun schon der Winter Einzug gehalten hat, meinte neulich in einem Kommentar, wir müßten hier vom Eulennest aus ja eine wunderschöne Aussicht auf die Herbstfarben haben!“ Der Vorschlag wurde vom gesamten Team begeistert aufgegriffen, danke, liebe Christa, für den beflügelnden Gedankenschubser, hihihihi!

Mein Team war dann sehr schnell fertig mit der Redaktionssitzung, es wurde mehrheitlich beschlossen, daß die Frau Chefredakteurin mal wieder auf Foto-Safari gehen sollte! Was ich natürlich nur zu gerne getan habe! Und so kommen jetzt die Fotos des herbstlichen Leuchtens rings um unser Eulennest:

Hier leuchtet ja erstmal unsere künstliche Blättergirlande,

bei der herrlichen Sonne war das aber doch auch so ein schöner Anblick.

Unser Grafschafter Baumzosse ist doch immer noch recht ansehnlich, oder? Die Birke daneben leuchtet in der Sonne wie mit Goldtalern bestückt.

Die Blätter rieseln zur Erde, aber auch am Boden sehen sie noch hübsch aus mit ihren Farben.

Grafschafter Himmelsblau mit leuchtenden Bäumen!

Das ist sie, die gesamte Rundumsicht von unserem Eulennest hier oben, mit all den schönen bunten Bäumen. Am Schlafzimmerfenster setzen derzeit die Weihnachtskakteen schon wieder Knospen an, freu, freu!

Und vom Küchenfenster aus hab ich mal „Kunst“ gemacht, lach:

Das ist ein Wandbild, welches hier in den Redaktionsräumen hängt, es paßt aber so schön zum herbstlichen Leuchten!

Meine Redaktionskollegen genossen die warmen Sonnenstrahlen und haben mir beim arbeiten zugesehen, hihihi, das ist der beste Job, den man kriegen kann. Ich kündigte meinem Team dann an, daß ich noch einkaufen gehen müsse, fanden alle prima und rieten mir, bei dem herrlichen Wetter die Knipse mitzunehmen, und so kommt ihr jetzt in den Genuß von Bildern unserer Grafschaft im Herbst.

Bunte Blätter vor der Türe, der Nachbar, der gerade dabei war, sie zusammenzurechen, ließ mir dankenswerter Weise welche liegen zum fotografieren, fand ich sehr nett!

Herbstfrüchte am Strauch

auf dem Weg zum Wochenendeinkauf!

Und nun hab ich was feines für euch, was ich euch schon so lange mal zeigen wollte, guckt mal:

Das ist bzw. war der Eingang zu meiner Stadtteilbibliothek hier in Lirich, leider ist das hübsch gemalte Bild bissel verschandelt worden von irgendeinem Deppen mit Sprühdose.

Das war die Anfahrt für den damaligen Bücherbus, der ja auch leider stillgelegt worden ist, da ist sogar noch die Rampe vorhanden, an die er immer „andockte“!

Diese Straße runter und hinten dann rechts rum, und ihr seid bei den Redaktionsräumen des Grafschafter, ich hatte echt nur einen Katzensprung bis zur Bücherei!

Untergebracht war sie in der ehemaligen Hauptschule Lirich, die mittlerweile auch geschlossen ist,

dies war der Haupteingang der Schule in ganz früheren Zeiten, da werden sich noch viele ehemalige i-Dötzchen hier in Lirich in heute gestandenem Alter dran erinnern, da hieß das noch Volksschule.

Buntes Leuchten in den Bäumen und

auf dem Boden!

Am Parkplatz meines Kaufladens, ich fand die hochziehende weiße Wattewolke so schön!

Nachbargärten

Wieder vor der Eingangstüre unserer Redaktion, mit gefüllten Einkaufstaschen, die erstmal abgestellt wurden, hier mußte doch auch noch fotografiert werden.

Vor der Türe blühen noch die Geranien vom Sommer

dieweil daneben die Herbstblätter liegen!

Wir haben so wunderschöne hohe Bäume hier

und diese hohe, schlanke Birke mit ihren Goldtalerblättern ist mein Liebling!

Auf dem Weg zu den Redaktionsräumen auch auf der Treppe Herbstblätter

Oben angekommen erwartete mich (und vor allem die Einkaufstasche) unser aller Co-Autor Mimi,

die Post wurde auch von ihr begutachtet, die ich gleich mit raufgebracht hatte.

Was hast du denn nun schönes mitgebracht, Frauchen, hoffentlich auch was für mich?

Klar, Mimi, da sind auch Leckerli für dich bei, geh mal gucken!

Ok, dann pack aus, ich kann das nicht, das weißt du! Das tat ich dann und Mimi zog hochzufrieden mit einem Leckerli ab in die Redaktionsräume, wo der Rest der Truppe natürlich lautstark nach ebenfalls Leckerli verlangten, seufz!

Und das war er nun, unser Eintrag vom herbstlichen Leuchten in der Grafschaft, am Montag kommen wieder die schönen Leuchten der St.-Martins-Laternen dazu,

 

 

da machen wir in diesem Jahr keinen Extra-Eintrag, da würde sich zu vieles wiederholen, greifen wir also aufs Archiv zurück.

Ich hoffe, beim Laternelaufen ist das Wetter dann auch so schön wie am gestrigen Freitag!

Wir wünschen euch allen ein feines, leuchtendes Wochenende, euer Grafschafter Wochenanzeiger-Redaktionsteam

Habts fein!

 

 

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Samhuinn in der Grafschaft

Halloween

Upon that night, when fairies light
On Cassilis Downans dance,
Or over the lays, in splendid blaze,
On sprightly coursers prance;
Or for Colean the route is ta’en,
Beneath the moon’s pale beams;
There, up the cove, to stray and rove,
Among the rocks and streams
To sport that night.

Among the bonny winding banks,
Where Doon rins, wimplin‘ clear,
Where Bruce ance ruled the martial ranks,
And shook his Carrick spear,
Some merry, friendly, country-folks,
Together did convene,
To burn their nits, and pou their stocks,
And haud their Halloween
Fu‘ blithe that night.

(Robert Burns, Halloween, übersetzt von Philipp Kaufmann (1802 – 1846) Cotta, Stuttgart & Tübingen, 1839, die ersten beiden Strophen)

https://poets.org/poem/halloween

Da ist sie nun wieder, die Nacht der Nächte, Halloween!

7 Jahre lang haben wir diese magische, mystische Nacht hier im Blögchen gefeiert, in diesem Jahr nun zum ersten Mal vertreten im Grafschafter Wochenanzeiger. Bei der Redaktionssitzung zum Halloween-Eintrag ging es hoch her bei den Überlegungen, was wir denn in diesem Jahr unseren lieben und treuen Lesern hier wohl bieten könnten zu dieser legendären Nacht. Nur einer saß ein bissel verträumt und still dabei, unser Hamish, neues Redaktionsmitglied und Außenkorrespondent, was ist los, Hamish???

Oh, unser kleiner schottischer Bär hatte wohl Heimweh, gerade Halloween, so meinte er dann auf unsere Frage, würde in seiner Heimatstadt so herrlich gefeiert, man hätte ja vielleicht dort auf seinem Stammschloß eine schöne Redaktionsfeier veranstalten können. Mimi, Bruno und Ruddi waren gleich Feuer und Flamme, und Mimi schwärmte schon mit leuchtenden Augen von einer Einladung für alle ihre tierischen Freunde, aber ach, für eine Reise nach Schottland käme die Einladung dann doch wohl zu plötzlich und spät! Schade!!! Betrübt ließen alle meine Redaktionsmitglieder die Köpfe hängen! Bloß die Frau Chefredakteurin grinste leise in sich rein, das fiel den anderen dann doch bald auf, ob ich vielleicht eine Idee…..????? Jaaaa, ihr Lieben hab ich! Wenn wir nicht mehr nach Schottland kommen, kommt das schottische Schloß eben zu uns, Hamish, stimm den Dudelsack, Mimi, schreib die Einladungen, ihr werdet staunen! Über das darauf folgende Tohuwabohu in den Redaktionsräumen gehe ich jetzt stillschweigend hinweg, lach, und so geht es nun also los, liebe Leser des Grafschafter Wochenanzeigers, Halloween in Schottland, auf dem angestammten Schloß derer von McBär-Duff! Hamish strahlte über sein ganzes liebes Bärengesicht, und er wird es nun auch sein, der den Reiseleiter und Gastgeber für euch spielt!

Hallo, ihr lieben Leser alle, da bin ich wieder, euer Hamish! Ich bin sooooo glücklich, die Frau Chefredakteurin hatte eine so tolle Idee für die Halloween-Feier in diesem Jahr, und ich lade euch jetzt herzlich ein auf mein Schloß für die Feier der Nacht der Nächte!

Da isses, mein Schloß, ich stehe am Burgtor und erwarte euch!

Tretet ein in die Burg derer von McBär-Duff,

es ist viel Platz für uns alle da,

Natürlich hab ich auch für ein Begrüßungskomitee gesorgt, unsere Redaktionseulen heißen euch alle herzlichst willkommen!

Und ich lasse es mir natürlich nicht nehmen, euch von den Zinnen meines Burgturmes mit Dudelsackmusik willkommen zu heißen

ach, ich freu mich so!!!

 

Also, noch einmal, herzlich willkommen bei mir zu Hause, liebe Gäste, der Butler steht schon bereit, euch alle zu begrüßen:

Hallo Buddylein! Gefolgt von seinem Hundekumpel

Storm, willkommen, Storm!

Devil hat ja immer den kürzesten Weg rüber in die Redaktionsräume!

Grüß dich, lieber Django!

Die süße kleine Rani kommt ja sicher wieder mit ihrem Freund Steve auf dem fliegenden Teppich,

nicht wahr, Steve?

Da Fledermäuse zu Halloween ja nicht fehlen dürfen, ist die Silberdistel’sche Truppe bestimmt wieder mit ihnen unterwegs für heute Nacht

Torty, hej!

Keks und natürlich

die graue Eminenz. Nun fehlen noch unsere lieben Bärliner, hach, da kommen sie ja schon,

Lakritze, wir grüßen dich und

Amira, hach, deine blauen Augen!

Luna, die kleine, schüchterne Maus, herzlich willkommen!

Und last but not least, Tobias!

Zwei Gäste, die sonst auch bei allen Events hier dabei sind, von denen wir aber bis dato keine Fotos hatten, konnten leider nicht kommen, weil ihr Frauchen in einer solchen Nacht doch sehr besorgt um sie ist, und das sind Angel und Balou! Als Entschädigung haben wir aber nun endlich mal Bilder von beiden bekommen, und da wollen wir sie nun hier auch entschädigen fürs nicht dabeisein können und stellen wenigstens noch ihre Bilder hier ein, natürlich halloween-mäßig verkleidet, versteht sich, also begrüßt nun alle endlich auch bildhaft sichtbar

die liebe Angel und ihren Gefährten

Balou von Frauchen Bine! Herzlich willkommen, ihr beiden, wir freuen uns so, daß wir nun endlich wissen, wie ihr ausseht!

Nun kommt noch unser Redaktionsteam dazu,

Mimi mit der Frau Chefredakteurin,

Ruddi, unser Volontär,

Bruno, unser Redaktionsbote und noch meine Wenigkeit,

Hamish, der Außenkorrespondent!

Die Burg ist groß, wer also von den Herrchen und Frauchen und überhaupt von unseren Lesern Lust hat, stoßt einfach dazu! Der Butler steht die ganze Nacht bereit!

Für Speis und Trank ist natürlich auch wieder gesorgt, in der Kürze der Zeit haben wir da einfach auf die Speise- und Getränkekarte des letzten Jahres zurückgegriffen

Zu Halloween sieht mein Schloß/meine Burg natürlich besonders schön-schaurig von außen

und von innen aus

Huuuuuhuuuuuu, guckt, da fliegen sogar Gespenster rum, lach!

Halloween auf schottisch hat so seine eigenen Bräuche, da kann ich euch, gemütlich am Kaminfeuer sitzend, mal ein bissel was von erzählen. Wie mir die Frau Chefredakteurin mitteilte, wißt ihr über den Ursprung von Halloween und diverse Bräuche hier aus dem Blögchen ja schon bestens Bescheid. Samhain nannten die alten Kelten das Fest, Samhuinn heißt es auf schottisch! Die Fülle der Ernte wurde mit diesem Fest bei den Schotten gefeiert, weil sie den Leuten half, durch den Winter zu kommen. Böse Geister sollten fern gehalten werden, dabei wurde auch die heimische Feuerstelle gelöscht und mit dem Feuer von draußen wieder angezündet, um für das Haus ein Schutzschild zu aktivieren. Die geschnitzten Kürbisse zu diesem Fest entstanden aber erst in Amerika, als das Fest mit den Einwanderern herüberschwappte, die Schotten schnitzen ihre Halloween-Laternen aus Rüben, vor allem aus Kohlrüben. Aus Äpfeln und Nüssen, die es ja im Herbst meist reichlich gibt, wird die Zukunft vorausgesagt in dieser Nacht.

In meiner Heimatstadt Edinburgh kann man zu Halloween auch auf Geisterjagd gehen, da hab ich euch mal einen feinen Artikel rausgesucht, das ganze findet in den Gewölben im Untergrund der Stadt statt, in den South Bridge Vaults!

https://www.zeit.de/online/2007/44/edinburgh-vaults/komplettansicht

https://www.schottlandberater.de/artikel/unter-der-altstadt-von-edinburgh.html

Herrlich gruselig, oder?

Samhuinn wird in Edinburgh so richtig groß gefeiert, wie ihr diesem Artikel entnehmen könnte, da sind auch viele Informationen darüber bei:

https://www.myhighlands.de/?s=samhuinn

Da müßt ihr auf der rausgesuchten Seite bloß den Artikel anklicken, dann könnt ihr weiterlesen, es wird sonst hier die ganze Seite angezeigt.

Bilder zeigen da ja schon viel, aber ich hab auch noch feine Videos gefunden,

ich hoffe, ihr habt Spaß daran!

Da bin ich nun fast am Ende meines Halloween-Eintrags aus Schottland für euch alle, ich freu mich auf unsere Feier heute Nacht und hab mir noch ein Schmankerl für den Schluß aufgehoben: Als wir hier die Feier auf meiner schottischen Burg geplant haben, meinte die Frau Chefredakteurin, wir hätten hier Burg Lirich, wir hätten zu Halloween ein schottisches Schloß, nun wäre es doch endlich mal an der Zeit, daß wir auch ein Wappen für unsere Grafschaft und unseren Grafschafter Wochenanzeiger hätten!

Und da ist es!!!

Ist das nicht schön geworden? Haben wir alle gemeinsam entworfen!

Und damit wünschen wir euch allen nun einen fröhlich-gruseligen Halloween-Tag und vor allem eine solche Nacht, wir freuen uns, wenn es euch wieder Freude gemacht hat hier, erwarten euch nächtens in unseren grafschaftlichen Burgräumen und hoffen auf fröhliches Gruseln mit Geistern und Gespenstern und fröhlichem Mummenschanz

einer schröcklichen Mimi und viel Spaß!

Habts fein! Wünscht euch euer Hamish und das gesamte Redaktionsteam Monika und Mimi, Ruddi und Bruno!

 

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Klimagipfel in den Redaktionsräumen

Das ist nicht Sommer mehr, das ist September … Herbst:
Diese großen weichen Wolken am Himmel,
diese feinen weißen Spinnwebschleier in der Ferne
und hinter den Gärten mit den Sonnenblumen
der ringelnde Rauch aufglimmender Krautfeuer …
und diese süße weiche Müdigkeit und diese
frohe ruhige Stille überall und trotzdem wieder
diese frische, satte, erntefreudige, herbe Kraft …
das ist nicht Sommer … das ist Herbst.

( Cäsar Otto Hugo Flaischlen)

Hi, Folks, liebe Leser des Grafschafter Wochenanzeiger, nach langer Zeit endlich mal wieder ich, eure Mimi, rasende Reporterin und Co-Autor! Es ist wieder Montag, und somit wieder Zeit für meine Kolumne.

Unsere Frau Chefredakteurin ist ja zur großen Freude des gesamten Redaktionsteams und all unserer plüschigen Mitbewohner hier am letzten Freitag bei der Kundgebung von „Fridays for Future“ mitgelaufen, die Teilnehmerzahlen waren wohl bundesweit als auch regional überwältigend und haben die Erwartungen der Veranstalter weit übertroffen! Und außer in unserem Land gingen weltweit die Menschen dafür auf die Straße! Lt. Schätzungen waren es wohl insgesamt über 4 Millionen Menschen aus 163 Ländern!

Da haben wir nun am vergangenen Wochenende in unseren Redaktionsräumen einen kleinen Klimagipfel veranstaltet bei der Redaktionssitzung zum neuen Eintrag. Denn das Klimapaket, welches laut unserer Frau Chefredakteurin von den politisch Verantwortlichen präsentiert worden ist, verdient wohl kaum seinen Namen.

Und so kommt hier nun jemand zu Wort, der zum Geburtstag unserer Frau Chefredakteurin per Paket in unseren Redaktionsräumen angekommen ist, von der Absenderin des Pakets, unserer lieben Leserin Ursel, als Flüchtling deklariert, der in unseren Redaktionsräumen um Asyl nachsucht:

Ein Eisbär, der, nachdem wir selbstverständlich sofort und mit vehementer Unterstützung unseres Volontärs Ruddi seinen Asylantrag positiv beschieden haben, Bruno getauft wurde! Da habt ihr jetzt so ganz nebenbei auch die Geschichte von Bruno erfahren. Er hat sich hier schon prima eingelebt

und wer könnte wohl besser als ein Eisbär eine Lanze für die Klimarettung brechen, denn seinen tierischen Artgenossen schmilzt in der Arktis ihr Lebensraum buchstäblich unter den Tatzen weg! Also haben Ruddi, der übrigens sehr glücklich über die redaktionelle Verstärkung durch Bruno ist, und Bruno Modell gestanden

bei wunderschöner Herbstsonne auf Balkonien

als Mahner und Warner für ihre großen, tierischen Artgenossen draußen in der Welt, vertreten durch die Eisbären aus dem Zoo Rostock, deren Bilder unsere Frau Chefredakteurin von unserer lieben Leserin Silberdistel ebenfalls zum Geburtstag bekam:

(Bilder Eisbären Rostock © Silberdistel)

Damit es nicht eines vielleicht gar nicht so fernen Tages diese herrlichen Tiere in der freien Wildbahn nicht mehr gibt und sie nur noch in Zoos oder als Plüschtiere zu bewundern sind.

Was mich betrifft, eure rasende Reporterin Mimi, ich schwärme ja sehr für rustikales Material, ob nun bei meinem Kratzbaum, meiner Hängematte, meiner Kartonsammlung samt Kartonhaus und eben auch bei der Unterlage in meinem Brotkasten auf Balkonien

 

ich brech dann mal eine Lanze für „Jute statt Plastik“, nix ist feiner als Stoff-Einkaufstaschen vom Dosenöffner, wo man gefahrlos seine Krallen versenken kann in den Stoff, ohne daß er gleich auseinanderfieselt wie Plastiktüten. Und mach mal Reklame mit Frauchens vor geraumer Zeit erworbener nachhaltiger Beutelchen für Brot, Obst und Gemüse aus dem Einkaufsladen

die werden vom Einkaufsladen angeboten und gehen anstandslos über den Kassen-Scanner, befüllt mit s. o., waschbar und wiederverwendbar, eine gute Idee, finden wir alle!

In den letzten herrlich-sommerlichen Spätsommertagen zeigte sich von unserem Eulennest aus die Grafschaft wieder in so schöner Art und Weise, wir haben unser Balkonien zusammen genossen

die rote Laterne lud sich in der Sonne zum abendlichen Leuchten auf (auch prima nachhaltig, weil solarbeleuchtet!) und die ersten herbstlichen Farben schimmerten schon in den Bäumen rund um unser Eulennest.

Erste Bilder haben wir schon bekommen von den Kindern unserer Frau Chefredakteurin aus ihrem Urlaub in Edinburgh, die ja mittlerweile wieder wohlbehalten zu Hause angekommen sind,

Am gestrigen Abend gab es mal wieder einen schönen Sonnenuntergangshimmel, obwohl sich die Sonne eigentlich am Spätnachmittag verabschiedet hatte,

all diese Schönheiten gilt es zu erhalten und zu bewahren, damit auch die nachfolgenden Generationen sich daran erfreuen können, und deshalb muß es weitergehen mit „Fridays for Future“ und dem Widerstand gegen den Ausverkauf und die Ausbeutung unser schönen Mutter Erde! Kriegen wir bloß gemeinsam hin, alle zusammen, Hand in Hand und Hand in Pfote, Tatze oder Huf! Was sagt die Frau Chefredakteurin immer so in Erinnerung an, wie sie es formuliert, „ollen 68ger“?

„VENCEREMOS“

(Wir werden gewinnen/siegen) Mein Frauchen sagt, sie hätten das dazumalen immer mit „Und wir siegen doch“! übersetzt!

Wie „alt“ dieses Thema eigentlich schon ist, zeigt euch nun ein Lied, daß wir bei unserem Klimagipfel hier gesucht und gefunden haben, ein Lied von Udo Jürgens, aus den 80ger-Jahren, „Fünf Minuten vor zwölf“:

Unsere Tierfraktion vom Grafschafter Wochenanzeiger hat sich auch noch ein Lied passend zum Thema ausgesucht, dieses Mal sind wir die Reinhard-Mey-Fans, sein Lied vom Bär, der ein Bär bleiben wollte

https://www.reinhard-mey.de/texte/alben/der-b%C3%A4r-der-ein-b%C3%A4r-bleiben-wollte

das Lied ist nach einem Buch entstanden, nach einer Idee von Frank Tashlin, aus dem amerikanischen nach- und umerzählt von Jörg Steiner und illustriert von Jörg Müller.

Und damit wünschen wir euch allen nun einen richtig guten Start in die neue und letzte September-Woche und einen wunderschönen Montag!

Euer Grafschafter-Wochenanzeiger mit der rasenden Reporterin Mimi, dem Volontär Ruddi mit seinem Gehilfen Bruno sowie der Frau Chefredakteurin Monika.

Habts fein!

Grafschafter Wochenanzeiger – Wochenend-Reportage und Event-Vorschau

Im Sommer

In Sommerbäder
reist jetzt ein jeder
und lebt famos.
Der arme Dokter,
zu Hause hockt er
patientenlos.

Von Winterszenen,
von schrecklich schönen,
träumt sein Gemüt,
wenn, Dank ihr Götter,
bei Hundewetter
sein Weizen blüht.

(Wilhelm Busch)

Hi, Folks, hier meldet sich pünktlich zum Montag eure rasende Reporterin Mimi vom Grafschafter Wochenanzeiger! Na, hattet ihr alle ein feines Wochenende? Meinereiner hat es sich schon am Freitagabend herrlich gemütlich gemacht, in Einstimmung auf das Wochenende, auf dem frisch bezogenen Bett vom Dosenöffner, stimmig zum Sommer mit Rosen und in Rosenduft (Weichspüler, lach!)

Wer stört jetzt noch???

Natürlich, wer schon, meine Mamarazzi mit der Knipse! Jaja, schon gut Frauchen, ich pose, du gibst ja doch keine Ruhe.

So, Licht aus, ich will jetzt ins Wochenende pennen! Und ihr wißt ja, anklicken, groß gucken, viel Spaß!

Es gab zur Wochenendeinstimmung auch einen wunderschönen Sonnenuntergang mal wieder in der Grafschaft, guckt:

auch da haben wir nun mal eine Galerie von gemacht.

Und am Abend leuchteten auf Balkonien wieder die Illuminationen, und obwohl es die Tage zuvor nicht so sonnig war, leuchtete auch unsere rote Laterne wieder mit.

Das Wochenendwetter war dann recht schön, wenn auch mit Wolken-Sonne-Mix, aber trocken, und auch so fein warm, daß ich es mir auf Balkonien gemütlich gemacht habe, die Frau Chefredakteurin hatte noch bissel zu krösen, aber ab und zu kam sie natürlich auch raus auf Balkonien, und am Samstagabend, da hat sie sich so gefreut, als sie zum gucken raus kam, denn unser Amselmann, der anfangs des Frühjahres von uns hier so vermißt wurde, hat seinen angestammten Arien-Singplatz in der Spitze unserer Birke vorm Haus wieder eingenommen, Frau Chefredakteurin liefert jetzt die Bilder dazu, voller Freude!

Da schmettert er sein schönes Lied, wir haben lange zugehört, ein richtiges Abendständchen! Auch hier eine kleine Galerie von allen Fotos!

Am Samstagnachmittag war Frau Chefredakteurin noch in eigener Sache unterwegs, da gibt es demnächst noch eine schöne kleine Geschichte zu von ihr persönlich, habt ihr was zum vorfreuen! Dieweil hab ich mir meinen Volontär Ruddi geschnappt, und wir beide haben hier eine Redaktionsbesprechung im kleinen Kreis abgehalten, richtig schick mit Kaffee und Stärkung

eine Tasse für mich, eine für Ruddi! Wir zwei beide hatten mal wieder so richtig Lust auf ein schönes Event hier in unserer Grafschaft, und da wir, nachdem Frau Chefredakteurin wieder daheim war, uns auch ihren Segen zu der geplanten Unternehmung eingeholt haben, kommt hier jetzt die Event-Vorschau

und gleichzeitig die Einladung an alle unsere tierischen Leser und Freunde des Grafschafter Wochenanzeigers, Katzen, Kater, Hunde: Treffpunkt ist am Mittwochabend in den euch bekannten Redaktionsräumen des Grafschafter, trudelt alle gemütlich mal so am frühen Abend ein, ihr braucht euch nicht in Schale werfen, und für das leibliche Wohl ist von hier aus auch schon alles bestens vorbereitet, also einfach bloß gute Laune mitbringen, mehr nicht! Ruddi und ich, wir freuen uns schon sehr! Am anderen Tag ist ja, zumindest hier in unserem Bundesland, ein Feiertag, also können wir alle den Abend genießen ohne Eile! Wir hoffen, ihr habt alle Zeit und Lust!!!

Dann wünschen wir allen unseren Lesern einen guten Start in die neue Woche und einen schönen Montag, euer Grafschafter-Wochenanzeiger-Team, Mimi und Ruddi

und die Frau Chefredakteurin Monika.

Habts fein!

Grafschafter Wochenanzeiger – Pfingsten in der Grafschafter Botanik

Pfingstrose

Verhaucht sein stärkstes Düften
hat rings der bunte Flor,
und leiser in den Lüften
erschallt der Vögel Chor.

Des Frühlings reichstes Prangen
fast ist es schon verblüht –
die zeitig aufgegangen,
die Rosen sind verblüht.

Doch leuchtend will entfalten
Päonie ihre Pracht,
von hehren Pfingstgewalten
im tiefsten angefacht.

Gleich einer späten Liebe,
die lang in sich geruht,
bricht sie mit mächtgem Triebe
jetzt aus in Purpurglut.

(Ferdinand von Saar)

Die Pfingstrosen (Paeonia), auch Päonien genannt, sind die einzige Pflanzengattung der Familie der Pfingstrosengewächse(Paeoniaceae). Diese Gattung umfasst 32 Arten. Die bekanntesten Sorten sind Stauden, also ausdauernde krautige Pflanzen, deren oberirdische Sprosse im Winter absterben; daneben gibt es auch verholzende Arten und Sorten, die meistens als Halbsträucher, seltener als Sträucher wachsen.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Pfingstrosen

(Paeonia mascula, Prof. Dr. Otto Wilhelm Thomé Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz 1885)

Der Grafschafter Wochenanzeiger wünscht allen seinen Lesern ein frohes, gesegnetes Pfingstfest!

Reporterin Mimi, die Frau Chefredakteurin Monika und unser aller Volontär Ruddi

Wir haben in unseren Redaktionsräumen im Team lange überlegt, was wir euch in diesem Jahr zum Pfingstfest anbieten können, das Wetter war am gestrigen Samstag ziemlich grottig, es stürmte und immer wieder gab es Wolkenbrüche, trotzdem wollten wir doch zu Pfingsten schöne, neue Bilder haben, und dann hatte die Frau Chefredakteurin die zündende Idee: Pfingstrosen!

Ich liebe Pfingstrosen, gehören sie doch zumindest namentlich zu den von mir so geliebten Rosen und sehen auch ein bissel ähnlich aus, also geht es heute in die Botanik. Wissenswertes zu den schönen Blumen gab es ja schon eingangs von Wikipedia, da schauen wir doch mal, was wir noch feines über die Pfingstrosen berichten können.

Die Pfingstrose, botanisch Päonie, ist ein Sinnbild für den krönenden Abschluß, das Wesentliche, die Reinheit und die Schönheit. Sie ist ein Zeichen für Demut und Hingabe, durch die kreisförmigen Blüttenblätter besteht eine Verbindung zu Sonnensymbolen, Päonien erfreuen sich besonders im östlichen Kulturkreis großer Beliebtheit. In buddhistischen Tempeln findet man Päonien-Motive, der Legende nach sollen die blühenden Pflanzen aus den Fußabdrücken des jugendlichen Buddhas entstanden sein.

Im Christentum des Mittelalters zeigten Abbildungen und Ornamente mit Päonien den Menschen, die nicht lesen konnten, gleichnishafte Glaubensinhalte, als Gegensatz von Heil und Unheil galt die Päonie neben einem Drachenbildnis. Die Päonie wurde der Gottesmutter zu Füßen gelegt, so wurde die Pfingstrose zur Marienblume, als Rose ohne Dornen.

Die Pfingstrose wurde auch als Heilpflanze genutzt, vor allem in China, bei Frauenkrankheiten und der Wundheilung. Sie besitzt aber auch eine schutzmagische Kraft, da sie zu den Marienpflanzen gehört, verlieh ihr dies göttliche Kraft und besondere Heilwirkung. Auch antidämonische Kräfte wurden ihr nachgesagt. Die Heilwirkungen der Pfingstrose ist nach wissenschaftlichen Forschungen heute wohl bestätigt, vor allem im Bereich von Blutdruck senkender Wirkung, entzündungshemmend und sogar antidepressiv, sie hat somit ihre jahrtausendealte Wertschätzung zu Recht verdient. In der Kosmetik findet ihr Duft Anwendung, sie ist hautberuhigend und regenerierend.

Viele Alltagsgegenstände, Stickereien, Geschirr und Porzellan, werden mit dem Motiv der Päonie verziert, und in der Malerei ist sie ebenfalls häufig vertreten, und das schon seit ca. 1400.

(Vase mit Pfingstrosen, Édouard Manet, 1864-1865)

(Weiße Pfingstrosen, Édouard Manet, 1864)

Und wie steht es nun in der Grafschaft um die Pfingstrosen? In einer Regenpause begab ich mich mal in den Garten mit der Knipse, denn ich erinnerte mich schwach, daß wir mindestens ein Exemplar dort haben. Jaaaa, richtig erinnert, leider hat sie wohl in diesem Jahr schon recht früh zu blühen begonnen, die meisten herrlichen Blüten waren schon verblüht, aber ich hab sie doch noch „erwischt“, guckt:

Hab ich mich doch sehr drüber gefreut! Na, und wo ich schon einmal unten war, gibt es jetzt eben den im Titel erwähnten Streifzug durch die Botanik der Grafschaft. Denn meine geliebten „richtigen“ Rosen, also die mit den Dornen, blühen auch schon

Diese blühen unter Balkonien und diese hier

an der Hausmauer.

Sind die nicht wunderschön? Ich mag die Farbe so gern. Es war übrigens relativ schwierig zu fotografieren, es stürmte immer noch so doll, daß ich stets einen Moment der Ruhe abpassen mußte, um sie „scharf“ zu bekommen. Weiter geht es mit unserem wilden Kirschbaum, der schon Früchte trägt

und auf der Wiese blühen kleine, zarte Blüten.

Mit Schatten der Fotogräfin, lach!

Der Pflanzkübel vor unserer Haustüre ist bereits sommerlich bepflanzt mit so schönen Geranien

Die strahlende Farbe macht sich immer vor der grauen Hauswand so gut.

Und da die themengebende Päonie zu meinen Lieblingsblumen zählt, ist sie natürlich auch in den Redaktionsräumen vertreten

als künstlicher Pfingstrosenstrauß

schön dekoriert mit Kranz und Schleife!

Während die Frau Chefredakteurin mit der Knipse unterwegs war, haben es sich die rasende Reporterin Mimi und ihr Volontär Ruddi in den Redaktionsräumen gemütlich gemacht und von schönem Pfingstwetter auf Balkonien geträumt. Vielleicht wird das ja noch für die beiden Pfingsttage, schaun wir mal. Ich hatte dann schon die Knipse wieder zur Seite gelegt, als Ruddi plötzlich einen Freudenschrei ausstieß und und rief, ich solle mal schnell aus dem Wohnzimmerfenster gucken! Oooh, Ruddi, wie schön, ein Regenbogen, das ist aber eine schöne abendliche Einstimmung ins kommende Pfingstfest, ich hol schnell die Knipse wieder raus:

Wir haben ihn alle lange angestaunt, den herrlichen Regenbogen, so oft gesehen und einfach immer wieder überwältigend schön!

Beim fotografieren vom Regenbogen fiel mir dann noch meine neue Tischdecke auf dem kleinen Beistelltisch im Wohnzimmer ins Auge, die hat doch auch Rosenmotive, und da hab ich flugs noch eines abgelichtet:

Der Abend senkte sich über die Grafschaft und es wurde Zeit für die Zubereitung des diesjährigen Pfingstmenüs: Saltimbocca mit Rosmarinkartöffelchen und Gartensalat,

fertig zum braten, am Samstagabend gab es außer den Kartöffelchen noch Reste vom freitäglichen Spargel, den Salat gibt es dann heute und morgen, und ein selbst kreiertes Sößchen aus Bratenfond, Weißwein, Schmand, Tomatenmark und italienischen Kräutern. Lecker:

Stilecht dazu einen feinen Rotwein!

Nun kommen wir mal langsam zum Schluß unseres Pfingsteintrages, und wie es sich für eine Zeitung gehört, erstmal zum redaktionellen Teil:

Verantwortlich für Bilder, Hintergrundinfo und Rezepte: Frau Chefradakteurin, verantwortlich für die Informationen über die Magie der Pfingstrose die rasende Reporterin Mimi, Katzen lieben Magie, und verantwortlich für die Wetterinfos unser Volontär Ruddi.

Wir hoffen, es hat euch wieder gefallen hier und wünschen euch allen schöne Pfingsttage mit einem lieben Gruß:

Habts fein!

Grafschafter Wochenanzeiger – Wetterbericht

Das Häschen

Unterm Schirme, tief im Tann,
hab ich heut gelegen,
durch die schweren Zweige rann
reicher Sommerregen.

Plötzlich rauscht das nasse Gras –
stille! Nicht gemuckt! -:
Mir zur Seite duckt
sich ein junger Has –

Dummes Häschen,
bist du blind?
Hat dein Näschen
keinen Wind?

Doch das Häschen, unbewegt,
nutzt, was ihm beschieden,
Ohren, weit zurückgelegt,
Miene, schlau zufrieden.

Ohne Atem lieg ich fast,
laß die Mücken sitzen;
still besieht mein kleiner Gast
meine Stiefelspitzen…

Um uns beide – tropf – tropf – tropf –
traut eintönig Rauschen…
Auf dem Schirmdach – klopf – klopf – klopf…
Und wir lauschen… lauschen…

Wunderwürzig kommt ein Duft
durch den Wald geflogen;
Häschen schnuppert in die Luft,
fühlt sich fortgezogen;

Schiebt gemächlich seitwärts, macht
Männchen aller Ecken…
Herzlich hab ich aufgelacht -:
Ei, der wilde Schrecken!

(Christian Morgenstern)

Liebe Leser des Grafschafter Wochenanzeiger, nun ist das Osterfest auch schon fast wieder eine Woche vorbei, da möchten wir doch mal einen nachösterlichen Wetterbericht erstellen, im doppelten Sinne ein „Wetter“bericht, sowohl vom innerlichen, als auch vom äußerlichen Wetter, daß hier für einige Kapriolen sorgte, aber dazu später noch.

Die Ostertage jedenfalls waren wonnig-sonnig-sommerlich-schön, das kam zum Besucher der Kinder natürlich wie gerufen, und wir haben die schönen Tage so genossen, Mimi hat sich von allen Seiten verwöhnen lassen und kam aus dem schnurren vor Behagen gar nicht mehr raus, drinnen verwöhnten sie die Kinder, draußen im Brotkasten die Sonne, könnt ihr euch sicher vorstellen, daß unsere rasende Reporterin hochzufrieden war! Das Essen hat vorzüglich gemundet, bloß haben wir außer von der selbstgebackenen Ostertorte gänzlich vergessen, Bilder zu machen, lach, wir waren so mit erzählen und genießen beschäftigt. Aber die Torte, die kann ich euch zeigen, büddschön:

Schade, daß die schönen Tage immer so schnell enteilen, aber dafür kann man sie sich ja jederzeit wieder in Erinnerung rufen!

Wie schon erwähnt, war das Wetter an Ostern geradezu ein Traum

und das genoß auch unser kleines Hasenmütterchen Flora

aber das sollte sich dann am Mittwochabend drastisch ändern, es zog ein heftiges Unwetter über die Grafschaft, mit Sturm, Gewitter, Hagel und Starkregen, das ganze kam so plötzlich, daß keine Chance mehr war, Balkonien unwettersicher zu machen

es schepperte dann irgendwann heftig und meine Avocadopflanze in ihrem großen Topf, sogar mit einem schweren Stein drin ohnehin gegen Wind gesichert, flog quer über Balkonien und die darin befindliche Osterdeko verteilte sich ebenfalls in allen Ecken. Und genau in dieser Pflanze hatte doch Flora ihr Plätzchen gefunden, oh, je, ich hab sofort befürchtet, daß das nicht ohne Schaden abgegangen ist, und ich hab richtig vermutet:

Flurschäden besichtigen nach dem Sturm

Flora hat ein Ohr eingebüßt, das andere hatte auch einen Riß und auch ein Pfötchen war angeknackst. Ganz Balkonien war voller Erde, die Auflagen für Mimis Schattenplatz und meinen Liegestuhl waren auch noch draußen und trieften vor Nässe. Die Ostereier hab ich später überall zusammengeklaubt, gut, daß ich das Katzennetz dran habe, da fliegt wenigstens nix über den Balkon nach unten. Am späten Abend, als der Spuk vorbei war, hab ich nur schnell die Auflagen und Flora gerettet, für alles andere war es zu dunkel, die Flurschäden wurden dann am Donnerstagmorgen wieder beseitigt. Mein Pflanze hat nur einige Blätter und Zweige eingebüßt, aber im ganzen ist sie heil geblieben, bin ich so froh, ich hab sie schon so lange und aus Avocado-Kernen selbst gezogen.

Nach dem Unwetter bot sich ein solches Bild der Grafschaft, aus dem Schlafzimmerfenster fotografiert Richtung Burg Lirich:

Und Flora? Natürlich war das gesamte Redaktionsteam sehr besorgt um unser Hasenmädchen, man überließ es den kundigen Händen der Frau Chefredakteurin und verfolgte seine langsame Genesung mit Sorge, Häschen mußte nämlich auch erst einmal trocknen, bevor der Kleber richtig hielt, das dauerte. Aber nun können wir unseren Lesern mitteilen, daß nach einem kurzen Kuraufenthalt in herrlicher badezimmerlicher Seeluft, im Schatten des grafschaftlichen Leuchtturmes, unsere Flora wieder ganz die alte ist, genesen, geklebt und wieder fröhlich hat sie sich vom Schrecken des Zerdepperns erholt.

Da strahlt sie wieder, unser Flora!

Die Schäfchen im Hintergrund haben sich auch sehr über die wieder genesende Flora gefreut!

So, ihr lieben Leser alle, daß war nun mal ein Wetterbericht der anderen Art, euer Redaktionsteam wünscht euch ein wunderschönes Wochenende, egal, mit welchem Wetter, macht einfach das beste draus, und Regen braucht das Land, muß ja nicht unbedingt mit Unwettern sein!

Habts fein! Wünscht euch euer Redaktionsteam, Chrefredakteurin Monika, euer Co-Autor, die rasende Reporterin Mimi und unser Volontär Ruddi