Grafschafter Wochenanzeiger – Silvester 2020

Wünsche zum neuen Jahr

Ein bißchen mehr Friede und weniger Streit
ein bißchen mehr Güte und weniger Neid
ein bißchen mehr Liebe und weniger Haß
ein bißchen mehr Wahrheit – das wäre was

Statt so viel Unrast ein bißchen mehr Ruh
statt immer nur Ich ein bißchen mehr Du
statt Angst und Hemmung ein bißchen mehr Mut
und Kraft zum Handeln – das wäre gut

In Trübsal und Dunkel ein bißchen mehr Licht
kein quälend Verlangen, ein bißchen Verzicht
und viel mehr Blumen, solange es geht
nicht erst an Gräbern – da blühn sie zu spät

Ziel sei der Friede des Herzens
besseres weiß ich nicht.

(Peter Rosegger)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, wie fängt man nun an und was sagt man, wenn man hier ein Jahr wie 2020 verabschieden soll? Das schon schlimm begann gleich in der damaligen Neujahrsnacht und das im weiteren Verlauf weiß Gott nicht mit Freude und schönen Dingen um sich geschmissen hat? Was eurer Frau Chefredakteurin dazu spontan durch den Kopf ging, das ist nicht druckreif! Wir hatten es nach ohnehin schon anstrengenden und nicht fröhlichen Tagen zum Jahresende 2019 so hoffnungsvoll begonnen, meine Mimi, jetzt in heaven, unser Team und ich. Ratlose Gesichter rundum bei meinem Redaktionsteam. Ruddi, ganz der Volontär seiner geliebten Chefin, fragte ganz schüchtern, ob es denn gar nix schönes gab 2020, das Jahr könne doch nix dafür, daß sein Inhalt mehr Mist als alles andere gewesen wäre, er fände es unfair, ihm einfach einen Tritt zu geben. Wir haben uns alle ein bissel betreten angeguckt, eigentlich hat er ja recht, der Ruddi, und dann haben wir zusammen eine Galerie erstellt: Schönes in 2020. 

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Es ist doch einiges zusammengekommen an schönen Momenten, für die man dankbar sein muß. Und das war dann Ruddis Beitrag zu unserem Silvestereintrag. 

Unser Hamish hat natürlich gerade in diesen Tagen doch wieder Heimweh nach Schottland, schließlich ist Hogmanay in Edinburgh das allergrößte an Festen zu Silvester! Unser Außenkorrespondent hat euch mal eine Seite rausgesucht, über die Traditionen zu diesem Fest, stört euch bitte nicht an der blöden Werbung auf der Seite, die hat uns auch sehr geärgert, aber sonst gibt es da wirklich viel an Informationen zum Fest! 

https://de.qaz.wiki/wiki/Hogmanay

Am allerschönsten ist sowieso gucken, meine Hamish, also büdde schön: 

Hamish hat auch noch was ganz feines und berührendes für dieses Jahr gefunden, guckt mal:

Wir werden es uns in diesem Jahr in unseren Redaktionsräumen hier gemütlich machen, mein Bärenteam und ich, denn wir drei Mädels, meine beiden Freundinnen und ich, haben unsere gemeinsame Silvester-Party gecancelt. Das Risiko war uns zu hoch, wir waren alle drei an Weihnachten bei den Kindern unterwegs, da ist es in diesem Jahr wohl besser, mal darauf zu verzichten! Wir bedauern es alle sehr, aber Vernunft ist in diesem nun scheidenden und wohl auch noch lange im neuen Jahr oberstes Gebot. Als wir telefonierten, um das abzusprechen, meine Freundin mir hier gegenüber, die mit dem Kater Devil, auf den ich mich in diesem Jahr auch so sehr gefreut hatte, und ich, da haben wir doch auch noch so lachen müssen: Wir haben auch früher, als unsere Söhne noch klein waren und später im Teenageralter, immer Silvester zusammen gefeiert, und in jedem Jahr sah dann hinterher der Tannenbaum bei meiner Freundin bissel merkwürdig aus: Die mitgebrachten Luftschlangen für die Deko der Silvesterfeier sind mit schöner Regelmäßigkeit von den Jungs in den Tannenbaum gepustet worden! Sah hübsch aus! 🤣🎄🎉 Und jedes Jahr hat meine Freundin zum Schein „geschimpft“! Ach, ja! 🤗

Da werden mein Team und ich dann hier in unseren noch so schön weihnachtlich geschmückten Redaktionsräumen den Kamin anzünden

den Weihnachtsbaum zum leuchten bringen

und es uns davor gemütlich machen. 

Otto war wieder vorschriftsmäßig unterwegs und hat für Speis und Trank gesorgt! Es gibt eine vortreffliche Menüfolge in den grafschaftlichen Redaktionsräumen, eine Vorsuppe, Hochzeitsuppe mit Grieß- und Fleischklößchen auf Grundlage einer Consommé, ungarisches Gulasch mit Semmelknödeln und gemischtem Salat mit einer Leinöl-Vinaigrette, mit Croutons und Käse, als Nachtisch eine Schokoladentorte. Meine Bären reiben sich hier schon genüßlich die Bäuchlein im Vorgeschmack auf soviel leckeres! Ich auch! 

Wir werden uns die Zeit bis Mitternacht mit klönen und spielen vertreiben, es gibt so viele schöne Gesellschaftsspiele, die man doch an diesem Silvester so schön mal wieder mit der Familie rauskramen könnte, wo Partys nicht erlaubt sind und rudelfeiern auch nicht, vielleicht wäre es doch so genau wie an Weihnachten, anders, aber nicht minder schön! Vielleicht sogar im Gegenteil! 

Bruno sorgt bei unserer Feier für die zünftige Tanzmusik, als gestandener Hauptstadtbär kennt er sich ja bestens mit schwofen und Tanzlokalen aus. 

 

Der Sekt steht dann bereits kalt, damit wir bereit sind, wenn kurz vor Mitternacht der Countdown läuft…..

die Sektkorken knallen und wir hier alle in der Redaktion mit euch, ihr lieben Leser, die stillen wie die bekannten, auf das Neue Jahr 2021 anstoßen

 

und die Glocken vom Kölner Dom das Neue Jahr einläuten

wir haben leider nur ein altes Video dafür gefunden, aber es geht ja um das läuten! 

Luzia als die leuchtende ist dann für das Feuerwerk zuständig, das in diesem Jahr nur virtuell stattfinden darf  

Aber wir sind ja nun mal eine Zeitung und als solche haben wir Privilegien, und da die Frau Chefredakteurin nun schon so oft live bei den Kölner Lichtern war, habt ihr jetzt das Vergnügen eines Live-Feuerwerks trotz Corona-Zeiten, und das coronakonform erlaubt, weil mit nötigem Abstand! Viel Freude! 

Haltet alle eure Gläser bereit, und laßt uns anstoßen auf ein gutes, frohes, gesundes, hoffnungsvolles, besseres und endlich wieder lichteres Neues Jahr

Wir wünschen allen unseren Lesern viel Schwein und Glück im Neuen Jahr,  🐷🐷🐷🐖🐖🐖🎆🎆🎆🎇🎇🎇✨✨✨🎉🎉🎉🍾🥂🍀🍀🍀🌟🌟🌟🙏

Wir danken euch allen für eure Treue, für liebevolles und anteilnehmendes begleiten in einem schwierigen und traurigen Jahr, für unzählige liebe und aufmunternde Kommentare, einfach für euer Dasein!!! Ihr tut uns so gut!!! ❤❤❤

Und nun schicken wir einen lieben, stillen Sternengruß ✨🎇🌟 hinauf zu unserer Mimi in heaven, zu unserem geliebten, unvergessenen Co-Autor und unserer rasenden Reporterin, die uns im letzten unsäglichen Jahr verlassen hat 🕯 wir werden dich nie vergessen. Auch zu diesem Eintrag hast du uns wieder liebevoll über die Schulter geguckt, das haben wir gespürt. Ein frohes Neues Jahr auch dir auf deiner Wolke ☁ und deinem Stern. ⭐

Damit sind wir nun am Ende unseres Eintrages zum heutigen Jahreswechsel, ihr lieben Leser alle, wir hoffen, es hat euch gefallen, bleibt uns gewogen, paßt alle auch im Neuen Jahr gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund!!! Unser größter Wunsch für das Neue Jahr 2021, daß wir alle mit all unseren Lieben gesund bleiben dürfen!!! 🙏

Alles Liebe und Gute für euch alle, mit all euren Lieben, das wünscht euch von ganzem Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Adventskalender – Türchen 19

 

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r 

Türchen  

Weihnachtslied

Vom Himmel in die tiefsten Klüfte
ein milder Stern herniederlacht.
Vom Tannenwalde steigen Düfte
und hauchen durch die Winterlüfte,
und kerzenhelle wird die Nacht.

Mir ist das Herz so froh erschrocken,
das ist die liebe Weihnachtszeit!
Ich höre fernher Kirchenglocken
mich lieblich heimatlich verlocken
in märchenstille Herrlichkeit.

Ein frommer Zauber hält mich wieder,
anbetend, staunend muß ich stehn;
es sinkt auf meine Augenlider
ein goldner Kindertraum hernieder,
ich fühl’s, ein Wunder ist gescheh’n.

(Theodor Storm, 1817 – 1888)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, das ganz Redaktionsteam ist ein bissel müdchen heute, es war ein arbeitsreicher Tag gestern, deshalb schreiten wir jetzt hier als erstes zur Türchenöffnung vom Adventskalender

„blinzel-blinzel“

naaaa???

Ein Pinguin! Da werden sich seine Artgenossen am Weihnachtsstrauß aber freuen, Verstärkung! 

Na, wer ahnt bei diesem Bild schon was? Es gibt in den Redaktionsräumen einen großen, plüschigen Artgenossen

und der hat sich des kleinen Kerlchens angenommen. Aber erst einmal Klein-Pinguin in ganzer Pracht

Süß isser, nicht wahr?

Da ist er richtig schön behütet von dem großen, er hat sich da sehr wohlgefühlt. 

Sieht echt bissel wie das Küken von Papa Pinguin aus, oder?

Nun hängt klein Pinguin aber mit am Weihnachtsstrauß und der Papa kann wieder auf die See hinaus, Fische fangen! 

Türchen 2 vom Gewürzadventskalender beinhaltete wieder was ganz besonderes

Hihihihi, schlecht zu lesen, aber selbst, wenn man es dann lesen kann

ist es auch nicht viel hilfreicher, das mußten wir auch erst einmal gockeln! 

Harissa (arabisch هريسة, DMG Harīsa) ist eine aus dem Maghreb stammende scharfe Gewürzpaste aus frischen ChilisKreuzkümmelKoriandersamenKnoblauchSalz und Olivenöl. Heute ist Harissa in der gesamten nordafrikanischen Küche (in Marokko als Sahka) bekannt, aber auch in arabischen Ländern, in Israel und Europa. Es gibt verschiedene Rezeptvarianten in den einzelnen Ländern. 

Zur Herstellung von Harissa werden Chilis, Knoblauch und Gewürze in einem Mörser oder mit einem Pürierstab oder Standmixer fein zerkleinert und in der Regel mit Olivenöl zu einer Paste verarbeitet. Teilweise werden auch EssigMinzeKoriander, Zitronensaft oder Oliven hinzugefügt. Industriell hergestelltes Harissa ist im Handel in kleinen Dosen, Tuben oder Gläsern (teilweise auch in Pulverform) erhältlich.

(Quelle: Wikipedia)

Das wird spannend im Neuen Jahr, wenn ich die Gewürze alle jeweils zu bzw. mit einem feinen passenden Essen ausprobieren werde, natürlich berichten wir. 

So, und nun läuten wir am heutigen Samstag, dem Vorabend vom 4. Advent, einfach hier mal den Sonntag ein 

denn Glocken gehören auch so sehr in die Advents- und Weihnachtszeit, und nach alter Tradition wäre ja auch eigentlich am 17. Dezember wieder Christkindl-Läuten gewesen, wie wir in einem unserer älteren Adventskalendertürchen mal berichtet haben:

https://mimisdosenoeffner.wordpress.com/2013/12/17/tuerchen-17421459/

Eine Glocke ist ein kelchförmiges, halbkugelförmiges oder zylindrisches Gefäß aus gegossenem Metall, geschmiedetem Metallblech, Holz oder einem anderen Material, das zu den Aufschlagidiophonen mit bestimmter Tonhöhe gehört. Sie wird am stummen Scheitelpunkt fixiert, die für den Klang der Glocke maßgeblichen Schwingungen erreichen ihr Maximum am Rand. Dadurch unterscheidet sich die Glocke von einem Gong, dessen Schwingungen zum Mittelpunkt zunehmen. 

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Glocke

Glockenklang zur Weihnachtszeit, das ist einfach wunderschön, ich weiß noch, wie wir, die Kinder und ich, im letzten Jahr zu Weihnachten von der Familienfeier bei Steffis Bruder wieder zu den Kindern zurückgefahren sind, am Hauptbahnhof in Köln mußten wir umsteigen, und alle Glocken läuteten die Christmette ein, das war einfach unbeschreiblich schön! 

Deshalb kommt jetzt auch ein Video vom Vollgeläute des Kölner Doms, im verschneiten Glockenturm, bis das Vollgeläute ertönt, dauert es eine Weile, aber bleibt dran, das ganze Video ist wirklich schön, finde ich! 

Der dicke Pitter ist ja die berühmteste Glocke vom Kölner Dom, die Petersglocke, wie er eigentlich heißt, aber natürlich nicht für die Kölner!

Die Petersglocke (im Volksmund: Dicker Pitter, auf KölschDecke Pitter genannt) ist die Glocke 1 des Kölner Domgeläuts. Sie wurde 1923 von Glockengießermeister Heinrich Ulrich (1876–1924) in Apolda gegossen und ist im Glockenstuhl des Südturmes aufgehängt. Mit einem Gewicht von rund 24.000 kg (Klöppel: ≈ 600 kg) und einem Durchmesser von 322 cm war sie bis November 2016 die größte am geraden Joch schwingend läutende Glocke der Welt.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Petersglocke

Da hab ich auch noch ein schönes Video zu, als der dicke Pitter seinen neuen Klöppel bekam. 

Mehr weihnachtliches Glockenläuten? Büdde schön!

Und ein Video, dessen Inhalt euch vielleicht aus Kindertagen bekannt ist, aus dem Radio, weihnachtliches Glockenläuten der deutschen Dome.

Ein schönes weihnachtliches Glockenspiel-Video hätten wir nun auch noch für euch

und dann schließen wir hier unser Türchen für heute mit dem schönsten Weihnachtslied über Glocken

mit Glockenbildern

und einem ganz wunderschönen Bild von Werner, das er uns eigentlich schon zu den Lichterhäusern zeigen wollte, sein Weihnachtsdorf, aber ich finde, zu den Glocken paßt es auch ganz zauberhaft, da klingen die Weihnachtsglocken über Werners Weihnachtsdorf

Entzückend, nicht wahr, ich hab 😍🤩, ihr bestimmt auch! So romantisch! Zum reinträumen! 

Damit wünschen wir euch allen einen schönen, entspannten Samstag, laßt die Seele baumeln, tut euch was gutes, verwöhnt euch mal selber, paßt auf euch auf und bleibt gesund! Das wünscht euch von Herzen

euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger  

                    mit Mimi in heaven  

                    Otto und Luzia.  

Habts fein!

 

 

UFO-Alarm!

  

Bim, Bam, Bum

Ein Glockenton fliegt durch die Nacht,
als hätt er Vogelflügel,
er fliegt in römischer Kirchentracht
wohl über Tal und Hügel.

Er sucht die Glockentönin BIM,
die ihm vorausgeflogen;
d.h. die Sache ist sehr schlimm,
sie hat ihn nämlich betrogen.

»O komm«, so ruft er, »komm, dein BAM
erwartet dich voll Schmerzen.
Komm wieder, BIM, geliebtes Lamm,
dein BAM liebt dich von Herzen!«

Doch BIM, dass ihr’s nur alle wißt,
hat sich dem BUM ergeben;
der ist zwar auch ein guter Christ,
allein das ist es eben.

Der BAM fliegt weiter durch die Nacht
wohl über Wald und Lichtung.
Doch, ach, er fliegt umsonst! Das macht,
er fliegt in falscher Richtung.

(Christian Morgenstern)

 Hi, Folks, da bin ich wieder, euer Co-Autor, eure Mimi, denn heute ist wieder Montag und wir wollen lustig die neue Woche beginnen!

Und mir geht es wie Frauchen beim letzten Eintrag, ich liebe sie, die Fragezeichen in euren Augen! Das ist ja wieder ein Gemenge, UFO-Alarm im Titel, Glocken in der Girlande und im Gedicht, und ich nochmal im Mond, wat datt denn???

Tja, das ist eigentlich ganz einfach, denn ich wollte ja was lustiges zum Montag gleichzeitig mit Bildern von Frauchen, und da haben wir beide hier getüftelt und folgendes ausgebrütet, lach!

UFO-Alarm??? Ja, guckt mal, in unserem Wohnzimmer ist ein UFO gelandet:

Hihihihi, Frauchen hat selber so gelacht, als sich beim hochladen der neuesten Bilder hier das von ihr fotografierte Kerzchen in der Glasvase als UFO erwies! So sieht das von der Seite aus

und durch das Muster vom Kerzenglas wurde das, von oben fotografiert, halt zu einem UFO!

Dann hätten wir das geklärt! Und die Glocken? Ja, es sollte doch was lustiges sein, und wenigstens einen Bezug zum fliegen haben, und da bot sich dieses knuffige Gedicht von der verliebten, fliegenden Glocke an, wir hatten beide so einen Spaß, Frauchen und ich! Und damit ist natürlich auch klar, warum ich nochmal im Mond……siehe UFO! Fliegt am Mond vorbei!

Da hoffe ich doch mal, daß ihr alle euren Spaß hattet am kleinen, kurzen Montagseintrag, der fröhlich in die neue Woche einstimmen soll, Frauchen hat noch kurz was in eigener Sache, da geb ich die Feder mal eben weiter:

Ja, erst wußte Mimi gar nicht, was sie montäglich hier wieder schreiben sollte, aber da konnte ich ihr mit meinen Kerzenbildern aus der Patsche helfen, hihihi! Und ich zeig euch jetzt auch noch was feines, ich hab nämlich Rückmeldung vom Eintreffen des Rattenschals bei seiner neuen Besitzerin bekommen, ein süßes Video, das ich hier leider nicht zeigen kann, weil da die kleine Maus ganz drauf ist, wie sie sich über ihren Schal freut, das war so herzig, sie hat richtig gestrahlt und ich hab mich natürlich sehr gefreut!!! Und ein Bild hab ich bekommen, und das kann ich zeigen, weil man Bilder ja immer entsprechend bearbeiten und verändern kann, also büddeschön:

Ich freu mir hier ein Loch in den Bauch, ich glaube, das könnt ihr alle nachvollziehen. Paßt doch auch ganz fein zu einem fröhlichen Wochenbeginn, und damit laß ich Mimi jetzt den Schluß machen!

Ja, Folks,  da bin ich nochmal wieder, fein mit dem Schal für die kleine Nichte der Kinder vom Dosenöffner, nicht wahr, ich hab mich auch sehr für Frauchen gefreut!

So, ihr lieben alle, dann habt mal einen feinen, fröhlichen Montag und einen guten Start wieder in die neue Woche!

Habts fein! Wünschen euch  Mimi und Monika. 

Türchen 19

  

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r

Türchen 

                                                                                    

Der Traum

Ich lag und schlief; da träumte mir
ein wunderschöner Traum:
Es stand auf unserm Tisch vor mir
ein hoher Weihnachtsbaum.

Und bunte Lichter ohne Zahl,
die brannten ringsumher;
die Zweige waren allzumal
von goldnen Äpfeln schwer,

Und Zuckerpuppen hingen dran;
das war mal eine Pracht!
Da gab’s, was ich nur wünschen kann
und was mir Freude macht.

Und als ich nach dem Baume sah
und ganz verwundert stand,
nach einem Apfel griff ich da,
und alles, alles schwand.

Da wacht ich auf aus meinem Traum,
und dunkel war’s um mich.
Du lieber, schöner Weihnachtsbaum,
sag an, wo find ich dich?

Da war es just, als rief er mich:
„Du darfst nur artig sein;
dann steh ich wiederum vor dir;
jetzt aber schlaf nur ein!

Und wenn du folgst und artig bist,
dann ist erfüllt dein Traum,
dann bringet dir der heil’ge Christ
den schönsten Weihnachtsbaum.“

(August Heinrich Hoffmann von Fallersleben)

Na, ihr Lieben, habt ihr denn alle schon den Christbaumschmuck für dieses Jahr durchgesehen, ob alles da ist, ergänzt werden soll, oder ganz neu, ganz andere Farbe als im letzten Jahr?

Was bedeutet es aber, daß wir den Christbaum schmücken, und welche Symbolik steckt in dem, was wir uns an den Baum hängen? Na, wenn viele von uns kleine Eisbären in den Baum hängen, bedeutet das einfach, das wir Eisbären lieben, hihihi, aber alles andere? Kugeln, Silberzeug, Goldflitter, Lametta, Nüsse und vieles mehr?

Nach den aktuellen Erkenntnissen der Forschung hat sich der Weihnachtsbaum aus dem Paradiesbaum (Paradeisl) entwickelt, der bei den mittelalterlichen Paradiesspielen am 24. Dezember verwendet wurde. Der Paradiesbaum wurde vor allem mit Äpfeln geschmückt, aber auch mit Backwaren und bunten Blüten aus Papier. Nach den vorliegenden Quellen waren die ersten bekannten Weihnachtsbäume im Elsass auch mit diesen Elementen geschmückt. Anfang des 20. Jahrhunderts gehörten Adam und Eva sowie eine Schlange zum traditionellen Christbaumschmuck in Norddeutschland, da der 24. Dezember in der Liturgie der Gedenktag Adam und Evas war.

Da vor dem 19. Jahrhundert vor allem Äpfel (meist Weihnachtsäpfel), Nüsse, Gebäck und Zuckerzeug an den Baum gehängt wurden, hieß der Weihnachtsbaum regional auch Zuckerbaum. Neben Süßigkeiten spielten sehr früh auch vergoldete und versilberte Elemente eine wichtige Rolle, vor allem Äpfel und Nüsse. Papier, Stroh und andere verwandte Materialien kamen erst im 19. Jahrhunderts dazu, Glasschmuck Mitte des 19. Jahrhunderts.

Die ersten Weihnachtsbäume waren noch nicht beleuchtet. Im 17. Jahrhundert kam in adligen Familien der Brauch auf, den Baum auch mit Kerzen zu schmücken; diese Mode wurde vom gehobenen Bürgertum aufgegriffen und setzte sich schließlich allgemein durch.  Das Lametta wurde 1878 als Neuerung in Nürnberg entwickelt.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Christbaumschmuck

Die Bedeutung und Symbolik des Christbaumschmucks:

  • Der Baum: Der immergrüne Weihnachtsbaum symbolisiert Fruchtbarkeit und Unsterblichkeit. Bis heute gilt grün als die Farbe der Hoffnung.

  • Äpfel: Symbol der Fruchbarkeit und Erinnerung an das Paradies.

  • Christbaumkugeln: Haben sich aus der Apfelsymbolik entwickelt. Kugelform als Zeichen der Vollkommenheit.

  • Sterne: Ein Zeichen der Hoffnung, Strohsterne erinnern daran das Jesus in einer Krippe geboren wurde.

  • Vögel: Vögel haben unterschiedliche Bedeutung. Störche sind Frühlingsboten, Glücks und Kinderbringer, Käfigvögel symbolisieren Häuslichkeit, Tauben sind Friedensvögel und stehen für Vergeistigung, Eulen gelten als Zaubertiere und Symbole für Weisheit, Radschlagende Pfauen sagt man alle erdenklichen Zauberkräfte nach, ihr schillerndes Gefieder erinnert an die Pracht des Nachthimmels.

  • Geschenke: Sie werden mit den Gaben der Drei Weisen aus dem Morgenland in Verbindung gebracht.

  • Nüsse: Sinnbilder für Gottes Ratschluss. Sie sind verschlossen und schwer zu knacken – im Inneren wohnt das Dunkle, Geheimnisvolle – vergoldet wirken sie strahlend und lebendig.

  • Tannenzapfen: Sie sind wie die Nüsse auch ein Fruchtbarkeitszeichen.

  • Herzen: Eine klare Botschaft der Liebe.

  • Glocken: Sie verkünden die frohe Botschaft, ihre Stimmen jubeln, aber sie mahnen und erinnern uns auch, wachsam zu sein.

  • Engel: Sie verkünden die Geburt des Heilands, Vermittler zwischen göttlicher und menschlicher Welt.

Die Deutung der Farben am Christbaumschmuck:

  • Rot ist die Farbe von Glück und Reichtum, für Lebensfreude und Lebensenergie.
  • Grün ist das Symbol des Lebens, es wächst und sagt uns, dass unser Überleben nur dann gesichert ist, wenn wieder frisches Grün aus der Erde sprießt.
  • Gold  ist die leuchtendste aller Farben und assoziiert die Sonne, der eine zentrale Bedeutung zugeschrieben wird.
  • Weiß/Silber: Weiß ist das Gegenteil von Schwarz, dem Nichts, dem Chaos, das auf ordnende Gestaltung wartet, durch das Licht der Erleuchtung. Weiß ist die dominierende Farbe des Winters. Weiß und Silber sind zwar „kühl“, aber edel und festlich und verkörpern den Sieg des Lichts über die Finsternis, des Guten über das Böse und des Lebens über den Tod.

Schon die Menschen im Mittelalter schmückten ihr Haus mit immergrünen Zweigen, die für das Leben und das Wiedererwachen der Natur nach dem Winter standen, ursprünglich war dies ein Brauch zum germanischen Mittwinterfest, der im späten Mittelalter immer stärker christlich umgedeutet wurde, aus all diesen Bräuchen entstand letztlich unser Weihnachtsbaum.

Mimi erinnert sich nur ganz dunkel an die Christbäume, die sie bei ihren Erstmenschen, unseren gemeinsamen Freunden, gesehen hat, seit sie bei mir ist, hatte ich nur den kleinen künstlichen Baum von meiner Mama. Aber irgendwann gibt es hier auch wieder einen richtigen. Da hat sich Mimi nun natürlich auch zwei Bilder rausgesucht für sich mit Christbaum, guckt mal:

 Das fand sie so schön!

Und das macht ihr Spaß, hihihihi! 

Und damit wünschen wir zwei beide euch allen einen feinen Dienstag, ohne Streß und Hektik und in aller Ruhe, schließlich ist bald Weihnachten!

Habts fein! 

 

Gründonnerstag

Gründonnerstag

Es knospet aller Arten
der Hoffnung junges Grün,
es will nach langem Schlummer
die Erde wieder blühn.

Die Mutter hat getragen
im Winter schweren Harm;
ihr Herz will wieder schlagen
lenzfroh und lebenswarm.

Verjüngte Quellen sprudeln
hervor allüberall,
der Frühling reicht der Erde
sein reiches Liebesmahl.

Laßt nur die stille Woche
tiefernst vorübergehn,
dann folgt dem Todesschweigen
siegfrohes Auferstehen.

Auch ich will still zu werden
mich immer mehr bemühn,
will meinen Schmerz begraben;
auch Gräber werden grün.

(Ludwig Bechstein)

Die Sitten dieses Tages gehen auf das zurück, was im Evangelium über den Tag vor dem Kreuzestod Jesu berichtet wird: Es ist der Tag gewesen, an dem die Versöhnung mit den am Aschermittwoch ausgeschlossenen öffentlichen Büßern stattgefunden hat. Daher stammt wohl auch der Name: Die Büßer waren die Greinenden, die Weinenden. Das ist verschlissen worden zu Greindonnerstag und dann zu Gründonnerstag.

Trotzdem: Die Farbe Grün spielt an diesem Tag auch ihre Rolle. Früher sind an diesem Tag grüne Meßgewänder getragen worden, und noch heute ist es Sitte, etwas Grünes, zu essen, Spinat oder anderes grünes Gemüse. Das geht vermutlich auf den heidnischen Brauch zurück, zu Ehren von Thor, dem Donnergott, Nesseln mit grünem Kohl zu essen.

Grünes Essen war überall Brauch, am ältesten ist wohl der Gründonnerstagskohl. Bekannt sind auch die Siebenkräutersuppe aus Lauch, Salat, Spinat, Petersilie, Schnittlauch, Sauerampfer und Löwenzahn, oder die Neunkräutersuppe, die z.B. Brunnenkresse, Lauch, Brennesseln, Sauerklee, Wegwarte, Löwenzahn, Bibernelle, Bachbunge und Fetthenne oder Frauenmantel enthält.

Grüne Speisen aus den verschiedenen Landschaften: In Schwaben hat man die Laubfrösche oder Maulschellen gekocht, mit feingewiegtem Gemüse gefüllte Nudeln, in Sachsen gab es Rübensalat, in Böhmen Spinatkrapfen, das sind Krapfen aus Kartoffelteig, die mit Kräutern und Spinat gefüllt waren. In Norddeutschland, vor allem in Hamburg, kochte man eine Kräutersuppe, in Hessen ein Gemüse aus neunerlei Grün, in Bern gab es Krautkuchen, in der Heide ein Krautbrot, im Schwarzwald wurden grüne Pfannkuchen mit grünem Schnittlauch gebacken, im Elsaß Brennesselküchlein.

(Quelle: Sybil Gräfin Schönfeldt, Das große Ravensburger Buch der Feste und Bräuche)

Und weil es so schön zur Farbe grün am Gründonnerstag paßt und im letzten Eintrag von mir erwähnt wurde, weil wir mit dem Motiv bemalte Eier haben

kommen hier nun Bilder von unserem Hahn- und Henne-Geschirr, paßt ja auch prima zu all den aufgezählten Speisen am Gründonnerstag:

Mimi fand meine Fotoherstellung auf Balkonien sehr interessant, zumal ich das Geschirr auf das Tischchen anfangs gestellt habe, über das sie immer in ihren Brotkasten hüppt, ganz vorsichtig und ohne etwas umzuwerfen ist sie von dort aus in ihren Kasten gestartet.

Lustig, was der Dosenöffner da wieder macht!

Zur Farbe grün paßt auch, daß ich euch nun endlich mal die Fortschritte des Pizza-Anzuchtsset zeige, guckt bloß mal, wie herrlich das alles sprießt:

der Rucula

der Oregano

der Paprika und

die Tomaten. Ich freu mich schon sehr auf alles, und den Rucola werde ich wohl nächste Woche schon als erstes „pikieren“ können, also in den Blumenkasten umpflanzen, in dem er dann weiter wachsen soll!

Ein kleiner früher Osterbote hat sich bereits auf Balkonien eingeschlichen

da kann dann Ostern getrost kommen! Hoffentlich spielt das Wetter ein bissel mit, die angekündigten Aussichten sind ja nicht so dolle! Aber wir haben ja alle Sonne im Herzen, nicht wahr?

Ein Brauchtum am Tage von Gründonnerstag möchte ich euch noch berichten:

In der Kirche verstummen bei der Meßfeier nach dem „Gloria in excelsis“ die Orgel und die Glocken. Die Glocken fliegen nach Rom, wie der Volksmund sagt, und mit diesem immer wieder ergreifenden Verstummen soll dargestellt werden, daß damals, als Christus litt und starb, aller Wohlklang der Welt erlosch. In vielen Kirchen entblößt der Priester alle Altäre, verhängt Kruzifixe und Bilder und statt der Glocken erklingt der schrille Ton der Holzratschen.

(Quelle: Sybil Gräfin Schönfeldt, Das große Ravensburger Buch der Feste und Bräuche)

Ich hab ein schönes Video dafür gefunden:

Mit dem Bild des letzten Abendmahls von Leonardo da Vinci

(Das letzte Abendmahl, Leonardo da Vinci, 1495 – 1498)

das wohl am Gründonnerstag stattfand, schließe ich diesen Eintrag und wünsche euch allen einen schönen Gründonnerstag.

 

Türchen 17

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MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r

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Hörst du, wie die Glocken klingen?
Hörst du rings der Lieder Pracht?
Wieder kommt auf Engels Schwingen
ernst und still die Heilge Nacht.

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Auf die frosterstarrten Wälder,
auf der Heide ödes Grab,
auf die Städte, auf die Felder
sinkt es wie ein Lenz herab.

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Denn die Liebe ward geboren,
um zu sühnen jede Schuld.
Alle selbst die sie verloren,
nimmt sie auf mit gleicher Huld.

105

Komm, o komm zu uns hernieder,
lang erwartet Gotteskind!
Gib uns Mut und Tröstung wieder,
die uns lang entschwunden sind!

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(Johann Nepomuk Vogl)

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Bei Türchen 17 erlaube ich mir nun wirklich mal eine Wiederholung! Denn Glocken und ihren Eintrag zum 17. Dezember, das hatten wir schon einmal, aber weil Glockenklänge doch immer wieder so schön sind, und ich heute morgen um 6.00 Uhr in der Früh meine letzte Advent-Frühschicht in unserer Kirche vor diesem Weihnachtsfest habe, erinnere ich noch einmal an den Brauch zum 17. Dezember:

„In katholischen Gegenden beginnt um 15.00 Uhr am Nachmittag vielerorts das Christkindl-Einläuten, für das die Kirchen all ihre Glocken erschallen lassen.

Es ist auch der Tag des armen Lazarus und sollte Anlaß sein, an Weihnachtsbesuch und Weihnachtsgabe für die Alten und für die Kranken zu denken.

Der 17. Dezember ist auch der Beginn der Saturnalien gewesen, der römischen Wintersonnwendfeiern. „

(Quelle: Sybil Gräfin Schönfeldt, Das große Ravensburger Buch der Fest und Bräuche)

Ich hab zum Thema Glockenklang ein paar schöne Videos gefunden, die werden jetzt mit einigen feinen Bildchen präsentiert:

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Es gibt aber, gerade zur Weihnachtszeit, nicht nur die Kirchenglocken, sondern auch Glockenspiele, zum Beispiel dieses hier:

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Oder dieses:

Kerstklokken16

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Glocken oder vielmehr Glöckchen werden auch zum einläuten der Bescherung beim Heiligen Abend benutzt, wir haben ein ganz feines Bronzeglöckchen, noch aus Björns Kinderzeit, das ist noch immer im Gebrauch, für Mimis und meine Bescherung und auch noch, wenn die Kinder zu Weihnachten kommen.

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Natürlich gibt es auch ein wunderschönes Weihnachtslied mit Glocken:

bells

Line25

Ich bin ja ein Einzelkind, und bei diesem Lied hab ich mich immer ganz doll über die Zeile gefreut „segnet den Vater, die Mutter, das Kind…“, sonst war ja meist von mehreren Kindern die Rede, und mit der Zeile fühlte ich mich immer ganz besonders angesprochen!

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Wenn man so im Netz stöbert, fällt einem manches mal ganz unerwartet etwas in die Hände, und beim Thema Glocken hab ich diese kleine Geschichte gefunden: Kerstklokken6

https://www.schreiber-netzwerk.eu/de/2/Geschichten/65/Weihnachten/5231/Die+kleine+Glocke/

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Den Abschluß dieses Eintrags macht jetzt ein größeres Werk

wenn ihr euch das anseht, braucht ihr ein wenig Geduld, das eigentliche Läuten setzt erst so ca. bei 2.51 ein, aber es ist sooo schön, und ihr könnt es mit der Leiste ja auch verschieben auf die Minutenzahl, die ihr möchtet! Es ist so herrlich wegen des Schnees, guckt es euch wirklich ganz an, es braucht ein bissel Geduld, aber es lohnt wirklich das ansehen!

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Damit wünsche ich euch einen wunderschönen Donnerstag, habts fein! Kerstklokken6Kerstklokken6Kerstklokken6Kerstklokken6Kerstklokken6

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Türchen 18

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Weihnachtslied

Vom Himmel in die tiefsten Klüfte
ein milder Stern herniederlacht;
vom Tannenwalde steigen Düfte
und hauchen durch die Winterlüfte,
und kerzenhelle wird die Nacht.

Mir ist das Herz so froh erschrocken,
das ist die liebe Weihnachtszeit!
Ich höre ferne Kirchenglocken
mich lieblich heimatlich verlocken
in märchenstille Herrlichkeit.

Ein frommer Zauber hält mich wieder,
anbetend, staunend muß ich stehn;
es sinkt auf meine Augenlider
ein goldner Kindertraum hernieder,
ich fühl’s, ein Wunder ist geschehn.

(Theodor Storm)

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Mit Glocke wird im allgemeinen ein selbsttönendes Musikinstrument (genauer Aufschlagidiophon) bezeichnet mit charakteristischer Hauben- oder Kelchform (nach unten offene Halbkugel, die sich zunächst konkav und dann konvex gewölbt nach unten erweitert). Eine Glocke ist meist ein Rotationskörper, das heißt, sie besitzt Rotationssymmetrie um ihre Mittelachse.

Die Glocke wirkt so als der Schwingungsträger der Läuteanlage, zu der noch die Läutemaschine und der Glockenstuhl gehören. Die gesamte Läuteanlage befindet sich in der Glockenstube.

Die häufigste Verwendung ist die als Kirchenglocke. Auch öffentliche Gebäude wie Rathäuser und Schulen haben oder hatten vornehmlich als Uhrglocken oder Alarmglocken genutzte Glocken. Dazu kommen Glocken der Mahnung und des Gedenkens.

Sind mehrere Glocken zu einem Instrument verbunden, so wird von einem Glockenspiel oder einem Geläut gesprochen. Ist es über einen Handspieltisch bespielbar und hat mindestens 23 Glocken (zwei Oktaven), wird es Carillon genannt.

Die ältesten Glocken (nao) stammen aus der Shang-Dynastie (etwa 1600–1027 v. Chr.).
Der erste bekannte Sakralbau, der am Giebel mit Glocken behängt wurde, war ein Jupitertempel in Rom.
Iroschottische Wandermönche verbreiteten im 6. Jahrhundert ihre kunstvollen Glocken im christlichen Gottesdienst in Europa, zunächst wahrscheinlich als Handschellen.
Im Mittelalter wurde es üblich, auf Klosterkirchen und später auch auf anderen Gotteshäusern Glocken in kleinen Dachreitern zu platzieren. Seit dem 10. und 11. Jahrhundert entstanden hohe, zum Tragen des Glockenstuhls errichtete Türme. Kirchtürme nahmen Jahrhunderte später auch die mechanischen Werke der Turmuhren auf.

http://de.wikipedia.org/wiki/Glocke

(Quelle: Wikipedia)

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Die Läuteordnung beschreibt das Glockengeläut einer Kirche, also welche Kirchenglocken zu welchem Anlass gemeinsam oder einzeln erklingen. In der Regel gibt sich die Kirchengemeinde selbst eine Läuteordnung. Dazu kann sie einen Glockensachverständigen oder -beauftragten hinzuziehen.

http://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%A4uteordnung

(Quelle:Wikipedia)

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Das alles ist die graue Theorie zu den wunderbaren Klängen von Glocken, die wohl jeden tief berühren!
Die obige Läuteordnung, die ihr ganz (sehr interessant!) bei Wikipedia nachlesen könnt, sollte gestern die Einleitung für einen besonderen Anlaß eben am 17. Dezember und daher in Türchen 17 sein, aus bekannten Schwierigkeiten mit dem klöppeln hier verschiebt er sich auf heute!:yes:

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17. Dezember:
In katholischen Gegenden beginnt um drei Uhr nachmittags vielerorts das Christkindl-Einläuten, für das die Kirchen all ihre Glocken erschallen lassen. Es ist auch der Tag des armen Lazarus, und sollte Anlaß sein, an Weihnachtsbesuch und Weihnachtsgabe für die Alten und für die Kranken zu denken.
Der 17. Dezember ist auch der Beginn der Saturnalien gewesen, der römischen Wintersonnwendfeiern.

(Quelle: Sybil Gräfin Schönfeldt, Das große Ravensburger Buch der Feste und Bräuche)

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Welch ein Zauber liegt doch in dem Klang von Glocken, die uns unser ganzes Leben lang begleiten, von der Geburt (zumindest bei prominenten Erdenbürgern;D), Taufe, Erstkommunion oder Konfirmation, Hochzeit, sonntäglichen Gottesdiensten, Feiertagen bis hin zum Tod!
Und gerade in der Vorweihnachtszeit und zu den Weihnachtsfeiertagen kann sich diesem Zauber wohl kaum einer entziehen.:no:
Sind sie doch auch Bestandteil vieler Weihnachtsgedichte!
Sie bringen Erinnerungen vor allem an die Kinderzeit und die „Glocken der Heimat“ zurück in dieser ohnehin so besinnlichen Zeit.

Wollt ihr mal in Glockenklängen schwelgen?:??:
Dann schaut euch diesen Link an:yes:

http://www.anicursor.com/domglocken.html

Natürlich von meinem „Lieblingsdom“, dem Kölner Dom!:))
Ganz viele verschiedene Links auf der Seite bieten eine herrliche Führung durch die Glocken, den Glockenturm und die Geschichte der Glocken an.
Viel Spaß!

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In meiner Kirchengemeinde hatten wir, nachdem eine zweite im Jahre 1929 erbaute Kirche mit Glockenturm infolge von Bergschäden abgerissen werden mußte, für die im Jahre 1982 geweihte dritte Kirche lange keinen Glockenturm. Die oben erwähnten Bergschäden lassen den Bau eines Turmes für ein Vollgeläute auch nicht mehr zu, infolgedessen steht nun seit einigen Jahren vor der Kirche ein kleines „Gerüst“ mit einer Glocke, die zum Gottesdienst ruft und zu den entsprechenden Anlässen läutet!
Aber auch über diese einzige Glocke freut sich die Gemeinde natürlich sehr!:yes:

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Und für das „Vollgeläute“ zum einläuten des Sonntags am Samstagabend und dem Gottesdienst an Sonn- und Feiertagen ist ansonsten unsere benachbarte evangelische Paulus-Kirche zuständig, deren Geläut weithin erschallt!

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Zum krönenden Abschluß dieses Eintrages laß ich hier jetzt auch noch Glocken erklingen, daß Video braucht am Anfang ein bissel Geduld,;D aber dann kommt es in Schwung genau wie die Glocken!:yes: Wenn ihr es euch anseht, wißt ihr, warum ich das schreibe,:)) hat nix damit zu tun, daß das Video nicht richtig läuft!:no:

Diese niedlichen Glöckchen läuten nun den Eintrag aus (oder besser gesagt, bimmeln ihn aus!:))) und ich wünsche euch allen einen wunderschönen Donnerstag, für mich beginnend mit der letzten Frühschicht dieser Adventstage!

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Habts fein!

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Weihnachtsglocken

Hörst du, wie die Glocken klingen?
Hörst du rings der Lieder Pracht?
Wieder kommt auf Engels Schwingen
ernst und still die Heilge Nacht.

Auf die frosterstarrten Wälder,
auf der Heide ödes Grab,
auf die Städte, auf die Felder
sinkt es wie ein Lenz herab.

Denn die Liebe ward geboren,
um zu sühnen jede Schuld.
Alle, selbst die sie verloren,
nimmt sie auf mit gleicher Huld.

Komm, o komm zu uns hernieder,
lang erwartet Gotteskind!
Gib uns Mut und Tröstung wieder,
die uns lang entschwunden sind!

(Johann Nepomuk Vogl)

Das sollte das Thema dieses Türchens werden, die Glocken. Leider spinnt aber heute mal wieder Blog.de,:roll: man fliegt ständig raus, das ist sehr mühsam,>:-( und daher wünsche ich euch jetzt wenigstens mit dem Gedicht einen wunderschönen WTT!
Der Eintrag von heute wird dann halt morgen nachgeholt!

Guts Nächtle und schönen neuen Tag!

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Türchen 17

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Am Weihnachtsbaume die Lichter brennen

Am Weihnachtsbaume die Lichter brennen,
wie glänzt er festlich, lieb und mild,
als spräch er: „Wollet in mir erkennen
getreuer Hoffnung stilles Bild.“

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Die Kinder stehen mit hellen Blicken,
das Auge lacht, es lacht das Herz,
o fröhlich, seliges Entzücken,
die Alten schauen himmelwärts.

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Zwei Engel sind hereingetreten,
kein Auge hat sie kommen sehn,
sie gehn zum Weihnachtsbaum und beten
und wenden wieder sich und gehn.

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„Gesegnet seid ihr alten Leute,
gesegnet sei du kleine Schar !
wir bringen Gottes Segen heute
dem braunen wie dem weißen Haar !“

„Zu guten Menschen, die sich lieben,
schickt uns der Herr als Boten aus,
und seid ihr treu und fromm geblieben,
wir treten wieder in dies Haus !“

Kein Ohr hat ihren Spruch vernommen
unsichtbar jedes Menschen Blick
sind sie gegangen wie gekommen,
doch Gottes Segen bleibt zurück.

(Gustav Hermann Kletke)

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17. Dezember
In katholischen Gegenden beginnt um drei Uhr nachmittags vielerorts das Christkindl-Einläuten, für das die Kirchen all ihre Glocken erschallen lassen. Es ist auch der Tag des armen Lazarus und sollte Anlaß sein, an Weihnachtsbesuch und Weihnachtsgabe für die Alten und für die Kranken zu denken.
Der 17. Dezember ist auch der Beginn der Saturnalien gewesen, der römischen Wintersonnwendfeiern.

(Quelle: Sybil Gräfin Schönfeld, Das große Ravensburger Buch der Feste und Bräuche)

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Ich wünsche euch allen einen schönen Dienstag!

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Türchen 15

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Weihnachtslied

Brich an du schönes Morgenlicht!
Das ist der alte Morgen nicht,
der täglich wiederkehret.
Es ist ein Leuchten aus der Fern,
es ist ein Schimmer, ist ein Stern,
von dem ich längst gehöret.

Nun wird ein König aller Welt,
von Ewigkeit zum Heil bestellt,
ein zartes Kind geboren.
Der Teufel hat sein altes Recht
am ganzen menschlichen Geschlecht
verspielt schon und verloren.

Der Himmel ist jetzt nimmer weit,
es naht die sel’ge Gotteszeit,
der Freiheit und der Liebe.
Wohlauf, du frohe Christenheit!
Daß jeder sich nach langem Streit
in Friedenswerken übe.

Ein ewig festes Liebesband
hält jedes Haus und jedes Land
und alle Welt umfangen,
wir alle sind ein heil’ger Stamm,
der Löwe spielet mit dem Lamm,
das Kind am Nest der Schlangen.

Wer ist noch, welcher sorgt und sinnt?
Hier in der Krippe liegt ein Kind
mit lächelnder Gebärde.
Wir grüßen dich du Sternenheld!
Willkommen Heiland aller Welt!
Willkommen auf der Erde!

(Max von Schenkendorf)

Der 3. Advent

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wird eingeläutet:

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Am Adventskranz wird heute die dritte Kerze angezündet, nun dauert es nicht mehr lange bis zum Heiligen Abend!

Nochmal durchatmen, zur Ruhe kommen, abschalten, bevor die letzte Woche vor Weihnachten mit all ihrer unvermeidbaren?? Hektik beginnt!

Mit stimmungsvollen Bildern

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Kerzenschein, der Erinnerungen an vergangene Weihnachten und glückliche Kindertage weckt

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und die Sehnsucht nach Schnee an Weihnachten

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wenn der Rauch aus dem Kamin in die kalte, klare Luft aufsteigt und alles so heimlich und still ist!

Und im Haus so gemütlich dekoriert

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und bei schummrigen Licht und draußen herrschender Kälte heizt man dann natürlich auch von innen ein,

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mit feinem Glühwein

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oder Tee!

Und da das hohe Fest so nahe ist, könnten wir natürlich auch schon einmal anfangen, die schönen, alten Weihnachtslieder zu üben! Ich hab uns mal Unterstützung von professioneller Seite angefordert:

Habt alle einen wunderschönen, besinnlichen, frohen und friedlichen
3. Adventssonntag!

:wave: