Grafschafter Wochenanzeiger – Geburtstagsnachlese II

Später Sommer

Verschwunden sind vom Feld die letzten Garben.
Das Laub der Bäume schimmert rostigbraun.
Der Garten strahlt jetzt in Spätsommerfarben,
und draußen steht der Herbst schon vor dem Zaun.
Der Nebel senkt sich wie ein grauer, feuchter Hauch
auf Flur und Au und auf den Hagebuttenstrauch.
Ein letzter Gruß der bunten Georgine,
dann greife ich zur Winterpellerine.

Die Luft ist kühl, es schwingt in ihr ein Grämen,
so wie ein fernes, kaum geahntes Leid.
Es ist so wie ein stilles Abschiednehmen
von einer schönen, vielgeliebten Zeit.
Die Erde prangt in ihrem letzten Blumenflor,
bereitet sich auf herbstlich rauhe Tage vor.
Die Astern blühn so prächtig wie ein Wunder.
Im Glase blinkt und funkelt der Burgunder.

Jetzt rüsten sich die Vöglein auch zum Reisen,
versammeln sich in Scharen im Geäst.
Sie ruhen aus, sie fliegen auf und kreisen.
Es ist so wie ein Sommer-Abschiedsfest.
Bald geht mein Zug, denn heute ist der letzte Tag.
Mir ist so weh, daß ich es kaum beschreiben mag.
Verklungen sind des Sommers frohe Lieder.
Die Träne rinnt, der Asphalt hat mich wieder.

(Fred Endrikat)

Ja, auch mich hat mittlerweile „der Asphalt wieder“, soll heißen, ich bin wieder im Alltag angekommen nach dem herrlichen Wochenende vor 14 Tagen bei meinen Kindern in Köln, da möchte ich euch doch nun endlich den zweiten Teil meiner Geburtstagsnachlese präsentieren. Beginnen wir also mit dem Samstagabend, für den die Kinder einen Tisch in einem feinen Restaurant in ihrem Stadtteil für uns bestellt hatten, keine fünf Minuten zu Fuß zu erreichen, wollt ihr mal gucken? Büdde schön:

http://www.ristorantezucchini.de/

https://de.foursquare.com/v/ristorante-zucchini/4fa76e9be4b0ddd4979544c9

Klickt euch beim zweiten Link mal durch die oben angezeigten Bilder, das vorletzte Bild sind ganz besonders leckere Dips, die bei jedem Essen mit Pizzabrötchen serviert werden.

Aber erst einmal haben wir uns alle für den Restaurantbesuch „in Schale geschmissen“, mit so viel Vergnügen, war es doch seit langer Zeit mal wieder ein Restaurantbesuch, mein Outfit hab ich euch mal wieder fotografiert:

Im Restaurant war alles vorbildlich nach Corona ausgerichtet, die Tische geschützt durch undurchsichtige Plexiglasscheiben, das war sogar richtig ein bissel heimelig, so eine Art „Séparée“! Bestellt haben wir alle drei einen Tomate-Mozarella-Vorspeisenteller, zum Hauptgang jeder eine Pizza nach seinem Gusto, ich hatte Frutti di Mare, sooooo lecker! Björn hat dann für die Nachspeise gepaßt, weil die Pizzen wirklich üppig waren, Steffi und ich haben uns noch eine dreierlei Nachttischplatte bestellt, mit Eis, Panna Cotta und einem Flan mit Karamell-Soße, einfach göttlich!!! Und wir pappsatt, lach! Bei der Getränkeauswahl waren wir uns auch einig, es gab einen feinen Lambrusco.

Es war ein wundervoller Abend, und wir sind später durch eine laue Sommernacht vergnügt und fröhlich nach Hause gelaufen. Haben den Abend dann bei den Kindern auf Balkonien ausklingen lassen und sind dann sehr zufrieden ins Bett gegangen. Den Sonntag haben wir dann nach einem herrlichen gemeinsamen Frühstück verquatscht, wir hatten so viel zu erzählen.

Ja, und am Montag wollte doch mein bäriges Redaktionsteam meinen Geburtstag noch mit mir feiern, ich war schon sehr gespannt, was sie wohl „angezettelt“ hatten, wurde hier doch in den Tagen zuvor schon eifrig untereinander getuschelt, und alles war ruhig, wenn ich rein kam, lach!

Und nun guckt, was meine Jungs und Luzia da auf die Beine gestellt hatten für mich am Montagabend, es gab noch einmal Restaurantbesuch von feinsten, im gemütlichen Stübchen „Zum Grafschafter“, hihihihi, angeleitet von Mimi in heaven:

Hübsch illuminiert, das Stübchen

Und nun werdet ihr staunen, was meine Meute aus dem Backofen holte:

Kesselskuchen!!! Sie wissen alle genau, was ich so gerne mag, und ihr erinnert euch sicher noch alle an das Rezept von dem „Riesen-Reibekuchen“, nicht wahr, denn aus Reibekuchenteig ist dieses Ofengericht.

Und nach der Devise „nicht kleckern, klotzen“ gab es natürlich Champagner, lach,

laßt euch nicht narren, das ist ganz feiner trockener Sekt, abgerundet mit

der Zutat, die neben der Piccolo-Flasche steht: Holunderblütensirup! Das mag ich so gern! Und die wundervolle Himbeerrolle gab es zum Nachtisch.

Haben sie das nicht richtig fein gemacht, meine bärigen Redaktionsmitglieder? Ich hab mich so gefreut.

Bei unserer montäglichen Feier haben wir dann auch erst noch einmal in Ruhe alle meine Geschenke beguckt, die per Päckchen oder Briefpost hier eingetrudelt sind, laßt euch alle herzlichst danken, die ihr so lieb an mich gedacht habt, nebst allen, die ebenso lieb im Grafschafter per Kommentar ihre Glückwünsche hinterlassen haben, ich hab mich so sehr gefreut!  Natürlich hab ich alles wieder fotografiert, und werde es euch gleich zeigen. Leider hat uns aber die Odyssee eines Päckchens sehr geärgert und traurig gemacht, ausgerechnet das Päckchen von Kristina und Rani, die mir nächtens so lieb mit einem ganz besonderen Geburtstagsbild von Rani für mich gratuliert hatten

ist, obwohl pünktlich auf die Reise geschickt, hier nicht angekommen. Nach über einer Woche meldete Kristina dann, das Päckchen sei nun zu ihr zurückgekommen, offensichtlich von der Post neu verpackt, weil vorher aufgerissen worden, und es fehlte im Inhalt ein Teil, vermutlich geklaut, ist das nicht traurig? Dabei hatte sich Rani mit Mimi in heaven so was schönes für mich ausgedacht und ausgesucht, und gerade das Teil, was Mimi mir zugedacht hatte durch ihre Freundin, das war weg. Es war so ein wunderschöner Suncatcher mit zwei Katzen in der Mondsichel, und drunter hingen so hübsche in Blautönen gehaltene Kristalle, Rani selbst hatte eine weiße Seifen-Eule für mich Nachteule ausgesucht, und Kristina einen eleganten Duft für die Dame in den besten Jahren. Wir waren alle sehr traurig über die boykottierte Überraschung. Wenigstens die Briefpost im Päckchen und zwei Tütchengeschenke von Mimi und Rani hat mir Kristina nun noch nachträglich per Briefpost zugesandt, und damit mach ich nun mal den Anfang meiner Geschenke:

Eine bunte Blumenmischung für Balkonien von Rani und ein feiner Tee zur Erfrischung der Atemwege von Mimi in heaven.

Die Karten von ihnen sind die Von Wolke sieben und die hübsche schwarze Maus fast wie meine Mimi ganz außen rechts.

Und das sind alle Geschenke im Überblick

ich hab mich wieder so über alle gefreut!!!

Von Brigitte/Plauen gab es wieder was zauberhaftes für die Nachteule

mit passendem Armband und Ring, mit noch was „geistlichem“ zum Nachteulendasein

hihihihi, und das hier hatte Brigitte/Plauen gefunden und mir zukommen lassen, das fand ich richtig klasse, guckt:

Ein bemalter Stein!

Ursel hat meinen Lesehunger gestillt, und den auch gleich noch sooooo schön,

ist das nicht fein? Eisbären, und im besonderen „meine“ Anori, da hab ich mich echt drüber gefreut!!! Und es gab noch Nachschub für meine maritime Deko im neu gestalteten Schlafzimmer aus Berlin, guckt:

Die oben schon gezeigten Karten hängen wieder auf meiner Leine, und da muß ich jetzt noch die Karte von Britta-Gudrun genau zeigen, denn die war auch was ganz besonderes:

außen und

innen, ich hoffe, man kann lesen, was unten drauf steht, ist das nicht eine zauberhaft-schöne Idee? Ich hatte die Karte am Tag meiner Abreise zu den Kindern aus dem Briefkasten gefischt, mitgenommen und den Kindern gezeigt, die waren auch ganz begeistert! Ich werde das von Balkonien aus starten, denn ich möchte nicht, daß die niedliche Sternschnuppe verloren geht, und vielleicht kann man sie ja sogar noch öfter „beleuchten“, abschießen und sich immer wieder was feines wünschen, lach! Wobei in solchen Fällen meine Wünsche alle nicht materieller Art sind, mehr darf ich ja nicht verraten, sonst gehen sie nicht in Erfüllung!

Damit haben wir nun die Geburtstagsnachlese beendet, es war alles wieder so schön in diesem Jahr, am schönsten ist immer die Zuneigung, das an einem denken und wie im Fall bei den Kindern die gemeinsame Zeit, unbezahlbar!!! Laßt euch nochmals danken für das alles, das wertvollste, was man haben kann!

Draußen wird es herbstlich, es soll zwar zu diesem Wochenende und in der kommenden Woche nochmal sehr warm werden, aber es wird doch verhaltener. Ich mag den Herbst, ich mag ja eigentlich jede Jahreszeit, die gerade dran ist, und so hab ich zum ersten Mal nach Mimis Tod nun endlich auch mal wieder Balkonien jahreszeitlich aufgehübscht, da hatte meine kleine Schwarze doch immer so eine Freude dran.

Strahlt richtig, oder? War im Abendlicht! Ich laß mal Bilder sprechen:

Die Forsythie verlor bei der sommerlichen Trockenheit schon alle Blätter, nun hat sie doch wahrhaftig nochmal neu ausgetrieben!

Mein ganzer Stolz, ein Salbei, als kleines Würzpflänchen zum sofort verbrauchen im Kaufladen erworben, eingepflanzt und so ein stolzes Exemplar ist daraus entstanden.

Bald ist wieder Halloween, lach!

In der feine Flasche rechts, die aussieht wie eine Traube, ist eine Flaschenlichterkette, das sieht so hübsch aus abends, wenn es leuchtet.

Im Korridor ist der Herbst ebenfalls wieder eingezogen

auch hier leuchten abends die Timerkerzchen wieder, so schön heimelig und gemütlich!

In diesem Sinne wünscht euch die Redaktion vom Grafschafter Wochenanzeiger einen wunderschönen Sonntag, paßt alle gut auf euch auf und bleibt gesund, euer Redaktionsteam

mit Mimi in heaven und den Freelancern Otto und Luzia.

Habts fein!

Grafschafter Wochenanzeiger – Stern über Bethlehem

Geburt Christi

Hättest du der Einfalt nicht, wie sollte
dir geschehn, was jetzt die Nacht erhellt?
Sieh, der Gott, der über Völkern grollte,
macht sich mild und kommt in dir zur Welt.


Hast du dir ihn größer vorgestellt?

Was ist Größe? Quer durch alle Maße,
die er durchstreicht, geht sein grades Los.
Selbst ein Stern hat keine solche Straße.


Siehst du, diese Könige sind groß,
und sie schleppen dir vor deinen Schoß
Schätze, die sie für die größten halten,


und du staunst vielleicht bei dieser Gift -:
aber schau in deines Tuches Falten,
wie er jetzt schon alles übertrifft.


Aller Amber, den man weit verschifft,
jeder Goldschmuck und das Luftgewürze,


das sich trübend in die Sinne streut:
alles dieses war von rascher Kürze,
und am Ende hat man es bereut.
Aber (du wirst sehen): Er erfreut.

( Rainer Maria Rilke)

Zum ersten Mal im Grafschafter Wochenanzeiger, zum 8. Mal im Blögchen:

Dreikönigstag, die Sternsinger kommen!

Zur vielleicht noch unter dem Weihnachtsbaum (falls er noch steht, lach) stehenden Krippe gesellen sich nun die Heiligen Drei Könige.

Das ist die kleine Holzkrippe, die wir in Björns Kindertagen mal erworben und selbst bemalt haben, ich erwähnte sie im Adventskalender und nun möchte ich sie euch auch nochmal zeigen.

Einer der Heiligen Drei Könige hat sich wohl dazumalen der Bemalung entzogen, muß ich mal nachholen, bevor ich die kleine Krippe wieder einräume.

Am Dreikönigstag ziehen in jedem Jahr wieder die Sternsinger durch die Gemeinden, mein Sohnemann hat seit Kindergartentagen da jedes Jahr wieder begeistert dran teilgenommen, anfangs als kleiner Sternträger

wie hier auf dem Schattenbild!

Später dann als einer der Heiligen Drei Könige.

„Mein“ König steht ganz links, und hier ist auch der Sternträger zu sehen.

Die feine Krone haben wir selbst gebastelt, und wie das nun mal im verstaubten Archiv einer Zeitung so ist, es gibt sie noch:

bissel verknittert, aber noch gut zu erkennen! War Björn so stolz drauf!

Bevor die Sternsinger durch die Gemeinden ziehen, Lieder vor den Türen singen, ihren Segen bringen und mit geweihter Kreide oder heute auch mit entsprechenden Aufklebern an die Türen schreiben und um Spenden bitten, werden sie in einem feierlichen Gottesdienst „ausgesandt“.

 

Das war die Aussendung der Sternsinger in dem Jahr, aus dem die oben eingestellten Bilder von Björn als König stammen, in unserer Katharinenkirche.

Es ist eine gute Sache, für die die Kinder da durch die Gemeinden ziehen, in diesem Jahr ist das Motto und der „Dreikönigszettel“ dieses hier:

Ein bissel Info zur Sternsingeraktion

https://www.domradio.de/themen/koelner-dom/2019-12-27/tausende-sternsinger-sind-nrw-unterwegs

Wer mag, kann sich in diesem Link die diesjährige Aussendungsfeier in Osnabrück anschauen

https://www.domradio.de/video/eroeffnung-der-aktion-dreikoenigssingen

oder, mein Favorit, die aus dem Kölner Dom!

https://www.domradio.de/video/dioezesane-aussendungsfeier-der-sternsinger-im-koelner-dom

Die Heiligen Drei Könige brachten dem Jesuskind Geschenke mit, und da haben wir uns hier bei unserer Redaktionssitzung zu diesem Eintrag gedacht, das wäre doch ein prima „Aufhänger“, euch unsere Weihnachtsgeschenke noch zu zeigen, zumal ja der Dreikönigstag auch einer der ersten Abschlußtage der Weihnachtszeit ist.

Da sind sie!

Ganz lieben Dank vom Redaktionsteam an alle lieben Schenker hier aus dem Blögchen, wir haben uns sooooo gefreut!!!

Dieses Geschenk ist von meinen Kindern, Ohrringe mit Türkisen (ich liebe Türkis, den Stein und die Farbe!!!) dazu gehört noch ein Ring, gleiche Fassung wie die Ohrringe in oval, der muß aber noch bissel weiter gemacht werden und befindet sich noch in Köln, lach!

Und dieses Geschenk hat Ruddi ganz besonders gefreut, ein 0 €-Schein im Bilderrahmen, mit Ruhrpott und „Glück Auf“! Das ist von Steffis Bruder und Familie! Wo wir gefeiert haben.

Unsere diesjährig erhaltenen Weihnachtskarten hängen alle wieder an der bekannten Leine

bzw. stehen auf dem Drucker, weil die Leine voll war!

Eine Karte muß ich besonders hervorheben, die hat mir Brigitte/Plauen wieder vom Kunsthandwerkermarkt mitgebracht und geschickt, da sind wir alle ganz verliebt drin, und ich wette, ihr auch:

Das ist wieder so eine schöne aufklappbare, ich finde die so entzückend!

 

Das Wetter ist zur Zeit ja mal wieder absolut unsäglich graueste Tristesse, somit werden wir zum Dreikönigstag heute unsere Weihnachtsdeko noch nicht wieder in Kisten und Kasten räumen, hier darf noch geleuchtet werden, das vertreibt eventuell aufkeimende miese Stimmung!

Zumal ja auch mein Bäumchen wieder steht, das schöne, von Mama geerbte künstliche mit seinen bernsteinfarbigen Lichtern, und natürlich mit gute Laune machenden Eisbären dran!

Und Lauras Stern

Glitzerbildchen

und einem wunderschönen Holzrelief

Hier nochmal hinter dem Windlicht zu sehen, wie groß es eigentlich ist! Und Brigitte/Plauen Karte in ganzer Pracht!

Zur Aufhellung der Stimmung und zur Feier des Dreikönigstages hab ich noch einen weihnachtlichen Glühweinkuchen gebacken

sieht bissel wie ein verspäteter Plumpudding aus, lach, und ist soooo lecker!

Bedient euch, und macht es euch mit einer Tasse Kaffee oder Tee auch schön gemütlich heute!

Und damit kommen wir nun so langsam zum Ende dieses Eintrages, zum feierlichen Eintreffen der Sternsinger, die uns mit einem schönen Lied, das titelgebend für den Eintrag war, in ganz besonderer Weise ALLE einstimmen

als Hausmutter sowohl dieses Blögchens als eben auch als Chefredakteurin des Grafschafter Wochenanzeigers obliegt es mir, den Segen an die Haustüre der Redaktionsräume zu bringen

20*C+M+B+20

Christus mansionem benedicat

Möge der Engel, der die Botschaft vom Frieden in die Welt brachte, an deinem Haus nicht vorübergehen. Möge das Kind, das seine Göttlichkeit hinter der Armut verbarg, in deinem Herzen eine Wohnung finden.

(Irischer Segenswunsch)

Bleibt behütet und beschützt von Engeln und ein gesegnetes Neues Jahr 2020

wünscht euch allen noch einmal im Weihnachtskleidchen das Team vom Grafschafter Wochenanzeiger

                             Monika, Mimi,          Ruddi                   Bruno                Hamish

und die Freelancer Otto und Lucia.

Habts fein!

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Türchen 7

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r

Türchen

Vom Schenken

Schenke groß oder klein,
aber immer gediegen.
Wenn die Bedachten die Gabe wiegen,
sei dein Gewissen rein.

Schenke herzlich und frei.
Schenke dabei,
was in dir wohnt
an Meinung, Geschmack und Humor,
so dass die eigene Freude zuvor
dich reichlich belohnt.

Schenke mit Geist ohne List.
Sei eingedenk,
dass dein Geschenk –
Du selber bist.

(Joachim Ringelnatz)

So, ihr lieben Leser vom Grafschafter Wochenanzeiger, nun kommt er endlich, der Bericht von der Nikolaus-Bescherung in den Redaktionsräumen!

Unschwer zu erraten, wie aufgeregt meine Redaktionskollegen waren, allen voran natürlich Ruddi, Bruno und Hamish, die den Zauber der Nikolausnacht ja das erste Mal hier erlebt haben. Sie haben unsere rasende Reporterin Mimi am Nikolausabend gelöchert mit Fragen, fanden es „furchtbar“, daß man sogar noch einmal schlafen gehen müsse, bis am Nikolausmorgen dann die gefüllten Stiefel und Strümpfe in Empfang genommen werden dürften…..wenn, ja, wenn sie denn dann gefüllt sind und man eben artig war! Na, da brach ein Sturm hier los in den Redaktionsräumen, die drei überschlugen sich im eifrigen Beteuern, doch wirklich ihr bestes gegeben zu haben, dann könnten doch die Strümpfe bestimmt nicht leer bleiben?????? Oder…….noch schröcklicher, vielleicht eine Rute bzw. drei da drin stecken??????? Mimi konnte sich der drei gar nicht erwehren, erst, als sie sich wieder auf ihren Beobachtungsposten am Fenster zurückzog, um zu gucken, ob sie den Nikolaus wieder erspäht, wurde es still.

Und drei Paar Bärenaugen guckten begierig mit Mimi in den Himmel. Sie haben es mir hinterher verraten, jaaaaa, sie haben ihn wieder fliegen sehen über der Grafschaft, genauso, wie Mimi auf dem Bild das feine Gefährt anstaunt! Was waren die Jungs glücklich, und Mimi hat sich eines geschmunzelt.

Irgendwann wurde es dann nächtens auch still in den Grafschafter Redaktionsräumen und meine Meute schlief tief und fest.

Die Aufregung am Abend zuvor muß ihnen so zugesetzt haben, sie schliefen auch am Morgen noch alle, ganz leise hab ich mich in die Küche geschlichen und schon mal die Kaffeemaschine in Betrieb gesetzt. Kaum hatte ich mir die erste Tasse eingeschenkt, schlich ein verschlafener Bruno in die Küche, staunte, daß ich schon wach war, rieb sich die noch müden Bärenäuglein….jaaaa, und dann fiel ihm ein was für ein Morgen war, flugs zurückgesaust und den Rest der Truppe aus den Betten geschmissen, das war ein Tohuwabohu, lach, und erst als die Mannschaft vollzählig erschienen war, hab ich dann die Korridortüre geöffnet!

Naaa, ihr Schwefelbande, da wart ihr ja wohl offensichtlich lieb, und Frau Chefredakteurin auch, denn das sieht nach Geschenken aus

dann laßt uns das mal schnell reinholen, das ist ja wohl für die rasende Reporterin Mimi und für mich mit unseren Stiefeln, jetzt saust aber mal schnell an den Kamin, Ruddi, Bruno und Hamish, ob das mit dem Strumpf nun auch geklappt hat (weil unser Kamin doch nicht so groß ist, hatten die Buben nur einen Socken für alle drei aufgehängt!) Naaa?????

Ja, hallo, Jungs, der sieht voll aus! Dann mal alle Mann ran an die Geschenke! Die restlichen Bilder folgen ohne Worte, lach!!!

Na, habt ihr es erkannt, was die Bärenbande in ihrem Strumpf hatte? Rüüüchtüüüüg, ein kleines Glas mit Nougatcreme, heimliche Liebe meiner drei „Süßen“!

Hamish ganz glücklich mit seinem roten Glas, passend zum Schottenkaro!

Bruno mit seinem goldenen, der Deckel sei honigfarben, beharrte er, hihihihi!

Und Ruddi hatte ein grünes, außer blau seine Lieblingsfarbe.

Eine einsame, leere Socke, lach!

Hach, was waren die Jungs glücklich! Und Mimi und ich? Wir hatten den dreien erst einmal den Vortritt gelassen, sie hatten sich doch so aufs erste Mal gefreut. Aber wir sind natürlich auch einbeschert worden, guckt:

Ja, Mimi, was hat dir denn der Nikolaus da noch gebracht? Also, das ist ja nun sowas von lieb von ihm, mit dem blöden Ischias ist Frauchen doch gar nicht dazu gekommen, dir einen Adventskalender zu besorgen, das hat nun der Nikolaus nachgeholt, wie fein, da kannst du nämlich jetzt gleich 6 Türchen öffnen, hihihihi!

Was sie auch getan hat, lach, waren feine Leckerli drin!

Mußte die Bärenbande natürlich auch erstmal bewundern. Ihr Geschmack ist das aber nicht, braucht Mimi keine Sorge haben, daß sich einer an ihrem Kalender vergreift, ich auch nicht!

Unsere rasende Reporterin und ihr Volontär, beide hochzufrieden! Genau wie Bruno und Hamish, das war eine gelungene Nikolausüberraschung!

Und die Frau Chefredakteurin? Na, die hatte auch was ganz feines in ihrem Nikolausstiefel

hinter Mimis Adventskalender steht er! Was drin war, wollt ihr wissen? Ein Päckchen von Brigitte/Plauen, und das hat den gleichen Jubel ausgelöst wie die Gaben von Mimi und dem Rest der Truppe, guckt mal:

Leckerli für Frau Chefredakteurin, herrlich schokoladig und mit soooooo süßen Bilderkes drauf! Und eine feine Karte!

Ist das nicht süß im wahrsten Sinne des Wortes???

Ich hab mich sooooo gefreut, lieben Dank, Brigitte, du weißt, was Chefredakteurinnen glücklich macht, lach, Nervennahrung!!!

Langsam kehrte wieder Ruhe ein in unseren Redaktionsräumen, alle freuten sich still vor sich hin, ich schlürfte meinen Kaffee und das war er nun, der Bericht über unseren Nikolaustag!

Wir hoffen alle, euer Nikolaustag war ebenso fein wie unserer und wünschen euch nun alle einen schönen Samstag vor dem 2. Advent!

Habts fein wünscht euch euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger!

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Türchen 5

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r

Türchen

Eisblumen zu Weihnachten

Das unfruchtbare Eis, kalt, panzerglatt,
verhärtet Leben, das dem Tode dient,
der sich, der Farblose, mit ihm umschient –
das Eis, das keine Seele hat,
das unbewegte, allen Lebens Bann:

Das starre Eis selbst ist nicht tot.
In ihm auch wirkt gestaltendes Gebot,
der Schönheit Triebkraft ward auch ihm:


Es setzt geheimnisvolle Blüten an,
und Schwingenrispen, wie dem Seraphim
gefiederüppig sie aus Schulternrund,


gekraust, geschwungen, tausendförmig und
in tausend Formen eine Form, entsprießen,


siehst du im Eis nach innerstem Gesetz,
ein wunderbares Bild, zusammenschießen.
Die ärmste Scherbe trägt ein Wundernetz,
und alles gleißt von Wundersilberfliesen.

Sieh, Mensch, mit Andacht diesem Wunder zu
und glaub ans Leben! Überall sind Triebe.
Es ist kein Wahn: Im Tode selbst ist Liebe,
und neues Werden und bewegte Ruh.

(Otto Julius Bierbaum)

Das Türchen 5 unseres Adventskalenders ist in jedem Jahr Eisbär Knut gewidmet,

der an diesem Tag, dem 5. Dezember 2006, geboren wurde und heuer 13 Jahre alt geworden wäre!

Unser Zauberbär, geliebt und unvergessen, der uns alle hier verbunden hat, feier schön dort drüben mit allen, wir denken an dich, der du  immer noch hier unten die Fäden zwischen uns allen, die wir uns über die Liebe zu dir kennengelernt haben, zusammen hälst!

Und achte wieder als bäriger Schutzengel über all die kleinen Eisbärbabys, die in diesem Winter das Licht der Welt erblickt haben oder noch erblicken werden!

Meine wenigen Bilder von dir, die ich dich ja nie live erlebt habe, sind noch von der ehemaligen Blogfreundin Claudia K. und ich darf sie hier einstellen, da mach ich jetzt mal eine kleine Galerie, Bilder von deinem 3. Geburtstag noch hier auf Erden:

Und so zünden wir heute wieder ein Kerzchen für dich an! „Leuchtende Tage. Nicht weinen, dass sie vorüber. Lächeln, dass sie gewesen.“ (Konfuzius)

Alles Liebe und Gute zu deinem Geburtstag in heaven, lieber Knut!

Und da heute auch wieder Nikolausabend ist, bekommst du das schöne Eisbär-Nikolaus-Bildchen zum Geburtstag, das ich hier schon so oft zu diesem Tag eingestellt habe:

Machs gut, Knut!!! Wir werden dich nie vergessen!

Wie jedes Jahr zu diesem Tag ist natürlich in diesem Jahr nicht nur Mimi ganz aufgeregt, was der Nikolaus wohl bringen wird, sondern auch unsere Jungs vom Redaktionsteam, Ruddi, Bruno und Hamish, die den Tag morgen und den heutigen Nikolausabend ja zum ersten Mal hier erleben. Die Stiefel stehen wieder vor der Tür

die Jungs bestanden darauf, Socken an den Kamin zu hängen

wie sie es aus ihrer Heimat gewöhnt sind. Und Mimi guckt wieder heimlich am Fenster, ob sie den Nikolaus zu sehen kriegt. Was sie uns nicht verraten wird, wenn ja! Weil er sonst vielleicht vorbeiflöge an den Grafschafter Redaktionsräumen.

Wir sind alle sehr gespannt und wünschen euch einen schönen Tag mit Nikolausabend, an dem ich wieder meine erste Frühschicht in der Grafschafter Kirche habe.

Habts fein wünscht euch allen das Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger!

 

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Plädoyer für den Muttertag

Für Mutter

„Mutter hat immer nur Arbeit und Plag‘,
kennt keine Ruhe bei Nacht und bei Tag.
Heut‘ ging sie fort! Darum helft alle drei:
Heut‘ kochen wir für die Mutter den Brei!“

Milch nimmt der Walter, das Mehl rührt er an.
Dann kommt der Zucker und Zimt noch dran;
Pfeffer, ein bißchen, ein klein wenig Salz,
Muskat und Senf und ein Löffelchen Schmalz.

Essig ein Spritzerchen muß noch hinein
Kakaopulver schmeckt herrlich und fein.
Nun wird gerührt und der Brei gekocht.
„Horcht! Hat’s nicht g’rad an der Türe gepocht?“

„Komm, liebe Mutter, der Tisch ist gedeckt!
Ja, du wirst staunen, wie gut es dir schmeckt,
und was du für tüchtige Köchinnen hast;
heut‘ bist du bei uns Kindern zu Gast.“
Mutter probiert und beinah wird ihr schlecht.
„Fehlt was am Brei? Ist etwas nicht recht?“
Da lacht die Mutter, spricht mahnend dabei:
„Ja, viele Köche verderben den Brei!“

(Annette von Droste-Hülshoff)

Muttertag! Kein Tag wie ein anderer, denn am Muttertag scheiden sich die Geister! „Erfunden“ wurde er von der Methodistin Anna Marie Jarvis, sie veranstaltete in Grafton (West Virginia, USA) am 12. Mai 1907, dem Sonntag nach dem zweiten Todestag ihrer Mutter, ein Memorial Mothers Day Meeting. Im folgenden Jahr wurde auf ihr Drängen hin wiederum am zweiten Maisonntag in der Methodistenkirche in Grafton allen Müttern eine Andacht gewidmet. 500 weiße Nelken ließ sie zum Ausdruck ihrer Liebe zu ihrer verstorbenen Mutter vor der örtlichen Kirche an andere Mütter austeilen.

Die Ursprünge des Muttertages lassen sich allerdings bereits bis zu den Verehrungsritualen der Göttin Rhea im antiken Griechenland sowie dem Kybele- und Attiskult bei den Römern zurückverfolgen.

1870 wurde von Julia Ward Howe eine Mütter-Friedenstag-Initiative unter dem Schlagwort “ peace and motherhood“ gestartet. Sie hatte das Ziel, daß die Söhne nicht mehr in Kriegen geopfert werden sollen.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Muttertag

Auch im alten England gab es bereits im 13. Jahrhundert einen Muttertag, den Heinrich III. einführte, den sog. „Mothering Day“ . Der Zweck des Festes lag im Gedenken der Christen an die „Mutter Kirche“. An diesem Tag kam die Familie zusammen, um gemeinsam in die Kirche zu gehen. Dennoch begannen hier die Kinder auch ihrer leiblichen Mutter Geschenke zu machen.

Wenn man die geschichtlichen Hintergründe liest, stecken überall eigentlich sehr löbliche und liebevolle Gedanken hinter der Gründung eines allgemeinen Muttertages, trotzdem ist er durch all die Jahre hindurch ein bissel in „Verruf“ geraten: „Ich hab 365 Tage im Jahr Muttertag, ich brauch das nicht!“ „Das ist doch alles bloß Kommerz, die Blumenhändler und der Einzelhandel machen an dem Tag das Geschäft schlechthin!“ „Bei vielen ist das doch bloß Heuchelei, das ganze Jahr schert man sich nicht um die alte Mutter und am Muttertag werden die Heime gestürmt!“ Solche und ähnliche Äußerungen hört man an dem viel gescholtenen Muttertag oft und viel, und deshalb will ich hier jetzt mal eine Lanze für den Muttertag brechen:

Denn ich hab nicht 365 Tage im Jahr Muttertag! Der ist nur an einem einzigen Tag im Jahr, an jedem zweiten Sonntag im Mai! Doch, auch an den übrigen 364 Tagen im Jahr denkt mein Sohn an mich, kümmert er sich um mich, ruft an, fragt, wie es mir geht, erzählt mir von seinem Leben, fragt mich um Rat, und sagt mir, daß er mich lieb hat! Und ich weiß, genau das meinen alle, die sagen, man kann doch an jedem Tag Muttertag haben! Und da bin ich ganz bei ihnen! Aber nur an diesem einen Sonntag im Mai, da ist mein Muttertag!!! Und auf den freu ich mich und mag ihn! Entgegen allem Kommerz (den man ja auch nicht mit machen muß!), denn wie sagte schon der Fuchs in „Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry: “ Es muss Bräuche geben.“ „Dies ist etwas, das einen Tag vom anderen unterscheidet, eine Stunde von der anderen Stunde.“ Denn sonst „wäre jeder Tag gleich und ich hätte niemals Ferien.“

Wie gerne erinnere ich mich an meine Kinderzeit, in der ich mich darauf freute, meiner Mama zum Muttertag eine Freude zu machen, wie hab ich mit heißen Wangen gebastelt, gemalt und liebe Briefchen geschrieben

Butterblumen für meine Mama gepflückt, die ich für die schönsten Blumen hielt und über die sie sich immer so gefreut hat! Am letzten Muttertag ihres Lebens hab ich den alten Brauch noch einmal aufleben lassen, ich hatte Butterblumen auf unserer Wiese hier entdeckt, gepflückt und meiner Mama zum Muttertag mitgebracht, ich hab ein Bild davon, leider aber nur in einem alten Handy, das ich noch als Wecker benutze, von dem ich aber mangels Übertragungskabel leider die Bilder nicht mehr hochladen kann, ich hab es einfach mal abfotografiert

da stehen sie in einer hübschen kleinen Vase bei meiner Mama auf dem Wohnzimmertisch, sie hat sich so sehr darüber gefreut, wunderschöne Erinnerungen an meine Kindertage von ihrem nunmehr erwachsenen „kleinen“ Mädchen!

Und dann kommen meine Erinnerungen an die Tage, als ich Mutter war, wie hab ich mich, als Björn geboren war, auf meinen ersten Muttertag gefreut, da war mein kleiner Junge ja erst 7 Monate alt, aber da ist natürlich der Papa helfend eingesprungen, und ich bekam einen Blumenstrauß, den Papa helfend in die kleine Faust gelegt hatte, was für eine Freude, unvergeßlich! Später im Kindergarten und in der Schule kamen die selbstgestalteten Geschenke, wie anno dunnemals von mir an meine Mama, bekam ich sie jetzt von meinem Kind.

Was war das immer für ein Spaß, wenn ich am Muttertagsmorgen natürlich noch schlafen MUSSTE, lach, damit Sohnemann und Papa für Mama Kaffee kochen, Tisch decken und die Geschenke bereit stellen konnten, gaaaaanz leise, damit Mama nicht wach wird….rabummmmm, ach herrje, da ist was doch nicht so leise gegangen, Augen zu lassen und bloß nicht lachen, dafür wurde in der Küche umso lauter gekichert! Und dann „Überraschung, Mama, aufwachen!“ Einfach herrlich und so wunderbare Erinnerungen, von denen so ein Muttertier wie ich noch heute zehrt!

Und darum liebe ich den Muttertag, ich möchte ihn nicht missen! Und wohl gemerkt, ich liebe den Tag, ich brauche keine großen Geschenke, keine riesigen Blumensträuße, aber ich freu mich halt wie Bolle, wenn, wie es im letzten Jahr zum Muttertag so war, mich mein Kind/meine Kinder in den Kölner Zoo einladen! Ich glaube, ihr versteht alle, was ich meine!

In diesem Jahr bin ich nicht „dran“ beim Muttertag, lach, denn da wechseln wir uns immer ganz treulich und redlich ab, die Schwiegermama meines Sohnes und ich, in diesem Jahr ist wieder ihr Tag! Und um noch einmal zu verdeutlichen, warum ich den Tag so mag: In diesem Jahr werden die Kinder nicht nur Steffis Mama besuchen, sondern auch ihre Oma, die im Altenheim lebt, mit „alle Mann“, und das wird bestimmt eine große Freude für die alte Mutter. Kinder, Enkelkinder und Urenkelkinder, so schön!

Ich werde den Muttertag also für mich alleine zelebrieren, und mich ein bissel selbst verwöhnen, am vergangenen Donnerstag strahlte bereits ein Regenbogen für mich

ein kleines Geschenk hab ich mir auch schon selber gemacht, lach,

ist die nicht fein??? Eine Aufbewahrungsbox, passend zum Design meines neu gestalteten Wohnzimmers, da hab ich mich so drüber gefreut!

Meine ausgesäten Blümchen sprießen

vorgestern hab ich nun auch endlich hier die ersten Schwalben gesehen, freu, freu, und was leckeres zu essen hab ich auch wieder in petto für meinen Muttertag, wie könnte es anders sein, es ist ja noch Saison: Spargel, hihihihi!

Über das Kistchen hab ich mich besonders gefreut, ein ganz preiswertes Angebot in meinem Kaufladen, weil die Stangen halt so waren wie gewachsen und nicht wie genormt, das liebe ich! Was ich daraus gemacht habe? Mmmmmhhh, was ganz feines, nämlich ein Spargel-Lachs-Gratin

also Kartoffeln, Spargel, Lachsstücke, übergossen mit Sauce Bernaise mit Parmesan, überbacken mit Gratin-Käse und bestreut mit Estragon, lecker!

Und damit wünscht euch allen der Grafschafter Wochenanzeiger einen ganz feinen Muttertag, allen Müttern und natürlich, hier genauso üblich wie im Blögchen, auch allen, die Mütter für ihre Haustiere sind

habt alle einen feinen Tag wünschen euch das Redaktionsteam, Chefredakteurin Monika und Mimi sowie Volontär Ruddi für den ich ja auch so eine Art Mutter bin, weil ich ihn ja „häkelgeboren“ hab, hihihihi!

Habts fein!

Geburtstagspost!

Neuschnee

Flockenflaum zum ersten Mal zu prägen
mit des Schuhs geheimnisvoller Spur,
einen ersten schmalen Pfad zu schrägen
durch des Schneefelds jungfräuliche Flur –

kindisch ist und köstlich solch Beginnen,
wenn der Wald dir um die Stirne rauscht
oder mit bestrahlten Gletscherzinnen
deine Seele leuchtende Grüße tauscht.

(Christian Morgenstern)

Liebe Anori,

 zu deinem Geburtstag heute, 7 Jahre wirst du heute alt, „meine“ kleine Maus! Begründerin meines Blögchens, denn im Mai 2012 hab ich dich zum ersten Mal im Zoo Wuppertal mit deiner Mama gesehen!  Deine Mama Vilma und dein Papa Lars  werden dir sicher schon herzlich aus dem Regenbogenland gratuliert haben, vielleicht schicken sie dir ja zum Geburtstag heute ein paar kleine Schneeflöckchen vorbei aus dem Land „dort oben“? Das wäre fein, denn Schnee und Eis, das ist doch dein Element!  Da können Eisbären doch so herrlich drin toben und spielen, so wie dieser knuffige Eisbär, mein Lieblingsbild zu deinem Geburtstag, das muß immer dabei sein! Später haben mir dann meine Kinder Bilder von dir geschickt, als sie dich besucht haben, da warst du aber schon größer, guck:

Hab ich mich so drüber gefreut! Du wirst heute sicher wieder einen feinen Geburtstagstag zusammen mit deinem Freund Luka haben, und bestimmt gibt es auch wieder eine Eistorte zum lecker vernaschen für dich und ihn  das wird ein Spaß! Dann feier mal schön, meine kleine Maus, und laß dich feiern von all deinen Besuchern heute, vielleicht klappt es ja in diesem Jahr auch mal wieder, daß ich dich nochmal besuchen komme! Bis dahin und überhaupt bleib schön gesund, ich wünsche dir alles Liebe und Gute und ein schönes, langes Eisbärenleben, natürlich auch im Namen aller Eisbärfans hier in meinem Blögchen! Ein kleines Geschenk hab ich auch noch für dich,  ich glaub, da wirst du dich drüber freuen, zwei ganz entzückende Videos mit Eisbären, hihihi! Ich häng sie dir hier unter den Brief an.

Hab einen schönen Tag, liebe Anori, und sei herzlichst gegrüßt von

Monika und ihrem Blögchen mit Mimi.

Unseren Blögchen-Lesern wünschen wir auch viel Freude bei den Videos und einen schönen Freitag!

Habts fein!  Wünschen euch Geburtstagskind Anori, Mimi und Monika.

Türchen 21

  

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r

Türchen 

Die Weihnachtsfee

Und Frieden auf Erden den Menschen,
die eines guten Willens sind.

Suchende Sterne ins eilende Haar,
frierende Sterne, schmelzend zergangen
über den wunderfeiernden Wangen,
und die Augen von Liebe so klar.

Wie Glocken klar, wie Reif so rein
und so duft und so jung und blühend vor Güte
Tau der Frühe himmlische Blüte
wie Rosen und wie Fliederschnein.

Da steigen die Hände, ein bettelndes Meer,
Augen dunkeln nach Geschenken,
Mir! Mir! Mir! Mich musst du bedenken!
so steigen die bettelnden Teller her.

Dunkel wird’s, ein Wundern steht
strenge in der Feenseele,
wie wenn rohe Nacht das Leuchten quäle,
und Ernst in die Güte der Augen geht.

Und es spricht wie klares Licht
aus dem milden Angesicht:
Geben euch? Was soll ich euch geben,
alle Wunder habt ihr ja hier,
eine Erde die könnt hegen ihr,
in euch selber will der Himmel leben.

Kinder, ihr wünscht,
so könnt ihr ja geben
und selig sein und selig machen,
und innig sein wie Kinderlachen
und wie wir von Wundern leben.

Tuet frohe Liebesgaben
einer in des anderen Hand,
tuet ab das Geizgewand
und ihr pflücket alles Haben.

(Peter Hille)

Alle Jahre wieder: Süßer die Kassenglocken nie klingen!!! „The same procedure as every year!“ Und wir rennen und hasten durch die Geschäfte auf der Suche nach Weihnachtsgeschenken, das Beste ist gerade gut genug. Vor allem bei den lieben Kinderlein, da soll doch möglichst kein Wunsch unerfüllt bleiben! Steht noch was auf der Liste? Nein, abgehakt, gut, nichts schlimmeres als enttäuschte Kinder unter dem Weihnachtsbaum, deren Wünsche bei dieser prompten Wunscherfüllung natürlicherweise ins unermeßliche steigen. Nun noch die Einkäufe für das Festmahl, auch hier nur das Beste für die Gäste, koste es, was es wolle. Der Tannenbaum, ach, ja, der Tannenbaum muß ja auch noch besorgt werden, welche Deko ist denn in diesem Jahr angesagt? Natürlich liegt man im Trend, wäre ja noch schöner, wenn am Baum der alte Kram vom vorigen Jahr hängen würde. Die Festtagsgarderobe wird ebenfalls noch nach der neuesten Mode für alle Beteiligten aufgehübscht, ach, was das doch alles wieder für ein Streß ist, Besinnlichkeit??? Wie, Besinnlichkeit, du lieber Himmel, nächste Woche ist die Feier im Kindergarten, dann in der Schule, der Mann hat Betriebsfeier zu Weihnachten, die kirchlichen Termine wollen auch noch abgehakt werden, da hat man für Besinnlichkeit doch gar keine Zeit mehr. Schließlich muß man irgendwo auch noch die Zeit für die Adventsdeko in und am Haus einplanen, Besinnlichkeit kommt später, unterm Baum!

So, endlich, das Fest ist da, strahlende Kinder unter einem ebenso strahlenden Weihnachtsbaum, die Geschenke stapelten sich, das Einwickelpapier auch, das Weihnachtsmenü war vorzüglich, das Programm ist abgespult!

Und jetzt???

Tja, wieso stellt es sich eigentlich nicht ein, trotz sorgfältigster Vorbereitung, minutiöser Planung, stressiger Bemühungen und Listenführung, das wunderbar heimelige Gefühl der eigenen frühen Kindertage, der vielbeschworene Geist der Weihnacht, das wunderbare Gefühl, wie beim Gedicht von Joachim Ringelnatz, „Vorfreude auf Weihnachten“: „Uns alle Kinder fühlen eines Baumes. Wie es sein soll, wie’s allen einmal war.“?

Weil er das nicht ist, der Geist der Weihnacht, weil er mit Überfluß von Geschenken, mit stressigem Hetzen von Weihnachtsterminen zu Weihnachtsterminen, mit Glanz und Glimmer und schönem Schein nichts zu tun hat!!!

Wir feiern Weihnachten nicht, wir konsumieren es! Und propagieren auch an diesen hohen Festtagen die gleiche Wegwerfmentalität wie sonst im Jahr. Die so begehrten und erfüllten Wünsche: Eine Woche nach Weihnachten stapeln sich die Spielzeuge in den Kinderzimmern in den Regalen, uninteressant! Bei den Erwachsenen sieht es da nicht anders aus. Der Tannenbaum? Die ersten abgeschmückten und weggeworfenen liegen bereits einen Tag nach dem Weihnachtsfest abholbereit für die Müllabfuhr an der Straße. Die Adventsdeko, die geschmückten Fenster und Häuser? Halten heutzutage nicht einmal mehr bis zum Dreikönigsfest am 6. Januar durch, weg damit!

Ich habe in diesem Jahr auch mal wieder so sehnsüchtig wie vergeblich auf schöne Weihnachtsfilme im Fernsehen gewartet, für einen gemütlichen Abend bei Kerzenschein, sie wurden, wenn sie denn dann überhaupt kamen, ins ganz späte Programm in der Nacht verschoben, wo eine Familie sicherlich nicht mehr zusammen Fernsehen gucken kann. Wenn man mal zusammenfassen würde, was für ein hanebüchener Unsinn auch zur Weihnachtszeit (und sonst ja auch das ganze Jahr!) über gesendet wird, es sträuben sich einem die Nackenhaare! Könnte man nicht einmal im Jahr auf Gewalt- und Horrorschinken verzichten, die raue Wirklichkeit draußen hat die doch eh längst eingeholt, da täte so ein ganz klein bissel heile Welt doch einfach mal gut! Nur einmal im Jahr, Luft holen, durchatmen, und das Wirklichkeit werden lassen:

Vorfreude auf Weihnachten

Ein Kind – von einem Schiefertafel-Schwämmchen
Umhüpft – rennt froh durch mein Gemüt.

Bald ist es Weihnacht! – Wenn der Christbaum blüht,
Dann blüht er Flämmchen.
Und Flämmchen heizen. Und die Wärme stimmt
Uns mild. – Es werden Lieder, Düfte fächeln. –

Wer nicht mehr Flämmchen hat, wem nur noch Fünkchen glimmt,
Wird dann doch gütig lächeln.

Wenn wir im Traume eines ewigen Traumes
Alle unfeindlich sind – einmal im Jahr! –
Uns alle Kinder fühlen eines Baumes.

Wie es sein soll, wie’s allen einmal war.

(Joachim Ringelnatz)

Das ist der Geist der Weihnacht, den Ebenezer Scrooge aus Dickens Weihnachtsgeschichte sich so schwer aneignen mußte durch den Besuch der drei Geister, weil er Weihnachten für „Humbug“ hielt!

(Scrooge’s third visitor, John Leech, 1843)

Ich glaube daran, daß Weihnachten kein Humbug ist, das wenigstens einmal im Jahr wir innehalten sollten, den Blick und den Fokus auf das Kind in der Krippe richten, dem wesentlichen eines Weihnachtsfestes, der Geburt Christi, jedes Jahr und unermüdlich immer wieder neu die Geburt des Kindes in unseren eigenen Herzen, denn nur da steht die eigentliche Weihnachtskrippe.

Und fröhlich zusammen feiern, wirklich feiern, mit Zeit, ganz viel Zeit, dem Genuß des beisammenseins, denn der ist so zerbrechlich, wie wir in den letzten Tagen schon wieder erfahren mußten. Den Geist der Weihnacht, die Geburt des Kindes im Herzen, hinaustragen in die Welt, um sie ein kleines, kleines Stück besser zu machen, vielleicht zieht das Kreise, nein, bestimmt zieht das Kreise, ist halt wie der Stein, den man ins Wasser wirft! Selbst der kleinste Kiesel zieht Kreise! Der erschöpften Erde mal eine Atempause gönnen, und sie nicht noch mehr zumüllen mit dem Überfluß an Gaben, die nicht wichtig sind und eh nur wieder auf den Müllkippen landen. Wohlgemerkt, ich bin kein Verächter von Geschenken, sich gegenseitig eine Freude zu machen, gehört ganz sicher auch zum Geist der Weihnacht, zumal für Kinder! Aber vielleicht doch mal alles wieder eine Nummer kleiner, dafür umso herzlicher und wohlbedachter, und einfach mal den Mut haben, gegen den Strom zu erziehen, und andere Wertevorstellungen zugrunde legen als Markenklamotten und Prestigobjekte! Die Liebe eines Geschenkes zählt, da mag es noch so klein sein! Auch ein feines Essen im Kreise aller Lieben ist wunderbar, aber wie wäre es mit gemeinsamer Vorbereitung? Um mal so ein bissel zu erklären versuchen, was ich meine: Wir haben an einem Heiligen Abend, als Björn noch klein war, mal Spaghetti Bolognese gemacht, weil es das einzige war, was das Kind mitessen mochte! Das war so ein schöner, friedlicher Heiliger Abend, weil kein quengelndes Kind am Tisch saß!

Darum beschwöre ich hier heute in unserem 21. Türchen den Geist der Weihnacht, wie er so deutlich wird in Charles Dickens „Weihnachtsgeschichte“ oder eben auch in noch einem Gedicht von Joachim Ringelnatz:

Weihnachten

Liebeläutend zieht durch Kerzenhelle,
Mild, wie Wälderduft, die Weihnachtszeit,
Und ein schlichtes Glück streut auf die Schwelle
Schöne Blumen der Vergangenheit.

Hand schmiegt sich an Hand im engen Kreise,
Und das alte Lied von Gott und Christ
Bebt durch Seelen und verkündet leise,
Dass die kleinste Welt die größte ist.

In diesem Sinne schließe ich nunmehr unser diesjähriges besinnliches Türchen und wünsche euch allen einen frohen, gemütlichen und entspannten Freitag vor dem Fest!

Natürlich schließt sich euer aller Co-Autor, meine Mimi, da an, die oft genug, wie wohl viele Tiere, den Kopf über uns Menschen schüttelt, aber ganz sachte, denn eigentlich verdienen sie ja Mitleid!

Habts fein wünschen euch  Mimi und Monika.

Türchen 20

  

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r

Türchen 

Der kleine Nimmersatt

Ich wünsche mir ein Schaukelpferd,
’ne Festung und Soldaten
und eine Rüstung und ein Schwert,
wie sie die Ritter hatten.

 

Drei Märchenbücher wünsch‘ ich mir
und Farbe auch zum Malen
und Bilderbogen und Papier
und Gold- und Silberschalen.

  

Ein Domino, ein Lottospiel,
ein Kasperletheater,
auch einen neuen Pinselstiel
vergiß nicht, lieber Vater!

  

Ein Zelt und sechs Kanonen dann
und einen neuen Wagen
und ein Geschirr mit Schellen dran,
beim Pferdespiel zu tragen.

  

Ein Perspektiv, ein Zootrop,
´ne magische Laterne,
ein Brennglas, ein Kaleidoskop –
dies alles hätt‘ ich gerne.

  

Mir fehlt – ihr wißt es sicherlich –
gar sehr ein neuer Schlitten,
und auch um Schlittschuh‘ möchte ich
noch ganz besonders bitten.

 

Um weiße Tiere auch von Holz
und farbige von Pappe,
um einen Helm mit Federn stolz
und eine Flechtemappe.

  

Auch einen großen Tannenbaum,
dran hundert Lichter glänzen,
mit Marzipan und Zuckerschaum
und Schokoladenkränzen.

 

Doch dünkt dies alles euch zu viel,
und wollt ihr daraus wählen,
so könnte wohl der Pinselstiel
und auch die Mappe fehlen.

 

Als Hänschen so gesprochen hat,
sieht man die Eltern lachen:
„Was willst du, kleiner Nimmersatt,
mit all den vielen Sachen?

Wer so viel wünscht“ – der Vater spricht’s –
„bekommt auch nicht ein Achtel –
der kriegt ein ganz klein wenig Nichts
in einer Dreierschachtel.“

 

                       

(Heinrich Seidel)

Heute gibt es mal einfach nur ein illustriertes Gedicht, und noch ein Video, eigentlich ist es ein „Werbevideo“, wie sie vielfach von großen Kaufhäusern allweihnachtlich gemacht werden, aber es ist wunderschön gemacht und es greift einen sehr schönen Gedanken zu Weihnachten auf, zum Sinn des Festes, und beides, sowohl das Gedicht als auch das Video sind ein kleiner, anspielender Hinweis auf das nächste Türchen, das Türchen 21, das traditionell in diesem Blögchen immer das besinnliche Türchen wird, vielleicht ahnt ihr dann schon das Thema.

Wir wünschen euch allen einen wunderschönen Donnerstag, noch vier Tage bis zum großen Fest, ich hab heute morgen wieder meine, und nun schon die letzte, Frühschicht!

Habts fein wünschen euch  Mimi und Monika.

Türchen 7

  

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r

Türchen 

Knecht Ruprecht

Draußen weht es bitterkalt,
wer kommt da durch den Winterwald?
Stipp – stapp, stipp – stapp und huckepack –
Knecht Ruprecht ist’s mit seinem Sack.
Was ist denn in dem Sack drin?
Äpfel, Mandeln und Rosin‘
und schöne Zuckerrosen,
auch Pfeffernüss‘ fürs gute Kind;
die andern, die nicht artig sind,
die klopft er auf die Hosen.

(Martin Boelitz)

  

 Hi, Folks, da bin ich wieder, euer Co-Autor, eure Mimi! Ihr wartet bestimmt alle schon sehnsüchtig darauf, daß ich erzähle, wie unser Nikolaus-Tag war und ob und was in unseren Stiefelchen steckte, oder? Dann will ich mal erzählen, wie sagt mein Frauchen immer, am besten fängt man immer von vorne an, lach, dann also:

Wie ihr ja gesehen habt, haben wir am Nikolausabend beide wieder unsere Stiefel vor die Türe gestellt  Ich hab ja schon überlegt, weil Frauchen doch im Nikolauseintrag den Unterschied mit den Stiefeln und den Strümpfen am Kamin erklärt hat, ob ich nicht beim nächsten Mal auch Strümpfe an den Kamin hänge, wir haben doch einen  dann kann ich ja vielleicht sogar gucken, wie der Nikolaus die füllt?  Ach, aber vielleicht ist das vorwitzig, und dann packt er nix rein, da bleib ich doch lieber bei meinem roten Stiefelchen!

Frauchen hat dann hier noch Abendbrot gemacht am Nikolausabend, und danach hab ich es mir bei ihr auf der Couch gemütlich gemacht, aber ich war so hibbelig, hab ich mich auf die Fensterbank geschlichen und mal wieder Ausschau nach dem Nikolaus und seinem Rentierschlitten gehalten  und was soll ich euch sagen, ich hab ihn wieder gesehen, wie er hier in die Grafschaft eingeflogen ist, bin ich ganz schnell und leise vom Fenster wieder weggeschlichen, damit er mich bloß nicht entdeckt! Aber nun wußte ich doch, er war unterwegs, da konnte ich dann in Ruhe weiter schlafen, und vom Nikolaus träumen!  

Mein Dosenöffner hatte ja nun ausgerechnet am Nikolaustag ihre erste Frühschicht, wenn sie sich dann fertig machen muß dafür, da hab ich natürlich noch gepennt, und was soll ich euch sagen, sie hat sich doch tatsächlich ganz leise hier weggeschlichen, keine Chance, da vielleicht schon so früh Stiefelchen zu gucken, menno, aber wäre dann bestimmt auch nicht so gemütlich geworden, weil Frauchen dann ja weg muß und nicht so viel Zeit hat.

Als sie wieder da war, hab ich immer noch gepennt, hihihi, hat sie schon mal Kaffee gekocht, denn obwohl sie da in der Unterkirche immer schon frühstückt, sie trinkt immer noch dann morgens einen Kaffee mit, wenn ich dann Frühstück kriege. Na, als die Kaffeemaschine dann anfing zu „rödeln“, da war ich aber wach!!!

Frauchen, Frauchen, wo bist duuuuuuu??? Ach, in der Küche, komm, du, komm schnell, laß uns gucken, nach unseren Stiefelchen, ob was drin ist, nu mach hinne……ääh, ‚tschuldigung, kannst du büdde ganz schnell aufmachen….???? Ja!!! Tadaaaaaaa……guckt:

Wow!!! Hol schnell rein, Frauchen! Jaaaa, so ist gut!

Boooaaah, und das ist alles meins? Klasse!!!

Hach, was war da alles feines im Stiefelchen, als erstes hab ich mir mal den rausgetatzelt

ein Ball, den kann man vielleicht prima durch die Gegend dröseln! Und dann das, und das war mein Highlight

ein neues Katzen-Minze-Kissen, so schön weihnachtlich bedruckt, aber Folks, wie das riecht!!! Ich laß euch jetzt mal hier eine Diashow von den Bildern da, so schnell, wie ich damit rumgewuselt bin konnte Frauchen gar nicht fotografieren, darum sind manche Bilder einfach unscharf, aber Frauchen sagt, die bleiben drin, weil man da so schön meine Freude sieht!

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Das war echt so ein Spaß, Folks, das glaubt ihr nicht, ich zeig jetzt noch mal die „besseren“ Bilder:

Jetzt zeig ich euch das Minzekissen nochmal richtig

Hoppla, hihihihi, nochmal:

Und wenn ihr jetzt fragt, da war doch noch was in dem Stiefel, oder? Stimmt, das hier nämlich:

Malzpaste mit Käse und Nachfüllröhrchen für Katzenminze! Freu, freu, freu!

Was sagt ihr? Was Frauchen in ihrem Stiefel hatte? Jaaaa, sag mal, Frauchen, was hattest du denn nun drin in deinem?

Was ist das???

Hach, ich weiß, ich hab es erschnuppert, du hast auch was zum duften bekommen, feine Teelichter-Kerzen für deine vielen Teelichtgläser, das ist aber fein! Hat sich Frauchen sehr drüber gefreut! Nikolaus weiß, was Frauchen wünschen, hihihihihi!!!

Das war er dann, ihr Lieben alle, unser Nikolaustag, ich hoffe, mein Bericht hat euch gefallen, und natürlich hoffe ich sehr, daß alle meine Kumpels und Kumpelinen ebenfalls so einen feinen Nikolaustag hatten wie ich!

Ich werde mich jetzt höchst zufrieden zum pennen auf die Couch zum Dosenöffner zurückziehen, wir wünschen euch allen einen ganz feinen Freitag, das Wochenende und der zweite Advent  sind schon wieder in Sicht!

Habts fein! 

 

Ein löwenstarker Geburtstag!

An einen Freund

Was dir Schlimmes oder Gutes
auch das Leben bringen kann,
nimmst du stets gelassnen Mutes
und zufriednen Sinnes an.

Nur das Ganze macht dir Sorgen,
nur, was nie ein Mensch ermisst,
ob ein Rätsel drin verborgen,
und ob dies zu lösen ist.

Kann der Buchstab’ denn ergründen,
was das Wort bedeuten soll?
Wenn sich alle treu verbünden,
wird es ja von selber voll.

Nimm die Traube, wie die Beere,
nimm das Leben, wie den Tag!
Was es auch zuletzt beschere,
immer bleibt’s ein Lustgelag!

(Friedrich Hebbel)

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag an die zweite Löwin unseres „Rudels“ hier im Blögchen

nämlich an Britta-Gudrun!!!

Wir bringen dir ein Ständchen

und schenken dir Blumen

als Geschenke kommen Löwen

und andere Tiere

die dir alle viel „Schwein“ wünschen!

Jetzt kommt die Geburtstagstorte, da mußt du die Kerzen auspusten……

jawoll, bravo! Hallo, hallo, jeder nur ein Stück!!! 

Und nun stoßen wir mit dir an, auf dich, auf deinen Ehrentag heute, mit allen lieben Wünschen und Gedanken, vor allem natürlich Gesundheit, Prost!

Alles, alles Liebe und Gute für dich!!!

Dein Django  wird dir sicher schon herzlich gratuliert haben, da schließt sich Mimi natürlich mit allen lieben Wünschen und ganz lieben Schnurrgrüßen herzlichst an!  Happy birthday, liebe Britta-Gudrun, und alles Liebe von deiner Mimi!

Jetzt bleibt uns nur noch, dir einen wunderschönen Geburtstagstag zu wünschen, bleib schön gesund, feier schön, laß dich hochleben und nochmals alles Liebe und Gute von uns zwei beiden! 

Habs fein!  

Und euch allen wünsche ich einen wunderschönen WTT, habts auch fein!