Grafschafter Wochenanzeiger – Geburtstagsgrüße nach Frankreich/Mulhouse für Anori! 🎈🎉🍦🍨✨🛷❄❄❄

Erster Schnee

Als ich schläfrig heut erwachte,
und es war die Kirchenzeit,
hörte ich’s am Glockenklange,
daß es über Nacht geschneit.

Denn vor meinem hellen Fenster
klang so hell der Glockenschlag,
daß ich schon im Traume wußte:
heute wird ein heller Tag.

Und ich ging und stand am Fenster:
trug die Welt ein weißes Kleid,
und mir ward die ganze Seele
glänzend weiß und hell und weit.

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, heute wird es gewiß „ein heller Tag“ weil nämlich 

„meine“ Anori, das Eisbärmädchen, das am 4. Januar 2012 im Wuppertaler Zoo von ihrer Mama Vilma geboren wurde, Geburtstag hat und 11 Jahre alt wird! 

Das war Anori mit ihrer Mama Vilma im Mai 2012, wo ich sie das erste Mal gesehen habe, mein erstes Eisbärenbaby, Begründerin meines Blögchens und des späteren Grafschafter Wochenanzeigers. 

(Alle Bilder von Klein-Anori: C. Kronenberg) 

Da war die kleine Maus mit Mama Vilma schon auf der Außenanlage in Wuppertal, wo wie aufgewachsen ist, und schwimmen im Pool klappte auch schon ganz prima, im Sommer 2012

Später haben dann meine Kinder sie mal in Wuppertal besucht 

und mir Bilder mitgebracht. Da war sie noch mit Mama Vilma zusammen, Papa Lars

war zu ihren Babyzeiten auch noch mit dabei. 

Meine Maus, von den Kindern fotografiert, 

Mama Vilma und Papa Lars sind bereits im Land hinter der Regenbogenbrücke und werden ihrer Tochter heute von Wolke ☁ und Stern ⭐ schon Glückwünsche übermittelt haben. 

In ihrem Zoo in Wuppertal bekam sie nach Mama Vilmas Wegzug einen lieben Gefährten, Eisbär Luka, mit dem sie sich gut verstand und mit dem sie in ihrer gemeinsamen Zeit in Wuppertal immer einträchtig ihre Geburtstagstorte verputzt hat! 

(Bild: C. Kronenberg)

Die beiden waren ein feines Gespann, bis Luka im November 2020 fortgezogen ist in den herrlichen Yorkshire Wildlife Park in England, Anori blieb allein zurück, was mir sehr leid getan hat, aber im Oktober 2021 bekam dann auch mein Mädchen einen neuen, schönen Platz im Zoo Mulhouse, wo sie heute zusammen mit der Eisbärin Sesi und deren Tochter Kara zusammenlebt, mich macht so glücklich, daß sie sich mit Sesi gut versteht und auch eine liebe Tante für Kara geworden ist, da hatte ich anfangs bissel Bedenken, aber die Zusammenführung hat ganz prima geklappt und ich bin so glücklich für mein Mädchen. Übrigens: Ihr Lieblingsfloß aus Wuppertal

hat sie mitgenommen nach Mulhouse, das hat mich so gefreut! 

Und so gratulieren wir hier in unserem Grafschafter Wochenanzeiger „meinem“ Mädchen im fernen Frankreich, von dem ich zum Glück durch Jens immer wieder etwas höre und sehe, zu ihrem heutigen Geburtstag mit dem obligatorischen fröhlichen Eisbärenbild 

das wir noch alle Jahre hier zu ihrem Geburtstag eingestellt haben, weil das so lustig und vergnügt aussieht! 

Bestimmt gibt es im feinen neuen Zuhause heute auch Geburtstagsgaben

hoffentlich ist was feines drin in den Päckchen! Wir haben dir jedenfalls hier schon mal einen eisbärischen Gratulationschor mit Geschenken aufgefahren

samt einer leckeren Eistorte, die du doch auch so gerne mümmelst! 

Wir haben uns in unserer Redaktionssitzung zu deinem Geburtstagseintrag so gedacht, daß es in etwa so aussehen wird, wenn du mit deinen beiden Gefährtinnen Sesi und Kara heute auf die Gratulationen zu deinem Ehrentag wartest

und meine Bärchen haben sich gekringelt bei dem Bild, die drei Eisbären meines Teams meinten, das wäre die richtige Grundhaltung zu einer Geburtstagsfeier! 😂👍 Relaxt im Schnee, und gelassen den Dingen entgegensehen, die da wohl kommen werden im neuen Lebensjahr und zum heutigen Ehrentag! 

Liebe Anori, 

und wünsche dir von Herzen alles Liebe und Gute und ein langes, gesundes und vergnügtes Eisbärenleben in deiner neuen Heimat mit deinen beiden Freundinnen, mein bäriges Redaktionsteam schließt sich diesen Wünschen herzlich an, und ich hoffe auch so sehr, daß du da bleiben kannst, wo du jetzt bist, dein Bruder Fiete 

der so einen schönen Platz im Zoo Sóstó in Ungarn hatte und so eine liebe Partnerin, mußte jetzt umziehen in den Zoo Budapest, da ist er nun alleine und wenn ich die Bilder von ihm sehe, dann werde ich sehr wütend, ich kann die „Gründe“ für den Umzug so überhaupt nicht nachvollziehen, ich finde diesen „Eisbärentourismus“ ohnehin sehr grenzwertig, und finde, die Verantwortlichen sollten mal an was anderes denken als an Prestige und Dollarzeichen in den Augen, nämlich an euch Tiere! Wohlgemerkt, der Zoo in Sóstó hatte keinerlei Einfluß auf diese Entscheidung und vor allem die Tierpfleger dort werden selbst sehr traurig sein über Fietes Wegzug. Dir, mein Mädchen, wünsche ich da von Herzen mehr Glück mit deinem Zuhause! Und sei mir bitte nicht böse, daß wir es hier bei dir im Geburtstagseintrag thematisiert haben, aber eine Zeitungsredaktion ist letztlich doch auch zu sowas verpflichtet, nicht wahr? 

Nun haben wir noch ein bissel im Archiv gestöbert für eine feine Galerie ebenso feiner Eisbärenbilder

und wünschen dir einen wunderschönen Geburtstagstag heute, bleib schön gesund und genieße dein Leben, das wünscht dir von Herzen dein Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven! 

All unseren Lesern wünschen wir einen schönen WTT, paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habt Frieden im Herzen!  

Und habts fein! Vor allem Anori! Unsere Geburtstagsprinzessin! 

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Grafschafter Wochenanzeiger – Türchen 23 vom Adventskalender 2022 🎄🎁🧸🛷👼🎅👔🧦👗👜👢🧣💍🛴🎁🎄

 

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r 

Türchen  

Morgen, Kinder, wird’s was geben

Morgen, Kinder, wird’s was geben,
morgen werden wir uns freun!
Welch ein Jubel, welch ein Leben
wird in unserm Hause sein!
Einmal werden wir noch wach,
heißa dann ist Weihnachtstag!

Wie wird dann die Stube glänzen
von der großen Lichterzahl,
schöner als bei frohen Tänzen
ein geputzter Kronensaal.
Wißt ihr noch vom vor’gen Jahr,
wie’s am Weihnachtsabend war?

Wißt ihr noch mein Räderpferdchen,
Malchens nette Schäferin,
Jettchens Küche mit dem Herdchen
und dem blankgeputzten Zinn?
Heinrichs bunten Harlekin
mit der gelben Violin?

 

Wißt ihr noch den großen Wagen
und die schöne Jagd von Blei?
Unsre Kleiderchen zum Tragen
und die viele Näscherei?
Meinen fleißgen Sägemann
mit der Kugel unten dran?

 🍬🍬🍬🍬🍬🍭🍭🍭🍡🍡🍡

Welch ein schöner Tag ist morgen,
viele Freuden hoffen wir!
Unsre lieben Eltern sorgen
lange, lange schon dafür.
O gewiß, wer sie nicht ehrt,
ist der ganzen Lust nicht wert!

Nein, ihr Schwestern und ihr Brüder,
laßt uns ihnen dankbar sein,
und den guten Eltern wieder
Zärtlichkeit und Liebe weihn,
und aufs redlichste bemühn,
alles, was sie kränkt, zu fliehn.

Laßt uns nicht bei den Geschenken
neidisch auf einander sehn;
sondern bei den Sachen denken:
„Wie erhalten wir sie schön,
daß uns ihre Niedlichkeit
lange noch nachher erfreut?“

(Text: Karl Friedrich Splittegarb, Musik: Karl Gottlieb Hering)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, nun ist es fast soweit, noch einmal schlafen, dann kommt das Christkind 👼 oder der Weihnachtsmann 🎅 

Auf den Wunsch unserer Leserin Britta-Gudrun in ihrem gestrigen Kommentar haben wir natürlich prompt reagiert und das gewünschte fröhliche Weihnachtslied als Gedicht hier eingestellt, und dabei soll es natürlich nicht bleiben, wir haben es auch noch für auf die Ohren: 

Da könnt ihr jetzt alle fröhlich mitsingen, das ist doch am letzten Tag vor dem Heiligen Abend eine schöne Einstimmung. 

Da wird die Stube dann wieder glänzen, mit dem leuchtenden Tannenbaum, und wir alten Kinder, die ja wohl die meisten unserer Leser hier sind, werden zurückdenken an die selige Kinderweihnachtszeit, an den Baum und die hübschen Geschenke darunter, und leise lächeln. Da kommt doch mal gleich noch ein schönes Weihnachtslied, eines von den Lieblingsliedern von Frau Chefredakteurin, „Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen“ 

Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen

Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen
wie glänzt er festlich, lieb und mild
als spräch‘ er: wollt in mir erkennen
getreuer Hoffnung stilles Bild

Die Kinder steh’n mit hellen Blicken
das Auge lacht, es lacht das Herz
o fröhlich-seliges Entzücken
die Alten schauen himmelwärts

Zwei Engel sind hereingetreten
kein Auge hat sie kommen seh’n
sie geh’n zum Weihnachtstisch und beten
und wenden wieder sich und geh’n

Gesegnet seid, ihr alten Leute
gesegnet sei, du kleine Schar
wir bringen Gottes Segen heute
dem braunen wie dem weißen Haar

Zu guten Menschen, die sich lieben
schickt uns der Herr als Boten aus,
und seid ihr treu und fromm geblieben
wir treten wieder in dies Haus

Kein Ohr hat ihren Spruch vernommen
unsichtbar jedes Menschen Blick
sind sie gegangen wie gekommen
doch Gottes Segen blieb zurück

Am morgigen Heiligen Abend wird der Alterspräsident unserer Redaktionsbärchen 66 Jahre alt, da wird seine um vier Jahre ältere Lebensgefährtin, die Frau Chefredakteurin, wieder zurückdenken an den Tag, als er unter dem Weihnachtsbaum saß. Ganz schüchtern, er wußte ja noch nicht, wo er denn wohl gelandet war und ob man ihn hier lieb haben würde. Nach 66 Jahren weiß er das nun! 🧸❤❤❤

Und die Frau Chefredakteurin schwelgt in seliger Kinderzeit! 

Wißt ihr, was auch noch zu den schönen Erinnerungen von Kinderweihnachten von anno dunnemals paßt? Haben wir beim Archiv durchforsten gefunden, hatten wir euch schon mal gezeigt, wir fanden es aber nochmal schön:

Die Pferdchen-Karussell-Spieluhr von Frau Chefredakteurin, sie war schon oft im Gebrauch, und hat auch schon einige Jährchen auf dem Rücken ihrer Pferdchen, deshalb hakt sie manchmal ein bissel! Aber vielleicht macht es euch trotzdem Spaß, sie mal wieder anzuhören und zu gucken!

Zu gucken kriegt ihr jetzt auch noch was, wir haben noch ein wenig Deko in unseren Redaktionsräumen fotografiert, das hatten wir euch doch wahrlich noch vorenthalten, dabei haben wir in diesem Jahr so einen schönen, interessanten Adventskranz, ganz ohne Kerzen, dafür brennt über ihm unser Friedenslicht, guckt mal:

geschmückt mit der Schneekristall-Lichterkette, wir fanden das so schön!

Und mit dem kleinen Tannenbäumchen von Ursel in der Mitte, die Bärchen waren ganz verzaubert. 

An der Seite steht der Räuchermann, da haben wir euch auch wieder viel unterschlagen, nämlich all die Türchen unseres Raucherkegel-Adventskalenders, die wir aber natürlich getreulich jeden Tag geöffnet haben, nach Weihnachten liefern wir euch eine Liste nach! Jedenfalls hatte unser Räuchermann fein was zu paffen! 

Kleine Figürchen stecken im Adventskranz wie dieser Engel und in dem vorherigen Bild sind auch welche zu sehen. 

Und unser elektrisch beleuchteter Adventskranz hängt heuer in der Diele und verströmt sein feines Licht

geschmückt mit unserem Rauschgoldengel, den wir von der Mama von der Frau Chefredakteurin geerbt haben. 

festlich geschmückter Kerzenständer unter dem leuchtenden Kranz

und Kerzenständer mit Willkommensschild! 

Bei unserem Eintrag über die Vögelchen neulich haben wir auch ein Bild vergessen, holen wir jetzt alles auf dem letzten Drücker nach! 🤭😊

Niedlich, oder? Und noch eines:

Weihnachtsgemütlichkeit der Tiere, paßt doch so schön zum heutigen Türchen. 

Das wir jetzt mit einer prachtvollen Girlande schließen

und euch allen einen guten und nicht zu hektischen letzten Tag vor dem Heiligen Abend wünschen, wie heißt es im Lied vom Weihnachtsbaum, an dem die Lichter brennen? 🎄 „…..doch Gottes Segen blieb zurück.“ 👼👼🙏 Und den wünschen wir euch allen zum heutigen Tag, bleibt behütet und beschützt, bleibt oder werdet gesund, und paßt alle gut auf euch auf, das wünscht euch von ganzem Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia 

Habt Frieden im Herzen!  

Und habts fein!  

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Türchen 7 vom Adventskalender 2022 🎄⭐🌟⭐

 

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r 

Türchen  

Ganz still zuweilen wie ein Traum

Ganz still zuweilen wie ein Traum
klingt in dir auf ein fernes Lied…
Du weißt nicht, wie es plötzlich kam,
du weißt nicht, was es von dir will…
und wie ein Traum ganz leis und still
verklingt es wieder, wie es kam…

Wie plötzlich mitten im Gewühl
der Straße, mitten oft im Winter
ein Hauch von Rosen dich umweht,
wie oder dann und wann ein Bild
aus längst vergessenen Kindertagen
mit fragenden Augen vor dir steht…

Ganz still und leise, wie ein Traum…
Du weißt nicht, wie es plötzlich kam,
du weißt nicht, was es von dir will,
und wie ein Traum ganz leis und still
verblasst es wieder, wie es kam.

(Cäsar Flaischlen, 1864-1920, Lyriker und Mundartdichter)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, nun öffnet ihr heute schon das 7. Türchen unseres Adventskalenders und die Bärchen und ich, wir haben gewettet, lach, heute seid ihr bestimmt ganz besonders neugierig? Weil gestern doch Nikolaustag war und ihr sicher alle wissen wollt, was denn nun drin war in dem Stiefel und den Strümpfen? 

Die Bärchen haben ziemlich unruhig geschlafen in der Nacht auf den Nikolaustag, und ihr könnt euch sicher alle denken, daß hier gleich frühmorgens die Bärchen krähten statt dem Hahn, 😂 nach der Frau Chefredakteurin, die doch büdde sofort jetzt ihren Stiefel reinholen solle, damit man nach den Socken gucken könne und zusammen die Nikolaus-Bescherung dann bewundern! Na, gut, seufz, muß der Kaffee halt noch bissel warten, dann kommt mal, ihr Schwefelbande! Aber den Kamin mach ich schon mal an, dann ist es schön warm und gemütlich gleich zum auspacken! Das war ein Jubel! 🔥🐻🐻❄🐻❄🐻❄🐻🎁🎅

Dann setzen wir euch jetzt mal in Kenntnis bezüglich des Inhalts von Strümpfe und Stiefel, und zwar fotografisch:

Da sitzen alle gemütlich am Kaminfeuer und haben ihre Schätze schon ausgepackt, lauter glückliche Bärengesichter! 

Fangen wir mal mit dem Stiefel von Frau Chefredakteurin an:

Feine Duftteelichter, die riechen wie Weihnachtsmarkt und nach Orange

und so niedliche Socken, die der Nikolaus aus Plauen geschickt hat

sind die nicht süß? 

Die Bärchen hatten in ihren Socken ein ganz feines Geschenk, aus dem geheimnisvollen Päckchen von Kristina, Rani und Fleckchen, ein Gemeinschaftsgeschenk für alle Bären, zum basteln, 

ein Advents-Baumhaus, wie ein Adventskalender, jeden Tag wird etwas angebaut, bis es Weihnachten fertig ist, waren die Bärchen schon mit Feuereifer gestern dabei, die vorhergehenden 6 Tage noch aufzuarbeiten, das war ein Spaß! 

Natürlich gab es auch Leckerli, was wäre denn Nikolaus ohne Leckerli, die gab es doch immer schon zu Zeiten mit Mimi in heaven, das ist doch Tradition, also:

Honigtopf für die Bären, Baumstämme für die Frau Chefredakteurin.

Alle Geschenke nochmal im Überblick

und mein glückliches Team vor unserem Kamin

Wonnig, oder? Ich mußte den Kamin noch fotografieren, die Bärchen haben darauf bestanden! 😊

Der ist aber auch immer wieder eine Freude, weil er eben so schön echt aussieht! 

Im übrigen müssen wir auch wieder einen Nachtrag machen, von unserem Adventskalender mit den Räucherkegeln, es gab noch Türchen 4 mit Orange, Türchen 5 mit Sinn für Gefühle (?) riecht bissel nach Sandelholz, Türchen 6 Weihnachtsgewürz und Türchen 7 Meditation, riecht u.a. nach Vanille. 

Am Abend hatten wir es dann noch richtig schön stimmungsvoll und romantisch, die Bärchen und ich, und da kommen wir nun zu unserem Thema im Türchen für heute: Fenster! Stimmungsvoll beleuchtete Fenster in unserer Nachbarschaft

und zur Krönung: Der rote Stern, der wieder leuchtet und den wir so vermißt haben:

Da isser! 

Die Bärchen hatten ganz glänzende Augen bei den Bildern, und da ist der Frau Chefredakteurin eingefallen, sie könnte ihnen und euch allen ja mal eine Geschichte vorlesen, passend zu den Bildern mit den Sternen ein Märchen von den Brüdern Grimm, das Märchen „Die Sterntaler“! ⭐🌟⭐🌟⭐🌟⭐

Die Sterntaler, ein Märchen von den Gebrüdern Grimm: 

(Illustration zu „Die Sterntaler“, Ludwig Richter, 1862)

s war einmal ein kleines Mädchen, dem war Vater und Mutter gestorben, und es war so arm, dass es kein Kämmerchen mehr hatte, darin zu wohnen, und kein Bettchen mehr hatte, darin zu schlafen, und endlich gar nichts mehr als die Kleider auf dem Leib und ein Stückchen Brot in der Hand, das ihm ein mitleidiges Herz geschenkt hatte. Es war aber gut und fromm. Und weil es so von aller Welt verlassen war, ging es im Vertrauen auf den lieben Gott hinaus ins Feld.

a begegnete ihm ein armer Mann, der sprach: „Ach, gib mir etwas zu essen, ich bin so hungrig.“ Es reichte ihm das ganze Stückchen Brot und sagte: „Gott segne dir’s,“ und ging weiter. Da kam ein Kind, das jammerte und sprach: „Es friert mich so an meinem Kopfe, schenk mir etwas, womit ich ihn bedecken kann.“ Da tat es seine Mütze ab und gab sie ihm. Und als es noch eine Weile gegangen war, kam wieder ein Kind und hatte kein Leibchen an und fror: da gab es ihm seins; und noch weiter, da bat eins um ein Röcklein, das gab es auch von sich hin. Endlich gelangte es in einen Wald, und es war schon dunkel geworden, da kam noch eins und bat um ein Hemdlein, und das fromme Mädchen dachte: „Es ist dunkle Nacht, da sieht dich niemand, du kannst wohl dein Hemd weggeben,“ und zog das Hemd ab und gab es auch noch hin.

nd wie es so stand und gar nichts mehr hatte, fielen auf einmal die Sterne vom Himmel, und waren lauter blanke Taler; und ob es gleich sein Hemdlein weggegeben, so hatte es ein neues an, und das war vom allerfeinsten Linnen. Da sammelte es sich die Taler hinein und war reich für seinen Lebtag.

                                                          (Illustration zu „Die Sterntaler“, Viktor Paul Mohn, 1882)

Mein Redaktionsteam hat ganz andächtig gelauscht, und so hoffe ich mal, daß es euch auch gefallen hat, das Märchen, und wer von euch nun gerne einen richtigen „Vorleseeffekt“ haben möchte, für den hätten wir noch zwei wunderschöne Varianten im Video:

Viel Freude beim vorlesen lassen! 

Nun gucken wir mal im Archiv, was wir noch für romantische Bilder zum Thema einstellen können

 

 

und dann schließen wir unser Türchen 7 und hoffen sehr, es hat euch allen wieder gefallen! 

Habt alle einen schönen Wochenteilungstag, ihr lieben Leser alle, schaut mal wieder zu den Sternen ⭐🌟 paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, das wünschen euch von ganzem Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habt Frieden im Herzen!  

Und habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Adventskalender – Türchen 21

 

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r 

Türchen  

Die Weihnachtsfee

Und Frieden auf Erden den Menschen,
die eines guten Willens sind.

Suchende Sterne ins eilende Haar,
frierende Sterne, schmelzend zergangen
über den wunderfeiernden Wangen,
und die Augen von Liebe so klar.

Wie Glocken klar, wie Reif so rein
und so duft und so jung und blühend vor Güte
Tau der Frühe himmlische Blüte
wie Rosen und wie Fliederschnein.

Da steigen die Hände, ein bettelndes Meer,
Augen dunkeln nach Geschenken,
Mir! Mir! Mir! Mich musst du bedenken!
so steigen die bettelnden Teller her.

Dunkel wird’s, ein Wundern steht
strenge in der Feenseele,
wie wenn rohe Nacht das Leuchten quäle,
und Ernst in die Güte der Augen geht.

Und es spricht wie klares Licht
aus dem milden Angesicht:
Geben euch? Was soll ich euch geben,
alle Wunder habt ihr ja hier,
eine Erde die könnt hegen ihr,
in euch selber will der Himmel leben.

Kinder, ihr wünscht,
so könnt ihr ja geben
und selig sein und selig machen,
und innig sein wie Kinderlachen
und wie wir von Wundern leben.

Tuet frohe Liebesgaben
einer in des anderen Hand,
tuet ab das Geizgewand
und ihr pflücket alles Haben.

(Peter Hille, 1854 – 1904, deutscher spätromantischer und naturalistischer Schriftsteller)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, heute öffnen wir hier nun Türchen 21, und das war in jedem Jahr traditionell unser besinnliches Türchen und mit dieser Tradition brechen wir auch heuer nicht. 

Wir hatten schon vor dem Aufbruch der Frau Chefredakteurin in ihr vorgezogenes Weihnachtswochenende in unserer Redaktionssitzung überlegt, welches Thema es denn wohl in diesem Jahr werden soll, aber wir waren ratlos. Da hat dann ausgerechnet das schöne, zurückliegende Wochenende die Idee für dieses Türchen gebracht, eine spontane Idee des gesamten Teams beim erzählen über die Herrlichkeiten einer Familienweihnacht. 

Was ist Weihnachten, was macht den alten, ewigen Zauber einer Kinderweihnacht aus, welche Bedeutung hat dieses Hochfest des Jahres noch für die heutigen Menschen? 

Was es nicht ist:

  • haufenweise Geschenke, teils auf dem letzten Drücker irgendwo erstanden, Hauptsache Pomp und Pracht, gedankenlos ausgewählt. 
  • der Streß und die Hektik, ein „perfektes“ Fest auszurichten, in dem alles bis aufs i-Tüpfelchen paßt, die Wohnung gestylt und auf Hochglanz poliert, Gabentisch und der Tisch fürs Festessen sich überladen biegen.
  • für den Tag quasi eine „Strichliste“ führen, damit bloß nichts schief geht, der Ablauf wird geplant wie ein Event. 
  • die Erwartung, daß nun bitteschön alle wie auf Kommando fröhlich-freudig die Inszenierung durch ihre Anwesenheit unterstützen. 

Was es ist, das ist mir wieder einmal bei unserem vorgezogenen Weihnachtsfest im Familienkreis klar geworden, ein Fest, das nicht einmal am eigentlich dafür vorgesehenen Datum stattgefunden hat, aber genau so war, wie es sein sollte, so, wie es im von mir so geliebten Gedicht von Joachim Ringelnatz steht, das bezeichnenderweise „Vorfreude auf Weihnachten“ heißt: „Uns alle Kinder fühlen eines Baumes. Wie es sein soll, wie’s allen einmal war.“ Ein Fest, das das wichtigste dieses Festes gespendet hat: Das Beisammensein dürfen, die Freude über die Anwesenheit aller, das Wohlfühlen in einer liebevollen, warmen Atmosphäre mit dem Licht von Kerzen und dem Duft der Weihnacht, ein fröhliches Kind, lachen und singen, erzählen, zuhören, da sein, ganz, mit allen Sinnen! Erinnerungen an die seligen Kinderweihnachten. Wißt ihr, wo später nach dem Eintreffen aller Gäste der Treffpunkt fast aller war? In der Küche! Der Duft vom fast fertigen Essen in der Nase, ein bissel der Hausfrau noch zur Hand gehen, später die Teller füllen und wie eine „Eimerkette“ die gefüllten Teller von Hand zu Hand bis in das Eßzimmer weiterreichen, wir haben darüber so gelacht. Nach dem Essen die Bescherung, die ebenfalls so wonnig war, wir hatten nämlich wieder beschlossen, zu wichteln, also hatte jeder nur ein Geschenk zu besorgen für denjenigen, den man aus dem Lostopf vor Wochen gezogen hatte, kein Streß, keine Hektik, mit Bedacht schenken können, und trotzdem hat am Schluß jeder ein Geschenk. Ich hatte das Vergnügen, das jüngste Familienmitglied gezogen zu haben, mit ein bissel Unterstützung der Kinder bezüglich der Vorlieben der kleinen Maus ist mein Geschenk hochentzückt angenommen worden, was ist schöner als die leuchtenden Augen eines Kindes unterm Weihnachtsbaum! Und auch ich habe einen wunderbaren Wichtel gehabt und bin hochbeglückt über mein Geschenk, nach Weihnachten mach ich wieder eine kleine „Nachlese“, da dürft ihr dann gucken, es ist ja noch nicht richtig Weihnachten! 🤭😊❤

 

Was es ist: 

  • viel Liebe, viel Geduld, auch mit sich selbst gerade in den leider immer etwas hektischen Vorweihnachtstagen. 
  • wohl bedachte Geschenke, selbst die allerkleinsten bringen freudestrahlende Augen zum Vorschein, wenn sie ein „Treffer“ sind, wenn man sich Gedanken gemacht hat, Wünsche erlauscht hat, Vorlieben und Liebhabereien kennt. 
  • fröhliche Kinder, die nicht schon vor Weihnachten eigentlich „satt“ sind von allen möglichen Advents- und Vorweihnachtsfeiern, weniger ist ganz viel mehr, und das gilt auch für die Erwachsenen. 
  • auch an andere denken, die weder reich noch überhaupt beschenkt werden, die alleine sind, gerade in Familien, wo wahrlich alles vorhanden ist und kaum noch Wünsche offen bleiben, könnte man zu Weihnachten statt der üblichen Geschenke auch das angedachte Geld dafür in einen Spendentopf geben und einem guten Zweck zuführen. 
  • Ansprüche runter schrauben, es geht auch einfach und schlicht, und jeder Holztisch ohne alles aber mit Kerzen und dem warmen Gefühl, gesund zu Hause zu sein, ist mehr wert als die allergestylteste Festtagstafel. 
  • Wer an Weihnachten alleine ist und es noch kann, vielleicht mal fragen, wo man dienlich sein kann, eine Freude für andere sein und dabei selbst die Freude erleben dürfen, nicht allein zu sein. 
  • Es gibt Institutionen, die bitten zu Weihnachten um Briefe und Karten für die von ihnen betreuten, die niemanden mehr haben, der sich um sie kümmert und nach ihnen fragt, da kann man auch tätig werden. Der Aufwand ist so gering und die Freude auf der anderen Seite so groß. 

Ich habe einen Taum: Laßt uns doch endlich wieder Weihnachten feiern, wie dieses Fest von seinem Ursprung her gedacht war, laßt uns doch endlich wieder eines dem anderen eine Freude sein, laßt doch endlich den seit unserer Zeitrechnung nun schon im 2021. Jahr so viel beschworenen „Frieden auf Erden“ in unsere Herzen einkehren, denn nur da hat er seinen Platz, nur von dort aus kann er sich über den ganzen Planeten verbreiten. Wie wäre es denn mit einer „Pandemie“ des Friedens, statt mit der derzeit herrschenden, auch dieses „Virus“ ist hochansteckend, aber es steht nicht im Dienst des Todes, sondern des Lebens. Es wird hohe Zeit, wir haben in den letzten fast zwei Jahren alle hautnah erfahren, wie zerbrechlich der Mensch ist und wie schnell das Leben enden kann, wir haben erfahren, wie dünn die Tünche der Zivilisation ist, wir rasch die Maske dieser vom Gesicht gerissen werden kann und die häßliche Fratze der Egomanie, der Mitleidlosigkeit und der Unsolidarität zutage tritt. Laßt uns die Geburt Christi in unseren Herzen erleben, so, wie in dem wunderbaren Gedicht von Rainer Maria Rilke:

Geburt Christi

Hättest du der Einfalt nicht, wie sollte
dir geschehn, was jetzt die Nacht erhellt?
Sieh, der Gott, der über Völkern grollte,
macht sich mild und kommt in dir zur Welt.

Hast du dir ihn größer vorgestellt?

Was ist Größe? Quer durch alle Maße,
die er durchstreicht, geht sein grades Los.
Selbst ein Stern hat keine solche Straße.
Siehst du, diese Könige sind groß,

und sie schleppen dir vor deinen Schoß

Schätze, die sie für die größten halten,
und du staunst vielleicht bei dieser Gift -:
aber schau in deines Tuches Falten,
wie er jetzt schon alles übertrifft.

Aller Amber, den man weit verschifft,

jeder Goldschmuck und das Luftgewürze,
das sich trübend in die Sinne streut:
alles dieses war von rascher Kürze,
und am Ende hat man es bereut.

Aber (du wirst sehen): Er erfreut.

(Rainer Maria Rilke, 1875 – 1926, österreichischer Lyriker deutscher und französischer Sprache)

In diesem Sinne wünsche ich euch mit meinem Redaktionsteam eine „frohe, harzduftende, heilige Nacht“ aus noch einem Lieblingsgedicht von der Frau Chefredakteurin, aus der „Christnacht“ von Ferdinand von Saar. 

Und erst einmal noch eine gute neue Woche, die letzte vor dem Christfest, laßt es ruhig und besinnlich angehen, schöpft Atem, freut euch vor, macht es euch schön, genießt mal wieder mit allen Sinnen und in Ruhe, und drei Türchen dürft ihr ja hier dann auch noch aufmachen. Bleibt oder werdet gesund, paßt auf euch und eure Nächsten auf, und habt für heute erst einmal einen schönen Dienstag, das wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia. 

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Adventskalender – Türchen 20

 

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r 

Türchen

Der Weihnachtsmann

Morgen kommt der Weihnachtsmann,
kommt mit seinen Gaben,
Trommel, Pfeifen und Gewehr,
Fahn und Säbel, und noch mehr,
ja, ein ganzes Kriegesheer
möcht‘ ich gerne haben.

Bring uns, lieber Weihnachtsmann,
bring auch morgen, bringe
Musketier und Grenadier,
Zottelbär und Pantertier,
Roß und Esel, Schaf und Stier,
lauter schöne Dinge!

Doch du weißt ja unsern Wunsch,
Kennest unsere Herzen.
Kinder, Vater und Mama,
Auch sogar der Großpapa,
Alle, alle sind wir da,
Warten dein mit Schmerzen.

 

(August Heinrich Hoffmann von Fallersleben, 1798–1874, deutscher Hochschullehrer für Germanistik, Dichter sowie Sammler und Herausgeber alter Schriften aus verschiedenen Sprachen)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, nun ist die Frau Chefredakteurin nach zwei herrlichen Tagen zum 4. Adventswochenende von ihrer Familienfahrt wohlbehalten am sonntäglichen späten Abend in den Redaktionsräumen des Grafschafter wieder eingetrudelt, freudig begrüßt von ihrem Bärenteam, das sich die Zeit geradezu mustergültig hier allein zu Haus vertrieben hat. 

Soviel zuvor: Es waren wundervolle Tage, ich bin randvoll mit schönen Erlebnissen und mit glänzender Seele, weil die ganz viele Streicheleinheiten genießen durfte! Solche Familientage sind wie ein warmes Bad, einfach nur wohltuend! Ich werde natürlich noch  ausführlicher berichten, heute reicht es einfach nur noch für ein kleines, kurzes Türchen, an dem ihr aber hoffentlich auch wieder alle eure Freude habt. 

So ist dann natürlich auch das Gedicht zum Eingang oben zu verstehen, denn der Weihnachtsmann, der bei euch allen ja noch kommt (oder das Christkind!) war ja bei mir nun schon da! 

Da hätten wir denn dann für euch als kleine „Zwischenbescherung“ erst einmal ein feines Lied, daß der Frau Chefredakteurin immer so gut gefällt 

und das den Montag und den Start in die letzte Vorweihnachtswoche fröhlich beginnen lassen soll, und dann noch eines, auch eines der Lieblingslieder von Frau Chefredakteurin 

mit sooooo schönen Bildern im Video! Und da wir schon bei Bildern sind, wenn Musik hier überwiegt in diesem Türchen, dann stellen wir euch auch noch die Sänger vor:

Wie gesagt, es soll ja ein fröhlicher Wochenstart werden, ganz im Sinne von Mimi in heaven, die dafür jeden Montag gesorgt hat mit ihrem für sie reservierten Türchen, daher sind bei all den Sängern 2 Bilder doppelt 🙃 und der tanzende Weihnachtsmann mit seinen Rentieren sowie der Glitzerelch sind wieder dabei! 

Und nochmal auf den fröhlichen Wochenstart berufen, kommt jetzt noch was mit schönen Weihnachtsliedern, aus Erfahrung weiß ich, daß es sich dabei herrlich arbeiten läßt! 

 

Startet also alle gut, fröhlich und zufrieden in die neue Woche, habt einen schönen Montag, macht euch keine Hektik und keinen Streß, paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, das wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia. 

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Adventskalender – Türchen 14

 

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r 

Türchen

Der Weihnachtsmann kommt

Wenn der Weihnachtsbaum uns lacht,
wenn die Glocke bim-bam macht
kommt auf leisen Sohlen,
Ruprecht an verstohlen,
zieht mit vollen Säcken ein,
bringt uns Bäcker-Leckerein.
Und packt unter Lachen,
aus die schönsten Sachen.
Und außer Kuchenzeug,
bringt noch der Gute Euch:

Eine Muh, eine Mäh,
eine Täterätätä
eine Tute, eine Rute,
eine Hopp-hopp-hopp-hopp,
eine Diedeldadeldum,
eine Wau-wau-wau,
Ratatsching-daderatabum.

Wenn der Schnee zu Berg sich türmt,
wenn es draußen friert und stürmt,
um die Weihnachtslichter
fröhliche Gesichter,
alle Stuben blitzeblank,
denn es kommt mit Poltergang,
durch die Luft, die kalte,
Ruprecht an, der alte.
Und außer Kuchenzeug,
bringt noch der Gute Euch:

Eine Muh, eine Mäh,
eine Täterätätä
eine Tute, eine Rute,
eine Hopp-hopp-hopp-hopp,
eine Diedeldadeldum,
eine Wau-wau-wau,
Ratatsching-daderatabum.

Wenn Weihnachten ist,
wenn Weihnachten ist,
bescheret uns der heil’ge Christ.
Und da kriegen wir ne Muh,
und da kriegen wir ne Mäh,
und da kriegen wir
die allerschönste Täterätätä,
eine Rute, eine Tute,
ja da kriegen wir
die allerschönste Täterätätä.

(Wilhelm Lindemann, 1882 – 1941, deutscher Sänger und Musiker, Textdichter und Schlagerkomponist)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, es geht so langsam auf den Endspurt vor Weihnachten zu, da müssen hier fröhliche Türchen her, damit alle unsere Leser nicht in Streß geraten und bei guter Laune bleiben, so dachten wir uns das wenigstens gestern in unserer Redaktionssitzung. Und mit dem Lied als Gedicht haben wir da doch schon mal einen guten Anfang gemacht, oder? Dann haben wir überlegt, was paßt denn nun als Thema hier bei Muuuh und Määääh und tätärätätä??? Otto hatte die zündende Idee: Weihnachtsmarkt! Ja, na klar, Otto, das konnte ja nun auch bloß dir als Handelsreisenden einfallen, denn du vermißt die Weihnachtsmärkte heuer wieder sehr, gell? Na, dann komm, auf, wir machen virtuellen Weihnachtsmarktbummel:

Ja, hallo, erstmal, hier ist euer Otto, euer Handelsreisender, endlich komm ich mal wieder unter die Leute, wenn auch bloß hier virtuell, da freut sich mein Köfferchen, dann laßt uns mal gucken, was sich alles so bietet auf den schönen Weihnachtsmärkten, die die Frau Chefredakteurin hier im Archiv gesammelt hat:

Weihnachtsmarkt 2013 in Oberhausen

Weihnachtsmarkt Oberhausener Weihnachtswald, Dezember 2016 

Habt ihr schon alle eure Weihnachtsgeschenke? Gerade auf Weihnachtsmärkten kann man da herrlich fündig werden, vertraut eurem gewieften Handelsreisenden, lach! 

Da ist doch für jeden was dabei, hach, Weihnachtsmärkte sind wonnig!!! 

Waren sie übrigens früher schon, ein Ort für alle Arten von Herrlichkeiten:

(Weihnachtsmarkt 1910, Heinrich Genrich Matwejetisch Maniser)

(Pyramiden auf dem Weihnachtsmarkt, um 1907, Hans G. Jentzsch)

(Weihnachtsmarkt, Franz Carl Hohnbaum)

(Weihnachtsmarkt Berlin 1890, A. Jensen)

(Weihnachtsmarkt auf dem Arkonaplatz um 1912, Heinrich Zille)

(Weihnachtsmarkt am Hof, Wien, 1908, Karl Wenzel Zajicek)

(Christkindlmarkt am Hof, Wien, 1923, Karl Wenzel Zajicek)

(Weihnachtsmarkt in Berlin, 1892, Franz Skarbina)

Und dann geht man mit Päckchen beladen wieder nach Hause, voller Vorfreude auf die Freude der bald Beschenkten! 

Mögt ihr noch bissel weiter bummeln? Na, denn, unser Archiv ist unerschöpflich! 🤭😂

Glückliche und fröhliche Menschen allen Alters!

Samt Getier! 😊❤

So, jetzt stärken wir uns aber erstmal mit einem feinen Glühwein und lecker Reibekuchen, Waffeln, Plätzchen, oder was ihr immer euch auf dem Weihnachtsmarkt zu futtern holen wollt! 

Ich, euer Otto, sowie mein Redaktionsteam und die Frau Chefredakteurin, hoffen, es hat euch Freude gemacht mit mir über die Weihnachtsmärkte von jetzt und anno dunnemals zu bummeln! Habt alle einen schönen Dienstag, paßt gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, das wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia. 

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Adventskalender – Türchen 7

 

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r 

Türchen

Und wieder nun läßt aus dem Dunkeln…

Und wieder nun läßt aus dem Dunkeln
die Weihnacht ihre Sterne funkeln!
Die Engel im Himmel hört man sich küssen
und die ganze Welt riecht nach Pfeffernüssen…

So heimlich war es die letzten Wochen,
die Häuser nach Mehl und Honig rochen,

die Dächer lagen dick verschneit
und fern, noch fern schien die schöne Zeit.

Man dachte an sie kaum dann und wann.
Mutter teigte die Kuchen an
und Vater, dem mehr der Lehnstuhl taugte,
saß daneben und las und rauchte.
Da plötzlich, eh man sich’s versah,
mit einem Mal war sie wieder da.

Mitten im Zimmer steht nun der Baum!

Man reibt sich die Augen und glaubt es kaum …
die Ketten schaukeln, die Lichter wehn,
Herrgott, was gibt’s da nicht alles zu sehn!

Die kleinen Kügelchen und hier
die niedlichen Krönchen aus Goldpapier!
Und an all den grünen, glitzernden Schnürchen
all die unzähligen, kleinen Figürchen:

Mohren, Schlittschuhläufer und Schwälbchen,
Elefanten und kleine Kälbchen,
Schornsteinfeger und trommelnde Hasen,
dicke Kerle mit roten Nasen,
reiche Hunde und arme Schlucker
und alles, alles aus purem Zucker!

Ein alter Herr mit weißen Bäffchen
hängt grade unter einem Äffchen.
Und hier gar schält sich aus seinem Ei
ein kleiner, geflügelter Nackedei.
Und oben, oben erst in der Krone!!
Da hängt eine wirkliche, gelbe Kanone
und ein Husarenleutnant mit silbernen Tressen –
ich glaube wahrhaftig, man kann ihn essen!

In den offenen Mäulerchen ihre Finger,
stehn um den Tisch die kleinen Dinger,
und um die Wette mit den Kerzen
puppern vor Freuden ihre Herzen.
Ihre großen, blauen Augen leuchten,
indes die unsern sich leise feuchten.
Wir sind ja leider schon längst „erwachsen“,
uns dreht sich die Welt um andre Achsen

Und zwar zumeist um unser Büro.
Ach, nicht wie früher mehr macht uns froh
aus Zinkblech eine Eisenbahn,
ein kleines Schweinchen aus Marzipan.
Eine Blechtrompete gefiel uns einst sehr,
der Reichstag interessiert uns heut mehr;
auch sind wir verliebt in die Regeldetri
und spielen natürlich auch Lotterie.
Uns quälen tausend Siebensachen.
Mit einem Wort, um es kurz zu machen,
wir sind große, verständige, vernünftige Leute!

 

Nur eben heute nicht, heute, heute!

Über uns kommt es wie ein Traum,
ist nicht die Welt heut ein einziger Baum,
an dem Millionen Kerzen schaukeln?
Alte Erinnerungen gaukeln
aus fernen Zeiten an uns vorüber
und jede klagt: Hinüber, hinüber!
Und ein altes Lied fällt uns wieder ein:
O selig, o selig, ein Kind noch zu sein!

(Arno Holz, 1863 – 1929, deutscher Dichter und Dramatiker)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, da ist es nun, das Türchen 7, auf das ihr bestimmt alle ganz gespannt gewartet habt, denn ihr seid doch sicher alle neugierig, ob Stiefel und Strümpfchen für die Frau Chefredakteurin und ihr Redaktionsteam auch gefüllt waren am Nikolausmorgen! Die Girlande über dem Gedicht hat es euch ja eigentlich schon verraten: Sie waren! 

Frau Chefredakteurin kam kaum zum Kaffee kochen am gestrigen Morgen, die Bärchen waren so hibbelig, sie wollten doch nach ihren Strümpfchen gucken, na, denn los, ihr Schwefelbande! 

 

Und da sitzen sie alle, die glücklichen Bärchen, im Wohnzimmer der Redaktionsräume vorm Kamin mit ihren Schätzen, die sie aus den Strümpfen geholt haben! Jedes Bärchen hatte in seinem Strumpf

ein kleines Gläschen mit leckerem Waldhonig, das „große“ Geschenk paßte aber nicht in die kleinen Strümpfe, die Bärchen hegten schon lange einen Wunsch, und der hat sich heuer zu Nikolaus erfüllt, quasi ein Gemeinschaftsgeschenk

da liegt es vor ihnen: Ein Brettspiel, ein Gesellschaftsspiel, ihr werdet es bestimmt alle kennen,

es ist so hübsch märchenhaft, es handelt ja auch von Märchen: Sagaland! 

Dieses Geschenk hat eine kleine Geschichte, der Alterspräsident unserer Redaktion, mein Teddy Bernhard, 

erzählt meinem Redaktionsteam oft Geschichten aus der Kinderzeit von Frau Chefredakteurin, als sie noch die kleine Monika war, und so hat er ihnen auch erzählt, daß sie so gerne Spiele gespielt hat, das fanden die Bären nun extra fein und meinten, das wäre doch auch was für sie, und das könnten sie denn dann doch auch mit der Frau Chefredakteurin spielen, wenn…..ja, wenn sie denn so ein Spiel hätten, und flugs war der Wunsch an den Nikolaus geboren. Und wir machen aus diesem Anlaß nun mal einen kleinen Exkurs in die Welt der Spiele von anno dunnemals bis heute. 

Ein Brettspiel ist ein Gesellschaftsspiel, dessen kennzeichnendes Element ein Spielplan/-brett ist, auf dem Spieler mit Figuren, Steinen oder anderem Material agieren. 

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Brettspiel

Die ersten Gesellschaftsspiele wurden mit einfachen und frei verfügbaren Materialien gespielt, das Spielfeld wurde in den Sand gemalt, Materialien waren Stöcke, Steine und Muscheln. Bereits aus dem alten Ägypten ist ein Spiel namens Senet bekannt, das schon auf einem festen Spielbrett gespielt wurde und ähnlich wie unser heutiges Backgammon war. Auch das Spiel Mühle wurde im alten Ägypten schon gespielt. 

Schach bezeichnet man häufig als das „Spiel der Könige“, entstanden ist dieses Spiel wahrscheinlich in Indien um etwa 500 n. Chr., im Mittelalter verbreitete es sich dann auch im europäischen Raum. Und nun guckt mal, was die Frau Chefredakteurin bei dem Thema gefunden hat im vorhandenen Spieleschrank der Redaktionsräume

 

ein Kästchen mit Schachfiguren, von ihr selbst bemalt, die Rohlinge konnte man seinerzeit bestellen und dann ging es ran an den Pinsel und die Farbe, es war mal ein Geschenk für Björns Papa und ist in den Redaktionsräumen verblieben. 

Bin ich heute noch stolz drauf, lach! 

Würfelspiele gab es auch schon zu Zeiten der Römer, und bei den Kartenspielen vermuten die Wissenschaftler, daß die ersten Karten schon im 1. Jahrhundert in Ostasien hergestellt worden sind. 

Im 20. Jahrhundert entwickelten sich die verschiedenen Gesellschaftsspiele, die wir heute kennen. In Amerika wurden viele moderne Klassiker entworfen, so zum Beispiel Monopoly, Risiko, Das Spiel des Lebens und noch viele andere. 

Da zeigen wir euch doch nun mal den Inhalt unseres Spielefachs im Wohnzimmerschrank der Redaktionsräume:

Rechts ist ein von Björn noch verzierter Spielekoffer, der oft mit auf Reisen ging, Björn hat als Kleinkind schon Spiele geliebt, und gerade auch für kleine Kinder gibt es da ja die entzückendsten Spiele. 

Ganz sicher kennt ihr alle noch „Spitz, paß auf“, oder heiß geliebt und oft gespielt, „Schwarzer Peter“, das waren beides auch Lieblingsspiele in der Kinderzeit von der Frau Chefredakteurin. Die ersten Spiele bei Björn waren, weil er in dem Alter des Lesens und Schreibens noch unkundig war, Spiele, deren Würfel statt Zahlen farbige Punkte hatten, Farben konnte er ja schon unterscheiden. 

Im Familienkreis ist später mit Leidenschaft das Spiel „Scotland Yard“ gespielt worden, neben „Monopoly“, „Uno“ und „Die Siedler von Catan“. Björns Patenkind spielte mit nie ermüdender Leidenschaft sowohl mit ihm als auch mit Wonne mit der Frau Chefredakteurin „Vampo“, ein Spiel mit einem Vampir, die Spielfigur ist so klasse, Ziel des Spiels ist es, eine Prinzessin in ihr Schloß zu bringen ohne vom Vampir gebissen zu werden, der absolute Clou war der Biß des Vampirs: Ein dicker roter Stempel auf die Hand! 🤭😂

Frau Chefredakteurin spielt heute noch gerne, da die Kinder ebenfalls eine Leidenschaft für Gesellschaftsspiele besitzen, kommt sie da ab und an immer mal wieder in den Genuß. Und nun haben die Bärchen vom Nikolaus ihr eigenes Spiel bekommen, das werden dann bestimmt zukünftig feine Spielabende in den Redaktionsräumen, natürlich ist es am Nikolaustag eingeweiht und gespielt worden, die Bärchen waren begeistert. 

Wir hoffen, gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit hat euch dieser kleine Exkurs in die Welt der Spiele gefallen, und wir haben vielleicht die eine oder andere Anregung zum wieder einmal spielen im Familienkreis gegeben. 

Nun werdet ihr fragen, was denn bei der Frau Chefredakteurin noch im Stiefel war, also:

Außer dem Honig für die Bärchen gab es Pralinen, Baumstämme und lecker Schokolade mit Eisbär verziert, von Brigitte/Plauen und Ursel durch den Nikolaus auf den Weg gebracht, ich bin ja genau so ein Süßmäulchen wie die Bären! 😂🤭

Ein kleines plüschiges Eisbärchen mit Nikolausmützchen, das los wetzt, wenn man es am Schwanz zieht, sieht so drollig aus, und 

Eisbärservietten hatte Brigitte/Plauen noch im Päckchen vom Nikolaus, da hab ich mich so drüber gefreut, hab ich noch nie gesehen, Servietten in der Form! Jetzt sind hier bestimmt alle Eisbärenfans bissel neidisch! 🤭😂❤

Und mit den Bildern der vergnügten Bärenrunde bei der Nikolausbescherung 

schließen wir jetzt hier unser Türchen 7. Wir hoffen, es hat euch allen wieder Freude gemacht, wünschen euch einen schönen Tag, paßt alle gut auf euch auf, bleibt oder werdet und gesund und…..spielt mal wieder! 

Herzliche Grüße und alles Liebe und Gute von eurem Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia. 

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – „Wer Sorgen hat, hat auch Likör!“ 🍹🍎🍐🍒

Es ist ein Brauch von Alters her:
Wer Sorgen hat, hat auch Likör.
Doch wer zufrieden und vergnügt,
sieht zu, daß er auch welchen kriegt.

(Wilhelm Buch, 1832 – 1908, deutscher Zeichner, Maler und Schriftsteller)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, das war eine lustige Redaktionssitzung am Freitag zum erstellen unserer heutigen Sonntagsausgabe, denn die Frau Chefredakteurin hatte sich gemerkt, daß in der letzten Ausgabe bezüglich der Birnen des Herrn von Ribbeck zwischen ihr und BrigitteE Bremen in den Kommentaren Birnengeist und Obstbrände eine Rolle spielten, und das ergab nun in der freitäglichen Redaktionssitzung den Anstoß zu unserer Sonntagsausgabe. Das bärige Redaktionsteam war begeistert, obwohl sie ja nun eigentlich an solchen hochprozentigen Getränken höchstens nippen dürfen, bei ihrem noch zarten Bären-Alter, aber die Aussicht auf ein Foto-Shooting allwieder mal in unserer Redaktionsküche, weil es doch auch bei diesem Thema um was leckeres geht, ließ die Bärenaugen leuchten! Küche im Herbst, mit Usselwetter draußen, ist eben einfach was wonniges! 

Und so kommt jetzt hier in Wort und Bild unser Zubehör für Liköre & Co. samt Rezepten. Weihnachten ist nicht mehr weit, und Geschenke aus der Küche sind doch immer was feines und heiß begehrt, das hat sich unser redaktioneller Chefkoch schon mal vorab notiert! 

Herbstzeit ist Stimmungszeit und so beginnen wir unsere Zubehör-Bilder in romantischem Ambiente

„Lichter“ geht es jetzt weiter! 🤭

Unsere Flaschen- und Gläsersammlung für die „geistigen“ Stunden im Leben

Man kann so schön kleine Fläschchen sammeln für Mitbringsel in der Adventszeit, und manche gesammelten Flaschen haben auch so hübsche Verschlüsse, wie den hier auf dem Bild

Eine kleine Traube, das sieht so hübsch aus! 

Diese Flasche ist gekauft, samt den dazu gehörigen Gläsern

ein hübsches Schild an einer zu verschenkenden Pulle paßt aber auch fein. 

Dieses kleine Windlicht aus Glas ist übrigens das Windlicht, das dazumalen für die Landung von UFO’s in unseren Redaktionsräumen verantwortlich war!

Gläser braucht man natürlich auch zum „Sorgen-Likör“, wir hätten da etliche, zum teil noch von den Großeltern geerbte, anzubieten. Aber erst einmal kommen noch Flaschen. 

Flaschen farbig, geschliffen oder in hübschen Formen wie hinten einem Stern. 

Und hier ist nun schon ein Teil der geerbten Gläschen zu sehen, das Glas ist so zart! 

Dieses Glas bzw. die Gläser, da gibt es mehrere von, war mal ein Geschenk von Freunden, „Schnapspfeifen“! 

Eine Übersicht

Kommen wir nun zu den Rezepten. 

Der für den heutigen Eintrag anstoßgebende Birnenschnaps bzw. Birnengeist ist natürlich als Rezept nicht möglich bzw. wäre verboten, weil er ja ein Obst-Brand ist, also gebrannt werden muß, und das ist privat nicht erlaubt! Man könnte aber die Birnen auch ähnlich wie bei einem Rumtopf in Williams-Birnen-Geist einlegen, so zum Beispiel:

Hagebutten-Likör

  • 500 g Hagebutten
  • 125 – 150 g weißer Kandis
  • 1 Flasche Kirschwasser

Die Hagebutten waschen und gut abtropfen lassen. Die Früchte halbieren und mit einem Löffel etwas zerdrücken. In ein Glasgefäß füllen, den Kandis und das Kirschwasser dazu geben. Gefäß verschließen und bei Zimmertemperatur etwa eine Woche durchziehen lassen. Dann durch ein Mulltuch filtern, den Likör in Flaschen abfüllen, Flaschen verschließen und mindestens vier Monate ruhen lassen. 

Schlehen-Aufgesetzter

  • 750 g Schlehen
  • 300 g weißer Kandis
  • 2 Zimtstangen
  • 1 Flasche Doppelkorn

Die Schlehen verlesen und waschen, gut abtropfen lassen, dann etwas zerdrücken, dabei auch einige Steine zerstoßen, damit die inneren Kerne ihr feines Aroma freigeben. Die zerdrückten Früchte mit dem Kandis und den Zimtstangen in ein gut verschließbares Gefäß geben, den Korn drüber gießen und bei Zimmertemperatur vier bis sechs Wochen ziehen lassen, dann abfiltern und in Flaschen füllen. 

Sanddorn-Likör

  • 400 g frische Sanddornbeeren
  • 150 g brauner Kandiszucker
  • 1 Flasche Korn oder Wodka
  • 1 Stange Vanilleschote

Auch hier wieder die Beeren putzen und säubern, die Vanilleschote aufschneiden und ausschaben, Früchte, Kandis und Vanille mit Korn oder Wodka aufgießen, 6 – 8 Wochen bei Zimmertemperatur zum Beispiel am Fenster stehen lassen, ab und an mal schütteln, gilt auch für die übrigen Rezepte, und dann wieder abfiltern und in hübsche Flaschen füllen. 

Eine ähnliche Farbe hat der fertige Sanddornlikör. 

 

Nach ähnlichen Rezepten kann man so viele Früchte „geistig“ konservieren, Likör aus schwarzen Johannisbeeren zum Beispiel mit Gewürznelken auf Cognac oder Markenweinbrand

Das geht natürlich auch mit roten und schwarzen Johannisbeeren, mit Doppelkorn.

Passionsfrüchte mit Gin

Quitten-Likör mit Cognac oder Markenweinbrand mit Korianderkörnern.

Aprikosen-Likör mit Gewürznelken, Zimtstangen und Weinbrand. 

Brombeer-Korn, mit Doppelkorn und Zimtstange.

Holunder-Brandy, der wird aus dem Saft der Holunderbeeren gemacht, der Saft wird mit Weinbrand vermischt, es empfiehlt sich, ihn vor Gebrauch sechs Wochen zu lagern. Man kann im übrigen auch den oben ausgeführten Sanddorn-Likör mit Sanddornsaft machen, da frischer Sanddorn schwer zu bekommen ist. Und nicht nur aus Früchten lassen sich feine Liköre machen, auch aus Kräutern, so hat die Frau Chefredakteurin noch einen selbstgemachten im Kühlschrank stehen, und zwar den hier

einen Likör aus Minze mit Zitronenmelisse! 

Viel Spaß beim ausprobieren…..und beim genießen! 

Soviel von unserer redaktionellen Seite also zu Sorgen und Likör, zwingend eine Einheit, lach! Apropos Einheit: Am heutigen Sonntag feiern wir den Tag der deutschen Einheit zum 31. Mal! Das freut das gesamte Redaktionsteam, besonders aber Bruno und Otto, die ja beide aus der seit dem auch wiedervereinigten Bundeshauptstadt kommen, was hat sich die Frau Chefredakteurin damals gefreut, daß Berlin wieder gesamtdeutsche Hauptstadt wurde! 

  

Dieser Sonntag hat es in sich, denn ebenfalls heute feiern wir auch traditionell am ersten Sonntag im Oktober das Erntedankfest. Dazu gab es hier ja schon so einige Einträge, da hatte mein bäriges Redaktionsteam die Idee, sich selbst in einen angemessenen Rahmen zu setzen 

und euch passend zu unserem erntedanklichen Wochenendmenü einen Eintrag aus unserem reichhaltigen Archiv zu verlinken, denn unser Menü zum heutigen Erntedank war bzw. ist: Himmel un Äd mit Flönz! Zu deutsch: Himmel und Erde mit Blutwurst! Und da hatten wir eben schon mal einen Eintrag von, der hier jetzt wieder prima hin paßt:

Herbst-Montag

Eine schöne Galerie zum Erntedankfest machen wir euch nun auch noch, wir schwelgen doch immer so gerne in den wunderschön-farbigen Herbstbildern. 

Das ist nun also unser Beitrag zum heutigen Erntedankfest, mein bäriges Redaktionsteam hat da aber noch sowas schönes für Augen und Ohren gefunden, guckt mal rein, vielleicht gefällt euch das genauso gut wie uns! 

https://www.ardmediathek.de/video/checker-can-checker-tobi-und-checker-julian/der-erntedank-check/kika/Y3JpZDovL2JyLmRlL3ZpZGVvLzNmYTk5MDhiLTQwZDItNDExZC05NDQyLTkxNmIyNjVmOGM3Nw/?isChildContent

 

Und noch ein Ereignis wirft seine Schatten voraus, am Montag, mit dem die neue und erste vollständige Oktoberwoche wieder los geht, ist Welttierschutztag, an einem Montag wäre das natürlich auf jeden Fall wieder der Part unseres Co-Autors, unserer rasenden Reporterin, unserer Mimi in heaven gewesen und da hatten meine Bären die Idee, auch dafür nochmal einen Archiv-Eintrag zu verlinken, und zwar den letzten zu diesem Thema von unserer Mimi in heaven: 

Welttierschutztag 2018

Zu all den Feierlichkeiten an diesem Sonntag haben wir nochmal „Kunst“ gemacht, wir haben unser wunderschönes Teelichtvogelhäuschen mal gespiegelt:

Und damit wünschen wir euch allen einen wunderschönen ersten Oktobersonntag, Erntedankfest-Sonntag und Tag der deutschen Einheit, sowie einen guten Start in die erste, vollständige Oktoberwoche, bleibt oder werdet alle gesund, für alle, die es brauchen, Tier oder Mensch, sind hier alle Daumen, Tatzen und Pfoten gedrückt, euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habts fein!  

 

Grafschafter Wochenanzeiger – „Will das Glück nach seinem Sinn dir was Gutes schenken…..“🎁🎀

…..sage Dank und nimm es hin ohne viel Bedenken.“

Der Moderne

Nun hab‘ ich mein grämliches Winterweh
sechs Monde mystisch gehütet
und hab‘ auf manchem ästhetischen Tee
pessimistische Eier gebrütet.

Mein Büchlein, das meinen Gram umschloß,
kam in die besten Familien;
mein Büchlein, das meinen Kummer ergoß
auf stilisierte Lilien.

Die schlanken Mondänen durchforschten’s mit Fleiß,
und heimlich lasen’s die Zofen;
und alle tranken literweis
mein Herzblut aus meinen Strophen.

Sie lobten an meiner Seele Not
die Feuer, die zuckend verflammten,
und sprachen von meinem nahen Tod
mit der Ruhe des Standesbeamten…

Doch heut‘ ist draußen der Frühling erwacht,
schon duftet’s nach hellen Syringen –
mein Herz spürt die Sonne und klopft und lacht
und hört die Knospen springen.

Mein Herz zerreißt seinen Trauerflor,
meine Jugend wird wieder munter,
sie haut der Sorge eins hinter das Ohr
und schmeißt sie die Treppe hinunter.

Vom junggrünen Teppich der Wiese her
klingen Schalmeien und Tänze…
so werf‘ ich hinter der Fliehenden her
Die raschelnden Lorbeerkränze.

Und blinzelt zur Nacht mir ein lustiger Stern,
ich folg‘ ihm augenblicklich –
O Gott, wie bin ich unmodern!
O Gott, wie bin ich glücklich!

(Rudolf Presber, 1868 – 1935, deutscher Journalist, Dichter, Dramatiker, Romancier und Erzähler)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, da liegt sie nun wieder auf eurem sonntäglichen Frühstückstisch, unsere Sonntagsausgabe! Am letzten Wochenende gab es selbige ja bereits schon im Samstagsdruck, dieweil Frau Chefredakteurin zu ihrem Geburtstag in Kölle weilte. Unsere freitägliche Redaktionssitzung war kurz und knapp, mein Bärenteam winkte nur nonchalant mit den Tatzen, „dein Part, Frau Cheffin, du mußt deinen Lesern noch von deinem Geburtstag berichten!“ Stimmt, meine Bärchen, dann lege ich mal los, dieweil ihr es euch dann weiter vor dem Fernseher gemütlich machen könnt! 📺🧸🧸❄🧸🧸🧸

Am besten fängt man immer mit dem Anfang an, lach, denn also, da sind sie, die Fahrkarten für die schönste Fahrt ever

frühmorgens ging es los, und man höre und staune: Keine besonderen Vorkommnisse bei der Bahnfahrt, und das ganze pünktlich! Auf die Minute! Sagenhaft! Einlaufen des Zuges am Kölner Hauptbahnhof mit Blick auf den Dom noch eine Station bis Köln-Ehrenfeld, wo Björn mich nochmal am Bahnhof abgeholt hat, worüber ich mich sehr gefreut habe! Bei ihnen zuhause haben wir dann noch ein Täßchen Kaffee getrunken, und dann sind Steffi und ich aufgebrochen in die Innenstadt, wir wollten shoppen gehen, welch eine herrliche Idee, wie lange war ich nun schon in keinem Laden mehr außer für Lebensmittel. Wir sind beide geimpft, natürlich haben wir überall, wo es sich knubbelte, Masken getragen, also stand einer doch wieder wesentlich entspannteren Shoppingtour nichts mehr im Wege. Wie sagte Mimi in heaven es immer? „Folks“, es war herrlich, herrlich, herrlich! Zumal mir Steffi dabei noch eröffnet hat, daß diverse Klamotten, die mir gefielen, mein Geburtstagsgeschenk werden sollten, wie fein! Ich brauchte wirklich dringend Schuhe für den Herbst und auch Steffi hatte den gleichen Wunsch, aber bis wir mal endlich in einem Schuhgeschäft waren, wo wir dann beide fündig geworden sind, da lagen noch so viele hübsche, wonnige und unbedingt zu besuchende Läden dazwischen! 😂 Ich glaub, Björn war recht froh, daß er zuhause auf einen Lieferanten warten mußte und deshalb „bedauerlicherweise“ nicht am Einkaufsbummel beteiligt war, die meisten Männer hier werden ihn bestimmt gut verstehen! 😂 Aber die Frauen verstehen unsere leuchtenden Augen! 😉☺😊

Neben Schuhen brauchte ich noch eine neue Geldbörse, an der meinigen war der Reißverschluß hinüber, nun hab ich da aber immer noch die alte, denn die, die ich fand und die mir gefielen, hatten alle einen Preis, bei dem ich eigentlich die Geldbörse nicht mehr bräuchte, weil ich nix mehr hätte, was ich da noch reintun könnte! 😂🤣😂👎

Nun seid ihr bestimmt doch langsam neugierig, was die Frau Chefredakteurin denn, dieses Mal als Jägerin unterwegs statt als Sammlerin, erbeutet hat, tadaaaaaaaa…..hier kommen nun meine Geburtstagsgeschenke:

ein Satin-T-Shirt und ein herbstlicher Pullover in der wunderschönen Trendfarbe senfgelb, samt passenden Schuhen in gleicher Farbe und einem Paar hübscher Herbststiefelchen, die Jeans hängt bloß zur Komplettierung des Outfits dabei, die besaß ich vorher schon. 

Interessante Ärmel, nicht wahr? Bissel „angekrempelt“, das paßt immer fein zu meinen nicht so langen Armen, lach, normal sind mir Ärmel immer zu lang. 

Ich hab mich vollständig in die Farbe verliebt, und das paßt doch ausgezeichnet zur blauen Jeans, oder? 

Ein sehr erfolgreicher Einkaufsbummel, auch Steffi war hochzufrieden und hat sich an meiner Freude gefreut. Das Wetter war am Samstag auch sehr angenehm, ab und zu gab es mal ein paar Regentropfen, die konnte man im Geschäft abwarten, und ansonsten strahlte die Sonne genau wie wir. Auch die Stimmung in der Stadt war recht entspannt, und mal doch wieder mehr unter Menschen, das tat doch auch der Seele wieder gut. Übrigens: Ich bin 100 % für kulturelle Vielfalt, bloß nicht bei Musik 😂 irgendwo in der Stadt sang ein „Chor“, nicht schön, aber laut 😂, wir haben uns königlich amüsiert! 

Irgendwann fragte Björn über Handy, wo wir denn abgeblieben wären, und da ist uns erst aufgefallen, daß wir schon sage und schreibe 4 1/2 Stunden unterwegs waren. 🤭 Langsam taten uns auch die Füße weh vom Pflastertreten, und so sind wir denn wieder mit der U-Bahn nach Hause gefahren. 

Dort haben wir dann erstmal strahlend unsere Beute vorgeführt, und hier gehört noch eine kleine, lustige Anekdote hin, wir waren in der Stadt vor einem Brautmodengeschäft hängengeblieben, die Brautkleider so in ganz altem Stil verkaufen, die haben wir beide so bewundert, und da ich nicht in weiß geheiratet habe, hab ich zu Steffi gesagt, irgendwann müssen wir mal in so ein Brautmodengeschäft, ich möchte mich einmal im Brautkleid sehen. Steffi hat das dann zuhause Björn mit den Worten berichtet, seine Mama müsse mit ihr demnächst unbedingt in ein Brautmodengeschäft! Ich brauch euch jetzt sicher nicht den Gesichtsausdruck und die Augen von meinem Sohnemann beschreiben, hihihihi!!! 😉😊🤭😂👰

Am Abend haben wir uns dann lecker Pizza bestellt, mittlerweile regnete es draußen wieder richtig und drinnen war es so gemütlich, da hatten wir keine Lust mehr, noch woanders hinzugehen. Und haben mit lecker Essen und lecker süffeln gemütlichst in meinen Geburtstag reingefeiert! 🍽🍾🥂🥃🍹 Und sind dann irgendwann müde in die Betten gefallen, ich schlaf so gut in dem neuen Gäste- bzw. Arbeitszimmer. 

Sonntagmorgen lecker frühstücken und dann den Tag, an dem es Bindfäden regnete, gemütlich beisammen verplaudern, hach, was war das wieder schön! Bei allem Schönen drumrum um so einen Geburtstag ist das mit Abstand das beste und schönste Geburtstagsgeschenk, mit meinen Lieblingsmenschen beisammen sein dürfen! 😊🤗🙏

Am Abend bin ich dann wieder heimgefahren, die Kinder haben mich noch zum Bahnhof gebracht.

Bei aller Wehmut des Abschieds natürlich wieder hab ich mich doch auf mein Bärenteam gefreut, sie haben bei meiner Abreise hier ja schon wieder so viel zu tuscheln gehabt, da schwante mir was, und ich war sehr gespannt, was sie sich wohl haben einfallen lassen, und nun guckt mal:

Ist das nicht wonnig? Wenn man so empfangen wird, wenn man am Geburtstagsabend wieder nach Hause kommt von zwei herrlichen Tagen? Ich war richtig gerührt! Und ein Ständchen hab ich auch bekommen

So hübsch gedeckt, mit Kerzchen und Kuchen, 

und unserer „familieneigenen“ Geburtstagstasse, die wurde früher immer schon für jedes Geburtstagskind hier gedeckt. 

Passendes Espressotäßchen, feine Servietten, 

und Kerzchen! Da hat mein Redaktionsteam sich so drauf gefreut!

Luzia hat Engelbärt stellvertretend für Mimi in heaven mit dabei genommen, 

und selbstverständlich war auch der „Alterspräsident“ unserer Redaktion mit vertreten, mein Bernhard.

Hamish und Bruno, immer vereint!

Fein haben sie das gemacht!!! ❤🤗

Dann hab ich im Rudel mit meinem Redaktionsteam meine Päckchen ausgepackt von lieben Blogfreunden, das war ein Jubel hier, und da sag ich hier nun auch mal noch ganz lieb daaaaaanke, liebe Brigitte/Plauen, liebe Kristina mit Rani und Fleckchen und liebe Ursel! Laßt euch alle ganz doll knuddeln! ❤❤❤ Bevor ich euch meine Geschenke alle nun zeige, zeig ich euch noch eine „Karte“, die mich virtuell erreicht hat, von einer Blogleserin, die die älteren meiner Leser bestimmt noch kennen unter dem Namen „Conchi“, und mit der ich immer noch lieben Kontakt habe, guckt mal, ist das nicht knuffig, ich hab sie mir auch ausgedruckt und mit an meine Kartenleine gehängt, weil ich sie so süß finde:

Wonnig, nicht wahr?! 

So, und nun kommt mein Gabentisch

ich bin immer ganz gerührt über euch, es ist so schön, wenn liebe Menschen an einem denken, in diesem Zusammenhang hier nun auch erst einmal noch einen ganz lieben Dank auch für alle virtuellen Geburtstagsgrüße, die ich bekommen habe, ihr seid alle die besten, und ich weiß schon, warum ich im letzten Beitrag das Thema „Freundschaft“ hatte! Laßt euch alle knuddeln! 🤗

Nachschub für die Duft- und Räucherfront von Kristina, Rani und Fleckchen. Und Nachschub für unser Balkonien!

 

Für leibliche Genüsse ist Brigitte/Plauen immer ein prima Lieferant, lach, und für

wonnige Tiere aller Arten

samt herrlichem Verpackungsmaterial mit treffenden Sprüchen

das ist doch ein so wahrer Spruch, fand ich klasse, das Tütchen! Und die Klammerherzchen, für die Kartenleine! 

 

Sehr passend, nicht wahr? 

Feine Seife und Lesestoff von Ursel und eine ganz besondere Überraschung

ich hab von Ursel eine Kamera „geerbt“, fotografisches Neuland wird nun betreten, muß ich mir nur noch ein Überspielkabel fürs hochladen auf den PC besorgen, da wird Björn mit beauftragt! 😊🤗❤

In Ursel hab ich eine „Häkelschwester“, hihihihi, sie macht das auch so gerne und ich hab zwei wunderschöne Ergebnisse eingeheimst:

Die herbstliche Farbe paßt so hübsch zur beginnenden Herbstdeko demnächst! 

Lesestoff kam mit den beiden kleinen hinteren Büchlein auch noch von Brigitte/Plauen. 

Einmal herbstliches Ambiente in Farbharmonie! 

Natürlich zeig ich euch auch noch meine Kartenleine

Ursels Rosen! 

diese von Brigitte/Plauen hat noch einen Clou

man kann sie aufziehen! So hübsch! 

Kristinas Karte hat Platz in dem gleich mitgeschickten Kartenständer erhalten:

Nun bin ich fast am Ende von meinem Geburtstagsnachleseeintrag, aber etwas muß ich euch noch zeigen, denn bevor ich am Samstag nach Köln fuhr, hab ich noch einen lieben Gruß von meiner Mimi in heaven erhalten, guckt mal:

Der Mond schien durch das Birkenpferd und über ihm steht Mimis Stern

Am Sonntagabend, als ich wieder hier war, leuchteten draußen alle Lämpchen so schön

sogar das, welches ich in Mimis Brotkasten platziert hatte, leuchtet wieder, da hab ich mich so drüber gefreut. 

Nicht mehr allzu lang, dann ist wieder Halloween!

Und damit schließen wir nun unsere heutige Sonntagsausgabe und wünschen all unseren Lesern einen guten und schönen Sonntag, mit hoffentlich schönem herbstlich-sonnigen Wetter. Bleibt oder werdet alle gesund, allen Kranken, ob Mensch oder Tier, wünschen wir herzlichst gute Besserung und alles Liebe und Gute! Kommt alle gut wieder in die neue Woche, möge sie eine schöne sein. Ich hoffe, ihr hattet alle bissel Freude an meiner Nachlese hier, ich hatte Freude ohnegleichen zu meinem Geburtstag und danke euch allen nochmals ganz herzlichst dafür! 

Euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habts fein!  

 

 

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Geburtstagsnachlese II

Später Sommer

Verschwunden sind vom Feld die letzten Garben.
Das Laub der Bäume schimmert rostigbraun.
Der Garten strahlt jetzt in Spätsommerfarben,
und draußen steht der Herbst schon vor dem Zaun.
Der Nebel senkt sich wie ein grauer, feuchter Hauch
auf Flur und Au und auf den Hagebuttenstrauch.
Ein letzter Gruß der bunten Georgine,
dann greife ich zur Winterpellerine.

Die Luft ist kühl, es schwingt in ihr ein Grämen,
so wie ein fernes, kaum geahntes Leid.
Es ist so wie ein stilles Abschiednehmen
von einer schönen, vielgeliebten Zeit.
Die Erde prangt in ihrem letzten Blumenflor,
bereitet sich auf herbstlich rauhe Tage vor.
Die Astern blühn so prächtig wie ein Wunder.
Im Glase blinkt und funkelt der Burgunder.

Jetzt rüsten sich die Vöglein auch zum Reisen,
versammeln sich in Scharen im Geäst.
Sie ruhen aus, sie fliegen auf und kreisen.
Es ist so wie ein Sommer-Abschiedsfest.
Bald geht mein Zug, denn heute ist der letzte Tag.
Mir ist so weh, daß ich es kaum beschreiben mag.
Verklungen sind des Sommers frohe Lieder.
Die Träne rinnt, der Asphalt hat mich wieder.

(Fred Endrikat)

Ja, auch mich hat mittlerweile „der Asphalt wieder“, soll heißen, ich bin wieder im Alltag angekommen nach dem herrlichen Wochenende vor 14 Tagen bei meinen Kindern in Köln, da möchte ich euch doch nun endlich den zweiten Teil meiner Geburtstagsnachlese präsentieren. Beginnen wir also mit dem Samstagabend, für den die Kinder einen Tisch in einem feinen Restaurant in ihrem Stadtteil für uns bestellt hatten, keine fünf Minuten zu Fuß zu erreichen, wollt ihr mal gucken? Büdde schön:

http://www.ristorantezucchini.de/

https://de.foursquare.com/v/ristorante-zucchini/4fa76e9be4b0ddd4979544c9

Klickt euch beim zweiten Link mal durch die oben angezeigten Bilder, das vorletzte Bild sind ganz besonders leckere Dips, die bei jedem Essen mit Pizzabrötchen serviert werden.

Aber erst einmal haben wir uns alle für den Restaurantbesuch „in Schale geschmissen“, mit so viel Vergnügen, war es doch seit langer Zeit mal wieder ein Restaurantbesuch, mein Outfit hab ich euch mal wieder fotografiert:

Im Restaurant war alles vorbildlich nach Corona ausgerichtet, die Tische geschützt durch undurchsichtige Plexiglasscheiben, das war sogar richtig ein bissel heimelig, so eine Art „Séparée“! Bestellt haben wir alle drei einen Tomate-Mozarella-Vorspeisenteller, zum Hauptgang jeder eine Pizza nach seinem Gusto, ich hatte Frutti di Mare, sooooo lecker! Björn hat dann für die Nachspeise gepaßt, weil die Pizzen wirklich üppig waren, Steffi und ich haben uns noch eine dreierlei Nachttischplatte bestellt, mit Eis, Panna Cotta und einem Flan mit Karamell-Soße, einfach göttlich!!! Und wir pappsatt, lach! Bei der Getränkeauswahl waren wir uns auch einig, es gab einen feinen Lambrusco.

Es war ein wundervoller Abend, und wir sind später durch eine laue Sommernacht vergnügt und fröhlich nach Hause gelaufen. Haben den Abend dann bei den Kindern auf Balkonien ausklingen lassen und sind dann sehr zufrieden ins Bett gegangen. Den Sonntag haben wir dann nach einem herrlichen gemeinsamen Frühstück verquatscht, wir hatten so viel zu erzählen.

Ja, und am Montag wollte doch mein bäriges Redaktionsteam meinen Geburtstag noch mit mir feiern, ich war schon sehr gespannt, was sie wohl „angezettelt“ hatten, wurde hier doch in den Tagen zuvor schon eifrig untereinander getuschelt, und alles war ruhig, wenn ich rein kam, lach!

Und nun guckt, was meine Jungs und Luzia da auf die Beine gestellt hatten für mich am Montagabend, es gab noch einmal Restaurantbesuch von feinsten, im gemütlichen Stübchen „Zum Grafschafter“, hihihihi, angeleitet von Mimi in heaven:

Hübsch illuminiert, das Stübchen

Und nun werdet ihr staunen, was meine Meute aus dem Backofen holte:

Kesselskuchen!!! Sie wissen alle genau, was ich so gerne mag, und ihr erinnert euch sicher noch alle an das Rezept von dem „Riesen-Reibekuchen“, nicht wahr, denn aus Reibekuchenteig ist dieses Ofengericht.

Und nach der Devise „nicht kleckern, klotzen“ gab es natürlich Champagner, lach,

laßt euch nicht narren, das ist ganz feiner trockener Sekt, abgerundet mit

der Zutat, die neben der Piccolo-Flasche steht: Holunderblütensirup! Das mag ich so gern! Und die wundervolle Himbeerrolle gab es zum Nachtisch.

Haben sie das nicht richtig fein gemacht, meine bärigen Redaktionsmitglieder? Ich hab mich so gefreut.

Bei unserer montäglichen Feier haben wir dann auch erst noch einmal in Ruhe alle meine Geschenke beguckt, die per Päckchen oder Briefpost hier eingetrudelt sind, laßt euch alle herzlichst danken, die ihr so lieb an mich gedacht habt, nebst allen, die ebenso lieb im Grafschafter per Kommentar ihre Glückwünsche hinterlassen haben, ich hab mich so sehr gefreut!  Natürlich hab ich alles wieder fotografiert, und werde es euch gleich zeigen. Leider hat uns aber die Odyssee eines Päckchens sehr geärgert und traurig gemacht, ausgerechnet das Päckchen von Kristina und Rani, die mir nächtens so lieb mit einem ganz besonderen Geburtstagsbild von Rani für mich gratuliert hatten

ist, obwohl pünktlich auf die Reise geschickt, hier nicht angekommen. Nach über einer Woche meldete Kristina dann, das Päckchen sei nun zu ihr zurückgekommen, offensichtlich von der Post neu verpackt, weil vorher aufgerissen worden, und es fehlte im Inhalt ein Teil, vermutlich geklaut, ist das nicht traurig? Dabei hatte sich Rani mit Mimi in heaven so was schönes für mich ausgedacht und ausgesucht, und gerade das Teil, was Mimi mir zugedacht hatte durch ihre Freundin, das war weg. Es war so ein wunderschöner Suncatcher mit zwei Katzen in der Mondsichel, und drunter hingen so hübsche in Blautönen gehaltene Kristalle, Rani selbst hatte eine weiße Seifen-Eule für mich Nachteule ausgesucht, und Kristina einen eleganten Duft für die Dame in den besten Jahren. Wir waren alle sehr traurig über die boykottierte Überraschung. Wenigstens die Briefpost im Päckchen und zwei Tütchengeschenke von Mimi und Rani hat mir Kristina nun noch nachträglich per Briefpost zugesandt, und damit mach ich nun mal den Anfang meiner Geschenke:

Eine bunte Blumenmischung für Balkonien von Rani und ein feiner Tee zur Erfrischung der Atemwege von Mimi in heaven.

Die Karten von ihnen sind die Von Wolke sieben und die hübsche schwarze Maus fast wie meine Mimi ganz außen rechts.

Und das sind alle Geschenke im Überblick

ich hab mich wieder so über alle gefreut!!!

Von Brigitte/Plauen gab es wieder was zauberhaftes für die Nachteule

mit passendem Armband und Ring, mit noch was „geistlichem“ zum Nachteulendasein

hihihihi, und das hier hatte Brigitte/Plauen gefunden und mir zukommen lassen, das fand ich richtig klasse, guckt:

Ein bemalter Stein!

Ursel hat meinen Lesehunger gestillt, und den auch gleich noch sooooo schön,

ist das nicht fein? Eisbären, und im besonderen „meine“ Anori, da hab ich mich echt drüber gefreut!!! Und es gab noch Nachschub für meine maritime Deko im neu gestalteten Schlafzimmer aus Berlin, guckt:

Die oben schon gezeigten Karten hängen wieder auf meiner Leine, und da muß ich jetzt noch die Karte von Britta-Gudrun genau zeigen, denn die war auch was ganz besonderes:

außen und

innen, ich hoffe, man kann lesen, was unten drauf steht, ist das nicht eine zauberhaft-schöne Idee? Ich hatte die Karte am Tag meiner Abreise zu den Kindern aus dem Briefkasten gefischt, mitgenommen und den Kindern gezeigt, die waren auch ganz begeistert! Ich werde das von Balkonien aus starten, denn ich möchte nicht, daß die niedliche Sternschnuppe verloren geht, und vielleicht kann man sie ja sogar noch öfter „beleuchten“, abschießen und sich immer wieder was feines wünschen, lach! Wobei in solchen Fällen meine Wünsche alle nicht materieller Art sind, mehr darf ich ja nicht verraten, sonst gehen sie nicht in Erfüllung!

Damit haben wir nun die Geburtstagsnachlese beendet, es war alles wieder so schön in diesem Jahr, am schönsten ist immer die Zuneigung, das an einem denken und wie im Fall bei den Kindern die gemeinsame Zeit, unbezahlbar!!! Laßt euch nochmals danken für das alles, das wertvollste, was man haben kann!

Draußen wird es herbstlich, es soll zwar zu diesem Wochenende und in der kommenden Woche nochmal sehr warm werden, aber es wird doch verhaltener. Ich mag den Herbst, ich mag ja eigentlich jede Jahreszeit, die gerade dran ist, und so hab ich zum ersten Mal nach Mimis Tod nun endlich auch mal wieder Balkonien jahreszeitlich aufgehübscht, da hatte meine kleine Schwarze doch immer so eine Freude dran.

Strahlt richtig, oder? War im Abendlicht! Ich laß mal Bilder sprechen:

Die Forsythie verlor bei der sommerlichen Trockenheit schon alle Blätter, nun hat sie doch wahrhaftig nochmal neu ausgetrieben!

Mein ganzer Stolz, ein Salbei, als kleines Würzpflänchen zum sofort verbrauchen im Kaufladen erworben, eingepflanzt und so ein stolzes Exemplar ist daraus entstanden.

Bald ist wieder Halloween, lach!

In der feine Flasche rechts, die aussieht wie eine Traube, ist eine Flaschenlichterkette, das sieht so hübsch aus abends, wenn es leuchtet.

Im Korridor ist der Herbst ebenfalls wieder eingezogen

auch hier leuchten abends die Timerkerzchen wieder, so schön heimelig und gemütlich!

In diesem Sinne wünscht euch die Redaktion vom Grafschafter Wochenanzeiger einen wunderschönen Sonntag, paßt alle gut auf euch auf und bleibt gesund, euer Redaktionsteam

mit Mimi in heaven und den Freelancern Otto und Luzia.

Habts fein!