Grafschafter Wochenanzeiger – Türchen 5

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r

Türchen

Eisblumen zu Weihnachten

Das unfruchtbare Eis, kalt, panzerglatt,
verhärtet Leben, das dem Tode dient,
der sich, der Farblose, mit ihm umschient –
das Eis, das keine Seele hat,
das unbewegte, allen Lebens Bann:

Das starre Eis selbst ist nicht tot.
In ihm auch wirkt gestaltendes Gebot,
der Schönheit Triebkraft ward auch ihm:


Es setzt geheimnisvolle Blüten an,
und Schwingenrispen, wie dem Seraphim
gefiederüppig sie aus Schulternrund,


gekraust, geschwungen, tausendförmig und
in tausend Formen eine Form, entsprießen,


siehst du im Eis nach innerstem Gesetz,
ein wunderbares Bild, zusammenschießen.
Die ärmste Scherbe trägt ein Wundernetz,
und alles gleißt von Wundersilberfliesen.

Sieh, Mensch, mit Andacht diesem Wunder zu
und glaub ans Leben! Überall sind Triebe.
Es ist kein Wahn: Im Tode selbst ist Liebe,
und neues Werden und bewegte Ruh.

(Otto Julius Bierbaum)

Das Türchen 5 unseres Adventskalenders ist in jedem Jahr Eisbär Knut gewidmet,

der an diesem Tag, dem 5. Dezember 2006, geboren wurde und heuer 13 Jahre alt geworden wäre!

Unser Zauberbär, geliebt und unvergessen, der uns alle hier verbunden hat, feier schön dort drüben mit allen, wir denken an dich, der du  immer noch hier unten die Fäden zwischen uns allen, die wir uns über die Liebe zu dir kennengelernt haben, zusammen hälst!

Und achte wieder als bäriger Schutzengel über all die kleinen Eisbärbabys, die in diesem Winter das Licht der Welt erblickt haben oder noch erblicken werden!

Meine wenigen Bilder von dir, die ich dich ja nie live erlebt habe, sind noch von der ehemaligen Blogfreundin Claudia K. und ich darf sie hier einstellen, da mach ich jetzt mal eine kleine Galerie, Bilder von deinem 3. Geburtstag noch hier auf Erden:

Und so zünden wir heute wieder ein Kerzchen für dich an! „Leuchtende Tage. Nicht weinen, dass sie vorüber. Lächeln, dass sie gewesen.“ (Konfuzius)

Alles Liebe und Gute zu deinem Geburtstag in heaven, lieber Knut!

Und da heute auch wieder Nikolausabend ist, bekommst du das schöne Eisbär-Nikolaus-Bildchen zum Geburtstag, das ich hier schon so oft zu diesem Tag eingestellt habe:

Machs gut, Knut!!! Wir werden dich nie vergessen!

Wie jedes Jahr zu diesem Tag ist natürlich in diesem Jahr nicht nur Mimi ganz aufgeregt, was der Nikolaus wohl bringen wird, sondern auch unsere Jungs vom Redaktionsteam, Ruddi, Bruno und Hamish, die den Tag morgen und den heutigen Nikolausabend ja zum ersten Mal hier erleben. Die Stiefel stehen wieder vor der Tür

die Jungs bestanden darauf, Socken an den Kamin zu hängen

wie sie es aus ihrer Heimat gewöhnt sind. Und Mimi guckt wieder heimlich am Fenster, ob sie den Nikolaus zu sehen kriegt. Was sie uns nicht verraten wird, wenn ja! Weil er sonst vielleicht vorbeiflöge an den Grafschafter Redaktionsräumen.

Wir sind alle sehr gespannt und wünschen euch einen schönen Tag mit Nikolausabend, an dem ich wieder meine erste Frühschicht in der Grafschafter Kirche habe.

Habts fein wünscht euch allen das Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger!

 

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Wie alles begann…..

Morgenwonne

Ich bin so knallvergnügt erwacht.
Ich klatsche meine Hüften.
Das Wasser lockt. Die Seife lacht.
Es dürstet mich nach Lüften.

Ein schmuckes Laken macht einen Knicks
und gratuliert mir zum Baden.
Zwei schwarze Schuhe in blankem Wichs
betiteln mich „Euer Gnaden“.

Aus meiner tiefsten Seele zieht
mit Nasenflügelbeben
ein ungeheurer Appetit
nach Frühstück und nach Leben.

(Joachim Ringelnatz)

Frau Chefredakteurin erzählt „Wie alles begann…..“, nämlich so:

Ein Mann und eine Frau lernen sich kennen, verlieben sich, verloben sich, heiraten! Und nach zwei Jahren wird ihnen ein Kind geboren, ein Mädchen, das ganze ist nun auf den Tag genau 67 Jahre her

das waren meine Eltern und in der Mitte, das bin ich, ihre Tochter, heute vor 67 Jahren geboren! Eigentlich gebühren die Glückwünsche zu so einem Tag ja den Vorfahren, ohne die es uns ja nicht gäbe, schließlich fing ja auch meine Mama mal klein an:

Meine Großmutter, meine Mama, ihr kleiner Bruder, mein Großvater und im Hintergrund die Mutter meines Großvaters.

Da war ich drei Monate alt.

Mein Geburtstagsbild vom 2. Geburtstag:

Das war mein erster Teddybär, den gibt es leider nicht mehr, aber der zweite, den ich mit vier Jahren bekam, der begleitet mich heute noch!

Teddy Bernhard!

Im Kindergarten war meine große Liebe eine wunderschöne Puppe mit echten, nicht gemalten Haaren

die fand ich fein, man konnte ihr richtige Zöpfe flechten, was ich mit Wonne getan habe. Ihren Namen weiß ich leider nicht mehr! Aber ich hatte ja zu Hause auch feine Puppen, zum Beispiel meine Christel, mit der ich mich hier stolz auf meinem geliebten Roller präsentiere, mit Körbchen am Lenker fürs Püppchen!

Das war auch im Hochsommer und Christel trug einen von meiner Mama gestrickten Badeanzug, wie war ich stolz!

Herrliche Kindersommer in der Ferienzeit in meinem Kindheitsparadies in Höxter/Weserbergland, woher meine Großmutter mütterlicherseits stammte:

Guckt mal, das Bild ist in Höxter aufgenommen worden, und dieses hier dann Jahre später, da war ich schon ein Teenager, an gleicher Stelle und gleichem Busch, lach!

Das ist mir beim sichten meiner Archivbilder aufgefallen, nun brauch ich auch nicht mehr auf dem Mäucherchen zu stehen, grins!

Mal das Original ohne Zoom.

Aber erst einmal kam ich in die Schule

ich war ein begeistertes i-Männeken und bin eine begeisterte Schülerin geblieben!

Ich hatte eine glückliche Kindheit in einer großen Familie, das war vor allem zu Weihnachten immer fein!

mit meiner Patentante und ganz viel Familie!

Für den Zoo und seine Bewohner hab ich mich auch schon früh begeistert

Mit 10 Jahren feierte ich meine Kommunion

mit meiner Mama im Garten vor unserem Wohnhaus.

Dann kam allmählich meine Teenagerzeit, Familienfoto, ich, meine Eltern und meine Großmutter, die Mutter meiner Mama, im Garten unserer damaligen Wohnung, ich glaub, da war ich so süße 16 Jahre alt, lach!

Und wie das Leben halt so spielt, lernte auch ich einen jungen Mann kennen, verliebt, verlobt, verheiratet, und das Spiel des Lebens beginnt von vorne. Aber erst mal noch ohne Kind, passend zu den derzeit wieder so heißen Tagen am Meer, herrlich!

Die Liebe zum Meer ist ungebrochen geblieben! In der Zeit, in der dieses Foto entstanden ist, hab ich schon auf meiner geliebten Bauernhofarbeitsstelle gearbeitet

mit allen feinen Viecherln, die euch hier ja auch schon so vertraut geworden sind.

Da haben wir jetzt einen kleinen Zeitensprung gemacht, denn zu dem Zeitpunkt war ich ja schon verheiratet, und ich wollte euch doch mal in den Genuß meiner Brautbilder kommen lassen, hihihi, nun also:

Das war 1973!

Paßt aber trotzdem schön mit der Verbindung zu meiner „Ponderosa“, wie wir meine Arbeitsstelle immer genannt haben, denn in der Zeit dort bin ich auch mit meinem Sohn schwanger geworden.

Das war mein Geburtstag 1980, da war ich bereits im 7. Monat schwanger.

Und dann wurde Björn geboren!

Nun ist er auch schon verheiratet, bei mir ist in der ganzen langen Zeit, von der wir hier reden, 2009 meine Mimi bei mir eingezogen,

mit Beginn meines Blögchens hier im Mai 2012 zu eurem Co-Autor avanciert und mittlerweile die rasende Reporterin unseres Grafschafter Wochenanzeigers, zusammen mit ihrem Volontär Ruddi. Und wir sind mit der Chronik im Hier und Jetzt angekommen! Ich hätte da nun nur noch ein Schmankerl aus dem Archiv des Grafschafter Wochenanzeigers aus der Grafschaft, nämlich unsere Häuser noch mit Flachdach und ganz vielen Ballons am Himmel, lach!

Sowas wie diesen Eintrag hier bezeichnet man ja auch als Home-Story, und da hätte ich doch zum Schluß noch was feines für euch, natürlich mal wieder Reinhard Mey, der über eine solche Homestory ein herrliches Lied geschrieben hat, über das ich mich jedes Mal wieder brezeln könnte. Und somit ist dann auch die Titel-Idee erklärt, lach!

https://www.reinhard-mey.de/texte/alben/die-homestory

Wir wünschen euch allen einen wunderschönen Donnerstag!

Habts fein! Wünscht das gesamte Redaktionsteam, Monika und Mimi und euer Volontär Ruddi!

Grafschafter Wochenanzeiger – Sonnenblumen zum Geburtstag!

Sonnenblume im Gemüsegarten

  Hinter jenem alten Lattenzaun dort drüben,
der schon ziemlich arg verwittert ist vom Sturm der Zeit,


sonnt sich ein Gemüsegarten in Beschaulichkeit.
Neben Kraut und Unkraut wachsen friedlich Kohl und Rüben.
Neben einem Kürbis reifen zarte Zuckerschötchen.
Alles was für eine Hausfrau nütz- und dienlich ist –
ist hier kunterbunt vertreten. Knollen neben Knötchen
wachsen unter einer Sonne – und auf einem Mist.


Hinter jenem Lattenzaun dort zwischen grünen Bohnen
hoch empor, erhaben über dem Gerank
sieht man, wie aus purem Gold zum Himmel strahlend blank,
eine wunderschöne, große Sonnenblume thronen.


Leuchtend wendet sie zur Sonne ihr Gesicht,
alles was da unten kreucht kann sie nicht stören.
Sie bestrahlt mit überreichem Glanz und Licht
tief im Schatten die Radieschen und die Möhren.


Veilchen, Petersilie – Mohn und Sellerie
sprießen alle aus der gleichen Erdenkrume.
Neben Kraut und Rüben blüht die Sonnenblume.
Selbst auf einem Düngerhaufen liegt ein Stücklein Poesie.

(Fred Endrikat)

Es ist mal wieder soweit: Der Grafschafter Wochenanzeiger gratuliert herzlich

liebe Britta-Gudrun!

Heute ist dein Ehrentag, die zweite Löwin in diesem Rudel hier, lach!

Wir gratulieren alle ganz herzlich: Mimi, die rasende Reporterin und euer aller Co-Autor,

Ruddi, euer Volontär vom Grafschafter Wochenanzeiger, natürlich die Frau Chefredakteurin himself, und vor allen Dingen einer aus der Schar der tierischen Freunde hier:

Django, Britta-Gudruns geliebter Streuner-Kater, möchte seinem lieben Frauchen natürlich auch die herzlichsten Glückwünsche zu ihrem Geburtstag hier übermitteln, standesgemäß eingerahmt mit schönen Sonnenblumen, die wir zum Thema dieses Geburtstagseintrages gewählt haben! Happy birthday, liebes Frauchen, und alles Liebe und Gute für dich! Dein Django.

Zum Geburtstag von uns allen die liebsten Wünsche für das neue Lebensjahr, allen voran natürlich der Wunsch für Gesundheit!!! Laß dich feiern und hab einen schönen Geburtstagstag! Eine Torte haben wir selbstverständlich auch noch, da mußt  du jetzt die Kerzen auspusten……prima!!! Applaus!!! Und dann erheben wir das Glas auf dich, deine Gesundheit und einen schönen Tag!

Alles Liebe und Gute! Prost!

Eine fröhliche tierische Gratulantenschar bringt dir ein Ständchen

„Hoch soll sie leben, hoch soll sie leben, dreimal hoch!!!“

Mimi hat noch den Mäuse-Chor auf Vordermann gebracht am Klavier

„…zum Geburtstag viel Glück!“

Wir haben in diesem Jahr mal ganz bewußt kein „eindeutiges“ Geburtstagsgedicht eingestellt, sondern eines von der Sonnenblume, die wir einfach so wunderbar passend zu einem Geburtstag im August fanden, strahlend, golden, und ihr Gesicht immer der Sonne zuwendend, wie es in dem Zitat so schön heißt: „Mach es wie die Sonnenblume: Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich.“

Die Sonnenblume (Helianthus annuus), auch Gewöhnliche Sonnenblume genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Sonnenblumen (Helianthus) in der Familie der Korbblütler (Asteraceae).

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Sonnenblume

Ihren Namen verdankt die Sonnenblume der griechischen Mythologie, ein junges Mädchen namens Clytia hatte sich in den Sonnengott Helios verliebt, ihre Liebe wurde aber nicht erwidert. So verbrachte sie ihre Zeit damit, ihn anzuschauen und verwandelte sich in Helianthemum, die Blume, die sich stets zur Sonne dreht.

Der lateinische Namen Helianthus setzt sich aus den griechischen Worten helios (Sonne) und anthos (Blume) zusammen.

Die Sonnenblume stammt ursprünglich aus Peru und Mexiko und wurde als Zeichen des Sonnengottes verehrt. Die Spanier züchteten sie ab dem 15. Jahrhundert in Europa und so gelangte sie in andere europäische Länder. Der Blütenboden kann einen Durchmesser von 50 cm erreichen. Insekten besuchen sehr gerne die Sonnenblume, aus ihren Blüten entwickeln sich graugrüne oder schwarze Samen, die Sonnenblumenkerne. Aus ihnen kann Öl gepreßt werden, das einen hohen Anteil an wertvoller, essentieller Linolsäure hat. In der Kosmetik wird das Öl wegen seiner feuchtigkeitsspendenden und schützenden Eigenschaften verwendet.  Die Sonnenblumenkerne sind auch als Vogelfutter sehr beliebt. Die Blütenblätter der Sonnenblume können als Färbemittel genutzt werden.

Mit einem wunderschönen fröhlichen Blumenstrauß mit Sonnenblumen

und anderen leuchtenden Blüten samt Goldregen

wünschen wir Britta-Gudrun einen wunderschönen Geburtstagstag, und allen anderen einen schönen, goldenen Donnerstag, den ihr wie die Sonnenblume verbringen mögt! Ich hab in meinen Fundus beim kramen neulich noch was hübsches für Balkonien wiedergefunden, daß so schön zur Sonnenblume und diesem Geburtstagseintrag hier paßt

Schmetterlinge nach Tiffany-Art,

Habts fein!  

 

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Wir gratulieren!!!

Zum Geburtstag

Wir wünschen alles Gute
zu deinem neuen Jahr.
Es soll noch besser werden
als das alte war.

Glück, Freude und Gesundheit
soll’n dir beschieden sein.
Und dieses kleine Päckchen,
das ist von jetzt an dein.

Wir haben uns versammelt
an diesem schönen Ort.
Und wenn’s jetzt nix zu essen gibt,
dann geh’n wir wieder fort.

(Verfasser unbekannt)

Der Grafschafter Wochenanzeiger gratuliert ganz herzlich zum Geburtstag!

Wem???

Na, unserer lieben Leserin Brigitte/Plauen, sie hat heute ihren Ehrentag!

Liebe Brigitte, das ganze Redaktionsteam gratuliert dir zu deinem Geburtstag heute, alles Liebe und Gute für dich und vor allem natürlich Gesundheit wünschen dir von ganzem Herzen die Chefredakteurin Monika mit der rasenden Reporterin Mimi und unser Volontär Ruddi

Hab einen wunderschönen Tag und laß dich feiern und hochleben! Wir präsentieren dir deinen Geburtstagskuchen

da mußt du jetzt noch das Kerzchen auspusten, diskret, wie es sich bei reiferen Damen zum Geburtstag gehört, haben wir natürlich nur ein Kerzchen für alle Lebensjahre genommen, hihihihihi!

Als nächstes gratuliert dein Lieblingstier, außer Eisbären natürlich:

Da du neulich erst dort warst, schließt sich dem Gratulationsreigen heute die kleine Hertha mit ihrer Mama Tonja aus dem Tierpark Berlin an: (Also doch Eisbären, lach!)

Extra für dich kommen jetzt einige Bilder von den diesjährigen Kölner Lichtern, die dieses Jahr für die Frau Chefredakteurin ja nicht live zu besuchen waren, die aber am heimischen Fernseher bestaunt worden sind und ….fotografiert, wie könnte es anders sein! Also, Feuerwerk für Brigitte!

Werden vom Fernseher nicht so schön wie live, aber wir hoffen, du freust dich!

So, dann stoßen wir mal alle mit dir auf deinen heutigen Ehrentag an, hoch sollst du leben

und falls jemand keinen Sekt mag, Mimi hätte auch noch Bier anzubieten!

Nochmals alles Liebe und Gute für dich, wir denken an dich und wünschen dir einen wunderschönen Geburtstagstag.

Zum Abschluß haben wir noch eine romantische Galerie von Balkonien

anklicken, groß gucken, lach, und noch was neues romantisches von Balkonien, unsere neue Flaschenlichterkette mit Korken hat eine neue Flasche, guckt mal:

Hab ich mal mit Window-Color gemacht, Olivenzweige! Sieht hübsch aus so beleuchtet, nicht wahr?

Die Hitzewelle hat uns wohl alle wieder erreicht, wir haben in unserem Eulennest wieder Brutkasten-Temperaturen, und da der Sommer ja schon weiter fortgeschritten ist, scheint auch am frühen Nachmittag die Sonne wieder rein in Balkonien, leider so, daß der Sonnenschirm es nicht genug abschattet. Ich hab lange überlegt, was wir da machen könnten, und dann hatte ich die zündende Idee: Ich hatte noch ehemalige Schlafzimmergardinen, dazumalen passend zu unserer Rosenbettwäsche

von der ihr ja den gestreiften Stoff für den Liegestuhl kennt, nun guckt, wir haben jetzt ein Sonnensegel auf Balkonien:

Eingehängt ins Katzennetz, beliebig positionierbar:

Mimi und Ruddi fanden es toll, Mimi war für ein Foto unter ihrem Handtuchzelt zu bewegen

Ruddi mochte bei der Hitze einfach nicht!

Wir haben uns ein bissel rar gemacht, es war noch einiges zu tun und dann kam auch die Hitze wieder, aber zum Wochenende haben wir schon was feines vorbereitet, wir machen jetzt mal einen Cliffhanger:

Laßt euch mal alle überraschen!

Und damit wünschen wir nun Brigitte/Plauen nochmals einen ganz wunderschönen Geburstagstag und euch allen einen ebenso wunderschönen WTT, schmilzt nicht weg, paßt alle gut auf euch auf, viel trinken, Schatten suchen, wenn es irgend geht, entspannen. Und warten, bis die Hitzewelle wieder vorbei ist!

Habts fein!

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Das verflixte 7. Jahr!

Klatsch und Tratsch und Promi-News

Die glückliche Ehe

Gedankt seis dir, Gott der Ehen!
Was ich gewünscht, hab ich gesehen:
Ein grenzenlos beglücktes Paar;
ein Paar, das ohne Gram und Reue,
bei gleicher Lieb und gleicher Treue
durch deine Bande selig war.
Ein Wille lenkte hier zwei Seelen.
was sie gewählt, pflegt er zu wählen,
was er verwarf, verwarf auch sie.
Ein Fall, wo andre sich betrübten,
stört ihre Ruhe nie. Sie liebten
und fühlten nicht des Lebens Müh.

Da ihn kein Eigensinn verführte,
und sie kein eitler Stolz regierte:
So herrschte weder sie noch er.
Sie herrschten, aber bloß mit Bitten;
sie stritten; aber wenn sie stritten,
kam bloß ihr Streit aus Eintracht her.
Der letzte Tag in ihrem Bunde,
der letzte Kuß von ihrem Munde
nahm wie der erste sie noch ein.
Sie starben. Wann? Wie kannst du fragen?
Acht Tage nach den Hochzeitstagen;
sonst würde dies ein Märchen sein.

(Christian Fürchtegott Gellert)

Da ist er, der Mai anno domini 2019, der Wonnemonat, der Monat der Hochzeiten, für so viele Menschen der schönste Monat des ganzen Jahres!

Und der Grafschafter Wochenanzeiger verkündet nun hier die aktuellste Promi-News, druckfrisch und noch warm:

Das Blögchen, mimisdosenoeffner,

feiert heute Geburtstag!

7 Jahre Bloggeschichte begannen heute:

Am 1. Mai anno domini 2012 um 2.41 MEZ!

Und deshalb: „Das verflixte 7. Jahr!“ Und das Gedicht von der glücklichen Ehe, denn die Gedichte sind nach wie vor das Markenzeichen dieses Blögchens und beginnen jeden Eintrag.

Hoffen wir alle sehr, daß auch im verflixten 7. Jahr die „Ehe“ hält, die Ideen nicht ausgehen und das Fundament aller guten Beziehungen weiter trägt: Vertrauen, Liebe, Humor!

Das Redaktionsteam sendet herzliche Glückwünsche und toi, toi, toi für die nächsten Jahre!

Monika, Mimi und                                                                                         Ruddi

Gerade in einem solchen Glückwunsch darf natürlich der Lieblingssänger unserer Chefredakteurin nicht fehlen, passend zu dem Thema Beziehungen und angelehnt an die glückliche Dauer einer Ehe (über das verflixte 7. Jahr hinaus!) kommt hier nun also Reinhard Mey mit seinem Lied „Die Jahreszeiten eines Lebens“!

https://www.reinhard-mey.de/start/texte/alben/jahreszeiten

Wollen wir nun mal ein bissel in Nostalgie schwärmen? Büddeschön, Bilder aus vergangenen Maitagen

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Ein Nostalgieeintrag, der erste Eintrag vom Monat Mai mit der kalendarischen Vorstellung des ganzen Monats, wie es in den Anfangszeiten des Blögchens einmal rund um das Jahr zu jedem Monat geschah:

https://mimisdosenoeffner.wordpress.com/2013/05/01/mai-15812487/

Für den diesjährigen Mai mal wieder den 100-jährigen Kalender bemühen? Kommt sofort!

Vom 1. bis zum 5. Mai – schönes Wetter zum Beginn des Monats

Am 6. Mai – windiger und rauer Tag

Vom 8. bis 18. Mai – sehr trockenes und warmes Wetter, aber wegen der Dürre wachsen die Pflanzen schlecht

Vom 25. bis 28. Mai – schöner und warmer Regen setzt ein

Vom 29. bis 31. Mai – das Ende des Monats wird sehr fruchtbar.

Da sind wir ja mal gespannt, wie sich die Voraussagen wohl bewahrheiten werden.

Kommen wir nun in unserem heutigen Grafschafter Wochenanzeiger zum Klatsch und Tratsch:

Infolge der Wetterunbilden am vergangenen Mittwoch auf dem hiesigen Balkonien wurden die noch draußen befindlichen Auflagen für Liegestuhl und Bank klitschnaß, nach dem trocknen zeigten sich auf der Auflage des Liegestuhls fiese Flecken, das wurde nun in der vergangenen Woche mittels einer Fleißarbeit unserer Chefredakteurin wieder behoben durch einen feinen, neuen, selbst genähten „Überwurf“

den unsere rasende Reporterin Mimi natürlich sofort testen und auf Katzentauglichkeit prüfen mußte!

Test bestanden, Dosenöffner, die Auflage ist prima, strapazier- und krallenfest und herrlich zum kruscheln. Wie man sieht!!!

Die ebenfalls beim Sturm heruntergewehte kleine Hasenkette ist auch wieder auseinandergefriemelt, gesäubert und wieder eingehängt worden

(Balkonienschild hat standgehalten, lach!!!)

Sind die nicht niedlich? Die leuchten so schön in der Sonne!

Unser Oregano wächst und gedeiht munter weiter

das ist die Pflanze, die Frau Chefredakteurin im letzten Jahr vom Balkonien der Kinder „abgezwackt“ hat, prima wieder ausgeschlagen!

Etwas neues ist angepflanzt worden auf Balkonien

Lathyrus, Platterbsen, mit der Unterart auch Wicken genannt! Sie kommen schon ganz zaghaft!

Der letzte Apriltag zeigte sich in Pracht und Schönheit, es war auch am Nachmittag wieder richtig schön warm. Und der Himmel so blau!

Unsere rasende Reporterin, euer aller Co-Autor, Mimi, freut sich über die Neu-Anzucht ihres geliebten Katzengrases, das schon sehr zu ihrer Zufriedenheit sprießt:

Hasenmütterchen und sturmgeschädigte Flora hat sich jetzt ein sicheres Plätzchen im Bücherregal ergattert, mit einem feinen Osterei aus rotem Jaspis. Roter Jaspis lädt Energiefelder wieder auf, das macht sich Häschen jetzt zunutze, hihihihi!

Des weiteren hat auf Balkonien eine „Wiederbelebung“ stattgefunden, pünktlich zum ersten Mai hat Frau Chefredakteurin das wieder angebracht

Die solare Aufladestation für unsere leuchtende Schmetterlingsgirlande, und guckt, sie tut es wieder, sie leuchtet! Freu, freu!

Hat die gesamte Redaktion wieder ihre helle Freude dran!

Leider gibt es aus der Grafschaft aber auch noch was trauriges zu berichten, unser Mandelbäumchen, das in jedem Jahr so herrlich blühte um diese Zeit, und daß unsere Chefredakteurin euch mal so schön fotografiert hatte

ließ heuer die Knospen und Blüten vermissen, beim nachsehen hab ich festgestellt, daß das schöne Bäumchen eingegangen ist, warum, kann ich leider nicht sagen. So schade!

Zum Trost schwärmen wir jetzt hier noch ein wenig in Bildern von meinen Lieblingsblumen im Monat Mai:

Den Maiglöckchen

Dem Flieder:

Den Pfingstrosen:

Ja, der Mai, der Monat der Liebe, da hab ich doch noch ein Gedicht für euch, mein Lieblingsliebesgedicht von meinem Lieblingsdichter Theodor Storm:

Im Volkston

Als ich dich kaum gesehn,
mußt es mein Herz gestehn,
ich könnt dir nimmermehr
vorübergehn.

Fällt nun der Sternenschein
nachts in mein Kämmerlein,
lieg ich und schlafe nicht
und denke dein.

Ist doch die Seele mein
so ganz geworden dein,
zittert in deiner Hand,
tu ihr kein Leid!

(Theodor Storm)

Und natürlich hab ich zum Abschluß unseres Jahrestags-Eintrag hier auch noch ein Lied von Reinhard Mey, ein bissel so „in eigener Sache“, weil es viel von dem ausdrückt, was mich über die Jahre hier im Blögchen begleitet hat: „All meine Wege“:

https://www.reinhard-mey.de/start/texte/alben/all-meine-wege

Nun hoffe ich, hoffen wir, euer Redaktionsteam, daß euch der Eintrag zum Jahrestag unseres Blögchens doch wieder gefallen hat, Mimi und Ruddi haben eng mit mir am Layout und vor allem der Bildauswahl gearbeitet, und so wünschen wir euch nun allen einen wunderschönen 1. Maifeiertag, bleibt oder werdet alle gesund, paßt auf euch auf und wir sagen mal: Auf ein neues und für mindestens 7 weitere Jahre, denn wen schreckt denn schon das verflixte 7. Jahr!!! Bleibt uns gewogen, eure Treue, eure Kommentare, euer Hiersein und mit gehen, das alles ist das eigentliche Salz in der Blögchensuppe! Danke!!!!!

Habts fein wünschen euch allen das Redaktionsteam Monika, Mimi und Ruddi!

 

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Sonderausgabe

Rumpumpels Geburtstag

Kräht der Hahn früh am Morgen,
krähet laut, krähet weit:
Guten Morgen, Rumpumpel,
dein Geburtstag ist heut!

Guckt das Eichhörnchen runter:
Wenig Zeit, wenig Zeit!
Guten Morgen, Rumpumpel,
dein Geburtstag ist heut!

Kommt das Häschen gesprungen,
macht Männchen vor Freud:
Guten Morgen, Rumpumpel,
dein Geburtstag ist heut!

Steht der Kuchen auf dem Tische,
macht sich dick, macht sich breit:
Guten Morgen, Rumpumpel,
dein Geburtstag ist heut!

Und Vater und Mutter,
alle Kinder, alle Leut‘
schreien: Hoch der Rumpumpel,
sein Geburtstag ist heut!

(Paula Dehmel)

Es ist soweit: Extrablatt!!!!!!!

Die Redaktion des Grafschafter Wochenanzeigers vermeldet:

Die Abstimmung über den Namen unseres Häkel-Eisbärens ist seit Samstagabend geschlossen, das Ergebnis steht fest, das Bärchen erhält den Namen

Ruddi

Ein herzlicher Glückwunsch geht an Rani und Kristina stubulinski, euer Namensvorschlag hat das Rennen gemacht, wir freuen uns sehr für euch! Und somit darf Rani nun unser aller Ruddi feierlich taufen:

Wir haben uns so sehr über all eure feinen Namensvorschläge gefreut, und natürlich sollen jetzt auch alle anderen wissen, wie ihr Vorschlag abgeschnitten hat, ist auch im vorigen Eintrag noch in der Abstimmungsliste nachzugucken, aber hier soll es doch auch noch mal hin:

  • Ruddi                                                  45,65 %
  • Käpt’n Blaubär                             21,74 %
  • Öhrchen Himmelblau              13,04 %
  • Wolly Blue                                        6,52 %
  • Graf Liri                                              4,35 %
  • Caldo                                                    2,17 %
  • Bruno Blauohr                                2,17 %
  • Azuro                                                   2,17 %
  • Bluebeary Ball                                2,17 %

Herzlichen Dank fürs mitmachen und abstimmen, es war ein richtiger Spaß, wir hatten ja zuvor noch nie eine Umfrage gemacht!

Dann kann ja hier nun die Party zu Ehren von Ruddi starten, als Datum haben wir zwar den gestrigen Samstag zum Geburts-, Namens- und Entstehungstag unseres Eisbärchens kreiert, aber gefeiert wird natürlich heute, am Sonntag, wo alle frei und Zeit haben! Dann laßt uns mal anstoßen auf unseren Ruddi

natürlich mit einem ordentlichen Pils, wie sich das im Ruhrpott und für den Namen eben gehört! Apropos Namen:

Ruddi (ruhrpöttisch für Rudi) Rudi = Kurzform von Rudolf, Rudolf = setzt sich zusammen aus den althochdeutschen Wörtern hruod – der Ruhm, und wolf – der Wolf, also ruhmreicher Wolf, ich denke, das paßt auch prima zu einem Bären!

Die Redaktion des Grafschafter Wochenanzeigers, meine Wenigkeit als Chefredakteurin und eure Mimi als Reporterin mit Sonderaufgaben heißen Ruddi herzlichst in unserer Familienchronik willkommen!

Und wie es sich für einen Eisbären in einer Zeitungsredaktion gehört, schmückt unser Ruddi selbstverständlich schon die ersten Titelseiten:

Da tritt er doch schon einmal prima in die Fußstapfen unserer allseits geliebten Co-Autorin Mimi, die dort ja auch schon vertreten war!

Mimi hat mit ihrer langjährigen Erfahrung auch Ruddi’s Geburtstagsbilder ausgesucht, das ist ja letztlich auch ihr Ressort, und so sagen wir nochmals: Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag und Namenstag, lieber Ruddi

dann mach dich mal bereit für dein zukünftiges Aufgabenfeld im Grafschafter Wochenanzeiger, unsere Leser wollen zukünftig bestimmt noch viel von dir hören und lesen!

Und ich lächel gerade so richtig vergnügt in mich hinein, der Konzern, der dazumalen die Weihnachtsaktion und das Gewinnspiel ins Leben gerufen hat, und bei der ich dann zum ersten Mal eine glückliche Gewinnerin eines Preises, und zwar eben dieses Eisbärchens, selbst zu häkeln, war, hatte als Motto für diese Aktion „Weihnachten braucht nicht viel – Nur Liebe“ (Penny-Weihnachtskampagne 2018), und wie schön ist das hier unter uns allen umgesetzt worden. Soviel Liebe, soviel Spaß, soviel Freude!

In diesem Sinne wünschen wir nun allen unseren Lesern einen wunderschönen Sonntag!

Habts fein! Wünschen eure Reporterin Mimi Chefredakteurin Monika und Eisbär Ruddi

Geburtstagspost!

Neuschnee

Flockenflaum zum ersten Mal zu prägen
mit des Schuhs geheimnisvoller Spur,
einen ersten schmalen Pfad zu schrägen
durch des Schneefelds jungfräuliche Flur –

kindisch ist und köstlich solch Beginnen,
wenn der Wald dir um die Stirne rauscht
oder mit bestrahlten Gletscherzinnen
deine Seele leuchtende Grüße tauscht.

(Christian Morgenstern)

Liebe Anori,

 zu deinem Geburtstag heute, 7 Jahre wirst du heute alt, „meine“ kleine Maus! Begründerin meines Blögchens, denn im Mai 2012 hab ich dich zum ersten Mal im Zoo Wuppertal mit deiner Mama gesehen!  Deine Mama Vilma und dein Papa Lars  werden dir sicher schon herzlich aus dem Regenbogenland gratuliert haben, vielleicht schicken sie dir ja zum Geburtstag heute ein paar kleine Schneeflöckchen vorbei aus dem Land „dort oben“? Das wäre fein, denn Schnee und Eis, das ist doch dein Element!  Da können Eisbären doch so herrlich drin toben und spielen, so wie dieser knuffige Eisbär, mein Lieblingsbild zu deinem Geburtstag, das muß immer dabei sein! Später haben mir dann meine Kinder Bilder von dir geschickt, als sie dich besucht haben, da warst du aber schon größer, guck:

Hab ich mich so drüber gefreut! Du wirst heute sicher wieder einen feinen Geburtstagstag zusammen mit deinem Freund Luka haben, und bestimmt gibt es auch wieder eine Eistorte zum lecker vernaschen für dich und ihn  das wird ein Spaß! Dann feier mal schön, meine kleine Maus, und laß dich feiern von all deinen Besuchern heute, vielleicht klappt es ja in diesem Jahr auch mal wieder, daß ich dich nochmal besuchen komme! Bis dahin und überhaupt bleib schön gesund, ich wünsche dir alles Liebe und Gute und ein schönes, langes Eisbärenleben, natürlich auch im Namen aller Eisbärfans hier in meinem Blögchen! Ein kleines Geschenk hab ich auch noch für dich,  ich glaub, da wirst du dich drüber freuen, zwei ganz entzückende Videos mit Eisbären, hihihi! Ich häng sie dir hier unter den Brief an.

Hab einen schönen Tag, liebe Anori, und sei herzlichst gegrüßt von

Monika und ihrem Blögchen mit Mimi.

Unseren Blögchen-Lesern wünschen wir auch viel Freude bei den Videos und einen schönen Freitag!

Habts fein!  Wünschen euch Geburtstagskind Anori, Mimi und Monika.

Türchen 5

  

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r

Türchen 

Eisnacht

Wie in Seide ein Königskind
schläft die Erde in lauter Schnee,
blauer Mondscheinzauber spinnt
schimmernd über der See.

Aus den Wassern der Raureif steigt,
Büsche und Bäume atmen kaum:
durch die Nacht, die erschauernd schweigt,
schreitet ein glitzernder Traum.

(Clara Müller-Jahnke)

 in Heaven, lieber Knut!

Wie alle Jahre, seit es diesen Adventskalender hier in meinem Blögchen gibt, ist das 5. Türchen ganz allein für dich reserviert, für unseren geliebten Zauberbären Knut, der heuer seinen 12. Geburtstag gefeiert hätte. Ohne dich, lieber Knut, gäbe es dieses Blögchen wohl gar nicht, und ohne dich gäbe es dann eben auch alle die lieben Menschen für mich nicht, mit denen ich hier verbunden bin. Du und dein von dir so geliebter Daddy, unser Dreamteam, ihr wart es mit eurer märchenhaften Geschichte, die rund um den Globus so viele Menschen verbunden habt und bis heute verbindet!

Aber alle Märchen beginnen mit „es war einmal“, und so auch das eurige, doch die Erinnerung an dich und all die lieben Geschichten mit dir und die Bilder von dir lassen uns lächeln! Wir denken an dich und werden dich nie vergessen, und wir vermissen dich immer noch so sehr.

Feier schön da drüben „im sicheren Land der Vergangenheit“ mit all den Lieben, die schon bei dir sind! Und wenn du magst, dann schick uns kleine Schneeflocken als lieben Gruß von dir für uns, du liebtest als Eisbär den Schnee und den Winter doch so innig!

Leben ist wie Schnee,
Du kannst ihn nicht bewahren.
Trost ist,
dass Du da warst,
Stunden,
Monate,
Jahre.

(Herman van Veen)

Liebe Grüße an dich von uns allen, hab einen schönen Geburtstag  wir hätten ihn so gern hier unten mit dir gefeiert! Und wir drücken gerade wieder alle Daumen für ein neues Eisbärenleben, im Tierpark hat Tonja wieder ein Baby bekommen, hoffentlich geht dieses Mal alles gut, vielleicht kannst du dem Kleinen ein bäriger Schutzengel sein?!

Allen meinen Lesern wünsche ich einen schönen WTT und einen fröhlichen Nikolausabend!

 Mimi freut sich schon mal vor!

Habts fein! 

 

Mein Wochenende in Kölle

Es zog des Weges eine lärmende Schar,
die das Glück zu suchen gegangen war. –

Ein Weib stand am Wege, verschleiert und stumm;
sie stürmten weiter und sah’n sich nicht um! –

Das Weib schlug lächelnd den Schleier zurück;
sie waren vorbei schon. Es war das Glück.

(Albert Roderich)

Heute  ist WTT, da teile ich nun mit euch mein Wochenende in Kölle bei meinen Kindern zu meiner Geburtstagsnachfeier.

Frohgelaunt machte ich mich mit dem Zug auf den Weg nach Köln

bei den Kindern gab es nach fröhlicher Begrüßung lecker Kaffee und Apfelkuchen, danach sind wir aufgebrochen, um mit der Bahn in die Kölner Altstadt zu fahren. Ich hatte keine Ahnung, was die Kinder geplant hatten für mich und war schon sehr gespannt.

Und als wir am Kölner Dom aus der U-Bahn stiegen, was soll ich euch sagen, da läuteten die Glocken,  ich hab den Kindern dann gesagt, wow, das wäre nun aber wirklich nicht nötig gewesen, Glockengeläut zu bestellen, lol!

Seid ihr auch schon so neugierig, wo es hin ging? Jaaaa, dann will ich das Geheimnis mal lüften, es ging zum Karibik, einem thailändischen Restaurant mit Cocktail-Bar

http://www.karibik-koeln.de/

direkt am Rhein gelegen, mit Blick auf den Rhein, den Dom und die Hohenzollernbrücke, wunderschön, vor allem, wo am Abend schon alles so schön beleuchtet war! Und da das Wetter noch so herrlich mitgespielt hat, haben wir uns entschlossen, draußen zu sitzen und den Sommer-November angemessen zu verabschieden, denn es war doch schon empfindlich kalt und abzusehen, daß die sommerlichen Novembertage so langsam ihren Abschied nehmen. Draußen waren auch schon Heizöfen aufgestellt, und für die Stühle konnte man dicke Kissen und warme Wolldecken kriegen, das war ein Spaß! Die Speisekarte kam, was da alles leckeres drauf stand, man konnte sich kaum entscheiden, aber wenn ich schon in der Nähe vom Wasser draußen sitze, dann gibt es nur eine Wahl: Fisch! Gebackener Fisch mit Currysauce, gegrilltem Gemüse und Reis! Das war sooooooo lecker! Die Kinder hatten diverse thailändische Hühnchengerichte, ich hab natürlich probiert, mmmmhhhh!

Zum krönenden Abschluß unseres opulenten Mahls haben wir dann natürlich noch einen von den herrlichen, eisgekühlten Cocktails genossen

da isser schon fast leer, hihihi, wir haben so über uns selber gelacht, da sitzen wir im November draußen in der Kälte und schlürfen eisgekühlten Cocktail, das war so klasse!

Vom Speiselokal aus sind wir dann noch gemütlich in die Altstadt gebummelt, gucken und genießen, und irgendwann sind wir dann hier hängengeblieben, in „Papa Joe’s Jazzlokal Em Streckstrump“

http://www.papajoes.de/strickstrumpf/

da spielte nämlich ein Band live, und zwar „The Jolly Jazz Orchestra“

http://www.jolly-jazz-orchestra.de/

kleine Kostprobe! Es war fantastisch!!!

Und wie man sieht, hatten wir mit lecker Kölsch richtig gute Laune!

Das war ein wunderschöner Abend, gegen 2.00 Uhr haben wir uns dann mal so langsam auf den Heimweg gemacht, vorbei am wunderschön nächtlich beleuchteten Dom, ich hab dann „geblödelt“, da wollte ich jetzt noch rein, da wäre ja noch Licht an, woraufhin Steffi meinte, nee, das wäre bloß die Notbeleuchtung, der liebe Gott würde auch schon schlafen, lol! Ich hab darauf bestanden, daß er noch zu Hause sei, hihihi! (Das Kölsch war echt lecker-süffig!)

Am Sonntag haben wir uns dann nach einem feinen Frühstück einen gemütlichen Zuhause-Tag gemacht, und mir wurde noch die Freude zuteil, bei den Kindern vom Balkon aus ziehende Kraniche und Wildgänse sehen zu dürfen, das war so schön. Ein ganz feiner Abschluß meines Besuchs bei den Kindern zu meiner Geburtstagsnachfeier!

Wieder zuhause in meiner Grafschaft angekommen, war ich gespannt, wie ich die Lokalitäten hier wohl vorfinden würde, denn es schwante mir ja schon, daß Mimi wohl ihre sturmfreie Bude ausgenutzt hatte, denn sie hatte in den Tagen zuvor hier schon eifrig am PC gewerkelt:

 Alle meine vierpfotigen Kumpels und Kumpelinen erwarte ich in den frühen Abendstunden auf Balkonien, ich hab schon alles vorbereitet fürs sichere eintrudeln, egal, welcher Beförderungsmittel ihr euch auch alle bedient:

 Die Leiter liegt an und Balkonien kann problemlos erklommen werden. Bringt gute Laune mit, eure Mimi!

Natürlich hab ich so getan, als hätte ich nix bemerkt, hihihihi, es muß wohl eine herrliche Fete gewesen sein, wie ich allüberall in den anderen Dosenöffner-Blogs entnehmen konnte, Mimi war jedenfalls begeistert und es war vorbildlich aufgeräumt, mein Kompliment an die vierpfotige Feiergesellschaft! Wird dann wohl auch die letzte Outdoor-Feier für dieses Jahr gewesen sein, denn pünktlich am Montag verabschiedete sich der Sommer-November in seine wohlverdiente Ruhepause, es wurde kalt, grau, und erste weiße Flöckchen wirbelten wohl sogar schon durch die Luft, hier allerdings noch nicht, schaun wir mal!

Ja, das war nun mein Bericht vom Wochenende in Köln bei meinen Kindern und Mimis sturmfreie Bude-Wochenende mit ihren Freunden. Wir hoffen, ihr seid alle gut in die neue Woche gekommen und wünschen euch nun einen schönen WTT!

Habts fein! Wünschen euch  Mimi und Frauchen Monika.

 

Ein WTT mit Romantik

Die kleine Lampe

Es steht in meinem Zimmer
ein Lämpchen auf dem Pult.
Das hat einen freundlichen Schimmer,
das hat eine lange Geduld.

Ist emsig, mir zu dienen,
hat oft, wenn alles schlief,
manch süße Dummheit beschienen
und manchen Liebesbrief.

Es hat in einsamen Jahren
so treu für mich geglüht;
und jüngst hab ich`s erfahren:
Das Lämpchen hat auch – Gemüt.

Es kam zu heimlicher Feier
die Kleine – zum ersten Mal…..
Gesichtchen tief im Schleier,
die Schultern tief im Schal.

Sie kam so scheu, so schüchtern,
sie stand so fluchtbereit –
mein Herz war nicht mehr nüchtern
vor soviel Seligkeit.

Wir saßen beim roten Weine,


sie flüstert: Jetzt muß ich nach Haus –
da ging die kluge, kleine,
taktvolle Lampe aus.

(Rudolf Presber)

Zwischen diesen beiden Fotos  (mein 2. Geburtstag)  liegen heute exakt 64 Jahre!

Zeit für eine Rückschau, Zeit für Erinnerungen an schon so viele solcher Tage! Hab ich mal wieder in meinem Schatzkästchen gekramt und die Erinnerung an ein Geburtstagsgeschenk hervor geholt, dieses Mal nicht aus meinen Kindertagen, sondern als ich schon selbst Mama war, von Björn und seinem Papa, und wenn ihr es seht, wißt ihr auch, wie ich auf das Gedichtchen gekommen bin:

 Meine nostalgische Lampe!

Sie hat eine so liebe kleine Geschichte, und die möchte ich euch heute erzählen:

Es war ein Mal vor langen Jahren, da gab es in der Grafschaft Lirich einen kleinen, aber ganz feinen Trödelladen, der herrliche Dinge in seinem Schaufenster hatte, und an dem ich bei keinem Einkauf für meine kleine Familie vorbei gekommen bin, ohne einen Blick in dieses Schaufenster zu werfen. An einem sonnigen Tag im Sommer entdeckte ich dann mit Entzücken diese Lampe

ein bissel ähnlich dekoriert wie hier auf meinem Bild zum heutigen Erinnerungseintrag. Ich hab mich sofort verliebt, aber ein Blick auf das Preisschildchen ließ mich erst einmal weiter gehen. Aber immer und immer wieder zog es mich zum Schaufenster, und ebenso oft bin ich unverrichteter Dinge wieder weiter gegangen. Ich hatte natürlich längst zu Hause von meiner herrlichen Entdeckung und meinen begehrlichen Blicken berichtet, und auf einem kleinen Sonntagsspaziergang meinen beiden Männern, dem großen und dem kleinen, das Objekt meiner Begierde zur Begutachtung gezeigt! Beide waren der Meinung, daß sei eine wirklich schöne Lampe! Die bedeutungsvollen Blicke, die sie tauschten, sind mir dazumalen nicht aufgefallen.

Ich hatte einige Tage keinen Einkauf in der Ecke dieses Trödelladens zu tätigen, und als ich nach Tagen endlich wieder dort vorbei kam mit dem festen Entschluß, nun endlich in den Laden zu gehen und die Lampe zu erwerben…….ihr ahnt es, nicht wahr??? Sie war weg!!! Stand nicht mehr im Schaufenster!!! Ich konnte es nicht glauben, ich bin sogar unter einem Vorwand in den Laden, ich wolle mich nur mal bissel umsehen, hab ich zu der Verkäuferin gesagt, und hab den ganzen Laden abgesucht……nichts! Keine Lampe weit und breit! Tief enttäuscht bin ich nach Hause gegangen, und als das Kind aus der Schule und der Mann von der Arbeit wieder zu Hause waren, hab ich ihnen ganz traurig erzählt, daß meine schöne Lampe weg sei, von jemand anderem gekauft, da hätte ich doch mal wieder viel zu lange gewartet, so ein Mist!!! Beide bedauerten mich lebhaft, das wäre aber schade, das täte ihnen aber leid, ach, aber vielleicht käme ja mal noch wieder so eine schöne rein! Nee, das war kein Trost, so eine schöne wie die gesehene und begehrte gibt es sicher kein zweites Mal! Sie waren wirklich beide grandios in ihrer Schauspielkunst, denn was ich damals natürlich nicht ahnte, wißt ihr ja nun längst!

Mein Geburtstagstag kam, und als mich meine beiden Männer zum Geburtstagsmorgen-Kaffee weckten, was stand da auf meinem Gabentisch in voller Pracht? Genau!!!

 Die von mir so heiß begehrte Lampe, ihr könnt euch unschwer meine Freude vorstellen, oder?! Ich war reineweg aus dem Häuschen!

Und zeig euch jetzt noch mal mein Prachtstück mit neuen Bildern und im Detail

und ich hab auch noch alte Bilder davon, die hatte ich in einem Eintrag schon einmal gezeigt, nämlich wie sie leuchtet

 

Ooh, hier möchte gerade mal jemand kurz an den PC, Mimi kam angeschnurrt, da geb ich ihr jetzt mal die Tastatur frei, ich darf auch nicht gucken, sagt sie, ok, mach ich nicht!

 Hi, Folks, psssstttt, hier ist euer Co-Autor, eure Mimi, mein Frauchen hat doch heute Geburtstag, und da muß ich doch auch mal eben hier ganz lieb gratulieren, aber büdde, noch nix verraten, soll ja eine Überraschung für meinen Dosenöffner werden, also

Happy birthday, liebes Frauchen

 

 wünscht dir deine Mimi!

So, nun darf ich also wieder, natürlich ohne zu lünkern, klar! Ich wünsch euch allen einen wunderschönen WTT und heute abend stoßen wir dann hier gemeinsam an, ick froi mir!!!

Habts fein!