Grafschafter Wochenanzeiger – Im Märzen der Bauer…….

Auch die Pause gehört zur Musik.

(Stefan Zweig, 1881 – 1942, österreichischer Germanist, Essayist, Novellist, Lyriker und Erzähler)

Wir müssen von Zeit zu Zeit eine Rast einlegen und warten, bis unsere Seelen uns wieder eingeholt haben.

(Indianische Weisheit)

…….die Rößlein einspannt!

Und genau das machen wir hier im Grafschafter Wochenanzeiger nun auch, der März ist da und wir spannen die Rößlein ein, soll heißen: Die „reale“ Welt braucht mal wieder mehr Aufmerksamkeit, in den grauen und trüben Tages des vergangenen Februar sind hier viele Ideen entstanden, die sich beziehen auf Möbel umräumen, kleinere Renovierungsarbeiten mit einem vorherigen Besuch beim Möbelhaus mit dem Elch im Gewande, Frühjahrsputz in den Redaktionsräumen und auf Balkonien, daß sich doch noch recht kahl präsentiert, lediglich unsere Forsythie läßt ein wenig kommenden Frühling ahnen

die ersten Blüten sind da!

Die Birke setzt Knospen an

Oregano und unsere Glockenblümchen haben den „Winter“ überstanden

Euer aller Co-Autor und unsere rasende Reporterin Mimi hofft dann mal, daß im Märzen Balkonien auch mal wieder begehbar ist, derweil sie bisher nur von drinnen gucken konnte

welche Ödnis sich draußen fast jeden Tag ausbreitete:

Immer Wasserpfützen auf dem feinen Balkonientischchen, auf dem sie sonst so gerne Ausschau nach allem hält, was sich hier in unserer Grafschaft so tut.

Daher sagen wir nun mal „tschüß“ und legen eine Pause ein, die hoffentlich nicht wieder unnötig mit einer Erkältung verlängert wird wie weiland im letzten Jahr bei der angedachten Pause. Wir werden wieder weiter treulich bei euch allen lesen und sicher auch ab und an mal unseren Senf dazu geben, lach, bleibt oder werdet alle gesund, laßt euch nicht kirre machen vom allgegenwärtigen Virus, das so heißt wie ein spanisches Bier, und bleibt uns gewogen:

Habt eine schöne Zeit, euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit den Freelancern Otto und Lucia.

Sonntägliches Frühlingskonzert

Der Frühling ist die schönste Zeit!
Was kann wohl schöner sein?
Da grünt und blüht es weit und breit
im goldnen Sonnenschein.

Am Berghang schmilzt der letzte Schnee,
das Bächlein rauscht zu Tal,
es grünt die Saat, es blinkt der See
im Frühlingssonnenstrahl.

Die Lerchen singen überall,
die Amsel schlägt im Wald!
Nun kommt die liebe Nachtigall
und auch der Kuckuck bald.

Nun jauchzet alles weit und breit,
da stimmen froh wir ein:
Der Frühling ist die schönste Zeit!
Was kann wohl schöner sein?

(Annette von Droste-Hülshoff)

„Frühlingskonzert?“ hör ich euch fragen, bei dem unsäglichen Aprilwetter da draußen mit Sturm und Regen, Gewitter und ab und an mal einem Sonnenstrahl? Genau darum, weil das Wetter mal wieder so gar nicht frühlingshaft ist, braucht es hier mal wieder einen aufmunternden Frühlingseintrag, wir laden euch also alle ein zu einem feinen Frühlingskonzert! Gala-Kleidung braucht ihr nicht, ihr könnt gerne alle so kommen, wie ihr euch das an einem verregneten Sonntagmorgen in eurem Heim gemütlich macht, mit Schluffen, mit Nachthemd oder Schlafanzug, die erste Tasse Kaffee vielleicht schon in der Hand, oder wie ihr sonst einen Sonntagmorgen ohne Frühlingswetter beginnt. Denn der Dirigent unseres Konzertes, besser gesagt die Dirigentin, ist sie:

Die Uhr! Hach, fein, jetzt habt ihr endgültig Fragezeichen in den Augen, das hatten wir lange nicht mehr! Da kommt nun hier mal die Auflösung, denn die Dirigentin hebt den Taktstock, das Konzert beginnt, vielleicht ist es euch aufgefallen, die Uhren zeigen verschiedene, frühmorgendliche Zeiten? Da kommen wir jetzt mal zum Orchester, und das sind

die Vögel!

Falls ihr nachts das Schlafzimmerfenster geöffnet habt, braucht ihr in diesen Tagen manchmal keinen Wecker, weil euch die fröhlichen kleinen Sänger draußen aufwecken. Lange vor Sonnenaufgang beginnt bereits ihr Konzert, anfangs mit ausgewählten Solisten, genau wie bei einem richtigen Konzert mit Chor und Orchester.

Die Reihenfolge, wann welche Vogelart beginnt, ist genetisch festgelegt, und eigentlich ist auch nicht die Uhr die Dirigentin, sondern das Licht der Dirigent, aber wir richten uns da ja eher nach der Uhr.

Der berühmteste Solist unseres Frühlingskonzerts ist wohl die Nachtigall, die Männchen beginnen um 23.00 Uhr mit ihrem Lied

sie bekommen bei ihrem nächtlichen Gesang aber zunehmend Gesellschaft in unseren Städten, weil auch Rotkehlchen und Amseln ihren Gesang auf die ruhigeren Nachtstunden verlegen, des Verkehrslärms und der künstlichen Beleuchtung wegen.

Es gibt eine sog. Vogeluhr, ich liste euch die Sänger mal anhand dieser Uhr auf:

  • 5.00 Uhr Hausrotschwanz
  • 5.10 Uhr Rotkehlchen
  • 5.15 Uhr Amsel
  • 5.20 Uhr Zaunkönig
  • 5.30 Uhr Kuckuck
  • 5.40 Uhr Kohlmeise
  • 5.50 Uhr Zilpzalp
  • 6.00 Uhr Buchfink
  • 6.20 Uhr Haussperling
  • 6.40 Uhr Star

Berechnet ist das ganze bei einem Sonnenaufgang um ca. 6.30 Uhr, Mitte April in Mitteldeutschland.

Dann lassen wir das Konzert nun mal beginnen:

Wer mehr hören und erfahren möchte, hier sind noch zwei schöne Links:

https://www.deutsche-vogelstimmen.de/

https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/stunde-der-gartenvoegel/vogelportraets/index.html

Hach, schön, nicht wahr, so beginnt doch ein Sonntagmorgen trotz Schietwetter richtig frühlingshaft!

Auf Balkonien ist nun zumindest mal die Forsythie schon aufgeblüht,  auch jedes Jahr wieder so schön!

Sie hat die Deckenhöhe längst erreicht, das ehemalige kleine Ostersträußchen!

Vögelchen gibt es auch auf Balkonien, guckt:

Die Tulpen beginnen auszutreiben

und die Kapuzinerkresse vom letzten Jahr ist auch wieder da!

Mimi ist ein bissel mukschig, weil ihr Balkonien immer noch gänzlich naß geregnet ist und weder die Temperatur noch die fehlende Sonne sie locken konnte, mit nach draußen zum fotografieren zu kommen, sie blieb derweil gemütlich auf der Couch

beschwerte sich bei mir über das doofe Wetter

und träumte dann weiter von kommenden schöneren Tagen.

Als ich dann allerdings unseren vorösterlichen Familienzuwachs in Positur gesetzt habe zum fotografieren, war sie schnell neugierig wieder dabei:

Wir haben ein neues Häschen!

Das seine Mümmelmöhren schon mitgebracht hat, hihihihi! Das mußte Mimi genauer gucken!

Danach lockte das Katzengras, das noch recht üppig an ihrer Hängematte am Wohnzimmerfenster wächst.

In der Küche hab ich auch was frühlingsfrisches für die fastenzeitlichen Salate, lach, guckt:

Kresse! Lecker! Da mußte ich mal lustige Bilder machen, denn auf der Küchenfensterbank herrscht mangels neuer Deko wegen längerem Erkältungsausfall noch Winter, hihihi, sieht drollig aus:

Mit einem Blick auf unser naß geregnetes Balkonien (nachdem ich die Forsythie im schönsten Sonnenschein fotografieren konnte, hat es 5 Minuten später wieder geschüttet, boooaaaaah!)

schließe ich jetzt diesen Eintrag, ich hoffe, das sonntägliche Konzert und unsere Bilder haben euch gefallen, wir wünschen euch allen trotz mistigem Wetter einen wunderschönen Sonntag, macht es euch einfach gemütlich drinnen, träumt von künftigen Frühlingstagen, lauscht unserem Vogelkonzert und

habts fein! Wünschen euch euer Co-Autor eure Mimi und ich!

 

Des Frühlings Kampf mit dem Winter

 vs. 

Es muß doch Frühling werden

Und dräut der Winter noch so sehr
mit trotzigen Gebärden,
und streut er Eis und Schnee umher,
es muß doch Frühling werden.

Und drängen Nebel noch so dicht
sich vor den Blick der Sonne,
sie wecket doch mit ihrem Licht
einmal die Welt zur Wonne.

Blast nur ihr Stürme, blast mit Macht,
mir soll darob nicht bangen,
auf leisen Sohlen über Nacht,
kommt doch der Lenz gegangen.

Da wacht die Erde grünend auf,
weiß nicht, wie ihr geschehen,
und lacht in den sonnigen Himmel hinauf,
und möcht vor Lust vergehen.

Sie flicht sich blühende Kränze ins Haar
und schmückt sich mit Rosen und Ähren,
und läßt die Brünnlein rieseln klar,
als wären es Freudenzähren!

Drum still, und wie es frieren mag,
o Herz, gib dich zufrieden,
es ist ein großer Maientag
der ganzen Welt beschieden.

Und wenn dir oft auch bangt und graut,
als sei die Höll‘ auf Erden:
Nur unverzagt auf Gott gebaut,
es muß doch Frühling werden.

(Emmanuel Geibel)

Tja, ihr Lieben, der Winter gibt einfach nicht auf!

Da haben wir doch in der letzten Woche am Mittwoch gedacht, nu aber, nun kommt er, der Frühling, denn draußen auf Balkonien erblühte endlich meine Forsythie

dicke Knospen standen kurz vor dem aufblühen und die Sonne schien so schön, und Mimi war nicht mehr zu halten, Türe auf und sofort ab auf Balkonien und erst mal den Brotkasten antesten, hihihi,

na, ist das denn nicht herrlich? Mimi war richtig glücklich

Sonne, Folks, guckt bloß mal, richtig schöne warme Sonne schien mir auf den Pelz, das war sooooo wonnig!

Und was passierte nun am gestrigen Samstag? Das!!!

Schnee!!! Allwieder Schnee!!! Passend zur weißen Orchideenblüte, lach!

Da hatte Mimi aber dann doch die Faxen dicke, nee, Dosenöffner, das tu ich mir nicht an, daß ich mir das begucke, zumal es ja auch wieder saukalt ist auf meinem geliebten Balkonien, dreh mal die Heizung wieder auf, büdde, ich verschwinde in meiner gemütlichen Hängematte! Tschüß, Folks, weckt mich, wenn der Frühling wirklich da ist!

Sprach’s und verschwand!

Nochmal bissel Fellpflege

und dann einrollen zum gemütlichen Nachmittagsschlaf!

Ich bin derweil gut eingemummelt nochmal raus auf Balkonien, wo der Frühling doch schon so schön in den Startlöchern steht

 obwohl meine noch vorhandene Winterdeko in Form eines Eiszapfens und eines Schneekristalls noch gut zum Frühlingskampf mit dem Winter paßt, hihihi!

Auch unser kleines Zitronenbäumchen blühte in den letzten Tagen schon wieder und hat auch bereits wieder kleine Zitronen angesetzt, noch kaum zu sehen, guckt:

Aber sie steht ja fein im warmen, da wird das trotz neuerlichem Wintereinbruch schon weiter klappen!

Gucken wir mal am Schlafzimmerfenster nach dem Winter.

Ja, das paßt nun aber auch, guckt mal, sogar der Weihnachtskaktus blüht nochmal

und das kleine Balkonröschen, das dort überwintert, schlägt bereits wieder aus

Frühling vs. Winter, hihihi!

Wieder einmal weiße Grafschaft

und es schneit weiter, kann man so ein bissel auf dem Foto sehen

Ich mag ihn ja wirklich gerne, den Schnee, und bissel drüber gefreut über das von Mimi so ungeliebte weiße Zeugs hab ich mich auch, hihihi, aber so ganz langsam gelüstet es mich nun auch nach Frühling! Hab ich mal „Kunst“ gemacht am Küchenfenster, lach, mein Orangen-Zitronen-Kranz rahmt Burg Lirich ein!

Eisiger Ostwind!!!

Da ich vermute, daß sich nun die meisten von euch doch auch endlich nach richtig Frühling sehnen, machen wir jetzt hier mal wieder eine kleine Frühlingsbeschwörung, hihihi, ich hab mal schöne Servietten rausgekramt, um dem Winter das Fürchten zu lehren:

Häschenschule!

Na, Winter, da graust es dir, nicht wahr, bei soviel schönem bunten und feinen Häschen und Hühnern und Enten, Blumen und bemalten Eiern, ich geb dir einen heißen Tip: Pack die Koffer und mach dich auf in deine „Sommerresidenz“ nach Grönland!!! Obwohl ich definitiv weiß, wer sich über dein verweilen hier in unseren Breiten jetzt noch sehr gefreut hat btw. freut: Die Eisbären in den Zoos!

 Die haben ja immer Spaß, wenn Winter ist, das ist halt ihr Element!

Fürs Wochenende hatte ich ein feines Menü geplant, bunte Nudeln mit selbstgemachtem Tomaten-Sugo und frisch geriebenem Parmesankäse, gemischten Salat und zum Nachtisch Quarkspeise mit roten Beeren-Mix!

Und während mein Sugo vor sich hin köchelte

hab ich mir gedacht, jetzt trotz ich auch kulinarisch dem Winter und hol das Frühlingsgeschirr aus dem Schrank! Voilà!!!

Die Eierbecher zeig ich euch jetzt mal im Detail, die sind so knuffig!

So, Winter, nun kriegst du noch ein paar Ostereier um die Ohren, hihihi,

und dann hoffe ich doch sehr, daß das nun das letzte winterliche Intermezzo für dieses Jahr bis zum Monat November ist, danach kann der Winter dann wieder Einzug halten, lol!

Aber jetzt erst einmal

auf in Richtung Frühling! Schließlich ist in zwei Wochen schon Ostern! Und dann soll es warm und bunt sein!

Und damit wünschen wir euch einen wunderschönen Sonntag, macht es euch fein, wenn der Winter  noch da ist, macht es muggelig-gemütlich drinnen, der Frühling kommt bestimmt  bald!

Habts fein, wünschen euch Mimi  und der Dosenöffner!

Der erste Montag im April

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April spricht Geistersprache

 Wie ein Vergoldermeister
sitzt er am Nachbardache,
spritzt Goldschaum auf Taube und Tauber,
beklebt die Zimmer lichtsauber,

Belebt die Fenstergardinen,
den Staub auf alten Tischen,
vergoldet Falten und Mienen,
sein Zauber will nie mehr verwischen.

Auf meinen Stühlen sitzt still,
ich seh ihn mit blumigen Gliedern,
ein Geist von Liebesliedern,
der dreist erlöst sein will.

(Max Dauthendey)

Foto6966 Hi, Folks,

ich mal wieder, euer Co-Autor, eure Mimi! Der erste Montag im April wartet auf meinen Eintrag, damit ihr alle gut gelaunt in die neue Woche starten könnt!

War das ein feines Wochenende? ??

Jaaa, denn endlich kam der Frühling, mit kleinem gelegentlichen schwächeln, aber so schönen, warmen Temperaturen! Und mit Sonne! Und mit Balkonien! Endlich!

Angegrillt haben Frauchen und ich noch nicht, aber ich hab schon mal „angebacken“, hihihi, nämlich in meinem Brotkasten:

Das war sooooooo schöööööön, Folks, das hab ich so lange vermißt. Frauchen hat auch einfach nur gefaulenzt, und hat sich über die feine Forsythie gefreut und die kleine Birke, die beide so schön ausgeschlagen sind bzw. blühen

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Unsere Erdbeerpflanze Foto6983

ist ganz prima wieder ausgeschlagen, kann der Dosenöffner sich wieder auf Erdbeeren für seine …..Frauchen, wie hieß doch noch das Gesöff, das du im Mai so gerne süffelst? Nee, nich das mit dem grünen Zeug, das mit den Erbeeren?? Jaaa, danke, Erdbeerbowle, hihihi, das mit dem grünen Zeug (Waldmeister, Anm. d. Red., lol!) heißt ja Maibowle, das dauert ja auch noch!

Könnte so weiter gehen, das Wetter, leider soll es das aber wohl nicht, egal, sagt Frauchen auch, die beiden Tage haben wir im Sack!

Habt alle einen schönen Montag, guten Start in selbigen und eine gute neue Woche wünschen euch

Mimis Frühlingsgruß Mimi und Frauchen!

 

Wochenend und Sonnenschein

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Das grüne Wunder

Mein Birkenhain stand weiß und kahl,
die dünnen Stämmchen fror,
da kam April und zauberte
das Leben grün hervor.

Mit einem Schleier angetan
steht nun mein Birkenhain;
das grüne Wunder ist geschehn,
nun laßt uns gläubig sein.

Nun laßt uns glauben wiederum,
daß Leben Schönheit heißt:
Mein Birkicht ist ein Zauberwald,
In dem das Wunder kreißt.

(Otto Julius Bierbaum)

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So isses! Nachdem zum Osterfest meine Birke nur ein paar Knospen zeigte,

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genügten einige sonnige und warme Tage und das „grüne Wunder“ war wieder da!:yes:

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Es war so ein herrlicher Tag gestern, fast schon ein Sommertag, und bis auf einen kurzen „Einbruch“ am Samstag soll es so wohl das ganze Wochenende sein!:D
Da steht Balkonien für Mimi und mich nix mehr im Wege!;D

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meine Traubenhyazinthe blüht

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und die Forsythie „ergrünt“ auch immer mehr, obwohl sich die Blüten dieses Jahr sehr lange halten, zu meiner großen Freude!

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Unser „schwarzes“ Osterlämmchen ist verzehrt und die Ostereier gegessen!

Euer aller Co-Autor hat gestern schon in vollen Zügen Balkonien genossen, und zeigt sich euch mal im Abendsonnenschein

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dem in den letzten Tagen solche Sonnenuntergänge folgten

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„Burg Lirich“ zeigte gestern „Lieber-Gott-Wind“

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ich nenn das immer so, wenn der Rauch senkrecht aufsteigt, „wir bringen dem Herrn ein Rauchopfer dar“!:))
Eigentlich beides ein Zeichen für weiterhin schönes und beständiges Wetter!

Aber nicht vergessen: Wir haben erst April! Und der ist für Wetterkapriolen berühmt-berüchtigt!88|

April

April! April!
Der weiß nicht, was er will.
Bald lacht der Himmel klar und rein,
bald schaun die Wolken düster drein,
bald Regen und bald Sonnenschein!
Was sind mir das für Sachen,
mit Weinen und mit Lachen
ein solch Gesaus zu machen!
April! April!
Der weiß nicht, was er will.

O weh! O weh!
Nun kommt er gar mit Schnee!
Und schneit mir in den Blütenbaum,
in all den Frühlingswiegentraum!
Ganz greulich ist’s, man glaubt es kaum:
Heut Frost und gestern Hitze,
heut Reif und morgen Blitze;
das sind so seine Witze.
O weh! O weh!
Nun kommt er gar mit Schnee!

Hurra! Hurra!
Der Frühling ist doch da!
Und kriegt der raue Wintersmann
auch seinen Freund, den Nordwind, an
und wehrt er sich, so gut er kann,
es soll ihm nicht gelingen;
denn alle Knospen springen,
und alle Vöglein singen.
Hurra! Hurra!
Der Frühling ist doch da!

(Heinrich Seidel)

Und um den Frühling dauerhaft zu „verankern“, habt ihr vielleicht Lust, euch ein paar Frühlingsliedchen anzuhören und mitzusingen, ich hätte da was:;D

Mit einem kleinen Gedicht von meinem Lieblingsdichter und ein paar Frühlingsimpressionen schließe ich nun diesen Eintrag, Mimi und ich wünschen euch ein wunderschönes, frühlingshaftes Wochenende!

April

Das ist die Drossel, die da schlägt,
der Frühling, der mein Herz bewegt;
ich fühle, die sich hold bezeigen,
die Geister aus der Erde steigen.
Das Leben fließet wie ein Traum –
mir ist wie Blume, Blatt und Baum.

(Theodor Storm)

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Und eines mit liebem Gruß von eurem Co-Autor, Mimi mit Kleeblatt für „viel Glück“!

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:wave:

Die ersten Boten des Frühlings

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Wieder!

Wieder die ersten sonnigen Hauche,
lockend hinaus vor die düstere Stadt;
wieder am zitternden, treibenden Strauche
die ersten Knospen, das erste Blatt.

Wieder auf leis ergrünenden Hängen
ersten Veilchens lieblicher Fund;
wieder mit ersten Jubelgesängen
hebt sich die Lerche vom scholligen Grund.

Werdenden Frühlings verkündende Zeichen,
alte Genossen von Lust und Schmerz,
ach, wie entzückt ihr, ihr ewig Gleichen,
ewig auf’s neue das Menschenherz!

(Ferdinand von Saar)

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Die Forsythien (Forsythia) sind eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Ölbaumgewächse (Oleaceae). Die etwa 13 Forsythia-Arten stammen ursprünglich aus Asien und nur eine aus Südosteuropa. Die Hybride Forsythia × intermedia (kurz: Forsythie) ist eine Kreuzung zweier Forsythien-Arten und wird häufig als Zierstrauch in den gemäßigten Breiten in Parks und Gärten verwendet.
Forsythien-Arten sind sommergrüne Sträucher, die Wuchshöhen zwischen einem und drei Metern erreichen. Sie wachsen aufrecht, ausgebreitet bis niederliegend oder überhängend. Die Zweige sind hohl oder besitzen ein gekammertes Mark, junge Zweige können im Querschnitt etwas vierkantig sein. Die gegenständig an den Zweigen angeordneten Laubblätter sind gestielt und einfach, selten dreiteilig. Die Herbstfärbung ist manchmal gelb bis lila-rot, manchmal auch nur dunkelgrün oder olivgrün.
Die Blüten erscheinen im Frühjahr noch vor dem Blattaustrieb, sie stehen einzeln oder zu mehreren in den Blattachseln der letztjährigen Zweige. Die Blüten sind vierzählig. Die vier Kelchblätter sind zu einem vierzipfligen Kelch verwachsen. Die vier Kronblätter sind glockenförmig verwachsen.

(Quelle: Wikipedia)

Forsythia_suspensa

Nun ist er wieder da, auch kalendarisch angekommen, der Frühling!:yes:

An seinem ersten Tag präsentierte er sich sehr wenig frühlingshaft mit dichtem Nebel,88| prima Voraussetzungen zum Betrachten der an diesem Tag ebenfalls stattfindenden partiellen Sonnenfinsternis am 20. März 2015!>:-(
Und wie Sie sehen, sehen sie nix!:))

Da dachte ich mir, ich mach mal wieder eine kleine Frühlingsbeschwörung (meine Leser erinnern sich sicher alle an die legendäre von vor 2 Jahren, die bis römisch X ging!)

Denn in den ersten wirklich warmen Tagen noch vor dem kalendarischen Frühlingsbeginn zeigten sich bei uns auf Balkonien die ersten, schüchternen Boten des Frühlings:

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Die ersten Knospen meiner Forsythie!:D
Ursprünglich war sie mal „Osterzweige“, Forsythienzweige, die ich mir für einen Osterstrauß in der Vase abgeschnitten hatte, in voller Blüte!
Als ich nun nach den Osterfeiertagen den Strauß entsorgen wollte, der mittlerweile viele grüne Blättchen bekommen hatte, stellte ich fest, daß die Zweige kleine Würzelchen entwickelt hatten, und pflanzte sie kurzerhand in ein ohnehin gerade leeres, großes Pflanzgefäß auf den Balkon, in dem zuvor meine Muttertagsrose gestanden hatte, die mir, ich hab es mal berichtet, leider an einer Blattkrankheit eingegangen ist.:(
Wie gesagt, es waren nur ein paar nicht sehr große Zweige für die Vase, und nun seht mal, was daraus geworden ist:

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Sie hat die Balkondecke fast erreicht!:yes:
Und dort oben waren dann auch die ersten zarten Blüten geöffnet

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mittlerweile sind alle auf und bilden ein Blütenmeer!

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Mimi findet sie auch ganz wunderschön!

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In dem Roman „Ostwind – Westwind“ von Pearl S. Buck hab ich über diese wunderschönen zarten Blüten mal über ihren chinesischen Namen gelesen: „Mit dem Geburtsnamen hieß sie La-may, und war ebenso schön wie die La-may-Blume, die im frühen Lenz auf kahlen Zweigen ihre blaß-goldenen Blütenblätter öffnet.“ Ich finde den Namen bezaubernd!

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Es ist in jedem Frühling immer wieder so schön, wenn meine Forsythie endlich wieder blüht, und da hab ich mir gedacht, ich setze sie mal „künstlerisch“ in Szene!;D Als Dankeschön für ihren herrlichen Wuchs und ihre Treue!

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Diese kleine Spielerei ist an meiner Handy-Knipse, ich hab sie praktisch gestern erst richtig entdeckt, weil mir die „normalen“ Bilder ein bissel zu langweilig bei der schönen Blüte wurden! Leider ist das Format für die Bilder voreingestellt,größer geht nicht,:no: aber ich war trotzdem ganz begeistert!:yes:

Mimi hat sich die fotografischen Bemühungen ihres Dosenöffners entspannt aus dem Lieblingssessel betrachtet, aber dann war sie doch sehr interessiert und meinte, ich könnte ja auch mal von ihr so ein paar „Kunstwerke“ erstellen!:))
Na, aber gerne doch, und so folgen nun einige Impressionen von eurem Co-Autor:

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Mimi-Collage

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Mimi „an Frühling mit Brotkasten“;D

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Träume von Katzengras

und

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vom geliebten Mikesch!

Damit wünschen wir euch ein wunderschönes Wochenende, hoffentlich ein bissel frühlingshafter als der gestrige Tag!

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Habts fein!

:wave: