Kurz und knapp – Schönen Sonntag!

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April

Was kümmerts dich in deinen Wolken droben,
du launischer April,
ob wir dich tadeln, oder loben?
Ein großer Herr tut meistens, was er will.
Auch halten wir geduldig still,
und leiden, was wir leiden müssen.
Gib uns zuweilen nur ein wenig Sonnenschein,
damit wir dessen uns erfreun:
Dann magst du wiederum mit Schnee und Regengüssen,
mit Sturm und Blitz und Hagel dir
bei Tag und Nacht die Zeit vertreiben!
In unsrer kleinen Wirtschaft hier
soll dennoch gutes Wetter bleiben.

(Johann Georg Jacobi)

Nach einer herrlichen Balkonien-Woche mit fast schon Sommertemperaturen hat der launische April zum beginnenden Wochenende beschlossen, das es nun genug ist der schönen Tage! Und begann zu regnen!:roll:

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Darob haben wir uns auf die gute alte Tugend des Frühjahrsputzes besonnen:)) und so einiges in Angriff genommen, derohalber wir nun nicht nur von der Frühjahrsmüdigkeit geplagt werden, sondern auch von einer arbeitsbedingten Ermattung!:yawn:
Deshalb nur ein kurzer Eintrag zum Sonntag, ein längerer folgt in den nächsten Tagen!;D

Im Garten unten blüht nun in verschwenderischer Fülle der kleine Mandelbaum mit seinen rosaroten Blüten

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Die Fensterscheiben meines Schlafzimmers haben meine Arbeitswut noch unbeschadet, sprich ungeputzt überstanden,:)) daher der leichte „Grauschleier“ der Bilder,:oops: ich mochte aber im strömenden Regen nicht draußen fotografieren.:no:
Das werde ich bei trockener Witterung bald mal nachholen, er blüht so entzückend, und eben, wie alle blühenden Bäume, leider nicht so lange!

Mimi hat den verregneten Samstag mit stoischer Gelassenheit auf meinem Bett verpennt.:zz: In den schönen Balkonien-Zeiten in den Tagen vorher hab ich aber ein feines Video von ihr und ihrem Frühjahrsputz gemacht, sie meinte, das sollte ich euch doch mal präsentieren, falls ihr Lust hättet, ihr 5 Minuten beim putzen zuzusehen!;D:))

Der Flieder hat auch schon wieder dicke Knospen, da wird er uns wohl bald auch wieder mit einer solchen Blütenfülle erfreuen

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kann man sich schon mal drauf freuen!

Und damit wünschen wir euch allen einen wunderschönen Sonntag, egal, wie das Wetter ist, macht einfach das beste draus!:yes:
So, wie unser aller Co-Autor:

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:))
Habts fein!

:wave:

Pfingsten

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Wenn’s Pfingsten regnet

Wenn`s Pfingsten regnet
oben aus dem Fahnenhaus
guckt das schwarze Wettermännchen raus,
spreizt die Beine und grinst uns an;
schäme dich, alter Wettermann!
Am Ostersonntag, vor sieben Wochen,
hast du dem Fritze fest versprochen,
daß zu Pfingsten, im Monat Mai,
das allerschönste Wetter sei.
Und nun regnets, liebe Not,
alle hellen Blüten tot,
sie liegen da wie nasser Schnee,
auf den Wegen steht See an See;
ja, wenn wir schon drinnen baden könnten,
wie die Spatzen oder die Enten!
Wir dürfen aber gar nicht raus,
sehn so mucksch wie Maulwürfe aus;
röch nicht der Kuchen so lecker her,
wüßt man gar nicht, daß Feiertag wär.
Nicht mal die Pfingstkleider kriegt man an;
schäme dich, schwarzer Wettermann!

(Paula Dehmel)

Die Bezeichnung Pfingsten stammt vom Wort pentecostes, das die Römer von den Griechen übernommen hatten und „der fünfzigste Tag“ bedeutet,
nämlich: der fünfzigste Tag nach Ostern.
Das Pfingstfest ist im übertragenen Sinne auch ein Erntefest: Christi Ernte, der seine Kirche gründet und ihr die inneren Gesetze gibt.

Pfingsten haben wir in diesem Blögchen schon einmal gefeiert, im letzten Jahr! Und so mußte ich mir hier etwas einfallen lassen, um nicht in die Wiederholung zu geraten, denn die Bedeutung von Pfingsten und einige Bräuche dazu sind im damaligen Eintrag bereits enthalten.

Aber was wir noch nicht hatten, sind die Symbole des Pfingstfestes, und die möchte ich euch heute mal näherbringen!

anibird16Die Pfingsttaube
Die weiße Pfingsttaube steht für Frieden und Reinheit, sie symbolisiert den Heiligen Geist und ist ein Symbol für den Neuanfang.
Früher wurden Tauben zu Mittag gegessen, oder es wurden „Gebildebrote“ in Form von Tauben gebacken.

1431110uzddgdpch3Die Pfingstrose
Die Pfingstrose steht für Reichtum, Heilung und die Schönheit des weiblichen Geschlechts. Sie steht als dornenlose Rose für die Jungfrau Maria.

pinksteren_1Das Feuer
Feuer ist ein Sinnbild für Pfingsten.
Die Feuerzungen sind ein Symbol für das Wirken des Heiligen Geistes.
Feuer entzündet, setzt Energie frei und bringt Dinge zum glühen. Feuer besitzt Reinigungskraft.

15Der Pfingstochse
Überall hat man die Pferde und das Vieh zum ersten Mal auf die Weide oder die Alm getrieben, angeführt von einem festlich mit einer Blumenkrone geschmückten Pfingstochsen.
Der erste Pfingsttag war daher auch das Fest der Hütejungen.
Es wird auch derjenige, der am Pfingsttag als letzter aufsteht, als Pfingstochse bezeichnet und den ganzen Tag gehänselt!

(Quelle: Sybil Gräfin Schönfeldt, Das große Ravensburger Buch der Feste und Bräuche)

Es fehlt noch jemand, der auch zu Pfingsten gehört, wenn auch nicht so symbolisch:

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Der Maikäfer
Er ist ja ein seltener Gast geworden, und dieses Bild von ihm ist mitten in der Stadt entstanden!
Aber er gehört auch zu Pfingsten, schon alleine deshalb, weil man ihn um diese Zeit als Schokoladen-Maikäfer genießen kann! Deshalb mußte er unbedingt noch mit hier rein!:yes:

Wettertechnisch hat das diesjährige Pfingstfest ja nicht viel zu bieten,:no: allerorten ist es wieder kalt und regnerisch geworden, daher sehnt man sich immer noch nach endlich schönem, warmen und auch mal etwas beständigerem Wetter! Ganz langsam kommt der Mai ja nun auch in den Endspurt, und mit dem Juni beginnt allmählich der Sommer (hoffen wir!!!)
Um davon schon einmal träumen zu können, war ich mit meiner Freundin auf Shopping-Tour im Möbelhaus „mit dem Elch im Gewande“,:)) und die Ergebnisse möchte ich euch jetzt mal hier zeigen, die sind mir alle nachgelaufen und wollten unbedingt mit zu mir!:yes: Ehrlich!;D Für die Sommerfrische auf Mimis (ja, und auch meinem, ab und zu!) Balkon!

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Ein feiner Oregano, für viele italienische Gerichte, im Tontopf!

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Ein feines Übertöpfchen, das Dekor wundert hier ja niemanden wirklich, oder?:))

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Noch ein feines Übertöpfchen, in Spitzenoptik! Und der wartet dann auf den hier:

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den Lavendel, vorerst noch ein Bild, das auch mitmußte!

Ich muß sagen, ich bin sehr zufrieden mit dem, was da unbedingt zu mir nach Hause wollte!:yes:

Aber obwohl das Wetter sich ja nun wahrlich noch nicht in „Spitzenoptik“ präsentiert, es blüht und duftet draußen alles geradezu berauschend! Ein Blick aus meinem Schlafzimmerfenster auf unseren Flieder:

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Und damit wünsche ich euch allen jetzt ein frohes, gesegnetes Pfingstfest mit viel Zeit zum Entspannen und Genießen, habt es fein!:yes:

Und weil Pfingsten ja auch ein fröhliches Fest ist, kommt noch ein Gedicht!:))

Berliner Pfingsten

Heute sah ich ein Gesicht,
wonnevoll zu deuten:
In dem frühen Pfingstenlicht
und beim Glockenläuten
schritten Weiber drei einher,
feierlich im Gange,
Wäscherinnen, fest und schwer!
Jede trug `ne Stange.

Mädchensommerkleider drei
flaggten von den Stangen;
schönre Fahnen, stolz und frei,
als je Krieger schwangen,
blau und weiß und rot gestreift,
wunderbar beflügelt,
frisch gewaschen und gesteift,
tadellos gebügelt.

Lustig blies der Wind, der Schuft,
Lenden auf und Büste,
und von frischer Morgenluft
blähten sich die Brüste!
Und ich sang, als ich gesehn
ferne sie entschweben:
Auf und laßt die Fahnen wehn,
schön ist doch das Leben!

(Gottfried Keller)

:wave:

Muttertag

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Mutters Hände

Hast uns Stulln jeschnitten
un Kaffee jekocht
un de Töppe rübajeschohm –
un jewischt un jenäht
un jemacht un jedreht…
alles mit deine Hände.

Hast de Milch zujedeckt,
uns Bobongs zujesteckt
un Zeitungen ausjetragen –
hast die Hemden jezählt
und Kartoffeln jeschält…
alles mit deine Hände.

Hast uns manches Mal
bei jroßem Schkandal
auch`n Katzenkopp jejeben.
Hast uns hochjebracht.
Wir wahn Sticker acht,
sechse sind noch am Leben…
alles mit deine Hände.

Heiß warn se un kalt.
Nu sind se alt.
Nu bist du bald am Ende.
Da stehn wir nu hier,
und denn komm wir bei dir
und streicheln deine Hände.

(Kurt Tucholsky)

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Allen Müttern wünsche ich von Herzen einen wunderschönen Muttertag!
Und wie könnte es in diesem Blögchen anders sein: Natürlich auch allen Frauchen, die ja auch irgendwie Mütter sind, für die ihnen anvertrauten tierischen Hausgenossen!

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Als Kinder haben wir sicher alle unseren Müttern zum Muttertag Bilder gemalt, im Kindergarten dafür gebastelt, Blümchen gepflückt (meine Mama bekam immer Butterblümchen von mir, weil ich die so schön fand!), und feine Karten geschrieben!

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Und so, wie unsere Mütter all die hübschen Dinge als Erinnerungsstücke aufbewahrt haben, hat heute sicher jede von uns auch noch so ein „Schatzkästchen“, in dem die Muttertagspräsente der eigenen lieben Kleinen aufbewahrt werden! Und bei einigen wird diese Tradition schon an die nächste Generation weitergegeben, weil sie bereits Großmütter sind!

Die Erinnerung an die Muttertagsmorgende, wo die lieben Kleinen mit dem Herrn Papa zusammen betont leise „pssst, Mama soll noch schlafen!“ (und daher meist umso lauter, lach!) den Kaffee kochten und den Frühstückstisch deckten!

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Jede von uns wird ihre ganz eigenen Erinnerungen an diese Tage haben, und ich glaub, in jeder Familie gab es eine eigene Tradition des Feierns!
Und natürlich auch die schmunzelnde Freude, die man heute noch hat, wenn man an die eigene Mama denkt, und wie man sie gefeiert hat!

Meine Mama feiert ihren Muttertag nun bereits seit drei Jahren im Himmel, herzlichen Glückwunsch, liebe Mama!

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Außer Maiglöckchen liebte sie Flieder, der hier ist aus unserem Garten, für dich!

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Für alle anderen gibt es ein Rosenherz!

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Dieses Blögchen hat ja nun auch einen Co-Autor, und auch tierische Mütter sind ganz liebe Mütter

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und darum möchte Mimi hier natürlich auch allen gratulieren, den tierischen und den menschlichen!

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Happy Motherday, ihr Lieben, von eurer Mimi!

Und ich hab noch ein Gedicht für euch!

An meine Mutter

So gern hätt ich ein schönes Lied gemacht
von deiner Liebe, deiner treuen Weise;
die Gabe, die für andre immer wacht,
hätt ich so gern geweckt zu deinem Preise.

Doch wie ich auch gesonnen mehr und mehr,
und wie ich auch die Reime mochte stellen,
des Herzens Fluten wallten drüber her,
zerstörten mir des Liedes zarte Wellen.

So nimm die einfach schlichte Gabe hin,
von einfach ungeschmücktem Wort getragen,
und meine ganze Seele nimm darin:
Wo man am meisten fühlt,
weiß man nicht viel zu sagen.

(Annette von Droste-Hülshoff)

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Habt alle einen wunderschönen Tag!

:wave:

Mai

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Komm, lieber Mai und mache
die Bäume wieder grün,
und laß uns an dem Bache
die kleinen Veilchen blühn!
Wie möchten wir so gerne
ein Blümchen wieder sehn.
Ach, lieber Mai, wie gerne
einmal spazieren gehn.

Zwar Wintertage haben
wohl auch der Freuden viel,
man kann im Schnee frisch traben
und treibt manch Abendspiel.
Baut Häuserchen von Karten,
spielt Blindekuh und Pfand.
Auch gibt`s wohl Schlittenfahrten
aufs liebe freie Land.

Doch wenn die Vöglein singen,
und wir dann froh und flink
auf grünem Rasen springen,
das ist ein ander Ding.
Jetzt muß mein Steckenpferdchen
dort in dem Winkel stehn.
Denn draußen in dem Gärtchen
kann man vor Schmutz nicht gehn.

Am meisten aber dauert
mich Lottchens Herzeleid,
das arme Mädchen lauert
recht auf die Blumenzeit.
Umsonst hol ich ihr Spielchen
zum Zeitvertreib herbei,
sie sitzt in ihrem Stühlchen
wie`s Hühnchen auf dem Ei.

Ach, wenns doch erst gelinder
und grüner draußen wär!
Komm, lieber Mai, wir Kinder,
wir bitten gar zu sehr!
Oh, komm und bring vor allem
uns viele Veilchen mit,
bring auch viel Nachtigallen
und schöne Kuckucks mit.

(Christian Adolph Overbeck, 1755-1821, vertont von W.A. Mozart 1791)

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Der Mai (lat. Maius/Majus) ist der fünfte Monat des Jahres im Gregorianischen Kalender. Er hat 31 Tage.

Im vorjulianischen römischen Kalender war der Maius der dritte Monat, im julianischen Kalender der fünfte, jeweils mit 31 Tagen.

Im katholischen Kirchenjahr ist der Mai besonders der Verehrung der Gottesmutter Maria gewidmet (Maiandachten), weshalb er in diesem Umfeld auch als Marienmond bezeichnet wird.
Karl der Große führte im 8. Jahrhundert den Namen Wonnemond ein (eigentlich althochdeutsch „wunnimanot“ = Weidemonat), der darauf hinweist, daß man in diesem Monat das Vieh wieder auf die Weide treiben konnte.

(Quelle: Wikipedia)

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Gärtner nennen diesen Monat auch den Blumen- oder Blütenmonat.
Überall wird der Frühling und die Sonne begrüßt, „Alles neu macht der Mai“ und es waren deshalb eine Reihe von Übergangs- und Anfangsbräuche üblich.

Maibutter nennt man die erste Frühlingsbutter, die reichlich mit feingewiegten grünen Kräutern verrührt wird.

Am 1. Mai gab es die Sitte des Maibuschen oder Maien, diese Sitte ist früher sehr ernst genommen worden, die jungen Burschen steckten den Mädchen einen Maibuschen an die Tür oder den Fensterladen, das war ein Zeichen von Zuneigung. Bekam ein Mädchen nur einen dürren Stecken oder das kahle Gerippe eines Weihnachtsbaumes oder einen Besen, so war das der Schandmaien.
Geärgert haben sich die Mädchen aber auch, wenn sie einen Kirschzweig bekamen, denn das galt als Symbol für Klatschsucht, während Weißdorn bedeutete, daß dieses Mädchen sich um jeden Preis einen Mann angeln will.

Der Maibaum fürs Dorf ist stattlicher, meist eine hohe Fichte, deren Stamm abgeschält wird, so daß nur oben eine kleine Krone bleibt. Diese Krone wurde reich geschmückt, mit einem Kranz, mit Bändern und bunten Eiern.
Der Maireigen, der unter dem Maibaum getanzt wurde, war entweder ein Rundtanz oder ein Kettentanz.(Anm. d. Redaktion: Vielleicht kennt ihr das noch aus der Schulzeit: „Wir wollen den Zaun binden, so binden wir den Zaun! Unsere….hübsch und fein, soll in den Zaun gebunden sein.“)

Es gibt unzählige Bräuche zur Feier des 1. Mai!

Die täglichen Maiandachten beginnen in katholischen Gegenden am 1. Mai, die Kommunionkinder des entsprechenden Jahres nehmen daran noch einmal in ihrem Feststaat teil.

Der zweite Sonntag im Mai ist Muttertag! In Deutschland ist es üblich, der Mutter an diesem Tag alle Wünsche zu erfüllen, ihr das Frühstück ans Bett zu bringen, ihr ein Gedicht zu machen, ein Bild zu malen oder einen Kuchen zu backen. Die Nelke ist das Symbol des Tages.

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Im Mai werden die ersten Matjesheringe angelandet, und in Norddeutschland ist es üblich, den Tag mit einem Matjesessen zu feiern.

Pfingsten liegt meist im Monat Mai, die Bezeichnung stammt vom Wort pentecostes, das die Römer von den Griechen übernommen hatten und „der fünfzigste Tag“ bedeutet, nämlich der fünzigste Tag nach Ostern.

Auch das Fronleichnamsfest liegt meist im Mai, es wird am Donnerstag nach Trinitatis (das ist der 1. Sonntag nach Pfingsten) gefeiert.
Es ist das Erinnerungsfest für die Einsetzung des allerheiligsten Altarsakramentes.

Der 4. Mai ist der Tag des heiligen Florian, Schutzpatron gegen Wasser- und Feuergefahr.

Der 12. bis 15. Mai ist den Heiligen Pankratius, Servatius, Bonifatius und der Kalten Sophie geweiht, die auch unter dem Namen Eisheilige bekannt sind. Vor den Eisheiligen wird im Garten nicht gesät und gepflanzt, in vielen Gegenden wird das Vieh erst nach den Eisheiligen auf die Sommerweide gebracht.

Der 16. Mai ist der Tag des heiligen Johannes Nepomuk, der bekannteste Brückenheilige, er ist der Patron von Böhmen, sein Grab im Prager Dom ist Wallfahrtsort, er ist der Schutzheilige der Brücken und wird als Helfer in Wassernot angerufen.

Der 25. Mai ist der Tag des heiligen Urban, er ist der Heilige des Weinbaus.

(Quelle: Sybil Gräfin Schönfeldt, Das große Ravensburger Buch der Feste und Bräuche)

Das Wetter nach dem Hundertjährigen Kalender:

1. – 9. Mai herrlich schönes Wetter
10. – 13. Mai es regnet
14. – 15. Mai wieder schöne Tage
16. Mai Regen
17. – 22. Mai kalt
23. Mai es hagelt mehrfach und sehr kalt
24. Mai nochmal Reif und Frost
25. – 27. Mai es regnet stark
28. – 29. Mai kalt
30. – 31. Mai wieder schön warm

Tja, also, ich hab mal gerechnet, damit ist die Hälfte vom Mai eigentlich schön, das sind doch ganz tolle Aussichten, oder?:yes:

So wie ich den November nicht mag, so sehr liebe ich den Mai!:yes:
Ist es doch der Monat, in dem der Frühling endgültig seinen Einzug gehalten hat, in denen die Natur wieder grün ist und die Blumen wieder blühen!

Vor allem die Maiglöckchen:yes:

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die Lieblingsblumen meiner Mutter! Und meine auch! Als Kind hatte ich einen kleinen Maialtar, mit einer kleinen Marienstatue, und davor standen den ganzen Monat über Maiglöckchen!

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Die Aktivitäten verlagern sich im Monat Mai mehr und mehr nach draußen, bei schönem Wetter kann man evtl. das erste Picknick draußen in der freien Natur machen!

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Dazu paßt dann die erste Maibowle,:yes: für die man frischen Waldmeister braucht! Man bekommt ihn auch heute noch auf dem Markt, oder man kennt ein feines Plätzchen im Wald, an dem man ihn pflücken kann!:yes: Er darf noch nicht blühen,:no: man wäscht ihn und bündelt ihn zu einem Sträußchen, daß man in ein Bowlengefäß hängt und mit einem guten Weißwein übergießt, die Stengel sollten nicht eingetaucht werden!:no: Das läßt man mehrere Stunden ziehen, nimmt den Waldmeister heraus und gießt mit einer Flasche Sekt auf! Läcka!:)) Falls man keinen Waldmeister auftreiben kann, tut es auch ein guter Waldmeistersirup, aber mit dem frischen ist es doch leckerer!:yes:

Auch die Kinder freuen sich, daß sie nun wieder draußen spielen können, oder Blumen pflücken, vielleicht für die Mama zum Muttertag!:yes: Meine Mama bekam, als ich noch klein war, immer einen ganz großen Strauß der von mir so geliebten Butterblumen zum Muttertag, mein Papa ist immer mit mir losgezogen, pflücken!;D

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Die Fülle an Blumen im Mai ist wirklich eine reine Freude, ich liebe zum Beispiel auch den Flieder so sehr, und seinen herrlichen Duft!:yes: Wenn man ihn pflückt und in die Vase stellt, sind im Laub mitunter kleine Raupen, ich hab vor Jahren mal eine darin entdeckt, und sie mit frischem Laub vom Fliederbaum in ein kleines Behältnis mit Luftlöchern getan, sie hat sich eifrig durch das Laub gefressen, das ich ihr immer wieder frisch besorgt habe, und eines Tages hat sie sich verpuppt, und nach wieder einigen Tagen flatterte in dem Behältnis ein wunderschöner Nachtfalter! Den ich dann natürlich wieder freigelassen habe!:yes:

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Mit diesem wunderschönen Blumenstrauß entlasse ich euch jetzt in den Wonnemonat, ich wünsche euch einen wunderschönen Mai!
Auch in diesem Monat werden einige Feste und Ereignisse noch einen eigenen Eintrag bekommen, aber hier kommt jetzt einer in ganz eigener Sache:;D

Vor einem Jahr, fast genau um diese Uhrzeit
(1.5. 2012, 2.41 Uhr) ist dieses Blögchen entstanden!:yes:
Die schlaflose Nacht:yawn: vor meinem Besuch im Wuppertaler Zoo bei Eisbär-Baby Anori, Mama Vilma und Papa Lars, hat ihn ins Leben gerufen!
Und er begann mit einem Gedicht, und das ist bis heute mein „Markenzeichen“!:>> Seitdem bereichert er mein Leben, aber das wäre alles nichts ohne euch,:no: meine treuen Leser,:yes: die das alles hier mit ihren lieben Kommentaren, Anteilnahme und Unterstützung begleiten, und deshalb zum einjährigen ein gaaaaanz herzliches

D a n k e s c h ö n

an euch für eure Treue! Ihr seid der Motor dieses Blögchens!:yes:

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Habt einen feinen 1.-Mai-Feiertag!

:wave: