Grafschafter Wochenanzeiger – Wir wünschen ein frohes Osterfest! 🐰🐔🥚

Zur Osterzeit

Ist das ein Ostern! – Schnee und Eis
hielt noch die Erde fest umfangen;
frostschauernd sind am Weidenreis
die Palmenkätzchen aufgegangen.

Verstohlen durch den Wolkenflor
blitzt hie und da ein Sonnenfunken –
es war, als sei im Weihnachtstraum
die schlummermüde Welt versunken.

Es war, als sollten nimmermehr
ins blaue Meer die Segel gehen, –
im Park ertönen Finkenschlag,
und Veilchenduft das Tal durchwehen. –

Und dennoch, Seele, sei gewiß:
Wie eng sich auch die Fesseln schlingen,
es wird der Lenz, das Sonnenkind,
dem Schoß der Erde sich entringen.

Dann sinkt dahin wie Nebelflor
auch all dein Weh und deine Sorgen,
und veilchenäugig lacht dich an
ein goldner Auferstehungsmorgen! –

(Clara Müller-Jahnke, 1860 – 1905, deutsche Dichterin, Journalistin und Frauenrechtlerin)

Im liturgischen Jahr 2021 wird in der Osternacht das Evangelium nach Markus 16 gelesen, und so möchten wir unsere heutige Ostersonntagsausgabe vom Grafschafter Wochenanzeiger mit diesem beginnen:

Evangelium nach Markus 16,1-8

ls der Sabbat vorüber war, kauften Maria aus Magdala, Maria, die Mutter des Jakobus, und Salome wohlriechende Öle, um damit zum Grab zu gehen und Jesus zu salben. Am ersten Tag der Woche kamen sie in aller Frühe zum Grab, als eben die Sonne aufging. Sie sagten zueinander: Wer könnte uns den Stein vom Eingang des Grabes wegwälzen? Doch als sie hinblickten, sahen sie, dass der Stein schon weggewälzt war; er war sehr groß.

ie gingen in das Grab hinein und sahen auf der rechten Seite einen jungen Mann sitzen, der mit einem weißen Gewand bekleidet war; da erschraken sie sehr. Er aber sagte zu ihnen: Erschreckt nicht! Ihr sucht Jesus von Nazaret, den Gekreuzigten. Er ist auferstanden; er ist nicht hier. Seht, da ist die Stelle, wohin man ihn gelegt hat. Nun aber geht und sagt seinen Jüngern und dem Petrus: Er geht euch voraus nach Galiläa; dort werdet ihr ihn sehen, wie er es euch gesagt hat. Da verließen sie das Grab und flohen; denn Schrecken und Entsetzen hatte sie gepackt. Und sie sagten niemandem etwas davon; denn sie fürchteten sich.

Ich habe in diesem Jahr wieder sehr die Osternachtfeier in meiner Kirche vermißt, im zweiten Jahr fällt sie coronabedingt nun für mich wieder aus. In diesem Jahr hat meine Gemeinde zwar nicht auf den Präsenzgottesdienst bzw. die Osternachtfeier verzichtet, aber unter den gegebenen Umständen ist es einfach nicht das, was die Seele nun so dringend bräuchte, mit Abstandsregeln, ohne Gesang und ohne anschließende Feier in der Unterkirche würde das ganze zumindest mich noch trauriger machen. Und so hab ich aus gutem Grund die Evangeliumsgeschichte an den Anfang unserer Ostersonntagsausgabe gesetzt, in allen Evangelien ist vom leeren Grab und der Auferstehung die Rede, und von dem großen Stein, der das Grab verschließt und die im Morgengrauen zum Grab gehenden Frauen nicht wissen, wie sie ihn wohl wegwälzen könnten. 

Das empfinde ich in diesen Tagen als sehr symbolisch, unser Herz ist in diesen schrecklichen Zeiten auch wie ein Grab, das mit einem Stein verschlossen ist, es liegt uns ein Stein auf der Brust. Wer wird uns diesen Stein wegwälzen? Ein Engel? Der Glaube an die Auferstehung? Ich zweifel oft, aber da ist dieses unvernünftige Herz, das mich drängt, wider alle Vernunft, diesen Stein weg zu wälzen, ihm Luft zu verschaffen und Licht und Sonne, das nicht verhärten und nicht brechen will, sondern durch Liebe ganz weich werden, daß mir Tränen gibt und damit den harten, kalten Stein wegschwemmt und mich bereit macht für seine Auferstehung, wie die Auferstehung an Ostern, denn das ist der Kern der Auferstehungsgeschichte. Wie in dem Zitat von Emmanuel Geibel:

Das Herz hat auch sein Ostern, wo der Stein vom Grabe springt, den wir dem Staub nur weihten. Und was du ewig liebst, ist ewig dein.

In diesem Sinne wünsche ich, wünschen wir all unseren Lesern ein frohes Auferstehungs-Ostern. 

Ich hab zum Abschluß meines Vorworts noch eine Seite gefunden, die mein Lieblingslied an Ostern und anderen hohen christlichen Feiertagen so schön eingebettet hat, das „Te deum“, „Großer Gott wir loben dich“, das Video auf der Seite hat so eine schöne Größe

Im Kölner Dom: Hier singen tausende Menschen „Großer Gott wir loben dich“

wer sich das gleiche lieber bei Youtube anhören und gucken möchte

 

Und nun machen wir als gesamtes Redaktionsteam weiter, denn zu einem frohen Ostern gehören auch fröhliche, frohe, bunte Bilder, Bilder vom Frühling, Bilder von unseren Redaktionsräumen und Balkonien, wo wir auch in diesem Jahr wieder festlich geschmückt haben, damit es uns allen leichter fällt, das Herz von seinem Stein zu befreien. 

Beginnen wir mit Balkonien, wo uns unsere Mimi in heaven beim schmücken ganz sicher zufrieden und liebevoll begleitet hat:

Osterschmuck und Sonne, unschlagbare Kombi! Im übrigen hab ich im hinten angelehnten Liegestuhl schon zwei herrliche Tage auf Balkonien verbringen können. 

Unsere Forsythie hatte es in diesem Jahr eilig, sie blühte und grünte gleichzeitig und ist nun schon fast vollständig grün, natürlich hat sie wieder die Ostereier als Schmuck bekommen. Samt dem obligatorischen roten Ei. 

In Mimis Brotkasten sind Tulpen eingezogen, hölzerne zwar, aber wir finden, sie sehen wunderhübsch aus und denken, Mimi ist sehr zufrieden. 

Guckt, Flora ist wieder draußen, gut geschützt vor eventuell auch wieder kommendem stürmischen Wetter, damit ihr nicht wieder ein Leid geschieht. Und Ihre drei süßen Kinder sind auch wieder dabei, samt einer niedlichen Kaninchengruppe. 

Osterschmuck am Brunnen

Salbei und Thymian sind wieder kräftig ausgeschlagen! 

Unser Huhn mit Osterei-Kerze und

Ostereierschmuck für die Wand. 

Unsere kleine Birke grünt wieder und der Topf hat unverwüstliche Tulpen bekommen. Und die Birke ebenfalls Ostereier. 

Der überwinterte Oregano schlägt ganz zart wieder aus

Ostereier im Forsythienstrauch

Wir müssen euch doch unbedingt noch einmal Flora und ihre Kinder zeigen, wir sind so froh, daß es ihr nach ihrem Sturmunfall wieder so gut geht. 

Und der Kasten, in dem sie nun so geschützt untergebracht ist, der birgt auch noch was feines

unsere Johannisbeere, sie schlägt wieder aus, und wie, ist das nicht fein? 

Süße Kaninchen, ein Erbstück von meiner Großtante, die Dame, von der ich euch auch schon öfter mal berichtet habe, die gesegnete 93 Jahre alt wurde und bis zum Schluß topfit war. 

Nun ziehen wir um in die Redaktionsräume

Osterdeko an Mimis Platz am Wohnzimmerfenster. 

Und das Tischchen, auf dem zu ihren Lebzeiten ihr Wasserkrug stand, bevölkern jetzt auch Häschen. 

Süß, die beiden, nicht wahr?

Noch zwei Hasis, ein Pärchen! Die beiden Süßen hat mir mal Brigitte/Plauen geschickt. Sie haben schon feine Gesellschaft, 

mein Erdbeer-Elfchen steht schon wieder auf der Fensterbank, ganz raus traut sich das zarte Wesen noch nicht. 

Unser Kamin, österlich geschmückt. 

Und weil die Forsythie draußen eigentlich schon verblüht ist, macht der künstliche Forsythienstrauß wieder Furore drinnen. 

Im Flürchen ist ebenfalls österlich dekoriert

und nun kommt was drolliges, ich hatte bei der Winterdeko draußen im Hausflur noch meinen beleuchteten Tannenkranz hängen, der leuchtete nun immer noch so schön, da ist er kurzerhand nach innen umgezogen und leuchtet jetzt österlich dekoriert im ohnehin etwa dunklen Flürchen. 

Sieht doch hübsch aus, oder? Besonders, wenn er leuchtet abends. 

Weiter geht es im Hausflur

unser Willkommensschild

…..“Tulpen aus Amsterdam…“!

Der Kranz an der Haustüre, mit Schmetterlingen bestückt. 

Und die Deko an der Flurwand, alle Jahre wieder ein Hingucker und selbst gebastelt. 

Kleiner Hase ganz groß mit Miniglöckchen um den Hals, auch der kam mal aus Plauen zu uns gereist, hihihihi, und schmückt in jedem Jahr wieder den Kamin, er ist so süß! 

So waren wir in unseren Redaktionsräumen wieder fleißig, natürlich hat mein ganzes Redaktionsteam mich tatkräftig unterstützt. Vor allem beim Ostereier färben, da saßen die Bären alle mit heißen Wangen in der Küche, und als die Eier gekocht waren, ging es ans Werk, denn in diesem Jahr wollten wir die Eier nicht nur färben, sondern wir hatten entdeckt, daß wir noch so niedliche Aufkleber haben, mit denen man vorher eine Stelle auf dem Ei mit Muster abkleben kann, die nicht gefärbt werden soll, na, da waren die Bärentätzchen alle aber fleißig bei der Arbeit mit kleben und dekorieren, und dann ab ins Färbebad. Na, guckt mal, das Ergebnis kann sich doch wirklich sehen lassen, oder?

Wir waren jedenfalls sehr glücklich, mein Bärenteam und ich! Und Mimi in heaven wird auch geschmunzelt haben. 

Damit sind wir am Ende unserer heutigen Ostersonntagsausgabe vom Grafschafter Wochenanzeiger angelangt und wünschen allen unseren Lesern, auch den stillen, ein frohes Osterfest! Feiert die Auferstehung der Herzen, bleibt zuversichtlich und hoffnungsfroh, macht euch gemütliche Tage, allein oder im Kreise eurer Lieben, wenn es möglich ist. Paßt auf euch auf und bleibt oder werdet alle gesund, das wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam mit Mimi in heaven

Otto und Luzia.

Habts fein!

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Adventskalender – Türchen 24

 

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r 

Türchen  

                                

Christnacht

Wieder mit Flügeln, aus Sternen gewoben,
senkst du herab dich, o heilige Nacht;
was durch Jahrhunderte alles zerstoben –
du noch bewahrst deine leuchtende Pracht.

Ging auch der Welt schon der Heiland verloren,
der sich dem Dunkel der Zeiten entrang,
wird er doch immer aufs neue geboren,
nahst du, Geweihte, dem irdischen Drang.

 

Selig durchschauernd kindliche Herzen,
bist du des Glaubens süßester Rest;
fröhlich begangen bei flammenden Kerzen,
bist du das schönste, das menschlichste Fest.

Leerend das Füllhorn beglückender Liebe,
schwebst von Geschlecht zu Geschlecht du vertraut –
wo ist die Brust, die verschlossen dir bliebe,
nicht dich begrüßte mit innigstem Laut?

Und so klingt heut noch das Wort von der Lippe,
das einst in Bethlehem preisend erklang,
strahlet noch immer die lieblichste Krippe –
tönt aus der Ferne der Hirten Gesang …..

Was auch im Sturme der Zeiten zerstoben –
senke herab dich in ewiger Pracht,
leuchtende du, aus Sternen gewoben,
frohe, harzduftende, heilige Nacht!

(Ferdinand Ludwig Adam von Saar, 1833 – 1906)

s begab sich aber zu der Zeit, daß ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, daß alle Welt geschätzt würde. Und diese Schätzung war die allererste und geschah zur Zeit, da Quirinius Statthalter in Syrien war. Und jedermann gind, daß er sich schätzen ließe, ein jeder in seine Stadt. Da machte sich auf auch Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das jüdische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem, weil er aus dem Hause und Geschlechte Davids war, damit er sich schätzen ließe mit Maria, seinem vertrauten Weibe; die war schwanger.

nd als sie dort waren, kam die Zeit, daß sie gebären sollte. Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge.

nd es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde. Und der Engel des Herrn trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr.

nd der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. Und das habt zum Zeichen: Ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen.

nd alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen: Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens.

nd als die Engel von ihnen gen Himmel fuhren, sprachen die Hirten untereinander: Laßt uns nun gehen nach Bethlehem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der Herr kundgetan hat. Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Josef, dazu das Kind in der Krippe liegen. Als sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, das zu ihnen von diesem Kinde gesagt war.

nd alle, vor die es kam, wunderten sich über das, was ihnen die Hirten gesagt hatten. Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen.

nd die Hirten kehrten wieder um, priesen und lobten Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten, wie denn zu ihnen gesagt war.

(Lukas 2, Verse 1-20, nach der Übersetzung Martin Luthers)

Liebe Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, seid herzlich willkommen zum Türchen 24 unseres diesjährigen Adventskalenders, das, wie in jedem Jahr, mit der biblischen Weihnachtsgeschichte beginnt. Eine lange und schöne Tradition. 

Nun ist sie da, die „frohe, harzduftende, heilige Nacht“, wie es im obigen Gedicht heißt, das zu meinen Lieblings-Weihnachtsgedichten zählt. Gerade in diesem so unsagbaren Jahr spricht es mir so aus der Seele! Und so möchten wir, mein Redaktionsteam und ich, euch heute hier auch ein frohes Türchen präsentieren, damit sich unsere Seelen wieder erholen können, wenigstens für ein paar Festtage lang einfach mal alles außen vorlassen und die trüben Gedanken vertreiben, einfach fallen lassen in diese Weihnacht, sie mit Kinderaugen sehen, mit Kindheitserinnerungen gestalten! Wir wünschen euch allen hier ein gutes Gelingen der diesjährigen Weihnachtszeit im Sinne des oben eingestellten Gedichtes. 

Und wir öffnen nun hier erst einmal als erste frohe Tat das letzte Adventskalendertürchen unseres wunderschönen Figurenkalenders, seid ihr auch schon so gespannt? Hier guckten 5 Augenpaare, die der Frau Chefredakteurin nicht mitgerechnet, sie mußte ja das Türchen öffnen, wie gebannt auf den Kalender:

Es glitzert bereits!

Tadaaaa! Hihihihi, da haben wir uns jetzt sehr drauf gefreut, ihr habt Fragezeichen in den Augen, denn so eindeutig ist das jetzt nicht zu identifizieren, nicht wahr? Ein Weihnachtsmannkopf ist es nicht, eine Schneekugel auch nicht, was ist es? 

In dem Ambiente wird es wohl gleich ein wenig deutlicher, das ist ja wieder was maritimes und DAS ist ganz sicher da zu Hause

guckt euch mal die Schnurrbarthaare an, das ist eine Robbe oder ein Seehund, ganz wie ihr wollt! 

Wir waren uns jedenfalls alle einig, süßer kleiner Seehund! Mit Ohrenschützern oder Kopfhörern, ganz wie es beliebt! 

Seehund on the rocks! 

Wir waren alle begeistert, finden den zuckersüß! Und nun hat er auch schon längst sein Plätzchen am Weihnachtsstrauß eingenommen, den wir in voller Pracht nochmal für euch alle fotografiert haben:

Ihr wißt ja, Bild anklicken, in groß gucken! Wir machen auch nochmal Fotos im hellen, dann ist es sicher noch besser zu sehen, der Strauß ist eine Wonne mit all den süßen, niedlichen, glitzernden und wunderschönen Anhängern! Nochmals hier einen lieben Dank an Kristina und Rani, die uns diese Freude gemacht haben! 

Nun also kommt das letzte Türchen vom Gewürzkalender, was da wohl drin war, wollt ihr wissen? Was super passendes:

Und wo die Küstendeko einmal stand, eignete sie sich auch für dieses Türchen, denn das Gewürz bezieht sich auch auf was mit Wasser, nicht aus, aber auf…..

Super, oder? Gänse- oder Entenbratengewürz, das paßt so fein! 

Ja, und nun sind beide Kalender leer! Und die Adventszeit vorbei. Wie schnell das doch wieder ging! 

Wir haben euch nochmal eine Bildergalerie von unserem weihnachtlichen Leuchten hier eingestellt

samt dem süßen kleinen Weihnachtsdorf, das uns mal Brigitte/Plauen schickte und dem schönen großen Herrnhuter Stern, von Ursel selbst gemacht, der heuer im Wohnzimmerfenster hängt! Und zwei goldenen Teddys im Fenster, die auch unbedingt mal hier mitmachen wollten. 

Ja, ihr lieben Leser alle, das war er nun wieder, der Adventskalender vom Grafschafter Wochenanzeiger im Jahr 2020. Wir hoffen, es hat euch wieder gefallen, hier jeden Tag ein Türchen zu öffnen, mir und meinem Redaktionsteam hat es jedenfalls wieder großen Spaß und Freude gemacht! Können wir uns eigentlich alle schon mal auf 2021 vorfreuen! 😊😂

Mit einem meiner Lieblingsweihnachtslieder 

schließen wir nun das letzte Türchen unseres Adventskalenders am Heiligen Abend. 

Wir wünschen allen unseren Lesern, auch den hier still mitlesenden, eine frohe, gnadenbringende und gesegnete Weihnachtszeit! 

 

Frohes Fest mit allen lieben Wünschen, paßt auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, das wünscht euch von ganzem Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven, die uns an diesem Weihnachtsfest, dem ersten ohne sie, wieder so sehr fehlt. 

Otto und Luzia  

Habts fein!      

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Türchen 24

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r

Türchen

Christnacht

Wieder mit Flügeln, aus Sternen gewoben,
senkst du herab dich, o heilige Nacht;
was durch Jahrhunderte alles zerstoben –
du noch bewahrst deine leuchtende Pracht.

Ging auch der Welt schon der Heiland verloren,
der sich dem Dunkel der Zeiten entrang,
wird er doch immer aufs neue geboren,
nahst du, Geweihte, dem irdischen Drang.

Selig durchschauernd kindliche Herzen,
bist du des Glaubens süßester Rest;
fröhlich begangen bei flammenden Kerzen,
bist du das schönste, das menschlichste Fest.

Leerend das Füllhorn beglückender Liebe,
schwebst von Geschlecht zu Geschlecht du vertraut –
wo ist die Brust, die verschlossen dir bliebe,
nicht dich begrüßte mit innigstem Laut?

Und so klingt heut noch das Wort von der Lippe,
das einst in Bethlehem preisend erklang,
strahlet noch immer die lieblichste Krippe –
tönt aus der Ferne der Hirten Gesang …..

Was auch im Sturme der Zeiten zerstoben –
senke herab dich in ewiger Pracht,
leuchtende du, aus Sternen gewoben,
frohe, harzduftende, heilige Nacht!

(Ferdinand von Saar)

s begab sich aber zu der Zeit, daß ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, daß alle Welt geschätzt würde. Und diese Schätzung war die allererste und geschah zur Zeit, da Quirinius Statthalter in Syrien war. Und jedermann gind, daß er sich schätzen ließe, ein jeder in seine Stadt. Da machte sich auf auch Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das jüdische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem, weil er aus dem Hause und Geschlechte Davids war, damit er sich schätzen ließe mit Maria, seinem vertrauten Weibe; die war schwanger.

nd als sie dort waren, kam die Zeit, daß sie gebären sollte. Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge.

nd es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde. Und der Engel des Herrn trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr.

nd der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. Und das habt zum Zeichen: Ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen.

nd alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen: Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens.

nd als die Engel von ihnen gen Himmel fuhren, sprachen die Hirten untereinander: Laßt uns nun gehen nach Bethlehem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der Herr kundgetan hat. Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Josef, dazu das Kind in der Krippe liegen. Als sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, das zu ihnen von diesem Kinde gesagt war.

nd alle, vor die es kam, wunderten sich über das, was ihnen die Hirten gesagt hatten. Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen.

nd die Hirten kehrten wieder um, priesen und lobten Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten, wie denn zu ihnen gesagt war.

(Lukas 2, Verse 1-20, nach der Übersetzung Martin Luthers)

Liebe Leser vom Adventskalender des Grafschafter Wochenanzeiger, und nun ist sie da, die Heilige Nacht, das 24. Türchen unseres Adventskalenders, das Hochfest der Liebe!

Wir beginnen sie auch in diesem Jahr wieder mit der Weihnachtsgeschichte aus dem Evangelium, auch das bereits seit Jahren eine liebe Tradition in unserem Blögchen.

Und dann wünscht das gesamte Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger

allen seinen Lesern, den stillen wie den bekannten, von Herzen eine

Was die Frau Chefredakteurin ist, die fährt am heutigen Mittag zu ihren Kindern nach Köln, von dort aus geht es zur Bruder-Familie von Steffi, und dort wird der Heilige Abend gefeiert, mit 7 Erwachsenen, 1 Kind und 1 Hund! Das wird laut, fröhlich und lustig!

Und nun laß ich den Rest des Redaktionsteams nochmal an die Arbeit hier, lach!

Hallo, ihr lieben Leser, oder Hi, Folks, von eurer Reporterin Mimi, sowie von Ruddi, eurem Volontär, Bruno, dem Redaktionsboten, und natürlich von Hamish, eurem Außenkorrespondenten!

Wenn die Frau Chefredakteurin unterwegs ist, werden wir uns das in den Redaktionsräumen so richtig fein gemütlich machen, es ist schon alles bestens vorbereitet worden, Speis und Trank stehen genügend für uns und einen schönen Heiligen Abend bereit, wir dürfen Videos gucken, freu, freu, und dann werden wir klönen und uns Geschichten erzählen, wir dürfen sogar den Kamin anmachen, weil der ja elektrisch ist. Das wird bestimmt ganz fein und gemütlich, unter der Leitung von Mimi, die ja schon ihre Erfahrungen hat mit Weihnachten im Grafschafter Hause!

Ungefähr so wird das dann, lach! Und wenn die Frau Chefredakteurin dann wieder zuhause ist am 1. Feiertag, dann feiern wir alle nochmal gemeinsam mit Bescherung, da sind wir schon alle ganz aufgeregt, vor allem natürlich die Jungs, die erleben das ja hier zum ersten Mal!

Unser Beitrag zum Heiligen Abend sind jetzt noch zwei Videos, eines von Mimi ausgesucht:

das ist sooooo süß! Und eines ist noch von uns Bärenjungs:

Das ist nun sooooo schön romantisch!

Viel Spaß dabei und dann wünschen wir euch allen eine frohe, gesegnete Weihnacht!

Eure Mimi, euer Ruddi, Bruno und

Hamish!

Und dann müssen wir noch liebe Grüße mit bestellen, für all unsere tierischen Leser hier, unser feines Trüppchen für diverse Partys in unserem Hause, natürlich auch noch mit Extragrüßen von uns allen, also:

Liebe Grüße von Rani, die uns schon Weihnachtspost geschickt hatte! Danke, liebe Rani!

So, mein Redaktionsteam „hat fertig“, dann komm ich jetzt mal hier zum Schluß unseres 24. Türchens. Da hätte ich nämlich noch was wunderschön-besinnliches für euch, das schönste Weihnachtslied „Stille Nacht, heilige Nacht“ in einer ganz bezaubernden Fassung:

Und hier kommt der Text, denn in dieser Fassung werden alle 6 Strophen gesungen, die das Lied eigentlich hat:

Stille Nacht! Heilige Nacht!
Alles schläft. Einsam wacht
Nur das traute heilige Paar.
Holder Knab’ im lockigten Haar,
Schlafe in himmlischer Ruh!
Schlafe in himmlischer Ruh!

Stille Nacht! Heilige Nacht!
Gottes Sohn! O! wie lacht
Lieb’ aus Deinem göttlichen Mund,
Da uns schlägt die rettende Stund’.
Jesus! in Deiner Geburt!
Jesus! in Deiner Geburt!

Stille Nacht! Heilige Nacht!
Die der Welt Heil gebracht,
Aus des Himmels goldenen Höh’n
Uns der Gnade Fülle läßt seh’n
Jesum in Menschengestalt!
Jesum in Menschengestalt!

Stille Nacht! Heilige Nacht!
Wo sich heut alle Macht
Väterlicher Liebe ergoß
Und als Bruder huldvoll umschloß
Jesus die Völker der Welt!
Jesus die Völker der Welt!

Stille Nacht! Heilige Nacht!
Lange schon uns bedacht,
Als der Herr vom Grimme befreit,
In der Väter urgrauer Zeit
Aller Welt Schonung verhieß!
Aller Welt Schonung verhieß!

Stille Nacht! Heilige Nacht!
Hirten erst kundgemacht
Durch der Engel „Hallelujah!“
Tönt es laut bei Ferne und Nah:
„Jesus der Retter ist da!“
„Jesus der Retter ist da!“

Und damit wünsche ich euch allen eine friedvolle, frohe, gesegnete Weihnachten, habt Freude im Kreise eurer Lieben, genießt das Fest, bleibt oder werde alle gesund und wir lesen uns nach den Festtagen wieder!

Habts fein, wünschen euch Monika und Mimi und der Rest der Truppe (s.o., lach!)