Grafschafter Wochenanzeiger – Wellness-Oase „Zur feucht-fröhlichen Eule“

Das Bad am Samstagabend

Hier sieht man Bruder Franz und Fritzen
zu zweit in einer Wanne sitzen.

Die alte Lene geht; – und gleich
da treibt man lauter dummes Zeug.

Denn Reinlichkeit ist für die zwei
am Ende doch nur Spielerei.-

Jetzt will der Fritz beim Untertauchen
nur seinen einen Finger brauchen.

Natürlich läuft ihm was ins Ohr
dem Franz kommt dieses lustig vor.

Das ärgert aber Bruder Fritzen
drum fängt er an, den Franz zu spritzen.

Doch der mit seiner großen Zehe
tut Fritzen an der Nase wehe;

dafür taucht Fritz den Kopf ihm nieder
was so im Wasser sehr zuwider.

Franz aber zieht an Fritzens Bein;
der zappelt sehr und kann nicht schrein.

In Mund und Auge, zornentbrannt,
greift jetzt die rachbegierge Hand.

Die Wanne wird zu enge
für dieses Kampfgedränge.

Perdatsch! Die alte, brave Lene
kommt leider grad zu dieser Szene.

Sie spricht voll Würde und voll Schmerz:
„Die Reinlichkeit ist nicht zum Scherz!“

Und die Moral von der Geschicht:
Bad zwei in einer Wanne nicht!

(Wilhelm Busch)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, das Wetter ist ja immer ein unerschöpfliches Thema und derzeit ohnehin wieder in aller Munde bezüglich des angekündigten Schnee- und Eis-Chaos zum Wochenende. Eines vorweg: Der Schnee ist bereits in der Grafschaft angekommen, um 22.47 MEZ gestern war alles weiß, aber sonstige Unbilden wie Sturm und ähnliches halten sich derzeit noch bedeckt und tun das hoffentlich auch weiterhin. 

So saßen wir also in der freitäglichen Redaktionssitzung hier wieder alle zusammen, meine Bären und ich, und überlegten, was wir euch zum aufmuntern und fröhlich werden beim usseligen stetig-grau-Wetter in unserer Sonntagsausgabe anbieten könnten. Ruddi war vorher nochmal was naschen in der Küche und mußte sich im Badezimmer noch eben die Pfoten waschen, kam begeistert zurück und meinte, ob das nicht ein Thema wäre: Badezimmer! Erst gab es erstaunte und fragende Augen, dann aber strahlte einer nach dem anderen meiner Redaktionsmitglieder samt mir auf, aber klar, eine gute Idee! Frau Chefredakteurin bemerkte sogleich, daß in ihren Kindertagen immer Samstags Badetag zu Hause gewesen sei, und siehe da, da war dann, wie ihr schon unschwer erkannt habt, gleich das Gedicht in petto. 

Bruno fragte interessiert, seit wann es eigentlich Badezimmer so wie heute gäbe, und damit steigen wir nun hier in unseren Eintrag ein, die Geschichte des Badezimmers. 

Heute ist das Badezimmer das „stille Örtchen“, alles, was sich dort abspielt, ist rein privat, das war aber beileibe nicht immer so: Viele Jahrtausende lang war baden ein öffentliches Ritual, Badehäuser galten nicht nur als Ort der Körperpflege, sondern auch als gesellschaftlicher Treffpunkt. Menschen entblößten sich beim Baden voreinander, lagen an beheizten Orten gemeinsam im warmen Wasser, im Wasser wurde angebändelt und Politik gemacht. 

Baden war schon in den frühesten Kulturen bekannt, die Römer zum Beispiel bauten prunkvolle Thermen, Warmluftheizungen, die Hypokausten, in Ziegelböden und Wänden sorgten für angenehme Temperaturen. Nach dem Untergang des Römischen Reiches ging es bergab mit der öffentlichen Badekultur, die Christianisierung machte dem ganzen dann endgültig den Garaus. Der christlichen Kirche behagte diese Badekultur wegen ihrer Freizügigkeit so überhaupt nicht. Erst im Mittelalter erlebten die Badestuben ein Comeback, allerdings als halbseidene Vergnügungsstätten: Hier wurde gegessen, getrunken und musiziert, es wurde dem Glücksspiel und amourösen Tändeleien gefrönt. Grund genug für die Kirche, das gemeinsame Baden von Männern und Frauen im 15. Jahrhundert zu verbieten. Hinzu kamen Pest und Seuchen, die sich ab dem 14. Jahrhundert in den mittelalterlichen Städten verbreiteten.  Die Badestuben wurden geschlossen wegen zu hoher Ansteckungsgefahr. (Kommt einem derzeit irgendwie bekannt vor, oder?) Dazumalen nahm man aber an, daß Baden allgemein schädlich sei, da das Wasser über die Poren in den Körper eindringe und mit ihm die Krankheiten. Infolgedessen wurde nunmehr zukünftig nur noch trocken abgerieben, man parfürmierte und puderte sich, und zweimal im Leben baden hielt man für völlig ausreichend. Erst in der Mitte des 18. Jahrhunderts, im Zeitalter der Aufklärung, setzte ein Bewußtseinswandel ein und das ausgedehnte Baden kam in gut betuchten Kreisen wieder in Mode. 

 

Mit den Jahren verlagerte sich das Bad immer mehr ins Private. Im Laufe des 19. Jahrhunderts entstanden Räume, die nur für die Körperpflege gedacht waren und aus denen sich später das Badezimmer mit fließendem Wasser entwickelte. Anfangs ein seltener Luxus, später beim mehr und mehr werdenden städtischen Leben immer weiter verbreitet, Badewannen zum Beispiel in der Küchennische, das sog. „Frankfurter Bad“, oder die „Badezimmer“ der Nachkriegszeit, Holzzuber und Zinkbadewanne im Keller, an meist Samstagen wurde das in die Küche hochgeschleppt, Wasser auf dem Herd heiß gemacht und nacheinander badete dann darin die ganze Familie. Deshalb auch das Samstagsbad im Gedicht, und genau daran erinnert sich auch noch die Frau Chefredakteurin, Zinkbadewanne in der Küche am Samstag in ihren Kindertagen. Und zu ihrer größten Freude im Sommer auf dem Balkon, da konnte dann auch an heißen Tagen mit kühlendem Wasser geplantscht werden, welch ein Vergnügen. 

Woran sie sich auch noch erinnert, ist die Badezimmer-Variante aus den 70er Jahren: Das Bad wurde bunter und verspielter, orangebraune Kacheln, geblümte Fliesen, Doppelwaschbecken, Pflanzen und moosgrüne, plüschige Bezüge für den WC-Deckel plus farblich passendem Fußteppich, denn so ein „hübsches“ grünes Badezimmer nannte sie in ihrer ersten Ehewohnung ihr eigen! 😂 Samt gehäkeltem Klopapier-Überzugs-Hütchen! 🤣 Ja, auch Bäder gehen mit der Zeit! 

Und heutzutage werden Bäder auch gerne kleine Wellness-Oasen, wie in unserem Titel zur heutigen Sonntagsausgabe geschrieben. Und so handhabt es auch die Frau Chefredakteurin, an manchen Tagen ist dann besonderer Badetag, nämlich Wellness-Badetag, und obwohl unser Badezimmer hier wahrlich nicht groß ist, kann das mit dem entsprechenden Interieur wunderbar entspannend und gemütlich sein, und das zeigen wir euch nun mal in Bildern:

Alles schön griffbereit, was man zum baden braucht, 

sogar ein Sauna-Holzzuber ist vorhanden, kann man hervorragend kalte Güsse nach dem baden mit machen. 

Natürlich ist die Naßzelle nicht nur zum baden geeignet, denn die Frau Chefredakteurin hat sich ganz raffiniert eine Dusche gebaut, in der duschen in der Wanne geht, ohne alles immer abräumen zu müssen, wie gesagt, unser Bad ist klein, und Not macht erfinderisch. 

So ist an der über der Wanne hängenden Duschvorhangstange zwecks Abgrenzung als Duschkabine

eine Vorhangstange an der Wand angebracht und an der Duschstange befestigt worden, und der Vorhang darauf geteilt aufgefädelt und voilà! die Dusche ist fertig! 

Zu einem Wellness-Badetag gehören schöne, duftende, ansprechende, pflegende, einfach wohltuende Dinge: 

Farblich passende Handtücher, Bürsten, Kerzen, Badeschwämme, Deko, Badezusätze, Tasse für Tee, 

Quietsche-Entchen („die Ente bleibt draußen…..“ 🤣) und hinter diesem die gelbe große Ente ist ein Radio, wasserfest! 

Der Badezusatz im kleinen Holzzuber ist übrigens einfach nur wonnig!!!!! 🤩

Im Glas rechts ist immer noch das herrliche Maxi-Duftteelicht mit dem poetischen Namen „Auszeit am Meer“, das ich euch schon einmal vorgestellt hatte mit seinem köstlichen Duft:

Übrigens an dieser Stelle mal einen herzlichen Dank an die Spenderinnen für Rosen- und orientalische -Düfte, Kristina und Brigitte/Plauen, die mich in diversen Päckchen erreicht haben! ❤❤❤

Bei der Konstruktion meiner Duschvorhangsstange ist euch vielleicht im Bild aufgefallen, daß es auch im Badezimmer eine Rosenborte über den Fliesen gibt. Das Bad muß in diesem Frühjahr unbedingt noch gestrichen werden, und dann bekommen die Fliesen eine neue Borte, nämlich diese:

Hübsch, oder? Und paßt farblich vorzüglich zu meinen Badezimmerfliesen, die so ein wenig einen apricot-Ton haben. Borte ist schon lange vor Corona erstanden worden zwecks mal anstehender Renovierung im Bad. 

Diese Duschschwämme kennt ihr sicher, den hab ich jetzt auch in apricot passend dank Brigitte/Plauen Weihnachtspäckchen! Übrigens hab ich, in Erinnerung an die ollen 68er/70er Jahre wie oben erwähnt, all so hübsche Deko und Pflegeartikel auch noch in grün: 

Duftrichtung Olive! 

Den Waschbecken-Unterschrank hab ich auch mal selbst „gezimmert“, aus zwei alten, nicht mehr benötigten Nachttischen, Armaturloch hinten eingesägt, mit Dekofolie in Mamor-Optik bezogen, und einen hübschen Vorhang dazu genäht, fertig! 

Bären gibt es natürlich auch im Badezimmer. 

Und Nilpferde!

Und Delphine!

Window-Color am Badezimmerspiegel. 

Möwen gibt es nur eine, das ist „Meins?“ benannt nach dem Film „Findet Nemo“. 

Serviettentechnik, an die hübsche Leiste sollen noch Haken dran zum was dran hängen. 

Zum Abschluß unseres Eintrags über Badefreuden und Wellness in der heimischen Badewanne hat sich mein Team noch was feines aufbewahrt: Jedes Teammitglied zeigt euch nun mal in einem Link sein Lieblingsbad, fangen wir mal mit Ruddi an, bei dem Ruhrpottbengel schwant euch da vielleicht schon was:

Hallo, ihr Lieben, mein Lieblingsbad ist natürlich die Ruhr, anne Ruhr bin ich doch als Ruhrpottbengel zu Hause, guckt:

https://de.wikipedia.org/wiki/Alstaden

Das ist unser Nachbarstadtteil, übrigens ein Verhältnis wie Köln zu Düsseldorf 😂 und da ist das Ruhrufer mit abgebildet. 

Hallo, hier spricht euer Hauptstadtbär, euer Bruno, na, watt nu meine Lieblingsbadestelle iss, dit könnt ihr euch sicher denken, wa? Na, klar, der Wannsee! Kiekt:

https://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fer_Wannsee

Schööööön, oder??? 

Hallo, na, ich glaub, bei mir, eurem Hamish, da fällt das raten auch nicht schwer, oder? Wo ich doch immer noch bissel Heimweh nach meiner schottischen Heimat habe! Klar doch, Nessie, hihihihi, im Loch Ness! 

https://de.wikipedia.org/wiki/Loch_Ness

Ach, wenn die Kinder der Frau Chefredakteurin wieder reisen dürfen, dann können sie meine Heimat und mein Edinburgh grüßen! 

Ja, hier ist nun, hallo erstmal, euer Otto, euer Handelsreisender! Da schwant euch vielleicht auch schon, daß es bei mir nicht mit einem Ort getan ist, wo ich doch vor Corona soviel rumgekommen bin, richtig geraten, guckt:

https://www.voucherwonderland.com/reisemagazin/erlebnisbaeder-deutschland/

Hab ich doch gut rausgesucht, oder, ich fand die eben auch alle so richtig fein! 

Hallo, ihr Lieben, hier ist eure Luzia, vielleicht könnt ihr euch ja auch bei mir schon was denken, denn ich schwärme ja sehr für glitzern und leuchten, da kam mir das hier in der Stadt bei meiner Frau Chefredakteurin gerade recht, scrollt dabei mal ganz runter, da kommen wunderschöne Bilder:

https://salzgrotte-salzshop.business.site/

Und die Frau Chefredakteurin? Na, das ist euch eigentlich allen schon bekannt, da hab ich sogar mal einen Eintrag von gemacht, über einen herrlichen Saunabesuch mit der Freundin, hier:

Solbad Vonderort

Seufz, wenn endlich mal wieder Normalität in unseren Alltag kommt, dann aber nichts wie hin! 

Wir wären ja nicht der Grafschafter Wochenanzeiger, wenn es nicht zum jeweiligen Thema auch fast immer was für auf die Ohren gäbe, so nun auch für diesen, mehrere Variationen, büdde schön:

Hier ist der Text:

https://www.lyrix.at/t/emmy-rossum-in-meiner-badewanne-bin-ich-kapitan-843

Und noch so ein hübsches Kinderlied zum Thema, das fanden wir so fein:

Unser aller Co-Autor, unsere rasende Reporterin Mimi in heaven war ja nun mal so gar nicht für Wasser und naß, trotzdem hat sie natürlich wieder liebevoll unseren Eintrag begleitet, mit einem schönen neuen Bild von ihr und der Frau Chefredakteurin möchte sie das doch noch verdeutlichen. 

Wir fanden es so hübsch passend zum nun doch vielleicht bald beginnenden Frühling, obwohl derzeit draußen tiefster Winter ist, es schneit weiter! Das paßt aber auch fein zu unserer heutigen Sonntagsausgabe, draußen Schnee, drinnen gemütlicher Wellness-Badetag! 

Und damit entlassen wir euch in einen hoffentlich wunderschönen Sonntag ohne Schneechaos und andere fürchterlichen Unbilden, wünschen euch einen selbigen, paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, startet gut wieder in die neue Woche mit Mut und Kraft, wenn es auch langsam immer schwerer wird, und gönnt euch hin und wieder auch eine feine Auszeit in der hauseigenen Wellness-Oase, das wünscht euch euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Bonjour, Tristesse oder die Kunst der kleinen Glücke!

So muß man leben!
Die kleinen Freuden aufpicken,
bis das große Glück kommt.
Und wenn es nicht kommt,
dann hat man wenigstens
die „kleinen Glücke“ gehabt.

(Theodor Fontane)

Hallo, liebe Leser unseres Grafschafter Wochenanzeiger, da sind wir doch gleich zu Beginn des neuen Jahres mal wieder beim Wetter, lach, das sich mit eintäglicher Ausnahme präsentiert wie „siehe Titel“!

Nun wollten wir aber nach beratender Redaktionssitzung angesichts der Katastrophe in Australien hier beileibe nicht über den Regen meckern, und da haben wir uns gedacht, dann zeigen wir euch einfach mal die „Kunst der kleinen Glücke“ angesichts grauer Gräulichkeit draußen.

Als da wären:

Beim Einkauf Kartoffeln erworben und

eine Herzkartoffel gefunden!

Zeitschriften gekauft mit Thema Januar und Winter, so herrliche Bilder,

und neue Kalender, die im Januar ebenfalls solch schöne Winterbilder zeigen, wie wir uns einen Winter wünschen würden:

Das ist ein Küchenkalender mit feinen Tipps aus Omas altem Wissen!

Und eben Schneebildern, wie dieses aus dem Archiv von 2019, die Grafschaft in weiß!

Bissel weihnachtliches Gedöns wurde noch aufgeräumt in den Redaktionsräumen, und zwei süße Geschenkanhänger zieren jetzt die Deko am Küchenfenster.

Erinnert ihr euch an Mimis „Weihnachtsmäuschen“? Das hat in diesem Jahr ein Haus!

Und einen Kumpel:

Ein weißer Weihnachtswichtel!

Duftende Gewürze, Orangenscheiben und noch lecker Plätzkes, genau das richtige an usseligen Tagen! Apropos Duft: Teelichter mit Duftrichtung Schoko-Trüffel heben das Gemüt und bewahren vor Januar-Blues!

Ein ganzes Glas voll, während ich hier schreibe, duftet es um mich her, lach! Weiter duften, zum Beispiel in der Badewanne, mit einem Badezusatz mit diesen Ingredienzien

„Kuschelstunde“, mit holzig-fruchtigem Duft, ist wie Feuer im Kamin, lach! Dazu eine feine Tasse Tee

mit Kandiszucker, in dieser soooo schönen Tasse, ich glaub, das wird ein Wellness-Wochenende!

Dann auf das Sofa kuscheln, was feines zum lesen, und ein Gläschen Sahne- Bratäpfelchen-Likör

Hier leuchtet immer noch alles, lach, zum Beispiel unser Kranz über dem Kamin

das macht das Herz warm!

Vitamine sind auch „Stimmungsaufheller“, hab ich beim Wochenendeinkauf mal gleich ein großes Säckchen mit Blutorangen mitgebracht:

Sie hängen draußen auf Balkonien, da isses doch noch bissel „frischer“ als drinnen, und werden am Wochenende zu lecker Saft verarbeitet! Noch mehr Vitamine beim Wintergemüse, es gibt überbackenen Blumenkohl als Wochenend-Menü!

Ist im Säckchen nur zu ahnen, aber es ist einer, lach!

Vorgestern abend hatte ich irgendwann noch so ein kleines „Hüngerchen“, und da fiel mit so eine feine Erinnerung ein, als ich noch als Teenager zu Hause gewohnt habe, meine Mama hatte das auch manchmal mit dem kleinen Hüngerchen, und wenn wir das beide hatten, haben wir uns angegrinst und gesagt: „Tomatensüppchen?“ Das war dann das Stichwort, aus frischen Tomaten, die Mama meist im Haus hatte, angebratenen Zwiebeln und bissel Brühe haben wir uns dann eine Tomatensuppe gezaubert, mit „Toastbrot aus der Pfanne“, kennt ihr das auch? Bissel Butter in der Pfanne erhitzen und eine Scheibe Brot von beiden Seiten „ankrossen“, sooooo lecker! Und das hab ich mir am besagten Abend dann auch gemacht, mit einem sinnigen Lächeln in Erinnerung an meine Mama! Auch eines dieser kleinen Glücke!

Da sich außer dem Wetter auch die Weltpolitik mal wieder unsäglich „grauslich“ präsentiert, hätten wir zu diesem Thema mal wieder was von Reinhard Mey, sein Lied „Vertreterbesuch“ aus dem Album „Aus meinem Tagebuch“ von 1970!!! also sage und schreibe 50 Jahre alt und so aktuell wie eh und je!!!

https://www.reinhard-mey.de/texte/alben/vertreterbesuch

Ihr werdet sicher alle diese kleine Liste kleiner Glücke noch selber ergänzen und fortführen können, wir haben einfach mal so ein paar „aufgepickt“, die wir hier gefunden haben, und wünschen euch allen nun ein ganz feines Wochenende voller kleiner Glücke!!!

Mimi und ich, wir haben uns zu unserem kleinen Glück nochmal ein neues Kleidchen fürs neue Jahr gegönnt

und wir beide und das gesamte Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger samt den beiden Freelancern Lucia und Otto wünschen euch:

Habts fein!

Im Dutzend billiger – 12 Tipps gegen die Sommerhitze

Hochsommer

Von des Sonnengotts Geschossen
liegen Wald und Flur versengt,
drüber, wie aus Stahl gegossen,
wolkenlose Bläue hängt.

In der glutgeborstnen Erde
stirbt das Saatkorn, durstig ächzt
am versiegten Bach die Herde,
und der Hirsch im Forste lechzt.

Kein Gesang mehr in den Zweigen!
Keine Lilie mehr am Rain! –
O wann wirst du niedersteigen,
Donnerer, wir harren dein.

Komm, o komm in Wetterschlägen!
Deine Braut vergeht vor Weh –
komm herab im goldnen Regen
zur verschmachtenden Danae!

(Emanuel Geibel)

Hochsommer im Juni!!! Fügen wir also all unseren schon hier stattgefundenen Wettereinträgen noch einen hinzu! Es ist zu heiß!!!!! Und sooooo schwül!!! Es regt sich kein Lüftchen draußen, es ist kein Regen in Sicht, und nächtens kühlt es auch kaum runter drinnen, weil man eben nicht lüften kann, es kommt kein Windhauch!

Da haben wir beide, euer Co-Autor  meine Mimi und ich, uns gedacht, wir geben unserer hochgeschätzten Leserschaft hier mal ein paar gute Tipps gegen diese Brutofen-Hitze.

  1. Wassser!!! Das ist bei heißem Wetter wohl das, was allen als erstes einfällt, Wasser, zum baden im Schwimmbad, zum kühlen der Füße, zum trinken von innen! Oder kalte Güsse!                                                                                   
  2. Eis!!! Zum schleckern, leckere Eisbecher, oder zum kühlen von Getränken in Form von Eiswürfeln!                                                                                                                  
  3. Das Meer!!! Alleine der Anblick von Meerbildern kühlt schon das Gemüt, ein Aufenthalt am Meer wäre bei solchen Temperaturen wie jetzt natürlich das größte!                                                                                                                                            
  4. Winterbilder!!! Auch der Anblick von Schnee und Eis im Winter kühlt herrlich!                                                                                                                                           
  5. Kühlakkus!!! Die sind Mimis Favorit, sie liebt die Dinger in ihrem Karton unter einem Handtuch, kann man sich reinlegen und abkühlen!                       
  6. Kühle Düfte!!! Wenn es als Kerze nach Meer oder kühlender Pfefferminze riecht, tut auch das gut!                                                                                                               
  7. Kühle Getränke!!! Ein kaltes Getränk „zischt“ richtig in der heißen Zeit, natürlich eigentlich ohne Alkohol, aber auch ein schönes, kaltes Glas Roséwein oder ein Weizenbier, ein Radler oder Faßbrause, sind was feines!                                                                                                                                               
  8. Kalte Speisen, wie Salate, sind auch sehr erwünscht in der Hitzezeit, zum Beispiel aus sonnenreifen Tomaten!                                                                                 
  9. Früchte!!! Sommerfrüchte, auf Eis, pur, einfach ein Genuß!                                  
  10. Die Farbe blau!!! Blau ist eine kühle Farbe und tut den Augen gut bei Hitze und den derzeitigen Temperaturen!                                                                                     
  11. Tiere in Eis und Schnee!!! Der Anblick ihres bevorzugten Elementes kühlt ebenfalls beim betrachten!                                                                                                      
  12. Urlaub!!! Wenn man Urlaub hat, ist schönes Wetter ja was feines und man kommt da dann wohl auch leichter mit der Hitze zurecht!                                     

    Ja, das waren sie jetzt, die 12 Tipps zur Sommerhitze, ich hoffe, es hat euch ein bissel Spaß gemacht!

Mimi möchte sich hier natürlich auch noch kurz zu Wort melden, dann geb ich die Feder mal weiter in die bewährten Co-Autor-Tatzen!

 Hi, Folks,

na, was sagt ihr, das war doch mal eine gute Idee von uns mit den 12 Tipps bei Sommerhitze, oder?! Ich finde natürlich am allerschönsten den Tipp mit den Kühlakkus, ich muß euch doch jetzt unbedingt nochmal ein Bild von mir zeigen, als ich gestern bei der Bruthitze in meinen schönen gekühlten Karton abgewandert bin, guckt mal:

Tut richtig gut! Man weiß ja bei der Hitze echt schon nicht mehr, wo man noch was kühles suchen soll, ich bin auch überall rumgewandert

auf dem Balkontischchen, in meinem Brotkasten, es ist einfach überall zu warm! Aber der Karton, der gekühlte, der ist klasse! Oder auch einfach nur die Fliesen auf Balkonien, die bleiben auch recht kühl, und manchmal, wenn der Dosenöffner die Türe offen hat, leg ich mich in die kühle Badewanne!

Apropos Badewanne, Frauchen hatte ja jetzt schon eine Menge Bilder für euch, aber ich hab natürlich auch noch welche, die passen auch zum kühlen und sind aus dem Badezimmer, die zeig ich euch jetzt mal:

Unsere Badezimmermöwe, die heißt übrigens „Meins?“, hihihi, Frauchen sagt, das ist aus dem Film „Findet Nemo“!

Wir haben noch eine Languste und einen Tintenfisch, hihihihi, von Frauchen gemalt:

 Klasse Kerlchen, oder? Der guckt so lustig! Und den hier, den finde ich auch so klasse, das ist eigentlich ein Waschbecken-Stöpsel, aber der paßt nun doch auch so schön zu allem kühlenden hier, da isser:

 Der hat es gut, der sitzt dann in kaltem Wasser! Aber da ginge ich ja eh nicht rein, brrrrr, Wasser ist für mich eben bloß zum trinken da, da hab ich jetzt auch auf Balkonien einen Krug für stehen.

Muß ich nicht immer rein laufen zum süffeln! So, Folks, ich mach jetzt noch bissel Romantik zum Schluß mit unserem schönen Lichterkettchen

ich bin im Brotkasten, aber kaum zu sehen, hihihi, hier ist besser:

Noch eine kleine Leuchte-Galerie

und dann war’s das mit dem Eintrag für den heutigen Sonntag! Mein Dosenöffner und ich, wir wünschen euch einen wunderschönen, kommt bloß alle gut über die Hitze, wir wünschen allen, die ihn nötig haben, endlich den ersehnten Regen, und ich wünsch allen meinen tierischen Kumpels hier, daß sie auch gut die Hitze überstehen, also gehabt euch alle wohl!

 Habts fein, wünschen euch mein Frauchen, Monika, und ich, die Mimi!