Grafschafter Wochenanzeiger – herbstliches Feuilleton

An den Herbst

Mit dankbarem Gemüte
hinnehm ich deine Güte,
Herbsttag, du milder Gast,
der du mich reich beschenktest,
den Sinn ins Klare lenktest
und mich zum Abend fröhlich ausgerüstet hast.

Nun ist in mir kein Drängen
und bin doch nicht im Engen,
bin ruhevoll bewegt.
Was gilt es, mehr zu wollen,
als so im Friedevollen
teilhaftig sein des Ganzen, das mütterlich uns hegt.

(Otto Julius Bierbaum)

Da sind wir nun endlich wieder, liebe Leserschaft, mit unserem Grafschafter Wochenanzeiger vom wieder genesenen PC!

Am vergangenen Montag waren nun endlich die Kinder hier in den Redaktionsräumen, und der PC-Doc, sprich mein Sohn, machte sich frisch ans Werk mit seinen heilenden Händen, lach! Wobei, erst einmal wurde das nichts mit dem frisch ans Werk machen, denn euer aller Co-Autor, unsere rasende Reporterin Mimi, hatte sich nach dem eintreffen der Kinder geradezu unsterblich in Björns Schuhe verliebt (Mimi ist bekennender Schuhfetischist, hihihihihi, sie liebt Schuhe, gleich, welcher Art!) und nahm genüßlich Platz auf selbigen, so daß der Doc nicht mehr vom Fleck kam, lach!

Schließlich hatte sie aber doch ein Einsehen ob des flehenden Blicks von seiten der Frau Chefredakteurin, die doch nun endlich den PC wieder geheilt sehen wollte.

Wie vermutet, war es tatsächlich das altersschwache Netzteil, es wurde ausgetauscht und siehe da, alles war wieder im Lot! Großes Aufatmen in der Redaktion, Beifall brandete auf, es war vollbracht! Der PC-Doc war ebenfalls hochzufrieden, und ich hatte dann noch einen richtig schönen, langen Tag mit den Kindern zusammen, freu, freu!

Da leuchten die Lämpchen wieder!!!

an den PC-Doc!!!

Wir hatten ja auch noch viel zu erzählen, seitdem sie aus Schottland zurückgekehrt waren, hatten wir uns ja nicht mehr gesehen. Jaaaa, und auf diesen Teil unseres Eintrags hat sich nun das gesamte Redaktionsteam seit Montag wie Bolle gefreut, denn höret und staunet: Es hat sich allwieder vergrößert, das Redaktionsteam, wir wachsen halt mit unseren Aufgaben, lach, und so können wir unserer treuen Leserschaft hier nun endlich unseren schottischen Außenkorrespondenten vorstellen:

Gestatten, Hamish, waschechter (also indanthren!) schottischer Bär, direkt aus Edinburgh, am Flughafen lief er den Kindern über den Weg und wurde sofort angeworben für die Redaktion vom Grafschafter Wochenanzeiger, samt seinem kleinen Dudelsack, mit dem er (wirklich!) Scotland The Brave spielen kann! Wir haben ihn alle begeistert begrüßt, Ruddi und Bruno waren geradezu entzückt, und wie Mimi unseren Volontär Ruddi unter ihre Fittiche genommen hat, so hat nun Bruno, unser Redaktionsbote, sich des schottischen Einwanderers angenommen. Paßt ja auch zu ihm als selber Asylsuchender, lach!

Da haben sich zwei gesucht und gefunden! Und Hamish ist gleich gut integriert!

Nach fast einer Woche Einarbeitungszeit stellt sich Hamish nun einfach mal selber vor:

Hello ghràdhaich leughadair, (das ist schottisch und heißt: Hallo, liebe Leser. Is e m ’ainm Hamish (mein Name ist Hamish) und ich komme aus Edinburgh, Schottlands wunderschöner Hauptstadt. Am Flughafen bin ich von zwei sehr netten deutschen Touristen angesprochen worden, ob ich nicht Lust hätte, bei einer ganz feinen deutschen Blogger-Zeitung als Außenkorrespondent zu arbeiten! Familienanschluß mit sehr lieben Redaktionsmitgliedern inbegriffen! Ich hatte!

Und den Entschluß hab ich wirklich nicht bereut, ich bin hier so herzlich und begeistert aufgenommen worden, da macht das arbeiten so richtig Spaß! Die beiden netten deutschen Touristen, das sind nämlich Sohn und Schwiegertochter von meiner jetzigen Frau Chefredakteurin!  Auf meinen ersten Eintrag in diesem tollen Wochenanzeiger hier hab ich mich echt so gefreut, hab mir auch gleich mal von der Frau Chefredakteurin so ein Vorstellungs-Avatar-Bildchen machen lassen, schön passend zur Jahreszeit, Dudelsack gab es aber leider nicht, da haben wir das Saxophon genommen, ist ja auch ein Blasinstrument. Und nun kommen mal Bilder von mir, damit ihr auch alle wißt, mit wem ihr es zu tun habt zukünftig in dieser Redaktion:

Meine Vorderansicht habt ihr ja schon gesehen, und so sehe ich von rückwärts aus:

Jaaaa, das hab ich mir doch nun gedacht, das ist doch immer die allseits berühmt-berüchtigte Frage: Was trägt man/bär unterm Schottenrock??? Na, das natürlich!

Hihihihihihihi!!! Für mein erstes Fotoshooting wurde hier das sog. Balkonien genutzt, ein sehr wichtiger Redaktionsraum vor allem an schönen Tagen und in der Frühjahrs- und Sommerzeit, das hat mir die rasende Reporterin Mimi gleich bei unserem ersten Treffen verklickert!

Wie ihr alle sehen könnt, verstehen wir uns prächtig! Ich durfte sogar schon den Liegestuhl ausprobieren, der sonst wohl ausschließlich Mimi (und gelegentlich der Frau Chefredakteurin) gehört:

So, nun wißt ihr also alle, wer ich bin und wie ich aussehe! Und komme nun gleich zu meiner ersten Aufgabe als Auslandskorrespondent, die Frau Chefredakteurin hatte mir erklärt, daß demnächst im Grafschafter Wochenanzeiger noch ein großer Eintrag vom Urlaub der Kinder in Edinburgh folgen wird, und da soll ich euch jetzt quasi so ein kleines „Appetithäppchen“ zum vorfreuen präsentieren, dann fang ich mal an:

Edinburgh, mein geliebtes Zuhause, bissel Heimweh hab ich ja manchmal schon. Aber da alle hier so nett sind, werde ich mich schon einleben, und letztlich ist das hier ja auch eine Grafschaft, das ist ja nun fast wie daheim.

Ist das nicht ein schönes Kirchenfenster? Es kommt noch eines:

Herrlich, oder???

Edinburgh bei Nacht

und das schottische Wappentier, das Einhorn!

Samt der schottischen Fahne.

Typisches Essen: Fish and chips!

Die Kinder von der Frau Chefredakteurin waren dieses Mal ja auch im Zoo von Edinburgh, da kommt jetzt auch noch ein Aperitif!

Habt ihr was zum drauf freuen!

Und wie mir die Frau Chefredakteurin erzählt hat, wißt ihr ja alle, daß ihre Kinder in Edinburgh ihren ersten Hochzeitstag gefeiert haben, und das ist das einzige Bild von der Feier, lach, mehr sind vor lauter Andacht und Freude vergessen worden zu machen.

Nun komm ich mal zum Abschluß meines kleinen Vorberichtes von Edinburgh, für den großen werde ich dann sicher auch wieder verantwortlich zeichnen als neuer Außenkorrespondent. Und was bietet sich jetzt hier zum Schluß noch an? Na, etwas ganz traditionelles aus meinem Heimatland, der schottische Dudelsackspieler

ganz stilecht, und da ich ja auch so einen kleinen Dudelsack besitze, mit dem ich auch wirklich spielen kann, kommt jetzt auch noch Musik. Erst einmal das Lied, das ich spiele, wenn man mir auf den Bauch drückt, lach!

„Scotland the Brave“, manche halten das für die schottische Nationalhymne, aber nein, die Nationalhymne ist diese hier:

„Flower of Scotland“

Krieg ich richtig feuchte Augen bei!!!

So, ihr lieben Leser alle, das war dann mal mein Einstand hier, jetzt geb ich die Feder weiter an die Frau Chefredakteurin, chì mi thu a dh ’aithghearr agus beannachd (bis bald und auf Wiedersehen)

euer Hamish.

So, unser neuer Außenkorrespondent hat sich höchst befriedigt zurückgezogen, dann mach ich hier mal weiter. Da unser Titel ja „herbstliches Feuilleton“ heißt, kommen jetzt nämlich noch Bilder unserer neuesten Herbstdeko in und außerhalb der Redaktionsräume:

Balkonien ist wieder herbstlich geschmückt, die Arbeiten wurden von der rasenden Reporterin Mimi überwacht, lach!

deren rote Laterne natürlich auch noch dabei ist.

Es folgt eine kleine Bildergalerie, die ihr durch anklicken wieder groß gucken könnt!

Wer es bequem mag, kann sich das auch als Dia-Show ansehen!

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In den Redaktionsräumen herbstelt es auch wieder

der Kamin ist wieder geschmückt und unsere beiden Redaktionseulen Eulalia und Eusebia haben wieder ihre Plätze zum Herbst bezogen.

Auch hier eine kleine Galerie.

Und als Dia-Show!

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Vor den Redaktionsräumen im Hausflur ist ebenfalls der Herbst wieder eingezogen

auch hier wieder kleine Galerie und Dia-Show:

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Bei diesem Bild

wird Kristina (stubulinski) schmunzeln, denn von ihr stammen die feinen Ilex-Zweige, hihihihi! Danke nochmal!

Meinen Türkranz hab ich in diesem Jahr so schön fotografiert bekommen, deshalb kommt er hier nochmal richtig rein:

Abends leuchtet es dann wieder vor der Türe richtig schön heimelig

Halloween wirft da auch schon seine Schatten bei voraus!

Und damit wünschen wir allen unseren lieben Lesern ein wunderschönes Wochenende, das jeder nach seinem Gusto gestalten möge, bleibt oder werdet alle gesund, paßt auf euch auf und wir sagen „beannachd“, auf Wiedersehen, bis bald!

Eure Redaktion vom Grafschafter Wochenanzeiger

Chefredakteurin Monika, rasende Reporterin Mimi, Volontär Ruddi, Redaktionsbote Bruno und Außenkorrespondent Hamish.

Habts fein!

Oooh, und nicht vergessen: Heute Nacht werden die Uhren wieder umgestellt, von Sommer- auf Winterzeit, das heißt, um 3.00 Uhr um eine Stunde zurück auf 2.00  Uhr!      Ich freu mich drüber, endlich ist die Stunde wieder da, und von mir aus können sie jetzt die Finger davon lassen und alles bleibt, wie es mal war, lach!

Musik – die Sprache der Seele

Nur ein Lied färbt die Grauseele bunter

Ich setze mich hin unter nächstbesten Busch
und sing’s Blau mir vom Himmel herunter;
nur ein Lied färbt die Grauseele bunter.
Aus dem Grautag, in welchen die Sorge öd weint,
wird ein Blautag, sobald nur ein Lied hell erscheint;
die verstockteste Wolke wird munter.
Wo ein Liebeslied rot wie die Sonne aufgeht,
jede Wange frohleuchtend voll Herzblut dasteht.
So ein Rot geht dann schwer mehr herunter.

(Max Dauthendey)

Heute ist der Tag der Hl. Cäcilia. Sie hat im 3. Jahrhundert als vornehme Christin in Rom gelebt, zu den ältesten in der römischen Kirche gefeierten Heiligengestalten gehört, und ist Schutzpatronin der Musik geworden. Mit ihrem Tag beginnt die Zeit der Hausmusik und der Konzerte.

(Quelle: Sybil Gräfin Schönfeldt, Das große Ravensburger Buch der Feste und Bräuche)

Der Beginn der Konzerte, das war das Stichwort für diesen Eintrag, die Erinnerung an das schönste Konzerterlebnis, das ich einmal meinem Vater machen konnte. Und wie das Gedicht es ja schon beschreibt, was gibt es schöneres bei diesen usselgrauen Novembertagen, als Musik zu hören.

Bei dem Konzert und meiner Erinnerung daran handelt es sich um das hier:

Das Jubiläums- und Abschiedskonzert der Don Kosaken unter Leitung von Serge Jaroff zum 75. Jubiläum, die Tournee 1971/1972. Und dafür hatte ich Karten ergattert für mich und meinen Papa, in der Stadthalle Oberhausen. Wie hab ich mich gefreut!

https://de.wikipedia.org/wiki/Don_Kosaken_Chor_Serge_Jaroff

Das war das Programm

Das war das Lieblingslied meines Vaters

„Eintönig klingt hell das Glöcklein“, der Text war leider nicht aufzutreiben.

Es war ein herrlicher Abend, die Bühne für den Auftritt der Don Kosaken war nur ganz dezent dekoriert, die Sänger sollten die ganze Aufmerksamkeit haben. Die ganze Aufmerksamkeit meines Vaters hatten sie allemal, als ich ihn während des Konzertes einmal verstohlen von der Seite betrachtet habe, sah ich, daß er vor Rührung weinte, das hat mich sehr bewegt, ich war damals gerade mal 19 Jahre alt und hatte meinen Vater noch nie weinen sehen. Werde ich nie vergessen!

Bleiben wir noch ein wenig bei der Musik der Don Kosaken.

Und nun kommt mein Lieblingslied von den Don Kosaken

„Ich bete an die Macht der Liebe“

https://de.wikipedia.org/wiki/Ich_bete_an_die_Macht_der_Liebe

Mein Vater verehrte die Don Kosaken sehr und war immer restlos begeistert vom Dirigenten Serge Jaroff mit seinen sparsamen Bewegungen, mit denen er seinen Chor dirigierte während der Auftritte. Kein Wunder, denn mein Vater war jahrelang 2. Baß in einem Männerchor, nämlich dem MGV „Eintracht 1875“ Oberhausen-Osterfeld

http://www.eintracht-osterfeld.de/

das ist die Internetseite des Chores heute,  ein Onkel von mir, Witwer der jüngsten Schwester meines Vaters, singt dort heute noch.

Da hab ich noch eine schöne Seite vom Internetauftritt dieses Chores von der Chorgeschichte

http://www.eintracht-osterfeld.de//pages/chorgeschichte.php

und das zweite Bild, das dort abgebildet ist, habe ich auch, guckt mal:

denn zu der Zeit war mein Vater noch aktives Mitglied, in der zweiten Reihe von unten der 4. von rechts.

Näher rangeholt, zweit Reihe von unten, der 1. rechts!

Ich hab das Bild auch mal in der farbigen Einstellung fotografiert, so finde ich es auch schön.

Ich war auf vielen Konzerten von Papas Gesangverein, und wie könnte es anders sein, ich hab natürlich auch davon noch wenigstens eine Karte, hihihi!

und von einem Konzert gibt es sogar noch eine Schallplatte!

Schick, die alten LP-Scheiben noch, nicht wahr, dafür braucht man aber noch das hier,  einen feinen Schallplattenspieler, und den hab ich auch noch, da kann ich mir die schöne Platte immer noch mit anhören!

Und hier nochmal das Platten-Cover, da kann man die Lieder besser lesen.

War ein wundervoller Abend im Stadttheater Oberhausen.

Mal ein bißchen reinhören? Gerne doch, aber die Platte aufnehmen ging leider aus technischen Gründen nicht, also hab ich mal zwei Lieder im Netz gesucht, büdde schön:

„Pferde zu vieren traben“, mein Lieblingslied, das hör ich so gerne!

Und ganz klassisch, Nachthelle von Franz Schubert

Ja, wir sind eine musikalische Familie, mein Papa, wie gesagt, 2. Baß im Gesangverein, ich spiele Blockflöte, Björn Klavier, Orgel und Elektrobaß, andere familiäre Instrumente sind noch Akkordeon, Mundharmonika und Gitarre. Am allerschönsten waren da immer die häuslichen Konzerte zu meiner Kinder- und Jugendzeit an Weihnachten, das war eine Freude, Klavier, diverse Blockflöten, Gitarre und Gesang, da erinnere ich mich so gerne dran. Mit Björn war es dann die elektronische Orgel und meine Flöte, das war auch immer fein!

Und das ist doch nun mal ein feiner Anlaß, euch meine Flöten auch mal zu zeigen, gehört habt ihr sie ja schon im letzten Adventskalender, wie die Zeit rennt, meine Güte, jetzt geht schon bald der nächste wieder los!

Also, Vorhang auf für meine Flöten:

Die kleine Mundharmonika dabei hat Björn mal von seinem Musiklehrer geschenkt bekommen.

Und da hätten wir in einem kleinen Kirchen-Gesangbuch auch das schöne Lied „Ich bete an die Macht der Liebe“ wieder.

Meine Sopranflöte, mit der ich Flöte spielen gelernt habe mit 8 Jahren. Sie begleitet mich schon fast mein ganzes Leben.

Und meine Sopran-Barockflöte

mit der „barocken Griffweise“

Meine Altflöte ist die größere Flöte auf den Bildern, mit dem für sie typischen unteren Griff

So, nun pack ich alle wieder ein

hihihi, was das wohl für ein Koffer unter den verpackten Flöten ist, möchtet ihr wissen? Jaaaa, das ist mein Highlight, da hab ich mich drauf gefreut, dann paßt mal gut auf, wir machen jetzt den Koffer auf…….tadaaaaaaaa!!!

Naaa??? Dämmert es? Jawoll, das ist ein Dudelsack  der gehört eigentlich Björn, verwundert ja irgendwie nicht bei seiner Vorliebe für Schottland und des schönen Urlaubs in Edinburgh in diesem Jahr, oder?

alle Pfeifen

die Anschlüsse am Dudelsack

 und die Spiel-„Pipe“

Unten wunderschön verziert:

Björn hat sich diesen Dudelsack mal im Internet besorgt, und wollte auch spielen lernen, dazumalen war er noch hier zuhause, und hat, als der Dudelsack angeliefert wurde, ihn natürlich begeistert ausgepackt, zusammengesetzt, stand dann im Wohnzimmer und wollte spielen, ehrlich, meine Lieben, ich hab vor lachen bald wörtlich am Boden gelegen, es ist nämlich gar nicht so einfach, einen Dudelsack zu spielen, und die ersten Töne, die man diesem schönen Instrument entlockt, hören sich wirklich an wie die einer verendenden Kuh, sorry, aber anders kann man die Töne echt nicht beschreiben, mir stehen schon wieder die Tränen vor lachen in den Augen, hihihihi, es war göttlich!

So hört sich das dann richtig an:

So, nun kommen wir langsam zum Ende dieses Eintrags, Musik ist ja sehr vielfältig, und meine Generation ist ja musikalisch auch sehr durch diese Herren geprägt worden  „The Beatles“! Da muß ich heute immer noch so über einen Witz lachen, den ich, als noch richtig Beatles-Zeitalter war, mal in einer Zeitung gelesen habe, da sitzen alte Menschen im Altenheim und hören sich neumodische Musik an und einer seufzt „Gott, wenn ich da noch an die guten alten Beatles denke“, tja, und heute ist das nun schon für uns soweit, lol!

Ich hoffe, der Eintrag hat euch bissel Freude gemacht und bringt bissel Licht in die Novemberdüsternis!

Übrigens, da ja nun Mimi, unser aller Co-Autor, nicht fehlen darf: Sie läßt ausrichten, sie mag sehr gerne Reinhard-Mey-Lieder (wen das wundert, bei meiner Vorliebe, hihihi!) und so möchte sie euch jetzt hier zum Abschluß noch ein schönes, passendes Lied von Reinhard Mey einstellen, also, von Mimi  für euch:

„Welch ein Geschenk ist ein Lied“!

http://www.reinhard-mey.de/start/texte/alben/welch-ein-geschenk-ist-ein-lied

Und damit wünschen wir beide euch einen wunderschönen WTT!

Habts fein! 

Schottischer Montag

  

Address to a Haggis

Fair fa‘ your honest, sonsie face,
Great chieftain o the puddin‘-race!
Aboon them a‘ ye tak your place,
Painch, tripe, or thairm:
Weel are ye worthy o‘ a grace
As lang’s my arm.

 The groaning trencher there ye fill,
Your hurdies like a distant hill,
Your pin wad help to mend a mill
In time o need,
While thro your pores the dews distil
Like amber bead.

His knife see rustic Labour dight,
An cut you up wi ready slight,
Trenching your gushing entrails bright,
Like onie ditch;
And then, O what a glorious sight,
Warm-reekin, rich!

Then, horn for horn, they stretch an strive:
Deil tak the hindmost, on they drive,
Till a‘ their weel-swall’d kytes belyve
Are bent like drums;
The auld Guidman, maist like to rive,
‚Bethankit‘ hums.

Is there that owre his French ragout,
Or olio that wad staw a sow,
Or fricassee wad mak her spew
Wi perfect scunner,
Looks down wi sneering, scornfu view
On sic a dinner?

Poor devil! see him owre his trash,
As feckless as a wither’d rash,
His spindle shank a guid whip-lash,
His nieve a nit;
Thro bloody flood or field to dash,
O how unfit!

But mark the Rustic, haggis-fed,
The trembling earth resounds his tread,
Clap in his walie nieve a blade,
He’ll make it whissle;
An legs an arms, an heads will sned,
Like taps o thrissle.

Ye Pow’rs, wha mak mankind your care,
And dish them out their bill o fare,
Auld Scotland wants nae skinking ware
That jaups in luggies:
But, if ye wish her gratefu prayer,
Gie her a Haggis!

(Robert Burns, schottischer Dichter, im Original)

Na, höre ich euch sagen, der Montag fängt ja gut an hier im Blögchen, mit einem Gedicht, daß wohl die wenigsten im schottischen Original verstehen, hääääääh???

Gemach, gemach, es wird natürlich auch für eine Übersetzung gesorgt, da es aber derer viele gibt und die entsprechenden Rechte daran immer bissel unklar, verlinke ich euch das einfach, ma tha thu cuir (büddeschön,  schottisches gälisch, hihihi!):

http://burnsnight.de/sample-page/die-literatur-gedichte-reden/

Und damit steigen wir nun endlich richtig in den Schottischen Montag ein, dieses Gedicht ist eine Ode an den Haggis, das berühmte schottische Gericht:

https://de.wikipedia.org/wiki/Haggis

Für dieses Gericht gibt es einen ganz besonderen Tag in Schottland, der Burns Supper ist ein jährliches Fest zu Ehren des Dichters Robert Burns. Gehalten wird es an dessen Geburtstag, dem 25. Januar (Burns Night, im angelsächsischen Raum sind Gedenktage üblicherweise Geburts- und nicht Todestage.)

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Burns_Supper

Ein kleines Video hätte ich dazu auch anzubieten:

Dieses Gericht haben sich die Kinder in Edinburgh natürlich nicht entgehen lassen, man hat ja bei der Beschreibung die gruseligsten Vorstellungen über den Geschmack, aber guckt mal selbst:

so haben es die Kinder serviert bekommen, das sieht doch lecker aus, oder? Als Beilagen gab es Kartoffelpürree und Steckrüben, und eine herrliche Whisky-Soße.  Und die Kinder waren begeistert und fanden es richtig lecker!

Nun stößt  unser alle Co-Autor, meine Mimi, auch noch ganz stilecht dazu

 das ist zwar London, aber Schottland war nicht zu finden fürs Kleidchen, und so haben wir gemeinsam beschlossen, daß das Bild trotzdem schottisch genug aussieht, hihihi!

Und damit geht es jetzt los mit den Bildern aus Edinburgh!

Na, kennt ihr alle den Herrn und seine Romane?

Hihihi, Schottland liegt im Trend, Einhörner sind der Renner hierzulande!

Die Kinder besuchen auch immer gerne alte Friedhöfe, und da möchte ich euch die Bilder natürlich nicht vorenthalten, ich finde sie auch schön, die alten Friedhöfe, Orte der Ruhe und Besinnung, die man immer mal wieder so nötig hat.

Langsam senkt sich der Abend über Edinburgh

und das Nachtleben beginnt!

Mit einer schönen Blumenrabatte

verabschieden wir uns nun von Edinburgh

(Alle Bilder: copyright Björn Zimmermann)

Was noch fehlt? Das schottische Musikinstrument, der Dudelsack

und wir beide, Mimi und ich, wünschen euch einen ganz feinen Montag und einen guten Start in die neue Woche!

Habts fein! 

 

Ein Wochenteilungstag mit Vorgeschmack

Des Morgens in der Frühe  (Up in The Morning  Early)

Des Morgens früh ist’s Nichts für mich,
des Morgens in der Frühe;
die Hügel sind bedeckt mit Schnee.
O Winters Qual und Mühe! –

Kalt bläs’t der Wind von Ost nach West,
im Stalle brüll’n die Kühe;
es treibt der Schnee, es heult der Wind.
O Winters Qual und Mühe! –

Im Dorn der Vogel fröstelnd sitzt
und klagt, daß er nicht blühe,
die kalte Nacht ist gar so lang!
O Winters Qual und Mühe! –

Des Morgens früh ist’s Nichts für mich,
des Morgens in der Frühe;
die Hügel sind bedeckt mit Schnee.
O Winters Qual und Mühe! –

(Robert Burns, schottischer Dichter, Übersetzung: Adolf Wilhelm Ernst von Winterfeld)

Hach, ich liebe sie, die Fragezeichen mal wieder in euren Augen: Eine romantische Teddy-Girlande, ein Dudelsackspieler und ein schottisches Gedicht! Was für eine Gemengelage, und wo führt sie hin???

Fangen wir mal ganz vom Anfang an, was ja erfahrungsgemäß immer das beste ist, hihihi!

 Die Kinder und ihre Begleitung sind wohlbehalten am gestrigen Tage wieder auf heimatlichem Boden gelandet! Und das allwieder rappelnde Muttertier war so froh!

Erstberichte und Eindrücke sowie Bilder (die ich auch immer zwischendurch bekommen habe) sind bereits ausgetauscht worden, somit kommen wir nun zum Vorgeschmack der Titelzeile:

(copyright Björn Zimmermann mit freundlicher Genehmigung)

Edinburg Castle!

Guckt bloß den Himmel! So war das Wetter, nicht immer, aber immer öfter, hihihi!

Und der Vorgeschmack bezieht sich auf die freundliche Genehmigung, da kommt noch mehr, aber das braucht seine Zeit mit Bilder hochladen usw. usf.!

Wenn man das Castle sieht, fällt einem doch ganz automatisch der Dudelsackspieler ein,  man sieht ihn richtig auf den Zinnen wandeln!

Dann wäre der auch geklärt!

Und ein schottisches Gedicht bietet sich doch zwangsläufig an, und da dieser Sommer eh kein Sommer ist, sondern ein Misch-Masch aus alles und nix, da hab ich mir gedacht, dann können wir auch schon mal ein Wintergedicht benutzen!

Jaaa, höre ich euch sagen, soweit, so gut, und die Teddy-Girlande???

Die ist nun der Ausdruck einer ganz besonderen Freude für mich, die ich hier gerne mit euch teilen möchte:

Meine Kinder haben sich im Urlaub in Edinburgh verlobt! 

Das ist sooooooo eine große Freude für mich, jetzt bin ich ein Schwieger-Muttertier!

 für euch, meine lieben Kinder, da gratuliert Mimi natürlich auch!

Ich wünsche ihnen von ganzem Herzen alles Liebe und Gute auf ihrem weiteren gemeinsamen Lebensweg und hab auch noch ein schönes Lied dafür, natürlich von Reinhard Mey:

„Viel mehr als gestern liebe ich dich heute
doch weniger, als ich dich morgen lieben werd’….“ das wünsche ich ihnen so innig!

Und euch wünsche ich einen wunderschönen WTT, habt es alle fein!