Grafschafter Wochenanzeiger – Türchen 12

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r

Türchen

Leanabh an àigh

Leanabh an àigh, an Leanabh bh‘ aig Màiri
Rugadh san stàball, Rìgh nan Dùl;
Thàinig do ’n fhàsach, dh’fhuling ’n ar n-àite
Son‘ iad an àireamh bhitheas dhà dlùth!

Ged a bhios leanabain aig rìghrean na talmhainn
An greadhnachas garbh is anabarr mùirn,
‚S geàrr gus am falbh iad, ’s fàsaidh iad anfhann,
An àilleachd ’san dealbh a‘ searg ’san ùir.

Cha b’ionann ’s an t-Uan thàinig gur fuasgladh
Iriosal, stuama ghluais e’n tùs;
E naomh gun truailleachd, Cruithfhear an t-sluaigh,
Dh’éirich e suas le buaidh o ùir.

Leanabh an àigh, mar dh’aithris na fàidhean;
‚S na h-àinglean àrd‘, b’e miann an sùl;
‚S E ’s airidh air gràdh ’s air urram thoirt dhà
Sona an àireamh bhitheas dhà dlùth.

(Mary M. Macdonald)

Hallo, ihr lieben Leser vom Grafschafter Wochenanzeiger, die Frau Chefredakteurin meinte, wenn ihr das Gedicht seht, dann habt ihr wieder die hier so berühmten Fragezeichen in den Augen, lach, weil niemand von euch auch nur ein Wort versteht, aber ich glaub, spätestens, als ihr mich gesehen habt, war euch schon klar, wo der Eintrag hingeht, oder?

Genau, richtig geraten, das ist ein schottisch-gälisches Gedicht, und nun ist auch klar, was das für ein Türchen wird hier heute zum Bergfest: Ich berichte euch von Weihnachten in Schottland!

Von dem obigen Gedicht gibt es lediglich eine Übersetzung ins englische

Child in the manger, infant of Mary,
Outcast and Stranger, Lord of us all,
Child Who inherits all our transgressions,
All our demerits upon Him fall.

Once the most holy Child of salvation
Gently and lowly lived here below.
Now as our glorious mighty Redeemer,
See Him victorious over each foe.

Prophets foretold Him, Infant of wonder;
Angels behold Him on His throne.
Worthy our Savior of all our praises;
Happy forever are His own.

(Mary MacDonald ,1789-1872, übersetzt ins englische von Lachlan Macbean, 1853-1931,)

Unsere Frau Chefredakteurin hat den englischen Text mal durch den Google-Übersetzer „gejagt“, und das stelle ich euch hier nun auch noch ein, dann wissen doch alle wenigstens über den Inhalt Bescheid:

Kind in der Krippe, Kind von Maria,
Ausgestoßener und Fremder, Herr von uns allen,
Kind, das alle unsere Übertretungen erbt,
alle unsere Fehler auf Ihn fallen.

Einst das heiligste Kind der Erlösung
sanft und bescheiden lebte hier unten.
Jetzt, als unser herrlicher, mächtiger Erlöser,
sehen sie Ihn als Sieger über jeden Feind.

Propheten sagten ihn voraus, Kind des Wunders;
Engel sehen ihn auf seinem Thron.
Unser Retter, aller unserer Lobpreisungen würdig;
für immer glücklich sind seine eigenen.

Ich hab mich sehr gefreut, daß wir dieses Gedicht gefunden haben, ich kenn es aus meiner Heimat in Schottland, und es ist nicht nur ein Gedicht, es ist auch ein Lied, das Gedicht ist vertont worden,

die Melodie wird euch bekannt vorgekommen sein, nicht wahr? Genau, „Morning has broken“, „die Melodie hieß ursprünglich Bunessan (nach dem gleichnamigen Ort (gäl. Bun Easain) im Südwesten der Insel Mull), damals bekannt mit dem Text des gälischen Weihnachtsliedes Leanabh an àigh („Kind der Freude“), das von Mary MacDonald (1789–1872) geschrieben wurde. (Quelle: Wikipedia)

So, ihr lieben Leser alle, nun berichte ich euch mal von Weihnachten in Schottland:

Wir Schotten verstehen es, Feste zu feiern, gerade in der kalten und dunklen Jahreszeit, und so beginnen die Feierlichkeiten am  Nationalfeiertag zu Ehren des Schutzheiligen Sankt Andreas am 30. November und gehen über Weihnachten bis zum weltberühmten schottischen Silvesterfest “Hogmanay”.

Das eigentliche Weihnachtsfest war in Schottland über 425 Jahre verboten, denn seit dem Jahre 1583 galt das Weihnachtsfest in Schottland im Auge der Kirche als abtrünnig und somit war der 25. Dezember durchweg ein Arbeitstag. Die Messen durften erst nach Feierabend besucht werden, und wer es wagte, bunt zu schmücken, den erwarteten Bußen.

Tatsächlich ist der 25. Dezember erst seit 1958 ein offizieller Feiertag in Schottland und auch der 26. Dezember gilt gerade einmal seit 1974 ebenfalls als Feiertag.

Aus diesem Grund gibt es nun natürlich nicht so viele alte Bräuche zum Weihnachtsfest in Schottland, es sind dann eben zahlreiche Bräuche aus anderen Ländern übernommen worden.

Und wie in vielen anderen Ländern auch: Essen und trinken am „Yule Tide“ (gälisch: Weihnachtsfest) ist natürlich ganz besonders wichtig, und da herrschen ja meist auch lang überlieferte Traditionen. Lecker essen vor dem heimischen Kamin, hach, ihr Lieben, da gerate ich ins schwärmen, ich liebe (natürlich!!!) die schottische Küche!

Sieht das nicht herrlich gemütlich aus? Nehmt Platz, ich verschwinde mal kurz in der Küche und guck, wie weit das Weihnachtsmenü ist!

Am Weihnachtsabend gehört zum Hauptgang der Truthahn mit Kartoffeln und Gemüse. Christmas Pudding oder Mince Pie (ein traditionelles englisches Weihnachtsgebäck) sind typische Nachspeisen. Und was natürlich unter keinen Umständen beim Festmenü fehlen darf, ist das Shortbread , ein Mürbteiggebäck und soooo lecker!

Und wißt ihr, was richtig fein und für uns Schotten auch ganz wichtig ist zu Weihnachten? Die Dekorationen! Da bin ich hier bei meiner Frau Chefredakteurin und meinen Mitarbeitern richtig prima gelandet, denn die lieben Deko zur Advents- und Weihnachtszeit ja auch so sehr! Fühl ich mich gleich wie zu Hause! Da gibt es nämlich dann bunte Papiergirlanden, und Gestecke aus Stechpalmen und Immergrün, damit werden die Räume geschmückt.

Fenster und Türen sind genau wie hier bei euch auch bei uns in Schottland mit bunten Lichtern geschmückt, hier gegenüber von unseren Redaktionsräumen sieht das ja auch alles so schön aus, ich sag ja, ich fühl mich richtig heimisch!

 

 

 

Die Weihnachtsbäume werden bei mir zu Hause meist recht bunt dekoriert, oder ganz klassisch mit Stroh- und Papiersternen.

Und so, wie wir Bärenjungs hier zum Nikolaus unbedingt unsere Strümpfe an den Kamin hängen wollten, so ist das auch in Schottland, da gehören lange, dekorierte Strümpfe auf jeden Fall zu Weihnachten.

Die werden dann zur Bescherung mit Leckereien und kleinen Geschenken gefüllt. Die schottische Bescherung findet übrigens am Morgen des 25. Dezembers statt.

Eine weitere Tradition ist es, das Kaminfeuer am 1. Weihnachtstag nicht erlöschen zu lassen. Dem Mythos nach könnten sich sonst böse Elfen Ihren Weg durch den Kamin bahnen. Mancherorts finden sogar große Lagerfeuer statt.

Natürlich gibt es in meiner Heimat auch Weihnachtsmärkte

zum Beispiel in meiner Heimatstadt Edinburgh

Da habt ihr was zu gucken, hihihihi!

Nun hab ich noch ein bissel schottische Weihnachtsmusik für euch

und damit schließe ich nun den Eintrag von der Weihnachtszeit in meiner schottischen Heimat. Ich hoffe, ich bin meinem Ruf als Außenreporter gerecht geworden und ihr habt alle euren Spaß gehabt!

„Nollaig Chridheil“ oder auf deutsch „Frohe Weihnachten“ heißt es in Schottland, genießt die restliche Adventszeit, deren Hälfte ja heute bereits um ist. Bleibt oder werdet alle gesund, habt einen schönen Tag, unsere Frau Chefredakteurin hat heute morgen wieder die zweite Frühschicht in dieser Adventszeit!

Habts fein wünscht euch euer Außenreporter Hamish mit dem gesamten Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger!

 

 

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Türchen 4

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r

Türchen

Am Barbaratage

Am Barbaratage holt‘ ich
drei Zweiglein vom Kirschenbaum,
die setzt‘ ich in eine Schale,
drei Wünsche sprach ich im Traum:

Der erste, dass einer mich werbe,
der zweite, dass er noch jung,
der dritte, dass er auch habe
des Geldes wohl genung.

Weihnachten vor der Mette
zwei Stöcklein nur blühten zur Frist: –
Ich weiss einen armen Gesellen,
den nähm‘ ich, wie er ist.

(Martin Greif)

Und wieder einmal ist Barbaratag!

Barbara (griech. „die Fremde“) gehört zu den 14 Nothelfern und ist die Schutzheilige der Bergleute, damit ist sie auch eine Heilige unserer Grafschaft, denn die ist ganz eng mit dem Bergbau verbunden durch die ehemalige Zeche Concordia, die meinen Stadtteil stark geprägt hat.

https://de.wikipedia.org/wiki/Lirich

Zu den Bergleuten gehört natürlich auch ihr Lied, „Glückauf, der Steiger kommt“, das auch am Barbaratag gesungen wird, ich habe zwei so schöne Versionen davon gefunden, vor allem die erste gefällt mir so sehr, das Steigerlied „auf Schalke“ zum Abschied vom Bergbau, beim Spiel Schalke : Leverkusen im Dezember letztes Jahr:

Und eine Version mit dem Männergesangverein Concordia

Der Heiligen Barbara zu Ehren pflückt man an diesem Tag Zweige von Kirschbäumen, Forsythien oder ähnlichen blühenden Zweigen und stellt sie in eine Vase, gemäß der Bauernregel „Zweige schneiden zu St. Barbara, Blüten sind bis Weihnachten da“, dieser Brauch geht auf die Legende zurück, daß die heilige Barbara in ihrem Gefängnis einem verdorrten Zweig Wasser aus ihrer Trinkflasche gegeben hat und der Zweig wieder erblüht ist.

Ein schöner alter Brauch, den ich jetzt für dieses 4. Kalendertürchen zum Anlaß nehme, einfach mal schöne Blüten und Blumen zur Winterzeit zu zeigen.

Aus einem alten Einkochbuch, Kirschblüten

Weihnachtssterne, so schön in ihrer rot-grünen Farbe, passend zu den Farben der Weihnachtszeit

Blüten von „meinem“ Mandelbäumchen, das in diesem Jahr ja nicht geblüht hat, weil es wohl den trockenen Sommer nicht überlebt hatte, ich hoffe immer noch, er schlägt vielleicht im nächsten Jahr doch noch mal wieder aus.

Die Christrose mit ihren zarten weißen Blüten, die dem Winter trotzen

Hamamelis oder Zaubernuß

Scheinbeere

Und nochmal Kirschblüten!

Mit Glück werden die ins Haus geholten Zweige zu Weihnachten blühen, und so sind sie auch ein Symbol für das Glück im kommenden Jahr.

Und sie zeigen so deutlich und hoffnungsfroh, daß das Leben immer wieder neu entsteht, der Frühling auch nach dem härtesten Winter wiederkehrt und selbst die härteste, geschlossene Knospe von Wärme und Liebe aufgebrochen zum Blühen kommen wird!

Unsere Reporterin Mimi hat sich passend zum Eintrag zum Barbaratag mit all den schönen Blüten noch ein feines Kleidchen ausgesucht

Sie hofft, daß ihr Katzengras sich so verhält, wie der nach der Heiligen Barbara benannte Barbara-Weizen, der auch ein Symbol für die immer wiederkehrende Kraft der Natur ist und zu ihrem Gedenktag ausgesät wird in kleinen Schalen, wie halt Mimis Katzengras!

Und damit wünscht euch allen der Grafschafter Wochenanzeiger mit dem gesamten Redaktionsteam einen wunderschönen Barbaratag, vielleicht schneidet ihr euch auch Knospen-Zweige, ich werde es wohl mal wieder mit meiner Forsythie versuchen.

Habts fein, wünschen euch allen der Grafschafter Wochenanzeiger!

Grafschafter Wochenanzeiger – Plädoyer für den Muttertag

Für Mutter

„Mutter hat immer nur Arbeit und Plag‘,
kennt keine Ruhe bei Nacht und bei Tag.
Heut‘ ging sie fort! Darum helft alle drei:
Heut‘ kochen wir für die Mutter den Brei!“

Milch nimmt der Walter, das Mehl rührt er an.
Dann kommt der Zucker und Zimt noch dran;
Pfeffer, ein bißchen, ein klein wenig Salz,
Muskat und Senf und ein Löffelchen Schmalz.

Essig ein Spritzerchen muß noch hinein
Kakaopulver schmeckt herrlich und fein.
Nun wird gerührt und der Brei gekocht.
„Horcht! Hat’s nicht g’rad an der Türe gepocht?“

„Komm, liebe Mutter, der Tisch ist gedeckt!
Ja, du wirst staunen, wie gut es dir schmeckt,
und was du für tüchtige Köchinnen hast;
heut‘ bist du bei uns Kindern zu Gast.“
Mutter probiert und beinah wird ihr schlecht.
„Fehlt was am Brei? Ist etwas nicht recht?“
Da lacht die Mutter, spricht mahnend dabei:
„Ja, viele Köche verderben den Brei!“

(Annette von Droste-Hülshoff)

Muttertag! Kein Tag wie ein anderer, denn am Muttertag scheiden sich die Geister! „Erfunden“ wurde er von der Methodistin Anna Marie Jarvis, sie veranstaltete in Grafton (West Virginia, USA) am 12. Mai 1907, dem Sonntag nach dem zweiten Todestag ihrer Mutter, ein Memorial Mothers Day Meeting. Im folgenden Jahr wurde auf ihr Drängen hin wiederum am zweiten Maisonntag in der Methodistenkirche in Grafton allen Müttern eine Andacht gewidmet. 500 weiße Nelken ließ sie zum Ausdruck ihrer Liebe zu ihrer verstorbenen Mutter vor der örtlichen Kirche an andere Mütter austeilen.

Die Ursprünge des Muttertages lassen sich allerdings bereits bis zu den Verehrungsritualen der Göttin Rhea im antiken Griechenland sowie dem Kybele- und Attiskult bei den Römern zurückverfolgen.

1870 wurde von Julia Ward Howe eine Mütter-Friedenstag-Initiative unter dem Schlagwort “ peace and motherhood“ gestartet. Sie hatte das Ziel, daß die Söhne nicht mehr in Kriegen geopfert werden sollen.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Muttertag

Auch im alten England gab es bereits im 13. Jahrhundert einen Muttertag, den Heinrich III. einführte, den sog. „Mothering Day“ . Der Zweck des Festes lag im Gedenken der Christen an die „Mutter Kirche“. An diesem Tag kam die Familie zusammen, um gemeinsam in die Kirche zu gehen. Dennoch begannen hier die Kinder auch ihrer leiblichen Mutter Geschenke zu machen.

Wenn man die geschichtlichen Hintergründe liest, stecken überall eigentlich sehr löbliche und liebevolle Gedanken hinter der Gründung eines allgemeinen Muttertages, trotzdem ist er durch all die Jahre hindurch ein bissel in „Verruf“ geraten: „Ich hab 365 Tage im Jahr Muttertag, ich brauch das nicht!“ „Das ist doch alles bloß Kommerz, die Blumenhändler und der Einzelhandel machen an dem Tag das Geschäft schlechthin!“ „Bei vielen ist das doch bloß Heuchelei, das ganze Jahr schert man sich nicht um die alte Mutter und am Muttertag werden die Heime gestürmt!“ Solche und ähnliche Äußerungen hört man an dem viel gescholtenen Muttertag oft und viel, und deshalb will ich hier jetzt mal eine Lanze für den Muttertag brechen:

Denn ich hab nicht 365 Tage im Jahr Muttertag! Der ist nur an einem einzigen Tag im Jahr, an jedem zweiten Sonntag im Mai! Doch, auch an den übrigen 364 Tagen im Jahr denkt mein Sohn an mich, kümmert er sich um mich, ruft an, fragt, wie es mir geht, erzählt mir von seinem Leben, fragt mich um Rat, und sagt mir, daß er mich lieb hat! Und ich weiß, genau das meinen alle, die sagen, man kann doch an jedem Tag Muttertag haben! Und da bin ich ganz bei ihnen! Aber nur an diesem einen Sonntag im Mai, da ist mein Muttertag!!! Und auf den freu ich mich und mag ihn! Entgegen allem Kommerz (den man ja auch nicht mit machen muß!), denn wie sagte schon der Fuchs in „Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry: “ Es muss Bräuche geben.“ „Dies ist etwas, das einen Tag vom anderen unterscheidet, eine Stunde von der anderen Stunde.“ Denn sonst „wäre jeder Tag gleich und ich hätte niemals Ferien.“

Wie gerne erinnere ich mich an meine Kinderzeit, in der ich mich darauf freute, meiner Mama zum Muttertag eine Freude zu machen, wie hab ich mit heißen Wangen gebastelt, gemalt und liebe Briefchen geschrieben

Butterblumen für meine Mama gepflückt, die ich für die schönsten Blumen hielt und über die sie sich immer so gefreut hat! Am letzten Muttertag ihres Lebens hab ich den alten Brauch noch einmal aufleben lassen, ich hatte Butterblumen auf unserer Wiese hier entdeckt, gepflückt und meiner Mama zum Muttertag mitgebracht, ich hab ein Bild davon, leider aber nur in einem alten Handy, das ich noch als Wecker benutze, von dem ich aber mangels Übertragungskabel leider die Bilder nicht mehr hochladen kann, ich hab es einfach mal abfotografiert

da stehen sie in einer hübschen kleinen Vase bei meiner Mama auf dem Wohnzimmertisch, sie hat sich so sehr darüber gefreut, wunderschöne Erinnerungen an meine Kindertage von ihrem nunmehr erwachsenen „kleinen“ Mädchen!

Und dann kommen meine Erinnerungen an die Tage, als ich Mutter war, wie hab ich mich, als Björn geboren war, auf meinen ersten Muttertag gefreut, da war mein kleiner Junge ja erst 7 Monate alt, aber da ist natürlich der Papa helfend eingesprungen, und ich bekam einen Blumenstrauß, den Papa helfend in die kleine Faust gelegt hatte, was für eine Freude, unvergeßlich! Später im Kindergarten und in der Schule kamen die selbstgestalteten Geschenke, wie anno dunnemals von mir an meine Mama, bekam ich sie jetzt von meinem Kind.

Was war das immer für ein Spaß, wenn ich am Muttertagsmorgen natürlich noch schlafen MUSSTE, lach, damit Sohnemann und Papa für Mama Kaffee kochen, Tisch decken und die Geschenke bereit stellen konnten, gaaaaanz leise, damit Mama nicht wach wird….rabummmmm, ach herrje, da ist was doch nicht so leise gegangen, Augen zu lassen und bloß nicht lachen, dafür wurde in der Küche umso lauter gekichert! Und dann „Überraschung, Mama, aufwachen!“ Einfach herrlich und so wunderbare Erinnerungen, von denen so ein Muttertier wie ich noch heute zehrt!

Und darum liebe ich den Muttertag, ich möchte ihn nicht missen! Und wohl gemerkt, ich liebe den Tag, ich brauche keine großen Geschenke, keine riesigen Blumensträuße, aber ich freu mich halt wie Bolle, wenn, wie es im letzten Jahr zum Muttertag so war, mich mein Kind/meine Kinder in den Kölner Zoo einladen! Ich glaube, ihr versteht alle, was ich meine!

In diesem Jahr bin ich nicht „dran“ beim Muttertag, lach, denn da wechseln wir uns immer ganz treulich und redlich ab, die Schwiegermama meines Sohnes und ich, in diesem Jahr ist wieder ihr Tag! Und um noch einmal zu verdeutlichen, warum ich den Tag so mag: In diesem Jahr werden die Kinder nicht nur Steffis Mama besuchen, sondern auch ihre Oma, die im Altenheim lebt, mit „alle Mann“, und das wird bestimmt eine große Freude für die alte Mutter. Kinder, Enkelkinder und Urenkelkinder, so schön!

Ich werde den Muttertag also für mich alleine zelebrieren, und mich ein bissel selbst verwöhnen, am vergangenen Donnerstag strahlte bereits ein Regenbogen für mich

ein kleines Geschenk hab ich mir auch schon selber gemacht, lach,

ist die nicht fein??? Eine Aufbewahrungsbox, passend zum Design meines neu gestalteten Wohnzimmers, da hab ich mich so drüber gefreut!

Meine ausgesäten Blümchen sprießen

vorgestern hab ich nun auch endlich hier die ersten Schwalben gesehen, freu, freu, und was leckeres zu essen hab ich auch wieder in petto für meinen Muttertag, wie könnte es anders sein, es ist ja noch Saison: Spargel, hihihihi!

Über das Kistchen hab ich mich besonders gefreut, ein ganz preiswertes Angebot in meinem Kaufladen, weil die Stangen halt so waren wie gewachsen und nicht wie genormt, das liebe ich! Was ich daraus gemacht habe? Mmmmmhhh, was ganz feines, nämlich ein Spargel-Lachs-Gratin

also Kartoffeln, Spargel, Lachsstücke, übergossen mit Sauce Bernaise mit Parmesan, überbacken mit Gratin-Käse und bestreut mit Estragon, lecker!

Und damit wünscht euch allen der Grafschafter Wochenanzeiger einen ganz feinen Muttertag, allen Müttern und natürlich, hier genauso üblich wie im Blögchen, auch allen, die Mütter für ihre Haustiere sind

habt alle einen feinen Tag wünschen euch das Redaktionsteam, Chefredakteurin Monika und Mimi sowie Volontär Ruddi für den ich ja auch so eine Art Mutter bin, weil ich ihn ja „häkelgeboren“ hab, hihihihi!

Habts fein!

Am ersten Sonntag im Oktober feiern wir Erntedank!

Das Samenkorn

Ein Samenkorn lag auf dem Rücken,
die Amsel wollte es zerpicken.


Aus Mitleid hat sie es verschont
und wurde dafür reich belohnt.
Das Korn, das auf der Erde lag,
das wuchs und wuchs von Tag zu Tag.


Jetzt ist es schon ein hoher Baum
und trägt ein Nest aus weichem Flaum.
Die Amsel hat das Nest erbaut;
dort sitzt sie nun und zwitschert laut.

(Joachim Ringelnatz)

Auch das ist Erntedank, die Amsel hat das Samenkorn verschont und „erntet“ jetzt einen Baum, in dem sie ihr Nest bauen und ihre Jungen großziehen kann!

Das kirchliche Erntedankfest wird in Deutschland am ersten Sonntag nach Michaelis (29. September) gefeiert, also am ersten Sonntag im Oktober.

Kultische Erntefeste sind so alt wie der Ackerbau: In der Bibel ist es Kain, der Ackermann, der „dem Herrn Opfer brachte von den Früchten des Feldes“ wie es Luther übersetzte.

Aus den Opferfesten sind durch das Christentum Erntedankfeste geworden, und in vielen Orten ist es üblich, am Erntedanksonntag Getreide, Früchte und Blumen nach der Messe weihen zu lassen. Der Altar wird mit Ähren und Blumen geschmückt, oft brachten die Bauern eine große Garbe mit in die Kirche, die dann den Armen geschenkt wurde. In katholischen Gegenden zieht die Gemeinde vor dem Gottesdienst singend durch die Felder, und oft findet die Sonntagspredigt unter dem Erntekranz statt, der über der Kanzel aufgehängt wird.

Erntedankfeste waren ebenso wie die Erntefeste bis in dieses Jahrhundert hinein eine vom Gutsherrn allen Arbeitern und Arbeiterinnen gegebene Tanzbelustigung mit Bewirtung, meist dem sogenannten Erntebier, wobei das Fest meist gleich nach der Kirche mit der Übergabe von Erntekrone oder Erntekranz begann.

In Schottland gibt es den berühmten Hotch-potch, die Erntesuppe, die aus frischem Fleisch und den besten Gemüsen aus dem Garten gekocht wurde.

(Quelle: Sybil Gräfin Schönfeldt, Das große Ravensburger Buch der Feste und Bräuche)

Sichellege nennt man einen alten Erntebrauch: Wenn der letzte Erntewagen eingefahren war, legten alle ihre Arbeitsgeräte weg, knieten nieder und sprachen ein Dankgebet. Auf dem Hof wurden die Arbeitsgeräte dann bis zum nächsten Jahr in der Scheune aufgehängt (Sichelhenke). Man freute sich auf den folgenden Sonntag, wo der Ernteabschluß mit Speis und Trank gefeiert wurde.

Auch der an Mariä Geburt übliche Almabtrieb gehört als Dankfest zum Erntedank im Volksbrauchtum. Dabei werden die Tiere blumenbekränzt.

Zum nationalen Feiertag auf den vierten Donnerstag im November wurde das in den USA gefeierte „Thanksgiving“ 1863 auf die Initiative Abraham Lincolns hin festgesetzt. Seit dieser Zeit hat jeder jeweils amtierende amerikanische Präsident an diesem Tag eine „Thanksgiving Proklamation“ veröffentlicht. Das Fest erinnert dort an das erste Erntedankfest der Pilgerväter.

(Quelle: Verschiedene)

In unserer heutigen Zeit ist die Zahl der Landwirte stark zurückgegangen, so daß kaum noch jemand einen Bezug zum einbringen der Ernte hat, allenfalls noch Kleingärtner. Da ist das Erntedankfest eine gute Gelegenheit, nachzudenken darüber, daß wir ein Teil der Natur sind, in die wir so oft und in beängstigender Weise eingreifen. Und wieder einmal dankbar zu sein, für das, was wir doch immer noch in Fülle haben: Ein Dach über dem Kopf, liebe Menschen und Tiere, die zu uns gehören, wir brauchen nicht Hunger zu leiden und leben nicht in Kriegs- oder Krisengebieten, unsere Kinder können zur Schule gehen und lernen, wir dürfen und können reisen und es uns gut gehen lassen! Vergessen wir darüber nicht, daß das keine Selbstverständlichkeit ist und es anderen Menschen nicht in ähnlicher Weise gut geht, und denken gerade an einem Tag wie heute wieder verstärkt an die, die im Schatten unserer Welt leben.

Als Teil meiner Dankbarkeit für ein gutes und friedliches Leben möchte ich euch nun meine Bilder zum heutigen Erntedankfest zeigen, Bilder von meinem schönen Zuhause, daß Mimi großmütig mit mir teilt, von ihr und unserer neuen herbstlichen Deko auf Balkonien und in der Wohnung.

Balkonien im Herbstschmuck:

 bunter Blätterschmuck für unseren Bogen mit den Leuchte-Schmetterlingen, das sieht so hübsch aus, wenn die Schmetterlinge leuchten.

 Herbstschmuck fürs Willkommensschild

Die Arbeitshandschuhe können sich nun wieder ausruhen, bis zum nächsten Jahr!

Halloween naht!

Mimis geliebte Vogelscheuchen sind auch wieder da

 Und die Sonnenblumen blühen wieder (sie blühen jedes Jahr, weil sie künstlich sind, hihihihi!)

Erntedank im Balkonkasten!

Der Salbei, der noch wächst und gedeiht, hat „Blüten“ bekommen

„Blüten“ steht in Anführungszeichen, weil auch sie künstlich sind.

Unser Kürbiskopf leuchtet nun auch draußen fröhlich vor sich hin und freut sich ebenfalls auf Halloween!

Auch die Drachen steigen wieder auf Balkonien

und das ganze hat Mimi in den herrlichen goldenen-Oktober-Tagen in der letzten Woche so genossen:

Es war sogar das Schattenplätzchen angesagt, der Brotkasten lag einsam in der Sonne, hihihi!

Natürlich ist auch drinnen und vor der Haustüre wieder hübsch herbstlich dekoriert worden

Vor der Haustüre:

Mein Kranz hängt wieder an der Türe, selbst die Fußmatte strahlt herbstlich

Herbstbild an der Wand und die kleine Schuhablage ist auch wieder herbstlich aufgehübscht

Beide Laternchen leuchten des abends mittels eines Timers wieder, die kleine in der Mitte hat Björn mal in seinen Kindergartentagen gebastelt, mit Wachstechnik.

Herbstliche Wanddeko!

 Farbenfroh-fröhliche Blumen als Willkommensgruß!

Wir, euer Co-Autor, meine Mimi  und ich, hoffen, daß euch der Eintrag zum Erntedankfest Freude gemacht hat!

Wir wünschen euch einen wunderschönen, mit herrlichem Herbstwetter vergoldeten Erntedanksonntag!

Habts fein!  (Auf das Bildchen hat sich Mimi gefreut, ein fliegendes Mäuschen mit Herbstblatt als Fallschirm, hihihihi!

 

 

April, April!

Erster April

Unterm Windstoß rauscht der Regen
schärfer in die grünen Blätter;
auf den aufgeweichten Wegen,
Kragen hoch, ins tollste Wetter
spring ich mit verwegenem Mute.
Und der Segen will nicht enden,
und mit Munde und mit Händen
hasch’ ich nach den Himmelsspenden.

Sorglos pfeif’ ich, frechvermessen,
eine Schelmenweis; indessen
lacht die helle Sonne wieder
warmen Gruß, die Liebe, Gute,
von dem blauen Himmel nieder,
trocknet schnell die nassen Kleider,
Hut und Mantel und so weiter,
lässt an Gras und Blätterspitzen
tausend Diamanten blitzen,
und ich fühle mich so reich:
Bin ich nicht dem König gleich?

Das sind meine Kronjuwelen,
und die kann kein Diebesvolk stehlen.
Alle schenk ich meinem Schatze,
der soll sie am Busenlatze,
soll am Hals, im Haar sie tragen,
wenn ich in den nächsten Tagen
sie als holde Königin
führe durch mein Reich dahin.

Ach! was wird sie lustig lachen,
tausend tolle Sachen machen!
Wird die schönsten Brillanten,
die im Sonnenlichte glühen,
Kronrubine und Demanten,
mit den kecken Fingerspitzen
– dieses Glitzern! dieses Sprühen! –
juchzend in die Lüfte spritzen;
wird an allen Zweigen rütteln,
die Smaragde und Topase
kichernd von den Bäumen schütteln
und ein süßes Mäulchen ziehen,
pitscht ihr einer auf die Nase.

Und an einem abgelegnen
mir und einzig meinem Schätzchen,
meinem wilden Schmeichelkätzchen,
wohlvertrauten stillen Plätzchen
wird es Küsse, Küsse regnen,
und ich halte duldsam still …
Aus dem Wald wie süße Geigen
wird ein seltsam Flüstern steigen,
und man weiß nicht, was es will …

Ssst …! Da plirrt es in den Zweigen,
Regentropfen fallen dichter;
durch des Waldes Dämmerschweigen
plustert elfisches Gelächter,
dass sich alle Büsche neigen,
und es lacht: „Verliebter Dichter!“
Ferner noch: „April! April!“

(Albert Sergel

1. April – Narrentag

Der Narrentag wird in der ganzen Welt nach dem Spruch gefeiert: „Am 1. April schickt man die Narren wohin man will.“

Es gibt zahlreiche Erklärungen für diese Sitte: In der Karwoche ist Christus „von Pontius zu Pilatus“ geschickt worden; die Römer haben um diese Zeit ein Narrenfest gefeiert; die Sitte kann auch aus Indien zu uns gekommen sein, wo an diesem Tag der Brauch herrscht, Leute auf alle mögliche Weise zum Narren zu halten; die Franzosen behaupten, an diesem Tag sei Judas geboren, infolgedessen habe der Satan Gewalt über die Welt. Dem Teufel muß man aber durch den Narren zuvorkommen, denn Scherz verscheucht das Unheil. Die Engländer glauben, der Ursprung sei in Frankreich zu erkennen, wo Mitte des 16. Jahrhunderts der Neujahrstag wieder auf den 1. Januar zurückverlegt wurde, nachdem man ihn jahrhundertelang am 25. März gefeiert hatte. Auf jeden Fall ist das Aprilschicken nach dem 30-jährigen Krieg in Deutschland aufgekommen.

Ursprünglich ist es ein Spaß für die Erwachsenen und die Überlegenen gewesen. Väter haben ihre Kinder, Meister ihre Lehrlinge und Herren ihren gerade eingestellten Knecht in den April geschickt und befohlen, Schnakenfett oder gedörrten Schnee aus der Apotheke zu holen, Hühnergräten oder einen Windsack ins Nachbardorf zu tragen oder sich irgendwo ungebrannte Asche abzuholen.

In England und in den USA denkt man sich manchmal etwas rüde Scherze aus, lädt zum Beispiel den Aprilnarren zum Essen ein, klebt neben die Haustürklingel ein Schild mit „April, April!“ oder gießt ihm Wasser statt Wein ins Glas und legt ihm einen rohen Fisch auf den Teller.

In den USA backt oder kocht man für diesen Tag gern Dinge, auf die jemand hereinfallen kann; streicht zum Beispiel auf Topfkuchenscheiben orangegelb gefärbten Zuckerguß und schiebt diese Toaste eine halbe Minute unter den Grill, so daß der „Käse“ gerade Blasen schlägt.

Die Sitte, Nachbarn und Freunde, Klassenkameraden und Lehrer in den April zu schicken, ist auf jeden Fall ein Spaß für phantasievolle Kinder und für Leute, die nichts so leicht übel nehmen.

(Quelle: Sybil Gräfin Schönfeldt, Das große Ravensburger Buch der Feste und Bräuche)

Ja, nun ist er Geschichte, der März 2017, ein Vierteljahr ist bereits um, und heute beginnt mit dem fröhlichen Tag des 1. April der vierte Monat des Jahres.

Die letzte Märzwoche war anstrengend hier, nach der ursprünglich erfolgreichen Heilung des PC am letzten Samstag durch Dr. Björn Z. zickte dann ab Sonntag die Telekom mit Störungen rum, die zeitweilig und immer wieder zwischendurch ein reinkommen ins Netz unmöglich machte! Mit dem gestrigen Tage ist nun auch das hoffentlich wieder vorbei, trotzdem wird über kurz oder lang doch die Anschaffung eines Neuteils erforderlich sein, daß  Programm, daß sich als einziges noch auf dem ja auch nicht mehr ganz taufrischen PC aufziehen ließ, hat zwischenzeitlich auch seine Tücken, und in alle neu verteilten und untergebrachten Dateien und Anwendungen muß ich mich auch noch reinfummeln. Aber mit List und Tücke werden wir das Kind schon schaukeln, bis dann mal was neues ins Haus steht!

Aber wie herrlich ist dieser März wettermäßig zu Ende gegangen, das war doch schon beinahe Sommerfeeling! Euer allseits geschätzter Co-Autor, meine Mimi, und ich, wir haben jeden einzelnen Tag auf Balkonien genossen, es war wunderbar! Neue Bilder gibt es noch nicht davon, erstens war ich zu faul, hihihi, und zweitens ist meine neue Bilddatei und das Programm zum hochladen der Bilder noch ein wenig gewöhnungsbedürftig, da brauch ich ein wenig Zeit, um mich reinzufinden! Aber dit wird! Und so mach ich hier jetzt mal Archiv-Bilder von vergangenen Frühlingstagen, das ist ja auch mal schön!

grünende Birken vom April 2013

Forsythienbusch April 2016

Meine Forsythie April 2015

Unser Mandelbäumchen im Garten April 2015

Das Mandelbäumchen ist noch nicht soweit, aber die Obstbäume, der Weißdorn und die Magnolien hier in der Umgebung meiner Grafschaft blühen in seltener Fülle!

Vom Pizza-Anzucht-Set ist zu berichten, daß der Rucola schon sprießt und der Oregano sich vorsichtig zeigt! Es geht voran!

Am Zitronenbäumchen hab ich jetzt bereits zwei Zitronen geerntet, die nächsten beiden stehen bald zur Ernte an.

Natürlich hab ich für euch auch noch eine kleine Anekdote von meiner ehemaligen Bauernhofarbeitsstelle zum ersten April, bezüglich Dinge, die man kocht oder brät, um Leute in den April zu schicken: Der damalige Koch der Einrichtung, zu der meine Bauernhofarbeitsstelle gehörte, hat mich und eine Kollegin mal herzlich reingelegt, er kam zur Mittagszeit mit einem abgedeckten Teller zu uns ins Büro und servierte uns zur großen Freude zwei herrlich panierte „Fischfilets“, goldbraun und richtig lecker aussehend, mit Messer und Gabel bewaffnet machten wir uns darüber her, bissel irritiert, daß er breit grinsend sofort wieder verschwand, tja, und nach längerem „säbeln“ mit dem Messer und ziehen mit der Gabel erwiesen sich die wunderbaren Fischfilets als……gebratener Putzlappen!  Er hatte einen sauberen Putzlappen wirklich paniert und in der Pfanne gebraten, ich glaub, wir haben ziemlich doof geguckt! 

Und damit entlassen wir euch nun fröhlich in den 1. April, laßt euch nicht reinschicken, hihihihi,  und habt ein schönes und hoffentlich wieder sonniges Wochenende!

Den Abschluß macht ein Lied von Reinhard Mey, das ich eigentlich schon beim letzten Eintrag von Dr. Björn Z. einstellen wollte, habsch vergessen, wird jetzt nachgeholt, paßt auch zum 1. April, weil es lustig ist!

Der Text steht unter dem Video, einfach „mehr anzeigen“ anklicken!

Habts fein!   Schnurrgrüße vom Co-Autor!