Goldene Herbsttage

Herbstlich sonnige Tage

Herbstlich sonnige Tage,
mir beschieden zur Lust,
euch mit leiserem Schlage
grüßt die atmende Brust.

O wie waltet die Stunde
nun in seliger Ruh’!
Jede schmerzende Wunde
schließet leise sich zu.

  

Nur zu rasten, zu lieben,
still an sich selber zu baun,
fühlt sich die Seele getrieben
und mit Liebe zu schaun.

Jedem leisen Verfärben
lausch ich mit stillem Bemühn,
jedem Wachsen und Sterben,
jedem Welken und Blühn.

Was da webet im Ringe,
was da blüht auf der Flur,
Sinnbild ewiger Dinge
ist’s dem Schauenden nur.

Jede sprossende Pflanze,
die mit Düften sich füllt,
trägt im Kelche das ganze
Weltgeheimnis verhüllt.

(Emanuel Geibel)

Welch eine herrlich goldene Oktoberwoche liegt hinter uns, das war eine Wonne, Sonne pur, Temperaturen, die mehr an Sommer als an Herbst erinnerten, ein Lüftchen wie Samt und Seide, und das noch mit der Mischung aus sommerlich-frisch und herbstlich-erdig, einfach wunderbar!

Eigentlich hatte ich in der letzten Woche so einiges geplant, bissel auch was für neue Einträge hier, aber bei dem Seelenstreichel-Wetter hab ich gedacht „Pustekuchen“, keine Arbeit kriegt Beine und läuft weg (zumindest bei Rentieren nicht, lol!), also hab ich mir Liegestuhl und Mimi geschnappt und wir sind raus auf Balkonien, genießen, wer weiß, wie lange es dauert!

War ein guter Entschluß, denn mit dem gestrigen Freitag war die Herrlichkeit vorbei, trüb und regnerisch präsentierte sich der Tag, das war uns aber völlig wurscht, wir hatten so schön aufgetankt, ich hatte schon vorher ein paar Bilder für hier gemacht und bei dem herrlichen Wetter natürlich auch wieder von Balkonien, und so gibt es zum Wochenende jetzt „eine goldene Oktoberwoche à la Midomo“, voilà:

Schon zu Beginn der Woche hatte ich nach der herbstlichen Aufhübschung von Balkonien auch wieder draußen vor der Türe meine Herbstkreationen aufgestellt:

unseren Türkranz und die Deko für Wand und Schuhablage

In der Wohnung wollte ich auch noch was hübsches herbstliches haben, und da ist mir dieses Jahr was feines eingefallen, ich hatte noch eine defekte Lichterkette mit so schönem bunten Herbstlaub, an einer Ständervase war noch eine funktionierende Lichterkette, nun hab ich die „Blätter“ der kaputten an die heile gemacht, guckt mal:

Hübsch, nicht wahr? Das ganze sieht nun so aus

die Kerze in der Innenvase ist batteriebetrieben, da kann nix ankokeln!

Auch unseren „Kamin“ hab ich wieder herbstlich geschmückt, das kommt aber später noch!

Herbstliches Obst und Gemüse wurde für die Woche eingekauft

und dann wurde hemmungslos Balkonien genossen, hihihi!

Mimi war glücklich!

Dosenöffners Liegestuhl, herrliches Wetter und ihr Brotkasten!

Was will Katze mehr!

Der Dosenöffner liest oder macht Kunst mit der Knipse, hihihi,

nur eine bestimmte Farbe anzeigen, sonst schwarz-weiß

 lustig!

So genossen wir die Tage bis in den sinkenden Abend

Mimi im bunten Herbstlaub

im Abendsonnenschein!

Oh, daß wir es nicht vergessen, Balkonien hat einen neuen Herbstbewohner

Hihihi, unser „Schuhputz-Igel“, der sonst im Flur steht, brauchte dringend mal frische Herbstluft und ist auf Balkonien umgezogen, begrüßt alle unseren

Igor!

Hallo, ihr lieben Leser hier alle, mein Name ist Igor, und ich bin eigentlich ein Schuhputz-Igel, aber auch die brauchen mal frische Luft, und so bin ich mal auf Balkonien umgezogen! Mimi, die ich ja schon ganz lange kenne, freut sich, sie schubbert immer so gerne an mir!

Noch ein bissel sonnengelbes Leuchten von dem letzten Bauerngarten-Blümchen, an dem ich mal wieder meine Makro-Funktion ausgetobt habe, hihihi!

Langsam ist die Sonne verschwunden, es wird nun doch ein bissel kühl auf Balkonien, und Mimi und ich begeben uns wieder in die Wohnung, wo wir es uns herbstlich-kuschelig mit Kamin und Kerzen gemacht haben.

So ist nun der Kamin dekoriert, mit einer Herbstlaterne und zwei kleinen Leucht-Eulen, das Kaminfeuer brennt und die Laternen und Kerzen leuchten! Soooo gemütlich!

Die herbstlich-dekorierte Vase nun mal mit Beleuchtung

und mit kompletter Beleuchtung, also auch mit den schönen Blättern von der kaputten Lichterkette

Und draußen vor der Türe im Korridor leuchtet es dann abends auch, die schönen neuen flammenlosen Kerzen machen so etwas ja ganz sicher, das ist so schön!

Als ich mir das so betrachtet habe, ging mir mal wieder ein Lied von Reinhard Mey im Kopf rum, da heißt eine Textzeile „Bald dringt ein Lichtschein durch die Zweige, die im Herbstwind schwanken, so friedlich, wie ein Erntefeuer, in die Nacht hinaus.“  (Jahreszeiten, Reinhard Mey)

Mit diesem Lied, das, finde ich, wunderschön zur Herbstzeit mit all ihren Erinnerungen paßt

http://www.reinhard-mey.de/start/texte/alben/jahreszeiten

und einem wunderschönen Sternenhimmel, denn die Sterne waren auch so herrlich in den Oktobernächten der goldenen Woche, Gold am Tag und Silber in der Nacht

 

schließe ich nun meinen Eintrag.

Euer aller Co-Autor, meine Mimi  und ich wünschen euch ein wunderschönes Wochenende, genießt es, auch wenn es wettertechnisch nicht so gut werden soll. Nächste Woche soll das Goldwetter wohl dann wiederkommen!

Habts fein!   

 

Und noch ein Geburtstagskind

Freude

Freude soll nimmer schweigen.
Freude soll offen sich zeigen.
Freude soll lachen, glänzen und singen.
Freude soll danken ein Leben lang.
Freude soll dir die Seele durchschauern.
Freude soll weiterschwingen.
Freude soll dauern
Ein Leben lang.

(Joachim Ringelnatz)

Den Geburtstagsreigen in unserem Blögchen setzt nun heute eine liebe „Löwin“ fort

Britta-Gudrun hat heute Geburtstag!

liebe Britta-Gudrun, und alles Liebe und Gute zu deinem heutigen Ehrentag, mit allen lieben Wünschen, vor allem natürlich Gesundheit!

Dein lieber Streuner Django  wird dir sicher schon schnurrend gratuliert haben heute, da schließt sich unser aller Co-Autor, meine Mimi, mal ganz flugs an!

 Liebe Britta-Gudrun, liebe Geburtstagswünsche schnurre ich dir mit ganz vielen lieben Wünschen für dich!

 Nimm dir einen Tee oder Kaffee, lehn dich zurück und genieße deinen Geburtstagseintrag!

Ein kleines Feuerwerk

läutet nun deine Geburtstagsbilder ein:

Tiere aus dem Duisburger Zoo

Was zum naschen

Blumen

Jetzt mußt du die Kerzen an deiner Torte noch auspusten

und dann stoßen wir hier auf deinen Geburtstag an! Prost!

 Und nochmals alles Liebe und Gute für dich!

Hab einen wunderschönen Tag, laß dich feiern und genieße ihn!

Und allen anderen hier wünschen wir einen feinen Dienstag!  Habts fein!

 

Erster Sonntag im Oktober – Erntedank

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Oktoberlied

Der Nebel steigt, es fällt das Laub;
schenk ein den Wein, den holden!
Wir wollen uns den grauen Tag
vergolden, ja vergolden!

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Und geht es draußen noch so toll,
unchristlich oder christlich,
ist doch die Welt, die schöne Welt,
so gänzlich unverwüstlich!

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Und wimmert auch einmal das Herz —
stoß an und laß es klingen!
Wir wissen’s doch, ein rechtes Herz
ist gar nicht umzubringen.

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Der Nebel steigt, es fällt das Laub;
schenk ein den Wein, den holden!
Wir wollen uns den grauen Tag
vergolden, ja vergolden!

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Wohl ist es Herbst; doch warte nur,
doch warte nur ein Weilchen!
Der Frühling kommt, der Himmel lacht,
es steht die Welt in Veilchen.

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Die blauen Tage brechen an,
und ehe sie verfließen,
wir wollen sie, mein wackrer Freund,
genießen, ja genießen!

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(Theodor Storm)

Der erste Sonntag im Monat Oktober – Erntedankfest!

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Ein Tag, um einmal wieder innezuhalten und Dank zu sagen für all die Dinge, die uns als so selbstverständlich erscheinen: Einen reich gedeckten Tisch durch Mutter Natur

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deren Früchte man dann so herrlich verarbeiten kann:

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Herrliche Herbst-Sommertag voller Sonne, die Mimi und mich auf Balkonien so glücklich gemacht haben:

Balkonien

Für Gesundheit, der eigenen und vor allem der aller zu einem gehörenden Menschen! Für die Liebe und Fürsorge, die einem von all diesen Menschen entgegengebracht wird! Für ein Maß an Wohlstand und Frieden in unserem Land, der trotz bestehender Unsicherheiten so für andere Menschen gar nicht vorhanden ist! Für Dinge, die wir teilen und damit andere glücklich machen können! Für ein Dach über dem Kopf und genug zu essen, auch keine Selbstverständlichkeit!

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Und für all die kleinen Dinge des Lebens und des Alltags:

Eine Tasse Kaffee, in Ruhe und ohne Hektik genossen, getraenk_004, ein gutes Glas Rotwein foto7266, einen schönen Film im Fernsehen projector oder ein gutes Buch buch_u_027.

Herrliche Sonnenuntergänge

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Bilder mit der feinen neuen Kamera mit vollem Zoom von unseren Bäumen hier mit beginnendem Herbstlaub

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meine Duftkerzen

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meine kleine Aster

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ein wunderbarer Mond

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frisch gewaschene Wäsche, draußen getrocknet mit Rosenduft, hihihi,

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meine kleine Rose, die wieder so schön geblüht hat

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Diese Liste kann nun von euch persönlich im stillen weiter ergänzt werden, es werden euch sicher auch viele solcher schöner Kleinigkeiten einfallen!

Eine kleine Galerie goldener Herbsttage auf Balkonien

läutet nun langsam das Ende meines Eintrages ein.

Eine Bitte des „Vater-unser“ gehört noch zum Erntedankfest, „…unser tägliches Brot gib uns heute…“

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und eine Danksagung in eigener Sache gehört für mich nun noch dazu und ich möchte sie euch nicht vorenthalten:

Seit diesem neuen Monat gehöre ich nunmehr zum erlauchten Kreis der Rentiere

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sprich, ich hab meine Rente durch! Freu, freu!

Feine alte Früchteabbildungen aus einem alten Einkochbuch machen jetzt hier den endgültigen Schluß

und damit wünschen euer Co-Autor Mimi mimi-herbst und ich euch einen wunderschönen Erntedank-Sonntag!

Habts fein!

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Ein frohes Osterfest!

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Osterpredigt in Reimen

Verehrter Mitmensch, höre und vernimm
freundwillig mit Hulden und ohne Grimm:
Dieweil es nun Ostern geworden ist,
sollst du, von welcher Art du auch bist,
ob Heide, Jude, Moslem, Christ,
durchaus vergnügt im Herzen sein,
osterwürdig und osterrein.

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Mit einem Birkenreise kehre
aus deiner Seele den Geist der Schwere!
Der Wenns und Abers und Achs und Os,
die hart und starr dein Herz umwindet,
daß der Geist der Leichte kaum Eingang findet,
mache dich hurtig und heiter los!

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Du brauchst nichts weiter dazuzutun,
als dich im Grünen auszuruhn.
Da atmet sichs sehr wonnig ein,
was dir das Herz macht frei und rein:
Der jungen Blumen frischer Hauch;
und die Augen haben der Wonne auch,
denn nichts ist lieblicher anzusehn,
als wie sie da hold beisammenstehn,
blau, weiß und rosa, klar und licht,
der Erde süßestes Ostergedicht.

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An ihnen dir ein Beispiel zu nehmen,
sollst du, ach Mensch, dich keineswegs schämen!

Vergiß dein Gehirn eine Weile und sei
gedankenlos dem lieben Leben
blumeninnig hingegeben;
vergiß dein Begehren, vergiß dein Streben
und sei in seliger Einfalt frei
des Zwangs, der dich durchs Hirn regiert!

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Er hat dich freilich hoch geführt
und vieles dir zu wissen gegeben,
aber das allertiefste Leben
wird nicht gewußt, wird nur gespürt.
Der Blumen zarte Wurzeln fühlen
im keimlebendigen, frühlingskühlen
Erdboden mehr von ihm als du.
Und bist doch auch ein Kind der Erde.
Daß sie nicht sinnenfremd dir werde,
wende ihr heut die Sinne zu!

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Das ist der festlich tiefe Sinn
der Ostertage: Mit Entzücken
sollst du zum Mutterschoß dich bücken.
Gib heut, o Mensch, dich innerst zu beglücken,
der Mutter Erde frühlingsfromm dich hin!

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(Otto Julius Bierbaum)

Hach, schön isses, ich seh doch wieder die Fragezeichen in euren Augen, es ist doch erst Karsamstag? Und schon ein Oster-Eintrag?

Jaaaa, dieweil ich nämlich, während ihr diesen Eintrag lest, bereits auf der Fahrt bzw. schon in Kölle bin, eingeladen zum Osterfest bei den Kindern, freu, freu!

Und da nun noch nicht so ganz „richtig“ Ostern ist, fang ich diesen Eintrag mal mit dem Gründonnerstag an:

https://de.wikipedia.org/wiki/Gr%C3%BCndonnerstag

Nach dem Brauch, am Gründonnerstag etwas Grünes zu essen, hab ich mir einen ganz feinen Kräuterpfannekuchen gemacht, mit einem leckeren grünen Salat! Und war nachmittags noch auf dem Friedhof, um die Gräber meiner Eltern „in Frühlingsstimmung“ zu bringen, der Wettergott war mir hold, es blieb trocken. Nun stehen feine Primelchen auf den beiden Gräbern und ein Osterlicht brennt bereits.

Und die Bilder, die ich vom Friedhof mitgebracht habe, leiten jetzt in den Karfreitag über

https://de.wikipedia.org/wiki/Karfreitag

auch „Stiller“ oder „Hoher Freitag“ genannt.

Tod und keimendes, neues Leben! Die Natur ist aber noch um einiges im Rückstand, eigentlich wollte ich euch hier die Bilder der ersten Veilchen einstellen, der Platz, von dem ich weiß, daß sie früh schon blühen, ist am Grab meines Vaters, aber sie zeigten sich noch nicht!

Ich hab dann am Karfreitag noch die Ostereier gefärbt

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von denen ich natürlich welche mit zu den Kindern nehmen werde, kleines Ostergeschenk!

Und zur nachmittäglichen Kaffeetafel darf natürlich das Osterlamm nicht fehlen, ganz traditionell hab ich wieder das obligatorische „schwarze Schaf“ gebacken, das nun mal in keiner Herde fehlen darf, hihihi!

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Da kühlte es gerade aus nach dem backen, nun wartet es frisch verpackt und mit der Osterfahne versehen in meiner Reisetasche auf die große Fahrt, lach!

Am Karsamstag

https://de.wikipedia.org/wiki/Karsamstag

morgens fahr ich dann los, ich freu mich schon so sehr!

Ooooh, hier zuppelt gerade was an meinen Socken, hihihi, hallo, Mimi, du möchtest auch, nicht wahr, klar, jetzt bist du erst mal dran, ich geb dann mal wieder die Feder weiter an meinen und euren Co-Autor!

6882634_bb35712ece_o Hi, Folks,

geht doch nicht ohne mich, der Ostereintrag, mitnichten und mitneffen, hihihi, wie mein Dosenöffner immer zu sagen beliebt!

Wie ihr oben schon gelesen habt, bin ich mal wieder „Mimi allein zu Haus“, der Dosenöffner ist on tour zu seinen Kindern, ich freu mich aber sehr für ihn, ist ja auch schon wieder lange her, daß sie sich gesehen haben. Und ich werde mir die Tage schon fein machen hier, meine Näpfchen sind immer wohlgefüllt und frisches Wasser ist auch immer da, meine Hängematte ist so toll positioniert, daß ich selbst zum aus dem Fenster gucken da ja kaum raus brauche! Also alles bestens! (Psssssttttt……ganz leise, ich vermiß es ja doch immer bissel, mein Frauchen, und bin dann auch immer ganz froh, wenn sie wieder eintrudelt, aber ich sags nicht, hihihi, sonst bildet sie sich noch was drauf ein!)

Wegen Balkonien und daß ich da dann nicht drauf kann, brauch ich mir auch keine grauen Haare wachsen zu lassen, wenn das Wetter so bleibt wie es am Karfreitag war, schüddel, brrrrrrr, kalt und Regen, Regen, Regen! Da isses drinnen dann aber viel schöner! Am Gründonnerstag war ich mal gucken auf Balkonien, denn Frauchen meinte, in knapp zwei Tagen hätte die Forsythie so einen Schuß bekommen, und nun guckt mal:

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Stimmt! Mußte ich mir sofort genauer begucken:

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Schöööön, nicht? Vielleicht wird das nun bald wirklich mal was mit endlich wieder Balkonien! Ich krieg so langsam Entzugserscheinungen!

So, ihr Lieben, das wars von eurem Co-Autor, eurer Mimi, ich zieh mich jetzt mal in meine Gemächer zurück, lol, und wünsche mit einem knuffigen Osterbildchen euch allen ein frohes und wunderschönes Osterfest! Und einen ganz lieben schnurrigen Ostergruß an alle meine Kumpels und Kumpelinen, macht euch feine Tage mit Herrchen und Frauchen und wir lesen uns nach den Feiertagen in alter Frische wieder! Habt es alle fein!

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So, Mimi liegt wieder in der Hängematte, und ich darf nun weiter machen!

Und wünsche euch nun ebenfalls ein ganz frohes, gesegnetes Osterfest, bleibt alle schön gesund, habt ganz wunderschöne Ostertage, viele bunte Eier und hoffentlich besseres Wetter!

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Frühlingsbeschwörung – die zweite!

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Wollte nicht der Frühling kommen?

Wollte nicht der Frühling kommen?
War nicht schon die weiße Decke
von dem Rasenplatz genommen
gegenüber an der Ecke?
Nebenan die schwarze Linde
ließ sogar schon (sollt ich denken)
von besonntem Märzenwinde
kleine, grüne Knospen schwenken.
In die Herzen kam ein Hoffen,
in die Augen kam ein Flüstern –
und man ließ den Mantel offen,
und man blähte weit die Nüstern…

Ja, es waren schöne Tage.
Doch sie haben uns betrogen.
Frost und Sturm und Schnupfenplage
sind schon wieder eingezogen.
Zugeknöpft bis an den Kiefer
flieht der Mensch die Gottesfluren,
wo ein gelblichweißer, tiefer
Schnee versteckt die Frühlingsspuren.
Sturmwind pfeift um nackte Zweige,
und der Rasenplatz ist schlammig.
In mein Los ergeben neige
ich das Auge. Gottverdammich!

(Erich Mühsam)

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(März 2013)

Also, Schnee liegt zum Glück keiner, aber Frühling, Frühling geht anders!:yes: Es ist kalt, es ist stürmisch, und grau! Und es regnet! Das alles hat mit Frühling aber so gar nix zu tun!:no:

Und da hab ich mich doch an eine liebe Tradition in unserem Blögchen hier erinnert, an die Frühlingsbeschwörungen (Regentänze hatten wir übrigens auch schon mal!:)))!

Ich hoffe allerdings nicht, daß wir diese Beschwörungen wieder bis römisch X gestalten müssen! Und auch nicht, daß der Wetterspruch „Weihnachten im Klee, Ostern im Schnee!“ zutrifft! Obwohl ich tatsächlich schon am Osterfeuer gestanden habe in einem verhältnismäßig dünnen Frühlingsjäckchen, und die weißen Flöckchen wirbelten vom Himmel!88|

Nun also der dringende Appell an den Frühling:

Büdde, büdde kommen! Ganz bald! Am nächsten Wochenende ist Ostern!

Und dann soll das alles frühlingsfrisch sein!;D

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Die Forsythie blüht, tapfer an gegen Regen und Sturm!

Und um dem Frühling nun Beine zu machen, hab ich mal noch ein paar schöne Collagen gebastelt:

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Korridor und Wohnung sind schon vorösterlich geschmückt

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Gardinchen am Küchenfenster

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Und Häschen auf der Fensterbank!

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Türkranz

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Osterhängerchen an der Klingel

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Unser Willkommensschild!

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Mein Lieblings-Hasenbild!:D

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Tulpenstrauß mit Ei-Vase!

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Häschen-Nest

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Wandschmuck im Hausflur

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Noch mehr Wandschmuck

Der Osterschmuck für den Osterstrauß ist auch schon rausgelegt, ich hab noch die feinen, von Björn damals mit Hilfe seines Papas ausgeblasene und in der Schule liebevoll bemalte Ostereier!:yes:

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Hab ich mich auch mal in Collagen versucht!

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Ein Häschen am Wohnzimmerfenster wartet auch ganz sehnsüchtig auf schöne Frühlingstage, bisher hat er bloß Regentropfen zu sehen bekommen.:(

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Falls du es vergessen haben solltest, Frühling, so sieht das aus, wenn Frühling ist::yes:

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Und Mimi möchte dir das auch noch mal verdeutlichen::))

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So, ich glaub, jetzt sind alle Unklarheiten beseitigt, oder? Also, leg los, Frühling, komm in die Hufe, wir warten voller Sehnsucht!

Die Aussichten auf ein frühlingshaftes Wochenende sind lt. Wetterbericht ja eher kläglich, ich wünsche euch trotzdem ein wunderschönes! Macht das beste draus, und wenn ihr das Grau leid seid, guckt einfach ins Blögchen! Oder macht es wie euer Co-Autor, Mimi macht immer das beste aus allem!:yes:
Ach, ja, eines hab ich noch, ein wunderschönes schwedisches Frühlingslied, in zwei Variationen. Viel Spaß dabei!

:wave:

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Remembering Flight 4U9525

Blütenwunder

40

Mit Blumen

Leise wie auf Zehen wandeln sie;
nur im Duft betreten sie den Raum
und in einer stummen Melodie
fast errötend atmen sie nur kaum.

Doch die Blumen die so schweigsam sind,
Reden blühender in deinen Schlaf
und der Traum verrät dir wie dem Kind
erst womit das Leben dich betraf.

(Rudolf G. Binding)

Die Clivie (Clivia miniata) ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Klivien (Clivia) in der Familie der Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae).
Sie ist im südlchen Afrika beheimatet und in Europa eine Zierpflanze.
Im Volksmund wird sie auch Riemenblatt genannt.
Sie ist eine ausdauernde krautige Pflanze mit einer Wuchshöhe bis zu 45 cm. Ab einem gewissen Alter vermehrt sie sich vegetativ durch die Ausbildung von Nebentrieben.
Auf einem kräftigen, aufrechten Blütenstandschaft stehen in einem doldigen Blütenstand 10 – 20 Blüten zusammen.
Sie sind orangefarben bis rot mit gelbem Schlund.
Die runden oder ovalen Beeren färben sich beim Reifen rot. Die Reifung der Beeren kann mehr als 1 Jahr dauern.
In Europa wurde die Clivie als Zierpflanze um 1850 eingeführt. Heute ist sie etwas aus der Mode.
Sie verträgt nur leichten Frost, benötigt im Frühjahr und Sommer relativ viel Wasser, ab Oktober sollte sie trocken gehalten werden, damit sie blüht.

(Quelle: Wikipedia)

Hach, da sind sie ja mal wieder, die Fragezeichen in euren Augen!;D
Wieso Clivie? Wird das hier nun ein „Zierpflanzen-Blögchen“?
Die Antwort ist ganz einfach und hat etwas mit dem Titel dieses Eintrages zu tun!
Ich habe vor nunmehr über 20 Jahren von meiner Nachbarin bei ihrem Auszug eine Clivie vermacht bekommen, eine schon damals große, schöne Pflanze! Seither steht sie bei mir im Schlafzimmer, wunderbar grün, wunderbar groß, aber……ohne Blüten!:no:
Ich kannte die Blüten der Clivie und fand sie und auch die ganze Pflanze wunderschön, aber bei meiner tat sich nix!:no:
Da ich nun eigentlich über einen sog. „grünen Daumen“ verfüge, hat mich das sehr geärgert, ich hab in Pflanzenbüchern gestöbert nach Pflegeanleitungen, später, als ein PC im Haus war, natürlich im Internetz gewühlt,:)) ich habe Tricks angewandt wie „lassen Sie die Pflanze richtig austrocknen, das regt zum Blühen an,“:??: toller Tip, bei mir nicht, sie kriegte bloß gelbe Blätter aus Wassermangel!:oops:
Der nächste Trick „wenn Sie gießen, nehmen sie fast 40 Grad warmes Wasser, auch das regt zum Blühen an!“,:??: wieder nix, sie weigerte sich standhaft, zu blühen!>:-(
Ich rede auch mit meinen Pflanzen, auch hier hab ich alles getan, was man nur konnte, von gutem Zureden bis zu wüsten Drohungen:oops: („ich schmeiß dich weg!“ Hätte ich nie fertig gebracht!:no:)

Irgendwann hab ich es aufgegeben, hab sie regelmäßig mit Wasser und Streicheleinheiten versorgt, hab mich gefreut das sie grün ist, soooo schön, und ihr werdet kaum glauben, was nun passiert ist:88|

Nach über 20 Jahren hat meine Clivie eine Blüte! Ich hab es erst gar nicht bemerkt, vorgestern abend beim Fensterschließen leuchtet etwas orangenfarbenes im herrlichen Grün!:yes: Eine Blüte!:yes: Guckt ihr:

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zart und schüchtern, nur beim Drehen auszumachen!

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ist das nicht wunderschön?

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ich freu mich wie Bolle!

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wunderschöne Farbe, nicht wahr?

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und einmal Clivien-Blüte bei Nacht!

Ich freu mich wirklich so sehr darüber, und das hab ich meiner Clivie natürlich auch gesagt!;D Ich glaub, sie hat sich auch gefreut!:))

Und das wollte ich unbedingt mit euch teilen!:yes:

Da wir ja nun mal bei Pflanzen sind, möchte hier noch einer was mit euch teilen!

mimi

Hi Folks,
endlich komm ich hier auch mal wieder zum….wie hieß das noch? Ach, ja, bloggen!:>>
Bei dem schönen Wetter hab ich mich natürlich nur auf meinem geliebten Balkonien geaalt, herrlich sag ich euch!:yes:
Aber gerade deshalb muß ich euch nun auch was zeigen, wenn der Dosenöffner hier schon mit seiner Clivie prunkt:roll: (aber ich freu mich natürlich auch für ihn!) ich hab nämlich auch so was feines pflanziges, und das kann und darf ruhig grün bleiben und braucht gar nicht blühen, das ist nämlich mein wundervolles Katzengras, taadaaaaa!

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Isses nicht herrlich gewachsen? Und sooooo läcka!:yes: Ein feines Kraut, und das wollte ich euch auch zeigen, schließlich hab ich das auch gehegt und gepflegt,:yes: naja, sagen wir mal, ich hab ihm beim Wachsen zugeguckt! Aber sehr aufmunternd!:)) Und hab es anmiaut, das ist bestimmt genauso gut, wie Frauchen mit den Pflänzkes redet!:))

Na, ich hoffe, ihr habt euch auch über mein Katzengras gefreut, und mit ein paar stimmungsvollen Bildern der letzten Abende auf Balkonien sag ich euch jetzt tschüüüüß, habt einen feinen…..Frauchen, wie geht die Abkürzung? Oh, ja, danke, WTT!:))
Eure Mimi.:wave:

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kann man so schön bei von netten Katern träumen, hihihi!

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Frauchens „Sonnenlicht“!

Ich wünsche euch dann auch mal einen schönen und vor allem wieder sonnigen WTT, und hab noch was zum träumen für heute abend!:yes:;D

:wave:

Mai

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Komm, lieber Mai und mache
die Bäume wieder grün,
und laß uns an dem Bache
die kleinen Veilchen blühn!
Wie möchten wir so gerne
ein Blümchen wieder sehn.
Ach, lieber Mai, wie gerne
einmal spazieren gehn.

Zwar Wintertage haben
wohl auch der Freuden viel,
man kann im Schnee frisch traben
und treibt manch Abendspiel.
Baut Häuserchen von Karten,
spielt Blindekuh und Pfand.
Auch gibt`s wohl Schlittenfahrten
aufs liebe freie Land.

Doch wenn die Vöglein singen,
und wir dann froh und flink
auf grünem Rasen springen,
das ist ein ander Ding.
Jetzt muß mein Steckenpferdchen
dort in dem Winkel stehn.
Denn draußen in dem Gärtchen
kann man vor Schmutz nicht gehn.

Am meisten aber dauert
mich Lottchens Herzeleid,
das arme Mädchen lauert
recht auf die Blumenzeit.
Umsonst hol ich ihr Spielchen
zum Zeitvertreib herbei,
sie sitzt in ihrem Stühlchen
wie`s Hühnchen auf dem Ei.

Ach, wenns doch erst gelinder
und grüner draußen wär!
Komm, lieber Mai, wir Kinder,
wir bitten gar zu sehr!
Oh, komm und bring vor allem
uns viele Veilchen mit,
bring auch viel Nachtigallen
und schöne Kuckucks mit.

(Christian Adolph Overbeck, 1755-1821, vertont von W.A. Mozart 1791)

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Der Mai (lat. Maius/Majus) ist der fünfte Monat des Jahres im Gregorianischen Kalender. Er hat 31 Tage.

Im vorjulianischen römischen Kalender war der Maius der dritte Monat, im julianischen Kalender der fünfte, jeweils mit 31 Tagen.

Im katholischen Kirchenjahr ist der Mai besonders der Verehrung der Gottesmutter Maria gewidmet (Maiandachten), weshalb er in diesem Umfeld auch als Marienmond bezeichnet wird.
Karl der Große führte im 8. Jahrhundert den Namen Wonnemond ein (eigentlich althochdeutsch „wunnimanot“ = Weidemonat), der darauf hinweist, daß man in diesem Monat das Vieh wieder auf die Weide treiben konnte.

(Quelle: Wikipedia)

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Gärtner nennen diesen Monat auch den Blumen- oder Blütenmonat.
Überall wird der Frühling und die Sonne begrüßt, „Alles neu macht der Mai“ und es waren deshalb eine Reihe von Übergangs- und Anfangsbräuche üblich.

Maibutter nennt man die erste Frühlingsbutter, die reichlich mit feingewiegten grünen Kräutern verrührt wird.

Am 1. Mai gab es die Sitte des Maibuschen oder Maien, diese Sitte ist früher sehr ernst genommen worden, die jungen Burschen steckten den Mädchen einen Maibuschen an die Tür oder den Fensterladen, das war ein Zeichen von Zuneigung. Bekam ein Mädchen nur einen dürren Stecken oder das kahle Gerippe eines Weihnachtsbaumes oder einen Besen, so war das der Schandmaien.
Geärgert haben sich die Mädchen aber auch, wenn sie einen Kirschzweig bekamen, denn das galt als Symbol für Klatschsucht, während Weißdorn bedeutete, daß dieses Mädchen sich um jeden Preis einen Mann angeln will.

Der Maibaum fürs Dorf ist stattlicher, meist eine hohe Fichte, deren Stamm abgeschält wird, so daß nur oben eine kleine Krone bleibt. Diese Krone wurde reich geschmückt, mit einem Kranz, mit Bändern und bunten Eiern.
Der Maireigen, der unter dem Maibaum getanzt wurde, war entweder ein Rundtanz oder ein Kettentanz.(Anm. d. Redaktion: Vielleicht kennt ihr das noch aus der Schulzeit: „Wir wollen den Zaun binden, so binden wir den Zaun! Unsere….hübsch und fein, soll in den Zaun gebunden sein.“)

Es gibt unzählige Bräuche zur Feier des 1. Mai!

Die täglichen Maiandachten beginnen in katholischen Gegenden am 1. Mai, die Kommunionkinder des entsprechenden Jahres nehmen daran noch einmal in ihrem Feststaat teil.

Der zweite Sonntag im Mai ist Muttertag! In Deutschland ist es üblich, der Mutter an diesem Tag alle Wünsche zu erfüllen, ihr das Frühstück ans Bett zu bringen, ihr ein Gedicht zu machen, ein Bild zu malen oder einen Kuchen zu backen. Die Nelke ist das Symbol des Tages.

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Im Mai werden die ersten Matjesheringe angelandet, und in Norddeutschland ist es üblich, den Tag mit einem Matjesessen zu feiern.

Pfingsten liegt meist im Monat Mai, die Bezeichnung stammt vom Wort pentecostes, das die Römer von den Griechen übernommen hatten und „der fünfzigste Tag“ bedeutet, nämlich der fünzigste Tag nach Ostern.

Auch das Fronleichnamsfest liegt meist im Mai, es wird am Donnerstag nach Trinitatis (das ist der 1. Sonntag nach Pfingsten) gefeiert.
Es ist das Erinnerungsfest für die Einsetzung des allerheiligsten Altarsakramentes.

Der 4. Mai ist der Tag des heiligen Florian, Schutzpatron gegen Wasser- und Feuergefahr.

Der 12. bis 15. Mai ist den Heiligen Pankratius, Servatius, Bonifatius und der Kalten Sophie geweiht, die auch unter dem Namen Eisheilige bekannt sind. Vor den Eisheiligen wird im Garten nicht gesät und gepflanzt, in vielen Gegenden wird das Vieh erst nach den Eisheiligen auf die Sommerweide gebracht.

Der 16. Mai ist der Tag des heiligen Johannes Nepomuk, der bekannteste Brückenheilige, er ist der Patron von Böhmen, sein Grab im Prager Dom ist Wallfahrtsort, er ist der Schutzheilige der Brücken und wird als Helfer in Wassernot angerufen.

Der 25. Mai ist der Tag des heiligen Urban, er ist der Heilige des Weinbaus.

(Quelle: Sybil Gräfin Schönfeldt, Das große Ravensburger Buch der Feste und Bräuche)

Das Wetter nach dem Hundertjährigen Kalender:

1. – 9. Mai herrlich schönes Wetter
10. – 13. Mai es regnet
14. – 15. Mai wieder schöne Tage
16. Mai Regen
17. – 22. Mai kalt
23. Mai es hagelt mehrfach und sehr kalt
24. Mai nochmal Reif und Frost
25. – 27. Mai es regnet stark
28. – 29. Mai kalt
30. – 31. Mai wieder schön warm

Tja, also, ich hab mal gerechnet, damit ist die Hälfte vom Mai eigentlich schön, das sind doch ganz tolle Aussichten, oder?:yes:

So wie ich den November nicht mag, so sehr liebe ich den Mai!:yes:
Ist es doch der Monat, in dem der Frühling endgültig seinen Einzug gehalten hat, in denen die Natur wieder grün ist und die Blumen wieder blühen!

Vor allem die Maiglöckchen:yes:

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die Lieblingsblumen meiner Mutter! Und meine auch! Als Kind hatte ich einen kleinen Maialtar, mit einer kleinen Marienstatue, und davor standen den ganzen Monat über Maiglöckchen!

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Die Aktivitäten verlagern sich im Monat Mai mehr und mehr nach draußen, bei schönem Wetter kann man evtl. das erste Picknick draußen in der freien Natur machen!

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Dazu paßt dann die erste Maibowle,:yes: für die man frischen Waldmeister braucht! Man bekommt ihn auch heute noch auf dem Markt, oder man kennt ein feines Plätzchen im Wald, an dem man ihn pflücken kann!:yes: Er darf noch nicht blühen,:no: man wäscht ihn und bündelt ihn zu einem Sträußchen, daß man in ein Bowlengefäß hängt und mit einem guten Weißwein übergießt, die Stengel sollten nicht eingetaucht werden!:no: Das läßt man mehrere Stunden ziehen, nimmt den Waldmeister heraus und gießt mit einer Flasche Sekt auf! Läcka!:)) Falls man keinen Waldmeister auftreiben kann, tut es auch ein guter Waldmeistersirup, aber mit dem frischen ist es doch leckerer!:yes:

Auch die Kinder freuen sich, daß sie nun wieder draußen spielen können, oder Blumen pflücken, vielleicht für die Mama zum Muttertag!:yes: Meine Mama bekam, als ich noch klein war, immer einen ganz großen Strauß der von mir so geliebten Butterblumen zum Muttertag, mein Papa ist immer mit mir losgezogen, pflücken!;D

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Die Fülle an Blumen im Mai ist wirklich eine reine Freude, ich liebe zum Beispiel auch den Flieder so sehr, und seinen herrlichen Duft!:yes: Wenn man ihn pflückt und in die Vase stellt, sind im Laub mitunter kleine Raupen, ich hab vor Jahren mal eine darin entdeckt, und sie mit frischem Laub vom Fliederbaum in ein kleines Behältnis mit Luftlöchern getan, sie hat sich eifrig durch das Laub gefressen, das ich ihr immer wieder frisch besorgt habe, und eines Tages hat sie sich verpuppt, und nach wieder einigen Tagen flatterte in dem Behältnis ein wunderschöner Nachtfalter! Den ich dann natürlich wieder freigelassen habe!:yes:

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Mit diesem wunderschönen Blumenstrauß entlasse ich euch jetzt in den Wonnemonat, ich wünsche euch einen wunderschönen Mai!
Auch in diesem Monat werden einige Feste und Ereignisse noch einen eigenen Eintrag bekommen, aber hier kommt jetzt einer in ganz eigener Sache:;D

Vor einem Jahr, fast genau um diese Uhrzeit
(1.5. 2012, 2.41 Uhr) ist dieses Blögchen entstanden!:yes:
Die schlaflose Nacht:yawn: vor meinem Besuch im Wuppertaler Zoo bei Eisbär-Baby Anori, Mama Vilma und Papa Lars, hat ihn ins Leben gerufen!
Und er begann mit einem Gedicht, und das ist bis heute mein „Markenzeichen“!:>> Seitdem bereichert er mein Leben, aber das wäre alles nichts ohne euch,:no: meine treuen Leser,:yes: die das alles hier mit ihren lieben Kommentaren, Anteilnahme und Unterstützung begleiten, und deshalb zum einjährigen ein gaaaaanz herzliches

D a n k e s c h ö n

an euch für eure Treue! Ihr seid der Motor dieses Blögchens!:yes:

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Habt einen feinen 1.-Mai-Feiertag!

:wave:

Frühlingsbeschwörung VIII

alijn00001Frühlings Ankunft

Grüner Schimmer spielet wieder
drüben über Wies und Feld.
Frohe Hoffnung senkt sich nieder
auf die stumme trübe Welt.
Ja, nach langen Winterleiden
kehrt der Frühling uns zurück,
will die Welt in Freude kleiden,
will uns bringen neues Glück.

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Seht, ein Schmetterling als Bote
zieht einher in Frühlingstracht,
meldet uns, das alles Tote
nun zum Leben auferwacht.
Nur die Veilchen schüchtern wagen
aufzuschaun zum Sonnenschein;
ist es doch, als ob sie fragen:
„Sollt es denn schon Frühling sein?“

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Seht, wie sich die Lerchen schwingen
in das blaue Himmelszelt!
Wie sie schwirren, wie sie singen
über uns herab ins Feld!
Alles Leid entflieht auf Erden
vor des Frühlings Freud und Lust –
Nun, so soll`s auch Frühling werden,
Frühling auch in unserer Brust!

(August Heinrich Hoffmann von Fallersleben)

Ich hab ja gesagt, ich hab noch Gedichte und Bilder, um den Winter das Fürchten zu lehren!:>>

Nun also Teil VIII:!:

Und da im Gedicht von Veilchen und Blumen und Schmetterlingen die Rede ist, fahren wir hier nun wieder schwere Geschütze auf, hihihi!:))

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Sowas möchte ich nun bald wieder auf den Balkon hängen können!

Und wenn dann alles wieder anfängt zu blühen, kommen auch sie wieder:

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Damit sie auch genug Nahrung finden (und die Bienchen natürlich auch!) gibt es diese herrliche Blütenpracht!

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Damit wünsche ich euch ein schönes Wochenende, vielleicht schon mit den ersten linden Lüften und einem Hauch Frühling?!:yes::D

:wave:

Frühlingsbeschwörung VI

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Das ist die Drossel, die da schlägt,
der Frühling, der mein Herz bewegt;
ich fühle, die sich hold bezeigen,
die Geister aus der Erde steigen.
Das Leben fließet wie ein Traum –
mir ist wie Blume, Blatt und Baum.

(Theodor Storm)

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Eine kurze Klarstellung: Eis und Schnee und Kälte sollen bitte in die Arktis abwandern, und nicht aus der Arktis nach hier! Zur geflissentlichen Kenntnisnahme an die für diese Frühlingsbeschwörungen zuständigen Gremien! (Danke, Jens!)

Und damit sind wir nun bereits bei Teil VI unserer Frühlingsbeschwörungs-Serie!

Brigitte/Plauen hatte ja die Idee, den Winter auszuhungern!
BrigitteE zeigte uns „aufständische“ Frühlingsblümchen, die sich gegen Eis und Schnee behaupten!
Britta-Gudrun vermutete, daß der Hundertjährige Kalender Recht habe!

Was bleibt uns?

Den Winter das Fürchten lehren!

Was mag er nicht?

Alles warme, blühende, wachsende, zarte und neu entstehende!

Na, dann:

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Wir kriegen ihn klein!

Habt alle einen feinen Donnerstag!

:wave:

Frühlingsbeschwörung V

39Frühling

Nun ist er endlich kommen doch
in grünem Knospenschuh;
„er kam, er kam ja immer noch“,
die Bäume nicken sich`s zu.

Sie konnten ihn all erwarten kaum,
nun treiben sie Schuß auf Schuß;
im Garten der alte Apfelbaum,
er sträubt sich, aber er muß.

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Wohl zögert auch das alte Herz
und atmet noch nicht frei,
es bangt und sorgt: „Es ist erst März,
und März ist noch nicht Mai.“

O schüttle ab den schweren Traum
und die lange Winterruh:
Es wagt es der alte Apfelbaum,
Herze, wag`s auch du.

(Theodor Fontane)

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Ich laß nicht locker,:no: dann eben auch noch Teil V,:yes: es gibt noch unzählige Frühlingsgedichte, da kann ich locker noch eine Weile weitermachen!:))
Ich mag den Winter ja gerne,:yes: aber wenn, dann richtig und auch zu seiner Zeit, aber gefühlt ist es jetzt seit Dezember letzten Jahres grau und usselig und öd! Und ohne Sonne! Und das bin ich jetzt wirklich einfach leid!>:-(

Teilerfolge wurden vermeldet, z.B. bei BrigitteE Wetter wie Speck,:yes: aber kalt und mit Schnee, hier hat es nicht mehr weiter geschneit, aber in anderen Regionen war es richtiges Chaos,88| also müssen wir hier weitermachen!:yes:
Vor allem, wo zum Wochenende hin Temperaturen von bis zu minus 14 Grad angekündigt wurden!88| Da erfrieren doch wieder alle schon neugierig gewordenen Blümchen!:`(

Und unsere gefiederten Freunde, die teilweise schon mit dem Nestbau begonnen hatten, wollen das hier auch nicht mehr

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sondern freuen sich auf sowas

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Und Mimi auch, hihihi!

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Und ich freu mich auch, auf sowas alles:

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„Und dräut der Winter noch so sehr
mit trotzigen Gebärden,
und streut er Eis und Schnee umher,
es muß doch Frühling werden!“

(Emmanuel Geibel)

In diesem Sinne wünsche ich euch einen schönen Wochenteilungstag!

:wave: