Grafschafter Wochenanzeiger – Das Pfingstwunder

                         

  Pfingsten! Ein Wort, das seinen Zauber auf das menschliche Gemüt üben wird, so lange noch ein Baum blüht, eine Lerche schmetternd in die Lüfte steigt und ein klarer Frühlingsmorgen über uns lacht. Ein Wort, dessen Klang selbst unter der härtesten Eiskruste des Egoismus, unter dem Schnee des Alters und in dem Herzen, das in Leid und Kummer erstarrt ist, noch ein Echo von Lenzeslust erwecken kann.

( E. Marlitt,  1825 – 1887, Pseudonym für Friederieke Henriette Christiane Eugenie John, deutsche Schriftstellerin)

ls der Tag des Pfingstfestes gekommen war, waren alle zusammen am selben Ort.

a kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daherfährt, und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen.

nd es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten; auf jeden von ihnen ließ sich eine nieder.

nd alle wurden vom Heiligen Geist erfüllt und begannen, in anderern Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab.

n Jerusalem aber wohnten Juden, fromme Männer aus allen Völkern unter dem Himmel.

ls sich das Getöse erhob, strömte die Menge zusammen und war ganz bestürzt; denn jeder hörte sie in seiner Sprache reden.

ie waren fassungslos vor Staunen und sagten: Seht! Sind das nicht alles Galiläer, die hier reden?

ieso kann sie jeder von uns in seiner Muttersprache hören: Parther, Meder und Elamiter, Bewohner von Mesopotamien, Judäa und Kappadokien, von Pontus und der Provinz Asien, von Phrygien und Pamphylien, von Ägypten und dem Gebiet Libyens nach Kyrene hin, auch die Römer, die sich hier aufhalten, Juden und Proselyten, Kreter und Araber – wir hören sie in unseren Sprachen Gottes große Taten verkünden.

lle gerieten außer sich und waren ratlos. Die einen sagten zueinander: Was hat das zu bedeuten?

ndere aber spotteten: Sie sind vom süßen Wein betrunken.

 

(Apostelgeschichte 2, Bibel-Einheitsübersetzung 2016)

Wir wünschen allen unseren Lesern ein frohes Pfingstfest!

Pfingsten feiern in diesen uns immer noch im Griff habenden Corona-Zeiten, was soll man sich da wünschen, so haben wir uns bei unserer Redaktionssitzung zum heutigen Eintrag gefragt? Und sind auf die Idee gekommen, den heutigen Eintrag mit der Apostelgeschichte aus der Bibel zu beginnen, in der beschrieben wird, wie der Heilige Geist in Gestalt von Feuerzungen über die Jünger kam. Und sie in fremden Sprachen reden konnten, jeder sie verstand! Wie sehr wir in diesen Zeiten diesen Heiligen Geist bräuchten, einen Geist, der uns einander verstehen läßt, feurige Zungen, die uns reinigen würden von Egoismus und Rücksichtslosigkeit, einen Geist, der uns klar macht, daß es um jeden einzelnen von uns geht und wir nur gewinnen können, wenn wir alle zusammenstehen.

Feuer ist das Element vom Pfingstfest, als solches soll es uns wärmen wie das früher heilige Herdfeuer und uns Licht geben in der Dunkelheit, als Fackel, oder milder mit Kerzenschein Es soll uns nicht verbrennen, wie es das tut, wenn es wütet! Es muß behütet werden, wir können das Feuer weitergeben, als Flamme, die uns wärmt und deren Energie uns ansteckt, und so sollen sie wirken, die Feuerzungen des Heiligen Geistes, und nicht wie ein Flächenbrand, entzündet von vielen Feuerpfeilen, der nur Schaden anrichtet. Ich denke mal, ihr versteht alle dieses von mir aufgestellte „Gleichnis“, bezogen auf die heutigen Zeiten, in denen die einen mahnen und die anderen rasen wie ein ungezügeltes Feuer. Haben wir also alle mal wieder die Hoffnung, daß das heutige Pfingstfest den Heiligen Geist einmal mehr wieder wirken läßt!

Vielleicht können wir hier den Heiligen Geist bei seiner Arbeit ein bissel unterstützen, in dem wir, wie sich das der Grafschafter Wochenanzeiger ja auf seine Fahnen geschrieben hat, für positive Grundstimmung sorgen, dazu hat die Frau Chefredakteurin mal wieder einen kleinen Exkurs mit der Knipse auf Balkonien gemacht.

Morgenstimmung, ihr werde es kaum glauben bei uns Nachteulen, lach!

Da staunt sogar unser Erdbeerelfchen, daß sich so fröhlich kichernd unter den Blättern der Himbeere versteckt hat!

Daß unsere Glockenblümchen wieder blühen, hatten wir ja schon berichtet

und nun guckt mal:

Na, entdeckt? Suchbild, hihihihi!

Noch eines!

Noch mal, weil es so schön ist, lach!

Soooo, nun lösen wir auf! Sie ist wieder da, unsere kleine dicke Hummel, und berauscht sich an den Glockenblümchen, wir freuen uns jedes Jahr wieder auf sie und sie kommt jedes Jahr treulich wieder! Mußten wir natürlich den Kindern in Köln berichten, und bekamen prompt Bildpost vom dortigen Balkonien

auch Besuch vom fliegenden Blumenbestäubungspersonal, hihihihi! Am duftenden Lavendel! Da können wir noch nicht mit dienen, aber mit einem superfeinen Rosmarin

der ist neu eingezogen und genießt die wärmenden Sonnenstrahlen! Und duftet auch!

Die Sonnenblumen von unserem lieben kleinen Co-Autor Mimi in heaven werden langsam zum Dschungel

schöööön, nicht wahr, da wird meine Maus sich so drüber freuen.

Das war nun mein Beitrag zum heutigen Pfingstfest, jetzt hätte unser Außenkorrespondent Hamish, der derzeit sehr unter Heimweh leidet, euch zum fröhlichen Pfingstmorgenbeginn ein feines, schottisches Frühstück anzubieten

langt alle herzhaft zu!

Unser Volontär Ruddi mit der restlichen Bärengang Bruno, Otto und Lucia haben sich durch unser Archiv gewühlt und präsentieren euch jetzt eine Galerie schöner Bilder aus vergangenen Pfingsttagen zum anregen der weiteren positiven Gestimmheit, denn man los!

Anklicken und groß gucken, wißt ihr ja!

Der Frau Chefredakteurin ist dann gestern beim erstellen des Eintrags noch so ein schönes Lied durch den Kopf gegangen, das gehörte zu den Lieblingsliedern ihres Vaters, und das kriegt ihr jetzt zu Pfingsten auf die Ohren, ich hoffe, es gefällt euch:

Und mit dem Text des Liedes

Frühmorgens, wenn die Hähne krähn,
eh‘ noch der Wachtel Ruf erschallt,
eh‘ wärmer all‘ die Lüfte wehn,
vom Jagdhornruf das Echo hallt:
Dann gehet leise
nach seiner Weise
der liebe Herrgott durch den Wald.

Die Quelle, die ihn kommen hört,
hält ihr Gemurmel auf sogleich,
auf daß sie nicht die Andacht stört
so Groß und Klein im Waldbereich.
Die Bäume denken,
nun laßt uns senken
vorm lieben Herrgott das Gesträuch.

Die Blümlein, wenn sie aufgewacht,
sie ahnen auch den Herrn alsbald,
und schütteln rasch den Schlaf der Nacht
sich aus den Augen mit Gewalt.
Sie flüstern leise
ringsum im Kreise:
Der liebe Gott geht durch den Wald.

(Text: Leberecht Blücher Drewes ,1816-1870, Melodie: Franz Wilhelm Abt, 1819-1885, „Waldandacht“, op. 211 no. 3)

schließen wir nun unseren Eintrag zum heutigen Pfingstfest und wünschen allen unseren Lesern ein richtig frohes! Paßt alle auf euch auf und bleibt gesund, und so gut es in diesen Zeiten geht:

Habts fein! Euer Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in Heaven und den Freelancern Otto und Lucia

 

 

 

Schwarz-weißer Sonntag – weitere Aussichten: Wolkig bis heiter!

Frühling

Nun ist er endlich kommen doch
in grünem Knospenschuh;
„er kam, er kam ja immer noch“,
die Bäume nicken sich’s zu.

Sie konnten ihn all erwarten kaum,
nun treiben sie Schuß auf Schuß;
im Garten der alte Apfelbaum,
er sträubt sich, aber er muß.

Wohl zögert auch das alte Herz
und atmet noch nicht frei,
es bangt und sorgt: „Es ist erst März,
und März ist noch nicht Mai.“

O schüttle ab den schweren Traum
und die lange Winterruh:
Es wagt es der alte Apfelbaum,
Herze, wag’s auch du.

(Theodor Fontane)

Tja, ihr Lieben alle, wenn das mit dem Wetter in diesem Jahr so weiter geht wie bisher, werden wir hier wohl alle derzeitigen Rekorde in puncto Wettereinträge in diesem Blögchen hier toppen!

Ja, der Regen tut immer noch not, und ja, es ist erst März, trotz fast schon Sommertemperaturen bereits im Februar war klar, daß es so noch nicht bleiben würde, aber allmählich hat wohl auch der geduldigste so langsam die Faxen dicke, nur Regen, nur Sturm, nur grau, nur öde, nur naß, ach, nee, so stellt man sich nun doch den März nicht vor! Präsentationen vom März anno domini 2019 in unserer Grafschaft:

Das war am von der Uhrzeit her hellerlichtem Tag!

Als ich die Bilder hochgeladen hatte, saß ich grübelnd vor meinem Monitor und überlegte, was man denn nun mit den Bildern für einen Eintrag erstellen könnte, mir wollte so gar nix zu der Tristesse einfallen, da fiel mein Blick auf meine plüschigen Helferlein, die hier in meinem kleinen Büro rings um den PC meine Arbeiten begleiten und überwachen, und da grinste mich als erstes mal er hier an, so nach dem Motto „kalt isses, naß, usselig, kein Menschenwetter? Tja, statt Regen Schnee wäre ganz meins, aber geht auch so, mein Wetter, was meinste, Fotoshooting?“

Flugs den roten Schal umgebunden und raus in die Gräuslichkeit, Troll trotzt Wind und Wetter! Das rief aber nun rasch noch jemanden auf den Plan, seines Zeichens doch beschäftigt mit dem Vollzeitjob als Motivationsbär, unser Charly, geht doch wohl nicht an, daß Troll den Job alleine macht, „warte, Kumpel, kriegst Unterstützung!“ Schließlich sitzen die beiden Bärenfreunde ja auch gemeinsam hier am PC, lach!

Charly, der seinen Job ja immer sehr ernst nimmt, wies mich dann gleich mal motivierend auf das hin, was mich dann zum obigen Gedicht animierte: Der Frühling kommt!

Tulpenspitzen und Kapuzinerkresse, noch nicht sehr viel Grün, aber immerhin! Charly war richtig glücklich!

Beide Bärchen sind dann stolz und zufrieden wieder an die kuschelig-heimelige Stelle am PC zurückgekehrt, es war doch noch zu usselig draußen.

Ist euch was aufgefallen bei den Bildern? Die greifen das Thema vom heutigen Eintrag auf, schwarz-weiß, dann langsam bissel Farbe dabei, weiß, beige, grün und rot, ja, und nun wartet ihr auf die Aussichten „- bis heiter“, nicht wahr?

Kommt sofort, wenn die Natur da draußen zumindest hier noch nicht so richtig mitspielt, das Archiv tut es alle mal, da gucken wir doch nun mal, was wir euch da alles schönes bieten können aus all den Märzentagen hier im Blögchen, also: Weitere Aussichten: Wolkig bis heiter!

Euer aller Co-Autor, meine Mimi, meldet sich hier natürlich auch schnell nochmal zu Wort:

Hi, Folks, tja, wie Frauchen ja schon zur Genüge ausgeführt hat, das Wetter, seufz, breiten wir einfach den Mantel des Schweigens darüber, ich mach es mir eh immer und überall gemütlich, aber so langsam hätte ich doch nun auch gerne mein geliebtes Balkonien wieder, und wo Frauchen jetzt schon so schöne Archivbilder von all den Märzen hier hatte, will ich auch, ich zeig euch jetzt mal meine Märzenbilder:

So, du Frühling, nun komm mal langsam richtig in die Hufe!

Das war er nun, unser nächster Frühlingsbeschwörungseintrag, lach, wir wünschen euch allen einen wunderfeinen Sonntag, und ob Frühlings- oder Nichtfrühlingswetter, macht es euch alle schön und gemütlich, die Sonne haben wir sowieso alle im Herzen, getreu dem Motto „Hab Sonne im Herzen, ob’s stürmt oder schneit. Ob der Himmel voll Wolken, die Erde voll Streit! Hab Sonne im Herzen, dann komme, was mag, das leuchtet voll Licht dir den dunkelsten Tag!“ (Cäsar Flaischlen)

Habts fein, wünschen euch euer Co-Autor Mimi und Frauchen Monika.

Goldener Oktober – Herbsttage wie Samt und Seide!

   

Herbstbild

  Dies ist ein Herbsttag, wie ich keinen sah!
Die Luft ist still, als atmete man kaum,
und dennoch fallen raschelnd, fern und nah,
die schönsten Früchte ab von jedem Baum.

O stört sie nicht, die Feier der Natur!
Dies ist die Lese, die sie selber hält;
denn heute löst sich von den Zweigen nur,
was vor dem milden Strahl der Sonne fällt.

 

(Friedrich Hebbel)

Sommerwetter mitten im Oktober! Temperaturen wie im Juli/August und Nächte, in denen es so lau ist draußen wie im Sommer. Ungewöhnlich und vielleicht auch unnatürlich, aber trotzdem einfach nur zum genießen, denn die Usseltage werden sicherlich noch kommen!

Die Tage waren voller Sonnenschein, und am Abend konnten wir dann von unserem Eulennest aus das beobachten: Sonnenuntergänge in voller Pracht!

Selbst die Autodächer leuchteten golden!

Nicht bearbeitet, die Farben waren wirklich so intensiv!

Mimi hat sich dieses herrliche Naturschauspiel auch ganz andächtig betrachtet:

Neben ihr leuchtet von innen und außen unser neuer Kürbiskopf

und so ging in der letzten Woche wieder ein herrlicher Herbsttag zu Ende.

Im letzten Beitrag hatte ich euch meine neueste Errungenschaft in Sachen Übertopf gezeigt

und nun ist ein neuer Bewohner darin eingezogen, ein farblich genau passendes Heidekraut, ich bin richtig glücklich drüber:

 Ist das nicht schön???

 Heidekraut leuchtet immer so wunderbar, ich mag die Pflanze sehr, sehr gerne.

Balkonien mit neuem Bewohner

es ist Herbst, und im Oktober ja eigentlich schon hoher Herbst, und es ist noch immer Sommer-Liegestuhl-Idylle, hihihi!

Und dabei freut sich die kleine Laterne im Hintergrund schon aufs leuchten an Halloween, lach!

Und der Kürbiskopp strahlt abends bis tief in die Nacht, weil bei dem herrschenden Sonnenschein er sich sowas von toll auflädt! Dabei hatte ich eigentlich schon Bedenken, ob so ein Solarteil im Herbst es noch bringt mit dem leuchten!

Am Zitronenbäumchen reift sogar noch ein Zitrönchen

kaum zu glauben!

Es reifen sogar Äpfel und Trauben hier

hihihihi, kleiner Scherz, das ist natürlich von meiner Herbstdeko!

An meiner Küchentür hab ich schon seit Jahren ein Window-Color-Bild, selbstgemacht, das zeigt jetzt eigentlich so richtig, daß es bei diesem herrlichen Wetter mit den Früchten echt so „durcheinander“ gehen könnte und wohl auch geht zur Zeit:

 Erdbeeren mit Trauben, Birnen, Pflaumen und Äpfeln, alles wild durcheinander!

Mimi hat auch was feines mitgebracht bekommen, als ich neulich wegen des Heidekrauts unterwegs war, guckt mal:

Katzengras-Samen, ausgesät draußen im Blumenkasten und

drinnen im sog. „Kresse-Igel“, beides keimt bereits schon prima, Mimi wacht mit Argusaugen darüber, hihihihi!

Und was jetzt kommt, da hab ich mich sehr drauf gefreut, haben wir neulich geschickt bekommen, von Brigitte/Plauen auf dem Kunsthandwerkermarkt erstanden, guckt mal, ist das nicht zauberhaft?

Ja, das ist schon wunderschön, aber wartet mal ab, was sich dahinter verbirgt:

 Das ist doch einfach sowas von hübsch, ein kleiner Blumentopf mit Sonnenblumen, der sich beim öffnen entfaltet, ich war ganz entzückt!

Dankeschön auch hier nochmal, liebe Brigitte!

Und wieder senkte sich ein Abend über die Grafschaft, und wieder strahlte die Sonne zum Schluß nochmal so wunderbar!

Nur das etwas verhangene Licht zeugt davon, daß es eigentlich Herbst ist!

Die Grafschaft färbt sich nun auch langsam bunt

und die Bäume, die Früchte tragen, tun das verschwenderisch, so wie die schöne Tanne unten im Garten

Ich hab den Zoom meiner kleinen Knipse mal ganz rein geholt, da „rauscht“ es dann aber doch, trotzdem wollte ich es euch zeigen:

Wenn der Winter kommt, bräuchte man da eigentlich nur noch eine Lichterkette reinhängen und wir hätten hier den schönsten Weihnachtsbaum mit Naturschmuck!

Auf Balkonien stehen alle Kräuter noch draußen

Zitronenmelisse und Thymian, und Mimi genießt ihr Balkonien ebenfalls noch so sehr:

Welch ein Herbst!

Und damit wünschen wir euch nun einen wunderschönen Sonntag, der ja wieder so herbstlich-sommerlich-schön werden soll, genießt ihn!

Habt einen guten Start in die neue Woche wieder, und ebenfalls einen schönen Montag!

Habts fein, wünschen euch  Mimi und Frauchen Monika.

Ein löwenstarker Geburtstag!

An einen Freund

Was dir Schlimmes oder Gutes
auch das Leben bringen kann,
nimmst du stets gelassnen Mutes
und zufriednen Sinnes an.

Nur das Ganze macht dir Sorgen,
nur, was nie ein Mensch ermisst,
ob ein Rätsel drin verborgen,
und ob dies zu lösen ist.

Kann der Buchstab’ denn ergründen,
was das Wort bedeuten soll?
Wenn sich alle treu verbünden,
wird es ja von selber voll.

Nimm die Traube, wie die Beere,
nimm das Leben, wie den Tag!
Was es auch zuletzt beschere,
immer bleibt’s ein Lustgelag!

(Friedrich Hebbel)

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag an die zweite Löwin unseres „Rudels“ hier im Blögchen

nämlich an Britta-Gudrun!!!

Wir bringen dir ein Ständchen

und schenken dir Blumen

als Geschenke kommen Löwen

und andere Tiere

die dir alle viel „Schwein“ wünschen!

Jetzt kommt die Geburtstagstorte, da mußt du die Kerzen auspusten……

jawoll, bravo! Hallo, hallo, jeder nur ein Stück!!! 

Und nun stoßen wir mit dir an, auf dich, auf deinen Ehrentag heute, mit allen lieben Wünschen und Gedanken, vor allem natürlich Gesundheit, Prost!

Alles, alles Liebe und Gute für dich!!!

Dein Django  wird dir sicher schon herzlich gratuliert haben, da schließt sich Mimi natürlich mit allen lieben Wünschen und ganz lieben Schnurrgrüßen herzlichst an!  Happy birthday, liebe Britta-Gudrun, und alles Liebe von deiner Mimi!

Jetzt bleibt uns nur noch, dir einen wunderschönen Geburtstagstag zu wünschen, bleib schön gesund, feier schön, laß dich hochleben und nochmals alles Liebe und Gute von uns zwei beiden! 

Habs fein!  

Und euch allen wünsche ich einen wunderschönen WTT, habts auch fein! 

 

Ein Geburtstagsständchen

Du mußt das Leben nicht verstehen

Du mußt das Leben nicht verstehen,
dann wird es werden wie ein Fest.
Und laß dir jeden Tag geschehen
so wie ein Kind im Weitergehen
von jedem Wehen
sich viele Blüten schenken lässt.

Sie aufzusammeln und zu sparen,
das kommt dem Kind nicht in den Sinn.
Es löst sie leise aus den Haaren,
drin sie so gern gefangen waren,
und hält den lieben jungen Jahren
nach neuen seine Hände hin.

(Rainer Maria Rilke)

 Liebe Brigitte/Plauen, hier kommt nun dein Geburtstagsständchen:

Damit gratulieren wir dir hier alle auf das herzlichste zu deinem heutigen Ehrentag! Und wünschen dir alles Liebe und Gute, Gesundheit vor allen Dingen und einen schönen Geburtstagstag! Mit vielen Blumen

und lieben Tieren, die sich deinem Geburtstagsständchen anschließen:

Was gehört noch zu einem Geburtstag? Natürlich, die Geburtstagstorte, hier ist sie

da mußt du jetzt die Kerzen auspusten……, klasse, und wir applaudieren, hihihi!

Dann stoßen wir mal zünftig auf deinen Geburtstag an

 Prost, liebe Brigitte, auf daß es dir wohl ergehe und auf noch viele, viele schöne Jahre!

Natürlich gibt es hier keinen Geburtstagseintrag ohne unseren Co-Autor, meine Mimi, da geb ich mal schnell die Feder weiter:

 liebe Brigitte, wünsche ich dir mit einem ganz lieben Schnurrgruß! Frauchen hat mir erzählt, daß du heute Geburtstag hast, da darf ich doch nicht fehlen beim gratulieren! Hab einen ganz feinen Geburtstagstag und wir alle hier lassen dich so richtig hochleben! Ach, übrigens, der Katzenchor am Anfang als Ständchen für dich, das war meine Idee, hihihi! Frauchen fand es auch fein, und wir hoffen, es hat dir auch gefallen! Hab einen schönen Tag, alles Liebe und Gute wünscht dir deine Mimi.

So, und zum krönenden Abschluß kriegst du zum heutigen Geburtstag sogar noch ein Feuerwerk, ganz frisch aus Kölle von den Kölner Lichtern mitgebracht, sozusagen also eine Premiere im Blögchen und extra für dich und als Vorschau für alle anderen hier, haben sie auch schon mal was zum drauf freuen:

Nun darfst du die Torte anschneiden  mmmmhhhh, lecker,  und dann erheben wir nochmals unser Glas  Prost, liebe Brigitte, zur Gesundheit und alles Liebe und Gute für dein neues Lebensjahr!

Allen anderen wünschen  Mimi und ich einen wunderschönen Dienstag!

Habts fein! Vor allem du, liebe Brigitte!   

Sommer-Potpourri

Der Sommer

Der Sommer, der Sommer,
das ist die schönste Zeit:
Wir ziehen in die Wälder
und durch die Au’n und Felder
voll Lust und Fröhlichkeit.

Der Sommer, der Sommer,
der schenkt uns Freuden viel:
Wir jagen dann und springen
nach bunten Schmetterlingen
und spielen manches Spiel.

Der Sommer, der Sommer,
der schenkt uns manchen Fund:
Erdbeeren wir uns suchen
im Schatten hoher Buchen
und laben Herz und Mund.

Der Sommer, der Sommer,
der heißt uns lustig sein:
Wir winden Blumenkränze
und halten Reigentänze
beim Abendsonnenschein.

  

(August Heinrich Hoffmann von Fallersleben)

Der Juni ist da, der Sommer beginnt! Obwohl er ja eigentlich gefühlt schon lange da ist, in diesem Jahr begann er schon im Mai, denn die Temperaturen erinnerten doch sehr bereits an Hochsommer! Heiß und schwül präsentierten sich die letzten Maitage, wettertechnisch begann der Juni dann mit „Waschküchen-Wetter“, grau und schwül! Gegen Abend begann es gestern tatsächlich zu regnen, nicht sehr ergiebig, aber immerhin. Und es kühlte ab, leider kriegt man das noch nicht so richtig in die Wohnung!

Der Hundertjährige Kalender lag für den Mai nicht so ganz richtig, die Hochsommertemperaturen hat er nicht vorausgesagt! Für den Juni verheißt er nun Sommerwetter bis zum 21. Juni, dem kalendarischen Beginn des Sommers, dann sollen Gewitter und Regengüsse folgen, lassen wir uns also mal überraschen. Die Natur braucht den Regen nötig!

Das war vor einigen Tagen mal ein kurzer, aber heftiger Regenguß, die Wiese unten hat schon richtig kahle Stellen!

Wir haben die Tropen-Temperaturen auf Balkonien „ausgesessen“, hihihi, zu allem zu faul und zu träge, lach, und deshalb gibt es jetzt fürs erste Juni-Wochenende hier im Blögchen halt Bilder aus dem Archiv, als Sommer-Potpourri!

Sommerblumenstrauß

paßt so herrlich wieder zu meiner „Storm-Zeit“ 

Ebenso wie Leuchtturm und Meer

             

Juni ist Rosenmonat

 (Rosenstrauch am Brunnen, Helene Stromeyer)

Schmetterlinge gaukeln wieder durch die Lüfte

Erinnerungen ans sommerliche Kindheitsparadies in Höxter werden wieder wach:

Strandwetter hat uns ja der Mai schon beschert

mal sehen, wie es der Juni damit hält!

Es ist wieder Beerenzeit, nicht nur der heimischen Erdbeeren, auch die anderen werden im Laufe des Monats dazu kommen.

 Himbeeren und Johannisbeeren, diese herrlichen roten Johannisbeeren hatte mein Großvater in seinem Garten, da durften wir Kinder naschen, fällt mir immer eine Textzeile von Reinhard Mey ein „Johannisbeer‘n im Garten funkeln rot im Sonnenlicht.“ (Reinhard Mey, aus: „Beim blättern in den Bildern meiner Kindheit“)

Es nähert sich auch die Einmachzeit so langsam wieder, das ist ein Fest auf dem Markt, ich liebe ganz besonders die Saison der Gurken mit dem dazu passenden frischen Dillkraut:

 Sieht doch richtig lecker aus, nicht wahr, mal gucken, wie die Ernte ausfällt in diesem Jahr. Könnte man dann ja mal wieder…..!

Wie die Girlande über dem Gedicht zeigt, ist auch wieder die Zeit der Mohnblumen

ich liebe sie, und freu mich immer noch an meiner kleinen „Büro-Lampe“, die meine nächtlichen Einträge hier immer so freundlich bescheint, mal selbst gemacht mit Folie und Serviettentechnik und…..Mohnblüten!

Sie hat Gesellschaft bekommen von einem kleinen Notizbüchlein, guckt mal:

 Fand ich so schön passend hier für mein „Büro“!

Ganz ohne neue Bilder möchte ich euch aber hier nun auch nicht lassen, und so hab ich allwieder mal meine Sommer-Deko im Hausflur fotografiert, die ja alle Jahre wieder neu ausfällt, büdde schön:

Dieses Jahr maritim

Sommerkränzchen hängt wieder an der Türe

über’m , wie könnte es anders sein, „rosigen“ Namensschild:

Selbstgemacht mit Window-Color! Aber schon vor Jahren, hihihi!

 

Kleine Galerie gefällig? Büdde schön!

Meine „Traum-Finca“ hängt auch wieder draußen an der Wand, da mal Urlaub machen, das wär’s!

Abends, wenn es dunkel wird, mit Timer eingestellt, leuchtet dann mein Laternchen wieder, das sieht immer so hübsch aus.

Und zum Schluß, passend zum beginnenden Sommer und mit einer Gedichtzeile von Theodor Storm, meinem Lieblingsdichter, aus dem Gedicht „Die Nachtigall“

….“Trägt in der Hand den Sommerhut und duldet still der Sonne Glut“
zeig ich euch noch was in „eigener Sache“, in etwas mehr als drei Monaten findet die Hochzeit meiner Kinder statt, und das Muttertier hat schon den passenden „Sommerhut“, guckt:

Naaa???

Mimi fand am schönsten an dem Hut den Karton, in dem er geliefert wurde, der war sofort ihr’s:

Ein Teil davon befindet sich jetzt draußen auf Balkonien, mit Handtuch und Kühlakkus präpariert gegen die Hitze, hihihi! Mimi findet es fein!

Und damit wünschen wir euch jetzt ein wunderschönes Wochenende, mit hoffentlich Regen, wo er nötig ist, und danach mit wieder schönem Juni-Wetter, und mit Mimis neuem Sommerkleidchen

sagen der Dosenöffner und Mimi jetzt tschüß und habts fein! 

Quer durch den Garten – ein Pfingst-Menü

  

Veni Sancte Spiritus

Komm, o Geist der Heiligkeit!
Aus des Himmels Herrlichkeit
sende deines Lichtes Strahl!

Vater aller Armen du,
aller Herzen Licht und Ruh’,
komm mit deiner Gaben Zahl!

Tröster in Verlassenheit,
Labsal voll der Lieblichkeit,
komm, du süßer Seelenfreund!

In Ermüdung schenke Ruh’,
in der Glut hauch Kühlung zu,
tröste den, der trostlos weint.

O du Licht der Seligkeit,
mach dir unser Herz bereit,
dring in unsre Seelen ein!

Ohne Dein lebendig Wehn
nichts im Menschen kann bestehn,
nichts ohn’ Fehl und Makel sein.

Wasche, was beflecket ist,
heile, was verwundet ist,
tränke, was da dürre steht.

Beuge, was verhärtet ist,
wärme, was erkaltet ist,
lenke, was da irregeht.

Heil’ger Geist, wir bitten dich,
gib uns allen gnädiglich
deiner Gaben Siebenzahl.

Spende uns der Tugend Lohn,
lass uns stehn an deinem Thron,
uns erfreun im Himmelssaal.

(Stephanus Langton Cantuarensis ,1165 – 1228, aus dem lateinischen übersetzt von  Heinrich Bone)

„Veni Sancte Spiritus“, komm, Heiliger Geist, so fang ich heute meinen Pfingsteintrag an. Denn der Heilige Geist, die Erleuchtung, die ist in unseren Tagen wieder so nötig. Für alle, die die Geschicke unserer Zeit verantworten und lenken genauso wie für’s einfache „Fußvolk“ wäre der Geist aus den Zeilen des eingestellen Hymnus eine echte Bereicherung! Fangen wir mal wieder einfach im kleinen damit an, vielleicht zieht es Kreise und teilt sich weiter wie weiland die feurigen Zungen des Heiligen Geistes!

Pfingsten im Mai, Zeit der Erneuerung und des Neuanfangs, in der Natur und im Herzen! Und aus der Natur zeig ich euch jetzt Bilder, die ich am gestrigen Samstag beim Besuch auf dem Friedhof unserer Grafschaft gemacht habe, gerade dort zeigt die Natur so herrlich neues Leben!

 Zum Beispiel diesen Baum, das ist der Baum am Grab meines Vaters, der kleine Korkenzieherweidenstrauß, den ich dort mal stehen hatte vor Jahren ist zu so einem prächtigen Baum geworden!

Ich bin immer wieder ganz überwältigt davon! Und der Rhododendron blüht in den herrlichsten Farben

Auf dem Grab meines Vaters blüht seine Rose

er liebte diese Farbe sehr, und sie duftet so herrlich, ganz zart zitronig, schade, daß man das hier nicht riechen kann.

Reges Leben herrscht in den Blüten, die Bienen, Hummeln und andere fliegenden Nektarsammler schwirren, was das Zeug hält!

Mein geliebter Ilex schmückt sich mit zarten neuen Blättchen

Alles blüht in verschwenderischer Fülle!

Von den Gräbern meiner Eltern aus bin ich dann bei herrlichstem Wetter noch zum See runtergebummelt, der auf dem Friedhof angelegt ist, ein herrliches Fleckchen zum Seele baumeln lassen. Unterwegs begegnete mir er hier:

Am See:

Ihr wißt ja, Bild anklicken, dann könnt ihr weiter jedes Bild in groß gucken.

Die ersten Wasserbewohner:

Sie war neugierig und kam auf mich zu geschwommen.

Hallo!

 

Und dann sah ich von weitem das:

Das sind doch Küken???

Jawoll! Langsam hab ich mich ran gepirscht, aber die Eltern waren nicht sonderlich nervös, sie kennen Menschen, und an diesem friedlichen Ort brauchen sie sich nicht vor ihnen zu fürchten, und so könnt ihr jetzt meine Galerie genießen, viel Spaß!

Auf dieses Bild bin ich ein bissel stolz, es kam ein Rabenvogel geflogen, das ging aber nun mal gar nicht:

Alarm!!!

Hihihihi, die Fotogräfin wirft ihren Schatten!

Da kann man aber gut erkennen, wie dicht sie teilweise an mir vorbei passierten, ich wurde zwar im Auge behalten, aber gestört hab ich wohl nicht wirklich!

Langsam Abendstimmung am See, das ist wirklich so ein herrlich friedlicher Ort.

Das ist eine kleine Insel mitten im See, überwachsen und völlig eingenommen von diesem herrlichen Baum, im Innern ganz viel Schutz für brütende Wasservögel, auch ein Reiher hat hier seinen Brutplatz, aber ihn hab ich dieses Mal nicht zu sehen bekommen.

Langsam machte ich mich auf den Rückweg zum Ausgang, unterwegs hab ich noch Butterblümkes für meine Mama gefunden, aber stehen gelassen, sie sieht sie ja überall, wo sie blühen!

Wegbegleiter:

Und kurz vor dem Ausgang beglückte mich dann meine Lieblingsblume, eine Rose!

Und er hier:

Abendbrotzeit, hihihi!

Über die Kanalschleuse bin ich dann langsam nach Hause gebummelt!

Das war nun mein Pfingstmenü für euch, mit einem schönen Zitat zum Pfingstfest

„Pfingsten! Ein Wort, das seinen Zauber auf das menschliche Gemüt üben wird, so lange noch ein Baum blüht, eine Lerche schmetternd in die Lüfte steigt und ein klarer Frühlingsmorgen über uns lacht. Ein Wort, dessen Klang selbst unter der härtesten Eiskruste des Egoismus, unter dem Schnee des Alters und in dem Herzen, das in Leid und Kummer erstarrt ist, noch ein Echo von Lenzeslust erwecken kann.“

(Eugenie Marlitt,  Pseudonym für Henriette Friederike Christiane Eugenie John, deutsche Schriftstellerin)

entlasse ich euch in selbiges, euer Co-Autor,  meine Mimi, und ich wünschen euch ein wunderschönes, frohes und gesegnetes Pfingstfest!

senden wir euch! Habts fein! 

 

 

Neues aus dem „Eulennest“

  

Auf Flügeln

Herz, erträgst du diese Freude,
trägst du so viel Seligkeit?
Himmel, Erde: Eine Sonne
und ein Blühen weit und breit.

Wo die überglühten Wipfel
baden hoch im Morgenhauch,
wo die weißen Mauern winken,
wohnt der schöne Frühling auch.

Jeder Schlag der raschen Pulse
ruft das holde Ziel heran,
und die Ferne wird zur Nähe,
und die Liebe hats getan.

Durch den Garten, über Stiegen,
wie auf Flügeln hebt es dich;
schneller als die schnelle Schwalbe,
höher schwingt die Liebe sich.

Himmelspforten, welch Willkommen!
Öffnen glänzend sich und groß,
und der freche Vogel flattert
einem Engel in den Schoß.

(Gustav Falke)

Welch herrliche Tage waren das in dieser Woche, „Himmel, Erde: Eine Sonne
und ein Blühen weit und breit“, wie es oben im Gedicht heißt! Sommer im April, Frühlingssommer auf Balkonien in unserem „Eulennest“, wie BrigitteE das immer so schön nennt! Und das ist es, unser Eulennest,

unser Balkonien, von unten aus dem Garten mal endlich auch von außen fotografiert!

Da haben wir diese herrlichen Tage wieder genossen, euer Co-Autor, meine Mimi, und ich! Mit Liegestuhl, Lesestoff, kalten Getränken und Blüh und Grün um uns rum!

Immer noch Osterdeko, lach, ich bin mal wieder, wie mein Vater zu sagen beliebte, eine „Klüngelfutt“, das Wetter war einfach zu schön zum abdekorieren, das mußte genossen werden.

Lange nichts mehr vom Zitronenbäumchen gehört? Es ist auch wieder umgezogen, wenigstens schon für tagsüber, und guckt mal:

Zitrönchen, noch unreif, es gibt noch zwei weitere!

Mit Röschen im Hintergrund.

Die Glockenblume setzt ganz langsam wieder Knospen an

es duftet nach Basilikum

und die einzig überlebende Erdbeerpflanze ist ins Spitzenhängetöpfchen abgewandert.

Mimi genießt ihr schönstes Zimmer wieder in vollen Zügen

zeitweilig sogar schon wieder auf ihrem Schattenplatz! Aber Sonne ist doch auch langentbehrt und deshalb einfach schön!

Wer stört? Na, wer wohl, Mimi, ich, deine geliebte Mamarazzi, hihihi!

Guck mal, Frauchen, eine dicke Hummel! (Die Hummel war leider zu schnell für aufs Bild, lol!)

Wir haben es schon richtig fein hier, und als ich meine Blicke so schweifen ließ, dachte ich mir, ich könnte auch mal wieder mit meiner Knipse in den Garten gucken gehen, was überall so grünt und blüht, gesagt, getan: Dann kommt mal mit!

Vor der Haustüre:

„Mein“ Mandelbäumchen fängt an zu blühen:

Taube im noch kahlen Geäst

Gänseblümchen!

Die letzten Tulpen

Blaue Blümchen

Und der Flieder beginnt auch schon zu blühen!

In lila und in weiß

Ein Busch, weiß wie Schnee

Die Kirschblüten sind schon verblüht

Unter Balkonien blüht es auch

Huch…..Wattwürmer?????

Hihihihi, nee, die hängenden Blüten der Birken.

Nochmal unser Eulennest ein bissel näher

und nun laufen wir wieder zurück zum Haus.

Die Büsche im Vorgarten tragen noch Früchte und bereits die ersten Blüten, ganz eigenartig-wunderschöne:

Sehen wie kleine Sterne aus, nicht wahr?

Auch die rosa Hortensien, die ich mal in voller Blüte abgelichtet hatte, setzen die ersten Knospen an:

Mit einem letzten Rundumblick

begeben wir uns wieder rauf ins Eulennest, hihihi!

Wir werden am Wochenende, bei dem wieder herrlich angesagten Frühlingssommerwetter, nun wohl endlich die Grillsaison eröffnen und lecker grillen, da kann Mimi fein mit hapsen! Rostbratwürstchen und Hühnerbeine, hihihi!

Angesichts des wunderbaren Frühlingswetters hatte Mimi einen Romantiktag und hat den Dosenöffner mit was fotografieren beauftragt, das sie euch nun zum Wochenende zeigen möchte:

Süßes schlafendes Miezekätzchen am Osterstrauß, sie fand es soooo schön!

Und damit entlassen wir euch jetzt in ein herrliches Frühlings-Sommer-Wochenende, genießt es, laßt einfach mal alle Sorgen und Probleme in den blauen Himmel fliegen, die Seele braucht ihre Streicheleinheiten!

Habts fein! Wünschen euch  Mimi und der Dosenöffner!

Frühlingsboten

Frühlingsbote

Der Frühling weiß zu finden
mich tief in Stadt und Stein,
gießt mir ins Herz den linden
fröhlichen Hoffnungsschein.

Manch‘ grüne Wipfel lauschen
zwischen den Dächern vor,
ein Lerchenklang durch’s Rauschen
der Stadt schlägt an mein Ohr.

Ein Schmetterling als Bote
flattert im Wind vorbei,
hinschwebend über das tote
steinerne Einerlei.

(Heinrich Seidel)

So richtig kommt der Frühling noch nicht in Fahrt, er gibt zwar immer mal wieder kurze Gastspiele, aber rund ist das alles noch nicht, und zu Ostern rechnen die Wetterfrösche wohl auch nicht mit echtem Frühlingswetter.

Da müssen wir hier wohl mal wieder ran, hihihi, und haben uns für diesen Eintrag den Frühlingsboten gewidmet:

Den  Häschen,  Marienkäfer,  die Störche kehren zurück zu ihren Nestern, Schmetterlinge gaukeln wieder durch die Lüfte,  aus Eiern werden  süße Küken,  die Vögel zwitschern und bauen ihre Nester  und die Blumen blühen    Kleine Lämmer stehen wieder auf der Wiese  kurzum: Es wird Frühling!!!

Da konnten wir so kurz vor Ostern natürlich nicht zurückstehen und haben schon mal ein paar vorösterliche Bilder gemacht heute, es war zwar keineswegs frühlingshaft auf unserem Balkonien, es regnete und war auch recht kühl, aber wir haben unsere Osterhasen doch überreden können, für ein kurzes Fotoshooting auf Balkonien zur Verfügung zu stehen:

Irgendwie sehen sie noch richtig ein bissel verfroren aus, hihihi, einzig die blühende Forsythie zeigt, daß es Frühling ist!

Mimi hat sich mein Fotoshooting im warmen Wohnzimmer vom Kratzbaum aus betrachtet und empfing dann unsere durchgefrorenen Häschen dort

die kleine Henne hatte es sich derweil auch bei Mimi gemütlich gemacht, sie war partout nicht für einen Foto-Außentermin zu begeistern!

Euer Co-Autor überließ den dreien dann großzügig den feinen Kuschelplatz und hüppte auf die Fensterbank

um sich von dort den Bindfaden-Regen anzugucken! Doofes Wetter!

Da unsere kleine Henne sich geweigert hatte, draußen beim fotografieren zu frieren, hab ich unseren Osterkranz halt reingeholt

und unsere Henne war dann in der warmen Küche bereit, nun ihrerseits sich ablichten zu lassen:

Steht ihr gut, nicht wahr? Sie war auch hochzufrieden mit dem hübschen, grünen Nest!

Unsere Schäfchen haben sogar noch Winterpelz, bzw. den wärmenden Winterpullover, sie posieren vor unserem Kamin und hoffen nun doch sehr auf wärmere Tage zu Ostern, lassen wir uns mal überraschen.

Die Entenfamilie hat auch noch nicht wieder Balkonien bezogen und wartet im Schlafzimmer auf den Frühlingseinsatz, sicher wird es bald soweit sein.

Ein kleines Vögelchen hat sogar noch ein paar Schneereste unter den Füßen

und hofft ebenfalls auf wärmende Sonnenstrahlen.

Meine Tulpen auf Balkonien haben zwar schon die ersten grünen Blätter, von Blüten ist aber noch nichts zu sehen, da müssen wir uns mit unseren „holzigen“ Tulpenblüten begnügen.

Auch schön!!!

Und zum Schluß haben wir noch zwei quietschvergnügte Häschen, die ganzjährig hier bei mir am PC stehen, hihihi, fürs fotografieren ging es aber ans Wohnzimmerfenster, da war das Licht besser.

All diese feinen Frühlingsboten wollten wir heute zum WTT mal mit euch teilen, wir wünschen euch allen einen wunderschönen, egal, wie das Wetter wird, es soll ja wohl gerade heute allüberall richtig grottig werden, laßt es euch nicht verdrießen und habt einfach Spaß an unseren Frühlingsbildern, er kommt schon noch, der Frühling, er kommt immer!!!

Habts fein! Wünschen euch Mimi  und ich!

Des Frühlings Kampf mit dem Winter

 vs. 

Es muß doch Frühling werden

Und dräut der Winter noch so sehr
mit trotzigen Gebärden,
und streut er Eis und Schnee umher,
es muß doch Frühling werden.

Und drängen Nebel noch so dicht
sich vor den Blick der Sonne,
sie wecket doch mit ihrem Licht
einmal die Welt zur Wonne.

Blast nur ihr Stürme, blast mit Macht,
mir soll darob nicht bangen,
auf leisen Sohlen über Nacht,
kommt doch der Lenz gegangen.

Da wacht die Erde grünend auf,
weiß nicht, wie ihr geschehen,
und lacht in den sonnigen Himmel hinauf,
und möcht vor Lust vergehen.

Sie flicht sich blühende Kränze ins Haar
und schmückt sich mit Rosen und Ähren,
und läßt die Brünnlein rieseln klar,
als wären es Freudenzähren!

Drum still, und wie es frieren mag,
o Herz, gib dich zufrieden,
es ist ein großer Maientag
der ganzen Welt beschieden.

Und wenn dir oft auch bangt und graut,
als sei die Höll‘ auf Erden:
Nur unverzagt auf Gott gebaut,
es muß doch Frühling werden.

(Emmanuel Geibel)

Tja, ihr Lieben, der Winter gibt einfach nicht auf!

Da haben wir doch in der letzten Woche am Mittwoch gedacht, nu aber, nun kommt er, der Frühling, denn draußen auf Balkonien erblühte endlich meine Forsythie

dicke Knospen standen kurz vor dem aufblühen und die Sonne schien so schön, und Mimi war nicht mehr zu halten, Türe auf und sofort ab auf Balkonien und erst mal den Brotkasten antesten, hihihi,

na, ist das denn nicht herrlich? Mimi war richtig glücklich

Sonne, Folks, guckt bloß mal, richtig schöne warme Sonne schien mir auf den Pelz, das war sooooo wonnig!

Und was passierte nun am gestrigen Samstag? Das!!!

Schnee!!! Allwieder Schnee!!! Passend zur weißen Orchideenblüte, lach!

Da hatte Mimi aber dann doch die Faxen dicke, nee, Dosenöffner, das tu ich mir nicht an, daß ich mir das begucke, zumal es ja auch wieder saukalt ist auf meinem geliebten Balkonien, dreh mal die Heizung wieder auf, büdde, ich verschwinde in meiner gemütlichen Hängematte! Tschüß, Folks, weckt mich, wenn der Frühling wirklich da ist!

Sprach’s und verschwand!

Nochmal bissel Fellpflege

und dann einrollen zum gemütlichen Nachmittagsschlaf!

Ich bin derweil gut eingemummelt nochmal raus auf Balkonien, wo der Frühling doch schon so schön in den Startlöchern steht

 obwohl meine noch vorhandene Winterdeko in Form eines Eiszapfens und eines Schneekristalls noch gut zum Frühlingskampf mit dem Winter paßt, hihihi!

Auch unser kleines Zitronenbäumchen blühte in den letzten Tagen schon wieder und hat auch bereits wieder kleine Zitronen angesetzt, noch kaum zu sehen, guckt:

Aber sie steht ja fein im warmen, da wird das trotz neuerlichem Wintereinbruch schon weiter klappen!

Gucken wir mal am Schlafzimmerfenster nach dem Winter.

Ja, das paßt nun aber auch, guckt mal, sogar der Weihnachtskaktus blüht nochmal

und das kleine Balkonröschen, das dort überwintert, schlägt bereits wieder aus

Frühling vs. Winter, hihihi!

Wieder einmal weiße Grafschaft

und es schneit weiter, kann man so ein bissel auf dem Foto sehen

Ich mag ihn ja wirklich gerne, den Schnee, und bissel drüber gefreut über das von Mimi so ungeliebte weiße Zeugs hab ich mich auch, hihihi, aber so ganz langsam gelüstet es mich nun auch nach Frühling! Hab ich mal „Kunst“ gemacht am Küchenfenster, lach, mein Orangen-Zitronen-Kranz rahmt Burg Lirich ein!

Eisiger Ostwind!!!

Da ich vermute, daß sich nun die meisten von euch doch auch endlich nach richtig Frühling sehnen, machen wir jetzt hier mal wieder eine kleine Frühlingsbeschwörung, hihihi, ich hab mal schöne Servietten rausgekramt, um dem Winter das Fürchten zu lehren:

Häschenschule!

Na, Winter, da graust es dir, nicht wahr, bei soviel schönem bunten und feinen Häschen und Hühnern und Enten, Blumen und bemalten Eiern, ich geb dir einen heißen Tip: Pack die Koffer und mach dich auf in deine „Sommerresidenz“ nach Grönland!!! Obwohl ich definitiv weiß, wer sich über dein verweilen hier in unseren Breiten jetzt noch sehr gefreut hat btw. freut: Die Eisbären in den Zoos!

 Die haben ja immer Spaß, wenn Winter ist, das ist halt ihr Element!

Fürs Wochenende hatte ich ein feines Menü geplant, bunte Nudeln mit selbstgemachtem Tomaten-Sugo und frisch geriebenem Parmesankäse, gemischten Salat und zum Nachtisch Quarkspeise mit roten Beeren-Mix!

Und während mein Sugo vor sich hin köchelte

hab ich mir gedacht, jetzt trotz ich auch kulinarisch dem Winter und hol das Frühlingsgeschirr aus dem Schrank! Voilà!!!

Die Eierbecher zeig ich euch jetzt mal im Detail, die sind so knuffig!

So, Winter, nun kriegst du noch ein paar Ostereier um die Ohren, hihihi,

und dann hoffe ich doch sehr, daß das nun das letzte winterliche Intermezzo für dieses Jahr bis zum Monat November ist, danach kann der Winter dann wieder Einzug halten, lol!

Aber jetzt erst einmal

auf in Richtung Frühling! Schließlich ist in zwei Wochen schon Ostern! Und dann soll es warm und bunt sein!

Und damit wünschen wir euch einen wunderschönen Sonntag, macht es euch fein, wenn der Winter  noch da ist, macht es muggelig-gemütlich drinnen, der Frühling kommt bestimmt  bald!

Habts fein, wünschen euch Mimi  und der Dosenöffner!