Grafschafter Wochenanzeiger – „Geduld überwindet Schweinebraten…..“

Geduld und Phlegma! Das ist der Befehl
erfahr’ner Lebenskenner;
Durch die Wüste führt besser das Kamel
als ein feuriger Renner.

(Albert Roderich, 1846 – 1938, deutscher Dichter und Aphoristiker)

Hallo, ihr lieben Leser vom Grafschafter Wochenanzeiger, da sind wir doch nun endlich mal wieder!

Geduld ist derzeit wohl ein sehr wichtiges und gewichtiges Wort in den Zeiten der Corona-Krise, und so haben wir unseren Eintrag mit dem Titel begonnen, den wir von Theodor Storm entlehnt haben, der Satz stammt aus der Novelle „Lena Wies“.

Das Gedicht bzw. der Vierzeiler paßte dann auch so prima dazu und ich erinnerte mich an ein Bild aus dem Kölner Zoo, das das Gedichtchen vortrefflich abrundet!

Wir haben es alle nicht leicht in diesen Zeiten, die Tugend der Geduld ist auch nicht jedem in die Wiege gelegt worden, mir zum Beispiel so gar nicht, deshalb schrieb mir mein Vater schon in das Poesiealbum seines damals noch kleinen Mädchen: „Glaube mir, du hast viel getan, wenn du Geduld gewöhnst dir an.“ Das ist, wenn ich mich recht erinnere, vom Geheimrat Goethe!

Und so versuchen wir in diesen eingeschränkten Tagen, das beste aus der Situation zu machen, der Seele kleine Auszeiten gönnen, sich wieder an den kleinen Dingen des Lebens freuen, an denen man so oft achtlos vorüber geht, dankbar zu sein, für das, was man noch hat: Wenn alle Lieben aus Familie, Freundes- und Bekanntenkreis gesund sind, meine Mimi ist noch da, ich habe eine gemütliche Wohnung mit einem herrlichen Balkonien, auf dem wir auch bei eingeschränktem Ausgang die Natur und die frische Luft draußen genießen können. Und wir haben unsere Blogs, das Internetz, Skype, Smartphone-Video-Anrufe, so können wir virtuell miteinander verbunden sein und uns austauschen, unterstützen und Mut machen, auch wenn wir keinen persönlichen Umgang miteinander haben dürfen! Das genieße ich derzeit sooooo sehr mit meinen Kindern, die Gott sei Dank gesund sind.

Da wir derzeit das Thema geradezu inflationär um die Ohren geschlagen bekommen, möchte ich dazu nun nicht auch noch mich auslassen, wir machen es jetzt wie der oben erwähnte Geheimrat Goethe: „Der Worte sind genug gewechselt, nun laßt uns endlich Bilder sehen“, sehr frei nach Goethe, lach! Und so präsentieren wir euch die ersten Bilder vom frühlingshaften Balkonien, oder sagen wir mal, von einem Balkonien, daß noch so werden will, aber gut Ding will Weile haben und Weile haben wir derzeit alle genug!

Die Birke grünt wieder!

Salbei und Thymian schlagen wieder aus:

Auch die kleine Balkonrose sprießt

Und worüber ich mich ganz besonders freue: Johannisbeere und Himbeere aus dem letzten Jahr kommen wieder:

Die Johannisbeere schon richtig kräftig!

Stimmungsbild!

Die Wildbienen umschwirren wieder ihre Villa, das freut mich so sehr! Über der grünen Knospe rechts unten im Netzquadrat kann man so eben eine sehen! Deutlicher ging nicht, die sind so schnell!

Der Magnolienbaum am Jugendhof in meiner Grafschaft steht in voller Blüte!

Glastüren-Blickwinkel!

Natürlich war auch Mimi mit von der Partie auf Balkonien, anfangs war ihr aber der Wind noch zu heftig und zu kühl, aber gestern fand sie es auch herrlich, da hat sie sich von ihrem derzeitigen Lieblingsplatz, dem Sofa/Sessel-Kissen, erhoben und ist auch mal rausmarschiert.

Da war es ihr in der Sonne dann sogar schon zu warm, Schattenplätzchen gesucht.

Das Körbchen war zu sonnig! Und als die Sonne langsam unterging, sind wir wieder rein!

Mimi mit ihrem Schatten

also quasi zwei Mimis, lach!

Zarte Birkenblätter

und Mimi ist derzeit wieder auf ihrem Stammplatz angekommen.

In all den wirrigen Zeiten sind nun zwei Ereignisse des Grafschafter Wochenanzeiger ganz untergegangen:

Am 24. März hat unser Volontär Ruddi seinen Geburtstag gehabt und ist natürlich vom gesamten Redaktionsteam hier gebührend gefeiert worden, aufgrund all des ganzen Mist um uns rum halt leider nur im kleinen Kreis, das hatten wir uns zu Anfang des neuen Jahres so ganz anders vorgestellt, denn letztlich hatte ja auch die Redaktion unseres Grafschafter am selben Tag Geburtstag, auch den Wochenanzeiger gibt es jetzt schon ein Jahr!

Hoch die Tassen, laßt euch den Sekt schmecken!

Zum Schluß unserer Ausgabe zum Wochenende hab ich ein Lied gefunden, ich hatte gestern die ganze Zeit den Text im Kopf, eigentlich geht es in dem Lied um eine Liebesbeziehung, aber es paßt auch ganz wunderbar in diese ver-rückte Zeit!

„Rücksicht“ von Hoffmann & Hoffmann, Germany Eurovision 1983, der Text steht drunter bei „mehr anzeigen“.

Ganz sind wir noch nicht am Ende dieses Eintrages angelangt, denn ganz besonders in diesen Tagen fühlt sich der Grafschafter Wochenanzeiger verpflichtet, das nötige Scherflein in Sachen Humor beizutragen: Der Running-Gag des Jahres 2020:

Leergefegte Klopapier-Regale! Also ich sag jetzt mal flapsig so, das ist doch der allerbeste Beweis, daß das Corona-Virus (COVID-19) echt „watt für’n Arsch“ ist!

In diesem Sinne, „Hol di stief und fuchtig“, paßt alle gut auf euch auf und bleibt gesund, habt ein schönes Wochenende, macht es euch derzeit überhaupt so schön wie möglich!

Und selbstverständlich schließt sich hier auch der Grafschafter Wochenanzeiger mit einem ganz herzlichen Dank an alle die stillen Helden da draußen im Kampf um unsere Gesundheit und unser Wohlergehen an: Ihr seid alle Spitze, alle, egal an welchem Platz, ob im Krankenhaus, Supermarkt, Altenheim, öffentlicher Verkehr, Feuerwehr und Polizei, laßt euch danke sagen, ich hoffe so sehr, daß die Menschen nach dieser Krise nicht wieder vergessen, wem sie das überwinden dieser zu verdanken hat! Der Blumenstrauß ist für euch alle:

Und bis dahin üben wir uns alle in Geduld, bleiben zu Hause und hoffen, daß doch vielleicht bald das Schlimmste überstanden ist!

Habts fein alle, und bleibt gesund!!!

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Montags-Feuilleton

Er ist’s

Frühling läßt sein blaues Band
wieder flattern durch die Lüfte;
süße, wohlbekannte Düfte
streifen ahnungsvoll das Land.


Veilchen träumen schon,
wollen balde kommen.


Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist’s!
Dich hab ich vernommen!

(Eduard Mörike)

Liebe Lesegemeinschaft vom Grafschafter Wochenanzeiger, Montag ist, und da isser wieder, euer Co-Autor, eure Mimi, mit dem Montags-Feuilleton unserer kleinen Zeitung!

Als journalistische Katze und Co-Autor hab ich ja nun wieder die Aufgabe, euch den Start in den Montag und eine neue Woche zu versüßen, lt. Begriffserklärung ist ein Feuilleton der „literarische, kulturelle oder unterhaltende Teil einer Zeitung“, da werde ich euch jetzt also mal unterhalten! Hoffe ich!

Das eingestellte Gedicht hat es ja schon angezeigt, der Frühling ist eingekehrt, und schon bevor er sich draußen wieder von seiner schönen Seite gezeigt hat, hat mein Frauchen, also unsere Frau Redakteurin, sich frühlingsmäßig mal wieder hier in der Wohnung ausgetobt, ich sag es euch, gut, daß ich meine Plätzchen habe, um ihrem Auf- und Umräumwahn aus dem Weg zu gehen. Denn stellt euch bloß mal vor, das erste Objekt ihrer Begierde war ausgerechnet mein ehemaliger Kuschel-Wohlfühl-Sessel, ihr kennt ihn alle, falls die neuen Leser damit nichts anfangen können, kommt hier nochmal das Original:

Das ist ein altes Archivfoto aus dem Dezember 2012, dazumalen noch mit der geliebten kleinen Handyknipse der Frau Redakteurin aufgenommen. Tja, auch Wolldecken müssen mal gewaschen werden, und deshalb plante Frauchen dann gleich die gesamte Umgestaltung. Gesagt, getan, der Nähschrank wurde umgekrempelt, alles notwendige allüberall verteilt, ich bin schnell in meiner Hängematte verschwunden und hab sie werkeln lassen, aber nun guckt mal, ganz ehrlich: Selbst ich bin der Meinung, das hat sich gelohnt:

Schick, der Streifenstoff, oder? Den Stoff hatte Frauchen noch, die hübschen Rosenkissen wie dieses hier sind schon länger Bestandteil der Couch, ein „richtiges“ Kissen auf der Grundlage des im alten Sessel abgebildeten ist bereits in Arbeit und wird nach Fertigstellung hier natürlich auch veröffentlicht! Frauchen war richtig glücklich, kann ich verstehen:

Seitenansicht und guckt mal, hinten:

Schicker Knoten!

Mal im Raum wirken lassen, meint ihr? Aber büdde schön, stets zu Diensten!

Nachdem diese Wohnzimmerverschönerungsaktion nun beendet war, Frauchen alles wieder eingeräumt hatte und ich dachte, hach, schöööön, Ruhe….jaaaa, Pustekuchen, Frühlingsdeko steht an, Schlafzimmerschrank auf und Kisten und Kästen rauskramen, flugs war ich aber dabei, denn wo es um Kisten und Kartons geht, ist eine Katze stets zur Stelle. War wieder spannend, vor allem auch Dosenöffners Kreischattacken, wenn ich irgendwo war, wo ich NICHT hinsollte, hihihihi! Aber mit vereinten Kräften haben wir es dann doch wieder geschafft, die Außen-Frühlings-Deko für unseren Korridor steht:

Kränzchen an der Türe:

Ich mag den Hasen!

Die sind doch auch richtig süß, nicht wahr, hat Frauchen vor langer Zeit mal mit Serviettentechnik gemacht, freut sie sich jedes Jahr wieder drauf, genau wie auf das hier:

Auch das ist Serviettentechnik, und Frauchen schmunzelt immer über den Hasen, in einem ganz uralten Handy, das sie noch als Wecker benutzt, ist der das Header-Bild! Und guckt mal, wir haben die Forsythie geplündert

hihihi, laßt euch nicht narren, das sind Frauchen künstliche Blütenzweige, aber schön sind sie doch, finde ich!

Und mein Lieblingsanhänger:

Die Laterne und das Kerzenglas stehen weiter draußen und leuchten.

So, hab ich gedacht, nun hat die liebe Seele Ruh, ich könnte jetzt eigentlich mal was mümmeln gehen in der Küche, äääääähhh…..Frauchen????? Haaaalloooooo, wieso ist denn die Küchentüre zu? Wie, du willst jetzt das Fenster putzen, menno, ich wollte doch….zack, stand mein Freßchen vor der Küchentüre, die wieder zu ging, ehrlich, Folks, ich war platt!!! Ja, seufz, ok, ich spring schon mal gerne auf die Fensterbank, und wenn im dritten Stock dann das Fenster offen ist, ok, Frauchen, gebongt! Na, hat auch gar nicht soooo lange gedauert, dann ging die Türe wieder auf, und für die Deko vom frisch geputzten Küchenfenster durfte ich dann wieder dabei sein, und da ich hier ja nun die rasende Reporterin bin, hab ich mir halt Frauchens Knipse geschnappt und alles fotografisch festgehalten:

Ich bin ja nun noch nicht so versiert mit dem Fotos machen, deshalb hab ich einfach mal verschiedene Lichtverhältnisse ausprobiert!

einmal dunkler, einmal heller:

(Hihihihi, natürlich hat Frauchen die Bilderkes gemacht, aber ich wollte doch mal angeben hier, und ich hab aber auch brav daneben gestanden und zugeguckt, vielleicht kann ich es irgendwann ja doch mal selbst!

Ok, dann hätten wir also die Frühlingsdeko in der Küche auch abgehakt, können wir büdde nun mal gucken, daß wir beide bei dem schönen Wetter noch auf Balkonien können? Ach, die Türe ist auf? Huch, hab ich bei all der spannenden Dekowut hier gar nicht gemerkt, alles klar, ich bin weg!

Schön, einfach nur schön draußen, und guckt mal, die Birken werden grün, und bei uns auf Balkonien die auch

erste zarte Blättchen,

auch in den Töpfchen mit den Kräutern von Frauchen sprießt es mehr oder weniger neu

der Oregano vom letzten Jahr! Was neues zum aussäen hat Frauchen auch schon wieder mitgebracht

ich mag die Farben, Frauchen auch! Eine hübsche Neuerwerbung gibt es auch für künftige Pflanzen- und Blumenfreuden

ein Frühlingswiesen-Eimerchen, derweil dient er noch als Zierde und Untertopf.

Hach, ich dös mal weiter in meinem geliebten Brotkasten in der Sonne

das ist soooooo schön und so lang entbehrt! Ääääh, was ist denn nun wieder los? Frauchen??? Fraaaauuuuuuchen??? Wieso ist denn jetzt die Balkontüre zu, Mönsch? Aha, die willst du also nun auch noch putzen, ja, dann mach mal, ich döse hier mal weiter, boooaaaah, Menschen!!! Und jaaa, klar, euer Gedankengang ist schon richtig, auch die kriegte eine Frühlingsdeko, lach!

Ein feines Frühlingskränzchen aus Window-Color, auch schon etliche Jahre alt, sagt Frauchen, das hatte sie mal ihrer Mama gemacht und dann zurückgeerbt!

Glockenblumen zwischen Löwenzahn und Gurkenblüte, sieht ehrlich hübsch aus, finde sogar ich, leuchtet so schön in der Sonne.

Ja, ihr lieben Leser, damit bin ich mit meinem Montags-Feuilleton am Ende, aaaaber, wir haben ja nun noch was für euch, meine Frau Redakteurin ist schon ganz aufgeregt, denn das wird eine Premiere, wir werden jetzt hier die allererste Umfrage dieses unseres Blögchens starten, und zwar für die Abstimmung über den Namen des neu und frisch gehäkelten Eisbären, wir hatten ja schon Vorschläge gesammelt, nun fassen wir sie zusammen und dann könnt ihr alle abstimmen, welchen Namen ihr am schönsten findet!

Wir haben gerade in der Vorschau gelünkert, da hat das geklappt mit der Abstimmung, hoffen wir mal, daß es am Ende vom Eintrag gleich auch so ist!

Habt alle ganz viel Spaß beim abstimmen über den Namen vom Eisbärchen mit dem blauen Ohr, damit bin ich nun am Ende meines montäglichen Feuilletons, ich hoffe, es hat euch wieder Freude gemacht!

Wir beide, eure journalistische Mimi und die Frau Redakteurin Monika wünschen euch allen jetzt einen ganz feinen Montag und einen guten Start in die neue und erste Aprilwoche!

Habts fein! (Und die Abstimmung ist KEIN Aprilscherz!)

Der erste Montag im April

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April spricht Geistersprache

 Wie ein Vergoldermeister
sitzt er am Nachbardache,
spritzt Goldschaum auf Taube und Tauber,
beklebt die Zimmer lichtsauber,

Belebt die Fenstergardinen,
den Staub auf alten Tischen,
vergoldet Falten und Mienen,
sein Zauber will nie mehr verwischen.

Auf meinen Stühlen sitzt still,
ich seh ihn mit blumigen Gliedern,
ein Geist von Liebesliedern,
der dreist erlöst sein will.

(Max Dauthendey)

Foto6966 Hi, Folks,

ich mal wieder, euer Co-Autor, eure Mimi! Der erste Montag im April wartet auf meinen Eintrag, damit ihr alle gut gelaunt in die neue Woche starten könnt!

War das ein feines Wochenende? ??

Jaaa, denn endlich kam der Frühling, mit kleinem gelegentlichen schwächeln, aber so schönen, warmen Temperaturen! Und mit Sonne! Und mit Balkonien! Endlich!

Angegrillt haben Frauchen und ich noch nicht, aber ich hab schon mal „angebacken“, hihihi, nämlich in meinem Brotkasten:

Das war sooooooo schöööööön, Folks, das hab ich so lange vermißt. Frauchen hat auch einfach nur gefaulenzt, und hat sich über die feine Forsythie gefreut und die kleine Birke, die beide so schön ausgeschlagen sind bzw. blühen

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Unsere Erdbeerpflanze Foto6983

ist ganz prima wieder ausgeschlagen, kann der Dosenöffner sich wieder auf Erdbeeren für seine …..Frauchen, wie hieß doch noch das Gesöff, das du im Mai so gerne süffelst? Nee, nich das mit dem grünen Zeug, das mit den Erbeeren?? Jaaa, danke, Erdbeerbowle, hihihi, das mit dem grünen Zeug (Waldmeister, Anm. d. Red., lol!) heißt ja Maibowle, das dauert ja auch noch!

Könnte so weiter gehen, das Wetter, leider soll es das aber wohl nicht, egal, sagt Frauchen auch, die beiden Tage haben wir im Sack!

Habt alle einen schönen Montag, guten Start in selbigen und eine gute neue Woche wünschen euch

Mimis Frühlingsgruß Mimi und Frauchen!

 

Wochenend und Sonnenschein

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Das grüne Wunder

Mein Birkenhain stand weiß und kahl,
die dünnen Stämmchen fror,
da kam April und zauberte
das Leben grün hervor.

Mit einem Schleier angetan
steht nun mein Birkenhain;
das grüne Wunder ist geschehn,
nun laßt uns gläubig sein.

Nun laßt uns glauben wiederum,
daß Leben Schönheit heißt:
Mein Birkicht ist ein Zauberwald,
In dem das Wunder kreißt.

(Otto Julius Bierbaum)

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So isses! Nachdem zum Osterfest meine Birke nur ein paar Knospen zeigte,

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genügten einige sonnige und warme Tage und das „grüne Wunder“ war wieder da!:yes:

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Es war so ein herrlicher Tag gestern, fast schon ein Sommertag, und bis auf einen kurzen „Einbruch“ am Samstag soll es so wohl das ganze Wochenende sein!:D
Da steht Balkonien für Mimi und mich nix mehr im Wege!;D

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meine Traubenhyazinthe blüht

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und die Forsythie „ergrünt“ auch immer mehr, obwohl sich die Blüten dieses Jahr sehr lange halten, zu meiner großen Freude!

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Unser „schwarzes“ Osterlämmchen ist verzehrt und die Ostereier gegessen!

Euer aller Co-Autor hat gestern schon in vollen Zügen Balkonien genossen, und zeigt sich euch mal im Abendsonnenschein

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dem in den letzten Tagen solche Sonnenuntergänge folgten

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„Burg Lirich“ zeigte gestern „Lieber-Gott-Wind“

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ich nenn das immer so, wenn der Rauch senkrecht aufsteigt, „wir bringen dem Herrn ein Rauchopfer dar“!:))
Eigentlich beides ein Zeichen für weiterhin schönes und beständiges Wetter!

Aber nicht vergessen: Wir haben erst April! Und der ist für Wetterkapriolen berühmt-berüchtigt!88|

April

April! April!
Der weiß nicht, was er will.
Bald lacht der Himmel klar und rein,
bald schaun die Wolken düster drein,
bald Regen und bald Sonnenschein!
Was sind mir das für Sachen,
mit Weinen und mit Lachen
ein solch Gesaus zu machen!
April! April!
Der weiß nicht, was er will.

O weh! O weh!
Nun kommt er gar mit Schnee!
Und schneit mir in den Blütenbaum,
in all den Frühlingswiegentraum!
Ganz greulich ist’s, man glaubt es kaum:
Heut Frost und gestern Hitze,
heut Reif und morgen Blitze;
das sind so seine Witze.
O weh! O weh!
Nun kommt er gar mit Schnee!

Hurra! Hurra!
Der Frühling ist doch da!
Und kriegt der raue Wintersmann
auch seinen Freund, den Nordwind, an
und wehrt er sich, so gut er kann,
es soll ihm nicht gelingen;
denn alle Knospen springen,
und alle Vöglein singen.
Hurra! Hurra!
Der Frühling ist doch da!

(Heinrich Seidel)

Und um den Frühling dauerhaft zu „verankern“, habt ihr vielleicht Lust, euch ein paar Frühlingsliedchen anzuhören und mitzusingen, ich hätte da was:;D

Mit einem kleinen Gedicht von meinem Lieblingsdichter und ein paar Frühlingsimpressionen schließe ich nun diesen Eintrag, Mimi und ich wünschen euch ein wunderschönes, frühlingshaftes Wochenende!

April

Das ist die Drossel, die da schlägt,
der Frühling, der mein Herz bewegt;
ich fühle, die sich hold bezeigen,
die Geister aus der Erde steigen.
Das Leben fließet wie ein Traum –
mir ist wie Blume, Blatt und Baum.

(Theodor Storm)

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Und eines mit liebem Gruß von eurem Co-Autor, Mimi mit Kleeblatt für „viel Glück“!

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:wave:

Letztes Sommer-Wochenende!

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Herbst

Schon ins Land der Pyramiden
flohn die Störche übers Meer;
Schwalbenflug ist längst geschieden,
auch die Lerche singt nicht mehr.
Seufzend in geheimer Klage
streift der Wind das letzte Grün;
und die süßen Sommertage,
ach, sie sind dahin, dahin!
Nebel hat den Wald verschlungen,
der dein stillstes Glück gesehn;
ganz in Duft und Dämmerungen
will die schöne Welt vergehn.
Nur noch einmal bricht die Sonne
unaufhaltsam durch den Duft,
ind ein Strahl der alten Wonne
rieselt über Tal und Kluft.
Und es leuchten Wald und Heide,
daß man sicher glauben mag,
hinter allem Winterleide
liegt ein ferner Frühlingstag.

Die Sense rauscht, die Ähre fällt,
die Tiere räumen scheu das Feld,
der Mensch begehrt die ganze Welt.

Und sind die Blumen abgeblüht,
so brecht der Äpfel goldne Bälle;
hin ist die Zeit der Schwärmerei,
so schätzt nun endlich das Reelle!

(Theodor Storm)

Ich bin ein herbstliches Faultier,:yes: ich habe die letzten Tage des soooo herrlichen Herbst(Sommer)-Wetters genüßlich mit Mimi auf dem Balkon verbracht, wohl wissend, daß sie schnell vorbei sein können, und man soll die Gegenwart genießen, die Zukunft kommt von ganz alleine und mit ihr ganz sicher auch wieder schlechtere Wettertage, da kann man dann wieder fleißig sein!;D

Ich hatte zwar schon wieder ein paar größere Einträge „bildlich“ vorbereitet, aber sie benötigen noch den letzten Schliff, und dazu konnte ich mich nicht aufraffen bei diesem köstlichen Wetter.:no:

Deshalb kommt nun zum Wochenende ein kleiner, aber hoffentlich feiner Eintrag, einfach mal Herbst-Impressionen von Balkonien und wieder bissel was „kulinarisches“ für die kommende Wintersaison!

Der

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ist langsam Geschichte!

Meine kleine Birke, die euch durch die Jahreszeiten begleitet hat

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im Frühling

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und im Sommer

hat sich jetzt binnen kurzer Zeit ihr Herbstkleid zugelegt

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das strahlte in der Abenddämmerung soooo schön, das mußte ich noch mal fotografieren!

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Herbstlicht und Herbstfarben sind was zauberhaftes!

Sicher erinnert ihr euch noch an mein sommerliches „Nationalgetränk“, während der Fußball-WM mal in „abgeschwächter“ Form mit Mineralwasser

der „Hugo“, Sekt mit Holunderblütensirup!:))

Nun fragte meine Freundin nach dem Erstellen des feinen Feigenessigs und des mediterranen Öls neulich, ob denn wohl auch die „Hugo-Marmelade“ schon fertig wäre, es sollte ein Scherz sein,:)) aber da hatte sie mich auf eine Idee gebracht: „Hugo-Gelee“!

Gedacht, getan: Gestern erfolgte die Herstellung, die so fein aufgeräumte und euch vorgestellte Küche sah danach aus wie ein Schlachtfeld88|

aber das Ergebnis konnte sich sehen lassen

fertiges Hugo-Gelee

es mußte noch auskühlen

nur noch abkühlen!

Läcka!

Da kann der Winter kommen! Wir sind gerüstet!;D

Der Winter kann kommen!

Da isses wieder, unser Rezeptbuch:

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Hugo-Gelee:

1 Fl. trockener Sekt
ca. 100 – 150 ml Holunderblütensirup
500 g Gelierzucker 2 : 1
Saft von einer Zitrone

Sekt mit Zitronensaft und Holunderblütensirup mischen und den Gelierzucker gut unterrühren. Aufkochen, 3 Minuten sprudelnd kochen lassen und heiß in vorbereitete Gläser einfüllen, mit Twist-off-Deckeln verschließen.

Ich bin sooooo gespannt, wie mein neues Gelee ankommt, probiert hab ich schon, läcka!:D

Euer Co-Autor läßt liebe Grüße übermitteln, sie fühlt sich noch so sauwohl auf ihrem geliebten Balkonien:yes:

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und da ja der Dosenöffner nun wieder was leckeres eingestellt hat, möchte sie nicht nachstehen, sie hat ja auch noch was feines, nämlich ihren Katzengras-Igel

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isser nicht fein? Mimi findet ihn toll, sie hat ihn zum Fressen gern!:))

Zum Schluß meines Eintrages hab ich nach Musik gesucht, Herbstlieder sind selten, ich hab mich an ein Lied erinnert, wie könnte es anders sein, von Reinhard Mey, „Herbstgewitter über Dächern“

http://www.reinhard-mey.de/start/texte/alben/herbstgewitter-%C3%BCber-d%C3%A4chern

und ich hab es sogar gefunden, es ist das zweite Lied, also dranbleiben, aber das erste ist auch wunderschön, hört es euch einfach mal an.

Und damit entlasse ich euch in das letzte offizielle Sommerwochenende, das nächste ist dann schon Herbst!
Habt alle ein wunderschönes, mit hoffentlich noch schönem Wetter!

:wave: