Grafschafter Wochenanzeiger – Essen ist fertig! 🐦🏠🍽🍷

Winterliche Spatzen-Bitte

Insbesonders, hochverehrter Mensch,
du siehst, die Zeit ist wetterwend’sch,
der Schnee liegt hoch, kalt weht der Wind,
das Vöglein darbt mit Weib und Kind.

D’rum bitt‘ ich auch in diesem Jahr,
Du wolltest uns’rer nehmen wahr
und spenden, was an Korn und Spelt
von deinem reichen Tische fällt.

Jed‘ Krümchen nehmen wir voll Dank,
und sind an Zwitschern und Gesang
dereinst in holder Sommerzeit
zu jedem Gegendienst bereit.

Beauftragt vom beschwingten Chor,
trug ich dir dies geziemend vor;
nun öffne deines Mitleids Schatz!
Ergebenst: Dein getreuer Spatz!

(Richard Schmidt-Cabanis, 1838 – 1903, deutscher Schauspieler und Schriftsteller)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, da haben wir heute wieder eine feine Gemengelage in unserer Sonntagsausgabe für euch, wir hatten viel Spaß bei unserer freitäglichen Redaktionssitzung, die Bärchen und ich, denn unter dem Titel „Essen ist fertig!“ gibt es jetzt Futter! Futter für die Vögel, Futter für die Menschen, Futter für die Augen und für die Seele! 

Fangen wir mal mit dem Futter für die Vögel an, denn am Freitag, am 19. November, war der Gedenktag der Heiligen Elisabeth, und mit diesem Tag beginnt traditionell die Winterfütterung der Vögel und das Wiedereinrichten ihrer Futterplätze. St. Elisabeth war als sehr mildtätig bekannt, daher eben auch der Brauch, an ihrem Namenstag der Notleidenden zu gedenken, und eben auch der Tiere, so entstand der Brauch, mit der Winterfütterung der Vögel am Elisabeth-Tag zu beginnen.

Da war mein Redaktionsteam natürlich gleich Feuer und Flamme, also alle Mann/Frau/Bären in die Küche, Utensilien für die Fütterung der Raubtiere…..äääääh, Vögelchen säubern und bereitstellen. 

Das feine Western-Vogelhäuschen ist natürlich wieder mit von der Partie

Die hübsche Futterdose haben wir mal von Werner/Vogelknipser bekommen, sie kommt natürlich auch wieder zum Einsatz. 

Nach getaner Arbeit hat mein Redaktionsteam hier noch begeistert unser Archiv nach Einträgen zur Vogelfütterung durchforstet, ist fündig geworden und macht euch nun mal eine kleine Galerie davon:

Was hatte Mimi in heaven immer für ein zwiespältiges Vergnügen, wenn der Dosenöffner die Piepis draußen wieder versorgt hat und sie vor der geschlossenen Balkontüre dem Treiben draußen zugucken konnte, einesteils knurrte die Jägerin ihn ihr, anderenteils freut sie sich an der Freude von Frauchen. Nun können die Bären wieder gucken, wenn alles fertig eingerichtet ist, kommen auch noch neue Bilder, und wir wollen auch wieder neue Vogelfutterkuchen backen wie anno dunnemals, wißt ihr noch? 

Ganz besonders glänzende Augen hatte mein Redaktionsteam bei all den schönen, meist aus Servietten hergestellten Bildern von den Vögeln bei der Fütterung im Winter im Archiv, da wollten sie natürlich auch davon noch eine kleine Galerie, also büdde schön:

Gemäß unserer oben angegebenen Futterliste kommen wir nun zu dem Futter für Menschen, die Frau Chefredakteurin hat mal wieder ein Sonntagsmenü mit einem Gewürztütchen aus dem letztjährigen Gewürz-Adventskalenders geplant, das möchten wir euch nicht vorenthalten: 

Die Zutaten:

und das Gewürz:

plus Ingwer, Kurkuma und Kreuzkümmel. 

Thailändisches Chicken-Curry mit Kokosmilch nach Grafschafter Art:

  • 500 g Hähnchenbrustfilet
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Zucchini
  • rote, gelbe und grüne Paprika
  • 2 EL Kokosöl
  • 500 ml Kokosmilch
  • 1 kl. Löffelchen Sambal Oelek
  • 1/2 Limette gepreßt
  • Salz, Pfeffer, Gewürz thailändisches Curry, Ingwer, Kurkuma, Kreuzkümmel

Hähnchenbrustfilet in große mundgerechte Würfel schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Kokosöl in einer großen Pfanne erhitzen. Filet salzen, dann von allen Seiten circa 10 Minuten braten, dabei regelmäßig wenden. Zwiebel und Knoblauch hinzufügen und weitere 2-3 Minuten garen. Zucchini und Paprika gewürfelt und in Streifen dazu geben und kurz mit schmoren lassen. Kokosmilch, Sambal Oelek und Limettensaft in die Pfanne geben. 5-10 Minuten einköcheln lassen, dann mit Salz, Pfeffer, dem thailändischen Gewürz sowie Ingwer, Kurkuma und Kreuzkümmel abschmecken. Als Beilage Reis dazu. 

Liest sich doch sehr lecker, oder? Die ganze Redaktion ist sehr gespannt, wie es schmeckt, und Bilder vom fertigen Gericht werden ebenfalls nachgereicht. 

Weiter geht es in der Futterliste mit dem Futter für die Augen und die Seele, als da wären:

Bilder von unserem Weihnachtskaktus, der heuer wieder so schön blüht:

Erinnert ihr euch noch an unser Weihnachtslämpchen in der Küche, das seit November 2019, genau seit dem 25. 11. 2019, jeden Abend in die Grafschaft leuchtet, treulich durch die ganzen Pandemie-Zeiten? Es leuchtet immer noch, immer noch mit der selben Batterie:

Ich hab noch nie so ein treues Kerzchen gehabt!

Auf Balkonien ist noch alles herbstlich dekoriert, dazu gehört unsere große Sonnenblume, die dazumalen, als Mimi noch lebte, hier gegen Ende November nach einem ähnlich tristen wie dem heurigen so sehnsüchtig ins Wohnzimmer guckte

Damals, im November 2019 sagte Mimi in heaven dazu: „Frau Chefredakteurin, guck mal, die arme Sonnenblume, sollen wir sie nicht endlich reinholen?“ 

Das macht die Sonnenblume heuer auch schon wieder, aber sie muß noch bissel warten, nächste Woche darf sie dann wieder ins warme und trockene mit all ihren restlichen Herbstgefährten. 

Denn heute ist erst der letzte stille Feiertag, der Ewigkeitssonntag, angesichts der ohnehin schon wieder so traurigen und anstrengenden Entwicklung der Corona-Lage haben wir bewußt auf einen besonderen Eintrag dafür verzichtet, aber mit einer kleinen Bildergalerie wollen wir für diesen Tag und dem Gedenken unserer lieben Vorausgegangenen, Menschen oder Tiere, doch ein wenig innehalten: 

Einen schönen Musikbeitrag hätten wir zu diesem stillen Sonntag auch noch, vielleicht gefällt er euch so gut wie uns: 

Damit wären wir nun so langsam wieder am Ende unserer heutigen Sonntagsausgabe, einen haben wir aber noch zur Lage der Nation, den können wir nicht für uns behalten, mein Redaktionsteam und ich, haben wir neulich für Facebook entworfen:

Und damit wünschen wir unseren lieben Lesern alle einen schönen, entspannten und gemütlichen Sonntag, paßt alle ganz besonders gut auf euch auf, bleibt alle gesund oder werdet es, für alle, die es brauchen, Mensch oder Tier, sind Daumen, Pfoten und Tatzen hier fest gedrückt 🙏🍀🍀🍀 behaltet euren Humor, der ist in diesen Zeiten ganz besonders wichtig, und kommt alle gut durch die wieder so furchtbar anstrengende Zeit. Und startet gut wieder in die neue, bereits die letzte vollständige Novemberwoche! Das wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia

Habts fein! Das erste Adventslicht ist schon in Sicht! 

Grafschafter Wochenanzeiger – es herbstelt im Eulennest! 🍂🍁🦉🏮🪁

Herbstgang

Die Bäume stehn der Frucht entladen,
und gelbes Laub verweht ins Tal;
das Stoppelfeld in Schimmerfaden
erglänzt am niedern Mittagsstrahl.
Es kreist der Vögel Schwarm und ziehet,
das Vieh verlangt zum Stall und fliehet
die magern Aun, vom Reife fahl.

O geh am sanften Scheidetage
des Jahrs zu guter Letzt hinaus
und nenn ihn Sommertag und trage
den letzten, schwer gefundnen Strauß.
Bald steigt Gewölk und schwarz dahinter
der Sturm und sein Genoß, der Winter,
und hüllt in Flocken Feld und Haus.

Ein weiser Mann, ihr Lieben, haschet
die Freuden im Vorüberfliehn,
empfängt, was kommt, unüberraschet,
und pflückt die Blumen, weil sie blühn;
und sind die Blumen auch verschwunden,
so steht am Winterherd umwunden
sein Festpokal mit Immergrün.

Noch trocken führt durch Tal und Hügel
der längstvertraute Sommerpfad.
Nur rötlich hängt am Wasserspiegel
der Baum, den grün ihr neulich saht.
Doch grünt der Kamp von Winterkorne;
doch grünt beim Rot der Hagedorne
und Spillbeern unsre Lagerstatt!

So still an warmer Sonne liegend,
sehn wir das bunte Feld hinan
und dort, auf schwarzer Brache pflügend,
mit Luftgepfeif, den Ackermann;
die Krähn in frischer Furche schwärmen
dem Pfluge nach und schrein und lärmen,
und dampfend zieht das Gaulgespann.

Natur, wie schön in jedem Kleide!
Auch noch im Sterbekleid wie schön!
Sie mischt in Wehmut sanfte Freude,
und lächelt tränend noch im Gehen.
Du, welkes Laub, das niederschauert,
du Blümchen, lispelst: Nicht getrauert!
Wir werden schöner auferstehn!

(Johann Heinrich Voß, 1751 – 1826, deutscher Versdichter und erster Übersetzer der „Odyssee“ und der „Ilias“)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, was lange währt….! Unsere freitägliche Redaktionssitzung war kurz und prägnant, denn Frau Chefredakteurin hat es endlich geschafft: Die herbstliche Deko im Eulennest und vor der Tür desselbigen ist da! Und die zeigen wir euch nun, in vielen Bildern und wenig Text, jaaaaa, 😂 das können wir auch, wetten?

Es geht looohooos!

Balkonien im neuen Herbst-Outfit!

Die Vogelscheuchen sind wieder da, sie zeigen sich mal einzeln in voller Pracht

die gucken immer so freundlich! 😊

Halloween naht! Kürbis- und Melonenkopp, demnächst wieder beleuchtet,

und herbstliche Streudeko, das war mal eine Lichterkette, die leider ihren Geist aufgegeben hat, aber die Blätter kann man doch prima weiterverwenden.

Wir haben die Ernte schon eingebracht, lach, Maiskolben!

Und Auberginen und

Zwiebeln!

Ein Spankörbchen voller kleiner Zierkürbisse

Und Herbstblumen!

Sonnenblumen, die vordere ist eine Windmühle!

Kapuzinerkresse, blüht trotz trockener Blätter!

Herrlich, wie sie strahlt, unsere Sonnenblumenwindmühle, nicht wahr?

Noch mehr Sonnenblumen und noch ein Windmühlchen!

Und unser leuchtender Kürbiskopp mit Solar-Energie! Die funzt immer noch richtig gut! Sonne satt!

Heidekraut mit passendem Teelichtglas! Ich liebe diese Farbe!

Unsere Chrysanthemen sind umgezogen in Mimis Brotkasten, da kriegen sie noch richtig schön Sonne ab!

Und abends leuchtet dann dort unser Engel, extra für Mimi in heaven!

Sonnenblumen satt, wir mögen sie alle sehr!

Hübsche Wanddeko

Auch die Bank prangt herbstlich

Unsere Vögelchen genießen den wunderschönen Herbst

Natürlich ist auch unser Halloween-Laternchen, das schaurige, wieder dabei!

Und was paßt noch so schön zum Herbst? Drachen!

Und in diesem Jahr ist auch der große, den Björn mal mit Papa gebastelt hat, wieder draußen auf Balkonien, er hat es sich auf der Bank gemütlich gemacht!

So sind die Drachen dieses Jahr zu zweit! 😊

Ist doch echt ein Prachtstück, oder? Natürlich mit Leine, wenn er in die Lüfte gehen würde!

Lageräpfelchen haben wir draußen

Mein Bärenteam und ich, wir genießen dieses Jahr wieder mal richtig unser herbstliches Balkonien

draußen die Bäume werden langsam auch wieder immer bunter!

Für drinnen steht auch schon bissel Deko bereit, auch mit der Aussicht auf Halloween

aber da müssen wir dann nächste Woche noch ran!

Aber draußen vor der Haustüre zu unseren Redaktionsräumen, da herbstelt es auch wieder wunderschön, finden wir jedenfalls, die Bärchen und ich!

Zwischen den Eingangstüren unserer Redaktion und unserer Nachbarin zur rechten.

Den Türkranz kennt ihr ja alle schon hinlänglich, wir haben mal Detailaufnahmen gemacht:

Kleine Herbstblätter aus Glas am Dekodraht

Gänse bevölkern in jedem Herbst unseren Flur

Gänseliesel, hihihihi!

Ich weiß gar nicht mehr, wann ich die Bilder mal erstanden habe, ich hatte mich da so drin verliebt, ich glaub, da war Björn noch klein!

Aber das hier, das ist neu, das mußte einfach mit beim Einkauf, da bin ich nicht dran vorbeigekommen:

Ist das nicht einfach wonnig???

Auch draußen Sonnenblumen! Und Dahlien!

Laterne leuchtet wieder mit Timer, das sieht so gemütlich aus, eine zweite ist noch aus Björns kindergartlichen Basteltagen:

Sie leuchtet vor der großen Vogelscheuche draußen

die hat uns vor Jahren mal Björns Papa mitgebracht.

Und alles draußen wieder so schön, wenn es abends im dunklen leuchtet, so traut und heimelig!

Unsere Nachbarin freut sich da auch immer drüber!

„Laterne, Laterne, Sonne Mond und Sterne…..“

Ja, das war nun unsere erste Herbstdeko des Jahres, drinnen müssen wir noch ran, aber etwas hängt seit gestern auch im Wohnzimmerfenster

Unsere Kürbisköppelichterkette! Wir sagen es doch, Halloween naht!

Zum Abschluß unseres heutigen Sonntagsblattes hat Frau Chefredakteurin noch was für euch, ich hatte euch doch meine angefangene Mütze aus dem Grau-Silber-Garn gezeigt…..sie ist fertig! Guckt ihr:

Und so ziert sie das dafür vorgesehene Objekt 🤣

Langeweile krieg ich aber trotzdem nicht, es ist schon was neues in Arbeit, es war noch Wolle übrig, da strick ich mir jetzt noch ein Dreiecktuch von.

Einfach kraus rechts, aber durch die Strickrichtung (so wie auf dem letzten Bild liegt das Tuch, wenn es fertig ist!) doch interessant. Bei Wolle mit Farbverlauf wird das hübsch, weil das Muster dann quasi quer liegt!

Und neue Wolle ist auch schon wieder mitgehüppt, die gleiche wie die graue, aber eine andere, auch sehr schön herbstliche Farbe:

Hübsch, oder? Was daraus wird, weiß ich noch nicht! 😉😊👍

So, damit sind wir nun am Ende von unserer Sonntagsausgabe angelangt, wir hoffen sehr, es hat euch wieder Freude gemacht, unsere herbstliche Schmück-Aktion zu begleiten wie all die Jahre zuvor, „es muß feste Bräuche geben“ heißt es im Kleinen Prinzen von Antoine de Saint-Exupéry! Wir wünschen euch allen einen wunderschönen, herbstlich-bunten Sonntag, paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, für alle, die es brauchen, Tier oder Mensch, sind Daumen, Tatzen und Pfoten fest gedrückt hier in der Redaktion!

Alles Liebe und Gute für euch, das wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia

Habts fein!

Grafschafter Wochenanzeiger – September im Eulennest 🦉🌲🌳🍃🍁🍂

  

Das ist nicht Sommer mehr, das ist September … Herbst:
Diese großen weichen Wolken am Himmel,
diese feinen weißen Spinnwebschleier in der Ferne
und hinter den Gärten mit den Sonnenblumen
der ringelnde Rauch aufglimmender Krautfeuer …
und diese süße weiche Müdigkeit und diese
frohe ruhige Stille überall und trotzdem wieder
diese frische, satte, erntefreudige, herbe Kraft …
das ist nicht Sommer … das ist Herbst.

(Cäsar Otto Hugo Flaischlen,1864 – 1920, deutscher Schriftsteller, Journalist und Redakteur, Pseudonym Cäsar Stuart)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, das wird nun unser erster, herbstlicher Eintrag, auf den wir uns sehr gefreut haben, denn mein Redaktionsteam und ich, wir lieben den Herbst und seine Farben, genau wie den Frühling, den Sommer und den Winter, also eben die Jahreszeit, die gerade dran ist, und jetzt ist Herbst dran! 🤭

Also servieren wir euch nun allen eine schöne Tasse Tee und mit ihr die Sonntagsausgabe unseres Grafschafter Wochenanzeiger. 

In den ersten Tagen des Septembers kehrte zwar der Hochsommer mit Temperaturen so knapp an 30° noch einmal zurück, und selbst die Nächte blieben sommerlich warm, aber die Luft, sagt die Frau Chefredakteurin, die Luft verleugnet nicht, daß der Herbst naht, trotz Sommerhitze riecht es erdiger und nächtlich modrig-feucht! Pilz-Zeit! 

Das wieder erwachte Sommerwetter haben wir natürlich auf Balkonien genossen, mein Redaktionsteam und ich, wie weiland im Juni diesen Jahres, für Sommerbilder auf Balkonien mußten wir nun das Archiv bemühen

es waren ja nur wenige Tage zum wirklich genießen draußen. 

Und Frau Chefredakteurin hatte mal wieder die dicke, alte Sonderausgabe ihres Theodore beim Wickel

Storm-Zeit! Wenigstens noch einmal outdoor in diesem Jahr! 😊👍

Auch die Kinder der Frau Chefredakteurin haben die herrliche Zeit noch genutzt und so übergab Bruno als unser Redaktionsbote vor einigen Tagen ganz aufgeregt dem Otto ein Fax mit dem Text: Waren im Kölner Zoo. Bilder stehen zur Abholung bereit. Flugs schnappte sich unser Handelsreisender sein Köfferchen 

und seinen Teamkollegen Hamish als Außenkorrespondenten für diese Mission, natürlich noch vorschriftsmäßig für Reisen mit Maske trotz durchgeimpftem Haushalt, dieweil Ruddi und Luzia am redaktionellen PC schon die Vorbereitungen für die Aufbereitung des Bildmaterials trafen. Ein gutes Team ist eben unbezahlbar, und so präsentieren wir euch nun hier die Bilder der Kinder vom Kölner Zoo:

Immer wieder so niedlich: Die Erdmännchen!

Über diese Bilder waren die Bären hochentzückt, entfernt verwandt durch den „Bär“ im Namen: Waschbären!

Und „Bär“ richtig: Malaienbär! 

Immer wieder ein optischer Hingucker: Flamingos! 

Ein Rundgang durch den Zoo mal nicht mit den „üblichen Verdächtigen“, lach! 

Die hier fanden wir besonders fein:

Zumindest die Frau Chefredakteurin ist Schlangenfan, die übrigen Redaktionsmitglieder sind da etwas zurückhaltender! 

So geht abhängen! 

In aller Pracht und Schönheit! 

Bunt wie der Herbst, im Regenwald!

Steffis geliebter Pavianfelsen!

Ameisenbär (alles, wo „Bär“ drin ist, liebt mein Redaktionsteam!) mal in action!

Die Trampeltiere machen nun den Schluß bei unseren Zoobildern!

Das war nun der September im Kölner Zoo, nun folgt der September im bzw. um das Eulennest unserer Redaktion!

Wo Otto nun schon einmal unterwegs war wegen der Bilder, da haben er und Hamish auf dem Rückweg noch was leckeres für die Redaktion mitgebracht, guckt mal:

Die ersten leckeren Birnen! Das war ein redaktioneller Bärenschmaus! 🐻🐻❄🐻🐻🐻🍐🍐🍐

Septemberlicht auf Balkonien

Die zweite Sonnenblume ist nun auch endlich erblüht

die ersten Blätter färben sich sonnengelb

 

und das erste Laub fällt auch schon.

Wenn es regnet und danach wieder die Sonne scheint, dann glitzern die Tropfen an den Blättern so wunderschön im Herbstlicht

Nach den heißen Tagen zog bedrohlich ein Gewitter auf

und sogar das Vögelchen in unserer Vogeltränke wurde beim einsetzenden Regen naß.

Die Zeit von

kann aber auch im Herbst noch genossen werden, wenn die Temperaturen so milde bleiben. 

Und am abendlichen Himmel zeigen sich wieder wunderbare „Himmelsöffnungen“ 

die wir alle so stimmungsvoll empfinden und die die Frau Chefredakteurin immer wieder so gerne fotografiert. 

Nun machen wir euch noch ein bissel Appetit auf die bunten Tage des Herbstes

und das war sie dann wieder, unsere heutige Sonntagsausgabe!

Wir wünschen euch allen einen herbstlich-frohen, sonnigen Sonntag, bleibt oder werdet alle gesund, für alle kranken, die es brauchen, ob Tier oder Mensch, sind alle Daumen für eine baldige Genesung gedrückt. Freut euch mit uns auf den Herbst, freut euch des Lebens, kommt gut wieder in die neue Woche und habt eine schöne, das wünschen euch allen von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – „ich mööch zo Fooß noh Kölle jonn…..“

Heimweh nach Köln

In Köln am Rhing bin ich jebore,
ich han, un dat litt mir im Senn,
ming Muttersproch noch nit verlore,
dat es jet wo ich stolz drop ben.

Wenn ich su an ming Heimat denke
un sinn d’r Dom su vür mer stonn,
mööch ich tireck op Heim ahn schwenke,
ich mööch zo Fooß noh Kölle jonn,
mööch ich tireck op Heim ahn schwenke,
ich mööch zo Fooß noh Kölle jonn.

Un deit d’r Herrjott mich ens rofe,
däm Petrus sagen ich alsdann:
Ich kann et räuhig dir verzälle,
dat Sehnsucht ich noh Kölle han.

Wenn ich su an ming Heimat denke…

Un luuren ich vum Hemmelspözje
dereins he op ming Vatterstadt,
well stell ich noch do bovven sage,
wie jän ich dich, mi Kölle, hatt.

Wenn ich su an ming Heimat denke
un sinn d’r Dom su vür mer stonn,
mööch ich tireck op Heim ahn schwenke,
ich mööch zo Fooß noh Kölle jonn,
mööch ich tireck op Heim ahn schwenke,
ich mööch zo Fooß noh Kölle jonn.

(Text und Musik: Willi Ostermann, 1876 – 1936) 

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, sechs Monate lange hätte das Lied von Willi Ostermann mich hier als Sehnsuchtslied begleiten können, nun hat sich die Sehnsucht endlich erfüllt, eure Frau Chefredakteurin war zum Besuch und zur Wohnungsbesichtigung der neuen Wohnung bei ihren Kindern in Kölle. Und hat sowohl bei der Hin- als auch bei der Rückfahrt so bei sich gedacht, das hätte man durchaus auch wörtlich nehmen können, das Lied, da wäre man vielleicht schneller gewesen 🤣 aber alles der Reihe nach, da kommen wir später noch drauf zurück. 

Mittwoch hab ich dann alle Reisevorbereitungen getroffen, Rucksack gepackt, 

und als ich dabei aus dem Schlafzimmerfenster sah, entdeckte ich das hier:

einen Ballon auf seiner Reise, wie schön! 

Hab ich mich sehr drüber gefreut, ich hab hier schon lange keinen Ballon mehr gesehen. Ein feines Omen! 🎈

Am Abend vor der Fahrt am Donnerstag hat mein Bärenteam noch Regieanweisungen für die zwei Tage „allein zu Haus“ bekommen, 

wie man sieht, sind diese mit Begeisterung zur Kenntnis genommen worden. 🥳🤣

Am Tag der Hinreise, am Donnerstag, an dem eure Nachteule 🦉 zu ungewohnt früher Stunde bereits auf den Beinen war, präsentierte sich ein vorfreudiger Himmel über der Grafschaft

während der beiden Tage war das Wetter aber bissel durchwachsen, am Donnerstagabend hat es sogar wie aus Kübeln geschüttet, aber da saßen wir alle gemütlich drinnen und der rauschende Sommerregen hat eigentlich nur noch die Gemütlichkeit erhöht. Die Temperaturen waren ohnehin angenehm bis warm. 

Und so machte ich mich frohgemut am Donnerstag auf die Reise, die Bahntickets sind bereits am Vortag erstanden worden im nun wieder eröffneten Reisezentrum am Hauptbahnhof, Streckenverlauf und Zug sind nun anders als bei der Fahrt vorher nach Köln-Mülheim, denn nun wohnen die Kinder ja nicht mehr auf der „schäl Sick“. 😉😊 Außerdem führt die Bahn derzeit wieder Gleisbauarbeiten durch, was bedeutete, daß der Zug Umwege nehmen mußte und nicht alle sonst gewohnten Haltestellen auf der Fahrt von Oberhausen nach Köln bedient. Der Zug, der es an diesem Tag und auch zukünftig dann wurde bzw. wird, fährt ohnehin erst ab Duisburg, also ist einmal umsteigen angesagt. Was an sich ja kein Problem ist, aber hier kommen wir nun zum „träveling wis Deutsche Bahn“ 🚂🚃🚃🚃 🚆 😂 was die „Wise Guys“ ja schon so herrlich und treffend besungen haben: 

Schon in Duisburg hatte der Zug Verspätung, und ich weiß nicht mehr, wie oft wir auf freier Strecke gehalten haben, weil Signale auf Halt standen wegen anderer, bevorzugter Züge, die wahrscheinlich noch mehr Verspätungen hatten. Ab Düsseldorf-Hauptbahnhof verließ der Zug dann die gewohnte Strecke für die Umleitung, das bescherte uns dann noch einen gar nicht vorgesehenen längeren Aufenthalt im Solinger Hauptbahnhof. Letztlich kamen wir dann mit 40-minütiger Verspätung endlich in Köln-Ehrenfeld an, wo Björn mich schon erwartet hat. Wie er mir nach unserer freudigen Begrüßung auf dem Bahnsteig mitteilte, hatte man in Köln-Ehrenfeld die voraussichtliche Verspätung des Zuges dann nach etwa 20 Minuten vergeblichen Wartens auch endlich gemeldet! 🤣 Aber das war uns jetzt auch völlig wurscht, ich war endlich da!!! Und kann im übrigen mit großer Freude vermelden, daß die Haltestelle Köln-Ehrenfeld hinter dem Hauptbahnhof Köln liegt, eine Station, was bedeutet, daß ich nun bei künftigen genauso wie bei dieser Fahrt das Vergnügen haben werde, über die berühmte Hohenzollernbrücke in den Kölner Hauptbahnhof einzufahren, mit Blick auf den Dom!  😊❤

Vom Ehrenfelder Bahnhof sind wir dann zur neuen Wohnung der Kinder gelaufen, und ich hab schon ein bissel was von Ehrenfeld zu sehen bekommen, der erste Eindruck ist ein richtig guter, gefällt mir alles sehr. Feine kleine Geschäfte entlang der Straße, und ihre Wohnung liegt wieder, wie auch schon in Köln-Mülheim, in einer ruhigeren Seitenstraße, gesäumt von schönen, alten, hohen Bäumen, auch das gefällt mir richtig gut. 

Auch Björns Schwiegereltern waren am Donnerstag, ebenfalls übrigens zur ersten Wohnungsbesichtigung, eingeladen worden, und ihr könnt euch sicher alle vorstellen, was das für eine stürmische und freudige Begrüßung war von allen Seiten, endlich nach so langer Zeit war die Familie mal wieder beisammen, wir konnten uns alle wieder in die Arme schließen, das Gefühl war unbeschreiblich!

Da steht man vor Vergnügen Kopf!

Dann hat Björn eine Führung durch die neue Wohnung veranstaltet, ich bin so begeistert, die Wohnung ist so wunderschön! Ein Zimmer mehr, das nun Arbeitszimmer für Björn und Gästezimmer ist, in dem ich auf dieser feinen Schlafcouch später dann geschlafen habe:

Das ist es, das Arbeits- und Gästezimmer, hat Björn mir am späteren Abend noch mit der herrlich futuristischen Beleuchtung gezeigt, die er sich zugelegt hat, sieht das nicht super aus?

Die Farben kann man wechseln, ich war so begeistert! 

Ich liebe ja Badezimmer, und das neue von den Kindern finde ich so fein, guckt mal, 

das sind im übrigen alles Bilder von Björn, ich hatte zwar meinen Fotoapparat dabei, aber ich bin nicht doll zum knipsen gekommen vor lauter erzählen und lachen und fröhlich sein und beisammen sein genießen. Da hab ich mir die Erlaubnis zum mopsen hinterher von Björn eingeholt bei den Bildern, die er mir im Laufe der Zeit von der neuen Wohnung geschickt hatte. Das Bad kriegt noch eine feine Duschkabine, derzeit hängt nun bereits ein Duschvorhang. 

Alle Möbel aus der alten Wohnung haben wieder ihren Platz gefunden, lediglich die Küche paßte nicht so, wie sie vorher stand, aber da suchen die Kinder nun noch nach Ideen für eine gute Lösung, auf jeden Fall ist aber alles wieder funktionstüchtig. Wenn man ganztägig berufstätig ist, muß man sich die Zeit gut einteilen bei und nach einem Umzug, so gibt es halt immer noch was zu werkeln, auf jeden Fall können sie sowas von stolz auf die geleistete Arbeit sein, auch die Böden in allen Räumen sind selbst verlegt worden, größtenteils Laminat, sowohl Steffis Eltern als auch ich, wir waren wirklich begeistert und haben die Kinder gelobt und sind richtig stolz auf sie! 

Nach der Wohnungsbesichtigung haben wir es uns im wunderschönen Wohnzimmer gemütlich gemacht und in der neuen Eßecke dort Kaffee getrunken und lecker Kuchen gemümmelt, bei Kerzenschein und so wunderschön gedecktem Tisch, Steffi hatte das so herrlich stimmungsvoll gemacht. Von der Eßecke hab ich ein Bild noch aus den Umzugstagen, da stand alles noch bissel querbeet, aber so habt ihr einen kleinen Einblick, denkt euch die Kisten weg, den Schrank stilvoll eingeräumt, stellt euch eine sehr schöne schwarz-eiserne Gardinenstange über dem Fenster und bodenlange Gardinen an den Seiten sowie eine „beblumte“ Fensterbank und schöne Bilder an der Wand rechts vom Eßtisch vor, dann habt ihr den Ist-Zustand! 😉😊

Es ist herrlich gemütlich, ihr Wohnzimmer, vor allem die schöne neue Sofa-Ecke, 

vor der jetzt ein kleinerer, runder Glastisch steht, auch dies noch ein Bild relativ kurz nach dem Umzug. 

Am Abend haben wir dann lecker in der Eßecke gespeist, Steffi hatte ihre berühmte Lasagne gemacht, die ist so lecker, sie lebt von wechselnden Zutaten, und ist immer wieder ein neuer Genuß! Und bei lecker süffeln und Knabbereien haben wir einen sooooo schönen gemütlichen Abend gehabt, ihr könnt euch sicher alle vorstellen, wie sehr ich das genossen habe, die Kinder, das Beisammensein, das klönen, lachen, erzählen, die Gemeinschaft, das wieder einmal so richtig Mensch sein dürfen, und der draußen rauschende Sommerregen erhöhte noch die Wonne dieser Stunden. 🍀🍾🥂🍿🍷🍺🍽🌧

Nachdem Steffis Eltern dann später wieder nach Hause gefahren sind, haben wir es uns noch in trauter Runde gemütlich gemacht bis in die Nacht, aber irgendwann waren wir dann alle müde und haben uns in die Schlafgemächer zurückgezogen! 🛏🧸🌙⭐🥱😴

Zum Frühstück am nächsten Morgen hat Björn lecker Brötchen geholt, und wir sind genüßlich in den Tag gestartet. Und ich hab dann doch noch was fotografiert, nämlich das feine Balkonien von den Kindern mit Aussicht auf den Garten und Nachbarschaft, wo es viele Vögel, Eichhörnchen und Fledermäuse gibt! 🐦🐿🦇

Und Steffi hat ein ganz kleines Mini-Röschen auf Balkonien, das fand ich so schön, guckt mal:

Für die Rückfahrt haben mich beide zum Bahnhof begleitet, und trotz der randvoll schönen Tage war es halt doch wieder schwer, Abschied zu nehmen, aber ich hoffe natürlich inständigst, daß das nächste Wiedersehen nicht wieder so lange dauert. Bei der Rückfahrt war der Zug tatsächlich pünktlich, die Abfahrt hat sich aber dann doch wieder verzögert und die nächste Verspätung war drin, hielt sich aber auf der weiteren Strecke mit ähnlichem Inhalt wie bei der Hinfahrt doch mehr in Grenzen. Beim umsteigen in Duisburg nach Oberhausen zeigte die Bahn dann aber nochmal ihre „Fähigkeiten“, ausgeschildert war der Zug für Gleis 11, an Gleis 11 stand dann, heute fährt er von Gleis 10, dort angekommen, nach einigen Minuten: Nun doch von Gleis 13! Dabei blieb es dann auch und auf dem Stück von Duisburg nach Oberhausen hat er sich dann auch nicht verfahren! 🚂😂🤣😂

Mein Bärenteam hat mich dann zuhause wieder freudig und lautstark begrüßt, das war ein Jubel, Frau Chefredakteurin ist wieder da. Sie haben es sich offensichtlich aber prima gemütlich gemacht so ohne mich, und es gab weder Schäden noch sonstige Unbilden zu beklagen hier! So lob ich mir das! 

Nun hab ich am Samstag erstmal alles an schönen Eindrücken verarbeitet und sacken lassen und mich sehr auf die heutige Sonntagsausgabe mit meinem Bericht gefreut, auch der heutige Sonntag wird noch mit träumen von der Reise verbracht und dann hat uns alle am Montag der Alltag wieder. Mit den schönen Erinnerungen wird es endlich mal wieder leichter werden, in die neue Woche zu starten. 

Wir haben neben dem Gedicht mit einem Lied angefangen, so wollen wir unsere Sonntagsausgabe auch beenden, natürlich wieder mit einem Lied von Reinhard Mey, paßt so schön zum Eintrag, heißt „In meiner Stadt“ und beinhaltet die Zeilen: „In meiner Stadt wohnt der Gerechte und der Gemeine Tür an Tür, da wohnt das Gute und das Schlechte in schönem Einklang, scheint es mir. In Freuden und Kalamitätchen so wie in jeder anderen Stadt. Nur wohnt in meiner Stadt mein Mädchen und dafür lieb ich meine Stadt!“ Das kann ich schön abwandeln, denn in „meiner“ Stadt wohnen meine Kinder und dafür lieb ich „meine“ Stadt, Köln! 

Nun wünschen wir euch allen einen wunderschönen Sonntag, und einen guten Start in die neue Woche wieder, bleibt oder werdet alle gesund, paßt auf euch auf und haltet euch ans kölsche Grundgesetz! Mit allen Artikeln! Das wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habts fein!  

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Mittsommer! ☀⛱🍓🏮🍺

Kornrauschen

Bist du wohl im Kornfeld schon gegangen,
wenn die vollen Ähren überhangen,
durch die schmale Gasse dann inmitten
schlanker Flüsterhalme hingeschritten?


Zwang dich nicht das heimelige Rauschen,
stehn zu bleiben und darein zu lauschen?
Hörtest du nicht aus den Ähren allen
wie aus weiten Fernen Stimmen hallen?


Klang es drinnen nicht wie Sichelklang?
Sang es drinnen nicht wie Schnittersang?


Hörtest nicht den Wind du aus den Höhn
lustig sausend da sie Flügel drehn?
Hörtest nicht die Wasser aus den kühlen
Tälern singen du von Rädermühlen?


Leis, ganz leis nur hallt das und verschwebt,
wie im Korn sich Traum mit Traum verwebt,
in ein Summen wie von Orgelklingen,
drein ihr Danklied die Gemeinden singen.


Rückt die Sonne dann der Erde zu,
wird im Korne immer tiefre Ruh‘,
und der liebe Wind hat’s eingewiegt,
wenn die Mondnacht schimmernd drüber liegt.


Wie von warmem Brot ein lauer Duft
zieht mit würz’gen Wellen durch die Luft.

( Ferdinand Ernst Albert Avenarius, deutscher freier Schriftsteller, 1856 – 1923)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, es ist heiß, es ist Sommer, es ist Mittsommer!  

Midsommar ist in Schweden nach Weihnachten das zweitgrößte Fest des Jahres und die meisten Schweden feiern es mit Verwandten, Freunden und Nachbarn. Laut Gesetz vom 13. Februar 1952 wird Midsommar seit 1953 immer an dem Samstag gefeiert, der zwischen dem 20. und dem 26. Juni liegt. 

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Mittsommerfest

In diesem Jahr wird somit das Mittsommerfest in Schweden am 26. Juni stattfinden, aber der eigentliche Mittsommer, der längste Tag und die kürzeste Nacht im Kalender wäre wie immer der 21. Juni, und daher haben wir bei unserer freitäglichen Redaktionssitzung beschlossen, daß die heutige Sonntagsausgabe des Grafschafter Wochenanzeiger Mittsommer feiert, im Rahmen der o.g. Termine dafür liegen wir damit gleich am Anfang der Möglichkeiten. Da der Sommer in unseren Breiten hier bereits seit Tagen schon mächtig Fahrt aufgenommen hat, hielten wir das für angemessen. 

Der Sommer blüht, der Sommer glüht, und mein Redaktionsteam eroberte Balkonien zum feiern unseres Mittsommers, ich glaube, die Bilder sprechen für sich, trotz Pelz haben meine Jungs und mein Mädel es in vollen Zügen genossen. 

Apropos Pelz: Unser Handelsreisender Otto ist ja zusätzlich zum Bärenfell noch mit Mantel, Mütze und Schal ausgerüstet, das ging natürlich bei der derzeitigen Hitze so gar nicht mehr, also raus aus den Winterklamotten und rein in die Sonne! 

Otto „von Klamotten befreit….“ genießt luftig mit seinen Redaktionskollegen und seiner Redaktionskollegin (in dieser Zeitung wird nicht gegendert! 🤣) das herrliche Sommerwetter auf Balkonien. 

Köfferchen ist aber natürlich in Reichweite geblieben, ihr kennt ja alle unseren fleißigen Handelsreisenden, und zu Mittsommer wäre da bestimmt wieder Einkauf angesagt, dachte sich unser Otto, womit er natürlich recht hat, aber da kommen wir später drauf zurück. 

Bruno, Hamish und Ruddi haben erstmal den Liegestuhl erobert, später wurde aber getreulich getauscht, jeder sollte ja mal in den Genuß kommen. 

Ja, gemach, aufmerksame Leser werden bemerkt haben, daß auch für die lauen Tropennächte hier schon vorgesorgt worden ist mittels rauskramen wunderschöner alter Laternchen! 

Bruno hat sich richtig genüßlich in den Liegestuhl gefläzt, Ruddi und Hamish haben ihn noch bissel zurechtgeschoben, damit es ihnen mit seinem Pelz nicht noch wärmer wird, hihihihi! 

Luzia genoß ebenfalls sehr den Aufenthalt in frischer Luft auf Balkonien, zumal die Sonne unserem in Glitzer so verliebten Redaktionsmädchen herrliche Glitzereffekte im schimmernden Fell verlieh, das fand sie fein und genoß die Bewunderung ihrer männlichen Kollegen! 

Hamish und Otto, die beiden Braunbären zusammen im Liegestuhl und die Eisbären allesamt in passendem blau-weißen Ambiente

Alle meine Redaktionsmitglieder haben das so genossen, aber ich glaub, Bruno hat mit seiner Relax-Pose irgendwie den Vogel abgeschossen, oder? 

Wir haben uns echt über ihn gekringelt, er war ganz aus dem Häuschen. 

„Hach,“ meinten die Braunbären, „das können wir auch!“ Gesagt, getan!

„Team Relax“ vom Grafschafter Wochenanzeiger! 

Und die Sitz-und Liegemöglichkeiten wurden getauscht:

Die Eisbären im Liegestuhl!

Und Hamish und Otto auf der Gartenbank, sieht Otto nicht herrlich luftig aus? Hamish trägt ja eh nur ein kurzes Schottenröckchen! Die Mütze hat Otto aufbehalten, das war ein feiner Sonnenschutz! 

Und dann hatte Ruddi noch eine zündende Idee für unseren Außentermin für Mittsommer-Fotos auf Balkonien, er flitzte schnell mal wieder ins Wohnzimmer und hatte dann jemanden im Schlepptau, den mein Bärenteam immer gerne als Berater zu unseren Redaktionssitzungen hinzuzieht, 

mein geliebter alter Teddy Bernhard, er hat sich sehr darüber gefreut, daß die Truppe ihn dabei haben wollten, schließlich liefert er ihnen ja auch immer treulich all die schönen Geschichten und Anekdötchen über Frau Chefredakteurin in Kindertagen! 😉😊

Und mit seinem Matrosenanzug in blau-weiß war er ja auch noch sehr zünftig gekleidet für Mittsommer, dessen Farben blau, weiß und rot sind wie in unserer Lieblingsgirlande für den Sommer

Bevor wir nun zu den weiteren Bildern von Balkonien kommen, meinte mein Team, ich solle doch mal noch eine Dia-Show von ihrer feinen Zeit auf Balkonien machen, gerne doch, büdde schön: 

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Natürlich haben wir auch noch Bilder von Balkonien gemacht, die kommen jetzt. 

Die alten Lampions hängen wieder!

Und von Mimi in heaven ihre rote Laterne

Wir haben oft an sie gedacht bei unserer Fotosession, sie hätte ihre Freude daran gehabt, und hatte sie ganz bestimmt auf ihrer Wolke ☁ und ihrem Stern ⭐

Die Avocado wächst fröhlich vor sich hin!

Und wie in jedem Jahr im Sommer: Meine Sukkulenten blühen wieder bzw. fangen an zu blühen, da freu ich mich jedes Jahr wieder so sehr drüber!

Wir hatten ja schon erwähnt, daß Otto natürlich sein Köfferchen trotz luftiger Bekleidung in seiner Nähe hatte

schließlich mußte er ja doch wieder für Getränke

und Speisen sorgen für unser Mittsommerfest, bei den bereits wieder vorhandenen Lockerungen bezüglich Corona war das bei der brütenden Hitze doch eine Erleichterung für ihn. Klassische Zutaten für die Mittsommerfeiern sind eingelegte Heringe, junge Kartoffeln, Spargel, Lachs und Krebse und zum Nachtisch Erdbeeren mit Sahne. 

Brot gehört natürlich auch dazu, und zu Brot gehört Butter, besonders Kräuterbutter, und da gibt es in Schweden spezielle Buttermesser, die wir in unseren Redaktionsräumen auch unser eigen nennen dank des feinen Möbelladen mit dem Elch im Gewande. Stilvoll in Szene gesetzt:

Sie sind aus Holz und haben einen ganz feinen, typischen „Holzgeruch“, richtig lecker, lach! Der kleine Hummer als passende Deko dabei hängt an unserem Kühlschrank mit einem Magneten. 

Wie wir ja alle unseren Otto kennen, hätte er vorbildlich wie immer alle oben angeführten Zutaten besorgt, aber bei der sengenden Hitze der letzten Tage wollten wir doch keinen schachmatten Otto haben, also war die Zutatenliste für unser Wochenend-Mittsommer-Menü etwas bescheidener: Wir haben uns einen Nudelsalat gemacht mit lecker Würstchen dabei, alle waren damit glücklich und zufrieden. Gerne hätte Otto uns auch mit Erdbeeren verwöhnt, aber leider ist die derzeitige Ausbeute der nun ja auch schon heimischen Früchte selbst für unseren gewieften Handelsreisenden keineswegs zufriedenstellend, da haben wir es vertagt, bis mal feine Früchte ausfindig gemacht werden können. 

Am Abend bzw. in der Nacht wird es dann auf Balkonien wieder romantisch

das ist die beleuchtete Traubenflasche, die wir euch schon bei den Pfingstrosen gezeigt hatten. 

Hübsch, nicht wahr? 

Bevor wir hier nun so ganz langsam unsere Sonntagsausgabe zum Mittsommer beenden, hätten wir noch eine feine Seite für euch, auf der noch viele Informationen über Mittsommer in Schweden sind, vielleicht habt ihr Spaß dran: 

https://visitsweden.de/aktivitaten/kultur-geschichte-und-kunst/schwedische-traditionen/mittsommer-in-schweden-ein-fest-wie-aus-einer-anderen-welt/

Wir waren jedenfalls ganz begeistert und haben alle verträumt geguckt, denn Mittsommer in Schweden, das ist noch immer so ein alter Traum von der Frau Chefredakteurin! Und da träumen wir doch jetzt noch bissel weiter, mit wunderschönen Bildern, passend zum Mittsommer, von Carl Larsson, den schwedischen Maler, dessen Werke die Frau Chefredakteurin auch so liebt und schon oft hier eingestellt hat. 

Sind die nicht wunderschön? So richtig zum reinträumen! Und wer von euch nun einwendet, in Schweden, im Hochsommer, da wären vor allem auch Mücken eine Option: Na, und? Die hab ich hier auch, zur Genüge, und mittlerweile 14 „zauberhafte“ Mückenstiche allüberall, also wäre der Unterschied nicht mehr groß und im übrigen haben wir dann hier eben auch echtes schwedisches Mittsommer-Feeling in den Redaktionsräumen und auf Balkonien vom Grafschafter Wochenanzeiger! 😂🤣😂

Zum Abschluß unseres Eintrages haben wir noch ein kleines, feines Gedicht zum Mittsommer

Sommersonnenwende

Nun die Sonne soll vollenden
ihre längste, schönste Bahn,
wie sie zögert, sich zu wenden
nach dem stillen Ozean!
Ihrer Göttin Jugendneige
fühlt die ahnende Natur,
und mir dünkt, bedeutsam schweige
rings die abendliche Flur.

Nur die Wachtel, die sonst immer
frühe schmälend weckt den Tag,
schlägt dem überwachten Schimmer
jetzt noch einen Weckeschlag;
und die Lerche steigt im Singen
hochauf aus dem duft’gen Tal,
einen Blick noch zu erschwingen
in den schon versunknen Strahl.

(Ludwig Uhland, 1787-1862)

Und damit wünschen wir all unseren Lesern einen schönen Sonntag, einen herrlichen Mittsommer, kommt alle gut durch die Hitze und wieder gut in die neue Woche, bleibt oder werdet alle gesund, das wünscht euch euer Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia. 

Habts fein!  

 

 

Grafschafter Wochenanzeiger – ein roter Kobold auf Balkonien 🐿

Die zwei Wurzeln

Zwei Tannenwurzeln groß und alt
unterhalten sich im Wald.

Was droben in den Wipfeln rauscht,
das wird hier unten ausgetauscht.

Ein altes Eichhorn sitzt dabei
und strickt wohl Strümpfe für die zwei.

Eichhornchens bilder Stricken bilder

Die eine sagt knig, die andere sagt knag.
Das ist genug für einen Tag.

(Christian Morgenstern)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, da liegt sie nun also wieder auf eurem Frühstückstisch, die Sonntagsausgabe von unserem Blatt. Wir hoffen, ihr habt alle gut geschlafen und seid erfrischt in den Morgen gestartet. Dann nehmt mal Platz am hübsch gedeckten Frühstückstisch 

und weil wir schon vom Morgen schrieben, da fiel doch der Frau Chefredakteurin gerade breit grinsend ein herrlicher kleiner Sketch ein, vor Jahren bei „Sketchup“ gesehen, mit dem unvergleichlichen Paar Diether Krebs und Iris Berben, und so beginnen wir den Sonntag mal mit lachen:

Ein Klassiker! 

Die Idee für unsere heutige Sonntagsausgabe hat Mathilda angeschoben, die so einen feinen Eintrag über ein Eichhörnchen an ihrem Vogelfütterer eingestellt hat, und da fiel der Frau Chefredakteurin im Kommentar ein, daß wir ja auch mal eines auf Balkonien hatten, die dortige Frage, ob es Fotos gäbe, konnte ich bejahen. Da dazumalen noch nicht alle Leser hier in unserem Grafschafter Wochenanzeiger dabei waren, graben wir jetzt hier heute im Archiv und zeigen die Fotos noch einmal. Mein bäriges Redaktionsteam

war darob ganz begeistert, fand das ganze doch noch zu Lebzeiten unseres Co-Autors und unserer späteren rasenden Reporterin Mimi in heaven statt, die dazumalen „not amused“ über den roten Kobold auf ihrem Balkonien war. 

Wie es sich für unser „Bildungsblögchen“ gehört, kommt hier nun erst einmal wissenswertes über Eichhörnchen

Die Eichhörnchen (Sciurus) sind eine Gattung der Baumhörnchen (Sciurini) innerhalb der Familie der Hörnchen (Sciuridae). Ein auffälliges Merkmal ist der hochgestellte buschige Schwanz. Die in Mitteleuropa bekannteste Art ist das Eurasische Eichhörnchen, das gemeinhin einfach als Eichhörnchen bezeichnet wird. Alle Eichhörnchen sind Waldbewohner und ernähren sich primär von Samen und Früchten. Die weitaus meisten Arten sind auf dem amerikanischen Doppelkontinent beheimatet. Nur 3 der 29 Arten leben in der Alten Welt, sie sind über Europa, Vorder-, Nord- und Ostasien verbreitet.

https://de.wikipedia.org/wiki/Eichh%C3%B6rnchen

Auch der NABU hat interessantes und wissenswertes zum Eichhörnchen zu bieten, büdde schön:

https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/saeugetiere/nager/04566.html

Unter der fachkundigen Anleitung unseres Redaktionsmitgliedes und Außenkorrespondenten Hamish hat mein Redaktionsteam natürlich auch wieder was über die mythologische Bedeutung des Eichhörnchens gesucht, unser kleiner Schotte interessiert sich ja immer sehr für diese Dinge. 

In der Mythologie der Germanen ist von einem roten Eichhörnchen namens Ratatöskr die Rede. Wie alle roten Tiere, so war auch Ratatöskr dem Donner- und Feuergott Thor geweiht. Es lebt der Edda nach in den Zweigen des Weltenbaumes Yggdrasil und springt ständig zwischen den verschiedenen Welten hin- und her. Deshalb steht auch heute noch das Eichhörnchen gleichzeitig mit den Elementen Erde und Luft in enger Verbindung. Des Weiteren soll das Eichhörnchen Ratatöskr den Streit zwischen dem Adler Orn, der auf den Zweigen des Weltenbaumes sitzt und dem Drachen Niddhöggr, welcher an den Wurzeln wohnt, immer wieder neu entfachen. Grund sei ungenaues Weitertragen von Streitworten des Adlers zum Drachen und umgekehrt. Daher symbolisiert das Eichhörnchen für die Germanen eine Art Schelm, der andere gerne auf den Arm nimmt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Ratat%C3%B6skr

Wegen seiner rötlichen Färbung ist das Eichhörnchen bei den Kelten der Erd- und Fruchtbarkeitsgöttin Mebd zugeordnet. 

Das Eichhörnchen als Krafttier mahnt, den Dingen auf den Grund zu gehen, quasi „die Nuß zu knacken“. Es erhöht die Wendigkeit von Geist und Körper, hilft bei der Verwirklichung von Plänen und Ideen, bereitet auf besondere Herausforderungen vor und löst Konflikte zwischen Weisheit und Intellekt. Es verbindet sich die Energie mit den weiblichen Gefühlsebenen. Und es warnt vor Streitigkeiten. 

So, nun sind mal wieder der Worte genug gewechselt, nun laßt uns endlich Bilder sehen, frei nach Geheimrat Goethe! 

Die Bilder sind allesamt durch die Scheibe der Balkonientür fotografiert worden, daher nicht immer ganz so deutlich und bissel „verwaschen“! 

Das war damals unser Futterhäuschen, in dem auch Erdnüsse gelagert haben, das hatte der kleine Kobold schnell spitz! 

Wie man hier sieht, kann es auf Balkonien an der Mauer rauf und runter laufen, das ist Rauhputz und das bietet wohl den Krallen guten Halt. So ist es wohl auch bis in die dritte Etage gelangt. 

Und nun zeigt euch unser Eichhorn wie der Rückzug von Balkonien über das Katzennetz geht, lach! 

Mimi hatte in ihrer Hängematte gemütlich geschlafen

es war eine Gaudi, als sie den roten Pelzmärtel entdeckt hat und der dann auch noch von Balkonien aus an der Balkonbrüstung entlang über die Fensterbank vom Wohnzimmer direktemang an Mimis Nase vorbeimarschiert ist, meine kleine Schwarze war Empörung und Verblüffung pur:

Leider ist der Puschel auf den Bildern nicht sichtbar, aber ich glaub, Mimis damaliger Gesichtsausdruck spricht Bände! 

Am nächsten Tag war er wieder da, der rote Puschel, 

aber dieses mal genügte ihm das Futterhäuschen nicht, da mußte auch mal von ganz Balkonien Besitz ergriffen werden

Mimi war Empörung von Kopf bis Schwanz! Machte dem Hörnchen wenig, war ja schließlich eine Glastüre zwischen ihm und meinem Bonsai-Tiger, und gemach trat es auf dem gleichen Weg wie tags zuvor den Rückweg an. 

Wir haben so ein knuffiges Bild gefunden, mit Katze und Eichhörnchen, ich glaub, da wäre Mimi dann wohl endgültig ausgerastet! 🤣

Nun haben wir noch, wie bei vielen Einträgen und oben ja auch schon ein paar eingefügte, Bilder von unserem Serviettentechnikfundus

Mit lieben Worten vom Herrn Geheimrat Johann Wolfgang von Goethe über das Eichhörnchen 

Das Eichhörnchen

Warum gibt uns die Betrachtung unseres heimischen
Eichhörnchens so viel Vergnügen? Weil es als die höchste Ausbildung seines Geschlechtes eine ganz besondere Geschicklichkeit vor Augen bringt.

Gar zierlich behandelt es ergreiflich kleine appetitliche Gegenstände, mit denen es mutwillig zu spielen scheint, indem es sich doch nur eigentlich den Genuß dadurch vorbereitet und erleichtert.

Dies Geschöpfchen, eine Nuß eröffnend, besonders aber einen reifen Fichtenzapfen abspeisend, ist höchst graziös und liebenswürdig anzuschauen.

(Johann Wolfgang von Goethe)

schließen wir nun unsere Sonntagsausgabe und wünschen allen unseren Lesern einen schönen, frohen Sonntag! Paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund und startet am Montag gut wieder in die neue Woche wünscht euch allen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia. 

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Sehnsucht nach Süden, Sonne und Mee(h)r! 🍋

Kennst du das Land, wo die Zitronen blühen

Kennst du das Land, wo die Zitronen blühn,
im dunkeln Laub die Gold-Orangen glühn,
ein sanfter Wind vom blauen Himmel weht,
die Myrte still und hoch der Lorbeer steht?
Kennst du es wohl?
Dahin! Dahin
möcht ich mit dir, o mein Geliebter, ziehn.

Kennst du das Haus? Auf Säulen ruht sein Dach.
es glänzt der Saal, es schimmert das Gemach,
und Marmorbilder stehn und sehn mich an:
Was hat man dir, du armes Kind, getan?
Kennst du es wohl?
Dahin! Dahin
möcht ich mit dir, o mein Beschützer, ziehn.

Kennst du den Berg und seinen Wolkensteg?
Das Maultier sucht im Nebel seinen Weg;
in Höhlen wohnt der Drachen alte Brut;
es stürzt der Fels und über ihn die Flut!
Kennst du ihn wohl?
Dahin! Dahin
geht unser Weg! O Vater, laß uns ziehn!

 

(Johann Wolfgang von Goethe)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, 

„bin müde und leer, will nach Süden ans Meer…..“ sang Hannes Wader in seinem Lied „Schon so lang“, und so ging es mir und meinem Team bei unserer freitäglichen Redaktionssitzung irgendwie auch, die nach dem verregneten Mai zu seinem Ende und zum Beginn vom Juni einsetzende Wärme verwandelte sich schnell wieder in lähmende Schwüle, die für eine entspanntere Situation in diesen immer noch vorherrschenden Corona-Zeiten nötigen Dinge wie Impfungen und dergleichen ziehen sich hier derzeit wie Kaugummi, heftige Gewitter am Donnerstag und Freitag dieser Woche sorgten endgültig für Waschküchenfeeling in unserer Grafschaft, da dachten wir uns, wir machen es halt wie Reinhard Mey in seinem Lied „Ich singe um mein Leben“ mit den Zeilen „…..ich mach‘ mir selber Mut, ich sing‘ wie als Kind, wenn ich in den dunklen Keller ging…..“, wie gut, daß die Frau Chefredakteurin schon Anfang der letzten Woche Bilderkes gemacht hat für die Sonntagsausgabe eures Grafschafter Wochenanzeigers, also stillen wir hier jetzt einfach mit Bildern unsere Sehnsucht nach Süden, Sonne und Mee(h)r und machen uns selber Mut und euch allen hoffentlich eine Freude!

Los geht’s mal wieder mit Balkonien, das ich gemeinsam mit meinem Redaktionsteam und mit liebevoller Erinnerung an Mimi in heaven und ihrem schönsten Zimmer in der Sommerzeit mal wieder sommerlich aufgehübscht habe, es ist noch nicht alles fertig, aber gut Ding will halt Weile haben. 

Sommerfeeling auf Balkonien mit blauem Himmel und Vogel-Schattenspielen

 

der ist natürlich nicht echt

er ist mit seinem rosa Kumpel umgezogen in die Sonne aus den hinten stehenden Sukkulenten

und freut sich offensichtlich darüber! 

Das einzige meiner selbstgezogenen Orangenbäumchen, das überlebt hat, ich hoffe, es wächst sich wieder richtig schön aus. 

Noch ein Vogel, die Vogeltränke steht nun auch wieder draußen

erst leer, dann voll

Windmühlchen dreht wieder ihre Flügel, abends beleuchtet vom Kürbiskopp! 

Der Salbei ist ebenfalls in die Sonne und in Mimis Brotkasten umgezogen, sieht hübsch aus so gegen die „grüne Hölle am Rhein-Herne-Kanal“, lach! 

Rosen blühen wieder auf Balkonien

na, da kann ich euch ja schon lange nicht mehr mit narren, ihr wißt es ja, die sind künstlich! Aber so echt aussehend, daß meine Mama, als sie sie das erste Mal hier gesehen hat, mit der Nase drüber ging um zu riechen! 😊

Erdbeerelfchen ist nun auch wieder draußen

samt noch mehr Vögelchen, diese sind aus Porzellan und ein Erbe meiner 93 Jahre alt gewordenen Großtante, sie wird sich freuen, daß die bei mir so zu Ehren kommen. 

Macht der Kerzenbehälter sich nicht fein an der dunklen Wand? Ich werde ihn auch noch leuchtend fotografieren. 

Glockenblumen wieder in voller Pracht

da freut sich unsere Nachteule, und wie ich es vorausgesagt habe: 

Unsere Hummel stellte sich sofort wieder ein! Wir haben uns so gefreut! Jedes Jahr beglückt der dicke nektarsammelnde Brummer uns immer wieder! 

Manches ist ein Suchbild geworden, lach, die sind so verflixt schnell beim fliegen von Blüte zu Blüte! 

Die Pfingstrosen im Garten haben immer noch nur, aber immer dicker werdende Knospen, aber auf Balkonien blühen welche

samt abendlicher Beleuchtung mittels beleuchteter Flasche, die daneben steht

die sind übrigens auch aus dem Erbe meiner Großtante, künstlich natürlich (herrliches Wortspiel! 😂) aber wunderschön, finden wir alle! 

Schmetterlinge fliegen auch wieder auf Balkonien

das ist ein so hübsches Windspiel, Tiffany-Glas!

Das war nun unser Balkonien. In den Redaktionsräumen am Wohnzimmerfenster gab es auch eine Veränderung, ich hatte von meiner Schwiegertochter vorzeiten mal einen Ableger von ihrer wunderhübschen Grünlilie bekommen, der sich mit Hilfe seiner Aus- und Ableger bis in den Topf unseres Zitronenbäumchens vermehrt hat, eine Zeit lang ging das ganz gut, aber nun war doch eine Trennung erforderlich, damit aus dem symbiotischen Verhalten kein schmarotzendes wird, nun hängt die Grünlilie frisch umgetopft im Wohnzimmerfenster

und hat sogar einen ersten Blütenableger bekommen, links im Bild

und das Zitronenbäumchen hat sein Reich wieder für sich. Ich hoffe, es erholt sich gut. 

Sommerliche Tischdecke, natürlich mit meinem Lieblingsdekor, macht nun auch das Wohnzimmer sommerfein, und guckt mal, wie hübsch der kleine, von mir dazumalen gefundene Rosenkopf, den ich nach der Blüte getrocknet hatte, sich darauf ausnimmt:

Vom Rosenköpfchen kommt später noch mehr! 

Nun gucken wir noch kurz in den Hausflur vor den Redaktionsräumen, denn auch da ist es wieder sommerlich geworden

Blick aus der Häustüre in der Abenddämmerung

die „üblichen Verdächtigen“ unserer Sommerdeko sind wieder draußen, lach! 

samt Sommerblumenstrauß und den duftenden Bildern. 

Und stimmungsvollem Leuchten des nachts, da die Kerzen einen Timer haben. 

Apropos stimmungsvolles Leuchten: Wir hätten da noch was für romantisches Sommerflair in lauen Nächten:

Kerzchenglas, das ist mal mitgehüppt aus dem Laden mit dem Elch im Gewande! 

Sieht das nicht hübsch aus, bei der Tischdecke und mit dem Rosenköpfchen?

Und der Rosenstoff mal solo:

Beim fotografieren fiel mir ein, daß ich noch eine Rosendecke besitze, passend gekauft zu meinem Lieblingsgeschirr „Wildrose“ (was auch sonst, lach!) und da hab ich hier mein Redaktionsteam hin und her gescheucht, zum besorgen des Geschirrs, der Decke und diversen Dekozutaten, damit haben wir nun Stimmungsbilder gemacht, Frau Chefredakteurin ganz träumerisch an Zeiten denkend, wo große gemeinsame Eßrunden am schön gedeckten Tisch wieder möglich wären, ich deck so leidenschaftlich gerne Tische ein. Und ebenso gerne koche ich! 

Das paßt doch wunderbar zu lauen Sommerabenden auf Balkonien, oder? 

Ich liebe die alten Gläser mit dem grünen Stiel, 

und dieses Kerzenglas hab ich doppelt, bei einer Kerzenparty begeistert erworben, es erinnert in Farbe und Stil an die Toscana, finde ich. 

Der Basilikum im Hintergrund ist ganz frisch vom Wochenende! Der riecht so herrlich! 

Von diesem Geschirr hab ich statt Suppentellern Suppentassen, die fand ich schöner! 

Tomatenmark-Döschen, zweckentfremdet als Serviettenhalter! Macht sich vorzüglich bei allen italienischen Essen. 

Glas nochmal beleuchtet. 

Stillleben!

Basilikum nochmal in ganzer Pracht. 

Das waren sie nun, die neuesten fotografischen Werke von Frau Chefredakteurin, da wir im Titel Süden, Sommer und Mee(h)r drin hatten, kommt jetzt auch noch „mehr“, Bilder aus Sommertagen aus dem Archiv. 

In Gedanken haben wir bei unserer freitäglichen Redaktionssitzung das Haus hinter dem Leuchtturm bezogen und machen jetzt Ferien! 😉😊

Und mit Bildern vom rauschenden Meer

beenden wir nun unsere heutige Sonntagsausgabe vom Grafschafter Wochenanzeiger. 

Wir hoffen, es hat euch allen wieder bissel Freude gemacht, wir wünschen euch allen einen wunderschönen Sonntag und einen guten Start in die neue Woche wieder, paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven  

Otto und Luzia  

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Bye-bye, May, welcome June! 🌧🌞

An den Mai

Schäm dich Gesell! Kein Sonnenschein?
Und du stellst dich als Mai hier ein?
Du bist der rechte Tröster nicht!
Wer mag dein garstig Angesicht
noch länger sehn? Geh reisen!
Schon reift dein Bruder uns heran,
der Juni, der wird unser Mann,
und wird sich hold erweisen.

Sieh da! Ein blanker Sonnenstrahl!
So bist du doch nicht ganz entherzt
und lächelst auch einmal?
Doch lieber Freund, es ist verscherzt!
Das ist kein Mai, der sich bedenkt
und tropfenweise sich verschenkt,
ein Mai muß aus dem Vollen fließen,
wir müssen ihn wie Wein genießen
und wie in seligem Rausche sein.
Pack ein!

(Gustav Falke, 1853 – 1916, deutscher Lyriker und Kinderbuchautor)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, Sonntagsausgabe vermißt? Ja, erstens fanden wir es anhand des Gedichtes zum heutigen Montag und dem letzten Tag des Monats Mai passender und zweitens war der vielgescholtene Monat am Wochenende nun endlich mal sonnig und wärmer, und das mußten wir genießen, euer Redaktionsteam und ich. Also haben wir spontan entschieden, es gibt ein Montags-Feuilleton statt der gewohnten Sonntagsausgabe. 

„Mai kühl und naß füllt dem Bauern Scheun und Faß!“ jaja, das ist eine alte Bauernregel, aber die Bauern werden sowieso bei jedem Wetter subventioniert! „Der Regen tut not…“, leuchtet uns auch ein, wissen wir, aber muß ein kompletter Mai, DER Wonnemonat schlechthin, so gänzlich verregnet und vertrauert sein, es hätte doch auch einfach nächtens regnen können und am Tag mal wenigstens bissel Sonnenschein und spätestens nach den Eisheiligen, die in diesem Jahr mit der gesamten Verwandtschaft anreisten, mal Temperaturen, die das abschalten der Heizung möglich machen, denn das, bitteschön, wäre auch klimafreundlich!!! 

Und nun nimmt er heute seinen Hut, der Monat Mai, wir winken ihm nicht gerade bedauernd nach, obwohl er, das müssen wir nun hier doch zu seiner Ehrenrettung einräumen, der Natur richtig gut getan hat, alles grünt, blüht, sprießt und explodiert draußen, das Ganze dann hübsch frisch gewaschen, doch, das hatte trotz sonstiger Unbilden was! 

Also kommen zu seinem letzten Maientag hier heute noch Fotos aus dem Eulennest, wir sitzen ja hier auch bei Schlechtwetter gut, und haben einen prima Beobachtungsposten über die Natur und den Himmel um uns rum und über uns. 

Und los geht es mit dem Himmel, da haben wir wieder richtig dramatische Himmelserscheinungen an einem, man höre und staune, frühen Morgen erlebt:

Naaa??? Wir machen mal eine Galerie zum anklicken, dann könnt ihr alle Bilder hintereinander in groß gucken: 

Wer es gerne gemütlich hat beim gucken, da hätten wir das ganze auch nochmal als Dia-Show!

Diese Diashow benötigt JavaScript.