Grafschafter Wochenanzeiger – Wellness-Oase „Zur feucht-fröhlichen Eule“

Das Bad am Samstagabend

Hier sieht man Bruder Franz und Fritzen
zu zweit in einer Wanne sitzen.

Die alte Lene geht; – und gleich
da treibt man lauter dummes Zeug.

Denn Reinlichkeit ist für die zwei
am Ende doch nur Spielerei.-

Jetzt will der Fritz beim Untertauchen
nur seinen einen Finger brauchen.

Natürlich läuft ihm was ins Ohr
dem Franz kommt dieses lustig vor.

Das ärgert aber Bruder Fritzen
drum fängt er an, den Franz zu spritzen.

Doch der mit seiner großen Zehe
tut Fritzen an der Nase wehe;

dafür taucht Fritz den Kopf ihm nieder
was so im Wasser sehr zuwider.

Franz aber zieht an Fritzens Bein;
der zappelt sehr und kann nicht schrein.

In Mund und Auge, zornentbrannt,
greift jetzt die rachbegierge Hand.

Die Wanne wird zu enge
für dieses Kampfgedränge.

Perdatsch! Die alte, brave Lene
kommt leider grad zu dieser Szene.

Sie spricht voll Würde und voll Schmerz:
„Die Reinlichkeit ist nicht zum Scherz!“

Und die Moral von der Geschicht:
Bad zwei in einer Wanne nicht!

(Wilhelm Busch)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, das Wetter ist ja immer ein unerschöpfliches Thema und derzeit ohnehin wieder in aller Munde bezüglich des angekündigten Schnee- und Eis-Chaos zum Wochenende. Eines vorweg: Der Schnee ist bereits in der Grafschaft angekommen, um 22.47 MEZ gestern war alles weiß, aber sonstige Unbilden wie Sturm und ähnliches halten sich derzeit noch bedeckt und tun das hoffentlich auch weiterhin. 

So saßen wir also in der freitäglichen Redaktionssitzung hier wieder alle zusammen, meine Bären und ich, und überlegten, was wir euch zum aufmuntern und fröhlich werden beim usseligen stetig-grau-Wetter in unserer Sonntagsausgabe anbieten könnten. Ruddi war vorher nochmal was naschen in der Küche und mußte sich im Badezimmer noch eben die Pfoten waschen, kam begeistert zurück und meinte, ob das nicht ein Thema wäre: Badezimmer! Erst gab es erstaunte und fragende Augen, dann aber strahlte einer nach dem anderen meiner Redaktionsmitglieder samt mir auf, aber klar, eine gute Idee! Frau Chefredakteurin bemerkte sogleich, daß in ihren Kindertagen immer Samstags Badetag zu Hause gewesen sei, und siehe da, da war dann, wie ihr schon unschwer erkannt habt, gleich das Gedicht in petto. 

Bruno fragte interessiert, seit wann es eigentlich Badezimmer so wie heute gäbe, und damit steigen wir nun hier in unseren Eintrag ein, die Geschichte des Badezimmers. 

Heute ist das Badezimmer das „stille Örtchen“, alles, was sich dort abspielt, ist rein privat, das war aber beileibe nicht immer so: Viele Jahrtausende lang war baden ein öffentliches Ritual, Badehäuser galten nicht nur als Ort der Körperpflege, sondern auch als gesellschaftlicher Treffpunkt. Menschen entblößten sich beim Baden voreinander, lagen an beheizten Orten gemeinsam im warmen Wasser, im Wasser wurde angebändelt und Politik gemacht. 

Baden war schon in den frühesten Kulturen bekannt, die Römer zum Beispiel bauten prunkvolle Thermen, Warmluftheizungen, die Hypokausten, in Ziegelböden und Wänden sorgten für angenehme Temperaturen. Nach dem Untergang des Römischen Reiches ging es bergab mit der öffentlichen Badekultur, die Christianisierung machte dem ganzen dann endgültig den Garaus. Der christlichen Kirche behagte diese Badekultur wegen ihrer Freizügigkeit so überhaupt nicht. Erst im Mittelalter erlebten die Badestuben ein Comeback, allerdings als halbseidene Vergnügungsstätten: Hier wurde gegessen, getrunken und musiziert, es wurde dem Glücksspiel und amourösen Tändeleien gefrönt. Grund genug für die Kirche, das gemeinsame Baden von Männern und Frauen im 15. Jahrhundert zu verbieten. Hinzu kamen Pest und Seuchen, die sich ab dem 14. Jahrhundert in den mittelalterlichen Städten verbreiteten.  Die Badestuben wurden geschlossen wegen zu hoher Ansteckungsgefahr. (Kommt einem derzeit irgendwie bekannt vor, oder?) Dazumalen nahm man aber an, daß Baden allgemein schädlich sei, da das Wasser über die Poren in den Körper eindringe und mit ihm die Krankheiten. Infolgedessen wurde nunmehr zukünftig nur noch trocken abgerieben, man parfürmierte und puderte sich, und zweimal im Leben baden hielt man für völlig ausreichend. Erst in der Mitte des 18. Jahrhunderts, im Zeitalter der Aufklärung, setzte ein Bewußtseinswandel ein und das ausgedehnte Baden kam in gut betuchten Kreisen wieder in Mode. 

 

Mit den Jahren verlagerte sich das Bad immer mehr ins Private. Im Laufe des 19. Jahrhunderts entstanden Räume, die nur für die Körperpflege gedacht waren und aus denen sich später das Badezimmer mit fließendem Wasser entwickelte. Anfangs ein seltener Luxus, später beim mehr und mehr werdenden städtischen Leben immer weiter verbreitet, Badewannen zum Beispiel in der Küchennische, das sog. „Frankfurter Bad“, oder die „Badezimmer“ der Nachkriegszeit, Holzzuber und Zinkbadewanne im Keller, an meist Samstagen wurde das in die Küche hochgeschleppt, Wasser auf dem Herd heiß gemacht und nacheinander badete dann darin die ganze Familie. Deshalb auch das Samstagsbad im Gedicht, und genau daran erinnert sich auch noch die Frau Chefredakteurin, Zinkbadewanne in der Küche am Samstag in ihren Kindertagen. Und zu ihrer größten Freude im Sommer auf dem Balkon, da konnte dann auch an heißen Tagen mit kühlendem Wasser geplantscht werden, welch ein Vergnügen. 

Woran sie sich auch noch erinnert, ist die Badezimmer-Variante aus den 70er Jahren: Das Bad wurde bunter und verspielter, orangebraune Kacheln, geblümte Fliesen, Doppelwaschbecken, Pflanzen und moosgrüne, plüschige Bezüge für den WC-Deckel plus farblich passendem Fußteppich, denn so ein „hübsches“ grünes Badezimmer nannte sie in ihrer ersten Ehewohnung ihr eigen! 😂 Samt gehäkeltem Klopapier-Überzugs-Hütchen! 🤣 Ja, auch Bäder gehen mit der Zeit! 

Und heutzutage werden Bäder auch gerne kleine Wellness-Oasen, wie in unserem Titel zur heutigen Sonntagsausgabe geschrieben. Und so handhabt es auch die Frau Chefredakteurin, an manchen Tagen ist dann besonderer Badetag, nämlich Wellness-Badetag, und obwohl unser Badezimmer hier wahrlich nicht groß ist, kann das mit dem entsprechenden Interieur wunderbar entspannend und gemütlich sein, und das zeigen wir euch nun mal in Bildern:

Alles schön griffbereit, was man zum baden braucht, 

sogar ein Sauna-Holzzuber ist vorhanden, kann man hervorragend kalte Güsse nach dem baden mit machen. 

Natürlich ist die Naßzelle nicht nur zum baden geeignet, denn die Frau Chefredakteurin hat sich ganz raffiniert eine Dusche gebaut, in der duschen in der Wanne geht, ohne alles immer abräumen zu müssen, wie gesagt, unser Bad ist klein, und Not macht erfinderisch. 

So ist an der über der Wanne hängenden Duschvorhangstange zwecks Abgrenzung als Duschkabine

eine Vorhangstange an der Wand angebracht und an der Duschstange befestigt worden, und der Vorhang darauf geteilt aufgefädelt und voilà! die Dusche ist fertig! 

Zu einem Wellness-Badetag gehören schöne, duftende, ansprechende, pflegende, einfach wohltuende Dinge: 

Farblich passende Handtücher, Bürsten, Kerzen, Badeschwämme, Deko, Badezusätze, Tasse für Tee, 

Quietsche-Entchen („die Ente bleibt draußen…..“ 🤣) und hinter diesem die gelbe große Ente ist ein Radio, wasserfest! 

Der Badezusatz im kleinen Holzzuber ist übrigens einfach nur wonnig!!!!! 🤩

Im Glas rechts ist immer noch das herrliche Maxi-Duftteelicht mit dem poetischen Namen „Auszeit am Meer“, das ich euch schon einmal vorgestellt hatte mit seinem köstlichen Duft:

Übrigens an dieser Stelle mal einen herzlichen Dank an die Spenderinnen für Rosen- und orientalische -Düfte, Kristina und Brigitte/Plauen, die mich in diversen Päckchen erreicht haben! ❤❤❤

Bei der Konstruktion meiner Duschvorhangsstange ist euch vielleicht im Bild aufgefallen, daß es auch im Badezimmer eine Rosenborte über den Fliesen gibt. Das Bad muß in diesem Frühjahr unbedingt noch gestrichen werden, und dann bekommen die Fliesen eine neue Borte, nämlich diese:

Hübsch, oder? Und paßt farblich vorzüglich zu meinen Badezimmerfliesen, die so ein wenig einen apricot-Ton haben. Borte ist schon lange vor Corona erstanden worden zwecks mal anstehender Renovierung im Bad. 

Diese Duschschwämme kennt ihr sicher, den hab ich jetzt auch in apricot passend dank Brigitte/Plauen Weihnachtspäckchen! Übrigens hab ich, in Erinnerung an die ollen 68er/70er Jahre wie oben erwähnt, all so hübsche Deko und Pflegeartikel auch noch in grün: 

Duftrichtung Olive! 

Den Waschbecken-Unterschrank hab ich auch mal selbst „gezimmert“, aus zwei alten, nicht mehr benötigten Nachttischen, Armaturloch hinten eingesägt, mit Dekofolie in Mamor-Optik bezogen, und einen hübschen Vorhang dazu genäht, fertig! 

Bären gibt es natürlich auch im Badezimmer. 

Und Nilpferde!

Und Delphine!

Window-Color am Badezimmerspiegel. 

Möwen gibt es nur eine, das ist „Meins?“ benannt nach dem Film „Findet Nemo“. 

Serviettentechnik, an die hübsche Leiste sollen noch Haken dran zum was dran hängen. 

Zum Abschluß unseres Eintrags über Badefreuden und Wellness in der heimischen Badewanne hat sich mein Team noch was feines aufbewahrt: Jedes Teammitglied zeigt euch nun mal in einem Link sein Lieblingsbad, fangen wir mal mit Ruddi an, bei dem Ruhrpottbengel schwant euch da vielleicht schon was:

Hallo, ihr Lieben, mein Lieblingsbad ist natürlich die Ruhr, anne Ruhr bin ich doch als Ruhrpottbengel zu Hause, guckt:

https://de.wikipedia.org/wiki/Alstaden

Das ist unser Nachbarstadtteil, übrigens ein Verhältnis wie Köln zu Düsseldorf 😂 und da ist das Ruhrufer mit abgebildet. 

Hallo, hier spricht euer Hauptstadtbär, euer Bruno, na, watt nu meine Lieblingsbadestelle iss, dit könnt ihr euch sicher denken, wa? Na, klar, der Wannsee! Kiekt:

https://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fer_Wannsee

Schööööön, oder??? 

Hallo, na, ich glaub, bei mir, eurem Hamish, da fällt das raten auch nicht schwer, oder? Wo ich doch immer noch bissel Heimweh nach meiner schottischen Heimat habe! Klar doch, Nessie, hihihihi, im Loch Ness! 

https://de.wikipedia.org/wiki/Loch_Ness

Ach, wenn die Kinder der Frau Chefredakteurin wieder reisen dürfen, dann können sie meine Heimat und mein Edinburgh grüßen! 

Ja, hier ist nun, hallo erstmal, euer Otto, euer Handelsreisender! Da schwant euch vielleicht auch schon, daß es bei mir nicht mit einem Ort getan ist, wo ich doch vor Corona soviel rumgekommen bin, richtig geraten, guckt:

https://www.voucherwonderland.com/reisemagazin/erlebnisbaeder-deutschland/

Hab ich doch gut rausgesucht, oder, ich fand die eben auch alle so richtig fein! 

Hallo, ihr Lieben, hier ist eure Luzia, vielleicht könnt ihr euch ja auch bei mir schon was denken, denn ich schwärme ja sehr für glitzern und leuchten, da kam mir das hier in der Stadt bei meiner Frau Chefredakteurin gerade recht, scrollt dabei mal ganz runter, da kommen wunderschöne Bilder:

https://salzgrotte-salzshop.business.site/

Und die Frau Chefredakteurin? Na, das ist euch eigentlich allen schon bekannt, da hab ich sogar mal einen Eintrag von gemacht, über einen herrlichen Saunabesuch mit der Freundin, hier:

Solbad Vonderort

Seufz, wenn endlich mal wieder Normalität in unseren Alltag kommt, dann aber nichts wie hin! 

Wir wären ja nicht der Grafschafter Wochenanzeiger, wenn es nicht zum jeweiligen Thema auch fast immer was für auf die Ohren gäbe, so nun auch für diesen, mehrere Variationen, büdde schön:

Hier ist der Text:

https://www.lyrix.at/t/emmy-rossum-in-meiner-badewanne-bin-ich-kapitan-843

Und noch so ein hübsches Kinderlied zum Thema, das fanden wir so fein:

Unser aller Co-Autor, unsere rasende Reporterin Mimi in heaven war ja nun mal so gar nicht für Wasser und naß, trotzdem hat sie natürlich wieder liebevoll unseren Eintrag begleitet, mit einem schönen neuen Bild von ihr und der Frau Chefredakteurin möchte sie das doch noch verdeutlichen. 

Wir fanden es so hübsch passend zum nun doch vielleicht bald beginnenden Frühling, obwohl derzeit draußen tiefster Winter ist, es schneit weiter! Das paßt aber auch fein zu unserer heutigen Sonntagsausgabe, draußen Schnee, drinnen gemütlicher Wellness-Badetag! 

Und damit entlassen wir euch in einen hoffentlich wunderschönen Sonntag ohne Schneechaos und andere fürchterlichen Unbilden, wünschen euch einen selbigen, paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, startet gut wieder in die neue Woche mit Mut und Kraft, wenn es auch langsam immer schwerer wird, und gönnt euch hin und wieder auch eine feine Auszeit in der hauseigenen Wellness-Oase, das wünscht euch euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Adventskalender – Türchen 9

 

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r 

Türchen

Weihnachtszwerge

Seht, da kommen aus dem Berge
viele kleine Weihnachtszwerge
und sie laufen tripp, tripp, trapp,
eilig schnell den Berg hinab.

Gucken durch die Fensterlein
zu den Kindern groß und klein.
Horchen an der Türe still,
was das Kind sich wünschen will.

Grad ruft Lieschen freudig aus:
“Ich wünsch mir ein Puppenhaus.”
Und die Zwerge freun sich nun,
denn da gibt es viel zu tun.

Und sie hobeln zisch, zisch, zisch,
für das Häuschen einen Tisch.
Rühren Leim im Topf herum,
hämmern fleißig bum, bum, bum.

Stühlchen sind schon fertig jetzt,
Püppchen werden drauf gesetzt.
Püppchen sind es ihrer fünf,

Zwerge stricken ein paar Strümpf.
Nähen schicke Kleider schnell,
singen dabei froh und hell:

„Bald nun ist Weihnachtszeit, fröhliche Zeit…“

(Verfasser unbekannt, Fingerspiel)

Hallo, ihr lieben Leser vom Grafschafter Wochenanzeiger, da sind wir nun heute beim Türchen 9 und freuen uns allwieder auf eure Neugierde, was sich denn wohl hinter diesem Türchen in unserem Adventskalender mit den Figürchen versteckt haben mag…..schaun wir mal!

Da ist es, das Türchen 9, vorsichtig aufmachen…..

wir machen es wieder spannend, lach!

Traraaaa….der nächste kleine Schneemann!

Wieder ein solch niedlicher Geselle, mit all den hübschen, glitzernden Details, dem buntgeringelten Schal, dem Adventskranz in den mit Handschuhen geschützten Schneefäusten, dem stilisch-grünen Hut und dem mit Schneekristallen übersäten Hinterteil! Aber wir waren trotzdem ein bissel ratlos in der Redaktion, hatten wir doch schon mehrere Schneemann-Einträge im heurigen Adventskalender, wohin sollte uns dieser feine Kerl denn nun mal hinführen? Da kam uns wieder einmal der Zufall zu Hilfe, denn als wir auch ihn wieder in der schönen Schneelandschaft unserer Weihnachtsdecke posieren ließen

und ihn auf dem letzten Bild so wunderbar zwischen den Tannen vor dem kleinen Haus aufgestellt hatten, da dachten wir daran, daß er eigentlich genau die richtige Größe zum stehen vor einem Puppenhaus hat; wir gestern schon so hübsche Miniaturen einer Puppenküche gezeigt haben; Frau Chefredakteurin der Frau Silberdistel im gestrigen Kommentar von ihrem originalgetreuen Puppenherd berichtet hatte; jaaaa, da war der Sprung leicht: Ihr habt es vielleicht sogar dem Gedicht schon entnommen: PUPPENHAUS! 

Denn wir haben ja immer noch das Material hier, ein feines Puppenhaus zu bauen, und zeigen euch nun mal alle die hübschen Zimmer. 

Guckt mal, auch in dieser Küche gibt es den kleinen Fleischwolf! 

 

Und hier ist nun auch ein ähnlicher Küchenherd, wie die Frau Chefredakteurin der Frau Silberdistel berichtet hatte, den sie in ihrer Kinderzeit besaß, somit hat die Überlegung und damit eigentlich Frau Silberdistel diesen Eintrag angeschoben! 

Wir haben uns gekringelt über die kleinen Mini-Topflappen, ist das nicht süß? 

Ist das nicht einfach wonnig? Darf aber doch auch nicht fehlen im Puppenhaus, ein Klo! 

Vornehmes Haus, die haben sogar goldene Wasserkräne! 

Die Frau Chefredakteurin ist ein richtiges Puppenstubenkind, die ganze Redaktion meiner Bären hier hat sinnig in sich rein geschmunzelt, als sie meine glänzenden Augen beim erstellen des Eintrags sahen, und irgendwann hatte ich die Idee, mal im Netz zu gucken, was es da denn wohl noch an Herrlichkeiten gibt zu diesem Thema, und was ich da gefunden habe, das möchte ich euch nicht vorenthalten und verlink euch die Seiten hier nun mal, wer Spaß an dieser Miniaturwelt hat, der kommt hier voll auf seine Kosten!

http://sylvias-puppenhaus.de/seiten/antikspielzeug2.htm

Diesen fand ich persönlich besonders wonnig! 

https://www.albrecht-puppenhauswerkstatt.de/alte-puppenh%C3%A4user/

http://www.puppenhausmuseum.de/alte-puppenhaeuser-1.html

Viel Spaß beim stöbern!

So, nun hätten wir ja auch noch den zweiten, unseren Gewürzadventskalender, was war denn nun da heute drin? Hach, das paßte nun ebenfalls prima zu Puppenhaus und Puppenküche

Wir machen es natürlich wieder spannend, lach!

Kennt ihr das auch noch? Puddingform für Pudding aus dem Wasserbad! Gibt es garantiert auch in Mini-Ausgabe!

Und da isses, das Gewürz: Pommes-Gewürzsalz! 

Paßt doch perfekt, in der hübschen kleinen Mini-Küche werden Kartoffeln geschält, zu Stiften als Pommes geschnitten, Öl in einem Topf auf dem Herd erhitzt und die fertigen Pommes dann mit dem feinen Salz gewürzt! Und was ich dann noch rausgekramt habe, da hat meine gesamte Bärencrew glänzende Augen bekommen

wir haben nämlich auch einen kleinen Bärenkoch!

Das Entzücken meiner Redaktionsmitglieder könnt ihr euch sicher alle vorstellen, oder? Und der niedliche kleine Kerl führt euch jetzt gleich nahtlos zu einem Küchenerlebnis der besonderen Art, denn ich schulde euch doch noch die Bilder von meiner Schwarzwurzeltarte mit dem Rühr(t)ei(g)gewürz, lach, büdde schön:

Ich hab die Tarte in einer Springform gebacken, das ist „sauberer“ mit dem Guß, weil der Rand höher ist! Schwarzwurzeln auf den vorgebackenen Teig geben

Guß aus Eiern, Schmand, gehobelten Parmesan und dem Gewürz drüber

ab in den Ofen, 5 – 10 Minuten vor Ende der Backzeit

den restlichen gehobelten Parmesan drüber geben

und fertig! Sieht lecker aus, oder? War es auch!!! 😋

Das mach ich mir auf jeden Fall nochmal, das war echt so lecker! Und ist auch wirklich gut gelungen, hab ich mich sehr gefreut! 

Mit einem feinen weihnachtlichen Häuserbild (passend zu Puppenhäusern!)

vor dem der feine, kleine Schneemann von heute stehen könnte, machen wir jetzt den Schluß von diesem Türchen 9 und hoffen alle wieder sehr, daß es euch gefallen hat. 

Wir wünschen euch allen einen schönen WTT, teilt die Woche gut, behaltet Mut und Zuversicht in den wieder so unsicheren Tagen, paßt auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, das wünscht euch euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habts fein!