Grafschafter Wochenanzeiger – Adventskalender – Türchen 11

 

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r 

Türchen  

Die Weihnachtsbäume

Nun kommen die Weihnachtsbäume
aus dem Wald in die Stadt herein.
Träumen sie ihre Waldesträume
weiter beim Laternenschein?

 

Könnten sie sprechen! Die holden Geschichten
von der Waldfrau, die Märchen webt,
was wir uns alles erst erdichten,
sie haben das alles wirklich erlebt.

Da stehn sie nun an den Straßen und schauen
wunderlich und fremd darein,
als ob sie der Zukunft nicht recht trauen,
es muß doch was im Werke sein.

Freilich, wenn sie dann in den Stuben
im Schmuck der hellen Kerzen stehn,
und den kleinen Mädchen und Buben
in die glänzenden Augen sehn,

dann ist ihnen auf einmal, als hätte
ihnen das alles schon mal geträumt,
als sie noch im Wurzelbette
den stillen Waldweg eingesäumt.

Dann stehen sie da, so still und selig,
als wäre ihr heimlichstes Wünschen erfüllt,
als hätte sich ihnen doch allmählich
ihres Lebens Sinn enthüllt;

 

als wären sie für Konfekt und Lichter
vorherbestimmt, und es müsste so sein,
und ihre spitzen Nadelgesichter
sehen ganz verklärt darein.

(Gustav Falke)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, da haben wir nun in diesem Türchen 11 mal wieder eines der schönsten Zutaten vom Weihnachtsfest beim Wickel: Den Tannenbaum! Wie uns nun diese Idee gekommen bist, erzählen wir mal von Anfang an, nämlich mit dem öffnen vom Türchen 11 vom Adventskalender:

Und wieder steigt die Spannung:

Na, was ist da denn nun wohl drin?

Hach, fein, noch so ein schönes Weihnachtsmanngesicht, schnell aus dem Türchen klauben!

Ist der nicht wieder hübsch? Und er glitzert so schön, wenn Licht drauf fällt! Wie der wohl aussehen mag, wenn er mal an den Weihnachtszweigen hängt? Das war das Stichwort, wie ihr wahrscheinlich schon unschwer am fotografischen Umfeld des Weihnachtsmannkopfes bemerkt habt. 

Denn sie standen doch noch draußen auf Balkonien, die schönen und so fein nach Tanne duftenden Zweige, die uns wieder den Weihnachtsbaum ersetzen sollen, da schreiten wir doch einfach mal zur Tat und holen sie endlich rein, damit auch in unseren Redaktionsräumen der Weihnachtsduft einzieht. 

Ahnungs- und geheimnisvoll gegen das Licht im dunklen fotografiert, was haben wir denn da gezaubert?

Das! Die Zweige sind drin, in einer schönen, mal von meiner verstorbenen Nachbarin geschenkt bekommenen Vase, zur Standfestigkeit und besserem Arragement kam ein großes Glas hinein, das wir mit dem hübschen roten Dekostoff mit Sternchen dran umwickelt haben, damit es schöner aussieht. Und dann haben wir voller Vergnügen die bis jetzt aus dem Adventskalender geklaubten Figürchen angehängt! Sieht das nicht lieb und wunderschön aus? 

Links davon ist unser Redaktionsbüro, wo die Frau Chefredakteurin nächtens an den Türchen werkelt, die Deko macht auch Fortschritte, unser Nußknacker in Form eines Köbes steht wieder vor dem Kamin, ein so feines Geschenk vor Jahren schon von Britta-Gudrun. 

Da seht ihr mal die Vase in ganzer Pracht und das hübsche Dekotuch mit den Sternen. Die große Glasvase im Ständer haben wir mit Schneekristallen verziert, da brauchen wir nun noch neue Batterien, dann können die leuchten! Das wird schön stimmungsvoll aussehen! 

Süß, die Figürchen daran, nicht wahr, die Freude war wirklich groß bei allen Redaktionsmitgliedern. 

Richtig schön heimelig sieht es wieder aus im Büro und dem redaktionellen Wohnzimmer. 

Die Schneekristall-Lichterkette haben wir bis runter an den Ständer „gefriemelt“! 

Und wo wir nun schon bei Tanne, Zweigen und Weihnachtsbaum sind, selbstverständlich gibt es nun auch endlich in unserer Redaktion einen Adventskranz, dieses Jahr haben wir uns was ganz neues einfallen lassen, guckt mal: 

Wir haben den kleinen Tisch am Fenster benutzt, den, auf dem immer Mimis Trinkkrug stand, ihr zu Ehren steht in diesem Jahr dort der Adventskranz, wir glauben, das freut sie sehr. Was die Gläser zu bedeuten haben, wollt ihr wissen? 

Wir haben in diesem Jahr auf dem Kranz auf Kerzen verzichtet, dafür hatten wir wieder den schönen alten roten Ständer zum aufhängen des Kranzes rausgekramt, da sieht er immer so schön aus mit seinem dunklen grün, deshalb stehen nun die Gläser, bzw. Teelichthalter, um den Kranz, vier an der Zahl, für jeden Adventssonntag eines. 

Die Deko vom Kranz, hübsch, aber sparsam, damit das Grün zur Geltung kommt. 

Und er riecht so schön!!! Am Fenster, das paßt nun auch so fein zu diesem Türchen, ist er wieder vertreten:

Unser Leuchtebäumchen, auch das wird Mimi freuen, er leuchtet direkt vor ihrem Birkenpferd hinauf in den Himmel zu Wolke und Stern! 

Befriedigt hat die Frau Chefredakteurin unter dem beifälligen Gemurmel ihrer bärigen Redaktionsmitglieder ihr Werk bewundert, da meinte dann meine Crew, es wäre doch in diesen Tagen und Zeiten immer auch was zum lachen gefragt, und wenn ich doch nun schon das schöne Gedicht zum Eingang aus einem früheren Eintrag entlehnt hätte, wie wäre es denn dann auch noch mit einer Episode aus eben diesem früheren Türchen im damaligen Blögchen? Ach, das ist eine gute Idee von euch, das machen wir, und so folgt jetzt hier die Episode aus dem Türchen 18 vom 18. Dezember 2015, unter dem Titel: Pleiten, Pech und Pannen:

„Dieses Weihnachten war das Weihnachten 1987, Björn ein Schulkind im ersten Jahr, und wir hatten uns mit Freunden und deren beiden Söhnen, einer in Björns Alter und sein Freund, der kleine Bruder seines Freundes 2 Jahre jünger, entschlossen, mal über die Feiertage, also Weihnachten und Silvester, nach Bayern in ein Ferienhäuschen zu fahren, wir wollten endlich mal Weihnachten im Schnee! Dies vorab: Es war wundervoll, aber von Schnee weit und breit keine Spur, die ganzen Tage nicht, erst als wir wieder nach Hause fuhren, wirbelten die Flocken vom Himmel, aber das war nur ein kleiner Teil des Dramas, hihihi!

Die Schwiegereltern meiner Freundin waren ebenfalls mitgefahren, sie hatten sich aber im Ort eine Pension gesucht. In unseren Ferienhäusern stand zur Anreise schon jeweils der schönste, fertig geschlagene Christbaum vor der Tür, bereit zum schmücken, wir hatten alles von daheim mitgebracht, das war so schön! Bei den Schwiegereltern wurde der Baum ebenfalls von der entsprechenden Pension gestellt, und als unsere beiden Prachtbäume fertig geschmückt und mit (funktionierenden!) Lichterketten versehen waren, haben wir uns auf den Weg gemacht, um nun den Baum der Großeltern zu bewundern. Unsere Freunde waren schon ein bissel vorausgegangen, und als wir drei dort ankamen, kam uns meine Freundin entgegen mit einem Gesicht, in dem sie nur mühsamst das Lachen unterdrücken konnte, es standen ihr buchstäblich die Tränen in den Augen, sie gestikulierte wild und nahm uns erst mal an die Seite und beschwor uns, beim Eintreten sofort, laut und überschwenglich den herrlichen Christbaum zu bewundern, wenn wir ihn sehen würden, würden wir schon wissen, warum! Neugierig betraten wir das Pensionszimmer, und was sich unseren Augen da bot, wird mir auf immer unvergeßlich bleiben und bringt mich hier beim schreiben bereits wieder zu einem Lachanfall! Ein Weihnachtsbaum! Aber was für einer! Groß, ja, doch, so ca. 1,80 m, breit? Ja, doch, auch! Grün? Tja, also, das wäre jetzt ein bissel übertrieben, ja, doch, es waren grüne Nadeln dran, doch, so ca. 150 Stück auf die Quadratmeterfläche eines 1,80 m hohen und ca. unten wenigstens 80 oder mehr Zentimeter breiten Baumes, kurz und gut: Das war ein besserer Stecken! Ich mußte auf dem Absatz kehrt machen, ich konnte das Lachen einfach nicht unterdrücken, die Kinder haben das „Ding“ einfach nur angestaunt, die waren sprachlos, Gott sei Dank! Denn die Großeltern waren begreiflicherweise not amused, hatten das „Ding“ aber doch nach allen Regeln der Kunst geschmückt. Auch hier mit einer funktionierenden Lichterkette! Die riß das ganze ehrlich raus, ich lach mich weg, mir laufen die Tränen! Aber das war beileibe nicht das Ende vom Drama um den spiddeligen Weihnachtsbaum!

Wir saßen dann, nachdem wir alle mehr oder weniger mühsam unsere Fassung wiedererlangt hatten, gemütlich bei den Großeltern und tranken Kaffee, die Kinder spielten, und plötzlich stieß mich meine Freundin heftig an und machte eine Kopfbewegung zum „Baum“, und ich sah dann erst nur so aus den Augenwinkeln, wie er sich gaaaaaanz langsam zur Seite neigte! Er tat das erst so richtig mit Bedacht und wie eine gut vorbereitete Inszenierung, um dann auf einmal mit einem Ruck und scheppern und knall auf den Boden zu krachen!

Erst großer Schrecken, der Großvater fluchte, war wirklich nicht schön für die Ohren der noch anwesenden Kinder, lol, und dann war es um unserer aller Fassung geschehen, wir haben gewiehert vor Lachen und Tränen geweint, es war einfach überwältigend! Dieses Erlebnis kommt noch heute oft zur Sprache, gerade in diesen Tagen, und der Lacherfolg ist immer noch der gleiche, es war einfach ein sooooo köstliches Bild, wie dieser „Baum“ so für sich selber beschlossen hat, jetzt reicht es mir, ich fall jetzt um!

Er ist dann entschmückt und entsorgt worden, ich glaube, daß war für alle, auch den Baum, das beste!“

Wann immer ich an diese Geschichte denke oder sie, wie jetzt, mal wieder lese, rollen bei mir die Tränen vor lachen, da muß man live dabei gewesen sein, eigentlich ist das unbeschreiblich. Bei der Freundin handelt es sich im übrigen um die, die mir hier gegenüber wohnt, mit Kater Devil, den ich dazumalen in ihrer Urlaubszeit betreut habe und der zu Mimis Freundesliste gehört. 

Ich hoffe, ihr habt alle auch noch einmal Spaß an dieser legendären Geschichte gehabt, auch wenn es sich dabei, wie im Fernsehen halt, um eine Wiederholung handelt! 😉😂 Aber Lachen ist doch in diesen Zeiten so gesund! 

So, ihr Lieben, nun müssen wir natürlich noch das zweite Türchen hier öffnen, das vom Gewürzadventskalender, na, dann: 

Wir machen auch das wieder spannend! 

Ein ganz fein passendes Gewürz, Ingwer, und sehr gesund, da haben wir jetzt ganz doll was für unser aller Immunsystem getan: Wir haben (hoffentlich!) herzlich gelacht und mit Ingwer könnten wir uns jetzt einen schönen Tee machen, das paßt doch wunderbar! 

Zum Abschluß von unserem Türchen 11 haben wir jetzt noch ein paar schöne Bilder vom Thema Tannenbaum

und damit wünschen wir euch allen einen feinen Freitag, das Wochenende ist in Sicht und damit schon der dritte Advent, die Zeit rennt! Macht euch alle keinen Streß, gerade in diesem Jahr ist Ruhe und Gelassenheit so wichtig, paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, das wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Adventskalender – Türchen 1

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r 

Türchen

 

Vom Honigkuchenmann

Keine Puppe will ich haben –
Puppen gehn mich gar nichts an.
Was erfreu’n mich kann und laben
ist ein Honigkuchenmann.
So ein Mann mit Leib und Kleid
durch und durch an Süßigkeit.

Stattlicher als eine Puppe
sieht ein Honigkerl sich an,
eine ganze Puppengruppe
mich nicht so erfreuen kann.
Aber seh ich recht dich an,
dauerst du mich, lieber Mann.

Denn du bist zum Tod erkoren –
bin ich dir auch noch so gut,
ob du hast ein Bein verloren.
Ob das andre weh dir tut:
Armer Honigkuchenmann,
hilft dir nicht, du mußt doch ran.

( August Heinrich Hoffmann von Fallersleben, 1798 – 1874)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, da isser, der Adventskalender anno domini 2020! Die ganze Redaktion hat einstimmig beschlossen, daß er auch in diesem Jahr wieder erscheint, gerade in diesem Jahr, denn Freude ist heuer so wichtig, und die möchten wir euch hier gerne wieder bereiten! Ebenso einig waren wir uns alle dabei, daß das Erscheinungsbild unseres nun schon im 9. Jahr bestehenden Adventskalenders so bleibt, wie es immer war! Denn auch Konstanten sind wichtig in dieser Zeit! 

Nun also: Türchen 1

Ihr erinnert euch an die Adventskalender in den Redaktionsräumen unseres Grafschafter, die wir im letzten Eintrag gezeigt hatten?

Und daß ihr so neugierig wart, was wohl drin sein wird? In dem Gewürzkalender ist das ja leicht, Gewürze halt, tja, aber welche? Im heurigen Türchen das:

Chilisalz, hach, das schmeckt bestimmt sehr lecker eben in einem Chili, mit lecker roten Bohnen und Hackfleisch. Mal gucken, wie unsere Menüpläne zum Wochenende aussehen werden! 😊

Die Neugierde steigt, und was war nun im zweiten Adventskalender? Der so geheimnisvoll von außen seine Schätze verbarg? Und ich euch lediglich verraten habe, daß es keine Schokolade ist? Hihihihi, die Spannung steigt auch, aber nun, tadaaaaaa…..

Türchen eins ist geöffnet….ääääh, leer??? Neeiiin, wir wollten nur bissel die Spannung aufrecht halten 😂 nun aber:

Ist das nicht süß??? Und nun wißt ihr auch, wie Gedicht und Girlande zustande kamen, denn Türchen 1 beherbergte einen Lebkuchenmann, auch Pfefferkuchenmann oder Honigkuchenmann genannt, Frauen gibt es davon übrigens auch! 😉

In ganzer Pracht, ist er nicht einfach wunderhübsch? Und damit ist auch das Geheimnis des Adventkalenders aufgedeckt: Baumanhänger, Christbaumschmuck, aus Lauschaer Glas, die ganze Redaktion, allen voran die Frau Chefredakteurin, ist entzückt!!! Und soooo gespannt, was die restlichen 23 Türchen noch so beherbergen. 

Der kleine niedliche Kerl war nun der Themengeber für Türchen 1, Weihnachtsgebäck: 

Woher stammt eigentlich die Tradition des Weihnachtsgebäcks?

Durch Ausgrabungen und bildliche Darstellungen ist nachweisbar, daß es bereits in vorchristlicher Zeit zu Festtagen rituelles Backwerk gab. Die Kelten haben in der Zeit der Wintersonnenwende, in der Nacht vom 21. auf den 22. Dezember, Fladen aus Getreidemehl und Honig als Opfergaben hergestellt, sie sollten vor bösen Dämonen und Naturgewalten schützen. 

Der Ursprung des heutigen Weihnachtsgebäcks ist umrankt von verschiedenen Theorien, am wahrscheinlichsten ist wohl die Annahme, daß der Anfang in den mittelalterlichen Klöstern gelegen hat, denn dort wurde zum Gedenken an die Geburt Jesu Christi in den Klosterküchen festliches Backwerk erstellt, das nicht nur für die religiöse Gemeinschaft bestimmt war, sondern auch an Bedürftige verteilt wurde, damit auch sie an dem christlichen Fest teilhaben konnten. Aus dieser Tradition entwickelten sich dann im Laufe der Zeit die sorgsam gehüteten Rezepte für die Weihnachtsbäckerei, Spekulatius, Printen, Zimtsterne, Christstollen, Lebkuchen, Honigkuchen, und all die Leckereien, die uns heute noch so gut schmecken! 

Und eben auch der Lebkuchen- oder Honigkuchenmann!

Da kommt dann gleich eine kleine Tradition aus Blögchen und Grafschafter wieder zum Einsatz, 

das Rezeptbuch!

Man nehme, wenn man hat 🤣 (ein geflügeltes Wort meines Chefs und Freund von meiner Bauernhofarbeitsstelle!)

  • 250 g Honig
  • 100 g Zucker
  • 125 g Butter
  • 500 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Päckchen Lebkuchengewürz
  • 1 EL Kakao
  • 1 Ei
  • Zuckerglasur
  • bunte Zuckerstreusel

Den flüssigen Honig, den Zucker und die Butter zusammen in einem Topf aufkochen, in eine Rührschüssel geben und vollständig abkühlen lassen. 

Das Mehl, das Backpulver, das Lebkuchengewürz und den Kakao mischen, Honigmischung, das Ei und die Mehlmischung mit den Knethaken des Handrührers zu einem glatten Teig verkneten. Zwei Stunden in Klarsichtfolie gewickelt ruhen lassen. 

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche 1/2 cm dick ausrollen und Lebkuchenmänner (oder Frauen, Anm. der Red. 😊) ausstechen. 

Auf mit Backpapier belegten Blechen im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad (Umluft 160 Grad) auf der mittleren Schiene 12 – 15 Minuten backen. Abgekühlt mit Zuckerglasur und bunten Zuckerstreuseln verzieren. 

Ja, ihr lieben Leser, das war es, das 1. Türchen des heurigen Adventskalenders, wir hoffen natürlich alle sehr, daß es euch gefallen hat! Wenn nicht, es kommen ja noch 23 weitere! 😂 (Running-Gag!)

Dann wünscht euch die gesamte Redaktion vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven  einen schönen Beginn vom Monat Dezember, einen feinen Dienstag und überhaupt einen guten Tag! 

Bleibt gesund, habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – „Wir sagen euch an den lieben Advent…..“

Vorfreude auf Weihnachten 

Ein Kind – von einem Schiefertafel-Schwämmchen
umhüpft – rennt froh durch mein Gemüt.

Bald ist es Weihnacht! – Wenn der Christbaum blüht,
dann blüht er Flämmchen.
Und Flämmchen heizen. Und die Wärme stimmt
uns mild. – Es werden Lieder, Düfte fächeln. –

Wer nicht mehr Flämmchen hat, wem nur noch Fünkchen glimmt,
wird dann doch gütig lächeln.

 

Wenn wir im Traume eines ewigen Traumes
alle unfeindlich sind – einmal im Jahr! –
Uns alle Kinder fühlen eines Baumes.

Wie es sein soll, wie’s allen einmal war.

(Joachim Ringelnatz)

Hallo, ihr lieben Leser vom Grafschafter Wochenanzeiger

„sehet, die erste Kerze brennt!“ Und sie beginnt, die Adventszeit anno domini 2020, einem Jahr, das uns in unseren Grundfesten erschüttert hat, das alles verändert und unser Leben auf den Kopf gestellt hat, uns in die körperliche Distanz und gleichzeitig in die mentale Nähe zwang, schwer zu ertragen, und das Licht im Dunklen, am Ende des Tunnels, scheint immer noch so fern und beinahe unerreichbar. 

Und nun Advent, Zeit der Erwartung, Zeit des Aufbruchs, Zeit des werdenden Lichts! In diesen Zeiten???

Ja, gerade in diesen Zeiten, eine Adventszeit, wie wir sie noch nicht erlebt haben mit der Chance, sich einmal wieder auf das wirklich wichtige im Leben zu konzentrieren, auf das miteinander, das aufeinander achten, das liebevolle miteinander umgehen, das mitfühlende beieinander sein, trotz aller physischen Distanz ganz nah und innig zu spüren, wie es Ringelnatz im obigen Gedicht sagt: „Uns alle Kinder fühlen eines Baumes. Wie es sein soll, wie’s allen einmal war.“ 

Dieses Jahr bremst uns aus, bremst unsere Hektik, unser rennen und hasten, unseren Konsumrausch, es bringt uns aus der Spur, aus den gewohnten Gleisen, es zwingt uns zur Geduld, zum innehalten und damit vielleicht auch zum „inne“ sein? Geduld ist ein Wort, das ich nicht mag, weil es das Wort „dulden“ beinhaltet, etwas also einfach über sich ergehen lassen, in dem Zusammenhang spricht man ja auch von „geduldigen Schafen“, ich hab sie gut beobachtet auf meiner damaligen Bauernhofarbeitsstelle, unsere Schafe

und bin zu der Erkenntnis gelangt, sie sind nicht geduldig, sie sind beharrlich. Sie fügen sich in einen momentan nicht zu ändernden Ist-Zustand und und warten beharrlich (=ausdauernd, unbeirrt, unermüdlich) auf den Moment, wo sich dieser Zustand ändern läßt. Wie ich nun gerade in diesen Zeiten wieder auf den Vergleich mit meinen geliebten Schafen komme? Na, ganz einfach, das Häufchen verblendeter und schwurbelnder Covidioten bezeichnet den Rest der Welt, der nicht so „denkt“ wie sie, so gerne als „Schlafschafe“, und wie ihr nun an meinem Beispiel seht, ist das ein Riesen-Kompliment! 

Laßt uns die Adventszeit nützen wie die Schafe, die in der biblischen Adventsgeschichte ohnehin eine große Rolle spielen und auch bildlich allgegenwärtig sind, laßt uns auf das große Licht warten, das uns die Ankunft Jesu verspricht, und laßt uns in der Zwischenzeit die Dunkelheit erleuchten mit Kerzen am Adventskranz, jede Woche eine mehr. Und laßt uns diese Zeit nutzen als Auszeit für die Seele, die wir in diesem Jahr ganz sicher noch nötiger haben als in all den Jahren zuvor. 

Es wird nicht leicht werden, aber wir können es uns gegenseitig leichter machen, noch einmal wie bei Ringelnatz: Als Kinder eines Baumes! 

Und damit steigt nach dem Vorwort der Frau Chefredakteurin nunmehr das ganze Team des Grafschafter Wochenanzeigers in den Eintrag ein Frau Chefredakteurin mit Mimi in heaven, Ruddi Bruno Hamisch Otto und Luzia, die sich für die Advents- und Weihnachtszeit noch „umziehen“ müssen, da möchten wir aber in Ruhe was feines aus der Boutique aussuchen. 

Alle Mann/Frau hoch starten wir nun in die Adventszeit des Jahres 2020 und freuen uns auf alles, was die Adventszeit ausmacht, auch wenn manches davon in diesem Jahr halt nur „bildlich“ stattfindet:

Kerzen und Gebäck, „Äpfel, Nuß und Mandelkern…“

Schönes Kerzenlicht in so hübschen Behältnissen wie diesem, und vielleicht sogar auf bissel Schnee und Eis? 

Und auf diese lustigen Gesellen, die eine Vorankündigung mitbringen:

Es wird wieder einen Adventskalender geben im Grafschafter Wochenanzeiger, und da wird natürlich auch wieder lustiges vertreten sein, das ist erstens ein Auftrag von Mimi in heaven bezüglich ihrer legendären Montags-Adventskalender-Türchen und zweitens in diesen Zeiten besonders wichtig! 

Da kommt dann die Nachteule in der Frau Chefredakteurin wieder so richtig zur Geltung! 😂

Und Rezepte für diverses adventliches bestimmt auch nicht zu kurz! 

Weihnachtsmarktbummel gibt es dann eben rein virtuell, aus dem Archiv, mit Servietten, also Bildern, in denen man schwelgen kann, wenn nicht richtig, dann eben mit den Augen und der Seele! 

Für die Augen und die Vorfreude auf den Adventskalender haben wir hier auch schon einmal etwas für euch, auf was wir uns ab 1. Dezember jeden Tag freuen werden:

unseren heurigen Adventskalender, ein Geschenk von Kristina und Rani aus dem Ersatzpäckchen für das geklaute dazumalen zum Geburtstag der Frau Chefredakteurin! Was drin ist wollt ihr wissen? „Ihr Naseweise, ihr Schelmenpack – meint ihr, er wäre offen, der Sack? Zugebunden bis obenhin!“ Aber ganz gewiß ist was schönes drin, das wird aber noch nicht verraten, nur so viel: Schokolade nicht! Was, werdet ihr in diesem Jahr in den Adventskalendertürchen zu sehen bekommen, dann, so dachten wir uns das, haben wir doch alle was zum drauf und dran freuen! 

Die Herrlichkeiten sind aber noch nicht zu Ende, denn die Frau Chefredakteurin hat sich noch einen kleinen, feinen Adventskalender gegönnt als Streicheleinheit für die Seele in diesem Jahr:

Einen Gewürz-Adventskalender, mit Gewürzen zum kochen und backen, auch da werden wir euch kontinuierlich berichten. Und vielleicht auch gleich das passende Rezept mitliefern! Noch mehr zum freuen! Gefreut haben sich darüber auch bereits die Kinder der Frau Chefredakteurin, denn an sie ging ein Päckchen mit gleichem Inhalt, sie kochen doch auch so gern. 

Den Abschluß macht jetzt eine Bilder-Galerie vom derzeit als einzigem geschmückten Korridor vor unserem Eulennest, denn die Frau Chefredakteurin ist in diesen Tagen mal wieder das, was ihr Herr Vater liebevoll-spöttisch als „Klüngelfutt“ bezeichnet hat, sie ist noch nicht so recht aus dem Quark gekommen. Aber dit wird! Und dann geht die Bilder-Galerie weiter! 

Das müssen wir euch nun auch noch zeigen, denn das war so eine Freude und ein Spaß, guckt mal:

Ihr rätselt, richtig?

Hihihihi, immer noch, was mag das Lichtpünktchen sein am Küchenfenster mit der Aussicht auf Burg Lirich bei Nacht? 

Das!

Ein hübsches Adventskerzchen, im letzten Jahr zum Advent von einer Freundin geschenkt bekommen, am 25. November 2019!!! zum ersten Mal leuchten lassen, seitdem leuchtet es jeden Abend bis heute und immer noch mit ein und derselben Batterie! Das ist beharrlich! 😉😊 Findet das kleine Weihnachtsmäuschen auch! Und hat seinen Platz schon mal eingenommen. 

So, ihr Lieben alle, damit wünschen wir euch allen einen schönen, besinnlichen 1. Adventssonntag, freut euch auf die kommende Zeit trotz alledem, paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund!

Bleibt behütet und beschützt! 

Das wünscht euch allen euer Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven und Otto und Luzia.  

Habts fein!  

 

 

 

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Advent, Advent, ein Lichtlein brennt…

Der Abend kommt von weit gegangen
durch den verschneiten, leisen Tann.
Dann preßt er seine Winterwangen
an alle Fenster lauschend an.

Und stille wird ein jedes Haus:
Die Alten in den Sesseln sinnen,
die Mütter sind wie Königinnen,
die Kinder wollen nicht beginnen
mit ihrem Spiel. Die Mägde spinnen
nicht mehr. Der Abend horcht nach innen,
und innen horchen sie hinaus.

(Rainer Maria Rilke)

Wie schnell doch die Zeit vergeht, liebe Leser des Grafschafter Wochenanzeiger, nun ist mit dem heutigen Tage der November auch schon wieder Geschichte und die Adventszeit beginnt! Die schöne, traute, heimelige Zeit, die uns zum Christfest und zum Ende des Jahres führt.

In den letzten Novembertagen, mit Ausnahme des gestrigen Samstags, war das Wetter wahrhaft novembrig-usselig, grau und verregnet, da wurde es sogar unserer noch immer leuchtenden Sonnenblume auf Balkonien zu viel, sehnsüchtig guckte sie in die gute, warme Stube

und zu unserer rasenden Reporterin Mimi,

Frau Chefredakteurin, guck mal, die arme Sonnenblume, sollen wir sie nicht endlich reinholen? Ja, Mimi, hast recht, es ist kein Wetter mehr für herbstliches Leuchten! Verabschieden wir uns also vom Herbst mit noch einmal golden leuchtenden Bildern von unserer Birke vor dem Wohnzimmerfenster samt unserem Baumpferd

schließlich leuchten draußen ja auch schon die ersten Adventslichter!

Also haben wir unsere Sonnenblume samt der übrigen Herbstdeko wieder ins Haus geholt, und da es überall schon so wonnig leuchtete, haben wir im Wohnzimmerfenster auch schon mal mitgeleuchtet, wir hatten noch sowas feines von einer meiner Freundinnen geschenkt bekommen, die dieses Jahr mal etwas neues wollte und wußte, wie schön ich dieses Teil bei ihr immer fand:

Wir machen es geheimnisvoll, hihihi, passend zum Advent!

Ist das nicht hübsch? Ein Lichterbäumchen mit so hübschen Anhängern aus Glas und oben einem Stern!

Mein Redaktionsteam hat begeistert zugeguckt, schließlich erleben alle drei, Ruddi, Bruno und Hamish, die erste Adventszeit hier in unseren Redaktionsräumen. Und da die Jungs nun schon mal so eifrig bei der Sache waren, haben wir kurzerhand noch eine Redaktionssitzung abgehalten, denn für die kommende Adventszeit und den heute beginnenden Dezember gab es ja noch eine Frage zu klären: Wie steht es denn in diesem, dem 8. Jahr in diesem Blögchen, wieder mit dem obligatorischen Adventskalender? Frau Chefredakteurin stellte die Überlegung in den Raum, den Adventskalender der vergangenen Jahre vielleicht dieses Jahr an den Grafschafter Wochenanzeiger anzupassen, also eingangs zu verändern, Ruddi, Bruno und Hamish blätterten derweil im Archiv der vielen Türchen aus vergangenen Jahren, Mimi waren sie ja bestens vertraut. Und nach einigem Hin und Her stellte dann Mimi als stellvertretende Mitredakteurin und rasende Reporterin den Antrag, es so zu belassen, wie es sich all die Jahre bewährt hätte und Freude gemacht habe! Denn schließlich habe sich der Grafschafter Wochenanzeiger ja den guten News verschrieben, und dazu gehörten eben auch Traditionen! Getreu dem Motto „Traditionen sind das weitergeben der Flamme, nicht das bewahren der Asche“ waren alle übrigen Redaktionsmitglieder ebenfalls der Meinung, da müsse unbedingt auch hier im Grafschafter ein Zeichen gegen die schnelllebige Zeit gesetzt werden, in der nix so langweilig wäre wie die Meldung von gestern, Mimi summte dazu ein Lied, ich mußte so lachen, es war eine Textzeile, natürlich, wie könnte es anders sein, von Reinhard Mey, aus seinem Lied „Ich bin Klempner von Beruf“ „Neulich hab‘ ich einen Boiler installiert, der hat gut und gern zwei Tage funktioniert. Dann war er drei Tage alt und das heiße Wasser kalt. Na, da hab ich gar nicht lange repariert, sondern sofort einen neuen installiert.“ Ja, und gegen so eine Einstellung hätte doch, meinte Mimi, der Grafschafter Wochenanzeiger auch eine Verpflichtung!

Wir haben dann abgestimmt, und das Ergebnis war einstimmig:

Der Adventskalender wird unter der Einleitung in der Titelzeile „Grafschafter Wochenanzeiger“ wie gewohnt weiter geführt!

Und so öffnet sich hier heute, zum 1. Dezember und damit zum 1. Türchen eines jeden Adventskalenders, auch der euch so wohlvertraute und, wie wir hoffen, auch beliebte, Adventskalender vom Blögchen und im ersten Jahr auch vom Grafschafter Wochenanzeiger! Wir hoffen, ihr habt alle wieder Freude dran und uns fällt noch 23 mal was ein, lach!

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r

Türchen

Advent, Advent,
ein Lichtlein brennt.
Erst eins, dann zwei,
dann drei, dann vier,
dann steht das Christkind vor der Tür.

(Verfasser unbekannt, mündlich überliefert)

Da ist es, das erste Türchen eures Adventskalenders, und was hätten wir euch da zu bieten? Da der Eintrag ja ein bissel ausgeholt hat, machen wir das erste Türchen kurz und bündig: Wir haben unseren Adventskranz fertig, und den zeigen wie euch nun:

Na, wie gefällt er euch? Meine Redaktion war begeistert, er ist schlicht in diesem Jahr, aber groß und hat wunderbar verschiedenes Grün

das wir nicht zudekorieren wollten, er riecht herrlich nach Wald

und hat eine ganz große Schleife!

Viel weiter sind wir auch noch nicht gekommen mit dekorieren in diesem Jahr, die letzten Tage und Wochen mit der Sorge um unsere Co-Autorin und rasende Reporterin Mimi forderten doch ihren Tribut.

Fürs erste Türchen haben wir uns daher ganz nostalgisch noch einmal Archivbilder von ganz vom Anfang, von 2012, ausgesucht, was hatte ich dazumalen eine Freude, als ich die im Netz gefunden habe.

Wir hoffen, damit machen wir allen Lesern hier Vorfreude auf die schöne, besinnliche Zeit, nehmt euch alle die Zeit, wenn es irgend geht, sie auch besinnlich und innig zu machen, kein Tag kommt zurück!

In diesem Sinne wünschen wir euch allen einen wunderschönen, gemütlichen ersten Adventssonntag!

Frau Chefredakteurin und Mimi haben sich schon mal adventlich umgezogen, der Rest der Truppe folgt in den nächsten Türchen-Tagen nach!

Habts fein! Euer Grafschafter Wochenanzeiger

 

Türchen 3

  

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r

Türchen 

Äpfel, Nuss und Mandelkern‘
essen viele Menschen gern.


Doch Thunfisch und Geflügelstück
sind der Katzen Glück.


Kommt dazu noch Mauseklein,
könnte es nicht schöner sein,


und mit Leberwurstkonfekt
wird das Fest perfekt.

(Rani Stubulinski, frei nach Theodor Storm)

 Hi, Folks, Montag isses wieder, und das ist traditionsgemäß mein Türchentag hier im Adventskalender im Blögchen vom Dosenöffner, denn die Montage müssen immer lustig werden, alldieweil die Leute hier, die noch keine Rentiere sind wie mein Frauchen, eben Montags nach dem Wochenende wieder arbeiten müssen und dann meist alle „not amused“ sind, lach!

Ich hoffe, da war das wunderschöne Gedicht von meiner Freundin Rani gleich der richtige Einstieg in das Türchen Nr. 3, das ist doch wonnig, nicht wahr?

Wonnig war auch unser Start hier in die Adventszeit, ich mag es ja gerne, wenn mein Dosenöffner hier wieder alles schmückt und dann wieder alles so gemütlich wird, außer natürlich, wenn er dabei in Hektik verfällt, das ist nicht schön, dann kann mir nämlich auch schon mal das hier passieren:

Ansonsten mag ich aber des Dosenöffners Kramereien, sie muß dazu ja auch ihren Schrank öffnen, in dem die ganzen Herrlichkeiten sind, da kann ich dann auch immer so schön stöbern! 

Hihihi, ich bin dann immer zu schnell für die Knipse von der Mamarazzi!

Ja, so ist das dann hier, Folks, wenn wir den Advent vorbereiten. In diesem Jahr war das aber alles schon mal sehr relaxed zu Beginn, ich zeig euch jetzt mal was, das fand ich auch so schön, mein Frauchen war nämlich am Samstagmorgen aufgrund eines dringenden Bedürfnisses (hab ich das nicht klasse umschrieben, lach?!) mal früh auf, und da haben wir so einen schönen Sonnenaufgang gesehen, paßt mal auf:

Erst mal ganz zartes, erstes Licht

aber dann….rosarote Wölkchen, Frauchen liebt bei solchen Bildern immer die „Scherenschnittbäume“ so sehr,

das mußte ich mir genauer angucken

hach, schöööön, Frauchen, mach mal weiter!

Sieht die Birke nicht wunderhübsch aus? Ich hatte auch meinen Spaß, zumal auch die Vögelchen schon wieder unterwegs waren, vor allem die kleinen Meisen, da kann man gar nicht so schnell hin und her gucken, wie die hektisch fliegen, hihihihi!

Schöner Aussichtsplatz, nicht wahr?

Durch die Gardine geht gucken auch

dann hab ich, sagt Frauchen, beim gucken einen „Weichzeichner“, ich glaub, sie meint, dann ist das draußen wie nebelig!

Neugierige Mimi

Frauchen sagt, das ist ihr Lieblingsbild!

Schön, so ein Morgen, Frauchen!

Gehst du jetzt wieder schlafen?

Ok, ich peil auch mal noch meine Hängematte an

guckt mal, meine Schnurrhaare!!!

Na, dann nochmal guts Nächtle, Frauchen, ich guck noch bissel!

Ja, ihr lieben Leser in unserem Blögchen hier alle, das war dann mal mein erster Beitrag zum Adventskalender von Frauchen, ich hoffe, er hat euch den Montag bissel versüßt, wir lesen uns hier auf jeden Fall noch öfter, schließlich bin ich ja nicht umsonst der Co-Autor von diesem Blögchen!

Kommt alle gut wieder in die neue Woche und habt einen feinen Montag, wünschen euch  Mimi und Frauchen Monika.

Habts fein! 

Türchen 1

  

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r

Türchen 

Weihnachten

Markt und Straßen stehn verlassen,
still erleuchtet jedes Haus,
sinnend geh ich durch die Gassen,
alles sieht so festlich aus.

An den Fenstern haben Frauen
buntes Spielzeug fromm geschmückt,
tausend Kindlein stehn und schauen
sind so wunderstill beglückt.

Und ich wandre aus den Mauern
bis hinaus ins freie Feld,
hehres Glänzen, heil’ges Schauern!
Wie so weit und still die Welt!

Sterne hoch die Kreise schlingen,
aus des Schnees Einsamkeit
steigt’s wie wunderbares Singen –
O du gnadenreiche Zeit!

(Joseph von Eichendorff )

Willkommen im Adventskalender im Blögchen im Advent des Jahres anno domini 2018!

Nun könnt ihr hier wieder jeden Tag ein Türchen öffnen, ich hoffe, auch im „verflixten 7. Jahr“ fällt mir jeden Tag wieder etwas ein, um euch hier eine kleine Freude zu machen.

Das eingestellte Gedicht ist schon recht weihnachtlich, aber es paßte so schön zum Thema des ersten Türchen: Geschmückte Häuser!

Der November ist Geschichte, mit dem Dezember beginnt wieder das adventliche Leuchten in und an den Häusern, dann geht die heimelige Zeit wieder los, und so hab ich mich in den letzten Novembertagen mal hier in meiner Grafschaft in der näheren Nachbarschaft umgesehen und zeig euch nun das Leuchten hier rings um unser Eulennest:

In fast allen Fenstern erstrahlt nun wieder die adventliche Pracht!

Und hier ist er auch schon dabei, der wunderschöne, rote Stern, den ich vom Wohnzimmerfenster aus sehen kann

ist der nicht wunderschön? Ich freu mich jedes Jahr auf ihn.

Balkonbeleuchtung

ein Fenster unterm Dach

Meine Grafschaft mit nächtlichem Leuchten

das letzte welke Laub, beleuchtet von der Straßenlaterne.

Auf dem Rückweg hab ich dann mit Entzücken festgestellt, daß Nachbarn ganz unten bei mir im Haus auch so einen feinen roten Stern haben in diesem Jahr, guckt:

  Fensterfront

Ich hab natürlich vor meiner Korridortür auch wieder geschmückt in diesem Jahr

ein Glitzerbäumchen ist in diesem Jahr dabei, und natürlich wieder unser Weihnachtselch!

Neues Leuchtebild, mit Timer, das leuchtet dann schön regelmäßig, wenn es dunkel wird.

Da isser, der Weihnachts-Elch, der macht richtig gute Laune, wenn man nach Hause kommt und ihn sieht.

 Der Türkranz hängt wieder

und die Weihnachtsschleife

 Die bleibt auch nach Weihnachten immer noch hängen, weil sie ja eben auch Winter ist!

Einmal die ganze Pracht vor der Haustür

und das neue Leuchtebild noch mal in Aktion

 ist das nicht schön? Hab ich mich sofort drin verliebt und dann ist es beim Einkauf mitgehüppt, hihihi! Meine Laterne leuchtet auch wieder

sieht alles so hübsch aus im Dunklen und ist einfach ein liebes Willkommen!

Das bereits geschmückte Küchenfenster leuchtet nun auch wieder

Und Mimi staunt:

Das war es nun, das 1. Adventskalendertürchen in diesem Jahr, ich hoffe, es hat euch wieder Freude gemacht! Besonders schön würde ja das adventliche Leuchten draußen mit Schnee, in dem sich all die schönen Lichter so glitzernd spiegeln und der beim Wandern durch die leuchtende Nacht so herrlich unter den Stiefeln knirscht, wenn er frisch gefallen ist. Lassen wir uns mal überraschen, wie das mit dem Winter wohl in diesem Jahr wird.

Euer Co-Autor, meine Mimi

und ich wünschen euch nun schöne, fröhliche und hoffentlich entspannte Adventstage! Und erst einmal einen schönen Samstag und 1. Dezember!

Habts fein! 

Türchen 1

  

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r

Türchen 

Verse zum Advent

Noch ist Herbst nicht ganz entflohn,
aber als Knecht Ruprecht schon
kommt der Winter hergeschritten,
und alsbald aus Schnees Mitten
klingt des Schlittenglöckleins Ton.

Und was jüngst noch, fern und nah,
bunt auf uns herniedersah,
weiß sind Türme, Dächer, Zweige,
und das Jahr geht auf die Neige,
und das schönste Fest ist da.

Tag du der Geburt des Herrn,
heute bist du uns noch fern,
aber Tannen, Engel, Fahnen
lassen uns den Tag schon ahnen,
und wir sehen schon den Stern.

(Theodor Fontane)

Da isser wieder, der Adventskalender, für das Jahr 2017, der 6. in diesem Blögchen!

Der November ist Geschichte, der Dezember ist da, nun kommt wieder die schönste Zeit des Jahres, es wird wieder lichter und die Vorfreude auf Weihnachten beginnt!

1. Dezember

An diesem Tag soll Sodom und Gomorrha in Asche gesunken sein, und der Tag gehört wie der 1. April und der 1. August zu den gefährdeten Tagen. Man muß alles zu Ende führen, was man anfängt, darf keine Fehler machen, sonst hat es eine schlimme Vorbedeutung.

(Quelle: Sybil Gräfin Schönfeldt, Das große Ravensburger Buch der Feste und Bräuche)

Sind wir abergläubig? Ach, watt, wir freuen uns jetzt hier im Blögchen auf noch 23 Türchen, ich greif dann fürs heutige Türchen mal tief ins Archiv und mach euch Vorfreude auf alles schöne in der Adventszeit mit den Bildchen, mit denen ich hier mein Blögchen und somit auch den 1. Adventskalender dazumalen immer bebildert habe:

mein Lieblingsbild einer geschmückten Stube mit Kamin, so gemütlich!

 die Spielzeugläden werden wieder festlich geschmückt, ob sich auch die heutigen Kinder in Zeiten von Internetz noch die Nasen an der Scheibe platt drücken?

 Wenn es ein richtiger Winter wird, könnte man mal wieder die Schlittschuhe auspacken!

Oder rodeln gehen! 

 Die Weihnachtsmärkte werden wieder geöffnet, kann man wieder schlendern und gucken und sich freuen, und wenn es so schön schneit, einen feinen Glühwein trinken! 

 Es werden wieder Geschenke eingekauft, wobei man sich dann beim kaufen schon auf die Freude des Beschenkten freut.

 Weihnachtspost wird wieder eintrudeln und selbst verschickt man auch welche!

Die Häuser werden wieder festlich geschmückt mit Lichterketten

 und schönen Kränzen, gerade auf dieses Leuchten freue ich

mich jedes Jahr. 

 Weihnachtslieder kann man jetzt schon wieder einüben, mit Stimme und Instrument! 

 

 gemütliche Abende am Kamin erwarten uns, schön eingekuschelt in den Sessel, mit lesen und Tee trinken.

Und so freuen wir uns dann auf das Weihnachtsfest!

 Mimi, unser aller Co-Autor, freut sich auch schon sehr auf den neuen Adventskalender, natürlich wird sie auch wieder mit Türchen vertreten sein und bis dahin freut sie sich auch schon mal mit den altern Bildern vor

 auf feine Geschenke vom Nikolaus und Christkind

 nach spielen mit dem raschelnden Geschenkpapier eine Runde pennen mit der Lieblingsmaus

 Und  die Flattermänner draußen beim mümmeln beobachten, das wird auch wieder fein!

 Musik wird natürlich auch wieder dabei sein, wir gucken jetzt mal, ob wir schon was beim ersten Türchen zum einstimmen finden: Ja, haben wir gefunden, mit so schönen Bildchen, viel Spaß dabei!

Damit schließen wir nun das erste Türchen und wünschen euch allen von Herzen eine gesegnete, frohe und besinnliche Adventszeit.

Habts fein! 

 

 

Türchen 19

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MiBuRo  A d v e n t s ka l e n d e r

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Warum ist die Katze Maria’s liebstes Tier?

Ich bin der Tischler Josef,
meine Frau, die heißet Marie.
Wir finden kein‘ Arbeit und Herberg‘
im kalten Winter allhie.

Habens der Herr Wirt vom goldnen Stern
nicht ein Unterkunft für mein Weib?
Einen halbeten Kreuzer zahlert ich gern,
zu betten den schwangren Leib.

Ich hab kein Bett für Bettelleut;
doch scherts euch nur in den Stall.
Gevatter Ochs und Base Kuh
werden empfangen euch wohl.

Wir danken dem Herrn Wirt für seine Gnad
und für die warme Stub.
Der Himmel lohns euch und unser Kind,
seis Madel oder Bub.

Marie, Marie, was schreist du so sehr?
Ach Josef, es sein die Wehn.
Bald wirst du den elfenbeinernen Turm,
das süßeste Wunder sehn.

Der Josef Hebamme und Bader war
und hob den lieben Sohn
aus seiner Mutter dunklem Reich
auf seinen strohernen Thron.

Da lag er im Stroh. Die Mutter so froh
sagt Vater Unserm den Dank.
Und Ochs und Esel und Pferd und Hund
standen fromm dabei.

Aber die Katze sprang auf die Streu
und wärmte zur Nacht das Kind.
Davon die Katzen noch heutigen Tags
Maria die liebsten Tiere sind.

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(Klabund)

mimi-weihnachten-ii Hi, Folks,

so, das ist nun der letzte Montag im diesjährigen Adventskalender hier im Blögchen, und das ist ja traditionsgemäß immer meines! Also sagte Frauchen am Wochenende zu mir, laß dir schon mal was einfallen, Mimi, falls du noch Bilder oder Gedichte brauchst. Hab ich mal gestöbert und als erstes das feine Gedicht gefunden, daß ich euch jetzt präsentiert habe, da hab ich mich aber gefreut, Kätzchen an der Krippe find ich richtig fein, sonst ist ja immer nur von Ochs und Esel und den Schafen die Rede!

Aber sonst war eigentlich guter Rat teuer, mir fiel beim besten Willen nicht so das rechte ein, und ich hab dann Frauchen gefragt, ob sie mir nicht helfen könnte, auch so eine kleine Diashow von 4 Jahren Adventskalender zu machen mit meinen Sachen von dunnemals, ok, der Dosenöffner meinte, das wäre kein Problem. Und so zeig ich euch jetzt hier erstmal meine Diashow, da ich nicht so viel hatte wie Frauchen, alle Jahre in einer:

Mimis Diashow von 4 Jahren Adventskalendertürchen:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Ich hoffe, sie macht euch Spaß, ich hatte welchen beim gucken, an manches konnte ich mich gar nicht mehr erinnern! Aber eines ist mir aufgefallen, und das möchte ich jetzt einfach auch noch mal……Frauchen, wie geht das noch, wenn ich hier einen alten Eintrag äääääh, ja, wie heißt das auch noch….???? Aaah, ja, jetzt weiß ich wieder, verlinken, danke, also ich verlink euch jetzt mal ein altes Adventskalendertürchen, hihihi, da hab ich nämlich gedichtet, und das müssen sich jetzt hier alle noch mal antun, lol!

https://mimisdosenoeffner.wordpress.com/2015/12/14/tuerchen-14/

Viel Spaß dabei, hihihi!

Tja, und hier wäre ich nun mit meinem Montags-Latein am Ende gewesen, aber da kam per Post was ganz feines geflogen, mein Kumpel Django hatte wohl mein seufzen gehört, daß mir nichts rechtes einfallen wollte fürs Türchen, und schickte mir flugs feine Bildchen von seinem Zuhause, ganz wunderschön geschmückt von seinem Frauchen Britta-Gudrun, da hab ich mich aber gefreut! Kumpel, das war Gedankenübertragung, laß dir schnurrend danken!

Denn geht das jetzt mal los:

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Django an seinem Freßnapf und die als Weihnachtsbaum geschmückte Efeutute, ich find sein Kratzbrett so kasse!

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Ist das nicht schön? Djangos Frauchen schrieb dazu, daß sei in einem Behindertenzentrum auf der Insel Rodrigues hergestellt, aus Kokosnußschalen, mein Frauchen war hin und weg von dem Eisbär!

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mit Tischbeleuchtung, das gefällt mir, ich mag gerne Glitzer, hihihi, wie mein Frauchen, wir sind ja auch Mädels!

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Wow, das ist ein klasse Nikolaus, oder? Django findet den auch gut!

Und jetzt guckt, guckt, hihihi,

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Django schrieb mir, das sei feiner Holzschmuck von seinem Frauchen, und mein Frauchen fand den auch sehr schön,  aber ich hab mich sofort in die Katze verliebt! Die ist ja klasse!  Na, da hat Django dann gleich noch einen drauf gelegt, ich denke mal, er findet die ja auch richtig toll, und nun guckt

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da gibt es noch ein Exemplar von, wie toll ist das denn, Django schrieb, die stünde sonst draußen im Garten und käme nur im Winter ins Haus! Der hat’s gut, der hat gleich zwei Mädels, eine für drinnen und eine für draußen, hihihihi!

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Das gefiel meinem Dosenöffner so gut, das ist wohl das Fenster zum Hauseingang, wie heimelig, wenn Django von seinen Streifzügen draußen heimkommt!

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Das ist die kleine Krippe nochmal in groß, die ist nämlich aus einer Baumscheibe gemacht, Frauchen war ganz begeistert!

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Das hat Djangos Frauchen Weihnachten 2013 so dekoriert, über die Krippe den Stern von Bethlehem.

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Ich kann mich nicht satt sehen, hihihi, da isse nochmal, die Katze!

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Das war nun wieder ganz was feines für Frauchen, sie liebt doch Elche so!

Hach, Django, das war jetzt richtig fein bei dir zuhause, kann ich mir jetzt mal vorstellen, wo du immer so rumstromerst! Lieben Dank an dich und dein Frauchen, wir haben uns sehr gefreut, mein Frauchen und ich!

Tja, Folks nun geht es also so langsam in den Endspurt, der Countdown zählt nun ab heute nur noch 5 Tage, und dann isser da, der Heilige Abend! Seid ihr auch alle schon wieder so aufgeregt?

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Dann macht euch mal alle noch hoffentlich verhälnismäßig streßfreie letzte Adventstage, vor allem alle meine Kumpels

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träumt schon mal vom Christkind oder Weihnachtsmann

kd5 hihihi, paßt auf, daß ihr dabei nicht auch so fein dekoriert werdet!

Die Piepis draußen freuen sich sicher auch schon auf die Bescherung

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dann laßt uns mal noch ein feines Liedchen singen

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und der Eisbär hier gibt den Takt an.

k11 Ich hoffe, es war wieder ein montagsgemäßes lustiges Türchen!

Schönen Montag gewunschen und einen guten Start in die letzte Vorweihnachtswoche von mir und meinem Dosenöffner!

Habts fein! animaatjes-kerst_dieren-22397

 

Türchen 14

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MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r

Türchen 6265

Poins12L               Poins12R

Weihnacht

  Zeit der Weihnacht, immer wieder
rührst du an mein altes Herz,
führst es fromm zurück
in sein früh’stes Glück,
kinderheimatwärts.

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Sterne leuchten über Städte,
über Dörfer rings im Land.
Heilig still und weiß
liegt die Welt im Kreis
unter Gottes Hand.

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Kinder singen vor den Türen:
„Stille Nacht, heilige Nacht!“
Durch die Scheiben bricht
hell ein Strom von Licht,
aller Glanz erwacht.

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Und von Turm zu Turm ein Grüßen,
und von Herz zu Herz ein Sinn,
und die Liebe hält
aller Welt
ihre beiden Hände hin.

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(Gustav Falke)

Heute in 10 Tagen ist Heiliger Abend! Beim 12. Türchen hatten wir hier Bergfest, gestern war der Tag der Heiligen Lucia, da hab ich mir für heute gedacht, wir machen mal eine Rückschau auf 4 Jahre MiBuRo Adventskalender in diesem Blögchen. Und schwelgen in Erinnerungen und „weißt-du-noch’s“! Macht euch eine schöne Tasse Kaffee oder Tee

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holt euch was feines zum knabbern, vielleicht schon das erste Weihnachtsgebäck

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und genießt eine Dia-Show von 4 Jahren Adventskalender:

2012:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

 

 

2013:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

 

 

2014:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

 

 

2015:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

So, das waren nun die gesammelten Werke aus 4 Jahren Adventskalender in diesem Blögchen. Ich hoffe, ihr habt Spaß dran!

Mimi hat sich das ganze gerade sehr versonnen betrachtet, grinste dann so ein bissel in sich rein und zeigte mir dann ein Bildchen, daß sie unbedingt hier rein haben wollte:

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Hihihi, das meint sie natürlich nicht ernst, sie erinnerte sich nur angesichts unserer Vorlesestunde im diesjährigen Adventskalender daran, daß ich ihr ja auch mal „Ein Weihnachtslied in Prosa“ von Charles Dickens vorgelesen habe, und sie hatte entdeckt, daß das Buch in der Dia-Show auftauchte, da fand sie das einfach so knuffig passend. Sie würde ja niemals selber Advent und Weihnachten als „Humbug“ bezeichnen wie weiland  Ebenezer Scrooge! Und flüsterte mir gerade ins Ohr, daß sie keinerlei Lust auf die drei Geister verspüre, die den ollen Geizkragen in der Geschichte heimgesucht haben. Außerdem genießt sie ja die Zeit mit ihrem Dosenöffner doch immer sehr!

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Den vielleicht noch fallenden Schnee allerdings am liebsten so, hihihi!

Ich hab jetzt noch Stimmungsbildchen für euch

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und frag euch nun:

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Wenn nicht, 10 Tage habt ihr noch! Laßt keine Hektik aufkommen, wenn man was ganz schnell machen will, dauert es erfahrungsgemäß nur noch länger, weil ganz viel schief geht, lol! Also, Countdown läuft, alles mit Ruhe, vergeßt nicht die Besinnlichkeit und kleine Inseln der Ruhe im Streß, den man dann manchmal doch nicht vermeiden kann. Das Fest aller Feste will genossen werden, es ist wieder allzu schnell vorbei und man bedauert wieder einmal, sich nicht Ruhe und Auszeiten genommen zu haben.

In diesem Sinne: Habt alle einen wunderschönen WTT!

Habts fein! 

 

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MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r

Türchen 69

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Und wieder nun lässt aus dem Dunkeln
die Weihnacht ihre Sterne funkeln!
Die Engel im Himmel hört man sich küssen
und die ganze Welt riecht nach Pfeffernüssen…

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So heimlich war es die letzten Wochen,
die Häuser nach Mehl und Honig rochen,
die Dächer lagen dick verschneit
und fern, noch fern schien die schöne Zeit.
Man dachte an sie kaum dann und wann.
Mutter teigte die Kuchen an
und Vater, dem mehr der Lehnstuhl taugte,
saß daneben und las und rauchte.
Da plötzlich, eh man sich’s versah,
mit einem Mal war sie wieder da.

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Mitten im Zimmer steht nun der Baum!

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Man reibt sich die Augen und glaubt es kaum …
die Ketten schaukeln, die Lichter wehn,
Herrgott, was gibt’s da nicht alles zu sehn!
Die kleinen Kügelchen und hier
die niedlichen Krönchen aus Goldpapier!
Und an all den grünen, glitzernden Schnürchen
all die unzähligen, kleinen Figürchen:
Mohren, Schlittschuhläufer und Schwälbchen,
Elephanten und kleine Kälbchen,
Schornsteinfeger und trommelnde Hasen,
dicke Kerle mit roten Nasen,
reiche Hunde und arme Schlucker
und Alles, Alles aus purem Zucker!

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Ein alter Herr mit weissen Bäffchen
hängt grade unter einem Äffchen.
Und hier gar schält sich aus seinem Ei
Ein kleiner, geflügelter Nackedei.
Und oben, oben erst in der Krone!!
Da hängt eine wirkliche, gelbe Kanone
und ein Husarenleutnant mit silbernen Tressen –
ich glaube wahrhaftig, man kann ihn essen!

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In den offenen Mäulerchen ihre Finger,
stehn um den Tisch die kleinen Dinger,
und um die Wette mit den Kerzen
puppern vor Freuden ihre Herzen.
Ihre großen, blauen Augen leuchten,
indess die unsern sich leise feuchten.
Wir sind ja leider schon längst „erwachsen“,
uns dreht sich die Welt um andre Achsen

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Und zwar zumeist um unser Bureau.
Ach, nicht wie früher mehr macht uns froh
aus Zinkblech eine Eisenbahn,
ein kleines Schweinchen aus Marzipan.
Eine Blechtrompete gefiel uns einst sehr,
der Reichstag interessiert uns heut mehr;
auch sind wir verliebt in die Regeldetri
und spielen natürlich auch Lotterie.
Uns quälen tausend Siebensachen.
Mit einem Wort, um es kurz zu machen,
wir sind große, verständige, vernünftige Leute!

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Nur eben heute nicht, heute, heute!

Über uns kommt es wie ein Traum,
ist nicht die Welt heut ein einziger Baum,
an dem Millionen Kerzen schaukeln?
Alte Erinnerungen gaukeln
aus fernen Zeiten an uns vorüber
und jede klagt: Hinüber, hinüber!
Und ein altes Lied fällt uns wieder ein:
O selig, o selig, ein Kind noch zu sein!

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(Arno Holz)

Jeden Tag hier ein Türchen, jeden Tag ein Türchen am Adventskalender, falls ihr einen habt, das brachte mich auf die Idee, mal wieder über den Adventskalender einen Eintrag zu machen. Hatten wir das nicht schon mal? Doch, hatten wir, da hab ich euch im letzten Jahr meine aufbewahrten Adventskalender aus früheren Jahren gezeigt

heute hab ich was geschichtliches zum Adventskalender, der Adventskalender im Wandel der Zeiten.

In der Mitte des 19. Jahrhunderts begannen Eltern damit, mit 24 Bildern an der Wand oder Kreidestrichen zum Wegwischen die Wartezeit bis Weihnachten für die Kinder greifbarer zu machen.

Gerhard Lang (* 1881 in Maulbronn; † 1974 in München) war ein deutscher Buchhändler und Verleger. Anfang des 20. Jahrhunderts hatte Lang die Idee zur Herstellung eines Adventskalenders, den er in München in der lithografischen Anstalt F. Reichhold unter dem Motto „Im Land des Christkindes“ drucken ließ. Bis Ende der 1930er Jahre wurden in seinem Verlag 30 verschiedene Adventskalender in 40 Ausführungen aufgelegt.

Langs Mutter, die Frau eines schwäbischen Pfarrers, soll ihrem Sproß um 1885 24 Gebäckstücke auf einen Karton genäht haben, von denen er täglich eines essen durfte. Von dieser Erinnerung angetan, verlegte er 1908 das erste gedruckte mit dem Namen „Im Lande des Christkinds“.

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(Adventskalender „Im Lande des Christkinds“. Die Fenster enthielten weihnachtliche Verse und konnten mit Bildern aus einem Ausschneidebogen überklebt werden. Vollständig überklebtes Exemplar. Erschienen bei Gerhard Lang in München, 1903, Nachdruck von 1915)

(Quelle: Wikipedia)

Ein Jahr vor der Entstehung dieses Kalenders, 1902, soll als erster gedruckter Kalender die Weihnachtsuhr in einer Hamburger Buchhandlung gehangen haben.

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(Weihnachtskalender „Weihnachtsuhr für Kinder“, 2. Auflage bei Johannes Schrodt 1910 in Frankfurt, erste Ausgabe 1902 in Hamburg)

Lust auf mehr an alten Adventskalendern? Büdde schön:

http://www.mdr.de/thueringen/ost-thueringen/adventskalender-ausstellung-jena-100.html

http://picclick.de/alter-Aufstell-Adventskalender-Dampfer-Siedentopf-Bremen-1960sehrguterhalten-222331338937.html

Und noch was zur Geschichte und Entwicklung des Adventskalenders:

http://www.brauchwiki.de/Adventskalender

Und in Hattingen gibt es einen Adventskalender, dessen Türchen an einem Haus sind:

http://www.medienwerkstatt-online.de/lws_wissen/vorlagen/showcard.php?id=20991

Soviel zum Adventskalender im Wandel der Zeiten!

Und nun hab ich noch Bilder für euch von einem meiner aufbewahrten Adventskalender, mit Glitzer und vielen Details, ich wünsch euch viel Spaß beim gucken!

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Ich bin immer so verliebt in die Details, und mit der neuen Kamera krieg ich das so schön nah:

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Noch ein Kalender, den ich aufbewahrt habe, weil ich ihn so schön finde:

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Und damit ist das heutige Türchen fertig, ich hoffe, es hat euch wieder Freude gemacht!

Ich bin heute morgen wieder in meiner Frühschicht und wünsche euch einen schönen Donnerstag!

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