Grafschafter Wochenanzeiger – Geburtstag mit Räucherwerk

Schneesturm

Droben schwarze Wolken jagen
pfeilgeschwind,
seine schaurig wilden Klagen
stöhnt der Wind.


Durch verfall’ner Mauer Spalten
wirbelt Schnee,
wie von finst’rer Macht gehalten
starrt der See.


Und kein goldnes Sterngewimmel
leuchtet mild,
wie verschlossen dräut der Himmel
schwarz und wild…


da zerreißt der Sturm die mächt’ge
Wolkenschicht
und ein lichter Stern das nächt’ge
Graus durchbricht!


Strahl ins Herz mir, gold’ner Schimmer,
lind und sacht. –
Seine Sterne leuchten immer –
drin ist Nacht!

(E. Marlitt, 1825 – 1887, Pseudonym für Friederieke Henriette Christiane Eugenie John, deutsche Schriftstellerin)

 appy irthday   liebe Anori!

Heute hast du, liebe Blogbegründerin unseres Blögchens und des heutigen Grafschafter Wochenanzeigers, deinen 9. Geburtstag! Das ganze Redaktionsteam (alles Bären, davon 3 Eisbären!) und die Frau Chefredakteurin nebst Mimi in heaven wünschen dir alles erdenklich Liebe und Gute zu deinem heutigen Ehrentag, und ein langes, gesundes Eisbärenleben, in diesem Jahr mit dem heißen Wunsch, daß auch du ganz bald ein schönes, neues Zuhause bekommst mit Eisbärengesellschaft, denn heute feierst du deinen Geburtstag ganz allein und ohne deinen Eisbärfreund Luka, der so einen schönen Platz bereits ergattert hat. Wir sind hier alle ein bissel traurig und „angefressen“, daß entgegen aller Beteuerungen du nun doch allein zurückgeblieben bist, aber deine Pfleger werden bestimmt trotzdem dafür sorgen, daß du heute einen fröhlichen Geburtstag hast! Und wir schaffen dir einfach virtuelle Eisbärengesellschaft! 

Die Frau Chefredakteurin wird nie vergessen, wie sie dich im Mai 2012 das erste Mal gesehen hat mit deiner Mama Vilma und in Vorfreude und Erwartung auf dich in der Nacht ihr Blögchen gegründet hat, das heute der Grafschafter Wochenanzeiger ist. Also hätte es so quasi auch dieses bärige Redaktionsteam ohne dich nicht gegeben. Deine Mama Vilma und dein Papa Lars beide schon bei Mimi in heaven, haben dir bestimmt schon mit lieben Wolken- 🌨 und Sternengrüßen ⭐ gratuliert! Wir hier vom Grafschafter wünschen dir jedenfalls einen ganz feinen, fröhlichen Eisbärengeburtstagstag heute!

Du wirst dich nun vielleicht, wie bestimmt auch unsere Leser hier alle, über den Titel gewundert haben, „Geburtstag mit Räucherwerk“, ja, liebe Anori, da haben wir uns doch hier im Grafschafter Wochenanzeiger bei der Redaktionssitzung für deinen Geburtstagseintrag nicht lumpen lassen und zaubern jetzt sowohl für dich als auch für alle Leser hier heute zum ersten vollständigen Wochenbeginn des Neuen Jahres 2021 noch was feines aus dem Hut: 

Die Rauhnächte gehen so langsam ihrem Ende entgegen, die letzte erfolgt in der Nacht vom 5. auf den 6. Januar und finden mit dem Fest der Heiligen Drei Könige ihren Abschluß. Wir waren ein bissel pomadig hier zwischen den Jahren, da wollten wir doch wenigstens zum Abschluß noch einmal „reinspringen“ ins Thema. 

Die Rauhnächte (auch Raunächte oder Rauchnächte), zwölf Nächte (auch Zwölfte), GlöckelnächteInnernächte oder Unternächte sind einige Nächte um den Jahreswechsel, denen im europäischen Brauchtum eine besondere Bedeutung zugemessen wird. Meist handelt es sich um die Zwölf Weihnachtstage vom Weihnachtstag (25. Dezember) bis zum Fest der Erscheinung des Herrn (6. Januar), gelegentlich um andere Zeiträume, beispielsweise jenen zwischen dem Thomastag und Neujahr. In manchen Gebieten wird die Thomasnacht nicht hinzugezählt. Nach dem Volksglauben zogen sich die stürmischen Mächte der Mittwinterzeit in der Nacht auf den 6. Januar zurück, „die Wilde Jagd“ begab sich am Ende der Rauhnächte zur Ruhe. Die zwölf Rauhnächte waren als Bauernregel gemäß der pauren practick bestimmend für das Wetter der zwölf Monate des neuen Jahres.

 Als die vier wichtigsten Rauhnächte werden bezeichnet:

  • 20./21. Dezember Thomasnacht, die Nacht auf den Thomastag, der kürzeste Tag des Jahres
  • 24./25. Dezember (Heiliger Abend, Christnacht, Vigil von Weihnachten)
  • 31. Dezember/1. Januar (Silvester)
  • 5./6. Januar Dreikönigstag (Vigil von Erscheinung des Herrn)

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Rauhnacht

In den Rauhnächten stehen die Tore zur Anderswelt weit offen. Sie sind eine Zeit großer magischer Kraft, außerhalb unserer „normalen Zeit“. Damit die Differenz zwischen 12 Monaten in Mondphasen (354 Tage) und dem Sonnenjahr (365 Tage) ausgeglichen wird, fügten die Kelten 11 Schalttage ein. Sie sahen diese Tage nun als außerhalb der Zeit liegend an. Ein ähnliches Beispiel für die sogenannten „Zwischenzeiten“ ist die Morgen- und Abenddämmerung, also Zeiten, die weder dem Tag noch der Nacht zuzuordnen sind. Ein weiteres ähnliches Beispiel ist die Sonnenwende, eine Zeit in der weder Frühling noch Winter herrscht.

Heute wäre dann also die 11. Rauhnacht vom 3. auf den 4. Januar, die sinnbildlich für den Monat November steht, auf die letzte, die 12. Rauhnacht werden wir im Eintrag zum Dreikönigstag noch einmal Bezug nehmen. 

Und in all diesen Nächten kann geräuchert werden, in der Nacht vom 3. auf den 4. Januar wäre empfohlenes Räucherwerk zum Beispiel Rose, Zimt, Kalmus und Beifuß, und das haben wir nun mal zum Anlaß genommen, unsere Räucherkiste zu öffnen und zu zeigen:

Alle Räucherutensilien gut verstaut! 

Räucherwerk, hinten links die Räucherschale, mit Sand und Kohle, rechts vorne ein kleiner Mörser zum aufbereiten des Räucherwerks. 

Eines unserer Lieblingsräucherwerke, Weihrauch mit Rose und Zirbe, das haben uns mal Kristina und Rani geschickt, samt einem ganz feinen Buch über „Räuchern zu heiligen Zeiten“. 

Das hat die Frau Chefredakteurin mal selbst „erstellt“, links getrocknete Orangenschalen, hinten getrocknete Tannennadeln! Wunderschöner Duft zusammen! 

Zwei gekaufte Räuchermischungen, „Reinigung“ und „Wärme und Geborgenheit“. 

Geheimnisvoll im dunkeln….

zwei Fächer zum verteilen des Rauchs, die lagen auch mal den Päckchen von Kristina und Rani bei. 

Ihr seht, wir sind bestens ausgestattet für Räucher-Rituale, die ja nicht nur in den Rauhnächten stattfinden. 

Räucherungen erfolgten in den früheren Zeiten nicht nur im Haus, sondern auch in den Ställen bei den Tieren und den Haustieren ebenso wie für die Tiere in Feld und Wald ums Haus herum, das war nun auch ein bissel der Anlaß, hier mal in Räucherungen einzusteigen, denn dazu haben wir nun so schöne Bilder, die so hübsch ebenfalls zu Anoris Geburtstag passen, weil es doch weitgehend Artgenossen sind. 

Alle alten Rituale haben auch was mit Wesen aus der anderen Welt zu tun, mit Trollen, Kobolden und Wichteln, sowie dieses hier oder dieses

mit einem schwedischen Tomte, einem Weihnachtswichtel, die auf jedem Hof leben. 

Pferde auf der verschneien Weide und die Haustiere, Hund und Katze, und das auch so oft die Weihnachtszeit begleitende Rotkehlchen. 

Kalt ist es, da brauchen die Tiere draußen Hilfe mit Fütterung. 

 

Unsere Wappentiere! 

 

Am Ende unseres heutigen Eintrags bekommt nun das Geburtstagskind nochmal Väterchen Frost zu sehen, als Eisbärin wird Anori darüber bestimmt begeistert sein!

Und Eisbären fürs Geburtstagskind:

Wir wünschen dir, liebe Anori, einen wunderschönen Geburtstagstag, an dem du hoffentlich ganz besonders verwöhnt wirst, da du ja alleine feierst und wegen dem doofen Virus auch keine menschlichen Gäste empfangen darfst. 

Und all unseren Lesern wünschen wir einen guten Montag und einen ebensolchen Start in die neue und erste vollständige Woche des neuen Jahres, packen wir es an, das neue Jahr, mit frischen Kräften, paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, das wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia. 

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Wir feiern Geburtstag!!!

Bestimmung

Soviel Dinge gehn im Leben
auf dich zu, noch mehr daneben.
Mensch, dein Weg ist dir bestimmt.
Nimm das Schicksal, wie es kimmt.

Jeder muß sein Päcklein tragen,
teils mit Wohl-, teils Unbehagen.
Schau nach vorn, dort gehen sie:
Hans im Glück und Pechmarie.

Etwas Sonne, sehr viel Regen,
Freude folgt den Nackenschlägen,
oder manchmal umgedreht,
wie es so im Leben geht.

Wieviel Blüten an dem Baume
werden nie zur reifen Pflaume.
Wieviel Pulver, wieviel Blei
schießt der Feind an dir vorbei.

Weine nicht um das Verpaßte.
Denke: Was du hast, das haste.
Kriegst du nicht, was du gewollt,
hat es wohl nicht sein gesollt.

(Fred Endrikat, 1890-1942)

Hallo, ihr lieben Leser vom Grafschafter Wochenanzeiger, heute ist ein besonderer Tag, denn heute feiert Brigitte/Plauen ihren Geburtstag!

liebe Brigitte, alles Liebe und Gute zu deinem heutigen Ehrentag, vor allem natürlich Gesundheit, das wünscht dir von Herzen das Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger  mit Mimi in heaven und den Freelancern Otto und Luzia Feier schön und laß dich hier feiern, und nun nimm erst mal Platz, bei dem schönen Wetter feiern wir natürlich im Garten, der Frühstückstisch ist reich gedeckt. Laß es dir schmecken und genieße die erste Tasse Kaffee im neuen Lebensjahr. Die Vögel hatten schon mal vorgekostet und alles für gut befunden! Weil sie an die Frau Chefredakteurin dachten, hatten sie dir schon mal eine Brille für den heutigen Grafschafter Wochenanzeiger parat gelegt, aber im Gegensatz zu mir brauchst du ja noch keine, lach! Rosen sind unser Dekorationsthema zu deinem Geburtstag, da bekommst du zum Früchstück natürlich auch die passende Tasse:

Und auf dem Geburtstagstisch stehen natürlich Rosen schnupper mal, wie schön die duften! Und während du frühstückst, rücken deine Gratulanten an, die hier gucken nachbarlich gratulierend übern Zaun sie haben sich ein bissel in der Jahreszeit vertan, lach, aber wir fanden sie so unwiderstehlich süß, da haben wir gedacht, das fällt gar nicht auf, hihihihi! Alle anderen Gratulanten gehen aber jahreszeiten-gemäß durch den Rosenbogen da kommt jetzt erst mal Ruddi mit seinem Rosensträußchen und Bildern aus dem Duisburger Zoo

gefolgt von Bruno, ebenfalls mit Rosensträußchen, und Bildern aus dem Berliner Zoo

Der nächste Gratulant ist unser schottischer Außenkorrespondent Hamish, klar, mit Rosensträußchen, und Bildern aus dem Zoo von Edinburgh!

Den Zoo von Köln hat unser Handelsreisender Otto übernommen, natürlich auch mit Rosensträußchen

Und Luzia? Sie meinte gleich, es fehlten die Eisbären, nun also Luzia mit Eisbären und ….Rosensträußchen!

Natürlich gratuliert dir auch unser aller Co-Autor und ehemals rasende Reporterin, unsere Mimi in heaven, herzlichst von dort oben mit einem Rosenkränzchen für dich, sie hat es nicht verlernt auf ihrem Stern, wie man bloggt!

So, liebe Brigitte, nun mußt du noch das Kerzchen am Geburtstagskuchen auspusten

und dann stoßen wir gemeinsam auf dein neues Lebensjahr an

Prost, Brigitte, auf noch viele schöne Jahre!!! Und daß deine Lebensuhr nur heitere und rosige Stunden zählt!

Ob wir das wirklich noch mal wollten?

Ach, manchmal schon, nicht wahr, aber mit dem Verstand von heute, hihihihi!

Alles Liebe und Gute nochmal, liebe Brigitte, und wir alle wünschen dir einen schönen Geburtstagstag!

Allen anderen wünschen wir einen guten Freitag und ein ganz schönes und hoffentlich entspanntes Wochenende, bleibt oder werdet alle gesund, paßt auf euch auf, das wünscht euch euer Grafschafter Wochenanzeiger mit der Besetzung siehe oben, lach!

Habts fein!

Grafschafter Wochenanzeiger – Promi-News

Wintermärchen

Auf dem Baum vor meinem Fenster
saß im rauhen Winterhauch
eine Drossel, und ich fragte:
„Warum wanderst du nicht auch?

Warum bleibst du, wenn die Stürme
brausen über Flur und Feld,
da dir winkt im fernen Süden
eine sonnenschöne Welt?“

Antwort gab sie leisen Tones:
„Weil ich nicht wie andre bin,
die mit Zeiten und Geschicken
wechseln ihren leichten Sinn.

Die da wandern nach der Sonne
ruhelos von Land zu Land,
haben nie das stille Leuchten
in der eignen Brust gekannt.

Mir erglüht’s mit ew’gem Strahle
– ob auch Nacht auf Erden zieht –,
sing‘ ich unter Flockenschauern
einsam ein erträumtes Lied.

Wundersamer Trost der Schmerzen!
Doch nur jene kennen ihn,
die in Nacht und Sturm beharren
und vor keinem Winter fliehn.

Dir auch leuchtet hell das Auge;
deine Wange zwar ist bleich;
doch es schaut der Blick nach innen
in das ew’ge Sonnenreich.

Laß uns hier gemeinsam wohnen,
und ein Lied von Zeit zu Zeit
singen wir von dürrem Aste
jenem Glanz der Ewigkeit.“

(Otto Ernst, eigentlich Otto Ernst Schmidt, deutscher Erzähler, ursprünglich Volksschullehrer)

Eine ganz prominente Eisbärin hat heute Geburtstag:

liebe Anori, wünschen dir von ganzem Herzen in diesem Jahr zum ersten Mal das Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger!

Allen voran natürlich unsere eisbärigen Kollegen

Ruddi, Bruno und die schimmernde Lucia!

8 Jahre wird heuer „meine“ Anori-Maus alt!

Feier wieder schön deinen Ehrentag, zusammen mit deinem Kumpel Luka, wie in den vergangenen Jahren!

(Bild: © Claudia K.)

Ich werde nie vergessen, wie ich dich zum ersten Mal sah, in jenem Mai 2012, als in Erwartung auf den Besuch bei dir dieses Blögchen und der heutige Grafschafter Wochenanzeiger entstand!

(Bild: © Claudia K.)

(Bilder: © Claudia K.)

Meine Kinder haben dich, als du schon größer warst, auch in Wuppertal besucht, da warst du noch mit deiner Mama Vilma zusammen

Deine Mama Vilma und dein Papa Lars schicken dir heute bestimmt die liebsten Grüße aus dem Regenbogenland, sie werden beide so stolz auf ihre schöne Tochter sein.

Zum Geburtstag heute gratulieren wir dir hier alle mit Bildern von und mit deiner liebsten Jahreszeit, dem Winter:

Hab viel Spaß, so wie dieser vergnügte Eisbär!

Es wäre ja schön, wenn es schneien würde zu deinem Geburtstag, aber da sieht es leider nicht nach aus in unseren Breiten hier! Mußt du dich mit den Bildern begnügen!

Mit viel Schneegestöber und Eiszapfengeklirr wünschen wir dir nun alle einen ganz wunderschönen Geburtstagstag, laß es dir gut gehen, alle lieben Wünsche für ein langes, gesundes Eisbärenleben mit deinem Freund Luka zusammen wünschen wir dir und, wenn es soweit ist, ein ganz, ganz feines neues Zuhause für euch beiden!

Happy birthday, liebe Anori, wünschen dir von Herzen das Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger!

Habs fein! Und allen unseren Lesern wünschen wir einen schönen Samstag!