Grafschafter Wochenanzeiger – Oh Happy Day – Geburtstagsnachlese I

Die Bergmannskuh

Wenn ich eine Ziege seh‘,
muß ich an zu Hause denken.
Höre ich das traute Mäh,
kann ich mich zurückversenken
in die Zeit der bloßen Füße.
Vor mir seh‘ ich Hof und Feld.
Tiere bringen ihre Grüße
aus der bunten Kinderwelt.

Wenn ich eine Ziege seh‘,
denk ich an zerrissne Hosen,
und zum Dank für jedes Mäh
möcht ich ihr den Bart liebkosen.
Friedlich grast die Bergmannskuh
unter Silberbirkenstämmchen.
Gab uns Milch und noch dazu
um die Osterzeit ein Lämmchen.

Die Kaninchen, Täubchen, Entchen,
Stare, Spatzen, groß und klein,
bringen mir ein lustig Ständchen,
selbst der Kater stimmt mit ein.
Lieblich klingt das weiche Mäh,
Heimatklänge mich umschmeicheln.
Wenn ich eine Ziege seh‘,
muß ich hingehn – und sie streicheln.

(Fred Endrikat, 1890 – 1942, deutscher Kohlenpott-Dichter und Bänkelsänger)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, da ist er nun endlich, der Bericht von meinem Geburtstagswochenende bei den Kindern in Kölle! Was lange währt, lach!

Wie im Titel schon ersichtlich, ist dies der Teil I, und den beginnen wir, wie ebenfalls unschwer an der eingestellten Girlande oben ersichtlich ist, mit dem Kölner Zoo. Die Kinder hatten Karten vorbestellt, und bei wunderschönem, schon ganz leicht herbstlichen Wetter sind wir dann losgezogen. Unsere Bildausbeute war wieder groß, also mach ich in diesem Teil nicht viele Worte.

Die Erdmännchen freuten sich sehr über Besuch

Wie immer waren die Flamingos ein farblicher Hingucker

und Björns geliebte Geparden gaben uns ebenfalls die Ehre

als gute Zooschüler natürlich nur von hinten, lach, Björn behauptet immer, das machen die mit Absicht, sobald er sich nähert, hihihihi!

die Pelikane

bissel grün und Blumen, die so üppig blühten.

Sie waren gut besucht von eifrigen Insekten.

Siesta!

So müde!

Die Zebras spielten Fußball mit Futterbällen!

Und die Löwen

waren mal wach!

Highlight! Die Schneeleoparden ließen sich blicken, kleines Suchbild, es sind zwei!

Hier besser zu erkennen, wir haben beide fotografiert, Björn und ich, und bei Björn waren die Bilder mitunter heller farblich.

Dieser Vogel steht immer so da, man könnte glauben, das sei eine Skulptur

 

aber mitnichten! Es ist halt sein Lieblingsplatz!

Unten tummelte sich das Fußvolk, lach,

und zu meiner größten Freude: Spatzen!

Das war alles, was wir von den Schimpansen gesehen haben, die Gorillas machten sich gänzlich unsichtbar, lediglich er hier

gab uns eine Audienz, wir mußten aber lange bitten, um ihn mal von Angesicht zu Angesicht zu sehen!

Eure eifrige Frau Chefredakteurin bemüht sich hier gerade redlich, abgeschirmt von Steffi, hihihihi!

Ein schöner Rücken kann auch entzücken!

Fast! Aber jetzt:

Sooo!

Wußtet ihr eigentlich, daß der Zoo Köln Einhörner besitzt? Nein, nicht? Also, ich habe zumindest eines gesichtet, eines dieser ganz seltenen, weißen Baum-Einhörner, guckt:

Sie sind sehr klein und sehr scheu, aber ich hab es erwischt! Auf dem Weg zu den Elefanten. Die kleinste der Herde, Leev-Marie, haben wir nur von ganz ferne zu sehen bekommen, aber die anderen waren nicht so pressescheu.

Feine Enten

eine tauchte gerade links weg,

und ein Okapi

säumten unseren Weg. Mal ein Bild von einem total glücklichen Muttertier gefällig? Büddeschön!

Es war so ein herrlicher Tag!!!

 

Die Pinguine

und noch allerlei Vögel.

Im Eulenkloster

Im Fenster ist das Nest! Der Schnabel ist soeben zu sehen.

Er hier flirtete mit uns! Mit wohligem Gebrabbel. Weiter zu den Inkaseeschwalben.

Die drei letzten sind meine Lieblingsbilder, da hab ich sie so fein erwischt!

Meine Lieblinge, die Bisons!

Und er hier

wollte uns unbedingt guten Tag sagen,

und kam ganz gezielt auf uns zu.

Nach kurzer Begrüßung ist er zufrieden wieder abgezogen.

Steffi mag diese Kobolde hier so gern

Wir hatten langsam ein bissel müde Füße und steuerten Steffis Lieblingsplatz im Kölner Zoo an, den Pavianfelsen, sie mag die so gern und kann da lange sitzen und zugucken, Björn und ich können ihr da nur zustimmen.

Angekommen

die Frau Chefredakteurin fotografiert schon wieder eifrig und selbstvergessen, lach!

Er hielt die ganze Zeit die Hängematte fest, „daß mir die bloß keiner klaut“, hihihihi!

Ist das ein blauer Himmel??? Der Pavian ganz oben auf dem Felsen fand ihn genauso schön wie ich!

Herrlich, oder? Wetter wie Gemüt, freundlich,  fröhlich und glücklich!

Allmählich wurde es nun Zeit, sich langsam wieder Richtung Ausgang zu begeben, wir wollten ja doch auch abends noch essen gehen, und nun kommt auf diesem Weg mein Highlight, wir hatten überlegt, ob wir noch einen Abstecher im Hippodom machen sollen, und was präsentiert sich uns da auf der Außenanlage desselben? Die ganze Familie, Papa Albert, Mama Jenny, und der kleine Nils, sowie Tante Afro!

Ist das nicht wonnig??? Familienidylle pur! Wir haben uns sooooo gefreut!

Zum Schluß kommen jetzt noch die Bilder, die mich zum einleitenden Gedicht animiert haben, vom Clemenshof im Kölner Zoo

die Ziegen! Und Kühe gab es auch:

und Schweine! Groß und klein!

Damit war unser Besuch im Kölner Zoo zu meinem Geburtstag beendet, wir hatten so viel Freude und Spaß, und ich hoffe, ihr habt es auch mit den vielen Bildern, ich mochte keines auslassen, ich hab einfach mal richtig darin geschwelgt!

Der Grafschafter Wochenanzeiger wünscht allen seinen Lesern ein wunderschönes Wochenende, paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund!

Wünscht euch der Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven und den Freelancern Otto und Luzia.

Habts fein!

 

 

Grafschafter Wochenanzeiger – PBN!!!

Gebe den Menschen mehr, als sie erwarten, und tue es gern – Lerne Dein Lieblingsgedicht auswendig – Glaube nicht allem, was Du hörst, gebe alles weg, was Du hast, und schlafe soviel, wie Du willst – Wenn Du ich liebe dich sagst, sei ehrlich – Wenn Du zu jemand es tut mir leid sagst, schaue ihr / ihm in die Augen – Bleibe mindestens sechs Monate verlobt, bevor Du heiratest – Glaube an die Liebe auf den ersten Blick – Lache nicht über anderer Leute Träume – Liebe tief und leidenschaftlich. Du kannst Dich dadurch zwar verletzen, aber es ist der einzige Weg, das Leben vollkommen zu leben – Kämpfe bei Auseinandersetzungen mit fairen Mitteln. Mach keinen Gebrauch von Schimpfwörtern – Beurteile einen Menschen nicht nach seinen Verwandten – Sprich langsam, aber denke schnell – Wenn Dir eine Frage gestellt wird, der Du nicht antworten möchtest, lächele und frage: Warum fragst du? – Bedenke, daß große Liebschaften und große Errungenschaften mit Risiken einhergehen – Rufe Deine Mutter an – Sage Gesundheit, wenn jemand niest – Wenn Du verlierst, behalte die Lektion – Lasse nicht zu, daß ein kleines Mißverständnis eine große Freundschaft zerstört – Wenn es Dir bewußt wird, ein Fehler begangen zu haben, so unternehme etwas dagegen – Lächele, wenn Du am Telefon sprichst. Die Person, mit der Du sprichst, wird es an Deiner Stimme hören – Heirate eine Frau/einen Mann, mit der/dem Du Dich gerne unterhältst. Wenn ihr alt werdet, wird sich diese Fähigkeit genauso wie alle anderen auch auszahlen – Verbringe mehr Zeit allein – Öffne Dich für Neues, aber gebe Deine eigenen Werte nicht auf – Bedenke: die Stille ist manchmal die beste Antwort – Lese mehr Bücher und schaue weniger fern – Lebe ein gutes und ehrenvolles Leben. Wenn Du dann alt bist, kannst Du zurückblicken und Dein Leben noch einmal genießen – Habe Vertrauen in Gott, aber schließe Dein Auto ab – Es ist sehr wichtig, eine liebevolle Atmosphäre Zuhause zu haben. Tue Dein bestes, um ruhiges und harmonisches Zuhause zu schaffen – Bedenke bei Auseinandersetzungen mit geliebten Menschen lediglich die aktuelle Situation. Sprich nicht von der Vergangenheit – Vergesse nicht, zwischen den Zeilen zu lesen – Teile Dein Wissen, denn so kannst Du Unsterblichkeit erlangen – Sei sorgsam mit unserem Planeten – Bete, denn das Gebet hat eine unermeßliche Macht – Unterbreche niemanden, der Dich gerade lobt – Kümmere Dich um Dein eigenes Leben – Traue keiner Frau/keinem Mann, die/der beim Küssen nicht die Augen schließt – Wenn Du viel Geld verdienst, benutze es, um anderen zu Deinen Lebzeiten zu helfen, denn dies ist die höchste Befriedigung, die das Geld bringen kann – Bedenke, daß etwas nicht zu erreichen was man sich wünscht, einen Glücksfall bedeuten kann – Lerne alle Regeln und breche ein paar – Denke daran, daß die beste Beziehung diejenige ist, in der die Partner sich gegenseitig mehr lieben als brauchen – Schätze Deinen Erfolg nach allem, worauf Du verzichten mußtest, um etwas zu erreichen – Bedenke, daß Dein Charakter Dein Schicksal ist – Genieße die Liebe und die Kochkunst mit aller Hingabe.

(Glückstantra aus Nepal zum Thema: Instruktionen für das Leben, Verfasser unbekannt)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger: Ich seh sie, ich seh sie, lach! ??????? All die Fragezeichen in euren Augen! PBN??? Wat datt denn???

Tja, Zeitungen haben so ihren eigenen Code und das heißt:

„Positive-Break(ing)- News“ !

Denn es jährt sich wieder einmal etwas, dieser hübsche Kerl mit Namen Snobby und seines Zeichens ein Pudel, wird heute 60 Jahre alt, und  diese junge Dame auf diesem Foto genau 2 zarte Lenze alt, wird heute um 8 Jahre älter als Snobby, der Pudel!

Wie doch die Jahre enteilen! Das sind aber nun beileibe nicht die einzigen „Positive-Break(ing)-News“, lach, denn zu meiner größten Freude bin ich zu diesem Anlaß bei meinen Kindern in Kölle eingeladen worden! Am frühen Samstagmorgen fährt er wieder, der Zug, mit mir an Bord!

Ich freu mich wie Bolle! Abstand vom Alltag, mal wieder raus aus dem Eulennest, und eine herrlich-schöne Zeit mit meinen Kindern verbringen, jubel!!!

Wir wollen am Samstag in den Kölner Zoo, Zeitfenster ist gebucht, nochmehr Jubel, lach,

Und am Abend gehen wir schick essen, auch da ist schon alles coronagerecht gebucht! Dann darf man das auch mal wieder! Dritter Jubel!

Ich hab mir schon was schickes zum anziehen für abends eingepackt, und gleich auch noch eine neue Maske genäht, bzw. zwei, eine für den Alltag und eine für „schick“, lach!

Und da ich einmal beim nähen war, ist nun auch endlich die Fledermaus gänzlich fertig, die mit Lavendelblüten gefüllt mein Schwiegertöchterlein für ihren Kleiderschrank bekommen sollte, Mottenkiller für Gothic-Fans!

Schick, was?

Meine bärigen Redaktionsmitglieder Ruddi, Bruno, Hamish, Otto und Luzia haben wohl schon Weisungen von Mimi in heaven bekommen, sie haben in den letzten Tagen so verdächtig zusammen getuschelt, und wenn ich rein kam, war es mucksmäuschenstill, ich bin mal gespannt, was alle ausgeheckt haben, wir werden dann in den Redaktionsräumen am Montag richtig schön und gemütlich noch nachfeiern!

Ich hab noch bissel was romantisch-schönes für euch, in den Abenden stand der Sichelmond so schön am Himmel, guckt mal:

Und damit wünschen wir all unseren Lesern ein wunderschönes Wochenende, paßt alle gut auf euch auf, bleibt oder werdet gesund und wir freuen uns aufs Wiederlesen!

Euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven und den Freelancern Otto und Luzia

Habts fein!

Grafschafter Wochenanzeiger – Singin‘ in the Rain – zum Geburtstag!

Glück

Glück ist gar nicht mal so selten,
Glück wird überall beschert,
vieles kann als Glück uns gelten,
was das Leben uns so lehrt.

Glück ist jeder neue Morgen,
Glück ist bunte Blumenpracht
Glück sind Tage ohne Sorgen,
Glück ist, wenn man fröhlich lacht.

Glück ist Regen, wenn es heiß ist,
Glück ist Sonne nach dem Guß,
Glück ist, wenn ein Kind ein Eis ißt,
Glück ist auch ein lieber Gruß

Glück ist Wärme, wenn es kalt ist,
Glück ist weißer Meeresstrand,
Glück ist Ruhe, die im Wald ist,
Glück ist eines Freundes Hand.

Glück ist eine stille Stunde,
Glück ist auch ein gutes Buch,
Glück ist Spaß in froher Runde,
Glück ist freundlicher Besuch.

Glück ist niemals ortsgebunden,
Glück kennt keine Jahreszeit,
Glück hat immer der gefunden,
der sich seines Lebens freut.

(Clemens Brentano)

Regen zum Geburtstag??? Wir sehen die Fragezeichen in euren Augen, lach, jaaaaa, denn

liebe Britta-Gudrun, heißt es heute im Grafschafter Wochenanzeiger, und was kann man denn in diesen schwülen und unmäßig heißen Tagen schöneres wünschen als einen erfrischen Regenguß??? Und da haben wir bei unserer Redaktionssitzung am Freitag beschlossen, daß Britta-Gudrun einen Regeneintrag bekommt, extra für sie sind wir fündig geworden bei der Suche nach der Regentrude, wenn auch lediglich virtuell! Und obwohl Löwen und Britta-Gudrun ist ja dem Sternzeichen nach einer, die Wärme lieben, wird sie trotzdem froh sein über was frisches hier!

Fangen wir also mal an mit einem schon etwas länger zurückliegenden Regenguß in der Grafschaft

der so heftig war, daß es richtig nebelte draußen.

Und der es sogar bis auf Balkonien geschafft hat.

Ja, ihr lieben Leser alle, so sieht Regen aus, aber nur kein Neid, danach schwülte es noch mehr als vorher!

Uns so erfrischt, liebe Britta-Gudrun, kannst du jetzt deine Gratulantenschar empfangen

als erstes natürlich dein Django, der dir herzliche Geburtstagsgrüße schnurrt!

Mimi in heaven gratuliert wehmütig, zum einen, weil sie bei der diesjährigen Feier nicht mehr hier unten dabei sein kann, und zum anderen, weil wir gerade gestern bei der Planung unseres Geburtstagseintrags die traurige Nachricht erhalten haben, daß sich ihr Blogfreund Max vom Blog Max Und Fox auf den Weg über die Regenbogenbrücke hin zu ihr auf den Weg gemacht hat. Und sie so gut verstehen kann, wie traurig seine Menschen und sein Freund Fox über seinen Weggang sind. Auch hier noch einmal liebe, traurige Grüße und liebe Anteilnahme. An beides schließen sich die Redaktion vom Grafschafter Wochenanzeiger und die Freelancer Otto und Luzia an.

Natürlich gibt es zum Geburtstag auch Zootiere, sogar ganz frische, neue Bilder von den Kindern aus dem Kölner Zoo

Wer da noch fehlt? Na, der Löwe!!!

Auch ihn hat die Hitze außer Gefecht gesetzt, lach! Da wird er sich über den Regen hier vielleicht auch freuen!

Eines muß man der Hitze lassen, sie läßt herrliche Sonnenuntergänge entstehen, da waren wir hier auch mal wieder mit der Knipse dabei, auch diese Bilder passen fein zu einem Geburtstagseintrag.

Hinten raus brannte der Himmel:

Und da wir schon einmal beim Himmel sind, wir haben noch so was feines, da ist ein bissel Phantasie gefragt, Wolkenbilder, wir sahen einen kleinen Elefanten, ihr auch?

Bissel näher, rechte Seite:

Tööörööööö!!!

Dann erheben wir hier nun mal die Gläser und stoßen auf unser Geburtstagskind an

alles Liebe und Gute für dich, Britta-Gudrun, und ein schönes neues Lebensjahr, natürlich vor allem mit den besten Wünschen für Gesundheit!

Nun mußt du noch die Kerzen an der Torte auspusten und wir schmettern alle noch mal ein fröhliches

Ich hoffe, der „verregnete“ Eintrag hat dir Freude gemacht zu deinem Ehrentag, wir lassen nochmal die Glückswolke regnen, und hoffen, dein geliebter Garten bekommt auch was ab vom erfrischenden Naß jedenfalls quakte dieser kleine tierische Meteorologe das Lied von künftigen Regentagen, wollen wir hoffen, daß er sich nicht irrt! Bleib immer gut behütet und beschirmt bei allen Wetter- und Lebensunbilden! Den Abschluß deines Geburtstagseintrags macht nun noch ein Regengedicht

Regenlied

Walle, Regen, walle nieder,
wecke mir die Träume wieder,
die ich in der Kindheit träumte,
wenn das Naß im Sande schäumte !

Wenn die matte Sommerschwüle
lässig stritt mit frischer Kühle,
und die blanken Blätter tauten,
und die Saaten dunkler blauten.

Welche Wonne, in dem Fließen
dann zu stehn mit nackten Füßen,
an dem Grase hin zu streifen
und den Schaum mit Händen greifen.

Oder mit den heißen Wangen
kalte Tropfen aufzufangen,
und den neuerwachten Düften
seine Kinderbrust zu lüften!

Wie die Kelche, die da troffen,
stand die Seele atmend offen,
wie die Blumen düftertrunken,
in dem Himmelstau versunken.

Schauernd kühlte jeder Tropfen
tief bis an des Herzens Klopfen,
und der Schöpfung heilig Weben
drang bis ins verborgne Leben.

Walle, Regen, walle nieder,
wecke meine alten Lieder,
die wir in der Türe sangen,
wenn die Tropfen draußen klangen!

Möchte ihnen wieder lauschen,
ihrem süßen, feuchten Rauschen,
meine Seele sanft betauen
mit dem frommen Kindergrauen.

(Klaus Groth, 1819 – 1899, deutscher Schriftsteller, gilt als Begründer der neuniederdeutschen Literatur)

Nun gibt es noch was für „auf die Ohren“, denn unser Titel hat das Lied doch schon versprochen, also, büdde schön:

Nochmals einen wunderschönen Geburtstagstag gewunschen, liebe Britta-Gudrun, und allen anderen Lesern wünschen wir ein schönes Wochenende, hoffentlich endlich mal mit abkühlendem Regen. Bleibt oder werdet alle gesund, paßt alle gut auf euch auf!

Und habts fein! Euer Grafschafter Wochenanzeiger mit allen siehe oben!

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Wir feiern Geburtstag!!!

Bestimmung

Soviel Dinge gehn im Leben
auf dich zu, noch mehr daneben.
Mensch, dein Weg ist dir bestimmt.
Nimm das Schicksal, wie es kimmt.

Jeder muß sein Päcklein tragen,
teils mit Wohl-, teils Unbehagen.
Schau nach vorn, dort gehen sie:
Hans im Glück und Pechmarie.

Etwas Sonne, sehr viel Regen,
Freude folgt den Nackenschlägen,
oder manchmal umgedreht,
wie es so im Leben geht.

Wieviel Blüten an dem Baume
werden nie zur reifen Pflaume.
Wieviel Pulver, wieviel Blei
schießt der Feind an dir vorbei.

Weine nicht um das Verpaßte.
Denke: Was du hast, das haste.
Kriegst du nicht, was du gewollt,
hat es wohl nicht sein gesollt.

(Fred Endrikat, 1890-1942)

Hallo, ihr lieben Leser vom Grafschafter Wochenanzeiger, heute ist ein besonderer Tag, denn heute feiert Brigitte/Plauen ihren Geburtstag!

liebe Brigitte, alles Liebe und Gute zu deinem heutigen Ehrentag, vor allem natürlich Gesundheit, das wünscht dir von Herzen das Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger  mit Mimi in heaven und den Freelancern Otto und Luzia Feier schön und laß dich hier feiern, und nun nimm erst mal Platz, bei dem schönen Wetter feiern wir natürlich im Garten, der Frühstückstisch ist reich gedeckt. Laß es dir schmecken und genieße die erste Tasse Kaffee im neuen Lebensjahr. Die Vögel hatten schon mal vorgekostet und alles für gut befunden! Weil sie an die Frau Chefredakteurin dachten, hatten sie dir schon mal eine Brille für den heutigen Grafschafter Wochenanzeiger parat gelegt, aber im Gegensatz zu mir brauchst du ja noch keine, lach! Rosen sind unser Dekorationsthema zu deinem Geburtstag, da bekommst du zum Früchstück natürlich auch die passende Tasse:

Und auf dem Geburtstagstisch stehen natürlich Rosen schnupper mal, wie schön die duften! Und während du frühstückst, rücken deine Gratulanten an, die hier gucken nachbarlich gratulierend übern Zaun sie haben sich ein bissel in der Jahreszeit vertan, lach, aber wir fanden sie so unwiderstehlich süß, da haben wir gedacht, das fällt gar nicht auf, hihihihi! Alle anderen Gratulanten gehen aber jahreszeiten-gemäß durch den Rosenbogen da kommt jetzt erst mal Ruddi mit seinem Rosensträußchen und Bildern aus dem Duisburger Zoo

gefolgt von Bruno, ebenfalls mit Rosensträußchen, und Bildern aus dem Berliner Zoo

Der nächste Gratulant ist unser schottischer Außenkorrespondent Hamish, klar, mit Rosensträußchen, und Bildern aus dem Zoo von Edinburgh!

Den Zoo von Köln hat unser Handelsreisender Otto übernommen, natürlich auch mit Rosensträußchen

Und Luzia? Sie meinte gleich, es fehlten die Eisbären, nun also Luzia mit Eisbären und ….Rosensträußchen!

Natürlich gratuliert dir auch unser aller Co-Autor und ehemals rasende Reporterin, unsere Mimi in heaven, herzlichst von dort oben mit einem Rosenkränzchen für dich, sie hat es nicht verlernt auf ihrem Stern, wie man bloggt!

So, liebe Brigitte, nun mußt du noch das Kerzchen am Geburtstagskuchen auspusten

und dann stoßen wir gemeinsam auf dein neues Lebensjahr an

Prost, Brigitte, auf noch viele schöne Jahre!!! Und daß deine Lebensuhr nur heitere und rosige Stunden zählt!

Ob wir das wirklich noch mal wollten?

Ach, manchmal schon, nicht wahr, aber mit dem Verstand von heute, hihihihi!

Alles Liebe und Gute nochmal, liebe Brigitte, und wir alle wünschen dir einen schönen Geburtstagstag!

Allen anderen wünschen wir einen guten Freitag und ein ganz schönes und hoffentlich entspanntes Wochenende, bleibt oder werdet alle gesund, paßt auf euch auf, das wünscht euch euer Grafschafter Wochenanzeiger mit der Besetzung siehe oben, lach!

Habts fein!

Grafschafter Wochenanzeiger – Kuschelstunden am Kamin

Nein, ich vergesse dich nicht,
was ich auch werde,
liebliches zeitiges Licht,
Erstling der Erde.

Alles, was du versprachst,
hat sie gehalten,
seit du das Herz mir erbrachst
ohne Gewalten.

Flüchtigste frühste Figur,
die ich gewahrte:
Nur weil ich Stärke erfuhr,
rühm ich das Zarte.

(Rainer Maria Rilke, Entwürfe aus zwei Winterabenden)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, es grüßt euch herzlich zum heutigen Sonntag euer Redaktionsteam

Frau Chefredakteurin mit Reporterin Mimi, die Bärenjungs Ruddi, Bruno, Hamisch und Otto sowie die schimmernde Lucia!

Nach einem arbeitsreichen Samstag haben wir noch eine Redaktionssitzung abgehalten, ganz gemütlich, und die Aufgaben für den heutigen Sonntagseintrag in unserer Zeitung verteilt. Gemäß dem Titel beginnt ihn unsere Reporterin Mimi:

Hi, Folks, da bin ich, eure rasende Reporterin Mimi, für diese heutige Sonntagsausgabe unseres Grafschafter Wochenanzeiger fällt mir nun die Aufgabe zu, euch titelgemäß zu zeigen, wie herrlich gemütlich unsere Redaktionssitzung verlief, nämlich an unserem Kamin, den wir mal wieder angezündet haben.

Sieht das nicht wunderbar gemütlich aus, mit Kuppellicht, Kerzchen vorm Kamin und dem Feuer im Kamin in voller Pracht!

Mal im dunklen fotografiert

das sieht wirklich wie echte Holzscheite aus, Frau Chefredakteurin meinte schon, wir müßten mal einen „Sound“ noch drunter legen mit dem knistern der Holzscheite, hihihihi!

Müßt ihr euch jetzt einfach mal dazu denken! Hört ihr es knistern?!

Könnt ihr euch bestimmt jetzt gut vorstellen, was das für eine feine, gemütliche Redaktionssitzung war. Die Bärenjungs und unser neues Bärenmädel waren auch ganz angetan davon, und die Jungs machen jetzt mal weiter, derweil ich euch allen einen feinen Sonntag wünsche!

Halli, hallo, ihr lieben Leser alle, da sind wir, die Bärenjungs vom Grafschafter Wochenanzeiger, und wir zeigen euch jetzt mal, was uns an Aufgabe für die Sonntagsausgabe zugeteilt wurde: Bekanntlich naschen Bären ja alle gerne, am liebsten Honig, wir stehen ja auch sehr auf das euch allen bekannte Schoko-Brotaufstrich-Zeugs, das wir zu Nikolaus bekommen haben, aber nun ist da noch was sooooo leckeres beigekommen, denn die Frau Chefredakteurin war in der Küche fleißig. Sie hatte beim Einkauf ein Netz mit Blutorangen mitgebracht, das hatten wir euch ja schon gezeigt

und da hat sie dann mit einem Entsafter lecker Saft von gemacht. Wir waren natürlich ganz neugierig, was da nun wohl draus wird, und haben die ganze Zeit um sie rum in der Küche rumgelungert, damit wir nun nicht so untätig dabei hockten, haben wir die Aufgabe bekommen, zu notieren, was davon hergestellt wird, voilà:

  • 800 ml Blutorangensaft
  • 1 Stange Zimt
  • 4 Gewürznelken
  • 4 Beutel Glühweingewürz
  • 500 g Gelierzucker 2:1

Den frisch gepreßten Blutorangensaft mit dem Zimt und den Nelken in einen Topf geben, einmal kurz aufkochen lassen und vom Herd nehmen. Das Glühweingewürz dazugeben und alles zusammen etwas 3 Stunden ziehen lassen. Danach Zimt, Nelken und Glühweingewürz wieder entfernen.
Den Gelierzucker zum Orangensaft geben, aufkochen lassen und ca. 4-6 Minuten sprudelnd kochen lassen. Gelierprobe machen! Sofort in saubere Gläser füllen, verschließen und abkühlen lassen.

Und wenn das ganze fertig ist, dann sieht das so aus:

Vier Gläser mit lecker Blutorangengelee mit Glühweingewürz, und für die neugierigen Bären (und natürlich die Frau Chefredakteurin, lach!) extra ein Probierschälchen.

Lecker, sagen wir euch, genau das richtige für süße Bärenmäulchen, hihihihi! Natürlich nicht nur für uns Jungs, Lucia war selbstverständlich mit von der Partie, und auch sie war ganz begeistert von der Kreation unserer Frau Chefredakteurin.

Und da wir ja nun Lucia schon erwähnt haben, da kommt nun eine ganz feine Überraschung für diesen Eintrag, für den nun unsere beiden Freelancer, Otto und Lucia, verantwortlich sind, wir geben dann mal rasch die Feder weiter:

Hallo, ihr lieben Leser von nun ja auch unserem Grafschafter Wochenanzeiger, hier melden sich nun zum ersten Mal die beiden Freelancer Otto und Lucia zu Wort!

Wir ihr ja alle wißt, bin ich, Otto, ein Handelsreisender, und wie der Zufall es nun so wollte, da war ich doch in der letzten Woche auf einer kleinen Reise in Köln, wo doch die Kinder von der Frau Chefredakteurin wohnen, natürlich hat sie mir sofort die Adresse aufgeschrieben und gemeint, ich solle doch, wenn meine Arbeit erledigt wäre, mal auf eine Tasse Kaffee bei ihnen eingucken, sie würden sich bestimmt darüber freuen. Gesagt, getan, es war ein feiner Nachmittag dort, wir hatten viel Spaß, aber das allerschönste daran war, daß mir die Kinder was mitgegeben haben für die heutige Sonntagsausgabe unserer Zeitung, als ich damit nach Hause kam, war der Jubel so groß hier, und bei der gestrigen Redaktionssitzung haben alle beschlossen, daß außer mir als Überbringer die schimmernde Lucia ganz wunderbar zu diesem „Mitbringsel“ paßt, ihr werdet gleich alle sehen, warum:

Na, könnt ihr euch alle schon was denken? Falls nicht, helf ich euch mal mit einem Link auf die Sprünge:

https://www.koeln.de/koeln/was_ist_los/topevents/china-light-festival_1070716.html

Aber jetzt dämmert es, nicht wahr? Jawoll, die Kinder von unserer Frau Chefredakteurin waren beim China Light-Festival im Kölner Zoo und haben für uns Bilder mitgebracht, das ist doch echt lieb, gelle, wir haben uns alle so richtig gefreut! Und nun lassen wir, Lucia und ich, als Verantwortliche für diesen Teil der Sonntagsausgabe, einfach mal ohne viel Worte die Bilder sprechen:

Ein kleiner Eindruck, nun machen wir hier die berühmte Galerie aus kleinen Bildern, ihr wißt es ja alle, erstes Bild anklicken und dann könnt ihr fortlaufend in groß gucken, wir wünschen viel Freude:

Frau Chefredakteurin meinte, ihr hättet bestimmt auch Spaß an einer Dia-Show davon, büdde schön:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Das Lieblingsbild von Frau Chefredakteurin ist das hier

Lucia und ich, wir haben uns dieses ausgesucht

uns gefielen die Blüten so sehr!

Ruddi, Bruno und Hamish haben sich auch auf ein Lieblingsbild geeinigt

und Mimi hat sich natürlich auch eines ausgesucht:

Welches euer Favorit ist, müßt ihr halt mal gucken!

So, das war nun die ganz große Überraschung für unsere heutige Sonntagsausgabe, aber da kommt, wie es sich für eine Zeitung wie die unsere gehört, natürlich zum Schluß unseres Eintrag noch ein Schmankerl hinterher, guckt:

Ist das nicht schön? Kleine Video-Sequenzen von den herrlichen Lichterbildern! Wir waren alle ganz begeistert! Und hoffen, ihr hattet den gleichen Spaß beim gucken!

Damit wären wir nun am Ende unserer heutigen Sonntagsausgabe vom Grafschafter Wochenanzeiger, wir hoffen, das Ergebnis unserer Redaktionssitzung mit Kuschelstunden am Kamin hat euch wieder Freude gemacht, habt alle einen ganz feinen Sonntag, bleibt oder werdet gesund, und kommt alle wieder gut in die neue Woche, die hoffentlich für alle eine schöne ist! Das wünschen euch das Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger

Monika und Mimi, Ruddi, Bruno, Hamish und Otto, sowie Lucia!

Habts fein!

Grafschafter Wochenanzeiger – Sonntägliches Wunschkonzert

Der unerfüllte Wunsch

Gut ist’s, einen Wunsch zu hegen
in der Brust geheimstem Schrein,
mit dem Wahn, an ihm gelegen
sei dein volles Glück allein.

Gut ist’s, daß der Himmel immer
dir verschiebt die Wunschgewähr
denn beglückt, du wärst es nimmer,
und du hofftest es nicht mehr.

(Friedrich Rückert)

Bei der freitäglichen Redaktionssitzung zum Wochenende haben wir lange überlegt, was wir unseren Lesern zum heutigen Sonntag mal anbieten könnten, und da die Chefredakteurin noch eine kleine, feine Geschichte in puncto Wunscherfüllung für euch in petto hatte, haben wir uns entschlossen, euch zum Sonntag ein Wunschkonzert zu bieten.

Sicher kennt ihr alle noch die bekannten berühmt-berüchtigten Wunschkonzerte im Radio in weit zurückliegenden Tagen, als Fernsehen in allen Haushalten, geschweige denn Internet und Youtube, noch Wunschdenken war. Da gibt es so ein lustiges Lied von Ulrich Roski, da lacht sich die Frau Chefredakteurin immer weg drüber, hört mal rein:

https://www.songtexte.com/songtext/ulrich-roski/wunschkonzert-2be3e836.html

Dann beginnen wir hier nun mal mit unserem sonntäglich-sommerlichen Wunschkonzert, bestückt mit Archivbildern aus dem Sommer vergangener Einträge:

So, ihr lieben Leser unseres Grafschafter Wochenanzeiger, da hoffen wir doch sehr, daß euch unser Wunschkonzert gefallen hat. Und kommen nun zu der kleinen Geschichte von unserer Chefredakteurin, die sie vor drei Wochen beim Besuch unseres Grafschafter Friedhofs hatte, die Gräber ihrer Eltern verlangten dringend nach Wasser und Pflege. Die schöne Konifere am Grab ihrer Mama

die ihr hier ansatzweise hinter dem Grabschild sehen könnt, ist leider im letzten heißen Sommer eingegangen, und nun war guter Rat teuer, wie man die doch recht hohe Konifere wohl beseitigen könne. Mit ihr zusammen war ein älterer Herr ebenfalls mit einem Grab beschäftigt, nach einer Weile kam er zu ihr hinüber und meinte, die schöne Konifere sei wohl nicht mehr zu retten gewesen, ob sie eine Möglichkeit hätte, sie rauszunehmen? Nein, leider nicht, sie würde sich auch nicht zutrauen, sie selber abzusägen. Und was glaubt ihr, was passiert ist? Der ältere Herr meinte, er käme des öfteren auf den Friedhof und wenn nichts dagegen einzuwenden wäre, brächte er beim nächsten Mal seine Säge mit und würde Hand anlegen. Sehr dankbar für dieses liebe Angebot nahm unsere Frau Chefredakteurin strahlend an, man trennte sich und der ältere Herr fuhr mit seinem Fahrrad nach Hause. Frau Chefredakteurin hantierte noch bissel und machte sich dann auch auf den Heimweg, kurz vor erreichen des Tores am Seitenausgang vom Friedhof kam ihr besagter älterer Herr mit seinem Fahrrad wieder entgegen, die Säge im Gepäck, was man sofort erledigen könne, meinte er, solle man tun, wer weiß, wie das Wetter in den nächsten Tagen würde. Hocherfreut ist Frau Chefredakteurin natürlich sofort mit ihm umgekehrt, um ihm bei seiner Arbeit mit der Konifere zu helfen, und gemeinschaftlich haben sie sie abgesägt und im dafür vorgesehenen Abfallcontainer entsorgt. Mit einem ganz innigen Dank seitens Frau Chefredakteurin trennten sich dann wieder die Wege der beiden. Ist das nicht eine schöne Geschichte? Unser Frauchen war ganz beseligt, als sie dann abends hier wieder eingetrudelt ist, das erlebt man auch nicht alle Tage, daß jemand so selbstlos Hilfe anbietet und auch gleich in die Tat umsetzt! Und hierzu passen nun noch ein paar so wunderschön friedliche Bilder von einem Sonnenaufgang in den letzten Tagen hier in der Grafschaft

da sind sogar die Straßenlaternen noch an, links im dunklen im Bild,

im Nachbargarten gegenüber blinkte der kleine Swimmingpool im Morgenlicht

Nun hoffen wir, daß euer aller Sonntag wunschgemäß verläuft, genießt ihn! Und wo wir schon einmal beim wünschen und Wünschen sind, eure rasende Reporterin Mimi und der Volontär Ruddi werden sich auch bald wieder einen Wunscheintrag erfüllen, dessen Idee ihnen vor einiger Zeit gekommen ist, und für Brigitte/Plauen steht auch noch eine Wunscherfüllung an, sie war vor zwei Wochen die kleine Eisbärin Hertha besuchen, laßt euch mal überraschen!

Unser sonntägliches Wunschkonzert beschließen wir nun mit einem schönen Abendlied zum Abschluß des heutigen Tages

https://de.wikipedia.org/wiki/Abend_wird_es_wieder

Habts fein! Euer Redaktionsteam Mimi und Monika und euer Volontär Ruddi!

 

Sonntagslektüre

 

Morgenandacht

Sehnsucht hat mich früh geweckt;
wo die alten Eichen rauschen,
hier am Waldrand hingestreckt,
will ich dich, Natur, belauschen.

Jeder Halm steht wie erwacht;
grüner scheint das Feld zu leben,
wenn im kühlen Tau der Nacht
warm die ersten Strahlen beben.

Wie die Fülle mich beengt!
So viel Großes! so viel Kleines!
Wie es sich zusammendrängt
in ein übermächtig Eines!

Wie der Wind im Hafer surrt,
tief im Gras die Grillen klingen,
hoch im Holz die Taube gurrt,
wie die Blätter alle schwingen,

wie die Bienen taumelnd sammeln
und die Käfer lautlos schlüpfen –
oh Natur! was soll mein Stammeln,
seh ich all das dich verknüpfen:

   

wie es mir ins Innre dringt,
all das Große, all das Kleine,
wie’s mit mir zusammenklingt
in das übermächtig Eine!

(Richard Fedor Leopold Dehmel)

Vielleicht erinnert ihr euch noch an diesen Eintrag?

https://mimisdosenoeffner.wordpress.com/2018/01/28/leseratte-buecherwurm-co/

In diesem Eintrag hatte ich seinerzeit angekündigt, noch weitere von meinen Büchern in loser Folge vorzustellen, und da ich vor einigen Tagen mal wieder nach Lektüre für Balkonien gesucht habe, ist mir ein Buch in die Hände gefallen, das ich euch hier nun zeigen möchte!

 Ein Buch über ein Fischottern-Weibchen.

Dieses Buch war ein Weihnachtsgeschenk meines Vaters an mich, er war ein großer Naturfreund, und den Autor dieses Buches kannte er persönlich, somit enthält es für mich noch einen Schatz, nämlich

eine persönliche Widmung des Dichters! Wie hab ich mich darüber gefreut, ich war damals 12 Jahre alt.

Interessiert am Dichter?

https://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Malzkorn

Der Inhalt des Buches ist die Beschreibung des Lebens der Fischottern-Fähe Patschel und ihrer Familie, ihres Sohnes Troll und dem Hecht Neptun, der Familie von Patschel ist letztlich das Glück nicht hold, es ist also eine Geschichte ohne Happy-End, die aber dennoch versöhnlich ausklingt, weil sie in einem umfassenden Naturverständnis endet, das Leben und Tod gleichermaßen beinhaltet.

Und es hat wunderbare Naturbeschreibungen vom Hariksee und vom Schwalmtal.

https://de.wikipedia.org/wiki/Hariksee

Ein Bild vom Hariksee aus dem Buch.

Das Buch ohne Schutzumschlag

und mal ein bissel in der Natur in Szene gesetzt:

 mit Licht und Schatten

Den Schluß des Eintrags machen jetzt hier meine Otternbilder, alle aus dem Duisburger Zoo:

und eines aus dem Kölner Zoo vom letzten Besuch im vorigen Monat:

Mimi hat sich natürlich auch sehr für das Buch interessiert, wie ihr hier gucken könnt

 

sie läßt euch herzliche Schnurrgrüße ausrichten und vermeldet, daß sie nun ihr Frauchen wieder ganz für sich hat, alldieweil der Katerfreund Devil seit Freitag sein Frauchen wieder zuhause hat, wie meine Freundin berichtete, war die Freude beiderseits groß! Und heute nachmittag bin ich bei ihr eingeladen zu einem feinen Klönnachmittag- und -abend, mit Bildern und Berichten vom Urlaub an der Ostsee, ich bin schon sehr gespannt!

Ich hoffe, der Sonntagslektüren-Eintrag hat euch bissel Freude gemacht, und wir beide,  Mimi und ich, wünschen euch nun einen ganz feinen, entspannten Sonntag, vielleicht auch mit einem schönen Buch! Kommt gut wieder in die neue Woche und

habts fein! 

Ein Geburtstagsständchen

Du mußt das Leben nicht verstehen

Du mußt das Leben nicht verstehen,
dann wird es werden wie ein Fest.
Und laß dir jeden Tag geschehen
so wie ein Kind im Weitergehen
von jedem Wehen
sich viele Blüten schenken lässt.

Sie aufzusammeln und zu sparen,
das kommt dem Kind nicht in den Sinn.
Es löst sie leise aus den Haaren,
drin sie so gern gefangen waren,
und hält den lieben jungen Jahren
nach neuen seine Hände hin.

(Rainer Maria Rilke)

 Liebe Brigitte/Plauen, hier kommt nun dein Geburtstagsständchen:

Damit gratulieren wir dir hier alle auf das herzlichste zu deinem heutigen Ehrentag! Und wünschen dir alles Liebe und Gute, Gesundheit vor allen Dingen und einen schönen Geburtstagstag! Mit vielen Blumen

und lieben Tieren, die sich deinem Geburtstagsständchen anschließen:

Was gehört noch zu einem Geburtstag? Natürlich, die Geburtstagstorte, hier ist sie

da mußt du jetzt die Kerzen auspusten……, klasse, und wir applaudieren, hihihi!

Dann stoßen wir mal zünftig auf deinen Geburtstag an

 Prost, liebe Brigitte, auf daß es dir wohl ergehe und auf noch viele, viele schöne Jahre!

Natürlich gibt es hier keinen Geburtstagseintrag ohne unseren Co-Autor, meine Mimi, da geb ich mal schnell die Feder weiter:

 liebe Brigitte, wünsche ich dir mit einem ganz lieben Schnurrgruß! Frauchen hat mir erzählt, daß du heute Geburtstag hast, da darf ich doch nicht fehlen beim gratulieren! Hab einen ganz feinen Geburtstagstag und wir alle hier lassen dich so richtig hochleben! Ach, übrigens, der Katzenchor am Anfang als Ständchen für dich, das war meine Idee, hihihi! Frauchen fand es auch fein, und wir hoffen, es hat dir auch gefallen! Hab einen schönen Tag, alles Liebe und Gute wünscht dir deine Mimi.

So, und zum krönenden Abschluß kriegst du zum heutigen Geburtstag sogar noch ein Feuerwerk, ganz frisch aus Kölle von den Kölner Lichtern mitgebracht, sozusagen also eine Premiere im Blögchen und extra für dich und als Vorschau für alle anderen hier, haben sie auch schon mal was zum drauf freuen:

Nun darfst du die Torte anschneiden  mmmmhhhh, lecker,  und dann erheben wir nochmals unser Glas  Prost, liebe Brigitte, zur Gesundheit und alles Liebe und Gute für dein neues Lebensjahr!

Allen anderen wünschen  Mimi und ich einen wunderschönen Dienstag!

Habts fein! Vor allem du, liebe Brigitte!   

Ene Besuch em Zoo….

Das Nilpferd

Ein Federchen flog durch das Land,
ein Nilpferd schlummerte im Sand.

Die Feder sprach: „Ich will es wecken!“
Sie liebte, andere zu necken.

Aufs Nilpferd setzte sich die Feder
und streichelte sein dickes Leder.

Das Nilpferd sperrte auf den Rachen
und musste ungeheuer lachen.

(Joachim Ringelnatz)

So, nun aber endlich der Bericht vom Besuch im Kölner Zoo mit meinen Kindern! Was lange währt…..hihihihi!

Es war absolutes Bilderbuchwetter am Samstag, als wir losgezogen sind, Sonne vom strahlend blauen Himmel und ein feiner, leichter Wind, der es nicht zu heiß werden ließ! Und so starteten wir froh gelaunt in den Zoo!

Links vom Eingang kommt der Clemenshof, und was wir da erblickten, war soooo klasse und paßte so herrlich zum heißen Sommertag:

Das ist doch wohl zum sauwohl fühlen, oder?

Die Flamingos liebe ich in jedem Zoo, und sie begrüßten uns natürlich auch im Kölner Zoo!

Beim letzten Besuch im Kölner Zoo waren wir nicht im Hippodom, das wollten wir nun unbedingt nachholen. Und sahen als erstes noch so ein „Wohlfühlschweinchen“, ein Erdferkel:

Noch ein Genießer:

Sind die nicht süß?

Und noch ein Faulenzer, lach! Das Nil-Krokodil!

Ich finde das immer so klasse, wie unbeweglich Krokodile liegen können, aber wehe, sie kommen in Fahrt! Soll man sich nicht täuschen!

Alles Bewohner vom Hippodom. 

Die namensgebenden Bewohner haben wir drinnen vergebens gesucht, die Hippos waren draußen, aber sie fanden es offensichtlich nicht so klasse und wären wohl lieber ins kühle Naß abgewandert, weil sie alle direkt vor den Türen lagen!

Schatten war begeht:

Beim Gehege der Geparden sind wir länger stehen geblieben, Björn wollte unbedingt endlich mal ein richtig schönes Bild von ihnen machen, jaaa, und das Warten hat sich gelohnt:

Immer bissel näher, und dann…..

Keine Presse, lach, aber ich hab ihn überredet, guckt:

 In voller Pracht! Danke! Björn war glücklich!

Blümchen!

Weiter ging es zum Madagaskarhaus.

Überall Siesta!

Samt Nachwuchs, der war so niedlich!

Stabheuschrecke

Fast alle Tiere suchten Schatten, so auch die Giraffen.

Moschusochsen

Sie haben ein feines Gehege.

Die Marabus

Mitbewohner

Die Bisons:

Schneekranich

Beim letzten Besuch waren wir auch nicht im Eulenkloster, auch das haben wir nachgeholt:

Mit anklicken groß gucken, aber das wißt ihr ja längst!

Wir brauchten eine Stärkung, und so haben wir uns einen schönen, schattigen Platz am Zooshop gesucht und unseren Picknickrucksack ausgepackt, mit Leckereien und Getränke, schön gekühlt mit Kühlakkus, das war so gemütlich, und der Blick, den wir hatten, war auch ganz fein:

Auf die Elefanten! Da sind wir nach dem Picknick hin, viel Spaß bei der Galerie!

Weiter ging es zum Urwaldhaus, Gorilla & Co gucken! Leider waren sie alle drinnen, was das fotografieren schwer macht wegen der Scheiben.

Bei den Orang-Utans gab es einen kleinen, laufenden Jutesack, lach!

Und Blümchen gab es auch:

Die Przewalski-Pferde

Und die hier haben wir an dem Tag richtig beneidet

die Pinguine, dieser hier machte Fotoshooting mit uns, hihihi, er stellte sich richtig in Positur, und beneidet haben wir sie deshalb:

herrlich kühles Wasser zum schwimmen, wir wären am liebsten mit reingehüppt!

Inka-Seeschwalben

Und mal wieder Blümchen, hihihi, es gab solch eine Blütenfülle!

Am Pavianfelsen

wurden nun erst einmal müde Füße ausgeruht!

Und weiter geht’s!

Faule Löwen!

Wir ließen die faulen Löwen weiter pennen und marschierten zum Regenwaldhaus!

Und begegneten einem gefiederten Clown, hihihi, sowohl von den Farben als auch vom Verhalten her, 

einem Helmhornvogel, er flirtete hemmungslos mit den Besuchern, beide Seiten hatten ihre helle Freude an dem wunderschönen Vogel!

Kokett!

 In diesem herrlichen Baum saß Nr. 2 und beguckte sich etwas konsterniert seinen „affigen“ Partner, hihihi!

Diese beiden hier haben wir eine ganz Weile beobachtet, sie liefen frei,

rechts war wohl das Männchen, es scharrte eifrig in der Erde und bot seinem Weibchen dann das frei gescharrte Futter an, das war so niedlich!

Dann kamen noch die hier

die Kurzkrallenottern

und dann war mein Akku leer, somit dürft ihr euch auch noch auf einen zweiten Teil vom Kölner Zoo freuen, denn ich hab ja noch meinen Haus- und Hoffotografen bei gehabt, Björn, und sobald ich die Fotos habe, kommt Kölner Zoo Teil II!

6 Stunden sind wir durch den herrlichen Zoo gewandert, es war wieder soooo schön und ich freu mich schon aufs nächste Mal!

Müde und glücklich sind wir dann wieder zu den Kindern nach Hause gefahren, vom ganzen Besuch gibt es auch noch einen kleinen Bericht demnächst, habt ihr noch was zum drauf freuen!

Natürlich darf zum Ende des 1. Teils euer aller Co-Autor, meine Mimi, nicht fehlen, wie sich das gehört, hat sie sich natürlich ein feines Zoo-Kleidchen angezogen, hihihi, und das möchte sie euch doch noch präsentieren hier:

Mimi als Löwenbändiger, hihihihi! Sie war richtig stolz so im Verband mit den ganz großen Artgenossen.

Und damit wünschen wir euch allen einen wunderschönen Donnerstag und ich hoffe, der Zoobesuch in Köln hat euch Spaß gemacht!

Habts fein! 

 

 

 

 

Lazy Weekend

          

Die bunten Astern

Die bunten Astern sind wie ein Regenbogen
in den nassen Garten eingezogen,
wie Gesichter, die schon etwas frieren.
Die großen Äpfel an den Spalieren,
die hängen wie trutzige Köpfe dort;
bald trägt sie mein Schatz in der Schürze fort.
Der Morgen ist kalt und die Blätter sind alt;
bald hat die Nacht ständig die Obergewalt.
Und wenn die Astern den Garten verlassen,
wird der Winter die Menschen anfassen.
Trag jeder seinen Garten beizeiten ins Haus,
bei einem Schatz geht der Sommer nicht aus.

(Max Dauthendey)

Hach, schön, wieder Fragezeichen in euren Augen! Die Zoo-Girlande und ein Herbstgedicht von Astern, wie paßt das? Das ist ganz einfach, es ist herrliches Herbst/Sommer-Wetter zum Wochenende angesagt, wenn es wirklich eintrifft, werden wir Balkonien genießen und uns ein „lazy weekend“ machen, was also bietet sich da als Eintrag fürs Wochenende an? Archivbilder, hihihi, aber dieses Mal nicht die eigenen, sondern mit freundlicher Genehmigung meiner Lieblingsmenschen: Bilder aus dem Kölner Zoo von Mai 2017 von meinen Kindern! Ohne großen Text, einfach zum genießen, bei den kleinen Bildern erstes Bild anklicken und hintereinander dann in groß gucken! Viel Spaß!