Grafschafter Wochenanzeiger – Diamanten der Natur 💎 – Regentropfen 💧☂ – Herbstfreuden 🎬 die 2. 🍁🍂

Regentag im Herbst

Still vom grauen Himmelsgrunde
sprüht der sanfte Regenstaub –
trüber Tag und trübe Stunde –
Thränen weint das rothe Laub;
vom Kastanienbaum ohn‘ Ende
schweben still die welken Hände.

Trübe Herbstesregentage:
Gerne wandr‘ ich dann allein,
was ich tief im Herzen trage,
leuchtet mir in hellem Schein;
in die grauen Nebelräume
spinn‘ ich meine goldnen Träume.

Und so träum‘ ich still im Wachen,
bis der Abend niedersinkt,
und in all den Regenlachen
sanft und roth sein Abglanz blinkt.
In der Nähe, in den Weiten:
Rosenschimmer bessrer Zeiten!

(Heinrich Seidel, 1842 – 1906, deutscher Ingenieur und Schriftsteller)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, Regentage, endlich mal wieder Regentage, (wer hätte gedacht, daß man die mal begrüßt und schön findet!) mein Redaktionsteam war jedenfalls hochentzückt nach der Hitze im Eulennest vor noch gar nicht so langer Zeit und drückte sich die Nasen an der Fensterscheibe platt. Und meinte dann kategorisch bei unserer freitäglichen Redaktionssitzung, wo Frau Chefredakteurin doch ohnehin noch einkaufen gehen müsse, um die geliebten Redaktionsbärchenbäuche lecker zu füllen, könne sie auch gleich ihre Kamera mitnehmen und Regenbilder machen! Ihr ahnt es sicher schon, der Wunsch meiner Crew ist mir natürlich Befehl, zumal Luzia, die ja genau wie ich für schöne Dinge schwärmt, auch noch für den passenden Titel sorgte mit ihrem Vergleich, Regentropfen seien Diamanten der Natur. Und dann mit ganz verträumten Augen vor sich hin summte „Diamonds are a girl’s best friend…..“ woraufhin dann die Augen von Frau Chefredakteurin leuchteten, denn damit hatte Luzia unbewußt einen feinen Bogen zu den nächsten hier vorzustellenden Geburtstagsgeschenken von mir gespannt, fein gemacht, Luzia! 🤗❄🐻

Dann macht es euch mal gemütlich, liebe Leser, holt euch Kaffee ☕ oder Tee ☕ oder Kakao ☕ oder was ihr gerne mögt und genießt mit unserer herbstlich-verregneten Sonntagsausgabe die Bilder von den Diamanten der Natur: 

Es gibt wieder nasses Pflaster

und die Blätter und Blüten freuen sich alle über das erfrischende, ersehnte Naß

 

Pfützen gibt es wieder

in denen sich die Bäume spiegeln

die in der trockenen Zeit schon so viele Blätter abgeworfen haben. 

Herbstfrüchte leuchten in den Tag

Zwischen noch grünen Blättern

leuchten die ersten gelben

und das abgefallene Laub verbreitet Herbststimmung.

Das Laub sah so strahlend aus über den Regen, man konnte gar nicht aufhören zu fotografieren:

 

Und zeigte wunderschön unseren Titel, Regentropfen, die Diamanten der Natur:

Ist das nicht schön? Ich hab mich so über diese Bilder gefreut! 

Das ist schon einiges an Karat bei der Größe, nicht wahr? 🤭💎😊

Blätter am Gartenzaun

Farnkraut im herbstlichen Kleid

Ob der Tannenbaum schon von Weihnachten träumt? 

Unser Strauch mit den wunderschön gefärbten Blättern freute sich auch sichtlich über den Regen

samt seiner schönen, grünen Früchte. 

Im Blumenkübel vor der Haustüre blühte so hübsch noch eine feine Fuchsie

und ich hab sogar Heidekraut im Garten entdeckt:

Da können wir nun ganz prima Bilder unserer feinen neuen Heide auf Balkonien einfügen, die wir in einer Regenpause mit strahlendem Abendsonnenschein fotografiert haben, das Wetter ist derzeit bissel wie im April:

Himmelsöffnungen, mit dem Stern für unsere Mimi in heaven. 

Und unser Heidekraut:

Gegen die strahlende Abendsonne

Nun kommen die Abschlußbilder der Regentropfen-Exkursion von Frau Chefredakteurin rund ums Eulennest und aus unserer Grafschaft

zum Schluß noch mit blitzblauem Himmel! Es war so herrlich, die Regentropfen schimmerten wirklich wie Diamanten in der strahlenden Herbstsonne! 

Wieder angelangt in den Redaktionsräumen bestürmten die Bärchen meines Redaktionsteams mich sofort mit „Bilder zeigen“, aber sie mußten sich noch ein wenig gedulden, denn es gab auch noch Diamanten an den Fenstern der Redaktionsräume zu fotografieren, die mußten unbedingt noch bei unserer Galerie hier dabei sein: 

Diamantensplitter! 💎😊👍

Das hat richtig Freude gemacht, irgendwie gab es die schönen Bilder aber auch wie auf Bestellung! 

Ein Hochkaräter! 😂💎

Und nun werdet ihr alle erfahren, warum Frau Chefredakteurin den Vorschlag der Bärchen vom Redaktionsteam mit den Regentropfenbildern und insbesondere Luzias Vergleich mit den Diamanten der Natur so herrlich fand, denn nun kommt die wirklich gelungene Überleitung von den „Diamanten der Natur“ zu den echten Diamanten! 😊💎 Ihr erinnert euch?

Mit dieser feinen Schachtel, die Frau Chefredakteurin zum Geburtstag von Brigitte/Plauen bekam, haben wir euch im letzten Eintrag auf den Inhalt neugierig gemacht, nun lüften wir das Geheimnis: 

Wir fangen langsam an, lach! 

Eine Kette mit einem entzückenden Anhänger, besetzt mit echten Diamantsplittern! Und hier des leuchtens und glitzerns wegen abends bei Kerzenschein fotografiert, aber wir haben natürlich auch noch Tagesaufnahmen, um die ganze Schönheit zu würdigen:

Ist die nicht wunderschön??? Da könnt ihr euch sicher alle meine große Freude vorstellen, und hier kommt natürlich nun erst einmal ein ganz lieber Dank an Brigitte/Plauen für dieses zauberhafte Geschenk! 🤗❤❤❤

In der Eulenschachtel war noch was hübsches, das sich auch gut zum aufbewahren der schönen Kette eignen würde

eine Herzchendose, ich finde das Kränzchen darauf so wonnig! 

Und da Brigitte/Plauen ja in einer Spitzenstadt wohnt, gab es noch was so schönes:

Eine Spitzen-Rose, die fehlte noch in der Sammlung der Rosenliebhaberin, lach! 

Da haben wir nun ein weiteres Geburtstagspackerl für euch geöffnet, nun steht noch eines aus, auf das sich meine Bärchen so ganz besonders freuen, und das auch schon ein wenig die langsam und stetig auf uns zu kommende Winterzeit berührt, da haben wir euch jetzt neugierig gemacht und ihr habt noch was zum vorfreuen! 

Kein Eintrag hier ohne unsere nostalgischen Bilder, da haben wir zum Thema Regen/Regentropfen natürlich auch noch unser Archiv durchgeforstet, dann laßt uns mal gucken:

Eines kommt jetzt zum Schluß, natürlich ein Rosenbild, ein Serviettenbild! 

Natürlich haben wir das Thema, gerade dieses Thema, auch für auf die Ohren gefunden, Vorhang auf für Marilyn Monroe mit ihrem Lied, in zwei Fassungen, einmal als Filmausschnitt und einmal mit Text zum mitsingen! Viel Freude! 

 

 

Und damit wünschen wir euch allen einen zauberhaften Herbstsonntag, genießt den Regen, genießt die Sonne, genießt den Herbst und jeden Tag! Das braucht die Seele! Bleibt oder werdet alle gesund und paßt gut auf euch auf, das wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto   und Luzia  

Habt Frieden im Herzen!  

Und habts fein! 

 

Grafschafter Wochenanzeiger – herbstliches Allerlei – 🪁🎵📚☕🕯🍇🍐🍎🍄🌰🌻🍁🍂 Auf der Suche nach Herbstfreuden!

An den Herbst

Mit dankbarem Gemüte
hin nehm ich deine Güte,
Herbsttag, du milder Gast,
der du mich reich beschenktest,
den Sinn ins Klare lenktest
und mich zum Abend fröhlich ausgerüstet hast.

Nun ist in mir kein Drängen
und bin doch nicht im Engen,
bin ruhevoll bewegt.
Was gilt es, mehr zu wollen,
als so im Friedevollen
teilhaftig sein des Ganzen, das mütterlich uns hegt.

(Otto Julius Bierbaum, 1865 – 1910, deutscher Lyriker, Romanautor und Herausgeber der Zeitschrift „Pen“)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, unschwer unserem Titel zu entnehmen, daß diese Sonntagsausgabe nach unserer freitäglichen Redaktionssitzung mal wieder eine gemeinschaftliche Arbeit unseres gesamten Teams wird. Denn nun ist der Herbst wirklich eingezogen auch in der bis dahin mehr als immer noch sommerlichen Grafschaft, endlich hat es nicht nur nächtens, sondern auch am gesamten Samstag bis auf wenige sonnige Ausnahmen mal am Stück geregnet, es gab Pfützen und Mensch, Natur und das gesamte Redaktionsteam konnten aufatmen. Das tat gut! Und in Anbetracht der Tatsache, daß es solche Tage im noch jungen Monat September noch mehr geben wird und wir garantiert irgendwann auch wieder übers herbstliche Usselwetter „knatschen“ werden, haben die Bärchen und ich vorsichtshalber schon mal eine ganze Palette an Herbstfreuden rausgekramt! 

  • in Erinnerungen kramen und schwelgen 📓📷
  • wandern 🥾
  • im Herbst reifen die Trauben, also ist Wein eine Herbstfreude 🍇🍷
  • Drachen steigen lassen 🪁
  • Musik hören 🎵🎹🎻🎷🎸
  • lesen 📚
  • Tee zelebrieren und trinken ☕
  • Kerzen leuchten wieder 🕯
  • kulinarische Herbstfreuden entdecken 🍐🍎🌰🍄🍇
  • die herbstliche Natur genießen 🍂🍁🍁🍂🌻

Dann fängt die Frau Chefredakteurin mal diese Sonntagsausgabe an mit in Erinnerungen kramen und schwelgen, was sie ja nicht nur ihrem Alter gemäß ohnehin gerne macht. Also mußte der reichhaltige Fundus doch mal wieder durchgesichtet werden, was er wohl zu bieten hat, und das war nun auch dem Titel gemäß ein Allerlei:

Zwischen alten Bildern und anderen „Zeitzeugen“ hab ich mal wieder was feines von meinen Eltern bzw. von meinem Vater entdeckt, ich hatte euch doch mal vor Zeiten meinen Dienstausweis von meiner Bauernhofarbeitsstelle gezeigt, ihr werdet es kaum glauben, nun hab ich den alten meines Vaters entdeckt:

über das Bild haben meine Mama und ich uns immer gekringelt, so ein typisches „Automatenbild“! 

Im gleichen Fundus-Kasten kam das hier noch zum Vorschein

Frau Chefredakteurin mit ihren Eltern beim letzten gemeinsamen Besuch in Höxter, meinem Kindheitsparadies, ich denke mal, da war ich so süße 15 – 16 Jahre alt. Lang, lang ist’s her! 

Höxter war dann so ein Stichwort, weiter gekramt und fündig geworden: Kennt ihr solche Karten noch? 

Im vorderen Teil, also in der Lokomotive, war was zum aufklappen

und das kam dann zum Vorschein darunter:

Eine Fotogalerie der Stadt oder der Landschaft, in dem man die Karte gekauft hatte, in diesem Fall natürlich von Höxter.

Und als Kind hatte ich mir mal ein feines kleines Buch von meinem Kindheitsparadies gekauft, 

und nun guckt doch mal, was ich beim durchblättern gefunden habe:

Ein getrocknetes Blümchen, ich weiß noch ganz genau, welches das war und wo ich es gepflückt hatte zum trocknen im feinen Buch: Das ist ein sog. „Mauerblümchen“ oder korrekt Zimbelkraut, ein kleines Pflänzchen, das wirklich zwischen den Mauersteinen wächst, es ist so zart und wunderschön, und ich konnte bei Wikipedia fündig werden:

https://de.wikipedia.org/wiki/Zimbelkraut

Ich glaub, das ist noch ganz gut zu erkennen, daß es das mal war. Und es muß ca. 60 Jahre alt sein. 

So viel zu in Erinnerungen kramen. 

Ruddi wurde ganz aufmerksam beim nächsten Thema, dem Wandern, er ist ja ein sportliches, junges Ruhrpottbärchen und fand das Thema spannend, und kriegte ganz große Augen, als er aus der Erinnerungskiste von Frau Chefredakteurin was feines zum Thema zu Tage förderte, was er euch nun hier präsentiert: 

Hallo, ihr alle, nun guckt doch mal, was ich gefunden habe:

Ja, toll, hör ich euch sagen, eine Wanderkarte, und? Jaaaa, das ist eine ganz besondere Wanderkarte, die stammt aus dem Erbe der Eltern von Frau Chefredakteurin, die sind nämlich auch so gerne gewandert und die Karte stammt aus der Umgebung von Liesen im Hochsauerland. 

Und nun paßt mal auf, was da noch bei war in dem Umschlag, aus dem ich das rausgezuppelt habe:

Wanderabzeichen, zwei silberne Wanderabzeichen

 

von den Eltern der Frau Chefredakteurin, die hatten sie sich dort erwandert und natürlich ganz stolz aufbewahrt, und nun waren sie im Fundus hier, schön, oder? Ich finde die Stiefelchen so klasse! 

Beim nächsten Thema, den reifenden Trauben und dem daraus resultierenden Wein, muß dann Frau Chefredakteurin wieder übernehmen, da die Bärchen ja alle noch nicht volljährig sind. Aber für schöne Bilder aus dem Archiv haben sie gesorgt. 

Wein ist was feines, Traubensaft dürften die Bärchen ja auch, den noch nicht vergorenen, lach, und bei Wein erinnere ich mich immer an die Freunde meiner Eltern, die noch Verwandte im Weinbaugebiet Rheinhessen in der Nähe von Alzey und auch, als von dort gebürtig, selbst noch einen Wingert hatten, der von den Verwandten bewirtschaftet wurde. Von dort bezogen wir sowohl privat als auch für unsere Kirchengemeinde für Feste und Feierlichkeiten Wein, ich hab noch ein Foto gefunden, wo Björns Papa aktiv bei der Arbeit für die KAB (Katholische Arbeitnehmerbewegung) beim jährlichen Weinfest war:

Das waren herrliche Zeiten, an die ich gerne und mit Vergnügen zurückdenke, und so passen sie dann gleich in zwei Kategorien, Erinnerungen und Wein. 

Das nächste Thema haben sich hier gleich zwei Redaktionsmitglieder unter die Tatzen gerissen, Drachen steigen lassen, da waren sowohl Ruddi als auch Bruno ganz begeistert und haben sofort das Archiv durchgewühlt. Ihre Präsentation:

Ruddi und Bruno guckt mal, was wir rausgekramt haben, den alten Drachen vom Sohn der Frau Chefredakteurin, selbst gebaut mit seinem Papa, und wie Frau Chefredakteurin uns erzählt hat, war der schon oft hoch oben in den herbstlichen Lüften, jetzt ruht er sich aus in unserem Fundus:

Schön, nicht wahr, wir hatten ganz glänzende Augen beim gucken! 

Drachen steigen lassen ist so schön! 

 

Zum nächsten Thema, Musik hören, unterbrechen wir mal die allgemeinen Präsentationen und stellen gemeinschaftlich ein schönes Lied von Reinhard Mey zum Thema ein:

Text:

https://www.musixmatch.com/de/songtext/Reinhard-Mey/Herbstgewitter-%C3%BCber-D%C3%A4chern

Zum Thema lesen ist natürlich wieder die Frau Chefredakteurin gefragt, eigentlich sollte da ja schon was während der Sommermonate erfolgen, in Bezug auf die obligatorische „Storm-Zeit“ der Frau Chefredakteurin, aber erst war der Sommer zu unbeständig und dann zu heiß zum lesen draußen, also hoffen wir nun auf den Herbst, um euch neue und schon länger liegende Lesefreuden nahe bringen zu können. 

Beim Thema Tee zelebrieren und trinken war natürlich unser Schottenbärchen Hamish ganz in seinem Element, trinkt man in seiner Heimat doch auch so gerne Tee. 

Halo agus latha math a leughadairean, hallo und guten Tag, ihr lieben Leser, hier ist euer Hamish! Wo es um Tee geht, da ist euer schottisches Bärchen natürlich sofort dabei, wir Schotten lieben Tee genauso wie die Engländer! Und stellt euch mal vor, was meine Frau Chefredakteurin gefunden hat, 

https://www.teegschwendner.de/?gclid=Cj0KCQjw6_CYBhDjARIsABnuSzozYVRuP749YFL7vku6muLI8fKrR4XfEtaPnlvu5q3THhgqRPnY5zEaAsTxEALw_wcB

einen Online-Teeladen, und zu meiner und ihrer größten Freude: Da gibt es eine Filiale von in unserem Centro hier in Oberhausen, und jetzt kommt der Spaß, den ich dabei habe: Frau Chefredakteurin will mal mit mir gemeinsam hinfahren, um schöne Tees für den Herbst auszusuchen, unter anderem ihren geliebten Ostfriesentee. Otto, unser Handelsreisender, der ja eigentlich für solche Dinge zuständig ist, hat sehr verständnissinnig gelächelt und mir da den Vortritt gelassen, das fand ich nun so lieb von ihm, aber so sind wir hier alle halt im Team! Ich tendiere bei der Durchsicht der feinen Tees zu Royal Breakfast Tea oder dem English Five o’clock Tea, hach, was ich mich da schon drauf freue! 

Unschwer zu raten, wer sich das nächste Thema unter die Tatzen gerissen hat, Kerzen leuchten wieder, natürlich, das ist was für unsere Luzia:

Ja, ihr Lieben, wo es leuchtet und glitzert, da bin ich nicht weit! Und so hab ich hier nun die Ehre, etwas von den Geburtagsgeschenken der Frau Chefredakteurin einzustellen, wir hatten ja versprochen, die kommen alle so peu à peu! Nun also wunderschön duftende Teelichter von Kristina mit Rani und Fleckchen, passend zum Herbst: Rosenduft! 

Da freuen wir uns alle schon wieder drauf, es ist immer so herrlich gemütlich dann hier oben in unserem Eulennest und unseren Redaktionsräumen. Apropos Eulennest, Frau Chefredakteurin meinte, das passe nun so schön, da könne ich auch gleich noch ein Geschenk präsentieren, dessen eigentliches Geheimnis wir in einem späteren Eintrag noch lüften werden, da habt ihr wieder Vorfreude. Aber hier ist nun schon mal die äußere Hülle

eine wunderschöne Schachtel mit Eulen drauf von Brigitte/Plauen! Und weil es ebenfalls so schön paßt, sagt Frau Chefredakteurin, soll ich mal weiter machen mit den Geburtstagskarten

der feinen kleinen von Brigitte/Plauen und der s.o. passenden von Ursel

die in ihrem Innern das präsentiert:

Eulen, hihihihi! 

Als nächstes die Karte von Kristina mit Rani und Fleckchen

Sehnsuchtskarte, wenn man sie guckt, „hört“ man die Brandung des Meeres.

Und dazu gehörten noch so feine Servietten, bei denen wir hier alle leuchtende Augen bekommen haben, guckt mal:

Erinnerungen an einen großen Sommer, und paßt trotzdem auch zum Herbst, weil auch der am Meer wunderschön ist! 

Wer jetzt noch fehlt von unserem Redaktionsteam, das ist Otto, unser Handelsreisender, der sich schon sehr auf die kulinarischen Herbstfreuden beim nächsten Thema freut:

Oh, ja, ihr lieben Leser alle, da freu ich mich echt schon drauf, der Herbst ist ja eine Schatzkiste an kulinarischen Köstlichkeiten und ich dann wieder ganz in meinem Element. 

 

Birnen für Birnen, Bohnen und Speck

da kann ich wieder fein einkaufen gehen. 

Am heutigen Wochenende gibt es bereits was ähnlich herbstliches, dicke Bohnen mit Mettwurst und Bratkartoffeln, so lecker! 

Noch ein bissel kulinarisches in nostalgischen Bildern

 

Und dann hab ich fertig, lach! 

Für die letzte Kategorie unserer Herbstfreuden zeichnen wir alle verantwortlich, herbstliche Natur genießen, und dazu hätten wir jetzt zuerst einmal feine neue Bilder aus unserem Eulennest und von Balkonien:

Rosa Wölkchen am Himmel der Grafschaft

samt Mond, gestern war schon wieder Vollmond.

Neuer Bewohner auf Balkonien (hallo, liebe Silberdistel! 🙋‍♀️)

Es ist da, das erste Heidekraut, es leuchtet und wir freuen uns so sehr! 

Ein wundervoll dunkel blühendes Exemplar und ein ganz zart gefärbtes, fast weißes:

Und im Töpfchen unserer Bienenweide blüht auch noch was ganz zartes:

Zum Abschluß unserer Sonntagsausgabe paßt der Heidekranz schön, als Kranz, den wir alle und ganz besonders Hamish als Schottenbär für die verstorbene Queen Elizabeth II. zum Gedenken einstellen wollen. Hamish war ganz gerührt darüber, daß die Queen im schottischen Balmoral Castle verstorben ist. Sie liebte seine Heimat ja auch sehr. 

R.i.P. HM Queen Elizabeth II 

Ihr zu Ehren zeigen wir hier noch einmal die süße Video-Aufnahme mit Paddington-Bär, die so sehr ihren feinen Humor würdigt, der sie auszeichnete. In memoriam. 

Und damit wünschen wir euch allen einen wunderschönen, vielleicht schon herbstlichen Sonntag, und einen guten Start in die neue Woche wieder, bleibt oder werden alle gesund, paßt auf euch auf und behaltet euren Humor, er ist ein wichtiges Lebenselixir, das wünscht euch von ganzem Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habt Frieden im Herzen!

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Frau Chefredakteurin, der Glückskeks! 🥠🌻🍀❤

Weltweisheit

Es klingt ein Lied vom Himmel nieder
so wunderlieb, so klar, so rein,
und deine Seele singts ihm wieder;
sie will dem Himmel dankbar sein.
Die andern lauschen rings im Kreise;
dann siehst du, daß sie lächelnd weitergehn.
Sie sind zu klug, sie sind zu weise,
um das, was dich beseligt, zu verstehn.

Es kommt ein Strahl vom Himmel nieder;
er leuchtet in dein Herz hinein,
und dieses strahlt in andern wieder;
es will dem Himmel dankbar sein.
Doch diese andern stehn im Kreise
und lächeln über dich, das große Kind.
Sie sind zu klug, sie sind zu weise
und drum für das, was dich beseligt, blind.

Und käm der Himmel selbst hernieder,
um dankbar dann auch dir zu sein,
und füllte alle deine Lieder
mit seinem ganzen Sonnenschein,
die andern ständen rings im Kreise
und fiel das Lächeln ihnen wohl nun schwer,
sie blieben doch so klug, so weise
für das, was dich beseligt, wie vorher.

(Karl May, 1842 – 1912, eigentlich Carl Friedrich May, Pseudonym Karl Hohenthal; dt. Jugendschriftsteller)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, nun wird es aber doch langsam mal Zeit, daß Frau Chefredakteurin von ihrer Reise vom letzten Wochenende zu den Kindern nach Kölle berichtet, meinten die Bärchen bei unserer freitäglichen Redaktionssitzung und da stimme ich ihnen natürlich vorbehaltlos zu, also wird unsere heutige Ausgabe wieder eine Wochenendausgabe. 

Wie Mimi in heaven immer zu Beginn ihrer Einträge früher sagte „Folks“…..das war eine Reise, das hab ich in all den Jahren, die ich nun schon per Bahn zu den Kindern unterwegs bin, noch nicht erlebt. 

Dabei begann alles so schön: Ich hatte mir schon vor längerer Zeit das 9,00 €-Ticket besorgt

und zu meiner großen Freude stellte ich beim gucken in den Fahrplan via Netz fest, daß der Zug, der sonst von Duisburg-Hauptbahnhof zu den Kindern durchfährt, wegen Streckenbauarbeiten und damit verbundenen Umleitungen schon ab Oberhausen-Hauptbahnhof fährt, wie schön! Der Bus aus der Grafschaft brachte mich auch pünktlich zum Bahnhof, Rucksack war schon am Vorabend gepackt worden, 

und da stand ich in freudiger Erwartung auf dem angegebenen Bahnsteig. An dem der Zug nicht angeschlagen stand! Naja, war ja auch noch früh und es kamen am gleichen Bahnsteig ja noch zwei andere Züge vorweg. Die dann, kaum stand ich am Bahnsteig, per Durchsage schon mit mehr als einer halben Stunde Verspätung gemeldet wurden, na, das konnte ja heiter werden. Wurde es auch! Die Durchsagen kamen geradezu im Minutentakt, letztlich wurde dann auch mein regulärer Zug genannt mit einer Verspätung von 35 Minuten. Gut, dann bin ich jedenfalls hier schon mal richtig und Verspätungen sind ja nichts neues, seufz, also warten! In der Hitze kein Vergnügen, aber shit happends. Nächste Durchsage nach 40!!! Minuten Wartezeit: Der Zug fällt aus! Ja, supi, und nun? Der nächste würde erst wieder in einer Stunde fahren, und ob dann eben auch überhaupt, war ja die Frage, also hab ich mich entschlossen, den nächsten Zug nach Köln-Hauptbahnhof zu entern, der ausgeschildert war in ca. 15 Minuten, von da aus kommt man immer nach Ehrenfeld weiter, in Köln gibbet nämlich U-Bahnen! 😂 Kurz vor eintreffen dieses Zuges die Durchsage: Der Zug fällt aus! Mein Blutdruck stieg und meine Laune sank! Also, wann und wo fährt der nächste nach Köln? Ääääh, wie, gar nicht? Himmel-Herrgott-Sakra, also gut, nächster Versuch, der nächste Zug nach Düsseldorf und dann hoffentlich von da aus weiter! Und der kam dann auch, war rammelvoll, egal, irgendwie rein, an der Türe stehen bleiben! Er fuhr los, aber nicht lange, dann stand er erst einmal wieder auf freier Strecke mit der Durchsage, es müssen erst noch ein paar andere Züge die Strecke passieren, kann „bissel“ dauern! 🙄 Mittlerweile war ich wegen Hitze und Aufregung schon sehr derangiert, natürlich keine funktionierende Klimaanlage im Zug, und als der Zug wieder anfuhr erst einmal Richtung Duisburg war es auf einmal, als würde mir irgendwer oder irgendwas auf die Schulter tippen, „steig in Duisburg wieder aus, hol dir was zu trinken und guck da“, (meine eigene Trinkpulle war in Oberhausen schon leer geworden!) und das hab ich dann auch gemacht. Und ich hab so ganz schwer meine Mimi in heaven in Verdacht, daß es ihre Pfote war, die ich da gespürt habe, denn was dann kam, darf man echt als kleines Wunder bezeichnen: Ich wußte das Gleis, von wo ich sonst von Duisburg aus nach Köln gefahren bin, also bin ich da hingetappelt, und was soll ich euch sagen: Der Zug, der RE 1 Richtung Aachen, der in Oberhausen um 14.16. Uhr abfahren sollte, war am Duisburger Gleis mit einstündiger Verspätung als noch kommend angeschlagen! Sollte ich so ein Glück haben? Also erstmal Handy rauskramen und Björn anrufen, denn zwischenzeitlich war es ja schon fast so spät, daß er mich am regulären Zuge in Ehrenfeld abholen sollte, Bescheid gesagt und ausgemacht, wenn der Zug fährt, ruf ich ab Köln-Mülheim an, daß Björn sich auf den Weg machen kann, der Bahnhof in Ehrenfeld ist nicht weit fußläufig von ihnen. Banges Warten! Dann die Durchsage: „Es hat Einfahrt der RE 1……..“ Ich hab mich nur mühsam beherrschen können, auf dem Bahnsteig nicht zu hoppsen vor Freude! 😂 Und da kam er, mein Zug, hach, war das schön, ich glaub, ich hab noch nie so verliebt einem einfahrenden Zug entgegengeblickt, außer vielleicht in den Zeiten seliger Verliebtheit, als ein solcher Zug mit Björns Papa erwartet wurde! 🤭😊😁❤ Und damit hatte ich dann eine Stunde später in Duisburg einen Zug bekommen, der in Oberhausen eine Stunde vorher nicht abgefahren war! Das muß man sich auf der Zunge zergehen lassen! 

Natürlich war auch dieser Zug sehr voll, ich hab aber tatsächlich noch so einen „Sperrsitz“ bekommen und man höre und staune, der Zug war so gar klimatisiert! Das tat gut! Und er fuhr weiter pünktlich durch, so daß ich ab Köln-Mülheim Björn benachrichtigen konnte, er könne sich auf den Weg zum Bahnhof Köln-Ehrenfeld machen! Wo er dann ein sehr erschöpftes, aber glückliches Muttertier in Empfang nehmen konnte! Mein herzlicher Dank geht an meine Mimi in heaven und ihrem himmlischen Geschwader sowie an Jens, der mir im letzten Eintrag, unserer Eilmeldung, seinen Zug „Erdbeerkörbchen“ und für Notfälle seine „Jens-Lok“ zur tatkräftigen Unterstützung und einer guten Fahrt zur Verfügung gestellt hatte, ohne euch wäre ich wohl heute noch am Oberhausener Bahnhof! 🙄🙏🍀

Wir sind dann über schöne Schattenwege zu den Kindern nach Hause gelaufen, Ende gut, alles gut! 

Zu Hause bei den Kindern wurde dann erst einmal die feine neue Küche bewundert

das ist die gegenüber liegende Seite, als sie noch im Umbau waren, da sieht man links noch die alte Küche. Diese Seite haben die Kinder selbst aufgebaut, die andere mit den Hängeschränken oben haben sie dann aufbauen lassen. Sie sieht wunderschön aus, das hübsche Holz zwischen den schwarzen Schränken und bei der Arbeitsplatte gefällt mir ganz besonders gut! Und der Wasserkran! So schön nostalgisch! 

Zum Abend hatten wir ein Treffen mit Steffis Freundin und dem Vater ihrer Freundin, der an dem Wochenende ebenfalls bei seiner Tochter zu Besuch war, in der Kölner Altstadt geplant, zum bummeln und Essen gehen. Also erstmal unter die Dusche nach der anstrengenden Bahnfahrt und schick machen für den Abendbummel, ich hatte mich für mein feines Sommerkleidchen von der Hochzeit der Kinder entschieden, guckt mal, aufgebrezelt für abendliches ausgehen:

Samt leichter, flacher Schühchen zum gut laufen können, lach, die Stola hab ich bei der vorherrschenden Tropennacht gar nicht gebraucht, aber sie hätte fein dazu gepaßt. 

 

Mit feiner, passender Rosenkette, was auch sonst! Brigitte/Plauen wird jetzt schmunzeln, das ist ein Geschenk von ihr. 😊

Meine gestrickte Handy-Tasche paßt übrigens auch ganz klasse zum abendlich-schicken Outfit!

Hatte ich zuhause noch fotografiert, da hab ich mich ja schon auf meinen bzw. unseren Eintrag hier gefreut! 

Steffi hat mich dann noch mit Vergnügen geschminkt und wir haben uns auf den Weg zum abendlichen Treffen gemacht. 

Das Wetter war für solch einen Bummel ja wie gemacht, Tropennacht, lach, und was soll ich euch sagen, standesgemäß und wie es sich gehört, als wir am Kölner Hauptbahnhof aus der U-Bahn stiegen, läuteten natürlich wieder die Glocken vom Kölner Dom mein ankommen ein! Das ist so lustig, das klappt jedes Mal, das ist schon richtig ein Running-Gag! Aber Köln weiß eben, was man der Prominenz und den VIP-Gästen schuldig ist! 😂  

In der Nähe vom Dom haben wir dann auch Steffis Freundin und ihren Vater getroffen und sind dann erst einmal lecker essen gegangen! In einem Steakhaus, überdacht draußen haben wir gesessen, es war so schön, mit der nächtlichen Stimmung um uns rum, mit lieben Menschen am Tisch gemeinsam futtern, klönen, lachen, da hatte die Seele Feiertag! Und die Glocken läuteten auch innerlich! 😊❤

Das Essen war vorzüglich, alle waren zufrieden und sehr satt, denn auch die Portionen waren vorzüglich! Ich hatte mich für einen Steak-Spieß entschieden, Fleischspieß vom Rind mit frischen Champignons in Sahnesoße und Ofenkartoffel mit Sour Cream. So lecker! 😋 Zum Abschluß des opulenten Mahls einen Grappa, Prost! 🍸

Dann sind wir durch die Altstadt gebummelt, und dann zum Rhein runter, und da gibt es wunderschöne Aufnahmen, denn es war ja nur einen Tag nach dem Vollmond am Freitag und nun guckt einmal, Romantik am Rhein mit (Fast)-Vollmond! 

Ist das nicht schön? Ich hab noch mehr:

So eine schöne Stimmung war das und ich glaub, meine Seele lag innen wie in einer Hängematte aus langentbehrten Gefühlen und Glücksmomenten! Kurz gesagt, Frau Chefredakteurin, der Glückskeks! 🥠😊

Einen Absacker haben wir dann noch im Karibik getrunken, dem Lokal, wo wir anno dunnemals 2018 im November draußen gespeist und einen eisgekühlten Cocktail getrunken haben, ihr erinnert euch sicher, dieses Mal hab ich Mai Tai gehabt, lt. Karte „das beste hawaiianische Getränk“, fragt mich nicht, was drin war, es war einfach lecker und süffig! Und Wikipedia kann euch da besser aufklären, büdde schön: 🍹😂👍

https://de.wikipedia.org/wiki/Mai_Tai

Dann sind wir langsam zum Bahnhof gebummelt und alle wieder nach Hause gefahren! Und ich hab so innerlich „mein“ Lied der letzten Wochen gesummt, ihr wißt schon, Comedian Harmonists „Irgendwo auf der Welt“ mit der Zeile „Irgendwo, auf der Welt, fängt mein Weg zum Himmel an…..

irgendwo – Köln/Kinder 🤗🌻❤

irgendwie – s. Deutsche Bahn 😂🤣😂

irgendwann – am letzten Wochenende! 🍀❤“! 

Den Sonntag haben wir dann gemütlich verbracht und dann war es auch wieder Zeit für die Heimfahrt, die dieses Mal ohne alle Schikanen und mit nur 7-minütiger Verspätung tatsächlich von Köln-Ehrenfeld bis Oberhausen-Hauptbahnhof erfolgte, so wie ursprünglich schon bei der Hinfahrt geplant! 🙏🍀😊

Mein Redaktionsteam hat mich dann bei der Ankunft in den Redaktionsräumen freudig begrüßt, sie haben es sich hier im Eulennest und auf Balkonien gemütlich gemacht, da Frau Chefredakteurin eh die Kamera zu Hause gelassen hatte, das Smartphone hat die eingestellten Bilder in Köln gemacht, haben sich die Bärchen mal auf Balkonien ans Werk gemacht und zeigen euch nun die Bilder von ihrem Wochenende

blühender Basilikum auf Balkonien

die neue Avocadopflanze war auch in der Sommerfrische draußen

eine kleine ist noch hinzugekommen. 

Sommerblumen hatten wir neulich wieder frisch ausgesät, sie kommen gut und blühen hoffentlich auch noch

aber alles leidet doch sehr unter der Trockenheit, obwohl man Balkonienpflanzen ja gießen kann, guckt mal, unsere große Birke unten im Garten vor dem Eulennest, die neben unserem Birkenpferd Hoppriel, das zum Glück noch grün ist, 

ganz viele trockene Blätter, Herbstfärbung im August! Wir brauchen Regen, 🙏🍀🌧☂☔ aber es tut sich nix, es geht auch kein Luftzug, und hier oben wird es wirklich langsam anstrengend mit der Wärme! 

Und damit wünschen wir euch allen ein wunderschönes Wochenende, paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, schmilzt nicht weg bei der Hitze, bleibt cool, das wünschen euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habt Frieden im Herzen!  

 

Grafschafter Wochenanzeiger – 2022 1/2 📅 – 2. Halbzeit! ⚽🍀🍀🍀📆

Juli

Brütend über Ährenfeldern
liegt der Sonne goldner Glast,
und am kühlen Weiher träumend
hält die sieb’nte Schwester Rast.

Sinnend blicken ihre Augen
in die unbewegte Flut,
mit dem Fächer kühlt sie leise
ihrer Wangen heiße Glut.

Leer sind ihre schlanken Hände,
all ihr Reichtum ausgestreut,
und sie harrt des Erntesegens
den das Jahr der Menschheit beut.

Auf den Wiesen klingt die Sichel,
aller Blumen Pracht vergeht,
wenn Natur mit ihren Früchten
auf dem Höhepunkte steht.

Ruhvoll reift das Gold der Felder,
Mutter Erdes größter Schatz;
und der Juli macht der Schwester
mit der blanken Sichel Platz.

(Helene Krüger, 1861 – um 1940, deutsche Dichterin)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, unsere freitägliche Redaktionssitzung war mal wieder kurz und knapp, wir sind alle ein bissel geschlaucht und ausgepowert, der diesjährige Schaukelsommer, der zwischen Hitze und wieder gefallenen Temperaturen ständig wechselt, fordert mit anderen Befindlichkeiten seinen Tribut.

Björn geht es langsam besser, aber die Tests sind immer noch positiv, nun hoffen wir alle sehr, daß es vielleicht übers Wochenende endlich wieder in den negativen Bereich geht, dann hätten sie wenigstens noch eine Woche Urlaub zusammen, das wäre schön. Könnten wir mal wieder noch das eine und andere Däumchen gebrauchen. 🙏🍀🍀🍀

Da dachten wir uns, wir bemühen allwieder einmal Reinhard Mey

und wünschen euch mit seinem Lied „71 1/2“ passend zu 2022 1/2 eine gute zweite Halbzeit vom Jahr 2022! Es paßt ja noch, auch wenn der Juli bereits wieder den dritten Tag heute erreicht hat.

Ja, „was ist aus alldem geworden was ich mir am Neujahrsmorgen ganz fest vorgenommen hab?“ singt Reinhard Mey, da es ja doch im Laufe eines Jahres meistens immer wieder hapert mit den guten Vorsätzen mach ich eigentlich keine mehr. Dann bin ich wenigstens nicht sauer, wenn es mal wieder nicht so geklappt hat, wie man es sich vorgenommen hatte. Das entspannt! 😂 Und Entspannung ist in diesen Zeiten so wichtig, die ohnehin kaum zum planen taugen, und wo man so vieles zurückstecken muß. Aber kleine Träume, stille Begehrlichkeiten, die gibt es natürlich noch und die darf man auch nicht verlieren. Und so brennt hier weiter still und beharrlich die vierte Kerze Hoffnung!

Und wir zitieren noch einmal Reinhard Mey aus seinem Lied und wünschen euch das allen!

„Eine gute zweite Halbzeit
und ein gutes altes Jahr.
Werde, was Ihr Euch wünscht Wirklichkeit
bis zum 1. Januar!“

(Reinhard Mey, aus: 71 1/2)

Aber so „muksch“ wollte mein Bärenteam die heutige Sonntagsausgabe von eurem Grafschafter Wochenanzeiger nicht weiter machen, sie wollten was schönes und auch was fröhliches für unsere Leser, das ist schließlich die Verpflichtung unserer Zeitung, und so haben wir beschlossen, wir wünschen euch allen hier nun erst einmal einen wunderschönen Sommer, den wir mit Bildern garnieren werden, alles andere findet sich. Später!

Und da hat sich mein Bärenteam nun stellvertretend für sie alle Luzia ausgeguckt, die noch den Mittsommerkranz trägt, damit fängt nun unser fröhlicher Sommer-Eintrag an, die Bärchen waren so entzückt über sie.

Ist sie nicht einfach wonnig? Mittsommerkranz im Bärenfell, Bienen summen um sie rum und grünes Gras duftet! „Der Duft von Sommer noch auf meiner Haut…..“, auch Reinhard Mey.

Und Ruddi, unser frecher Ruhrpottbengel, der kringelt sich hier gerade vor lachen, weil er so schöne Schuhe gefunden hat zu Luzias Outfit mit Mittsommerkranz, nun guckt mal:

So hübsche Flip Flops, paßt doch prima, Ruddi, und Mädels mögen nun mal eben so ein modisches Zeugs! Hör auf zu kichern, du Rüpel! Ach, ich freu mich ja immer, wenn es hier in unseren Redaktionssitzungen lustig zugeht.

Wir hätten ein Sommerhäuschen gefunden

das wär’s doch, oder, und falls zuviel Besuch käme für im Haus, im Garten könnte man dann ja auch campen.

Mein Team und ich, wir haben schon wieder leuchtende Augen, das wäre doch ein Sommer, so mit alle Mann/Frau/Bären/Kind/Hund und Katze! 😍

Fahrradtouren durch unsere Grafschaft stünde auch nix im Weg, hier ist es verkehrsmäßig relativ ruhig!

Wer es lieber weniger sportlich hat, relaxt im Garten mit Liegestuhl und Sonnenschirm.

rot-weiß ist doch immer ein Hingucker, oder?

Ausflugsziele mit hübscher, gemütlicher Biergartenatmosphäre haben wir auch zu bieten.

Ja, das wäre Sommer pur, die Bärchen waren begeistert! Zum Sommer gehören natürlich auch Erfrischungen jedweder Art

und am Abend auf Balkonien im Eulennest die berühmt-berüchtigten Sundowner, die schon zu Mimis Zeiten legendär waren!

Und um uns rum der Duft der Kräuter, die zum trocknen aufgehängt wurden.

Wir spendieren einen Eisbecher

laßt es euch schmecken wie die Mäuschen!

Und das ist es nun gewesen, unser Sommer-Sonntags-Sonderangebot, wir hoffen, es hat euch allen wieder gefallen und wünschen euch allen einen wunderschönen Sonntag, paßt auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, das wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia

Habt Frieden im Herzen!

Grafschafter Wochenanzeiger – der Bulli 🚐 fährt weiter, Redaktion unterwegs! 🗺 🧭

Der Knabe im Moor

Oh schaurig ist’s übers Moor zu gehn,
wenn es wimmelt vom Heiderauche,
sich wie Phantome die Dünste drehn
und die Ranke häkelt am Strauche,
unter jedem Tritte ein Quellchen springt,
wenn aus der Spalte es zischt und singt,
o schaurig ist’s übers Moor zu gehn,
wenn das Röhricht knistert im Hauche!

Fest hält die Fibel das zitternde Kind
und rennt, als ob man es jage;
hohl über die Fläche sauset der Wind –
was raschelt drüben am Hage?
Das ist der gespenstige Gräberknecht,
der dem Meister die besten Torfe verzecht;
hu, hu, es bricht wie ein irres Rind!
Hinducket das Knäblein zage.

Vom Ufer starret Gestumpf hervor,
unheimlich nicket die Föhre,
der Knabe rennt, gespannt das Ohr,
durch Riesenhalme wie Speere;
und wie es rieselt und knittert darin!
Das ist die unselige Spinnerin,
das ist die gebannte Spinnlenor‘,
die den Haspel dreht im Geröhre!

Voran, voran! Nur immer im Lauf,
voran, als woll es ihn holen!
Vor seinem Fuße brodelt es auf,
es pfeift ihm unter den Sohlen
wie eine gespenstische Melodei;
das ist der Geigermann ungetreu,
das ist der diebische Fiedler Knauf,
der den Hochzeitheller gestohlen!

Da birst das Moor, ein Seufzer geht
hervor aus der klaffenden Höhle;
weh, weh, da ruft die verdammte Margret:
„Ho, ho, meine arme Seele!“
Der Knabe springt wie ein wundes Reh;
wär‘ nicht Schutzengel in seiner Näh‘,
seine bleichenden Knöchelchen fände spät
ein Gräber im Moorgeschwele.

Da mählich gründet der Boden sich,
und drüben, neben der Weide,
die Lampe flimmert so heimatlich,
der Knabe steht an der Scheide.
Tief atmet er auf, zum Moor zurück
noch immer wirft er den scheuen Blick:
Ja, im Geröhre war’s fürchterlich,
o schaurig war’s in der Heide!

(Annette von Droste-Hülshoff, 1797 – 1848, eigentlich Anna Elisabeth Freiin von Droste zu Hülshoff, deutsche Dichterin)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, was hatten wir bei der freitäglichen Redaktionssitzung hier eine Vorfreude auf die Fragezeichen in euren Augen ❓😮😂 was, bitte, wird das denn, wenn es fertig ist? Bei schönstem Sommerwetter ein düsteres Gedicht??? 

Ja, das ist nun so ähnlich wie ein Überraschungs-Ei 🥚, denn da stecken nun auch gleich drei Dinge auf einmal drin: Erstens ist es so eine Art Fortsetzung der in einem ähnlich heißen Sommer ins Leben gerufenen Kolumne „Kühle Orte an heißen Tagen“, zweitens entspringt eure heutige Sonntagsausgabe aus einem Kommentar im Blog von unserer Leserin Silberdistel, der eine Erinnerung wachgerufen hat, und drittens hatte Hamish Heimweh! 🤭😊 Und aus dieser Gemengelage heraus sticht nun unser redaktioneller Bulli wieder „in See“ 

wie ihr seht, ist er nun auch offiziell als Tourbus der Redaktion gekennzeichnet und zu Werbezwecken unterwegs! Schick, oder? Die Bärchen sind restlos begeistert! 

Dann beginnen wir doch mal mit „erstens“, kühle Orte an heißen Tagen, und da kommt dann gleich „drittens“ mit ins Spiel, Hamish hat Heimweh! Und wohin es nun deshalb geht, erzählt er euch nun selber. 

Fàilte oirbh, a leughadairean gràdhach an Grafschafter Wochenanzeiger, ich bin’s, euer Hamish. Nun ist hier endlich der Sommer angekommen in unserer Redaktion, im Eulennest und in der Liricher Grafschaft, und zwar mit Schwung und Schmackes, da wird es so einem an schottisches Klima gewöhntes Bärchen wie mir doch schon ein bissel zu warm, und so träumte ich bei unserer freitäglichen Redaktionssitzung von meiner Heimat so vor mich hin. Ich hab gar nicht bemerkt, daß es um mich rum auf einmal ganz still wurde und mich Frau Chefredakteurin und meine Teamkollegin und Teamkollegen alle ansahen! Aber sie kennen mich ja alle schon gut genug und wußten, wovon ich träumte, Bruno schubste mich dann an und wies auf die lächelnde Frau Chefredakteurin, „oooh, sorry, ich war gerade gedanklich in Schottland, wo waren wir stehengeblieben?“ Frau Chefredakteurin lächelte noch mehr, und dann lachten alle los und meinten, sie hätten während meiner Träumerei schon die Vermutung laut werden lassen, daß ich mal wieder in heimatlichen Gefilden wandle und die Frau Chefredakteurin hatte längst erzählt, daß sie da was ganz feines für mich habe, das sich mit meinem Heimweh bestens verbinden könnte. Ja, und da kommen wir nun zu „zweitens“, der Kommentar, der alles angeschubst hat: Unsere Leserin Silberdistel hatte von ihrem Urlaub und dabei von einem Moorsee berichtet, auf dem es aber keine Moorhühner zu sehen gab, und dazu ist dann Frau Chefredakteurin was feines eingefallen: Kennt ihr das hier noch? 

https://de.wikipedia.org/wiki/Moorhuhn_(Spieleserie)

Das war mal ein sehr beliebtes Spiel, aber bevor wir hier nun weiter machen, möchten wir doch noch als gesamtes Redaktionsteam erklären, daß wir nie und nimmer echte Moorhühner schießen würden, die Erklärung ist notwendig, weil sonst hier sicher jemand sehr gekränkt und traurig wäre, denn guckt mal, was wir in unseren Redaktionsräumen noch haben und was der Frau Chefredakteurin bei dem oben erwähnten Kommentar eingefallen ist: 

Ein echtes Moorhuhn, unsere Paula, als unsere Mimi in heaven noch lebte, war sie Bestandteil von Mimis Spielzeugkiste und daraus hat Frau Chefredakteurin sie nun befreit! Und sicher ist euch spätestens beim betrachten des Spiels und seinem Hintergrund die Stalllaterne aufgeleuchtet, wohin die Reise geht? Genau, in die Moore von Schottland! Aber erst einmal stellt sich nun Paula hier vor mit Bildern, sie ist so glücklich, mal wieder an die frische Luft gekommen zu sein. 

Auf Balkonien in luftiger Höhe, wie es sich für ein Moorhuhn gebührt

Das war ein Spaß für Paula, ist sie nicht knuffig? Wir haben sie alle gleich ins Herz geschlossen, sie ist aber auch ein richtig verrücktes und fröhliches Moorhuhn! 

Inne Blümkes:

sie guckt doch echt richtig fröhlich, nicht wahr? 

Und posen kann sie auch so richtig gekonnt, finden wir! 

Fliegen auch! 

Sie fühlt sich richtig wohl in unserer Redaktion und ist schon eingereiht worden in die Schar unserer plüschigen Verwandtschaft in den grafschaftlichen Redaktionsräumen. 

Und freut sich jetzt mit mir gemeinsam auf den Exkurs in meine und ihre schottische Heimat, also wie letzten Sonntag, alle Mann/Frau/Bären/Moorhuhn ab in den Bulli und auf in die schottischen Moore. 

(Culloden Moor, Bild vom Urheber als gemeinfrei veröffentlicht)

Das Culloden Moor ist bekannt für seine Schlacht Culloden vom 16. April 1746 zwischen britischen Regierungstruppen und aufständischen Jakobiten, sie fand auf dem Moor in der Nähe der gleichnamigen Ortschaft östlich von Inverness statt und bedeutete das Ende der mächtigen Clans. 

Ein weiteres Moor in Schottland, Moore sind ja faszinierende Landschaften und sowohl in Krimis als auch in Gruselfilmen immer sehr beliebt, hier haben wir nun das Dava Moor und Lochindorb, ein Hochmoor und sehr beliebt bei Vogelbeobachtern und Naturliebhabern. 

http://www.fotoreiseberichte.de/schottland/schottland_lochindorb.htm

Da ich nun bereits ein Hochmoor erwähnt habe, gibt es jetzt mal grundsätzliche Informationen zum Thema Moor 

Moore sind Feuchtgebiete, auf deren überwiegend sauren, nährstoffarmen Böden Pflanzen – wie z. B. Torfmoose – charakteristische Biotope bilden. Ständiger Wasserüberschuss aus Niederschlägen oder durch austretendes Mineralbodenwasser hält den Boden sauerstoffarm und verhindert den vollständigen Abbau der pflanzlichen Reste, die stattdessen als Torf abgelagert werden. 

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Moor

Ich hab mich so wohl gefühlt beim recherchieren zu diesem Thema hier, ich zeig euch allen so gerne was von meiner schottischen Heimat, die ja auch die Kinder der Frau Chefredakteurin so lieben, also kommt nun hier ein Zeitungsartikel von unseren Zunftkollegen vom SWR2:

https://www.swr.de/swr2/wissen/waelder-fuer-die-schottischen-highlands-swr2-wissen-2020-05-19-100.html

Gute Informationen, feine Videos und schöne Bilder, ich hoffe, ihr habt Vergnügen daran. 

Zu den Mooren gehört natürlich sowohl die Fauna (also eben unser Moorhuhn 😊) als auch die Flora und so hätten wir hier noch eine feine Seite mit der schottischen Pflanzenwelt:

https://schottlandinfos.de/schottische-pflanzenwelt

Ihr seht, ich hab richtig geschwelgt in meiner Heimat! Aber was ist noch schöner als Bilder? Bewegte Bilder, und so hab ich mit Hilfe der Frau Chefredakteurin auch einige schöne Videos zum gucken für euch, ich hoffe, sie machen euch Freude! 

Das letzte Video müßt ihr euch auf Youtube ansehen, weil es nicht auf Seiten geteilt werden darf, aber das macht ja nichts. Steht ja drunter! 

Vielleicht mögt ihr ja am frühen Sonntagmorgen, wenn ihr eure Sonntagsausgabe vom Grafschafter Wochenanzeiger lest, passend zum Eintrag ein schottisches Frühstück, ich hab euch mal eines gezaubert:

Ich hoffe, es schmeckt euch! Tlachd a ghabhail air do bhiadh! (Guten Appetit!)

Zur Fauna von Schottland gehört natürlich nicht nur das Moorhuhn, wir haben noch einen schottischen Vertreter gefunden, den wir alle so knuffig finden, das Schottische Hochlandrind

Und damit und noch zwei schönen Bildern zum Thema beende ich jetzt hier meinen Heimweh-Eintrag

tha mi a’ guidhe Didòmhnaich math dhut (ich wünsche dir/euch einen schönen Sonntag) und hoffe, unser Ausflug in meine Heimat hat euch Spaß und Freude gemacht. 

Nun macht mal die Frau Chefredakteurin noch bissel weiter und ich guck mir derweil die Videos von meiner Heimat an. Euer Hamish  

Ja, da war Hamish voll in seinem Element, natürlich hat ihn das gesamte Redaktionsteam dabei fleißig unterstützt, hier wird ja Teamarbeit groß geschrieben. 

Frau Chefredakteurin ist zum Thema noch eingefallen, daß sie auch schon in einem großen Moor war, im Moor am Großen Arbersee, wo man auf Holzbohlen durch wandern kann, das war ein großartiges Erlebnis. 

https://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fer_Arbersee

Eine kleine Anekdote hab ich auch noch für euch, bei Moor denkt man natürlich auch an Mooreiche, aus diesem Holz hatten meine Großeltern väterlicherseits mal einen Buffetschrank, das Holz ist wirklich fast schwarz. Aber was fällt einem noch ein zu Mooreiche? Fässer aus Mooreiche, Fässer für Whisky, für den mein Sohn so schwärmt, und so hat er sich vor einiger Zeit sog. Whisky-Samples bestellt, kleine Testflaschen, um nicht gleich eine ganze große Flasche bestellen zu müssen, falls einem der Geschmack doch nicht zusagt, oder falls die großen Flaschen aufgrund ihrer Rarität und Reifezeit einfach viel zu teuer sind, also gab es Samples, zum Beispiel von einem ca. 30 Jahre gereiften Whisky, von dem die große Flasche locker 350,– € kosten würde. Er berichtete mir nach Verkostung, das wäre schon ein Erlebnis, aber der Geschmack wäre doch aufgrund der langen Lagerung sehr „holzig“! Kann ich gut nachvollziehen, und wenn jemand von euch schon einmal Eichenrindentee gemacht hat, hat er wahrscheinlich so in etwa die Geschmacksrichtung! 🤭😂

Zum guten Schluß unserer heutigen Sonntagsausgabe kommen wir nochmal auf Fauna und Flora zurück, ganz sicher gibt es in den Mooren Insekten, ebenso sicher Fliegen, die gibt es wohl überall, und wir haben auch wieder Besuch von bildungsgewillten Exemplaren der Gattung Stubenfliege wie dazumalen unser Amalchen, vertieft in das wissenswerte aus aller Welt ließ sich Amalchen Nr. 2 hervorragend fotografieren! 

Wäre Mimi am unteren Rand noch live am Bildschirm, wäre diese Begegnung wohl in Chaos und dem erbeuten von Amalchen ausgeartet! 😮🤭😊

Nun hofft das ganze Redaktionsteam und vor allem Hamish, daß euch die schottischen Moore an einem heißen Sonntag im Juni anno domini 2022 erfrischt haben, wir wünschen euch allen einen wunderschönen Sonntag, kommt gut durch die Hitze, viel trinken, keine Hektik, bleibt oder werdet alle gesund und kommt gut wieder in die neue Woche, schon wieder die letzte vollständige im Juni, das wünschen euch allen von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habt Frieden im Herzen!  

P.S.: Das Bild hat Hamish gerade noch gefunden und meint, das wäre dann unsere Unterkunft für die Fahrten ins Schottische Moor gewesen! 👍😊❤ 

 

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Sehnsucht nach Sommer ⛱ Sonne 🌞 Strand 🏖 me(e)hr 🌊

An den Leser

Mag das Lied, das alte, graue,
immerhin den Vortritt haben!
Wer verliebt in’s Himmelblaue,
mag sich anderswo erlaben.
Ja noch dunklere Gestalten,
sind auch Lichtungen dazwischen,
wo die heitern Farben walten,
werden in den Zug sich mischen.
Trübe hat der Most gegoren,
frische Milch ward schnell zu Molke,
auf des Morgens goldnen Thoren
lag die schwere, schwarze Wolke.
Ob der Most noch Wein geworden,
ob noch rein die Milch geflossen,
ob durch düstre Wolkenhorden
siegend noch das Licht geschossen:
Dieses künftighin Vergangne
kann in seinen Finsternissen
der umhangne, traumbefangne
Dichter jetzt und einst nicht wissen.
Sprich ihn drum nicht gar zu schuldig,
der du ja um viel gescheidter,
lieber Leser, sei geduldig
und lies eben weiter, weiter!

(Friedrich Theodor von Vischer, 1807 – 1887, deutscher Philosoph, Lyriker, Erzähler und Ästhetiker)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, nicht wundern über das Gedicht, bei unserer freitäglichen Redaktionssitzung war das Wetter noch weit von hell, licht, warm und sonnig entfernt, weswegen wir in übereinstimmender Kürze das Thema unseres Eintrages parat hatten, am Samstag war dann von jetzt auf gleich Sommer, ⛱😂 aber wir haben trotzdem beschlossen, das Gedicht zu nehmen, denn letztlich paßt es ja dann doch! Eigentlich sogar ganz besonders, denn der geneigte Leser weiß es jetzt ja wahrlich besser, weil er gescheiter ist! 🤭😊

Aber wie gesagt, der Juni hatte sich hier noch nicht sommerlich präsentiert in unserer Grafschaft, obwohl Frau Chefredakteurin des morgens bei seniler Bettflucht mal wieder das Vergnügen hatte, einen traumschönen Sonnenaufgang fotografieren zu dürfen: 

Immer wieder anders, immer wieder schön, wenn die Sonne des Morgens die Erde küßt! 

Ein bissel Grün und Blüh hatte die Frau Chefredakteurin bei der Redaktionssitzung am Freitag noch von Balkonien zu bieten, wir hatten in einem Topf Bienenweide gesät, Blümchen und Blüten, die Bienen und andere Insekten mögen, 

da freuen wir uns nun über die ersten Blüten, und meine geliebten Sukkulenten haben auch wieder Blütenstängel getrieben in diesem Jahr, freu, freu! 

Und das war dann die ganze fotografische Ausbeute, und angesichts des, wie oben schon beschrieben, doch sehr unsommerlichen Wetters kamen die Bärchen meines Redaktionsteams beim durchblättern unseres Archivs auf die feine Idee: Wir haben Sehnsucht nach Sonne, Sand und Meer, die Redaktion fährt ans Meer, wir machen mal wieder virtuellen Urlaub vom Alltag! Gesagt, getan, alle Mann/Bären/Frau: Koffer packen!  

Der Reisebus steht schon vor der Tür und kann beladen werden, das war ein Gewusel! 

Könnt ihr euch sicher lebhaft vorstellen, was 5 Bären für eine Reise ans Meer alles einpacken müssen, oh, Himmel, hilf, mein liebes Team, das ist ein oller VW-Bus, kein Wohnmobil à la Kelly-Family! 🙄🤭 Kaum war alles soweit und einigermaßen verstaut, flitzte Otto wie der Blitz noch mal nach oben, als er unten am Fahrzeug wieder erschien, hatte er unseren Maître de Cuisine im Schlepptau 

mit der Erklärung, schließlich würde er ja nicht im Urlaub als unser aller Handelsreisender die besten Delikatessen der Küste besorgen und hätte dann niemanden zur Hand, der sie meisterlich zubereiten könne! Wo er recht hat, hat er recht, unser Otto! Und unser niedlicher kleiner Küchenchef nahm dieses Kompliment natürlich geschmeichelt entgegen und zeigte Otto als kleines Dankeschön schon mal einen Teil seiner geplanten Küchen-Events: 

Sind jetzt alle soweit? Dann kann es ja losgehen! 

Wir hatten eine herrliche und staufreie Fahrt an die Küste, und welche Jubelrufe meine Crew beim Anblick unseres Feriendomizils los ließen, könnt ihr euch sicher alle denken! 

Das ist doch was, oder, direkt am Strand, und malerische Küstenlandschaft in absoluter Nähe, mein Team war begeistert! 

Bulli ausladen, Zimmer beziehen, Koffer auspacken, und ab in die Badekleidung!  

Nur kein Neid, geneigter weiblicher Leser, da klaffen auch bei der Frau Chefredakteurin Wunsch und Wirklichkeit so ein bissel 😂 auseinander! 

Auf dem Weg zum Strand

die Bären waren außer Rand und Band, reimt sich, lach, und ich hab ihnen (und natürlich auch mir!) das Vergnügen von Herzen gegönnt, der Winter war lang, und für einen kurzen Augenblick legen wir über die derzeitigen Zeiten den Schleier des Vergessens! Braucht man ab und an, ohne Sprit läuft kein Motor! 

Angekommen! 

Ist das nicht wonnig? Sand, Meer, blauer Himmel, herrliche Farben, Frau Chefredakteurin (rechts am gestreiften Strandzelt) und die Bärchen waren restlos glücklich! 

Wir hatten eine herrliche Zeit, die sich die Bären meines Redaktionsteams ganz nach Gusto vertrieben haben

dösend im Liegestuhl

oder aktiv beim Boot fahren und segeln, natürlich zünftig gekleidet

allein unter vollen Segeln oder mit alle Mann und Maus! 

 

Schwimmen gehen 

oder im Sand buddeln und mit Schüppchen und Eimerchen spielen war auch angesagt

und Ball spielen ist am Strand natürlich auch klasse! 

Wir beiden Mädels sind natürlich auch mal bissel shoppen gegangen, und Luzia war ganz begeistert von einem so hübschen Kleidchen, das wurde dann vom verdienten Lohn aus ihrer Redaktionsarbeit erstanden und weckte bei den Jungs im Team die schiere Bewunderung! 

Sieht sie nicht süß aus, unsere Luzia, sogar zart gebräunt von den feinen Tagen an der See! 

Unsere Mimi in heaven ist ja immer gedanklich überall dabei, und so hatte mein Redaktionsteam einen solchen Spaß, daß sie auch für Mimi so ein feines Strandbild gefunden haben, da wird sie wieder leuchtende Augen haben auf ihrer Wolke ☁ und ihrem Stern ⭐

Ist das nicht wonnig?! In memoriam Mimi und auf all unsere schönen Katzenfeten, die wir hier virtuell gefeiert haben, das war so eine schöne Zeit! 

Natürlich sind wir in der ganzen Zeit herrlich von unserem bärigen Küchenchef kulinarisch verwöhnt worden, wenn er uns morgens die Picknickkörbe mitgegeben hat dann war da immer was feines drin, vorzugsweise alles von der Küste bei Fisch und Meeresgetier haben ja die Bärchen und ich den gleichen Geschmack. Und abends wurde groß getafelt! Da hatte Otto wirklich ein feine Idee, unseren Maître de Cuisine mit in die Ferienfrische zu nehmen, und unser Handelsreisender war natürlich auch wieder große Klasse, wie man sieht! 

Hamish hatte in den Ferien noch die besondere Freude, uns alle mit Tee zu verwöhnen, wie er es aus seiner schottischen Heimat gewöhnt ist, das hat vor allem Frau Chefredakteurin sehr genossen, weil, ich liebe Ostfriesentee und keiner kann so gut Tee zelebrieren wie schottische Bärchen!  

Und am späten Abend haben dann Ruddi und Bruno in unserem Ferienhäuschen die Bar geöffnet und sich gegenseitig übertroffen bei herrlich-süffigen Cocktails mit (für Frau Chefredakteurin) und ohne Alkohol! Und guckt mal, wie hübsch sie die Bar dekoriert hatten:

Mal eine kleine Auswahl gefällig? Büdde schön! 

Sundowner:

 

Nun kommt noch ein bißchen mehr Meer

Dann senkt sich der Abend und die Nacht bricht herein

und wir wünschen euch allen einen wunderschönen Sonntag, hoffen, der Eintrag unserer virtuellen Reise ans Meer hat euch gefallen und ihr seid gerne mitgefahren! Paßt alle gut auf euch auf, bleibt oder werdet gesund, und kommt gut durch die Zeiten, das wünschen euch allen von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habt Frieden im Herzen!  

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Frohe, gesegnete Ostertage! 🐰🥚🐔🌷🐞

Fröhliche Ostern

Ei, ei!
In einer Reih
legen die fleißigen Hasen
wohl auf den grünen Rasen
hervorragend bunte Ostereier –
denn der freie Handel wird stets freier,
und so legt denn heuer das Hasensyndikat
über acht Stunden von früh bis abends spat.
Wenn wir Menschen uns aber die Eier begucken:
Ja, was haben die Hasen nur diesmal für Mucken?
Da steht „Räterepublik“ auf einem Ei geschrieben,
das ist um und um mit brandroter Farbe eingerieben.
Auf einem steht: „Uns Nationalen geht’s zuzeit sehr mau!“
Und dieses Ei ist mit Recht ganz und gar knallblau.
Und auf einem ist zu lesen, daß so weiß wie dies Ei
auch die Unschuld der Herren alldeutschen Kriegspolitiker sei.
Und wieder auf einem steht groß und dick und kühn:
„Deutschlands Zukunftshoffnung“ – und das ist grün.
Und es sagte mir eines der kleinen Hasentierchen:
„Dir und deinen lieben Deutschen zum Pläsierchen
täte ich gern etwas gegen den innern Krieg –
denn ich kleiner Hase, ich liebe die deutsche Politik!“
Und ich sagte: „Herr Hase, meinetwegen!
Also: dann müssen Sie Rühreier legen!“
Na, finden Sie vielleicht was dabei?
Allerseits: Fröhliche Ostern!
Ei, ei! Ei, ei!

(Kurt Tucholsky, 1890 – 1935, deutscher Journalist und Schriftsteller)

Ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, die Osterglocken läuten 🔔 es ist wieder die Zeit, wo Hasen 🐰 Eier legen 🥚 und nicht die dafür eigentlich zuständigen Hühner 🐔…..es ist Ostern! 

Das Fest der Auferstehung, zum dritten Mal in immer noch angespannter Pandemie-Zeit, zum ersten Mal mit einem furchtbaren Krieg, der die Welt bedroht. Da kommt einem das „Frohe Ostern“ nicht so leicht über die Lippen. Aber wir hier vom Grafschafter Wochenanzeiger, mein Bärenteam und ich, wir möchten trotzdem oder gerade deshalb euch allen mit unserem Ostereintrag hier helfen, symbolisch den Stein vom Grab zu wälzen, den Stein vom Herzen, den Stein auf der Seele, und so haben wir in unserer freitäglichen Redaktionssitzung beschlossen, daß dies einfach ein froher, ein befreiender und belebender Oster-Eintrag werden soll, damit wir alle einmal wieder durchatmen können, um mal wieder mit Reinhard Mey zu sprechen: „Nur einen Augenblick noch mal das Bündel ablegen und mit arglosem Übermut, durch dunkle Wege, der Zuflucht entgegen und glauben können: Alles wird gut!“ (Reinhard Mey, aus: Manchmal wünscht ich es wär nochmal viertel vor sieben)

Habt also einfach Freude und Vergnügen an unseren Bildern und den kurzen Texten der Erklärungen dazwischen, ach, und übrigens, die Bären meines Redaktionsteams haben sich ja schon so vorgefreut auf eure staunenden Augen über das Gedicht: Ein Gedicht in Eiform, ein altes, aber doch auch wieder so aktuelles, Frau Chefradakteurin hat jedenfalls sehr geschmunzelt über das knallblaue Ei der Nationalen und Deutschlands Zukunftshoffnung mit dem grünen Ei!

Hoffnungsvoller Sonnenaufgang in der Grafschaft, mit dunkler Wolkenkulisse im Hintergrund, wir fanden die Bilder so passend für den Auferstehungsmorgen am Ostersonntag:

Fleißige Frau Chefredakteurin noch am Ostersamstag, bei der Küchen- und Hausfrauentätigkeit das passende Geschirrtuch zur Hand:

mit Häschen!

Osterdeko in den Redaktionsräumen, die Bärchen haben fleißig geholfen: 

Der Osterstrauß mit Eiern und Osterhängern

Und dem obligatorischen Osterfähnchen! 

Das Fähnchen zierte ja sonst all die Jahre unser schwarzes gebackenes Schäfchen, für die Osternachtfeier in der Kirche, die Frau Chefredakteurin auch heuer ausgelassen hat. 

Österliche Deko am Kamin

und die gefärbten Ostereier, heuer gab es leider nur weiße, auf den braunen Eiern fanden wir die Farben eigentlich schöner. 

Und da sind nun all unsere Küken! 🤭😉😊

Auch im Hausflur ist alles wieder österlich geschmückt

einmal Gesamtansicht!

Deko zwischen den beiden Wohnungen hier oben!

Und unser Frühlingskranz! 

Am Wohnzimmerfenster in den Redaktionsräumen gibt es auch feinen Osterschmuck

der uns in den Tagen vor Ostern noch erreicht hat mittels eines lieben Osterpäckchens von Kristina mit Rani und Fleckchen. Nebst diesen feinen, kleinen, leckeren und niedlichen Gesellen:

Und noch was feines, das zieht demnächst auf Balkonien um 

eine Friedenstaube zum bepflanzen! Fanden wir wunderhübsch! 🕊❤🌷

Und da sind wir dann auch schon bei Balkonien angelangt mit der Osterdeko, voilà!

Bei wahrhaft knallblauem Himmel am Karsamstag von Frau Chefredakteurin noch aufgehübscht, Frühjahrs-Balkonien 2022!

Jaaa, guckt, Flora, unser einst sturmverunglücktes Hasenmädchen, ist wieder draußen mit ihrer Kinderschar und unserem Erdbeerelfchen!

Wir haben Bienenweide ausgesät, sie kütt!

Und auch unsere Erdbeerpflänzchen wagen es!

Die Ostereier hängen wieder an der Forsythie, natürlich wieder mit dem obligatorischen und traditionellen roten Ei! 

In Mimis Brotkasten sind wieder die hölzernen Tulpen eingezogen

und nun guck bloß mal: Meine neue Pfingstrose hat die ersten Knospen angesetzt, ganz zart noch, aber ich glaube, dit wird! 

So, ihr lieben, das waren die österlichen kleinen Herrlichkeiten in und um unseren Redaktionsräumen, meine Bärchen und ich, wir hoffen, das Wetter bleibt, wie es am Karsamstag war, dann können wir endlich richtig Balkonien antesten, das wird fein! Seele baumeln lassen für Tage, für Stunden, das tut uns bestimmt allen wieder mal gut. 

Und nun kommen Niedlichkeitsbilder, die mein Bärenteam hier mit heißen Wangen ausgesucht hat und auf die sie sich zum einstellen hier so gefreut haben, Vorhang auf, die Osterdeko meines Redaktionsteams:

Zum Osterfest gehören bunte Blumen

und wunderschön bemalte Ostereier

die der Osterhase bringt!

Ein frohes, gesegnetes Osterfest wünschen wir allen unseren lieben Lesern von Herzen, genießt die Tage, laßt die Seele baumeln, atmet durch, bleibt oder werdet alle gesund, das wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia. 

Habt Frieden im Herzen!  

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Notausgabe III

Frühling

Das kannst du nicht…

Das kannst du nicht zwingen:
Daß die Knospen springen,
eh‘ die Sonne ihnen ihren Mai gebracht!
Aber das, was hinter dir liegt,
dich nicht schreckt mehr und unterkriegt:
was Winter in dir abzustreifen
in aller Stille … und Knospen zu reifen
und dich zum Frühling durchzuringen…
Das kannst du zwingen!

(Cäsar Otto Hugo Flaischlen, 1864 – 1920, deutscher Schriftsteller, Journalist und Redakteur, Pseudonym Cäsar Stuart)

Ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, alle „guten“ Dinge sind drei, und so wird diese Sonntagsausgabe unseres Grafschafter zum dritten Mal eine Notausgabe. Gedanken und Gefühle der Frau Chefredakteurin sind derzeit nicht so recht bei der Sache, Mut und Kraft vom letzten Eintrag fallen immer schwerer. Der Krieg in der Ukraine nimmt weiter seinen schrecklichen Lauf, ein baldiger Friede rückt in immer weitere Ferne. 🙏🕊🌍

Und auch die Geschehnisse im eigenen Land tragen nicht zum lichter werden bei, die neuesten Entscheidungen bezüglich des noch immer grassierenden Corona-Virus sind meines Erachtens eine Boykott-Erklärung unserer Regierung, man knickt ein vor dem Druck der Straße (das hätte man nun auch drastischer schreiben können, aber sei’s drum!) und läßt bei hohen Ansteckungsraten alles einfach laufen, man ignoriert die Schutzbedürftigkeit von vielen, die sich vernünftig und besonnen verhalten haben, für die „Freiheit“ derer, die mit dem nun so inflationär verwendeten Begriff der „Eigenverantwortlichkeit“ nichts anfangen können, wie sie im Laufe dieser Pandemie nun schon zur Genüge bewiesen haben. Nach anfänglicher Fassungslosigkeit und sich steigender Wut macht sich nun Müdigkeit breit. Wird man halt wieder auf sich selbst zurückgeworfen und muß gucken, wie man hoffentlich weiter gesund und unbeschadet durch die Zeit kommt. 

Das war das Fazit unserer freitäglichen Redaktionssitzung, wir hoffen, ihr verzeiht uns, daß auch wir momentan eher schwächeln, wir werden uns sicher wieder berappeln, wir sind uns ja gegenseitig eine Stütze, mein Bärenteam und ich, und natürlich auch alle unsere Leser hier, die uns doch immer durch alle Tiefen und Höhen die Treue gehalten haben. Laßt euch danken! 🤗 Da hätten wir nun auch noch ein passendes Gedicht von dem Lieblingsdichter der Frau Chefredakteurin, dem Herrn Storm:

Ich hab es mir zum Trost ersonnen
in dieser Zeit der schweren Not,
in dieser Blütezeit der Schufte,
in dieser Zeit von Salz und Brot.

Ich zage nicht, es muß sich wenden,
und heiter wird die Welt erstehn,
es kann der echte Keim des Lebens
nicht ohne Frucht verlorengehn.

Der Klang von Frühlingsungewittern,
von dem wir schauernd sind erwacht,
von dem noch alle Wipfel rauschen,
es kommt noch einmal, über Nacht!

Und durch den ganzen Himmel rollen
wird dieser letzte Donnerschlag;
dann wird es wirklich Frühling werden
und hoher, heller, goldner Tag.

(Hans Theodor Woldsen Storm, 1817 – 1888, deutscher Jurist, Dichter und Novellist)

Auch das Wetter hatte wohl schlechte Laune, vom anfänglich so schönen Frühlingswetter, an dem wir unser Balkonien schon frühlingsfrisch hergerichtet hatten, ging es nahtlos wieder in den Winter, die Temperaturen sackten auf den Nullpunkt und darunter, allerorten hat es geschneit, selbst hier rieselten am Freitag ein paar Schneeflocken vom Himmel, die aber nicht liegengeblieben sind. Da hab ich dann schnell meine schon ausgesäte Erdbeere, die neu erworbene Pfingstrose und all die anderen Blümkes, die schon auf Frühling umgestellt waren, wieder warm eingepackt! Und hoffe, sie nehmen alle keinen Schaden! Ein seltsamer Aprilscherz von Frau Holle, auf das Hotel „Zum Winterbett“ ist auch kein Verlaß mehr, da waren die Hausmädchen sehr säumig, die Betten hätten von November bis spätestens Ende Februar ausgeschüttelt werden müssen. 

Unsere hiesige „Burg Lirich“ 

wird in diesem Jahr 50 Jahre alt.

Und da Essen Leib und Seele zusammenhält, haben die Bärchen und ich uns was feines zum Wochenende gesotten und gebraten: Bifteki, Djuvec-Reis und Tsatsiki. Sehr lecker! 

Und damit sind wir nun allmählich am Ende unserer heutigen Sonntags-Notausgabe angekommen, ein Gedicht hätten wir noch, noch einmal vom Vorfrühling aus dichterischer Sicht gesehen, das wir so passend zur Kürze unseres heutigen Sonntagsblattes fanden, und wir wollten doch auch wenigstens noch ein wenig unseren sonst so gewohnten Humor und den hoffentlich bald wiedergefundenen Optimismus durchblitzen lassen: 

Vorfrühling

Schon entkeimt die Hyazinthe.
Aber unsereiner steckt
bis zum Nabel in der Tinte,
die nicht halb so lieblich schmeckt.

Alle Zwiebeln, alle Knollen
sind vom Bildungstrieb gereizt,
und sie wissen, was sie wollen,
wenn man nicht mit Wasser geizt.

Ohne weitre Redensarten,
ohne Zutat oder Mist
rührt sich das in seinem Garten,
bis das Rüchlein fertig ist.

 

Unsereinem ist inweilen
auch ein Resultat entflohn:
Ein Papier voll kurzer Zeilen
oder gar ein Feuilleton.

(Dr. Owlglass, Eulenspiegel.🦉 eigentlich Hans Erich Blaich, 1873 – 1945, dt. Arzt, Schriftsteller und Lyriker)

Mein Bärenteam möchte nun auf Anweisung von Mimi in heaven hier ihr Lieblingslied noch einstellen, „unser“ Lied, wie die Frau Chefredakteurin das immer nennt. Es paßt doch auch wieder so gut zum Eintrag heute, fanden sie, und ich bin ganz ihrer Meinung. 

Text: 

https://www.lyrix.at/t/reinhard-mey-alles-ist-gut-276

Ja, alles ist gut, alles wird gut, hoffen wir, oder, wie Reinhard Mey es in einem anderen Lied singt „…..und glauben können alles wird gut.“ 

Damit wünschen wir euch allen einen schönen Sonntag, paßt alle gerade jetzt besonders gut auf euch auf, bleibt oder werdet gesund, und habt einen guten Start in die neue und erste vollständige April-Woche, das wünscht euch von ganzem Herzen ❤❤❤ euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia. 

Habt Frieden im Herzen!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Balkonien und der Frühling ⛱🌷🌼🌱🍓 – Notausgabe II

Der Unterschied zwischen Kraft und Mut…

Man braucht Kraft um stark zu sein,
aber man muß Mut haben, um höflich zu sein.

Man braucht Kraft um sich zu verteidigen,
aber man muß Mut haben, um Vertrauen zu haben.

Man braucht Kraft um einen Kampf zu gewinnen,
aber man muß Mut haben, um sich zu ergeben.

Man braucht Kraft um recht zu haben,
aber man muß Mut haben um zu zweifeln.

Man braucht Kraft um stabil zu bleiben,
aber man braucht Mut, um aufrichtig zu bleiben.

Man braucht Kraft um das Leiden eines Freundes zu sehen,
aber man braucht Mut, um sein eigenes Leiden zu fühlen.

Man braucht Kraft um seine eigenen Fehler zu verbergen,
aber man braucht Mut um dieselben einzugestehen.

Man braucht Kraft um das Unrecht zu ertragen,
aber man braucht Mut, um dasselbe zu beenden.

Man braucht Kraft um alleine zu bleiben,
aber man braucht Mut, um Hilfe zu bitten.

Man braucht Kraft zum Lieben,
aber man braucht Mut, um geliebt zu werden.

Man braucht Kraft um zu überleben,
aber man braucht Mut zum Leben.

(Berthold Auerbach, 1812 – 1882, deutscher liberaler Kulturpolitiker und Schriftsteller)

Ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, die Zeiten sind zwischenzeitlich nicht besser geworden, eher schlimmer, und so treten wir hier in unserer heutigen Sonntagsausgabe wieder einmal an, um ein klein wenig Licht zu bringen. Wir hatten in unserem Redaktionsteam zu Beginn der letzten Woche gemütsbedingt einen schlechten Start, aber wie heißt es doch im Roman von Walter Kempowski „Tadellöser & Wolff“ im fünften Teil der Deutschen Chronik? „Uns geht’s ja noch gold“! Und Frau Chefredakteurin erinnerte sich an ein gutes Mittel gegen eine brach liegende Seele: Arbeit! 

Entsprechend kommt nun unsere Leserschaft in den Genuß der Früchte dieser Arbeit, wir hoffen, wir können damit wieder ein bissel Licht ins Dunkel bringen, und auch wenn es manchem banal erscheint und mancher meint, wir haben wahrlich andere Sorgen, ja, die haben wir auch, aber Kopf in den Sand war und ist kein probates Mittel gegen die Zeiten und ihren Lauf, tätig werden gibt, in Anlehnung an das Eingangsgedicht, Kraft und Mut. Auch, wenn einiges vielleicht doch nach Beschäftigungstherapie aussieht. 

Das Wetter ließ im Gegensatz zur Gesamtlage nichts zu wünschen übrig, außer vielleicht einigen nächtlichen Regenschauern, die der Natur gut getan hätten, der Frühling ist eingezogen und die Bären meines Redaktionsteams guckten sehnsüchtig nach Balkonien wie weiland Mimi in heaven. Also Ärmel hochkrempeln und „ran an den Speck“ sprich den Wintermief draußen, Balkonien soll wieder im Frühlingsglanz erstrahlen, um bei weiterem guten Wetter wieder zur Wohlfühloase für uns alle zu werden. Im Einkaufsladen der Frau Chefredakteurin präsentierte sich dafür ein ganz feiner Motivationsschub, guckt mal, was neu auf Balkonien eingezogen ist:

Eine Päonie, eine Pfingstrose, die wollte Frau Chefredakteurin schon so lange mal für daußen haben, da ist sie, wenn sie blüht, in der Farbe wie das noch hinten steckende Schild, das bei zu großer Sonneneinstrahlung oder bei noch nächtlicher Kälte als Schutzschild dient. 

Wir sind so gespannt, ob sie in diesem Jahr schon blühen wird, es muß noch frische Erde besorgt werden, und dann zieht sie endgültig in den richtig großen, hohen Topf um, der befand sich noch in unserem Fundus und zwar diente er dazumalen als Stütze für Mimis Schattenplatz auf Balkonien

den ziert zur Stütze jetzt eine ausrangierte Schublade auf einer Art kleiner Fußbank, die Stoffverkleidung weicht noch der gleichen Holzoptik wie der Schattenplatz sie hat. 

Kann man wunderbar Kleinteile für Balkonien drin aufbewahren, daß die Idee geklappt hat, hat mich sehr gefreut. 

Dann wachs mal schön, kleine Päonie, wir werden dich hegen und pflegen. 

Beim Wintermief wegputzen fiel den Bärchen auf, daß die Magnolie, die von Balkonien aus gesehen werden kann, wieder in voller Blüte steht, sofort wurde Frau Chefredakteurin beauftragt, sie zu fotografieren für unsere Leser, büddeschön! 

Da hat sich unsere Forsythie in den Vordergrund gedrängelt! 😊

Herrlich, der Magnolienbaum, nicht wahr? 

Birkenpferd Hoppriel genannt Hoppi ergrünt auch wieder

so wie all seine Birkenkameraden draußen. 

Und auch die kleine Ausgabe auf Balkonien hat wieder ihre entzückenden zarten grünen ersten Blätter.

Jedes Jahr wieder eine Freude. Und noch einen Neubewohner gibt es demnächst auf Balkonien, gleichzeitig mit der Päonie erworben

Erdbeerpflanzen im Jutesack, wir sind so gespannt, im Sack sind Anzuchterde und Samen. Wo wir schon bei Obst sind auf Balkonien: Die rote Johannisbeere ist wieder da!

Auch da sind wir gespannt, ob dieses Jahr das ernten klappt. 

Meine geliebte Glockenblume ist auch schon wieder recht üppig, da werden dann wohl auch bald die ersten Knospen erscheinen und wenn sie blüht, warten wir schon und freuen uns auf unsere dicke Hummel, die bestimmt wieder Nektar süffeln kommt! 

Somit ist Balkonien nun also wieder offiziell geöffnet

das Schild weist wieder auf seine Bestimmung hin, die Forsythie bekommt bereits die ersten grünen Blätter, ihr Kumpel im Garten blüht noch in voller Pracht

Unser Insektenhotel wird wieder fleißig von den Wildbienen auf seine Bezugstauglichkeit überprüft und für gut befunden

hoffentlich bleibt uns nun auch das Wetter gewogen, dann steht dem relaxen auf Balkonien von mir und meinem Team nichts mehr im Wege, Liegestuhl und Auflagen sind auch schon in Startposition, schließlich freut sich Frau Chefredakteurin doch schon so sehr auf die Lesestunden draußen, und ganz besonders auf das weiterlesen des feinen Buches von Frau Silberdistel, das durch die Arbeiten der letzten Woche ein bissel ins Hintertreffen geraten ist. Da geht es dann draußen weiter, also, Wetter, uns bitte gewogen bleiben. 

Nach sinkender Sonne wird es aber derzeit noch recht kühl nächtens auf Balkonien, wenn wir dann wieder gemütlich drinnen alle zusammen vor dem Fernseher sitzen, hatte Frau Chefredakteurin auch noch was feines zur Hand, das Einkaufsnetz zum praktischen verstauen in der neuen Handtasche wartete ja noch auf seine Vollendung, nun ist es vollbracht:

Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis, es war lustig, das Netz bei den Henkeln zu beginnen, ich mag solche kleinen Herausforderungen beim stricken. Übrigens dehnt sich das durch das Lochmuster beim befüllen sehr behaglich in die Länge und Breite! 😂 Nach der Fertigstellung fiel der Frau Chefredakteurin noch eine Anregung von der Frau Silberdistel in unserer ersten Notausgabe von unserem Grafschafter ein, doch für die Bären in Farbe und Wolle noch Dienstkleidung herzustellen, da die Wolle mit dem Netz nun leider aufgebraucht war, hatte Frau Chefredakteurin Frau Silberdistel im Kommentar mitgeteilt, daß sie die Anregung doch nochmal aufgreifen würde und hier ist nun das erste Ergebnis dieser Überlegung, 

Schnittmuster für Bärenkittelchen, nach Sichtung des Nähschrankes

hat Frau Chefredakteurin da nun schon eine feine Idee, Cliffhanger nennt man sowas! 

Die Kleiderschränke sind auch bereits von Winter- auf Frühlingsbetrieb umgestellt worden, bei dem schönen Wetter konnte dann die dabei anfallende Wäsche so herrlich auf Balkonien getrocknet werden. Es war eine arbeitsreiche Woche, hoffentlich hält der Schwung für die neue Woche an. 

Das wäre nun unser Wochenbericht zur Erbauung unserer Leser von der vergangenen Woche, wir hoffen, ihr habt alle ein bissel eure Freude daran. Es ist halt alles nicht so leicht und einfach, wie es sich liest. 

Am Abend leuchtet hier unser wieder reparierter Engel so schön an Mimis Kratzbaum, das hat so was friedliches und freundliches, wenn er die am Tag gespeicherte Sonnenenergie des Nachts an unsere Redaktion hier weitergibt! 

„Engel, laß uns nicht allein.“ (frei nach dem Gedicht von Werner Bergengruen, „An den Engel“) 

Und damit schließen wir nun hier unsere heute Sonntags-Notausgabe, wünschen euch allen einen schönen, sonnigen Sonntag, einen guten Start in die neue Woche und alles Liebe und Gute, paßt auf euch alle auf und bleibt oder werdet gesund, euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia. 

Habt Frieden im Herzen!  

Grafschafter Wochenanzeiger – „Gold und Silber lieb ich sehr…..“ oder wie eine neue Tasche inspirieren kann! 👜👱‍♀️👵✨💎💍

Gold und Silber lieb‘ ich sehr

Gold und Silber lieb‘ ich sehr,
kanns auch gut gebrauchen,
hätt‘ ich nur ein ganzes Meer,
mich hinein zu tauchen;
’s braucht nicht grad geprägt zu sein,
hab’s auch so ganz gerne,
|:sei’s des Mondes Silberschein,
sei’s das Gold der Sterne.:|

Doch viel schöner ist das Gold,
das vom Lockenköpfchen
meines Liebchens niederrollt
in zwei blonden Zöpfchen.
Darum du, mein liebes Kind,
lass uns herzen, küssen,
|:bis die Locken silbern sind
und wir scheiden müssen.:|

Seht, wie blinkt der goldne Wein
hier in meinem Becher;
horcht, wie klingt so silberrein
froher Sang der Zecher;
daß die Zeit einst golden war,
wer will das bestreiten,
|:denkt man doch im Silberhaar
gern der Jugendzeiten.:|

(August Schnezler, 1809 – 1853, deutscher Dichter, Redakteur und Sagensammler)

Hallo, ihr lieben Leser alle, da haben wir uns nun sehr drauf gefreut, endlich mal wieder Fragezeichen in euren Augen beim Titel, wie hängt denn das nun wieder zusammen, Gold und Silber und eine neue Handtasche??? Wie sagte Mimi in heaven immer so schön? Gemach, gemach, Folks, am besten fängt man immer mit dem Anfang an! 😂

Der Anfang war unsere gemeinschaftliche Ratlosigkeit bei der freitäglichen Redaktionssitzung, was bieten wir unseren Lesern denn für die heutige Sonntagsausgabe? Schweigen in der Runde, die Bärchen ließen ihre Blicke schweifen und guckten mich irgendwann bedeutungsvoll an: Wo waren ihre Blicke denn hängengeblieben? Ach, da, am Bügelbrett, auf dem Frau Chefredakteurin noch die Ergebnisse ihrer fleißigen Handarbeitstätigkeiten in den letzten Wochen gelagert hatte, stimmt, das wäre eine Idee, also denn man los! 

Der eigentliche Anfang der gesammelten handarbeitlichen Werke von Frau Chefredakteurin liegt allerdings schon wesentlich weiter zurück, nämlich hier:

Bei der schicken neuen Geldbörse vom Weihnachtswichteln und der feinen, dazu passenden Handtasche von der Weihnachtsfeier bei den Kindern! Weil hier Garn lagerte, das vorzüglich zu den Farben von Tasche und Geldbörse paßte, ist Frau Chefredakteurin aktiv geworden, das angefangene Tuch bzw. Dreieckschal hatten wir euch ja bereits gezeigt

nun hat sich da noch einiges zugesellt!

Gesamtüberblick über Tasche, Geldbörse, Dreiecktuch, Handytasche und Hut. 

Die Handy- bzw. Smartphone-Tasche, mit passender Kordel, mit der man das auch einfach so über der Schulter tragen kann, weißer Verschluß passend zum weißen Einsatz der Tasche. 

Drunter liegt das fertige Tuch, die Wolle für die Handytasche ist ohne Glitzer, denn das Glitzergarn war durch das Tuch schon aufgebraucht, in den Wollresten befand sich aber noch dieser wunderbar passende Farbton ohne Glitzer. Aber wie der Zufall es so wollte: Bei einem Besuch in ihrem Einkaufsladen hat Frau Chefredakteurin doch tatsächlich das Glitzergarn nochmal bekommen, welche Freude, da war dann gleich die Idee für einen passenden Hut geboren. 

Schick, oder? Auch ihn ziert die Kordel der Handytasche samt einem gestrickten Schleifchen, 

das hat so Freude gemacht, den zu häkeln, man trägt ihn wie eine Art Kompotthut, ohne die Schleife hatte Frau Chefredakteurin schon mal seinen Sitz probiert:

Die Bärchen jedenfalls fanden ihn fein! Très Chic! Ich werde mal noch demnächst ein Selfie machen in voller Montur, lach, wie alles so zusammen aussieht. 

Bis hierhin waren wir dann bei unserer freitäglichen Redaktionssitzung, aber da muß uns doch noch bissel mehr zu einfallen, und dann hatte mein Redaktionsteam wieder die zündende Idee! Da mal wieder alle durcheinander redeten vor Begeisterung, verstand ich erst mal nur Bahnhof, und schließlich, nachdem sich alle heiß diskutiert hatten, wurde Luzia als diejenige auserkoren, die den Vorschlag für den Weitergang der Sonntagsausgabe in redaktionelle Ordnung bringen sollte, die Herren meines Teams meinten, trotz der gemeinschaftlichen Idee sei das doch mehr ein Thema für die Damen des Hauses, und Luzia mit ihrem Faible für Glitzer und leuchtendes wäre da geradezu prädestiniert für! Also, dann, Luzia! 

Ja, Frau Chefredakteurin, die hübsche Wolle von Hut und Schal glitzert doch so schön, ich mag das ja genauso gern wie du, und du hattest doch noch diese beiden Teile

auch mit Glitzer, auch Mütze und Schal, 

das eine glitzert gold, bzw. burgunderrot, das andere silbern, an der Tasche sind auch goldene Accessories, da kann man doch bestimmt was feines mit machen für unsere Leser, oder? Hast du nicht auch noch so hübschen, alten Schmuck? Ach, mein Team, ihr seid mit Gold UND Silber nicht zu bezahlen, na, klar, Luzia, komm, da machen wir beiden Mädels uns jetzt mal ans Werk. Prompt summte ich dann hier auch ein Lied vor mich hin, alle Bärchen guckten mich fragend an, ja, mein liebes Redaktionsteam, da haben wir nun auch schon das Gedicht, das eigentlich ein Lied ist, „Gold und Silber lieb ich sehr….“ ich sag doch, ihr seid Spitze! Und nun hat unsere geneigte Leserschaft auch den Zusammenhang von Titel, Eintrag und Gedicht. 

Und wenn wir schon bei Edelmetall sind, haben wir natürlich auch noch was aus unserer Edelsteintherapie:

Gold ist wie kein anderes Edelmetall von Sagen und Legenden umwoben. 

Gold erhöht die Wirkung aller Heilsteine, für sich allein genommen wirkt es sehr sanft, es hält den Stoffwechsel gesund, weshalb es älteren Menschen empfohlen wird. Es besitzt eine heilende Wirkung bei rheumatischen Erkrankungen aller Art. Es ist als Spurenelement sogar im menschlichen Körper vorhanden und unterstützt die Regulierung der Hormonproduktion in den Drüsen. Gold ist Balsam für die Seele, es stärkt das Selbstbewußtsein seines Trägers. Fleiß, Liebe und Treue sind die positiven Eigenschaften, deshalb wahrscheinlich goldene Eheringe, negativ verstärkt Gold Machtgier und Überheblichkeit. 

Silber wurde in der frühen Geschichte der Menschheit höher bewertet als Gold, da man es im Gegensatz zu diesem kaum ohne Beimengungen findet. Auch Silber verstärkt die Wirkung der meisten Heilsteine, es hat einen positiven Einfluß auf den Flüssigkeitshaushalt des Körpers. Es kann vor Magenübersäuerung schützen, und es ist hilfreich, wenn der Kreislauf durch Wetter oder Umwelteinflüsse aus dem Gleichgewicht gerät. Silber kann Übelkeit und Migräne bekämpfen. Silber hat auch im seelischen Bereich eine ausgleichende Wirkung. 

Und nun präsentieren euch Luzia und ich den zu diesem Eintrag ausgesuchten alten Schmuck, es ist nicht alles echt, aber wir fanden alles dazu trotzdem schön und passend, urteilt einfach selbst. 

Unsere gesammelten Werke!

Goldketten

Modeschmuck

Das ist ein Anstecker. Und auf das nachfolgende Schmuckstück bin ich bissel stolz, ein Ring mit einem Aquamarin, von meiner Mama geerbt, die ihn sehr gerne getragen hat. 

Ohrringe mit Granatsteinen

die passen übrigens wunderbar zu Tasche, Schal, Hut und Handytasche mit ihrer Farbe. 

Nun kommt eine Auswahl hübscher antik verarbeiteter Anstecker und Kettenanhänger

Edelsteine und Perlen

weitere Modeschmuckanstecker

ein feines Rosemedaillon, ein Geschenk von Brigitte/Plauen

und last, but not least mein Walross! 

Ist das nicht niedlich? Es hat sogar Stoßzähne! 

Soviel also zu dem glitzernden Beitrag von Gold, Silber und Edelsteinen von Luzia und mir! Wobei es Gold und Silber ja nicht nur bei Schmuck gibt, auch feine Dekoteile gibt es davon zum Beispiel zum Tisch decken, was ich ja immer so gerne mache:

So wie diese Etagere! Oder Kaffee- bzw. Mokkatassen

mit Kanne.

Zum krönenden Abschluß von Gold und Silber gibt es jetzt hier auch noch das Gedicht als Lied für auf die Ohren

Es ist aber auch nicht immer alles Gold, was glänzt, zum Beispiel präsentierte sich das Wetter ja in den letzten Tagen so gar nicht golden, wie wir es hier noch bei einem Sonnenuntergang Anfang Februar erlebt haben

der erste Sturm, der danach durchzog, hat ja unseren Leuchte-Engel aus Mimis Brotkasten geschmettert, so sah das aus, als ich ihn am anderen Morgen fand:

Der Boden war ab, es war auch ein Stück abgesplittert, das ich zum Glück auch wiedergefunden habe,

und die schöne Blüte vor dem Lämpchen war ebenfalls rausgebrochen, aber glücklicherweise waren die Steckverbindungen der Elektrik mit dem Solarteil nur rausgerutscht, die brauchte ich bloß wieder zusammenstecken, und nach Probe leuchtete dann das Lämpchen auch wieder. 

Und nun ist unser gefallener Engel auch wieder geklebt

lediglich die Blüte muß nun noch aufgeklebt werden wieder und

im Sockel sind Risse, weil das bissel gesplittert ist, da werde ich mir nun was besorgen, ich hatte mal im Netz geguckt, da gibt es sowas wie Knetbeton, der ist dann wasser-, wetter- und frostfest, denn das muß es wieder sein, damit keine Feuchtigkeit in die Elektrik eindringen kann. Bleibt der Engel halt so lange in den Redaktionsräumen. 

Nachdem er wieder genesen war, standen ja schon die nächsten Sturmwarnungen vor der Tür, es hat hier auch wirklich heftigst gestürmt, aber dieses Mal ist alles heil geblieben, wir haben aber auch vorgesorgt. Und Bilder vom beginnenden Sturm am Freitag hat die Frau Chefredakteurin noch gemacht

Hoppriel ist gar nicht mehr zu erkennen, zum Glück ist aber auch er heil geblieben. An anderen Stellen ist das alles ja leider nicht so gut ausgegangen, und der nächste Sturm steht wohl auch am heutigen Tag wieder vor der Türe, paßt bloß alle gut auf euch auf! 

Und damit sind wir nun wieder am Ende unserer heutigen Sonntagsausgabe angelangt, wir hoffen, es hat euch allen wieder gefallen! Habt einen schönen und hoffentlich sturmfreien Sonntag, macht es euch drinnen gemütlich bei dem Usselwetter wieder, und kommt alle gut wieder in die neue Woche, paßt auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, das wünsch euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habts fein!