Grafschafter Wochenanzeiger – Mehr Licht! 💡 Exclusivbericht und Neues aus der Redaktion

Segen sei mit dir,
der Segen strahlenden Lichtes,
Licht um dich her
und innen in deinem Herzen,
Sonnenschein leuchte dir
und erwärme dein Herz,
bis es zu glühen beginnt
wie ein großes Torffeuer,
und der Fremde tritt näher,
um sich daran zu wärmen.

Aus deinen Augen strahle
gesegnetes Licht,
wie zwei Kerzen
in den Fenstern eines Hauses,
die den Wanderer locken,
Schutz zu suchen dort drinnen
vor der stürmischen Nacht.

Wen du auch triffst,
wenn du über die Straße gehst,
ein freundlicher Blick von dir
möge ihn treffen.

(Altirischer Segenswunsch)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, eure sonst gewohnte Sonntagsausgabe erscheint nun erst als Montagsblatt, aus gutem Grund, doch dazu später! 

Bevor wir in den redaktionellen Teil unserer Montagsausgabe einsteigen, haben mein Redaktionsteam und die Frau Chefredakteurin eine Bitte an euch alle:

Unseren Lesern ist bekannt, daß die gesamte Redaktion Eisbären-Fans sind, ganz klar, wenn die Hälfte des Teams Eisbären sind Und Eisbären und viele andere, vor allem nordische Tiere, brauchen dringend eure Hilfe, mit Schrecken haben wir vor einigen Tagen in unserer Redaktion die Nachricht erhalten, daß der wunderbare  Orsa Rovdjurspark in Schweden zum 31. Oktober 2022 schließen wird. Ein so einmaliger, ganz besonderer Park

https://www.orsarovdjurspark.se/

und schaut euch mal die Karte an, welch herrliches, weitläufiges Gebiet

https://www.orsarovdjurspark.se/infoer-ditt-besoek/parkkarta/

das darf einfach nicht wahr sein und nicht wahr werden, und deshalb bitten wir unsere Leser heute ganz, ganz herzlich: Unterschreibt die nachstehende Petition, um den Park zu retten und den dort lebenden Tieren ihr Zuhause zu erhalten, in dem sie sich so wohlfühlen können! 

https://chng.it/W2JB4kRMpB

 

Wir danken euch allen ganz herzlich für euren Einsatz!

Ganz besonders wird das unsere Mimi in heaven freuen, wenn ihr bei der Petition dabei seid, mit ihr steigen wir jetzt in den redaktionellen Teil unserer heutigen Montagsausgabe ein, mit ihr sollte er ohnehin beginnen, weil doch der Montag immer ihr Tag war als rasende Reporterin und Co-Autor. Da wir uns am Freitag zur eigentlich geplanten Redaktionssitzung noch irgendwie im kognitiven Winterschlaf befanden, haben wir einstimmig beschlossen: Es wird ein Montagseintrag! 

Da hat als erstes Mimi in heaven noch was als Nachtrag zu unserem Silvestereintrag, in dem wir an alle uns vorausgegangenen Lieben, Tier oder Mensch, gedacht haben, wo auch Evas Chica dabei war, von ihr hatten wir da leider noch kein Bild, und das liefern wir nun nach: 

Hab es fein da oben bei Mimi, liebe Chica! ☁⭐❤

Und so kommen wir nun zum Titel und dem themenbezogenen Gedicht am Anfang: Mehr Licht! 

Oh, ja, sehr nötig wieder in den letzten Tagen, denn unsere Grafschaft zeigt sich weiterhin in allen Nuancen von grau, nebelgrau, 🌫mausgrau, 🐁 bleierngrau! Das legte sich aufs Gemüt, die Motivation pendelte im gesamten Redaktionsteam gegen Null! Da erreichte uns in der letzten Woche am Mittwoch per Telex die Einladung unserer Dependance in Köln-Ehrenfeld für unseren Außenkorrespondenten Hamish und unseren Handelsreisenden Otto zum Event „Christmas Garden Köln 2022“! Ihr könnt euch sicher alle vorstellen, wie groß der Jubel in der Redaktion war, endlich unterbrach mal etwas die grau-eintönigen Tage meines Redaktionsteams, und alle machten sich mit Feuereifer daran, Hamish und Otto für ihren Außentermin vorzubereiten. Außer Reiseproviant 🍯🍪🥐🧃 und natürlich die vorgeschriebenen Masken 😷😷 mußte noch die Fotoausrüstung 🎥📷📸🎤 eingepackt werden, und Otto überprüfte noch rasch seinen Koffer. 

Und dann gings ab zum Außentermin und wir warteten in der Redaktion ganz gespannt auf die Rückkehr unserer beiden Teammitglieder. Die dann am nächsten Tag wieder in der Redaktion eintrudelten, es handelte sich ja um einen spätabendlichen Termin, da haben sie natürlich in unserer Dependance übernachtet. Und haben sowas von herrliche Bilder und leuchtende Augen mitgebracht, und so laden wir unsere lieben Leser nun alle hier ein, genüßlich und gemütlich virtuell durch „Christmas Garden Köln 2022“ im Kölner Zoo zu bummeln, viel Spaß! 

(alle Bilder: © B. Zimmermann)

Herrlich, oder? Wir waren alle so begeistert, und wenn ihr es beim gucken gemütlicher haben wollt, bitte schön, hier ist eine Dia-Show: 

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Viel Freude dabei! 

Das war dann nun der im Titel erwähnte Exclusivbericht von Hamish und Otto, die beiden haben sich da so drauf gefreut! Und da kommt demnächst auch noch ein Nachschlag, wir haben nämlich auch noch Videos, aber die müssen erst einbettungsfähig gemacht werden, da habt ihr was, auf was ihr euch noch vorfreuen könnt. 

Kommen wir nun zu den Neuigkeiten in der Redaktion, na, das sind ja nun eigentlich auch nicht unbedingt direkt Neuigkeiten, sondern Bilder, die wir mehr so zu dem Thema „Mehr Licht“ gesammelt hatten, zum Beispiel das diesjährige Lieblingsfenster der Frau Chefredakteurin von den Advents- und Weihnachtsfenstern in den Häusern gegenüber als Ersatz für den schönen, roten Stern, der ausgezogen ist. Das wäre nun dieses, schräg gegenüber auf der anderen Seite der Häuserreiher, denn es leuchtete jede Nacht bis fast zum Morgengrauen seit Advent hinaus ins Dunkle und leuchtet immer noch! 

Das ist so ein Lichtervorhang im gesamten Fenster, 

und das hier ist jetzt Kunst, lach!

Verwackelt, aber irgendwie schön! 

 

Unser Weihnachtsbäumchen steht noch, bei dem grau hab ich noch nichts leuchtendes wieder eingeräumt, und außerdem ist in katholischen Haushalten immer noch Weihnachten, bis zum 2. Februar! 😂👍 Mein Bärenteam findet es auch noch richtig schön gemütlich so. 

Sieht noch so hübsch aus! 

Mit Zuckerstange und nächtlicher Belichtung. 

Und ohne die Zusatzbelichtung, kommt schöner. 

Unser Stern hängt auch noch im Wohnzimmerfenster

mit Spiegelungs-Effekt, lach!

„Ein Stern…..“

der die Spitze unseres Weihnachtsbäumchens ziert! Selbst gemacht mit Window-Color! 

Unser Kantenengel vor dem Weihnachtsbäumchen

und eine schimmernde Luzia

und Lauras Stern ist natürlich auch wieder mit dabei. 

Und wißt ihr was? Wir haben euch überhaupt noch nicht gezeigt, wie es draußen vor der Korridor-Türe leuchtet und dieses Mal geschmückt ist/war:

Am letzten Donnerstagabend gab es tatsächlich mal einen lichten Moment in der Grafschaft

da hat sich unser Hoppriel gleich mal in Szene setzen lassen

und über Burg Lirich war mal ein Stück blauer Himmel! 

Und mit unserem leuchtenden Orangen-Zitronen-Kranz am Küchenfenster schließen wir nun unsere heutige Montagsausgabe. Wir wünschen euch allen eine gute neue Woche voller lichter Momente, paßt alle gut auf euch auf, bleibt oder werdet gesund, das wünscht euch von Herzen euer Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia.

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Adventskalender – Türchen 12

 

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r 

Türchen

Vorfreude auf Weihnachten

Ein Kind – von einem Schiefertafelschwämmchen
umhüpft – rennt froh durch mein Gemüt.

Bald ist es Weihnacht! – Wenn der Christbaum blüht,
dann blüht er Flämmchen.
Und Flämmchen heizen. Und die Wärme stimmt
uns mild. – Es werden Lieder, Düfte fächeln. –

Wer nicht mehr Flämmchen hat, wem nur noch Fünkchen glimmt,
wird dann noch gütig lächeln.

Wenn wir im Traume eines ewigen Traumes
alle unfeindlich sind – einmal im Jahr! –
Uns alle Kinder fühlen eines Baumes.

Wie es sein soll, wie’s allen einmal war.

(Joachim Ringelnatz, 1883 – 1934, deutscher Schriftsteller, Kabarettist und Maler)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, heute laden wir euch alle ein

denn heute ist Bergfest, die Hälfte des Adventskalenders in diesem Jahr ist wieder um. Da haben mein Redaktionsteam und ich uns gedacht, wir mieten uns passend zum BERG-Fest eine Hütte in den BERGEN, wo wir es uns alle am heutigen 3. Adventssonntag so richtig gemütlich machen können. 

natürlich liegt Schnee, und wenn ihr dann mit der Gondel 

oben in den Bergen unsere einsam gelegene Hütte erreicht habt, die sportlichen unter euch vielleicht sogar mit Schlitten und Skier dann stellt beides vor der Türe ab wie hier zu sehen und tretet ein, wir erwarten euch schon vorfreudig am Kamin!

Da könnt ihr euch erst mal aufwärmen von der Fahrt durch Eis und Schnee! 

Zum aufwärmen stehen Kaffee, Tee und Kakao bereit, mein Bärenteam hat auch einen kleinen Imbiß vorbereitet. 

In der schnuckeligen Küche unserer Berghütte steht ein kleines Buffet, an dem ihr euch mit heißen Getränken und lecker schnabulieren den ganzen Tag schadlos halten könnt. Einschließlich natürlich lecker Weihnachtsgebäck oder wer mag, Stollen! Selbst gebacken selbstverständlich! 

Wir können natürlich auch zusammen lecker Bratäpfel machen. 

Das ist doch auch immer wieder eine feine Leckerei! 

Wer möchte, kann es sich den ganzen Tag drinnen herrlich gemütlich machen 

und aus dem Fenster in die verschneite Landschaft draußen gucken, oder im warmen Stall und auf der Weide vielleicht die Tiere des Hauses besuchen und ihnen was leckeres zum futtern mitbringen. 

Und die Hunde hätten gerne Gesellschaft beim Tannenbaum holen, hier sind Leute mit Führerschein gefragt! 😊  

Aber es steht natürlich jedem frei, fröhlich durch die Schneelandschaft zu stapfen, vielleicht hinunter in die Dörfer, Weihnachtsatmosphäre schnuppern, auf Weihnachtsmärkten und in kleinen Läden, viel Freude dabei.

Schneelandschaften sind doch was herrliches oder? 

„Leise leise fallen weiße Flocken….“

„…..Und ein Reh tritt aus dem Wald heraus…..“ Winterwunderland, gesungen und erlebt. 

Bummeln durch das kleine Dorf und über den Weihnachtsmarkt! 

Zurück zur Hütte durch herrlich verschneite Landschaften

Wir können auch mit dem Pferdeschlitten fahren

Und dann kommt unsere Hütte wieder in Sicht und wir machen es uns durchgefroren im Kaminzimmer gemütlich

bis zum Abendessen. Danach könnten wir ja noch schöne Adventsmusik hören und leise mitsingen



Und dann fallen wir alle müde und glücklich in die gemütlichen Betten und schnarchen bis zum anderen Morgen! 😴🤭😂🕯

Mein Bärenteam hat sich übrigens zum übernachten was ganz feines ausgesucht, direkt auf dem Grundstück neben unserer Hütte, damit es dort nicht so knubbelig wird beim übernachten, das hatten sie sich im übrigen schon lange mal gewünscht:

Knuffig, nicht wahr, ein kleiner Winter-Camping-Wagen! 

Am anderen Morgen fahren wir dann alle wieder nach Hause und sagen „das war 

ein wunderschöner kleiner Urlaub!“

Mein Redaktionsteam und ich, wir hoffen, ihr habt Spaß und Freude gehabt an unserer Einladung und wünschen euch allen einen schönen, besinnlichen und gemütlichen 3. Adventssonntag bleibt oder werdet alle gesund und paßt gut auf euch auf!

Euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia.

Habts fein!  

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Adventskalender – Türchen 3

 

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r 

Türchen

Punschlied

Vier Elemente,
innig gesellt,
bilden das Leben,
bauen die Welt.

🌍🌎🌏

Preßt der Zitrone
saftigen Stern,
herb ist des Lebens
innerster Kern.

🍋🍋🍋

Jetzt mit des Zuckers
linderndem Saft
zähmet die herbe
brennende Kraft,

🍯🍯🍯

gießet des Wassers
sprudelnden Schwall,
Wasser umfänget
ruhig das All.

Tropfen des Geistes
gießet hinein,
Leben dem Leben
gibt er allein.

Eh es verdüftet,
schöpfet es schnell,
nur wenn er glühet,
labet der Quell.

(Friedrich von Schiller, 1759 – 1805, deutscher Arzt, Dichter, Philosoph und Historiker)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, alle guten Dinge sind drei, und das hoffen wir doch wieder sehr bei unserem 3. Adventskalendertürchen heute. 

Nach der gestrigen Besinnlichkeit soll es heute doch mal wieder bissel fröhlicher werden, da sorgt doch, so dachten wir uns bei unserer Redaktionssitzung zum heutigen Türchen, schon gleich das Gedicht für! Und das Gedicht wählten wir mit Bedacht, denn es ist kalt geworden in Deutschland, wörtlich und auch im übertragenen Sinne, aber das Thema kommt heute nicht aufs Tapet! Unser PC hat unten in der Leiste eine kleine Wetteranzeige mit Außentemperatur und das zeigt uns hier gerade 2 Grad minus an! Bibber, lach! 

Was tut bei frostigen Außentemperaturen am meisten gut? Ja, natürlich, zum Beispiel der oben besungene Punsch, oder andere weihnachtlich-alkoholische Getränke, Glühwein, aber auch Tee, Kaffee und Kakao. 

Feiner Tee, immer wieder ein Genuß!

Kaffee in allen Variationen

Kakao, mit Sahnehäubchen und lecker Weihnachtsgebäck, hach, die Sünden sind so vielfältig in der Advents- und Weihnachtszeit! 🤭😊

Und natürlich die alkoholischen Heißgetränke jedweder Art, in feinen Bechern passend zur Jahreszeit serviert! 

Mein Redaktionsteam hat eifrig gemeinsam beraten und überlegt, was wir euch aus den Redaktionsräumen zu diesem Thema bieten könnten, und hatte dann auch bald die zündende Idee: „Frau Chefredakteurin, du hast doch unzählige Gläser und Tassen und son Zeug, und das könnten wir doch unseren Lesern präsentieren….“ …..“und hattest du nicht auch noch viele neue Teesorten?“….“Mööönsch, und wir haben doch auch noch so einen Nußknacker, Frau Cheffin, weißte, der wie ein Kellner oder so aussieht?“ …..“Jaaaa, ich weiß, was du meinst, Ruddi, und dann hat die Frau Cheffin noch so ein tolles Rezeptbuch für so Süffelkram, kann ich wieder Zutaten einkaufen gehen….“ „Ja, knorke, Otto….“….“da muß ich aber noch schöne Tischwäsche für raus suchen“….“ok, mach, Luzia, und…..“ 

„Stoooooopp!!!“ Himmel, mein Team, alle redeten durcheinander mit voller Begeisterung, gemach, gemach, meine Lieben, wir können prima gleichzeitig singen aber nicht gleichzeitig reden, so, nun sortieren wir das Durcheinander erst einmal:

Ja, Gläser und Tassen u.ä. gibt es hier zuhauf, Hamish, und Teesorten sind auch reichlich vorhanden,Bruno! Der Nußknacker, den du meinst, Ruddi, das ist kein Kellner, das ist ein Köbes, das ist ein köllscher Kellner und somit was ganz besonderes! Stimmt, Otto, das Rezeptbuch gibt es und da kannst du deiner Stöberlaune wieder freien Lauf lassen! Genauso ist es, Luzia, da brauchen wir zum präsentieren natürlich auch schöne Tischwäsche. So, alle Klarheiten beseitigt? Dann ran an die jeweiligen Werke! Uff, hier schlagen die Wellen oft hoch bei unseren Redaktionssitzungen, lach, ich hab halt ein engagiertes Team! 

Und nun präsentieren wir, bzw. unser hier ortsansässiger Köbes, das, was bei der turbulenten Sitzung an Ergebnis rausgekommen ist: 

Das! Und bevor es en détail weiter geht, zeigt sich erstmal unser Köbes in seiner ganzen Pracht!

So ein Köbes ist ein vielbeschäftigter Mann. 

Wichtigstes Utensil ist natürlich seine Köbes-Schürze

schickes Teil, oder? So, nun wird euch präsentiert, was mein Team ausgesucht hat:

Schöne Weihnachtstassen, feine Duftkerzchen (gehören zu gemütlichen Kaffee-,Tee-, Kakao- und diverses-Stunden zwingend dazu!) und ein „Geist“, ein Sanddorn-Geist, Sanddorn ist gesund! 😂

weihnachtliches Teeglas mit Rührstiel!

Duftteelichter Duftrichtung Weihnachtsmarkt, herrlich! 

Und hinten nun zwei von unseren neuen Weihnachtsteesorten, Bremer Weihnachtstee, Weihnachtstee mit Zimt, es gibt noch einen Rotbuschtee Vanille und einen Tee Holunderblüte-Ingwer! 

Und das ist nun die Tischwäsche, die Luzia aus dem Wäscheschrank geholt hat, fanden wir alle richtig fein und passend, das ist ein Tischläufer! 

Und hier kommt das Rezeptbuch, das hatte ich euch auch wohl schon mal gezeigt, aber das ist so hübsch, ich hab mich damals so in den Einband verliebt, als ich es käuflich erwarb, da kann es ruhig nochmal dabei sein:

Da wären wir dann beim Thema Rezepte, worauf sich Otto so gefreut hatte. 

Finnischer Glögg

  • Rotwein oder schwarzer Johannisbeersaft, wenn es ohne Alkohol sein soll
  • die gleiche Menge an Wasser
  • 1/2 TL gemahlener Zimt
  • 1/2 TL gemahlener Ingwer
  • 1/2 TL gemahlene Nelken
  • 1/2 TL gemahlener Kardamom
  • 2 EL Mandelstifte
  • 2 EL Rosinen

Saft bzw. Rotwein und Wasser mit den Gewürzen erhitzen, Mandeln und Rosinen auf Gläser oder Becher verteilen und die heiße Mixtur darüber gießen. 

Pharisäer

  • 1 Tasse starker Kaffee
  • 2 TL Zucker
  • 2 – 4 cl brauner Rum
  • 2 EL geschlagene Sahne
  • gemahlener Zimt

Starken Kaffee aufbrühen und süßen. Rum in eine angewärmte Kaffeetasse (große!) füllen und den Kaffee aufgießen, eine Sahnehaube aufsetzen und diese mit Zimt bestäuben. 

Göttertrank

  • 500 ml Milch
  • 1/2 Zimtstange
  • 2 Gewürznelken
  • 75 g Bitterschokolade (Kochschokolade)
  • 2 Tropfen Mandelaroma

Milch mit Zimt und Nelken fast zum kochen bringen, 5 Minuten ziehen lassen. Die Bitterschokolade in kleine Stücke brechen und in der Milch schmelzen lassen, anschließend Zimt und Nelken herausnehmen und das Mandelaroma dazugeben. Die Schokoladenmilch mit dem Schneebesen schaumig schlagen, in vorgewärmte Gläser oder Tassen füllen und servieren. 

So, ich denke, nun können wir alle sagen, ob es stürmt oder schneit oder sonstige Wetterunbilden drohen, wir haben reichlich Potenzial zum drinnen gemütlich machen! Und so soll das doch sein in der Adventszeit, oder? Mein Team nickt jedenfalls eifrig!  

 

 

Nun hoffen wir alle, es hat euch wieder gefallen, das 3. Türchen, und wünschen euch einen schönen Freitag, das Wochenende ist in Sicht und damit schon der zweite Advent! 😯, laßt uns die Tage genießen, sie sind immer so schnell wieder vorbei! Paßt gut auf euch alle auf, bleibt oder werdet gesund, verliert nicht den Humor und die gute Laune, auch wenn es manchmal schwer fällt, das wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia.

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – „Tragt in die Welt nun ein Licht…..“

 

Advent

Offenb. 3, 20.

Siehe, ich stehe vor der Tür und
klopfe an.

Ich klopfe an zum heiligen Advent
und stehe vor der Tür!
O selig, wer des Hirten Stimme kennt,
und eilt und öffnet mir.
Ich werde Nachtmahl mit ihm halten,
ihm Gnade spenden, Licht entfalten,
der ganze Himmel wird ihm aufgetan,
ich klopfe an.

Ich klopfe an, da draußen ists so kalt
in dieser Winterszeit;
vom Frost erstarrt schläft ringsum Feld und Wald,
die Welt ist eingeschneit,
auch Menschenherzen sind gefroren,
ich stehe vor verschlossnen Toren,
wo ist ein Herz, den Heiland zu empfahn?
Ich klopfe an.

Ich klopfe an, sähst du mir nur einmal
ins treue Angesicht,
den Dornenkranz, der Nägel blutig Mahl, —
o du verwürfst mich nicht!
Ich trug um dich so heiß Verlangen,
ich bin so lang dich suchen gangen,
vom Kreuze her komm ich die blut’ge Bahn:
ich klopfe an.

Ich klopfe an, der Abend ist so traut,
so stille nah und fern,
die Erde schläft, vom klaren Himmel schaut
der lichte Abendstern;
in solchen heilgen Dämmerstunden
hat manches Herz mich schon gefunden;
o denk, wie Nikodemus einst getan:
ich klopfe an!

Ich klopfe an und bringe nichts als Heil
und Segen für und für,
Zachäus ‘ Glück, Marias gutes Teil
beschert‘ ich gern auch dir,
wie ich den Jüngern einst beschieden
in finstrer Nacht den süßen Frieden,
so möcht‘ ich dir mit holdem Gruße nahn;
ich klopfe an.

Ich klopfe an, bist, Seele du, zu Haus,
wenn dein Geliebter pocht?
Blüht mir im Krug ein frischer Blumenstrauß,
brennt deines Glaubens Docht?
Weißt du, wie man den Freund bewirtet?
Bist du geschürzet und gegürtet?
Bist du bereit mich bräutlich zu empfah’n?
Ich klopfe an.

Ich klopfe an, klopft dir dein Herze mit
bei meiner Stimme Ton?
Schreckt dich der treusten Mutterliebe Tritt
wie fernen Donners Drohn?
O hör‘ auf deines Herzens Pochen,
in deiner Brust hat Gott gesprochen:
wach‘ auf, der Morgen graut, bald kräht der Hahn,
ich klopfe an.

Ich klopfe an; sprich nicht: es ist der Wind,
er rauscht im dürren Laub; —
dein Heiland ists, dein Herr, dein Gott, mein Kind,
o stelle dich nicht taub;
jetzt komm‘ ich noch im sanften Sausen,
doch bald vielleicht im Sturmesbrausen,
o glaub‘, es ist kein eitler Kinderwahn:
ich klopfe an.

Ich klopfe an, jetzt bin ich noch dein Gast
und steh vor deiner Tür,
einst, Seele, wenn du hier kein Haus mehr hast,
dann klopfest du bei mir;
wer hier getan nach meinem Worte,
dem öffn‘ ich dort die Friedenspforte,
wer mich verstieß, dem wird nicht aufgetan;
ich klopfe an.

 

(Karl von Gerok , 1815 – 1890, deutscher evangelischer Theologe und Kirchenliederdichter)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, unschwer zu erkennen, worum es in unserer freitäglichen Redaktionssitzung ging für unsere Sonntagsausgabe, nicht wahr, natürlich um den 1. Adventssonntag, den euer Redaktionsteam hier mit dem ersten schönen Bild der Weihnachtssaison 2021 begrüßt! Einzig das Thema für den heurigen Adventssonntag mußten wir noch besprechen, und angesichts der Tatsache, daß die Welt um uns rum und auch oftmals die Welt in uns drin derzeit wieder dunkel und finster ist, was im übrigen nicht (nur) am Wetter liegt, waren wir uns bei Titel und Thema schnell einig: Licht, lichtere Tage, für uns und die Welt, und was eignet sich dafür in den letztlich auch kalendarisch dunklen Zeiten am besten? Kerzen! 

Sie spenden Licht, sie spenden Wärme, sie lassen die Menschen zusammenrücken um ihren hellen Schein, sie öffnen die Herzen und wenn sie duften auch die Sinne. Und geben Geborgenheit. 

Eine Kerze ist ein Leuchtmittel aus WachsStearinParaffinTalg oder Walrat mit einem Docht in der Mitte, das mit offener Flamme brennend Licht und Wärme gibt.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Kerze

Ich glaub, Kerzen verfehlen ihre Wirkung auf keinen, sie leuchten geheimnisvoll, das „gezähmte“ Feuer hat seine ganz eigene Faszination. Ihre Geschichte ist gut 5.000 Jahre alt. In früheren Zeiten waren sie das einzige Beleuchtungsmittel. Im vorderen Orient wurden sie wohl entwickelt, über das Mittelalter, in dem sie in Kirchen eine große Rolle spielten und deshalb zu einem wichtigen Handelsgut wurden, weil in Kirchen nur Kerzen aus Bienenwachs verwendet werden durften, diese waren teuer und daher nur dem Adel und der Kirche erschwinglich, für den einfachen Haushalt gab es nur Kienspäne oder die sogenannten „Unschlittkerzen“, aus Talg gemacht, fanden sie im 19. Jahrhundert nach Entdeckung von Stearin und Paraffin den Weg bis in unsere Tage. 

Heute gibt es eine reiche Auswahl an Kerzen in allen Farben und Formen, mit und ohne Duft. Kerzen spielen auch eine Rolle zu festlichen Anlässen, zum Beispiel bei der Taufe, Kommunion, Konfirmation und Firmung, als Osterkerze, Kerzen am Adventskranz und im Weihnachtsbaum, oder auf Friedhöfen als Grablichter. 

Der November hatte in diesem Jahr viele trübe und graue Tage bereit, so nebelte es auch in der Grafschaft wieder vor einigen Tagen

Burg Lirich vollständig verschwunden!

Aber ein Baum leuchtet hier oben noch immer richtig golden in unser Eulennest

er verliert immer als letzter seine schönen Goldtaler-Blätter, ist aber auch im Frühling der späteste, der wieder frisches Grün treibt. 

Und unser Birkenpferd Hoppriel hat unter sich auch noch goldene Birkenblätter. 

Nun nimmt der November so langsam wieder seinen Abschied und die leuchtenden Adventstage stehen bevor, ein wahrer Lichtblick, wenn wir hier oben am Wohnzimmerfenster unserer Redaktionsräume gucken und die schönen Lichter alle wieder bestaunen können. 

Zaghaft erst, 

aber alsbald in voller Pracht in fast allen Fenstern

Frau Chefredakteurin hat dabei wieder den Zoom der neuen Kamera ausprobiert und ist schon mal zufrieden mit dem Ergebnis, daß so ein bissel „nebenher“ erledigt wurde, heißt, da läßt sich noch einiges verbessern. Learning by doing! 

Lichtblicke, das sind auch schöne Dinge, die man macht, so zum Beispiel kochen, und da schulde ich euch noch einen Lichtblick, nämlich die Fotos von unserem Thailändischen Chicken-Curry mit Kokosmilch nach Grafschafter Art, voilà:

dazu gab es Reis:

Das war so lecker, als Wintergericht wärmstens zu empfehlen, denn es wärmt, lach! 

Kommen wir nun zu einer kleinen Kerzenauswahl aus den Redaktionsräumen, wir hatten ja oben schon das Gesamtbild

samt unserem hier momentan jeden Abend leuchtenden Teelicht-Vogelhaus! 

Den heurigen Adventskranz zieren echte Wachskerzen mit Batterie

die aber wahrscheinlich noch ihren Standort wechseln werden, Frau Chefredakteurin war mal wieder, wie ihr Vater das immer so treffend bezeichnet hat, eine „Klüngelfutt“, der Adventskranz wird heute noch fertiggestellt und dann fällt die Entscheidung für oder wider dieser Kerzen. 

Duftkerzen, marmoriert, die ein Tablett auf dem Wohnzimmerschrank zieren

und im Hintergrund ganz rechts ist eine neue Errungenschaft sichtbar, die uns mittels eines ganz lieben Adventspäckchens von Kristina mit Rani und Fleckchen erreichte:

Eine Adventskerze, in 24 Abschnitte zum leuchten eingeteilt:

Können wir auch bald anzünden, denn der 1. Dezember ist nicht mehr weit, und damit ihr euch gleich alle mitfreuen könnt: Es wird auch heuer wieder einen Adventskalender im Grafschafter Wochenanzeiger geben, das ganze Redaktionsteam fand, daß es gerade in diesem Jahr wieder so nötig ist, ein bissel Freude, Licht, Wärme und Wohlbehagen zu unseren Lesern zu bringen. Und wir hoffen alle sehr, daß uns auch in diesem Jahr wieder was einfällt, um 24 Türchen zu füllen. 

Hübsche Glasteelichter werden auch wieder leuchten in den Redaktionsräumen, und das Teelicht-Vogelhaus

bekommt dann einen ganz besonderen Platz, aber das wird noch nicht weiter verraten, wie gesagt, wir müssen wieder 24 Türchen befüllen! 😊

Nun haben wir noch eine ganz besondere Kerze für euch, die hat eine lustige Geschichte

diese Kerze in einer Vase mit Papierblüte, von uns auch „hängende Kerze“ genannt, war ursprünglich mal eine Dreierkerze, also unten eine Kerze, aus der die drei anderen mit Docht entsprangen, hat mir eine Freundin vor etlichen Jahren mal aus Dänemark mitgebracht. Sie stand in eben dieser Vase als Kerzenständer im Wohnzimmerfenster, leider auch in einem sehr heißen Sommer mit hoher Sonneneinstrahlung durch die Doppelfenster, ich glaub, den Rest kann sich jetzt jeder schon denken: Genau, sie wurden in der Sonne weich und flossen elegant über den Rand der Vase, wo sie dann später wieder erstarrten! Ja, und so hab ich sie dann einfach gelassen, als ein ganz besonderes, von der Natur geschaffenes Kunstwerk! 😂

Beim fotografieren unserer Kerzen gab es übrigens ein neugieriges kleines Kätzchen, guckt:

Und so beginnt sie nun heute wieder, die Adventszeit, die Zeit der Kerzen, in diesem Jahr wieder so sehnsüchtig und hoffnungsvoll erwartet und nun schon wieder so überschattet von den sich überschlagenden schlechten Nachrichten der Pandemie. Den Titel unserer heutigen Sonntagsausgabe setzt die zweite Zeile dieses Adventsliedes fort „…..sagt allen: Fürchtet euch nicht!“ Das ist wahrlich nicht leicht in diesen Tagen, aber was wäre euer Grafschafter Wochenanzeiger wert, wenn er es nicht, getreulich dem Motto von Mimi in heaven, versuchen würde, und so haben wir uns einen Engel bestellt

der uns in unseren Redaktionsräumen die erste Kerze zum heutigen Adventssonntag anzündet, als frohes und Mut machendes Licht für uns, für euch, für alle, die reingucken und lesen, als Hoffnungszeichen für wieder kommende leuchtende und bessere Tage und Zeiten.

Ein Licht, das glänzt

und seine Umgebung in den Glanz einbezieht, ein Licht, das die dunkelsten Räume erhellt

und die Hoffnung auf den immer wieder grünenden Baum des Lebens trägt, das in kalter Winternacht

ein Ort der Zuflucht ist für Mensch und Tier. 

Zum Schluß unserer heutigen Sonntagsausgabe zum 1. Advent haben wir nun noch was schönes für auf die Ohren für euch, einmal das titelgebende Lied

und einmal nur als Klavierbegleitung, falls ihr einfach selber singen wollt:

Und dann noch unser Lieblings-Adventslied, immer in der gleichen Fassung, trotzdem noch mal der Hinweis, bitte den Text zu lesen, der bei „mehr anzeigen“ drunter steht: „Das Licht einer Kerze“

Und damit wünschen wir euch allen einen schönen, lichten, kerzenerhellten 1. Adventssonntag, bewahrt euch Glaube, Liebe, Hoffnung und Vertrauen, bleibt oder werdet gesund, allen, die es brauchen, Mensch oder Tier, sind hier alle Daumen, Pfoten und Tatzen fest gedrückt 🙏🍀🍀🍀❤❤❤ paßt alle gut auf euch auf und freut euch trotz allem auf die kommende Adventszeit. Das wünscht euch von ganzem Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Essen ist fertig! 🐦🏠🍽🍷

Winterliche Spatzen-Bitte

Insbesonders, hochverehrter Mensch,
du siehst, die Zeit ist wetterwend’sch,
der Schnee liegt hoch, kalt weht der Wind,
das Vöglein darbt mit Weib und Kind.

D’rum bitt‘ ich auch in diesem Jahr,
Du wolltest uns’rer nehmen wahr
und spenden, was an Korn und Spelt
von deinem reichen Tische fällt.

Jed‘ Krümchen nehmen wir voll Dank,
und sind an Zwitschern und Gesang
dereinst in holder Sommerzeit
zu jedem Gegendienst bereit.

Beauftragt vom beschwingten Chor,
trug ich dir dies geziemend vor;
nun öffne deines Mitleids Schatz!
Ergebenst: Dein getreuer Spatz!

(Richard Schmidt-Cabanis, 1838 – 1903, deutscher Schauspieler und Schriftsteller)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, da haben wir heute wieder eine feine Gemengelage in unserer Sonntagsausgabe für euch, wir hatten viel Spaß bei unserer freitäglichen Redaktionssitzung, die Bärchen und ich, denn unter dem Titel „Essen ist fertig!“ gibt es jetzt Futter! Futter für die Vögel, Futter für die Menschen, Futter für die Augen und für die Seele! 

Fangen wir mal mit dem Futter für die Vögel an, denn am Freitag, am 19. November, war der Gedenktag der Heiligen Elisabeth, und mit diesem Tag beginnt traditionell die Winterfütterung der Vögel und das Wiedereinrichten ihrer Futterplätze. St. Elisabeth war als sehr mildtätig bekannt, daher eben auch der Brauch, an ihrem Namenstag der Notleidenden zu gedenken, und eben auch der Tiere, so entstand der Brauch, mit der Winterfütterung der Vögel am Elisabeth-Tag zu beginnen.

Da war mein Redaktionsteam natürlich gleich Feuer und Flamme, also alle Mann/Frau/Bären in die Küche, Utensilien für die Fütterung der Raubtiere…..äääääh, Vögelchen säubern und bereitstellen. 

Das feine Western-Vogelhäuschen ist natürlich wieder mit von der Partie

Die hübsche Futterdose haben wir mal von Werner/Vogelknipser bekommen, sie kommt natürlich auch wieder zum Einsatz. 

Nach getaner Arbeit hat mein Redaktionsteam hier noch begeistert unser Archiv nach Einträgen zur Vogelfütterung durchforstet, ist fündig geworden und macht euch nun mal eine kleine Galerie davon:

Was hatte Mimi in heaven immer für ein zwiespältiges Vergnügen, wenn der Dosenöffner die Piepis draußen wieder versorgt hat und sie vor der geschlossenen Balkontüre dem Treiben draußen zugucken konnte, einesteils knurrte die Jägerin ihn ihr, anderenteils freut sie sich an der Freude von Frauchen. Nun können die Bären wieder gucken, wenn alles fertig eingerichtet ist, kommen auch noch neue Bilder, und wir wollen auch wieder neue Vogelfutterkuchen backen wie anno dunnemals, wißt ihr noch? 

Ganz besonders glänzende Augen hatte mein Redaktionsteam bei all den schönen, meist aus Servietten hergestellten Bildern von den Vögeln bei der Fütterung im Winter im Archiv, da wollten sie natürlich auch davon noch eine kleine Galerie, also büdde schön:

Gemäß unserer oben angegebenen Futterliste kommen wir nun zu dem Futter für Menschen, die Frau Chefredakteurin hat mal wieder ein Sonntagsmenü mit einem Gewürztütchen aus dem letztjährigen Gewürz-Adventskalenders geplant, das möchten wir euch nicht vorenthalten: 

Die Zutaten:

und das Gewürz:

plus Ingwer, Kurkuma und Kreuzkümmel. 

Thailändisches Chicken-Curry mit Kokosmilch nach Grafschafter Art:

  • 500 g Hähnchenbrustfilet
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Zucchini
  • rote, gelbe und grüne Paprika
  • 2 EL Kokosöl
  • 500 ml Kokosmilch
  • 1 kl. Löffelchen Sambal Oelek
  • 1/2 Limette gepreßt
  • Salz, Pfeffer, Gewürz thailändisches Curry, Ingwer, Kurkuma, Kreuzkümmel

Hähnchenbrustfilet in große mundgerechte Würfel schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Kokosöl in einer großen Pfanne erhitzen. Filet salzen, dann von allen Seiten circa 10 Minuten braten, dabei regelmäßig wenden. Zwiebel und Knoblauch hinzufügen und weitere 2-3 Minuten garen. Zucchini und Paprika gewürfelt und in Streifen dazu geben und kurz mit schmoren lassen. Kokosmilch, Sambal Oelek und Limettensaft in die Pfanne geben. 5-10 Minuten einköcheln lassen, dann mit Salz, Pfeffer, dem thailändischen Gewürz sowie Ingwer, Kurkuma und Kreuzkümmel abschmecken. Als Beilage Reis dazu. 

Liest sich doch sehr lecker, oder? Die ganze Redaktion ist sehr gespannt, wie es schmeckt, und Bilder vom fertigen Gericht werden ebenfalls nachgereicht. 

Weiter geht es in der Futterliste mit dem Futter für die Augen und die Seele, als da wären:

Bilder von unserem Weihnachtskaktus, der heuer wieder so schön blüht:

Erinnert ihr euch noch an unser Weihnachtslämpchen in der Küche, das seit November 2019, genau seit dem 25. 11. 2019, jeden Abend in die Grafschaft leuchtet, treulich durch die ganzen Pandemie-Zeiten? Es leuchtet immer noch, immer noch mit der selben Batterie:

Ich hab noch nie so ein treues Kerzchen gehabt!

Auf Balkonien ist noch alles herbstlich dekoriert, dazu gehört unsere große Sonnenblume, die dazumalen, als Mimi noch lebte, hier gegen Ende November nach einem ähnlich tristen wie dem heurigen so sehnsüchtig ins Wohnzimmer guckte

Damals, im November 2019 sagte Mimi in heaven dazu: „Frau Chefredakteurin, guck mal, die arme Sonnenblume, sollen wir sie nicht endlich reinholen?“ 

Das macht die Sonnenblume heuer auch schon wieder, aber sie muß noch bissel warten, nächste Woche darf sie dann wieder ins warme und trockene mit all ihren restlichen Herbstgefährten. 

Denn heute ist erst der letzte stille Feiertag, der Ewigkeitssonntag, angesichts der ohnehin schon wieder so traurigen und anstrengenden Entwicklung der Corona-Lage haben wir bewußt auf einen besonderen Eintrag dafür verzichtet, aber mit einer kleinen Bildergalerie wollen wir für diesen Tag und dem Gedenken unserer lieben Vorausgegangenen, Menschen oder Tiere, doch ein wenig innehalten: 

Einen schönen Musikbeitrag hätten wir zu diesem stillen Sonntag auch noch, vielleicht gefällt er euch so gut wie uns: 

Damit wären wir nun so langsam wieder am Ende unserer heutigen Sonntagsausgabe, einen haben wir aber noch zur Lage der Nation, den können wir nicht für uns behalten, mein Redaktionsteam und ich, haben wir neulich für Facebook entworfen:

Und damit wünschen wir unseren lieben Lesern alle einen schönen, entspannten und gemütlichen Sonntag, paßt alle ganz besonders gut auf euch auf, bleibt alle gesund oder werdet es, für alle, die es brauchen, Mensch oder Tier, sind Daumen, Pfoten und Tatzen hier fest gedrückt 🙏🍀🍀🍀 behaltet euren Humor, der ist in diesen Zeiten ganz besonders wichtig, und kommt alle gut durch die wieder so furchtbar anstrengende Zeit. Und startet gut wieder in die neue, bereits die letzte vollständige Novemberwoche! Das wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia

Habts fein! Das erste Adventslicht ist schon in Sicht! 

Grafschafter Wochenanzeiger – „Leuchtende Tage…..“🍁☀

…..nicht weinen, daß sie vorüber, lächeln, daß sie gewesen!“

Zorn

Beschüttet mich mir eurem Haß und Spotte
und scheltet und verdammt: Ich trag‘ es gern;
doch meiner Seele Heiligtum und ihrem Gotte,
unfreundliche Bedränger, bleibet fern!

Ja, raubt sie mir, des Lebens schönste Stunden,
zerstört, was ihr nicht kennt: ein heißes Glück;
jedoch vor dem, was ich so wahr empfunden,
verstummt und weicht gesenkten Blicks zurück!

Ich will sie freudig tragen, all die Schrecken,
die mir gescheh’n nach eures Willen Lauf,
doch wagt ihr’s, lästernd meinen Zorn zu wecken:
Erbebt! Denn mit ihm steht die Rache auf!

(Therese Dahn, geb. Therese von Droste-Hülshoff, 1845 – 1929, Nichte der Annette von Droste-Hülshoff, deutsche Schriftstellerin)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, wir, mein Redaktionsteam und ich, fürchten, wir haben euch mit Titel und Gedicht der heutigen Sonntagsausgabe wohl wieder ein wenig verwirrt. Wie passen leuchtende Tage und Zorn zusammen? Relativ leicht: Die leuchtenden Tage des Herbstes gehen zu Ende, der graue November macht sich mehr und mehr breit, die bunten Blätter der Bäume, die so ein wunderschöner Anblick wieder waren, fegt der Wind von den Ästen

die Adventlichter müssen noch ein wenig auf sich warten lassen, die stille, trübe Zeit des Jahres bricht herein. Das ist jedes Jahr wieder ein sanfter, stiller Abschied und der Lauf der Zeit, die am Ende wieder in den Anfang geht, wie reimt sich das mit Zorn? 

Weil in diesem Herbst mal wieder nicht nur die leuchtenden Tage einer Jahreszeit sich verabschieden, sondern auch wieder und zum wiederholten Male die leuchtenden Tage einer Hoffnung, dem kleinen, heißersehnten Licht am Ende eines Tunnels. Das wenigstens ein wenig in Schach gebrachte Corona-Virus verbreitet sich derzeit wieder rasant, die Lage wird wieder explosiver und unübersichtlicher, und die frohe Hoffnung auf einmal wieder einen entspannteren Herbst/Winter und im Wortsinne frohe Advents- und Weihnachtstage schmilzt dahin wie Schnee in der Sonne. Und hier beginnt der Zorn: Zorn auf Menschen, die wider alle Vernunft blindlings einem Haufen völlig Verblendeter hinterher rennen und wirklich und wahrhaftig im 21. (!!!!!) Jahrhundert Impfungen und die damit verbundene Möglichkeit, Menschenleben zu retten, als Teufels- und Hexenwerk bezeichnet, gleichzeitig aber die Dreistigkeit besitzen, die vernunftbegabten dieses Landes als neue Inquisition zu bezeichnen, weil diese ihnen nunmehr die Konsequenzen ihres unsolidarischen Verhaltens aufzeigen, nach meiner Meinung nach viel zu großer Langmut mit denen, die stets geradezu hysterisch „ihre“ Freiheit mit allen Mitteln einfordern und damit auf der der anderen gnadenlos herumtrampeln! 

Was ist eine Freiheit wert, die keine Verantwortung trägt?

Und Zorn allwieder mal auf die Politik, die sich halbherzig da durch lavriert, die sich nicht traut, klare Kante zu zeigen zum Wohle aller, weil man ja Wählerstimmen verlieren könnte. Die „Ampel“ kann/will noch nicht, die alte noch existierende Regierung will überhaupt nicht mehr? Das, was derzeit in der Politik in Sachen Corona und Pandemiebekämpfung läuft, hat meine Oma früher immer so herrlich treffend mit dem Satz definiert „raus ausse Kartoffeln, rinn inne Kartoffeln“! Bei solchem Larifari darf man sich nicht wundern, wenn man keinen Blumenpott mehr gewinnt, nicht beim Impfen, nicht bei den Regeln, nicht bei der Vernunft! Ich könnte jetzt seitenlang Beispiele anführen, welch unerträgliches Hickhack das alles ist, kurzes Stichwort bloß: 11.11. Karneval!!! aber ich mag nicht mehr, auch meine Langmut hat ihre Grenzen, auch meine Reserven sind irgendwann erschöpft, ich bin nur noch wütend und zornig, und das mußte hier mal wieder gesagt werden und raus und so erklärt sich letztlich auch das Gedicht! Es ist mitunter zum verzweifeln, und gerade das möchte ich nicht, nicht als Person, nicht als Chefredakteurin unserer kleinen, positiven Zeitung, und deshalb der Titel der „Leuchtenden Tage“! 

So haben mein Bärenteam und ich euch heute wieder eine Sonntagsausgabe auf den Frühstückstisch gelegt, die die leuchtenden Tage thematisieren wird, über deren Abschied man doch oft auch weint, aber die einem in der Erinnerung an ihre gewesene Schönheit auch wieder zum lächeln bringen. 

Die des Herbstes, wir haben mal wieder das Archiv bemüht für eine Galerie der schönen Herbsttage

die der Sonnenuntergänge in der Grafschaft gerade in den letzten Tagen wieder

und die des Mondes und der Sterne in der nächtlichen Grafschaft

Leuchtende Tage in den stillen Tagen des Novembers in Erinnerung an all unsere Lieben, Mensch oder Tier, die uns vorausgegangen sind und an dir wir innig denken, wir auch in diesem Jahr besonders an unsere Mimi in heaven

mit dem leuchtenden Engel in ihrem Brotkasten. 

er schickt seine Grüße himmelwärts. 

So sieht das nächtens dann aus beim Blick durch die Balkonientür. 

Mimi in heaven hat kürzlich wieder ein Mitglied ihrer tierischen Freundesliste auf ihrer Wolke ☁ und ihrem Stern ⭐ willkommen geheißen, Chica, geliebte Katze unserer Leserin Eva, hat am 8. November ihren Weg über die Regenbogenbrücke angetreten. Wir waren alle sehr traurig in unserer Redaktion und fühlen so sehr mit Eva mit, der wir viel Kraft wünschen in den nun so besonders traurigen Novembertagen. Niki, die langjährige Gefährtin von Chica, wird er da sicher ein Trost sein und ihr Frauchen trösten wollen, auch wenn sie selbst ihre Freundin bestimmt sehr vermißt. Alles Liebe und Gute für euch beiden, wir sind in Gedanken bei euch.

Wir haben bezüglich leuchtender Tage noch ein bissel in unseren Redaktionsräumen gekramt und zeigen euch nun die Bilder, die wir so ganz spontan erstellt haben, da kann man dann immer recht gut die Brücke mit schlagen, die nach traurigen Nachrichten wieder ins profane Alltagsleben führt:

So zum Beispiel unsere Sonnenblumenkarte, die wieder aufgestellt worden ist in den Redaktionsräumen. 

Edelsteinherzen, wir haben nicht nur ein Herz für euch alle!

Besonders schön natürlich in Verbindung mit Eisbären wie hier dieser drolligen Karte, die wir so lieben und dieser Eisbär hier drunter

wird nun bald wieder in der Adventszeit leuchten. 

Apropos Adventszeit, wir haben schon eine feine kleine geschenkt bekommene Adventsdeko von unserer Leserin Liv in den Redaktionsräumen hängen, bissel was zum vorfreuen schon:

Knuffig, oder? 

Im November kann man Engel gut gebrauchen (natürlich nicht nur im November!) und so hat der unsrige auch mal wieder aufs Bild gewollt:

Er wünscht euch allen einen guten November. 

Es erreichte uns auch wieder bildliche Post aus Kölle, die Kinder haben ja um die neue Wohnung rum es auch wieder so schön mit der Natur und deshalb naturgemäß auch mit den Vögeln, Björn sind mal wieder feine Schnappschüsse auf bzw. von Balkonien dort gelungen:

Ein Greifvogel, welcher konnte ich nicht bestimmen, aber ich glaube, beim nächsten Bild kann uns da bestimmt BrigitteE helfen?

Ich bin sehr gespannt. Beim nächsten Bild ist der Vogel bissel kleiner, lach, aber nicht minder schön:

Ich nehme mal an, die Kinder werden wohl auch Winterfütterung der Vögel auf Balkonien machen, da bin ich sehr gespannt, was da dann alles vertreten sein wird von unseren gefiederten Freunden. Natur vor der Haustüre ist was wirklich schönes. 

Mit leuchtenden Tagen tut man ja was für die Seele, Essen und trinken hält Leib und Seele zusammen, und so hätten wir hier jetzt auch noch was kulinarisches, denn wir haben am letzten Wochenende die Gemüsepfanne mit Kartöffelchen von BrigitteE’s Rezept in ihrem Blog nachgekocht, guckt:

ab in den Backofen und kurz vor Schluß hab ich da, weil noch vorhanden und es mir lecker erschien, frisch geriebenen Parmesankäse drüber gehobelt, läcka, sag ich euch! 😋

Leuchtende Tage brachte auch der Martinstag, da ich kurz abends an dem Tag unterwegs war weiß ich, daß die Grafschafter Schule gezogen ist, leider hab ich sie aber nicht ziehen sehen, weil der Weg hier nicht mehr vorbei führt, aber ich hab mich sehr für die Kinder gefreut. 

So, und da waren wir nun bei Lichtern und Laternen, dann kommen wir doch mal zu diesem Bild hier

mein vermutetes Polarlicht. Ich hatte das Bild nun tatsächlich an Sven Plöger geschickt und habe, wie passend, gerade zum Wochenende jetzt Nachricht von ihm bekommen, in der er mir bezüglich der Farbe, die mich verunsichert hatte, folgendes mitteilt:

„Bei Polarlichtern werden Sauerstoff- oder Stickstoffmoleküle durch den Sonnenwind angeregt, und der Teilchenstrom folgt dem Erdmagnetfeld. Beim Zurückfallen des Elektrons auf das ursprüngliche Energieniveau wird Licht ausgestrahlt. Findet der Prozess mit Sauerstoff in etwa 100 Kilometern Höhe statt, leuchtet das Licht grün, in 200 km Höhe leuchtet es rot. Wird Stickstoff angeregt (dafür ist sehr viel Energie nötig und es ist entsprechend selten), leuchten die Polarlichter violett.“

Somit kann ich also wohl wirklich davon ausgehen, daß ich ein Polarlicht „erwischt“ habe, freu, freu! 

Zum Abschluß für unsere heutige Sonntagsausgabe habe ich natürlich mal wieder nach einem Lied von Reinhard Mey gesucht und dabei erfahren, daß die für dieses Jahr geplante Tournee abgesagt worden ist, das ist ja eigentlich traurig, aber für mich hat es ein bissel was „leuchtendes“, denn die Tournee war ausverkauft in diesem Jahr und ich leider nicht schnell genug dabei für Karten für meine Heimatstadt hier, so hab ich nun wieder eine Chance, hoffe ich. Denn die Tournee soll im nächsten Jahr dann stattfinden. 

Schade …

Und deshalb gibt es hier jetzt das Lied von Reinhard Mey, das zum Tourneeprogramm gehörte und auch irgendwie zu unserer Sonntagsausgabe paßt: „Ich liebe das Ende der Saison -„

Es mag sein, daß ihr es nicht hier direkt hören könnt, sondern nur über Youtube, aber das kennt ihr ja schon. Es lohnt sich wieder! 

Ja, gerade beim einstellen schon gemerkt, es ist nur über Youtube zu hören, also einfach anklicken! 

https://genius.com/Reinhard-mey-ich-liebe-das-ende-der-saison-lyrics

Da sind wir nun am Ende unserer heutigen Sonntagsausgabe und hoffen sehr, daß es euch allen wieder gefallen hat. Und wünschen euch einen wunderschönen, leuchtenden Sonntag, paßt alle ganz besonders gut auf euch auf in diesen Tagen und bleibt gesund!!! 🙏🍀🍀🍀 Den Kranken unter uns wünschen wir von Herzen gute Besserung und für alle, die es brauchen, Tier oder Mensch, sind hier wieder alle Daumen, Pfoten und Tatzen im Dauereinsatz! Laßt euch nicht unterkriegen, verliert den Mut nicht, den Glauben, die Liebe und die Hoffnung…..und den Humor! Nützt ja nüscht, den Kopp in den Sand zu stecken, knirscht bloß zwischen den Zähnen und piekt in den Augen! Alles Liebe und Gute für euch alle wünscht euch euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – die drei „H’s“ in den Redaktionsräumen 🎃🍁⛅

Novemberabend

Novemberabend kühlt und feuchtet.
Die Ferne stirbt in Dämmerduft.
Mit mattem Blinzeln nur durchleuchtet
ein Stern die nebeltrübe Luft.

Gedämpfte Glockenlaute beben
weich summend über Stoppelfeld.
Aus Wiesenniederungen heben
sich dunkle Massen in die Welt.

Ein alter Pflüger mit dem Pferde
zieht müde heim; die Pfeife glimmt.
Vom Schäferhund umtummelt, schwimmt
mit Blöken dorfwärts eine Herde.

Mit qualmigdunkler Röte säumt
der Himmel sich. Großleuchtend taucht
der Mond empor … Die Landschaft träumt –
von Ruhesehnsucht überhaucht.

(Bruno Wille, 1860 – 1928, deutscher Prediger, Journalist und belletristischer Schriftsteller)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, da liegt sie nun wieder vor euch auf dem Frühstückstisch, die erste November-Sonntagsausgabe von eurem Grafschafter. Und die ganze Redaktion freut sich auf die Fragezeichen in euren Augen: Was sind denn bloß die drei „H’s“ in den Redaktionsräumen??? Gemach, gemach, wir werden euch gleich alle aufklären 😉🤭!

Der vor allem von der Frau Chefredakteurin so ungeliebte November ist nun schon eine Woche alt, und er führte sich wirklich standesgemäß und typisch ein: Bonjour, Tristesse, grau, naß, kalt, Wind und Regen! All die hübschen bunten Herbstblätter fliegen derzeit nur so vom Baum, na, und die Lage in deutschen Landen ist derzeit auch wieder eher novemberig-düster statt oktober-goldig! Da dachten wir uns in unserer freitäglichen Redaktionssitzung, wir brauchen mal wieder viele schöne, bunte Bilder, um die Stimmung zu heben und zur Prophylaxe gegen den Novemberblues. 🌧 Und so präsentieren wir euch nun hier die gesammelten drei „H’s“ aus den Redaktionsräumen, als da sind: Halloween-Nachlese, Herbstdeko und Himmelserscheinungen!

Wir haben es uns an Halloween noch richtig gruselig-gemütlich gemacht in den Redaktionsräumen, am Fenster leuchteten die kleinen Kürbisköppe

am Kamin der große!

Schön schaurig, oder? 👻🎃 Das fand unsere Martinsgans auch!

Beleuchtete Redaktionsräume, meine Redaktionsmitglieder waren begeistert!

Ebenso wie alle anderen Bären und sonstiges plüschiges Getier, das hier sein Zuhause hat. Luzia war besonders erfreut, denn all die vielen Kerzen ließen ihr Fell glitzern, was sie ja ganz besonders liebt.

Natürlich war auch unsere Mimi in heaven wieder mit von der Partie, liebte sie doch die Halloweenfeiern hier immer ganz besonders.

Ihr treuer Plüschgefährte zu Lebzeiten, ihr Tom Tatze

hatte es sich in Mimis Hängematte mit allen Wollmäusen und Rufus, der Häkelratte, gemütlich gemacht.

Das hat Mimi in heaven bestimmt sehr gefreut. Auf ihrem Trinktischchen leuchtete das schöne Teelicht-Vogelhaus

und auch ein UFO war wieder in den Redaktionsräumen gelandet, ihr erinnert euch sicher noch alle an den Januar 2019, als wir das erste in unseren Räumen begrüßt haben

heuer strahlte es in herbstlichem Glanz.

Unser feines rundes Glaskerzchen hat uns da wieder viel Freude gemacht beim fotografieren!

Schön eingebettet in die Glasvase mit Ständer, an dem wir buntes Herbstlaub befestigt haben.

Aber das zeigen wir noch bei der Herbstdeko!

Lecker Essen war auch wieder angesagt

die Beilagen zum Kesselskuchen, Dinkelbrot mit Schmalz, Hochzeitssuppe und Krabben in Knoblauchsahne. Und Rotwein!

Kommen wir nun zur endlich erfolgten Herbstdeko in den Redaktionsräumen:

Küchenfenster im dämmern

und mit voller Blitzlichtbeleuchtung:

Der Kamin im Redaktionsbüro ist auch wieder herbstlich geschmückt

mit unseren Redaktionseulen, Eulalia oben, Eusebia rechts und einem feinen Eulen- respektive Uhu-Mann, links im Bild, der sich vor längerer Zeit den weiblichen Eulen zugesellt hat und von uns Urs getauft wurde, paßt doch fein zu einem Uhu, oder? Natürlich ist auch unsere Steinfledermaus wieder dabei!

Abends mit Blitzlicht fotografiert! Es ist wieder Kaminzeit!

Der Landeplatz von unserem UFO

mit buntem Laub geschmückt, das sieht wieder so gemütlich aus.

Im Flur vor den Redaktionsräumen leuchtet es auch wieder

an dem selbstgebastelten Bild steht wieder ein orangefarbenes, elektrisches Teelicht

Der Kerzenkranz unten ist auch wieder herbstlich geschmückt.

Und ein herbstlicher Schmuck stellt sich in jedem Jahr ganz von alleine ein in den Redaktionsräumen, nämlich unser Weihnachtskaktus

der wieder feine Blüten angesetzt hat, auf die ich mich sehr freue!

Wenn sie geöffnet sind, dann sagen wir in Form von Bildern Bescheid! Weitere natürliche Herbstdeko sind die trotz heftig rieselnder Blätter immer noch so schönen bunten Bäume vor dem Eulennest

War in diesem Jahr wieder eine Freude, der Indian-Summer rund ums Eulennest in unserer Grafschaft.

Mein Lieblingsbaum nach hinten zur Burg Lirich raus, die Goldtaler-Birke mit der dunklen Tanne.

„Rote Blätter fallen…..“

So kommen wir hier nun zum dritten „H“, den Himmelserscheinungen, da gab es auch wieder viel zu bewundern.

Herbstlich scheidendes Licht

Abendstimmung im stürmischen Herbst, und wenn ihr jetzt bei den beleuchteten Fenstern unserer grafschaftlichen Nachbarschaft den schönen roten Stern vermißt, der sonst um diese Zeit doch meist schon leuchtete: Da sind wir traurig, der hübsche Stern, auf den ich jedes Jahr gewartet habe, ist wohl umgezogen! Schade!

Unser Birkenpferd Hoppriel geht schlafen!

Und nun hab ich noch was von Freitagnacht, es wurde doch gesagt, man könne in den letzten Tagen auch in unseren Breiten Polarlichter sehen, und nun guckt euch das an:

Das ist mitten in der Nacht, nicht abends, könnte das wirklich ein Polarlicht sein? Bissel später war es so:

Also definitiv KEIN Sonnenuntergang, dafür war es viel zu spät. Ich hab die Bilder bewußt nicht aufgehellt.

So, ihr lieben Leser alle, da sind wir nun wieder am Ende unserer Sonntagsausgabe angelangt, zum Schluß haben wir noch was schönes, von dem wir meinen, daß es gut in die wieder so angespannten Zeiten paßt. Erinnert ihr euch noch an den Besuch von Papst Benedikt XVI. zum Weltjugendtag im August 2005 in Köln? Da lebte meine Mama noch und wir haben zusammen den wunderschönen Abschlußgottesdienst am Fernseher verfolgt, vor ein paar Tagen kam in irgendeiner Fernsehsendung ein Beitrag davon und es gelang mir ganz spontan, dieses Bild vom Fernseher abzufotografieren, im Augenblick des auslösens hat sich der Papst wohl gedreht, und das ergab dieses Bild:

Ich finde es wunderschön, und ich erinnere mich noch so gerne an all die herrlichen Lichter der Kerzen, und so haben wir uns bei unserer Redaktionssitzung gedacht, wir stellen das Bild hier ein als Segen und zum Mut machen für uns alle!

Bleibt gesegnet und gesund, habt alle einen schönen Sonntag, allen Kranken wünschen wir von Herzen gute Besserung und für alle, die es brauchen, Tier oder Mensch, sind hier alle Daumen, Pfoten und Tatzen fest gedrückt 🙏🍀🍀🍀 laßt euch nicht unterkriegen und bewahrt euch Mut, Vertrauen und Humor, letzterer ist ganz besonders wichtig! Das wünschen euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia

Habts fein!

Grafschafter Wochenanzeiger – Der Himmel über der Grafschaft ☁⛅🌤🌦🌧🌪🌞🌙⭐

Das große Karussell

Im Himmel ist ein Karussell,
das dreht sich Tag und Nacht.
Es dreht sich wie im Traum so schnell,
wir sehn es nicht, es ist zu hell
aus lauter Licht gemacht;
still, mein Wildfang, gib acht!

Gib acht, es dreht die Sterne, du,
im ganzen Himmelsraum.
Es dreht die Sterne ohne Ruh
und macht Musik, Musik dazu,
so fein, wir hören’s kaum;
wir hören’s nur im Traum.

Im Traum, da hören wir’s von fern,
von fern im Himmel hell.
Drum träumt mein Wildfang gar so gern,
wir drehn uns mit auf einem Stern;
es geht uns nicht zu schnell,
das große Karussell.

( Richard Fedor Leopold Dehmel, 1863 – 1920, dt. Dichter, Lyriker, Dramatiker und Kinderbuchautor)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, da liegt sie nun wieder vor euch auf dem sonntäglichen Frühstückstisch, unsere Sonntagsausgabe. 

Bei unserer freitäglichen Redaktionssitzung ist uns beim Blick in den Kalender aufgefallen, daß der bisher so schön und golden dahergekommene Oktober in einer Woche auch schon wieder seinen Hut nimmt und sich bis zum nächsten Jahr verabschiedet. Das hat er dann in der vergangenen Woche auch nochmal mit „Pauken und Trompeten“ getan, dieweil ein Sturm über die Grafschaft zog, der anderwärts für einiges an Schäden gesorgt hat, für unsere Grafschaft im allgemeinen und unser Balkonien im besonderen aber folgenlos und ohne Schäden durchgezogen ist. Wir hatten aber auch vorgesorgt, alles bewegliche wurde abgeräumt und nach unten auf den Boden gestellt. 

Und so erfaßte uns bei unserer Redaktionssitzung doch auch schon so ein Hauch von Melancholie, mit Blick auf den nun bald beginnenden November, den ja vor allem Frau Chefredakteurin so gar nicht mag. Meist beginnt der ja seine Herrschaft mit den Worten „bonjour, Tristesse!“ mal schauen, was der diesjährige da so im Gepäck hat, ab und an zeigte er sich ja auch mal von einer schöneren Seite. 

Die Stimmung war also bissel gedrückt in den Redaktionsräumen, auch die Gedenktage rücken nun wieder näher, die Stelle unseres so früh verstorbenen Pastors ist immer noch vakant, also auch keine schönen Aussichten auf unsere Frühschichten in der Adventszeit, wir sind derzeit eine kleine Diaspora mit unserer Kirchengemeinde, selbst die Sonntagsgottesdienste fallen immer noch aus. 

Und coronabedingt steppt auch wieder der Bär, Frau Chefredakteurin reißt auch so langsam der Geduldsfaden, was die faktenresistenten Covidioten anbelangt, als die Pandemie in vollem Gange war, kannte von diesen Hohlköppen angeblich keiner auch nur einen an Corona erkrankten geschweige denn daran verstorbenen, die gleichen Deppen kennen jetzt aber tausende und abertausende von der Impfung schwer geschädigte und daran gestorbene in ihrem unmittelbaren Umfeld!!! 😡😠 Was natürlich die Impfquote kaum weiter steigen läßt, und das Drama nimmt weiter seinen Lauf. Die Zahlen steigen, die Faktenresistenten schwurbeln und mir schwillt der Kamm! 

Da kann man im Hinblick auf die sich nun neu konstituierende Regierung dieselbe nur inständigst bitten, dringend in die Bildungspolitik zu investieren und den wohl offensichtlich so ungeliebten Fächern Chemie, Physik und Biologie neues Leben einzuhauchen! 🙏🍀🍀🍀

Ja, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, manchmal ist das Leben mit unseren lieben Mitmenschen nicht leicht und führt sowohl zu Verstimmungen als auch oft genug zu Resignation, und da fiel uns nun in unserer Redaktionssitzung das Thema „Himmel“ ein, der Himmel, der uns alle überspannt, der „Himmel auf Erden“, den alle ersehnen, und Frau Chefredakteurin erinnerte sich an ein Buch von Pearl S. Buck: „Alle unter einem Himmel“. Und alle darunter sind gleich, oder sollten es zumindest sein. 

Als Himmel wird die Ansicht bezeichnet, die sich einem Betrachter bietet, wenn er von der Erdoberfläche aus in Richtung Weltraum blickt. Dabei können je nach Tageszeit und Wetterlage unterschiedliche Erscheinungen sowohl in der Atmosphäre als auch im Weltraum gesehen werden.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Himmel_(planetar)

Himmel ist in vielen Religionen eine nicht räumlich zu verstehende Sphäre, die alternativ zur empirischen Wirklichkeit übernatürliche Wesen, Erscheinungen oder Götter beheimatet. Außerdem kann dies ein Ort oder Zustand sein, an oder in dem das jenseitige Leben gelebt wird und an dem die Götter oder der Gott ihre Heimat haben.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Himmel_(Religion)

Angesichts der oben erwähnten Frühschichten in unserer Kirche klang der Frau Chefredakteurin ein dort oft gesungenes Lied in den Ohren, und das haben wir nun mal gesucht und gefunden und stellen es hier an den Anfang unseres Eintrags über den Himmel, das paßt so schön:  „Der Himmel geht über allen auf“

Und nun kommen wir zu unseren Bildern, als erstes Bilder von der herbstlichen Grafschaft mit der neuen Kamera zum ausprobieren des Zooms:

Wird langsam richtig bunt in unserer Grafschaft um unser Eulennest rum. 

Nun kommen Himmelsbilder

beginnende Dämmerung, die langsam ins Dunkle der Nacht übergeht

Unser Birkenpferd

das der Sturm ganz schön durcheinander geschüttelt hat

Wir hatten nächtens arge Bedenken, ob unser Birkenpferd keinen Schaden nimmt, und hatten Mimi in heaven gebeten, auf ihren und unseren „Hoppi“ aufzupassen, was sie dann wohl auch erfolgreich getan hat, aber so ist unser Birkenpferd nun zu einem Namen gekommen, wir haben es offiziell „Hoppriel“ getauft, Spitzname „Hoppi“! 😂

Steifer Wind auch noch am Tag nach dem nächtlichen Sturm

und bedrohliche Wolken! 

Langsam beruhigte sich die Lage wieder

zur Burg Lirich hin noch etwas düsterer

aber allmählich besänftige sich der Himmel. 

Nun haben wir noch Himmelsbilder aus den goldenen Oktobertagen für euch

und, da zum Himmel gehörend, Mondbilder mit der neuen Kamera, die wir euch doch glatt unterschlagen hatten, aber nun:

auf dieses Bild sind wir stolz, der Mond und weiter rechts vom ihm ein Stern! 

Damit sind wir nun langsam am Ende unserer heutigen Sonntagsausgabe angelangt, eines noch: Der Himmel wird mit einem alten Wort auch als Firmament bezeichnet, am Firmament leuchten die Sterne, und es ist der Sitz der Engel, auch der Schutzengel, und die haben wir derzeit doch wohl alle wieder nötig, also haben wir für euch uns uns unsere liebsten Schutzengel aus dem Archiv geholt und stellen sie für alle Menschen und Tiere hier wieder ein: 

Und noch etwas schönes, leuchtendes hat der nun bald kommende November für uns im Gepäck: Den Martinstag! Es dürfen unter Auflagen wieder Martinszüge stattfinden, und so hoffe ich, daß es in diesem Jahr endlich wieder leuchtende Kinderaugen mit leuchtenden Laternen geben wird:

Damit scließen wir nun unsere Sonntagsausgabe und wünschen euch allen einen wunderschönen und hoffentlich sonnigen Sonntag, kommt alle gut wieder in die neue und letzte Oktoberwoche, bleibt oder werdet gesund, für alle, Tier oder Mensch, die es brauchen, sind hier Daumen, Pfoten und Tatzen gedrückt, 🙏🍀 paßt alle gut auf euch auf, es grüßt euch herzlich euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habts fein!  

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Herbst-Wonnen! 🌤🌂🍎🍏🍐🍇🍁🍂🪁🎃🦔🐿🌰☕📚

Herbst

Der du die Wälder färbst,
sonniger, milder Herbst,
schöner als Rosenblüh’n
dünkt mir dein sanftes Glüh’n.

Nimmermehr Sturm und Drang,
nimmermehr Sehnsuchtsklang;
leise nur atmest du
tiefer Erfüllung Ruh‘.

Aber vernehmbar auch
klaget ein scheuer Hauch,
der durch die Blätter weht:
Daß es zu Ende geht.

(Ferdinand von Saar, 1833 – 1906)

vom Grafschafter Wochenanzeiger, na, gewundert, daß die neue Ausgabe unserer Zeitung schon heute erscheint? Ja, wir haben in unserer freitäglichen Redaktionssitzung beschlossen, daß es dieses Mal eine Wochenend-Ausgabe und diese dann natürlich schon zum Samstag gibt. Wir hatten so eine feine Idee, siehe Titel, zu den Wonnen des Herbstes, und schon bei den ersten Notizen dazu ahnten wir: Das wird umfangreich! Also, eine Wochenendausgabe vom Grafschafter Wochenanzeiger, dann habt ihr alle viel Zeit zum lesen und zum gucken!

Macht es euch gemütlich!

Der Herbst in diesem Oktober prunkte mal wieder mit herrlichen Sonnentagen und dem typisch herbstlichen Licht, da haben wir bei der Redaktionssitzung am Freitag mal alle herbstlichen Wonnen rausgesucht, quer durch unser Archiv samt neuer Bilder, jedes unserer Redaktionsmitglieder betreut hier nun ein Ressort. 

Ruddi beginnt mit dem Ressort „Wetter“, da gibt es im Herbst so viel wonniges wie usseliges, lach, Nebel, Stürme, Regen, goldener Sonnenschein, traumhafte Sonnenauf- und -untergänge!