Grafschafter Wochenanzeiger – Herbst-Wonnen! 🌤🌂🍎🍏🍐🍇🍁🍂🪁🎃🦔🐿🌰☕📚

Herbst

Der du die Wälder färbst,
sonniger, milder Herbst,
schöner als Rosenblüh’n
dünkt mir dein sanftes Glüh’n.

Nimmermehr Sturm und Drang,
nimmermehr Sehnsuchtsklang;
leise nur atmest du
tiefer Erfüllung Ruh‘.

Aber vernehmbar auch
klaget ein scheuer Hauch,
der durch die Blätter weht:
Daß es zu Ende geht.

(Ferdinand von Saar, 1833 – 1906)

vom Grafschafter Wochenanzeiger, na, gewundert, daß die neue Ausgabe unserer Zeitung schon heute erscheint? Ja, wir haben in unserer freitäglichen Redaktionssitzung beschlossen, daß es dieses Mal eine Wochenend-Ausgabe und diese dann natürlich schon zum Samstag gibt. Wir hatten so eine feine Idee, siehe Titel, zu den Wonnen des Herbstes, und schon bei den ersten Notizen dazu ahnten wir: Das wird umfangreich! Also, eine Wochenendausgabe vom Grafschafter Wochenanzeiger, dann habt ihr alle viel Zeit zum lesen und zum gucken!

Macht es euch gemütlich!

Der Herbst in diesem Oktober prunkte mal wieder mit herrlichen Sonnentagen und dem typisch herbstlichen Licht, da haben wir bei der Redaktionssitzung am Freitag mal alle herbstlichen Wonnen rausgesucht, quer durch unser Archiv samt neuer Bilder, jedes unserer Redaktionsmitglieder betreut hier nun ein Ressort. 

Ruddi beginnt mit dem Ressort „Wetter“, da gibt es im Herbst so viel wonniges wie usseliges, lach, Nebel, Stürme, Regen, goldener Sonnenschein, traumhafte Sonnenauf- und -untergänge!

Herrlich, oder? Und Ruddi hat nun noch das Vergnügen, die neuesten Bilder vom Nebel in der Grafschaft an einem frühen Morgen zu präsentieren, büddeschön:

Bruno macht nun weiter mit dem Ressort „Tiere“, als Hauptstadtbär denkt er ja doch noch oft an den dortigen Zoo und den Tierpark, da hat er sich gleich dieses Ressort unter die Tatzen gerissen, Tiere des Herbstes, Igel zum Beispiel und Eichhörnchen, Bären, Wölfe und noch viel mehr. 

Hamish, unser Schotten-Bärchen, hat sich das Ressort „Natur“ gesichert, immer mal wieder und vor allem im Herbst und in den doofen Corona-Zeiten hat er Heimweh nach Schottland, nach Wäldern und Seen und der schönen Natur in seiner Heimat, da hat er jetzt in unserem Archiv mal in die vollen gegriffen. 

(Alle Bilder: © BrigitteE Bremen)

Auf diese Bilder hatte sich Hamish ganz besonders gefreut, denn die Frau Chefredakteurin hatte beim durchblättern vom Archiv erzählt, daß dies die allerersten „richtigen“ Fotos zu einer Herbst-Serie anno dunnemals 2012 waren, die ihr liebenswürdigerweise BrigitteE zur Verfügung gestellt hatte, weil es damals in den Redaktionsräumen noch keine Kamera gab! Das wollte Hamish hier nun nochmal besonders würdigen! 🤗❤ 

Und nun geht es weiter im Text…ääääh, Bild, herbstliche Natur!

Otto, unser Handelsreisender, der ja so gerne immer mit seinem Köfferchen unterwegs ist, hat das Ressort „Outdoor-Vergnügen im Herbst“ in seine bewährten Pfoten genommen, was man da nicht alles feines machen kann: Spaziergänge in der herbstlichen Natur, Drachen steigen lassen, Pilze sammeln und vieles mehr! 

Luzia hat sich mit der Frau Chefredakteurin zusammengetan, wir beiden Mädels haben uns mit Vergnügen die „Indoor-Freuden im Herbst“ als Ressort gesichert: Herbstlich dekorieren, einkochen, lecker deftig kochen, Handarbeiten aller Arten, stopfen, häkeln, stricken, nähen, Kräuter trocknen, für Duftkerzen sorgen, mit Kerzen und Lampen hübsch leuchten im Herbst, Tee trinken, lesen, Fotoalben durchblättern……da muß man sich gar nicht beschweren, wenn das Wetter usselig ist, da gibt es so viel Schönes im Herbst! 

Ja, lach, da haben wir beiden Mädels wohl den Vogel abgeschossen mit der Menge an Fotos, aber wir schwärmen ja nun auch mal beide für die gemütliche Häuslichkeit, na, und die Jungs im Team profitieren davon schließlich nicht schlecht, mußten sie gerade alle schmunzelnd eingestehen! 

Frau Chefredakteurin hat nun zum Abschluß noch was in eigener Sache, denn derzeit strickt sie wieder, der Einkaufsladen hatte so schöne Wolle, hellgrau mit Silberfaden, da gibt es jetzt was draus für auf die Ohren, nämlich eine Mütze und zwar diese:

Abfotografiert aus der Anleitung, müßt ihr euch jetzt alle meinen Kopp drunter vorstellen, 🤣 und soweit bin ich derzeit schon

nach den linken und den rechten Maschen geht es jetzt im Vollpatent weiter, macht richtig Spaß! Schön, die Wolle, oder?

Und apropos Wolle: Ich krieg ja meist im Herbst und Winter die Strick- und Häkelwut, und da ist mir was eingefallen, in einem Urlaub mit damals noch Björn im Grundschulalter und meinen Eltern gemeinsam im Schwarzwald waren meine Mama und ich immer ganz begeistert von den kleinen Wollläden, die es da noch häufig gab, da meine Mama auch so gerne strickte, haben wir uns für den Urlaub beide mit Wolle eingedeckt und abends beim gemütlichen zusammensitzen gestrickt. Das war wohl im August, also schon mit der Aussicht auf Herbst, und ich liebe die Farben von Heide, diese Lila-Flieder-Rosa-Töne, und ich hatte mir Wolle besorgt von einer solchen Farbe, da hab ich mich sofort drin verliebt, und dann fiel mir ein, den Pullover, den ich damals gestrickt habe, den besitze ich noch, guckt mal:

je nach Lichteinfall beim fotografieren changiert die Farbe bissel, original ist sie so wie auf dem ersten Foto als Gesamtansicht, ist die Farbe nicht wonnig? 

Das Muster hat auch richtig Freude gemacht, ab und an strick ich gerne mal was komplizierteres! 🤭😊

So, nun kommen wir hier mal langsam zum Schluß, aber zu dem haben wir auch noch was für auf eure Ohren, neeeiiiin, keine Mütze 😂 ein feines Video mit Meditationsmusik/Entspannungsmusik, Herbstfantasie, wir fanden es wunderschön und möchten es deshalb mit euch teilen. 

Und damit wünschen wir euch allen ein wunderschönes, herbstlich-sonniges Wochenende mit allem, was euer Herz begehrt und zum glücklichsein braucht, manchmal ist das ja gar nicht viel, und vielleicht konnten wir, mein Redaktionsteam und ich, mit unserer Wochenendausgabe von unserem Grafschafter auch ein bissel dazu beitragen, das würde uns freuen. 

Bleibt oder werdet alle gesund, für alle, die es brauchen, Tier oder Mensch, sind Daumen, Pfoten und Tatzen gedrückt 🙏🍀 paßt alle gut auf euch auf! Euer Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Herbstzeit – 🍁 Erntezeit – 🍐 wir schätzen das Reelle!

Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland

Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland,
ein Birnbaum in seinem Garten stand,
und kam die goldene Herbsteszeit
und die Birnen leuchteten weit und breit,
da stopfte, wenn’s Mittag vom Turme scholl,
der von Ribbeck sich beide Taschen voll.
Und kam in Pantinen ein Junge daher,
so rief er: „Junge, wiste ’ne Beer?“
Und kam ein Mädel, so rief er: „Lütt Dirn,
kumm man röwer, ick hebb ’ne Birn.“

 

So ging es viel Jahre, bis lobesam
der von Ribbeck auf Ribbeck zu sterben kam.
Er fühlte sein Ende. ’s war Herbsteszeit,
wieder lachten die Birnen weit und breit;
da sagte von Ribbeck: „Ich scheide nun ab.
Legt mir eine Birne mit ins Grab.“
Und drei Tage drauf, aus dem Doppeldachhaus,
trugen von Ribbeck sie hinaus,
alle Bauern und Büdner mit Feiergesicht
sangen „Jesus meine Zuversicht“,
und die Kinder klagten, das Herze schwer:
„He is dod nu. Wer giwt uns nu ’ne Beer?“

So klagten die Kinder. Das war nicht recht –
ach, sie kannten den alten Ribbeck schlecht;
der neue freilich, der knausert und spart,
hält Park und Birnbaum strenge verwahrt.
Aber der alte, vorahnend schon
und voll Mißtrauen gegen den eigenen Sohn,
der wußte genau, was er damals tat,
als um eine Birn‘ ins Grab er bat,
und im dritten Jahr aus dem stillen Haus
ein Birnbaumsprößling sproßt heraus.

🌱

Und die Jahre gehen wohl auf und ab,
längst wölbt sich ein Birnbaum über dem Grab,
und in der goldenen Herbsteszeit
leuchtet’s wieder weit und breit.
Und kommt ein Jung‘ übern Kirchhof her,
so flüstert’s im Baume: „Wiste ’ne Beer?“
Und kommt ein Mädel, so flüstert’s: „Lütt Dirn,
kumm man röwer, ick gew‘ di ’ne Birn.“

So spendet Segen noch immer die Hand
des von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland.

(Theodor Fontane, 1819 – 1898, dt. Schriftsteller, Journalist, Erzähler und Theaterkritiker)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, da liegt sie nun wieder auf eurem Frühstückstisch, unsere heutige Sonntagsausgabe, und wir wetten, ihr habt bei der Titelzeile überlegt, was da denn wohl heute kommt. Wir schätzen das Reelle❓ Ja, wie sind wir da nun drauf gekommen und was ist denn da genau gemeint? Der Satz stammt ebenfalls aus einem Gedicht, und zwar aus dem Gedicht „Herbst“ vom Lieblingsdichter der Frau Chefredakteurin, dem Herrn Storm, 

„Und sind die Blumen abgeblüht,
so brecht der Äpfel goldne Bälle;
hin ist die Zeit der Schwärmerei,
so schätzt nun endlich das Reelle!“

🍎🍏🍐🧄🧅🥓

Die kleine Girlande unter dem Zitat aus dem Gedicht könnte ganz findige Leser hier vielleicht schon in die richtige Richtung unseres Sonntagsblattes bringen! 😊 

Denn bevor wir am Freitag unsere Redaktionssitzung abgehalten haben, hatte die Frau Chefredakteurin zusammen mit unserem Handelsreisenden Otto den Menü-Plan und den daraus resultierenden Einkaufszettel beim Wickel, Ruddi guckte uns dabei über die Schulter, kriegte leuchtende Augen und meinte, das geplante Menü könnte doch eigentlich unsere Sonntagsausgabe werden, natürlich kamen alle übrigen Redaktionsmitglieder auch gleich angestürmt, guckten, nickten und waren begeistert! Und Hamish, der aufgrund seines schottischen Clans ein absoluter Familienbär ist, sauste in die Küche und hatte dann den hier im Schlepptau, als er wieder auftauchte:

Unseren Maître de Cuisine, unseren Chefkoch und Küchenchef! Denn er war der festen Überzeugung, unser Menü-Plan sei mal wieder ein prima Anlaß, mit der gesamten Redaktion zu kochen, seine Teamkollegen applaudierten begeistert! Und da nun mal viele Köche bekanntlich den Brei verdürben, meinte Hamish, bedürfe es da natürlich einer fachkundigen Anleitung, eben unseren Maître de Cuisine! 

Wer von euch allen bis hierher geduldig folgen konnte, wird jetzt aber wohl doch langsam etwas ungeduldig mit dem Fingern trommeln 🤭 weil ihr nun doch wissen wollt, um welchen Menü-Plan es sich denn überhaupt handelt! Und wie das ganze nun mit dem von Ribbeck und dem reellen zusammenhängt! Geduld, geneigte Leser, denn die überwindet Schweinebraten! Und nein, der steht nicht auf dem Menüplan! 🤣 Otto, der gewiefte Hauptstadtbär, grinste sich derweil eins und meinte, die meisten von euch wären sicher jetzt mittlerweile auf der richtigen Spur! Seid ihr? Dann überprüft mal:

Das Gericht mit dem Namen Birnen, Bohnen und Speck bzw. Bohnen, Birnen und Speck, regional auch mit den plattdeutschen Namen „Beer’n, Boh’n un Speck“„Grö(ö)ner Hein“„Grönen Heini“ „Gröön Hinnerk“, bezeichnet, ist vor allem im Raum Schleswig-HolsteinNiedersachsenMecklenburg-Vorpommern und Hamburg bekannt. Aufgrund der erforderlichen Zutaten lässt sich das Gericht in seiner originalen Form vornehmlich in den Monaten August und September zubereiten.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Birnen,_Bohnen_und_Speck

Na, wart ihr auf der richtigen Spur? Dann fangen wir mal mit dem Rezept an

 

  • 6 kleine feste Birnen, am besten Kochbirnen
  • Schinkenspeck, in kleinen Würfeln oder in Scheiben, wie man es mag
  • 1 kg grüne Bohnen
  • 1 Bund Bohnenkraut oder Bohnenkraut gerebelt
  • 500 g Kartoffeln
  • hellen Soßenbinder
  • Pfeffer und Salz
  • Muskatnuß
  • etwas Butter

All das leckere Zeug haben Otto und die Frau Chefredakteurin dann beim Wochenendeinkauf besorgt, statt Kochbirnen, die der Einkaufsladen nicht hatte, gab es eine andere Sorte fester Birnen, und beim Schinkenspeck bevorzugen wir die fertigen Würfel. Zu unserer größten Freude gab es frische Bohnen! Unsere „Beute“:

Draußen in Szene gesetzt, das Herbstwetter ist immer noch so wonnig!

Drillingskartöffelchen, die kleinen schmecken so lecker! 

frische grüne Bohnen

Birnen

Zwiebeln, weiß und rot, und Knoblauch

Sieht so schon lecker zusammen aus, oder? Bohnen und Birnen! 

Dann haben wir am Samstag unser Menü mit der gesamten Redaktion unter Anleitung unseres Maître de Cuisine in Angriff genommen. Luzia hatte bereits für alle Redaktionsmitglieder Schürzen parat gelegt, da selbstverständlich auch unser Küchenchef eine trägt, waren auch ihre männlichen Kollegen bereit, sich sowas umzubinden! Und unser Maître de Cuisine verteilte die Aufgaben. 

Ruddi, handfester Ruhrpottbengel, bekam die Bohnen zugeteilt, und machte sich mit Feuereifer ans Werk. 

Otto war für den Schinkenspeck verantwortlich und schnibbelte ihn hingebungsvoll in kleine Würfelchen. 

Hamish bekam die Kartoffeln überantwortet und schrubbte sie mit der Bürste, damit sie für die Pellkartoffeln schön sauber sind. 

Otto wurde von unserem Küchenchef in die Kunst des Zwiebelschneidens eingeweiht, er hat seine Sache echt gut gemacht, hat aber „unter Tränen“ 😭🧅🧄 schon verkündet, das dürfe aber beim nächsten Mal wieder jemand anders machen. 😂

Luzia bekam den Auftrag, die Birnen für das feine Gericht vorzubereiten. 

Und die Frau Chefredakteurin sollte sich derweil um das Bohnenkraut und die Bereitstellung der anderen Gewürze kümmern. 

Mimi in heaven wird stolz auf ihr Team geblickt haben von ihrer Wolke ☁ und ihrem Stern ⭐ wie gerne war sie immer in der Küche dabei. 

Und dann wurde gekocht.

die Bohnen schmurgeln im Kochwasser, die vorbereiteten Birnen 

warten auf ihren Einsatz mit den Bohnen zusammen. 

Mitschmoren mit den Bohnen in der noch nicht angedickten hellen Soße. 

Zwiebeln, Knoblauch und Schinkenspeck ab in die Pfanne

und schön kross braten.

Luzia, unser kleines Hausmütterchen hier, hatte derweil aus dem Geschirrschrank schon alles zum eindecken parat gelegt, natürlich sind ihre Redaktionskollegen ihr dabei eifrig zur Hand bzw. Pfote/Tatze gegangen, schöne Servietten rauskramen, Besteck, Tischdeko und Gläser, es sollte ein Weizenbier für die Frau Chefredakteurin geben, für den Rest der Redaktion „Gänsewein“, man kann aber zu diesem deftigen Gericht auch gut Rotwein reichen. 

Na, sieht das nicht schon sehr schön appetitanregend aus? Das Auge ißt bekanntlich mit!

Das Weizenglasbier für Frau Chefredakteurin, natürlich sind alle Plätze so hübsch eingedeckt worden. 

Tischdeko

Nachtisch war selbstverständlich auch dabei, da hatte Otto schon an alle seine Teamkollegen gedacht, er weiß doch, wie gerne alle Bärchen naschen, Frau Chefredakteurin als Nicht-Bärchen eingeschlossen! 😂 Deshalb war ein Kaffeegedeck von Luzia mit aufgelegt worden, denn Otto hatte das hier besorgt

fürs herbstliche Geschirr:

Pflaumenkuchen mit Streusel! Sooooo lecker! Und paßt so schön zu Birnen, Bohnen und Speck und zum Herbst!

Aber nun, die Fanfaren erklingen 🎺📯 unser Menü ist fertig und wird serviert, nehmt Platz, greift zu und laßt es euch schmecken!

Uns hat es vorzüglich gemundet! Es ist eine Freude, daß man jetzt all die deftigen Herbstrezepte wieder rauskramen und kochen kann, da freu ich mich immer den ganzen Sommer drauf, lach! 

Im Gedicht vom Herrn von Ribbeck heißt es ja „die Birnen leuchteten weit und breit…..“ und da hätten wir noch sowas schönes, leuchtendes für euch, wir haben nämlich bei unserem fröhlichen Samstagabend-selbst-gekocht-Menü unser Vogelteelichthäuschen leuchten lassen und natürlich haben wir es für euch fotografiert, guckt:

Sieht das nicht wonnig aus? Wir waren alle entzückt! 

Zum Schluß unseres Sonntagsblattes haben wir noch was ganz feines für euch für auf die Ohren gefunden, das Gedicht, gesprochen, aber so wunder-wunderhübsch illustriert, wir hatten (paßt!) leuchtende Augen und wollen euch das nicht vorenthalten:

             

 

 

Und damit sind wir nun am Ende vom eurer heutigen Sonntagsausgabe unseres Grafschafter Wochenanzeiger, wir wünschen euch allen einen schönen, herbstlich-sonnigen Sonntag, paßt alle gut auf euch auf, bleibt oder werdet gesund, für alle, die es brauchen, Tier oder Mensch, sind hier alle Daumen und Tatzen gedrückt 🙏🍀. Und vergeßt bitte nicht:

Heute ist Wahltag! Wählen ist Staatsbürgerpflicht, ganz besonders bei dieser Wahl! Und wer das versäumt, darf dann auch die nächsten 4 Jahre nicht meckern! 🤭😊👍🗳

Macht euch alle einen feinen Sonntag, das wünschen euch von ganzem Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia. 

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – „Es ist der Sommer nur, der scheidet….. ⛱☂🍁🍁

…..was geht denn uns der Sommer an?“

Im Herbste

Es rauscht, die gelben Blätter fliegen,
am Himmel steht ein falber Schein;
du schauerst leis und drückst dich fester
in deines Mannes Arm hinein.

Was nun von Halm zu Halme wandelt,
was nach den letzten Blumen greift,
hat heimlich im Vorübergehen
auch dein geliebtes Haupt gestreift.

Doch reißen auch die zarten Fäden,
die warme Nacht auf Wiesen spann –
es ist der Sommer nur, der scheidet;
was geht denn uns der Sommer an?

Du legst die Hand an meine Stirne
und schaust mir prüfend ins Gesicht;
aus deinen milden Frauenaugen
bricht gar zu melancholisch Licht.

Erlosch auch hier ein Duft, ein Schimmer,
ein Rätsel, das dich einst bewegt,
daß du in meiner Hand gefangen
die freie Mädchenhand gelegt?

O schaudre nicht! Ob auch unmerklich
der schönste Sonnenschein verrann –
es ist der Sommer nur, der scheidet;
was geht denn uns der Sommer an?

 

( Hans Theodor Woldsen Storm, 1817 – 1888, deutscher Jurist, Dichter und Novellist)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, ja, der Sommer scheidet, nachdem der meteorologische Herbstbeginn bereits am 1. September war, folgt nun in den nächsten Tagen, ganz genau am 22. September 2021, der kalendarische Herbstbeginn. Also ab heute noch genau 3 Tage Sommer! Und dann ist richtig Herbst! 

Der meteorologische Herbst zeigte sich bisher überwiegend von seiner schönsten Seite, mit Sonne satt und milden Temperaturen, zeitweilig sogar nochmal richtig sommerwarm. Das haben wir noch in der letzten Woche in vollen Zügen genossen, mein bäriges Redaktionsteam und ich, schöne Tage auf Balkonien, herbstlich-lichtverhangene Abende drinnen, Storm-Zeit und Tee-Zeit!  

Und so waren wir in unserer freitäglichen Redaktionssitzung mal wieder bissel ratlos, was wir euch denn zu diesem Sonntag in eurer Sonntagsbeilage unserer Zeitung berichten sollten, wo wir alle so faul waren! 🤭 Betretene Gesichter rundum, dann stieß Bruno den Ruddi an, Luzia und Hamish spitzten gleich die Ohren, wer, was…..? Ja, stimmt, Frau Chefredakteurin, du warst doch für dieses Wochenende gemeinsam mit unserem Kollegen und Handelsreisenden Otto unterwegs zum einkaufen, und wie wir Otto kennen, hat er doch sicher irgendwo wieder was aufgetrieben, was wir für unsere Sonntagsausgabe nutzen könnten? Otto strahlte sofort über beide Ohren, natürlich hatte er, er hatte ja mitbekommen, daß die Frau Chefredakteurin in der nächsten Woche endlich mal die herbstliche Deko für Balkonien und die Redaktionsräume rauskramen wollte und vorausschauend, wie unser reisendes Bärchen nun mal ist, hat er gleich was für Balkonien angeschleppt! Los, Frau Chefredakteurin, Knipse raus und ab nach draußen, wir wollen Bilder sehen für unsere Sonntagsausgabe! Natürlich war mir der Wunsch meines Redaktionsteams gleich Befehl, und so kommen nun hier die Bilder vom vorherbstlichen Balkonien mit den feinen Errungenschaften unseres Handelsreisenden Otto:

Habt ihr jetzt bestimmt sofort erraten, was Otto eingeheimst hat, oder? Rüüüchtüüüg, feine Herbstblümchen! 

Ein schönes, zweifarbiges Heidekraut, das gleich in den passenden Übertopf gezogen ist. 

weiß und erikafarben, schön, nicht? 

Und was steht neben dem Heidekraut?

Chrysanthemen und Astern in entzückenden herbstlichen Farben, ganz kleine Töpfchen, 

zwei haben ihre neue Heimat in dem Spankörbchen der Birnen gefunden, 

eines steht im Kasten der Johannisbeere. 

Beim rausstellen auf Balkonien leuchtete uns dann noch was feines herbstliches entgegen, guckt mal, 

die sich selbst wieder ausgesäte Kapuzinerkresse hat eine Blüte! Und so eine schöne! 

Nun zeigen sich die anderen neuen Herbstblüher mal in voller Pracht

Ich liebe die Herbstfarben! Und auch mein gesamtes Team war begeistert! 

Unsere Avocadopflanze genießt noch die Sommerfrische am Tage und gedeiht prächtig

Das waren nun also die Bilder vom fast schon herbstlichen Balkonien, die Deko kommt noch nach! Und nun waren wir doch ins Fahrwasser geraten, für unsere heutige Sonntagsausgabe, denn uns erreichte ja vor einigen Tagen noch ein Päckchen zum Geburtstag von Kristina, Rani und Fleckchen, und was da niedliches drin war, das müssen wir euch unbedingt auch noch zeigen und es paßt auch so fein zum Herbst und später auch zum Winter:

Ein Teelichterhäuschen mit Vögelchen auf dem Dach! Ist das nicht entzückend? 

Guckt mal, die niedlichen Spuren der Vögel auf dem Dach, das dann für den Winter natürlich verschneit ist! 

Wir waren alle hochbeglückt und es wird am heutigen Sonntag auch das erste Mal gemütlich leuchten hier in den Redaktionsräumen, es steht auf Mimis Trinktischchen! 

Ihr erinnert euch natürlich alle daran, daß zum Geburtstag der Frau Chefredakteurin hier ja auch von Ursel geschickt eine neue Kamera eingetrudelt ist

die noch ein Ladekabel zwecks Bildübermittlung an den PC brauchte, das Kabel hat Björn nun der Frau Chefredakteurin bestellt, es ist ebenfalls schon da und so konnten die ersten neuen Fotografierversuche gemacht werden, und da Frau Chefredakteurin sehr gespannt auf den Zoom war, kommen hier nun mal Vergleichsfotos:

 

Weitsicht aufs Wohnzimmer, achtet auf den Ausschnitt am Fenster ganz links neben Mimis Kratzbaum

voller Zoom mit der neuen Kamera

und mit der altvertrauten:

Da gibt es Unterschiede, der Zoom der neuen ist wohl deutlich schärfer. Da haben wir dann gleich noch bissel weiter fotografiert und zum Beispiel den gestern so wunderschön aufgehenden Mond probiert

das ist doch schon mal was, oder? Ich hab mich noch nicht vollständig vertraut gemacht mit dem neuen Teil, da steckt bestimmt noch einiges drin! 

Nun kommen wir langsam zum Schluß unserer heutigen Sonntagsausgabe, mein Bärenteam hat noch so ein niedliches Herbstbild in memoriam für Mimi in heaven gefunden

und dafür haben wir nun auch noch zwei Bilder, die gut in die erinnerungsträchtige Herbstzeit passen, denn in Mimis Brotkasten steht jetzt derzeit unser Leuchte-Engel, weil er da noch das beste Licht zum leuchten per Solarfunktion bekommt, und es sieht so schön heimelig aus, wenn er dann abends nach einbrechender Dunkelheit so schön für Mimi in heaven leuchtet.

Und damit wünschen wir euch allen einen schönen, herbstlich-sonnigen Sonntag, paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, hier sind weiterhin alle Tatzen und Daumen fest gedrückt für alle, Tier oder Mensch, die es brauchen, 🙏🐈👨❤🍀🍀🍀 kommt alle gut wieder in die neue Woche, das wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – September im Eulennest 🦉🌲🌳🍃🍁🍂

  

Das ist nicht Sommer mehr, das ist September … Herbst:
Diese großen weichen Wolken am Himmel,
diese feinen weißen Spinnwebschleier in der Ferne
und hinter den Gärten mit den Sonnenblumen
der ringelnde Rauch aufglimmender Krautfeuer …
und diese süße weiche Müdigkeit und diese
frohe ruhige Stille überall und trotzdem wieder
diese frische, satte, erntefreudige, herbe Kraft …
das ist nicht Sommer … das ist Herbst.

(Cäsar Otto Hugo Flaischlen,1864 – 1920, deutscher Schriftsteller, Journalist und Redakteur, Pseudonym Cäsar Stuart)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, das wird nun unser erster, herbstlicher Eintrag, auf den wir uns sehr gefreut haben, denn mein Redaktionsteam und ich, wir lieben den Herbst und seine Farben, genau wie den Frühling, den Sommer und den Winter, also eben die Jahreszeit, die gerade dran ist, und jetzt ist Herbst dran! 🤭

Also servieren wir euch nun allen eine schöne Tasse Tee und mit ihr die Sonntagsausgabe unseres Grafschafter Wochenanzeiger. 

In den ersten Tagen des Septembers kehrte zwar der Hochsommer mit Temperaturen so knapp an 30° noch einmal zurück, und selbst die Nächte blieben sommerlich warm, aber die Luft, sagt die Frau Chefredakteurin, die Luft verleugnet nicht, daß der Herbst naht, trotz Sommerhitze riecht es erdiger und nächtlich modrig-feucht! Pilz-Zeit! 

Das wieder erwachte Sommerwetter haben wir natürlich auf Balkonien genossen, mein Redaktionsteam und ich, wie weiland im Juni diesen Jahres, für Sommerbilder auf Balkonien mußten wir nun das Archiv bemühen

es waren ja nur wenige Tage zum wirklich genießen draußen. 

Und Frau Chefredakteurin hatte mal wieder die dicke, alte Sonderausgabe ihres Theodore beim Wickel

Storm-Zeit! Wenigstens noch einmal outdoor in diesem Jahr! 😊👍

Auch die Kinder der Frau Chefredakteurin haben die herrliche Zeit noch genutzt und so übergab Bruno als unser Redaktionsbote vor einigen Tagen ganz aufgeregt dem Otto ein Fax mit dem Text: Waren im Kölner Zoo. Bilder stehen zur Abholung bereit. Flugs schnappte sich unser Handelsreisender sein Köfferchen 

und seinen Teamkollegen Hamish als Außenkorrespondenten für diese Mission, natürlich noch vorschriftsmäßig für Reisen mit Maske trotz durchgeimpftem Haushalt, dieweil Ruddi und Luzia am redaktionellen PC schon die Vorbereitungen für die Aufbereitung des Bildmaterials trafen. Ein gutes Team ist eben unbezahlbar, und so präsentieren wir euch nun hier die Bilder der Kinder vom Kölner Zoo:

Immer wieder so niedlich: Die Erdmännchen!

Über diese Bilder waren die Bären hochentzückt, entfernt verwandt durch den „Bär“ im Namen: Waschbären!

Und „Bär“ richtig: Malaienbär! 

Immer wieder ein optischer Hingucker: Flamingos! 

Ein Rundgang durch den Zoo mal nicht mit den „üblichen Verdächtigen“, lach! 

Die hier fanden wir besonders fein:

Zumindest die Frau Chefredakteurin ist Schlangenfan, die übrigen Redaktionsmitglieder sind da etwas zurückhaltender! 

So geht abhängen! 

In aller Pracht und Schönheit! 

Bunt wie der Herbst, im Regenwald!

Steffis geliebter Pavianfelsen!

Ameisenbär (alles, wo „Bär“ drin ist, liebt mein Redaktionsteam!) mal in action!

Die Trampeltiere machen nun den Schluß bei unseren Zoobildern!

Das war nun der September im Kölner Zoo, nun folgt der September im bzw. um das Eulennest unserer Redaktion!

Wo Otto nun schon einmal unterwegs war wegen der Bilder, da haben er und Hamish auf dem Rückweg noch was leckeres für die Redaktion mitgebracht, guckt mal:

Die ersten leckeren Birnen! Das war ein redaktioneller Bärenschmaus! 🐻🐻❄🐻🐻🐻🍐🍐🍐

Septemberlicht auf Balkonien

Die zweite Sonnenblume ist nun auch endlich erblüht

die ersten Blätter färben sich sonnengelb

 

und das erste Laub fällt auch schon.

Wenn es regnet und danach wieder die Sonne scheint, dann glitzern die Tropfen an den Blättern so wunderschön im Herbstlicht

Nach den heißen Tagen zog bedrohlich ein Gewitter auf

und sogar das Vögelchen in unserer Vogeltränke wurde beim einsetzenden Regen naß.

Die Zeit von

kann aber auch im Herbst noch genossen werden, wenn die Temperaturen so milde bleiben. 

Und am abendlichen Himmel zeigen sich wieder wunderbare „Himmelsöffnungen“ 

die wir alle so stimmungsvoll empfinden und die die Frau Chefredakteurin immer wieder so gerne fotografiert. 

Nun machen wir euch noch ein bissel Appetit auf die bunten Tage des Herbstes

und das war sie dann wieder, unsere heutige Sonntagsausgabe!

Wir wünschen euch allen einen herbstlich-frohen, sonnigen Sonntag, bleibt oder werdet alle gesund, für alle kranken, die es brauchen, ob Tier oder Mensch, sind alle Daumen für eine baldige Genesung gedrückt. Freut euch mit uns auf den Herbst, freut euch des Lebens, kommt gut wieder in die neue Woche und habt eine schöne, das wünschen euch allen von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – zicke-zacke, zicke-zacke heu heu hüpp! 🦗

 

Das Heupferd, oder der Grashüpfer

Ein Wagen Heu, den Veltens Hand
zu hoch gebäumt und schlecht gespannt,
konnt endlich von den matten Pferden
nicht weiter fortgezogen werden.

Des Fuhrmanns Macht- und Sittenspruch,
ein zehnmal wiederholter Fluch,
war eben, wie der Peitsche Schlagen,
zu schwach bei diesem schweren Wagen.

Ein Heupferd, das bei der Gefahr
zu oberst auf dem Wiesbaum war,
sprang drauf herab und sprach mit Lachen:
„Ich will’s dem Viehe leichter machen.“

Drauf ward der Wagen fortgerückt.
„Ei“, rief das Heupferd ganz entzückt,
„du, Fuhrmann, wirst an mich gedenken;
Fahr fort! Den Dank will ich dir schenken.“

(Christian Fürchtegott Gellert, 1715 – 1769)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, heute plaudern wir ein bissel aus dem Nähkästchen in unserer heutigen Sonntagsausgabe. 

Am vorletzten Freitag, am 6. August, hat die Frau Chefredakteurin ihre zweite Impfung bekommen, 💉 alles ist wieder zufriedenstellend verlaufen, es gab keine größeren Impfreaktionen außer einem blauen Fleck am bissel schmerzenden Arm und eine für eine Nachteule 🦉 wie sie ungewohnte Müdigkeit über ein paar Tage. Dafür ist nun die erste Immunisierung abgeschlossen, bis zum nächsten Freitag heißt es, noch bissel Karenz üben, und dann geht es wieder hinaus ins pralle Leben 😂 nein, fürchtet nix, hier wird auch weiter alles mit Vorsicht und Rücksicht und den gebotenen Regeln ablaufen, aber die erfolgte Impfung ist doch ein gutes Gefühl. 

Entsprechend liefen die Tage hier im Eulennest weiterhin ruhig, der Sommer kam ja auch nicht so richtig in Fahrt, erst am Donnerstag zeichnete sich besseres und wärmeres Wetter ab, die Balkontüre konnte mal richtig auf bleiben, und bei einem Kontrollgang über Balkonien entdeckte Frau Chefredakteurin das hier:

In der kleinen, sich selbst ausgesäten Sonnenblume in einem Blumenkasten hatte es sich ein Heuhüpp gemütlich gemacht und nahm sehr zufrieden mit sich und der Welt ein Sonnenbad, er wird es in diesem Sommer reichlich vermißt haben, umso größer war wohl auch seine Freude. 

Das Grüne Heupferd (Tettigonia viridissima), auch Großes HeupferdGroßes Grünes Heupferd, selten auch Grüne Laubheuschrecke genannt, ist eine der größten in Mitteleuropa vorkommenden Langfühlerschrecken aus der Überfamilie der Laubheuschrecken (Tettigonioidea). Die Art gehört zu den häufigsten Laubheuschrecken Mitteleuropas.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Gr%C3%BCnes_Heupferd

Mein bäriges Redaktionsteam war ganz aus dem Häuschen, da, wo das Heupferdchen saß, konnte man aber auch so gut gucken, und wenn man nah genug ran kommt, dann weiß man, warum sie „Heupferd“ heißen, sie haben ein richtiges kleines Pferdegesicht. 

 

Süß, oder? Und die langen Fühler! 

Der Heuhüpp hielt da ausgiebig Siesta, er ließ sich durch nichts stören, selbst wenn ich das Blatt bewegt habe, auf dem er saß, damit ich ihn besser fotografieren konnte, bewegte er höchstens mal bissel die Fühler, aber machte keine Anstalten, davon zu hüppen, und so hab ich ihn ausgiebig fotografieren können. 

Es sah auch so drollig aus, wenn man manchmal nur die aufgestellten Beinchen sehen konnte. 

Da sieht man auch so fein sein kleines Pferdegesicht, ich glaub, er hatte richtig Spaß am Fotomodell spielen. 

Das sind übrigens zwei kleine Sonnenblumen, die sich im Kasten selbst ausgesät haben, die Knospen sind schon richtig dick, ich bin mal gespannt, wann sie aufblühen. 

Ein Gewirr von Beinchen, hihihihi! Ab und an hat er mal seine Sonnenbadposition geändert. 

Das war unser sonnenbadender Heuhüpp, er hat dort gesessen bis in die sinkende Nacht, am anderen Morgen war er wieder fortgehüppt. Vielleicht kommt er nochmal wieder, so wie das Heupferd, von dem ich euch schon mal in einem ganz alten Eintrag im September 2013 berichtet habe, damals hatte ich nur die kleine Handyknipse und war trotzdem so stolz, daß ich euch das Heupferd zeigen konnte, das ich dazumalen immer vor Mimi in heaven retten mußte, guckt mal:

Wer mag und Lust hat, kann ja nochmal in den alten Eintrag gucken, das wäre dieser hier:

Wiehern Heupferde?

Fragt mich bitte nicht, warum WordPress da nun plötzlich keinen einfachen Link mehr von macht, sondern gleich den halben Text mit anzeigt, da gibt es derzeit ohnehin wieder einige Merkwürdigkeiten, die ausgesprochen nerven, irgendwann muß ich da mal wieder mit meinem Computerexperten ran, um Unklarheiten zu beseitigen. 

Trotz des nicht so richtig schönen Sommerwetters gab es aber wieder schöne Sonnenauf- und -untergänge, dieses Mal haben wir wieder einen Sonnenuntergang, recht dramatisch auf der großen Himmelsbühne um unsere Burg Lirich. 

 

Immer wieder eine schöne Kulisse, unsere Burg Lirich. 

Ganz, ganz langsam nimmt der Sommer seinen Abschied, der August hat bereits seine Laurentiustränen geweint, wie man die Perseiden, den immer wiederkehrenden Meteorstrom um den 12. August herum, auch nennt, ein Maximum an Sternschnuppen.  

Den redaktionellen Bärchen und mir ist eine Sternschnuppe beschieden worden, was haben wir uns gefreut!

Ich stand nächtens auf Balkonien und guckte zu unserem Birkenpferd, über dem derzeit wieder Mimis Stern ⭐steht, und genau da zischte eine Schnuppe runter, ich glaub, wir wissen, wer die genau zu dem Zeitpunkt geschickt hat, die Freude im gesamten Redaktionsteam samt Frau Chefredakteurin war groß, und wir haben uns auch innigst was gewünscht, aber das wird natürlich nicht verraten, sonst geht es nicht in Erfüllung. Vielleicht haben von meinen Lesern hier auch manche Glück gehabt beim gucken? 🙏❤

Ganz früh morgens oder auch spät in der Nacht riecht es draußen wirklich schon ein bissel erdig nach Herbst. 🍂🍁 Aber noch ist der Sommer nicht um, mal gucken, was uns der August noch so beschert. 

Wir haben noch ein paar Bilder vom sommerlichen Balkonien 

das hier ist eine gekeimte und ausgeschlagene Zwiebel, ich bin mal gespannt, was daraus wird, derzeit wächst sie prima vor sich hin. 

Unser Zitronenbäumchen schwächelt auch ein bissel in diesem Sommer, treibt aber im Moment wieder Blüten aus

Prächtig hat sich allerdings unsere neue Avocadopflanze entwickelt, guckt mal:

Ich bin gespannt, ob das auch wieder so ein feines Bäumchen wird wie ihre Vorgängerin. 

Nun zeigen wir euch noch einige Bilder aus unseren August-Archiven

und dann wünschen wir euch allen einen schönen August-Sommer-Sonnen-Sonntag, bleibt oder werdet alle gesund, paßt gut auf euch auf und habt einen guten Start in die neue Woche. Für alle, die es brauchen, Mensch oder Tier, sind hier alle Daumen, Pfoten und Tatzen ganz fest gedrückt und ihr seid in unseren Gebeten. 🙏 

Liebe sonntägliche Grüße von eurem Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven 

Otto und Luzia  

Habts fein! Und wünscht euch was!  

Grafschafter Wochenanzeiger – „ich mööch zo Fooß noh Kölle jonn…..“

Heimweh nach Köln

In Köln am Rhing bin ich jebore,
ich han, un dat litt mir im Senn,
ming Muttersproch noch nit verlore,
dat es jet wo ich stolz drop ben.

Wenn ich su an ming Heimat denke
un sinn d’r Dom su vür mer stonn,
mööch ich tireck op Heim ahn schwenke,
ich mööch zo Fooß noh Kölle jonn,
mööch ich tireck op Heim ahn schwenke,
ich mööch zo Fooß noh Kölle jonn.

Un deit d’r Herrjott mich ens rofe,
däm Petrus sagen ich alsdann:
Ich kann et räuhig dir verzälle,
dat Sehnsucht ich noh Kölle han.

Wenn ich su an ming Heimat denke…

Un luuren ich vum Hemmelspözje
dereins he op ming Vatterstadt,
well stell ich noch do bovven sage,
wie jän ich dich, mi Kölle, hatt.

Wenn ich su an ming Heimat denke
un sinn d’r Dom su vür mer stonn,
mööch ich tireck op Heim ahn schwenke,
ich mööch zo Fooß noh Kölle jonn,
mööch ich tireck op Heim ahn schwenke,
ich mööch zo Fooß noh Kölle jonn.

(Text und Musik: Willi Ostermann, 1876 – 1936) 

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, sechs Monate lange hätte das Lied von Willi Ostermann mich hier als Sehnsuchtslied begleiten können, nun hat sich die Sehnsucht endlich erfüllt, eure Frau Chefredakteurin war zum Besuch und zur Wohnungsbesichtigung der neuen Wohnung bei ihren Kindern in Kölle. Und hat sowohl bei der Hin- als auch bei der Rückfahrt so bei sich gedacht, das hätte man durchaus auch wörtlich nehmen können, das Lied, da wäre man vielleicht schneller gewesen 🤣 aber alles der Reihe nach, da kommen wir später noch drauf zurück. 

Mittwoch hab ich dann alle Reisevorbereitungen getroffen, Rucksack gepackt, 

und als ich dabei aus dem Schlafzimmerfenster sah, entdeckte ich das hier:

einen Ballon auf seiner Reise, wie schön! 

Hab ich mich sehr drüber gefreut, ich hab hier schon lange keinen Ballon mehr gesehen. Ein feines Omen! 🎈

Am Abend vor der Fahrt am Donnerstag hat mein Bärenteam noch Regieanweisungen für die zwei Tage „allein zu Haus“ bekommen, 

wie man sieht, sind diese mit Begeisterung zur Kenntnis genommen worden. 🥳🤣

Am Tag der Hinreise, am Donnerstag, an dem eure Nachteule 🦉 zu ungewohnt früher Stunde bereits auf den Beinen war, präsentierte sich ein vorfreudiger Himmel über der Grafschaft

während der beiden Tage war das Wetter aber bissel durchwachsen, am Donnerstagabend hat es sogar wie aus Kübeln geschüttet, aber da saßen wir alle gemütlich drinnen und der rauschende Sommerregen hat eigentlich nur noch die Gemütlichkeit erhöht. Die Temperaturen waren ohnehin angenehm bis warm. 

Und so machte ich mich frohgemut am Donnerstag auf die Reise, die Bahntickets sind bereits am Vortag erstanden worden im nun wieder eröffneten Reisezentrum am Hauptbahnhof, Streckenverlauf und Zug sind nun anders als bei der Fahrt vorher nach Köln-Mülheim, denn nun wohnen die Kinder ja nicht mehr auf der „schäl Sick“. 😉😊 Außerdem führt die Bahn derzeit wieder Gleisbauarbeiten durch, was bedeutete, daß der Zug Umwege nehmen mußte und nicht alle sonst gewohnten Haltestellen auf der Fahrt von Oberhausen nach Köln bedient. Der Zug, der es an diesem Tag und auch zukünftig dann wurde bzw. wird, fährt ohnehin erst ab Duisburg, also ist einmal umsteigen angesagt. Was an sich ja kein Problem ist, aber hier kommen wir nun zum „träveling wis Deutsche Bahn“ 🚂🚃🚃🚃 🚆 😂 was die „Wise Guys“ ja schon so herrlich und treffend besungen haben: 

Schon in Duisburg hatte der Zug Verspätung, und ich weiß nicht mehr, wie oft wir auf freier Strecke gehalten haben, weil Signale auf Halt standen wegen anderer, bevorzugter Züge, die wahrscheinlich noch mehr Verspätungen hatten. Ab Düsseldorf-Hauptbahnhof verließ der Zug dann die gewohnte Strecke für die Umleitung, das bescherte uns dann noch einen gar nicht vorgesehenen längeren Aufenthalt im Solinger Hauptbahnhof. Letztlich kamen wir dann mit 40-minütiger Verspätung endlich in Köln-Ehrenfeld an, wo Björn mich schon erwartet hat. Wie er mir nach unserer freudigen Begrüßung auf dem Bahnsteig mitteilte, hatte man in Köln-Ehrenfeld die voraussichtliche Verspätung des Zuges dann nach etwa 20 Minuten vergeblichen Wartens auch endlich gemeldet! 🤣 Aber das war uns jetzt auch völlig wurscht, ich war endlich da!!! Und kann im übrigen mit großer Freude vermelden, daß die Haltestelle Köln-Ehrenfeld hinter dem Hauptbahnhof Köln liegt, eine Station, was bedeutet, daß ich nun bei künftigen genauso wie bei dieser Fahrt das Vergnügen haben werde, über die berühmte Hohenzollernbrücke in den Kölner Hauptbahnhof einzufahren, mit Blick auf den Dom!  😊❤

Vom Ehrenfelder Bahnhof sind wir dann zur neuen Wohnung der Kinder gelaufen, und ich hab schon ein bissel was von Ehrenfeld zu sehen bekommen, der erste Eindruck ist ein richtig guter, gefällt mir alles sehr. Feine kleine Geschäfte entlang der Straße, und ihre Wohnung liegt wieder, wie auch schon in Köln-Mülheim, in einer ruhigeren Seitenstraße, gesäumt von schönen, alten, hohen Bäumen, auch das gefällt mir richtig gut. 

Auch Björns Schwiegereltern waren am Donnerstag, ebenfalls übrigens zur ersten Wohnungsbesichtigung, eingeladen worden, und ihr könnt euch sicher alle vorstellen, was das für eine stürmische und freudige Begrüßung war von allen Seiten, endlich nach so langer Zeit war die Familie mal wieder beisammen, wir konnten uns alle wieder in die Arme schließen, das Gefühl war unbeschreiblich!

Da steht man vor Vergnügen Kopf!

Dann hat Björn eine Führung durch die neue Wohnung veranstaltet, ich bin so begeistert, die Wohnung ist so wunderschön! Ein Zimmer mehr, das nun Arbeitszimmer für Björn und Gästezimmer ist, in dem ich auf dieser feinen Schlafcouch später dann geschlafen habe:

Das ist es, das Arbeits- und Gästezimmer, hat Björn mir am späteren Abend noch mit der herrlich futuristischen Beleuchtung gezeigt, die er sich zugelegt hat, sieht das nicht super aus?

Die Farben kann man wechseln, ich war so begeistert! 

Ich liebe ja Badezimmer, und das neue von den Kindern finde ich so fein, guckt mal, 

das sind im übrigen alles Bilder von Björn, ich hatte zwar meinen Fotoapparat dabei, aber ich bin nicht doll zum knipsen gekommen vor lauter erzählen und lachen und fröhlich sein und beisammen sein genießen. Da hab ich mir die Erlaubnis zum mopsen hinterher von Björn eingeholt bei den Bildern, die er mir im Laufe der Zeit von der neuen Wohnung geschickt hatte. Das Bad kriegt noch eine feine Duschkabine, derzeit hängt nun bereits ein Duschvorhang. 

Alle Möbel aus der alten Wohnung haben wieder ihren Platz gefunden, lediglich die Küche paßte nicht so, wie sie vorher stand, aber da suchen die Kinder nun noch nach Ideen für eine gute Lösung, auf jeden Fall ist aber alles wieder funktionstüchtig. Wenn man ganztägig berufstätig ist, muß man sich die Zeit gut einteilen bei und nach einem Umzug, so gibt es halt immer noch was zu werkeln, auf jeden Fall können sie sowas von stolz auf die geleistete Arbeit sein, auch die Böden in allen Räumen sind selbst verlegt worden, größtenteils Laminat, sowohl Steffis Eltern als auch ich, wir waren wirklich begeistert und haben die Kinder gelobt und sind richtig stolz auf sie! 

Nach der Wohnungsbesichtigung haben wir es uns im wunderschönen Wohnzimmer gemütlich gemacht und in der neuen Eßecke dort Kaffee getrunken und lecker Kuchen gemümmelt, bei Kerzenschein und so wunderschön gedecktem Tisch, Steffi hatte das so herrlich stimmungsvoll gemacht. Von der Eßecke hab ich ein Bild noch aus den Umzugstagen, da stand alles noch bissel querbeet, aber so habt ihr einen kleinen Einblick, denkt euch die Kisten weg, den Schrank stilvoll eingeräumt, stellt euch eine sehr schöne schwarz-eiserne Gardinenstange über dem Fenster und bodenlange Gardinen an den Seiten sowie eine „beblumte“ Fensterbank und schöne Bilder an der Wand rechts vom Eßtisch vor, dann habt ihr den Ist-Zustand! 😉😊

Es ist herrlich gemütlich, ihr Wohnzimmer, vor allem die schöne neue Sofa-Ecke, 

vor der jetzt ein kleinerer, runder Glastisch steht, auch dies noch ein Bild relativ kurz nach dem Umzug. 

Am Abend haben wir dann lecker in der Eßecke gespeist, Steffi hatte ihre berühmte Lasagne gemacht, die ist so lecker, sie lebt von wechselnden Zutaten, und ist immer wieder ein neuer Genuß! Und bei lecker süffeln und Knabbereien haben wir einen sooooo schönen gemütlichen Abend gehabt, ihr könnt euch sicher alle vorstellen, wie sehr ich das genossen habe, die Kinder, das Beisammensein, das klönen, lachen, erzählen, die Gemeinschaft, das wieder einmal so richtig Mensch sein dürfen, und der draußen rauschende Sommerregen erhöhte noch die Wonne dieser Stunden. 🍀🍾🥂🍿🍷🍺🍽🌧

Nachdem Steffis Eltern dann später wieder nach Hause gefahren sind, haben wir es uns noch in trauter Runde gemütlich gemacht bis in die Nacht, aber irgendwann waren wir dann alle müde und haben uns in die Schlafgemächer zurückgezogen! 🛏🧸🌙⭐🥱😴

Zum Frühstück am nächsten Morgen hat Björn lecker Brötchen geholt, und wir sind genüßlich in den Tag gestartet. Und ich hab dann doch noch was fotografiert, nämlich das feine Balkonien von den Kindern mit Aussicht auf den Garten und Nachbarschaft, wo es viele Vögel, Eichhörnchen und Fledermäuse gibt! 🐦🐿🦇

Und Steffi hat ein ganz kleines Mini-Röschen auf Balkonien, das fand ich so schön, guckt mal:

Für die Rückfahrt haben mich beide zum Bahnhof begleitet, und trotz der randvoll schönen Tage war es halt doch wieder schwer, Abschied zu nehmen, aber ich hoffe natürlich inständigst, daß das nächste Wiedersehen nicht wieder so lange dauert. Bei der Rückfahrt war der Zug tatsächlich pünktlich, die Abfahrt hat sich aber dann doch wieder verzögert und die nächste Verspätung war drin, hielt sich aber auf der weiteren Strecke mit ähnlichem Inhalt wie bei der Hinfahrt doch mehr in Grenzen. Beim umsteigen in Duisburg nach Oberhausen zeigte die Bahn dann aber nochmal ihre „Fähigkeiten“, ausgeschildert war der Zug für Gleis 11, an Gleis 11 stand dann, heute fährt er von Gleis 10, dort angekommen, nach einigen Minuten: Nun doch von Gleis 13! Dabei blieb es dann auch und auf dem Stück von Duisburg nach Oberhausen hat er sich dann auch nicht verfahren! 🚂😂🤣😂

Mein Bärenteam hat mich dann zuhause wieder freudig und lautstark begrüßt, das war ein Jubel, Frau Chefredakteurin ist wieder da. Sie haben es sich offensichtlich aber prima gemütlich gemacht so ohne mich, und es gab weder Schäden noch sonstige Unbilden zu beklagen hier! So lob ich mir das! 

Nun hab ich am Samstag erstmal alles an schönen Eindrücken verarbeitet und sacken lassen und mich sehr auf die heutige Sonntagsausgabe mit meinem Bericht gefreut, auch der heutige Sonntag wird noch mit träumen von der Reise verbracht und dann hat uns alle am Montag der Alltag wieder. Mit den schönen Erinnerungen wird es endlich mal wieder leichter werden, in die neue Woche zu starten. 

Wir haben neben dem Gedicht mit einem Lied angefangen, so wollen wir unsere Sonntagsausgabe auch beenden, natürlich wieder mit einem Lied von Reinhard Mey, paßt so schön zum Eintrag, heißt „In meiner Stadt“ und beinhaltet die Zeilen: „In meiner Stadt wohnt der Gerechte und der Gemeine Tür an Tür, da wohnt das Gute und das Schlechte in schönem Einklang, scheint es mir. In Freuden und Kalamitätchen so wie in jeder anderen Stadt. Nur wohnt in meiner Stadt mein Mädchen und dafür lieb ich meine Stadt!“ Das kann ich schön abwandeln, denn in „meiner“ Stadt wohnen meine Kinder und dafür lieb ich „meine“ Stadt, Köln! 

Nun wünschen wir euch allen einen wunderschönen Sonntag, und einen guten Start in die neue Woche wieder, bleibt oder werdet alle gesund, paßt auf euch auf und haltet euch ans kölsche Grundgesetz! Mit allen Artikeln! Das wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habts fein!  

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Mittsommer! ☀⛱🍓🏮🍺

Kornrauschen

Bist du wohl im Kornfeld schon gegangen,
wenn die vollen Ähren überhangen,
durch die schmale Gasse dann inmitten
schlanker Flüsterhalme hingeschritten?


Zwang dich nicht das heimelige Rauschen,
stehn zu bleiben und darein zu lauschen?
Hörtest du nicht aus den Ähren allen
wie aus weiten Fernen Stimmen hallen?


Klang es drinnen nicht wie Sichelklang?
Sang es drinnen nicht wie Schnittersang?


Hörtest nicht den Wind du aus den Höhn
lustig sausend da sie Flügel drehn?
Hörtest nicht die Wasser aus den kühlen
Tälern singen du von Rädermühlen?


Leis, ganz leis nur hallt das und verschwebt,
wie im Korn sich Traum mit Traum verwebt,
in ein Summen wie von Orgelklingen,
drein ihr Danklied die Gemeinden singen.


Rückt die Sonne dann der Erde zu,
wird im Korne immer tiefre Ruh‘,
und der liebe Wind hat’s eingewiegt,
wenn die Mondnacht schimmernd drüber liegt.


Wie von warmem Brot ein lauer Duft
zieht mit würz’gen Wellen durch die Luft.

( Ferdinand Ernst Albert Avenarius, deutscher freier Schriftsteller, 1856 – 1923)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, es ist heiß, es ist Sommer, es ist Mittsommer!  

Midsommar ist in Schweden nach Weihnachten das zweitgrößte Fest des Jahres und die meisten Schweden feiern es mit Verwandten, Freunden und Nachbarn. Laut Gesetz vom 13. Februar 1952 wird Midsommar seit 1953 immer an dem Samstag gefeiert, der zwischen dem 20. und dem 26. Juni liegt. 

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Mittsommerfest

In diesem Jahr wird somit das Mittsommerfest in Schweden am 26. Juni stattfinden, aber der eigentliche Mittsommer, der längste Tag und die kürzeste Nacht im Kalender wäre wie immer der 21. Juni, und daher haben wir bei unserer freitäglichen Redaktionssitzung beschlossen, daß die heutige Sonntagsausgabe des Grafschafter Wochenanzeiger Mittsommer feiert, im Rahmen der o.g. Termine dafür liegen wir damit gleich am Anfang der Möglichkeiten. Da der Sommer in unseren Breiten hier bereits seit Tagen schon mächtig Fahrt aufgenommen hat, hielten wir das für angemessen. 

Der Sommer blüht, der Sommer glüht, und mein Redaktionsteam eroberte Balkonien zum feiern unseres Mittsommers, ich glaube, die Bilder sprechen für sich, trotz Pelz haben meine Jungs und mein Mädel es in vollen Zügen genossen.