Grafschafter Wochenanzeiger – Ein buntes Potpourri zum Muttertag

Wie sehen Engel aus?

Ich weiß es sehr.
Zu mir kam ein Engel,
das ist schon lange her.
Sie begrüßte mich mit offenen Armen,
als würden wir uns schon ewig kennen,
und versprach, daß, egal was passiert,
wir uns niemals würden trennen.


Engel halten ihre Versprechen,
und meiner war immer da für mich.
Mit Unterstützung und Verständnis
sagte er: „Komm her, ich tröste Dich.“
Sie ist niemals sehr weit weg,
und jetzt, wo ich erwachsen und nicht mehr klein,
da teile ich mit meinem Engel,
selber kleine Engelein.


Lange nachdem mein Engel seine Arbeit getan hat,
inmitten all der irdischen Dinge, wie z.B. das Bügeln,
wird sie für immer ein Engel sein,
aber dann einer mit himmlischen Flügeln.
So, wie sehen nun aus die Engel?
Hast Du es schon raus?
Engel kommen in vielen Formen,
aber meiner sieht wie meine Mami aus!

(Verfasser unbekannt)

Ja, ihr lieben Leser vom Grafschafter Wochenanzeiger, heute ist wieder Muttertag, viele hatten wir hier schon im Blögchen, dies ist der zweite im Grafschafter Wochenanzeiger. Lange haben wir in unserer Redaktionssitzung überlegt, was wir bringen könnten dazu, ich hab mir dann sinnend meine während der Woche gemachten Notizen betrachtet, und hatte dann die zündende Idee, von der die übrigen Redaktionsmitglieder gleich begeistert waren. Es gibt, siehe Titel, ein buntes Potpourri zum Muttertag.

Als Kind hab ich meine Mama zum Muttertag beglückt, mit Karten, Bildern, selbstgebastelten Dingen, und natürlich Blümchen!

So ähnlich mag das dann immer gewesen sein, wenn ich mit Papa losgezogen bin, um Blümchen zu pflücken, am liebsten Butterblumen, die hielt ich als Kind für die schönsten Muttertagsblumen der Welt, und meine Mama hat sich immer sehr darüber gefreut. Ich hab in meinem reichhaltigen Fundus noch eine Karte gefunden, die ich meine Mama zum Muttertag gemacht habe, guckt mal:

Das war wohl eine gekaufte Karte, innen hab ich sie aber gestaltet

ich mußte doch lächeln über den Text: „Ich bin in diesem Jahr nicht immer lieb gewesen…..“ ich glaub, das war eine sanfte Untertreibung, denn meine Großmutter pflegte immer zu sagen, in mir stecke ein kleiner Deiwel! Und als ich dann erwachsen und verheiratet war, da

bekam ich ein Baby, meinen Sohn, und nun war ich eine Mama und hatte auch Muttertag, da hab ich mich so drüber gefreut! Und an einen Muttertag erinnere ich mich noch ganz besonders, denn den hab ich nicht zu Hause gefeiert, da war Björn noch ein Kindergartenkind und wir konnten auch außerhalb der Saison reisen, da hab ich nun neben Muttertagserinnerungen auch noch Urlaubserinnerungen und Bilder, die ich mit euch teilen kann.

Wir waren dazumalen in Cadzand in Holland,

https://de.wikipedia.org/wiki/Cadzand

und hatten dort eine wunderschöne, kleine Ferienwohnung in einem Ferienhauspark, unsere Wohnung war im Erdgeschoß, dazu gehörte sogar ein kleiner Auto-Carport. Ich hab noch Bilder von der Wohnung:

In der Türe spiegelt sich die kleine Küche

das war das Wohnzimmer, Björn hat es sich gemütlich gemacht. Der Stuhl rechts gehörte zu der kleinen Terrasse, die wir vor dem Haus hatten.

Schlafzimmer mit Kinderbett, wir hatten ein richtig schönes, großes Reisebett für Björn, die Sonne, die davor hängt, war Björns Spieluhr, die mußte notwendig jeden Abend zum schlafen gehen aufgezogen werden. Die Ferienhäuser standen so im Rund, und in der Mitte waren herrliche Spielmöglichkeiten für die Kinder, die Björn weidlich genutzt hat.

Fußballspielen mit Mama

Sandkästen zum buddeln, ganz links ist Björn

hinein ins sandige Vergnügen, lach! Hinterher sah das dann so aus

da war dann Dusche und Waschmaschine angesagt!!!

Am allerschönsten war aber buddeln am Strand, die Nordsee war nicht weit von unseren Ferienhäusern

Danach müde getobt mit Mama und Papa wieder nach Hause laufen

Es war herrliches Wetter zu der Zeit, nur einmal hatten wir ganz dicken Nebel, sowohl am Tag als auch in der Nacht, und nachts war das ein bissel unheimlich, weil man von der See her die Nebelhörner der Schiffe die ganze Nacht hörte.

Vielleicht haben einige meiner älteren (älteren vom länger hier dabei sein!) Leser bei dem Urlaubsort Cadzand aufgehorcht, da war doch mal was? Ja, richtig, und zwar das hier:

Haifischzähne, die konnte man dort am Strand finden, „die Strände bei Cadzand-Bad sind als gute Fundstelle von Haizähnen aus dem Neogen und Paläogen bekannt. Durch den Gezeitenstrom und den Strom der Westerschelde werden auf dem Meeresboden vor der Küste Schichten abgetragen, die Fossilien (Haizähne, Rochenzähne, andere Fischzähne) sowie Muscheln, Zähne und Wirbel von Fischen und Walen, Krabbenteile, Knochen von Säugetieren und Vögeln enthalten. Diese werden dann durch die Gezeiten an den Stränden angespült.“ (Quelle: Wikipedia, s. Link oben)

Wir haben gebuddelt wie die Weltmeister, lach, Björn war hellauf begeistert, was er nach Rückkehr aus dem Urlaub den Freunden im Kindergarten tolles berichten konnte von diesen Funden. Und als ich da so in Urlaubserinnerungen schwelgte, da ist mir was so witziges eingefallen: Wenn wir dann wie die Trüffelhunde am Strand entlang gepirscht sind auf der Suche nach den begehrten Haifischzähnen, da hab ich immer ein Lied gesunden, ich denke, das kennt ihr auch alle noch, stammt aus dem Jahre 1978, wird gesungen von Tony Marshall, und heißt „Bora Bora“,

bei der Textzeile „10.000 Meilen von zu Haus brach dann bei mir das Heimweh aus…“ hab ich dann immer gesungen: „10.000 Meilen von zu Haus buddeln wir Haifischzähne aus…“, das war immer eine Gaudi, da lacht Björn heute noch drüber, wenn wir das Thema mal beim Wickel haben.

Die Ortschaft haben wir natürlich auch erkundet, am Hafen gab es frischen Fisch

den ich hier gerade begutachte!

Und es gab noch ein ganz feines Ausflugsziel von dort aus, und zwar das Naturschutzgebiet und Vogelreservat „Het Zwin“

https://www.visitflanders.com/de/entdecken/sehenswurdigkeiten/top/het-zwin.jsp

und von dort hab ich noch ganz viele Bilder.

Dies ist aber erst einmal eine Postkarte, eine schöne Übersicht, dann kommen unsere Bilder.

Ich mach euch mal eine kleine Galerie, ihr wißt schon, anklicken, groß gucken!

Wir hatten auch so schöne Postkarten von dort, gibt es gleich die nächste Galerie

Was wäre Holland ohne Windmühlen, da haben wir auch noch Postkarten von

Mühle „De Brak“ in Sluis

eine Kornmühle, Baujahr 1739

Auch eine Kornmühle, mit dem Baujahr 1643!

Ja, und in diesem wunderschönen Urlaub hatte ich meinen Muttertag, in den ich mit Sohnemann hier hineingeschlafen habe, lach, das Bild hat Björns Papa ganz heimtückisch wirklich beim schlafen gemacht.

Und am Muttertagsmorgen gab es dann natürlich das übliche Prozedere, psssstttt, ganz leise Frühstück machen für die Mama….rabummmm, hach, das waren doch herrliche Zeiten. Natürlich hatte Björn auch eine Geschenk für die Mama, im Kindergarten gebastelt, dem Papa anvertraut, damit es auch mit in den Urlaub kommt und begeistert von mir ausgepackt, ihr kennt alle mein Sammlergen, guckt, da ist es:

Schöööön, nicht?

Das war nun also mein Muttertag in Cadzand, den ich jetzt mit einem wunderschön romantischen Bild beschließe

Und unser Potpourri geht weiter, da wir schon einmal am Meer waren, das Meer ist eine ganz alte Familienliebe,

da war Björn 22 Monate alt.

Überhaupt zieht es uns irgendwie ans Wasser, wenn nicht das Meer, dann der Rhein, der ja dort mündet, und an dem Björn jetzt wohnt, fand seine Mama als Kind schon klasse

Klein-Monika am Rhein

Und später dann mit Björn

Was noch so zum Muttertag paßt? Ich hab noch ein Bild gefunden, das Björn aus diesem Anlaß mal seiner Oma gemalt hat, ich glaub, da war er so 12 Jahre alt:

Das hat meine Mama auch treulich aufbewahrt, und nun ist es wieder bei mir.

Dann hab ich noch ein Knallerbild gefunden, das muß ich euch zeigen, schließlich macht man sich ja doch auch schön zum Muttertag, da zeig ich euch mal ein Bild aus den Tagen, als das noch richtig ging, lach!

Das war ein Outfit für eine verwandtschaftliche Hochzeit, hat Björns Papa damals mal so eine Portrait-Serie von mir gemacht.

Nun kommen Bilder, da hat mein Redaktionsteam sehr gestaunt und sich auch amüsiert, Bilder von unserem Balkonien aus den Anfangstagen unseres hier wohnens:

Dazumalen schon mit Sonnenschirm, aber sonst noch völlig kahl, mit Küchenstuhl, aber wie ihr seht…..“Stormzeit“!

Björn liebte den Balkon auch sehr,

sommers wie winters, ich glaub, ich hatte euch mal ein Bild gezeigt, wo wirklich massig Schnee auf Balkonien lag und Björn mit seinen Spielfiguren Schneeberge gebaut hat zum rodeln und Pferdeschlitten fahren.

Da wir nun schon hier in der Grafschaft wieder gelandet sind, vor einiger Zeit hatte ich mal berichtet, daß „Burg Lirich“ hier mal ganz anders aussah, ich hab Bilder gefunden, wo tatsächlich noch der zweite Schornstein steht, der später gesprengt worden ist

da stand dann auch nur der neue Schornstein, der heute noch steht, die „Burg“ kam dann später noch dazu und befindet sich hier wohl gerade im Bau.

Vielleicht erinnert ihr euch auch noch an meinen Eintrag über den Beruf, den unser Name beinhaltet, den Zimmermann, von dem ich doch eine Marionette habe. In dem Eintrag hatte ich euch erzählt, daß wir ein richtiges Richtfest mit allem drum und dran und Zimmermann und Richtspruch und runter geschleudertes Glas erlebt haben, nämlich beim Bau des neuen Kindergartens in meiner Gemeinde, als Björn noch im Kindergarten war, und da gibt es auch noch Bilder von:

Da ist er, der Zimmermann, beim verlesen des Richtspruchs!

Und auf noch einen alten Eintrag möchte ich mich beziehen, auf einen Geburtstagseintrag zu meinem Geburtstag, als ich euch die schöne Geschichte meiner kleinen Lampe erzählt habe, die ich dazumalen geschenkt bekam, kann ich beweisen, lach, guckt:

Da steht sie auf dem Frühstückstisch, und ich strahl genauso wie sie!

So, ihr lieben, zum Schluß unseres Eintrags gibt es noch mal zwei Bildchen, wo man Familienähnlichkeiten vergleichen kann

meinereiner und

Björn! Paßt, oder?

Und da das ganze ja ein Eintrag zum Muttertag ist, gibt es für das Muttertier hier, nämlich mich, jetzt noch ein Bild von meinem Sohnemann, eines dieser immer so herrlich gestelzten Bilder vom Fotografen!

Ist das nicht wonnig? Björn fand solche Termine wohl wie jedes Kind, ätzend, ich finde, das sieht man ihm kaum an, oder?

Und nun wünschen wir euch allen einen wunderschönen Muttertag, macht das beste aus der derzeitigen Zeit, paßt bitte alle gut auf euch auf und bleibt gesund!

Euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven und Otto und Lucia.

Grafschafter Wochenanzeiger – Türchen 19

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r

Türchen

Das Vöglein auf dem Weihnachtsbaum

Ich hatt’ ein Vöglein, das war wunderzahm,
daß es vom Munde mir das Futter nahm.
Es flatterte bei meinem Ruf herbei
und trieb der muntern Kurzweil vielerlei,
drum stand das Türchen seines Kerkers auf
den ganzen Tag zu freiem Flug und Lauf.


Im Käfig war es aus dem Ei geschlüpft,
war nie durch Gras und grünes Laub gehüpft
und hatte nie den dunklen Wald geschaut,
wo sein Geschlecht die leichten Nester baut.


Und wie der Winter wieder kam ins Land,
das Weihnachtsbäumchen in der Stube stand,
da fand mein schmuckes, zahmes Vögelein
neugierig bald sich in den Zweigen ein.


Wohl trippelt es behutsam erst und scheu
dem Rätsel zu, so lockend und so neu,
doch bald war’s in dem grünen Reich zu Haus,
wie prüfend breitet es die Flügel aus;
so freudig stieg und fiel die kleine Brust,
als schwellte sie der Tannenduft mit Luft.


Und wie er nie vom Käfig noch erklang,
so froh, so schmetternd tönte sein Gesang!
Zum erstenmal berauscht vom neuen Glück,
kehrt es zu seinem Hause nicht zurück.
Hart an das Stämmchen duckt es, still und klein
und schlummert in der grünen Dämmrung ein.


Und sinnend sah ich lang des Lieblings Ruh
wie erst dem Spiel, dem zierlich heitren, zu,
als durch des Vogels Leib mit einemmal
sein seltsam Zittern wunderbar sich stahl;
das Köpfchen mit dem Fittich zugetan,
fing es geheim und süß zu zwitschern an:


Im Traum geschah’s … und Wald und Waldeswehn
schien ahnungslos durch diesen Traum zu gehen.
Und seltsam überkam’s mich bei dem Laut!
Was nie das Tierchen lebend noch geschaut,
des freien Waldes freie Herrlichkeit,
nun lag es offen da vor ihm und weit …
mich aber mahnt es einer anderen Welt,
und mancher Frage, zweifelnd oft gestellt,
und dieses Leben deuchte mir ein Traum
wie der des Vögleins auf dem Weihnachtsbaum.

(Hermann von Schmid)

Hallo, ihr lieben Leser vom Adventskalender im Grafschafter Wochenanzeiger! Draußen war es gestern eher wie im Frühling denn im Winter, Eis und Schnee sind wohl nicht mehr in Sicht zur Weihnacht, wie fast jedes Jahr ein Wärmeeinbruch kurz vorm Fest!

Aber auch wenn Schnee und Eis fehlen, unsere gefiederten Freunde werden ja ganzjährig gefüttert, und da hab ich mir gedacht, wir gucken hier in diesem Türchen nun mal Vögel im Winter und zur Weihnacht!

Schön, wenn Kinder schon früh lernen, wie man mit der Natur umgeht.

Wie nett, die hier haben sogar ein Nikolausstrümpfchen zur Vogelbescherung!

Zwei, die sich mögen!

Gut, daß die Menschen für sie alle sorgen!

Ganz was feines, so eine Sonnenblumenkerne-Futterglocke!

Die beiden hier haben noch Beeren ergattert, vom Ilex!

Die Farben vom Dompfaff kommen bei dem weißen Schneehintergrund besonders gut zur Geltung.

Im Frühling können sie dann hier wieder brüten!

Auch eine Idee, wie man das Futter servieren kann! Oder auch

so!

Der Weihnachtsmann denkt auch an unsere gefiederten Freunde!

Die drei haben doch wohl ein schönes, geschütztes Plätzchen gefunden, oder?

Wir wünschen euch allen einen schönen Donnerstag, bleibt oder werdet gesund, macht euch bitte alle keinen Streß, Frau Chefredakteurin hat heute morgen die letzte Frühschicht in dieser Adventszeit, das wird bestimmt wieder gut tun, bissel Ruhe und Besinnung gleich zu Beginn des neuen Tages!

Habts fein, wünschen euch euer Redaktionsteam des Grafschafter Wochenanzeiger!

Sonntägliches Frühlingskonzert

Der Frühling ist die schönste Zeit!
Was kann wohl schöner sein?
Da grünt und blüht es weit und breit
im goldnen Sonnenschein.

Am Berghang schmilzt der letzte Schnee,
das Bächlein rauscht zu Tal,
es grünt die Saat, es blinkt der See
im Frühlingssonnenstrahl.

Die Lerchen singen überall,
die Amsel schlägt im Wald!
Nun kommt die liebe Nachtigall
und auch der Kuckuck bald.

Nun jauchzet alles weit und breit,
da stimmen froh wir ein:
Der Frühling ist die schönste Zeit!
Was kann wohl schöner sein?

(Annette von Droste-Hülshoff)

„Frühlingskonzert?“ hör ich euch fragen, bei dem unsäglichen Aprilwetter da draußen mit Sturm und Regen, Gewitter und ab und an mal einem Sonnenstrahl? Genau darum, weil das Wetter mal wieder so gar nicht frühlingshaft ist, braucht es hier mal wieder einen aufmunternden Frühlingseintrag, wir laden euch also alle ein zu einem feinen Frühlingskonzert! Gala-Kleidung braucht ihr nicht, ihr könnt gerne alle so kommen, wie ihr euch das an einem verregneten Sonntagmorgen in eurem Heim gemütlich macht, mit Schluffen, mit Nachthemd oder Schlafanzug, die erste Tasse Kaffee vielleicht schon in der Hand, oder wie ihr sonst einen Sonntagmorgen ohne Frühlingswetter beginnt. Denn der Dirigent unseres Konzertes, besser gesagt die Dirigentin, ist sie:

Die Uhr! Hach, fein, jetzt habt ihr endgültig Fragezeichen in den Augen, das hatten wir lange nicht mehr! Da kommt nun hier mal die Auflösung, denn die Dirigentin hebt den Taktstock, das Konzert beginnt, vielleicht ist es euch aufgefallen, die Uhren zeigen verschiedene, frühmorgendliche Zeiten? Da kommen wir jetzt mal zum Orchester, und das sind

die Vögel!

Falls ihr nachts das Schlafzimmerfenster geöffnet habt, braucht ihr in diesen Tagen manchmal keinen Wecker, weil euch die fröhlichen kleinen Sänger draußen aufwecken. Lange vor Sonnenaufgang beginnt bereits ihr Konzert, anfangs mit ausgewählten Solisten, genau wie bei einem richtigen Konzert mit Chor und Orchester.

Die Reihenfolge, wann welche Vogelart beginnt, ist genetisch festgelegt, und eigentlich ist auch nicht die Uhr die Dirigentin, sondern das Licht der Dirigent, aber wir richten uns da ja eher nach der Uhr.

Der berühmteste Solist unseres Frühlingskonzerts ist wohl die Nachtigall, die Männchen beginnen um 23.00 Uhr mit ihrem Lied

sie bekommen bei ihrem nächtlichen Gesang aber zunehmend Gesellschaft in unseren Städten, weil auch Rotkehlchen und Amseln ihren Gesang auf die ruhigeren Nachtstunden verlegen, des Verkehrslärms und der künstlichen Beleuchtung wegen.

Es gibt eine sog. Vogeluhr, ich liste euch die Sänger mal anhand dieser Uhr auf:

  • 5.00 Uhr Hausrotschwanz
  • 5.10 Uhr Rotkehlchen
  • 5.15 Uhr Amsel
  • 5.20 Uhr Zaunkönig
  • 5.30 Uhr Kuckuck
  • 5.40 Uhr Kohlmeise
  • 5.50 Uhr Zilpzalp
  • 6.00 Uhr Buchfink
  • 6.20 Uhr Haussperling
  • 6.40 Uhr Star

Berechnet ist das ganze bei einem Sonnenaufgang um ca. 6.30 Uhr, Mitte April in Mitteldeutschland.

Dann lassen wir das Konzert nun mal beginnen:

Wer mehr hören und erfahren möchte, hier sind noch zwei schöne Links:

https://www.deutsche-vogelstimmen.de/

https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/stunde-der-gartenvoegel/vogelportraets/index.html

Hach, schön, nicht wahr, so beginnt doch ein Sonntagmorgen trotz Schietwetter richtig frühlingshaft!

Auf Balkonien ist nun zumindest mal die Forsythie schon aufgeblüht,  auch jedes Jahr wieder so schön!

Sie hat die Deckenhöhe längst erreicht, das ehemalige kleine Ostersträußchen!

Vögelchen gibt es auch auf Balkonien, guckt:

Die Tulpen beginnen auszutreiben

und die Kapuzinerkresse vom letzten Jahr ist auch wieder da!

Mimi ist ein bissel mukschig, weil ihr Balkonien immer noch gänzlich naß geregnet ist und weder die Temperatur noch die fehlende Sonne sie locken konnte, mit nach draußen zum fotografieren zu kommen, sie blieb derweil gemütlich auf der Couch

beschwerte sich bei mir über das doofe Wetter

und träumte dann weiter von kommenden schöneren Tagen.

Als ich dann allerdings unseren vorösterlichen Familienzuwachs in Positur gesetzt habe zum fotografieren, war sie schnell neugierig wieder dabei:

Wir haben ein neues Häschen!

Das seine Mümmelmöhren schon mitgebracht hat, hihihihi! Das mußte Mimi genauer gucken!

Danach lockte das Katzengras, das noch recht üppig an ihrer Hängematte am Wohnzimmerfenster wächst.

In der Küche hab ich auch was frühlingsfrisches für die fastenzeitlichen Salate, lach, guckt:

Kresse! Lecker! Da mußte ich mal lustige Bilder machen, denn auf der Küchenfensterbank herrscht mangels neuer Deko wegen längerem Erkältungsausfall noch Winter, hihihi, sieht drollig aus:

Mit einem Blick auf unser naß geregnetes Balkonien (nachdem ich die Forsythie im schönsten Sonnenschein fotografieren konnte, hat es 5 Minuten später wieder geschüttet, boooaaaaah!)

schließe ich jetzt diesen Eintrag, ich hoffe, das sonntägliche Konzert und unsere Bilder haben euch gefallen, wir wünschen euch allen trotz mistigem Wetter einen wunderschönen Sonntag, macht es euch einfach gemütlich drinnen, träumt von künftigen Frühlingstagen, lauscht unserem Vogelkonzert und

habts fein! Wünschen euch euer Co-Autor eure Mimi und ich!

 

Türchen 8

  

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r

Türchen 

Die Tanne duftet,
die Stechpalme glänzt,
Und vom Balkonknauf,
weißbeerig sie,
Lauscht die Mistel nieder,
die Schelmin, die!

(Ferdinand Freiligrath)

Nun gehen wir schon auf den 2. Advent zu. Die ersten Weihnachtsbäckereien haben schon stattgefunden, das erste Kerzchen hat schon gebrannt, Häuser und Wohnungen sind bereits wieder festlich geschmückt. Mit Tannengrün

mit Ilex/Stechpalmenzweigen

mit Weihnachtssternen

mit Christrosen

mit Efeu

Was fehlt? Genau, die Mistelzweige!

Misteln sind Pflanzen der Gattung Viscum aus der Familie der Sandelholzgewächse (Santalaceae). Früher wurden die mehr als drei Dutzend Viscum-Arten und die ihnen nahestehenden Gattungen wie z. B. Arceuthobium und Korthalsella in eine Familie namens Viscaceae gestellt. Misteln sind halbparasitischeepiphytische Sträucher.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Misteln

(Prof. Dr. Otto Wilhelm Thomé, Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz, 1885, Gera, Germany, Viscum album)

Die Mistel ist ein Halbparasit. In der Botanik finden wir 3 Unterarten der Mistel: Die Kiefern Mistel parasitiert auf Waldkiefern  und Schwarzkiefern , in seltenen Fällen auch vereinzelt auf Fichten. Ihre weite Verbreitung und deckt sich mit dem Vorkommen größerer Kiefernwälder in Europa. Die Tannen-Mistel wächst ausschließlich auf der Weißtanne  und kommt daher mit Abstand am seltensten vor.

Das breiteste Wirtsspektrum besitzt die Laubholz-Mistel,  die
mehr als 25 verschiedene einheimische und eingeführte Laubgehölze besiedelt. Zu den
Wirtsbäumen, auf denen die Laubholz-Mistel häufig zu finden ist, gehören Linde, Weide, Pappel, Apfel, Ahorn, Robinie und Birke. Sehr selten wächst die Laubholz-Mistel dagegen auf Eichen, Ulmen und Eschen. Ihrer äußeren Gestalt nach sind die drei verschiedenen Mistelarten sehr ähnlich – in Verbindung mit ihrer Wirtspflanze lassen sie sich jedoch mühelos zuordnen.

Das wäre alles wissenswerte zur Botanik, aber die Mistel ist doch noch ganz was anderes als nur eine Pflanze:

Unter dem Mistelzweig

darf man sich küssen!

Die Mistelzweige sind Bestandteil zahlreicher Riten und Bräuche, wie eben dem, daß man sich unter einem Mistelzweig küßt, denn sie gelten als Glücks- und Friedenssymbol. Für die Druiden der Kelten war die Mistel die heiligste aller Pflanzen, denn sie glaubten, die Pflanzen seien direkt vom Himmel auf die Bäume gefallen. Sie wurden mit einer goldenen Sichel geerntet und durften die Erde nicht berühren, deswegen wurden sie in einem Tuch oder einem Mantel aufgefangen. (Wer denkt bei der goldenen Sichel nicht gleich an Asterix und Obelix und den Druiden Miraculix, hihihi!)

Eine Legende erzählt, dass die Mistel vor dem Tod Jesu Christi ein Baum gewesen sei, aus dessen Holz man das Kreuz gezimmert habe. Aus Scham habe sich der Baum nach dem Kreuzestod Jesu in ein Gewächs verwandelt, das all denen Gutes bringen sollte, die unter ihm hindurchgehen. So galten und gelten Misteln immer noch als Glücks- und Friedenssymbol. Man trug die Mistelzweige auch als Freundschaftssymbol in die Häuser der Nachbarn, und wenn sich Feinde unter einem Mistelzweig trafen, so umarmten und versöhnten sie sich, das ist der Ursprung vom Kuß unter dem Mistelzweig. (Vielleicht sollte man die ganze Welt mit Mistelzweigen dekorieren!!!)

Weil die Mistelzweige aber ein so unverkennbares heidnisches Grün sind, werden sie nicht zur Dekoration der Kirchen genommen, und man findet sie niemals draußen auf der Straße, sondern immer nur im Haus.

(Quelle: Sybil Gräfin Schönfeldt, Das große Ravensburger Buch der Feste und Bräuche)

Für die Verbreitung und die Keimung ihrer Samen ist die Mistel auf Vögel angewiesen. Sowohl die Frucht als auch der Same der Mistel wird von vielen Vogelarten besonders im Winter als Futterquelle genutzt. Einer der Vögel ist die Misteldrossel

sie nascht gerne von den zuckerreichen, für uns giftigen Beeren und verbreitet den Samen über ihren Kot oder reibt die klebrigen Fruchtreste beim Schnabelwetzen in die Astrinde.

Aus der Mistel kann auch ein Tee zubereitet werden, und zwar aus dem getrockneten Kraut von Laubholzmisteln, er soll blutdruckregulierende Eigenschaften haben. Misteltee wird immer als Kaltauszug zubereitet, 1 TL in 150 ml kaltem Wasser 10 – 12 Stunden ziehen lassen, abseihen und trinken. Bitte den Tee nicht erhitzen, bei über 40 Grad Celsius werden sonst die heilenden Inhaltsstoffe zerstört.

Ich mag sehr gerne Mistelzweige zu Weihnachten in der Wohnung, meist hab ich sie über der Wohnzimmertüre hängen, denn da gehen die meisten Leute durch, die man dann alle küssen darf, hihihihi! Wie ihr ja alle wißt, arbeite ich hier auch gerne handarbeitlich mit Serviettentechnik, von den schönen Servietten dazu hab ich die Bilder hier entlehnt, bissel bearbeitet und fertig waren schöne Bilder von Mistelzweigen.

Ich hoffe, der kleine Exkurs in die weihnachtliche Botanik und Symbolik hat euch wieder Freude gemacht, dann wünschen wir euch jetzt einen schönen Samstag, hoffentlich entspannt und ohne vorweihnachtlichen Streß!

Habts fein wünschen euch  Mimi und Monika.

 

Mein Wochenende in Kölle

Es zog des Weges eine lärmende Schar,
die das Glück zu suchen gegangen war. –

Ein Weib stand am Wege, verschleiert und stumm;
sie stürmten weiter und sah’n sich nicht um! –

Das Weib schlug lächelnd den Schleier zurück;
sie waren vorbei schon. Es war das Glück.

(Albert Roderich)

Heute  ist WTT, da teile ich nun mit euch mein Wochenende in Kölle bei meinen Kindern zu meiner Geburtstagsnachfeier.

Frohgelaunt machte ich mich mit dem Zug auf den Weg nach Köln

bei den Kindern gab es nach fröhlicher Begrüßung lecker Kaffee und Apfelkuchen, danach sind wir aufgebrochen, um mit der Bahn in die Kölner Altstadt zu fahren. Ich hatte keine Ahnung, was die Kinder geplant hatten für mich und war schon sehr gespannt.

Und als wir am Kölner Dom aus der U-Bahn stiegen, was soll ich euch sagen, da läuteten die Glocken,  ich hab den Kindern dann gesagt, wow, das wäre nun aber wirklich nicht nötig gewesen, Glockengeläut zu bestellen, lol!

Seid ihr auch schon so neugierig, wo es hin ging? Jaaaa, dann will ich das Geheimnis mal lüften, es ging zum Karibik, einem thailändischen Restaurant mit Cocktail-Bar

http://www.karibik-koeln.de/

direkt am Rhein gelegen, mit Blick auf den Rhein, den Dom und die Hohenzollernbrücke, wunderschön, vor allem, wo am Abend schon alles so schön beleuchtet war! Und da das Wetter noch so herrlich mitgespielt hat, haben wir uns entschlossen, draußen zu sitzen und den Sommer-November angemessen zu verabschieden, denn es war doch schon empfindlich kalt und abzusehen, daß die sommerlichen Novembertage so langsam ihren Abschied nehmen. Draußen waren auch schon Heizöfen aufgestellt, und für die Stühle konnte man dicke Kissen und warme Wolldecken kriegen, das war ein Spaß! Die Speisekarte kam, was da alles leckeres drauf stand, man konnte sich kaum entscheiden, aber wenn ich schon in der Nähe vom Wasser draußen sitze, dann gibt es nur eine Wahl: Fisch! Gebackener Fisch mit Currysauce, gegrilltem Gemüse und Reis! Das war sooooooo lecker! Die Kinder hatten diverse thailändische Hühnchengerichte, ich hab natürlich probiert, mmmmhhhh!

Zum krönenden Abschluß unseres opulenten Mahls haben wir dann natürlich noch einen von den herrlichen, eisgekühlten Cocktails genossen

da isser schon fast leer, hihihi, wir haben so über uns selber gelacht, da sitzen wir im November draußen in der Kälte und schlürfen eisgekühlten Cocktail, das war so klasse!

Vom Speiselokal aus sind wir dann noch gemütlich in die Altstadt gebummelt, gucken und genießen, und irgendwann sind wir dann hier hängengeblieben, in „Papa Joe’s Jazzlokal Em Streckstrump“

http://www.papajoes.de/strickstrumpf/

da spielte nämlich ein Band live, und zwar „The Jolly Jazz Orchestra“

http://www.jolly-jazz-orchestra.de/

kleine Kostprobe! Es war fantastisch!!!

Und wie man sieht, hatten wir mit lecker Kölsch richtig gute Laune!

Das war ein wunderschöner Abend, gegen 2.00 Uhr haben wir uns dann mal so langsam auf den Heimweg gemacht, vorbei am wunderschön nächtlich beleuchteten Dom, ich hab dann „geblödelt“, da wollte ich jetzt noch rein, da wäre ja noch Licht an, woraufhin Steffi meinte, nee, das wäre bloß die Notbeleuchtung, der liebe Gott würde auch schon schlafen, lol! Ich hab darauf bestanden, daß er noch zu Hause sei, hihihi! (Das Kölsch war echt lecker-süffig!)

Am Sonntag haben wir uns dann nach einem feinen Frühstück einen gemütlichen Zuhause-Tag gemacht, und mir wurde noch die Freude zuteil, bei den Kindern vom Balkon aus ziehende Kraniche und Wildgänse sehen zu dürfen, das war so schön. Ein ganz feiner Abschluß meines Besuchs bei den Kindern zu meiner Geburtstagsnachfeier!

Wieder zuhause in meiner Grafschaft angekommen, war ich gespannt, wie ich die Lokalitäten hier wohl vorfinden würde, denn es schwante mir ja schon, daß Mimi wohl ihre sturmfreie Bude ausgenutzt hatte, denn sie hatte in den Tagen zuvor hier schon eifrig am PC gewerkelt:

 Alle meine vierpfotigen Kumpels und Kumpelinen erwarte ich in den frühen Abendstunden auf Balkonien, ich hab schon alles vorbereitet fürs sichere eintrudeln, egal, welcher Beförderungsmittel ihr euch auch alle bedient:

 Die Leiter liegt an und Balkonien kann problemlos erklommen werden. Bringt gute Laune mit, eure Mimi!

Natürlich hab ich so getan, als hätte ich nix bemerkt, hihihihi, es muß wohl eine herrliche Fete gewesen sein, wie ich allüberall in den anderen Dosenöffner-Blogs entnehmen konnte, Mimi war jedenfalls begeistert und es war vorbildlich aufgeräumt, mein Kompliment an die vierpfotige Feiergesellschaft! Wird dann wohl auch die letzte Outdoor-Feier für dieses Jahr gewesen sein, denn pünktlich am Montag verabschiedete sich der Sommer-November in seine wohlverdiente Ruhepause, es wurde kalt, grau, und erste weiße Flöckchen wirbelten wohl sogar schon durch die Luft, hier allerdings noch nicht, schaun wir mal!

Ja, das war nun mein Bericht vom Wochenende in Köln bei meinen Kindern und Mimis sturmfreie Bude-Wochenende mit ihren Freunden. Wir hoffen, ihr seid alle gut in die neue Woche gekommen und wünschen euch nun einen schönen WTT!

Habts fein! Wünschen euch  Mimi und Frauchen Monika.

 

Die besinnlichen Tage im November

Allerseelen

Rings liegt der Tag von Allerseelen
voll Wehmut und voll Blütenduft,
und hundert bunte Lichter schwelen
vom Feld des Friedens in die Luft.

Sie senden Palmen heut und Rosen;
der Gärtner ordnet sie mit Sinn –
und kehrt zum Eck der Glaubenslosen
die alten, welken Blumen hin.

 

„Jetzt beten, Willi, – und nicht reden!“
Mit großem Aug gehorcht der Knab.
Der Vater legt den Kranz Reseden
auf seines armen Weibes Grab.

„Die Mutter schläft hier! Mach ein Kreuz nun!“
Klein Willi sieht empor und macht,
wie ihm befohlen. Ach, ihn reuts nun,
das er am Weg heraus gelacht!

Es sticht im Auge ihn – wie Weinen ..
Dann gehn sie heimwärts durch die Nacht;
ganz ernst und stumm. Da lockt den Kleinen
beim Ausgang jäh der Buden Pracht.

Es blinkt durch den Novembernebel
herüber lichtbeglänzter Tand;
er sieht dort Pferdchen, Helme, Säbel
und küßt dem Vater leis die Hand.

Und der versteht. Dann gehn sie weiter.
Der Vater sieht so traurig aus.
Doch einen Pfefferkuchenreiter
schleppt Willi selig sich nach Haus.

(Rainer Maria Rilke)

In diesem Sommer-November hatten wir hier im Blögchen noch gar keinen Eintrag für die besinnlichen Tage, Allerheiligen, Allerseelen, sowie die noch kommenden, Buß- und Bettag und der Ewigkeits- oder Totensonntag. Bei dem so gar nicht novemberlichen Wetter wollte sich wohl auch die Stimmung dazu nicht so recht einstellen. An „Trubeltagen“ wie zum Beispiel Allerheiligen gehe ich ohnehin nicht so gerne auf den Friedhof, ich bin doch lieber ein bissel mehr „allein“ mit mir und meinen Lieben, die dort ruhen.

Und so bin ich gestern, am Donnerstag, auf dem Friedhof gewesen, um mal wieder nach dem rechten zu sehen und ein Kerzchen aufzustellen. Meine Kamera hatte ich nicht dabei, ich wollte einfach mal so in Seelenruhe über den Friedhof laufen, aber ich hab noch Archivbilder vom Mai diesen Jahres. Der November präsentiert sich ja beinahe wie einst im Mai, als ich so über den Friedhof ging heute, da ging mir die Gedichtzeile von Erich Kästner aus seinem Gedicht zum Monat Mai durch den Kopf, in der er beschreibt, daß auch Glück, daß auch der Mai weh tun kann.

Der November ist von so seltener Schönheit, daß auch er schon weh tut. Die Bäume leuchteten in der tief stehenden Sonne wie Kupfer-Dächer!

Meine Archivbilder aus dem Mai vom Gräberfeld, wo meine Eltern liegen:

 Das Grab meines Vaters, der Baum dahinter, das ist der ehemalige Osterstrauß aus Korkenzieherweide, den ich dort vor Jahren mal einfach eingepflanzt habe, ist das nicht ein wunderschöner, stattlicher Baum geworden? Freu ich mich jedes Mal wieder drüber.

 Und Papas schöne Rose, die blüht in jedem Jahr so herrlich!

Das Grab mit der Zypresse ist das meiner Mama, auch die Zypresse war mal ganz klein, als ich sie eingepflanzt habe.

 Mein selbstgemachtes Grabschild bei meiner Mama, mit den Schwälbchen am oberen Rand, ihren Lieblingsvögelchen!

Ein Überblick über das Gräberfeld, rechts unten ist Mamas Grab, ganz links oben ist der Baum hinter Papas Grab.

Wie gesagt, ich hatte meine Kamera nicht dabei, und bei einem Erlebnis gestern hab ich es doch bedauert, mit ist sowas entzückendes an Papas Grab begegnet, das kann ich euch nun nur schildern: Ich hatte ein bissel welkes Laub vom Grab genommen und in den dafür vorgesehenen Behälter getan, als ich zurück kam ans Grab und meine Sachen einpacken wollte, sah ich das hier:

Ein Rotkehlchen hatte sich am Nachbargrab, ähnlich wie auf diesem Archivbild, auf eine alte Blumenschale gesetzt, es war vielleicht nur eine Armlänge von mir entfernt und guckte mich neugierig an, ich bin ganz ruhig stehen geblieben und hab es begrüßt, da hat es wirklich!!! zurück gezwitschert, und anschließend hüpfte es in die Blumenschale, in der noch ein Pfützchen Wasser stand, und badete ausgiebig darin, ungeachtet der Tatsache, daß ich ganz in der Nähe stand, es war kein bißchen scheu und genoß ungestört sein Bad! Danach wurde ich noch einmal lieb angezwitschert zum Abschied und es flog davon! Das war sooooo schön!!!

Ich bin dann ganz selig und entspannt wieder nach Hause gelaufen, unterwegs hab ich mich an das Ahornbäumchen erinnert, das ich euch 2016 von einem Friedhofsbesuch fotografisch mitgebracht hatte

mußte ich doch sofort mal gucken gehen, aber das schöne Bäumchen war schon fast ganz entlaubt, und da ich eh keine Kamera dabei hatte, hab ich Blätter gesammelt, um sie zu Hause zu fotografieren, und die Bilder kommen jetzt:

Die Blätter vom Ahornbäumchen

 und ein besinnliches Arrangement zum heutigen Eintrag.

Und mal dämmerig mit Beleuchtung

 mein Leuchte-Engel!

Das oben eingestellte Gedicht von Rilke ist mein Lieblingsgedicht zu diesen besinnlichen Novembertagen, und angesichts des Inhalts hab ich noch mal Bilder gemacht mit den schönen Blättern, angelehnt an den Schluß des Poems.

 “ Da lockt den Kleinen beim Ausgang jäh der Buden Pracht.“

 „Doch einen Pfefferkuchenreiter schleppt Willy selig sich nach Haus.“

Ja, da bin ich nun langsam am Ende des besinnlichen Teils meines Eintrags angelangt, aber ich hab noch was Schönes zu verkünden: Am Wochenende ist Mimi wieder „allein zu Haus“, denn ich bin bei Sohn und Schwiegertochter (hihihihi!!!), also bei meinen Kindern eingeladen, wir feiern zwei Geburtstage nach, die bei der diesjährigen Hochzeit ein bissel untergegangen sind, meinen und Björns, freu, freu!!!

Mimi drängelt hier gerade an den PC, was hast du denn vor, Mäuschen? Wie, geht mich nix an??! Jaja, ok, mach mal!

 Hi, all meine lieben, vierpfotigen Kumpels und Kumpelinen, wenn ihr Lust habt auf ein Treffen wie weiland zum Halloween-Tag: Ich hab am Wochenende sturmfreie Bude, mein Dosenöffner ist weg!!! Pssssttttt, aber nicht den großen zweibeinigen Katzen und Katern verraten, sonst wird das nix mit Party, lach! Bis denne, eure Mimi!

Na, bin ich ja mal gespannt, was Mimi da nun wieder ausgeheckt hat, ich darf natürlich nicht gucken, klar, aber mir schwant es, hoffentlich räumen sie hinterher wieder auf, hihihihi!

Nun wünschen wir euch allen einen schönen Freitag und ein ganz wunderschönes Wochenende, genießt es alle, bleibt oder werdet gesund und:

Habts fein!  Mimi und Monika.

Quer durch den Garten – ein Pfingst-Menü

  

Veni Sancte Spiritus

Komm, o Geist der Heiligkeit!
Aus des Himmels Herrlichkeit
sende deines Lichtes Strahl!

Vater aller Armen du,
aller Herzen Licht und Ruh’,
komm mit deiner Gaben Zahl!

Tröster in Verlassenheit,
Labsal voll der Lieblichkeit,
komm, du süßer Seelenfreund!

In Ermüdung schenke Ruh’,
in der Glut hauch Kühlung zu,
tröste den, der trostlos weint.

O du Licht der Seligkeit,
mach dir unser Herz bereit,
dring in unsre Seelen ein!

Ohne Dein lebendig Wehn
nichts im Menschen kann bestehn,
nichts ohn’ Fehl und Makel sein.

Wasche, was beflecket ist,
heile, was verwundet ist,
tränke, was da dürre steht.

Beuge, was verhärtet ist,
wärme, was erkaltet ist,
lenke, was da irregeht.

Heil’ger Geist, wir bitten dich,
gib uns allen gnädiglich
deiner Gaben Siebenzahl.

Spende uns der Tugend Lohn,
lass uns stehn an deinem Thron,
uns erfreun im Himmelssaal.

(Stephanus Langton Cantuarensis ,1165 – 1228, aus dem lateinischen übersetzt von  Heinrich Bone)

„Veni Sancte Spiritus“, komm, Heiliger Geist, so fang ich heute meinen Pfingsteintrag an. Denn der Heilige Geist, die Erleuchtung, die ist in unseren Tagen wieder so nötig. Für alle, die die Geschicke unserer Zeit verantworten und lenken genauso wie für’s einfache „Fußvolk“ wäre der Geist aus den Zeilen des eingestellen Hymnus eine echte Bereicherung! Fangen wir mal wieder einfach im kleinen damit an, vielleicht zieht es Kreise und teilt sich weiter wie weiland die feurigen Zungen des Heiligen Geistes!

Pfingsten im Mai, Zeit der Erneuerung und des Neuanfangs, in der Natur und im Herzen! Und aus der Natur zeig ich euch jetzt Bilder, die ich am gestrigen Samstag beim Besuch auf dem Friedhof unserer Grafschaft gemacht habe, gerade dort zeigt die Natur so herrlich neues Leben!

 Zum Beispiel diesen Baum, das ist der Baum am Grab meines Vaters, der kleine Korkenzieherweidenstrauß, den ich dort mal stehen hatte vor Jahren ist zu so einem prächtigen Baum geworden!

Ich bin immer wieder ganz überwältigt davon! Und der Rhododendron blüht in den herrlichsten Farben

Auf dem Grab meines Vaters blüht seine Rose

er liebte diese Farbe sehr, und sie duftet so herrlich, ganz zart zitronig, schade, daß man das hier nicht riechen kann.

Reges Leben herrscht in den Blüten, die Bienen, Hummeln und andere fliegenden Nektarsammler schwirren, was das Zeug hält!

Mein geliebter Ilex schmückt sich mit zarten neuen Blättchen

Alles blüht in verschwenderischer Fülle!

Von den Gräbern meiner Eltern aus bin ich dann bei herrlichstem Wetter noch zum See runtergebummelt, der auf dem Friedhof angelegt ist, ein herrliches Fleckchen zum Seele baumeln lassen. Unterwegs begegnete mir er hier:

Am See:

Ihr wißt ja, Bild anklicken, dann könnt ihr weiter jedes Bild in groß gucken.

Die ersten Wasserbewohner:

Sie war neugierig und kam auf mich zu geschwommen.

Hallo!

 

Und dann sah ich von weitem das:

Das sind doch Küken???

Jawoll! Langsam hab ich mich ran gepirscht, aber die Eltern waren nicht sonderlich nervös, sie kennen Menschen, und an diesem friedlichen Ort brauchen sie sich nicht vor ihnen zu fürchten, und so könnt ihr jetzt meine Galerie genießen, viel Spaß!

Auf dieses Bild bin ich ein bissel stolz, es kam ein Rabenvogel geflogen, das ging aber nun mal gar nicht:

Alarm!!!

Hihihihi, die Fotogräfin wirft ihren Schatten!

Da kann man aber gut erkennen, wie dicht sie teilweise an mir vorbei passierten, ich wurde zwar im Auge behalten, aber gestört hab ich wohl nicht wirklich!

Langsam Abendstimmung am See, das ist wirklich so ein herrlich friedlicher Ort.

Das ist eine kleine Insel mitten im See, überwachsen und völlig eingenommen von diesem herrlichen Baum, im Innern ganz viel Schutz für brütende Wasservögel, auch ein Reiher hat hier seinen Brutplatz, aber ihn hab ich dieses Mal nicht zu sehen bekommen.

Langsam machte ich mich auf den Rückweg zum Ausgang, unterwegs hab ich noch Butterblümkes für meine Mama gefunden, aber stehen gelassen, sie sieht sie ja überall, wo sie blühen!

Wegbegleiter:

Und kurz vor dem Ausgang beglückte mich dann meine Lieblingsblume, eine Rose!

Und er hier:

Abendbrotzeit, hihihi!

Über die Kanalschleuse bin ich dann langsam nach Hause gebummelt!

Das war nun mein Pfingstmenü für euch, mit einem schönen Zitat zum Pfingstfest

„Pfingsten! Ein Wort, das seinen Zauber auf das menschliche Gemüt üben wird, so lange noch ein Baum blüht, eine Lerche schmetternd in die Lüfte steigt und ein klarer Frühlingsmorgen über uns lacht. Ein Wort, dessen Klang selbst unter der härtesten Eiskruste des Egoismus, unter dem Schnee des Alters und in dem Herzen, das in Leid und Kummer erstarrt ist, noch ein Echo von Lenzeslust erwecken kann.“

(Eugenie Marlitt,  Pseudonym für Henriette Friederike Christiane Eugenie John, deutsche Schriftstellerin)

entlasse ich euch in selbiges, euer Co-Autor,  meine Mimi, und ich wünschen euch ein wunderschönes, frohes und gesegnetes Pfingstfest!

senden wir euch! Habts fein! 

 

 

Frühlingsboten

Frühlingsbote

Der Frühling weiß zu finden
mich tief in Stadt und Stein,
gießt mir ins Herz den linden
fröhlichen Hoffnungsschein.

Manch‘ grüne Wipfel lauschen
zwischen den Dächern vor,
ein Lerchenklang durch’s Rauschen
der Stadt schlägt an mein Ohr.

Ein Schmetterling als Bote
flattert im Wind vorbei,
hinschwebend über das tote
steinerne Einerlei.

(Heinrich Seidel)

So richtig kommt der Frühling noch nicht in Fahrt, er gibt zwar immer mal wieder kurze Gastspiele, aber rund ist das alles noch nicht, und zu Ostern rechnen die Wetterfrösche wohl auch nicht mit echtem Frühlingswetter.

Da müssen wir hier wohl mal wieder ran, hihihi, und haben uns für diesen Eintrag den Frühlingsboten gewidmet:

Den  Häschen,  Marienkäfer,  die Störche kehren zurück zu ihren Nestern, Schmetterlinge gaukeln wieder durch die Lüfte,  aus Eiern werden  süße Küken,  die Vögel zwitschern und bauen ihre Nester  und die Blumen blühen    Kleine Lämmer stehen wieder auf der Wiese  kurzum: Es wird Frühling!!!

Da konnten wir so kurz vor Ostern natürlich nicht zurückstehen und haben schon mal ein paar vorösterliche Bilder gemacht heute, es war zwar keineswegs frühlingshaft auf unserem Balkonien, es regnete und war auch recht kühl, aber wir haben unsere Osterhasen doch überreden können, für ein kurzes Fotoshooting auf Balkonien zur Verfügung zu stehen:

Irgendwie sehen sie noch richtig ein bissel verfroren aus, hihihi, einzig die blühende Forsythie zeigt, daß es Frühling ist!

Mimi hat sich mein Fotoshooting im warmen Wohnzimmer vom Kratzbaum aus betrachtet und empfing dann unsere durchgefrorenen Häschen dort

die kleine Henne hatte es sich derweil auch bei Mimi gemütlich gemacht, sie war partout nicht für einen Foto-Außentermin zu begeistern!

Euer Co-Autor überließ den dreien dann großzügig den feinen Kuschelplatz und hüppte auf die Fensterbank

um sich von dort den Bindfaden-Regen anzugucken! Doofes Wetter!

Da unsere kleine Henne sich geweigert hatte, draußen beim fotografieren zu frieren, hab ich unseren Osterkranz halt reingeholt

und unsere Henne war dann in der warmen Küche bereit, nun ihrerseits sich ablichten zu lassen:

Steht ihr gut, nicht wahr? Sie war auch hochzufrieden mit dem hübschen, grünen Nest!

Unsere Schäfchen haben sogar noch Winterpelz, bzw. den wärmenden Winterpullover, sie posieren vor unserem Kamin und hoffen nun doch sehr auf wärmere Tage zu Ostern, lassen wir uns mal überraschen.

Die Entenfamilie hat auch noch nicht wieder Balkonien bezogen und wartet im Schlafzimmer auf den Frühlingseinsatz, sicher wird es bald soweit sein.

Ein kleines Vögelchen hat sogar noch ein paar Schneereste unter den Füßen

und hofft ebenfalls auf wärmende Sonnenstrahlen.

Meine Tulpen auf Balkonien haben zwar schon die ersten grünen Blätter, von Blüten ist aber noch nichts zu sehen, da müssen wir uns mit unseren „holzigen“ Tulpenblüten begnügen.

Auch schön!!!

Und zum Schluß haben wir noch zwei quietschvergnügte Häschen, die ganzjährig hier bei mir am PC stehen, hihihi, fürs fotografieren ging es aber ans Wohnzimmerfenster, da war das Licht besser.

All diese feinen Frühlingsboten wollten wir heute zum WTT mal mit euch teilen, wir wünschen euch allen einen wunderschönen, egal, wie das Wetter wird, es soll ja wohl gerade heute allüberall richtig grottig werden, laßt es euch nicht verdrießen und habt einfach Spaß an unseren Frühlingsbildern, er kommt schon noch, der Frühling, er kommt immer!!!

Habts fein! Wünschen euch Mimi  und ich!

Für ein Geburtstagskind – Die Vogelhochzeit

Die Vogelhochzeit

Ein Vogel wollte Hochzeit machen
in dem grünen Walde.
Refrain:
Fidirallala, fidirallala,
fidirallalalala.

Die Drossel war der Bräutigam,
die Amsel war die Braute.

Der Sperber, der Sperber,
der war der Hochzeitswerber.

Der Stare, der Stare,
der flocht der Braut die Haare.

Die Gänse und die Anten,
die war’n die Musikanten.

 

Der Spatz, der kocht das Hochzeitsmahl,
verzehrt die schönsten Bissen all.

Der Uhu, der Uhu,
der bringt der Braut die Hochzeitsschuh’

Der Kuckuck schreit, der Kuckuck schreit,
er bringt der Braut das Hochzeitskleid.

Der Seidenschwanz, der Seidenschwanz,
der bracht’ der Braut den Hochzeitskranz.

Der Sperling, der Sperling,
der bringt der Braut den Trauring.

Die Taube, die Taube,
die bringt der Braut die Haube.

Der Wiedehopf, der Wiedehopf,
der bringt der Braut nen Blumentopf.

Die Lerche, die Lerche,
die führt die Braut zur Kerche.

Brautmutter war die Eule,
nahm Abschied mit Geheule.

Der Auerhahn, der Auerhahn,
der war der stolze Herr Kaplan.

Die Meise, die Meise,
die singt das Kyrie eleise.

Die Puten, die Puten,
die machten breite Schnuten.

Der Pfau mit seinem bunten Schwanz
macht mit der Braut den ersten Tanz.

Die Schnepfe, die Schnepfe,
setzt auf den Tisch die Näpfe.

Die Finken, die Finken,
die gaben der Braut zu trinken.

Der lange Specht, der lange Specht,
der macht der Braut das Bett zurecht.

Das Drosselein, das Drosselein,
das führt die Braut ins Kämmerlein.

Der Uhu, der Uhu
der macht die Fensterläden zu.

Der Hahn, der krähet: „Gute Nacht“,
nun wird die Kammer zugemacht.

Die Vogelhochzeit ist nun aus,
die Vögel fliegen all’ nach Haus.

Das Käuzchen bläst die Lichter aus
und alle ziehn vergnügt nach Haus.

(Volkslied)

https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Vogelhochzeit

 liebe BrigitteE, und alles Liebe und Gute für dich zu deinem heutigen Ehrentag, vor allem natürlich Gesundheit!

Und weil du die Vögel so gern hast und sie bei dir so gut versorgst und so eifrig auf Vogelschnappjagd mit dem Fotoapparat gehst, wollen alle Vögel dir heute mal danke sagen und herzlich gratulieren!

Dein Ständchen:

Danach stoßen wir alle mit dir auf deinen Geburtstag an:

 Auf daß es dir wohl ergehe und auf noch viele gute Jahre, für Vogelschnäppchenjagd, für Eisbären im Zoo, für überhaupt Zoo’s, für viele schöne Ausflüge und natürlich last but not least für die Deinen, allen voran Buddylein!

(Bild: BrigitteE)

Und da hängt sich jetzt ganz schnell Mimi drunter mit ihren Glückwünschen:

 Huhu, liebe BrigitteE, die herzlichsten Schnurr-Geburtstagsglückwünsche von mir, bleib schön gesund und hab noch ganz lange ganz viel Spaß mit Kumpel Buddylein!!! Happy birthday, deine Mimi!

So, nun mußt du noch die Kerzen an deinem Geburtstagskuchen auspusten, los geht’s………

dann teilen wir den mit allen hier, hihihi,  jeder nur ein Stück!!!

Und da ja ein Tag ohne Eisbären so schon undenkbar ist, ist ein Geburtstag ohne Eisbär gar nicht möglich, herzlichen Glückwunsch sagt dir deshalb

„meine“ Anori aus Wuppertal!

Und nun feier schön im Kreise deiner Lieben, genieße deinen Ehrentag, nochmals alles Liebe und Gute und ganz liebe Grüße von deinen Emms.

Hab es fein, und allen anderen wünsche ich einen wunderschönen Dienstag! 

Türchen 22

  

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r

Türchen 

Die Heil’gen Drei Könige…

Die Heil’gen Drei Könige aus Morgenland,
sie frugen in jedem Städtchen:
„Wo geht der Weg nach Bethlehem,
ihr lieben Buben und Mädchen?“

Die Jungen und Alten, sie wussten es nicht,
die Könige zogen weiter;
sie folgten einem goldenen Stern,
der leuchtete lieblich und heiter.

Der Stern blieb stehn über Josephs Haus,
da sind sie hineingegangen;
das Öchslein brüllte, das Kindlein schrie,
die Heil’gen Drei Könige sangen.

(Heinrich Heine)

So, ihr Lieben, nun geht es mir Riesenschritten auf den Endspurt zu hier im Blögchen, im Adventskalender und allüberall draußen bei euch! Hoffentlich möglichst alles ohne Streß, mich hat er nun doch noch ein bissel eingeholt, durch die vier verlorenen Krankheitstage, na, wir werden es schon alles schaffen!

Da gibt es heute mal ein mehr „optisches“ Blögchen mit vielen Bildern und wenig Worten, ich hab mal Bildchen mit Tieren in der Weihnachtszeit rausgesucht, da seid ihr ja sicher alle dabei!

Los geht’s:

 Auch Katzen freuen sich über Strümpfchen am Kamin!

 Und Elche kann man natürlich auch als Weihnachtsbäume dekorieren, mit Blinklicht, hihihi, muß man aber nicht!

 Freude über Extra-Heu!

 Der Weihnachtsmann beschert auch die Eisbären!

 Auch Koala und Kakadu freuen sich über den Weihnachtsmann.

 Genau wie die Vögel!

 Rudolph Rotnase freut sich schon auf seinen Einsatz in der Weihnachtsnacht!

 Der Esel muß noch ein bissel mit dem Weihnachtsmann arbeiten, bevor seine Bescherung beginnt!

 Genau wie die Rentiere!

Stalldienst beim Christkind!

 feine Bescherung!

 Oh, oh, in der Lichterkette verhaspelt!

 Ich schlaf noch ein bissel vor der Bescherung!

 Sternchen putzen, damit sie schön leuchten in der Weihnachtsnacht!

 Wir üben für unseren Einsatz!

 Ich hab Stalldienst in der Heiligen Nacht, ich muß auf das Christkind aufpassen!

 Huuuh, wenn es mal kalt wird zu Weihnachten, mummel ich mich schön ein! Und warte auf’s Christkind!

 Noch mehr Sänger, die für die Christnacht üben!

 Mäuschen hat den Pudding zum Nachtisch beim Weihnachtsmahl entdeckt!

 Mama Reh erzählt ihrem Kind die Geschichte vom Christkind und der Heiligen Nacht!

 Habt ihr auch schon alle den Wunschzettel geschrieben? Wenn nicht, wird es aber hohe Zeit, sonst schaffen Weihnachtsmann und Christkind das nicht mehr!

 Wir Tiere auf dem Bauernhof feiern auch Weihnachten, wie man sieht, freuen wir uns schon sehr!

 Die Vögel haben auch ihre Strümpfchen aufgehängt und hoffen auf reiche Winterfütterung!

 Die niedlichen beiden hier haben sich beim Kinderkarussell verdingt, es macht ihnen Spaß, wie man sieht!

 Weihnachten, das Fest des Friedens, auch zwischen Hund und Katz!

 Weihnachten im Pferdestall, warm und schön gemütlich!

 Damit keine falschen Gedanken aufkommen: Der kleine Wuff ist kein Geschenk, (bitte, keine Tiere unterm Weihnachtsbaum, das geht so oft nicht gut aus!) er wohnt schon lange in dem Haus und hat sich nur mal vorwitzig im Geschenkekörbchen versteckt, hihihi!

 Zwei Weihnachtskatzen, die fand Mimi so schön!

 spielen unterm Weihnachtsbaum, herrliches Vergnügen!

 Wenn es dann in der Christnacht schneit, wird das ein ganz romantisches Fest, das mögen auch Katzen sehr gern. Kann Mimi euch bestätigen! Der Schnee wäre dann ja bloß draußen. Aber da ihr Frauchen ja an Weihnachten nach Kölle möchte, ist es ihr schon recht, daß es in diesem Jahr wohl keine weiße Weihnacht gibt, sonst versinkt ja wieder alles im Verkehrschaos und Frauchen käme dann vielleicht nicht weg, und ein trauriges Frauchen ist nicht lustig zu Weihnachten!

Wir wünschen euch jetzt einen schönen Freitag, noch zweimal schlafen, dann kommt das Christkind oder der Weihnachtsmann!

Habts fein!  Mimi, die sich schon sehr aufs auspacken freut, und Frauchen Monika.

P.S.: Falls ihr euch über das Gedichtchen wundert, es ist ja noch nicht Heilige Drei Könige?! Da kam als einziger ein Ochse drin vor, hihihihi!!!