Grafschafter Wochenanzeiger – Adventskalender – Türchen 22

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r

Türchen

Auf des Weihnachtsmanns Spuren

In dieser Nacht,
als niemand wacht,
ging durch den Tann
der Weihnachtsmann.

Sein Sack hing schwer
vom Rücken her
und schleift im Schnee,
ganz deutlich seh
ich seine Spur,
folgt mir nur!

Hier an diesem Dornenbusch
ging er eine Strecke,
deutlich seh ich’s, glaubt ihr’s nicht?
Folgt mir um die Ecke!
Aber sacht,
kein Geräusch gemacht!
Hier an diesem Dornenbusch
blieb der Sack ihm hängen,
und er mußte mühsam sich
durch das Dickicht zwängen!

Hier an diesem Dornenbusch
ist sein Sack zerrissen!
Aus dem Sack
klick klack, klick klack
tröpfelte es Nüssen! –

Eichhörnchen hat vom Tannenzweig
das Unglück schon gesehen,
doch warnt es nicht den Weihnachtsmann,
es läßt ihn weitergehen.
Er schlägt den Schwanz zum Kringel,
der kleine braune Schlingel,
und klettert flink und munter
vom Tannenbaum herunter.

Nun sitzt es dort in guter Ruh’
am Weihnachtstisch, seht ihm nur zu,
knackt Nüsse sehr bedächtig.
Ihr seht, es schmeckt ihm prächtig!
. . . . . . . Vergnügten Gesichts
tat der Alte, als merkte er nichts,
dachte an Kinder und frohe Gesichter,
dachte an Spielzeug und Weihnachtsbaumlichter,
ging indessen zum Wald hinaus. –
Immer näher an unser Haus

führte ganz deutlich seine Spur,
denkt euch nur! –
„Mutter, Mutter, wir haben’s gesehen,
denkt doch, des Weihnachtsmanns Spuren gehen
deutlich bis dicht vor unsere Tür!
Mutter, war er vielleicht schon hier?“

Spricht die Mutter: „Denkt doch mal an,
eben war bei mir der Weihnachtsmann!
Plötzlich hört’ ich ein starkes Klopfen,
öffnete selbst, da trat er ein,
bat mich, ich möchte den Sack ihm stopfen,

denkt doch, ihm riß ein Loch hinein!
Und da hat er mir vieles erzählt,
wie ihm dies und jenes gefehlt.
Aber der Sack war doch noch sehr voll,
hat auch gefragt, was er hier lassen soll!?
Sachte, Kinder, hübsch artig immer!
Und geht mir nicht an das Weihnachtszimmer!“

(Paul Kaestner, 1876 – 1936, deutscher Jurist, Ministerialdirektor und Kirchenliederdichter)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, jetzt flitzt die Zeit hier aber, nun öffnen wir heuer bereits das 22. Türchen, es ist wirklich kaum zu glauben, wie schnell das wieder ging! Mein Bärenteam und ich, wir haben hier natürlich auch noch bissel vorzubereiten fürs große Fest, und da ich mich ja immer prima auf mein Team verlassen kann, haben die Bären, während ich Weihnachtsmanndienst geschoben haben (daher rührt auch das Gedicht! 😊🎅) das Archiv durchforstet und sind fündig geworden, haben das, was sie gefunden haben, wunderbar vermischt und so präsentieren wir euch das nun fürs heutige Türchen 22.

Bräuche und Rituale zur Weihnachtszeit:

Überall, wo Weihnachten gefeiert wird, gibt es Weihnachtssänger. Das englische Wort „Carol“ (Weihnachtslied) weist auf eine lateinische Sitte, bei hohen Festen zu singen und im Kreis zu tanzen: Das alte magische Mittel, einen Zauberkreis herzustellen, in dem das Böse – und die Gefahr aus der Tiefe der Natur – nicht eindringen kann.

Kurrendesänger sind die bekanntesten Kindergruppen des ausgehenden Mittelalters, die frierend durch die Wintergassen gezogen sind und gesungen haben.
Das Wort stammt vom lateinischen „currere = laufen“, und gelaufen sind die Schüler mit ihrem Lehrer, meist in Trupps, mit großen Körben für die zu ersingenden Gaben.

Das Quempassingen stammt aus Pommern, Sachsen und Schlesien.
Der Name ist durch das Verschleißen der ersten Wörter eines Weihnachtsliedes entstanden: „Quem pastores laudavere – den die Hirten lobten sehre“. Das Lied wird von verschiedenen Kindergruppen im Wechselgesang von Emporen, Altar und Orgel bei Kerzenlicht gesungen. Die Sänger marschieren oft mit ihren brennenden Kerzen und ihren weißen Chorhemden feierlich in die stockfinstere Kirche ein.

Krippenspiel und Weihnachtsspiele, früher szenische Darstellungen des Weihnachtsevangeliums nur in der Kirche oder in Klöstern, findet man heute auch in Schulen und Familien.
Besonders schön sind die bayerischen und österreichischen Krippenspiele für Kinder.

Die Krippe füllen ist eine Sitte, die vor allem den Kindern den Geist der Nächstenliebe und der Selbstlosigkeit zeigen soll. Die Krippe, die am Heiligen Abend unter dem Weihnachtsbaum stehen soll, wird am ersten Adventssonntag in der Stube aufgestellt. Für jede Freundlichkeit und gute Tat, die die Kinder in der Adventszeit begehen, dürfen sie einen Strohhalm in die Krippe legen. Je weicher das Jesuskind Weihnachten liegen wird, desto besser.

Die Tiere in der Weihnachtsnacht: Auf dem Land sorgten die Erwachsenen für das Vieh und gaben ihm eine tüchtige Weihnachtsration, während die Kinder Hund und Katze versorgten und ihnen eine Schale Futter oder Milch hinstellten, dabei feierlich gelobten, die Tiere im nächsten Jahr gut zu behandeln.
Die Menschen waren zum Überleben von der Natur und eben auch den Tieren abhängig, so bezogen sie sie in ihre Feste mit ein.
Die Legende erzählt, daß die Tiere in der Heiligen Nacht sprechen können, vor allem Ochs und Esel, weil sie das Christkind gehütet und mit ihrem Atem gewärmt haben. Man darf ihnen aber nicht zuhören: In diesem Verbot mischt sich die heidnische Furcht vor der gelösten Natur in die Legende.

Die Tanne auf dem Friedhof: Im Elsaß, in Österreich und in Bayern bringt man am Nachmittag des Heiligen Abends einen kleinen Tannenbaum mit Kerzen auf den Friedhof. Die Bäumchen werden auf die Gräber gestellt, dann zündet man die Kerzen an, die durchs blaue Dämmerlicht schimmern. Die Sitte ist verhältnismäßig jung, sie wird im ausgehenden 19. Jahrhundert zum ersten Mal erwähnt.

Die Christmette: Der Name hat nichts mit der Messe zu tun, sondern ist die Eindeutschung des lateinischen Begriffs „hora matutina“, des Morgengebetes. Es gehört eigentlich zu den klösterlichen Stundengebeten, doch ist die Bezeichnung auch für die Früh- „Metten“ in den Morgenstunden der Hauptfesttage von Weihnachten, Ostern und Pfingsten verwendet worden.

Die Rauh- oder Rauchnächte haben ihre Bezeichnung und Herkunft vermutlich von der Sitte, in den 12 Tagen und Nächten zwischen den Jahren die bösen Geister auszuräuchern und alles zu vermeiden, was Unsegen bringen könnte.
In diesen Tagen muß man alle geliehenen Gegenstände zurückgeben, man darf nicht waschen, muß auf seine Träume achten, denn sie gehen in Erfüllung.

(Quelle: Sybil Gräfin Schönfeldt, Das große Ravensburger Buch der Feste und Bräuche)

Da hatten die Bären mal wieder was aus unserem Feste- und Bräuchebuch beim Wickel, das hatten wir ja auch schon länger nicht mehr, ich hoffe, es macht euch nochmal Freude! Und bezüglich der Rauhnächte und den Tieren in der Weihnacht machen wir jetzt nochmal einen feinen Reigen hübscher Bilder.

Auch Katzen freuen sich über Strümpfchen am Kamin!

Und Elche kann man natürlich auch als Weihnachtsbäume dekorieren, mit Blinklicht, hihihi, muß man aber nicht!

Der Weihnachtsmann beschert auch die Eisbären!

Auch Koala und Kakadu freuen sich über den Weihnachtsmann.

Genau wie die Vögel!

Rudolph Rotnase freut sich schon auf seinen Einsatz in der Weihnachtsnacht!

Der Esel muß noch ein bissel mit dem Weihnachtsmann arbeiten, bevor seine Bescherung beginnt!

Genau wie die Rentiere!

Stalldienst beim Christkind!

feine Bescherung!

Oh, oh, in der Lichterkette verhaspelt!

Ich schlaf noch ein bissel vor der Bescherung!

Pack ich jetzt ein oder pack ich jetzt aus?

Sternchen putzen, damit sie schön leuchten in der Weihnachtsnacht!

Wir üben für unseren Einsatz!

Ich hab dieses Jahr einen Katzentatzenweihnachtsbaum!

Ich hab Stalldienst in der Heiligen Nacht, ich muß auf das Christkind aufpassen!

Huuuh, wenn es mal kalt wird zu Weihnachten, mummel ich mich schön ein! Und warte auf’s Christkind!

Noch mehr Sänger, die für die Christnacht üben!

Guckt mal, Weihnachtspost!

Mäuschen hat den Pudding zum Nachtisch beim Weihnachtsmahl entdeckt!

Mama Reh erzählt ihrem Kind die Geschichte vom Christkind und der Heiligen Nacht!

Wir Tiere auf dem Bauernhof feiern auch Weihnachten, wie man sieht, freuen wir uns schon sehr!

Die Vögel haben auch ihre Strümpfchen aufgehängt und hoffen auf reiche Winterfütterung!

Die niedlichen beiden hier haben sich beim Kinderkarussell verdingt, es macht ihnen Spaß, wie man sieht!

Weihnachten, das Fest des Friedens, auch zwischen Hund und Katz!

Weihnachten im Pferdestall, warm und schön gemütlich!

Damit keine falschen Gedanken aufkommen: Der kleine Wuff ist kein Geschenk, (bitte, keine Tiere unterm Weihnachtsbaum, das geht so oft nicht gut aus!) er wohnt schon lange in dem Haus und hat sich nur mal vorwitzig im Geschenkekörbchen versteckt, hihihi!

Zwei Weihnachtskatzen

spielen unterm Weihnachtsbaum, herrliches Vergnügen!

Wenn es dann in der Christnacht schneit, wird das ein ganz romantisches Fest, das mögen auch Katzen sehr gern. Die meisten aber am liebsten von drinnen.

So, ihr lieben alle, das war nun das Türchen 22, wir hoffen sehr, es hat euch allen wieder gefallen. Wir wünschen euch einen schönen WTT ohne Streß und Hektik, mit viel Zeit fürs vorfreuen auf das hohe Fest, paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, das wünschen euch von Herzen eurer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia.

Habts fein!

Grafschafter Wochenanzeiger – Adventskalender – Türchen 1

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r 

Türchen

Rotkehlchen

Rotkehlchen auf dem Zweige hupft,
wipp, wipp!
Hat sich ein Beerlein abgezupft,
knipp, knipp!
Läßt sich zum klaren Bach hernieder,
tunkt’s Schnäblein ein und hebt sich wieder,
stipp stipp, nipp nipp!
Und schwingt sich wieder
in den Flieder.

Es singt und piepst ganz allerliebst,
zipp zipp, zipp zipp trill!
Sich eine Abendmelodie,
steckts Köpfchen dann ins Federkleid
und schlummert bis zur Morgenzeit.

(Wilhelm Busch, 1832 – 1908, deutscher Zeichner, Maler und Schriftsteller)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, da ist er wieder, euer Adventskalender im Jahre anno domini 2021! Wie schnell doch die Zeit wieder verflogen ist, ja, und verflogen ist dann auch ein gutes Stichwort, denn das 1. Türchen unseres heurigen Adventskalenders ist dem Vogel des Jahres 2021 gewidmet, dem Rotkehlchen! Wir hatten es leicht in unserer Redaktionssitzung zum ersten Türchen hier, denn wir hatten schon Adventspost bekommen, damit wedelte mein Redaktionsteam begeistert in der Luft herum und meinte: „1. Türchen steht!“ 

Das war unsere Post, erhalten von Kristina, Rani und Fleckchen zusammen mit der bereits gezeigten Adventskalenderkerze,

welch eine schöne Idee von meinem Team, den Adventskalender diesjährig mit diesem schönen Vögelchen zu beginnen. Es ist ein Symbol in der Weihnachtszeit, dazu kommen wir später noch. 

Das Rotkehlchen (Erithacus rubecula) ist eine Vogelart aus der Familie der Fliegenschnäpper (Muscicapidae). Es besiedelt NordafrikaEuropa und Kleinasien sowie die Mittelmeerinseln. Seine Nahrung besteht vor allem aus Insekten, kleinen SpinnenWürmern und Schnecken. Sein Gesang beginnt etwa eine Stunde vor Sonnenaufgang und ist bis in die Dämmerung fast das ganze Jahr über zu hören. 

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Rotkehlchen

Der noch amtierende Vogel des Jahres 2021 und sein Gesang:

Wie aber kam das Rotkehlchen in die Advents- und Weihnachtszeit und auf so viele Karten und ähnliches in dieser Zeit?

Es gibt eine Legende, wie der kleine Vogel zu seinem roten Brustgefieder kam, sie hat mit Weihnachten zu tun, denn im Stall von Bethlehem waren an der Krippe nicht nur Ochs und Esel vertreten, sondern auch ein Rotkehlchen saß im Gebälk und beobachtete das Geschehen im Stall. Damals hieß es aber noch nicht Rotkehlchen, weil es noch keinen roten Fleck auf der Brust seines Gefieders hatte. Als alle nach der aufregenden Nacht im Stall von Bethlehem schliefen, Maria, Josef, die Hirten und alle Tiere, war das Jesuskind noch wach und auch das Rotkehlchen schlief noch nicht. Plötzlich bemerkte der kleine Vogel, wie das Jesuskind zu zittern begann, was war geschehen? Beim umschauen bemerkte es, daß das Feuer auszugehen und das Kind zu erfrieren drohte, das Rotkehlchen fing zu zwitschern an, um die Menschen zu wecken, aber seine Stimme war zu leise, die Menschen hörten es nicht. Da flog das Rotkehlchen mutig zum Feuer und fächelte ihm mit seinen Flügeln Luft zu, um es brennend zu halten, mit der Luft flammte das Feuer wieder auf und der Stall wurde wohlig warm. Das Rotkehlchen war darüber sehr glücklich und bemerkte dabei zunächst nicht, daß es sich sein Brustgefieder verbrannt hatte beim anfachen des Feuers, dort war jetzt ein blutroter Fleck. Seit dieser Zeit haben nun alle Rotkehlchen diesen Fleck, als Zeichen, daß sie einst dem Christuskind das Leben gerettet hatten. 

Und wie kam das hübsche Vögelchen nun auf all die schönen Weihnachtskarten und andere Dinge in der Weihnachtszeit? 

Das Rotkehlchen, englisch Robin, ist der inoffizielle britische Nationalvogel und seit Mitte des 19. Jahrhunderts ein beliebtes Symbol für die Weihnacht in England. Die Verbindung mit Weihnachten stammt wahrscheinlich von den viktorianischen Postboten, die rote Jacken trugen und deshalb „Robins“ genannt wurden. Sie trugen die Weihnachtskarten aus, die in England zu den wichtigsten Weihnachtsbräuchen zählen. Und so wurden die Rotkehlchen zu einem vielgenutzten Weihnachtsmotiv für englische Weihnachtskarten. Das können wir beweisen, denn die Frau Chefredakteurin hat in ihrem reichhaltigen Fundus natürlich auch da wieder was auftreiben können, eine Karte von ihrer Tante aus England zu Weihnachten, da ist der Robin auch vertreten, Suchbild:

Na, schon entdeckt?

Jetzt aber, oder? 

Da ist es, auf dem Hut vom Schneemann!

Unser Redaktionsmitglied Hamish hat dann noch mit ganz viel Freude rausbekommen, daß es eine schottische Volkssage namens „Robin Redbreast’s Christmas Song“ gibt, darin heiraten ein Rotkehlchen und ein Zaunkönig, davon handelt auch die Erzählung vom berühmten schottischen Dichter Robert Burns „The Marriage of Robin Redbreast and the Wren“. 

Neben Karten zieren die Rotkehlchen auch Geschenkanhänger, guckt:

Und in unseren Redaktionsräumen wohnt sogar eines, das hat uns natürlich sehr gerne für dieses Adventskalendertürchen Modell gestanden:

Unter ihm ist unser diesjähriger Adventskranz, aber noch ohne Schmuck, mal abgesehen von unserem Robin, der ihn doch ungemein schmückt, oder? 

Natürlich haben wir auch wieder all die feinen Bilder der nostalgischen Art mit Rotkehlchen dabei, da freuen wir uns doch in jedem Jahr wieder drauf, wecken sie doch auch so schöne Kindheitserinnerungen, die tun uns doch allen in diesen Tagen wieder gut, denken wir uns mal! 

Ein schönes kleines Symbolbild für die Post mit dem Robin und wie er zu der Ehre kam! 

Das Bild gefiel uns allen so gut, ist das nicht niedlich, der kleine zarte Vogel, umringt von den anderen Tieren, alle friedlich beieinander. 

 

Nun haben wir zum Abschluß unseres ersten Türchens noch ein feines Rotkehlchenbild, das schon ein bissel vorausschaut auf die kommenden Adventstage, guckt mal:

Und da das hübsche Rotkehlchen, der niedliche Robin, so entzückend auf Karten zu haben ist, haben wir uns in unserer Redaktionssitzung ein Motto für den heutigen 1. Tag des Adventskalenders überlegt: 

Schreibt doch mal wieder! ✉🖋📫

Die Freude über handgeschriebene Post ist doch trotz E-Mail-Verkehr und anderen digitalen Verbindungen immer wieder groß!  

Ja, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, nun haben wir ganz zum Schluß unseres Türchens leider noch eine traurige Nachricht für euch, denn unsere Mimi in heaven hat dort oben auf ihrer Wolke ☁ und ihrem Stern ⭐ wieder ein Mitglied ihrer Freundesliste empfangen, ihr erinnert euch sicher alle noch an Bine mit Angel und Balou, und der liebe Balou

ist nun am 27. Oktober auch über die Regenbogenbrücke gegangen. Wir wünschen seinem Frauchen Bine und seiner Schwester Angel alles Liebe und Gute und viel Kraft, wir wissen ja alle, wie traurig so ein Verlust macht und wie sehr man ein geliebtes Tier vermißt. Alles Liebe und Gute auch für dich, Balou, Mimi wird dich sicher herzlich empfangen haben, laßt es euch allen gut gehen da, wo ihr jetzt seid, wir werden euch nicht vergessen. 🤗❤❤❤❤

Es fällt ein bissel schwer, nun dieses erste Türchen hier zu schließen jetzt, wir hoffen aber, es hat euch Freude gemacht, und ebenso hoffen wir, daß uns auch zukünftig was für jetzt nur noch 23 Türchen einfällt! Habt alle einen schönen WTT, paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, das wünscht euch euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia. 

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – „Tragt in die Welt nun ein Licht…..“

 

Advent

Offenb. 3, 20.

Siehe, ich stehe vor der Tür und
klopfe an.

Ich klopfe an zum heiligen Advent
und stehe vor der Tür!
O selig, wer des Hirten Stimme kennt,
und eilt und öffnet mir.
Ich werde Nachtmahl mit ihm halten,
ihm Gnade spenden, Licht entfalten,
der ganze Himmel wird ihm aufgetan,
ich klopfe an.

Ich klopfe an, da draußen ists so kalt
in dieser Winterszeit;
vom Frost erstarrt schläft ringsum Feld und Wald,
die Welt ist eingeschneit,
auch Menschenherzen sind gefroren,
ich stehe vor verschlossnen Toren,
wo ist ein Herz, den Heiland zu empfahn?
Ich klopfe an.

Ich klopfe an, sähst du mir nur einmal
ins treue Angesicht,
den Dornenkranz, der Nägel blutig Mahl, —
o du verwürfst mich nicht!
Ich trug um dich so heiß Verlangen,
ich bin so lang dich suchen gangen,
vom Kreuze her komm ich die blut’ge Bahn:
ich klopfe an.

Ich klopfe an, der Abend ist so traut,
so stille nah und fern,
die Erde schläft, vom klaren Himmel schaut
der lichte Abendstern;
in solchen heilgen Dämmerstunden
hat manches Herz mich schon gefunden;
o denk, wie Nikodemus einst getan:
ich klopfe an!

Ich klopfe an und bringe nichts als Heil
und Segen für und für,
Zachäus ‘ Glück, Marias gutes Teil
beschert‘ ich gern auch dir,
wie ich den Jüngern einst beschieden
in finstrer Nacht den süßen Frieden,
so möcht‘ ich dir mit holdem Gruße nahn;
ich klopfe an.

Ich klopfe an, bist, Seele du, zu Haus,
wenn dein Geliebter pocht?
Blüht mir im Krug ein frischer Blumenstrauß,
brennt deines Glaubens Docht?
Weißt du, wie man den Freund bewirtet?
Bist du geschürzet und gegürtet?
Bist du bereit mich bräutlich zu empfah’n?
Ich klopfe an.

Ich klopfe an, klopft dir dein Herze mit
bei meiner Stimme Ton?
Schreckt dich der treusten Mutterliebe Tritt
wie fernen Donners Drohn?
O hör‘ auf deines Herzens Pochen,
in deiner Brust hat Gott gesprochen:
wach‘ auf, der Morgen graut, bald kräht der Hahn,
ich klopfe an.

Ich klopfe an; sprich nicht: es ist der Wind,
er rauscht im dürren Laub; —
dein Heiland ists, dein Herr, dein Gott, mein Kind,
o stelle dich nicht taub;
jetzt komm‘ ich noch im sanften Sausen,
doch bald vielleicht im Sturmesbrausen,
o glaub‘, es ist kein eitler Kinderwahn:
ich klopfe an.

Ich klopfe an, jetzt bin ich noch dein Gast
und steh vor deiner Tür,
einst, Seele, wenn du hier kein Haus mehr hast,
dann klopfest du bei mir;
wer hier getan nach meinem Worte,
dem öffn‘ ich dort die Friedenspforte,
wer mich verstieß, dem wird nicht aufgetan;
ich klopfe an.

 

(Karl von Gerok , 1815 – 1890, deutscher evangelischer Theologe und Kirchenliederdichter)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, unschwer zu erkennen, worum es in unserer freitäglichen Redaktionssitzung ging für unsere Sonntagsausgabe, nicht wahr, natürlich um den 1. Adventssonntag, den euer Redaktionsteam hier mit dem ersten schönen Bild der Weihnachtssaison 2021 begrüßt! Einzig das Thema für den heurigen Adventssonntag mußten wir noch besprechen, und angesichts der Tatsache, daß die Welt um uns rum und auch oftmals die Welt in uns drin derzeit wieder dunkel und finster ist, was im übrigen nicht (nur) am Wetter liegt, waren wir uns bei Titel und Thema schnell einig: Licht, lichtere Tage, für uns und die Welt, und was eignet sich dafür in den letztlich auch kalendarisch dunklen Zeiten am besten? Kerzen! 

Sie spenden Licht, sie spenden Wärme, sie lassen die Menschen zusammenrücken um ihren hellen Schein, sie öffnen die Herzen und wenn sie duften auch die Sinne. Und geben Geborgenheit. 

Eine Kerze ist ein Leuchtmittel aus WachsStearinParaffinTalg oder Walrat mit einem Docht in der Mitte, das mit offener Flamme brennend Licht und Wärme gibt.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Kerze

Ich glaub, Kerzen verfehlen ihre Wirkung auf keinen, sie leuchten geheimnisvoll, das „gezähmte“ Feuer hat seine ganz eigene Faszination. Ihre Geschichte ist gut 5.000 Jahre alt. In früheren Zeiten waren sie das einzige Beleuchtungsmittel. Im vorderen Orient wurden sie wohl entwickelt, über das Mittelalter, in dem sie in Kirchen eine große Rolle spielten und deshalb zu einem wichtigen Handelsgut wurden, weil in Kirchen nur Kerzen aus Bienenwachs verwendet werden durften, diese waren teuer und daher nur dem Adel und der Kirche erschwinglich, für den einfachen Haushalt gab es nur Kienspäne oder die sogenannten „Unschlittkerzen“, aus Talg gemacht, fanden sie im 19. Jahrhundert nach Entdeckung von Stearin und Paraffin den Weg bis in unsere Tage. 

Heute gibt es eine reiche Auswahl an Kerzen in allen Farben und Formen, mit und ohne Duft. Kerzen spielen auch eine Rolle zu festlichen Anlässen, zum Beispiel bei der Taufe, Kommunion, Konfirmation und Firmung, als Osterkerze, Kerzen am Adventskranz und im Weihnachtsbaum, oder auf Friedhöfen als Grablichter. 

Der November hatte in diesem Jahr viele trübe und graue Tage bereit, so nebelte es auch in der Grafschaft wieder vor einigen Tagen

Burg Lirich vollständig verschwunden!

Aber ein Baum leuchtet hier oben noch immer richtig golden in unser Eulennest

er verliert immer als letzter seine schönen Goldtaler-Blätter, ist aber auch im Frühling der späteste, der wieder frisches Grün treibt. 

Und unser Birkenpferd Hoppriel hat unter sich auch noch goldene Birkenblätter. 

Nun nimmt der November so langsam wieder seinen Abschied und die leuchtenden Adventstage stehen bevor, ein wahrer Lichtblick, wenn wir hier oben am Wohnzimmerfenster unserer Redaktionsräume gucken und die schönen Lichter alle wieder bestaunen können. 

Zaghaft erst, 

aber alsbald in voller Pracht in fast allen Fenstern

Frau Chefredakteurin hat dabei wieder den Zoom der neuen Kamera ausprobiert und ist schon mal zufrieden mit dem Ergebnis, daß so ein bissel „nebenher“ erledigt wurde, heißt, da läßt sich noch einiges verbessern. Learning by doing! 

Lichtblicke, das sind auch schöne Dinge, die man macht, so zum Beispiel kochen, und da schulde ich euch noch einen Lichtblick, nämlich die Fotos von unserem Thailändischen Chicken-Curry mit Kokosmilch nach Grafschafter Art, voilà:

dazu gab es Reis:

Das war so lecker, als Wintergericht wärmstens zu empfehlen, denn es wärmt, lach! 

Kommen wir nun zu einer kleinen Kerzenauswahl aus den Redaktionsräumen, wir hatten ja oben schon das Gesamtbild

samt unserem hier momentan jeden Abend leuchtenden Teelicht-Vogelhaus! 

Den heurigen Adventskranz zieren echte Wachskerzen mit Batterie

die aber wahrscheinlich noch ihren Standort wechseln werden, Frau Chefredakteurin war mal wieder, wie ihr Vater das immer so treffend bezeichnet hat, eine „Klüngelfutt“, der Adventskranz wird heute noch fertiggestellt und dann fällt die Entscheidung für oder wider dieser Kerzen. 

Duftkerzen, marmoriert, die ein Tablett auf dem Wohnzimmerschrank zieren

und im Hintergrund ganz rechts ist eine neue Errungenschaft sichtbar, die uns mittels eines ganz lieben Adventspäckchens von Kristina mit Rani und Fleckchen erreichte:

Eine Adventskerze, in 24 Abschnitte zum leuchten eingeteilt:

Können wir auch bald anzünden, denn der 1. Dezember ist nicht mehr weit, und damit ihr euch gleich alle mitfreuen könnt: Es wird auch heuer wieder einen Adventskalender im Grafschafter Wochenanzeiger geben, das ganze Redaktionsteam fand, daß es gerade in diesem Jahr wieder so nötig ist, ein bissel Freude, Licht, Wärme und Wohlbehagen zu unseren Lesern zu bringen. Und wir hoffen alle sehr, daß uns auch in diesem Jahr wieder was einfällt, um 24 Türchen zu füllen. 

Hübsche Glasteelichter werden auch wieder leuchten in den Redaktionsräumen, und das Teelicht-Vogelhaus

bekommt dann einen ganz besonderen Platz, aber das wird noch nicht weiter verraten, wie gesagt, wir müssen wieder 24 Türchen befüllen! 😊

Nun haben wir noch eine ganz besondere Kerze für euch, die hat eine lustige Geschichte

diese Kerze in einer Vase mit Papierblüte, von uns auch „hängende Kerze“ genannt, war ursprünglich mal eine Dreierkerze, also unten eine Kerze, aus der die drei anderen mit Docht entsprangen, hat mir eine Freundin vor etlichen Jahren mal aus Dänemark mitgebracht. Sie stand in eben dieser Vase als Kerzenständer im Wohnzimmerfenster, leider auch in einem sehr heißen Sommer mit hoher Sonneneinstrahlung durch die Doppelfenster, ich glaub, den Rest kann sich jetzt jeder schon denken: Genau, sie wurden in der Sonne weich und flossen elegant über den Rand der Vase, wo sie dann später wieder erstarrten! Ja, und so hab ich sie dann einfach gelassen, als ein ganz besonderes, von der Natur geschaffenes Kunstwerk! 😂

Beim fotografieren unserer Kerzen gab es übrigens ein neugieriges kleines Kätzchen, guckt:

Und so beginnt sie nun heute wieder, die Adventszeit, die Zeit der Kerzen, in diesem Jahr wieder so sehnsüchtig und hoffnungsvoll erwartet und nun schon wieder so überschattet von den sich überschlagenden schlechten Nachrichten der Pandemie. Den Titel unserer heutigen Sonntagsausgabe setzt die zweite Zeile dieses Adventsliedes fort „…..sagt allen: Fürchtet euch nicht!“ Das ist wahrlich nicht leicht in diesen Tagen, aber was wäre euer Grafschafter Wochenanzeiger wert, wenn er es nicht, getreulich dem Motto von Mimi in heaven, versuchen würde, und so haben wir uns einen Engel bestellt

der uns in unseren Redaktionsräumen die erste Kerze zum heutigen Adventssonntag anzündet, als frohes und Mut machendes Licht für uns, für euch, für alle, die reingucken und lesen, als Hoffnungszeichen für wieder kommende leuchtende und bessere Tage und Zeiten.

Ein Licht, das glänzt

und seine Umgebung in den Glanz einbezieht, ein Licht, das die dunkelsten Räume erhellt

und die Hoffnung auf den immer wieder grünenden Baum des Lebens trägt, das in kalter Winternacht

ein Ort der Zuflucht ist für Mensch und Tier. 

Zum Schluß unserer heutigen Sonntagsausgabe zum 1. Advent haben wir nun noch was schönes für auf die Ohren für euch, einmal das titelgebende Lied

und einmal nur als Klavierbegleitung, falls ihr einfach selber singen wollt:

Und dann noch unser Lieblings-Adventslied, immer in der gleichen Fassung, trotzdem noch mal der Hinweis, bitte den Text zu lesen, der bei „mehr anzeigen“ drunter steht: „Das Licht einer Kerze“

Und damit wünschen wir euch allen einen schönen, lichten, kerzenerhellten 1. Adventssonntag, bewahrt euch Glaube, Liebe, Hoffnung und Vertrauen, bleibt oder werdet gesund, allen, die es brauchen, Mensch oder Tier, sind hier alle Daumen, Pfoten und Tatzen fest gedrückt 🙏🍀🍀🍀❤❤❤ paßt alle gut auf euch auf und freut euch trotz allem auf die kommende Adventszeit. Das wünscht euch von ganzem Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Essen ist fertig! 🐦🏠🍽🍷

Winterliche Spatzen-Bitte

Insbesonders, hochverehrter Mensch,
du siehst, die Zeit ist wetterwend’sch,
der Schnee liegt hoch, kalt weht der Wind,
das Vöglein darbt mit Weib und Kind.

D’rum bitt‘ ich auch in diesem Jahr,
Du wolltest uns’rer nehmen wahr
und spenden, was an Korn und Spelt
von deinem reichen Tische fällt.

Jed‘ Krümchen nehmen wir voll Dank,
und sind an Zwitschern und Gesang
dereinst in holder Sommerzeit
zu jedem Gegendienst bereit.

Beauftragt vom beschwingten Chor,
trug ich dir dies geziemend vor;
nun öffne deines Mitleids Schatz!
Ergebenst: Dein getreuer Spatz!

(Richard Schmidt-Cabanis, 1838 – 1903, deutscher Schauspieler und Schriftsteller)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, da haben wir heute wieder eine feine Gemengelage in unserer Sonntagsausgabe für euch, wir hatten viel Spaß bei unserer freitäglichen Redaktionssitzung, die Bärchen und ich, denn unter dem Titel „Essen ist fertig!“ gibt es jetzt Futter! Futter für die Vögel, Futter für die Menschen, Futter für die Augen und für die Seele! 

Fangen wir mal mit dem Futter für die Vögel an, denn am Freitag, am 19. November, war der Gedenktag der Heiligen Elisabeth, und mit diesem Tag beginnt traditionell die Winterfütterung der Vögel und das Wiedereinrichten ihrer Futterplätze. St. Elisabeth war als sehr mildtätig bekannt, daher eben auch der Brauch, an ihrem Namenstag der Notleidenden zu gedenken, und eben auch der Tiere, so entstand der Brauch, mit der Winterfütterung der Vögel am Elisabeth-Tag zu beginnen.

Da war mein Redaktionsteam natürlich gleich Feuer und Flamme, also alle Mann/Frau/Bären in die Küche, Utensilien für die Fütterung der Raubtiere…..äääääh, Vögelchen säubern und bereitstellen. 

Das feine Western-Vogelhäuschen ist natürlich wieder mit von der Partie

Die hübsche Futterdose haben wir mal von Werner/Vogelknipser bekommen, sie kommt natürlich auch wieder zum Einsatz. 

Nach getaner Arbeit hat mein Redaktionsteam hier noch begeistert unser Archiv nach Einträgen zur Vogelfütterung durchforstet, ist fündig geworden und macht euch nun mal eine kleine Galerie davon:

Was hatte Mimi in heaven immer für ein zwiespältiges Vergnügen, wenn der Dosenöffner die Piepis draußen wieder versorgt hat und sie vor der geschlossenen Balkontüre dem Treiben draußen zugucken konnte, einesteils knurrte die Jägerin ihn ihr, anderenteils freut sie sich an der Freude von Frauchen. Nun können die Bären wieder gucken, wenn alles fertig eingerichtet ist, kommen auch noch neue Bilder, und wir wollen auch wieder neue Vogelfutterkuchen backen wie anno dunnemals, wißt ihr noch? 

Ganz besonders glänzende Augen hatte mein Redaktionsteam bei all den schönen, meist aus Servietten hergestellten Bildern von den Vögeln bei der Fütterung im Winter im Archiv, da wollten sie natürlich auch davon noch eine kleine Galerie, also büdde schön:

Gemäß unserer oben angegebenen Futterliste kommen wir nun zu dem Futter für Menschen, die Frau Chefredakteurin hat mal wieder ein Sonntagsmenü mit einem Gewürztütchen aus dem letztjährigen Gewürz-Adventskalenders geplant, das möchten wir euch nicht vorenthalten: 

Die Zutaten:

und das Gewürz:

plus Ingwer, Kurkuma und Kreuzkümmel. 

Thailändisches Chicken-Curry mit Kokosmilch nach Grafschafter Art:

  • 500 g Hähnchenbrustfilet
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Zucchini
  • rote, gelbe und grüne Paprika
  • 2 EL Kokosöl
  • 500 ml Kokosmilch
  • 1 kl. Löffelchen Sambal Oelek
  • 1/2 Limette gepreßt
  • Salz, Pfeffer, Gewürz thailändisches Curry, Ingwer, Kurkuma, Kreuzkümmel

Hähnchenbrustfilet in große mundgerechte Würfel schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Kokosöl in einer großen Pfanne erhitzen. Filet salzen, dann von allen Seiten circa 10 Minuten braten, dabei regelmäßig wenden. Zwiebel und Knoblauch hinzufügen und weitere 2-3 Minuten garen. Zucchini und Paprika gewürfelt und in Streifen dazu geben und kurz mit schmoren lassen. Kokosmilch, Sambal Oelek und Limettensaft in die Pfanne geben. 5-10 Minuten einköcheln lassen, dann mit Salz, Pfeffer, dem thailändischen Gewürz sowie Ingwer, Kurkuma und Kreuzkümmel abschmecken. Als Beilage Reis dazu. 

Liest sich doch sehr lecker, oder? Die ganze Redaktion ist sehr gespannt, wie es schmeckt, und Bilder vom fertigen Gericht werden ebenfalls nachgereicht. 

Weiter geht es in der Futterliste mit dem Futter für die Augen und die Seele, als da wären:

Bilder von unserem Weihnachtskaktus, der heuer wieder so schön blüht:

Erinnert ihr euch noch an unser Weihnachtslämpchen in der Küche, das seit November 2019, genau seit dem 25. 11. 2019, jeden Abend in die Grafschaft leuchtet, treulich durch die ganzen Pandemie-Zeiten? Es leuchtet immer noch, immer noch mit der selben Batterie:

Ich hab noch nie so ein treues Kerzchen gehabt!

Auf Balkonien ist noch alles herbstlich dekoriert, dazu gehört unsere große Sonnenblume, die dazumalen, als Mimi noch lebte, hier gegen Ende November nach einem ähnlich tristen wie dem heurigen so sehnsüchtig ins Wohnzimmer guckte

Damals, im November 2019 sagte Mimi in heaven dazu: „Frau Chefredakteurin, guck mal, die arme Sonnenblume, sollen wir sie nicht endlich reinholen?“ 

Das macht die Sonnenblume heuer auch schon wieder, aber sie muß noch bissel warten, nächste Woche darf sie dann wieder ins warme und trockene mit all ihren restlichen Herbstgefährten. 

Denn heute ist erst der letzte stille Feiertag, der Ewigkeitssonntag, angesichts der ohnehin schon wieder so traurigen und anstrengenden Entwicklung der Corona-Lage haben wir bewußt auf einen besonderen Eintrag dafür verzichtet, aber mit einer kleinen Bildergalerie wollen wir für diesen Tag und dem Gedenken unserer lieben Vorausgegangenen, Menschen oder Tiere, doch ein wenig innehalten: 

Einen schönen Musikbeitrag hätten wir zu diesem stillen Sonntag auch noch, vielleicht gefällt er euch so gut wie uns: 

Damit wären wir nun so langsam wieder am Ende unserer heutigen Sonntagsausgabe, einen haben wir aber noch zur Lage der Nation, den können wir nicht für uns behalten, mein Redaktionsteam und ich, haben wir neulich für Facebook entworfen:

Und damit wünschen wir unseren lieben Lesern alle einen schönen, entspannten und gemütlichen Sonntag, paßt alle ganz besonders gut auf euch auf, bleibt alle gesund oder werdet es, für alle, die es brauchen, Mensch oder Tier, sind Daumen, Pfoten und Tatzen hier fest gedrückt 🙏🍀🍀🍀 behaltet euren Humor, der ist in diesen Zeiten ganz besonders wichtig, und kommt alle gut durch die wieder so furchtbar anstrengende Zeit. Und startet gut wieder in die neue, bereits die letzte vollständige Novemberwoche! Das wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia

Habts fein! Das erste Adventslicht ist schon in Sicht! 

Grafschafter Wochenanzeiger – „Leuchtende Tage…..“🍁☀

…..nicht weinen, daß sie vorüber, lächeln, daß sie gewesen!“

Zorn

Beschüttet mich mir eurem Haß und Spotte
und scheltet und verdammt: Ich trag‘ es gern;
doch meiner Seele Heiligtum und ihrem Gotte,
unfreundliche Bedränger, bleibet fern!

Ja, raubt sie mir, des Lebens schönste Stunden,
zerstört, was ihr nicht kennt: ein heißes Glück;
jedoch vor dem, was ich so wahr empfunden,
verstummt und weicht gesenkten Blicks zurück!

Ich will sie freudig tragen, all die Schrecken,
die mir gescheh’n nach eures Willen Lauf,
doch wagt ihr’s, lästernd meinen Zorn zu wecken:
Erbebt! Denn mit ihm steht die Rache auf!

(Therese Dahn, geb. Therese von Droste-Hülshoff, 1845 – 1929, Nichte der Annette von Droste-Hülshoff, deutsche Schriftstellerin)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, wir, mein Redaktionsteam und ich, fürchten, wir haben euch mit Titel und Gedicht der heutigen Sonntagsausgabe wohl wieder ein wenig verwirrt. Wie passen leuchtende Tage und Zorn zusammen? Relativ leicht: Die leuchtenden Tage des Herbstes gehen zu Ende, der graue November macht sich mehr und mehr breit, die bunten Blätter der Bäume, die so ein wunderschöner Anblick wieder waren, fegt der Wind von den Ästen

die Adventlichter müssen noch ein wenig auf sich warten lassen, die stille, trübe Zeit des Jahres bricht herein. Das ist jedes Jahr wieder ein sanfter, stiller Abschied und der Lauf der Zeit, die am Ende wieder in den Anfang geht, wie reimt sich das mit Zorn? 

Weil in diesem Herbst mal wieder nicht nur die leuchtenden Tage einer Jahreszeit sich verabschieden, sondern auch wieder und zum wiederholten Male die leuchtenden Tage einer Hoffnung, dem kleinen, heißersehnten Licht am Ende eines Tunnels. Das wenigstens ein wenig in Schach gebrachte Corona-Virus verbreitet sich derzeit wieder rasant, die Lage wird wieder explosiver und unübersichtlicher, und die frohe Hoffnung auf einmal wieder einen entspannteren Herbst/Winter und im Wortsinne frohe Advents- und Weihnachtstage schmilzt dahin wie Schnee in der Sonne. Und hier beginnt der Zorn: Zorn auf Menschen, die wider alle Vernunft blindlings einem Haufen völlig Verblendeter hinterher rennen und wirklich und wahrhaftig im 21. (!!!!!) Jahrhundert Impfungen und die damit verbundene Möglichkeit, Menschenleben zu retten, als Teufels- und Hexenwerk bezeichnet, gleichzeitig aber die Dreistigkeit besitzen, die vernunftbegabten dieses Landes als neue Inquisition zu bezeichnen, weil diese ihnen nunmehr die Konsequenzen ihres unsolidarischen Verhaltens aufzeigen, nach meiner Meinung nach viel zu großer Langmut mit denen, die stets geradezu hysterisch „ihre“ Freiheit mit allen Mitteln einfordern und damit auf der der anderen gnadenlos herumtrampeln! 

Was ist eine Freiheit wert, die keine Verantwortung trägt?

Und Zorn allwieder mal auf die Politik, die sich halbherzig da durch lavriert, die sich nicht traut, klare Kante zu zeigen zum Wohle aller, weil man ja Wählerstimmen verlieren könnte. Die „Ampel“ kann/will noch nicht, die alte noch existierende Regierung will überhaupt nicht mehr? Das, was derzeit in der Politik in Sachen Corona und Pandemiebekämpfung läuft, hat meine Oma früher immer so herrlich treffend mit dem Satz definiert „raus ausse Kartoffeln, rinn inne Kartoffeln“! Bei solchem Larifari darf man sich nicht wundern, wenn man keinen Blumenpott mehr gewinnt, nicht beim Impfen, nicht bei den Regeln, nicht bei der Vernunft! Ich könnte jetzt seitenlang Beispiele anführen, welch unerträgliches Hickhack das alles ist, kurzes Stichwort bloß: 11.11. Karneval!!! aber ich mag nicht mehr, auch meine Langmut hat ihre Grenzen, auch meine Reserven sind irgendwann erschöpft, ich bin nur noch wütend und zornig, und das mußte hier mal wieder gesagt werden und raus und so erklärt sich letztlich auch das Gedicht! Es ist mitunter zum verzweifeln, und gerade das möchte ich nicht, nicht als Person, nicht als Chefredakteurin unserer kleinen, positiven Zeitung, und deshalb der Titel der „Leuchtenden Tage“! 

So haben mein Bärenteam und ich euch heute wieder eine Sonntagsausgabe auf den Frühstückstisch gelegt, die die leuchtenden Tage thematisieren wird, über deren Abschied man doch oft auch weint, aber die einem in der Erinnerung an ihre gewesene Schönheit auch wieder zum lächeln bringen. 

Die des Herbstes, wir haben mal wieder das Archiv bemüht für eine Galerie der schönen Herbsttage

die der Sonnenuntergänge in der Grafschaft gerade in den letzten Tagen wieder

und die des Mondes und der Sterne in der nächtlichen Grafschaft

Leuchtende Tage in den stillen Tagen des Novembers in Erinnerung an all unsere Lieben, Mensch oder Tier, die uns vorausgegangen sind und an dir wir innig denken, wir auch in diesem Jahr besonders an unsere Mimi in heaven

mit dem leuchtenden Engel in ihrem Brotkasten. 

er schickt seine Grüße himmelwärts. 

So sieht das nächtens dann aus beim Blick durch die Balkonientür. 

Mimi in heaven hat kürzlich wieder ein Mitglied ihrer tierischen Freundesliste auf ihrer Wolke ☁ und ihrem Stern ⭐ willkommen geheißen, Chica, geliebte Katze unserer Leserin Eva, hat am 8. November ihren Weg über die Regenbogenbrücke angetreten. Wir waren alle sehr traurig in unserer Redaktion und fühlen so sehr mit Eva mit, der wir viel Kraft wünschen in den nun so besonders traurigen Novembertagen. Niki, die langjährige Gefährtin von Chica, wird er da sicher ein Trost sein und ihr Frauchen trösten wollen, auch wenn sie selbst ihre Freundin bestimmt sehr vermißt. Alles Liebe und Gute für euch beiden, wir sind in Gedanken bei euch.

Wir haben bezüglich leuchtender Tage noch ein bissel in unseren Redaktionsräumen gekramt und zeigen euch nun die Bilder, die wir so ganz spontan erstellt haben, da kann man dann immer recht gut die Brücke mit schlagen, die nach traurigen Nachrichten wieder ins profane Alltagsleben führt:

So zum Beispiel unsere Sonnenblumenkarte, die wieder aufgestellt worden ist in den Redaktionsräumen. 

Edelsteinherzen, wir haben nicht nur ein Herz für euch alle!

Besonders schön natürlich in Verbindung mit Eisbären wie hier dieser drolligen Karte, die wir so lieben und dieser Eisbär hier drunter

wird nun bald wieder in der Adventszeit leuchten. 

Apropos Adventszeit, wir haben schon eine feine kleine geschenkt bekommene Adventsdeko von unserer Leserin Liv in den Redaktionsräumen hängen, bissel was zum vorfreuen schon:

Knuffig, oder? 

Im November kann man Engel gut gebrauchen (natürlich nicht nur im November!) und so hat der unsrige auch mal wieder aufs Bild gewollt:

Er wünscht euch allen einen guten November. 

Es erreichte uns auch wieder bildliche Post aus Kölle, die Kinder haben ja um die neue Wohnung rum es auch wieder so schön mit der Natur und deshalb naturgemäß auch mit den Vögeln, Björn sind mal wieder feine Schnappschüsse auf bzw. von Balkonien dort gelungen:

Ein Greifvogel, welcher konnte ich nicht bestimmen, aber ich glaube, beim nächsten Bild kann uns da bestimmt BrigitteE helfen?

Ich bin sehr gespannt. Beim nächsten Bild ist der Vogel bissel kleiner, lach, aber nicht minder schön:

Ich nehme mal an, die Kinder werden wohl auch Winterfütterung der Vögel auf Balkonien machen, da bin ich sehr gespannt, was da dann alles vertreten sein wird von unseren gefiederten Freunden. Natur vor der Haustüre ist was wirklich schönes. 

Mit leuchtenden Tagen tut man ja was für die Seele, Essen und trinken hält Leib und Seele zusammen, und so hätten wir hier jetzt auch noch was kulinarisches, denn wir haben am letzten Wochenende die Gemüsepfanne mit Kartöffelchen von BrigitteE’s Rezept in ihrem Blog nachgekocht, guckt:

ab in den Backofen und kurz vor Schluß hab ich da, weil noch vorhanden und es mir lecker erschien, frisch geriebenen Parmesankäse drüber gehobelt, läcka, sag ich euch! 😋

Leuchtende Tage brachte auch der Martinstag, da ich kurz abends an dem Tag unterwegs war weiß ich, daß die Grafschafter Schule gezogen ist, leider hab ich sie aber nicht ziehen sehen, weil der Weg hier nicht mehr vorbei führt, aber ich hab mich sehr für die Kinder gefreut. 

So, und da waren wir nun bei Lichtern und Laternen, dann kommen wir doch mal zu diesem Bild hier

mein vermutetes Polarlicht. Ich hatte das Bild nun tatsächlich an Sven Plöger geschickt und habe, wie passend, gerade zum Wochenende jetzt Nachricht von ihm bekommen, in der er mir bezüglich der Farbe, die mich verunsichert hatte, folgendes mitteilt:

„Bei Polarlichtern werden Sauerstoff- oder Stickstoffmoleküle durch den Sonnenwind angeregt, und der Teilchenstrom folgt dem Erdmagnetfeld. Beim Zurückfallen des Elektrons auf das ursprüngliche Energieniveau wird Licht ausgestrahlt. Findet der Prozess mit Sauerstoff in etwa 100 Kilometern Höhe statt, leuchtet das Licht grün, in 200 km Höhe leuchtet es rot. Wird Stickstoff angeregt (dafür ist sehr viel Energie nötig und es ist entsprechend selten), leuchten die Polarlichter violett.“

Somit kann ich also wohl wirklich davon ausgehen, daß ich ein Polarlicht „erwischt“ habe, freu, freu! 

Zum Abschluß für unsere heutige Sonntagsausgabe habe ich natürlich mal wieder nach einem Lied von Reinhard Mey gesucht und dabei erfahren, daß die für dieses Jahr geplante Tournee abgesagt worden ist, das ist ja eigentlich traurig, aber für mich hat es ein bissel was „leuchtendes“, denn die Tournee war ausverkauft in diesem Jahr und ich leider nicht schnell genug dabei für Karten für meine Heimatstadt hier, so hab ich nun wieder eine Chance, hoffe ich. Denn die Tournee soll im nächsten Jahr dann stattfinden. 

Schade …

Und deshalb gibt es hier jetzt das Lied von Reinhard Mey, das zum Tourneeprogramm gehörte und auch irgendwie zu unserer Sonntagsausgabe paßt: „Ich liebe das Ende der Saison -„

Es mag sein, daß ihr es nicht hier direkt hören könnt, sondern nur über Youtube, aber das kennt ihr ja schon. Es lohnt sich wieder! 

Ja, gerade beim einstellen schon gemerkt, es ist nur über Youtube zu hören, also einfach anklicken! 

https://genius.com/Reinhard-mey-ich-liebe-das-ende-der-saison-lyrics

Da sind wir nun am Ende unserer heutigen Sonntagsausgabe und hoffen sehr, daß es euch allen wieder gefallen hat. Und wünschen euch einen wunderschönen, leuchtenden Sonntag, paßt alle ganz besonders gut auf euch auf in diesen Tagen und bleibt gesund!!! 🙏🍀🍀🍀 Den Kranken unter uns wünschen wir von Herzen gute Besserung und für alle, die es brauchen, Tier oder Mensch, sind hier wieder alle Daumen, Pfoten und Tatzen im Dauereinsatz! Laßt euch nicht unterkriegen, verliert den Mut nicht, den Glauben, die Liebe und die Hoffnung…..und den Humor! Nützt ja nüscht, den Kopp in den Sand zu stecken, knirscht bloß zwischen den Zähnen und piekt in den Augen! Alles Liebe und Gute für euch alle wünscht euch euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Herbst-Wonnen! 🌤🌂🍎🍏🍐🍇🍁🍂🪁🎃🦔🐿🌰☕📚

Herbst

Der du die Wälder färbst,
sonniger, milder Herbst,
schöner als Rosenblüh’n
dünkt mir dein sanftes Glüh’n.

Nimmermehr Sturm und Drang,
nimmermehr Sehnsuchtsklang;
leise nur atmest du
tiefer Erfüllung Ruh‘.

Aber vernehmbar auch
klaget ein scheuer Hauch,
der durch die Blätter weht:
Daß es zu Ende geht.

(Ferdinand von Saar, 1833 – 1906)

vom Grafschafter Wochenanzeiger, na, gewundert, daß die neue Ausgabe unserer Zeitung schon heute erscheint? Ja, wir haben in unserer freitäglichen Redaktionssitzung beschlossen, daß es dieses Mal eine Wochenend-Ausgabe und diese dann natürlich schon zum Samstag gibt. Wir hatten so eine feine Idee, siehe Titel, zu den Wonnen des Herbstes, und schon bei den ersten Notizen dazu ahnten wir: Das wird umfangreich! Also, eine Wochenendausgabe vom Grafschafter Wochenanzeiger, dann habt ihr alle viel Zeit zum lesen und zum gucken!

Macht es euch gemütlich!

Der Herbst in diesem Oktober prunkte mal wieder mit herrlichen Sonnentagen und dem typisch herbstlichen Licht, da haben wir bei der Redaktionssitzung am Freitag mal alle herbstlichen Wonnen rausgesucht, quer durch unser Archiv samt neuer Bilder, jedes unserer Redaktionsmitglieder betreut hier nun ein Ressort. 

Ruddi beginnt mit dem Ressort „Wetter“, da gibt es im Herbst so viel wonniges wie usseliges, lach, Nebel, Stürme, Regen, goldener Sonnenschein, traumhafte Sonnenauf- und -untergänge!

Herrlich, oder? Und Ruddi hat nun noch das Vergnügen, die neuesten Bilder vom Nebel in der Grafschaft an einem frühen Morgen zu präsentieren, büddeschön:

Bruno macht nun weiter mit dem Ressort „Tiere“, als Hauptstadtbär denkt er ja doch noch oft an den dortigen Zoo und den Tierpark, da hat er sich gleich dieses Ressort unter die Tatzen gerissen, Tiere des Herbstes, Igel zum Beispiel und Eichhörnchen, Bären, Wölfe und noch viel mehr. 

Hamish, unser Schotten-Bärchen, hat sich das Ressort „Natur“ gesichert, immer mal wieder und vor allem im Herbst und in den doofen Corona-Zeiten hat er Heimweh nach Schottland, nach Wäldern und Seen und der schönen Natur in seiner Heimat, da hat er jetzt in unserem Archiv mal in die vollen gegriffen. 

(Alle Bilder: © BrigitteE Bremen)

Auf diese Bilder hatte sich Hamish ganz besonders gefreut, denn die Frau Chefredakteurin hatte beim durchblättern vom Archiv erzählt, daß dies die allerersten „richtigen“ Fotos zu einer Herbst-Serie anno dunnemals 2012 waren, die ihr liebenswürdigerweise BrigitteE zur Verfügung gestellt hatte, weil es damals in den Redaktionsräumen noch keine Kamera gab! Das wollte Hamish hier nun nochmal besonders würdigen! 🤗❤ 

Und nun geht es weiter im Text…ääääh, Bild, herbstliche Natur!

Otto, unser Handelsreisender, der ja so gerne immer mit seinem Köfferchen unterwegs ist, hat das Ressort „Outdoor-Vergnügen im Herbst“ in seine bewährten Pfoten genommen, was man da nicht alles feines machen kann: Spaziergänge in der herbstlichen Natur, Drachen steigen lassen, Pilze sammeln und vieles mehr! 

Luzia hat sich mit der Frau Chefredakteurin zusammengetan, wir beiden Mädels haben uns mit Vergnügen die „Indoor-Freuden im Herbst“ als Ressort gesichert: Herbstlich dekorieren, einkochen, lecker deftig kochen, Handarbeiten aller Arten, stopfen, häkeln, stricken, nähen, Kräuter trocknen, für Duftkerzen sorgen, mit Kerzen und Lampen hübsch leuchten im Herbst, Tee trinken, lesen, Fotoalben durchblättern……da muß man sich gar nicht beschweren, wenn das Wetter usselig ist, da gibt es so viel Schönes im Herbst! 

Ja, lach, da haben wir beiden Mädels wohl den Vogel abgeschossen mit der Menge an Fotos, aber wir schwärmen ja nun auch mal beide für die gemütliche Häuslichkeit, na, und die Jungs im Team profitieren davon schließlich nicht schlecht, mußten sie gerade alle schmunzelnd eingestehen! 

Frau Chefredakteurin hat nun zum Abschluß noch was in eigener Sache, denn derzeit strickt sie wieder, der Einkaufsladen hatte so schöne Wolle, hellgrau mit Silberfaden, da gibt es jetzt was draus für auf die Ohren, nämlich eine Mütze und zwar diese:

Abfotografiert aus der Anleitung, müßt ihr euch jetzt alle meinen Kopp drunter vorstellen, 🤣 und soweit bin ich derzeit schon

nach den linken und den rechten Maschen geht es jetzt im Vollpatent weiter, macht richtig Spaß! Schön, die Wolle, oder?

Und apropos Wolle: Ich krieg ja meist im Herbst und Winter die Strick- und Häkelwut, und da ist mir was eingefallen, in einem Urlaub mit damals noch Björn im Grundschulalter und meinen Eltern gemeinsam im Schwarzwald waren meine Mama und ich immer ganz begeistert von den kleinen Wollläden, die es da noch häufig gab, da meine Mama auch so gerne strickte, haben wir uns für den Urlaub beide mit Wolle eingedeckt und abends beim gemütlichen zusammensitzen gestrickt. Das war wohl im August, also schon mit der Aussicht auf Herbst, und ich liebe die Farben von Heide, diese Lila-Flieder-Rosa-Töne, und ich hatte mir Wolle besorgt von einer solchen Farbe, da hab ich mich sofort drin verliebt, und dann fiel mir ein, den Pullover, den ich damals gestrickt habe, den besitze ich noch, guckt mal:

je nach Lichteinfall beim fotografieren changiert die Farbe bissel, original ist sie so wie auf dem ersten Foto als Gesamtansicht, ist die Farbe nicht wonnig? 

Das Muster hat auch richtig Freude gemacht, ab und an strick ich gerne mal was komplizierteres! 🤭😊

So, nun kommen wir hier mal langsam zum Schluß, aber zu dem haben wir auch noch was für auf eure Ohren, neeeiiiin, keine Mütze 😂 ein feines Video mit Meditationsmusik/Entspannungsmusik, Herbstfantasie, wir fanden es wunderschön und möchten es deshalb mit euch teilen. 

Und damit wünschen wir euch allen ein wunderschönes, herbstlich-sonniges Wochenende mit allem, was euer Herz begehrt und zum glücklichsein braucht, manchmal ist das ja gar nicht viel, und vielleicht konnten wir, mein Redaktionsteam und ich, mit unserer Wochenendausgabe von unserem Grafschafter auch ein bissel dazu beitragen, das würde uns freuen. 

Bleibt oder werdet alle gesund, für alle, die es brauchen, Tier oder Mensch, sind Daumen, Pfoten und Tatzen gedrückt 🙏🍀 paßt alle gut auf euch auf! Euer Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Bye-bye, May, welcome June! 🌧🌞

An den Mai

Schäm dich Gesell! Kein Sonnenschein?
Und du stellst dich als Mai hier ein?
Du bist der rechte Tröster nicht!
Wer mag dein garstig Angesicht
noch länger sehn? Geh reisen!
Schon reift dein Bruder uns heran,
der Juni, der wird unser Mann,
und wird sich hold erweisen.

Sieh da! Ein blanker Sonnenstrahl!
So bist du doch nicht ganz entherzt
und lächelst auch einmal?
Doch lieber Freund, es ist verscherzt!
Das ist kein Mai, der sich bedenkt
und tropfenweise sich verschenkt,
ein Mai muß aus dem Vollen fließen,
wir müssen ihn wie Wein genießen
und wie in seligem Rausche sein.
Pack ein!

(Gustav Falke, 1853 – 1916, deutscher Lyriker und Kinderbuchautor)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, Sonntagsausgabe vermißt? Ja, erstens fanden wir es anhand des Gedichtes zum heutigen Montag und dem letzten Tag des Monats Mai passender und zweitens war der vielgescholtene Monat am Wochenende nun endlich mal sonnig und wärmer, und das mußten wir genießen, euer Redaktionsteam und ich. Also haben wir spontan entschieden, es gibt ein Montags-Feuilleton statt der gewohnten Sonntagsausgabe. 

„Mai kühl und naß füllt dem Bauern Scheun und Faß!“ jaja, das ist eine alte Bauernregel, aber die Bauern werden sowieso bei jedem Wetter subventioniert! „Der Regen tut not…“, leuchtet uns auch ein, wissen wir, aber muß ein kompletter Mai, DER Wonnemonat schlechthin, so gänzlich verregnet und vertrauert sein, es hätte doch auch einfach nächtens regnen können und am Tag mal wenigstens bissel Sonnenschein und spätestens nach den Eisheiligen, die in diesem Jahr mit der gesamten Verwandtschaft anreisten, mal Temperaturen, die das abschalten der Heizung möglich machen, denn das, bitteschön, wäre auch klimafreundlich!!! 

Und nun nimmt er heute seinen Hut, der Monat Mai, wir winken ihm nicht gerade bedauernd nach, obwohl er, das müssen wir nun hier doch zu seiner Ehrenrettung einräumen, der Natur richtig gut getan hat, alles grünt, blüht, sprießt und explodiert draußen, das Ganze dann hübsch frisch gewaschen, doch, das hatte trotz sonstiger Unbilden was! 

Also kommen zu seinem letzten Maientag hier heute noch Fotos aus dem Eulennest, wir sitzen ja hier auch bei Schlechtwetter gut, und haben einen prima Beobachtungsposten über die Natur und den Himmel um uns rum und über uns. 

Und los geht es mit dem Himmel, da haben wir wieder richtig dramatische Himmelserscheinungen an einem, man höre und staune, frühen Morgen erlebt:

Naaa??? Wir machen mal eine Galerie zum anklicken, dann könnt ihr alle Bilder hintereinander in groß gucken: