Grafschafter Wochenanzeiger – Stille…..Hoffnung 🙏🌈

Hoffnung

So ist, was kühn das Herz gewollt, zerschellt,
der Hoffnung Grün umhüllt mit Trauerflören,
es glimmen unter jener Trümmerwelt
nur Wünsche noch, die nicht der Welt gehören,
nicht jener Macht, die grausam sich gefällt
in ewigem Vernichten und Zerstören.
ruh aus, empörtes Herz, in dem Gedanken,
daß Hoffnungszweige sich ins Jenseits ranken.

(E. Marlitt, Pseudonym für Friederieke Henriette Christiane Eugenie John, 1825 – 1887, deutsche Schriftstellerin)

Ans Ziel

Gestern ein Rieseln in weichem Eise.
heute ein Bach auf der Frühlingsreise.
Gestern ein Kind mit Schleif und Band,
heute Jungfrau im Festgewand.
Wohin? Wer weiß?
Und wem der Preis?
Frage die Biene, wohin sie fliegt.
Frage die Hoffnung wo Eden liegt.

(Johann Georg Fischer , 1816 – 1897, deutscher Lyriker und Dramatiker)

Letzte Hoffnung

An Verwelken und Verblühen
hab‘ ich längst mein Herz gewöhnt;
mit des Lebens Leid und Mühen
hab‘ ich längst mich ausgesöhnt.

Doch mein armes Herz auf Erden
dennoch manche Hoffnung trägt –
möge sie erfüllet werden,
weil es sie für andre hegt!

(August Heinrich Hoffmann von Fallersleben, 1798 – 1874, deutscher Schriftsteller)

Ihr lieben Leser alle von unserem Grafschafter Wochenanzeiger, in unseren Redaktionsräumen brennt eine Kerze für die Toten und die Überlebenden der Flutkatastrophe in NRW, in Rheinland-Pfalz, in Belgien und den Niederlanden. Unfaßbar, was in der Nacht vom Mittwoch und den folgenden Tagen in so unmittelbarer Nähe geschehen ist, das Fernsehen Bilder zeigte, deren verheerende Ausmaße man bisher nur von ganz weit weg, aus anderen Kontinenten kannte. Wo den Menschen das sicher geglaubte Zuhause buchstäblich weggerissen wurde, Autobahnen in den Fluten versanken, auf denen man selbst schon gefahren ist. Und man fassungslos sich wie auf einer Insel wähnt, um die die Flut tobt, während man selbst glimpflich davon kommt, wo man so erleichtert und glücklich erfährt, daß auch den Kindern in Köln nichts weiter passiert ist als ein vollgelaufener Keller. Und man nur noch Tränen und Trauer hat für die, denen dieses Glück nicht beschieden war. 

Die größte Katastrophe in einer Katastrophe ist, geliebte Menschen zu verlieren. 

Für alles andere gibt es die Hoffnung. 

Und die Hilfe! Hilfe von tatkräftigen Menschen, die jetzt mit anpacken, spenden, Notwendiges in die betroffenen Gebiete bringen, da sind mit Herz und Hand. Wenn man wirklich kaum etwas tun kann, hilft vielleicht auch ein Gebet und wirklich mitfühlende Gedanken. 

Wir halten so oft und leichtfertig Tiere für „Geschöpfe zweiter Ordnung“, angesichts der Tatsache, daß es in den betroffenen Gebieten zu Plünderungen und „Katastrophentourismus“ gekommen ist, wage ich das wieder einmal mehr als zu bezweifeln, wie tief muß man sinken, wie sehr müßte man sich für so ein Verhalten in Grund und Boden schämen, aber selbst dazu sind solche Spezies wahrscheinlich nicht in der Lage, das tun dann die anderen für sie. Ich schäme mich für solche „Menschen“!

Laßt uns doch bitte alle wieder zu einer menschlichen Gemeinschaft werden statt zu einer Herde blökender, egoistischer Einzelschafe (die Schafe mögen mir den Vergleich verzeihen, denn sie zeichnen sich durch diese Eigenschaften wahrlich nicht aus!), die Corona-Pandemie hat uns schon heftig mit der Nase drauf gestoßen, wo es hängt und hapert, wir haben die Chance vertan, viele Chancen werden wir nicht mehr bekommen, um endlich zu begreifen, daß wir alle nur diesen einen Planeten, nur dieses eine Leben im Miteinander haben. Die Natur braucht uns nicht, aber wir brauchen zum überleben das gleiche Ziel wie die Natur: Schützen und bewahren der Vielfalt und der Einzigartigkeit aller Geschöpfe und Pflanzen dieser Erde. So ist das mit der Hoffnung: Sie stirbt zuletzt! 

Ich hoffe gemeinsam mit meinem Redaktionsteam auf den Regenbogen nach der Flut

als Zeichen des Neubeginns. 

Wir wünschen allen von der Flutkatastrophe betroffenen Menschen Trost und Kraft in ihrer Trauer, Kraft und Mut zum Neuanfang und alles erdenklich Gute. 

Euch allen, unseren Lesern vom Grafschafter Wochenanzeiger, wünschen wir einen guten Sonntag mit Gedanken voller Dankbarkeit für unser unversehrtes Leben. 

Bleibt Mensch, das wünscht euer Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia. 

 

Grafschafter Wochenanzeiger – sommermüde!

Sommerabend

Klar ruhn die Lüfte auf der weiten Flur;
fern dampft der See, das hohe Röhricht schimmert
im Schilf verglüht die letzte Sonnenspur;
ein blasses Wölkchen rötet sich und schimmert.

Vom Wiesengrunde naht ein Glockenton;
ein Duft von Tau entweicht der warmen Erde,
im stillen Walde steht die Dämm’rung schon,
der Hirte sammelt seine satte Herde.

Im jungen Roggen rührt sich nicht ein Halm,
die Glocke schweigt wie aus der Welt geschieden;
nur noch die Grillen geigen ihren Psalm.
So sei doch froh, mein Herz, in all dem Frieden!

(Richard Fedor Leopold Dehmel, 1863 – 1920, dt. Dichter, Lyriker, Dramatiker und Kinderbuchautor)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, euer Redaktionsteam ist ein bissel sommermüde und „ausgebrannt“, deshalb gibt es für eure heutige Sonntagsausgabe nur ein kleines Sommergedicht und ein paar Sommerbilder. 

Am gestrigen Samstag war die Beisetzung unseres verstorbenen Pastor aus meiner Gemeinde, der ich aber nur im Livestream hier am PC beigewohnt habe, der dankenswerterweise geschaltet worden ist, denn unsere Kirche ist nicht sehr groß und in Corona-Zeiten müssen eben auch die Abstände gewahrt werden, da waren die Plätze dort ohnehin reserviert für die engsten Leute, auch draußen konnte man teilnehmen, aber da wollte ich mich nicht „knubbeln“. 

Mir gingen wieder Zeilen von einem Lied von Reinhard Mey dabei durch den Kopf, es war so traurig, den Sarg dort am Altar zu sehen „wo wir fröhlich gewesen sind“:

„Nun zieht die Stille in das Haus wo wir fröhlich gewesen sind. Und das Fest, das wir endlos wähnen hat doch, wie alles, seinen Schluß. Nun, keine Worte, und keine Tränen, alles kommt, wie es kommen muß.“ (Reinhard Mey, aus: Die Zeit des Gauklers ist vorbei)

Und noch eine Liedzeile beschäftigte mich, aus dem Lied „Schade, daß du gehen mußt“: 

„Wenn du heute den noch siehst, der unsre Wege lenkt, frag ihn unverbindlich mal, was er sich dabei denkt.“ (Reinhard Mey, aus: Schade, daß du gehen mußt) 

Es tut mir leid, daß unsere heutige Sonntagsausgabe ein wenig schwermütig daher kommt, aber es hat eben alles seine Zeit. 

Zudem hat WordPress auch wieder „gebastelt“, nachdem ich voller Glück und mit Hilfe von Björn meine gesamte Mediathek an Bildern wieder chronologisch sehen und abrufen konnte, kommen nun beim Aufruf der Monate nur noch einige Bilder und der Rest muß jedes Mal „von Hand“, also per Klick, weitergeladen werden, das macht es natürlich wieder um einiges mühsamer, wenn man mal gezielt was in der Mediathek suchen und einstellen möchte. Vielleicht sollten die Herrschaften mal was sinnvolles tun, anstatt mit ihrer Langeweile und solchen daraus geborenen Ideen ihren Kunden die Nerven zu rauben. 

Sei’s drum, wir wünschen jedenfalls allen unseren Lesern einen schönen, entspannten und sonnigen Sommertagssonntag, paßt alle gut auf euch auf, bleibt oder werdet gesund, das wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia. 

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – ein kleiner Pieks für mich, ein großer Schritt in die richtige Richtung! 💉

Nicht Glückes bar sind deine Lenze

Nicht Glückes bar sind deine Lenze,
du forderst nur des Glücks zu viel;
gib deinem Wunsche Maß und Grenze,
und dir entgegen kommt das Ziel.

Wie dumpfes Unkraut laß vermodern,
was in dir noch des Glaubens ist:
du hättest doppelt einzufodern
des Lebens Glück, weil du es bist.

Das Glück, kein Reiter wird’s erjagen,
es ist nicht dort, es ist nicht hier;
lern‘ überwinden, lern‘ entsagen,
und ungeahnt erblüht es dir.

(Theodor Fontane, 1819 – 1898, dt. Schriftsteller, Journalist, Erzähler und Theaterkritiker)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, unsere freitägliche Redaktionssitzung war kurz und prägnant, meine bärigen Redaktionsmitglieder waren alle der Meinung, für unsere heutige Sonntagsausgabe gäbe es nichts besseres, als was die Frau Chefredakteurin zu berichten habe. 

Denn was lange währt wird endlich gut, nach endlosen Bemühungen und wöchentlichem Frust hab ich ihn endlich ergattert

meinen ersten Impftermin, gleichzeitig mit dem Termin für die zweite Impfung! Ich bin so froh!!! 😊❤

Am letzten Mittwoch sind hier überraschend Impftermine für die Erstimpfung, vor allem für die über 60-jährigen, freigegeben worden, natürlich hab ich mich sofort eingeloggt im Impfportal…..und wie Sie sehen, sehen sie nix! Ich habe keine Ahnung, wie oft ich die Seite an dem Tag aufgerufen habe, um immer wieder enttäuscht festzustellen, daß kein Termin buchbar war. Zum Abend hin hab ich es dann schon fast aufgegeben, und meine Freundin angerufen, die mir hier gegenüber wohnt, ihr wißt schon, die mit dem Kater Devil, den ich mal in der Urlaubszeit von seinem Frauchen hier betreut habe. Ich mußte meinen Frust jemandem mitteilen. Tja, und erhielt nun von ihr die freudestrahlende Mitteilung, sie hätte mich auch gleich angerufen, sie hätte nämlich endlich ihren ersten Impftermin nach stundenlangem telefonieren! Und gleich für morgen! Natürlich hab ich mich riesig für sie gefreut, aber ich war trotzdem doch jetzt noch bissel mehr gefrustet. Also hab ich mich nach unserem Telefongespräch gleich nochmal eingeloggt ins Impfportal, und was soll ich euch sagen, ein einziger Termin leuchtete mir entgegen, für den Freitag! Ich hab echt zittrige Finger gehabt, als ich ihn angeklickt habe, ich hab wirklich gedacht, der verschwindet gleich wieder, wenn ich mich ihm nähere, lach, aber nein, ich hatte ihn! Und den Zweittermin gleich mit, ich war begeistert! 

Wo unser Impfzentrum ist, das war mir bekannt, ist auch ganz prima per Bus zu erreichen, also machte ich mich am Freitagnachmittag mit klopfendem Herzen auf den Weg, ich war doch bissel nervös. Die genaue Lage des Eingangs war mir nicht bekannt, also folge ich vertrauensvoll einem aufgestellten Schild…..und landete vorm ebenfalls dort ansässigen Hallenbad! Vorsichtig bin ich mal reingegangen und hab gefragt, der Bademeister hat sehr gelacht und gemeint, nee, Unterwasserimpfungen wären noch nicht vorgesehen, da hätte wohl jemand blöd an dem Schild gedreht. Na, wenn das schon so lustig anfängt, kann das ja nur noch besser werden, lach, ich wurde dann von ihm auf den richtigen Weg geschickt. 

Im Impfzentrum selbst war alles ganz hervorragend organisiert, die Leute dort supernett und freundlich. Nach dem üblichen einchecken mit Unterlagen abgeben usw. wurde ich dann einer jungen Ärztin zugewiesen. Keine Spur von Hektik und Hetze überall, wenn ich noch Fragen zur Impfung gehabt hätte, wären sie mir in aller Ruhe beantwortet worden, eine richtig gute Atmosphäre für solch einen Termin. Ich besitze keinen Impfausweis mehr, bzw. ich hab noch einen uralten grauen aus meinen Kindertagen, von dem aber sogar ich mit meinem ausgeprägten Sammlergen keine Ahnung habe, wo der sein könnte! Am Empfang hatte man mich danach gefragt und mir dann erklärt, ich bekäme dann eine Impfbescheinigung und solle mir dann bei meinem Hausarzt den Impfausweis ausstellen und die Impfung nachtragen lassen. Die Ärztin fragte mich auch noch einmal danach, und meinte auf meine Antwort lachend, dann sei das heute wohl mein Glückstag, denn sie hätte noch einen einzigen in ihrer Tasche, und den bekäme nun ich! Supi! 😊

Die Impfung selbst hab ich gar nicht gemerkt, da konnte jemand prima spritzen, 💉 ich kann das beurteilen, denn aufgrund meines Zweitberufes als examinierte Altenpflegerin kann und darf ich selbst i.m. spritzen. Müßte ich aber nach der langen Pause wohl erst mal wieder üben, und das möglichst nicht am lebenden Objekt! 🤭

Anschließend dann eine Viertelstunde Wartezeit, für unvorhergesehene Entwicklungen, im Wartebereich, der reichlich gefüllt war, da hat man beim einchecken gar nichts von wahr genommen, also wirklich sehr gut organisiert. Alles war gut und ich konnte nach der Viertelstunde wieder den Heimweg antreten. 

Wie sagte es Mimi in heaven immer so schön, „Folks“, ich bin geradezu aus dem Impfzentrum geschwebt! 😂 Und ganz ehrlich: Die Blumen draußen waren alle viel bunter als vorher, ob das wohl eine Nebenwirkung ist? 😁Oder eher die ungeheure Freude und Erleichterung über diesen Termin?!

Und irgendwie war ich dann wohl mental schon so überzeugt von meiner Immunität gleich nach der ersten Spritze, daß ich selig lächelnd ohne Maske in den Bus eingestiegen bin, die hatte ich ganz verträumt in der Hand, erst der mahnende Blick des Busfahrers holte mich in die Wirklichkeit zurück, errötend stammelte ich eine Entschuldigung und hab sie natürlich sofort aufgesetzt! Upps! 🤭

Nebenwirkungen hab ich kaum, am Freitag war ich wohl bissel müder als sonst für mich als Nachteule so üblich, und am Samstag schmerzte die Einstichstelle und der betroffene linke Arm bissel, also alles ganz normal und erwünscht, weil Reaktionen auf eine Impfung letztlich ja auch ihre Wirksamkeit belegen. Und ganz sicher geradezu ein Fliegenschiß gegenüber der Tatsache, sich mit Corona zu infizieren und schlimmstenfalls auf der Intensivstation zu landen! Und einmal mehr das ganze zum Anlaß zu nehmen, über die Segnungen der vielen zur Verfügung stehenden Impfmöglichkeiten gegen einstmals tödliche und verheerende Krankheiten zu berichten. Was ich hier mit zwei eingestellten Links tun möchte. Es gab Zeiten, da war eine so umfassende Gesundheitsvor- und -fürsorge wie heutzutage gar nicht denkbar! 

https://www.bpb.de/apuz/weltgesundheit-2020/318298/zur-geschichte-der-schutzimpfung

https://de.wikipedia.org/wiki/Impfung

Soviel zur Freude dieses Tages. Aber Licht und Schatten bedingen einander, und so erhielt ich am Abend des gleichen Tages noch eine traurige Nachricht aus meiner Liricher Grafschaft. Ihr erinnert euch sicher alle lebhaft an meine Frühschichten vor Weihnachten und Ostern in meiner hiesigen Kirchengemeinde St. Katharina, 

die von unserem Pastor immer so liebevoll vorbereitet und zelebriert worden sind. Er ist nach kurzer schwerer Krankheit am 24. Juni 2021 verstorben, vier Wochen vor seinem 60. Geburtstag. Ich bin sehr traurig darüber, es war ein richtiger Schock, er wird uns allen hier in der Gemeinde so sehr fehlen. Wer hätte ahnen können, daß wir uns bei der letzten österlichen Frühschicht vor Beginn der Pandemie 2020 das letzte Mal gesehen haben. Ihm zu Ehren stell ich euch hier den Zeitungsbericht über seinen frühen Tod ein, denn da ist ein Bild von ihm dabei, so, wie er lebte und wirkte, fröhlich und optimistisch, allen Menschen in seiner Kirchengemeinde aus tiefstem Herzen zugewandt, ein Seelsorger, auf den dieser Ausdruck voll und ganz zutraf. 

R.i.P. Herr Pastor Jörg Dammers

https://www.waz.de/staedte/oberhausen/menschen-in-lirich-trauern-um-pastor-joerg-dammers-id232622977.html

Freude und Leid liegen im Leben so oft nah beieinander, etwas, das beides verbindet, möchte ich euch jetzt noch in Bildern zum Abschluß unserer heutigen Sonntagsausgabe zeigen: Rosen, meine Lieblingsblumen, die Blume der Liebe im Leben und über den Tod hinaus. 

Und damit wünschen wir nun allen unseren lieben Lesern einen frohen und schönen Sonntag sowie einen guten Start in die neue Woche, in der dann schon der Juli beginnt. Paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, das wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia. 

Habts fein!  

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Mimis erster Himmelsgeburtstag 🕯🌻☁⭐

Nicht alle Schmerzen sind heilbar, denn manche schleichen
sich tiefer und tiefer ins Herz hinein,
und während Tage und Jahre verstreichen,
werden sie Stein.

Du sprichst und lachst, wie wenn nichts wäre,
sie scheinen zerronnen wie Schaum.
Doch du spürst ihre lastende Schwere
bis in den Traum.

Der Frühling kommt wieder mit Wärme und Helle,
die Welt wird ein Blütenmeer.
Aber in meinem Herzen ist eine Stelle,
da blüht nichts mehr.

(Ricarda Huch, 1864 – 1947, deutsche Schriftstellerin, Dichterin, Philosophin und Historikerin)

Mit diesem Bild begann im August 2012 meine geliebte Mimi ihre Karriere als euer aller Co-Autor in diesem Blögchen, später setzte sie diese als rasende Reporterin im Grafschafter Wochenanzeiger fort, und mit diesem Bild verabschiedete sie sich im April 2020 von euch, das ist das letzte Bild, das ich am 5. April 2020 von ihr gemacht habe, am 8. April 2020 hat sie dann für immer ihre schönen Augen geschlossen und den Weg über die Regenbogenbrücke angetreten. 

Das ist nun heute genau ein Jahr her, es ist ihr erster Himmelsgeburtstag. 

Ihrem geliebten Redaktionsteam und mir, der Frau Chefredakteurin, fehlt sie immer noch sehr, aber die große Traurigkeit hat auch wieder Platz für ein Lächeln, ja, sogar manchmal wieder für ein Lachen über die Erinnerungen an unsere gemeinsamen Erlebnisse in all der langen Zeit, die sie bei mir, bei uns, verbracht hat in ihrem geliebten Zuhause und ihrem schönsten Zimmer, ihrem Balkonien, das sich wieder auf seine Saison vorbereitet wie weiland im April 2020, als sie es zum letzten Mal genießen konnte. 

Da haben mein Redaktionsteam und ich uns gedacht, wir machen zu diesem Tag heute mal eine Gedächtnis-Dia-Show von allen Apriltagen, in denen meistens die Balkonien-Saison wieder eröffnet wurde, auf die sich Mimi immer so gefreut hat. 

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Zum ersten Himmelsgeburtstag hat uns Brigitte/Plauen was so hübsches für Mimi und mich geschickt, wo doch nun bald die Balkoniensaison wieder beginnt, hab ich für Mimis Brotkasten Nachschub erhalten, 

mit einem kleinen Kärtchen und mit Ostergrußkärtchen für Mimi in heaven 

kamen wieder Sonnenblumensamen. 

Da wird sich Mimi freuen, wenn die wieder blühen und in der Sonne leuchten! 

Erinnert ihr euch an das süße Armbändchen, das ich von Kristina und Rani nach Mimis Heimgang als Erinnerung an uns beide bekommen habe? Da kam von Brigitte/Plauen nun zum ersten Himmelsgeburtstag von Mimi noch etwas so hübsches als Geschenk für mich

das Pfötchenarmband für uns „Emms“ wird nun ergänzt durch einen Ring

 

mit schwarzem Kätzchen, das sogar rosa Öhrchen hat, so süß! 

Wir haben für heute alle zusammen eine kleine Gedenk-Ecke für Mimi eingerichtet, an ihrem Bodenkissen, auf dem sie in den letzten Tagen so gerne und fast ausschließlich gelegen hat. 

In Erinnerung an all die schönen „Kleidchen“, die Mimi zu jeden Anlaß und zu jeder Jahreszeit so gerne trug hier, haben wir noch einmal welche zu ihrem Himmelsgeburtstag aus unserer hauseigenen Boutique gesucht. 

Und so wird sie über uns wachen und immer bei uns sein, in all den schönen Erinnerungen, die wir mit und von ihr haben. 

Du bist ein Schatten am Tage
und in der Nacht ein Licht;
du lebst in meiner Klage
und stirbst im Herzen nicht. 

(Friedrich Rückert)

Schlaf gut, geliebte Maus, wir werden dich alle nie vergessen! 💖 Und paß auf uns alle auf! 🙏 

Grafschafter Wochenanzeiger – in memoriam – Knut 💖

Mondnacht

Es war, als hätt der Himmel
die Erde still geküßt,
daß sie im Blütenschimmer
von ihm nun träumen müßt.

Die Luft ging durch die Felder,
die Ähren wogten sacht,
es rauschten leis die Wälder,
so sternklar war die Nacht.

Und meine Seele spannte
weit ihre Flügel aus,
flog durch die stillen Lande,
als flöge sie nach Haus.

(Joseph von Eichendorff, 1788-1857)

Ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, 10 Jahre ist es heuer her, seit unser geliebter Zauberbär Knut   seinen Weg über die Regenbogenbrücke angetreten hat. Am 8. April 2020 folgte ihm meine Mimi. Was die beiden ganz besonders vereint auf ihrem letzten Weg, das ist, das sowohl am 19. März 2011 wie auch am 8. April 2020 ein sog. „Super-Vollmond“ war, ein Vollmond von seltener Größe und Schönheit, ein „Perigäum-Mond“, ein Mond in Erdnähe (Perigäum).

Mondnacht

Weg in den Garten, tief wie ein langes Getränke,
leise im weichen Gezweig ein entgehender Schwung.
Oh und der Mond, der Mond, fast blühen die Bänke
von seiner zögernden Näherung.

Stille, wie drängt sie. Bist du jetzt oben erwacht?
Sternig und fühlend steht dir das Fenster entgegen.
Hände der Winde verlegen
an dein nahes Gesicht die entlegenste Nacht.

(Rainer Maria Rilke, 1875 – 1926)

 

Und so haben wir heute in diesem Eintrag zum Gedenken an Knut unsere beiden Lieben auf einem Bild vereint. 

Sie werden sich sicher begegnet sein in der „Anderswelt“ und Knut wird unsere Mimi liebevoll empfangen haben, nun begleiten uns beide auf ihrer Wolke und ihrem Stern und wachen über uns. 

„Der Frühling kommt wieder mit Wärme und Helle, die Welt wird ein Blütenmeer…..

Aber in meinem Herzen ist eine Stelle, da blüht nichts mehr.“ (Ricarda Huch) 

Wir haben noch so schöne Bilder wieder von einem besonderen Sonnenuntergang, zu dem dieser Spruch so gut paßt

„Man sieht die Sonne langsam untergehen und erschrickt doch, wenn es plötzlich dunkel ist.“ (Franz Kafka)

In diesem Jahr berührt mich Knuts Himmelsgeburtstag wieder einmal so ganz besonders, alles ist wieder so nah. Vielleicht liegt es an der Zeit, vielleicht auch daran, daß auch der Heimgang meiner Mimi sich nun bald jährt. 

Und so schließen wir unseren Eintrag zum Gedenken an unseren geliebten Zauberbären, der uns noch immer hier unten alle so fest vereint hält, mit einem Gedicht mit den Gedanken an ihn und alle unsere Lieben, Tier oder Mensch, die schon bei ihm sind.

Du bist ein Schatten am Tage
und in der Nacht ein Licht;
du lebst in meiner Klage
und stirbst im Herzen nicht.

Wo ich mein Zelt aufschlage,
da wohnst du bei mir dicht;
du bist mein Schatten am Tage
und in der Nacht mein Licht.

Wo ich auch nach dir frage,
find‘ ich von dir Bericht,
du lebst in meiner Klage
und stirbst im Herzen nicht.

Du bist ein Schatten am Tage
und in der Nacht ein Licht;
du lebst in meiner Klage
und stirbst im Herzen nicht.

(Friedrich Rückert, 1788 – 1866)

Wir werden dich nie vergessen, Knut, du bist immer in unseren Herzen. 

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Adventskalender – Türchen 5

 

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r 

Türchen

Es gibt so wunderweiße Nächte,
drin alle Dinge Silber sind.
Da schimmert mancher Stern so lind,
als ob er fromme Hirten brächte
zu einem neuen Jesuskind.

Weit wie mit dichtem Demantstaube
bestreut, erscheinen Flur und Flut,
und in die Herzen, traumgemut,
steigt ein kapellenloser Glaube,
der leise seine Wunder tut.

(Rainer Maria Rilke, 1875 – 1926)

Türchen 5, dazumalen im Blögchen, heute im Grafschafter Wochenanzeiger, war und ist in allen Jahren unserem geliebten Eisbären Knut gewidmet

der heuer, am 5. Dezember 2020, 14 Jahre alt geworden wäre. Wie gerne hätten wir das alle erlebt, aber es hat nicht sollen sein. So schicken wir dann wieder einen herzlichen Glückwunsch zu deinem heutigen Geburtstag hinauf zu dir, lieber Knut, hinauf zu deiner Wolke hinauf zu deinem Stern!

In diesem Jahr hast du dort oben auch unsere geliebte Mimi empfangen, die uns hier unten auf der Erde verlassen hat. Wie wird sie sich gefreut haben, dich zu sehen, denn sie kannte dich ja schon lange aus unserem Blögchen und dem späteren Grafschafter Wochenanzeiger, dessen Co-Autor und rasende Reporterin sie war, ohne dich hätte es das ja alles gar nicht gegeben, hätten wir uns alle hier gar nicht kennengelernt. Mimi wird dir sicher viel erzählt haben von und aus unserem Eulennest! Denn uns haben so oft die Ohren geklingelt hier unten. 

 

So seid ihr dort oben jetzt vereint

du und unsere Mimi

Wir wünschen dir einen feinen Geburtstag, lieber Knut, feiert alle schön dort oben, wir denken an diesem Tag und gerade in diesem Jahr wieder so ganz innig an dich und alle, die bei dir sind und die wir so sehr vermissen.

So brennt heute nun wieder ein Kerzchen für dich, lieber Knut, und für unsere Mimi. Denn heute ist ja auch wieder Nikolaus-Abend, so ist dieses Türchen nun doppelt wehmütig für mich, Nikolaus-Abend das erste Mal ohne meine Mimi, ohne rausgestellte Stiefel 

und ohne eine aufgeregte Mimi, die am Fenster sitzt und nach dem Nikolaus mit seinem Rentiergespann Ausschau hält  😥

Aber ein schöner Nikolausabend soll es doch noch werden auch für all unsere lieben Leser hier im Grafschafter Wochenanzeiger, und so zeigen wir dir, lieber Knut, zu deinem heutigen Geburtstag und meiner Mimi, die live nicht mehr dabei sein kann, was wir heute aus unseren Adventskalendern gefischt haben, das Bärenteam und ich:

Wie passend, das Türchen 5 mit Kerze, extra zu deinem Geburtstag, Knut! Und was guckt da schon neugierig raus?

Ach, wie schön, das paßt ja wunderbar, ein Nikolaus oder Weihnachtsmann

mit einem Sack voller Geschenke!

Guckt bloß mal alle, wie süß der von hinten aussieht!!! 😍

Wir haben uns hier gekringelt über das süße Hinterteil! 

Im Geschenkesack ist ebenso passend ein kleiner Bär zu sehen, mein Team war begeistert!

Der ist doch echt entzückend, nicht wahr? 

Kommen wir nun zum Adventskalender 2 mit den Gewürztütchen, was war denn da wohl heute drin?

Nur die Ruhe, das kommt noch näher!

Schon besser zu erkennen und auch schon zu lesen, oder?

Kräuter der Provence, wie lecker, das ganze Tütchen riecht geschlossen schon göttlich, für manches ist es echt schade, daß es kein Duft-Internet gibt. Wonne pur! Gerade in Winterzeiten braucht es wärmende Kräuter, da sind die Kräuter der Provence genau richtig! 

Nun macht sich der Nikolaus in dieser Nacht wieder startklar zum Besuch der Erdenkinder, das kann meine Mimi nun zum ersten Mal live erleben, wir hätten sie trotzdem lieber noch hier. Es ist eben in diesem Jahr alles zum „ersten Mal ohne Mimi“! Da haben wir uns im Redaktionsteam heute gedacht, wir stellen mal einen Engel ein für alle unsere lieben Tiere, die heute mit Knut Geburtstag feiern können, und für alle, die noch mit ihren Frauchen und Herrchen das Erdenleben teilen, auf daß es allen gut geht, hier wie „drüben“, daß alle behütet und beschützt bleiben samt ihren Dosenöffnern…und gesund! 

Damit schließen wir das heutige Türchen 5 zu Knutis Geburtstag und dem Nikolausabend, wir wünschen allen unseren Lesern einen schönen, stimmungsvollen Tag und Abend vor dem Nikolaustag, vergeßt die Stiefel nicht rauszustellen! Und habt ein schönes Wochenende, paßt auf euch auf und bleibt oder werdet alle gesund, das wünscht euch von Herzen euer Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habts fein!  

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Ewigkeitssonntag, stilles Gedenken

Im Zeichen des Todes

Noch war die Jugend mein, die schöne, ganze,
ein Morgen nur, ein Gestern gab es nicht;
da sah der Tod im hellsten Sonnenglanze,
mein Haar berührend, mir ins Angesicht.

Die Welt erlosch, der Himmel brannte trübe;
ich sprang empor entsetzt und ungestüm.
Doch er verschwand; die Ewigkeit der Liebe
lag vor mir noch und trennte mich von ihm.

Und heute nun – im sonnigen Gemache
zur Rechten und zur Linken schlief mein Kind;
des zarten Atems lauschend, hielt ich Wache,
und an den Fenstern ging der Sommerwind.

Da sanken Nebelschleier dicht und dichter
auf mich herab; kaum schienen noch hervor
der Kinder schlummerselige Gesichter,
und nicht mehr drang ihr Atem an mein Ohr.

Ich wollte rufen; doch die Stimme keuchte,
bis hell die Angst aus meinem Herzen schrie.
Vergebens doch; kein Schrei der Angst erreichte,
kein Laut der Liebe mehr erreichte sie.

In grauer Finsternis stand ich verlassen,
bewegungslos und schauernden Gebeins;
ich fühlte kalt mein schlagend Herz erfassen,
und ein entsetzlich Auge sank in meins.

Ich floh nicht mehr; ich fesselte das Grauen
und faßte mühsam meines Auges Kraft;
dann überkam vorahnend mich Vertrauen
zu dem, der meine Sinne hielt in Haft.

Und als ich fest den Blick zurückgegeben,
lag plötzlich tief zu Füßen mir die Welt;
ich sah mich hoch und frei ob allem Leben
an deiner Hand, furchtbarer Fürst, gestellt.

Den Dampf der Erde sah empor ich streben
und ballen sich zu Mensch- und Tiergestalt;
sah es sich schütteln, tasten, sah es leben
und taumeln dann und schwinden alsobald.

Im fahlen Schein im Abgrund sah ich’s liegen
und sah sich’s regen in der Städte Rauch;
ich sah es wimmeln, hasten, sich bekriegen
und sah mich selbst bei den Gestalten auch.

Und niederschauend von des Todes Warte,
kam mir der Drang, das Leben zu bestehn,
die Lust, dem Feind, der unten meiner harrte,
mit vollem Aug ins Angesicht zu sehn.

Und kühlen Hauches durch die Adern rinnen
fühlt ich die Kraft, entgegen Lust und Schmerz
vom Leben fest mich selber zu gewinnen,
wenn andres nicht, so doch ein ganzes Herz. –

Da fühlt ich mich im Sonnenlicht erwachen;
es dämmerte, verschwebte und zerrann;
in meine Ohren klang der Kinder Lachen,
und frische, blaue Augen sahn mich an.

O schöne Welt! So sei in ernstem Zeichen
begonnen denn der neue Lebenstag!
Es wird die Stirn nicht allzusehr erbleichen,
auf der, o Tod, dein dunkles Auge lag.

Ich fühle tief, du gönnetest nicht allen
dein Angesicht; sie schauen dich ja nur,
wenn sie dir taumelnd in die Arme fallen,
ihr Los erfüllend gleich der Kreatur.

Mich aber laß unirren Augs erblicken,
wie sie, von keiner Ahnung angeweht,
brutalen Sinns ihr nichtig Werk beschicken,
unkundig deiner stillen Majestät.

(Theodor Storm)

Ihr lieben Leser alle unseres Grafschafter Wochenanzeiger, wir haben bei unserer freitäglichen Redaktionssitzung lange überlegt, ob wir auch in diesem Jahr wieder einen Eintrag zum Ewigkeitssonntag machen wollen. Es sind doch eh schon so traurige Zeiten, und der Monat November trägt da nicht gerade zu mehr Freude bei mit seinen Gedenktagen. Wir haben uns dann entschlossen, es doch zu tun! Derzeit läuft es hier wie in meinem derzeitigen Lieblingslied von Reinhard Mey „Manchmal wünscht ich es wär nochmal Viertel vor sieben“ 

https://www.reinhard-mey.de/texte/alben/viertel-vor-sieben

vor allem ab der Textzeile „Das Fell wird dünner und leerer der Becher,
der Zaubertrank wirkt nur noch schwer.“

Da ist ein Eintrag mit besinnlichem Charakter doch ganz passend, gönnen wir der Seele eine Atempause, lassen wir Ruhe und Frieden in uns ein. Und so dachten wir uns, wir suchen diese Ruhe und diesen Frieden an einem friedvollen Ort, in diesen novembrigen Gedenktagen fiel uns dazu der Friedhof ein. 

Ein Friedhof (auch Bestattungsplatz oder Begräbnisplatz, veraltet Gottesacker, KirchhofTotenhof oder Leichenhof) ist ein Ort, an dem Verstorbene, in den meisten Fällen begleitet von einem religiösen oder weltlichen Ritusbestattet werden. Anlagen aus vorchristlicher Zeit werden in der Archäologie meist als Gräberfelder oder Nekropolen bezeichnet, der Begriff Friedhof findet dennoch auch für antike Anlagen Verwendung.

Friedhof leitet sich ursprünglich vom althochdeutschen „frithof“ ab, der Bezeichnung für den eingefriedeten Bereich um eine Kirche. Der Bedeutungswandel zu einem „Hof des Friedens“ vollzog sich mit dem Verblassen der etymologischen Wurzel.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Friedhof

Lassen wir Bilder sprechen:

Friedhofsbilder aus Sommertagen, ein Zeichen, daß das Leben immer wieder grünt und blüht. Daraus entwickelte sich die Symbolik, grünes und blühendes an den Gedenktagen im November auf die Gräber zu legen

Und Kerzen aufzustellen, auch ein Zeichen, sie leuchten in der Dunkelheit und erhellen diese, machen Hoffnung auf das wiederkehrende Licht. 

Engel bewachen und behüten unsere Gräber. 

Friedhöfe in der Malerei:

(Caspar David Friedrich)

(Caspar David Friedrich)

(Fritz von Wille)

(Carl Gustav Carus)

Friedhof im Herbst, mit den wunderbar bunten Farben des Herbstes, mit denen er uns versöhnen möchte mit dem kommenden, farblosen Winter. 

In diesem Jahr denken wir zum Ewigkeitssonntag natürlich besonders an unsere geliebte rasende Reporterin Mimi, unser aller Co-Autor in heaven. 

Der leuchtende Engel von Balkonien, den du so mochtest, Mimi, leuchtet jetzt auch für dich mit den Rosenblüten zu seinen Füßen. Wir haben dich lieb und vergessen dich nicht! 

Laß mich, Engel, nicht allein!
Wenn mich alle Liebe läßt,
Engel, halte du mich fest.

Laß mich, Engel, nicht allein,
führ aus Leib und Sterbehemde
in das ungeheure Fremde,
in den Ursprung mich hinein.
Engel, laß mich nicht allein.

(Werner Bergengruen)

Zum Schluß unseres stillen Eintrags haben wir noch Musik für euch, passend zum Eintrag und zur Stimmung, ich liebe dieses Stück. 

Und wenn er dann Geschichte ist, der heutige Ewigkeitssonntag, ja, dann erwartet uns am Horizont bereits das erste Adventslicht

und führt uns vom Friedhof zurück in die Zeit der Hoffnung und Erwartung, gleich einem Engel, der uns den künftigen noch dunklen Weg wieder erleuchtet. Das wünschen wir euch, das wünschen wir uns allen von ganzem Herzen für die kommende Adventszeit, laßt uns den Mut und die Kraft nicht verlieren in diesen dunklen Zeiten, macht euch gemeinsam mit uns auf den Weg in das wiederkehrende Licht. 

Einen guten, stillen und besinnlichen Ewigkeitssonntag wünscht euch allen euer Grafschafter Wochenanzeiger

mit Mimi in heaven Otto und Luzia. 

Paßt auf euch auf und bleibt oder werdet alle gesund!  

 

 

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Nachruf

Liebe Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, wir sind wieder da! Und würdigen natürlich als ersten Beitrag nach dem Tod unserer geliebten Mimi, euer aller Co-Autor und unsere rasende Reporterin, ihr Leben und Wirken hier in diesem Blögchen und dem Grafschafter Wochenanzeiger.

Wir stehen immer noch alle ein bissel unter Schock, und mit der Frau Chefredakteurin und den anderen Teammitgliedern vermißt vor allem Ruddi seine geliebte Chefin sehr. Aber, wie wir euch ja schon mitgeteilt haben, in der letzten Redaktionssitzung, der ersten ohne unsere Mimi, sind wir alle übereinstimmend zu der Entscheidung gekommen, daß es genau in Mimis Sinne wäre, wenn wir weiter machen. Sie wird immer fehlen, aber in unserem Herzen und von ihrem Stern ist sie doch weiter unter uns. Apropos Stern: Der Stern, den wir hier dazumalen für Mimis Freundin Luzi, geliebte Katze von den Kindern, und ihrem Freund Loui nach beider Tod ins Fenster gehängt haben, ziert jetzt auch Mimis Name, guckt:

Und über unserem Birkenpferd, das nun auch wieder wie ein Pferd aussieht, steht, wenn der Himmel am Abend klar ist, auch ein Stern, der uns bisher nicht aufgefallen war, das ist jetzt für uns Mimis Stern!

Uns wird im Laufe der Zeit bestimmt noch vieles einfallen, was wir hier alles gemeinsam erlebt haben, und so möchten wir hier für uns und euch alle mal eine kleine Dia-Show machen von Mimis Leben im Eulennest in der Liricher Grafschaft, von Anfang dieses Blögchens hier bis heute, das würde ihr gefallen!

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Sicher erinnert ihr euch auch alle noch an Mimis legendäre Orakel während WM und EM von WIR, nicht wahr, wir haben mal eines rausgesucht:

Was war das immer ein Spaß!!!

Und zum Abschluß unseres Nachrufs gibt es noch ein Lied von Reinhard Mey, das war „unser Lied“, das hab ich Mimi immer vorgesungen ganz am Anfang, als sie hier bei mir eingezogen ist und noch so scheu und verstört war, das ist unser Lied geblieben bis zum Schluß, sie hat es so gerne gehört:

https://www.reinhard-mey.de/texte/alben/alles-ist-gut

Und nun haben wir in unserer Redaktionssitzung beschlossen, daß wir am heutigen Tag noch etwas besonderes für alle Freunde und Freundinnen von Mimi machen möchten, nämlich eine kleine Abschiedsparty, gerade heute bietet sich dafür so schön an, weil nämlich allwieder mal Walpurgisnacht ist, ein Fest, das Mimi genauso liebte wie Halloween und an dem so herrliche Feiern hier stattgefunden haben. Ihr seid also alle herzlich eingeladen zum heutigen Abend!

 

                                                                               

                                 

           

Wie ihr seht, werden wir uns alle am angezündeten Lagerfeuer versammeln, natürlich auch mit allen Redaktionsmitgliedern

und der Frau Chefredakteurin!

Dann trinken wir alle einen feinen Cocktail auf unsere geliebte Mimi in heaven, gedenken ihr liebevoll in durchaus fröhlicher Runde, denn das hätte sie sich gewünscht!!! Wir können singen und liebevolle Erinnerungen austauschen an all die legendären Partys hier im Eulennest und anderswo! Und feiern von der Walpurgisnacht in den 1. Mai

Und da können wir dann gleich weiter feiern, denn da begehen wir im Blögchen hier seinen 8. Geburtstag. Am 1. Mai anno domini 2012 um 2.41 MEZ begannen wir hier zu bloggen, zuerst bei Blog.de, als sich dort die Pforten schlossen, hier bei WordPress! Was ist in diesen 8 Jahren alles passiert, was haben wir hier schon an Freud und Leid geteilt! Und teilen nun alle diese schlimme Corona-Krise und hoffen auf wieder bessere Zeiten, in denen wir endlich all unsere Lieben wieder in die Arme schließen können und das Leben, wenn auch vielleicht nicht wie gewohnt, weiter gehen darf! Dafür brauchen wir viel Licht und Sonne für unsere Gedanken und Gefühle, und da haben wir jetzt noch etwas ganz schönes für den Schluß dieses Eintrags, wir haben nämlich so etwas feines von Brigitte/Plauen geschickt bekommen, guckt mal:

Was das ist? Das ist eine Karte bzw. eine Tütchenkarte, hinten kann man Anschrift und Text drauf schreiben, das ist vorne und drinnen sind…..Sonnenblumensamen!

Die werden wir demnächst in ein schönes Gefäß einpflanzen, dann kommt das in Mimis Brotkasten

und kann dort wachsen, gedeihen, blühen und leuchten!

Wir wünschen euch allen „Laßt die Sonne in euer Herz“, einen schönen Donnerstag mit einer feinen Walpurgisnacht und einen guten Start in den 1. Mai! Der uns vielleicht mal wieder bissel mehr Sonne im sprichwörtlichen Sinne bringt, real darf er auch gerne kühl und naß werden, denn das braucht die Natur.

Paßt alle auf euch auf und bleibt gesund, euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger und die Freelancer

Otto und Lucia

 

 

Trauer

Mimi * Mai 2004 – + 8. April 2020

Ihr Lieben alle, Mimi ist heute über die Regenbogenbrücke gegangen. Ich bin unendlich traurig, aber auch froh und dankbar, daß wir noch eine gute Zeit haben durften und mein sehnlichster Wunsch in Erfüllung gegangen ist: Sie ist friedlich in ihrem geliebten Zuhause gestorben. Behaltet sie alle in liebevoller Erinnerung, liebe traurige Grüße Monika.

Grafschafter Wochenanzeiger – Rusemondach – Wir gehen ins Theater!

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Wie war zu Köln es doch vordem
mit Heinzelmännchen so bequem!
Denn, war man faul, … man legte sich
hin auf die Bank und pflegte sich:
Da kamen bei Nacht,
ehe man’s gedacht,
die Männlein und schwärmten
und klappten und lärmten
und rupften
und zupften
und hüpften und trabten
und putzten und schabten …
und eh ein Faulpelz noch erwacht …
war all sein Tagewerk … bereits gemacht!

Die Zimmerleute streckten sich
hin auf die Spän‘ und reckten sich.
Indessen kam die Geisterschar
und sah, was da zu zimmern war.
Nahm Meißel und Beil
und die Säg‘ in Eil;
und sägten und stachen
und hieben und brachen,
berappten
und kappten,
visierten wie Falken
und setzten die Balken …
eh sich’s der Zimmermann versah …
klapp, stand das ganze Haus … schon fertig da!

Beim Bäckermeister war nicht Not,
die Heinzelmännchen backten Brot.
Die faulen Burschen legten sich,
die Heinzelmännchen regten sich –
und ächzten daher
mit den Säcken schwer!
Und kneteten tüchtig
und wogen es richtig
und hoben
und schoben
und fegten und backten
und klopften und hackten.
Die Burschen schnarchten noch im Chor:
Da rückte schon das Brot, … das neue, vor!

Beim Fleischer ging es just so zu:
Gesell‘ und Bursche lag in Ruh.
Indessen kamen die Männlein her
und hackten das Schwein die Kreuz und Quer.
Das ging so geschwind
wie die Mühl‘ im Wind!
Die klappten mit Beilen,
die schnitzten an Speilen,
die spülten,
die wühlten
und mengten und mischten
und stopften und wischten.
Tat der Gesell die Augen auf …
wapp! hing die Wurst da schon im Ausverkauf!

Beim Schenken war es so: Es trank
der Küfer, bis er niedersank,
am hohlen Fasse schlief er ein,
die Männlein sorgten um den Wein
und schwefelten fein
alle Fässer ein
und rollten und hoben
mit Winden und Kloben
und schwenkten
und senkten
und gossen und panschten
und mengten und manschten.
Und eh der Küfer noch erwacht,
war schon der Wein geschönt und fein gemacht!

Einst hatt‘ ein Schneider große Pein:
Der Staatsrock sollte fertig sein;
warf hin das Zeug und legte sich
hin auf das Ohr und pflegte sich.
Da schlüpften sie frisch
in den Schneidertisch
und schnitten und rückten
und nähten und stickten
und faßten
und paßten
und strichen und guckten
und zupften und ruckten, –
und eh mein Schneiderlein erwacht:
War Bürgermeisters Rock … bereits gemacht!

Neugierig war des Schneiders Weib
und macht sich diesen Zeitvertreib:
Streut Erbsen hin die andre Nacht.
Die Heinzelmännchen kommen sacht;
eins fährt nun aus,
schlägt hin im Haus,
die gleiten von Stufen
und plumpen in Kufen,
die fallen
mit Schallen,
die lärmen und schreien
und vermaledeien!
Sie springt hinunter auf den Schall
mit Licht: Husch husch husch husch! –
Verschwinden all!

O weh! Nun sind sie alle fort
und keines ist mehr hier am Ort!
Man kann nicht mehr wie sonsten ruhn,
man muß nun alles selber tun!
Ein jeder muß fein
selbst fleißig sein
und kratzen und schaben
und rennen und traben
und schniegeln
und biegeln
und klopfen und hacken
Und kochen und backen.
Ach, daß es noch wie damals wär‘!
Doch kommt die schöne Zeit nicht wieder her!

(Text: August Kopisch, Bilder von Oskar Herrfurth, Postkartenserie)

Hallo, ihr lieben Leser vom Grafschafter Wochenanzeiger: Da isser, der Rosemundach, das Hochfest des Kölner Karnevals!

In unserer wochenendlichen Redaktionssitzung gab es aber erst einmal grübelnde und ratlose Gesichter, den Rosenmontag gab es ja hier im Blögchen schon etliche Male, was also sollte die Redaktion da noch neues bringen beim ersten Rosenmontag im Grafschafter Wochenanzeiger??? Mimi blätterte derweil in unserem Karnevals-Archiv und da fiel ihr Blick auf das Jahr 2016: „Guck mal, Frau Chefredakteurin, da hatten wir doch mal so einen kleinen Narren in unserem Eintrag, könnten wir da nicht nochmal was mit machen?“ „Mööönsch, Mimi, gute Idee, denn weißt du, zu dem kleinen Narren gehört ja noch eine ganze Spielschar, die hol ich jetzt mal raus und dann fotografieren wir die mal, und dann mal gucken, was wir da für einen Eintrag mit klöppeln können!“ Gesagt, getan: Die Redaktionsmitglieder waren begeistert, aber guckt einfach erst einmal selbst:

An den kleinen Narren, zweiter von links, da könnt ihr euch sicher alle erinnern, den Pumuckl hatten wir auch schon mal in einem Eintrag, aber die restlichen Protagonisten sind euch noch allesamt unbekannt! Der kleine Narr, König, Großmutter und das vorne liegende Krokodil sind Original Dresdner Handpuppen, in Björns Kindertagen erworben. Und die beiden Handpuppen rechts außen sind von mir selbst gemacht, ein Räuber und ein Zauberer, da haben wir immer Kasperletheater mit gespielt! Zum Krokodil gibt es eine süße kleine Geschichte vom damals erst dreijährigen Björn: Das Krokodil wird ja in jedem Kasperletheater immer als gefährliches Tier verprügelt, als seine kleinen Freunde, die hier mitgespielt haben, das dann mit seinem auch machten, hat er ihnen das Krokodil von der Hand gerissen und in seine Arme genommen und getröstet und empört erklärt, sein Krokodil wäre ganz lieb und friedlich und dürfe nicht verprügelt werden!

Gucken wir nun mal die Puppen im Detail:

Der Pumuckl, selbst gestrickt! Björn liebte Pumuckl!!!

Den Narren kennt ihr ja schon und hier schleicht sich schon der König ins Bild eine weitere der Dresdner Handpuppen, ebenso wie die Großmutter. Jetzt kommen wir zu meinen selbst genähten:

Der Räuber, da war Björn immer so begeistert von dem Räuberhut! Aber seine Lieblingspuppe war der Zauberer guckt mal genau hin, er hat in seiner rechten Hand sogar einen Zauberstab! Nochmal die ganze Truppe bissel aufgehellt

und eine kleine Porträt-Galerie:

Zeigt her eure Füße, hihihihi!

Ja, und da standen wir nun mit unserer Puppentheater-Galerie und wußten doch wieder nicht so recht weiter, aber da hatte dann Otto, unser Handelsreisender, die zündende Idee: „Mööönsch, Frau Chefin, ick war doch neulich bei Ihre Kinderkes in Köln, und auf der Fahrt, da bin ich hier vorbei gekommen:

https://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%A4nneschen-Theater

Wie wäre es denn…..“ jaaaa, weiter kam Otto nicht, dann überschlugen sich hier die Kommentare vor Begeisterung, au, ja, au, ja, wir fahren mit alle Mann am Rosenmontag dahin!!! Eine prima Idee, Otto, dann gehen wir am Rusemondach standesgemäß in Kölle ins Theater! Und alle sind herzlichst eingeladen:

Treffpunkt: Natürlich in den euch bekannten grafschaftlichen Redaktionsräumen! Nach einem bissel vorglühen mit kleinen Snacks und Getränken

hält Mimi nochmal ihre schon legendäre Büttenrede von anno domini 2013!

Helau, alaaf, ihr Narren hier,
es meldet sich das Katzentier!
Seit Donnerstag läuft nun die Chose
daß hier der Öffner meiner Dose
total verrückt spielt, ach du Schreck,
kaum sind die Weihnachtssachen weg,
da trabt sie tanzend durch die Räume
und singt (falsch!) bis in meine Träume,
vom Räuber, Sultan und Kamelle,
da sträubt sich mir mein Nackenfelle,
Luftschlangen dekoriert sie da
wo sonst mein Knuffelkissen war,
und langsam dämmert es auch mir,
der Fasteleer ist wieder hier!

Und da ich bin ne liebe Katze,
so wink auch ich mal mit der Tatze,
und möchte euch und Frauchen hier
mit einer Büttenred`Plaisir
und ganz viel Freude heute machen,
darum kriegt ihr jetzt was zum Lachen,
und ich erzähl, da seid ihr platt,
was sich heut zugetragen hat,
als ich am Mittag, kaum zu glauben,
es wollte mir den Atem rauben,
auf dem Balkon am Boden sah:
Ein Amseltier, wie wunderbar,
mein Mittagessen, fein serviert,
mit leckerem Grün schon dekoriert.

Ich schlich mich an auf leisen Pfoten,
denn Vogeljagd ist hier verboten!
Was ich vor Jagdeifer vergaß,
da gab es ja auch noch das Glas
von der Balkontür, ach, du Graus!
Wie krieg ich das denn bloß da raus?
Und kaum gedacht, da war`s geschehn,
das Amseltier hat mich gesehn!
Es flog davon! Kommt nicht in Frage,
du haust nicht ab, wenn ich dich jage!
Ein Sprung! Doch ich erwischte
nur die Gardine, und die zischte
mit mir dran hängend auf den Boden,
die Stange war auch ganz verbogen,
die Amsel weg und mir ganz flau,
ach, was ne`peinlich-dumme Show!
In diesem Sinn: Alaaf – helau!

Bufftäää, bufftäää, bufftäää, bumm-bumm!

Und dann geht es los, bitte alle Platz nehmen in unserem närrischen Bulli

und ab geht die Fahrt nach Kölle ins Hännesche-Theater! Für unterwegs gibt es noch feine Karnevalslieder! Alle mitsingen, Klatschmarsch, und ab die wilde Fahrt!

Und dann viel Spaß im Kölner Hänneschen-Theater!

Ganz klar, daß wir als Truppe vom Grafschafter Wochenanzeiger natürlich auch einen Blick hinter die Kulissen werfen durften:

Wir hoffen, allen hat es richtig Spaß gemacht, mal was ganz anderes zum Rosenmontag!

Dann geht es mit dem närrischen Bulli wieder zurück zu den grafschaftlichen Redaktionsräumen, wo mit einem feinen kalten Karnevalsbuffet und diversen Getränken unsere Rosenmontagsfeier endet!

Zum Abschluß unserer Feier noch einmal das Lied von den Bläck Fööss „Unsere Stammbaum“ zum Gedenken an die Opfer von Hanau, Hand in Hand gegen Haß und Gewalt!!!

Habt alle einen schönen, friedlichen Rusemondach und eine gute neue Woche, wünschen euch von Herzen das Redaktionsteam des Grafschafter Wochenanzeiger und die Freelancer Otto und Lucia.

Habts fein!