Grafschafter Wochenanzeiger – Mehr Licht! 💡 Exclusivbericht und Neues aus der Redaktion

Segen sei mit dir,
der Segen strahlenden Lichtes,
Licht um dich her
und innen in deinem Herzen,
Sonnenschein leuchte dir
und erwärme dein Herz,
bis es zu glühen beginnt
wie ein großes Torffeuer,
und der Fremde tritt näher,
um sich daran zu wärmen.

Aus deinen Augen strahle
gesegnetes Licht,
wie zwei Kerzen
in den Fenstern eines Hauses,
die den Wanderer locken,
Schutz zu suchen dort drinnen
vor der stürmischen Nacht.

Wen du auch triffst,
wenn du über die Straße gehst,
ein freundlicher Blick von dir
möge ihn treffen.

(Altirischer Segenswunsch)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, eure sonst gewohnte Sonntagsausgabe erscheint nun erst als Montagsblatt, aus gutem Grund, doch dazu später! 

Bevor wir in den redaktionellen Teil unserer Montagsausgabe einsteigen, haben mein Redaktionsteam und die Frau Chefredakteurin eine Bitte an euch alle:

Unseren Lesern ist bekannt, daß die gesamte Redaktion Eisbären-Fans sind, ganz klar, wenn die Hälfte des Teams Eisbären sind Und Eisbären und viele andere, vor allem nordische Tiere, brauchen dringend eure Hilfe, mit Schrecken haben wir vor einigen Tagen in unserer Redaktion die Nachricht erhalten, daß der wunderbare  Orsa Rovdjurspark in Schweden zum 31. Oktober 2022 schließen wird. Ein so einmaliger, ganz besonderer Park

https://www.orsarovdjurspark.se/

und schaut euch mal die Karte an, welch herrliches, weitläufiges Gebiet

https://www.orsarovdjurspark.se/infoer-ditt-besoek/parkkarta/

das darf einfach nicht wahr sein und nicht wahr werden, und deshalb bitten wir unsere Leser heute ganz, ganz herzlich: Unterschreibt die nachstehende Petition, um den Park zu retten und den dort lebenden Tieren ihr Zuhause zu erhalten, in dem sie sich so wohlfühlen können! 

https://chng.it/W2JB4kRMpB

 

Wir danken euch allen ganz herzlich für euren Einsatz!

Ganz besonders wird das unsere Mimi in heaven freuen, wenn ihr bei der Petition dabei seid, mit ihr steigen wir jetzt in den redaktionellen Teil unserer heutigen Montagsausgabe ein, mit ihr sollte er ohnehin beginnen, weil doch der Montag immer ihr Tag war als rasende Reporterin und Co-Autor. Da wir uns am Freitag zur eigentlich geplanten Redaktionssitzung noch irgendwie im kognitiven Winterschlaf befanden, haben wir einstimmig beschlossen: Es wird ein Montagseintrag! 

Da hat als erstes Mimi in heaven noch was als Nachtrag zu unserem Silvestereintrag, in dem wir an alle uns vorausgegangenen Lieben, Tier oder Mensch, gedacht haben, wo auch Evas Chica dabei war, von ihr hatten wir da leider noch kein Bild, und das liefern wir nun nach: 

Hab es fein da oben bei Mimi, liebe Chica! ☁⭐❤

Und so kommen wir nun zum Titel und dem themenbezogenen Gedicht am Anfang: Mehr Licht! 

Oh, ja, sehr nötig wieder in den letzten Tagen, denn unsere Grafschaft zeigt sich weiterhin in allen Nuancen von grau, nebelgrau, 🌫mausgrau, 🐁 bleierngrau! Das legte sich aufs Gemüt, die Motivation pendelte im gesamten Redaktionsteam gegen Null! Da erreichte uns in der letzten Woche am Mittwoch per Telex die Einladung unserer Dependance in Köln-Ehrenfeld für unseren Außenkorrespondenten Hamish und unseren Handelsreisenden Otto zum Event „Christmas Garden Köln 2022“! Ihr könnt euch sicher alle vorstellen, wie groß der Jubel in der Redaktion war, endlich unterbrach mal etwas die grau-eintönigen Tage meines Redaktionsteams, und alle machten sich mit Feuereifer daran, Hamish und Otto für ihren Außentermin vorzubereiten. Außer Reiseproviant 🍯🍪🥐🧃 und natürlich die vorgeschriebenen Masken 😷😷 mußte noch die Fotoausrüstung 🎥📷📸🎤 eingepackt werden, und Otto überprüfte noch rasch seinen Koffer. 

Und dann gings ab zum Außentermin und wir warteten in der Redaktion ganz gespannt auf die Rückkehr unserer beiden Teammitglieder. Die dann am nächsten Tag wieder in der Redaktion eintrudelten, es handelte sich ja um einen spätabendlichen Termin, da haben sie natürlich in unserer Dependance übernachtet. Und haben sowas von herrliche Bilder und leuchtende Augen mitgebracht, und so laden wir unsere lieben Leser nun alle hier ein, genüßlich und gemütlich virtuell durch „Christmas Garden Köln 2022“ im Kölner Zoo zu bummeln, viel Spaß! 

(alle Bilder: © B. Zimmermann)

Herrlich, oder? Wir waren alle so begeistert, und wenn ihr es beim gucken gemütlicher haben wollt, bitte schön, hier ist eine Dia-Show: 

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Viel Freude dabei! 

Das war dann nun der im Titel erwähnte Exclusivbericht von Hamish und Otto, die beiden haben sich da so drauf gefreut! Und da kommt demnächst auch noch ein Nachschlag, wir haben nämlich auch noch Videos, aber die müssen erst einbettungsfähig gemacht werden, da habt ihr was, auf was ihr euch noch vorfreuen könnt. 

Kommen wir nun zu den Neuigkeiten in der Redaktion, na, das sind ja nun eigentlich auch nicht unbedingt direkt Neuigkeiten, sondern Bilder, die wir mehr so zu dem Thema „Mehr Licht“ gesammelt hatten, zum Beispiel das diesjährige Lieblingsfenster der Frau Chefredakteurin von den Advents- und Weihnachtsfenstern in den Häusern gegenüber als Ersatz für den schönen, roten Stern, der ausgezogen ist. Das wäre nun dieses, schräg gegenüber auf der anderen Seite der Häuserreiher, denn es leuchtete jede Nacht bis fast zum Morgengrauen seit Advent hinaus ins Dunkle und leuchtet immer noch! 

Das ist so ein Lichtervorhang im gesamten Fenster, 

und das hier ist jetzt Kunst, lach!

Verwackelt, aber irgendwie schön! 

 

Unser Weihnachtsbäumchen steht noch, bei dem grau hab ich noch nichts leuchtendes wieder eingeräumt, und außerdem ist in katholischen Haushalten immer noch Weihnachten, bis zum 2. Februar! 😂👍 Mein Bärenteam findet es auch noch richtig schön gemütlich so. 

Sieht noch so hübsch aus! 

Mit Zuckerstange und nächtlicher Belichtung. 

Und ohne die Zusatzbelichtung, kommt schöner. 

Unser Stern hängt auch noch im Wohnzimmerfenster

mit Spiegelungs-Effekt, lach!

„Ein Stern…..“

der die Spitze unseres Weihnachtsbäumchens ziert! Selbst gemacht mit Window-Color! 

Unser Kantenengel vor dem Weihnachtsbäumchen

und eine schimmernde Luzia

und Lauras Stern ist natürlich auch wieder mit dabei. 

Und wißt ihr was? Wir haben euch überhaupt noch nicht gezeigt, wie es draußen vor der Korridor-Türe leuchtet und dieses Mal geschmückt ist/war:

Am letzten Donnerstagabend gab es tatsächlich mal einen lichten Moment in der Grafschaft

da hat sich unser Hoppriel gleich mal in Szene setzen lassen

und über Burg Lirich war mal ein Stück blauer Himmel! 

Und mit unserem leuchtenden Orangen-Zitronen-Kranz am Küchenfenster schließen wir nun unsere heutige Montagsausgabe. Wir wünschen euch allen eine gute neue Woche voller lichter Momente, paßt alle gut auf euch auf, bleibt oder werdet gesund, das wünscht euch von Herzen euer Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia.

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Happy birthday, Anori! 🎈🎉🎁🎀📬

Am 1. Mai, `s war genial,
da fuhr ich hin nach Wuppertal,
und dort zum Zoo!
Ich wollte gerne
und eben nicht nur aus der Ferne
ein Eisbärbaby sehen, ooh,
es wurd geboren dort im Zoo!


Anori nannte man die Kleine,
und es war wirklich eine feine,
schneeweiß, knuffig und kugelrund,
zum großen Glück auch ganz gesund!


Ja, das war eine Freud, ihr Leut!
Nun hat die Maus Geburtstag heut!
Drum will ich hier ihr gratulieren
und alle sollen jubilieren:
Anori, unser kleiner Star
ist nun 10 Jahr!

(© Monika Zimmermann, Chefredakteurin Grafschafter Wochenanzeiger)

liebe Anori, das Redaktionsteam und die Frau Chefredakteurin sowie alle Leser vom Grafschafter Wochenanzeiger wünschen dir von Herzen alles Liebe und Gute zu deinem Geburtstag heute, feier schön, meine Maus, in deinem schönen neuen Zuhause im Zoo Mulhouse, in den du am 12. Oktober 2021 umgezogen bist aus deinem Geburtszoo in Wuppertal, wo dich deine Mama Vilma am 4. Januar 2012 geboren hat!

Deine Mama Vilma, hier mit deinem Bruder Fiete, 

(© Foto: BrigitteE)

und dein Papa Lars werden ihrem Töchterchen bestimmt schon aus dem Regenbogenland gratuliert haben! 

Und dein Bruder Fiete (Zoo Rostock am 23.1.2016 Bild: BrigitteE) hat vielleicht schon ein Glückwunschtelegramm aus Ungarn geschickt, wo er im schönen Sóstó Zoo lebt! 

Meine im Gedicht oben beschriebene Reise zu dir am 1. Mai 2012 werde ich nie vergessen, du warst mein erstes und bist mein einziges Eisbärenbaby, daß ich je live gesehen habe, ich war augenblicklich verliebt 😍 und du wurdest an diesem Tag die Begründerin meines Blögchens und unseres späteren Grafschafter Wochenanzeigers. Und bist somit ein fester Bestandteil hier, wenn du Geburtstag hast, dann treten alle an zum gratulieren, das gehört sich so für eine „VII“ (Very Important Icebear)! 

 

Dein schöner neuer Zoo in Mulhouse ist offensichtlich ganz glücklich, daß er dich hat, und du selber fühlst dich ebenso offensichtlich richtig wohl dort, wie ich mich anhand eines kleinen Videos, daß der Zoo auf seiner FB-Seite eingestellt hatte, selber überzeugen konnte, in dem du zum Schwarzbären mutiert bist 😂 weil du dich im Mulch und in Gras und Erde so richtig herrlich eingesaut hast! 🤣 Schmuddelige Eisbären sind glückliche Eisbären! Auf Gesellschaft mußt du wohl leider noch ein bissel warten, aber irgendwann wird auch das soweit sein und da freu ich mich schon sehr für dich drauf! 

Glücklich warst du aber auch in deinem Geburtszoo in Wuppertal, mit deiner Mama Vilma die hier im Hintergrund läuft und später mit deinem Kumpel Luka

(Bild: © C. Kronenberg)

Ihr beiden habt auch immer so schön einträchtig deine Geburtstagstorte vom Zoo gemümmelt

(Bild: © C. Kronenberg)

Luka hat ja auch so ein feines neues Zuhause gefunden im Yorkshire Wildlife Park in Doncaster, samt prima Kumpels zum spielen und raufen, worauf du ja noch bissel warten mußt. Ich denke mal, ihr beiden habt euch anfangs sicher vermißt, aber mittlerweile sehe ich, daß ihr beide wieder zufrieden seit! 

Ich bin gespannt, was sich dein neuer Zoo zu deinem Geburtstag einfallen läßt, man wird ja sicher mal was lesen und gucken können im Netz! Feier schön, meine Maus, und bleib schön gesund! 

Im letzten Jahr hab ich zu deinem Geburtstag meinen Lesern hier noch was vom Räuchern eingestellt, in diesem Jahr machen wir einfach noch eine kleine Silvester- und Neujahrsnachlese hier. Denn das neue Jahr ist ja erst 4 Tage alt, wenn du Geburtstag hast, dann geht das noch prima. 

Meine kleine Feier mit meinen Mädels zu Silvester war wieder sehr schön und lustig, wir hatten viel Spaß, endlich mal wieder, nach einem Jahr Pause! Meine Freundin mit ihrem Kater Devil war für die Getränke zuständig, die andere Freundin hat einen leckeren Hähnchenbrustfilet-Kartoffel-Gemüse-Auflauf gemacht und ich wieder mein obligatorisches Fladenbrot mit Kräuterbutter. Zur mitternächtlichen Stunde haben wir mit Sekt auf das Neue Jahr 2022 angestoßen draußen war es so ruhig, daß selbst Devil einfach auf der Couch liegengeblieben ist, auf der er sich es den ganzen Abend und die Nacht gemütlich gemacht hatte. Da dachte ich mir, wir machen hier nochmal ein Feuerwerk, denn ist doch ganz ohne nicht so richtig Silvester, also nochmal das Feuerwerk von den Kölner Lichtern 2018


Und nun kommen hier noch Nachlesebilder aus den Redaktionsräumen unseres Grafschafter Wochenanzeigers:

Unsere Kartenleine mit allen lieben Weihnachtsgrüßen vom letzten Jahr

Süß, ne? 

Allen lieben Schreibern einen herzlichen Dank, wir haben uns sehr darüber gefreut! 

Und sind die Klämmerchen nicht niedlich?

Hat Brigitte/Plauen im Weihnachtspäckchen mitgeschickt! 

Stimmungsbild, Schneekugel aus Pappe, haben mir die Kinder mal geschenkt, und da mußte ich noch was leckeres mit in Szene setzen

ein Fläschchen mit 

Glühwein-Likör! 

Und die Freundin, die das Essen gemacht hat, hat noch was was feines gebacken für uns drei

ein Glücksschweinchen, mit Frischkäsefüllung, soooo lecker und so niedlich! 🐷🎉🎇🍀

Und damit wünschen wir allen unseren lieben Lesern nochmals viel Glück & Schwein im neuen Jahr, habt alle einen schönen Dienstag, paßt gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, das wünscht euch euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia.

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Wir nehmen Abschied von Eisbärin Katjuscha

Winternacht

Flockendichte Winternacht…
Heimkehr von der Schenke…
stilles Einsamwandern macht,
daß ich deiner denke.

Schau dich fern im dunklen Raum
ruhn in bleichen Linnen…
leb ich wohl in deinem Traum
ganz geheim tiefinnen?…

Stilles Einsamwandern macht,
daß ich nach dir leide…
eine weiße Flockennacht

flüstert um uns beide…

(Christian Morgenstern)

Ihr lieben Leser vom Grafschafter Wochenanzeiger, unsere Redaktion ist durch Eisbär Knut und seiner Halbschwester Anori, unserer Blögchenbegründerin, tief mit den Eisbären verbunden und so haben wir heute die traurige Aufgabe, euch den Tod der Eisbärin Katjuscha im Berliner Zoo mitzuteilen.

Eisbärin Katjuscha, geboren am 16. 11. 1984 in Karlsruhe, war stolze 37 Jahre alt, als sie am Heiligen Abend friedlich auf ihrer Anlage im Berliner Zoo eingeschlafen ist, auf der Anlage, wo sie fast ihr ganzes Leben verbracht hat. Unvergessen die Zeit, in der sie dort zusammen mit den Eisbärinnen Tosca und Nancy und dem Eisbären Lars war, Tosca und Lars waren Knuts Eltern, später auch mit Knut nachdem Lars nach Wuppertal zog. Sie hat alle überlebt, obwohl man sich so oft krankheitsbedingt um sie sorgte.

Katjuscha, liebevoll Kati genannt, war die Lieblingseisbärin von unserer Leserin Brigitte/Plauen und wurde jedes Jahr zweimal von ihr besucht, und so haben wir auch Bilder von ihr, die uns Brigitte/Plauen hat zukommen lassen, um ihre Freude über die Besuche bei ihrer geliebten Kati mit uns zu teilen. So zum Beispiel im Mai 2020, da haben wir damals einen Eintrag von gemacht.

Katjuscha in ihrem Höhleneingang

und zu Brigitte/Plauen größter Freude im Wasser

So schöne Erinnerungsbilder nun!

Und so nehmen wir hier in unserer Redaktion Abschied von Katjuscha mit den Bildern, die Brigitte/Plauen im Oktober diesen Jahres bei ihrem letzten Besuch bei ihr noch gemacht hat:

Ich hab beim abfotografieren versucht, Kati näher zu bekommen, das wird dann leider unscharf, aber es sind die letzten Bilder von Kati von Brigitte/Plauen und deshalb stellen wir sie hier trotzdem ein.

Kati mit dem wunderschönen Herbstlaub

Die weiße Rose, die Brigitte/Plauen bei ihrem letzten Besuch wieder am Bärentor angebracht hat, wird nun zu einem lieben, letzten Abschiedsgruß an die liebe alte Lady Kati.

Grüß alle im Regenbogenland, liebe Katjuscha, wir sind traurig, daß du gegangen bist, aber deine Freundinnen Nancy und Tosca werden sich gefreut haben über dein ankommen.

Und schau ab und zu mal durch dein „Himmelsfenster“, wie es uns hier unten so geht, wir werden dich nicht vergessen und behalten dich in unseren Herzen. ❤

Dein Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia.

Habt alle einen guten Dienstag!

Grafschafter Wochenanzeiger – Adventskalender – Türchen 22

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r

Türchen

Auf des Weihnachtsmanns Spuren

In dieser Nacht,
als niemand wacht,
ging durch den Tann
der Weihnachtsmann.

Sein Sack hing schwer
vom Rücken her
und schleift im Schnee,
ganz deutlich seh
ich seine Spur,
folgt mir nur!

Hier an diesem Dornenbusch
ging er eine Strecke,
deutlich seh ich’s, glaubt ihr’s nicht?
Folgt mir um die Ecke!
Aber sacht,
kein Geräusch gemacht!
Hier an diesem Dornenbusch
blieb der Sack ihm hängen,
und er mußte mühsam sich
durch das Dickicht zwängen!

Hier an diesem Dornenbusch
ist sein Sack zerrissen!
Aus dem Sack
klick klack, klick klack
tröpfelte es Nüssen! –

Eichhörnchen hat vom Tannenzweig
das Unglück schon gesehen,
doch warnt es nicht den Weihnachtsmann,
es läßt ihn weitergehen.
Er schlägt den Schwanz zum Kringel,
der kleine braune Schlingel,
und klettert flink und munter
vom Tannenbaum herunter.

Nun sitzt es dort in guter Ruh’
am Weihnachtstisch, seht ihm nur zu,
knackt Nüsse sehr bedächtig.
Ihr seht, es schmeckt ihm prächtig!
. . . . . . . Vergnügten Gesichts
tat der Alte, als merkte er nichts,
dachte an Kinder und frohe Gesichter,
dachte an Spielzeug und Weihnachtsbaumlichter,
ging indessen zum Wald hinaus. –
Immer näher an unser Haus

führte ganz deutlich seine Spur,
denkt euch nur! –
„Mutter, Mutter, wir haben’s gesehen,
denkt doch, des Weihnachtsmanns Spuren gehen
deutlich bis dicht vor unsere Tür!
Mutter, war er vielleicht schon hier?“

Spricht die Mutter: „Denkt doch mal an,
eben war bei mir der Weihnachtsmann!
Plötzlich hört’ ich ein starkes Klopfen,
öffnete selbst, da trat er ein,
bat mich, ich möchte den Sack ihm stopfen,

denkt doch, ihm riß ein Loch hinein!
Und da hat er mir vieles erzählt,
wie ihm dies und jenes gefehlt.
Aber der Sack war doch noch sehr voll,
hat auch gefragt, was er hier lassen soll!?
Sachte, Kinder, hübsch artig immer!
Und geht mir nicht an das Weihnachtszimmer!“

(Paul Kaestner, 1876 – 1936, deutscher Jurist, Ministerialdirektor und Kirchenliederdichter)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, jetzt flitzt die Zeit hier aber, nun öffnen wir heuer bereits das 22. Türchen, es ist wirklich kaum zu glauben, wie schnell das wieder ging! Mein Bärenteam und ich, wir haben hier natürlich auch noch bissel vorzubereiten fürs große Fest, und da ich mich ja immer prima auf mein Team verlassen kann, haben die Bären, während ich Weihnachtsmanndienst geschoben haben (daher rührt auch das Gedicht! 😊🎅) das Archiv durchforstet und sind fündig geworden, haben das, was sie gefunden haben, wunderbar vermischt und so präsentieren wir euch das nun fürs heutige Türchen 22.

Bräuche und Rituale zur Weihnachtszeit:

Überall, wo Weihnachten gefeiert wird, gibt es Weihnachtssänger. Das englische Wort „Carol“ (Weihnachtslied) weist auf eine lateinische Sitte, bei hohen Festen zu singen und im Kreis zu tanzen: Das alte magische Mittel, einen Zauberkreis herzustellen, in dem das Böse – und die Gefahr aus der Tiefe der Natur – nicht eindringen kann.

Kurrendesänger sind die bekanntesten Kindergruppen des ausgehenden Mittelalters, die frierend durch die Wintergassen gezogen sind und gesungen haben.
Das Wort stammt vom lateinischen „currere = laufen“, und gelaufen sind die Schüler mit ihrem Lehrer, meist in Trupps, mit großen Körben für die zu ersingenden Gaben.

Das Quempassingen stammt aus Pommern, Sachsen und Schlesien.
Der Name ist durch das Verschleißen der ersten Wörter eines Weihnachtsliedes entstanden: „Quem pastores laudavere – den die Hirten lobten sehre“. Das Lied wird von verschiedenen Kindergruppen im Wechselgesang von Emporen, Altar und Orgel bei Kerzenlicht gesungen. Die Sänger marschieren oft mit ihren brennenden Kerzen und ihren weißen Chorhemden feierlich in die stockfinstere Kirche ein.

Krippenspiel und Weihnachtsspiele, früher szenische Darstellungen des Weihnachtsevangeliums nur in der Kirche oder in Klöstern, findet man heute auch in Schulen und Familien.
Besonders schön sind die bayerischen und österreichischen Krippenspiele für Kinder.

Die Krippe füllen ist eine Sitte, die vor allem den Kindern den Geist der Nächstenliebe und der Selbstlosigkeit zeigen soll. Die Krippe, die am Heiligen Abend unter dem Weihnachtsbaum stehen soll, wird am ersten Adventssonntag in der Stube aufgestellt. Für jede Freundlichkeit und gute Tat, die die Kinder in der Adventszeit begehen, dürfen sie einen Strohhalm in die Krippe legen. Je weicher das Jesuskind Weihnachten liegen wird, desto besser.

Die Tiere in der Weihnachtsnacht: Auf dem Land sorgten die Erwachsenen für das Vieh und gaben ihm eine tüchtige Weihnachtsration, während die Kinder Hund und Katze versorgten und ihnen eine Schale Futter oder Milch hinstellten, dabei feierlich gelobten, die Tiere im nächsten Jahr gut zu behandeln.
Die Menschen waren zum Überleben von der Natur und eben auch den Tieren abhängig, so bezogen sie sie in ihre Feste mit ein.
Die Legende erzählt, daß die Tiere in der Heiligen Nacht sprechen können, vor allem Ochs und Esel, weil sie das Christkind gehütet und mit ihrem Atem gewärmt haben. Man darf ihnen aber nicht zuhören: In diesem Verbot mischt sich die heidnische Furcht vor der gelösten Natur in die Legende.

Die Tanne auf dem Friedhof: Im Elsaß, in Österreich und in Bayern bringt man am Nachmittag des Heiligen Abends einen kleinen Tannenbaum mit Kerzen auf den Friedhof. Die Bäumchen werden auf die Gräber gestellt, dann zündet man die Kerzen an, die durchs blaue Dämmerlicht schimmern. Die Sitte ist verhältnismäßig jung, sie wird im ausgehenden 19. Jahrhundert zum ersten Mal erwähnt.

Die Christmette: Der Name hat nichts mit der Messe zu tun, sondern ist die Eindeutschung des lateinischen Begriffs „hora matutina“, des Morgengebetes. Es gehört eigentlich zu den klösterlichen Stundengebeten, doch ist die Bezeichnung auch für die Früh- „Metten“ in den Morgenstunden der Hauptfesttage von Weihnachten, Ostern und Pfingsten verwendet worden.

Die Rauh- oder Rauchnächte haben ihre Bezeichnung und Herkunft vermutlich von der Sitte, in den 12 Tagen und Nächten zwischen den Jahren die bösen Geister auszuräuchern und alles zu vermeiden, was Unsegen bringen könnte.
In diesen Tagen muß man alle geliehenen Gegenstände zurückgeben, man darf nicht waschen, muß auf seine Träume achten, denn sie gehen in Erfüllung.

(Quelle: Sybil Gräfin Schönfeldt, Das große Ravensburger Buch der Feste und Bräuche)

Da hatten die Bären mal wieder was aus unserem Feste- und Bräuchebuch beim Wickel, das hatten wir ja auch schon länger nicht mehr, ich hoffe, es macht euch nochmal Freude! Und bezüglich der Rauhnächte und den Tieren in der Weihnacht machen wir jetzt nochmal einen feinen Reigen hübscher Bilder.

Auch Katzen freuen sich über Strümpfchen am Kamin!

Und Elche kann man natürlich auch als Weihnachtsbäume dekorieren, mit Blinklicht, hihihi, muß man aber nicht!

Der Weihnachtsmann beschert auch die Eisbären!

Auch Koala und Kakadu freuen sich über den Weihnachtsmann.

Genau wie die Vögel!

Rudolph Rotnase freut sich schon auf seinen Einsatz in der Weihnachtsnacht!

Der Esel muß noch ein bissel mit dem Weihnachtsmann arbeiten, bevor seine Bescherung beginnt!

Genau wie die Rentiere!

Stalldienst beim Christkind!

feine Bescherung!

Oh, oh, in der Lichterkette verhaspelt!

Ich schlaf noch ein bissel vor der Bescherung!

Pack ich jetzt ein oder pack ich jetzt aus?

Sternchen putzen, damit sie schön leuchten in der Weihnachtsnacht!

Wir üben für unseren Einsatz!

Ich hab dieses Jahr einen Katzentatzenweihnachtsbaum!

Ich hab Stalldienst in der Heiligen Nacht, ich muß auf das Christkind aufpassen!

Huuuh, wenn es mal kalt wird zu Weihnachten, mummel ich mich schön ein! Und warte auf’s Christkind!

Noch mehr Sänger, die für die Christnacht üben!

Guckt mal, Weihnachtspost!

Mäuschen hat den Pudding zum Nachtisch beim Weihnachtsmahl entdeckt!

Mama Reh erzählt ihrem Kind die Geschichte vom Christkind und der Heiligen Nacht!

Wir Tiere auf dem Bauernhof feiern auch Weihnachten, wie man sieht, freuen wir uns schon sehr!

Die Vögel haben auch ihre Strümpfchen aufgehängt und hoffen auf reiche Winterfütterung!

Die niedlichen beiden hier haben sich beim Kinderkarussell verdingt, es macht ihnen Spaß, wie man sieht!

Weihnachten, das Fest des Friedens, auch zwischen Hund und Katz!

Weihnachten im Pferdestall, warm und schön gemütlich!

Damit keine falschen Gedanken aufkommen: Der kleine Wuff ist kein Geschenk, (bitte, keine Tiere unterm Weihnachtsbaum, das geht so oft nicht gut aus!) er wohnt schon lange in dem Haus und hat sich nur mal vorwitzig im Geschenkekörbchen versteckt, hihihi!

Zwei Weihnachtskatzen

spielen unterm Weihnachtsbaum, herrliches Vergnügen!

Wenn es dann in der Christnacht schneit, wird das ein ganz romantisches Fest, das mögen auch Katzen sehr gern. Die meisten aber am liebsten von drinnen.

So, ihr lieben alle, das war nun das Türchen 22, wir hoffen sehr, es hat euch allen wieder gefallen. Wir wünschen euch einen schönen WTT ohne Streß und Hektik, mit viel Zeit fürs vorfreuen auf das hohe Fest, paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, das wünschen euch von Herzen eurer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia.

Habts fein!

Grafschafter Wochenanzeiger – Adventskalender – Türchen 5

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r 

Türchen

Winternacht

Flockendichte Winternacht…
Heimkehr von der Schenke…
stilles Einsamwandern macht,
daß ich deiner denke.

Schau dich fern im dunklen Raum
ruhn in bleichen Linnen…
leb ich wohl in deinem Traum
ganz geheim tiefinnen?…

Stilles Einsamwandern macht,
daß ich nach dir leide…
eine weiße Flockennacht


flüstert um uns beide…

(Christian Morgenstern)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, ich glaub, jeder von euch weiß mittlerweile, was es jedes Jahr im Adventskalender mit dem Türchen 5 auf sich hat? Genau, es ist für Eisbär Knut reserviert, unserem Zauberbären, der am 5. Dezember 2006 geboren wurde und heuer schon 15 Jahre alt würde. Ohne ihn gäbe es dieses Blögchen und unseren Grafschafter Wochenanzeiger wohl gar nicht, und ohne ihn gäbe es dann eben auch alle die lieben Menschen für mich nicht, mit denen ich hier verbunden bin. Er und sein von ihm so geliebter Daddy, unser Dreamteam, sie waren es mit ihrer märchenhaften Geschichte, die rund um den Globus so viele Menschen verbunden haben und bis heute verbinden!

Aber alle Märchen beginnen mit „es war einmal“, und so auch dieses, doch die Erinnerung an Knut und all die lieben Geschichten mit ihm und die Bilder von ihm lassen uns lächeln! Wir denken an ihn und werden ihn nie vergessen, und wir vermissen ihn immer noch so sehr.

„In manchen Augenblicken ist es, als berührten sich Himmel und Erde – einen Atemzug lang.“ (Peter Friebe)

Und so zünden wir dir, lieber Knut, heute hier wieder dein Geburtstagskerzchen an, für dich da oben auf deiner Wolke und deinem Stern für immer in unseren Herzen!  

Feier schön da drüben „im sicheren Land der Vergangenheit“ mit all den Lieben, die schon bei dir sind und mit unserer Mimi in heaven und all ihren Freunden, die in diesem Jahr ihr gefolgt sind, Storm, Chica und Balou. Und wenn du magst, dann schick uns kleine Schneeflocken als lieben Gruß von dir für uns, du liebtest als Eisbär den Schnee und den Winter doch so innig! Und paß bitte wieder gut auf alle geborenen neuen Eisbärbabys auf, über die wir uns alle hier schon wieder so freuen! Du bist doch ihr Bärenschutzengel! 

Zum Geburtstag gibt es Geschenke, mein Redaktionsteam und ich, wir haben uns gedacht, du freust dich sicher wieder über schöne Eisbärenbilder, da machen wir dir hier mal eine kleine Eisbär-Bilder-Galerie:

Da haben dann auch unsere Leser alle was schönes zu gucken zum heutigen 2. Adventssonntag Liebe Grüße an dich von uns allen, hab einen schönen Geburtstag, wir hätten ihn, wie all die Jahre zuvor, so gern hier unten mit dir gefeiert!

Die Bärchen von meinem Redaktionsteam werden heute abend ihre Nikolausstrümpfe an den Kamin hängen und nächtens in memoriam an Mimi die Wohnzimmerfensterbank beziehen und gucken, ob sie den Nikolaus mit seinem Rentiergespann zu sehen bekommen. Und hoffen natürlich, die Stiefelchen sind morgen am Nikolaustag auch fein gefüllt! 

Unseren lieben Lesern alle wünschen wir einen schönen, frohen und entspannten 2. Adventssonntag

paßt alle gut auf euch auf und bleibt oder werdet gesund, das wünscht euch von Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia.

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – „Tragt in die Welt nun ein Licht…..“

 

Advent

Offenb. 3, 20.

Siehe, ich stehe vor der Tür und
klopfe an.

Ich klopfe an zum heiligen Advent
und stehe vor der Tür!
O selig, wer des Hirten Stimme kennt,
und eilt und öffnet mir.
Ich werde Nachtmahl mit ihm halten,
ihm Gnade spenden, Licht entfalten,
der ganze Himmel wird ihm aufgetan,
ich klopfe an.

Ich klopfe an, da draußen ists so kalt
in dieser Winterszeit;
vom Frost erstarrt schläft ringsum Feld und Wald,
die Welt ist eingeschneit,
auch Menschenherzen sind gefroren,
ich stehe vor verschlossnen Toren,
wo ist ein Herz, den Heiland zu empfahn?
Ich klopfe an.

Ich klopfe an, sähst du mir nur einmal
ins treue Angesicht,
den Dornenkranz, der Nägel blutig Mahl, —
o du verwürfst mich nicht!
Ich trug um dich so heiß Verlangen,
ich bin so lang dich suchen gangen,
vom Kreuze her komm ich die blut’ge Bahn:
ich klopfe an.

Ich klopfe an, der Abend ist so traut,
so stille nah und fern,
die Erde schläft, vom klaren Himmel schaut
der lichte Abendstern;
in solchen heilgen Dämmerstunden
hat manches Herz mich schon gefunden;
o denk, wie Nikodemus einst getan:
ich klopfe an!

Ich klopfe an und bringe nichts als Heil
und Segen für und für,
Zachäus ‘ Glück, Marias gutes Teil
beschert‘ ich gern auch dir,
wie ich den Jüngern einst beschieden
in finstrer Nacht den süßen Frieden,
so möcht‘ ich dir mit holdem Gruße nahn;
ich klopfe an.

Ich klopfe an, bist, Seele du, zu Haus,
wenn dein Geliebter pocht?
Blüht mir im Krug ein frischer Blumenstrauß,
brennt deines Glaubens Docht?
Weißt du, wie man den Freund bewirtet?
Bist du geschürzet und gegürtet?
Bist du bereit mich bräutlich zu empfah’n?
Ich klopfe an.

Ich klopfe an, klopft dir dein Herze mit
bei meiner Stimme Ton?
Schreckt dich der treusten Mutterliebe Tritt
wie fernen Donners Drohn?
O hör‘ auf deines Herzens Pochen,
in deiner Brust hat Gott gesprochen:
wach‘ auf, der Morgen graut, bald kräht der Hahn,
ich klopfe an.

Ich klopfe an; sprich nicht: es ist der Wind,
er rauscht im dürren Laub; —
dein Heiland ists, dein Herr, dein Gott, mein Kind,
o stelle dich nicht taub;
jetzt komm‘ ich noch im sanften Sausen,
doch bald vielleicht im Sturmesbrausen,
o glaub‘, es ist kein eitler Kinderwahn:
ich klopfe an.

Ich klopfe an, jetzt bin ich noch dein Gast
und steh vor deiner Tür,
einst, Seele, wenn du hier kein Haus mehr hast,
dann klopfest du bei mir;
wer hier getan nach meinem Worte,
dem öffn‘ ich dort die Friedenspforte,
wer mich verstieß, dem wird nicht aufgetan;
ich klopfe an.

 

(Karl von Gerok , 1815 – 1890, deutscher evangelischer Theologe und Kirchenliederdichter)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, unschwer zu erkennen, worum es in unserer freitäglichen Redaktionssitzung ging für unsere Sonntagsausgabe, nicht wahr, natürlich um den 1. Adventssonntag, den euer Redaktionsteam hier mit dem ersten schönen Bild der Weihnachtssaison 2021 begrüßt! Einzig das Thema für den heurigen Adventssonntag mußten wir noch besprechen, und angesichts der Tatsache, daß die Welt um uns rum und auch oftmals die Welt in uns drin derzeit wieder dunkel und finster ist, was im übrigen nicht (nur) am Wetter liegt, waren wir uns bei Titel und Thema schnell einig: Licht, lichtere Tage, für uns und die Welt, und was eignet sich dafür in den letztlich auch kalendarisch dunklen Zeiten am besten? Kerzen! 

Sie spenden Licht, sie spenden Wärme, sie lassen die Menschen zusammenrücken um ihren hellen Schein, sie öffnen die Herzen und wenn sie duften auch die Sinne. Und geben Geborgenheit. 

Eine Kerze ist ein Leuchtmittel aus WachsStearinParaffinTalg oder Walrat mit einem Docht in der Mitte, das mit offener Flamme brennend Licht und Wärme gibt.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Kerze

Ich glaub, Kerzen verfehlen ihre Wirkung auf keinen, sie leuchten geheimnisvoll, das „gezähmte“ Feuer hat seine ganz eigene Faszination. Ihre Geschichte ist gut 5.000 Jahre alt. In früheren Zeiten waren sie das einzige Beleuchtungsmittel. Im vorderen Orient wurden sie wohl entwickelt, über das Mittelalter, in dem sie in Kirchen eine große Rolle spielten und deshalb zu einem wichtigen Handelsgut wurden, weil in Kirchen nur Kerzen aus Bienenwachs verwendet werden durften, diese waren teuer und daher nur dem Adel und der Kirche erschwinglich, für den einfachen Haushalt gab es nur Kienspäne oder die sogenannten „Unschlittkerzen“, aus Talg gemacht, fanden sie im 19. Jahrhundert nach Entdeckung von Stearin und Paraffin den Weg bis in unsere Tage. 

Heute gibt es eine reiche Auswahl an Kerzen in allen Farben und Formen, mit und ohne Duft. Kerzen spielen auch eine Rolle zu festlichen Anlässen, zum Beispiel bei der Taufe, Kommunion, Konfirmation und Firmung, als Osterkerze, Kerzen am Adventskranz und im Weihnachtsbaum, oder auf Friedhöfen als Grablichter. 

Der November hatte in diesem Jahr viele trübe und graue Tage bereit, so nebelte es auch in der Grafschaft wieder vor einigen Tagen

Burg Lirich vollständig verschwunden!

Aber ein Baum leuchtet hier oben noch immer richtig golden in unser Eulennest

er verliert immer als letzter seine schönen Goldtaler-Blätter, ist aber auch im Frühling der späteste, der wieder frisches Grün treibt. 

Und unser Birkenpferd Hoppriel hat unter sich auch noch goldene Birkenblätter. 

Nun nimmt der November so langsam wieder seinen Abschied und die leuchtenden Adventstage stehen bevor, ein wahrer Lichtblick, wenn wir hier oben am Wohnzimmerfenster unserer Redaktionsräume gucken und die schönen Lichter alle wieder bestaunen können. 

Zaghaft erst, 

aber alsbald in voller Pracht in fast allen Fenstern

Frau Chefredakteurin hat dabei wieder den Zoom der neuen Kamera ausprobiert und ist schon mal zufrieden mit dem Ergebnis, daß so ein bissel „nebenher“ erledigt wurde, heißt, da läßt sich noch einiges verbessern. Learning by doing! 

Lichtblicke, das sind auch schöne Dinge, die man macht, so zum Beispiel kochen, und da schulde ich euch noch einen Lichtblick, nämlich die Fotos von unserem Thailändischen Chicken-Curry mit Kokosmilch nach Grafschafter Art, voilà:

dazu gab es Reis:

Das war so lecker, als Wintergericht wärmstens zu empfehlen, denn es wärmt, lach! 

Kommen wir nun zu einer kleinen Kerzenauswahl aus den Redaktionsräumen, wir hatten ja oben schon das Gesamtbild

samt unserem hier momentan jeden Abend leuchtenden Teelicht-Vogelhaus! 

Den heurigen Adventskranz zieren echte Wachskerzen mit Batterie

die aber wahrscheinlich noch ihren Standort wechseln werden, Frau Chefredakteurin war mal wieder, wie ihr Vater das immer so treffend bezeichnet hat, eine „Klüngelfutt“, der Adventskranz wird heute noch fertiggestellt und dann fällt die Entscheidung für oder wider dieser Kerzen. 

Duftkerzen, marmoriert, die ein Tablett auf dem Wohnzimmerschrank zieren

und im Hintergrund ganz rechts ist eine neue Errungenschaft sichtbar, die uns mittels eines ganz lieben Adventspäckchens von Kristina mit Rani und Fleckchen erreichte:

Eine Adventskerze, in 24 Abschnitte zum leuchten eingeteilt:

Können wir auch bald anzünden, denn der 1. Dezember ist nicht mehr weit, und damit ihr euch gleich alle mitfreuen könnt: Es wird auch heuer wieder einen Adventskalender im Grafschafter Wochenanzeiger geben, das ganze Redaktionsteam fand, daß es gerade in diesem Jahr wieder so nötig ist, ein bissel Freude, Licht, Wärme und Wohlbehagen zu unseren Lesern zu bringen. Und wir hoffen alle sehr, daß uns auch in diesem Jahr wieder was einfällt, um 24 Türchen zu füllen. 

Hübsche Glasteelichter werden auch wieder leuchten in den Redaktionsräumen, und das Teelicht-Vogelhaus

bekommt dann einen ganz besonderen Platz, aber das wird noch nicht weiter verraten, wie gesagt, wir müssen wieder 24 Türchen befüllen! 😊

Nun haben wir noch eine ganz besondere Kerze für euch, die hat eine lustige Geschichte

diese Kerze in einer Vase mit Papierblüte, von uns auch „hängende Kerze“ genannt, war ursprünglich mal eine Dreierkerze, also unten eine Kerze, aus der die drei anderen mit Docht entsprangen, hat mir eine Freundin vor etlichen Jahren mal aus Dänemark mitgebracht. Sie stand in eben dieser Vase als Kerzenständer im Wohnzimmerfenster, leider auch in einem sehr heißen Sommer mit hoher Sonneneinstrahlung durch die Doppelfenster, ich glaub, den Rest kann sich jetzt jeder schon denken: Genau, sie wurden in der Sonne weich und flossen elegant über den Rand der Vase, wo sie dann später wieder erstarrten! Ja, und so hab ich sie dann einfach gelassen, als ein ganz besonderes, von der Natur geschaffenes Kunstwerk! 😂

Beim fotografieren unserer Kerzen gab es übrigens ein neugieriges kleines Kätzchen, guckt:

Und so beginnt sie nun heute wieder, die Adventszeit, die Zeit der Kerzen, in diesem Jahr wieder so sehnsüchtig und hoffnungsvoll erwartet und nun schon wieder so überschattet von den sich überschlagenden schlechten Nachrichten der Pandemie. Den Titel unserer heutigen Sonntagsausgabe setzt die zweite Zeile dieses Adventsliedes fort „…..sagt allen: Fürchtet euch nicht!“ Das ist wahrlich nicht leicht in diesen Tagen, aber was wäre euer Grafschafter Wochenanzeiger wert, wenn er es nicht, getreulich dem Motto von Mimi in heaven, versuchen würde, und so haben wir uns einen Engel bestellt

der uns in unseren Redaktionsräumen die erste Kerze zum heutigen Adventssonntag anzündet, als frohes und Mut machendes Licht für uns, für euch, für alle, die reingucken und lesen, als Hoffnungszeichen für wieder kommende leuchtende und bessere Tage und Zeiten.

Ein Licht, das glänzt

und seine Umgebung in den Glanz einbezieht, ein Licht, das die dunkelsten Räume erhellt

und die Hoffnung auf den immer wieder grünenden Baum des Lebens trägt, das in kalter Winternacht

ein Ort der Zuflucht ist für Mensch und Tier. 

Zum Schluß unserer heutigen Sonntagsausgabe zum 1. Advent haben wir nun noch was schönes für auf die Ohren für euch, einmal das titelgebende Lied

und einmal nur als Klavierbegleitung, falls ihr einfach selber singen wollt:

Und dann noch unser Lieblings-Adventslied, immer in der gleichen Fassung, trotzdem noch mal der Hinweis, bitte den Text zu lesen, der bei „mehr anzeigen“ drunter steht: „Das Licht einer Kerze“

Und damit wünschen wir euch allen einen schönen, lichten, kerzenerhellten 1. Adventssonntag, bewahrt euch Glaube, Liebe, Hoffnung und Vertrauen, bleibt oder werdet gesund, allen, die es brauchen, Mensch oder Tier, sind hier alle Daumen, Pfoten und Tatzen fest gedrückt 🙏🍀🍀🍀❤❤❤ paßt alle gut auf euch auf und freut euch trotz allem auf die kommende Adventszeit. Das wünscht euch von ganzem Herzen euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – „Leuchtende Tage…..“🍁☀

…..nicht weinen, daß sie vorüber, lächeln, daß sie gewesen!“

Zorn

Beschüttet mich mir eurem Haß und Spotte
und scheltet und verdammt: Ich trag‘ es gern;
doch meiner Seele Heiligtum und ihrem Gotte,
unfreundliche Bedränger, bleibet fern!

Ja, raubt sie mir, des Lebens schönste Stunden,
zerstört, was ihr nicht kennt: ein heißes Glück;
jedoch vor dem, was ich so wahr empfunden,
verstummt und weicht gesenkten Blicks zurück!

Ich will sie freudig tragen, all die Schrecken,
die mir gescheh’n nach eures Willen Lauf,
doch wagt ihr’s, lästernd meinen Zorn zu wecken:
Erbebt! Denn mit ihm steht die Rache auf!

(Therese Dahn, geb. Therese von Droste-Hülshoff, 1845 – 1929, Nichte der Annette von Droste-Hülshoff, deutsche Schriftstellerin)

Hallo, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, wir, mein Redaktionsteam und ich, fürchten, wir haben euch mit Titel und Gedicht der heutigen Sonntagsausgabe wohl wieder ein wenig verwirrt. Wie passen leuchtende Tage und Zorn zusammen? Relativ leicht: Die leuchtenden Tage des Herbstes gehen zu Ende, der graue November macht sich mehr und mehr breit, die bunten Blätter der Bäume, die so ein wunderschöner Anblick wieder waren, fegt der Wind von den Ästen

die Adventlichter müssen noch ein wenig auf sich warten lassen, die stille, trübe Zeit des Jahres bricht herein. Das ist jedes Jahr wieder ein sanfter, stiller Abschied und der Lauf der Zeit, die am Ende wieder in den Anfang geht, wie reimt sich das mit Zorn? 

Weil in diesem Herbst mal wieder nicht nur die leuchtenden Tage einer Jahreszeit sich verabschieden, sondern auch wieder und zum wiederholten Male die leuchtenden Tage einer Hoffnung, dem kleinen, heißersehnten Licht am Ende eines Tunnels. Das wenigstens ein wenig in Schach gebrachte Corona-Virus verbreitet sich derzeit wieder rasant, die Lage wird wieder explosiver und unübersichtlicher, und die frohe Hoffnung auf einmal wieder einen entspannteren Herbst/Winter und im Wortsinne frohe Advents- und Weihnachtstage schmilzt dahin wie Schnee in der Sonne. Und hier beginnt der Zorn: Zorn auf Menschen, die wider alle Vernunft blindlings einem Haufen völlig Verblendeter hinterher rennen und wirklich und wahrhaftig im 21. (!!!!!) Jahrhundert Impfungen und die damit verbundene Möglichkeit, Menschenleben zu retten, als Teufels- und Hexenwerk bezeichnet, gleichzeitig aber die Dreistigkeit besitzen, die vernunftbegabten dieses Landes als neue Inquisition zu bezeichnen, weil diese ihnen nunmehr die Konsequenzen ihres unsolidarischen Verhaltens aufzeigen, nach meiner Meinung nach viel zu großer Langmut mit denen, die stets geradezu hysterisch „ihre“ Freiheit mit allen Mitteln einfordern und damit auf der der anderen gnadenlos herumtrampeln! 

Was ist eine Freiheit wert, die keine Verantwortung trägt?

Und Zorn allwieder mal auf die Politik, die sich halbherzig da durch lavriert, die sich nicht traut, klare Kante zu zeigen zum Wohle aller, weil man ja Wählerstimmen verlieren könnte. Die „Ampel“ kann/will noch nicht, die alte noch existierende Regierung will überhaupt nicht mehr? Das, was derzeit in der Politik in Sachen Corona und Pandemiebekämpfung läuft, hat meine Oma früher immer so herrlich treffend mit dem Satz definiert „raus ausse Kartoffeln, rinn inne Kartoffeln“! Bei solchem Larifari darf man sich nicht wundern, wenn man keinen Blumenpott mehr gewinnt, nicht beim Impfen, nicht bei den Regeln, nicht bei der Vernunft! Ich könnte jetzt seitenlang Beispiele anführen, welch unerträgliches Hickhack das alles ist, kurzes Stichwort bloß: 11.11. Karneval!!! aber ich mag nicht mehr, auch meine Langmut hat ihre Grenzen, auch meine Reserven sind irgendwann erschöpft, ich bin nur noch wütend und zornig, und das mußte hier mal wieder gesagt werden und raus und so erklärt sich letztlich auch das Gedicht! Es ist mitunter zum verzweifeln, und gerade das möchte ich nicht, nicht als Person, nicht als Chefredakteurin unserer kleinen, positiven Zeitung, und deshalb der Titel der „Leuchtenden Tage“! 

So haben mein Bärenteam und ich euch heute wieder eine Sonntagsausgabe auf den Frühstückstisch gelegt, die die leuchtenden Tage thematisieren wird, über deren Abschied man doch oft auch weint, aber die einem in der Erinnerung an ihre gewesene Schönheit auch wieder zum lächeln bringen. 

Die des Herbstes, wir haben mal wieder das Archiv bemüht für eine Galerie der schönen Herbsttage

die der Sonnenuntergänge in der Grafschaft gerade in den letzten Tagen wieder

und die des Mondes und der Sterne in der nächtlichen Grafschaft

Leuchtende Tage in den stillen Tagen des Novembers in Erinnerung an all unsere Lieben, Mensch oder Tier, die uns vorausgegangen sind und an dir wir innig denken, wir auch in diesem Jahr besonders an unsere Mimi in heaven

mit dem leuchtenden Engel in ihrem Brotkasten. 

er schickt seine Grüße himmelwärts. 

So sieht das nächtens dann aus beim Blick durch die Balkonientür. 

Mimi in heaven hat kürzlich wieder ein Mitglied ihrer tierischen Freundesliste auf ihrer Wolke ☁ und ihrem Stern ⭐ willkommen geheißen, Chica, geliebte Katze unserer Leserin Eva, hat am 8. November ihren Weg über die Regenbogenbrücke angetreten. Wir waren alle sehr traurig in unserer Redaktion und fühlen so sehr mit Eva mit, der wir viel Kraft wünschen in den nun so besonders traurigen Novembertagen. Niki, die langjährige Gefährtin von Chica, wird er da sicher ein Trost sein und ihr Frauchen trösten wollen, auch wenn sie selbst ihre Freundin bestimmt sehr vermißt. Alles Liebe und Gute für euch beiden, wir sind in Gedanken bei euch.

Wir haben bezüglich leuchtender Tage noch ein bissel in unseren Redaktionsräumen gekramt und zeigen euch nun die Bilder, die wir so ganz spontan erstellt haben, da kann man dann immer recht gut die Brücke mit schlagen, die nach traurigen Nachrichten wieder ins profane Alltagsleben führt:

So zum Beispiel unsere Sonnenblumenkarte, die wieder aufgestellt worden ist in den Redaktionsräumen. 

Edelsteinherzen, wir haben nicht nur ein Herz für euch alle!

Besonders schön natürlich in Verbindung mit Eisbären wie hier dieser drolligen Karte, die wir so lieben und dieser Eisbär hier drunter

wird nun bald wieder in der Adventszeit leuchten. 

Apropos Adventszeit, wir haben schon eine feine kleine geschenkt bekommene Adventsdeko von unserer Leserin Liv in den Redaktionsräumen hängen, bissel was zum vorfreuen schon:

Knuffig, oder? 

Im November kann man Engel gut gebrauchen (natürlich nicht nur im November!) und so hat der unsrige auch mal wieder aufs Bild gewollt:

Er wünscht euch allen einen guten November. 

Es erreichte uns auch wieder bildliche Post aus Kölle, die Kinder haben ja um die neue Wohnung rum es auch wieder so schön mit der Natur und deshalb naturgemäß auch mit den Vögeln, Björn sind mal wieder feine Schnappschüsse auf bzw. von Balkonien dort gelungen:

Ein Greifvogel, welcher konnte ich nicht bestimmen, aber ich glaube, beim nächsten Bild kann uns da bestimmt BrigitteE helfen?

Ich bin sehr gespannt. Beim nächsten Bild ist der Vogel bissel kleiner, lach, aber nicht minder schön:

Ich nehme mal an, die Kinder werden wohl auch Winterfütterung der Vögel auf Balkonien machen, da bin ich sehr gespannt, was da dann alles vertreten sein wird von unseren gefiederten Freunden. Natur vor der Haustüre ist was wirklich schönes. 

Mit leuchtenden Tagen tut man ja was für die Seele, Essen und trinken hält Leib und Seele zusammen, und so hätten wir hier jetzt auch noch was kulinarisches, denn wir haben am letzten Wochenende die Gemüsepfanne mit Kartöffelchen von BrigitteE’s Rezept in ihrem Blog nachgekocht, guckt:

ab in den Backofen und kurz vor Schluß hab ich da, weil noch vorhanden und es mir lecker erschien, frisch geriebenen Parmesankäse drüber gehobelt, läcka, sag ich euch! 😋

Leuchtende Tage brachte auch der Martinstag, da ich kurz abends an dem Tag unterwegs war weiß ich, daß die Grafschafter Schule gezogen ist, leider hab ich sie aber nicht ziehen sehen, weil der Weg hier nicht mehr vorbei führt, aber ich hab mich sehr für die Kinder gefreut. 

So, und da waren wir nun bei Lichtern und Laternen, dann kommen wir doch mal zu diesem Bild hier

mein vermutetes Polarlicht. Ich hatte das Bild nun tatsächlich an Sven Plöger geschickt und habe, wie passend, gerade zum Wochenende jetzt Nachricht von ihm bekommen, in der er mir bezüglich der Farbe, die mich verunsichert hatte, folgendes mitteilt:

„Bei Polarlichtern werden Sauerstoff- oder Stickstoffmoleküle durch den Sonnenwind angeregt, und der Teilchenstrom folgt dem Erdmagnetfeld. Beim Zurückfallen des Elektrons auf das ursprüngliche Energieniveau wird Licht ausgestrahlt. Findet der Prozess mit Sauerstoff in etwa 100 Kilometern Höhe statt, leuchtet das Licht grün, in 200 km Höhe leuchtet es rot. Wird Stickstoff angeregt (dafür ist sehr viel Energie nötig und es ist entsprechend selten), leuchten die Polarlichter violett.“

Somit kann ich also wohl wirklich davon ausgehen, daß ich ein Polarlicht „erwischt“ habe, freu, freu! 

Zum Abschluß für unsere heutige Sonntagsausgabe habe ich natürlich mal wieder nach einem Lied von Reinhard Mey gesucht und dabei erfahren, daß die für dieses Jahr geplante Tournee abgesagt worden ist, das ist ja eigentlich traurig, aber für mich hat es ein bissel was „leuchtendes“, denn die Tournee war ausverkauft in diesem Jahr und ich leider nicht schnell genug dabei für Karten für meine Heimatstadt hier, so hab ich nun wieder eine Chance, hoffe ich. Denn die Tournee soll im nächsten Jahr dann stattfinden. 

Schade …

Und deshalb gibt es hier jetzt das Lied von Reinhard Mey, das zum Tourneeprogramm gehörte und auch irgendwie zu unserer Sonntagsausgabe paßt: „Ich liebe das Ende der Saison -„

Es mag sein, daß ihr es nicht hier direkt hören könnt, sondern nur über Youtube, aber das kennt ihr ja schon. Es lohnt sich wieder! 

Ja, gerade beim einstellen schon gemerkt, es ist nur über Youtube zu hören, also einfach anklicken! 

https://genius.com/Reinhard-mey-ich-liebe-das-ende-der-saison-lyrics

Da sind wir nun am Ende unserer heutigen Sonntagsausgabe und hoffen sehr, daß es euch allen wieder gefallen hat. Und wünschen euch einen wunderschönen, leuchtenden Sonntag, paßt alle ganz besonders gut auf euch auf in diesen Tagen und bleibt gesund!!! 🙏🍀🍀🍀 Den Kranken unter uns wünschen wir von Herzen gute Besserung und für alle, die es brauchen, Tier oder Mensch, sind hier wieder alle Daumen, Pfoten und Tatzen im Dauereinsatz! Laßt euch nicht unterkriegen, verliert den Mut nicht, den Glauben, die Liebe und die Hoffnung…..und den Humor! Nützt ja nüscht, den Kopp in den Sand zu stecken, knirscht bloß zwischen den Zähnen und piekt in den Augen! Alles Liebe und Gute für euch alle wünscht euch euer Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habts fein!  

Grafschafter Wochenanzeiger – Au revoir, Anori, et une belle vie en France! 👋💐

Zum Abschied

Der Herbstwind schüttelt die Linde,
wie geht die Welt so geschwinde!
Halte dein Kindlein warm.
Der Sommer ist hingefahren,
da wir zusammen waren –
ach, die sich lieben, wie arm!

Wie arm, die sich lieben und scheiden!
Das haben erfahren wir beiden,
mir graut vor dem stillen Haus.
Dein Tüchlein noch läßt du wehen,
ich kann’s vor Tränen kaum sehen,
schau‘ still in die Gasse hinaus.

Die Gassen schauen noch nächtig,
es rasselt der Wagen bedächtig –
nun plötzlich rascher der Trott.
Durch’s Tor in die Stille der Felder,
da grüßen so mutig die Wälder,
lieb‘ Töchterlein, fahre mit Gott!

(Joseph von Eichendorff, 1788 – 1857, deutscher Dichter, Novellist und Dramatiker)

Ja, ihr lieben Leser alle vom Grafschafter Wochenanzeiger, das ist nun unser Lebewohl für Anori, die Eisbärin, die am 4. Januar 2012 im Zoo Wuppertal geboren wurde, und die die Frau Chefredakteurin am 1. Mai 2012 als Eisbärbaby im Zoo Wuppertal besucht und gesehen hat, und die damit zur Begründerin unseres Blögchens und dem späteren Grafschafter Wochenanzeiger wurde, wie ihr hier im ersten Eintrag über sie nachlesen könnt

Lars und Family

und die am 12. Oktober 2021 den Wuppertaler Zoo verlassen hat und in den französischen Zoo Mulhouse umgezogen ist. Wuppertal hat mit dem Wegzug von Anori nunmehr die Eisbärenhaltung aufgegeben, der langjährige Gefährte von Anori, Luka, ist bereits im Dezember 2020 in den  Yorkshire Wildlife Park in England umgezogen. 

(Bild: © C. Kronenberg) 

So hat Frau Chefredakteurin sie das erste Mal gesehen, Anori, Tochter von Vilma und Lars, Halbschwester von Knut und Schwester von Fiete. 

Vater Lars Mutter Vilma und Halbbruder Knut sind bereits über die Regenbogenbrücke gegangen und werden von dort auch weiter über Anori wachen. Bruder Fiete (Bild: © BrigitteE) lebt in Ungarn. 

Eisbärgefährte Luka zog im Oktober 2013 bei Anori im Zoo Wuppertal ein, die beiden waren ein harmonisches Paar, sie mochten sich sehr,

wie man sehr gut an diesem Bild sehen kann, beim gemeinsamen mümmeln von Anoris Geburtstagstorte im Januar 2016! Oder beim spielen mit dem besten Kumpel

Sie hatte viel Spaß im Wuppertaler Zoo

vor allem mit ihrem geliebten, legendären Floß, 

(Bilder: © C. Kronenberg)

und ihre Pfleger haben sie und ihren Kumpel Luka sehr verwöhnt und werden beide bestimmt sehr vermissen. 

Eine kleine Galerie meiner Bilder von Anori zeig ich euch hier nun noch, die sind von meinen Kindern, die Anori auch in Wuppertal besucht haben:

Da war Mama Vilma noch dabei. 

Nun ist „mein“ Mädchen weggezogen, ohne daß ich noch mal die Gelegenheit hatte, sie in Wuppertal zu besuchen, letztlich hat mir da nun auch Corona einen Strich durch die Rechnung gemacht. Das macht den Abschied von Anori für mich ein bissel traurig, weil ich sie nun wohl nicht wiedersehen werde, aber wer weiß, wie das Schicksal noch die Weichen stellt, vielleicht ergibt es sich doch einmal, sie in ihrem neuen Zuhause zu besuchen. Ich freue mich jedenfalls sehr für sie über den schönen, neuen Platz, den sie ergattert hat und wünsche mir für sie nichts sehnlicher, als daß sie in ihrem neuen Zuhause glücklich wird und vor allem, wenn die Zeit dafür reif ist, auch wieder liebe Eisbärengesellschaft in Mulhouse bekommt. Hier im ehemaligen Blögchen und jetzigem Grafschafter Wochenanzeiger wird sie immer die Begründerin bleiben und wir werden, wie jedes Jahr, hier am 4. Januar mit einem Eintrag ihren Geburtstag feiern. 

Liebe, süße Anori, so sah ich dich das erste Mal, seitdem bist du „meine“ Eisbärin, das wirst du immer bleiben! Leb dich gut ein in Mulhouse, genieße weiter so fröhlich dein Leben wie bisher, das neue, große Gehege mit Gras und Platz zum buddeln und schwimmen wird dir sicher viel Freude machen! Bleib gesund, liebe Maus, und wickel die Franzosen nun so um die Tatzen, wie du es bei uns getan hast. Ich wünsche dir alles Liebe und Gute mit all meinen Lesern hier vom Grafschafter Wochenanzeiger und meinem Bärenteam, von denen drei ja auch Eisbären sind wie du, ein langes, wunderschönes Eisbärleben, wie im Titel bereits geschrieben:

 Une belle vie en France!!!

Wir werden uns lesen, liebe Anori, denn ich werde immer wieder gucken, wie es dir geht! 

Mach’s gut, liebe Maus!

Und allen unseren Lesern wünschen wir einen schönen Donnerstag, mit allen lieben Wünschen und Grüßen von eurem Grafschafter Wochenanzeiger mit Mimi in heaven

Otto und Luzia  

Habts fein!  

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Herbst-Wonnen! 🌤🌂🍎🍏🍐🍇🍁🍂🪁🎃🦔🐿🌰☕📚

Herbst

Der du die Wälder färbst,
sonniger, milder Herbst,
schöner als Rosenblüh’n
dünkt mir dein sanftes Glüh’n.

Nimmermehr Sturm und Drang,
nimmermehr Sehnsuchtsklang;
leise nur atmest du
tiefer Erfüllung Ruh‘.

Aber vernehmbar auch
klaget ein scheuer Hauch,
der durch die Blätter weht:
Daß es zu Ende geht.

(Ferdinand von Saar, 1833 – 1906)

vom Grafschafter Wochenanzeiger, na, gewundert, daß die neue Ausgabe unserer Zeitung schon heute erscheint? Ja, wir haben in unserer freitäglichen Redaktionssitzung beschlossen, daß es dieses Mal eine Wochenend-Ausgabe und diese dann natürlich schon zum Samstag gibt. Wir hatten so eine feine Idee, siehe Titel, zu den Wonnen des Herbstes, und schon bei den ersten Notizen dazu ahnten wir: Das wird umfangreich! Also, eine Wochenendausgabe vom Grafschafter Wochenanzeiger, dann habt ihr alle viel Zeit zum lesen und zum gucken!

Macht es euch gemütlich!

Der Herbst in diesem Oktober prunkte mal wieder mit herrlichen Sonnentagen und dem typisch herbstlichen Licht, da haben wir bei der Redaktionssitzung am Freitag mal alle herbstlichen Wonnen rausgesucht, quer durch unser Archiv samt neuer Bilder, jedes unserer Redaktionsmitglieder betreut hier nun ein Ressort. 

Ruddi beginnt mit dem Ressort „Wetter“, da gibt es im Herbst so viel wonniges wie usseliges, lach, Nebel, Stürme, Regen, goldener Sonnenschein, traumhafte Sonnenauf- und -untergänge!

Herrlich, oder? Und Ruddi hat nun noch das Vergnügen, die neuesten Bilder vom Nebel in der Grafschaft an einem frühen Morgen zu präsentieren, büddeschön:

Bruno macht nun weiter mit dem Ressort „Tiere“, als Hauptstadtbär denkt er ja doch noch oft an den dortigen Zoo und den Tierpark, da hat er sich gleich dieses Ressort unter die Tatzen gerissen, Tiere des Herbstes, Igel zum Beispiel und Eichhörnchen, Bären, Wölfe und noch viel mehr. 

Hamish, unser Schotten-Bärchen, hat sich das Ressort „Natur“ gesichert, immer mal wieder und vor allem im Herbst und in den doofen Corona-Zeiten hat er Heimweh nach Schottland, nach Wäldern und Seen und der schönen Natur in seiner Heimat, da hat er jetzt in unserem Archiv mal in die vollen gegriffen. 

(Alle Bilder: © BrigitteE Bremen)

Auf diese Bilder hatte sich Hamish ganz besonders gefreut, denn die Frau Chefredakteurin hatte beim durchblättern vom Archiv erzählt, daß dies die allerersten „richtigen“ Fotos zu einer Herbst-Serie anno dunnemals 2012 waren, die ihr liebenswürdigerweise BrigitteE zur Verfügung gestellt hatte, weil es damals in den Redaktionsräumen noch keine Kamera gab! Das wollte Hamish hier nun nochmal besonders würdigen! 🤗❤ 

Und nun geht es weiter im Text…ääääh, Bild, herbstliche Natur!

Otto, unser Handelsreisender, der ja so gerne immer mit seinem Köfferchen unterwegs ist, hat das Ressort „Outdoor-Vergnügen im Herbst“ in seine bewährten Pfoten genommen, was man da nicht alles feines machen kann: Spaziergänge in der herbstlichen Natur, Drachen steigen lassen, Pilze sammeln und vieles mehr!