Grafschafter Wochenanzeiger – Sturmwarnung!!! Sonntagsausflug findet indoor statt

Abzählreime

Bülow, Nolle, Witte, Zoo…
auf dem Dache sitzt ein Floh,
der sich nicht zu helfen wo.

Konikoki Kakadu…
Rose auf und Rose zu.
Ferkel Ei und Ferkel Zwei.
Wer nicht fehlt ist mit dabei.

Stachus, Kios, Kaos, Kies,
Spinne, Speise, Scheiße, schieß.
Sexu Elefant Asie.
Fische haben nie kein Knie.

Ritze Rotze Ringelratz
zwei Miezeschwein, ein Grunzekatz.
Mein Großpapa heißt Lali,
der wird des Nachts ganz lila.

(Joachim Ringelnatz)

Hallo, ihr lieben Leser vom Grafschafter Wochenanzeiger! Es gibt eine Sturmwarnung zum heutigen Sonntag, wir hoffen sehr, es geht um einiges glimpflicher ab als vorausgesagt! Unser Balkonien ist gesichert, wir hoffen, in dieser Hinsicht ist auch bei euch alles im grünen Bereich! Bleibt bloß, wenn es irgend geht, alle daheim!!! Und paßt gut auf euch auf! Am 2. Februar sind hier ja traditionsgemäß zu Lichtmeß wieder Kerzen geweiht worden, die auch als sog. „Wetterkerzen“ dienen, sie sollen vor Stürmen und Gewittern schützen, und so zünden wir hier mal eine Lichtmeßkerze als Wetterkerze an, die uns behüten und beschützen soll:

Was machen wir nun aber mit dem Sonntag, wenn wir ihn daheim verbringen sollten? Ratlose Gesichter in der Redaktionssitzung, bis Hamish die zündende Idee hatte: „Wir machen einen Sonntagsausflug indoor!“ Ja, gut, Hamish, aber wohin? „Jaaa, Frau Chefredakteurin, ich hab in unserem Archiv noch Bilder gesehen, von deinen Kindern, weißt du, wo ich hin will???“ Oh, ja, das wußte ich, eine sehr gute Idee Hamish, dann mach mal!

Hallo, ihr lieben Leser vom Grafschafter Wochenanzeiger, hier ist euer Außenkorrespondent, hier ist euer Hamish! Ich plane jetzt hier mit euch einen ganz feinen Sonntagsausflug, zieht euch warm und wetterfest an, mit gutem Schuhwerk, keine Angst, uns wird kein Sturm umpusten, denn der Ausflug findet ja lediglich virtuell und in unserer Phantasie statt, lach! Kleines Handgepäck, wenn ich bitten darf, denn es geht nun erst einmal zum …..Flughafen!

Hihihi, ich glaub, ganz findigen Lesern schwant jetzt schon ein bissel was, wer noch gar nix ahnt, soll mal auf die Eingangs-Girlande oben gucken oder sich einfach überraschen lassen!

Der Flieger steht parat, kommt an Bord von

„Unity-Scotland-Fantasy-Airlines“ kurz USFA genannt,

wir heben uns in die Lüfte, ganz umweltfreundlich und klimaneutral, weil eben nur in unserer Phantasie, und nun ahnt ihr auch, wohin es geht, bei dem Namen der Fluglinie, nicht wahr, genau, es geht nach Schottland, noch genauer: Nach Edinburgh, und ganz genau: In den Zoo von Edinburgh!

Landeanflug!

So, und nun nehmen wir den Bus zum Zoo natürlich einen Doppeldecker, stilecht!

Willkommen im Zoo von Edinburgh!

https://www.edinburghzoo.org.uk/

Ich wünsche euch viel Vergnügen mit den Bildern von den Kindern der Frau Chefredakteurin, die sie in ihrem letztjährigen Urlaub in Edinburgh bei ihrem Zoobesuch gemacht haben! Und wo wir alle so gelacht haben, weil die Frau Chefredakteurin sie auf die Suche nach den Eisbären geschickt hatte, die doch gar nicht im Zoo von Edinburg wohnen sondern in Kingussie im Highland Wildlife Park! Kein Wunder, daß die Kinder berichteten, sie hätten leider keine Eisbären gesehen, hihihihi! Aber viele andere feine Tiere:

Feiner Anfang, oder? Wir schlendern jetzt einfach mal ohne viele Worte anhand der Bilder durch den Zoo! Habt viel Spaß!

 

So, nun mach ich euch noch eine Galerie mit allen Fotos in klein, ihr wißt es ja, erstes Bild anklicken und dann könnt ihr fortlaufend alle in groß gucken:

Und weil es doch so schön ist, kommt auch noch eine Dia-Show, wenn schon, denn schon!

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Und da sind wir nun am Ende von unserer sonntäglichen Zootour im Zoo Edinburg, laßt uns noch alle gemütlich einen Kaffee trinken

und dann bringt der nächste Flieger von USFA uns gemütlich wieder nach Hause! Ich hoffe, es hat euch allen gefallen und wir würden euch alle zu gegebener Zeit gerne wieder an Bord von USFA begrüßen dürfen!

Ein kleines Schmankerl aus Edinburgh so am Rande vom Zoobesuch der Kinder hab ich noch für euch

klasse, oder?!

So, ihr lieben Leser alle, dann wünschen wir vom Grafschafter Wochenanzeiger euch allen einen hoffentlich guten Sonntag, keinen Schäden durch Sturm und auch sonst alles Gute, bleibt oder werdet alle gesund, euer Hamish und das gesamte Redaktionsteam sowie unsere Freelancer Otto und Lucia!

Habts fein und paßt auf euch auf!!! (Nessie, lach!)

Grafschafter Wochenanzeiger – Promi-News

Wintermärchen

Auf dem Baum vor meinem Fenster
saß im rauhen Winterhauch
eine Drossel, und ich fragte:
„Warum wanderst du nicht auch?

Warum bleibst du, wenn die Stürme
brausen über Flur und Feld,
da dir winkt im fernen Süden
eine sonnenschöne Welt?“

Antwort gab sie leisen Tones:
„Weil ich nicht wie andre bin,
die mit Zeiten und Geschicken
wechseln ihren leichten Sinn.

Die da wandern nach der Sonne
ruhelos von Land zu Land,
haben nie das stille Leuchten
in der eignen Brust gekannt.

Mir erglüht’s mit ew’gem Strahle
– ob auch Nacht auf Erden zieht –,
sing‘ ich unter Flockenschauern
einsam ein erträumtes Lied.

Wundersamer Trost der Schmerzen!
Doch nur jene kennen ihn,
die in Nacht und Sturm beharren
und vor keinem Winter fliehn.

Dir auch leuchtet hell das Auge;
deine Wange zwar ist bleich;
doch es schaut der Blick nach innen
in das ew’ge Sonnenreich.

Laß uns hier gemeinsam wohnen,
und ein Lied von Zeit zu Zeit
singen wir von dürrem Aste
jenem Glanz der Ewigkeit.“

(Otto Ernst, eigentlich Otto Ernst Schmidt, deutscher Erzähler, ursprünglich Volksschullehrer)

Eine ganz prominente Eisbärin hat heute Geburtstag:

liebe Anori, wünschen dir von ganzem Herzen in diesem Jahr zum ersten Mal das Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger!

Allen voran natürlich unsere eisbärigen Kollegen

Ruddi, Bruno und die schimmernde Lucia!

8 Jahre wird heuer „meine“ Anori-Maus alt!

Feier wieder schön deinen Ehrentag, zusammen mit deinem Kumpel Luka, wie in den vergangenen Jahren!

(Bild: © Claudia K.)

Ich werde nie vergessen, wie ich dich zum ersten Mal sah, in jenem Mai 2012, als in Erwartung auf den Besuch bei dir dieses Blögchen und der heutige Grafschafter Wochenanzeiger entstand!

(Bild: © Claudia K.)

(Bilder: © Claudia K.)

Meine Kinder haben dich, als du schon größer warst, auch in Wuppertal besucht, da warst du noch mit deiner Mama Vilma zusammen

Deine Mama Vilma und dein Papa Lars schicken dir heute bestimmt die liebsten Grüße aus dem Regenbogenland, sie werden beide so stolz auf ihre schöne Tochter sein.

Zum Geburtstag heute gratulieren wir dir hier alle mit Bildern von und mit deiner liebsten Jahreszeit, dem Winter:

Hab viel Spaß, so wie dieser vergnügte Eisbär!

Es wäre ja schön, wenn es schneien würde zu deinem Geburtstag, aber da sieht es leider nicht nach aus in unseren Breiten hier! Mußt du dich mit den Bildern begnügen!

Mit viel Schneegestöber und Eiszapfengeklirr wünschen wir dir nun alle einen ganz wunderschönen Geburtstagstag, laß es dir gut gehen, alle lieben Wünsche für ein langes, gesundes Eisbärenleben mit deinem Freund Luka zusammen wünschen wir dir und, wenn es soweit ist, ein ganz, ganz feines neues Zuhause für euch beiden!

Happy birthday, liebe Anori, wünschen dir von Herzen das Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger!

Habs fein! Und allen unseren Lesern wünschen wir einen schönen Samstag!

Grafschafter Wochenanzeiger – Türchen 23

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r

Türchen

Lied einer weihnachtsgeschädigten Katze

Alle Jahre wieder
kommt das Weihnachtsfest
auf die Erde nieder
und mein Frauchen hetzt!

Kehrt mit ihrem Besen
jedes Zimmer aus,
ist auch im Eck` gewesen!
Wo ist meine Maus?

Schmückt in allen Räumen
mit Licht und Tannengrün.
Selbst in meinen Träumen
seh ich Lämpchen glühn!

Keine Zeit zum spielen…
„Mimi, doch nicht jetzt!
Muß Kisten noch durchwühlen,
bin viel zu abgehetzt!“

Frauchen, halt mal inne!
Du gibst mir den Rest!
Schärfe deine Sinne
für das wahre Fest!

Das soll Frieden bringen,
Frieden und auch Ruh!
Nicht das Besenschwingen
und Deko-Wahn dazu!

Laß am Kamin uns kuscheln,
wir beide, ich und du!
Alle Jahre wieder
ist dann endlich Ruh!

(© Mimi La Bohème cong meau, nach der Melodie von „Alle Jahre wieder“)

Hi, Folks, ihr lieben Leser alle vom Adventskalender im Grafschafter Wochenanzeiger, nun ist heute der letzte Montag in diesem feinen Kalender und da muß ich doch mal wieder selber ran mit einem Türchen!

Da meine Montagstürchen ja immer lustig sein sollen, wir aber alle so kurz vorm Fest doch mal einen kleinen Durchhänger haben, weil vorher noch so einiges gemacht werden mußte hier, Frauchen noch die anderen Türchen auch vorbereitet hat, und heute noch der letzte Rest für die Fahrt von Frauchen zu den Kindern gemacht werden muß, da hab ich mir gedacht, wir machen es heute mal kurz und bündig, lach, und deshalb hab ich euch allen nochmal mein Gedicht rausgekramt, daß ich vor Jahren mal hier in der Adventszeit für den Adventskalender gedichtet habe.

Ich hoffe, es macht euch allen noch mal Spaß, habt alle einen ganz feinen Montag, laßt euch nicht stressen, bleibt oder werdet alle gesund, noch einmal schlafen, und dann ist er da, der Heilige Abend.

Wir feiern hier ja alle in den Redaktionsräumen erst gemeinsam, wenn Frau Chefredakteurin am 1. Weihnachtstag irgendwann wieder hier eintrudelt. Wir „dürfen“ also alle noch bissel länger schlafen, hihihihi, und wir sind natürlich auch alle entsprechend nervös, vor allem die Bären, die feiern ja ihr erstes Weihnachten hier bei uns. Und sind alle sooooo gespannt!

Habts fein, wünschen euch eure Reporterin Mimi und das gesamte Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger!

Grafschafter Wochenanzeiger – Türchen 17

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r

Türchen

Berliner „Nationalgedicht“

Ick sitze da un esse Klops.
Uff eenmal klopps.


Ick kieke, staune, wundre mir,
Uff eemal jeht se uff, de Tür.


Nanu denk ick, ick denk nanu,
Jetzt is se uff, erst war se zu?
Un ick jeh raus un blicke
Un wer steht draußen? – Icke!

(Original von Jean de Bourgeois, Pseudonym)

Jaaa, ihr lieben Leser alle vom Adventskalender im Grafschafter Wochenanzeiger, nu isses soweit, und gewieft, wie ihr doch alle seid, wißt ihr längst, wer nun für Türchen 17 verantwortlich ist, oder??? Jenau,

icke Bruno, Redaktionsbote vom Grafschafter!

Und seines Zeichens ein asylsuchender Flüchtlingsbär aus der Hauptstadt Berlin, was liegt da näher, als daß dies ein „Berliner“ Türchen wird, und bei der Liebe zu Bären im allgemeinen und Eisbären im besonderen sowohl in den Redaktionsräumen unserer Zeitung als auch hier im Blögchen, ein Türchen vom „Berliner Bär“!

Der Berliner Bär ist seit ungefähr 1280 das Wappentier Berlins und schmückt bis heute das Wappen Berlins.

Vermutungen zufolge soll das Berliner Wappentier, der Bär, auf Albrecht I. „den Bären“, Eroberer und Begründer der Mark Brandenburg zurückzuführen sein. Diese Theorie vermag jedoch nicht das mittelhochdeutsche Diminutivsuffix -lein / -lin zu erklären, was den Städtenamen „kleiner Bär“ (Bärlein) bedeutete. Es steht fest, dass der Berliner Bär ununterbrochen seit 1280 im Siegel oder Wappen erscheint. Die herrschende Meinung in der Forschung geht beim Ortsnamen von einem slawischen Ursprung aus, nämlich von dem slawischen Wort berl (Sumpf).[1] Der Stadtname ist bildhaft in ein „Bärlein“ umgesetzt. Es handelt sich hierbei um ein klassisches „redendes Wappen“.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Berliner_B%C3%A4r

So, nun wißt ihr, wie Berlin zu seinem Wappentier kam. Urkundlich zum ersten Mal abgebildet wurde er auf dem Siegel eines Briefes  der Kürschnergilde vom 22. März 1280.

Ursprünglich wurde der Bär im Wappen immer durch den roten Adler und später auch mit dem schwarzen preußischen Adler eingerahmt, erst durch die Gründung der Weimarer Republik und die Abschaffung der Monarchie in Preußen bekam der Berliner Bär seinen alleinigen Platz im Wappen.

Berlin hat einen Bärenzwinger, der glücklicherweise heute nicht mehr für Bären genutzt wird. Als lebende Wappentiere wurden vier Bären am 17. August 1939 an das Märkischen Museum in Berlin-Mitte übergeben, wo sie im nahen Köllnischen Park in einem Bärenzwinger lebten. Der Platz an der Spree wurde wegen seiner Nähe zur Fischerinsel und dem Nikolaiviertel gewählt, die als Wiege der Doppelstadt Berlin-Cölln gelten. Wer sich von euch für die Bären, die dort gelebt haben, interessiert, da hätte ich eine schöne Seite für euch

https://www.biologie-seite.de/Biologie/Berliner_B%C3%A4r

bissel scrollen, da kommt dann der Abschnitt mit dem Bärenzwinger.

Natürlich ist der Berliner Bär auch ganz großer Fan von Hertha BSC Berlin, der „Alten Dame“, dem Fußballverein in Berlin, wie man sieht: Und sie haben jetzt die kleine Eisbärin Hertha aus dem Tierpark Berlin als Patenkind!

Und dann hab ich noch was mit dem Berliner Bären gefunden, worüber die Frau Chefredakteurin ganz entzückt war:

Der Berliner Bär pustet Seifenblasen, und sie meinte, das wäre ja fein, denn gerade jetzt in der Weihnachtszeit würde das so eine schöne Kindheitserinnerung auslösen: Einkaufen zur Advent- und Weihnachtszeit als Kind mit den Eltern in Essen, dazumalen schon richtig Großstadt, und vor einem dortigen Spielzeugladen saß ein großer Plüschbär und ……pustete Seifenblasen!

Ja, ihr lieben Leser, das war es, was ich euch alles zum Berliner Bären erzählen kann, aber natürlich hab ich noch bissel was anderes bäriges in petto, zum Beispiel dieses wunderschöne Video

das werdet ihr bestimmt mit dem gleichen Entzücken gucken wie hier die gesamte Redaktion, als ich es mit Hilfe der Frau Chefredakteurin gefunden hatte.

Und noch was feines, als weltgewandter Hauptstadtbär kann ich natürlich auch bissel englisch, aber auch ohne entsprechende Sprachkenntnisse kann man dieses Video „verstehen“, auf deutsch war es leider nicht zu finden:

Da sagt der Bär doch:

Ach, das ich es nicht vergesse, das Gedicht zum Eingang gibt es auch als „Klopslied“ musikalisch:

So, und damit komme ich nun zum Ende meines ersten eigenen Eintrag hier im Adventskalender vom Grafschafter Wochenanzeiger, nehmt euch für die letzte Woche vor dem Fest, die ja erfahrungsgemäß doch immer bissel stressig wird, den Bären hier zum Vorbild

Balu, der Bär!

Damit wünsche ich euch allen einen schönen Dienstag und eine gute, entspannte Woche, trotz Festtagsvorbereitungsstreß, bleibt oder werdet alle gesund und

habts fein, wünscht euch euer Bruno, Redaktionsbote vom Grafschafter Wochenanzeiger und das gesamte restliche Team!

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Türchen 16

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r

Türchen

Der Wald schläft

Friedlich schläft der Winterwald.
Rauhreif glitzert auf den Fichten.
Märchen werden zur Gestalt,
und es leben Spukgeschichten.

Ruprecht steigt herab ins Tal.
Unter tiefverschneiten Tännchen
stapft der alte Rübezahl,
trippeln kleine Wichtelmännchen.

Brombeerstrauch und Seidelbast
schlummern an der Haselhecke.
Eichkatz träumt auf einem Ast
unter weißer Daunendecke.

Buchen ragen stark und alt
aus dem Schnee wie Patriarchen.
Friedlich schläft der Winterwald,
und man hört die Bäume schnarchen.

(Fred Endrikat)

Hallo, ihr lieben Leser vom Adventskalender im Grafschafter Wochenanzeiger, das Team vom selbigen

Frau Chefredakteurin Monika und Reporterin Mimi,

unser Volontär Ruddi

Redaktionsbote Bruno und unser Außenkorrespondent

Hamish setzen hier nun mal eine alte, drollige Tradition unserer gesammelten Adventskalender in diesem Blögchen fort: Ein „Schwächeanfall“ zu den Türchen 16 oder 17, eine kurze Ideenlosigkeit, die infolgedessen stets für ein kurzes Türchen zu jeweils einem der Daten oder beiden zusammengefaßt führte, lach!

Somit haben wir heute also ein Gedicht, das versammelte Redaktionsteam in Wort und Bild, und ein Video, das Reporterin Mimi (da es ja eigentlich ihr lustiges Montagstürchen wäre!) unbedingt nochmal hier einstellen wollte, weil es eben doch ein lustiges Türchen werden sollte!

Ihr erinnert euch? Text steht bei Youtube drunter, dann singt und swingt mal mit

Lustige Bildergalerie folgt noch

und dann sagen wir tschüß und wünschen euch einen ganz feinen Montag und einen guten Wochenbeginn der letzten Woche vor Weihnachten, macht euch keinen Streß, bleibt oder werdet gesund und

habts fein, euer Team vom Grafschafter Wochenanzeiger!

Grafschafter Wochenanzeiger – Türchen 9

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r

Türchen

Vom Honigkuchenmann

Keine Puppe will ich haben –
Puppen gehn mich gar nichts an.
Was erfreu’n mich kann und laben
ist ein Honigkuchenmann.
So ein Mann mit Leib und Kleid
durch und durch an Süßigkeit.

Stattlicher als eine Puppe
sieht ein Honigkerl sich an,
eine ganze Puppengruppe
mich nicht so erfreuen kann.
Aber seh ich recht dich an,
dauerst du mich, lieber Mann.

Denn du bist zum Tod erkoren –
bin ich dir auch noch so gut,
ob du hast ein Bein verloren.
ob das andre weh dir tut:
Armer Honigkuchenmann,
hilft dir nicht, du mußt doch ran.

( August Heinrich Hoffmann von Fallersleben)

Hallo, ihr lieben Leser vom Grafschafter Wochenanzeiger, nun mischen wir aber endlich mal mit in diesem Adventskalender, der heute schon 9 Tage alt ist!

Bei der Redaktionssitzung am Sonntag in den Redaktionsräumen hat uns nämlich unsere rasende Reporterin, euer Co-Autor Mimi, ihr legendäres Montagstürchen abgetreten, sie meinte, es wäre doch endlich an der Zeit, daß sich auch der Rest der Redaktionsmitglieder hier mal zu Wort meldet, und lustig könnten wir als Bären doch bestimmt auch! Frau Chefredakteurin nickte bekräftigend, und so haben wir uns begeistert in die Arbeit gestürzt: Zuerst mal mit einem schicken Kleidchen für diesen Kalender, also, der Ruddi, unser Volontär, der wollte was kuschelig-liebes haben, ist ihm gelungen, finden wir, oder?

Paßt doch auch fein zu seinem blauen Öhrchen! Bruno wollte was Polar-Bär-mäßiges mit viel Eis und Schnee, auch das finden wir jetzt richtig klasse, na?

Und Hamish, der doch immer mal wieder ein bissel Heimweh nach Schottland hat als unser Außenreporter, der wollte was, was ihn an seine Heimat erinnert, guckt mal:

Paßt doch super, oder, so ein Cottage gibt es doch bestimmt in seiner Heimat, und Hamish war hochzufrieden! Sein Landsitz zu Weihnachten, hihihihi!

Und dann haben wir überlegt, was wir euch denn für unser erstes Türchen hier anbieten könnten, wie Mimi uns noch aufgetragen hatte, sollte es ja was lustiges sein, na, und wo den Eintrag hier schon eure Bärenjungs machen, was gibt es denn lustigeres als was mit Bärenjungs, oder auch Bärenmädchen, ihr seid doch alle Bären- und Teddybärenliebhaber, wie wir schon bemerkt haben, da haben wir uns mit Hilfe der Frau Chefredakteurin mal auf die Suche im Netz gemacht und sind natürlich fündig geworden, hach, wir sind selber ganz verliebt!

Als erstes hätten wir da hier dieses zauberhafte Video, „Weihnachten bei Familie Bär“ hach, ihr lieben Leser, wir waren alle hin und weg, aber guckt einfach selbst:

Ist das nicht lieb? Hat Ruddi ausgesucht, er ist so ein Familienbär, kein Wunder, wo seine Häkelgeburt doch unter dem Motto der Liebe stand, die es als einziges zu Weihnachten braucht!

Bruno hat sich für was ganz aufregendes und kunterbuntes entschieden, als ehemaliges Hauptstadtkind, also als „Bärliner Bär“, fand er das so toll, schließlich kommt das Video auch daher, er ist sehr gespannt, wie es euch gefällt:

Na, ist das nicht eine Wucht? Wir haben hier alle leuchtende Augen bekommen, auch Mimi, und die Frau Chefredakteurin guckte ganz verträumt und ihr Teddybär, den sie als Kind schon hatte und der ja auch hier wohnt der Bernhard, der schmunzelte ganz verständnissinnig, und meinte, da würden bei seiner Freundin Kindheitserinnerungen wach, denn die schönen Darstellungen mit den beweglichen Figuren hätte es schon damals gegeben!

Als letztes hat sich dann Hamish auf die Suche gemacht, als schottischer Bär hat er ja auch so ein bissel einen Hang zum nachdenklichen, und er hat was wirklich schönes gefunden, büdde schön, Hamish’s Beitrag:

Wir hatten alle schwitzende Augen, das ist so eine schöne Geschichte von Janosch!

Ja, und das waren jetzt unsere Beiträge zu diesem Adventskalendertürchen, nun machen wir euch noch eine feine Bilder-Parade von Bären aus dem Archiv unseres Adventskalenders

und dann wünschen wir euch allen einen schönen Montag und einen guten Start in die neue Woche, die hoffentlich für alle unsere Leser eine schöne wird, wir drücken allen Kranken unsere Tatzen für eine baldige Genesung und allen anderen, daß sie gesund bleiben!

Habts fein wünschen euch allen Ruddi, Bruno und Hamish vom Grafschafter Wochenanzeiger

Grafschafter Wochenanzeiger – Türchen 5

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r

Türchen

Eisblumen zu Weihnachten

Das unfruchtbare Eis, kalt, panzerglatt,
verhärtet Leben, das dem Tode dient,
der sich, der Farblose, mit ihm umschient –
das Eis, das keine Seele hat,
das unbewegte, allen Lebens Bann:

Das starre Eis selbst ist nicht tot.
In ihm auch wirkt gestaltendes Gebot,
der Schönheit Triebkraft ward auch ihm:


Es setzt geheimnisvolle Blüten an,
und Schwingenrispen, wie dem Seraphim
gefiederüppig sie aus Schulternrund,


gekraust, geschwungen, tausendförmig und
in tausend Formen eine Form, entsprießen,


siehst du im Eis nach innerstem Gesetz,
ein wunderbares Bild, zusammenschießen.
Die ärmste Scherbe trägt ein Wundernetz,
und alles gleißt von Wundersilberfliesen.

Sieh, Mensch, mit Andacht diesem Wunder zu
und glaub ans Leben! Überall sind Triebe.
Es ist kein Wahn: Im Tode selbst ist Liebe,
und neues Werden und bewegte Ruh.

(Otto Julius Bierbaum)

Das Türchen 5 unseres Adventskalenders ist in jedem Jahr Eisbär Knut gewidmet,

der an diesem Tag, dem 5. Dezember 2006, geboren wurde und heuer 13 Jahre alt geworden wäre!

Unser Zauberbär, geliebt und unvergessen, der uns alle hier verbunden hat, feier schön dort drüben mit allen, wir denken an dich, der du  immer noch hier unten die Fäden zwischen uns allen, die wir uns über die Liebe zu dir kennengelernt haben, zusammen hälst!

Und achte wieder als bäriger Schutzengel über all die kleinen Eisbärbabys, die in diesem Winter das Licht der Welt erblickt haben oder noch erblicken werden!

Meine wenigen Bilder von dir, die ich dich ja nie live erlebt habe, sind noch von der ehemaligen Blogfreundin Claudia K. und ich darf sie hier einstellen, da mach ich jetzt mal eine kleine Galerie, Bilder von deinem 3. Geburtstag noch hier auf Erden:

Und so zünden wir heute wieder ein Kerzchen für dich an! „Leuchtende Tage. Nicht weinen, dass sie vorüber. Lächeln, dass sie gewesen.“ (Konfuzius)

Alles Liebe und Gute zu deinem Geburtstag in heaven, lieber Knut!

Und da heute auch wieder Nikolausabend ist, bekommst du das schöne Eisbär-Nikolaus-Bildchen zum Geburtstag, das ich hier schon so oft zu diesem Tag eingestellt habe:

Machs gut, Knut!!! Wir werden dich nie vergessen!

Wie jedes Jahr zu diesem Tag ist natürlich in diesem Jahr nicht nur Mimi ganz aufgeregt, was der Nikolaus wohl bringen wird, sondern auch unsere Jungs vom Redaktionsteam, Ruddi, Bruno und Hamish, die den Tag morgen und den heutigen Nikolausabend ja zum ersten Mal hier erleben. Die Stiefel stehen wieder vor der Tür

die Jungs bestanden darauf, Socken an den Kamin zu hängen

wie sie es aus ihrer Heimat gewöhnt sind. Und Mimi guckt wieder heimlich am Fenster, ob sie den Nikolaus zu sehen kriegt. Was sie uns nicht verraten wird, wenn ja! Weil er sonst vielleicht vorbeiflöge an den Grafschafter Redaktionsräumen.

Wir sind alle sehr gespannt und wünschen euch einen schönen Tag mit Nikolausabend, an dem ich wieder meine erste Frühschicht in der Grafschafter Kirche habe.

Habts fein wünscht euch allen das Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger!

 

 

Grafschafter Wochenanzeiger – Türchen 2

Mäuse im Schreibtisch

Nun ist die Plätzchenbäckerei
wohl überall im Gange
auch meine Frau war jüngst dabei,
in frohem Tatendrange.

Und die Dose, wohlverwahrt,
versteckt vor unserm Schlingel,
sind die Figuren aller Art;
die Herzen, Sterne, Kringel.

Geschützt vor jedem Zugriff rings,
vor jähem Überfalle,
steht das Gefäß im Schreibtisch – links,
und ist tabu für alle.

Jüngst kam Besuch, Frau Engelhardt;
man griff zur Plätzchendose –
und meine Frau war wie erstarrt;
die liebe Ahnungslose.

Sie blickte ins Gefäß hinein,
und dann zu mir und lachte:
„Im Schreibtisch müssen Mäuse sein,
viel mehr noch als ich dachte!“

Es war nur noch ein Kringelrest,
ich sah es mit Erschrecken!
Was müssen Plätzchen vor dem Fest,
auch so vorzüglich schmecken!!

(Autor unbekannt)

Hallo, ihr lieben Leser vom Grafschafter Wochenanzeiger, hier bin ich wieder, eure rasende Reporterin, euer Co-Autor, eure Mimi! Zweites Türchen des Adventskalenders ist gleich mir, denn es ist Montag, und da bin ich nach wie vor für die lustigen Türchen des Adventskalenders hier zuständig.

Wir fanden ja schon mal alle das Gedicht so klasse, na, und wo von Mäusen die Rede ist, da muß ich ja eh dabei sein, das ist doch genau das richtige für uns Katzen und Kater, nicht wahr, Keks !

Und da unsere Chefredakteurin ja gestern im ersten Türchen schon mit den schönen Nostalgiebildern begonnen hat, setz ich die Tradition jetzt mal wieder fort, Nostalgie-Bilder von Katzen und Mäusen!

Das sind alle Mäuse, die außer meinen Wollmäusen zum jagen und tatzeln noch mit in unseren Redaktionsräumen wohnen!

Und Frau Chefredakteurin kann Mäuse am laufenden Band häkeln, hihihi, die werden dann verschenkt, aber davon hab ich auch welche!

Und jetzt kommen die feinen Nostalgie-Bilder

Ja, ihr lieben Leser, das war dann das zweite Türchen des diesjährigen Adventskalenders, ich hoffe, es hat euch wieder gefallen, wir wünschen euch allen einen schönen Montag und einen guten Start in die neue, erste Dezemberwoche,

eure Mimi und das Redaktionsteam vom Grafschafter Wochenanzeiger.

Habts fein!

Grafschafter Wochenanzeiger – Advent, Advent, ein Lichtlein brennt…

Der Abend kommt von weit gegangen
durch den verschneiten, leisen Tann.
Dann preßt er seine Winterwangen
an alle Fenster lauschend an.

Und stille wird ein jedes Haus:
Die Alten in den Sesseln sinnen,
die Mütter sind wie Königinnen,
die Kinder wollen nicht beginnen
mit ihrem Spiel. Die Mägde spinnen
nicht mehr. Der Abend horcht nach innen,
und innen horchen sie hinaus.

(Rainer Maria Rilke)

Wie schnell doch die Zeit vergeht, liebe Leser des Grafschafter Wochenanzeiger, nun ist mit dem heutigen Tage der November auch schon wieder Geschichte und die Adventszeit beginnt! Die schöne, traute, heimelige Zeit, die uns zum Christfest und zum Ende des Jahres führt.

In den letzten Novembertagen, mit Ausnahme des gestrigen Samstags, war das Wetter wahrhaft novembrig-usselig, grau und verregnet, da wurde es sogar unserer noch immer leuchtenden Sonnenblume auf Balkonien zu viel, sehnsüchtig guckte sie in die gute, warme Stube

und zu unserer rasenden Reporterin Mimi,

Frau Chefredakteurin, guck mal, die arme Sonnenblume, sollen wir sie nicht endlich reinholen? Ja, Mimi, hast recht, es ist kein Wetter mehr für herbstliches Leuchten! Verabschieden wir uns also vom Herbst mit noch einmal golden leuchtenden Bildern von unserer Birke vor dem Wohnzimmerfenster samt unserem Baumpferd

schließlich leuchten draußen ja auch schon die ersten Adventslichter!

Also haben wir unsere Sonnenblume samt der übrigen Herbstdeko wieder ins Haus geholt, und da es überall schon so wonnig leuchtete, haben wir im Wohnzimmerfenster auch schon mal mitgeleuchtet, wir hatten noch sowas feines von einer meiner Freundinnen geschenkt bekommen, die dieses Jahr mal etwas neues wollte und wußte, wie schön ich dieses Teil bei ihr immer fand:

Wir machen es geheimnisvoll, hihihi, passend zum Advent!

Ist das nicht hübsch? Ein Lichterbäumchen mit so hübschen Anhängern aus Glas und oben einem Stern!

Mein Redaktionsteam hat begeistert zugeguckt, schließlich erleben alle drei, Ruddi, Bruno und Hamish, die erste Adventszeit hier in unseren Redaktionsräumen. Und da die Jungs nun schon mal so eifrig bei der Sache waren, haben wir kurzerhand noch eine Redaktionssitzung abgehalten, denn für die kommende Adventszeit und den heute beginnenden Dezember gab es ja noch eine Frage zu klären: Wie steht es denn in diesem, dem 8. Jahr in diesem Blögchen, wieder mit dem obligatorischen Adventskalender? Frau Chefredakteurin stellte die Überlegung in den Raum, den Adventskalender der vergangenen Jahre vielleicht dieses Jahr an den Grafschafter Wochenanzeiger anzupassen, also eingangs zu verändern, Ruddi, Bruno und Hamish blätterten derweil im Archiv der vielen Türchen aus vergangenen Jahren, Mimi waren sie ja bestens vertraut. Und nach einigem Hin und Her stellte dann Mimi als stellvertretende Mitredakteurin und rasende Reporterin den Antrag, es so zu belassen, wie es sich all die Jahre bewährt hätte und Freude gemacht habe! Denn schließlich habe sich der Grafschafter Wochenanzeiger ja den guten News verschrieben, und dazu gehörten eben auch Traditionen! Getreu dem Motto „Traditionen sind das weitergeben der Flamme, nicht das bewahren der Asche“ waren alle übrigen Redaktionsmitglieder ebenfalls der Meinung, da müsse unbedingt auch hier im Grafschafter ein Zeichen gegen die schnelllebige Zeit gesetzt werden, in der nix so langweilig wäre wie die Meldung von gestern, Mimi summte dazu ein Lied, ich mußte so lachen, es war eine Textzeile, natürlich, wie könnte es anders sein, von Reinhard Mey, aus seinem Lied „Ich bin Klempner von Beruf“ „Neulich hab‘ ich einen Boiler installiert, der hat gut und gern zwei Tage funktioniert. Dann war er drei Tage alt und das heiße Wasser kalt. Na, da hab ich gar nicht lange repariert, sondern sofort einen neuen installiert.“ Ja, und gegen so eine Einstellung hätte doch, meinte Mimi, der Grafschafter Wochenanzeiger auch eine Verpflichtung!

Wir haben dann abgestimmt, und das Ergebnis war einstimmig:

Der Adventskalender wird unter der Einleitung in der Titelzeile „Grafschafter Wochenanzeiger“ wie gewohnt weiter geführt!

Und so öffnet sich hier heute, zum 1. Dezember und damit zum 1. Türchen eines jeden Adventskalenders, auch der euch so wohlvertraute und, wie wir hoffen, auch beliebte, Adventskalender vom Blögchen und im ersten Jahr auch vom Grafschafter Wochenanzeiger! Wir hoffen, ihr habt alle wieder Freude dran und uns fällt noch 23 mal was ein, lach!

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r

Türchen

Advent, Advent,
ein Lichtlein brennt.
Erst eins, dann zwei,
dann drei, dann vier,
dann steht das Christkind vor der Tür.

(Verfasser unbekannt, mündlich überliefert)

Da ist es, das erste Türchen eures Adventskalenders, und was hätten wir euch da zu bieten? Da der Eintrag ja ein bissel ausgeholt hat, machen wir das erste Türchen kurz und bündig: Wir haben unseren Adventskranz fertig, und den zeigen wie euch nun:

Na, wie gefällt er euch? Meine Redaktion war begeistert, er ist schlicht in diesem Jahr, aber groß und hat wunderbar verschiedenes Grün

das wir nicht zudekorieren wollten, er riecht herrlich nach Wald

und hat eine ganz große Schleife!

Viel weiter sind wir auch noch nicht gekommen mit dekorieren in diesem Jahr, die letzten Tage und Wochen mit der Sorge um unsere Co-Autorin und rasende Reporterin Mimi forderten doch ihren Tribut.

Fürs erste Türchen haben wir uns daher ganz nostalgisch noch einmal Archivbilder von ganz vom Anfang, von 2012, ausgesucht, was hatte ich dazumalen eine Freude, als ich die im Netz gefunden habe.

Wir hoffen, damit machen wir allen Lesern hier Vorfreude auf die schöne, besinnliche Zeit, nehmt euch alle die Zeit, wenn es irgend geht, sie auch besinnlich und innig zu machen, kein Tag kommt zurück!

In diesem Sinne wünschen wir euch allen einen wunderschönen, gemütlichen ersten Adventssonntag!

Frau Chefredakteurin und Mimi haben sich schon mal adventlich umgezogen, der Rest der Truppe folgt in den nächsten Türchen-Tagen nach!

Habts fein! Euer Grafschafter Wochenanzeiger

 

Grafschafter Wochenanzeiger – News von Reporterin Mimi

Das kranke Kätzchen

Kätzchen ist krank,
macht ein traurig Gesicht,
liegt auf der Bank
und rührt sich nicht.

Miau! Ich versteh,
die Maus war zu fett.
Magenweh?
Dann mußt Du zu Bett.

Püppchen hör zu,
dem Kätzchen geht’s schlecht.
Ist es Dir recht;
Wir legen’s zur Ruh
in dein Bettchen hinein,
decken’s warm zu
und wiegen es ein.

Da schläft’s eine Stunde,
verdaut seine Maus
und springt dann gesund
zum Bettchen hinaus.

(Gustav Falke)

Hi, Folks oder auch Tach, meine lieben Leser hier alle!

Liebe Güte, war das ein Tag, wie ihr ja alle wißt, mußte ich heute nochmal mit meinem Frauchen zu meiner Tierärztin. Beim letzten Mal hat ja die Überrumpelungstaktik von Frauchen mit der Katzentransportbox für sie prima geklappt, aber dieses Mal……! Wie meine Freundin Rani schon richtig vermutet hatte, hab ich mir das gut gemerkt, also hat das reinlocken mit Leckerli dieses Mal nicht geklappt, und nach einigen vergeblichen Versuchen mußte Frauchen dann doch beherzt zufassen, um mich da rein zu bugsieren! Was sie auch (für mich leider!!!) geschafft hat. Menno!

Na, und dann allwieder das gleiche wie letztes Mal, Autofahrt, Ankunft, und ab ins Behandlungszimmer. Aber meine Tierärztin ist richtig lieb, da bleib ich dann auch ganz lieb in der Transportbox sitzen, Frauchen ist da wieder einmal völlig perplex von gewesen, hihihihi! War auch alles ganz schnell überstanden, Frauchen und meine Tierärztin haben dann noch ganz viel bequatscht, aber da überlaß ich Frauchen gleich die Feder für, ich bin froh, wieder in meinem Zuhause zu sein und mußte erstmal überall gucken, ob alles in Ordnung geblieben ist während meiner Abwesenheit.

Natürlich auch mal kurz auf Balkonien, obwohl das Wetter nicht so toll ist.

Dann hab ich erstmal als Belohnung ein Leckerli bekommen, aus dem Leckerli-Schrank in der Küche

Da war schon alles verputzt!

Und jetzt ruh ich mich erstmal aus! Habts fein und einen schönen Dienstag

eure rasende Reporterin Mimi.

Ja, ihr lieben Leser alle, nun muß sich Mimi erstmal ausruhen, und ich gleich auch, lach! Wie Mimi schon geschrieben hat, es war nicht leicht, sie dieses Mal wieder in die Tranportbox zu kriegen, das hatte sie sich gut gemerkt!

Aber letztlich klappte es dann doch.

Und nun zum ärztlichen Bulletin: Also, die Entzündung ist raus! Und wir haben nun einen Therapieplan, wie wir weiter mit homöopathischen Mitteln neuerliche Entzündungen verhindern und so auch hoffentlich das Grundübel des Knubbels am entarten hindern können. Da wären dann noch ein paar Däumchen und Pfötchen zum drücken ganz angebracht! Aber wir sind jetzt einfach mal zuversichtlich, daß wir das Ganze beherrscht kriegen!

Ganz lieben Dank für eure lieben Unterstützungen hier alle in Form von Daumen- und Pfötchendrücken, aufmunternden Kommentaren und euer an uns denken!

Wir sind beide schachmatt, lach, und werden uns jetzt einen gemütlichen Tag machen, habt alle einen schönen Dienstag und bleibt oder werdet gesund!

Liebe Grüße von mir und Mimi (jaaa, wir haben uns schon ein Adventskleidchen angezogen!) und dem gesamten Redaktionsteam

Habts fein!